[go: up one dir, main page]

DE4020329A1 - Goldlegierung zum schwarz-faerben, behandelte bzw. bearbeitete artikel aus schwarz gefaerbter goldlegierung und verfahren zur herstellung der behandelten bzw. bearbeiteten artikel - Google Patents

Goldlegierung zum schwarz-faerben, behandelte bzw. bearbeitete artikel aus schwarz gefaerbter goldlegierung und verfahren zur herstellung der behandelten bzw. bearbeiteten artikel

Info

Publication number
DE4020329A1
DE4020329A1 DE4020329A DE4020329A DE4020329A1 DE 4020329 A1 DE4020329 A1 DE 4020329A1 DE 4020329 A DE4020329 A DE 4020329A DE 4020329 A DE4020329 A DE 4020329A DE 4020329 A1 DE4020329 A1 DE 4020329A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gold
weight
gold alloy
percent
alloy
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE4020329A
Other languages
English (en)
Inventor
Takeshi Takayanagi
Noboru Morita
Chusei Seki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Seki Co
National Institute of Advanced Industrial Science and Technology AIST
Original Assignee
Agency of Industrial Science and Technology
Seki Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agency of Industrial Science and Technology, Seki Co filed Critical Agency of Industrial Science and Technology
Publication of DE4020329A1 publication Critical patent/DE4020329A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C27/00Making jewellery or other personal adornments
    • A44C27/001Materials for manufacturing jewellery
    • A44C27/002Metallic materials
    • A44C27/003Metallic alloys
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C5/00Alloys based on noble metals
    • C22C5/02Alloys based on gold

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Adornments (AREA)
  • Other Surface Treatments For Metallic Materials (AREA)
  • Contacts (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Goldlegierung, die zur Produk­ tion einer kolorierten Goldlegierung geeignet ist, welche eine glänzende schwarze Oberflächenschicht besitzt und in Schmuck oder Verzierungen aus wertvollem Metall verwendet wird, einen behandelten bzw. bearbeiteten Artikel aus Gold­ legierung und ein Verfahren zur Herstellung des behandelten bzw. bearbeiteten Artikels.
Als Schmuck oder Verzierungen aus Gold sind bearbeitete Arti­ kel aus 18 karätigem Gold, beispielsweise einer Legierung mit einem Goldgehalt von 75 Gewichtsprozent, am Markt weit verbreitet erhältlich. Das 18 karätige Gold zeichnet sich dadurch aus, daß es die beständigsten mechanischen, physika­ lischen und chemischen Eigenschaften besitzt, hervorragend zu bearbeiten ist und eine leichte Variation der Farbe er­ laubt. Die aus Gold hergestellten Artikel haben von Natur aus eine Goldfarbe und sind auf Grund dieser Farbe als Ver­ zierungen bzw. Schmuck hoch geschätzt. In den letzten Jahren wurden aus Gold hergestellte Artikel zunehmend kompliziert und aufwendig im Design und die Nachfrage nach derartigen Artikeln in einer breiteren Vielfalt von Farben hat zugenom­ men.
Die Farben, in denen die Produkte aus Goldlegierungen, für die diese Nachfrage zutrifft, gegenwärtig erhältlich sind, beinhalten eine leicht grünlich gelbe Farbe der Au-Ag-Legie­ rung (Metal Data Book, Seite 186, Maruzen, 1984), eine gelbe Farbe der Au-Ag-Cu-Legierung (ebd.), eine rote Farbe der Au-Cu-Legierung (ebd.) und eine leicht gelblich weiße Farbe der Au-Cu-Ni-Legierung (ebd.). Erst vor kurzem wurden eine purpurrote Farbe der Au-Al-Legierung (Metal, Novemberausga­ be, Seite 30, Agne′s, 1984) und eine gelblich grüne Farbe der Au-Cd-Legierung (Nonferrous Metals, II, Seite 231, zusam­ mengestellt von der Japan Metallurgical Society, 1986) ent­ wickelt.
Mit nur fünf verfügbaren Farben (weiß, gelb, rot, purpurrot und gelblich grün) sind jedoch die erreichbaren Farbvaria­ tionen von Goldverzierungen und -schmuck begrenzt. Daher fin­ det das Verlangen nach Entwicklung von Goldlegierungen mit anderen als den o. g. Farben, insbesondere Goldlegierungen mit einer schwarzen Farbe, die einen sehr schönen Kontrast zu der goldenen Farbe bilden, wachsende Beachtung.
Diese Erfindung dient zur Lösung der oben angegebenen Aufga­ be.
Im einzelnen betrifft die Erfindung:
Eine Goldlegierung zum Schwarz-Färben bzw. Schwärzen, die im wesentlichen aus Gold und wenigstens einem färbenden Metall­ element besteht, das aus der aus Cu, Fe, Co und Ti bestehen­ den Gruppe gewählt wurde, und die das färbende Metallelement in einer Konzentration im Bereich von 5 bis 65 Gewichtspro­ zent enthält;
eine Goldlegierung zum Schwarz-Färben bzw. Schwärzen, die im wesentlichen aus Gold, wenigstens einem Legierungselement, das aus der aus Pt, Pd, Rh, Ir, Ru, Os, Ag und Ni bestehen­ den Gruppe gewählt wurde, und wenigstens einem färbenden Me­ tallelement besteht, das aus der aus Cu, Fe, Co und Ti beste­ henden Gruppe gewählt wurde, die Gold in einem Verhältnis von wenigstens 38 Gewichtsprozent, bezogen auf die Summe der Menge vom Gold und der Menge vom Legierungselement, enthält, die einen Gehalt des färbenden Metallelementes in der Goldle­ gierung im Bereich von 5 bis 40 Gewichtsprozent im Falle von Cu, von 3 bis 40 Gewichtsprozent im Falle von Fe, von 3 bis 40 Gewichtsprozent im Falle von Co oder von 1 bis 10 Ge­ wichtsprozent im Falle von Ti aufweist, und die einen Gesamt­ gehalt von Komponentenelementen außer Gold in der Goldlegie­ rung im Bereich von 5 bis 65 Gewichtsprozent aufweist;
Goldlegierungen zum Schwarz-Färben bzw. Schwärzen, die die oben beschriebenen Zusammensetzungen aufweisen, zusätzlich Zn enthalten und das Zn in einer Konzentration im Bereich von 0,5 bis 10 Gewichtsprozent enthalten;
einen behandelten bzw. bearbeiteten Artikel aus Goldlegie­ rung, der eine glänzende schwarze Oberflächenschicht be­ sitzt, wobei der Artikel durch Formen einer Goldlegierung, die Gold und wenigstens ein färbendes Metallelement enthält, das aus der aus Cu, Fe, Co und Ti bestehenden Gruppe gewählt wurde, und die das färbende Metallelement in einer Konzentra­ tion im Bereich von 5 bis 65 Gewichtsprozent enthält, durch anschließende Hitzebehandlung der geformten Goldlegierung in einer oxydierenden Atmosphäre bei einer Temperatur, die die Schmelztemperatur der Goldlegierung nicht übersteigt, und durch daran anschließendes Kühlen der entstandenen geformten Goldlegierung erhalten wurde;
einen behandelten bzw. bearbeiteten Artikel aus Goldlegie­ rung, der eine glänzende schwarze Oberflächenschicht be­ sitzt, wobei der Artikel durch Formen einer Goldlegierung, die Gold, wenigstens ein Legierungselement, das aus der aus Pt, Pd, Rh, Ir, Ru, Os, Ag und Ni bestehenden Gruppe gewählt wurde, und wenigstens ein färbendes Metallelement erhält, das aus der aus Cu, Fe, Co und Ti bestehenden Gruppe gewählt wurde, die Gold in einem Verhältnis von wenigstens 38 Ge­ wichtsprozent enthält, bezogen auf die Summe der Menge vom Gold und der Menge vom Legierungselement, die einen Gehalt des färbenden Metallelementes in der Goldlegierung im Be­ reich von 5 bis 40 Gewichtsprozent im Falle von Cu, von 3 bis 40 Gewichtsprozent im Falle von Fe, von 3 bis 40 Ge­ wichtsprozent im Falle von Co oder von 1 bis 10 Gewichtspro­ zent im Falle von Ti aufweist, und die einen Gesamtgehalt von Komponentenelementen außer Gold in der Goldlegierung im Bereich von 5 bis 65 Gewichtsprozent aufweist, durch an­ schließende Hitzebehandlung der geformten Goldlegierung in einer oxydierenden Atmosphäre bei einer Temperatur, die die Schmelztemperatur der Goldlegierung nicht übersteigt, und durch daran anschließende Kühlung der entstandenen geformten Goldlegierung erhalten wurde;
behandelte bzw. bearbeitete Artikel aus Goldlegierungen, der eine glänzende, schwarze Oberflächenschicht mit den oben be­ schriebenen Zusammensetzungen besitzen, ferner Zn enthalten und das Zn in einer Konzentration im Bereich von 0,5 bis 10 Gewichtsprozent beinhalten;
ein Verfahren zur Herstellung eines behandelten bzw. bearbei­ teten Artikels aus Goldlegierung, der eine glänzende schwar­ ze Oberflächenschicht besitzt, wobei das Verfahren im wesent­ lichen besteht aus: Formen einer Goldlegierung, die Gold und wenigstens ein färbendes Metallelement enthält, das aus der aus Cu, Fe, Co und Ti bestehenden Gruppe gewählt wurde, und die das färbende Metallelement in einer Konzentration von 5 bis 65 Gewichtsprozent enthält, anschließendem Hitzebehan­ deln der geformten Goldlegierung in einer oxydierenden Atmos­ phäre bei einer Temperatur, die die Schmelztemperatur der Goldlegierung nicht übersteigt, und daran anschließendem Ab­ kühlen der entstandenen Goldlegierung;
ein Verfahren zur Herstellung eines behandelten bzw. bearbei­ teten Artikels aus Goldlegierung, der eine glänzende schwar­ ze Oberflächenschicht besitzt, wobei das Verfahren im wesent­ lichen besteht aus: Formen einer Goldlegierung, die Gold, wenigstens ein Legierungselement, das aus der aus Pt, Pd, Rh, Ir, Ru, Os, Ag und Ni bestehenden Gruppe gewählt wurde, und wenigstens ein färbendes Metallelement enthält, das aus der aus Cu, Fe, Co und Ti bestehenden Gruppe gewählt wurde, die Gold in einem Verhältnis von wenigstens 38 Gewichtspro­ zent enthält, bezogen auf die Summe der Menge vom Gold und der Menge vom Legierungselement, die einen Gehalt des färben­ den Metallelementes in der Goldlegierung im Bereich von 5 bis 40 Gewichtsprozent im Falle von Cu, von 3 bis 40 Ge­ wichtsprozent im Falle von Fe, von 3 bis 40 Gewichtsprozent im Falle von Co oder von 1 bis 10 Gewichtsprozent im Falle von Ti aufweist, und die einen Gesamtgehalt von Komponenten­ elementen außer Gold in der Goldlegierung im Bereich von 5 bis 65 Gewichtsprozent aufweist, anschließendem Hitzebehan­ deln der geformten Goldlegierung in einer oxydierenden Atmos­ phäre bei einer Temperatur, die die Schmelztemperatur der Goldlegierung nicht übersteigt, und daran anschließendem Ab­ kühlen der entstandenen Goldlegierung; und
Verfahren zur Herstellung eines behandelten bzw. bearbeite­ ten Artikels aus Goldlegierung, wobei bei dem Verfahren Gold­ legierungen verwendet werden, die die oben beschriebenen Zu­ sammensetzungen aufweisen, zusätzlich Zn enthalten und das Zn in einer Konzentration im Bereich von 0,5 bis 10 Gewichts­ prozent beinhalten.
Diese Erfindung beruht auf der Entwicklung einer neuen Gold­ legierung zum Schwarz-Färben bzw. Schwärzen. Die Goldlegie­ rung dieser Erfindung ist dadurch charakterisiert, daß sie Gold und 5 bis 65 Gewichtsprozent von wenigstens einem fär­ benden Metallelement enthält, das aus der aus Cu, Fe, Co und Ni bestehenden Gruppe gewählt wurde. Wenn der Gehalt des fär­ benden Metallelements geringer als 5 Gewichtsprozent beträgt, kann die Legierungszusammensetzung nicht die schwarze Schicht an der Oberfläche ergeben, wie es durch die färbende Behandlung angestrebt ist. Wenn dieser Gehalt 65 Gewichtspro­ zent übersteigt, ist die hergestellte Goldlegierung nicht länger geeignet, die exzellenten charakteristischen Eigen­ schaften zu erhalten, die der Goldlegierung dieser Erfindung innewohnen.
Ein Teil des Goldes in der Goldlegierung kann durch wenig­ stens ein Mitglied ersetzt werden, das aus der Gruppe ausge­ wählt wurde, die aus den Platin-Gruppenelementen (Pt, Pd, Rh, Ir, Ru und Os), Ag und Ni besteht. In diesem Fall ist es erforderlich, daß die Goldlegierung das Gold in einem Ver­ hältnis von wenigstens 38 Gewichtsprozent enthält, bezogen auf die Summe der Menge vom Gold und der Menge von dem wenig­ stens einem Mitglied das aus der aus den Platin-Gruppenele­ menten, Ag und Ni bestehenden Gruppe gewählt wurde. Wenn das Verhältnis geringer als 38 Gewichtsprozent ist, behält die schließlich hergestellte Goldlegierung nicht mehr die Quali­ tät von Karat-Gold. Wenn ein Teil des Goldes durch wenig­ stens ein Mitglied ersetzt wurde, das aus der aus den Pla­ tin-Gruppenelementen, Ag und Ni bestehenden Gruppe gewählt wurde, ist es erforderlich, daß der Gehalt des färbenden Metallelementes in der Goldlegierung im Bereich von 5 bis 40 Gewichtsprozent im Falle von Cu, von 3 bis 40 Gewichtspro­ zent im Falle von Fe, von 3 bis 40 Gewichtsprozent im Falle von Co oder von 1 bis 10 Gewichtsprozent im Falle von Ti liegt. Es ist ferner ein wesentliches Erfordernis, daß der Gesamtgehalt von Komponentenelementen außer Gold in der Goldlegierung im Bereich von 5 bis 65 Gewichtsprozent liegt.
Im folgenden wird die Herstellung der Goldlegierung dieser Erfindung näher beschrieben.
Die Goldlegierung gemäß der Erfindung kann durch Kombination von Komponenten-Metallelementen in Verhältnissen entspre­ chend einer dafür angestrebten Legierungszusammensetzung und Schmelzen der erhaltenen Zusammensetzung unter Vakuum oder in einer Atmosphäre aus inertem Gas in einem Lichtbogenofen erhalten werden, der mit einem wassergekühlten Kupferschmelz­ tiegel oder einem Hochfrequenz-Induktions-Schmelzofen verse­ hen ist.
Im allgemeinen liegt die Menge der Zusammensetzung, die in einem Los bzw. einer Portion geschmolzen wird, ungefähr im Bereich von 50 bis 100 g.
Das Gold, das Cu, Fe, Co und Ti als färbende Metallelemente und das Pt, Pd, Rh, Ir, Ru, Os, Ag und Ni als Legierungsele­ mente, die üblicherweise einen Teil des Goldes ersetzen, sollen so rein wie möglich sein. In der Praxis jedoch werden sie Verunreinigungen in einem solchen Verhältnis enthalten, daß die Bildung der schwarzen Schicht in der hergestellten Goldlegierung und die charakteristische Qualität der Goldle­ gierung nicht beeinträchtigt wird.
Es ist erwünscht, daß die Verunreinigungen, die in der Gold­ legierung der Erfindung enthalten sind, ihre jeweiligen unten angegebenen Grenzwerte (in ppm) nicht übersteigen.
Mg < 3, Ca < 1, Al < 1, Cr < 1, Pb <0,3, C < 40, S < 10, P < 10, Si <10 und Mn < 10
Nun wird das Verfahren zur Herstellung eines behandelten bzw. bearbeiteten Artikels aus Goldlegierung beschrieben, der eine glänzende schwarze Oberflächenschicht aus der oben beschriebenen Goldlegierung besitzt.
Der Goldlegierungsbarren, der durch Schmelzen der Komponen­ tenelemente in einer vorgegebenen Form wie oben beschrieben hergestellt wurde, wird unter einem Vakuum oder in einer Atmosphäre eines inerten Gases, wie z. B. Argongas, geschmol­ zen und die erhaltene Schmelze wird in eine Form ausgegos­ sen, die aus geeigneten feuerfesten Baustoffen, wie Magne­ sia, Zirkon, Tonerde, Mullit oder Kieselerde besteht. In die­ sem Fall ist es erforderlich, während des Ablaufes des Aus­ gießens das Füllungsvermögen der Schmelze in dem Hohlraum der Form durch Ausnutzung des Druckes des inerten Gases oder durch Zentrifugalkraft zu verbessern.
Dann werden an dem Gußprodukt, das folglich erhalten wurde, geeignete abschließende Arbeiten, wie z. B. Feilen, Abspanen, Polieren mit einen Schleifstein und Schwabbeln, durchge­ führt.
Anschließend wird das fertiggestellte Gußprodukt in der At­ mosphäre oder in einer oxydierenden Atmosphäre erhitzt, die unter einem höheren oder niedrigeren Druck als der Partial­ druck des Sauerstoffs in der Atmosphäre gehalten ist, und hinterher geeignet im Medium Luft, Öl oder Wasser abgekühlt.
Die Temperatur beim Erhitzen ist niedriger als der Schmelz­ punkt der Legierungszusammensetzung des Gußproduktes. Ge­ nauer gesagt liegt diese Temperatur annähernd im Bereich von 700°C bis 950°C, wenn das Erhitzen in der natürlichen At­ mosphäre durchgeführt wird. Im allgemeinen beträgt die Tem­ peratur nicht weniger als 700°C. Die Dauer des Erhitzens wird durch die Größe des Gußproduktes und den Grad der schwarzen Farbe des Produktes bestimmt. Der Grad der schwar­ zen Farbe nimmt beispielsweise in dem Verhältnis zu, wie die Dauer des Erhitzens verlängert wird. Wenn der hergestellte Artikel ein kleines Produkt ist, wie z. B. ein Ring oder eine Brosche, liegt die Zeit des Erhitzens im allgemeinen in dem Bereich von 20 bis 30 Minuten. Wenn der hergestellte Artikel eine etwas ausgedehntere Größe hat, ist eine Erhitzungszeit im Bereich von 30 bis 60 Minuten ausreichend.
Als Folge der wie oben beschrieben ausgeführten Hitzebehand­ lung nimmt die Oberflächenschicht des hergestellten Artikels eine schwarze Farbe an.
Wenn es der schwarzen Farbe, die sich an der Oberfläche des hergestellten Artikels entwickelt hat, bei leichtem Schwab­ beln nach Abschluß der Behandlung zur Entwicklung von schwar­ zer Farbe an ausreichendem Glanz fehlt, kann ausreichender Glanz dadurch erhalten werden, daß die polierte Oberfläche des hergestellten Artikels für eine kurze Zeit der Flamme eines Gasbrenners, der Stadtgas oder verflüssigtes Propangas verwendet, ausgesetzt und die Oberfläche geschwabbelt wird.
Der Zusatz von Zink dient hauptsächlich zum Entgasen der Le­ gierungszusammensetzung. Wenn Zink während dem Ablauf der Herstellung der Goldlegierung beigefügt wird, kann das an­ sonsten mögliche Auftreten von kleinen Blasen an der Ober­ fläche des Produkts vermieden werden. Wenn die Menge von bei­ gefügtem Zink weniger als 0,5 Gewichtsprozent beträgt, wird der Zweck seiner Zugabe nicht erreicht. Andererseits, wenn diese Menge 10 Gewichtsprozent übersteigt, setzt das über­ schüssige Zink die physikalischen Eigenschaften der Goldle­ gierung herab.
Im folgenden wird die vorliegende Erfindung anhand von Ar­ beitsbeispielen und vergleichenden Experimenten näher be­ schrieben. Die Arbeitsbeispiele betreffen Goldlegierungen von 18 Karat, 14 Karat und 10 Karat, die allgemeine Anwen­ dung finden. Goldlegierungen der Zusammensetzungen dieser Erfindung erzeugen gleichartige Effekte. Die Goldlegierungen und die behandelten bzw. bearbeiteten Artikel aus Goldlegie­ rungen entsprechend der vorliegenden Erfindung wurden sehr leicht hergestellt, ohne daß besondere Rohmaterialien oder Einrichtungen benötigt wurden. Folglich erfreut sich die vor­ liegende Erfindung eines sehr hohen praktischen Nutzens.
BEISPIELE
A. Die folgenden Arbeitsbeispiele umfassen Goldlegie­ rungen mit 18 Karat (Au-Gehalt 75 Gewichtsprozent), der üblichsten Au-Qualität.
BEISPIEL 1
Eine Mischung, bestehend aus 75 g reinem Au und 25 g elektro­ lytischem Co wurde durch Lichtbogenschmelzen in einer Atmos­ phäre aus Argongas geschmolzen. Die erhaltene Legierung wur­ de durch Schleudern unter Vakuum in eine Form gegossen, die durch das Wachsausschmelzverfahren vorbereitet wurde. Die Gußprodukte (Ring und Brosche) wurden gefeilt und geschlif­ fen, um die Oberfläche fertigzustellen, durchgewärmt in der Luft bei 800°C für 20 Minuten zum Färben und abschließend mit Wasser abgekühlt. Wenn die hergestellten Artikel an­ schließend durch Schwabbeln nochmals poliert wurden, erreich­ ten sie eine brilliante schwarze Farbe. Folglich wurden be­ handelte bzw. bearbeitete Artikel aus einer Goldlegierung erhalten, von denen jeder eine glänzende schwarze Oberflä­ chenschicht besaß. Die schwarzen Oberflächenschichten waren annähernd 3 bis 5 µm dick. Diese schwarzen Oberflächenschich­ ten bestanden aus Au enthaltendem CoO.
BEISPIELE 2 bis 16
Mischungen aus reinem Gold mit verschiedenen Elementen wur­ den auf dieselbe Art wie im Beispiel 1 geschmolzen. Die er­ haltenen Goldlegierungen wurden gegossen. Die Gußprodukte (Ring und Brosche) wurden in der Luft durchgewärmt und dann auf die gleiche Weise wie im Beispiel 1 abgekühlt. Folglich wurden behandelte bzw. bearbeitete Artikel aus Goldlegierung erhalten, von denen jeder eine glänzende schwarze Oberflä­ chenschicht besaß.
Die Legierungszusammensetzungen, Erhitzungsbedingungen und die schwarzen Oberflächenschichten sind in Tabelle 1 ange­ führt.
BEISPIELE 17 bis 31
Behandelte bzw. bearbeitete Artikel aus schwarz gefärbter Goldlegierung wurden entsprechend dem Verfahren aus Beispiel 1 erhalten, mit der Ausnahme, daß die Legierungszusammenset­ zungen wie in Tabelle 2 angegeben variiert wurden. Die somit gebildeten schwarzen Oberflächenschichten maßen 3 bis 4 µm in ihrer Dicke und besaßen ein schönes Aussehen.
BEISPIEL 32
Eine Mischung, bestehend aus 75 g reinem Au, 10 g reinem Pd und 15 g elektrolytischem Co, wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 geschmolzen und gegossen. Die Gußprodukte (Ring und Brosche) die damit erhalten wurden, wurden in Luft bei 800°C für 20 Minuten zum Färben durchgewärmt, dann mit Luft abgekühlt und nochmals durch Schwabbeln poliert. Als Ergebnis wurden schöne, glänzende schwarze Produkte erhal­ ten. Die schwarze Oberflächenschicht, die durch die Färbungs­ behandlung gebildet wurde, maß 3 bis 4 µm in ihrer Dicke und setzte sich aus Au, Pd und CoO zusammen.
BEISPIELE 33 bis 42
Hergestellte Artikel aus Goldlegierung, die eine glänzende schwarze Oberflächenschicht besitzen, wurden nach dem Verfah­ ren von Beispiel 1 erhalten, mit der Ausnahme, daß die Legie­ rungszusammensetzungen variiert wurden. Die Legierungszusam­ mensetzungen, die Erhitzungsbedingungen und die schwarzen Oberflächenschichten sind in Tabelle 3 angeführt.
BEISPIELE 43 bis 57
Farblich behandelte Artikel aus Goldlegierung wurden nach dem Verfahren von Beispiel 1 erhalten, mit der Ausnahme, daß Legierungszusammensetzungen, wie in Tabelle 4 angeführt, variiert wurden. Die danach gebildeten schwarzen Oberflächen­ schichten hatten eine Dicke von 4 bis 6 µm und besaßen ein schönes Aussehen.
B. Die folgenden Arbeitsbeispiele umfassen Goldlegierungen von 14 Karat (Au-Gehalt 58,3 Gewichtsprozent).
Behandelte bzw. bearbeitete Artikel aus Goldlegierung, die eine schwarze Oberflächenschicht besitzen, wurden nach dem Verfahren von Beispiel 1 erhalten, mit der Ausnahme, daß reines Au mit verschiedenen Elementen, wie in Tabelle 5 angegeben, gemischt wurde. Die schwar­ zen Oberflächenschichten dieser Produkte maßen alle an­ nähernd 5 bis 6 µm.
C. Die folgenden Arbeitsbeispiele umfassen Goldlegierungen von 10 Karat (Au-Gehalt 41,7 Gewichtsprozent).
Behandelte bzw. bearbeitete Artikel aus Goldlegierung, die eine schwarze Oberflächenschicht besitzen, wurden nach dem Verfahren von Beispiel 1 erhalten, mit der Ausnahme, daß reines Au mit verschiedenen Elementen, wie in Tabelle 6 angegeben, gemischt wurde. Die schwar­ zen Oberflächenschichten dieser Produkte maßen alle an­ nähernd 5 bis 6 µm.
VERGLEICHENDE EXPERIMENTE 1 bis 4
Behandelte bzw. bearbeitete Artikel aus Goldlegierung wurden nach dem Verfahren von Beispiel 1 erhalten, mit der Ausnah­ me, daß reines Au mit verschiedenen Elementen, wie in Tabel­ le 7 angegeben, gemischt wurde. Die auf diesen behandelten bzw. bearbeiteten Artikeln gebildeten Oberflächenschichten besaßen eine Farbe von gelb gemischt mit grau. Die mit die­ ser Erfindung beabsichtigten schwarzen Oberflächenschichten wurden bei diesen behandelten Produkten nicht erhalten.
Tabelle 7

Claims (12)

1. Goldlegierung zum Schwarz-Färben, dadurch gekennzeichnet, daß die Goldlegierung im wesentlichen aus Gold und wenig­ stens einem färbenden Metallelement besteht, das aus der aus Cu, Fe, Co und Ti bestehenden Gruppe gewählt wurde, und das färbende Metallelement in einer Konzentration im Bereich von 5 bis 65 Gewichtsprozent enthält.
2. Goldlegierung zum Schwarz-Färben, dadurch gekennzeichnet, daß die Goldlegierung im wesentlichen aus Gold, wenig­ stens einem färbenden Metallelement, das aus der aus Cu, Fe, Co und Ti bestehenden Gruppe gewählt wurde, und Zn besteht und das färbende Metallelement in einer Konzen­ tration im Bereich von 5 bis 65 Gewichtsprozent und Zn in einer Konzentration im Bereich von 0,5 bis 10 Ge­ wichtsprozent enthält.
3. Goldlegierung zum Schwarz-Färben, dadurch gekennzeichnet,
daß die Goldlegierung im wesentlichen aus Gold, wenig­ stens einem Legierungselement, das aus der aus Pt, Pd, Rh, Ir, Ru, Os, Ag und Ni bestehenden Gruppe gewählt wurde, und wenigstens einem färbenden Metallelement, das aus der aus Cu, Fe, Co und Ti bestehenden Gruppe gewählt wurde, besteht und das Gold in einem Verhältnis von we­ nigstens 38 Gewichtsprozent enthält, bezogen auf die Sum­ me der Menge vom Gold und der Menge vom Legierungsele­ ment,
daß der Gehalt des färbenden Metallelementes in der Gold­ legierung im Bereich von 5 bis 40 Gewichtsprozent im Fal­ le von Cu, von 3 bis 40 Gewichtsprozent im Falle von Fe, von 3 bis 40 Gewichtsprozent im Falle von Co oder von 1 bis 10 Gewichtsprozent im Falle von Ti beträgt, und
daß der Gesamtgehalt von Komponentenelementen außer Gold in der Goldlegierung im Bereich von 5 bis 65 Gewichtspro­ zent beträgt.
4. Goldlegierung zum Schwarz-Färben, dadurch gekennzeichnet,
daß die Goldlegierung im wesentlichen aus Gold, wenig­ stens einem Legierungselement, das aus der aus Pt, Pd, Rh, Ir, Ru, Os, Ag und Ni bestehenden Gruppe gewählt wur­ de, wenigstens einem färbenden Metallelement, das aus der aus Cu, Fe, Co und Ti bestehenden Gruppe gewählt wur­ de, und Zn besteht und das Gold in einem Verhältnis von wenigstens 38 Gewichtsprozent enthält, bezogen auf die Summe der Menge vom Gold und der Menge vom Legierungsele­ ment,
daß der Gehalt des färbenden Metallelementes in der Gold­ legierung im Bereich von 5 bis 40 Gewichtsprozent im Fal­ le von Cu, von 3 bis 40 Gewichtsprozent im Falle von Fe, von 3 bis 40 Gewichtsprozent im Falle von Co oder von 1 bis 10 Gewichtsprozent im Falle von Ti beträgt und Zn in einer Konzentration im Bereich von 0,5 bis 10 Gewichts­ prozent enthalten ist, und
daß der Gesamtgehalt von Komponentenelementen außer Gold in der Goldlegierung im Bereich von 5 bis 65 Gewichtspro­ zent beträgt.
5. Behandelter bzw. bearbeiteter Artikel aus Goldlegierung, der eine glänzende schwarze Oberflächenschicht besitzt, dadurch gekennzeichnet,
daß der Artikel durch Formen einer Goldlegierung, die Gold und wenigstens ein färbendes Metallelement enthält, das aus der aus Cu, Fe, Co und Ti bestehenden Gruppe ge­ wählt wurde, und die das färbende Metallelement in einer Konzentration im Bereich von 5 bis 65 Gewichtsprozent enthält,
durch anschließende Hitzebehandlung der geformten Gold­ legierung in einer oxidierenden Atmosphäre bei einer Tem­ peratur, die die Schmelztemperatur der Goldlegierung nicht übersteigt, und
durch daran anschließendes Kühlen der entstandenen ge­ formten Goldlegierung erhalten wurde.
6. Behandelter bzw. bearbeiteter Artikel aus Goldlegierung, der eine glänzende schwarze Oberflächenschicht besitzt, dadurch gekennzeichnet,
daß der Artikel durch Formen einer Goldlegierung, die Gold, wenigstens ein färbendes Metallelement, das aus der aus Cu, Fe, Co und Ti bestehenden Gruppe gewählt wur­ de, und Zn enthält und die das färbende Metallelement in einer Konzentration im Bereich von 5 bis 65 Gewichtspro­ zent und Zn in einer Konzentration von 0,5 bis 10 Ge­ wichtsprozent enthält,
durch anschließende Hitzebehandlung der geformten Gold­ legierung in einer oxidierenden Atmosphäre bei einer Tem­ peratur, die die Schmelztemperatur der Goldlegierung nicht übersteigt, und
durch daran anschließendes Kühlen der entstandenen ge­ formten Goldlegierung erhalten wurde.
7. Behandelter bzw. bearbeiteter Artikel aue Goldlegierung, der eine glänzende schwarze Oberflächenschicht besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß der Artikel
  • - durch Formen einer Goldlegierung,
    • - die Gold, wenigstens ein Legierungselement, das aus der aus Pt, Pd, Rh, Ir, Ru, Os, Ag und Ni bestehen­ den Gruppe gewählt wurde, und wenigstens ein färben­ des Metallelement, das aus der aus Cu, Fe, Co und Ti bestehenden Gruppe gewählt wurde, enthält,
    • - die das Gold in einem Verhältnis von wenigstens 38 Gewichtsprozent, bezogen auf die Summe der Menge vom Gold und der Menge vom Legierungselement, enthält,
    • - die einen Gehalt des färbenden Metallelementes in der Goldlegierung im Bereich von 5 bis 40 Gewichts­ prozent im Falle von Cu, von 3 bis 40 Gewichtspro­ zent im Falle von Fe, von 3 bis 40 Gewichtsprozent im Falle von Co oder von 1 bis 10 Gewichtsprozent im Falle von Ti aufweist, und
    • - die einen Gesamtgehalt von Komponentenelementen außer Gold in der Goldlegierung im Bereich von 5 bis 65 Gewichtsprozent hat,
  • - durch anschließende Hitzebehandlung der geformten Gold­ legierung in einer oxidierenden Atmosphäre bei einer Temperatur, die die Schmelztemperatur der Goldlegie­ rung nicht übersteigt, und
  • - durch daran anschließendes Kühlen der entstandenen ge­ formten Goldlegierung erhalten wurde.
8. Behandelter bzw. bearbeiteter Artikel aus Goldlegierung, der eine glänzende schwarze Oberflächenschicht besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß der Artikel
  • - durch Formen einer Goldlegierung,
    • - die Gold, wenigstens ein Legierungselement, das aus der aus Pt, Pd, Rh, Ir, Ru, Os, Ag und Ni bestehen­ den Gruppe gewählt wurde, wenigstens ein färbendes Metallelement, das aus der aus Cu, Fe, Co und Ti be­ stehenden Gruppe gewählt wurde, und Zn enthält,
    • - die das Gold in einem Verhältnis von wenigstens 38 Gewichtsprozent, bezogen auf die Summe der Menge vom Gold und der Menge vom Legierungselement, enthält,
    • - die einen Gehalt des färbenden Metallelementes in der Goldlegierung im Bereich von 5 bis 40 Gewichts­ prozent im Falle von Cu, von 3 bis 40 Gewichtspro­ zent im Falle von Fe, von 3 bis 40 Gewichtsprozent im Falle von Co oder von 1 bis 10 Gewichtsprozent im Falle von Ti aufweist,
    • - die Zn in einer Konzentration im Bereich von 0,5 bis 10 Gewichtsprozent enthält, und
    • - die einen Gesamtgehalt von Komponentenelementen außer Gold in der Goldlegierung im Bereich von 5 bis 65 Gewichtsprozent hat,
  • - durch anschließende Hitzebehandlung der geformten Gold­ legierung in einer oxidierenden Atmosphäre bei einer Temperatur, die die Schmelztemperatur der Goldlegie­ rung nicht übersteigt, und
  • - durch daran anschließendes Kühlen der entstandenen ge­ formten Goldlegierung erhalten wurde.
9. Verfahren zur Herstellung eines behandelten bzw. bearbei­ teten Artikels aus Goldlegierung, der eine glänzende schwarze Oberflächenschicht besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren im wesentlichen aus folgenden Schritten besteht:
  • - Formen einer Goldlegierung, die Gold und wenigstens ein färbendes Metallelement enthält, das aus der aus Cu, Fe, Co und Ti bestehenden Gruppe gewählt wurde, und die das färbende Metallelement in einer Konzentra­ tion im Bereich von 5 bis 65 Gewichtsprozent enthält,
  • - anschließendes Hitzebehandeln der geformten Goldlegie­ rung in einer oxidierenden Atmosphäre bei einer Tem­ peratur, die die Schmelztemperatur der Goldlegierung nicht übersteigt, und
  • - daran anschließendes Kühlen der entstandenen geformten Goldlegierung.
10. Verfahren zur Herstellung eines behandelten bzw. bearbei­ teten Artikels aus Goldlegierung, der eine glänzende schwarze Oberflächenschicht besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren im wesentlichen aus folgenden Schritten besteht:
  • - Formen einer Goldlegierung, die Gold, wenigstens ein färbendes Metallelement, das aus der aus Cu, Fe, Co und Ti bestehenden Gruppe gewählt wurde, und Zn ent­ hält und die das färbende Metallelement in einer Kon­ zentration im Bereich von 5 bis 65 Gewichtsprozent und Zn in einer Konzentration im Bereich von 0,5 bis 10 Gewichtsprozent enthält,
  • - anschließendes Hitzebehandeln der geformten Goldlegie­ rung in einer oxidierenden Atmosphäre bei einer Tem­ peratur, die die Schmelztemperatur der Goldlegierung nicht übersteigt, und
  • - daran anschließendes Kühlen der entstandenen geformten Goldlegierung.
11. Verfahren zur Herstellung eines behandelten bzw. bearbei­ teten Artikels aus Goldlegierung, der eine glänzende schwarze Oberflächenschicht besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren im wesentlichen aus folgenden Schritten besteht:
  • - Formen einer Goldlegierung,
    • - die Gold, wenigstens ein Legierungselement, das aus der aus Pt, Pd, Rh, Ir, Ru, Os, Ag und Ni bestehen­ den Gruppe gewählt wurde, und wenigstens ein färben­ des Metallelement, das aus der aus Cu, Fe, Co und Ti bestehenden Gruppe gewählt wurde, enthält,
    • - die das Gold in einem Verhältnis von wenigstens 38 Gewichtsprozent, bezogen auf die Summe der Menge vom Gold und der Menge vom Legierungselement, enthält,
    • - die einen Gehalt des färbenden Metallelementes in der Goldlegierung im Bereich von 5 bis 40 Gewichts­ prozent im Falle von Cu, von 3 bis 40 Gewichtspro­ zent im Falle von Fe, von 3 bis 40 Gewichtsprozent im Falle von Co oder von 1 bis 10 Gewichtsprozent im Falle von Ti aufweist, und
    • - die einen Gesamtgehalt von Komponentenelementen außer Gold in der Goldlegierung im Bereich von 5 bis 65 Gewichtsprozent hat,
  • - anschließendes Hitzebehandeln der geformten Goldlegie­ rung in einer oxidierenden Atmosphäre bei einer Tem­ peratur, die die Schmelztemperatur der Goldlegierung nicht übersteigt, und
  • - daran anschließendes Kühlen der entstandenen geformten Goldlegierung.
12. Verfahren zur Herstellung eines behandelten bzw. bearbei­ teten Artikels aus Goldlegierung, der eine glänzende schwarze Oberflächenschicht besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren im wesentlichen aus folgenden Schritten besteht:
  • - Formen einer Goldlegierung,
    • - die Gold, wenigstens ein Legierungselement, das aus der aus Pt, Pd, Rh, Ir, Ru, Os, Ag und Ni bestehen­ den Gruppe gewählt wurde, wenigstens ein färbendes Metallelement, das aus der aus Cu, Fe, Co und Ti bestehenden Gruppe gewählt wurde, und Zn enthält,
    • - die das Gold in einem Verhältnis von wenigstens 38 Gewichtsprozent, bezogen auf die Summe der Menge vom Gold und der Menge vom Legierungselement, enthält,
    • - die einen Gehalt des färbenden Metallelementes in der Goldlegierung im Bereich von 5 bis 40 Gewichts­ prozent im Falle von Cu, von 3 bis 40 Gewichtspro­ zent im Falle von Fe, von 3 bis 40 Gewichtsprozent im Falle von Co oder von 1 bis 10 Gewichtsprozent im Falle von Ti aufweist,
    • - die Zn in einer Konzentration im Bereich von 0,5 bis 10 Gewichtsprozent enthält, und
    • - die einen Gesamtgehalt von Komponentenelementen außer Gold in der Goldlegierung im Bereich von 5 bis 65 Gewichtsprozent hat,
  • - anschließendes Hitzebehandeln der geformten Goldlegie­ rung in einer oxidierenden Atmosphäre bei einer Tem­ peratur, die die Schmelztemperatur der Goldlegierung nicht übersteigt, und
  • - daran anschließendes Kühlen der entstandenen geformten Goldlegierung.
DE4020329A 1989-02-28 1990-06-26 Goldlegierung zum schwarz-faerben, behandelte bzw. bearbeitete artikel aus schwarz gefaerbter goldlegierung und verfahren zur herstellung der behandelten bzw. bearbeiteten artikel Ceased DE4020329A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP1045420A JPH02225655A (ja) 1989-02-28 1989-02-28 光沢のある黒色に着色する金合金とその着色法

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE4020329A1 true DE4020329A1 (de) 1992-01-02

Family

ID=12718777

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE4020329A Ceased DE4020329A1 (de) 1989-02-28 1990-06-26 Goldlegierung zum schwarz-faerben, behandelte bzw. bearbeitete artikel aus schwarz gefaerbter goldlegierung und verfahren zur herstellung der behandelten bzw. bearbeiteten artikel

Country Status (6)

Country Link
JP (1) JPH02225655A (de)
CH (1) CH680735A5 (de)
DE (1) DE4020329A1 (de)
FR (1) FR2643649B1 (de)
GB (1) GB2245590A (de)
IT (1) IT1240937B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2006111178A1 (fr) * 2005-04-19 2006-10-26 Ludwig Müller S.A. Alliage de metal precieux
WO2007009472A1 (fr) * 2005-07-16 2007-01-25 Mueller Ludwig Alliage de métal précieux

Families Citing this family (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPH02197539A (ja) * 1989-01-26 1990-08-06 Tanaka Kikinzoku Kogyo Kk 装飾品用Co含有貴金属材料
JPH04183836A (ja) * 1990-11-19 1992-06-30 Seiko Instr Inc 表面硬化カラー金合金
JPH0657356A (ja) * 1991-11-14 1994-03-01 Nippon Kogyo Ginkou:Kk 装飾用金合金
US5853661A (en) * 1994-07-05 1998-12-29 Cendres Et Metaux Sa High gold content bio--compatible dental alloy
IT1280528B1 (it) * 1995-06-27 1998-01-22 Silmar Spa Leghe a base di oro
SG160266A1 (en) * 2008-09-08 2010-04-29 Autium Pte Ltd Coloured gold alloy and method for forming the same
EP3040790A1 (de) * 2014-12-29 2016-07-06 Montres Breguet S.A. Uhr oder Schmuckgegenstand aus einer leichten hochwertigen Legierung auf Titanbasis
RU2625199C1 (ru) * 2016-07-11 2017-07-12 Юлия Алексеевна Щепочкина Сплав на основе золота
EP3553192B1 (de) * 2018-04-12 2021-07-14 Argor-Heraeus S.A. Anlaufbeständige 14k-goldlegierung und herstellungsverfahren davon
IT201800004444A1 (it) * 2018-04-12 2019-10-12 Lega d’oro a 14k resistente al tarnishing e metodo di produzione della medesima
CN112251625B (zh) * 2020-10-15 2022-04-15 深圳市宝瑞莱珠宝首饰有限公司 一种首饰用耐褪色的18k黑金加工工艺
EP4249149A1 (de) 2022-03-24 2023-09-27 Richemont International S.A. Dunkel gefärbtes goldverbundmaterial und sein herstellungsverfahren
IT202200010889A1 (it) * 2022-05-25 2023-11-25 Patros S R L Metodo per l’ottenimento di un oggetto comprendente titanio per la gioielleria, l’oreficeria o la bigiotteria e oggetto così ottenuto.

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE752627C (de) * 1942-10-24 1951-08-06 Degussa Verguetbare Gold-Platin-Legierung
DE1121339B (de) * 1957-07-12 1962-01-04 Degussa Verformbare Goldlegierungen fuer elektrische Leiter mit hohem spezifischem Widerstand
JPS575833A (en) * 1980-06-11 1982-01-12 Ishifuku Kinzoku Kogyo Kk Gold permanent magnet alloy
DE3406711C1 (de) * 1984-02-24 1985-04-25 Degussa Ag, 6000 Frankfurt Goldarme Dental-Legierungen
DE3502914A1 (de) * 1985-01-29 1986-07-31 International Gold Corp. Ltd., Johannesburg Verwendung titanhaltiger goldlegierungen

Family Cites Families (19)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH207103A (de) * 1937-04-23 1939-09-30 Heraeus Gmbh W C Goldlegierung, insbesondere für Schmuckgegenstände und Ringe.
US2164938A (en) * 1938-08-23 1939-07-04 Metals & Controls Corp Alloy
US2141157A (en) * 1938-08-23 1938-12-20 Metals & Controls Corp Alloy
US2229463A (en) * 1939-10-21 1941-01-21 Handy & Harman Alloy
US3189482A (en) * 1961-03-09 1965-06-15 Gen Mills Inc Metal film resistor and method of its formation
US3769006A (en) * 1972-01-27 1973-10-30 Gold Refining W Co Bright cast alloy, and composition
JPS5288236A (en) * 1976-01-19 1977-07-23 Seiko Instr & Electronics Ornamental coloring process
US4012228A (en) * 1976-05-14 1977-03-15 Howmedica, Inc. Low intrinsic value alloys
GB2041974B (en) * 1979-01-18 1983-03-09 Murao Shoten Gold alloy
GB2066291B (en) * 1979-12-14 1984-01-25 Atomic Energy Authority Uk Ternary alloys
JPS57120644A (en) * 1981-01-16 1982-07-27 Citizen Watch Co Ltd Gold alloy with pinkish color tone
DE3142541C2 (de) * 1981-10-27 1986-07-31 Demetron Gesellschaft für Elektronik-Werkstoffe mbH, 6540 Hanau Mehrstofflegierung für Targets von Katodenzerstäubungsanlagen
JPS5923835A (ja) * 1982-07-28 1984-02-07 Toyota Central Res & Dev Lab Inc 硼化物分散合金の製造方法
GB2138027B (en) * 1983-04-12 1986-09-10 Citizen Watch Co Ltd A process for plating an article with a gold-based alloy and an alloy therefor
JPS6067694A (ja) * 1983-09-20 1985-04-18 Katsusato Fujiyoshi 焼結貴金属の発色方法
DE3502460A1 (de) * 1985-01-25 1986-07-31 C. Hafner GmbH + Co., 7530 Pforzheim Verfahren zum erzeugen von dunklen oberflaechen auf goldlegierungen
GB2184457B (en) * 1985-12-06 1989-03-30 Vittorio Antoniazzi Gold alloy
JPS62185846A (ja) * 1986-02-07 1987-08-14 Citizen Watch Co Ltd 金−白金−コバルト系永久磁石合金
DE3835593C1 (de) * 1988-10-19 1989-11-16 Degussa Ag, 6000 Frankfurt, De

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE752627C (de) * 1942-10-24 1951-08-06 Degussa Verguetbare Gold-Platin-Legierung
DE1121339B (de) * 1957-07-12 1962-01-04 Degussa Verformbare Goldlegierungen fuer elektrische Leiter mit hohem spezifischem Widerstand
JPS575833A (en) * 1980-06-11 1982-01-12 Ishifuku Kinzoku Kogyo Kk Gold permanent magnet alloy
DE3406711C1 (de) * 1984-02-24 1985-04-25 Degussa Ag, 6000 Frankfurt Goldarme Dental-Legierungen
DE3502914A1 (de) * 1985-01-29 1986-07-31 International Gold Corp. Ltd., Johannesburg Verwendung titanhaltiger goldlegierungen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2006111178A1 (fr) * 2005-04-19 2006-10-26 Ludwig Müller S.A. Alliage de metal precieux
WO2007009472A1 (fr) * 2005-07-16 2007-01-25 Mueller Ludwig Alliage de métal précieux

Also Published As

Publication number Publication date
JPH02225655A (ja) 1990-09-07
CH680735A5 (de) 1992-10-30
IT1240937B (it) 1993-12-27
GB2245590A (en) 1992-01-08
IT9067023A0 (it) 1990-01-12
IT9067023A1 (it) 1991-07-12
GB9014240D0 (en) 1990-08-15
FR2643649B1 (fr) 1994-05-13
FR2643649A1 (fr) 1990-08-31

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4020329A1 (de) Goldlegierung zum schwarz-faerben, behandelte bzw. bearbeitete artikel aus schwarz gefaerbter goldlegierung und verfahren zur herstellung der behandelten bzw. bearbeiteten artikel
DE202004021558U1 (de) Platinlegierung
DE3037209A1 (de) Nickelenthaltende legierung zur verwendung als ofeneinsatzmaterial und ein verfahren zu ihrer waermebehandlung
JPH03100158A (ja) 光輝ある黒色に着色した金合金とその着色法
DE3641228C2 (de) Goldlegierung mit irisierender, bläulicher Farbe, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung
US5139739A (en) Gold alloy for black coloring, processed article of black colored gold alloy and method for production of the processed article
DE2303519A1 (de) Gusszusammensetzung zum erzeugen von goldlegierungen
EP1820867A1 (de) Platinlegierung und Verfahren zu deren Herstellung
DE202005021636U1 (de) Platinlegierung
DE2525564A1 (de) Edelmetall-legierung mit gold und silber
DE68915753T2 (de) Goldlegierung.
DE2432014A1 (de) Dentallegierung
US5037496A (en) Cobalt-containing precious metal material for decoration
DE202005021635U1 (de) Platinlegierung
JPH058267B2 (de)
JPH02185934A (ja) 光輝ある茶褐色に着色した金合金製品及びその製造方法
EP0665297A1 (de) Goldlegierung für Schmuckzwecke
DE511945C (de) Verfahren zur Herstellung von morganitaehnlichen rosafarbigen Spinellen
JPS62130241A (ja) 装飾品用銀材料
DE558847C (de) Verfahren zum Verzieren keramischer Gegenstaende mit puderfoermigem Gold
DE166194C (de)
AT154117B (de) Blaugoldlegierung.
DE102009047909B4 (de) Palladium-Schmucklegierung
DE407977C (de) Schmuckstuecke und kunstgewerbliche Gegenstaende
JPS62130243A (ja) 装飾品用銀材料

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8131 Rejection