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DE4026438A1 - Stabile, alkalische labiatae-antioxidans-extrakte - Google Patents

Stabile, alkalische labiatae-antioxidans-extrakte

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DE4026438A1
DE4026438A1 DE4026438A DE4026438A DE4026438A1 DE 4026438 A1 DE4026438 A1 DE 4026438A1 DE 4026438 A DE4026438 A DE 4026438A DE 4026438 A DE4026438 A DE 4026438A DE 4026438 A1 DE4026438 A1 DE 4026438A1
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DE
Germany
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stable
alkaline
antioxidant
herb
rosemary
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Application number
DE4026438A
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English (en)
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DE4026438C2 (de
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Jun Paul H Todd
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Kalamazoo Holdings Inc
Original Assignee
Kalamazoo Holdings Inc
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K15/00Anti-oxidant compositions; Compositions inhibiting chemical change
    • C09K15/34Anti-oxidant compositions; Compositions inhibiting chemical change containing plant or animal materials of unknown composition
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B2/00Preservation of foods or foodstuffs, in general
    • A23B2/70Preservation of foods or foodstuffs, in general by treatment with chemicals
    • A23B2/725Preservation of foods or foodstuffs, in general by treatment with chemicals in the form of liquids or solids
    • A23B2/729Organic compounds; Microorganisms; Enzymes
    • A23B2/733Compounds of undetermined constitution obtained from animals or plants
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
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Description

Gebiet der Erfindung
Stabile, alkalische Labiatae-Extrakte in Form von wäßrigen, alkalischen Lösungen, die im wesentlichen alle der Antioxidans-Substanzen, welche in dem Kraut anwesend sind, enthalten, müssen für die Stabilität einer Antioxidans-Stärke von mindestens 20% von reinem butyliertem Hydroxytoluol (BHT), weniger als etwa 75% Wasser und einen pH von mehr als etwa 8,4 und weniger als etwa 1,8 besitzen. Bisher waren keine stabilen, wäßrigen, alkalischen Lösungen von Labiatae-Extrakten bekannt.
Hintergrund der Erfindung und Stand der Technik
Kräuter, die Mitglieder der Labiatae-Familie sind, wurden sein undenklichen Zeiten für kulinarische Zwecke verwendet. Diese botanische Gruppe, ganz allgemein als die Minzen-Familie bekannt, umfaßt nicht nur Pfefferminz und grüne Minze, aber ebenfalls Salbei, Thymian, Rosmarin, Majoran, Nepeta cataria und andere. Diese Kräuter wurden wegen ihrer Würz- als auch Konservierungseigenschaften verwendet, insbesondere werden Salbei und Rosmarin in hohem Maße in Schweinewurst und Geflügelwürzen verwendet, um das Ranzigwerden zu verzögern. In Kräuterwürzen und -saucen wurden Majoran, Thymian und die Minzen für die gleichen Zwecke verwendet.
Bis zur Zeit, als die moderne Technologie imstande war, Kräuterextrakte herzustellen, die sowohl den Geschmack als auch die Antioxidanz-Konservierungseigenschaften des Stammkrautes, von welchem sie sich ableiteten, beizubehalten, spielten die Extrakte eine sehr große Rolle für Würzen in der Lebensmittelindustrie. Jetzt jedoch ist es möglich, Kräuterextrakte herzustellen, die stabil, einheitlich in bezug auf den Geschmack, steril und ohne Fremdmaterial, wie Stengel und Sand, sind und welche die gewünschte Geschmackskomponenten des getrockneten Krautes beibehalten. Als Resultat werden diese Extrakte immer mehr in der Lebensmittelherstellungsindustrie verwendet.
Diese Extrakte sind allgemein als Fettharze bekannt. Sie werden durch Durchtränkung des Krautes mit einem gutgeheißenen Lebensmittel-Lösungsmittel, wie einem niederen Alkohol (Methanol, Ethanol, Isopropanol), einem Niederalkylketon (Aceton, Methylethylketon), Petroleumether (Hexan usw.), und weniger bevorzugt mit einem chlorinierten Lösungsmittel, wie Mehylenchlorid oder Ethylendichlorid, hergestellt. Die Extraktionstemperaturen reichen von Umgebungstemperatur bis zu dem Siedepunkt des Lösungsmittels, und im allgemeinen wird das Kraut erschöpfend extrahiert, insofern als das gegebene Lösungsmittel betroffen wird. Ein Lösungsmittel wie Ethanol wird dazu neigen, mehr Glycolipide und Zucker als ein Keton oder ein chloriniertes Lösungsmittel zu extrahieren, welche ihrerseits kräftigere Lösungsmittel sind und weniger selektiv als Hexan.
Obgleich das rohe Fettharz für viele Zwecke geeignet ist, wird es oft gereinigt, um das Chlorophyll durch Holzkohleadsorption zu entfernen und es wird vielleicht mit Wasser gewaschen, um die Zucker zu entfernen. Es kann oft einer Vakuumdestillation unterworfen werden, um unerwünschte Aromastoffe zu entfernen, die in dem natürlichen Kraut vorhanden sind, wie z. B. Dimethylsulfid und Terpenkohlenwasserstoffe. Im Fall von Rosmarin hat Chang ein Destillationsverfahren beschrieben, durch welches Kampfer entfernt wird, welcher häufig eine unerwünschte Komponente ist, und die erwünschten Rosmarinaromastoffe bleiben im gereinigten Fettharz zurück, falls das Verfahren beim richtigen Zeitpunkt beendigt wird.
Da Rosmarin ein Mitglied der Minzenfamilie ist, mit dessen Reinigung man sich die größte Mühe gab, wird der Stand der Technik am besten durch Beispiele belegt, indem man die Art der Produkte, die aus diesem hergestellt wurden, sowie auch die Verfahren, nach denen sie erhalten wurden, diskutiert. Die gleichen Arten von Produkten und Verfahren kommen gleich gut für andere Labiatae infrage.
Die Antioxidans-Kraft von Rosmarin war seit vielen Jahren bekannt und wurde seit vielen Jahren studiert. Es wurden bestimmte Verbindungen identifiziert, die Antioxidans-Eigenschaften haben und zu diesen gehören Carnesol, Carnosinsäure, Rosmaridiphenol und Rosmanol.
Die zuletzt genannte Verbindung wurde von Nakatani patentiert. In gewichtiger Hinsicht sind diese Verbindungen etwa gleich wirksam wie die vorliegenden synthetischen Verbindungen, die in Lebensmitteln verwendet werden. Die bekannten und beschriebenen Substanzen stellen jedoch nur eine kleine Fraktion des gesamten Antioxidans-Materials dar, das in Rosmarin anwesend ist, und vom ökonomischen Gesichtspunkt aus macht ihre Abtrennung von den anderen aktiven Substanzen in dem Extrakt keinen Sinn.
Eine Methode zur Extraktion von Rosmarin, die nicht von einem organischen Lösungsmittel abhängig ist, aber eher von der Verwendung von Wasser bei einem pH von vorzugsweise 8,6 ist von Viani beschrieben.
Die Verwendung von Wasser als Lösungsmittel verhindert die Ausgaben für ein organisches Lösungsmittel, aber es extrahiert ebenfalls Glycolipide und Zucker usw. und das Extrakt enthält daher unerwünschte Substanzen für viele Anwendungen. Er schränkt seinen pH-Wert auf unterhalb von 10,5 ein. Bei bevorzugten pH-Werten, die in seinen Beispielen beschrieben werden, werden etwa nur 60-70% der Antioxidans-Materialien gewonnen.
Zusammenfassend zeigt der Stand der Technik, daß selektive Anteile der Antioxidantien, welche in Rosmarin vorhanden sind, bei einem Niveau von nicht mehr als etwa 1% bis 2% in wäßrigen Medien löslich sind, bei einem pH von oberhalb etwa 8,5, mehr bevorzugt oberhalb von etwa 11,5. Es wurde gefunden, daß diese Präparationen von Antioxidantien ihre Antioxidans-Aktivität sehr schnell verlieren, während sie sich in alkalischer Lösung befinden. Die gleichen Schlüsse können auch für andere Labiatae-Antioxidans-Präparationen gezogen werden.
Im Stand der Technik sind viele Verfahren zur Herstellung und Reinigung von Rosmarin-Extrakten bekannt.
Was den Stand der Technik betrifft, so schlagen nur Nakatani und Viani die Verwendung von alkalischen pH-Werten in ihren Trennungs- und Desodorierungs-Verfahren vor, und beide Forscher fordern die sofortige Neutralisation der wäßrigen, alkalischen Extrakte, um die aktiven Grundbestandteile in einer stabilen, sauren Form wiederzugewinnen.
Gegenstände der vorliegenden Erfindung
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist es, eine stabile, wäßrige, alkalische Antioxidans-Lösung eines Labiatae-Extraktes vorzusehen, der im wesentlichen alle Oxidans-Substanzen enthält, die in dem Kraut anwesend sind, und welcher im wesentlichen frei von Lipiden ist, die in dem Kraut anwesend sind; ebenfalls wird ein Verfahren zur Herstellung der Lösung vorgesehen.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist es, solch eine stabile, wäßrige Antioxidans-Lösung von einem Labiatae-Extrakt vorzusehen, worin die Lösung eine Antioxidans-Stärke von 20% oder mehr BHT aufweist und weniger als etwa 75% Wasser enthält und einen pH zwischen etwa 8,4 und 11,8 hat, vorzugsweise zwischen etwa 8,7 und 11,2. Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist es, solch eine Lösung in einem Lösungsmittel vorzusehen, das aus niederaliphatischen Alkoholen oder Polyolen ausgewählt ist, wie Propylenglycol und Glycerin, oder Mischungen davon. Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist es, eine stabile, wäßrige, alkalische Antioxidans-Lösung vorzusehen, worin der Extrakt von Rosmarin oder Salbei abgeleitet ist. Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist die Vorsehung einer wäßrigen, alkalischen Epoxy-Emulsion, die Antioxidans-Eigenschaften hat und im wesentlichen aus der Epoxy-Emulsion und natürlichen Antioxidantien besteht, die von einem Labiatae-Kraut abgeleitet sind, insbesondere Rosmarin oder Salbei, und die im wesentlichen frei von Lipiden ist, die in dem Kraut anwesend sind, sowie eine Innenauskleidung für Büchsen, die gekennzeichnet ist durch die Fähigkeit, der Büchsenauskleidung und dem Inhalt der Büchse eine verbesserte Stabilität und Widerstand gegenüber der Entwicklung von Beigeschmack zu verleihen, bestehend im wesentlichen aus einer Epoxy-Emulsion und natürlichen Antioxidantien, die von einem Labiatae-Kraut abgeleitet sind. Andere Gegenstände der Erfindung werden aus dem Nachfolgenden hervorgehen und weitere Gegenstände werden für den Fachmann, den diese Erfindung betrifft, offensichtlich sein.
Es wurde gefunden, daß man stabile, alkalische Lösungen, die im wesentlichen alle der natürlichen Oxidantien enthalten, die in einem Labiatae-Kraut anwesend sind, herstellen kann. Um stabil zu sein, müssen diese Lösungen überraschenderweise eine Antioxidans-Stärke von 0,2 oder mehr (20% reine BHT) enthalten, sie müssen weniger als 75% Wasser aufweisen und der pH muß etwa 8,4 sein. Die Lösungen können unter Verwendung eines niederaliphatischen Alkohols hergestellt werden, wie z. B. einem niederen Alkanol mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen, wie Ethanol, Isopropanol, Butanol, Hexanol oder Cyclohexanol, oder einem substituierten niederaliphatischen Alkohol, wie Benzylalkohol oder ähnliche oder einem eßbaren Polyol, wie Propylenglycol oder Glycerin, oder Kombinationen davon. Ethanol, Propylenglycol, Glycerin oder Mischungen davon sind bevorzugt. Diese Lösungen kann man direkt zu einem Lebensmittel geben, wie eine Suppe, oder sie können auf einem festen Träger dispergiert werden, wie Dextrose, oder sie können in einem Pökelmedium, wie eine Polyphosphatlösung, gemischt oder aufgelöst werden, und die Lösung kann anschließend mit einem Fleisch, wie Rindfleisch, Geflügel, Schinken oder Fisch, in Kontakt gebracht werden.
Die Präparate werden vorzugsweise aus einem Lösungsmittelextrakt des Krautes hergestellt, aus welchem unerwünschte Aromastoffe nach der Methode von Chang entfernt worden sind. Vor allem bevorzugt werden außerdem die in Aceton unlöslichen Materialien, die ebenfalls die Prooxidans-Materialien umfassen, aus dem Extrakt entfernt und das Chlorophyll wird durch Adsorption an Holzkohle entfernt.
Das erfindungsgemäße Produkt wird vorzugsweise durch direkte Extraktion des Kräuterextraktes in das polare alkalische Medium durchgeführt, bei einer Temperatur, die hoch genug ist, um den harzigen Extrakt zu verflüssigen, und der pH wird auf dem gewünschten Niveau durch Titration mit Alkali aufrechterhalten, vorzugsweise mit KOH oder NaOH.
Die alkalische Lösung wird dann von der unlöslichen flüssigen Phase getrennt und filtriert, um irgend einen Niederschlag zu entfernen. Weder die unlösliche flüssige Phase noch der Niederschlag müssen Antioxidantien enthalten.
Das Aroma und der Geschmack der alkalischen Lösungen können kontrolliert werden, indem man die Desodorisation des rohen Extraktes nach der Methode von Chang bei einem beliebigen Punkt beendet, vorzugsweise vor der alkalischen Extraktion.
Die vorliegende Erfindung unterscheidet sich daher vom Stand der Technik durch die folgenden kritischen Punkte:
  • A. Das Verfahren zur Herstellung umfaßt die Abtrennung einer konzentrierten Lösung der Antioxidans-Materialien, vorzugsweise des gesamten Materials, das in dem ursprünglichen Kraut oder dem Kräuter-Extrakt anwesend ist, bei einem alkalischen pH in einen polaren Alkohol oder ein Polyol und vorzugsweise in der Gegenwart von Wasser. Die unerwünschten Lipide und Harze, welche die Wasserlöslichkeit inhibieren, werden wirksam entfernt.
  • B. Das Antioxidans-Produkt ist stabil, es weist eine Konzentration auf, die vergleichbar oder größer als diejenige kommerzieller synthetischer Antioxidans-Präparate ist und es ist leicht löslich in alkalischen Wasserlösungen, z. B. eine Polyphosphatlösung oder eine Bicarbonatlösung. Es ist daher ausschließlich für wäßrige Systeme anwendbar, während kommerzielle Präparate des Standes der Technik sich auf die Öl-Löslichkeit richten, was für die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung nicht der Fall ist, sie sind eher auf stabile, wäßrige, alkalische Lösungen von Labiatae-Antioxidantien gerichtet.
Das Produkt ist insbesondere gut für die folgende Anwendung angepaßt, wo Geschmack-Stabilität ein Risiko darstellt:
  • 1. Kombinationen mit Polyphosphaten beim Pumpen oder Salzen von Fleisch, um den Geschmack eines Aufwärmens zu vermeiden und um die Entwicklung einer Verfärbung zu verzögern.
  • 2. Wäßrige Spülungen von Fleisch und Fisch.
  • 3. Verzögerung der Entwicklung einer Verfärbung in Zitrus- und anderen Getränken, ebenso auch das Bleichen von Carotinoidfarben.
  • 4. Zugabe zu auf Wasser basierenden Überzügen und Filmen, solche wie Epoxyharze, um eine Oxidation der Rest-Lipide auf dem Überzug der Büchse zu verhindern, mit Schwächung des Geschmacks des Getränkes.
  • 5. Hoch-Temperatur-Systeme, in welchen die einzigartige Stabilität der Labiatae-Extrakte einer Verdampfung widersteht, sogar, wenn das flüssige Medium verdampft, wie bei extrahierten und gepufften Lebensmitteln.
  • 6. Auf Wasser basierende synergistische Systeme, kombinierend das Krautextrakt mit den alkalischen Lösungen von Zitronensäure oder EDTA.
  • 7. Wasserspülungen von Gemüse und Wurzeln vor dem Trocknen.
Keines der Präparate des Standes der Technik ist für diese Anwendungen geeignet.
Das Produkt dieser Erfindung ist deswegen neu, im Gegensatz zu den Lehren des Standes der Technik, daß es bei alkalischen pH-Werten stabil ist.
Es ist ebenfalls deswegen neu, da es vorzugsweise im wesentlichen alle der Antioxidans-Materialien enthält, die in dem Ausgangskraut anwesend sind, es enthält vorzugsweise keine in Aceton unlöslichen Substanzen, welche Prooxidans-Substanzen umfassen und es ist in Wasser bei alkalischen pH-Werten löslich, sogar in Abwesenheit von Emulgatoren.
Methodologie der Bewertung der Antioxidans-Aktivität
Eine akzeptierte Methode für die Bewertung der Fähigkeit, das Ranzigwerden eines gegebenen Präparates zu verzögern, ist die Messung der "Induktionsperiode" eines Standardsubstrates, wie z. B. Soyabohnenöl, in einem Rancimat unter Verwendung von Standardbedingungen der Temperatur und des Luftdurchflusses. Alle in den Beispielen enthaltenen Vergleiche leiten sich von Rancimat-Daten ab, unter Verwendung von Soyaöl mit einem Jodwert von 130 mit einer Induktionszeit von etwa 190 Minuten, bei 120°C unter 18 Litern Luft/Stunde.
Da Rancimat-Daten Informationen liefern, wie lange ein behandeltes Öl dem Ranzigwerden widersteht, wenn mit der Kontrolle verglichen, erlauben diese Daten einen Vergleich mit synthetischen Antioxidantien.
Butyliertes Hydroxytoluol (BHT) ist ein allgemein verwendetes synthetisches Antioxidans, mit einem Gehalt von 0,02%, für die Verwendung in Lebensmitteln akzeptiert. Daher kann die Antioxidans-Stärke der erfindungsgemäßen Präparate mit derjenigen von BHT unter Verwendung der Rancimat-Prozedur wie folgt verglichen werden: Eine 0,10%ige Lösung von BHT in Soyaöl mit einem Jodwert von 130 erhöht die Induktionszeit von 187 auf 226 Minuten. Das Produkt von Beispiel 1, bei einer Konzentration von 0,07% (in Soyaöl angesäuert) hat eine gleiche Induktionszeit von 226 Minuten. Seine Antioxidans-Stärke (AOS), verglichen mit BHT, beträgt daher 0,10/0,07=1,42. In anderen Worten, ein Pfund des Produktes von Beispiel 1 hat etwa 1,4mal soviel Antioxidans-Stärke als 1 Pfund BHT, wobei man annimmt, daß das Standard-BHT eine AOS von 1 hat. Ein alkalisches Rosmarinprodukt mit einer AOS von 0,2 hat daher die gleiche Antioxidans-Stärke wie eine im Handel zugängliche 20%ige Lösung von BHT.
Genaue Beschreibung der Erfindung
Die folgenden Präparate und Beispiele werden nur zur Illustration gegeben, sie sollen nicht als einschränkend betrachtet werden.
Beispiel 1 Herstellung eines stabilen, alkalischen Rosmarinextraktes - Eine bevorzugte Ausführungsform
Dieses Beispiel zeigt die direkte Extraktion von Rosmarin mit einem bevorzugten Lösungsmittel (Aceton) und die Umwandlung des Extraktes in eine stabile, alkalische, wasserlösliche Flüssigkeit, welche im wesentlichen alle Kräuter-Antioxidantien enthält und ohne Prooxidans-Materialien.
60 g an gemahlenem Rosmarin wurden erschöpfend mit Aceton in einem Soxhlet-Apparat extrahiert. Der Extrakt in dem Topf wurde auf Umgebungstemperatur (18°C) abgekühlt, 1,5 g Holzkohle wurden hinzugefügt, es wurde eine Stunde lang gerührt und dann wurden die in Aceton unlöslichen Stoffe und die Holzkohle durch Filtration entfernt, wie ausführlicher in meiner weiter oben identifizierten britischen Beschreibung dargestellt ist. Die Acetonlösung wurde dann auf einem Rotovap-Apparat verdampft, man gab 10 ml Wasser hinzu und in dieser Reihenfolge verdampfte man 70°C, unter niedrigem Vakuum, um die Monoterpene mit Dampf abzudestillieren. Das entstandene Produkt hatte ein sehr mildes, reiches Rosmarinaroma, und es wog 9,89 g. Es enthielt die Gesamtmenge des Antioxidantien und im wesentlichen keine der Prooxidans-Faktoren des ursprünglichen Krautes, wobei weder in dem erschöpfend behandelten Kraut noch in dem in Aceton unlöslichen Material im Filterkuchen etwas zurückblieb.
Dann wurden 39,6 g Propylenglycol zu dem Extrakt gegeben und es wurde bei 70°C verflüssigt. Anschließlich fügte man 3,2 ml 10%ige KOH hinzu, um einen pH von 9,1 zu erreichen. Man ließ die Phasen abkühlen und entfernte die obere Fettphase. Die untere Propylenglycolphase wurde dann filtriert, um das mitgerissene Material zu entfernen, mit Hexan gewaschen, um die Lipide zu entfernen, vom Lösungsmittel befreit und man erhielt eine klare bräunliche Lösung. Sie enthielt im wesentlichen die Gesamtmenge der Ausgangs-Antioxidans-Materialien. Andere Lösungsmittel, wie Hexan, Methylethylketon, niedere Alkohole usw., können ebenfalls für die Extraktion des Krautes verwendet werden. Wie in den weiteren Beispielen gezeigt wird, kann man Glycerin, Ethanol und etwas Wasser für das Propylenglycol substituieren. Propylenglycol, das bis zu 75% Wasser enthält, ist jedoch die bevorzugte Flüssigkeit für die alkalische Lösung der Rosmarin-Antioxidantien wegen seiner Viskosität, seiner Lösungskraft und seiner Nichtbrennbarkeit.
Falls gewünscht, kann die polare alkalische Phase mit einem nichtpolaren Lösungsmittel gewaschen werden, um restliche Lipide und Aromastoffe zu entfernen. Das Präparat dieses Beispieles hatte eine Antioxidans-Stärke (AOS), die 1,42mal derjenigen von BHT betrug, und es war 16 Monate lang stabil, nach welcher Zeit man die Untersuchung beendigte.
Es sollte erwähnt werden, daß, falls man pflanzliches Öl zu dem rohen Extrakt gibt, um die Desodorisation nach der Methode von Chang zu erleichtern, es immer wünschenswert ist, restliche Lipide aus der Propylenglycollösung etc. zu entfernen, durch Waschen mit Hexan, Ether, Methylenchlorid oder dem Äquivalent, oder die Wasserlöslichkeit wird beeinträchtigt werden.
Obwohl KOH die bevorzugte Base ist, kann diese durch NaOH oder Bicarbonate oder Carbonate von Kalium oder Natrium substituiert werden.
Falls es wünschenswert ist, die mehr öllöslichen und mehr wasserlöslichen Antioxidans-Fraktionen zu trennen, wie weiter in Beispiel 5 meiner bereits erwähnten britischen Beschreibung beschrieben ist, kann die mehr wasserlösliche Fraktion an das Produkt dieser Erfindung durch die Zugabe von Wasser und Base angepaßt werden. Das ermöglicht, daß es in Lösung in wäßrigen Systemen, wie hier beschrieben ist, verwendet werden kann, insbesondere nach Entfernung von restlichen Lipiden, die in der Propylenglycolphase anwesend sind.
Beispiel 2 Vergleichend des Verfahrens und Produktes mit demjenigen von Viani und Nakatani
Viani beschreibt die Extraktion von Rosmarin mit Alkali bei einem pH vorzugsweise unterhalb von 10,0. In seinem Beispiel 1 verwendet er ungefähr einen Liter einer 4%igen Bicarbonatlösung (pH 10,6) pro 100 g getrockneter Rosmarinblätter und er trennt das Wasser, der pH ist gefallen, von den "verbrauchten" Blätter durch Zentrifugieren ab. Die verbrauchten Blätter von Viani enthielten etwa 20-30% der ursprünglichen Antioxidantien. Im Gegensatz dazu benötigt Nakatani einen pH von 11,5 und vorzugsweise höher, um sein Rosmanol zu isolieren, eine reine Antioxidans-Verbindung, die in Rosmarin gefunden wurde.
Die wäßrige Lösung von Viani hat eine AOS von etwa 2 bis 3% von BHT und die Lösung verlor ihre Antioxidans-Aktivität (durch Rancimat-Analyse) innerhalb eines Monates, während die Lösung stand. Um mit dieser Schwierigkeit fertigzuwerden, schlägt Viani vor, entweder die wäßrige Lösung anzusäuern und dabei ein Pulver herzustellen, das teilweise in sehr heißem Fett löslich ist, oder das Wasser zu entfernen, um die Herstellung eines alkalischen Pulvers zu erlauben, das mit Emulgatoren und anderen Zusatzstoffen vermischt ist, und das zum Kartoffelkochen verwendet werden kann.
Nakatani stellt einen rohen Extrakt von Rosmarin in einem organischen Lösungsmittel her und er trennt und verwirft die mehr stark-sauren Fraktionen der Antioxidantien von seiner erwünschten schwach-sauren Fraktion durch Verwendung einer Base bei einem pH von weniger als 10,5 und dann extrahiert er seine gewünschte Fraktion bei einem viel höheren pH von oberhalb 11,5, unter Verwendung von 1 normaler NaOH, und die Lipide usw. bleiben zurück. Aus 600 ml dieser kaustischen Lösung erhält er durch Ansäuerung 1,9 g der schwach-sauren Fraktion, für eine Konzentration in Wasser von etwa 0,3% der aktiven Substanz. Da das Ansäuern schnell stattfindet, findet in seinem Präparat kein Verlust der Aktivität statt.
Obwohl nicht bevorzugt, können die Verfahren von Viani und Nakatani als die ersten Stufen der Herstellung des stabilen Produktes, das in dieser Erfindung beschrieben ist, dienen. Das angesäuerte Produkt von Viani, in Ether wieder aufgelöst oder das angesäuerte Antioxidans von Nakatani, in Ether aufgenommen, kann mit Propylenglycolgemisch und mit 10% KOH auf einen alkalischen pH, vorzugsweise etwa 9-10 titriert werden und dann wird der Ether von der Propylenglycolphase abgetrennt. Die Lösung kann filtriert werden, um unlösliche Wachse und Lipide zu entfernen. Vorausgesetzt, daß die AOS der Propylenglycollösungen mehr als 0,2 war und Wasser weniger als 75%, würden die Lösungen stabil sein. Es sollte jedoch bemerkt werden, daß diese Lösungen nur einen Teil der Antioxidans-Fraktionen, die in Rosmarin anwesend sind, enthalten würden, das Viani-Verfahren läßt die Nakatani-Fraktion weg und vice-versa, da Viani einen bevorzugten pH von unterhalb 10,5 und Nakatani einen solchen von oberhalb 10,5 verwendet, um ihre entsprechend bevorzugten Fraktionen sicherzustellen. Das in meinem Beispiel 1 beschriebene Verfahren umfaßt alle aktiven Antioxidans-Fraktionen und eliminiert die Prooxidans-Faktoren.
Das Verschwinden der Antioxidans-Aktivität von Viani's extrem verdünnter alkalischer Lösung widerspricht jeder Augenscheinlichkeit der Stabilität des Produktes der vorliegenden Erfindung, welches viel höhere Konzentrationen des Kräuter-Antioxidans und organischer Feststoffe umfaßt. Man kann nur über die Gründe für die lang andauernde Stabilität des hier erfundenen Produktes spekulieren, da es üblich ist zu glauben, daß Polyphenole bei erhöhten pH-Werten in Gegenwart von Wasser, in Übereinstimmung mit den Erfahrungen von Viani, nicht stabil sind.
Beispiel 3 Wirkung der Konzentration auf die Stabilität
Das Verfahren von Beispiel 1, pH 9,1, mit einer AOS von 1,42mal derjenigen von BHT, wurde mit Propylenglycol verdünnt, in einem Glasbehälter im Laboratorium gelagert und dann wurde die AOS nach 1 und nach 9 Monaten gemessen. Eine Probe wurde unter Gefrieren gelagert und eine zweite bei Zimmertemperatur.
Proben mit einer AOS von weniger als etwa 0,2 waren nicht stabil. Diejenigen mit einer AOS von 0,2 waren im gefrorenen Zustand 9 Monat lang stabil. Diejenigen mit einer AOS von 0,32 begannen nicht ihre Stärke nach 6 Monaten bei Umgebungstemperatur zur verlieren.
Dementsprechend ist eine AOS von 0,2 die untere annehmbare Grenze dieser Erfindung. Aus wirtschaftlichen Gründen ist eine höhere Stärke, sogar 1,42 oder mehr, bevorzugt. Es ist daher wünschenswert, die Lösungen in bezug auf ihre Antioxidans-Kraft stärker zu machen als die im Handel erhältlichen 20% BHT Lösungen, und sie haben den Vorteil, daß sie wasserlöslich sind, was die BHT Lösungen nicht sind.
Beispiel 4 Wirkung des pH auf die Stabilität
Das Produkt von Beispiel 3 mit einer AOS von 0,8, welches auf verschiedene pH-Werte eingestellt war, wurde in Laboratoriumsflaschen gelagert und seine Stärke wurde nach 16 Monaten gemessen.
Während der Einstellung des pH wurde gezeigt, daß das Präparat unterhalb von einem pH von etwa 8,4 nicht homogen war, welcher pH als die untere Grenze dieser Erfindung genommen wird. Außerdem bei einem pH von 7,7 fand ein Verlust von 31% der Aktivität nach 16 Monaten statt.
Desgleichen, bei einem pH von 12,5, fand ein Verlust der Aktivität von 40% nach 18 Monaten statt. Bei pH-Werten von 9,1 und 10,9 fand ein vernachlässigbarer Verlust (5% und 7%) statt. Entsprechend wird ein pH von etwa 11,8 als die obere Grenze der Erfindung angesehen. Ein Bereich von etwa 8,7 bis 11,2 ist bevorzugt, wobei dieser Bereich mit verschiedenen Konzentrationen des Antioxidans, Wasser und Alkohol vereinbar ist und ebenfalls einen praktischen Bereich für die Standardisierung des Produktes erlaubt.
Beispiel 5 Kritische Beurteilung der Wasserkonzentration
Wie in Beispiel 2 erwähnt, war die verdünnte wäßrige alkalische Lösung von Viani nicht stabil und die Gründe dafür sind nicht bekannt.
Um den maximalen Wassergehalt zu bestimmen, welcher eine annehmbare Stabilität geben würde, würde das Produkt von Beispiel 1 mit einer AOS von 1,42 und 1% Wasser aus der Verwendung von wäßriger KOH enthaltend, mit Wasser verdünnt und Alterungstests unterworfen.
Es wurde gefunden, daß weniger als 25% Wasser eine annehmbare Stabilität ergaben und daß weniger als 50% Wasser bevorzugt wird. Dementsprechend sind die kritischen Grenzen des erfindungsgemäßen Produktes, basierend auf Beispielen 3, 4 und 5, wie folgt:
Diese Bereiche ermöglichen Präparate, die für viele Anwendungen geeignet sind. Alle diese Präparate können direkt in Wasser gegeben werden, und diejenigen mit einem höheren pH-Wert sind mehr geeignet für die Zugabe von Polyphosphatlösungen und um Gemüse zu spülen, wo die Acidität der Pflanzengewebe nicht gemäßigt werden muß. Alle Kombinationen sind im wesentlichen so stark oder stärker als die im Handel zugänglichen 20% BHT Lösungen, und sie haben den zusätzlichen Vorteil der Löslichkeit in Wasser und ebenfalls sind sie natürlich und weisen keine Emulgatoren auf.
Beispiel 6 Herstellung eines ethanolischen und Glycerinproduktes aus Salbei
Salbei-Fettharz wurde durch Extraktion mit Aceton hergestellt und das Produkt wurde nach der Methode von Chang desodoriert, gefolgt von der Entfärbung mit Holzkohle und Entfernung des in Aceton unlösbaren Materials, wie es in Beispiel 1 beschrieben ist.
50 g des erhaltenen Salbeiextraktes, welches alle der ursprünglichen Antioxidans-Materialien enthielt, wurde mit 200 ml 67%igem Methanol bei einem pH zwischen 9 und 10 gerührt, in Gegenwart von 50 ml Hexan. Die Schichten wurden getrennt und das Methanol wurde zweimal mehr mit Hexan gewaschen, um die restlichen Lipide usw. zu entfernen.
Die methanolische Lösung wurde im Vakuum eingedampft, um das Methanol zu entfernen, und es blieb eine wäßrige Lösung der Salbei-Antioxidantien bei einem pH zwischen 9 und 10 zurück. Die AOS betrug 1,07 und die Antioxidantien (organische Feststoffe, abgeleitet von Salbei) sind mit einer Konzentration von etwa 20 Gew.-% anwesend.
Wegen der Instabilität, wenn der Wassergehalt mehr als etwa 75% beträgt, müssen ein niederer Alkohol, wie Ethanol, oder ein Polyol, wie Glycerin oder Propylenglycol, zugefügt werden, um Stabilität zu erreichen. Obgleich nicht mehr bevorzugt als Propylenglycol, haben andere Flüssigkeiten Anwendung gefunden, wenn der Lebensmittelhersteller nicht wünscht, Propylenglycol für das Lebensmittel zu verwenden.
Alternativ kann der gereinigte Salbeiextrakt mit Glycerin bei einem pH von optimal 9 bis 10 gemischt werden, in der Gegenwart von Hexan, und die Glycerinphase, die die aktiven Bestandteile enthält, wird anschließend mit Hexan gewaschen, um die Lipide zu entfernen. Es kann eine Ausfällung beim Kühlen stattfinden, die durch Zugabe von Ethanol verhindert werden kann.
Andere Kombinationen werden für den Fachmann für Fettharze und Trennverfahren offensichtlich sein. Die Verfahren arbeiten gleich gut mit anderen Labiatae-Extrakten wie Thymian, Majoran und Oregano, und die dabei erhaltenen Produkte sind gleich annehmbar als Antioxidantien für Lebensmittel.
Beispiel 7 Die Verwendung des alkalischen Präparates bei der Verzögerung der Entwicklung eines Beigeschmackes, mit und ohne andere Stabilisatoren
Salz wurde mit dem alkalischen Rosmarinpräparat von Beispiel 1 mit einer AOS von 1,42 bei einem Niveau überzogen, welches 0,12 des Gewichtes des Fetts vom Schwein (30% Fett) und Truthahn (10% Fett) ausmachen würde, wenn 1 Gew.-% Salz zu dem Fleisch gegeben worden war. Das Fleisch wurde gemahlen und die Salzdispersion wurde gründlich gemischt.
Zusätzlich mischte man das überzogene Produkt mit im Handel erhältlichem Polyphosphat in einem Verhältnis von zwei Teilen Salz zu einem Teil Phosphat und in dem Schweine- und Truthahnfleisch waren 0,5 Gew.-% des Phosphates, bezogen auf das Fleischgewicht vorhanden und 0,12 Gew.-% des Rosmarinproduktes, bezogen auf das Fettgewicht des Fleisches.
Zusätzlich machte man eine Kontrollprobe unter alleiniger Verwendung von Salz und eine weitere Kontrollprobe unter Verwendung von Salz und Polyphosphat allein.
Das geformte Fleisch wurde gefroren und während zwei Tage in einem Kühlschrank bei -15,6°C aufbewahrt, um die Entwicklung eines "aufgewärmten Geschmackes" bei der industriellen Herstellung von Lebensmitteln zu simulieren.
Die geformten Fleischstücke wurden dann in einer Mikrowelle zwei Minuten lang aufgewärmt und man prüfte die Frische des Geschmackes durch Spezialisten für Geschmack. Den frischesten Geschmack erhielt man unter Verwendung einer Mischung des Rosmarinextraktes und Polyphosphat und der aufgewärmte Geschmack war am stärksten in der Kontrollprobe. Das Rosmarinpräparat sowie das Polyphosphat, wenn allein verwendet, waren viel besser als die Kontrollprobe, aber nicht so gut wie die Kombination.
Da die Polyphosphatlösung einen pH zwischen 8 und 9 aufweist, können die alkalischen Rosmarin- und Salbeiextrakte und andere in der Polyphosphatlösung ohne Verwendung von Emulgatoren gelöst werden, welche oft giftig sind und sie kann entweder in das Fleisch gepumpt oder auf das Fleisch gesprüht werden oder als Tauchlösung eingesetzt werden. Das ist wirksam bei der Aufrechterhaltung der Farbe und Frische von ungekochtem Fleisch, ebenso auch bei der Inhibierung des aufgewärmten Geschmackes in gekochtem Fleisch. Polyphosphat allein ist bei diesen Anwendungen als Frisch-Geschmack-Aufrechterhalter nicht sehr wirksam.
Im Fall von Lachs hat das Eintauchen des Filets in eine Wasserlösung des alkalischen Rosmarinextraktes alleine eine überraschende Wirkung auf die Verhinderung der Verfärbung von hell orange-rot zu braun und der Verhinderung der Entwicklung eines "fischigen" Aromas. Die Verwendung in Kombination mit einer Polyphosphatlösung ist sogar noch vorteilhafter.
Andere Anwendungen dieses alkalischen Lösungsproduktes, welches ein Prooxidans darstellt, liegen für einen Fachmann auf dem Gebiet der Lebensmittel, der mit der Verwendung von Polyphosphaten als Behandlungsmittel für Fleisch und als Maskierungsmittel für Eisen vertraut ist, auf der Hand. Die Maskierungswirkung des Phosphates erklärt, warum es sich gegenüber den starken Antioxidans-Kräften der natürlichen Labiatae-Antioxidantien komplimentär verhält.
Beispiel 8 Verwendung des Produktes in Softdrinks, Säften und anderen Getränken sowie auch in Lebensmitteln
Die oxidative Stabilität ist ein wichtiges Problem bei vielen Getränken, die in den Markt eingeführt werden, so wie frische Zitrusgetränke und gewisse Softdrinks, die auf Zitrusfrüchten basieren. Sowohl Rosmarin- als auch Salbeiextrakte verhindern sehr stark die Entwicklung des Beigeschmackes von Limonen, ein Hauptbestandteil des Zitrusgeschmackes, der in der Mehrzahl der natürlichen Aromen anwesend ist.
Das Produkt gemäß der Erfindung kann sehr wirksam einem Fruchtsaft einverleibt werden, ohne Hilfe von Emulgatoren, indem man es in Wasser verdünnt und sofort in den Saft und der Wirbelbildung gibt, damit den aktiven Substanzen ermöglicht wird, sich in dem wäßrigen System bei einem pH von weniger als 6 aufzulösen, wo es erwartungsgemäß stabil ist, oder es kann mit dem Sirup-Süßstoff homogenisiert und dann mit diesem hinzugefügt werden. Falls man Fruchtessenzen verwendet, so kann man den Extrakt mit diesen, in welchen er löslich ist, vermischen, da es sich im allgemeinen um alkoholische Lösungen handelt.
Trübungsmittel und Gummi, wie Maltodextrine, können auch damit überzogen werden, und diese werden dann das Produkt langsam in das Getränk abgeben. Dieses Vorgehen ist wirksam, um Essiggemüse frisch zu erhalten. Andere Wege und Mittel der Verwendung des Präparates werden für den Lebensmittelfachmann offensichtlich sein, wie die Einverleibung in einen frisch gepreßten Saft vor dessen Konzentration in einem Verdampfer.
Beispiel 9 Verwendung des Produktes in Beschichtungen und Auskleidungen von Büchsen
Büchsen werden durch die Extrusion eines Metalls, wie Aluminium, in Gegenwart von fettigen Schmiermitteln hergestellt. Diese Schmiermittel werden von der Büchse soweit wie möglich entfernt, aber einige können an der inneren Oberfläche zurückbleiben. Wenn man ein auf Wasser basierendes Epoxyharz für die Büchse anwendet, kann ein Teil des fettigen Materials desorbiert werden und migriert zu der Oberfläche, wo es zurückbleiben wird, sogar nach dem Erhitzen auf 204°C und es wird dann oxidieren. Die Oxidationsprodukte dieser Fette, wie 2-Nonenal, sind mit einem Teil pro Milliarde in Bier nachweisbar, und Beigeschmack tritt oft in Dosenbier auf, in Flaschenbier wurde er jedoch nicht festgestellt.
Da das Produkt dieser Erfindung mit wäßrigen Systemen verträglich ist, und insbesondere mit wäßrigen, alkalischen Systemen, die für die Auskleidung von Büchsen verwendet werden können, ist es naheliegend, daß es ein Bestandteil des Auskleidemittels und des fettigen Rückstandes wird, wo es die Bildung von Beigeschmack auf und in der Auskleidung verhindern wird. Zur gleichen Zeit werden Propylenglycol oder ein anderes flüchtiges Lösungsmittel, wie Methanol, Ethanol, Isopropanol oder Butanol verdampft, wobei diese Stoffe auch Lösungsmittel für die Epoxysysteme sind. Das Produkt von Beispiel 1, mit einer AOS von 1,42, kann in einer Menge von 0,02% bis 0,1%, bezogen auf das Gewicht der Auskleidung, verwendet werden.
Beispiel 10 Spezifische Büchsenauskleidung- oder Innenauskleidung-Herstellung
Zum Beispiel gibt man 0,1% des Produktes von Beispiel 1 zu einer im Handel erhältlichen Büchsenauskleidungsemulsion, die aus Wasser, Butanol, Butylcellosolve, Dimethylethanolamin, einem Epoxa-Acrylharz und einem Phosphatester besteht, und in welcher sich das Produkt leicht dispergiert. Die Emulsion wird auf die Büchse gesprüht und normal bei etwa 204°C gehärtet, und einer Oxidation und Entwicklung von Beigeschmack in der Büchsenauskleidung und nachträglich auch des Inhaltes, der in der Büchse versiegelt ist, wird dabei inhibiert, sogar nach langem Stehen der leeren Büchse in einem Lager, bevor diese gefüllt und versiegelt wird.
Die Wiederholung des vorhergehenden Experimentes mit Einverleibung von 0,1 Gew.-% des Antioxidans-Produktes von Beispiel 1 oder anderen Antioxidans-Präparaten, wie hier offenbart, insbesondere solchen von Salbei, Rosmarin und Thymian, in verschiedene geschützte Emulsionsformulierungen für die Beschichtung von Büchsen, welche ungefähr die folgende Zusammensetzung haben:
85% Wasser (das das unten angegebene 19%ige Harzmaterial enthält),
7% Butanol,
7% Butylcellosolve,
1% Dimethylethanolamin,
19% Harzmaterial, umfassend: Epoxyphenol-Harz und/oder Epoxyacryl-Harz und Phosphatester
ergibt äußerst wünschenswerte Resultate der Verhinderung der Oxidation und der Entwicklung von Beigeschmack, sogar nach langem Stehen oder Lagerung der Büchsen selbst, und dann auch für das in den Büchsen versiegelte Bier, obgleich die Büchsenbeschichtung oder die Auskleidungsemulsion in den Büchsen bei einer Temperatur so hoch wie 204°C gehärtet wird.
Ähnlich vorteilhafte Resultate werden erhalten, wenn man eine alkoholische, z. B. eine ethanolische, Labiatae-Antioxidans-Lösung mit einer AOS von 0,2 auf die Oberfläche sprüht oder auf die Büchsenbeschichtung oder Büchsenauskleidung nach Härtung der Auskleidung und dann trocknet.
Es sollte hervorgehoben werden, daß das Rosmarin-Produkt einzigartig für diese Anwendung geeignet ist, da es bei Härtungstemperaturen von 204°C stabil ist und sich nicht verflüchtigt und es trägt auch nicht zur Bildung eines Beigeschmackes bei. Das stärkste synthetische Antioxidans, TBHQ, trägt sowohl zur Bildung eines Beigeschmackes bei und es verflüchtigt sich bei Temperaturen, die zum Härten verwendet werden; BHT verflüchtigt sich sogar noch leichter und wegen der Verflüchtigung und einer möglichen Vernetzung mit den Harzen sind beide nicht wirksam.
Die einzigartige Fähigkeit von Labiatae-, und insbesondere von Rosmarin-, -Antioxidantien, im Abbau und der Flüchtigung bei 204°C zu widerstehen, sowohl als auch ihre überraschende Widerstandsfähigkeit einer Vernetzung mit den Epoxyharzen während der Härtung, macht sie zu neuen Bestandteilen von Innenauskleidungen für Büchsen. Das neue Produkt dieser Erfindung ist einzigartig dafür geeignet, zu einer Emulsion von Innenauskleidungen gegeben zu werden, und als Resultat erhält man eine Getränkebüchse, die einzigartig widerstandsfähig gegen die Entwicklung von Beigeschmack ist.
Obgleich man im Produkt von Beispiel 1 KOH als Quelle für Alkali verwendet, und es daher für eine beliebige Anwendung in Lebensmitteln geeignet ist, kann es manchmal wünschenswert sein, es durch ein Amin in Formulierungen für Innenauskleidungen für Büchsen zu ersetzen. Amine werden üblicherweise als Härtungsmittel für Epoxyharze verwendet, und sie sind alkalisch. Daher können sie Kalium- oder Natriumalkalien in dem Produkt dieser Erfindung ersetzen.
Beispiel 11 Verwendung von lipophilen Anziehungs- oder Scavenger-Polyolestern
Wasserlösliche, alkalische Lösungen, die einen Polyolester mit lipophilen anziehenden oder Scavenger-Eigenschaften enthalten, z. B. Polyglycerinesterlösungen, verhalten sich als Scavenger und haben die Fähigkeit, Spuren von Lipiden, die in dem wäßrigen System gelöst oder emulgiert sind, zu "ergreifen" oder zu spülen, wobei sie dem direkten Kontakt mit dem Rosmarin usw. den in dem wäßrigen System enthaltenen Oxidantien aussetzen und die organoleptische Stabilität verbessern.
Zum Beispiel hatte eine Lösung, die 12 g der Rosmarin-Oxidantien, Polyglycerin-10, verestert mit Capron- und Caprinsäuren (bekannt als 10-1-cc), 25 ml Wasser und die auf einen pH von 11 mit 6 ml 10%iger KOH titriert war, eine AOS von 1 und sie war stabil und dispergierte leicht in Wasser.
Polyglycerine mit sechs Glycerinanteilen, Sucrose oder anderen Zuckerestern und andere Fettsäuren, wie Stearin- oder Oleinsäure, können verwendet werden, um die gewünschte Mischung von hydrophoben und hydrophilen Eigenschaften in dem Polyester zu erzielen.
Die Substitution anderer Labiatae-Antioxidantien, wie z. B. Salbei-, Majoran- oder Thymian-Antioxidantien, für die Rosmarin-Antioxidantien, ergibt das gleiche wünschenswerte Resultat der Verbesserung der organoleptischen Stabilität, indem alle Reste gelöster Lipide in Kontakt mit dem natürlichen Antioxidans-Faktor gebracht werden.
Daraus geht hervor, daß die vorliegende Erfindung ein neues Verfahren zur Herstellung eines neuen, stabilen, wasserlöslichen, alkalischen Extraktes von Labiatae zur Verfügung stellt. Die neuen Produkte können alle Antioxidantien des ursprünglichen Krautes enthalten oder sie können wichtige und sogar ausgewählte Fraktionen davon enthalten. Das Produkt ist im wesentlichen frei von Lipiden, die in dem rohen Kraut-Extrakt enthalten sind. Das neue stabile einphasige Produkt muß eine AOS von 0,2 oder mehr aufweisen, es muß einen pH von mehr als etwa 8,4 haben und es muß weniger als 75% Wasser enthalten. Es ist stark oder stärker als kommerzielle synthetische Antioxidans-Präparate. Vorzugsweise enthält es keine Prooxidans-Substanzen, die aus dem rohen Extrakt des Krautes selektiv entfernt worden sind.
Da es in wäßrigen Systemen löslich ist, kann man es zusammen mit Polyphosphaten einsetzen, als Spülungen für Fleisch, in Fruchtsäften und Getränken sowie in anderen Lebensmitteln, in welchen keine Fettphase anwesend ist.
Es ist einzigartig zur Einverleibung in Innenauskleidungen und Beschichtungen von Büchsen geeignet, wo es sich als überraschend widerstandsfähig gegenüber einer Zersetzung bei Temperaturen so hoch wie 204°C verhält, daher stellt es das einzige praktische Antioxidans dar. Außerdem enthält es keine Lipide, die selbst in der Büchse die Beschichtung oder die Innenauskleidung oxidieren würden. Die Einverleibung in existierende Innenauskleidungen und Beschichtungen für Büchsen kann leicht ausgeführt werden, wie aus dem Vorhergehenden hervorgeht, und eine weitere repräsentative, auf Wasser basierende Acryl-modifizierte Epoxyharz-Beschichtung für Büchsen, in welche ein stabiles, alkalisches Labiatae-Antioxidans gegeben werden kann, wie ebenfalls weiter oben beschrieben, ist in JP-Patent 01096263 A2 vom 14. April 1989, zusammengefaßt in Chemical Abstracts, Band III, Ausgabe 20, vom 2. Oktober 1989 bei 176 335 n gezeigt.
Rosmarin, Salbei und Thymian sind die bevorzugten Labiatae und von diesen ist Rosmarin besonders bevorzugt.

Claims (27)

1. Verfahren zur Herstellung einer alkalischen Lösung von Antioxidantien aus Labiatae, die im wesentlichen frei von Lipiden ist, durch Rühren eines Lösungsmittelextraktes des Krautes mit einer wäßrigen alkalischen nieder-aliphatischen alkoholischen oder Polyol-Lösung und Abtrennung der wäßrigen Phase von der unlöslichen Phase, um ein stabiles, wäßriges Produkt zu erhalten, das eine Antioxidans-Stärke von mindestens 0,2, einen pH-Wert von mehr als etwa 8,4 und weniger als 75% Wasser aufweist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es in Gegenwart eines mit Wasser nicht mischbaren Lösungsmittels durchgeführt wird.
3. Verfahren zur Herstellung einer stabilen, alkalischen Lösung, die im wesentlichen alle Antioxidans-Grundbestandteile eines Labiatae-Extraktes enthält, durch Herstellung einer Lösung des Extraktes in einem Medium aus einem wäßrigen alkalischen nieder-aliphatischen Alkohol oder in einem Polyol, wobei das Verfahren die folgenden Stufen umfaßt: Vermischen eines organischen Lösungsmittel-Extraktes des Krautes mit einer alkalischen Lösung, Entfernung der unlöslichen Lipide und Harze, Einstellung des resultierenden pH-Wertes auf über etwa 8,4 und der Antioxidans-Stärke auf über etwa 0,2 und Einstellung des Wassergehaltes auf weniger als 75%.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß es in Gegenwart eines mit Wasser nicht mischbaren Lösungsmittels durchgeführt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Medium Propylenglykol, Glycerin, Ethanol oder Mischungen davon umfaßt.
6. Verfahren zur Extraktion eines Labiatae-Krautes mit einem organischen Lösungsmittel, Entfärbung des Extraktes mit einem Absorbens, Entfernung des in Aceton unlöslichen Materials daraus, Beseitigung des Geruchs des Produktes, Vermischung des Produktes mit einem niederaliphatischen Alkohol, Polyol und/oder Wasser bei einem alkalischen pH, Entfernung der Lipide daraus und Konzentration der alkalischen Phase, um ein stabiles Produkt zu ergeben, welches eine Antioxidans-Stärke von mehr als etwa 0,2 aufweist.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein zugegebener Polyolester anwesend ist.
8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kraut aus der Gruppe Rosmarin, Salbei und Thymian ausgewählt ist.
9. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kraut aus der Gruppe Rosmarin, Salbei und Thymian ausgewählt ist.
10. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Kraut aus der Gruppe Rosmarin, Salbei und Thymian ausgewählt ist.
11. Stabile, wäßrige, alkalische Antioxidans-Lösung eines Labiatae-Extraktes, die im wesentlichen aus allen Antioxidans-Substanzen, die im Kraut anwesend sind, besteht, eine Antioxidans-Stärke von 0,2 oder mehr und weniger als etwa 75% Wasser aufweist, bei einem pH-Wert von mehr als etwa 8,4 und unterhalb von etwa 11,8.
12. Eine stabile, wäßrige Lösung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Antioxidans von Rosmarin, Salbei oder Thymian abgeleitet ist.
13. Stabile wäßrige Lösung von Labiatae-Kraut-Antioxidantien in einem niederaliphatischen Alkohol oder Polyol oder einer Mischung davon, bei einem pH-Wert von mehr als etwa 8,4 und unterhalb von etwa 11,8, mit einer Antioxidans-Stärke von mindestens 0,2 und weniger als 75% Wasser enthaltend.
14. Stabile, wäßrige Lösung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Antioxidantien von Rosmarin, Salbei oder Thymian abgeleitet sind.
15. Stabile wäßrige Lösung von Labiatae-Kraut-Antioxidantien in Propylenglycol, im wesentlichen bestehend aus Propylenglycol und Labiatae-Kraut-Antioxidantien, die einen pH-Wert zwischen etwa 8,4 und 11,8 aufweist, und eine Antioxidans-Stärke von 0,2 oder mehr besitzt und weniger als etwa 75% Wasser enthält.
16. Stabile, wäßrige Lösung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Antioxidantien von Rosmarin, Salbei oder Thymian abgeleitet sind.
17. Stabile, wäßrige Lösung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß sie auch einen lipophilen Scavenger-Polyolester enthält (lipophilic-scavengering polyolester).
18. Stabile, wäßrige Lösung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß auch ein lipophiler Scavenger-Polyolester enthalten ist.
19. Stabile, wäßrige Lösung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß sie auch ein Polyphosphat enthält.
20. Stabile, wäßrige Lösung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß sie auch ein Polyphosphat enthält.
21. Wäßrige, alkalische Epoxy-Emulsion mit Antioxidans-Eigenschaften, bestehend im wesentlichen aus der Epoxy-Emulsion und natürlichen Antioxidantien, die von einem Labiatae-Kraut abgeleitet sind und im wesentlichen frei ist von Lipiden, die im Kraut anwesend sind.
22. Wäßrige, alkalische Epoxy-Emulsion nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die natürlichen Antioxidantien von Rosmarin, Salbei oder Thymian abgeleitet sind.
23. Innenauskleidung für Büchsen, gekennzeichnet durch die Fähigkeit der Büchsenauskleidung eine verbesserte Stabilität und Resistenz gegenüber der Entwicklung von Beigeschmack zu verleihen, bestehend im wesentlichen auf einer auf Wasser basierenden Epoxy-Emulsion und natürlichen Antioxidantien, die von einem Labiatae-Kraut abgeleitet sind.
24. Innenauskleidung für Büchsen nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die natürlichen Antioxidantien von Rosmarin, Salbei oder Thymian abgeleitet sind.
25. Innenauskleidung für Büchsen nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die natürlichen Antioxidantien in die Innenauskleidung der Büchse vor dem Härten eingeführt werden.
26. Innenauskleidung für Büchsen nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die natürlichen Antioxidantien auf die Büchseninnenauskleidung nach der Härtung der Büchseninnenauskleidung aufgesprüht werden.
27. Wäßrige Epoxy-Emulsion, bestehend im wesentlichen aus der Epoxy-Emulsion einer wäßrigen Lösung davon gemäß Anspruch 11.
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