DE4023897C2 - Wäschetrockner-Spinne - Google Patents
Wäschetrockner-SpinneInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Wäschetrockner-Spinne gemäß dem Oberbegriff der Ansprüche 1 und 2.
Aus der DE 33 33 439 C2 ist ein Wäschetrockner, im folgenden auch Wäschetrockner-Spinne
genannt, bekannt, der ähnlich einem Regenschirm ausgebildet ist. Am Standbein der
Wäschetrockner-Spinne sind an einer fest mit dieser verbundenen Gelenkkrone Schirmstäbe über
ihr eines Ende beweglich angeordnet, und sind an ihrem anderen Ende mit den Tragstäben für die
Wäscheleinen drehbar verbunden. Diese Tragstäbe stehen ihrerseits mit dem Standbein über eine
verschiebbare Gelenkkrone in Verbindung. Zum Zusammenklappen der Wäschetrockner-Spinne
wird die bewegliche Gelenkkrone nach oben geschoben, wodurch sich das Dach wie ein
Regenschirm zusammenfaltet. Diese Wäschetrockner-Spinne hat den Nachteil, daß die zwischen
den Tragstäben verlaufenden Wäscheleinen im geöffneten Zustand des Wäschetrockners alle mit
nahzu gleichem Abstand zum Boden verlaufen, was sowohl das Aufhängen, als auch das Trocknen
der Wäsche erschwert. Der Wäschetrockner muß entweder so hoch angeordnet werden, daß unter
den Wäscheleinen für ein bequemes Arbeiten genügend Arbeitshöhe zur Verfügung steht, oder es
können nur soviele Leinen angebracht sein, daß das Aufhängen der Wäsche mit ausgestreckten
Armen ohne Bücken erfolgen kann.
Der andere Nachteil wird im zusammengefalteten Zustand des Wäschetrockners deutlich. Bei
diesem Zustand kommen die außen liegenden Wäscheleinen im unteren Teil des Standbeines zu
liegen, so daß sie aus der Umhüllung durch das Dach heraushängen. Bei Regen und Wind können
die Leinen leicht verschmutzen, so daß sie jedesmal vor dem Aufhängen der Wäsche gereinigt
werden müssen.
Aus der DE 32 33 127 A1 ist ein Wäschetrockner bekannt, bei dem im Betriebszustand die Tragstäbe
mit den daran befestigten Wäscheleinen überdacht sind. Die Überdachung besteht dabei aus einem
flexiblen Material und ist an den Enden der Tragstäbe der Wäscheleinen befestigt. Bei diesem
Wäschetrockner ist der Zugang zu den Wäscheleinen leichter, im zusammengeklappten Zustand
bietet das Dach jedoch keinerlei Schutz der Wäscheleinen vor den bekannten schädlichen
Umwelteinflüssen, so daß vor Benutzung des Wäschtrockners ein Reinigen der Wäscheleinen
unerläßlich ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Wäschetrockner-Spinne derart auszubilden, daß während
des Trocknens von Wäsche die Überdachung einen ausreichenden Schutz gegen Regen bietet und
im zusammengeklappten Zustand die Wäschetrockner-Spinne durch die Überdachung so vor
Umwelteinflüssen geschützt ist, daß die mit der Wäsche in Berührung kommenden Teile nicht
verschmutzen.
Die Aufgabe wird durch die Merkmale der Ansprüche 1 und 2 gelöst. Durch die erfindungsgemäße
Ausgestaltung wird erreicht, daß durch die Streben im geöffneten Zustand der Wäschetrockner-Spinne
das Schutzdach sicher abgestützt wird und dieses straff gehalten werden kann. Durch die
abänderbare Verbindungsstelle von Strebe zu Haltestange wird die Möglichkeit eröffnet, beim
Schließen der Wäschetrockner-Spinne die Enden der Haltestangen mit den Wäscheleinen vom
Boden weg nach oben unter das zusammengefaltete Dach der Wäschetrockner-Spinne zu
verstauen. Die Strebe kann dazu von der Haltestange losgelöst werden und das Standbein unter
dem zusammengefalteten Schutzdach angelegt werden. Die Abänderbarkeit der Verbindung von
Strebe und Haltestange wird bei einer besonders einfach zu gestaltenden Ausführung der Erfindung
dadurch erreicht, daß die im geöffneten Zustand der Wäschetrockner-Spinne feste Verbindung
zwischen Strebe und Haltestange aufgehoben wird.
Eine besonders vorteilhafte Ausführung der Erfindung ist die Verbindung von Strebe und Haltestange,
bei der sich der Berührpunkt zum Öffnen und Schließen der Wäschetrockner-Spinne auf der Strebe
oder Haltestange verschiebt. Durch die verschiebliche Verbindung von Streben und Haltestangen
können die Streben so lange ausgebildet werden, daß das Schutzdach im geöffneten Zustand die
Haltestangen und die damit verbundenen Wäscheleinen genügend überragen kann. Wäsche und
Leinen sind dadurch bei Regen geschützt. Darüber hinaus kann die Wäschetrockner-Spinne auf
einfache Weise, ohne die Haltestange von den Streben zu trennen, geschlossen werden. Die
erfindungsgemäße Ausgestaltung der Wäschetrockner-Spinne hat weiterhin den Vorteil, daß im
geschlossenen Zustand die Wäscheleinen durch die mögliche Verwendung langer Streben und
damit eines ausreichend großen Schutzdaches durch das zusammengefaltete Schutzdach vor der
Witterung geschützt wird. Die verschiebliche Verbindung von Streben und Haltestangen hat im
zusammengefalteten Zustand der Wäschetrockner-Spinne den weiteren Vorteil, daß die
Haltestangen noch weiter nach oben unter das Schutzdach geschoben werden können. Ein weiterer
Vorteil einer erfindungsgemäß ausgestalteten Wäschetrockner-Spinne ist, daß sie besonders leicht
geöffnet werden kann, da, selbst wenn die Haltestangen an einem gemeinsamen Haltering
angeordnet sind, jedes Paar aus Haltestange und Strebe einzeln entfaltet werden kann. Dadurch
wird die zum vollständigen Öffnen erforderliche Kraft wesentlich geringer, da die Streben dann
bereits vom Standbein abgespreizt sind und die Haltestangen mit einem günstigen Hebel zum
vollständigen Öffnen des Schutzdaches an den Streben ansetzen.
Durch die Verwendung eines Gleitstücks zwischen Strebe und Haltestange wird eine einfache,
kostengünstige und betriebssichere Verbindung erreicht. Zur Herabsetzung der Reibung ist ein durch
Rollen geführtes Rollelement besonders vorteilhaft. Die Ausbildung einer Führungsbahn bewirkt eine
sichere Verbindung von Strebe und Haltestange. Besonders günstig ist es, wenn die Führungsbahn
an der Strebe angeordnet ist. Dadurch können die Streben besonders lang ausgebildet werden,
wodurch Wäsche und Leinen besser abgedeckt werden können. Durch die U-förmige Ausbildung von
Strebe und Haltestange wird auf einfache Art eine Führungsbahn gebildet.
Durch die Befestigung der Haltestangen und/oder der Streben an einem Haltering können diese
einfach zusammen am Standbein verschoben werden.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die verschiebliche Verbindung von Strebe und Haltestange
arretierbar ist. Dies erhöht die Stabilität der Wäschetrockner-Spinne insbesondere im geöffneten
Zustand. Ein Zusammenklappen beispielsweise durch das Gewicht der Wäsche oder durch Wind
wird dadurch sicher verhindert. Besonders günstig ist es, wenn die Arretierung beim Öffnen der
Wäschetrockner-Spinne selbsttätig, z. B. durch einen in der gewünschten Stellung von Strebe und
Haltestange zueinander einrastenden Haken erfolgt.
Durch die knickbare Ausgestaltung der Haltestange kann auf einfache Weise auf eine verschiebliche
Anordnung der Haltestange am Standbein verzichtet werden. Jede Haltestange kann zusammen mit
der dazugehörigen Strebe einzeln entfaltet werden, was das Öffnen der Wäschetrockner-Spinne
einfach gestaltet. Ein Verschieben des Befestigungspunktes der Haltestange zum Aufbau der
Wäschetrockner-Spinne entfällt dadurch. Nach dem Entfalten ist ein weiteres Justieren zum
vollständigen Öffnen nicht mehr erforderlich.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von zeichnerischen Darstellungen beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Teilansicht einer erfindungsgemäß ausgebildeten Wäschetrockner-Spinne in
geöffnetem Zustand;
Fig. 2 eine Teilansicht, die den Verlauf von Haltestange und zugehöriger Strebe im geschlossenen
und halb geöffneten Zustand zeigt;
Fig. 3 eine Wäschetrockner-Spinne mit knickbarer Haltestange in geöffnetem Zustand;
Fig. 3a in geschlossenem Zustand;
Fig. 4 eine Teilansicht einer Wäschetrockner-Spinne mit lösbarer Verbindung von Strebe und
Haltestange;
Fig. 4a die Verbindung von Strebe und Haltestange;
Fig. 4b eine Haltestange mit einem Verbindungsdorn;
Fig. 4c die Aufnahme einer Strebe;
Fig. 5 eine Strebe mit einem Rollelement in einer Führungsschiene;
Fig. 5a ein Rollelement im Schnitt;
Fig. 5b einen Schnitt durch eine Führungsschiene mit einem Gleitstück;
Fig. 6 eine Wäschetrockner-Spinne in geschlossenem Zustand mit dem die Wäscheleinen
umschließenden zusammengefalteten Dach;
Fig. 7 eine Teilansicht einer Wäschetrockner-Spinne
mit einem Seilzug zum leichteren Öffnen.
Bei der in Fig. 1 gezeigten Teilansicht handelt es sich um eine Wäschetrockner-Spinne 1 mit vier
in gleichem Abstand am Standbein 10 angeordneten Haltestangen 2 zum Führen und Halten der
Wäscheleinen (nicht gezeigt), die durch Bohrungen 21 der Haltestange 2 geführt sind. Das eine
Ende der Haltestange 2 stützt sich über einen verschieblichen Haltering 4 am Standbein 10 ab,
während das andere Ende mit einer Strebe 3 verbunden ist. Diese stützt eine nicht gezeigte Plane
ab. Die Plan bildet im geöffneten Zustand der Wäschetrockner-Spinne 1 ein gleichseitiges
Schutzdach.
Haltestange 2 und Strebe 3 sind über ein Rollelement 31 miteinander verbunden. Dieses ist
verschieblich in einer Führungsschiene 33 der Strebe 3 angeordnet, wodurch das Ende der
Haltestange 2 beim Öffnen und Schließen der Wäschetrockner-Spinne 1 mit der Strebe 3 verbunden
bleibt. Dieser Verbindungspunkt verschiebt sich dabei entlang der Strebe 3 in Richtung zum
Standbein 10 der Wäschetrockner-Spinne 1. Dadurch ist es möglich, die Haltestange 2 so an das
Standbein 10 anzulegen, daß die Wäscheleinen am oberen Ende des Standbeins 20 und auch im
geschlossenen Zustand der Wäschetrockner-Spinne 1 unterhalb der das Dach bildenden Plane zu
liegen kommen. Die Wäscheleinen werden sowohl im offenen als auch im geschlossenen Zustand
der Wäschetrockner-Spinne 1 vom Dach geschützt. Zum Schließen der Wäschetrockner-Spinne 1 wird
die Arretierung des Halterings 4 am Standbein 10 gelöst, so daß dieser nach unten gleitet und
zwischen dem Haltering 4 und dem oberen Ende des Standbeins 10, bzw. der Befestigungsstelle der
Streben 3, genügend Abstand vorhanden ist, um die Haltestangen 2 in zum Standbein 10 paralleler Lage
aufzunehmen.
In Fig. 2, linker Teil, ist eine Wäschetrockner-Spinne 1 in geschlossenem Zustand gezeigt. Das
Rollelement 31 und damit die Verbindung zwischen Haltestange 2 und Strebe 3 ist durch das
Schließen ans andere Ende der Strebe 3 als im geöffneten Zustand verschoben. Der Haltering 4 kann
zum Schließen der Wäschetrockner-Spinne 1 zunächst am Standbein 10 weiter nach unten geführt
werden, als in die Position, die in Fig. 2 gezeigt ist. Um die Haltestangen 2 und damit die
Wäscheleinen sicher unter das zusammengefaltete Dach zu verbringen wird der Haltering 4 nach
am Schließen der Wäschetrockner-Spinne 1 soweit nach oben verschoben, bis das Rollelement 31
in seiner Führungsschiene 33 an der Strebe 3 am Anschlag angelangt ist. Dies ist die Stellung wie sie
in Fig. 2, linker Teil, gezeigt ist.
Neben der geschlossenen Wäschetrockner-Spinne 1 ist in Fig. 2, rechter Teil, noch die Ansicht
gezeigt, wie sie sich nach dem Herausklappen einer Strebe 3 und dem Einrasten des Gleitstücks am
freien Ende der Strebe 3 darstellt. Zum vollständigen Öffnen der Wäschetrockner-Spinne 1 wird,
nachdem alle Arme in dieser Art ausgeklappt sind, der Haltering 4 nach oben geschoben bis die
Streben 3 und die Haltestangen 2 ihre Offenstellung erreicht haben. Diese ist in Fig. 1 dargestellt.
Im geschlossenen Zustand der Wäschetrockner-Spinne 1 wird das zusammengefaltete Dach
beispielsweise mit einem Band 7 (Fig. 6) fixiert. Zum Öffnen wird das Band 7 entfernt, worauf sich die
Streben 3 zum leichteren Öffnen der Wäschetrockner-Spinne 1 von selbst in Richtung ihrer Offenstellung
vom Standbein 10 etwas abspreizen. Dies wird durch eine leichte Vorspannung der Dachplane bewirkt.
Zum weiteren Öffnen werden die Streben 3 angehoben und dabei die Haltestangen 2 ebenfalls weiter mit
herausgeklappt, bis sie über das Gleitstück in der Offenposition in der Führungsschiene einrasten.
In Fig. 5 ist ein Rollelement 31 und die dazugehörige Einrichtung zum Fixieren der Position in der
Führungsbahn 33 gezeigt. Durch einen Haken 311, der in das Rollelement 31 einrastet, werden
Strebe 3 und Haltestange 2 zueinander fixiert. In Fig. 5a ist ein Schnitt durch das Rollelement 31
und die durch die Strebe 3 gebildete Führungsbahn 33 dargestellt. In Fig. 5b ist ein Schnitt durch die
Führungsbahn 33 einer Strebe 3 gezeigt, in der an Stelle eines Rollelements ein Gleitstück 32 für die
verschiebliche Verbindung von Strebe 3 und Haltestange 2 sorgt.
Bei der in Fig. 3 gezeigten Teilansicht einer erfindungsgemäß ausgestalteten Wäschetrockner-Spinne
1 ist die Haltestange 2 über ein Gelenk 23 knickbar ausgebildet. Der Drehpunkt der Haltestange
2 am Standbein 10 der Wäschetrockner-Spinne 1 ist anders als die Fig. 1 nicht am
Standbein 10 verschieblich. Ein Verschieben kann hier entfallen, da beim Schließen der Wäschetrockner-Spinne
1 durch das Einknicken der Haltestange 2 diese ebenfalls unter der eingeklappten Strebe
Platz findet und die Wäscheleinen geschützt sind. Bei dieser Ausführungsform kann auf eine
Fixierung zwischen Strebe 3 und Haltestange 2 in der Offenstellung der Wäschetrockner-Spinne 1 leichter
verzichtet werden. Durch eine leichte Überstreckung des Gelenks 23 kann die Wäschetrockner-Spinne
1 in ihrer Offenstellung gehalten werden. Zum Schließen braucht die Strebe 3 nur kurz angehoben
zu werden, so daß das Gelenk 23 eingeknickt werden kann. Dies erfolgt nacheinander bei jeder
Haltestange 2, bis die Wäschetrockner-Spinne 1 geschlossen ist. Fig. 3a zeigt den Verlauf einer Haltestange
2 und der dazugehörigen Strebe 3 in geschlossenem Zustand der Wäschetrockner-Spinne 1.
Fig. 4 zeigt eine Teilansicht einer Wäschetrockner-Spinne 1, bei der im geschlossenen Zustand
Streben 3 und Haltestangen 2 nicht miteinander verbunden sind. Ähnlich einer verschieblichen
Verbindung, wie sie in Fig. 2 gezeigt ist, wird beim Schließen der Wäschetrockner-Spinne 1 durch das
lösen der Streben 3 von den Haltestangen 2 ermöglicht, diese mit den Wäscheleinen unterhalb des
geschlossenen Daches 5 parallel zum Standbein 10 geschützt zu verlegen. Zum Öffnen der
Wäschetrockner-Spinne 1 wird die Strebe 3 vom Standbein 10 weg herausgeklappt, was durch die
Spannung des Daches 5 und das über eine Feder 51 elastisch abgeschützte Dachspannelement 52
erleichtert wird. Die dazugehörige Haltestange 2 wird daraufhin vom Standbein 10 gelöst und mit der
Strebe 3 verbunden. Dadurch ergibt sich eine Konstellation von Strebe 3 und Haltestange 2 wie sie in
Fig. 2, rechter Teil, gezeigt ist. Die weiteren Schritte zum Öffnen der Wäschetrockner-Spinne 1
entsprechen denen, wie sie bei Fig. 2 beschrieben wurden. Die Verbindung von Haltestangen 2 und
Streben 3 ist in Fig. 4a gezeigt. Am Ende der Haltestange 2 befindet sich ein Dorn 22 der in einer
Aufnahme 33 der Strebe 3 eingeführt wird. Über einen federbelasteten Schnappverschluß 331 wird
die Verbindung zwischen Haltestange 2 und Strebe 3 gegen Lösen gesichert. In Fig. 4b ist eine
Haltestange 2 mit einem Dorn 22 an ihrem Ende gezeigt. Fig. 4c zeigt die dazugehörige Aufnahme
33 der Strebe 3 mit einem Schnappverschluß 331, woduch eine Arretierung der Position von Strebe 3
zu Haltestange 2 in der Offenstellung der Wäschetrockner-Spinne 1 erreicht wird. Über den Dorn 22
können die Haltestangen 2 auch im geschlossenen Zustand der Wäschetrockner-Spinne 1 über eine
Bohrung 11 oder Nut im Standbein 10 an diesem gehalten werden.
Am oberen Ende des Standbeins 10 ist ein Dachspannelement 52 angeordnet. Dieses wird über eine
Feder 51 nach oben gegen die das Dach 5 bildende Plane 50 gedrückt. Dadurch wird im geöffneten
Zustand der Wäschetrockner-Spinne 1 bewirkt, daß das Dach 5 in der Mitte angehoben wird, so daß
das Wasser immer abfließen kann. Während des Schließens der Wäschetrockner-Spinne 1 läßt sich
das Dachspannelement 52 teleskopartig in das Standbein 10 hineindrücken, so daß die Spannung der
Plane 50 das Schließen der Wäschetrockner-Spinne 1 nicht erschwert. Beim Öffnen der
Wäschetrockner-Spinne 1 erleichtert die Feder 51 gleichzeitig das selbstätige Herausschwenken der
Streben 3. Die Plane 50 ist am Ende der Streben 3 befestigt, wobei die Enden der Streben 3 etwas
überragt werden. Als Dachspannelement 52 kann auch ein in sich elastisches Teil, beispielsweise ein
Schaumstoffklotz, verwendet werden. Dieser hat den Vorteil, daß er sich der Wölbung der Dachplane
automatisch anpaßt.
Fig. 8 zeigt eine Wäschetrockner-Spinne 1 in geschlossenem Zustand. Die das Dach 5 bildende
Plane 50 umschließt die Haltestangen 2 und Wäschleinen, wodurch diese geschützt sind. Durch ein
Band 7 wird die Plane 50 zusammengehalten.
Als Plane für das Dach der Wäschetrockner-Spinne 1 wird vorteilhaft eine leicht biegsame Kunststoffolie
verwendet. Besonders günstig ist die Verwendung eines lichtdurchlässigen Materials, das die
Sonnenstrahlen nicht von der Wäsche abhält, so daß die Trocknung durch die Wärme der Strahlung
beschleunigt wird.
Claims (10)
1. Wäschetrockner-Spinne mit einem Standbein, an dem sich Haltestangen
zum Tragen der Wäscheleinen mit ihrem einem Ende abstützen, und mit
einem Schutzdach, wobei zum Abstützen des Schutzdaches Streben vorgesehen
sind, die mit ihrem einem Ende am Standbein schwenkbar angeordnet
und jeweils mit einer Haltestange verbunden sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsstelle zwischen Strebe (3) und Haltestange
(2) lösbar und die Haltestange (2) beim Schließen der Wäschetrockner-Spinne
vom Boden weg nach oben unter das zusammenfaltbare Dach der
Wäschetrockner-Spinne klappbar ist.
2. Wäschetrockner-Spinne mit einem Standbein, an dem sich Haltestangen
zum Tragen der Wäscheleinen mit ihrem einem Ende abstützen, und mit
einem Schutzdach, wobei zum Abstützen des Schutzdaches Streben
vorgesehen sind, die mit ihrem einem Ende am Standbein schwenkbar
angeordnet und jeweils mit einer Haltestange verbunden sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltestange (2) an der Strebe (3) verschieblich
angeordnet und beim Schließen der Wäschetrockner-Spinne vom Boden weg
nach oben unter das zusammenfaltbare Dach der Wäschetrockner-Spinne klappbar
ist.
3. Wäschetrockner-Spinne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die verschiebliche Verbindung zwischen der Strebe (3) und der Haltestange
(2) über ein Gleitstück (32) erfolgt.
4. Wäschetrockner-Spinne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die verschiebliche Verbindung zwischen der Strebe (3) und der
Haltestange (2) über ein Rollelement (31) erfolgt.
5. Wäschetrockner-Spinne nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die verschiebliche Verbindung zwischen der Strebe (3) und der Haltestange (2) arretierbar ist.
6. Wäschetrockner-Spinne nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Strebe (3) oder Haltestange (2) zur Ausbildung
einer Führungsbahn (33) für das Gleitstück (32) oder das Rollelement (31) U-förmig ausgebildet
ist.
7. Wäschetrockner-Spinne nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Haltestange (2) über ein Gelenk (23) knickbar
ausgebildet ist.
8. Wäschetrockner-Spinne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungsstellen der Haltestangen (2) am Standbein (10)
einzeln verschieblich sind.
9. Wäschetrockner-Spinne nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Befestigungsstellen der Haltestangen (2) und/oder
der Streben (3) gemeinsam am Standbein (10) verschieblich sind.
10. Wäschetrockner-Spinne nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß am Standbein (10) ein Federelement (51/52) zum
Spannen des Schutzdaches (5) angeordnet ist.
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19904023897 DE4023897C2 (de) | 1990-07-27 | 1990-07-27 | Wäschetrockner-Spinne |
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Families Citing this family (2)
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