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DE4015373A1 - Naehmaschine - Google Patents

Naehmaschine

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Publication number
DE4015373A1
DE4015373A1 DE4015373A DE4015373A DE4015373A1 DE 4015373 A1 DE4015373 A1 DE 4015373A1 DE 4015373 A DE4015373 A DE 4015373A DE 4015373 A DE4015373 A DE 4015373A DE 4015373 A1 DE4015373 A1 DE 4015373A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sewing
parts
base
waist belt
transfer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE4015373A
Other languages
English (en)
Inventor
Satoshi Nakamura
Hideo Asao
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Juki Corp
Original Assignee
Juki Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Juki Corp filed Critical Juki Corp
Publication of DE4015373A1 publication Critical patent/DE4015373A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B35/00Work-feeding or -handling elements not otherwise provided for
    • D05B35/02Work-feeding or -handling elements not otherwise provided for for facilitating seaming; Hem-turning elements; Hemmers
    • D05B35/04Work-feeding or -handling elements not otherwise provided for for facilitating seaming; Hem-turning elements; Hemmers with movable tools
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B39/00Workpiece carriers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)
  • Inorganic Insulating Materials (AREA)
  • Massaging Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Verbesserung einer Nähmaschine, insbesondere eine Nähmaschine, welche Einsteckenden eines Näh­ materials einschlägt oder einsteckt, diese eingesteckten Teile überführt und sie vernäht.
Um Nähmaterialteile mit eingesteckten Enden zu vernähen ist es bekannt, daß die Einsteckenden zunächst eingeschlagen oder ein­ gesteckt werden, und daß diese eingesteckten Nähteile dann zu einer Nähvorrichtung überführt werden, um sie dort zu vernähen.
Wie beispielsweise in Fig. 1 und 3 dargestellt, wird ein Tail­ lengurt 2 einer Jeans 1 an einen Körper 3 in folgender Weise angenäht: Zunächst wird ein langer, schmaler Materialstreifen zur Ausbildung des Taillengurts doppelt gefaltet, wobei seine unteren Ränder eingeschlagen werden. Der ganze Umfang der Tail­ le des Körpers 3 wird zwischen diese doppelte Faltung einge­ setzt. Dann werden ein oberer Abschnitt des Taillengurts 2 und ein Abschnitt, an dem der Taillengurt 2 dem Körper 3 überlagert ist, mit Fäden 4 bzw. 5 vernäht. Unter diesen Umständen ver­ bleiben, wie in Fig. 1 dargestellt, beide Endteile des Tail­ lengurts 2 an der Vorderseite der Jeans als zu vernähende Teile 2 a, wobei Einsteckenden 2 b, welche noch nicht vernäht sind, von den Endteilen des Körpers 3, an denen ein Verschluß 6 befestigt wird, abstehen. Zur Vernähung jedes Teiles 2 a des Taillengurts wird das Einsteckende 2 b zunächst in die Innenseite des Tail­ lengurts 2 entlang der Richtung eingesteckt oder eingeschlagen, welche durch die Pfeile in Fig. 3 angegeben ist. In diesem Falle ist der eingesteckte Abschnitt derart, daß er unter dem zu vernähenden Teil 2 a des Körpers 3 verläuft und einen einge­ steckten Nähteil 7 bildet. Eine Seitenkante 8 des eingesteckten Nähteils ist so angeordnet, daß sie mit einem seitlichen Ende 9 des Körpers 3 parallel ist. Hierauf wird der Rand des einge­ steckten Nähteils 7 mit Nähfaden 10 über einen U-förmigen Näh­ bereich hinweg vernäht, der in Fig. 3 mit dem Bezugszeichen 11 versehen ist. In dieser Weise wird durch das Aufnähen des Tail­ lengurtes auf den Körper 3 die Jeans komplettiert.
In herkömmlicher Weise werden das Umschlagen der Einsteckenden des Gurtes 2, das Überführen der eingesteckten Nähteile zur Nähvorrichtung und das Vernähen der eingesteckten Nähteile von Hand vorgenommen.
Wenn jedoch das Einstecken, Überführen und Vernähen von Hand vorgenommen werden, entstehen Probleme derart, daß die Vorgänge nicht nur kompliziert, sondern auch ungebührlich langwierig sind. Daneben ergibt sich ein anderes Problem, das darin besteht, daß diese Vorgänge ein hohes Niveau an Erfahrung ver­ langen, was unvermeidbar zu einem Kostenanstieg solcher Klei­ dungsstücke führt. Da das Nähmaterial sehr strapazierfähig ist, ist der Einschlag- oder Einsteckvorgang bei Jeans extrem schwierig und es besteht das weitere Arbeitsproblem, daß die betreffenden Personen an Sehnenscheidenentzündung und derglei­ chen leiden.
Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diesen Problemen abzuhelfen und eine Nähmaschine vorzuschlagen, welche das Einstecken, Überführen und Nähen eingesteckter Enden an Nähteilen automatisch ausführt.
Die Aufgabe wird entsprechend einem ersten Aspekt der Erfindung durch eine Nähmaschine gelöst mit einer Basis, einer auf der Basis installierten Nähvorrichtung zur Vernähung von Nähmate­ rial und Mitteln zur Einstellung und/oder Überführung des Näh­ materials, die sich dadurch auszeichnet, daß die Mittel zur Einstellung und/oder Überführung des Nähmaterials einen an der Basis befestigten Mechanismus einschließen, der befähigt ist, Teile des Nähmaterials, die mit Einsteckenden versehen sind, zu positionieren, daß an der Basis angeordnete Überführungsmittel zwischen dem Positioniermechanismus und der Nähvorrichtung beweglich sind, und daß an der Basis beweglich ein Einsteckme­ chanismus befestigt ist, der an den Positioniermechanismus annäherbar und von diesem wieder zurückziehbar ist, wobei der Einsteckmechanismus so ausgebildet und angeordnet ist, daß er die zu vernähenden Abschnitte im Zusammenwirken mit dem Posi­ tioniermechanismus zu eingesteckten Nähteilen formt, so daß der Überführungsmechanismus die eingesteckten Nähteile hält, wäh­ rend die Überführungsmittel die eingesteckten Nähteile zur Näh­ vorrichtung verbringen.
Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Patentansprüchen 2 bis 5 niedergelegt.
Erfindungsgemäß dient ein Paar von Nähmaterialeinstell/über­ führungs-Einheiten dazu, die Einsteckenden eines Taillengurts automatisch einzustecken, zu überführen und diese eingesteckten Nähteile zu vernähen.
Zunächst werden zu vernähende Materialteile einschließlich der Einsteckenden auf einem Nähteileinstellmechanismus eingestellt. In diesem Falle ist es wünschenswert, das Nähmaterial als Gan­ zes mit Hilfe von Nähmaterialabstützmechanismen zu haltern. Ein Einsteckmechanismus steckt die Einsteckenden des Taillengurts im Zusammenhang mit dem Nähteileinstellmechanismus ein. Ein Überführungsmechanismus, der diese eingesteckten Enden oder die eingesteckten Nähteile hält, überführt sie zu einer Nähvorrich­ tung. Schließlich werden die eingesteckten Nähteile von der Nähvorrichtung vernäht.
Die nachstehende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dient im Zusammenhang mit beiliegender Zeichnung der weiteren Erläuterung. Es zeigen:
Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht mit einer teilweisen Darstellung der mit einer erfindungsgemäßen Nähmaschine zu ver­ nähenden Jeans;
Fig. 2 eine schaubildliche Ansicht mit einer Darstellung der Einsteckenden eines Taillengurts;
Fig. 3 eine Teilseitenansicht mit der Dar­ stellung eines Jeanskörpers und des Taillengurts;
Fig. 4 eine schaubildliche Ansicht mit einer Darstellung eines Hauptkörpers der erfindungsgemäßen Nähmaschine;
Fig. 5 eine Seitenansicht der Nähmaschine;
Fig. 6 eine Draufsicht einer Nähmaterialein­ stell/überführungs-Einheit;
Fig. 7 eine schaubildliche Ansicht der Ein­ heit aus Fig. 6;
Fig. 8 eine vergrößerte schaubildliche An­ sicht des Ausschnitts A in Fig. 4;
Fig. 9 eine Draufsicht des Ausschnits in Fig. 8;
Fig. 10 eine Seitenansicht von Nähmaterial­ positioniermitteln;
Fig. 11a-11d, 11a-1, 11b-1, 11d-1 Ansichten zur Erläuterung der Be­ triebsweise des Einsteckmechanis­ mus;
Fig. 12a-12d Ansichten zur Erläuterung des Ein­ steckvorganges entsprechend Fig. 11a-11d;
Fig. 13 eine schaubildliche Ansicht einer Haltekassette, die zum Zwecke der Vernähung auf einer Nadelplatte an­ geordnet ist;
Fig. 14 eine Draufsicht von rechten und lin­ ken Haltekassetten, die zu beiden Seiten der Nadelplatte positioniert sind;
Fig. 15 eine schaubildliche Ansicht der erfindungsgemäßen Nähmaschine, wobei eine der Haltekassetten das Einsteck­ ende preßt und die andere Haltekas­ sette vom Einsteckende entfernt posi­ tioniert ist;
Fig. 16a-16c Ansichten zur Erläuterung der Reihen­ folge bei der Hantierung mit der Hal­ tekassette;
Fig. 17 eine Seitenansicht der Haltekassette, wenn eine obere und eine untere Halte­ platte geöffnet sind;
Fig. 18 eine Rückansicht der Haltekassette in Fig. 17;
Fig. 19 eine Rückansicht der Haltekassette, wenn die obere und untere Halteplatte geöffnet sind;
Fig. 20 eine schaubildliche Ansicht eines Füh­ rungsmechanismus für die Haltekas­ sette;
Fig. 21 eine Seitenansicht der auf der Nadel­ platte plazierten Haltekassette;
Fig. 22 eine Draufsicht der Haltekassette in Fig. 21;
Fig. 23 bis 25 Draufsichten von Nachfolgemitteln, die zwischen dem Einsteckmechanismus und dem Überführungsmechanismus ange­ ordnet sind;
Fig. 26 eine Draufsicht einer Anordnung von Druckluftzylindern und
Fig. 27, 28 und 29 schaubildliche Ansichten der Abstüt­ zung einer Jeans auf einer Attrappe.
Die Fig. 4 bis 7 zeigen eine Nähmaschine gemäß der Erfin­ dung. Diese Nähmaschine umfaßt eine Basis 20, eine auf dieser Basis installierte Nähvorrichtung 21 zur Vernähung von Nähmate­ rial und ein Paar von Nähmaterialeinstell/überführungs-Einhei­ ten 22, 22′, die auf der Basis 20 angeordnet sind.
Wie in Fig. 1 dargestellt, ist die Nähmaschine so eingerich­ tet, daß Einsteckenden 2 b eines Taillengurts 2 von Jeans 1 ein­ gesteckt werden, so daß sich eingesteckte Nähteile 7 ergeben, wobei diese eingesteckten Nähteile und ein Körper 3 zusammenge­ näht werden. Die Erfindung ist jedoch auf diese spezielle An­ wendungsform nicht beschränkt. Sie läßt sich auf ähnliche Näh­ teile anwenden, beispielsweise auf Taillengurte, wie sie bei Hosen für Anzüge Verwendung finden.
Die Nähvorrichtung 21 umfaßt einen Nähkopf 23 sowie einen Näh­ muster-Führungsmechanismus 24 (siehe Fig. 5). Der Nähkopf 23 ist mit einer Nadel 25 und (nicht dargestellten) Nadelantriebs­ mitteln versehen, welche die Nadel hin- und hergehend auf- und abbewegen. Unter der Nadel 25 ist eine Nadelplatte 26 angeord­ net, welche horizontal gehalten und fest mit der Basis 20 ver­ bunden ist. Nähmechanismen, beispielsweise ein Spulenkapselge­ häuse, sind unter dieser Nadelplatte vorgesehen. Wie in Fig. 4 dargestellt, ist der Nähmuster-Führungsmechanismus 24 auf der Basis so angeordnet, daß er in einer nach vorne verlaufenden Richtung F, einer nach rückwärts verlaufenden Richtung B, einer nach links verlaufenden Richtung L und einer nach rechts ver­ laufenden Richtung R mit Bezug auf die Nähmaschine beweglich ist. Diese nach vorne und rückwärts verlaufenden Richtungen F und B sind im wesentlichen senkrecht zu den nach links und rechts verlaufenden Richtungen L und R. Der Nähmuster-Füh­ rungsmechanismus umfaßt einen Rahmen 27 und ein Abstützglied 29, welches den Rahmen 27 mit Hilfe einer in Fig. 5 darge­ stellten Achse 28 abstützt.
Der Rahmen 27 ist auf der Basis 20 in Vorwärts- und Rückwärts­ richtung F, bzw. B, mit Bezug auf die Nähmaschine beweglich, wie durch einen Pfeil in Fig. 5 angegeben, sowie nach links und rechts hin entsprechend den Richtungen L bzw. R mit Bezug auf die Nähmaschine, wobei die letzteren Richtungen zu den Richtungen F und B senkrecht verlaufen. Am vorderen Teil des Rahmens ist ein Arm 30 derart befestigt, daß er eine Haltekas­ sette abstützt, was weiter unten noch beschrieben wird. Die Rahmenbewegungen in den nach links und rechts verlaufenden Richtungen L, R verlaufen entlang einer Axislinie der Achse 28. Die Bewegungen des Rahmens nach vorne, rückwärts, links und rechts mit Bezug auf die Nähmaschine werden durch geeignete Antriebsmittel vollzogen, beispielsweise (nicht dargestellte) Schritt- oder Impulsmotoren. Diese Impulsmotore werden von (nicht dargestellten) Steuermitteln gesteuert. Diese Steuermit­ tel umfassen wiederum einen geeigneten elektrischen Betriebs­ schaltkreis, um das Einstecken, Überführen und Vernähen des Nähmaterials, wie weiter unten erläutert, in der richtigen Rei­ henfolge zu steuern, wobei diese Sequenzsteuerung zum Zwecke höchster Präzision entsprechend einjustiert wird. Die Steuer­ mittel können auf der Basis 20 angeordnet sein. Somit wird der Arm 30 durch die Steuermittel in Abhängigkeit von einem frei wählbaren Nähmuster gesteuert. Bei der vorliegenden Ausfüh­ rungsform wird der Arm entlang einer U-förmigen Bahn bewegt, um im wesentlichen U-förmige Verbindungsbereiche des eingesteckten Nähteils 7 an gegenüberliegenden Enden des Taillengurts zu ver­ nähen. Der Arm 30 ist am Rahmen 27 so befestigt, daß er nach oben und unten bewegt werden kann, d. h. daß er sich mit Hilfe einer Armantriebsvorrichtung der Nadelplatte 26 annähert oder sich von dieser entfernt. Die Armantriebsvorrichtung umfaßt (teilweise in Fig. 5 dargestellte) Verbindungsmittel 31, die am Rahmen 27 angeordnet sind, sowie Antriebsmittel, um diese Verbindungsmittel anzutreiben, beispielsweise einen Elektromag­ neten 32. Dieser Elektromagnet ist, wie aus Fig. 5 ersicht­ lich, auf dem Nähkopf 23 angeordnet.
Die Nähmaterialeinstell/überführungs-Einheiten 22, 22′ sind als ein Paar symmetrisch auf der rechten bzw. linken Seite der Näh­ vorrichtung 21 angeordnet. Diese Anordnung ermöglicht es, daß die eingesteckten Nähteile 7 an beiden Enden des Taillengurts 2 der Jeans 1 kontinuierlich vernäht werden können. Dies bedeu­ tet, daß die Nähmaterialeinstell/überführungs-Einheiten jeweils so betrieben werden, daß jedes Einsteckende 2 b des Taillengurts 2 so einwärts eingesteckt wird, daß es unter einem zu vernähen­ den Teil 2 a verläuft und so den eingesteckten Nähteil 7 bildet. Dieser eingesteckte Nähteil 7 wird anschließend zur Nähvorrich­ tung überführt.
Dementsprechend können die jeweiligen eingesteckten Nähteile an beiden Enden des Taillengurts automatisch und kontinuierlich vernäht werden, so daß eine rasche und wirksame Nähoperation ermöglicht ist.
Jedes Paar der Nähmaterialeinstell/überführungs-Einheiten 22, 22′ umfaßt einen Nähteileinstellmechanismus 40 zum Positionie­ ren des zu vernähenden Nähteils 2 a des (den Hosenbund bilden­ den) Taillengurts 2; ferner umfassen die Einheiten 22, 22′ ei­ nen Einsteckmechanismus oder Einsteckmittel 41 zum Einstecken der Einsteckenden 2 b derart, daß sich die eingesteckten Nähtei­ le 7 (siehe Fig. 6 und 7) ergeben, sowie einen Überführungsme­ chanismus 42 zum Verschieben des eingesteckten Nähteils zur Nähvorrichtung 21 (siehe Fig. 4, 6 und 7). Wenn der vom Tai­ lengurt 2 gebildete Bund durch die Einsteckmittel 41 eingefal­ tet oder eingesteckt wird, bilden der Einstellmechanismus 40 und der Überführungsmechanismus 42 ein Greifmittel zum Erfassen eines Teils des Bundes.
Da das rechte und linke Paar der Nähmaterialeinstell/überfüh­ rungs-Einheiten symmetrisch und miteinander identisch ausgebil­ det sind, wird im nachstehenden nur die rechte Nähmaterialein­ stell/überführungs-Einheit erläutert. Bestandteile der linken Nähmaterialeinstell/überführungs-Einheit, welche mit den Be­ standteilen der rechten Einheit identisch oder hierzu symme­ trisch sind, werden durch gleiche Bezugszeichen bezeichnet, wo­ bei für die linke Einheit die Bezugszeichen jeweils mit einem Strich versehen sind.
Der Nähteileinstellmechanismus 40 und der Einsteckmechanismus 41 erstrecken sich vor der Nadel 25 und sind auf einem Tragarm 43 angeordnet. Das hintere Ende dieses Tragarms 43 ist schwenk­ bar mit dem vorderen Teil der Basis 20 derart verbunden, daß sein vorderes Ende schwingend auf- und abbewegt werden kann. Obwohl der Tragarm gewöhnlich horizontal durch ein (nicht dar­ gestelltes) Feststellmittel fest mit der Basis verbunden ist, kann doch sein vorderer Endteil durch Lösen des Feststellmit­ tels nach unten bewegt werden. Wenn der Tragarm auf diese Weise nach unten bewegt ist, werden der Nähteileinstellmechanismus und der Einsteckmechanismus nach unten verschoben, so daß in vorteilhafter Weise der Austausch einer Spule für den Unterfa­ den, die im Spulenkapselgehäuse unter der Nadelplatte angeord­ net ist, erleichtert wird. Der Nähteileinstellmechanismus 40 besteht aus einem Nähteileinstellhalter 44, einem Nähmaterial­ positioniermittel 45 und einem Nähmaterialpreßmittel 46. Der Nähteileinstellhalter 44 umfaßt zwei längliche Platten eines dritten Gliedes oder einer oberen Einstellplatte 47 sowie ein erstes Glied oder eine untere Einstellplatte 48, die im wesent­ lichen zueinander parallel (siehe Fig. 8) eine über der ande­ ren im gegenseitigen Abstand angeordnet sind. Diese oberen und unteren Einstellplatten haben vordere Enden, die mit einem Abstützblock 49 verbunden sind. Wie aus Fig. 8 hervorgeht, ist die Unterseite der oberen Einstellplatte 47 an der Oberseite des Abstützblocks 49 angeordnet, während die Oberseite der un­ teren Einstellplatte an der Unterseite des Abstützblocks 49 liegt. Dementsprechend wird zwischen der oberen Einstellplatte 47 und der unteren Einstellplatte 48 ein Einsteckraum 50 ausge­ bildet. Die Funktion dieses Einsteckraumes wird später noch beschrieben. Die obere Einstellplatte, der Abstützblock und die untere Einstellplatte sind durch zwei Stifte 51, 52 oder der­ gleichen (siehe Fig. 8 und 9) aneinander befestigt.
Der Nähteileinstellhalter 44 ist so konstruiert, daß er hori­ zontal um eine Achse eines der beiden Stifte, z.B. des Stiftes 52 mit Bezug auf die Nähmaschine nach links und rechts ver­ schwenkt werden kann, wie durch die Pfeile in Fig. 8 und 9 angedeutet. In diesem Falle steht das untere Ende des Stiftes 52 nach unten vor und der vorstehende Teil wird drehend in ei­ ner (nicht dargestellten) Ausnehmung aufgenommen, die im Trag­ arm ausgebildet ist.
Um den Schwenkbegungen des Nähteileinstellhalters Grenzen zu setzen, sind Begrenzungsmittel vorgesehen. Diese Begrenzungs­ mittel umfassen, wie in Fig. 9 dargestellt, ein Stoppglied 53, welches auf dem Tragarm ausgebildet ist, sowie beispielsweise einen Druckluftzylinder 54, welcher den Nähteileinstellhalter gegen das Stoppglied drückt. Der Druckluftzylinder 54 umfaßt einen Zylinderabschnitt 54 a, der am Tragarm befestigt ist, und einen Kolbenabschnitt 54 b, der von dem Zylinderabschnitt aus­ geht. Am freien Ende des Kolbenabschnitts ist ein Kissen 55 vorgesehen, welches in Kontakt mit einer Seite des Abstütz­ blocks 49 gelangen kann.
Wenn infolgedessen, wie in Fig. 9 dargestellt, der Kolbenab­ schnitt 54 b des Druckluftzylinders 54 ausgefahren wird und das Kissen 55 in Kontakt mit der Seite des Abstützblocks 49 bringt, kann der Nähteileinstellhalter 44 in der Position stationär gehalten werden, die mit ausgezogenen Linien in Fig. 9 darge­ stellt ist. Wenn der Kolbenabschnitt 54 b des Druckluftzylinders 54 zurückgezogen wird, so daß sich das Kissen 55 von der Seite des Abstützblocks 49 ablöst, kann der Nähteileinstellhalter 44 geringfügig im Uhrzeigersinn in eine Position bewegt werden, welche durch strichpunktierte Linien in Fig. 9 angedeutet ist.
Der in Fig. 1 und 2 dargestellte, zu vernähende Teil 2 a wird auf den Nähteileinstellhalter gelegt. Bei diesem Vorgang wird die obere Einstellplatte 47 zwischen die obere Falte des dop­ pelt gefalteten Taillengurts 2 und die Oberseite des Körpers 3 eingelegt, während die untere Einstellplatte 48 zwischen die untere Falte des Taillengurts 2 und die Unterseite des Körpers 3 eingelegt wird. Dann wird ein seitliches Ende 9 des Körpers 3 so angeordnet, daß es mit einem ausgesparten Abschnitt 58 b der oberen Einstellplatte 47 ausgerichtet ist.
Wie im einzelnen später noch erläutert, drückt der Einsteckme­ chanismus 41 das Einsteckende 2 b des Taillengurts oder Bundes 2 in den Einsteckraum 50, so daß es eingesteckt oder eingefaltet werden kann.
Innere Seitenkanten der oberen Einstellplatte 47 und der unte­ ren Einstellplatte 48 oder die Seitenkanten, welche dem Ein­ steckende 2 b gegenüberliegen, haben ausgesparte Abschnitte 58 b, die an diesen Platten ausgebildet sind. Diese ausgesparten Abschnitte dienen dazu, eine Seitenkante 8 des eingesteckten Nähteils 7 parallel mit dem seitlichen Ende 9 des Körpers 3 zu positionieren, wenn das Einsteckende eingefaltet wird.
Wie in Fig. 8 und 9 dargestellt, umfassen die Nähmaterialposi­ tioniermittel 45 eine Positionierplatte, die neben dem Nähteil­ einstellhalter 44 angeordnet und fest mit dem Tragarm 43 ver­ bunden ist. Am hinteren Ende dieser Positionierplatte ist eine Positionierkante 45 a vorgesehen, welche mit dem Nähkopf 5 auf der unteren Seite des Taillengurts 2 in Anlage bringbar ist, wenn der zu vernähende Teil 2 a auf den Nähteileinstellhalter (siehe Fig. 10) gelegt wird. Auf diese Weise kann der zu ver­ nähende Teil 2 a akkurat positioniert werden.
Die Nähmaterialpreßmittel 46 umfassen eine Haltestange 57 und einen Preßzylinder 58, wie in Fig. 4 und 8 dargestellt. Ein Ende der Haltestange 57, nämlich derjenige Endabschnitt, der in der Nähe der Nadel 25 liegt, ist an einer Seitenplatte eines Endteils des Nähkopfes befestigt, während das andere Ende der Haltestange den an ihm befestigten Preßzylinder 58 aufweist. Der Preßzylinder umfaßt beispielsweise einen Druckluftzylinder, welcher seinerseits einen Zylinderabschnitt 58 a einschließt, der wiederum an der Haltestange befestigt ist. Ferner ist ein Kolbenabschnitt 59 vorgesehen, der von dem Zylinderabschnitt ausgeht. Am freien Ende des Kolbenabschnitts 59 ist ein Preß­ glied 59 a befestigt, um eine passende Stelle des auf den Näh­ teileinstellhalter 44 gelegten Nähmaterials zu pressen.
Mit Hilfe dieser Nähmaterialpreßmittel wird das Nähmaterial auf dem Nähteileinstellhalter gehalten, und somit braucht die Bedienungsperson dieses Nähmaterial nicht von Hand festzuhal­ ten. Wenn der Kolbenabschnitt 59 ausgefahren wird, veranlaßt das Preßglied 59 a, daß der Taillengurt an die obere Einstell­ platte 47 gepreßt wird.
Der Einsteckmechanismus 41 ist in den Fig. 6, 7, 11 und 23 bis 25 vollständig dargestellt. Dieser Mechanismus umfaßt einen ersten Schieber 60, der auf den Tragarm 43 nach vorne und hin­ ten mit Bezug auf die Nähmaschine beweglich eingestellt ist, sowie einen zweiten Schieber 61, der nach links und rechts mit Bezug auf die Nähmaschine beweglich auf dem ersten Schieber 60 eingestellt ist. Der erste Schieber 60 wird in den nach vorn und rückwärts verlaufenden Richtungen der Nähmaschine mit Hilfe eines Druckluftzylinders 62 oder dergleichen bewegt. Der zweite Schieber 61 wird in den nach links und rechts verlaufenden Richtungen der Nähmaschine mit Hilfe eines Druckluftzylinders 63 oder dergleichen verschoben (siehe Fig. 23 bis 25). Im ein­ zelnen umfaßt der Druckluftzylinder 63 einen Zylinderabschnitt 63 a und Kolbenabschnitte 63 b. Der Zylinderabschnitt 63 a ist auf dem ersten Schieber 60 befestigt. An den Spitzen der Kolbenab­ schnitte 63 b ist der zweite Schieber 61 befestigt. Dementspre­ chend ermöglicht es die Ausfahr- und Einziehbewegung der Kol­ benabschnitte 63 b, daß sich der zweite Schieber 61 mit Bezug auf die Nähmaschine nach links oder rechts bewegt. Auf diese Weise kann der Einsteckmechanismus so bewegt werden, daß er sich an den Nähteileinstellmechanismus 40 annähert oder von diesem Mechanismus wieder zurückzieht.
Der zweite Schieber 61 schließt ein Paar von Tragplatten 64, 65 ein, um das Einsteckende 2 b, wie in Fig. 6, 7, 11 und 23 bis 25 dargestellt ist, zu tragen. Diese Tragplatten sind überei­ nander angeordnet, wobei eine Seitenkante der oberen Tragplatte 64 mit einem Abstützglied 66 und eine Seitenkante der unteren Tragplatte 65 mit einem Abstützglied 67 verbunden ist. Die jeweils auf einer Seite gelegenen Enden dieser Abstützglieder sind schwenkbar miteinander durch einen Zapfen 68 verbunden. Der Zapfen 68 ist seinerseits schwenkbar mit dem zweiten Schie­ ber 61 verbunden. Die jeweils auf der anderen Seite gelegenen Enden der Abstützglieder sind jeweils durch ein passendes Ver­ bindungsglied miteinander verbunden, wobei ein Knebelgelenk 69 als ein solches Verbindungsglied bei der auf der Zeichnung dar­ gestellten Ausführungsform vorgesehen ist. Dieses Knebelgelenk umfaßt zwei Glieder 70, 71. Ein Ende des Gliedes 70 ist schwenkbar mit dem Abstützglied 66 verbunden, während ein Ende des Gliedes 67 schwenkbar am Abstützglied 67 angelenkt ist. Die anderen Enden dieser Glieder 70, 71 sind miteinander durch ei­ nen Zapfen 72 verbunden.
Eine Antriebsvorrichtung dient dazu, das Paar der Tragplatten 64, 65 anzutreiben, um die Einsteckenden 2 b zu tragen und zu lösen. Diese Antriebsvorrichtung besteht aus einer (nicht dar­ gestellten) aufgewickelten Feder, welche in der Nähe des Zap­ fens 68 vorgesehen ist und die Tragplatten 64, 65 ständig in ihre Offenstellung vorspannt. Die Antriebsvorrichtung umfaßt ferner Verschlußmittel, um die beiden Tragplatten 64, 65 gegen die Kraft der aufgewickelten Feder zu schließen. Bei der darge­ stellten Ausführungsform umfassen die Verschlußmittel ein ange­ triebenes Glied 73, welches vom Zapfen 72 ausgeht, und eine Nockenplatte 74, mit welcher das angetriebene Glied in Eingriff gelangt. Die Nockenplatte ist am Tragarm 43 befestigt. Die Nockenplatte 74 weist eine in ihr ausgebildete Nockennut 74 auf, welche ihrerseits an ihrer Bodenfläche mit einer Nocken­ fläche 76 versehen ist. Wenn der Einsteckmechanismus 41 in der nach vorwärts verlaufenden Richtung F bezüglich der Nähmaschine verschoben wird, tritt das angetriebene Glied 73 in die Nocken­ nut 75 ein, so daß sie in Anlage mit der Nockenfläche 76 ge­ langt.
Die beiden Tragplatten 64, 65 sind aus geringfügig elastischen, relativ dünnen Platten gefertigt. Dementsprechend können die Einsteckenden 2 b leicht und zuverlässig in den Einsteckraum eingebracht werden.
Der Einsteckmechanismus 41, der dem Einstecken der Einstecken­ den 2 b dient, wird zunächst aus einer in Fig. 6 mit ausgezoge­ nen Linien dargestellten Ausgangsposition in der nach vorne verlaufenden Richtung F mittels des Druckluftzylinders 62 bewegt. In Übereinstimmung mit dieser Bewegung wird das ange­ triebene Glied 73 in Berührung mit der Nockenfläche 76 ge­ bracht, so daß sich die Tragplatten 64, 65 (siehe Fig. 11b) allmählich schließen. Wenn der Einsteckmechanismus in eine Position verschoben wird, die im wesentlichen mit derjenigen des Nähteileinstellhalters 44 (wie in Fig. 6 durch strichpunk­ tierte Linien angedeutet) ausgerichtet ist, werden die Ein­ steckenden 2 b vollständig von den Tragplatten 64, 65 getragen. Diese Position wird nachstehend als die Transportposition be­ zeichnet.
In diesem Zusammenhang ist zu bemerken, daß die auf der anderen Seite gelegenen Enden der Tragplatten 64, 65 veranlaßt werden, sich mit Hilfe des Knebelgelenks 69 allmählich aneinander anzu­ nähern, um die Einsteckenden zu tragen. Als Ergebnis hiervon kann das Nähmaterial in einer extrem sanften und zuverlässigen Art und Weise getragen und geführt werden.
Der Einsteckmechanismus wird aus der Transportstellung in die nach rechts verlaufende Richtung R der Nähmaschine verschoben, d. h. zum Nähteileinstellhalter 44 hin, vgl. Fig. 12c. Selbst­ verständlich werden die Einsteckenden 2 b während dieses Vor­ gangs ständig von den Tragplatten 64, 65 getragen.
Wenn der Einsteckmechanismus weiter nach rechts bewegt wird, wobei die Tragplatten 64, 65 die Einsteckenden ständig zwischen sich tragen, dringen diese Platten in den Einsteckraum 50 des Nähteileinstellhalters 44 ein und durchlaufen anschließend die­ sen Raum (vgl. Fig. 11d und 12d), um eine Einsteckposition zu erreichen. In diesem Zustand werden die Einsteckenden 2 b einge­ steckt. Somit werden die Einsteckenden so umgeschlagen oder eingefaltet, daß sie sich ausreichend weit unter den zu vernä­ henden Teil 2 a erstrecken. Hierdurch werden die eingesteckten Nähteile 7 gebildet.
Der Überführungsmechanismus 42 umfaßt ein erstes Bett 80, wel­ ches auf der Basis 20 in den nach vorne und rückwärts verlau­ fenden Richtungen F, B der Nähmaschine beweglich eingestellt ist, sowie ein zweites Bett 81, welches auf dem ersten Bett 80 in den nach links und rechts verlaufenden Richtungen L, R beweglich eingestellt ist (siehe Fig. 6). Am zweiten Bett 81 ist ein Kupplungsglied 82 befestigt. Auf diesem Kupplungsglied ist lösbar eine Haltekassette 83 vorgesehen, die der Halterung des eingesteckten Nähteils 7 dient.
Das erste Bett 80 wird nach vorne und rückwärts mit Hilfe eines Druckluftzylinders 84 oder dergleichen angetrieben, während das zweite Bett 81 nach links und rechts hin mit Hilfe eines Druck­ luftzylinders 85 oder dergleichen angetrieben wird.
Der Aufbau der Haltekassette 83 ist in den Fig. 17 bis 19 dargestellt. Die Haltekassette umfaßt bei der dargestellten Ausführungsform eine viertes Glied oder eine obere Halteplatte 86 sowie ein zweites Glied oder eine untere Halteplatte 87, die parallel zueinander verlaufen; Verbindungsmittel 88 dienen der Verschiebung der oberen und unteren Halteplatten parallel zuei­ nander zwischen Stellungen, in denen die Halteplatten dicht beieinander liegen oder weit voneinander entfernt sind. Ferner sind Antriebsmittel 89 vorgesehen, um die oberen und unteren Halteplatten relativ zueinander anzutreiben. Insbesondere ist die obere Halteplatte 86 an einem oberen Halteglied 90 befe­ stigt, während die untere Halteplatte 87 mit einem unteren Hal­ teglied 91 verbunden ist. Ein Zwischenabstützglied 92 ist zwi­ schen den oberen und unteren Haltegliedern 90, 91 angeordnet. Die unteren Enden zweier Achsen 93 sind fest mit dem unteren Halteglied 91 verbunden. Diese Achsen verlaufen durch das Zwi­ schenabstützglied 92, wobei sie über Kugelkaliber 95 in Buchsen 94 eingesetzt sind, die ihrerseits am oberen Halteglied 90 befestigt sind. Dementsprechend kann die obere Halteplatte 86 sanft entlang den Achsen 93 parallel mit der unteren Halteplat­ te 87 bewegt werden, wobei sie sich dieser annähert oder sich von ihr zurückzieht. Wenn die obere Halteplatte 86 sich der un­ teren Halteplatte 87 nähert, kann der eingesteckte Nähteil zwi­ schen diesen Platten getragen werden, und wenn sich die obere Halteplatte von der unteren Halteplatte zurückzieht, kann der eingesteckte Nähteil losgelassen werden. Nähmaterialpreßglieder 96 können jeweils an gegenüberliegenden Seiten der oberen Hal­ teplatte und der unteren Halteplatte vorgesehen werden.
Die Verbindungsmittel 88 schließen bei der dargestellten Aus­ führungsform einen Hebel 97 ein. Ein im wesentlichen zentral gelegener Teil dieses Hebels ist drehbar an dem Zwischenab­ stützglied 92 mit Hilfe eines abgestuften Zapfens 98 befestigt. Ein Ende dieses Hebels 97 ist mit einer elliptischen Aussparung 97 a versehen, in die ein am oberen Halteglied 90 befestigter Stift 99 eingesetzt ist, während das andere Ende des Hebels in ähnlicher Weise eine elliptische Ausnehmung 97 b aufweist, in welche ein an dem unteren Halteglied 91 befestigter Stift 100 eingesetzt ist. Der andere Endabschnitt des Hebels 97 weist ei­ nen von diesem Ende abstehenden Vorsprung 101 auf (siehe Fig. 18 und 19). Die Antriebsmittel 89 bestehen bei der dargestell­ ten Ausführungsform aus einer aufgewickelten Feder 102, welche die obere Halteplatte 86 zur unteren Halteplatte 87 hin vor­ spannt, so daß beide Platten ständig geschlossen sind. Ferner sind Mittel vorgesehen, um den Vorsprung 101 gegen die Kraft der aufgewickelten Feder 102 wegzudrücken, um die obere Halte­ platte 86 von der unteren Halteplatte 87 zurückzuziehen, so daß sich die beiden Platten öffnen. Die der Öffnung dienenden Mit­ tel schließen, wie in Fig. 6 und 7 dargestellt, eine L-förmige Kurbel 103 ein, deren im wesentlichen in ihrer Mitte gelegener Abschnitt schwenkbar mit dem zweiten Bett 81 verbunden ist. Ferner ist ein Druckluftzylinder 104 vorhanden, um die L-förmi­ ge Kurbel zu betätigen. Der im wesentlichen in der Mitte gele­ gene Abschnitt der L-förmigen Kurbel 103 ist mit dem zweiten Bett 81 mittels eines Zapfens 105 verbunden. Ein Ende der L-förmigen Kurbel 103 weist eine fest mit der Kurbel verbundene Achse 106 auf, an der der Vorsprung 101 angreifen kann. Das freie Ende einer Kolbenstange 104 a des Druckluftzylinders 104 kann mit dem anderen Ende der L-förmigen Kurbel 103 in Eingriff gebracht werden. Wenn dementsprechend die Kolbenstange 104 a des Druckluftzylinders 104 aus der in Fig. 7 dargestellten Stel­ lung ausgefahren wird, wird die L-förmige Kurbel im Gegenuhr­ zeigersinn, wie in Fig. 7 dargestellt, verdreht, und die Achse 106 drückt den Vorsprung 101 des Hebels 97 nach unten, so daß die obere Halteplatte 86 gegen die Wirkung der Feder 102 bewegt werden kann, um sie von der unteren Halteplatte 87 zurückzuzie­ hen. Wenn dementsprechend die Kolbenstange 104 a ausgefahren wird, werden die oberen und unteren Halteplatten 86, 87 vonei­ nander wegbewegt, um den Taillengurt oder Bund 2 freizugeben. Wenn die Kolbenstange 104 a zurückgezogen wird, werden die obe­ ren und unteren Halteplatten 86, 87 aufeinander zubewegt, und zwar unter der Kraft der aufgewickelten Feder 102, so daß sie den Taillengurt oder Bund 2 erfassen.
Die oben erwähnte aufgewickelte Feder 102 wird von einem abge­ stuften Teil des abgestuften Zapfens 98 aufgenommen.
Die Haltekassette 83 ist mit dem Kupplungsglied 82 durch ein (nicht dargestelltes) passendes Verbindungsmittel lösbar ver­ bunden. Das Kupplungsglied 82 ist vertikal beweglich am zweiten Bett 81 befestigt, wie in Fig. 20 dargestellt. Insbesondere ist an dem zweiten Bett 81 eine vertikal verlaufende Nut 81 a ausgebildet, und das Kupplungsglied 82 hat einen an ihm ausge­ bildeten Vorsprung 82 a, welcher sanft in diese Nut eingesetzt ist. Infolgedessen kann das Kupplungsglied mit der an ihm befe­ stigten Haltekassette mit Bezug auf das zweite Bett durch sein Eigengewicht vertikal bewegt werden.
Die Positionierung der Haltekassette 83 über der Nadelplatte 26 erfolgt durch den Druckluftzylinder 85, welcher das zweite Bett 81 verschiebt. Wenn dann die Verbindungsmittel gelöst sind, wird die Haltekassette von dem Kupplungsglied 82 abgelöst und auf der Nadelplatte plaziert.
Für die Positionierung der Haltekassette 63 auf der Nadelplatte 26 ist ein Führungsmechanismus vorgesehen. Dieser Führungsme­ chanismus umfaßt eine auf der Basis 20 befestigte Nocke 110 und eine am Kupplungsglied 82 befestigte Rolle 111, wie in Fig. 20 dargestellt. Die Nocke 110 ist mit einer Nockenfläche 112 ver­ sehen, an welcher die Rolle 111 so anliegt, daß sie an der Nockenfläche abrollen kann. Die Nockenfläche verläuft nicht nur entlang den nach links und rechts verlaufenden Richtungen der Nähmaschine, sondern schließt auch eine etwas nach unten geneigte Fläche ein, die von einer Stellung, die von der Nadel­ platte 26 entfernt ist, zu einer Stellung hinverläuft, welche dicht bei der Nadelplatte liegt, so daß die Haltekassette 83 allmählich nach abwärts bewegt wird, wenn sie sich der Nadel­ platte 26 nähert. Wenn daher das zweite Bett 81 mit Bezug auf die Nähmaschine nach links verschoben wird, nähert sich die Haltekassette 83 der Nadelplatte, und gleichzeitig wird sie diagonal nach unten zur Oberfläche der Nadelplatte hinbewegt, und zwar aufgrund ihres Eigengewichts, bis sie sich auf der Nadelplatte ablegt.
Daher kann die Haltekassette zuverlässig auf der Nadelplatte angeordnet werden.
Es sind für die Haltekassette Positioniermittel vorgesehen, mit deren Hilfe die Haltekassette in einer vorbestimmten Position auf der Nadelplatte eingestellt werden kann. Diese Positionier­ mittel umfassen wenigstens zwei Positionierbuchsen 120, die auf dem oberen Halteglied 90 der Haltekassette befestigt sein kön­ nen. Ferner sind Positionierstifte 121 am Arm 30 der Nähvor­ richtung 21 befestigt, so daß sie in die Positionierbuchsen eintreten können. Schließlich sind an der Unterseite des Armes 30 Preßglieder 122 für die Haltekassette befestigt.
Die Positionierbuchsen 120 liegen an der Rückseite der Halte­ kassette und in einem Abstand entlang der nach links und rechts verlaufenden Richtungen der Nähmaschine. Die Positionierstifte 121 liegen an der Rückseite des Armes 30 und den Positionier­ buchsen gegenüber. Die Preßglieder 122 der Haltekassette sind an der Vorderseite des Armes angeordnet und entlang der nach links und rechts verlaufenden Richtungen der Nähmaschine im Abstand angeordnet. Wenn dementsprechend die Haltekassette auf der Nadelplatte positioniert wird, wird der Arm durch seine Antriebsvorrichtung nach unten gestoßen, und anschließend drin­ gen die Positionierstifte 121 des Armes in die Positionierbuch­ sen 120 der Haltekassette ein, wobei die Preßglieder 122 gleichzeitig die Oberseite an dem vorderen Teil der Haltekas­ sette pressen. Die Flächen der Preßglieder 120, die im Kontakt mit der Haltekassette sind, werden in Berührung mit der Ober­ seite und sowohl den linken als auch rechten Stirnseiten der Haltekassette verbracht. Auf diese Weise wird die Haltekassette zuverlässig in einer vorbestimmten Position auf der Nadelplatte positioniert. Daneben kann der eingesteckte Nähteil in gleicher Weise angepreßt werden, weil der Druck auf die vier Stellen 121, 121, 122, 122 verteilt wird.
Die obere Halteplatte 86 und die untere Halteplatte 87 haben U-förmige Öffnungen 130, die an diesen Platten ausgebildet sind. Diese U-förmigen Öffnungen entsprechend den U-förmigen Nähmustern zum Vernähen des Randes der eingesteckten Nähteile 7.
Die Nadel 25 kann in diese U-förmigen Öffnungen eintreten.
Die Haltekassette ist am Nähteileinstellhalter 44 während der Einsteckoperation durch den Einsteckmechanismus (siehe Fig. 6, 7 und 12) angeordnet. Bei diesem Vorgang hält, wie in Fig. 12a bis 12d dargestellt, die obere Halteplatte 86 die obere Falte des Taillengurtes 2 zwischen sich selbst und der oberen Ein­ stellplatte 47 des Nähteileinstellhalters 44, während die unte­ re Halteplatte 87 die untere Falte des Taillengurts zwischen sich selbst und der unteren Einstellplatte 48 des Nähteilein­ stellhalters hält. Somit kann die Einsteckoperation sehr viel präziser ausgeführt werden.
Nachdem der oben beschriebene Einsteckvorgang durch den Ein­ steckmechanismus 41 abgeschlossen ist, transportiert der Über­ führungsmechanismus 42 den eingesteckten Nähteil zur Nähvor­ richtung 21. Um den Einsteckmechanismus 41 vom Nähteileinstell­ halter 44 abzulösen, ohne dabei den eingesteckten Nähteil wäh­ rend dieses Vorgangs freizugeben, sind Nachlaufmittel vorgese­ hen, um den Überführungsmechanismus 42 zusammen mit dem Ein­ steckmechanismus von dem Nähteileinstellhalter abzulösen. Diese Nachlaufmittel sind aus den Fig. 23 bis 25 ersichtlich. Sie umfassen eine Verbindungsachse 140, die fest mit dem zweiten Schieber 61 des Einsteckmechanismus 41 verbunden ist, sowie ei­ ne Anlegeplatte 141, die an dem ersten Bett 80 des Überfüh­ rungsmechanismus 42 befestigt ist. Wie in Fig. 24 dargestellt, wird die Verbindungsachse 140 in Eingriff mit der Platte 141 gebracht, wenn der Einsteckmechanismus 41 an der Einsteckposi­ tion angeordnet ist und der Überführungsmechanismus am Nähteil­ einstellhalter 44 liegt. In diesem Zustand wird, wie in Fig. 25 dargestellt, der Überführungsmechanismus 42 zur Rückseite der Nähmaschine hin bewegt, so daß der eingesteckte Nähteil zur Nähvorrichtung 21 befördert werden kann. Hierauf wird auch der Einsteckmechanismus 41 in Übereinstimmung mit dem Überführungs­ mechanismus 42 bewegt.
Als Ergebnis hiervon kann der eingesteckte Nähteil, welcher ständig von dem Einsteckmechanismus 41 und dem Überführungsme­ chanismus 42 gehalten wird, von dem Nähteileinstellhalter 44 abgelöst werden, so daß der eingesteckte Nähteil nicht unver­ näht oder umgedreht verbleiben kann.
Der Druckluftzylinder 62 des Einsteckmechanismus 41 wird bei diesem Vorgang von seiner Luft entleert.
Die Fig. 26 zeigt die jeweiligen Anordnungen der Druckluftzy­ linder in den Nähmaterialeinstell/überführungs-Einheiten als ein Paar. Diese Druckluftzylinder werden durch entsprechende Steuermittel in der richtigen Reihenfolge betätigt. Die Steuer­ mittel sind mit (nicht dargestellten) Fußpedalen verbunden, welche die Bedienungsperson betätigen kann.
Wie in Fig. 4 dargestellt, besteht ein weiteres Merkmal der Erfindung darin, daß ein Nähmaterial-Abstützmechanismus 150 vorgesehen ist. Dieser Nähmaterial-Abstützmechanismus ist fest mit der Basis 20 durch den Tragarm 30 an der Frontseite der Maschine verbunden. Dieser Mechanismus dient dazu, das Nähmate­ rial, nämlich das ganze Material der Jeans 1 bei der darge­ stellten Ausführungsform abzustützen. Dieser Nähmaterial-Ab­ stützmechanismus schließt Abstützflächen 151 ein, deren Konfi­ guration derjenigen des zu vernähenden Materials entspricht. Bei der dargestellten Ausführungsform ist der Nähmaterial-Ab­ stützmechanismus als eine Attrappe ausgebildet, deren Gestalt roh derjenigen der Jeans 1 entspricht, d. h. deren Form demje­ nigen Bereich des menschlichen Körpers ähnlich ist, der von der Hüfte zu den Oberschenkeln hin verläuft.
Die Jeans 1 sind als Ganzes abgestützt, wenn sie auf die Attrappe aufgelegt werden. Durch Abstützung der Jeans auf diese Weise ist es dem Nähmaterial nicht erlaubt, sich aus einer Position herauszubewegen oder von der Maschine abzufallen, wäh­ rend die Operationen des Einsteckens, des Überführens und Nä­ hens ausgeführt werden.
Die Fig. 27 bis 29 zeigen Methoden zur Abstützung der Jeans an der Attrappe.
Bei der in Fig. 27 dargestellten Methode werden zwei Paare von Jeans 1′, 1′′ auf die Attrappe aufgebracht, indem man sie an beiden Seiten der Attrappe anhängt, anstatt die Attrappe mit ihnen zu überziehen. Diese Methode ist wirksam, wenn sie bei Hosen kleiner Größe und dergleichen Anwendung findet, welche nicht auf die Attrappe aufgebracht werden können.
Eine weitere, in Fig. 28 dargestellte Methode kann Anwendung finden, wenn lediglich die Knopfseite (linke Seite) des Bundes in ein Paar von Jeans 1 eingesteckt wird.
Die weitere Methode gemäß Fig. 29 kann beim Einstecken ledig­ lich der Ösenseite (rechte Seite) des Bundes in ein Paar von Jeans 1 Anwendung finden.
Bei der oben beschriebenen Nähmaschine werden die Einzelopera­ tionen kontinuierlich mit Hilfe von (nicht dargestellten) Steuermitteln ausgeführt. Die Bedienungsperson kann die einzel­ nen Operationen durch das (nicht dargestellte) Fußpedal auslö­ sen und durchführen.
Nachstehend werden die Anwendungsbedingungen noch kurz ausein­ andergesetzt. Die zu vernähende Jeans 1 wird zunächst dadurch in Stellung gebracht, daß man die Attrappe 150 mit ihr über­ zieht, wie aus Fig. 4 ersichtlich. Anschließend werden die zu vernähenden Teile 2 a an beiden Enden des Bundes jeweils auf den Nähteileinstellhaltern 44, 44′ an den rechten und linken Seiten angeordnet. Somit wird die obere Einstellplatte 47 des rechten Einstellhalters 44 zwischen die obere Seite des Körpers 3 der Jeans 1 und die obere Innenseite des Ösenendes des zu vernähen­ den Teils 2 a eingesetzt. Die untere Einstellplatte 48 wird zwi­ schen die Unterseite des Körpers 3 der Jeans 1 und die untere Innenseite des Ösenendes des zu vernähenden Teils 2 a einge­ setzt. Die Einstellplatten des linken Einstellhalters 44′ wer­ den relativ zur Knopfseite des zu vernähenden Teils 2 a in ähn­ licher Weise positioniert. Hierauf wird durch Betätigung der Fußpedale veranlaßt, daß die Nähmaterialpreßglieder 46, 46′ an beiden Seiten das Nähmaterial gegen die Nähteileinstellhalter pressen, während die rechten und linken Überführungsmechanismen 42, 42′ zu den Nähteileinstellhaltern 44, 44′ bewegt werden, so daß die oberen Halteplatten 86, 86′ und die unteren Halteplat­ ten 87, 87′ der Haltekassetten 83, 83′ den Taillengurt 2 sicher auf den Nähteileinstellhaltern halten können. Als nächstes wer­ den die rechten und linken Einsteckmechanismen 41, 41′ in die Transportposition verschoben, um die Einsteckenden 2 b zu tragen und diese Einsteckenden 2 b an beiden Enden des Hosenbundes ein­ zustecken, so daß sich jeweils die eingesteckten Nähteile 7, 7′ ergeben. Hierauf werden die rechten und linken Überführungsme­ chanismen 42, 42′ zur Nähvorrichtung 21 zurückbewegt. Während dieses Vorgangs lösen die Überführungsmechanismen 42, 42′ die Einsteckmechanismen 41, 41′ von den Nähteileinstellhaltern 44, 44′, welche fortgesetzt die eingesteckten Nähteile tragen. Hierauf werden die rechten und linken Überführungsmechanismen 42, 42′ mit den die eingesteckten Nähteile halternden Haltekas­ setten weiter nach rückwärts bewegt. Als nächstes werden die Einsteckmechanismen 41, 41′ von den Überführungsmechanismen 42, 42′ wegbewegt. Die Attrappe 150 verbleibt stationär, da sie an der Basis 20 befestigt ist. Anschließend wird eine von den rechten und linken Haltekassetten zur Nadelplatte hinverschoben und auf ihr angeordnet. Hierauf wird die Haltekassette durch den Arm positioniert. Soweit haben die Haltekassetten ständig die jeweiligen eingesteckten Nähteile des Bundes gehalten. Wenn eine der Haltekassetten auf diese Weise durch den Arm positio­ niert ist, wird die Haltekassette von dem Kupplungsglied abge­ löst. Nach diesem Vorgang wird das zweite Bett in seine Aus­ gangsstellung zurückgeführt. Im Anschluß hieran wird der Nähmu­ sterführungsmechanismus 24 entsprechend dem U-förmigen Nähmu­ ster verschoben, und einer der eingesteckten Nähteile 7 wird entlang der U-Form mit Hilfe der Nadel 25 vernäht. Hierauf ist der Nähvorgang abgeschlossen. Nunmehr nähert sich das zweite Bett der Haltekassette wieder, um die Haltekassette auf seinem Kupplungsglied zu empfangen, und kehrt in seine Ausgangsstel­ lung zurück. Als nächster Schritt wird die andere Haltekassette zur anderen Nadelplatte 26′ verschoben und von dem Arm positio­ niert. Hierdurch wird der eingesteckte Nähteil 7 auf der ande­ ren Seite veranlaßt, in der gleichen Weise, wie oben beschrie­ ben, vernäht zu werden. Auch hieran schließen sich die oben bereits beschriebenen Vorgänge an.
Wie beschrieben, können somit beide Enden des Jeansbundes auto­ matisch eingefaltet, überführt und vernäht werden.
Wie bereits erläutert, ist erfindungsgemäß ein Paar von Nähma­ terialeinstell/überführungs-Einheiten auf der rechten und lin­ ken Seite einer Nähmaschine vorgesehen, wobei jede Einheit ei­ nen Nähteileinstellmechanismus, einen Einsteckmechanismus und einen Überführungsmechanismus umfaßt, so daß das Einstellen, Einfalten und Überführen sowie die Nähoperationen am Nähmate­ rial automatisch ausgeführt werden können. Hierdurch wird die Effizienz dieser Operationen beträchtlich gesteigert. Da darü­ ber hinaus die Vorgänge des Einfaltens und Einsteckens und des Überführens automatisch ausgeführt werden können, wird prak­ tisch erreicht, daß die Einsteckoperation in einfacher Weise gehandhabt werden kann, ohne daß hierfür eine hoher Erfahrungs­ stand erforderlich ist. In gleicher Weise kann auch der Über­ führungsvorgang rasch und genau ausgeführt werden.

Claims (5)

1. Nähmaschine mit einer Basis, einer auf der Basis instal­ lierten Nähvorrichtung zur Vernähung von Nähmaterial und Mitteln zur Einstellung und/oder Überführung des Nähmate­ rials, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (22) zur Einstellung und/oder Überführung des Nähmaterials einen an der Basis (20) befestigten Mechanismus (40) einschließen, der befähigt ist, Teile des Nähmaterials, die Einsteckenden (2 b) aufweisen, zu posi­ tionieren; daß an der Basis (20) angeordnete Überführungs­ mittel (42) zwischen dem Positioniermechanismus (40) und der Nähvorrichtung (21) beweglich sind; und daß an der Ba­ sis (20) beweglich ein Einsteckmechanismus (41) befestigt ist, der an den Positioniermechanismus (40) annäherbar und von diesem wieder zurückziehbar ist, wobei der Einsteckme­ chanismus (41) so ausgebildet und angeordnet ist, daß er die zu vernähenden Abschnitte im Zusammenwirken mit dem Positioniermechanismus (40) zu eingesteckten Nähteilen (7) formt, so daß der Überführungsmechanismus die eingesteck­ ten Nähteile (7) hält, während die Überführungsmittel (42) die eingesteckten Nähteile zur Nähvorrichtung (21) ver­ bringen.
2. Nähmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Nähmaterialabstützmechanismus (150), der befähigt ist, das Nähmaterial als Ganzes abzustützen.
3. Nähmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Nähmaterialabstützmechanismus (150) mit Abstützflächen (151) versehen ist, deren Konfiguration der Form des zu vernähenden Materials (1) entspricht.
4. Automatisierte Einsteck- und Nähmaschine nach Anspruch 1 mit einer Basis, einer auf der Basis installierten Nähvor­ richtung zur Vernähung von Nähmaterial und einem Paar von an der Basis vorgesehenen Nähmaterialeinstell/überfüh­ rungs-Einheiten, dadurch gekennzeichnet, daß jede Nähmate­ rialeinstell/überführungs-Einheit einen Nähteileinstell­ mechanismus (40) umfaßt, der an der Basis befestigt und befähigt ist, zu vernähende Nähmaterialteile einschließ­ lich Einsteckenden (2 b) zu positionieren; ferner einen an der Basis (20) angeordneten Überführungsmechanismus (42), der zwischen dem Nähteileinstellmechanismus (40) und der Nähvorrichtung (21) beweglich ist; sowie einen an der Ba­ sis (20) beweglich befestigten Einsteckmechanismus (41), der an den Nähteileinstellmechanismus (40) annäherbar und von diesem wieder zurückziehbar ist, wobei der Einsteckme­ chanismus (41) die Einsteckenden (2 b) einfaltet und die zu vernähenden Abschnitte im Zusammenwirken mit den Einstell­ mechanismus (40) in eingesteckte Nähteile (7) formt, so daß der Überführungsmechanismus (42) diese eingesteckten Nähteile kontinuierlich mit dem Einsteckmechanismus (41) zusammenhält bis zumindest die eingesteckten Nähteile (7) von dem Nähteileinstellmechanismus (40) abgelöst werden, so daß der Überführungsmechanismus (42) in der Lage ist, die eingesteckten Nähteile zur Nähvorrichtung zu verbrin­ gen.
5. Nähmaschine nach einem der voranstehenden Ansprüche zum Annähen eines Taillengurts an ein Kleidungsstück, gekenn­ zeichnet durch eine Vorrichtung mit Greifermitteln (40, 42) zum Ergreifen längsweise gerichteter, innerer und äußerer Teile des Taillengurts an Stellen in der Nähe ei­ nes freien Endabschnittes dieses Gurts, wobei die Greifer­ mittel erste und zweite Glieder (48, 87) einschließen, die an gegenüberliegenden Seiten des inneren Teils des Tail­ lengurts anlegbar sind, sowie dritte und vierte Glieder (47, 86), die an gegenüberliegenden Seiten des äußeren Teils des Taillengurts anlegbar sind, sowie ein Einsteck­ mittel (41) zum Einlegen der freien Endteile des Taillen­ gurts zwischen den inneren Teil des Taillengurts, an dem die ersten und zweiten Glieder angreifen, und den äußeren Teil des Taillengurts, an dem die dritten und vierten Glieder angreifen.
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