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DE4023377A1 - Auto-sonnenblende - Google Patents

Auto-sonnenblende

Info

Publication number
DE4023377A1
DE4023377A1 DE19904023377 DE4023377A DE4023377A1 DE 4023377 A1 DE4023377 A1 DE 4023377A1 DE 19904023377 DE19904023377 DE 19904023377 DE 4023377 A DE4023377 A DE 4023377A DE 4023377 A1 DE4023377 A1 DE 4023377A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sun visor
film
foil
extendable
motor vehicle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19904023377
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Urban
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE19893913562 external-priority patent/DE3913562C2/de
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19904023377 priority Critical patent/DE4023377A1/de
Priority to DE9017608U priority patent/DE9017608U1/de
Publication of DE4023377A1 publication Critical patent/DE4023377A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J3/00Antiglare equipment associated with windows or windscreens; Sun visors for vehicles
    • B60J3/02Antiglare equipment associated with windows or windscreens; Sun visors for vehicles adjustable in position
    • B60J3/0204Sun visors
    • B60J3/0208Sun visors combined with auxiliary visor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

Sonnenblenden im Auto sind seit vielen Jahren bekannt und in jedem Auto vorhanden. Sie lassen sich bei Bedarf schnell herabklappen. Die Abblendfläche daran ist für kleine und große Autofahrer gleich groß.
Die Abmessungen der z. Zt. üblichen Sonnenblenden sind so gewählt, daß bei herabgeklappter Sonnenblende sehr große Autofahrer noch ein freies Blickfeld zum Straßenverkehr haben. Sie können noch unter der Sonnenblende hindurch sehen, wenn sie gegen die Windschutzscheibe gedrückt wird. Etwas tiefer reicht die Sonnenblende wenn sie senkrecht gestellt wird, für etwas kleinere Fahrer. Für mittel­ große und kleine Autofahrer reicht aber die Sonnenblende in keiner Stellung aus. Bei tiefstehender Sonne werden diese Fahrer (das ist die Mehrzahl) stark geblendet, weil die Sonne unter der Blende hindurch scheint. Diese Blendung bewirkt eine starke Gefährdung des Straßenver­ kehrs. Eine Auto-Sonnenblende, die für besonders große, aber auch für besonders kleine Menschen vollständig ab­ blendet, muß variabel sein.
Meiner Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Mangel zu beseitigen. Auch andere Autofahrer haben in den letzten Jahrzehnten Vorschläge, auch Patentanträge, über variable Sonnenblenden eingereicht. Keine dieser Anregungen kam zur Ausführung, denn sie sind praxisfremd. Ihre Mängel: Alle empfehlen durchsichtige, dunkel getönte Folien oder Scheiben. Besonders wenn die Sonne direkt von vorn scheint, blenden die durchsichtigen nur unvollkommen ab, dabei sind die Instrumente auf dem Armaturenbrett (Tacho) kaum zu erkennen.
Die erforderliche Rastung bei Rollos ist sehr unzuverlässig. Sie rastet mal in kurzen oder auch längeren Abständen. Beim Aufrollen löst sich die Rastung oft erst nach mehr­ maligem Versuch.
Bei einem Vorschlag wird ein Vorhang von einer Rolle herabgezogen, 2 Halteschienen werden herabgeklappt als Folienführung. Nach Gebrauch wird der Vorhang mittels Handrad aufgewickelt und die Halteschienen werden zurückgeklappt. Es sind also mehrere Arbeitsgänge erfor­ derlich, um eine Abblendung zu erreichen.
Als weitere Sonnenblende wird eine herabziehbare Scheibe, durchsichtig und dunktel getönt, angeboten. Zum Herabziehen dient ein Knopf in der Mitte am unteren Rand der Scheibe. Dieser Knopf befindet sich im Gesichtsfeld des Autofahrers und behindert die Sicht. Bei einer solchen Schiebeeinrichtung ist bei einer hohen Fahrge­ schwindigkeit eine schnelle und genaue Blendeneinstellung kaum möglich, denn bei dieser Konstruktion muß wegen der erforderlichen Rastung, eine Schwergängigkeit überwunden werden.
Alle mit bekannten derartigen Vorschläge von Auto- Sonnenblenden haben einen entscheidenden Nachteil: Zur Einstellung der Abblendung muß die Folie oder Scheibe in etwa der Mitte der Blende von Hand eingefaßt und damit herabgezogen werden, manchmal mit mehreren Handgriffen. Dabei verdeckt die Hand einen wesentlichen Teil der Sicht zum Straßenverkehr. Bei den heutigen hohen Fahrgeschwindigkeiten darf diese Sicht nicht 1 Sekunde eingeschränkt werden.
Bei meiner Konstruktion der Auto-Sonnenblende sind derartige Mängel nicht vorhanden. Sie ermöglicht es, durch Drehung der Welle (3) mittels Drehgriff (4), eine im Innern der Sonnenblende angebrachte Folie (2), über 2 Stachelräder (5) und 2 Andruckrollen (7) nach unten zu verschieben und dadurch die Sonnenblende zu beseitigen.
Trotz der zusätzlichen Abblendmöglichkeit, kann die Sonnen­ blende wie bisher herabgeklappt, nach vorn gegen die Windschutzscheibe gedrückt und auch nach der Seite geschwenkt werden. Die Einstellung der Verlängerung ist bei jeder Fahrgeschwindigkeit möglich und ohne den Blick von Straßenverkehr wenden zu müssen. Da sich der Drehgriff (4) für die Blendeneinstellung am Rand der Sonnenblende befindet, wird bei der Einstellung der Folie (2), nie die Sicht zum Straßenverkehr durch die ein­ stellende Hand beeinträchtigt, das ist besonders wichtig. Durch die Fahrterschütterungen verändert sich die Abblendeinrichtung nicht. Eine zusätzliche Arretierung der Einstellung ist jedoch leicht möglich, z. B. durch Anbringen einer Blattfeder, die zwischen die Stacheln eines Stachelrades einrastet.
Das Gehäuse (1) der Sonnenblende kann aus dünnem Blech oder Kunststoff gefertigt und mit einem elastischen Polster­ bezug versehen werden, wie z. Zt. üblich.
Auf der Zeichnung Blatt 9 ist die Sonnenblende im Schnitt C-D in einem größeren Maßstab - etwa 1 : 1 - dargestellt, um die Funktion der Folienverschiebung nach unten oder oben deutlicher sehen zu können. Statt der undurchsichtigen, können auch eine durchsichtige dunkel getönte Folie (2) oder eine ebensolche Scheibe verwendet werden.
Um einen sicheren Folien- oder Scheibentransport zu gewährleisten, wird die Folie (2) oder Scheibe mittels der Andruckrolle (7) an das Stachelrad (5) angedrückt. Die Andruckrollen (7) drehen sich leichtgängig beim Folien­ transport auf der starren Achse (6) mit. Die Stacheln der Stachelräder (5) greifen in dafür vorgesehene Löcher der Folie (2) ein. Hierdurch wird die Verschiebung der Folie (2) ermöglicht.
Für die Folie (2) kann ein zähes Kunststoffmaterial ver­ wendet werden, etwa 2 bis 2,5 mm dick, wie es auch als Fußbodenbelag Verwendung findet.
Die geringe Kraftübertragung für die Folienverschiebung und das abriebfeste Folienmaterial, dürften nur unwesentliche Abnutzungen an den Löchern der Folie (2) ver­ ursachen. Erforderlichenfalls können die Löcher in der Folie (2) zusätzlich mit Ösen versehen werden.
Bei Verwendung einer Scheibe statt einer Folie (2), müssen lediglich die Andruckrollen (7) seitlich der Stachelräder (5) und eine Scheibenführung vorgesehen werden.
Bezugszeichen
1 Gehäuse der Sonnenblende
2 Folie
3 Welle für Stachelräder
4 Drehgriff
5 Strachelrad, 2 Stück, je 1 Stück links und rechts (Zahnrad mit stachelähnlichen Zähnen)
6 Achse für Andruckrollen
7 Andruckrolle, 2 Stück, je 1 Stück links und rechts
8 Anschlag für Folienbegrenzung nach unten, 2 Stück, je 1 Stück links und rechts

Claims (4)

1. Sonnenblende für Autos dadurch gekennzeichnet, daß diese durch eine elastische Folie (2) verlängerbar ist.
2. Sonnenblende nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerungsfolie (2) mittels eines seitlich angebrachten Drehgriffes (4) über eine Welle (3) mit 2 Stachelrädern (5), die in Löcher der Folie (2) ein­ greifen, wird dabei durch 2 Andruckrollen (7) an die Stachelräder (5) angedrückt, um eine präzise Ver­ schiebung zu gewährleisten.
3. Sonnenblende nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß statt der elastischen Folie (2), eine starre Scheibe verwendet wird, die ebenfalls mit Löchern für den Transporteingriff der Stachelräder (5) versehen ist.
4. Sonnenblende nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zur Einstellung der Folie (2) oder Scheibe, nie die Sicht zum Straßenverkehr durch die einstellende Hand behindert werden kann.
DE19904023377 1989-04-25 1990-07-23 Auto-sonnenblende Withdrawn DE4023377A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19904023377 DE4023377A1 (de) 1989-04-25 1990-07-23 Auto-sonnenblende
DE9017608U DE9017608U1 (de) 1990-07-23 1990-07-23 Auto-Sonnenblende

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19893913562 DE3913562C2 (de) 1989-04-25 1989-04-25 Sonnenblende für Kraftfahrzeuge
DE19904023377 DE4023377A1 (de) 1989-04-25 1990-07-23 Auto-sonnenblende

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE4023377A1 true DE4023377A1 (de) 1992-01-30

Family

ID=25880247

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19904023377 Withdrawn DE4023377A1 (de) 1989-04-25 1990-07-23 Auto-sonnenblende

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE4023377A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US9469179B2 (en) 2004-11-30 2016-10-18 Darrian L. Ferguson Sunglasses configuration car visor
DE202018100684U1 (de) 2018-02-08 2018-02-26 Jan Philippens Sonnenblende für ein Kraftfahrzeug

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2498966A (en) * 1948-03-11 1950-02-28 Walter H Sauer Adjustable auto visor extension
DE1736889U (de) * 1956-10-11 1956-12-27 Gusta Dr Wuerth Variable sonnenblende fuer fahrzeuge.
DE7038384U (de) * 1970-10-17 1971-01-28 Ressel W Sonnenblende fuer kraftfahrzeuge

Patent Citations (3)

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