DE4014595A1 - Cad/cam-einrichtung - Google Patents
Cad/cam-einrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine CAD/CAM-Einrichtung zur Erzeu
gung einer geometrischen Form eines zu bearbeitenden Ob
jekts auf einem Anzeigebildschirm in interaktiver Weise mit
diesem, wodurch NC-Daten zur Bearbeitung dieser Form er
zeugt werden.
Die Strukturdarstellung von Fig. 1 zeigt eine CAD/CAM-Ein
richtung, bei der ein bekanntes Verfahren angewandt wird,
das z. B. in der JP-OS 62-2 14 405 beschrieben ist. Dabei
bezeichnet 1 eine Eingabeeinheit wie etwa eine Tastatur,
eine Maus und ein Tablett, 2 eine CPU zur Ausführung ver
schiedener Prozesse, 3 eine Ausgabeeinheit wie etwa eine
Kathodenstrahlröhre, einen Drucker, einen Kurvenschreiber,
einen Stanzer und eine Platte, 4 einen Erzeugungsteil für
geometrische Formen zur Bestimmung und Aufbereitung geo
metrischer Elemente, z. B. von Geraden, Kreisen und Kurven,
auf dem Anzeigebildschirm in interaktiver Weise, so daß
eine geometrische Form als Bearbeitungsobjekt erzeugt wird,
53 einen Bearbeitungsstartpunkt-Eingabeteil zur Eingabe
eines Bearbeitungsstartpunkts, 54 einen Bearbeitungsrich
tungs-Eingabeteil zur Eingabe einer Richtung, entlang wel
cher der Werkzeugvorschub ausgehend vom Bearbeitungsstart
punkt erfolgt, 9 einen Geometriedatenspeicher zur Speiche
rung von geometrischen Daten, die im Erzeugungsteil für
geometrische Formen erzeugt werden, und 55 einen NC-Daten
erzeugungsteil zur Erzeugung von NC-Daten aus den geometri
schen Daten, der Bearbeitungsstartpunktinformation und der
Bearbeitungsrichtungsinformation.
Nachstehend wird der Betrieb der Einrichtung beschrieben.
Fig. 7(a) ist ein Beispiel einer Form eines zu bearbeiten
den Objekts, wobei diese Form in dem Erzeugungsteil 4 für
geometrische Formen gebildet wurde. Die das zu bearbeitende
Objekt darstellende Form erhält einen Bearbeitungsstart
punkt a vom Bearbeitungsstartpunkt-Eingabeteil 53, wie in
Fig. 2(a) gezeigt. Durch die Eingabe von z. B. "aufwärts"
als Richtung, entlang der die Bearbeitung vom Bearbeitungs
startpunkt ausgehend fortgesetzt wird, wird dann die Bear
beitungsrichtung eingegeben. Dann erzeugt der NC-Datener
zeugungsteil 55 die Bahn vom Bearbeitungsstartpunkt zu der
Form und liefert unter Verfolgung der Form NC-Daten (Fig.
2(b)).
Es sei nunmehr angenommen, daß mehrere verschiedene Formen
entsprechend den Fig. 3(a) und 3(b) unter verschiedenen
Bearbeitungsbedingungen zu bearbeiten sind. Da es nicht
möglich ist, den einzelnen Formen die Bearbeitungsbedin
gungen wie etwa Bearbeitungsgeschwindigkeiten zuzuordnen,
werden der Bearbeitungsstartpunkt und die Bearbeitungsrich
tung wie vorstehend beschriehen für die Form a angegeben,
nachdem die Formen erzeugt worden sind, und dann, nachdem
die Bearbeitungsbedingungen für die Form angegeben sind,
werden die NC-Daten dafür erzeugt. Nachdem für die Form b
geeignete Bearbeitungsbedingungen angegeben worden sind,
werden der Bearbeitungsstartpunkt und die Bearbeitungsrich
tung wie oben beschrieben für die Form b angegeben, und
dann werden die NC-Daten dafür erzeugt.
Ein weiteres Beispiel der beschriebenen Art von CAD/CAM-
Einrichtung ist in Fig. 4 gezeigt. Dabei ist 1 a eine Tasta
tur, 2 a eine Maus und 3 a ein Tablett, die gemeinsam die
Eingabeeinheit zur Eingabe geometrischer Informationen und
Zeicheninformationen bilden. 4 a ist ein Erzeugungsteil für
geometrische Formen, der die geometrische Information in
das intern zu speichernde Format umwandelt, 41 a ist ein
Bearbeitungsverfahren-Eingabeteil zur Eingabe von Bearbei
tungsinformationen, 6 a ist ein Speicher für geometrische
Formen, der die geometrischen Informationen speichert, 9 a
ist ein Formanalyseteil, 11 a ist ein NC-Informationserzeu
gungsteil, und 12 a ist ein Bearbeitungsbahn-Anzeigeteil,
wobei der NC-Informationserzeugungsteil 11 a und der Bear
beitungsbahn-Anzeigeteil 12 a diejenigen Teile sind, die
schließlich ein NC-Programm und ein Bearbeitungsbahndia
gramm ausgeben.
Der Betrieb der vorstehend beschriebenen Einrichtung wird
im folgenden beschrieben. Zuerst wird durch die Eingabe
einheit, z. B. die Tastatur 1 a, die Maus 2 a und das Tablett
3 a, geometrische Information eingegeben. Der Erzeugungsteil
4 a für geometrische Formen wandelt die eingegebene geome
trische Information in Informationen um, die an das interne
Speicherformat angepaßt sind. Diese Informationen werden im
Speicher 6 a für geometrische Formen gespeichert. Ferner
werden vom Bediener über den Bearbeitungsablauf-Eingabeteil
41 a eingegebene Zeichen in Bearbeitungsinformationen umge
wandelt und im Speicher 6 a für geometrische Formen parallel
mit den geometrischen Informationen gespeichert. Der Ana
lyseteil 9 a für geometrische Formen erzeugt Bearbeitungs
bahninformationen zur Bildung des NC-Programms aus den im
Speicher 6 a für geometrische Formen enthaltenen Informa
tionen. Der NC-Datenerzeugungsteil 11 a liefert die Bearbei
tungsbahninformation zusammen mit weiteren NC-Informatio
nen, so daß das NC-Programm ausgegeben wird, und inzwischen
wandelt der Bearbeitungsbahn-Anzeigeteil die Bearbeitungs
bahninformation in eine grafische Informationsmenge um und
bringt sie auf einer Kathodenstrahlröhre als Anzeigeteil
14 a zur Anzeige.
Da bekannte CAD/CAM-Einrichtung wie vorstehend beschrieben
aufgebaut sind, ist es z. B. im Fall der erstgenannten be
kannten Einrichtung nicht möglich, wenn das zu bearbeitende
Objekt mehrere zu bearbeitende Formen aufweist, die Bear
beitungsbedingungen od. dgl. jeder Form des Objekts zuzu
ordnen oder zu speichern. Wenn also die Bearbeitungsbedin
gung für jede Form zu ändern ist, muß die Bearbeitungsbe
dingung jedesmal neu zugeordnet werden, d. h. die Vorgänge
zur Erstellung der Bearbeitungsbedingungen und zur Erzeu
gung der NC-Daten müssen für jede Form wiederholt werden.
Dadurch ergibt sich das Problem, daß der Wirkungsgrad der
NC-Programmierung gering ist. Ferner ist es nicht möglich,
daß der Bediener eine Bearbeitungsmethode wie etwa die Ver
jüngung eines bestimmten Teils der Form interaktiv mit
einem Anzeigebildschirm spezifizieren kann.
Bei dem zweiten bekannten Beispiel ist die Zuordnung von
Bearbeitungsinformation nur zu der gesamten erzeugten geo
metrischen Informationsmenge möglich. Wenn daher ein NC-
Programm gewünscht ist, bei dem ein Teil der geometrischen
Information unter anderen Bedingungen zu bearbeiten ist als
die, unter denen ein weiterer Teil bearbeitet wird, ergibt
sich das Problem, daß die Definition der geometrischen Form
unter Aufteilung derselben in zwei verschiedene Formen er
folgen muß. Je größer die Anzahl Formen und Bearbeitungs
arten, um so geringer ist jedoch der Wirkungsgrad der NC-
Programmierung.
Die Erfindung soll die vorgenannten Probleme überwinden.
Aufgabe der Erfindung ist daher die Bereitstellung einer
CAD/CAM-Einrichtung, bei der sowohl eine Bearbeitungsmetho
de für einen Teil einer Form und eine Bearbeitungsmethode
für die gesamte Form spezifiziert werden und die Informa
tion zur Spezifizierung der Bearbeitungsmethoden in Zuord
nung zu der Teil- bzw. der Gesamtform gespeichert werden
kann, so daß die Information zur Spezifizierung der Bear
beitungsmethoden auf einem Bildschirm in Zuordnung zu der
Form angezeigt werden kann; ferner soll die Einrichtung die
Spezifizierung der die Bearbeitungsmethoden betreffenden
Information auf dem Bildschirm als Aufbereitungsobjekt und
die Bildung einer NC-Datenmenge ermöglichen, mit der viele
verschiedene Formen gemeinsam hearbeitet werden können.
Ferner soll es mit der CAD/CAM-Einrichtung möglich sein,
die Einzelinformationen relativ zu Spezifizierungen der
Bearbeitungsmethoden aufzubereiten, so daß auch bei einer
Änderung des Bearbeitungsvorgangs zur Bearbeitung einer
Form ein neues NC-Programm, das die unterschiedliche Bear
beitungsart bezeichnet, erzeugt werden kann, ohne daß die
Form des Objekts nochmals in dem neuen NC-Programm defi
niert werden muß.
Die CAD/CAM-Einrichtung gemäß einem ersten Aspekt der Er
findung umfaßt eine Erzeugungseinheit für geometrische For
men, die eine Vielzahl von zu bearbeitenden geometrischen
Formen interaktiv mit einem Anzeigebildschirm erzeugt; eine
Bearbeitungsattribut-Definitionseinheit zur Definition
eines Bearbeitungsattributs, das einem gewünschten geo
metrischen Element jeder zu bearbeitenden geometrischen
Form zuzuordnen ist; eine Bearbeitungsablauf-Definitions
einheit zur Definition eines Bearbeitungsablaufs ein
schließlich einer Bearbeitungsbahn und einer Bearbeitungs
reihenfolge jedes geometrischen Elements jeder zu bearbei
tenden geometrischen Form; Speicher zur Speicherung von
Bearbeitungsattribut-Information und Bearbeitungsablauf-
Information für jedes geometrische Element jeder zu bear
beitenden geometrischen Form; eine Bearbeitungsablauf-Auf
bereitungseinheit, die die in den Speichern gespeicherte
Bearbeitungsablauf-Information nach Maßgabe einer Änderung
der Bearbeitungsbedingungen erneut aufbereitet; und eine
NC-Datenerzeugungseinheit, die NC-Daten für die zu bear
beitenden geometrischen Formen erzeugt und ausgibt, wobei
diese NC-Daten die Bearbeitungsattribut-Information und die
Bearbeitungsablauf-Information für jedes geometrische Ele
ment jeder zu bearbeitenden geometrischen Form ein
schließen.
Die CAD/CAM-Einrichtung gemäß einem zweiten Aspekt der
Erfindung umfaßt eine Erzeugungseinheit für geometrische
Formen, die eine Vielzahl von zu bearbeitenden geometri
schen Formen interaktiv mit einem Anzeigebildschirm er
zeugt; einen Bearbeitungserklärungsteil zur Auswahl von
gewünschten geometrischen Elementen jeder zu bearbeitenden
geometrischen Form, zur Erzeugung von Bearbeitungsablauf-
Informationsmengen, die aus verschiedenen Arten von Bear
beitungsinformationen gebildet sind und Bearbeitungsabläufe
der geometrischen Elemente spezifizieren, und zur Speiche
rung der den entsprechenden geometrischen Elementen zuge
ordneten Bearbeitungsablauf-Informationsmengen in einem
Speicher; eine NC-Datenerzeugungseinheit, die eine Bearbei
tungsbahn auf der Grundlage der Bearbeitungsablauf-Infor
mationsmengen und der diesen entsprechenden geometrischen
Elemente bestimmt und dadurch NC-Daten erzeugt; und einen
Bearbeitungsablauf-Aufbereitungsteil mit: einer Bearbei
tungsablaufinformations-Auswahleinheit zur Auswahl einer
Bearbeitungsablauf-Informationsmenge aus dem Speicher
durch Spezifizierung eines der geometrischen Elemente der
zu bearbeitenden geometrischen Form, für das bereits eine
Bearbeitungserklärung vorliegt, sowie eines Kennamens und
einer Kennummer der Bearbeitungsablauf-Informationsmenge,
für die die Bearbeitungserklärung bereits vorliegt, einer
Bearbeitungsablauftabelle-Anzeigevorrichtung zur Anzeige
der ausgewählten Bearbeitungsablauf-Information in Form
einer Bearbeitungsablauftabelle auf dem Bildschirm, wobei
die Bearbeitungsablauftabelle Arten von Bearbeitungsab
läufen und von der Art des Bearbeitungsablaufs zuzuord
nenden Posten in Spalten sowie eine Vielzahl von Bearbei
tungsablaufposten, die die Bearbeitungsreihenfolge bezeich
nen, in Zeilen der Tabelle anzeigt, einer Eingabeposten
lage-Spezifikationseinheit zur Auswahl jeder gewünschten
Postenlage in der Bearbeitungsablauftabelle, in die not
wendige Informationen einzugeben sind, einer Posteneingabe
einheit zur Eingabe der notwendigen Informationen in die
ausgewählte Eingabepostenlage, und einem Bearbeitungsab
lauf-Informationsspeicher zur Speicherung der eingegebenen
notwendigen Informationen als Bearbeitungsablauf-Informa
tionen.
Die Erfindung wird nachstehend auch hinsichtlich weiterer
Merkmale und Vorteile anhand der Beschreihung von Ausfüh
rungsbeispielen und unter Bezugnahme auf die beiliegenden
Zeichnungen näher erläutert. Die Zeichnungen zeigen in
Fig. 1 ein Blockdiagramm eines ersten Beispiels einer
bekannten CAD/CAM-Einrichtung;
Fig. 2 eine erläuternde Darstellung des Betriebs der
Einrichtung von Fig. 1;
Fig. 3 ein Beispiel von mehreren zu bearbeitenden
geometrischen Formen;
Fig. 4 ein Blockdiagramm eines zweiten Beispiels
einer bekannten CAD/CAM-Einrichtung;
Fig. 5 und 6 Datenstrukturen;
Fig. 7 und 8a Abbildungen auf einem Bildschirm;
Fig. 8b und 8c eine Bearbeitungsablauftabelle bzw. ein Bear
beitungsbahndiagramm, die jeweils auf einem
Bildschirm sichtbar sind;
Fig. 8d eine NC-Datenausgabemenge;
Fig. 9 einen Zustand einer Korrektur einer geometri
schen Form;
Fig. 10 ein Blockdiagramm der CAD/CAM-Einrichtung
gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der
Erfindung;
Fig. 11 ein Flußdiagramm von Operationen in der Ein
richtung von Fig. 10;
Fig. 12 bis 15 jeweils detaillierte Teilflußdiagramme des
Flußdiagramms von Fig. 11;
Fig. 16 ein Blockdiagramm der CAD/CAM-Einrichtung
gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der
Erfindung;
Fig. 17 ein Blockdiagramm, das eine detaillierte
Struktur des Bearbeitungsvorgangs-Aufberei
tungsteils in Fig. 16 zeigt;
Fig. 18 ein Flußdiagramm, das einen Algorithmus zur
Ausgabe von NC-Information zeigt;
Fig. 19 bis 21 auf einer Kathodenstrahlröhre im Verlauf der
NC-Programmerzeugung unter Anwendung der Ein
richtung von Fig. 16 angezeigte Abbildungen;
Fig. 22 eine Methode der Speicherung von Daten in
einer Speichervorrichtung; und
Fig. 23 Inhalte einer Bearbeitungsablauftabelle, die
zur Aufbereitung von Bearbeitungsvorgängen
dient.
Ein Ausführungsbeispiel gemäß einem ersten Aspekt der Er
findung wird nachstehend beschrieben. Fig. 10 ist ein
Strukturdiagramm der Einrichtung, wobei mit 1-4 die glei
chen Teile wie bei der bekannten Einrichtung bezeichnet
sind, 5 ist ein Bearbeitungsattribut-Definitionsteil zur
Definition von Bearbeitungsattributen zur Spezifikation
einer Bearbeitung wie etwa der Ausbildung einer Verjüngung,
der Bearbeitung mit Ecken-R′s, die für obere und untere
Ebenen spezifiziert sind, und der Bearbeitung von zwischen
oberen und unteren Ebenen verschiedenen Formen, 6 ist ein
Bearbeitungsablauf-Erklärungsteil zur Erzeugung einer Bear
beitungsablauf-Informationseinheit, indem zuerst der Bear
beitungsstartpunkt und dann das nach diesem zu bearbeitende
geometrische Element eingegeben werden, 7 ist ein Bearbei
tungsablauf-Aufbereitungsteil zur Anzeige der erklärten
Bearbeitungsablaufinformation, so daß die Werte von Posten
eingegeben und erstellt werden, 8 ist ein NC-Datenausgabe
teil zur Erzeugung von NC-Daten aus erzeugten Informationen
wie etwa geometrischen, Bearbeitungsattribut- und Bearbei
tungsablaufdaten und zur Ausgabe dieser Daten aus der Aus
gabeeinheit, 9 ist ein Speicher für geometrische Daten, die
im Erzeugungsteil 4 für geometrische Formen erzeugt werden,
10 ist ein Bearbeitungsattribut-Datenspeicher zur Speiche
rung der im Bearbeitungsattribut-Definitionsteil 5 defi
nierten Bearbeitungsattributinformationen, und 11 ist ein
Bearbeitungsablaufdatenspeicher zur Speicherung der Bear
beitungsablaufinformationen, die im Bearbeitungsablauf-Er
klärungsteil 6 erklärt wurden und zum Aufbereitungsobjekt
im Bearbeitungsablauf-Aufbereitungsteil 7 werden.
Unter Bezugnahme auf die Flußdiagramme der Fig. 11-15 wird
der Betrieb der Einrichtung erläutert. Dabei wird ange
nommen, daß eine Form entsprechend Fig. 8(a) bearbeitet
wird. Bei der Erzeugung der geometrischen Form (Schritt
ST 4) werden geometrische Elemente interaktiv auf dem An
zeigebildschirm definiert und aufbereitet, und die Form von
Fig. 8(a) wird erzeugt. In diesem Augenblick braucht nicht
bedacht zu werden, daß der Bearbeitungsvorgang folgen soll,
und die Form kann in irgendeiner Reihenfolge erzeugt wer
den. Auch ist es nicht notwendig zu erklären, daß sie eine
Bearbeitungseinheit einer Gruppe ist, oder sie in einer
bestimmten Darstellungslage (bzw. "Lage", wie hei CAD-Sy
stemen gebräuchlich) zu speichern. Wenn nicht der Umfang
dieser Form vertikal zu bearbeiten ist ("gerade Bearbei
tung") (d. h. bei JA in Schritt ST 5 S), wird eine Definition
des Bearbeitungsattributs durchgeführt (Schritt ST 5). Der
Operationsablauf bei diesem Vorgang ist in Fig. 12 gezeigt.
Zuerst wird als Art des Bearbeitungsattributs eine Verjün
gung ausgewählt (Schritt ST 51). Dann wird ein geometrisches
Element als das Objekt, das das Bearbeitungsattribut (d. h.
die Verjüngung) erhalten soll (a in Fig. 7(b)), ausgewählt
(Schritt ST 52). Dann verzweigt sich der Ablauf zur Art des
Bearbeitungsattributs (Schritt ST 53), und ein Verjüngungs
winkel (z. B. 1,5) wird als Zusatzinformation eingegeben
(Schritt ST 54). Dann wird zur Spezifizierung der Neigungs
richtung der Verjüngungsfläche ein Punkt (Punkt a in Fig.
7(c)) eingegeben (Schritt ST 55). Ebenso werden, wenn das
Bearbeitungsattribut eine Bearbeitung ist, bei der die
Ecken-R′s der oberen und unteren Ebene zugeordnet sind,
Ecken-R-Radien nach der Verzweigung (Schritt ST 53) einge
geben (Schritt ST 56). Die so eingegebenen Bearbeitungs
attribut-Informationen werden in Zuordnung zu dem entspre
chenden geometrischen Element im Bearbeitungsattribut-Da
tenspeicher 10 (Fig. 5(a)) gespeichert (Schritt ST 57). Das
geometrische Element 2 von Fig. 5 entspricht dem Punkt a in
Fig. 7(c). Gleichzeitig wird zur einfacheren Bestätigung
der eingegebenen Information diese auf dem Anzeigebild
schirm (Fig. 7(d)) angezeigt (Schritt ST 58). In Fig. 7(d)
zeigt "Taper", daß die Bearbeitungsattributinformation in
der Abtragung einer Verjüngung besteht, "1,5" zeigt, daß
der Verjüngungswinkel als Zusatzinformation 1,5 ist, und
bezeichnet die Neigungsrichtung. Die obigen Schritte
ST 51 bis ST 58 werden so oft wie notwendig wiederholt
(Schritt ST 5 F).
Gemäß Fig. 11 wird die Erklärung des Bearbeitungsablaufs
vorgenommen (Schritt ST 6). Der Operationsablauf dieses
Vorgangs ist in Fig. 13 gezeigt. Zuerst wird der Bearbei
tungsstartpunkt (Punkt a in Fig. 2) eingegeben (Schritt
ST 61). Dann wird das erste zu bearbeitende geometrische
Element, das nach dem Bearbeitungsbeginn am Bearbeitungs
startpunkt zuerst bearbeitet wird (das sogenannte Einfahr
element), ausgewählt (Punkt b in Fig. 7(e)) (Schritt ST 62).
Zu diesem Zeitpunkt wird intern entschieden, daß ein neuer
Bearbeitungsablauf definiert worden ist, und somit wird im
Bearbeitungsablaufdatenspeicher 11 Bearbeitungsablaufinfor
mation 1 erstellt und gleichzeitig der entsprechenden Form
zugeordnet (Fig. 5(b)) (Schritt ST 63). Daraufhin wird die
Tatsache, daß die Bearbeitungsablaufinformation 1 erzeugt
worden ist, mit dem Namen des Bearbeitungsvorgangs auf dem
Bildschirm angezeigt (Fig. 8(a)) (Schritt ST 64). Die obigen
Schritte ST 61 bis ST 64 werden entsprechend der Anzahl der
zu bearbeitenden geometrischen Formen wiederholt (Schritt
ST 6 F).
Wenn es notwendig ist, die oben gebildete Bearbeitungsab
laufinformation zu bestätigen/aufzubereiten (JA in Schritt
ST 7 S von Fig. 11), wird eine Bearbeitungsablauf-Aufberei
tung durchgeführt (Schritt ST 7). Der Operationsfluß dieses
Vorgangs ist in Fig. 14 dargestellt. Zuerst wird durch Aus
wahl des geometrischen Elements a in Fig. 8(a) eingegeben,
daß das Aufbereitungsobjekt der Bearbeitungsablauf 1 ist
(Schritt ST 71). Alternativ kann die Zahl "1" eingegeben
werden, oder es kann die Angabe "Ablauf 1" von Fig. 8(a)
ausgewählt werden (Schritt ST 72). Danach wird die bezeich
nete Bearbeitungsablaufinformation auf dem Bildschirm als
Bearbeitungsablauftabelle in Tabellenformat angezeigt (Fig.
8(b)) (Schritt ST 73). Somit kann der Bediener in einfacher
Weise die Bearbeitungsablaufinformation bestätigen. Wenn
der Inhalt einiger Posten der Tabelle geändert werden soll,
kann eine Lage des Postens (z. B. der Punkt in Fig. 8(b))
mit Hilfe einer Maus, eines Tabletts, einer Cursortaste
od. dgl. spezifiziert werden (Schritt ST 74), und die dort
zu setzende Information wird eingegeben (Schritt ST 75).
Wenn die Änderung vollständig ist (JA in Schritt ST 76),
werden die Inhalte der vorgegebenen Posten im Bearbeitungs
ablaufdatenspeicher 11 gespeichert (Schritt ST 77). Die obi
gen Schritte ST 71 bis ST 77 werden entsprechend der Anzahl
der Bearbeitungsabläufe wiederholt (Schritt ST 7 F).
Gemäß Fig. 11 wird die NC-Datenausgabe durchgeführt. Der
Operationsfluß dieses Vorgangs ist in Fig. 15 gezeigt. Nach
dem Beginn dieser NC-Datenausgaberoutine werden zuerst die
Bearbeitungsablauf-Informationsmengen im Bearbeitungsab
laufdatenspeicher 11 nacheinander analysiert (Schritt
ST 81). Im Fall von Fig. 5(b) wird die Bearbeitungsablauf
information 1 analysiert, so daß die geometrischen Daten
extrahiert werden (Schritt ST 82). Dann werden die geometri
schen Daten so neugeordnet, daß Endpunkte der geometrischen
Elemente miteinander verbunden werden (Schritt ST 83). Dann
werden die geometrischen Elemente einzeln nacheinander aus
den neugeordneten geometrischen Daten entnommen (Schritt
ST 84). Wenn Befehle zur Bearbeitung in Gegenrichtung in der
Bearbeitungsablaufinformation enthalten sind, werden die
geometrischen Elemente in umgekehrter Richtung entnommen.
Es wird geprüft (Schritt ST 85), ob das entnommene geometri
sche Element ein Bearbeitungsattribut erhalten hat, und
wenn ja, werden die Bearbeitungsattributdaten entommen
(Schritt ST 86). Im Fall von Fig. 5(a) wird die Bearbei
tungsattributinformation "Taper" in bezug auf das geometri
sche Element 2 entnommen. Dann werden aus den Bearbeitungs
attributinformationen NC-Daten (z. B. "A15 000" von Winkel
1,5) erzeugt (Schritt ST 87). Dann werden aus dem geometri
schen Element NC-Daten (z. B. "X100 Y200") erzeugt (Schritt
ST 88). Wenn weitere NC-Daten für Bearbeitungsattribute vor
handen sind, werden sie an diesem Punkt kombiniert (z. B.
"X100 Y200 A15 000"). Dann wird die Bearbeitungsbahn ausge
hend vom geometrischen Element angezeigt (Schritt ST 89),
und die in dieser Weise erzeugten NC-Daten werden an ver
schiedene periphere Einrichtungen ausgegeben (Schritt
ST 8 A). Die obigen Schritte ST 84 bis ST 8 A werden für jede
geometrische Information entsprechend einer Bearbeitungs
ablauf-Informationsmenge wiederholt (Schritt ST 8 B), und
außerdem werden die Schritte ST 81 bis ST 8 B für jede Bear
beitungsablaufinformation in den Bearbeitungsablaufdaten
wiederholt (Schritt ST 8 F). Somit wird die Bearbeitungsbahn
angezeigt (Fig. 8(c)), und die NC-Daten (Fig. 8(d)) werden
ausgegeben.
Jeder der Schritte ST 4, ST 5, ST 6, ST 7 und ST 8 in Fig. 11
dient der Durchführung der Bezugnahme auf bzw. der Spei
cherung von geometrischer Form, Bearbeitungsattribut, Bear
beitungsablaufdaten, und die gegenseitige Abhängigkeit der
Schritte ist nicht sehr groß. Daher kann der Bediener in
jedem Schritt flexible Operationen vornehmen, ohne daß eine
Beschränkung auf die Folge von Übergängen von Schritt zu
Schritt, die Anzahl der Ausführungen und dergleichen vor
liegt. Wenn beispielsweise die Ausführung bis zum Schritt
ST 8 erfolgt ist, kann, wenn die geometrische Form korri
giert werden soll, diese in Schritt ST 4 korrigiert werden
(z. B. kann ein Ecken-R in a von Fig. 9 eingefügt werden),
und die NC-Daten können erneut in Schritt ST 8 ausgegeben
werden. Da die Bearbeitungsablaufdaten und die Bearbei
tungsattributdaten in bezug auf die geometrischen Daten
bereits erzeugt wurden, brauchen die Schritte ST 5, ST 6 und
ST 7 nicht ausgeführt zu werden, wenn keine Änderung ein
tritt. In Fig. 11 sind zwar Verzweigungen (Schritt ST 5 S und
Schritt ST 7 S) vorgesehen, um eine Übersicht über den Ablauf
der Operationen und Vorgänge zu geben, aber die Schritte
wie z. B. ST 4, ST 5, ST 6, ST 7, ST 8 etc. können in der Form
realisiert werden, daß sie als Befehle oder Menüelemente
auf gleicher Ebene an der eigentlichen Mensch-Maschine-
Schnittstelle für den Bediener frei wählbar und auslösbar
sind. Ferner kann jeder Schritt ST 4, ST 5, ST 6, ST 7 und ST 8
aus einer Vielzahl von Befehlen oder Menüelementen gebildet
werden, indem z. B. für die Erzeugung der geometrischen
Form in Schritt ST 4 Befehle wie "GERADE DEFINIEREN", "KREIS
DEFINIEREN", "ECKEN-R EINFÜGEN", "EINE FORM LÖSCHEN" etc.
vorgesehen werden.
Wenn das Vorsehen eines Bearbeitungsattributs nicht erfor
derlich ist (NEIN in Schritt ST 5 S von Fig. 11), weil die
soeben durchgeführte Bearbeitung nur eine "gerade Bearbei
tung" ist, wird die Bearbeitungsattributinformation nicht
erzeugt. Infolgedessen wird zum Zeitpunkt der Ausgabe der
NC-Daten bestimmt, daß es kein Bearbeitungsattribut gibt
(NEIN in Schritt ST 85 in Fig. 15), was in bezug auf den
Betrieb und die Verarbeitung kein Problem darstellt. Selbst
wenn also die Definition des Bearbeitungsattributs ent
fällt, werden die übrigen Vorgänge ebenso wie in dem Fall
durchgeführt, in dem die Definition des Bearbeitungsattri
buts vorliegt.
Es sei nun der Fall gemäß Fig. 3 betrachtet, in dem eine
Vielzahl von Formen hergestellt wird und an einer Form (a)
eine Grobbearbeitung im Gegenuhrzeigersinn (als Bearbei
tungsvorgang 1 bezeichnet) und eine Feinbearbeitung im
Uhrzeigersinn (als Bearbeitungsvorgang 2 bezeichnet) durch
zuführen ist. Zuerst wird der Form (a) ein erforderliches
Bearbeitungsattribut zugeordnet (Schritt ST 5), und eine
Bearbeitungsablauferklärung wird durchgeführt (Schritt
ST 6). Dann wird die Bearbeitungsablaufaufbereitung durch
geführt (Schritt ST 7), in der in der Bearbeitungsablauf
tabelle spezifiziert wird, daß sowohl der Vorgang 1 als
auch der Vorgang 2 durchgeführt werden, und erforderliche
Bearbeitungsbedingungen und dergleichen werden eingegeben
(Schritte ST 74 bis ST 76). Nach der Eingahe werden die Ein
gabewerte jeweils als Bearbeitungsablauf-Information 1 und
Bearbeitungsablauf-Information 2 im Bearbeitungsablaufda
tenspeicher 11 gespeichert (Schritt ST 77). In gleicher
Weise werden für die Form (b) die Zuordnung des Bearbei
tungsattributs (Schritt ST 5), die Bearbeitungsablauferklä
rung (Schritt ST 6) und die Bearbeitungsablaufaufbereitung
(Schritt ST 7) durchgeführt. Wenn die Bearbeitungsablauf-
Information für die Form (b) als Bearbeitungsablauf-Infor
mation 3 bezeichnet wird, werden die internen Daten zu
diesem Zeitpunkt in der in Fig. 6 gezeigten Weise gespei
chert. Wenn dann der Vorgang der NC-Datenausgabe (Schritt
ST 8) ausgeführt wird, werden NC-Daten zur Durchführung der
Grobbearbeitung im Gegenuhrzeigersinn an der Form (a) und
darauffolgend der Feinbearbeitung im Uhrzeigersinn und an
schließend zur Durchführung der Bearbeitung der Form (b)
ausgegeben. Damit ist es möglich, nach der Zuordnung ver
schiedener Bearbeitungsarten die NC-Daten insgesamt auszu
geben.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel gemäß einem zwei
ten Aspekt beschrieben. Das Blockdiagramm von Fig. 16 zeigt
den Aufbau dieser CAD/CAM-Einrichtung, in der die Bezugs
zeichen 1 a-4 a den Elementen nach dem Stand der Technik ent
sprechen. 5 a ist ein Bearbeitungserklärungsteil zur Erzeu
gung von Bearbeitungsablauf-Information, 6 a ist ein Spei
cher für geometrische Formen, in dem geometrische Informa
tionen gespeichert werden, und 7 a ist ein Bearbeitungsab
laufspeicher zur Speicherung von Bearbeitungsablauf-Infor
mation. 8 a ist ein Bearbeitungsablauf-Aufbereitungsteil für
die Aufbereitung von erzeugten Teilen der Bearbeitungsab
lauf-Information, und 9 a und 10 a bezeichnen Analyseteile
für geometrische Informationen bzw. für Bearbeitungsablauf-
Informationen. 11 a ist ein NC-Datenerzeugungsteil, und 12 a
ist ein Bearbeitungsbahn-Anzeigeteil, wobei diese beiden
Teile schließlich ein NC-Programm bzw. ein Bearbeitungs
bahndiagramm ausgeben. 13 a ist das erzeugte NC-Programm,
und 14 a ist eine als Anzeigebildschirm dienende Kathoden
strahlröhre.
Das Blockdiagramm von Fig. 17 zeigt den Aufbau des Bear
beitungsablauf-Aufbereitungsteils 8 a von Fig. 16, wobei
gezeigt ist, daß dieser aus einer Posteneingabeeinheit 15 a,
einer Datenspeichereinheit 16 a, einer Lagespezifikations
einheit 17 a, einer Anzeigeeinheit 18 a und einer Bearbei
tungsvorgang-Auswahleinheit 19 a besteht.
Der Betrieb dieser CAD/CAM-Einrichtung wird unter Bezug
nahme auf das Flußdiagramm von Fig. 18 erläutert.
Zuerst wird geometrische Information von der Eingabeein
heit, z. B. der Tastatur 1 a, der Maus 2 a und dem Tablett
3 a, eingegeben (Schritt ST 1 a). Der Erzeugungsteil 4 a für
geometrische Formen setzt die geometrische Information in
Information um, die an das interne Speicherformat angepaßt
ist (Schritt ST 2 a), und die Information wird im Speicher 6 a
für geometrische Formen gespeichert (Schritt ST 3 a). Ein
Beispiel der Abbildung auf dem Bildschirm zu dem Zeitpunkt,
zu dem die Vorgänge bis zu Schritt ST 3 a ausgeführt sind,
ist in Fig. 19 gezeigt. Diese Figur zeigt ein Beispiel, bei
dem drei Arten von Formen a-c als geometrische Information
definiert sind.
Die Erklärung der Bearbeitung dieser Formen wird zuerst für
die Form a dadurch gegeben, daß der Bediener unter Verwen
dung der Maus oder dergleichen den Bearbeitungsstartpunkt d
(Schritt ST 4 a) und das geometrische Element g (Schritt
ST 5 a) spezifiziert, das zuerst zu bearbeiten ist, wenn der
Bearbeitungsvorgang vom Bearbeitungsstartpunkt aus in Rich
tung zu der Form gestartet wird. Dieser Vorgang wird von
dem Bearbeitungserklärungsteil 5 a gesteuert (Schritt ST 6 a).
Zu diesem Zeitpunkt wird die Eingabeinformation ausgelesen,
die im Bearbeitungsablaufspeicher 7 a gespeichert wurde, als
die Einrichtung zuletzt verwendet wurde, und aufgrund die
ser Information wird Bearbeitungsablauf-Information auto
matisch erzeugt. Auf dem Bildschirm wird eine Markierung
angezeigt, die bedeutet, daß die Bearbeitungsablauf-Infor
mation erzeugt worden ist (Schritt ST 7 a). Diese Markierung
wird gemeinsam mit einer Zahl, die die Bearbeitungsreihen
folge bezeichnet, angezeigt.
Dann werden entsprechende Erklärungen für die Form b durch
Spezifizierung von e und h sowie für die Form c durch Spe
zifizierung von i und f gegeben. Die Reihenfolge der Erklä
rungen für diese Formen wird zur Bearbeitungsreihenfolge.
Die Anzeige auf dem Bildschirm nach der Abgabe der Bear
beitungserklärungen für die Formen von Fig. 19 ist in Fig.
20 dargestellt. Dort bezeichnen die Ziffern 20 a bis 22 a die
die Bearbeitungsstartpunkte angebenden Markierungen, und
23 a-25 a bezeichnen die Markierungen für die Bearbeitungs
ablauf-Information. Die den Markierungen zugeordneten Zah
len stellen die Bearbeitungsreihenfolge dar.
Wenn Teile von Bearbeitungsablauf-Informationen, für die
bereits Erklärungen gegeben wurden, aufbereitet werden (JA
in Schritt ST 8 a), wird die Markierung für den Bearbeitungs
ablauf (oder das erste geometrische Element) spezifiziert
(Schritt ST 9 a). Diese Auswahl wird von der Bearbeitungsab
lauf-Auswahleinheit 19 a innerhalb des Bearbeitungsablauf-
Aufbereitungsteils von Fig. 17 ausgeführt (Schritt ST 10 a) ,
woraufhin eine Tabelle zur Eingabe und Aufbereitung ver
schiedener Informationsteile zur interaktiven Bearbeitung
der Form angezeigt wird, wie Fig. 21 zeigt (Schritt ST 11 a).
Notwendige Information wird unter Anwendung der Tabelle
aufgebaut (Schritt ST 12 a), und die Information wird im
Bearbeitungsablaufspeicher entsprechend jeder Form gespei
chert (Schritt ST 13 a).
Fig. 22 zeigt den Speicherzustand von Informationen im
Speicher 6 a für geometrische Formen und im Bearbeitungsab
laufspeicher 7 a zu dem Zeitpunkt, zu dem die Erklärungen
gegeben werden, wie Fig. 20 zeigt. Die drei Informations
mengen im Speicher 6 a für geometrische Formen entsprechen
den drei Formen von Fig. 19. Im Bearbeitungsablaufspeicher
7 a sind Bearbeitungsablauf-Informationsmengen gespeichert,
die den drei Informationsmengen im Speicher 6 a für geome
trische Formen entsprechen.
Einzelheiten der Bearbeitungsablauftabelle von Fig. 21
werden unter Bezugnahme auf Fig. 23 erläutert. Diese Bear
beitungsablauftabelle zeigt ein Beispiel zur Ausgabe von
NC-Informationen für eine Schneidmaschine zum funkenerosi
ven Schneiden. Die Bearbeitungsablauftabelle wird von dem
Bearbeitungsablauf-Aufbereitungsteil 8 a von Fig. 17 ge
steuert. Die Zeilen bezeichnen Bearbeitungsmuster, d. h.
wenn Daten eingegeben und entlang den Zeilen erweitert
werden, kann eine Vielzahl Bearbeitungsmuster vorgesehen
werden. Die Spalten der Bearbeitungsablauftabelle bezeich
nen Informationselemente, die für jedes Bearbeitungsmuster
verwendet werden. Der Bediener kann die Inhalte der Bear
beitungsablauftabelle unter Anwendung einer Tastatur 1 a
oder dergleichen in einfacher Weise aufbauen und ändern.
Wenn das Menüelement "VOLLSTÄNDIG" in der Tabelle mit der
Maus od. dgl. ausgewählt wird, werden die Eingabedaten in
der Tabelle in dem Bearbeitungsablaufspeicher 7 a gespei
chert, und die Tabelle wird geschlossen. Wenn das Menü
element "VERLASSEN" gewählt wird, werden die Ergebnisse der
laufenden Eingabe aufgegeben, und die zu schließende Tabel
le wird mit der zu Beginn gesetzten Information als gültig
angesehen. Selbstverständlich ist es möglich, nach dem Ab
schluß der Tabelle diese immer wieder zu öffnen und neue
Informationen dort zu setzen, indem die Bearbeitungsablauf
markierung gewählt wird (Schritt ST 9 a).
Der Lagespezifikationsteil überwacht die Lage des Eingabe
postens und überführt die Daten an die Posteneingabeein
heit, und der Datenspeicherteil speichert die Daten im
Bearbeitungsablaufspeicher 7 a. Die Bearbeitungsablauftabel
le wird ständig von der Anzeigeeinheit wiedergegeben. Die
Bearbeitungsablauftabelle kann unabhängig verschiedene In
halte für die einzelne Bearbeitungsablauf-Informationsmenge
speichern. Indem für jeden Abschnitt der geometrischen In
formation eine Bearbeitungserklärung gegeben wird, ist es
somit möglich, entsprechende Bearbeitungsinformationsmengen
zu definieren.
Bei der Erzeugung des NC-Programms aus der Information
betreffend die geometrische Form und den Bearbeitungsablauf
nimmt der Bearbeitungsablauf-Analyseteil 10 a auf die Bear
beitungsablaufinformation am Beginn Bezug. In diesem
Schritt wird eine Informationsmenge zur Vorbereitung von
Werkzeugmaschinen oder dergleichen erzeugt (Schritt ST 14 a).
Dann analysiert der Analyseteil 9 a für die geometrische
Form die entsprechende geometrische Information und erzeugt
die Bearbeitungsbahn, d. h. die Werkzeugbahn (Schritt
ST 15 a). Bei Beendigung dieser Vorgänge für eine Bearbei
tungsablauf-Informationsmenge werden die gleichen Operatio
nen für die nächste Bearbeitungsablauf-Informationsmenge
ausgeführt (Schritt ST 16 a). Diese Informationsmengen werden
in den NC-Informationserzeugungsteil 11 a überführt, und das
NC-Programm wird erzeugt, wenn die Analysen sämtlicher Be
arbeitungsablauf-Informationsmengen vollständig sind. Der
Bearbeitungsbahn-Anzeigeteil 12 a setzt die Bearbeitungs
bahninformation in grafische Information um und bringt sie
auf dem Bildschirm 14 a zur Anzeige.
Die obigen Ausführungsbeispiele wurden unter der Annahme
erläutert, daß eine Verjüngungsbearbeitung, die Bearbeitung
von Formen, die zwischen einer oberen und einer unteren
Ebene verschieden sind, und dergleichen von einer funken
erosiven Schneidmaschine ausgeführt wird; die Ausführungs
beispiele sind aber auch für die Ausgabe von NC-Daten ein
setzbar, die mit verschiedenen anderen Maschinen kompatibel
sind, z. B. einem Bearbeitungszentrum, einer Fräsmaschine,
einer Drehmaschine, einer mit Laser arbeitenden Maschine
sowie einer Elektroerosionsmaschine.
Die vorstehenden Ausführungsbeispiele wurden für den An
wendungsfall in einer CAD/CAM-Einrichtung beschrieben; sie
sind jedoch auch bei automatischen Programmiereinrichtun
gen, bei in NC-Systemen vorgesehenen automatischen Program
mierfunktionen und dergleichen einsetzbar.
Die CAD/CAM-Einrichtung gemäß dem ersten Aspekt der Erfin
dung weist einen Bearbeitungsattribut-Definitionsteil auf,
so daß die Zuordnung einer Bearbeitungsmethode zu einem
Teil einer geometrischen Form eines Objekts ermöglicht
wird, und ferner weist sie einen Bearbeitungsablauf-Erklä
rungsteil und einen Bearbeitungsablauf-Aufbereitungsteil
auf, so daß die Spezifizierung und Aufbereitung von Bear
beitungsabläufen für die Objektform ermöglicht werden.
Dadurch wird es möglich, Fein-Spezifikationen für die Bear
beitung in einfacher Weise zu erreichen. Da die Einrichtung
verschiedene NC-Datenmengen, die verschiedene Bearbeitungs
arten spezifizieren, im ganzen ausgeben kann, ergibt sich
der weitere Effekt, daß die Verarbeitungszeit von der Er
zeugung geometrischer Formen bis zur Ausgabe der NC-Daten
verkürzt werden kann.
Die CAD/CAM-Einrichtung gemäß dem zweiten Aspekt der Erfin
dung ermöglicht die Zuordnung einer Bearbeitungsinforma
tionsmenge zu einem Teil von erzeugter geometrischer In
formation. Wenn es also erwünscht ist, ein NC-Programm zur
Bearbeitung irgendeines Teils einer geometrischen Informa
tionsmenge unter Bearbeitungsbedingungen, die von denjeni
gen anderer Teile abweichen, zu erstellen, braucht die geo
metrische Form nach der Aufteilung des zu bearbeitenden
Objekts in zwei verschiedene Formen nicht definiert zu
werden. Dadurch wird der Wirkungsgrad der NC-Programmierung
erhöht, und dieser Effekt verstärkt sich mit zunehmender
Anzahl von Formen und Bearbeitungsmustern.
Abschließend sei ausdrücklich darauf hingewiesen, daß die
vorliegende Erfindung auch als Verfahren dargestellt werden
kann, bzw. daß die Erfindung auch ein gemäß der Beschreibung
ausgebildetes Verfahren betrifft.
Claims (6)
1. CAD/CAM-Einrichtung,
gekennzeichnet durch
eine Erzeugungseinheit (4) für geometrische Formen, die eine Vielzahl von zu bearbeitenden geometrischen Formen interaktiv mit einem Anzeigebildschirm erzeugt;
eine Bearbeitungsattribut-Definitionseinheit (5) zur Definition eines Bearbeitungsattributs, das einem gewünsch ten geometrischen Element jeder zu bearbeitenden geometri schen Form zuzuordnen ist;
eine Bearbeitungsablauf-Definitionseinheit (6) zur De finition eines Bearbeitungsablaufs einschließlich einer Bearbeitungsbahn und einer Bearbeitungsreihenfolge jedes geometrischen Elements jeder zu bearbeitenden geometri schen Form;
Speicher (10, 11) zur Speicherung von Bearbeitungsattri but-Information und Bearbeitungsablauf-Information für jedes geometrische Element jeder zu bearbeitenden geometri schen Form;
eine Bearbeitungsablauf-Aufbereitungseinheit (7), die die in den Speichern gespeicherte Bearbeitungsablauf-Infor mation nach Maßgabe einer Änderung der Bearbeitungsbedin gungen erneut aufbereitet; und
eine NC-Datenerzeugungseinheit (8), die NC-Daten für die zu bearbeitenden geometrischen Formen erzeugt und ausgibt, wobei diese NC-Daten die Bearbeitungsattribut-Information und die Bearbeitungsablauf-Information für jedes geometri sche Element jeder zu bearbeitenden geometrischen Form ein schließen.
eine Erzeugungseinheit (4) für geometrische Formen, die eine Vielzahl von zu bearbeitenden geometrischen Formen interaktiv mit einem Anzeigebildschirm erzeugt;
eine Bearbeitungsattribut-Definitionseinheit (5) zur Definition eines Bearbeitungsattributs, das einem gewünsch ten geometrischen Element jeder zu bearbeitenden geometri schen Form zuzuordnen ist;
eine Bearbeitungsablauf-Definitionseinheit (6) zur De finition eines Bearbeitungsablaufs einschließlich einer Bearbeitungsbahn und einer Bearbeitungsreihenfolge jedes geometrischen Elements jeder zu bearbeitenden geometri schen Form;
Speicher (10, 11) zur Speicherung von Bearbeitungsattri but-Information und Bearbeitungsablauf-Information für jedes geometrische Element jeder zu bearbeitenden geometri schen Form;
eine Bearbeitungsablauf-Aufbereitungseinheit (7), die die in den Speichern gespeicherte Bearbeitungsablauf-Infor mation nach Maßgabe einer Änderung der Bearbeitungsbedin gungen erneut aufbereitet; und
eine NC-Datenerzeugungseinheit (8), die NC-Daten für die zu bearbeitenden geometrischen Formen erzeugt und ausgibt, wobei diese NC-Daten die Bearbeitungsattribut-Information und die Bearbeitungsablauf-Information für jedes geometri sche Element jeder zu bearbeitenden geometrischen Form ein schließen.
2. CAD/CAM-Einrichtung,
gekennzeichnet durch
eine Erzeugungseinheit (4 a) für geometrische Formen, die eine Vielzahl von zu bearbeitenden geometrischen Formen interaktiv mit einem Anzeigebildschirm (14 a) erzeugt;
einen Bearbeitungserklärungsteil (5 a) zur Auswahl von gewünschten geometrischen Elementen jeder zu bearbeitenden geometrischen Form, zur Erzeugung von Bearbeitungsablauf- Informationsmengen, die aus verschiedenen Arten von Bear beitungsinformationen gebildet sind und Bearbeitungsabläufe der geometrischen Elemente spezifizieren, und zur Speiche rung der den entsprechenden geometrischen Elementen zuge ordneten Bearbeitungsablauf-Informationsmengen in einem Speicher (7 a);
eine NC-Datenerzeugungseinheit (11 a), die eine Bearbei tungsbahn auf der Grundlage der Bearbeitungsablauf-Infor mationsmengen und der diesen entsprechenden geometrischen Elemente bestimmt und dadurch NC-Daten erzeugt; und
einen Bearbeitungsablauf-Aufbereitungsteil (8 a) mit:
einer Bearbeitungsablaufinformations-Auswahleinheit (19 a) zur Auswahl einer Bearbeitungsablauf-Informations menge aus dem Speicher durch Spezifizierung eines der geo metrischen Elemente der zu bearbeitenden geometrischen Form, für das bereits eine Bearbeitungserklärung vorliegt, sowie eines Kennamens und einer Kennummer der Bearbeitungs ablauf-Informationsmenge, für die die Bearbeitungserklärung bereits vorliegt,
einer Bearbeitungsablauftabelle-Anzeigevorrichtung zur Anzeige der ausgewählten Bearbeitungsablauf-Information in Form einer Bearbeitungsablauftabelle auf dem Bildschirm, wobei die Bearbeitungsablauftabelle Arten von Bearbeitungs abläufen und von der Art des Bearbeitungsablaufs zuzuord nenden Posten in Spalten sowie eine Vielzahl von Bearbei tungsablaufposten, die die Bearbeitungsreihenfolge bezeich nen, in Zeilen der Tabelle anzeigt,
einer Eingabepostenlage-Spezifikationseinheit (17 a) zur Auswahl jeder gewünschten Postenlage in der Bearbeitungs ablauftabelle, in die notwendige Informationen einzugeben sind,
einer Posteneingabeeinheit (15 a) zur Eingabe der not wendigen Informationen in die ausgewählte Eingabeposten lage, und
einem Bearbeitungsablauf-Informationsspeicher (7 a) zur Speicherung der eingegebenen notwendigen Informationen als Bearbeitungsablauf-Informationen.
eine Erzeugungseinheit (4 a) für geometrische Formen, die eine Vielzahl von zu bearbeitenden geometrischen Formen interaktiv mit einem Anzeigebildschirm (14 a) erzeugt;
einen Bearbeitungserklärungsteil (5 a) zur Auswahl von gewünschten geometrischen Elementen jeder zu bearbeitenden geometrischen Form, zur Erzeugung von Bearbeitungsablauf- Informationsmengen, die aus verschiedenen Arten von Bear beitungsinformationen gebildet sind und Bearbeitungsabläufe der geometrischen Elemente spezifizieren, und zur Speiche rung der den entsprechenden geometrischen Elementen zuge ordneten Bearbeitungsablauf-Informationsmengen in einem Speicher (7 a);
eine NC-Datenerzeugungseinheit (11 a), die eine Bearbei tungsbahn auf der Grundlage der Bearbeitungsablauf-Infor mationsmengen und der diesen entsprechenden geometrischen Elemente bestimmt und dadurch NC-Daten erzeugt; und
einen Bearbeitungsablauf-Aufbereitungsteil (8 a) mit:
einer Bearbeitungsablaufinformations-Auswahleinheit (19 a) zur Auswahl einer Bearbeitungsablauf-Informations menge aus dem Speicher durch Spezifizierung eines der geo metrischen Elemente der zu bearbeitenden geometrischen Form, für das bereits eine Bearbeitungserklärung vorliegt, sowie eines Kennamens und einer Kennummer der Bearbeitungs ablauf-Informationsmenge, für die die Bearbeitungserklärung bereits vorliegt,
einer Bearbeitungsablauftabelle-Anzeigevorrichtung zur Anzeige der ausgewählten Bearbeitungsablauf-Information in Form einer Bearbeitungsablauftabelle auf dem Bildschirm, wobei die Bearbeitungsablauftabelle Arten von Bearbeitungs abläufen und von der Art des Bearbeitungsablaufs zuzuord nenden Posten in Spalten sowie eine Vielzahl von Bearbei tungsablaufposten, die die Bearbeitungsreihenfolge bezeich nen, in Zeilen der Tabelle anzeigt,
einer Eingabepostenlage-Spezifikationseinheit (17 a) zur Auswahl jeder gewünschten Postenlage in der Bearbeitungs ablauftabelle, in die notwendige Informationen einzugeben sind,
einer Posteneingabeeinheit (15 a) zur Eingabe der not wendigen Informationen in die ausgewählte Eingabeposten lage, und
einem Bearbeitungsablauf-Informationsspeicher (7 a) zur Speicherung der eingegebenen notwendigen Informationen als Bearbeitungsablauf-Informationen.
3. CAD/CAM-Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die NC-Datenerzeugungseinheit NC-Daten ausgibt, die
mit einer funkenerosiven Schneidmaschine kompatibel sind.
4. CAD/CAM-Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die NC-Datenausgabeeinheit NC-Daten ausgibt, die mit
einem Bearbeitungszentrum, einer Fräsmaschine, einer Dreh
maschine, einer Lasermaschine und einer Elektroerosions
maschine kompatibel sind.
5. Automatisches NC-Programmiersystem,
gekennzeichnet durch
eine CAD/CAM-Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 und
2 als automatische Programmiereinrichtung.
6. NC-System,
gekennzeichnet durch
eine CAD/CAM-Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 und
2 als automatische Programmiereinrichtung.
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|---|---|
| DE4014595A1 true DE4014595A1 (de) | 1990-11-15 |
Family
ID=14642988
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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| KR (1) | KR900018860A (de) |
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