DE4017038A1 - Zahnaerztliches winkelstueck - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein zahnärztliches Winkelstück mit
einem Hals, der eine Anschlußeinrichtung für einen Bohran
trieb aufweist, und mit einem Kopf, der eine Spanneinrichtung
für einen in Bohrrichtung verlaufenden Bohrer aufweist.
Derartige Winkelstücke werden mit entsprechenden Bohrern
bei der Erstellung von Bohrungen für künstliche Zahnwurzeln
(Implantate) im Kieferknochen verwendet. Bei der
Implantation muß ein genau determiniertes Implantat-
Bett in den Kieferknochen gebohrt werden, das dem Durch
messer und der Länge des gewünschten Implantats entspricht.
Die genaue Bohrung ist dabei vor allem deswegen schwierig,
weil mit unterschiedlichen Bohrerstärken gearbeitet werden
muß, um das endgültige Bohrlumen zu erstellen. Hier sollte
die Bohrtiefe bei sämtlichen Bohrern genau gleich sein. Außer
dem muß zur Anbringung von Bohrungen im Kieferknochen
manchmal eine ganz erhebliche Kraft aufgewendet werden, so
daß unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Härte des
Kieferknochens eine große Gefahr besteht, daß unter Um
ständen zu tief gebohrt wird. Dies gilt vor allem bei
Implantation im anterioren Unterkieferbereich, wo oft bis
in die Corticalis gebohrt werden muß und ein enormer Bohr
druck notwendig ist. Hierbei besteht immer die Gefahr einer
Perforation des Kieferknochens.
Eine Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Winkelstück
der eingangs genannten Art zu schaffen, das bei Verwendung
zur Implantation ein Setzen der Bohrungen in genau richtiger
Tiefe ohne große Schwierigkeiten in gleicher Weise an den
unterschiedlichen Stellen des Kiefers zuläßt. Das erfindungs
gemäße Winkelstück ist diese Aufgabe lösend, dadurch ge
kennzeichnet daß eine vom Kopf quer zur Bohrrichtung weg
ragende Gleitführung ein Anschlaglangelement trägt, das am
freien Ende Anschlagauflage bildet, sich in Bohrrichtung
erstreckt und an der Gleitführung mittels eines Führungs
stückes in Bohrrichtung längsverschieblich und feststellbar
angebracht ist, und daß das Anschlaglangelement über die
Gleitführung und das Führungsstück wenigstens um 180° um
den Kopf herum parallel zu sich schwenkbar gelagert ist.
Klinische Tests haben gezeigt, daß sich durch die Verwendung
eines erfindungsgemäßen Winkelstückes gegenüber dem bisher
üblichen Vorgehen mit Winkelstücken ohne Anschlaglang
element ganz wesentliche Vorteile ergeben. Bei Einsatz eines
Winkelstücks gemäß der Erfindung hat der Operateur die Mög
lichkeit, die Bohrtiefe exakt einzustellen. Infolgedessen
kann er sich ausschließlich auf die Bohrrichtung konzen
trieren, wodurch verständlicherweise die Bohrgenauigkeit
erheblich gesteigert werden kann. Infolge der sicheren Ab
stützung des Anschlaglangelementes auf dem Knochen wird,
vor allem wenn ein erhöhter Kraftaufwand zum Bohren er
forderlich ist, sicher vermieden, daß zu tief gebohrt oder
gar der Knochen perforiert wird. Nach Einbringung einer
Pilot-Bohrung kann bei Verwendung des Winkelstücks gemäß
der Erfindung in rascher Reihenfolge, ohne daß die Position
des Anschlaglangelementes verändert werden müßte, mit den
gewünschten Kalibern der Bohrstollen in mehreren Schritten
auf das erforderliche Lumen erweitert werden. Hierbei sind
die bisher notwendigen, zeitraubenden und infolge der Blu
tung an der Wunde und der eingesetzten Kühlflüssigkeit oft
sehr schwierigen Tiefen-Kontrollen nicht mehr nötig. Es kann
sogar auf die Verwendung einer Meß-Sonde bei Einsatz eines
Winkelstücks gemäß der Erfindung verzichtet werden. Besonders
wesentlich ist dabei, daß die Position des Anschlaglang
elements am Kopf erfindungsgemäß leicht und rasch so ein
gestellt werden kann, daß sich das Anschlaglangelement stets
direkt am Knochen abstützen kann, ohne daß eine besondere,
unnatürliche Haltung des Winkelstückes, die das Bohren unter
Umständen erheblich erschweren könnte,
notwendig wäre. Selbstverständlich ist gerade wegen der
Schwenkbarkeit des Anschlaglangelementes der Einsatz des
gleichen Winkelstücks im Ober- und Unterkiefer sowie die
Verwendung ein und desselben Winkelstückes durch Rechts
und Linkshänder möglich. Die Erfindung ist für alle Zy
linder- und Schrauben-Implantat-Systeme anwendbar. Weiter
kann für alle Winkelstück-Typen ein geeignetes Anschlag
langelement mit jeweiliger Gleitführung konstruiert werden.
Die vorerwähnten Vereinfachungen im Arbeiten führen auch
zu einer ganz erheblichen Zeitersparnis. Zeitmessungen bei
Praxistests haben ergeben, daß die Vorbereitung eines
Implantat-Lagers unter Verwendung eines Winkelstücks nach
der Erfindung im Vergleich zur bisherigen Operationsmethode
in etwa der Hälfte der Zeit möglich ist. Auch diese enorme
Zeitersparnis ist neben der erhöhten Sicherheit bei der
Implantation und besseren Konzentration des Operateurs aus
schließlich auf die Bohrrichtung von ganz entscheidender
Bedeutung.
Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es, wenn die Gleit
führung scheibenartig ausgebildet und am Kopf drehbar gelagert
mittels Schraubkappe gehalten ist und wenn das Führungs
stück an dem wegragenden Teil der Gleitführung fest sitzt.
Die Gleitführung bzw. die Schwenklagerung ist in den Kopf
integriert und ist platzsparend ausgeführt. Das wegragende
Teil hat in Umfangsrichtung eine geringe Ausdehnung.
Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es auch, wenn das
Führungsstück eine das Anschlaglangelement aufnehmende Stell
buchse aufweist, die in einer an der Gleitführung befind
lichen Tragbuchse eingeschoben, leicht herausnehmbar ist.
Es lassen sich verschieden lange Anschlaglangelemente, die
jeweils mit einer Stellbuchse versehen sind, vereinfacht
an dem Kopf anbringen und wieder abnehmen.
Eine andere Art der Gestaltung der 180°-Schwenkbarkeit be
steht darin, daß die Gleitführung als Schiene ausgebildet
ist und sich um mindestens 180° um den Kopf herum, an diesem
festsitzend erstreckt und indem das Führungsstück entlang
der als Schiene ausgebildeten Gleitführung verschieblich
ist. Bei dieser Ausführungsform läßt sich die Gleitführung
vereinfacht an dem Kopf anbringen.
Um sicherzustellen, daß das Anschlaglangelement einwandfrei,
auf dem Kieferknochen abgestützt ist, wird vorgesehen, daß
der durch die Gleitführung und das Führungsstück gegebene
Abstand zwischen der Achse des Bohrers und dem Anschlaglang
element mindestens 5 mm beträgt. Eine besonders einfache,
dabei sehr funktionssichere Ausführungsform für das Anschlag
langelement erhält man dann, wenn das Anschlaglangelement
eine Gewindestange umfaßt, die in eine zur Bohrer-Achse
parallele Gewindebohrung des Führungsstückes eingeschraubt
ist.
Eine besonders sichere Abstützung, auch bei großem Bohr
druck, wird vorteilhafterweise dadurch erreicht, daß das
Anschlaglangelement an seinem freien Ende ein seinen Quer
schnitt vergrößerndes Auflagestück trägt.
In der Zeichnung sind bevorzugte Ausführungsformen der
Erfindung dargestellt und zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines zahnärztlichen Winkelstückes,
Fig. 2 eine Draufsicht auf das Winkelstück gemäß Fig. 1,
Fig. 3 den Kopfbereich des Winkelstückes gemäß Fig. 1 in
einem gegenüber Fig. 1 vergrößerten Maßstab und teilweise
im Schnitt,
Fig. 4 eine Seitenansicht eines zweiten zahnärztlichen Winkel
stückes,
Fig. 5 eine Seitenansicht eines dritten zahnärztlichen Winkel
stückes und
Fig. 6-9 jeweils ein Einzelteil der Winkelstücke gemäß Fig.
4 und 5.
Die Winkelstücke 1 gemäß Zeichnung umfassen jeweils einen
Hals 2 und einen Kopf 3. Mittels des Halses 2 kann das
Winkelstück 1 an eine zahnärztliche Behandlungseinheit 4,
die in Fig. 1 strichpunktiert angedeutet ist, und die er
forderlichen Antriebslemente, Kühlflüssigkeitszuleitung etc.
aufweist, angeschlossen werden. Am Winkelstück 1 ist auch
eine Kühlflüssigkeitsleitung 5 vorgesehen, deren Ende 6 so
angeordnet ist, daß ein Bohrer 7 entsprechend mit Kühl
flüssigkeit besprüht bzw. umspült werden kann. In dem Kopf
3 des Winkelstückes 1 ist der eigentliche Antrieb sowie eine
in der Zeichnung nicht dargestellte Spanneinrichtung für
den Bohrer 7 vorgesehen. Bohrer 7 unterschiedlichen Durch
messers und unterschiedlicher Länge können von der Unterseite
8 her in den Kopf 3 des Winkelstückes 1 eingesteckt werden,
wo sie dann entsprechend gehaltert werden, so daß auch bei
vergleichsweise hohen wirkenden Kräften zuverlässig eine
erforderliche Rotation des Bohrers 7 um seine Längsachse
9 gewährleistet ist.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1-3 ist entlang der Umfangs
fläche 10 des Kopfes 3 eine Gleitführung 11 vorgesehen, die
sich dem Hals 2 gegenüberliegend wenigstens um den halben
Umfang des Kopfes 3 erstreckt, wie Fig. 2 deutlich erkennen
läßt. Die Gleitführung 11 ist bei der gezeigten Ausführungs
form jeweils von einer im wesentlichen teilkreisförmig ge
bogenen Schiene gebildet, die an ihren beiden Enden an der
Umfangsfläche 10 des Kopfes 3 festgelegt ist.
Die als Gleitführung 11 dienende Schiene ist an ihren beiden
Enden unterschiedlich befestigt. An dem in Fig. 1 und 3 sicht
baren Ende erfolgt die Befestigung der Schiene über einen
gleichzeitig als Anschlag dienenden Klotz 12, der mittels
einer Schraube 13 am Kopf 3 festgelegt ist. Am anderen Ende
(oben in Fig. 2) läuft die Schiene frei aus. Dort ist eine
Schraube 13 vorgesehen, die in der aus Fig. 2 ersichtlichen
Stellung als Anschlag dient. Die Schraube 13 kann jedoch
auch so weit eingeschraubt werden, daß ihre freie Endfläche
mit der Außenfläche der Gleitschiene fluchtet. In diesem
Fall kann ein Führungsstück 14 mit einem Anschlaglang
element 17 bei Bedarf ohne weiteres über das der Schraube
13 zugeordnete Ende der Gleitschiene hinausgeschoben und
damit von der Gleitführung 11 abgenommen werden. Auf diese
Weise ist es möglich, Führungsstücke 14 mit unterschied
lichen Anschlaglangelementen 17 auf der Gleitführung 11
anzubringen, beispielsweise zur Verwendung von Anschlaglang
elementen unterschiedlicher Länge oder in anderer Weise
unterschiedlicher Konstruktion.
Das Führungsstück 14 ist mit einer Gewindebohrung 16 versehen,
deren Achse im wesentlichen parallel zur Längsachse 9 des
in den Kopf eingesetzten Bohrers 7 verläuft. Die Zeichnung
läßt erkennen, daß die Gleitführung 11 in einer Ebene senk
recht zur Längsachse 9 des Bohrers angeordnet ist, so daß
auch die Gewindebohrung 16 des Führungsstückes 14 etwa senk
recht zur Ebene der Gleitführung 11 angeordnet ist. In die
Gewindebohrung 16 ist als Anschlaglangelement 17 eine Ge
windestange eingeschraubt, die an ihrem oberen Ende mit
einem Betätigungskopf 18 - der Einfachheit halber in der
Zeichnung als Schlitzkopf dargestellt - versehen ist.
Selbstverständlich kann der Betätigungskopf 18 auch eine
andere Ausgestaltung aufweisen, beispielsweise von einem
Mehrkant oder einer Rändelscheibe gebildet sein. Die Ge
windestange 17 ist an ihrem vorderen Ende mit einem Auf
lagestück 19 versehen, das sich, wie Fig. 1 zeigt, zu
seiner freien Endfläche 20 bzw. Anschlagauflage zu im Quer
schnitt vergrößert.
Duch die Verwendung der kreisbogenförmigen Gleitführung 11
wird erreicht, daß das Anschlaglangelement 17 sich in deut
lichem Abstand von dem Bohrer 7 befindet. Üblicherweise
werden bei Implantation Bohrer mit Durchmessern zwischen
1 und 4 mm verwendet. Angepaßt an die Bohrer-Abmessungen
kann z. B. die als Anschlaglangelement 17 dienende Gewinde
stange einen Durchmesser von etwa 1,5 mm aufweisen. Die Auf
lagestücke erweitern sich auf einen Durchmesser von etwa
3 mm an ihrer Endfläche 20 bzw. Anschlagauflage. Bei Bohrern
bis 22 mm Bohrtiefe kann für das Anschlaglangelement eine
Länge von etwa 23 mm verwendet werden, wobei die Länge b
des Anschlaglangelementes z. B. auch etwa 17 mm beträgt.
Die genaue Länge richtet sich dabei nach der Größe des
jeweiligen Winkelstück-Kopfes 3. Der Abstand c zwischen der
Längsachse 9 des Bohrers 7 und der entsprechenden Achse des
Anschlaglangelementes 17 sollte wenigstens 5 mm betragen.
Diese Mindestentfernung ist erforderlich, um zu gewähr
leisten, daß während des Arbeitens das Auflagestück 19 bzw.
23 des Anschlaglangelementes 17 sicher auf dem Knochen
aufsitzt.
Beim Arbeiten mit dem Winkelstück 1 wird zuerst ein Bohrer
7 in den Kopf 3 eingesetzt. Dann wird unter Verwendung von
Markierungen 24 auf dem Bohrer 7 oder mittels einer Schub
lehre das Anschlaglangelement 17 auf die passende Bohrtiefe
eingestellt. Schließlich wird das Anschlaglangelement 17,
z. B. unter Verschieben des Führungsstückes 14 entlang der
Gleitführung, in eine Position geschwenkt, in welcher sich
beim Bohren das Auflagestück 19 bzw. 23, ohne auf einen
Nachbarzahn oder sonstige Hindernisse aufzutreffen, einwandfrei
am Kieferknochen abstützen kann. Dies wird durch die Schwenk
barkeit des Anschlaglangelementes 14 über wenigstens die
Hälfte des Umfanges des Kopfes 3 ermöglicht. Wäre eine solche
Verstellbarkeit nicht gegeben, wäre in einer Vielzahl der
Fälle keine einwandfreie Auflage auf dem Kiefer-Knochen mög
lich. Nach entsprechender Einstellung der Tiefenposition
und der radialen Position des Anschlaglangelementes 17, 22
kann dann die Bohrung im Kieferknochen angebracht werden.
Die vorhergehende Zeichnungsbeschreibung ist, soweit sie
auch auf die Ausführungsformen gemäß Fig. 4-9 zutrifft, auch
auf die Ausführungsformen gemäß Fig. 4-9 zu lesen. Es wird
hier nur noch auf unterschiedliche Gestaltungen der Aus
führungsformen gemäß Fig. 4-9 eingegangen. Hier ist eine
Gleitführung 25 scheibenartig ausgebildet und am Kopf 3 mittels
einer Schraubkappe 26 drehbar gelagert, wobei die Drehbarkeit
durch madenschraubenförmige Anschläge 15 begrenzt ist. Gemäß
Fig. 4 ist die Gleitführung an der oberen Seite des Kopfes
3 vorgesehen und gemäß Fig. 5 ist die Gleitführung 25 an
der unteren Seite des Kopfes vorgesehen. An einem von Kopf
3 bezüglich der Längsachse 9 radial wegragenden Teil der
Gleitführung 25 ist ein Führungsstück 27 vorgesehen, das
eine Tragbuchse 28 umfaßt, die an der Gleitführung 25 fest
sitzt und mit einem durchgehend längsverlaufenden Schlitz
29 versehen ist. In die Tragbuchse 28 ist eine Stellbuchse
30 von unten her eingeschoben, deren Einschub durch einen
Anschlag 31 begrenzt ist. Die Stellbuchse 30 nimmt das An
schlaglangelement 17 auf, das mit einem Auflagestück 19 ver
sehen ist.
Claims (7)
1. Zahnärztliches Winkelstück mit einem Hals, der eine An
schlußeinrichtung für einen Bohrerantrieb aufweist, und
mit einem Kopf, der eine Spanneinrichtung für einen in
Bohrrichtung verlaufenden Bohrer aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine vom Kopf (3) quer zur Bohrrichtung (9) wegragende Gleitführung (11, 25) ein Anschlaglangelement (17) trägt,
das am freien Ende Anschlagauflage (20) bildet, sich in Bohrrichtung (9) erstreckt und an der Gleitführung (11, 25) mittels eines Führungsstückes (14, 27) in Bohr richtung (9) längsverschieblich und verstellbar angebracht ist, und
daß das Anschlaglangelement (17) über die Gleitführung (11, 25) und das Führungsstück (14, 27) wenigstens um 180° um den Kopf (3) herum parallel zu sich schwenkbar gelagert ist.
daß eine vom Kopf (3) quer zur Bohrrichtung (9) wegragende Gleitführung (11, 25) ein Anschlaglangelement (17) trägt,
das am freien Ende Anschlagauflage (20) bildet, sich in Bohrrichtung (9) erstreckt und an der Gleitführung (11, 25) mittels eines Führungsstückes (14, 27) in Bohr richtung (9) längsverschieblich und verstellbar angebracht ist, und
daß das Anschlaglangelement (17) über die Gleitführung (11, 25) und das Führungsstück (14, 27) wenigstens um 180° um den Kopf (3) herum parallel zu sich schwenkbar gelagert ist.
2. Winkelstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gleitführung (11) scheibenartig ausgebildet und
am Kopf (3) drehbar gelagert mittels Schraubkappe (26)
gehalten ist und daß das Führungsstück (27) an dem weg
ragenden Teil der Gleitführung (25) fest sitzt.
3. Winkelstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Führungsstück (27) eine das Anschlaglangelement
(17) aufnehmende Stellbuchse (30) aufweist, die in einer
an der Gleitführung (25) befindlichen Tragbuchse (28)
eingeschoben, leicht herausnehmbar sitzt.
4. Winkelstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gleitführung (11) als Schiene ausgebildet ist
und sich um mindestens 180° um den Kopf (3) herum, an
diesem festsitzend erstreckt und daß das Führungsstück
(14) entlang der als Schiene ausgebildeten Gleitführung
(11) verschieblich ist.
5. Winkelstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet,daß der durch die Gleitführung (11)
und das Führungsstück (14) gegebene Abstand (c) zwischen
der Achse (9) des Bohrers (7) und dem Anschlaglangelement
(17) mindestens 5 mm beträgt.
6. Winkelstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das Anschlaglangelement (17)
eine Gewindestange umfaßt, die in eine zur Bohrer-Achse
(9) parallele Gewindebohrung (16) des Führungsstückes
(14) eingeschraubt ist.
7. Winkelstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlaglangelement (17)
an seinem freien Ende ein seinen Querschnitt ver
größerndes Auflagestück (19) trägt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4017038A DE4017038A1 (de) | 1989-09-29 | 1990-05-26 | Zahnaerztliches winkelstueck |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3932580 | 1989-09-29 | ||
| DE4017038A DE4017038A1 (de) | 1989-09-29 | 1990-05-26 | Zahnaerztliches winkelstueck |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4017038A1 true DE4017038A1 (de) | 1991-04-11 |
Family
ID=25885670
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE4017038A Ceased DE4017038A1 (de) | 1989-09-29 | 1990-05-26 | Zahnaerztliches winkelstueck |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4017038A1 (de) |
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