DE4015542A1 - Mischungen aus substituierten co-poly-p-phenylenen und polycarbonaten und/oder polyestercarbonaten - Google Patents
Mischungen aus substituierten co-poly-p-phenylenen und polycarbonaten und/oder polyestercarbonatenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft Mischungen aus substituierten Copoly-p-phenylenen
und Polycarbonaten und/oder Polyestercarbonaten
mit ausgezeichneten mechanischen Eigenschaften
und guter Verarbeitbarkeit, Verfahren zu ihrer Herstellung,
sowie ihre Verwendung zur Herstellung von
Formkörpern, Filamenten, Fasern und Folien.
Mischungen aus thermoplastischen Polymeren mit verschiedenen
steifkettigen Polymeren sind bereits bekannt, vgl.
z. B. DE-A 32 16 413, GB-A 20 08 598, US-A 46 31 318 und
DE-A 28 47 782. Solche Mischungen weisen gute mechanische
Eigenschaften, meist in Verbindung mit guter Fließfähigkeit
auf. Nachteilig ist jedoch, daß einerseits die
bisher als steifkettige Mischungspartner eingesetzten Polymere
chemisch nicht inert sind. So können Polyester
oder Polyamide beispielsweise hydrolytisch gespalten
werden oder durch Umesterung/Umamidierung unerwünschte
Reaktion mit dem Matrixmaterial eingehen, die sich nachteilig
auf die Eigenschaften der Mischung auswirken, da
sie z. B. mit einem Abbau einhergehen können, z. B. bei
Verwendung von Polyheterocyclen wie Polybisbenzoxazole,
Polybisbenzthiazole oder Polybisbenzimidazole, die zudem
schwer zu verarbeiten sind. Sie sind in der Regel
nur unter Zersetzung schmelzbar und nur in aggressiven
Lösungsmitteln wie Methansulfonsäure löslich.
In der GB-A 20 08 598 werden Mischungen aus thermoplastischen
Polymeren und z. B. unsubstituiertem Poly-p-phenylen
beschrieben. Unsubstituiertes Poly-p-phenylen
ist jedoch auf Grund seiner Schwerlöslichkeit und seines
hohen Schmelzpunktes schwer in einer Polymermatrix dispergierbar.
Ein weiterer Nachteil des unsubstituierten
Poly-p-phenylens ist seine starke Tendenz zur Selbstassoziation,
was die Dispergierbarkeit in flexiblen Polymermatrices
behindert.
Aus der DE-A 28 47 782 sind Mischungen aus Thermoplasten
und Poly(p-phenylenen) bekannt Poly(p-phenylene) sind
jedoch nicht mit Polycarbonat molekulardispers mischbar.
Die erfindungsgemäßen Co-poly-p-phenylene weisen im Vergleich
zu Poly(p-phenylen) eine erheblich verbesserte
Mischbarkeit mit Polycarbonat auf.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es daher, Mischungen
aus flexiblen Thermoplasten und chemisch inerten,
leicht verarbeitbaren, steifkettigen Polymeren zur
Verfügung zu stellen.
Es wurde nun gefunden, daß Mischungen mit substituierten
Co-poly-p-phenylenen die geforderte Eigenschaftskombination
aufweisen und substituierten Homo-poly-p-phenylen
in Löslichkeit und Dispergierbarkeit überlegen
sind. Substituierte Co-poly-p-phenylene zeichnen sich
als Mischungspartner durch Stabilität gegen Hydrolyse
und eine ausgezeichnete Löslichkeit in verschiedenen Lösungsmitteln
aus, so daß Mischungen mit den verschiedensten
Polymeren leicht in Lösung herstellbar sind.
Viele substituierte Co-poly-p-phenylene sind unzersetzt
schmelzbar, so daß eine Herstellung der erfindungsgemäßen
Mischungen auch nach bekannten Methoden in der
Schmelze erfolgen kann.
Die erfindungsgemäßen Mischungen mit substituierten Co-poly-p-phenylenen
lassen sich z. B. aus der Schmelze verarbeiten.
Substituierte Co-poly-phenylen lassen sich vorteilhaft
z. B. nach dem in der DE-A 40 00 048 beschriebenen Verfahren
herstellen. Dabei werden verschieden substituierte
aromatische Dichlorverbindungen, gegebenenfalls in
Anwesenheit eines wasserfreien aprotischen Lösungsmittels
mit metallischem Zink, Mangan oder Magnesium bei
Temperaturen von 0 bis 250°C in Anwesenheit eines geeigneten
Katalysatorsystems umgesetzt.
Auch die Polymerisation von Benzol und einigen substituierten
Benzolen in Gegenwart von Lewissäuren, einen
Cokatalysator und einem Oxidationsmittel ist möglich
(z. B. J. Polym. Sci. Part D [Macromolecular Reviews]
5 [1971] 385 bis 430).
Andere Methoden zu Herstellung von Polyarylenen sind
z. B. die Wurtz-Fittig-Reaktion, in der z. B. p-Dichlorbenzol
mit metallischem Natrium oder Natrium-Kalium-Legierungen
umgesetzt wird. Sie können auch durch Ullmann-Synthese,
in der Dibrom-, bevorzugt Diiodarylverbindungen,
durch Einwirken von metallischem Kupfer polymerisiert
werden, hergestellt werden.
Eine weitere Möglichkeit besteht in der Übergangsmetallkatalysierten
Polymerisation von Mono-Grignard-Verbindungen
von Dihalogenaromaten, z. B. der Polymerisation
von p-Dibrombenzol mit Magnesium in Gegenwart von 2,2′-
Bipyridyl-nickel(II)-chlorid (z. B. JP-A 52-1 549 000)
oder der Polymerisation von 1,4-Dibromnaphthalin mit
Magnesium in Gegenwart von Nickel(II)acetylacetonat als
Katalysator (z. B. Makromol. Chem. 184 [1983] 2241 bis
2249).
Gegenstand der Erfindung sind daher Mischungen aus thermoplastischen
Polymeren mit substituierten Co-poly-phenylenen
auf Basis von mindestens zwei voneinander verschiedenen
wiederkehrenden Einheiten der Formel (I)
worin
für C₁-C₁₈-Alkylreste, C₆-C₁₄-Arylreste, C₁-C₆-Alkoxyreste,
COOC₁-C₁₈-Alkyl, C₃-C₁₀-Cycloalkylreste,
COOC₆-C₁₀-Arylreste, gegebenenfalls substituierte
Phenoxyreste, C₂-C₁₆-Dialkylaminoreste, C₂-C₁₆-Diarylaminoreste,
Diacetylaminoreste, Formylreste,
Cyanoreste, -CO-C₁-C₆-Alkylreste, -CO-C₆-C₁₀-Arylreste,
-OCOC₁-C₁₈-Alkylreste, -OCOC₆-C₁₀-Arylreste,
-CONR¹R²-Reste mit R¹ und R² unabhängig voneinander
gleich oder verschieden C₁-C₁₈-Alkyl, C₆-C₁₀-Aryl,
C₁-C₁₈-Aryl, C₁-C₁₈-Alkylsulfenylreste, C₆-C₁₀-Arylsulfinylreste,
C₁-C₁₈-Alkylsulfonylreste
steht,
und
m an jedem Ring jeweils 1 und 2 sein kann, wobei im Falle m=2 beide Reste R zusammen auch -CH=CH-CH=CH-, -CHE=CH-CH₂-, -CH₂CH₂CH₂CH₂-, -OCH₂O-, -OCH₂-CH₂O- bedeuten können und
n eine Zahl von 3 bis 1000 bedeutet,
m an jedem Ring jeweils 1 und 2 sein kann, wobei im Falle m=2 beide Reste R zusammen auch -CH=CH-CH=CH-, -CHE=CH-CH₂-, -CH₂CH₂CH₂CH₂-, -OCH₂O-, -OCH₂-CH₂O- bedeuten können und
n eine Zahl von 3 bis 1000 bedeutet,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von
substituiertem Co-Poly-p-phenylen zu Matrixpolymer 0,01
bis 0,20 : 0,99 bis 0,80 beträgt.
In Formel (I) können die genannten offenkettigen und
cyclischen, aliphatischen, gesättigten und ungesättigten
Reste und aromatischen Reste gegebenenfalls einfach oder
mehrfach mit Halogen wie Fluor, Chlor, Brom, bevorzugt
Fluor, substituiert sein.
Weiterhin können die genannten Reste gegebenenfalls substituiert
sein mit C₁-C₄-Alkoxy, Cyano, C₁-C₄-Dialkylamino
usw.
Als bevorzugte substituierte Co-Poly-p-phenylene seien
genannt
Poly-(p-(carboxyalkyl)-phenylen-co-p-(carboxyalkyl)-phenylen,
Poly-(p-(carboxyalkyl)-phenylen-co-p-
(aryloxy)-phenylen, Poly-(p-(aryloxy)-phenylen-co-p-
(aryloxy)-phenylen), Poly-(p-(carboxyaryl)-phenylen-co-
p-(carboxyalkyl)-phenylen), Poly-(p-(carboxyaryl)-phe
nylen-co-p-(carboxyaryl)-phenylen), Poly-(p-(carboxy
alkyl)-phenylen-co-p-(alkyl)-phenylen, Poly-(p-(carb
oxyaryl)-phenylen-co-p-(alkyl)-phenylen), Poly-(p-(aryl
oxyl)-phenylen-co-p-(alkyl)-phenylen), Poly-(p-(alkyl)-
phenylen-co-(alkyl)-phenylen), Poly-(p-(carboxyalkyl)-
phenylen-co-p-(fluoralkyl)-phenylen), Poly-(p-(carboxy
aryl)-phenylen-co-p-(fluoralkyl)-phenylen), Poly-(p-
(aryloxy)-phenylen-co-p-(fluoralkyl)-phenylen), Poly-(p-
(alkyl)-phenylen-co-p-(fluoralkyl)-phenylen), Poly-(p-
(carboxyalkyl)-phenylen-co-p-(fluoralkoxy)-phenylen),
Poly-(p-(carboxyalkyl)-phenylen-co-p-(aryl)-phenylen),
Poly-(p-(carboxyalkyl)-phenylen-co-p-(alkoxy)-phenylen),
Poly-(p-(carboxyaryl)-phenylen-co-p-(aryl)-phenylen),
Poly-(p-(carboxyaryl)-phenylen-co-p-(aryl)-phenylen),
Poly-(p-(carboxyaryl)-phenylen-co-p-(alkoxy)-phenylen),
Poly-(p-(carboxyaryl)-phenylen-co-p-(aryloxy)-phenylen).
Besonders bevorzugt sind
Poly-(p-(carboxymethyl)-pheny
len-co-p-(carboxy(methoxydiethylether)-phenylen), Poly-
(p-(carboxymethyl)-phenylen-co-p-(carboxy-tert.-butyl)-
phenylen), Poly-(p-(carboxymethyl)-phenylen-co-p-(carb
oxyoktadecyl)-phenylen), Poly-(-(carboxyoktadecyl)-phe
nylen-co-p-(carboxy-tert.-butyl)-phenylen), Poly-(p-
(carboxyoktadecyl)-phenylen-co-p-(carboxy-tert.-butyl)-
phenylen), Poly-(p-(carboxyphenyl)-phenylen-co-p-(carb
oxymethyl)-phenylen, Poly-(p-(carboxyphenyl)-phenylen-
co-p-(carboxy-tert.-butyl)-phenylen), Poly-(p-(carboxy
methyl)-phenylen-co-p-(methyl)-phenylen), Poly-(p-(carb
oxymethyl)-phenylen-co-p-(carboxy-tert.-butyl)-phenylen-
co-p-(carboxyoktadecyl)-phenylen).
Die erfindungsgemäßen Mischungen lassen sich nach bekannten
Methoden in der Schmelze z. B. durch Vermahlen
bei höheren Temperaturen, Mischen in einem geeigneten
Lösungsmittel und Entfernen des Lösungsmittels durch
z. B. Sprühtrocknung oder Verdampfung, oder durch Ausfällen
aus Colösung in einem geeigneten Lösungsmittel
oder aus einer Dispersion herstellen. Ebenso ist es
möglich, daß Matrixpolymer in situ in Gegenwart eines
Poly-p-phenylens in Lösung, Dispersion und/oder in der
Schmelze herzustellen. Mit dieser Methode kann auch eine
chemische Reaktion mit den Substituenten des Poly-p-phenylens
unter Erhaltung des Polymerisationsgrades des
Poly-p-phenylens herbeigeführt werden.
Die erfindungsgemäßen Mischungen zeigen im Vergleich zu
den nicht abgemischten Thermoplasten eine verbesserte
Fließfähigkeit und verbesserte mechanische Eigenschaften.
Im Vergleich zu Mischungen aus Thermoplasten und
substituierten Homo-poly-p-phenylen zeigen sie eine
feinere Verteilung der dispergierten Phase. Die erfindungsgemäßen
Mischungen sind in bestimmten Fällen transparent.
Die substituierten Co-poly-p-phenylene können als Endgruppen
Chlor oder Wasserstoff oder von Kettenabbrechern
herrührende Reste tragen.
Als flexible thermoplastische Polymere, die als Blendpartner
in Frage kommen seien beispielhaft genannt Polyacrylnitril,
Polyamide wie Polyamid 6, 66, Polyester wie
Polyethylenterephthalat oder Polybutylenterephthalat,
Polyurethane, Polyalkylene wie Polyethylen oder Polypropylen,
Polycarbonate, Polyacetale, Polysulfone, Polysulfide
wie Polyphenylensulfid, Vinylpolymere wie Polyvinylchlorid,
Polyvinylidenchlorid oder Polyvinylpyrolidon,
Polymethylmethacrylat, Polystyrol, Polyvinylalkohol,
Styrol-Butadien-Blockcopolymere.
Es können auch Copolymere und Derivate der genannten
Polymere eingesetzt werden.
Auch die Mischung mehrerer flexibler Thermoplaste mit
substituierten Co-poly-p-phenylenen ist möglich.
Die erfindungsgemäßen Mischungen können übliche Zusätze
wie Fließ- und Entformungsmittel, Füll- und Verstärkungsmittel
wie Talkum, Kreide und Glasfasern, organische
Fasern, Pigmente wie Titandioxid und Ruß, Brandschutzmittel
wie Halogenverbindungen, Antimontrioxid und
Stabilisatoren wie niedermolekulare Phosphite enthalten.
Die üblichen Zusätze werden den Mischungen in einer für
den jeweiligen Zweck ausreichenden und wirksamen Menge
zugesetzt.
Die erfindungsgemäßen Mischungen können zur Herstellung
von geformten Körpern, Folien, Fasern, Filamenten usw.
verwendet werden.
15 g Bisphenol-A-Polycarbonat wurden in 100 ml Methylenchlorid
gelöst. Dazu wurde eine Lösung von 3 g Poly-(p-
(carboxymethyl)-phenylen-co-p-(carboxy-tert.-butyl)-phenylen)
gegeben. Die vereinigten Lösungen wurden auf ein
Volumen von ca. 10-20 ml eingeengt. Auf einer Filmziehbank
konnte eine transparente Folie gezogen werden.
In einem Vergleichsversuch wurde eine Folie aus Bisphenol-A
Polycarbonat gezogen.
Der Zug-E-Modul der Folie aus der Mischung betrug 2120 MPa.
Der Zug-E-Modul der Vergleichsfolie betrug 1480 MPa.
15 g Matrixpolymer wurden in 100 ml Methylenchlorid
gelöst. Dazu wurde jeweils eine Lösung von 1,5 g Poly-
(p-carboxymethyl)-phenylen-co-p-(carboxy-tert.-butyl)-
phenylen) gegeben. Die vereinigten Lösungen wurden auf
ein Volumen von ca. 10-20 ml eingeengt. Auf einer Filmziehbank
konnten in allen Fällen mechanisch belastbare,
reißfeste Filme erhalten werden.
Folgende substituierte Matrixmaterialien wurden eingesetzt:
Beispiel 2: Polystyrol
Beispiel 3: Polyestercarbonat (transparente Folie)
Beispiel 4: Polyvinylpyrolidon
Beispiel 3: Polyestercarbonat (transparente Folie)
Beispiel 4: Polyvinylpyrolidon
15 g Polystyrol wurden in 100 ml Methylenchlorid gelöst.
Dazu wurde jeweils eine Lösung von 1,5 g Co-poly-p-phenylen
gegeben. Die vereinigten Lösungen wurden auf ein
Volumen von ca. 10-20 ml eingeengt. Auf einer Filmziehbank
konnten in allen Fällen mechanisch belastbare,
reißfeste Folien erhalten werden.
Folgende substituierte Co-poly-p-phenylene wurden
eingesetzt:
Beispiel 5: Poly-(p-(carboxymethyl)-phenylen-co-p-(car
boxy-tert.-butyl)-phenylen
Beispiel 6: Poly-(p-(carboxymethyl)-phenylen-co-p-(car boxy(methoxydiethylethylether))-phenylen)
Beispiel 7: Poly-(p-(carboxymethyl)-phenylen-co-p-(carb oxy-tert.-butyl)-phenylen-co-p-(carboxy oktadecyl)-phenylen)
Beispiel 6: Poly-(p-(carboxymethyl)-phenylen-co-p-(car boxy(methoxydiethylethylether))-phenylen)
Beispiel 7: Poly-(p-(carboxymethyl)-phenylen-co-p-(carb oxy-tert.-butyl)-phenylen-co-p-(carboxy oktadecyl)-phenylen)
Claims (5)
1. Mischungen aus Polycarbonaten und/oder Polyestercarbonaten
mit substituierten Co-Poly-p-phenylenen
auf Basis von mindestens zwei voneinander verschiedenen
wiederkehrenden Einheiten der Formel (1)
worin
R für C₁-C₁₈-Alkylreste, C₆-C₁₄-Arylreste, C₁-C₆-Alkylreste, COOC₁-C₁₈-Alkyl und C₃-C₁₀-Cycloalkylreste, COOC₆-C₁₀-Arylreste, Phenoxyreste, C₂-C₁₆-Dialkylaminoreste, C₂-C₁₆-Diarylaminoreste, Diacetylaminoreste, Formylreste, Cyanoreste, -CO-C₁-C₆-Alkylreste, -CO-C₆-C₁₀-Arylreste, -OCOC₁-C₁₈-Alkylreste, -OCOC₆-C₁₀-Arylreste, -CONR¹R²-Reste mit R¹ und R² unabhängig voneinander gleich oder verschieden C₁-C₁₈-Alkyl, C₆-C₁₀-Aryl, C₁-C₁₈-Aryl, C₁-C₁₈-Alkylsulfenylreste, C₆-C₁₀-Arylsulfinylreste, C₁-C₁₈-Alkylsulfonylreste steht, und
m an jedem Ring jeweils 1 und 2 sein kann, wobei im Falle m=2 beide Reste R zusammen auch -CH=CH-CH=CH-, -CH=CH-CH₂-, -CH₂CH₂CH₂CH₂-, -OCH₂O-, -OCH₂-CH₂O- bedeuten können und
n eine Zahl von 3 bis 1000 bedeutet,dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von substituiertem Co-Poly-p-phenylen zu Matrixpolymer 0,01 bis 0,20 : 0,99 bis 0,80 beträgt.
R für C₁-C₁₈-Alkylreste, C₆-C₁₄-Arylreste, C₁-C₆-Alkylreste, COOC₁-C₁₈-Alkyl und C₃-C₁₀-Cycloalkylreste, COOC₆-C₁₀-Arylreste, Phenoxyreste, C₂-C₁₆-Dialkylaminoreste, C₂-C₁₆-Diarylaminoreste, Diacetylaminoreste, Formylreste, Cyanoreste, -CO-C₁-C₆-Alkylreste, -CO-C₆-C₁₀-Arylreste, -OCOC₁-C₁₈-Alkylreste, -OCOC₆-C₁₀-Arylreste, -CONR¹R²-Reste mit R¹ und R² unabhängig voneinander gleich oder verschieden C₁-C₁₈-Alkyl, C₆-C₁₀-Aryl, C₁-C₁₈-Aryl, C₁-C₁₈-Alkylsulfenylreste, C₆-C₁₀-Arylsulfinylreste, C₁-C₁₈-Alkylsulfonylreste steht, und
m an jedem Ring jeweils 1 und 2 sein kann, wobei im Falle m=2 beide Reste R zusammen auch -CH=CH-CH=CH-, -CH=CH-CH₂-, -CH₂CH₂CH₂CH₂-, -OCH₂O-, -OCH₂-CH₂O- bedeuten können und
n eine Zahl von 3 bis 1000 bedeutet,dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von substituiertem Co-Poly-p-phenylen zu Matrixpolymer 0,01 bis 0,20 : 0,99 bis 0,80 beträgt.
2. Mischungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verhältnis von Poly-p-phenylen zu Matrixpolymer
0,01 bis 0,2 : 0,99 bis 0,80 beträgt.
3. Mischungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß als Matrixpolymer ein Polycarbonat eingesetzt
wird.
4. Verfahren zur Herstellung der Mischungen nach Anspruch
1 aus Lösung oder aus der Schmelze durch
Vermahlen/Kneten.
5. Verwendung der Mischungen nach den Anspruch 1 zur
Herstellung von Folien, Fasern, Filamenten und
Formteilen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904015542 DE4015542A1 (de) | 1990-05-15 | 1990-05-15 | Mischungen aus substituierten co-poly-p-phenylenen und polycarbonaten und/oder polyestercarbonaten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904015542 DE4015542A1 (de) | 1990-05-15 | 1990-05-15 | Mischungen aus substituierten co-poly-p-phenylenen und polycarbonaten und/oder polyestercarbonaten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4015542A1 true DE4015542A1 (de) | 1991-11-21 |
Family
ID=6406430
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904015542 Withdrawn DE4015542A1 (de) | 1990-05-15 | 1990-05-15 | Mischungen aus substituierten co-poly-p-phenylenen und polycarbonaten und/oder polyestercarbonaten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4015542A1 (de) |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8130 | Withdrawal |