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DE4017038A1 - Zahnaerztliches winkelstueck - Google Patents

Zahnaerztliches winkelstueck

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Publication number
DE4017038A1
DE4017038A1 DE4017038A DE4017038A DE4017038A1 DE 4017038 A1 DE4017038 A1 DE 4017038A1 DE 4017038 A DE4017038 A DE 4017038A DE 4017038 A DE4017038 A DE 4017038A DE 4017038 A1 DE4017038 A1 DE 4017038A1
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DE
Germany
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guide
head
stop
drill
piece
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DE4017038A
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English (en)
Inventor
Manfred Dr Lang
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Individual
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C8/00Means to be fixed to the jaw-bone for consolidating natural teeth or for fixing dental prostheses thereon; Dental implants; Implanting tools
    • A61C8/0089Implanting tools or instruments
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C1/00Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design
    • A61C1/08Machine parts specially adapted for dentistry
    • A61C1/082Positioning or guiding, e.g. of drills
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B90/00Instruments, implements or accessories specially adapted for surgery or diagnosis and not covered by any of the groups A61B1/00 - A61B50/00, e.g. for luxation treatment or for protecting wound edges
    • A61B90/03Automatic limiting or abutting means, e.g. for safety
    • A61B2090/033Abutting means, stops, e.g. abutting on tissue or skin
    • A61B2090/036Abutting means, stops, e.g. abutting on tissue or skin abutting on tissue or skin

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  • Dentistry (AREA)
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  • Veterinary Medicine (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft ein zahnärztliches Winkelstück mit einem Hals, der eine Anschlußeinrichtung für einen Bohran­ trieb aufweist, und mit einem Kopf, der eine Spanneinrichtung für einen in Bohrrichtung verlaufenden Bohrer aufweist.
Derartige Winkelstücke werden mit entsprechenden Bohrern bei der Erstellung von Bohrungen für künstliche Zahnwurzeln (Implantate) im Kieferknochen verwendet. Bei der Implantation muß ein genau determiniertes Implantat- Bett in den Kieferknochen gebohrt werden, das dem Durch­ messer und der Länge des gewünschten Implantats entspricht. Die genaue Bohrung ist dabei vor allem deswegen schwierig, weil mit unterschiedlichen Bohrerstärken gearbeitet werden muß, um das endgültige Bohrlumen zu erstellen. Hier sollte die Bohrtiefe bei sämtlichen Bohrern genau gleich sein. Außer­ dem muß zur Anbringung von Bohrungen im Kieferknochen manchmal eine ganz erhebliche Kraft aufgewendet werden, so daß unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Härte des Kieferknochens eine große Gefahr besteht, daß unter Um­ ständen zu tief gebohrt wird. Dies gilt vor allem bei Implantation im anterioren Unterkieferbereich, wo oft bis in die Corticalis gebohrt werden muß und ein enormer Bohr­ druck notwendig ist. Hierbei besteht immer die Gefahr einer Perforation des Kieferknochens.
Eine Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Winkelstück der eingangs genannten Art zu schaffen, das bei Verwendung zur Implantation ein Setzen der Bohrungen in genau richtiger Tiefe ohne große Schwierigkeiten in gleicher Weise an den unterschiedlichen Stellen des Kiefers zuläßt. Das erfindungs­ gemäße Winkelstück ist diese Aufgabe lösend, dadurch ge­ kennzeichnet daß eine vom Kopf quer zur Bohrrichtung weg­ ragende Gleitführung ein Anschlaglangelement trägt, das am freien Ende Anschlagauflage bildet, sich in Bohrrichtung erstreckt und an der Gleitführung mittels eines Führungs­ stückes in Bohrrichtung längsverschieblich und feststellbar angebracht ist, und daß das Anschlaglangelement über die Gleitführung und das Führungsstück wenigstens um 180° um den Kopf herum parallel zu sich schwenkbar gelagert ist.
Klinische Tests haben gezeigt, daß sich durch die Verwendung eines erfindungsgemäßen Winkelstückes gegenüber dem bisher üblichen Vorgehen mit Winkelstücken ohne Anschlaglang­ element ganz wesentliche Vorteile ergeben. Bei Einsatz eines Winkelstücks gemäß der Erfindung hat der Operateur die Mög­ lichkeit, die Bohrtiefe exakt einzustellen. Infolgedessen kann er sich ausschließlich auf die Bohrrichtung konzen­ trieren, wodurch verständlicherweise die Bohrgenauigkeit erheblich gesteigert werden kann. Infolge der sicheren Ab­ stützung des Anschlaglangelementes auf dem Knochen wird, vor allem wenn ein erhöhter Kraftaufwand zum Bohren er­ forderlich ist, sicher vermieden, daß zu tief gebohrt oder gar der Knochen perforiert wird. Nach Einbringung einer Pilot-Bohrung kann bei Verwendung des Winkelstücks gemäß der Erfindung in rascher Reihenfolge, ohne daß die Position des Anschlaglangelementes verändert werden müßte, mit den gewünschten Kalibern der Bohrstollen in mehreren Schritten auf das erforderliche Lumen erweitert werden. Hierbei sind die bisher notwendigen, zeitraubenden und infolge der Blu­ tung an der Wunde und der eingesetzten Kühlflüssigkeit oft sehr schwierigen Tiefen-Kontrollen nicht mehr nötig. Es kann sogar auf die Verwendung einer Meß-Sonde bei Einsatz eines Winkelstücks gemäß der Erfindung verzichtet werden. Besonders wesentlich ist dabei, daß die Position des Anschlaglang­ elements am Kopf erfindungsgemäß leicht und rasch so ein­ gestellt werden kann, daß sich das Anschlaglangelement stets direkt am Knochen abstützen kann, ohne daß eine besondere, unnatürliche Haltung des Winkelstückes, die das Bohren unter Umständen erheblich erschweren könnte, notwendig wäre. Selbstverständlich ist gerade wegen der Schwenkbarkeit des Anschlaglangelementes der Einsatz des gleichen Winkelstücks im Ober- und Unterkiefer sowie die Verwendung ein und desselben Winkelstückes durch Rechts­ und Linkshänder möglich. Die Erfindung ist für alle Zy­ linder- und Schrauben-Implantat-Systeme anwendbar. Weiter kann für alle Winkelstück-Typen ein geeignetes Anschlag­ langelement mit jeweiliger Gleitführung konstruiert werden.
Die vorerwähnten Vereinfachungen im Arbeiten führen auch zu einer ganz erheblichen Zeitersparnis. Zeitmessungen bei Praxistests haben ergeben, daß die Vorbereitung eines Implantat-Lagers unter Verwendung eines Winkelstücks nach der Erfindung im Vergleich zur bisherigen Operationsmethode in etwa der Hälfte der Zeit möglich ist. Auch diese enorme Zeitersparnis ist neben der erhöhten Sicherheit bei der Implantation und besseren Konzentration des Operateurs aus­ schließlich auf die Bohrrichtung von ganz entscheidender Bedeutung.
Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es, wenn die Gleit­ führung scheibenartig ausgebildet und am Kopf drehbar gelagert mittels Schraubkappe gehalten ist und wenn das Führungs­ stück an dem wegragenden Teil der Gleitführung fest sitzt. Die Gleitführung bzw. die Schwenklagerung ist in den Kopf integriert und ist platzsparend ausgeführt. Das wegragende Teil hat in Umfangsrichtung eine geringe Ausdehnung.
Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es auch, wenn das Führungsstück eine das Anschlaglangelement aufnehmende Stell­ buchse aufweist, die in einer an der Gleitführung befind­ lichen Tragbuchse eingeschoben, leicht herausnehmbar ist. Es lassen sich verschieden lange Anschlaglangelemente, die jeweils mit einer Stellbuchse versehen sind, vereinfacht an dem Kopf anbringen und wieder abnehmen.
Eine andere Art der Gestaltung der 180°-Schwenkbarkeit be­ steht darin, daß die Gleitführung als Schiene ausgebildet ist und sich um mindestens 180° um den Kopf herum, an diesem festsitzend erstreckt und indem das Führungsstück entlang der als Schiene ausgebildeten Gleitführung verschieblich ist. Bei dieser Ausführungsform läßt sich die Gleitführung vereinfacht an dem Kopf anbringen.
Um sicherzustellen, daß das Anschlaglangelement einwandfrei, auf dem Kieferknochen abgestützt ist, wird vorgesehen, daß der durch die Gleitführung und das Führungsstück gegebene Abstand zwischen der Achse des Bohrers und dem Anschlaglang­ element mindestens 5 mm beträgt. Eine besonders einfache, dabei sehr funktionssichere Ausführungsform für das Anschlag­ langelement erhält man dann, wenn das Anschlaglangelement eine Gewindestange umfaßt, die in eine zur Bohrer-Achse parallele Gewindebohrung des Führungsstückes eingeschraubt ist.
Eine besonders sichere Abstützung, auch bei großem Bohr­ druck, wird vorteilhafterweise dadurch erreicht, daß das Anschlaglangelement an seinem freien Ende ein seinen Quer­ schnitt vergrößerndes Auflagestück trägt.
In der Zeichnung sind bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung dargestellt und zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines zahnärztlichen Winkelstückes,
Fig. 2 eine Draufsicht auf das Winkelstück gemäß Fig. 1,
Fig. 3 den Kopfbereich des Winkelstückes gemäß Fig. 1 in einem gegenüber Fig. 1 vergrößerten Maßstab und teilweise im Schnitt,
Fig. 4 eine Seitenansicht eines zweiten zahnärztlichen Winkel­ stückes,
Fig. 5 eine Seitenansicht eines dritten zahnärztlichen Winkel­ stückes und
Fig. 6-9 jeweils ein Einzelteil der Winkelstücke gemäß Fig. 4 und 5.
Die Winkelstücke 1 gemäß Zeichnung umfassen jeweils einen Hals 2 und einen Kopf 3. Mittels des Halses 2 kann das Winkelstück 1 an eine zahnärztliche Behandlungseinheit 4, die in Fig. 1 strichpunktiert angedeutet ist, und die er­ forderlichen Antriebslemente, Kühlflüssigkeitszuleitung etc. aufweist, angeschlossen werden. Am Winkelstück 1 ist auch eine Kühlflüssigkeitsleitung 5 vorgesehen, deren Ende 6 so angeordnet ist, daß ein Bohrer 7 entsprechend mit Kühl­ flüssigkeit besprüht bzw. umspült werden kann. In dem Kopf 3 des Winkelstückes 1 ist der eigentliche Antrieb sowie eine in der Zeichnung nicht dargestellte Spanneinrichtung für den Bohrer 7 vorgesehen. Bohrer 7 unterschiedlichen Durch­ messers und unterschiedlicher Länge können von der Unterseite 8 her in den Kopf 3 des Winkelstückes 1 eingesteckt werden, wo sie dann entsprechend gehaltert werden, so daß auch bei vergleichsweise hohen wirkenden Kräften zuverlässig eine erforderliche Rotation des Bohrers 7 um seine Längsachse 9 gewährleistet ist.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1-3 ist entlang der Umfangs­ fläche 10 des Kopfes 3 eine Gleitführung 11 vorgesehen, die sich dem Hals 2 gegenüberliegend wenigstens um den halben Umfang des Kopfes 3 erstreckt, wie Fig. 2 deutlich erkennen läßt. Die Gleitführung 11 ist bei der gezeigten Ausführungs­ form jeweils von einer im wesentlichen teilkreisförmig ge­ bogenen Schiene gebildet, die an ihren beiden Enden an der Umfangsfläche 10 des Kopfes 3 festgelegt ist.
Die als Gleitführung 11 dienende Schiene ist an ihren beiden Enden unterschiedlich befestigt. An dem in Fig. 1 und 3 sicht­ baren Ende erfolgt die Befestigung der Schiene über einen gleichzeitig als Anschlag dienenden Klotz 12, der mittels einer Schraube 13 am Kopf 3 festgelegt ist. Am anderen Ende (oben in Fig. 2) läuft die Schiene frei aus. Dort ist eine Schraube 13 vorgesehen, die in der aus Fig. 2 ersichtlichen Stellung als Anschlag dient. Die Schraube 13 kann jedoch auch so weit eingeschraubt werden, daß ihre freie Endfläche mit der Außenfläche der Gleitschiene fluchtet. In diesem Fall kann ein Führungsstück 14 mit einem Anschlaglang­ element 17 bei Bedarf ohne weiteres über das der Schraube 13 zugeordnete Ende der Gleitschiene hinausgeschoben und damit von der Gleitführung 11 abgenommen werden. Auf diese Weise ist es möglich, Führungsstücke 14 mit unterschied­ lichen Anschlaglangelementen 17 auf der Gleitführung 11 anzubringen, beispielsweise zur Verwendung von Anschlaglang­ elementen unterschiedlicher Länge oder in anderer Weise unterschiedlicher Konstruktion.
Das Führungsstück 14 ist mit einer Gewindebohrung 16 versehen, deren Achse im wesentlichen parallel zur Längsachse 9 des in den Kopf eingesetzten Bohrers 7 verläuft. Die Zeichnung läßt erkennen, daß die Gleitführung 11 in einer Ebene senk­ recht zur Längsachse 9 des Bohrers angeordnet ist, so daß auch die Gewindebohrung 16 des Führungsstückes 14 etwa senk­ recht zur Ebene der Gleitführung 11 angeordnet ist. In die Gewindebohrung 16 ist als Anschlaglangelement 17 eine Ge­ windestange eingeschraubt, die an ihrem oberen Ende mit einem Betätigungskopf 18 - der Einfachheit halber in der Zeichnung als Schlitzkopf dargestellt - versehen ist. Selbstverständlich kann der Betätigungskopf 18 auch eine andere Ausgestaltung aufweisen, beispielsweise von einem Mehrkant oder einer Rändelscheibe gebildet sein. Die Ge­ windestange 17 ist an ihrem vorderen Ende mit einem Auf­ lagestück 19 versehen, das sich, wie Fig. 1 zeigt, zu seiner freien Endfläche 20 bzw. Anschlagauflage zu im Quer­ schnitt vergrößert.
Duch die Verwendung der kreisbogenförmigen Gleitführung 11 wird erreicht, daß das Anschlaglangelement 17 sich in deut­ lichem Abstand von dem Bohrer 7 befindet. Üblicherweise werden bei Implantation Bohrer mit Durchmessern zwischen 1 und 4 mm verwendet. Angepaßt an die Bohrer-Abmessungen kann z. B. die als Anschlaglangelement 17 dienende Gewinde­ stange einen Durchmesser von etwa 1,5 mm aufweisen. Die Auf­ lagestücke erweitern sich auf einen Durchmesser von etwa 3 mm an ihrer Endfläche 20 bzw. Anschlagauflage. Bei Bohrern bis 22 mm Bohrtiefe kann für das Anschlaglangelement eine Länge von etwa 23 mm verwendet werden, wobei die Länge b des Anschlaglangelementes z. B. auch etwa 17 mm beträgt. Die genaue Länge richtet sich dabei nach der Größe des jeweiligen Winkelstück-Kopfes 3. Der Abstand c zwischen der Längsachse 9 des Bohrers 7 und der entsprechenden Achse des Anschlaglangelementes 17 sollte wenigstens 5 mm betragen. Diese Mindestentfernung ist erforderlich, um zu gewähr­ leisten, daß während des Arbeitens das Auflagestück 19 bzw. 23 des Anschlaglangelementes 17 sicher auf dem Knochen aufsitzt.
Beim Arbeiten mit dem Winkelstück 1 wird zuerst ein Bohrer 7 in den Kopf 3 eingesetzt. Dann wird unter Verwendung von Markierungen 24 auf dem Bohrer 7 oder mittels einer Schub­ lehre das Anschlaglangelement 17 auf die passende Bohrtiefe eingestellt. Schließlich wird das Anschlaglangelement 17, z. B. unter Verschieben des Führungsstückes 14 entlang der Gleitführung, in eine Position geschwenkt, in welcher sich beim Bohren das Auflagestück 19 bzw. 23, ohne auf einen Nachbarzahn oder sonstige Hindernisse aufzutreffen, einwandfrei am Kieferknochen abstützen kann. Dies wird durch die Schwenk­ barkeit des Anschlaglangelementes 14 über wenigstens die Hälfte des Umfanges des Kopfes 3 ermöglicht. Wäre eine solche Verstellbarkeit nicht gegeben, wäre in einer Vielzahl der Fälle keine einwandfreie Auflage auf dem Kiefer-Knochen mög­ lich. Nach entsprechender Einstellung der Tiefenposition und der radialen Position des Anschlaglangelementes 17, 22 kann dann die Bohrung im Kieferknochen angebracht werden.
Die vorhergehende Zeichnungsbeschreibung ist, soweit sie auch auf die Ausführungsformen gemäß Fig. 4-9 zutrifft, auch auf die Ausführungsformen gemäß Fig. 4-9 zu lesen. Es wird hier nur noch auf unterschiedliche Gestaltungen der Aus­ führungsformen gemäß Fig. 4-9 eingegangen. Hier ist eine Gleitführung 25 scheibenartig ausgebildet und am Kopf 3 mittels einer Schraubkappe 26 drehbar gelagert, wobei die Drehbarkeit durch madenschraubenförmige Anschläge 15 begrenzt ist. Gemäß Fig. 4 ist die Gleitführung an der oberen Seite des Kopfes 3 vorgesehen und gemäß Fig. 5 ist die Gleitführung 25 an der unteren Seite des Kopfes vorgesehen. An einem von Kopf 3 bezüglich der Längsachse 9 radial wegragenden Teil der Gleitführung 25 ist ein Führungsstück 27 vorgesehen, das eine Tragbuchse 28 umfaßt, die an der Gleitführung 25 fest­ sitzt und mit einem durchgehend längsverlaufenden Schlitz 29 versehen ist. In die Tragbuchse 28 ist eine Stellbuchse 30 von unten her eingeschoben, deren Einschub durch einen Anschlag 31 begrenzt ist. Die Stellbuchse 30 nimmt das An­ schlaglangelement 17 auf, das mit einem Auflagestück 19 ver­ sehen ist.

Claims (7)

1. Zahnärztliches Winkelstück mit einem Hals, der eine An­ schlußeinrichtung für einen Bohrerantrieb aufweist, und mit einem Kopf, der eine Spanneinrichtung für einen in Bohrrichtung verlaufenden Bohrer aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß eine vom Kopf (3) quer zur Bohrrichtung (9) wegragende Gleitführung (11, 25) ein Anschlaglangelement (17) trägt,
das am freien Ende Anschlagauflage (20) bildet, sich in Bohrrichtung (9) erstreckt und an der Gleitführung (11, 25) mittels eines Führungsstückes (14, 27) in Bohr­ richtung (9) längsverschieblich und verstellbar angebracht ist, und
daß das Anschlaglangelement (17) über die Gleitführung (11, 25) und das Führungsstück (14, 27) wenigstens um 180° um den Kopf (3) herum parallel zu sich schwenkbar gelagert ist.
2. Winkelstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitführung (11) scheibenartig ausgebildet und am Kopf (3) drehbar gelagert mittels Schraubkappe (26) gehalten ist und daß das Führungsstück (27) an dem weg­ ragenden Teil der Gleitführung (25) fest sitzt.
3. Winkelstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsstück (27) eine das Anschlaglangelement (17) aufnehmende Stellbuchse (30) aufweist, die in einer an der Gleitführung (25) befindlichen Tragbuchse (28) eingeschoben, leicht herausnehmbar sitzt.
4. Winkelstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitführung (11) als Schiene ausgebildet ist und sich um mindestens 180° um den Kopf (3) herum, an diesem festsitzend erstreckt und daß das Führungsstück (14) entlang der als Schiene ausgebildeten Gleitführung (11) verschieblich ist.
5. Winkelstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet,daß der durch die Gleitführung (11) und das Führungsstück (14) gegebene Abstand (c) zwischen der Achse (9) des Bohrers (7) und dem Anschlaglangelement (17) mindestens 5 mm beträgt.
6. Winkelstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß das Anschlaglangelement (17) eine Gewindestange umfaßt, die in eine zur Bohrer-Achse (9) parallele Gewindebohrung (16) des Führungsstückes (14) eingeschraubt ist.
7. Winkelstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlaglangelement (17) an seinem freien Ende ein seinen Querschnitt ver­ größerndes Auflagestück (19) trägt.
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