DE4011977A1 - Magnetschalter fuer koaxial-uebertragungsleitungen - Google Patents
Magnetschalter fuer koaxial-uebertragungsleitungenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf die Technik der für HF-Koaxial-
Übertragungsleitungen verwendeten Schalter und betrifft insbe
sondere einen verbesserten Magnetschalter zur Verwendung in
derartigen Übertragungsleitungen.
Bisher sind für Schalter, die zur Steuerung von Radiofrequenz-
und Hochfrequenzübertragung zwischen Signaleingangs- und -aus
gangs-Koaxialleitungen verwendet werden, federbetätigte Kon
takte, Tauchkerne, Gelenkstücke und andere bewegliche Elemente
benutzt worden, die langsam arbeiten und nicht völlig be
triebssicher sind. Einige Schalter sind nicht automatisch
verriegelbar und können eine erreichte Stellung nicht auf
rechterhalten; andere sind nicht ausfallsicher, d. h. die Kon
takte kehren nicht automatisch in eine bestimmte gewünschte
Stellung zurück, wenn sich ein Stromkreisausfall ereignet.
Die bisherigen Schalter verursachen wegen ihres komplizierten
Aufbaus zu hohe Impedanzen und Einfügungsverluste in den Si
gnalübertragungsleitungen, was höchst unerwünscht ist. Die
bisherigen Schalter sind aber nicht nur kompliziert aufgebaut,
sondern sind auch viel zu platzraubend für Anwendungen, bei
denen Kleinschalter verlangt werden, und sie sind in der Her
stellung zu teuer.
Der Erfindung liegt vor allem die Aufgabe zu Grunde, einen
ausschließlich magnetisch arbeitenden Schalter zu entwickeln,
der weniger bewegte Teile aufweist, kleiner, leichter und ein
facher aufgebaut ist als die bisher zum Schalten von Signalen
zwischen Koaxialleitungen verwendeten Schalter. Weiter soll
die Erfindung eine Magnetschalteranordnung angeben, die nach
dem Schalten verriegelbar ist oder die automatisch in eine
Ausfallsicherungsstellung zurückkehrt.
Gemäß der Erfindung ist ein kleiner Hohlkörper vorgesehen, in
welchem sich ein geschlossener Wellenleiterhohlraum befindet.
Mindestens zwei Koaxialleitungen sind an den Hohlkörper ange
schlossen und weisen frei in dem Hohlraum liegende Anschlüsse
auf. Mindestens ein leitendes Kontaktorgan in dem Hohlraum
ist magnetisch aus einer Offenstellung mit Abstand von Lei
tungsanschlußpaaren in eine Schließstellung bewegbar, in der
mindestens ein Anschlußpaar überbrückt ist. Dort bleiben die
Kontaktorgane verriegelt, bis die Kontaktorgane wiederum ge
schaltet werden. In Schaltern, die mit Eigenschutzeinrichtun
gen ausgestattet sind, bleiben die geschalteten Kontaktorgane
in Schließstellung oder kehren automatisch in die Schließstel
lung zurück, wenn die magnetischen Öffnungskräfte weggenommen
werden. Ein wesentliches Merkmal der Erfindung ist der verein
fachte Aufbau, bei welchem die einzigen bewegten Teile des
Schalters in dem Hohlraum die einfachen beweglichen Kontaktor
gane sind. Alle anderen bewegten Teile, soweit solche vorge
sehen sind, befinden sich außerhalb des Hohlraums, so daß die
Einfügungsverluste einen Kleinstwert haben und mögliche Be
triebsschwierigkeiten infolge eines komplizierten inneren Auf
baus vermieden werden. Die beweglichen Kontaktorgane werden
aus einer Offenstellung in eine Schließstellung und umgekehrt
durch Permanentmagnete oder durch pulsierende Elektromagnete
neben dem die Kontaktorgane enthaltenden Schalthohlraum be
wegt. Die Kontaktorgane umfassen magnetisierte Streifen, Ma
gnetstreifen oder unmagnetische Streifen, die Magnete oder ma
gnetische Organe tragen. Einige Permanentmagnete, die einge
setzt werden, um die Kontaktorgane magnetisch zu bewegen, kön
nen so ausgebildet sein, daß sie sich bezüglich der Kontaktor
gane in Arbeitsbereiche hinein und aus ihnen heraus drehen.
Zum Drehen der Magnete kann ein Elektromotor oder ein einfa
ches Betätigungsglied geeigneter Art eingesetzt werden. Die
Magnetschalteranordnung ist so ausgebildet, daß zwei, drei,
vier oder mehr Koaxial-Übertragungsleitungen in einpoliger
oder mehrpoliger Ausschalt- oder Umschaltanordnung angeschlos
sen werden können.
In einer speziellen Magnetschalteranordnung für Kontaktverrie
gelungsbetrieb ist ein kleiner Körper von geringem Gewicht mit
zwei aneinanderliegenden Metallblöcken oder -platten mit Aus
nehmungen vorgesehen, die einen geschlossenen Wellenleiter
bilden, in dem keine HF-Übertragung erfolgen kann. In dem
Hohlraum befinden sich zwei bewegliche Magnetschalterkontakte.
Die Kontakte werden bei ihrer Bewegung von isolierten Füh
rungsstiften geführt, die verschiebbar in fluchtende Bohrungen
in den beiden Blöcken eingesetzt sind. Die Gesamtbewegung der
Kontakte ist sehr gering. Drei paarweise zu schaltende Koaxi
alleitungen weisen Steckverbinder auf, die zu dem Hohlraum hin
offene feststehende Kontakte oder Anschlüsse tragen. Die
feststehenden Kontakte werden von den beweglichen Kontakten
wechselweise überbrückt oder in einen offenen oder geschlosse
nen Stromkreis gelegt. Im Betrieb wird jeweils ein bewegli
cher Kontakt zur Zeit geerdet, während der andere HF-Eingangs-
und -Ausgangsströme zwischen zweien der Leitungen leitet. Auf
dem Metallkörper befindet sich ein Elektromagnet mit einem ma
gnetischen Weicheisenkern mit drei Schenkeln, die in Magnetpo
le auslaufen, die in dem Wellenleiterhohlraum angeordnet sind.
Auf den Kern sind zwei Spulen gewickelt, die abwechselnd mit
elektrischen Impulsen beaufschlagt werden, um die magnetischen
Polaritäten der Pole umzukehren. Die beweglichen Kontakte
tragen Permanentmagnete, die je nach ihrer Polarität von den
Magnetpolen angezogen und abgestoßen werden. Der zurückgesto
ßene Kontakt begibt sich in engen Kontakt mit einem benachbar
ten Paar feststehender Kontakte, während der angezogene Kon
takt sich zu den benachbarten anziehenden Magnetpolen bewegt.
Die Anordnung kann somit als einpoliger Umschalter arbeiten.
Ein zusätzlicher Kontakt kann zum Öffnen und Schließen eines
Fernmeßstromkreises vorgesehen werden. Dazu gehört ein fe
dernder, normal geerdeter Kontakt, der sich außerhalb des Me
tallkörpers befindet und durch Bewegen eines der Führungsstif
te auf einen der beweglichen magnetischen Kontakte betätigt
wird, wenn dieser in Richtung auf seine benachbarten Magnetpo
le angezogen wird.
Diese und weitere Merkmale sowie zahlreiche damit zusammenhän
gende Vorteile der Erfindung ergeben sich ohne weiteres anhand
der nachstehenden Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnun
gen, in welchen:
Fig. 1 ein Vertikalschnitt durch eine erste erfindungsgemäße
Magnetschalteranordnung ist;
Fig. 2 ein Vertikalschnitt längs der Linie 2-2 in Fig. 1 ist;
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung eines Kerns eines
Elektromagneten ist, der zwei Magnetkontakte antreibt;
Fig. 4 ein perspektivisches Zerlegbild von Teilen eines Ko
axialsteckers und feststehenden Anschlußkontakts in größerem
Maßstab ist, der in der Anordnung nach den Fig. 1 und 2 be
nutzt wird;
Fig. 5 eine Draufsicht auf einen der beiden beweglichen Ma
gnetkontakte in größerem Maßstab ist;
Fig. 6 ein Längsschnitt längs der Linie 6-6 in Fig. 5 ist;
Fig. 7 ein mit Fig. 6 vergleichbarer Schnitt durch den ande
ren Magnetkontakt ist;
Fig. 8 und 9 zwei schematische Zeichnungen des Elektro
magneten sind und die beiden beweglichen Magnetkontakte in
zwei wechselweise auftretenden Betriebszuständen gegenüber
benachbarten Paaren feststehender Kontakte dargestellt sind;
Fig. 10 eine perspektivische Ansicht in größerem Maßstab von
einem zusätzlichen Federkontakt ist, der in der Schalteranord
nung zum Betätigen eines Fernmeßkreises benutzt wird;
Fig. 11 ein Schnitt in Längsrichtung durch den Federkontakt
nach Fig. 10 ist, welcher Kontakt in Offenstellung gegenüber
einem Erdungskontakt steht;
Fig. 12 eine mit Fig. 9 vergleichbare Schemazeichnung ist,
die Teile einer zweiten erfindungsgemäßen Magnetschalteranord
nung zeigt;
Fig. 13 eine perspektivische Ansicht eines beweglichen
Schalterkontakts in größerem Maßstab ist, welcher Kontakt in
der zweiten Magnetschalteranordnung nach Fig. 12 benutzt wird;
Fig. 14 ein Vertikalschnitt einer dritten erfindungsgemäßen
Magnetschalteranordnung ist;
Fig. 15 eine perspektivische Ansicht eines beweglichen Kon
takts in größerem Maßstab ist, eingesetzt in der dritten Ma
gnetschalteranordnung nach Fig. 14.
Fig. 16 ein Vertikalschnitt einer vierten erfindungsgemäßen
Magnetschalteranordnung ist;
Fig. 17 ein Vertikal-Teilschnitt einer fünften erfindungsge
mäßen Magnetschalteranordnung ist;
Fig. 18 bzw. 19 Horizontalschnitte längs der Linien 18-18
bzw. 19-19 in Fig. 17 sind;
Fig. 20 eine perspektivische Ansicht eines in der fünften
Schalteranordnung nach den Fig. 17 bis 19 benutzten Magnet
schalterkontakts in größerem Maßstab ist;
Fig. 21A und 21B Schemazeichnungen sind, die zwei Be
triebsstellungen der fünften Magnetschalteranordnung nach den
Fig. 17 bis 19 zeigen;
Fig. 22 eine perspektivische Ansicht eines weiteren Magnet
schalterkontakts ist, der in der fünften Magnetschalteranord
nung anstelle des Schalterkontakts nach Fig. 20 einsetzbar ist,
in größerem Maßstab; und
Fig. 23 ein mit Fig. 18 vergleichbarer, teilweise schematisch
gehaltener Horizontalschnitt ist, in welchem Teile einer er
findungsgemäßen sechsten Magnetschalteranordnung gezeigt wer
den.
In den Zeichnungen sind gleiche oder einander entsprechende
Teile mit dem gleichen Bezugszeichen versehen. Die Fig. 1
und 2 zeigen eine erste Magnetschalteranordnung, die insgesamt
mit 20 bezeichnet ist und einen Körper 21 mit einem oberen Me
tallblock 22 aufweist, in welchem eine Ausnehmung 24 ausge
spart ist, die einer Ausnehmung 26 in einem unteren Metall
block 28 gegenübersteht, der an den oberen Block 22 anstößt.
Die Ausnehmungen 24, 26 definieren einen geschlossenen Wellen
leiterhohlraum 25, der keine HF-Wellen überträgt.
In dem unteren Block 28 befinden sich drei Gewindebohrungen
30, in die drei zylindrische Koaxialleitersteckverbinder 32
mit seitlichem Abstand achsparallel geschraubt sind. Jeder
Steckverbinder 32 besitzt, wie in den Fig. 1 und 4 deutlich
erkennbar, einen leitenden äußeren Metallmantel 38, in welchem
eine isolierende Einlage 40 liegt. Ein zentraler Leiterkern
42 verläuft durch eine Axialbohrung 43 in jeder Einlage 40 und
endet in einem Sockel 44. Ein Stift 46 geht axial von einer
Weicheisenscheibe 48 in jedem der Kerne aus und wird von einem
zugeordneten Sockel 44 aufgenommen (vgl. Fig. 4). Jede der drei
Scheiben 48 dient als feststehender Schalterkontakt, und die
Scheiben befinden sich seitwärts miteinander fluchtend im In
neren des Hohlraums 25.
Der Elektromagnet 50 besitzt einen Weicheisenkern 52 mit einem
quer verlaufenden Riegel 54, der aus zwei Abschnitten 54a, 54b
besteht. Der Kern 52 hat drei nach unten zeigende Schenkel
56, wie am deutlichsten in den Fig. 1, 3, 8 und 9 zu erken
nen ist. Eine Weicheisenschraube 61 ist durch ein Loch 60 in
dem oberen Block 22 geführt und in eine Gewindebohrung 62 in
jedem Schenkel 56 gedreht. Die Weicheisenköpfe 64 der ver
schiedenen Schrauben 61 liegen an dem Block 22 an und wirken
als mit den feststehenden Kontakten 48 fluchtende Magnetpole.
In dem Block 22 ist eine Bohrung 66 für einen später zu be
schreibenden Zweck vorgesehen. Die Bohrung 66 reicht von dem
Hohlraum 25 an die obere Seite des Blocks 22, wo der Elektro
magnet 50 angebracht ist. Auf den Querriegelabschnitten 54a,
54b des Kerns 52 sind zwei Spulenwicklungen 58, 59 angebracht,
die durch Leiter 70, 72, 74 mit einer äußeren pulsierenden
Schaltung verbunden sind (vgl. Fig. 8 und 9). Die Spule 58
hat zwei entgegengesetzt gewickelte Abschnitte 58a, 58b auf dem
jeweiligen Querriegel. Die Spulenabschnitte 58a, 58b sind in
Fig. 8 mit ausgezogenen Linien und in Fig. 9 gestrichelt ge
zeichnet. Die Spule 59 besteht aus zwei entgegengesetzt gewic
kelten Abschnitten 59a, 59b auf den entsprechenden Querriegel
abschnitten 54a, 54b. Die Spulenabschnitte 59a und 59b sind in
Fig. 8 gestrichelt und in Fig. 9 mit ausgezogenen Linien ge
zeichnet. Die Wicklungsrichtung des Spulenabschnitts 58a ist
derjenigen des Spulenabschnitts 58b und dem Spulenabschnitt
59a entgegengesetzt. Die Wicklungsrichtung des Spulenab
schnitts 59b ist entgegengesetzt zu der des Spulenabschnitts
58b und des Spulenabschnitts 59a. Die entgegengesetzte Wick
lung der Spulenabschnitte führt dazu, daß die drei Pole die in
Fig. 8 angegebenen N-S-N-Polaritäten annehmen, wenn die Wick
lung 58 von einem Impuls P′ erregt wird, der einem Leiterpaar
72, 74 zugeführt wird, während die Wicklung 59 inaktiv ist.
Die Pole 56 nehmen die in Fig. 9 angegebenen S-N-S-Polaritäten
an, wenn die Wicklung 59 von einem Impuls P erregt wird, der
den Leitern 70, 74 zugeführt wird, während die Wicklung 58 in
aktiv ist. Eine luftdichte Abdeckung 75 ist an dem Metallkör
per 21 angebracht und umschließt den Elektromagneten 50.
Im Inneren des Hohlraums 25 befinden sich zwei bewegliche Ma
gnetkontakte 80, 82. Wie am deutlichsten in den Fig. 1, 5
bis 9 erkennbar, weist jeder Metallkontakt 80, 82 einen stei
fen, elektrisch leitenden Streifen 84, 85 auf Metallbasis auf.
An jedem Ende der Oberseite der Streifen 84 und 85 sind kreis
scheibenförmige Permanentmagnete 86 angebracht. Der Kontakt 80
trägt in Abstand voneinander zwei isolierende Kunststoff-Füh
rungsstifte 88, 90, die durch den Streifen 84 hindurchführen
und in Löchern 92 in dem Streifen befestigt sind. Die Stifte
88, 90 haben Abschnitte 94 gleicher Länge, die unter dem
Streifen 84 hinausragen, und zugehörige Abschnitte 96, 98 un
gleicher Länge oberhalb des Streifens 84. Der Stiftabschnitt
98 ist länger als der Stiftabschnitt 96. In dem Kontakt 82 be
finden sich zwei genau übereinstimmende isolierende Führungs
stifte 88′, die an dem Streifen 85 befestigt sind. Jeder
Stiftabschnitt 94′ hat gleiche Länge unterhalb des Streifens
85, und jeder längere Abschnitt 96′ hat gleiche Länge oberhalb
des Streifens 85. Die Stiftabschnitte 94, 94′ haben gleiche
Länge, und die Stiftabschnitt 96, 96′ haben gleiche Länge. Die
unteren Stiftabschnitte 94, 94′ sind gleitend verschiebbar in
zugeordneten, in Abstand voneinander angebrachten Bohrungen 97
in dem unteren Block 28 (Fig. 1). Die oberen Stiftabschnitte
96, 96′ greifen in zugeordnete Bohrungen 99 in dem oberen
Block 22. Der längste Stiftabschnitt 98 ist in der durchge
henden Bohrung 66 in dem Block 22 gleitend verschiebbar.
Wenn der Kontakt 80 magnetisch aufwärts an sein benachbartes
Paar von Polen 64 bewegt wird, bewegt sich der Stiftabschnitt
98 aufwärts und stellt Kontakt her mit einer seitlichen Fahne
101 eines Federkontakts 102 (vgl. Fig. 10 und 11). Der Fe
derkontakt 102 wird an seinem einen Ende von einem Isolier
stück 104 auf der Oberseite des Blocks 22 gehalten. Das ande
re Ende 100 des Federkontakts 102 ist frei und stellt Kontakt
her mit einem feststehenden Erdungsorgan 106 an dem Block 22.
Der Kontakt 102 ist durch einen Leiterdraht 108 mit einem äu
ßeren Fernsteuerkreis verbunden. Immer wenn der Schalterkon
takt 80 sich aufwärts bewegt, öffnet er den Kontakt 102 gegen
Erde, um den Fernsteuerkreis zu betätigen.
Um die Magnetkontake 80 und 82 abwechselnd zu einer Aufwärts-
und Abwärtsbewegung zu veranlassen, wird der Impuls P oder P′
an die Leiter 72, 74 oder 70, 74 geführt, wie in den Fig. 8
und 9 angegeben. Wenn der Impuls P auf die Leiter 70, 74 ge
geben wird, wird die Wicklung 59, wie in Fig. 9 angegeben, er
regt und veranlaßt den Kontakt 80 zu einer Abwärtsbewegung,
während der Kontakt 82 sich aufwärts bewegt. Da die Magnete
an entgegengesetzten Enden N- und S-Polarität haben, wie in
den Fig. 8 und 9 angegeben, wird der Kontakt 80 von den be
nachbarten N- und S-Polen der Schenkel 56 abgestoßen, während
N- und S-Magnete des Kontakts 82 von benachbarten S-und N-Po
len der Schenkel 56 angezogen werden. In entsprechender Weise
werden, wenn ein Impuls P′ an die Leiter 72, 74 gegeben wird,
wie in Fig. 8 angegeben, die Magnetpolaritäten der Pole 64 um
gekehrt, und der Magnetkontakt 80 wird in Richtung auf die Po
le 64 angezogen und in der oberen Erdungsstellung gehalten,
während der Kontakt 82 abgestoßen und in der unteren Überbrüc
kungsposition an seinen benachbarten feststehenden Kontakten
48 gehalten wird und die HF-leitenden Stromkreise der benach
barten Koaxialleitersteckverbinder 32 geschlossen werden. Die
Magnetisierung der Pole 64 ist recht stark und viel größer als
die von den Magneten 86 ausgeübte Magnetkraft, so daß die Kon
takte 80 und 82 unmittelbar in die zugeordnete obere und unte
re Stellung bewegt werden und zwangsweise fest gehalten
werden, bis die Polaritäten der Pole 64 umgekehrt werden. Wenn
die beiden Kontakte 80 und 82 sich jeweils in der oberen Stel
lung befinden, ist ein Stromkreis zwischen dem Paar zugehöri
ger Koaxialsteckverbinder und Koaxialleitungen offen, weil der
Hohlraum 25 als nichtleitender Wellenleiter für eine HF-Über
tragung wirkt. Das überbrückte Paar Koaxialleitungen leitet
somit HF-Strom, während das offene Paar Koaxialleitungen nicht
leitet. Die Eingangs-Ausgangs-Paare von Koaxialleitungen wer
den somit abwechselnd leitend und nichtleitend geschaltet.
Bei einer typischen Magnetschalteranordnung, die mit HF-Strö
men im Bereich zwischen 0 Hz (Gleichstrom) und 9000 Hz arbei
ten soll, können etwa 10 W sicher geschaltet werden. Ein
Schalter, etwa der Schalter 20, verlangt eine Bewegung der
Schalterkontakte 80 und 82 von etwa 1,3 mm (0,05 inches). Die
beweglichen Kontakte können als goldplattierte Phosphorbronze
streifen, ungefähr 3,2 mm (1/8 inch) breit, ungefähr 3,8 mm
(0,15 inches) stark und ungefähr 12,7 mm (0,5 inches) lang,
gefertigt werden. Die Führungsstifte 88, 88′, 90 können aus
Polytetrafluorethylen (Teflon) hergestellt werden. Die Perma
nentmagnete 86 können etwa 3,2 mm (1/8 inch) Durchmesser und
etwa 0,5 mm (0,02 inches) Stärke haben. Die Weicheisenkontak
te 48 können ebenfalls goldplattiert sein, wodurch Stabilität
unter allen Betriebsbedingungen und lange Nutzungsdauer ge
währleistet sind. Die Blöcke 22, 28 können aus leichtem Alu
minium hergestellt sein.
Insgesamt kann die vollständige Schalteranordnung 20 ungefähr
15,2 mm (0,6 inches) breit, 38,1 mm (1,5 inches) lang und
38,1 mm (1,5 inches) hoch sein. Die vollständige Schalteran
ordnung ist demnach sehr klein, kompakt, leicht und im Aufbau
einfach mit einem Minimum an bewegten Teilen. Die Schaltkon
takte für die Koaxialleitungen vermeiden die Verwendung der
früher üblichen Tauchkolben und federbelasteten bewegten Ge
lenkelemente. Obgleich die Schalteranordnung geringe Abmessun
gen hat, ist sie sehr stabil und behält ihre Schaltwirksamkeit
unter ungünstiger Umgebung für lange Zeit.
Die Magnetschalteranordnung 20 nach den Fig. 1 bis 11
stellt im Grunde eine Verriegelungseinrichtung dar, d. h. die
Schalterkontakte 80, 82 behalten ihre zuletzt eingestellte Po
sition bei, wenn den Wicklungen 58, 59 des Elektromagneten 50
kein Strom zugeführt wird. In manchen Anwendungsfällen kann
es wünschenswert sein, daß die Kontakte 80 und 82 sich in eine
Ausfallsicherungsstellung zurückziehen, wenn den Wicklungen
58, 59 kein Strom zugeführt wird oder wenn die magnetische Hal
tekraft der Pole 56 nachläßt. Das läßt sich erreichen, indem
in der in Fig. 12 gezeigten Weise eine zweite Magnetschalteran
ordnung 20A vorgesehen wird; Bauteile, die denen der Schalter
anordnung 20 entsprechen, tragen dort die gleichen Bezugszah
len.
Die Schalterkontakte 80a und 82a haben jeweils einen Führungs
stifte 88a tragenden Kontaktstreifen 84a oder 85a. Die Strei
fen 84a, 85a bestehen aus permanent magnetisiertem Material,
so daß jeder Streifen 84a, 85a einen Stabmagneten darstellt
(vgl. Fig. 13). Unter jedem Streifen sind in den Block 28a
zwei zylindrische Permanentmagnete 110 eingelassen, die unter
dem jeweils zugeordneten Streifen 84a, 85a, aber außerhalb des
Hohlraums 25a zentriert sind. Normalerweise arbeitet die
Schalteranordnung 20A in gleicher Weise, wie oben für die
Schalteranordnung 20 beschrieben. Wenn jedoch die an den Po
len 56, 64 aufrechterhaltenen Magnetfelder schwächer werden,
zieht der Magnet 110 den angehobenen magnetischen oder magne
tisierten Schalterkontakt 80a oder 82a aus der Position für
den offenen Stromkreis zurück, um ihn in der Ausfallsiche
rungs-Position mit geschlossenem Stromkreis zu halten, wobei
die beiden benachbarten Leitungsanschlußscheiben 48 überbrückt
werden.
Fig. 14 zeigt einen einpoligen Ausschalter als dritte Magnet
schalteranordnung 20B mit geschlossener Ausfallsicherungs-Po
sition, in welcher der Schalterkontakt 82b die Leitungsan
schlußscheiben 48b der beiden Koaxialleitungen 32b überbrückt,
wenn die Wicklung 58b auf dem Kern 56b des Elektromagneten 50b
entregt wird. Der Schalterkontakt 82b weist einen beweglichen
Kontaktstreifen 84b auf, der aus elektrisch leitendem Werk
stoff besteht und nicht magnetisch oder magnetisiert sein muß.
Auf der Oberseite des Streifens 84b befindet sich eine Magnet
scheibe 112, die in der Mitte des Streifens 84b befestigt ist
(vgl. Fig. 15). Der Streifen 84b trägt ein Paar nach unten
vorstehender Isolierstifte 114, die in zugeordneten, fluchten
den Bohrungen 116 in dem unteren Block 28b gleitend verschieb
bar sind. Ein geschlossener HF-Hohlraum 25b ist zwischen dem
unteren Block 28b und dem oberen Block 22b ausbebildet. Im
Boden des Blocks 22b befindet sich ein Hohlraum 118, in wel
chen eine Magnetscheibe 112 hineinragen kann, wenn der Elek
tromagnet 50b erregt wird, so daß der magnetisierte Kern oder
Pol 56b die Scheibe 112 und den Streifen 84b anzieht, um den
Schalterkontakt 82b anzuheben. In der abgesenkten Position
des Schalterkontakts 82b überbrückt der Streifen 84b die An
schlußscheiben 48b, wie in Fig. 14 zu erkennen. Das ist die
geschlossene Ausfallsicherungs-Position. In diesem Augenblick
ist der in den Block 28b eingelassene Permanentmagnet 110b der
aktive Magnet, der den Schalterkontakt 82b in der Ausfallsi
cherungs-Überbrückungsstellung hält. Wenn der Elektromagnet
50b entregt wird, bleibt der Schalterkontakt 82b in der abge
senkten Ausfallsicherungs-Position mit geschlossenem Strom
kreis. Ist der Elektromagnet 50b erregt, so übertrifft das von
dem Weicheisenpol 56 erzeugte Magnetfeld das von dem Perma
nentmagneten 110b aufrechterhaltene schwächere Magnetfeld und
hebt den Schalterkontakt 82b in die Schalter(position) mit of
fenem Stromkreis. Solange der Pol 56b genügend magnetisiert
bleibt, vebleibt der Schalter in der Position mit offenem
Schaltkreis. Wenn das Magnetfeld schwächer wird, wird der
Schalter geschlossen zu der Ausfallsicherungs-Position mit ge
schlossenem Stromkreis, weil der Magnet 110b den Schalterkon
takt 82b nach unten zieht und die beiden Leitungsanschlüsse
48b überbrückt.
Fig. 16 zeigt eine Magnetschalteranordnung 20C als einpoligen
Umschalter, der im Ausfallsicherungsbetrieb in einer Weise ar
beiten kann, die mit der in den Fig. 14 und 15 gezeichneten
und oben beschriebenen Wirkung vergleichbar ist. Die Anordnung
20C weist zwei Elektromagnete 50c′ und 50c′′ mit einzelnen zy
lindrischen Polen oder Kernen 50c′ und 58c′′ auf. Die Pole
56c′, 56c′′ enden in Ausnehmungen 120 an der Oberseite eines
Blocks oder einer Platte 22c, die einen Hohlraum 25c in einem
unteren Block oder einer unteren Platte 28c abschließt. Im
Boden des Hohlraums 25c liegen drei Leitungsanschlußscheiben
48c an den oberen Enden dreier Koaxialleitungen 32c, 32c′, 32c′′.
Zwei Kontakte 82c′, 82c′′ sind wie der in Fig. 15 gezeichnete
Kontakt 82b in dem Hohlraum 25c aufwärts und abwärts bewegbar,
geführt durch die nach unten vorstehenden Stifte 114. Bei der
Anordnung 20C sind die beiden Schalterkontakte 82c′ und 82c′′
jeweils mit einem Kontaktstreifen 84c und einer zentrierten
Magnetscheibe 112 ausgestattet. Axial fluchtend mit jeder der
Scheiben 112 ist ein zylindrischer Permanentmagnet 110c′ oder
110c′′, jeweils angeordnet in einer Axialbohrung 122 in dem
Block 28c, so daß die Magnete 110c′, 110c′′ sich außerhalb des
Hohlraums 25c befinden. Die Pole 56c′ und 56c′′ enden eben
falls außerhalb des Hohlraums 25c. Einer der Kontaktstreifen
84c überbrückt normalerweise die Koaxialleitungen 32c, 32c′ in
der Ausfallsicherungs-Position mit geschlossenem Stromkreis.
Wenn einer der beiden Elektromagnete 50c′, 50c′′ oder beide
Elektromagnete erregt werden, wird einer der beiden Kontakt
streifen 84c oder werden beide Kontaktstreifen nach oben ge
gen den Erdungsblock 22c gezogen, weil die Magnetfelder der
Pole 56c′, 56c′′ die schwächere Magnetkraft überwinden, die von
den Magneten 110c′, 110c′′ ausgeübt wird. Wenn der Erregungs
strom eines der Elektromagneten 50c′, 50c′′ oder beider Elektro
magneten abgeschaltet ist oder ausfällt oder die Magnetfelder
der Pole 56c′, 56c′′ schwächt oder abschaltet, werden die Schal
terkontakte 82c′, 82c′′ nach unten in die Ausfallsicherungs-Po
sition gezogen, wodurch die Leitungspaare 32c, 32c′ und/oder
32c′, 32c′′ überbrückt werden. Durch abwechselndes Erregen der
Elektromagnete 50c′ und 50c′′ werden die Kontakte 82c′ und 82c′′
abwechselnd aufwärts angezogen und die Leitungspaare 32c, 32c′
und 32c′, 32c′′ in Offenkreisschaltung gebracht, so daß die
Schaltungsanordnung als einpoliger Umschalter arbeitet. An
dieser Stelle sei darauf hingewiesen, daß die vorher beschrie
benen Magnetschalteranordnungen 20 und 20A ebenfalls als ein
polige Umschalter arbeiten mit zwei wechselweise geschalteten
Positionen für offene und geschlossene Leitung, im Gegensatz
zu der Schalteranordnung 20B, die als einpoliger Ausschalter
mit lediglich einer Offen-Position und einer Geschlossen-Posi
tion für die beiden Leitungen 32b arbeitet.
Die Fig. 17 bis 21B zeigen eine fünfte Magnetschalteranord
nung 20D in einer abgeänderten Form der Erfindung, geeignet
für den Einsatz als zweipoliger Umschalter. Bei dieser Schal
teranordnung ist ein Sektormotor 125 mit einer stationären
Spule 126 vorgesehen, eingeschlossen in ein zylindrisches Ge
häuse 128 und gehalten durch ein zylindrisches Gehäuse 130,
das von einem stationären Basisblock oder einer Basisplatte
132 getragen wird. Der Motor 125 kann sich in der einen oder
anderen Richtung immer dann um 90° drehen, wenn er von einer
von außen angelegten Spannung gepulst wird. Der drehbare axi
ale Anker 134 hat eine Mittelwelle 136, die eine Platte 138
trägt, die mit der Welle 136 und dem Anker 134 umläuft. In
jeder von zwei um 180° gegeneinander versetzten Ausnehmungen
befindet sich eine Permanentmagnetscheibe 142a oder 142b. Die
Scheiben 142a, 142b drehen sich neben einer stationären elek
trisch leitenden Erdungsplatte 144, die den Hohlraum 25d in
dem Block 132 verschließt.
Vier Magnetschalterkontakte 150a, 150b, 150c und 150d sind in
einer Rechteckanordnung unter der Erdungsplatte 144 in dem
Hohlraum 25d angeordnet. Jeder der vier Kontakte ist wahlwei
se hin und her bewegbar, aufwärts in eine Offenkreis-Erdungs
position, wenn einer der Magnete 142a oder 142b sich zentrisch
oberhalb des Kontakts 150 befindet. Jeder der Kontakte 150
besteht, wie die Fig. 17, 18 und 20 am deutlichsten erken
nen lassen, aus einem flachen Kontaktstreifen 146, der in
spitzwinklige Enden 148 ausläuft. Zwei Führungsstifte 151
verlaufen von der Unterseite des Streifens 146 nach unten und
sind in Bohrungen in dem Block oder der Platte 132 gleitend
verschiebbar.
Vier Koaxialleitungen 154a bis 154d sind in einer zugeordneten
Bohrung 155 im Block 132 festgelegt. Ein Mittelleiter 156 von
jeder der Koaxialleitungen 154a bis 154d endet in einer elek
trisch leitenden Scheibe oder einem Kopfstück 158. Vier Boh
rungen 160 sind in dem Block 132 vorgesehen, und jede nimmt
einen Permanentmagneten 164 auf. Die Magnete 164 sind unter
halb der vier Kontaktstreifen 146 der Schalterkontakte 150a
bis 150d zentriert. Die Magnete 164 befinden sich ebenso wie
die Magnete 142a, 142b außerhalb des Hohlraums 25d.
Für die Arbeitsweise der Magnetschalteranordnung 20D sei ange
nommen, daß die Koaxialleitungen 154a und 154c Signaleingangs
leitungen und die Leitungen 154b und 154d Signalausgangslei
tungen sind, wie in Fig. 18 und in den Fig. 21A und 21B an
gegeben. Die Schalteranordnung soll abwechselnd zwei Schal
terpositionen P1 und P2 einnehmen können. Wie in Fig. 21A
schematisch angedeutet, werden in Position P1 die Magnete 142a
und 142b gedreht, um zentrisch über den Kontakten 150b und
150d zu stehen. Die Magnete 142a und 142b ziehen die Kontakte
150b und 150d an die Grundplatte 144. Die Kontakte 150a und
150c werden von den Magneten 164 unten gehalten und überbrüc
ken die Koaxialleitungen 154a, 154b bzw. 154c, 154d. Auf die
se Weise gehen auf der Leitung 154a eintreffende Signale auf
der Leitung 154b nach außen, und auf der Leitung 154c eintref
fende Signale gehen auf der Leitung 154d nach außen. Die
Strompfade 154c zu 154b und 154a zu 154d sind offene Strom
kreise. Die Überbrückungskontakte 154a und 154c befinden sich
in der Ausfallsicherungsposition mit Überbrückung bei ge
schlossenem Stromkreis, wie die Fig. 21A zeigt.
Der Schalter polt um, wenn der Motor 125 die Magneten 142a,
142b um 90° über die Platte 138 in die Position P2 dreht, die
in Fig. 21B gezeichnet ist. Dann überbrückt der Kontakt 150b
die Leitungen 154b, 154c und der Kontakt 150d überbrückt die
Leitungen 154a, 154d, während die Kontakte 150a und 150c die
Leitungen 154a, 154b und 154c, 154d in Offenkreisschaltung
bringen. Die Schalteranordnung 20D arbeitet also als zweipoli
ger Umschalter. Wenn die Magnete 142a, 142b in einer von den
Positionen P1 und P2 abweichenden Stellung stehenbleiben soll
ten oder wenn die Magnete 142a, 142b schwächer werden sollten,
gehen alle vier Schalterkontakte 150a bis 150d automatisch
nach unten in die Geschlossenkreis-Position oder eine Ausfall
sicherungs-Überbrückungs-Position über und werden darin durch
Magnete 164 gehalten.
Damit die Schalteranordnung 20D in der beschriebenen Weise ar
beiten kann, müssen die Kontaktstreifen 146 aus Magnetmate
rial, z. B. aus magnetisierbarem Weicheisen, bestehen, so daß
die Kontakte abwechselnd durch die Magnete 142a, 142b und 164
angezogen werden können. Gleichzeitig müssen diese Kontakt
streifen gute Leitfähigkeit aufweisen, um Ströme zwischen den
Koaxialleitungen EIN und AUS zu leiten. Um diese beiden Funk
tionen zu trennen, können die Kontakte in der in Fig. 22 ge
zeigten Weise aufgebaut sein; danach hat der Kontakt 150′ ei
nen Kontaktstreifen 146′ aus gutleitendem, nichtmagnetischem
Werkstoff, z. B. aus kupfer-, silber-, goldplattiertem Metall be
liebiger Art usw. Um den Kontakt abwechselnd zwischen den Ma
gneten 164 und 142a, 142b anzuziehen, kann eine kleine Magnet
scheibe oder ein Magnet 170 zentrisch auf dem Streifen 146′
angebracht werden. Dieser Aufbau ist vergleichbar mit dem der
Kontakte 80 und 82 bei der Schalteranordnung 20, wo die Magne
te 86 auf dem Kontaktstreifen 84 angeordnet sind, der nicht
magnetisch zu sein braucht, aber gut leitfähig sein muß, um
Ströme zwischen den magnetisierten Leitungsanschlüssen 48
fließen zu lassen. Die Magnete 86 wirken mit den magnetisier
ten Anschlüssen 48 zusammen. Die in der Schalteranordnung 20A
benutzten Kontaktstreifen 85a der Kontakte 80a und 82a werden
magnetisiert, wie in Fig. 13 gezeigt, um mit den magnetisierten
Leitungsanschlüssen 48 zusammenzuwirken und die Stromleitung
herbeizuführen. Wenn der Kontaktstreifen die zentrierten Ma
gnete oder Magnetelemente trägt, wie in den Fig. 15 und 22
dargestellt, brauchen die Kontaktstreifen nicht aus Magnetma
terial zu bestehen und die Kontaktanschlüsse 48b und 48c und
158 brauchen nicht magnetisiert zu werden. Es bleibt also die
Möglichkeit, Kontaktstreifen zu benutzen, die unmagnetisch,
magnetisch oder magnetisiert sind, mit oder ohne Zusatzmagne
te, aber in jedem Fall müssen die Kontaktstreifen hohe elek
trische Leitfähigkeit mit geringen Betriebsverlusten aufwei
sen.
In Fig. 23 wird schematisch eine sechste Magnetschalteranord
nung 20E gezeigt, die als einpoliger Vierpol-, Dreipol-, Um
schalter oder Ausschalter eingesetzt werden kann. Diese
Schalteranordnung hat vier Koaxialleitungen an den Ecken einer
Rechteckanordnung, vergleichbar mit dem Aufbau bei der Schal
teranordnung 20D nach den Fig. 17 und 18. Hier sind alle
Koaxialleitungen 180a, 180b, 180c und 180d als Signalausgangs
leitungen gekennzeichnet, die in unmagnetischen Anschlüssen
48e enden. Es gibt vier dünne, flache, bewegliche Kontakte
182a bis 182d, die in Kreuzform angeordnet sind. An seinem
Innenende kann jeder Kontaktstreifen 183 die Anschlußscheibe
48e′ der zentralen Koaxialleitung 180e berühren. Jeder Kon
taktstreifen 183 trägt eine zentrisch angeordnete Magnetschei
be 184, die zu einem unteren Permanentmagneten 186 hin angezo
gen wird. Ein (nicht gezeichneter) Motor oder ein Betäti
gungsglied trägt vier, um 90° gegeneinander versetzte obere
Magnete 142′. In der in Fig. 23 gezeichneten Position sind al
le Kontakte 182a bis 182d in der Geschlossenkreis-Position der
Ausfallsicherung, wobei die Eingangsleitung 48e zu dem An
schluß der zugeordneten Ausgangsleitung 180a bis 180d über
brückt ist. Wenn die Magnete 142′ um 45° verdreht werden,
sind die vier Magnete über sämtliche Kontaktstreifen 183 zen
triert und ziehen diese nach oben weg von den Leitungsan
schlußscheiben 48e, 48e′ in die Position Stromkreisöffnung.
Somit können durch eine einzige Drehung des Magnetrotors um
45° alle Eingangs-Ausgangs-Verbindungen durch die Magnete 186
geöffnet werden, und durch eine weitere Drehung um 45° können
alle Eingangs-Ausgangsleitungs-Verbindungen durch die Magnete
186 geöffnet werden. Bei einer abgeänderten Konstruktion las
sen sich die Magnete 142′ ersetzen durch vier einzelne Elek
tromagnete der in den Fig. 14 und 16 gezeigten Art. Die
Pole dieser Elektromagnete stehen ständig über den Zentren der
vier Kontaktstreifen 183. Wenn jeder Elektromagnet erregt
wird, zieht sein magnetisierter Pol den zugeordneten Kontakt
182a bis 182d nach oben, und wenn der Elektromagnet entregt
wird, wird der angezogene Kontakt unter der Anziehungswirkung
des zugeordneten Magneten 186 fallen gelassen. Auf diese Wei
se könnten alle vier Schalterkontakte 182a bis 182d unabhängig
voneinander arbeiten, je nachdem, welcher Elektromagnet erregt
oder entregt wird. Alle Kontaktorgane kehren, wenn die Elek
tromagnete entregt werden, in die Ausfallsicherungs-Überbrüc
kungsposition mit geschlossenem Stromkreis zurück, die in
Fig. 23 gezeigt ist.
Falls gewünscht, können mehr als fünf Koaxialleitungen 180′ an
die Schaltanordnung 20E angeschlossen werden. Ein zusätzli
cher Schalterkontakt 182′ wird für jede zusätzliche Leitung
vorgesehen, um die zusätzliche Leitung und die zentrale Lei
tung 180e zu überbrücken. Außerdem ist es möglich, die zen
trale Leitung 180e als Signalausgangsleitung einzusetzen, und
alle anderen Leitungen 180a bis 180d können Signaleingangslei
tungen sein. In entsprechender Weise können bei allen oben
beschriebenen Schalteranordnungen die Funktionen der Signal
eingangsleitungen und -ausgangsleitungen gegeneinander ver
tauscht werden.
Aus dem vorstehend Gesagten ergibt sich, daß zwei grundlegende
Arten von Magnetschalteranordnungen beschrieben worden sind.
Es gibt den Verriegelungstyp nach dem Beispiel der Schalteran
ordnung 20 in Fig. 1, in der der bewegliche Schalterkontakt in
der zuletzt eingestellten Position verbleibt, wenn der zugehö
rige Elektromagnet entregt wird, und den Ausfallsicherungstyp
der Schalteranordnungen 20B bis 20E, bei denen die Schalter
kontakte immer in die Ausfallsicherungs-Leitungsüberbrückungs-
Stellung zurückkehren, wenn das steuernde Magnetfeld schwächer
wird oder abgeschaltet wird.
Falls gewünscht, kann man die abstandssteuernden Magnete
142a, 142b und 142′ der Schalteranordnungen 20D und 20E durch
ein anderes mechanisches Antriebsglied als einen Elektromotor
drehen oder einstellen, ohne damit die der Magnetschalteran
ordnung zugrundeliegende Betriebsweise zu verändern.
Die abgeschlossenen Hohlräume 25, 25a bis 25d können als Re
laishohlräume eingesetzt werden, um andere elektrische Signale
als Mikrowellen- und HF-Signale zu schalten.
Bei der praktischen Ausführung der Magnetschalteranordnungen
können die verschiedenen Magnete als Miniaturelemente ausge
führt oder aus Seltenerdmaterial hergestellt werden. Wenn die
Kontaktstreifen aus Weicheisen gebildet sind, können sie zur
Verbesserung ihrer Leitfähigkeit zum Erreichen niedriger Be
triebsverluste goldplattiert werden. Die verschiedenen Ma
gnetschalteranordnungen können miniaturisiert werden. Die
Kontaktstreifen der beweglichen Kontakte können etwa 0,5 mm
(0,019 inches) stark sein und ihr gesamter Hub kann etwa 2,3
mm (0,09 inches) betragen.
Die Schalteranordnungen haben Einrichtungen 25a bis 25d, die
völlig abgedichtet sind, um störende Einflüsse von außen zu
vermeiden. Die kleinen Magnete 10, 110b, 110c′, 110c′′, 164, 186
unter den beweglichen Kontakten sind ausreichend stark, um
zwangsweise sicheren elektrischen Kontakt mit den Anschlüssen
der Koaxialleitungen herbeizuführen. Der Motor oder das me
chanische Betätigungsglied, der/das die oberen Magnete dreht
oder einstellt, um die Eingangs-Ausgangs-Verbindungen zu öff
nen, ist sehr schwach belastet, weil er nur die Magnete in ei
ner Ebene zu drehen hat. Die Kraft für das Schließen der Lei
tungsverbindungen wird von den Magneten unter den beweglichen
Schalterkontakten ausgeübt.
Das vorstehend Gesagte betrifft natürlich nur eine bevorzugte
Ausführungsform der Erfindung als Beispiel für mögliche Aus
führungen, und die Erfindung soll alle Abänderungen und Modi
fikationen des hier zur Erläuterung beschriebenen Erfindungs
beispiels umfassen, soweit diese keine Abweichung von dem Er
findungsgedanken darstellen.
Claims (19)
1. Magnetschalter für Koaxial-Übertragungsleitungen, um
fassend:
einen Hohlkörper mit in Abstand voneinander stehenden Wän den, die einen geschlossenen Hohlraum definieren, mit in ge genseitigem seitlichem Abstand angeordneten Bohrungen in einer der genannten Wände,
eine erste und eine zweite Koaxial-Übertragungsleitung, aufgenommen in die genannten Bohrungen und versehen mit in seitlichem gegenseitigem Abstand stehenden leitenden Anschlüs sen für die erste und die zweite Leitung in dem genannten Hohlraum,
ein elektrisch leitendes erstes Kontaktorgan, das in dem genannten Hohlraum hin und her bewegbar ist zwischen einer er sten Position für geschlossenen Stromkreis mit Überbrückung zwischen den Anschlüssen der genannten ersten Leitung und der genannten zweiten Leitung und einer zweiten Position für of fenen Stromkreis im Abstand von den genannten Leitungsan schlüssen,
Führungsmittel in dem genannten Hohlraum, die das genannte Kontaktorgan einengen, so daß es sich zwischen der genannten ersten und der genannten zweiten Position hin und her bewegt,
eine von dem genannten Körper gehaltene erste Magnetein richtung, die so eingerichtet ist, daß sie das genannte Kon taktorgan magnetisch aus der genannten ersten Position für ge schlossenen Stromkreis in die genannte zweite Position für of fenen Stromkreis bewegt,
eine von dem genannten Körper gehaltene zweite Magnetein richtung, die so eingerichtet ist, daß sie das genannte Kon taktorgan magnetisch aus der genannten zweiten Position für offenen Stromkreis in die genannte erste Position für ge schlossenen Stromkreis bewegt,
einen Elektromagneten mit einem magnetisierbaren Kern und einer Wicklung auf dem genannten Kern, welche genannte erste Magneteinrichtung einen ersten Spulenabschnitt der genannten Wicklung umfaßt,
wobei der genannte Elektromagnet das genannte Kontaktorgan magnetisch aus der genannten ersten Position für geschlossenen Stromkreis in die genannte zweite Position für offenen Stromkreis zu bewegen vermag, wenn der genannte Spu lenabschnitt erregt wird,
wobei die genannte zweite Magneteinrichtung einen zweiten Spulenabschnitt der genannten Wicklung umfaßt und der genannte Elektromagnet das genannte Kontaktorgan magnetisch aus der ge nannten zweiten Position für offenen Stromkreis in die genann te erste Position für geschlossenen Stromkreis zu bewegen ver mag, wenn der genannte zweite Spulenabschnitt erregt wird, während der genannte erste Spulenabschnitt entregt ist, und
wobei das genannte Kontaktorgan einen Kontaktstreifen aus nichtmagnetischem Material umfaßt und mindestens einen Perma nentmagneten auf dem genannten Streifen, bestimmt für abwech selnde Anziehung und Abstoßung durch den genannten Elektroma gneten, wenn der genannte erste und der genannte zweite Spu lenabschnitt abwechselnd erregt werden.
einen Hohlkörper mit in Abstand voneinander stehenden Wän den, die einen geschlossenen Hohlraum definieren, mit in ge genseitigem seitlichem Abstand angeordneten Bohrungen in einer der genannten Wände,
eine erste und eine zweite Koaxial-Übertragungsleitung, aufgenommen in die genannten Bohrungen und versehen mit in seitlichem gegenseitigem Abstand stehenden leitenden Anschlüs sen für die erste und die zweite Leitung in dem genannten Hohlraum,
ein elektrisch leitendes erstes Kontaktorgan, das in dem genannten Hohlraum hin und her bewegbar ist zwischen einer er sten Position für geschlossenen Stromkreis mit Überbrückung zwischen den Anschlüssen der genannten ersten Leitung und der genannten zweiten Leitung und einer zweiten Position für of fenen Stromkreis im Abstand von den genannten Leitungsan schlüssen,
Führungsmittel in dem genannten Hohlraum, die das genannte Kontaktorgan einengen, so daß es sich zwischen der genannten ersten und der genannten zweiten Position hin und her bewegt,
eine von dem genannten Körper gehaltene erste Magnetein richtung, die so eingerichtet ist, daß sie das genannte Kon taktorgan magnetisch aus der genannten ersten Position für ge schlossenen Stromkreis in die genannte zweite Position für of fenen Stromkreis bewegt,
eine von dem genannten Körper gehaltene zweite Magnetein richtung, die so eingerichtet ist, daß sie das genannte Kon taktorgan magnetisch aus der genannten zweiten Position für offenen Stromkreis in die genannte erste Position für ge schlossenen Stromkreis bewegt,
einen Elektromagneten mit einem magnetisierbaren Kern und einer Wicklung auf dem genannten Kern, welche genannte erste Magneteinrichtung einen ersten Spulenabschnitt der genannten Wicklung umfaßt,
wobei der genannte Elektromagnet das genannte Kontaktorgan magnetisch aus der genannten ersten Position für geschlossenen Stromkreis in die genannte zweite Position für offenen Stromkreis zu bewegen vermag, wenn der genannte Spu lenabschnitt erregt wird,
wobei die genannte zweite Magneteinrichtung einen zweiten Spulenabschnitt der genannten Wicklung umfaßt und der genannte Elektromagnet das genannte Kontaktorgan magnetisch aus der ge nannten zweiten Position für offenen Stromkreis in die genann te erste Position für geschlossenen Stromkreis zu bewegen ver mag, wenn der genannte zweite Spulenabschnitt erregt wird, während der genannte erste Spulenabschnitt entregt ist, und
wobei das genannte Kontaktorgan einen Kontaktstreifen aus nichtmagnetischem Material umfaßt und mindestens einen Perma nentmagneten auf dem genannten Streifen, bestimmt für abwech selnde Anziehung und Abstoßung durch den genannten Elektroma gneten, wenn der genannte erste und der genannte zweite Spu lenabschnitt abwechselnd erregt werden.
2. Magnetschalter nach Anspruch 1, ferner umfassend eine
dritte Magneteinrichtung, die neben dem genannten Kontaktorgan
angeordnet ist, um dieses in der genannten zweiten Position
für geschlossenen Stromkreis zu halten, wenn der genannte er
ste Spulenabschnitt und der genannte zweite Spulenabschnitt
entregt sind.
3. Magnetschalter für Koaxial-Übertragungsleitungen, um
fassend:
einen Hohlkörper mit in Abstand voneinander stehenden Wän den, die einen geschlossenen Hohlraum definieren, mit in ge genseitigem seitlichem Abstand angeordneten Bohrungen in einer der genannten Wände,
eine erste und eine zweite Koaxial-Übertragungsleitung, aufgenommen in die genannten Bohrungen und versehen mit in seitlichem gegenseitigem Abstand stehenden leitenden Anschlüs sen für die erste und die zweite Leitung in dem genannten Hohlraum,
ein elektrisch leitendes erstes Kontaktorgan, das in dem genannten Hohlraum hin und her bewegbar ist zwischen einer er sten Position für geschlossenen Stromkreis mit Überbrückung zwischen den Anschlüssen der genannten ersten Leitung und der genannten zweiten Leitung und einer zweiten Position für offe nen Stromkreis im Abstand von den genannten Leitungsanschlüs sen,
Führungsmittel in dem genannten Hohlraum, die das genannte Kontaktorgan einengen, so daß es sich zwischen der genannten ersten und der genannten zweiten Position hin und her bewegt,
eine von dem genannten Körper gehaltene erste Magnetein richtung, die so eingerichtet ist, daß sie das genannte Kon taktorgan magnetisch aus der genannten ersten Position für ge schlossenen Stromkreis in die genannte zweite Position für of fenen Stromkreis bewegt,
eine von dem genannten Körper gehaltene zweite Magnetein richtung, die so eingerichtet ist, daß sie das genannte Kon taktorgan aus der genannten zweiten Position für offenen Stromkreis magnetisch in die genannte erste Position für ge schlossenen Stromkreis bewegt,
einen Elektromagneten mit einem magnetisierbaren Kern und einer Wicklung auf dem genannten Kern, welche genannte erste Magneteinrichtung einen ersten Spulenabschnitt der genannten Wicklung umfaßt,
wobei der genannte Elektromagnet das genannte Kontaktorgan magnetisch aus der genannten ersten Position für geschlossenen Stromkreis in die genannte zweite Position für offenen Stromkreis zu bewegen vermag, wenn der genannte Spu lenabschnitt erregt wird,
wobei die genannte zweite Magneteinrichtung einen zweiten Spulenabschnitt der genannten Wicklung umfaßt und der genannte Elektromagnet das genannte Kontaktorgan magnetisch aus der ge nannten zweiten Position für offenen Stromkreis in die genann te erste Position für geschlossenen Stromkreis zu bewegen ver mag, wenn der genannte zweite Spulenabschnitt erregt wird, während der genannte erste Spulenabschnitt entregt ist, und
wobei das genannte Kontaktorgan einen Kontaktstreifen aus magnetisiertem Material umfaßt, zur abwechselnden Anziehung und Abstoßung durch den genannten Elektromagneten, wenn der genannte erste und der genannte zweite Spulenabschnitt abwech selnd erregt werden.
einen Hohlkörper mit in Abstand voneinander stehenden Wän den, die einen geschlossenen Hohlraum definieren, mit in ge genseitigem seitlichem Abstand angeordneten Bohrungen in einer der genannten Wände,
eine erste und eine zweite Koaxial-Übertragungsleitung, aufgenommen in die genannten Bohrungen und versehen mit in seitlichem gegenseitigem Abstand stehenden leitenden Anschlüs sen für die erste und die zweite Leitung in dem genannten Hohlraum,
ein elektrisch leitendes erstes Kontaktorgan, das in dem genannten Hohlraum hin und her bewegbar ist zwischen einer er sten Position für geschlossenen Stromkreis mit Überbrückung zwischen den Anschlüssen der genannten ersten Leitung und der genannten zweiten Leitung und einer zweiten Position für offe nen Stromkreis im Abstand von den genannten Leitungsanschlüs sen,
Führungsmittel in dem genannten Hohlraum, die das genannte Kontaktorgan einengen, so daß es sich zwischen der genannten ersten und der genannten zweiten Position hin und her bewegt,
eine von dem genannten Körper gehaltene erste Magnetein richtung, die so eingerichtet ist, daß sie das genannte Kon taktorgan magnetisch aus der genannten ersten Position für ge schlossenen Stromkreis in die genannte zweite Position für of fenen Stromkreis bewegt,
eine von dem genannten Körper gehaltene zweite Magnetein richtung, die so eingerichtet ist, daß sie das genannte Kon taktorgan aus der genannten zweiten Position für offenen Stromkreis magnetisch in die genannte erste Position für ge schlossenen Stromkreis bewegt,
einen Elektromagneten mit einem magnetisierbaren Kern und einer Wicklung auf dem genannten Kern, welche genannte erste Magneteinrichtung einen ersten Spulenabschnitt der genannten Wicklung umfaßt,
wobei der genannte Elektromagnet das genannte Kontaktorgan magnetisch aus der genannten ersten Position für geschlossenen Stromkreis in die genannte zweite Position für offenen Stromkreis zu bewegen vermag, wenn der genannte Spu lenabschnitt erregt wird,
wobei die genannte zweite Magneteinrichtung einen zweiten Spulenabschnitt der genannten Wicklung umfaßt und der genannte Elektromagnet das genannte Kontaktorgan magnetisch aus der ge nannten zweiten Position für offenen Stromkreis in die genann te erste Position für geschlossenen Stromkreis zu bewegen ver mag, wenn der genannte zweite Spulenabschnitt erregt wird, während der genannte erste Spulenabschnitt entregt ist, und
wobei das genannte Kontaktorgan einen Kontaktstreifen aus magnetisiertem Material umfaßt, zur abwechselnden Anziehung und Abstoßung durch den genannten Elektromagneten, wenn der genannte erste und der genannte zweite Spulenabschnitt abwech selnd erregt werden.
4. Magnetschalter nach Anspruch 3, ferner eine dritte Ma
gneteinrichtung umfassend, die neben dem genannten Kontaktor
gan angeordnet ist, um dieses in der genannten zweiten Posi
tion für geschlossenen Stromkreis zu halten, wenn der genannte
erste und der genannte zweite Spulenabschnitt entregt sind.
5. Magnetschalter nach Anspruch 1, ferner einen ersten
Permanentmagneten umfassend, der neben dem genannten Kontakt
organ angeordnet ist und dieses magnetisch in die genannte
erste Position für geschlossenen Stromkreis aus der genannten
zweiten Position für offenen Stromkreis zu bewegen vermag und
das genannte Kontaktorgan in der genannten ersten Position für
geschlossenen Stromkreis zu halten vermag, wenn der genannte
erste Spulenabschnitt entregt ist.
6. Magnetschalter für Koaxial-Übertragungsleitungen, um
fassend:
einen Hohlkörper mit in Abstand voneinander stehenden Wän den, die einen geschlossenen Hohlraum definieren, mit in ge genseitigem seitlichem Abstand angeordneten Bohrungen in einer der genannten Wände,
eine erste und eine zweite Koaxial-Übertragungsleitung, aufgenommen in die genannten Bohrungen und versehen mit in seitlichem gegenseitigem Abstand stehenden leitenden Anschlüs sen für die erste und die zweite Leitung in dem genannten Hohlraum,
ein elektrisch leitendes erstes Kontaktorgan, das in dem genannten Hohlraum hin und her bewegbar ist zwischen einer er sten Position für geschlossenen Stromkreis mit Überbrückung zwischen den Anschlüssen der genannten ersten Leitung und der genannten zweiten Leitung und einer zweiten Position für offe nen Stromkreis im Abstand von den genannten Leitungsanschlüs sen,
Führungsmittel in dem genannten Hohlraum, die das genannte Kontaktorgan einengen, so daß es sich zwischen der genannten ersten und der genannten zweiten Position hin und her bewegt,
eine von dem genannten Körper gehaltene erste Magnetein richtung, die so eingerichtet ist, daß sie das genannte Kon taktorgan magnetisch aus der genannten ersten Position für ge schlossenen Stromkreis in die genannte zweite Position für of fenen Stromkreis bewegt,
eine von dem genannten Körper gehaltene zweite Magnetein richtung, die so eingerichtet ist, daß sie das genannte Kon taktorgan magnetisch aus der genannten zweiten Position für offenen Stromkreis in die genannte erste Position für ge schlossenen Stromkreis bewegt,
worin die genannte erste Magneteinrichtung einen ersten Permanentmagneten umfaßt, der so angeordnet ist, daß er das genannte Kontaktorgan anzieht und magnetisch in die genannte zweite Position für offenen Stromkreis bewegt.
einen Hohlkörper mit in Abstand voneinander stehenden Wän den, die einen geschlossenen Hohlraum definieren, mit in ge genseitigem seitlichem Abstand angeordneten Bohrungen in einer der genannten Wände,
eine erste und eine zweite Koaxial-Übertragungsleitung, aufgenommen in die genannten Bohrungen und versehen mit in seitlichem gegenseitigem Abstand stehenden leitenden Anschlüs sen für die erste und die zweite Leitung in dem genannten Hohlraum,
ein elektrisch leitendes erstes Kontaktorgan, das in dem genannten Hohlraum hin und her bewegbar ist zwischen einer er sten Position für geschlossenen Stromkreis mit Überbrückung zwischen den Anschlüssen der genannten ersten Leitung und der genannten zweiten Leitung und einer zweiten Position für offe nen Stromkreis im Abstand von den genannten Leitungsanschlüs sen,
Führungsmittel in dem genannten Hohlraum, die das genannte Kontaktorgan einengen, so daß es sich zwischen der genannten ersten und der genannten zweiten Position hin und her bewegt,
eine von dem genannten Körper gehaltene erste Magnetein richtung, die so eingerichtet ist, daß sie das genannte Kon taktorgan magnetisch aus der genannten ersten Position für ge schlossenen Stromkreis in die genannte zweite Position für of fenen Stromkreis bewegt,
eine von dem genannten Körper gehaltene zweite Magnetein richtung, die so eingerichtet ist, daß sie das genannte Kon taktorgan magnetisch aus der genannten zweiten Position für offenen Stromkreis in die genannte erste Position für ge schlossenen Stromkreis bewegt,
worin die genannte erste Magneteinrichtung einen ersten Permanentmagneten umfaßt, der so angeordnet ist, daß er das genannte Kontaktorgan anzieht und magnetisch in die genannte zweite Position für offenen Stromkreis bewegt.
7. Magnetschalteranordnung nach Anspruch 6, worin die ge
nannte zweite Magneteinrichtung einen zweiten Permanentmagne
ten umfaßt, der neben dem genannten Kontaktorgan angeordnet
ist und das genannte Kontaktorgan anzieht und magnetisch in
die genannte zweite Position für geschlossenen Stromkreis be
wegt und das genannte Kontaktorgan in der genannten zweiten
Position für geschlossenen Stromkreis hält.
8. Magnetschalteranordnung nach Anspruch 7, worin das ge
nannte Kontaktorgan einen Magnetkontaktstreifen umfaßt, der
für abwechselnde magnetische Anziehung und Bewegung durch den
genannten ersten und den genannten zweiten Permanentmagneten
angewendet wird.
9. Magnetschalteranordnung nach Anspruch 7, worin das ge
nannte Kontaktorgan einen nichtmagnetischen Streifen umfaßt
sowie ein Magnetorgan auf dem genannten Streifen, bestimmt für
abwechselnde magnetische Anziehung und Bewegung durch den ge
nannten ersten und den genannten zweiten Permanentmagneten.
10. Magnetschalter nach Anspruch 1, ferner umfassend:
eine dritte Koaxial-Übertragungsleitung, aufgenommen in ei ner weiteren der genannten Bohrungen und versehen mit einem Anschluß für den dritten Leiter in seitlichem Abstand von dem genannten Anschluß für den zweiten Leiter in dem genannten Hohlraum,
ein elektrisch leitendes zweites Kontaktorgan, das in dem genannten Hohlraum hin und her bewegbar ist zwischen einer dritten Position für geschlossenen Stromkreis mit Überbrückung zwischen den Anschlüssen der genannten zweiten Leitung und der genannten dritten Leitung und einer vierten Position für offe nen Stromkreis im Abstand von den genannten Anschlüssen der zweiten und der dritten Leitung,
weitere Führungsmittel in dem genannten Hohlraum, die das genannte zweite Kontaktorgan einengen, so daß es sich zwischen der genannten dritten und der genannten vierten Position hin und her bewegt,
eine von dem genannten Körper gehaltene dritte Magnetein richtung, die so eingerichtet ist, daß sie das genannte zweite Kontaktorgan magnetisch aus der genannten dritten Position für geschlossenen Stromkreis in die genannte vierte Position für offenen Stromkreis bewegt, und
eine von dem genannten Körper gehaltene vierte Magnetein richtung, die so eingerichtet ist, daß sie das genannte zweite Kontaktorgan magnetisch von der genannten vierten Position für offenen Stromkreis in die genannte dritte Position für ge schlossenen Stromkreis bewegt.
eine dritte Koaxial-Übertragungsleitung, aufgenommen in ei ner weiteren der genannten Bohrungen und versehen mit einem Anschluß für den dritten Leiter in seitlichem Abstand von dem genannten Anschluß für den zweiten Leiter in dem genannten Hohlraum,
ein elektrisch leitendes zweites Kontaktorgan, das in dem genannten Hohlraum hin und her bewegbar ist zwischen einer dritten Position für geschlossenen Stromkreis mit Überbrückung zwischen den Anschlüssen der genannten zweiten Leitung und der genannten dritten Leitung und einer vierten Position für offe nen Stromkreis im Abstand von den genannten Anschlüssen der zweiten und der dritten Leitung,
weitere Führungsmittel in dem genannten Hohlraum, die das genannte zweite Kontaktorgan einengen, so daß es sich zwischen der genannten dritten und der genannten vierten Position hin und her bewegt,
eine von dem genannten Körper gehaltene dritte Magnetein richtung, die so eingerichtet ist, daß sie das genannte zweite Kontaktorgan magnetisch aus der genannten dritten Position für geschlossenen Stromkreis in die genannte vierte Position für offenen Stromkreis bewegt, und
eine von dem genannten Körper gehaltene vierte Magnetein richtung, die so eingerichtet ist, daß sie das genannte zweite Kontaktorgan magnetisch von der genannten vierten Position für offenen Stromkreis in die genannte dritte Position für ge schlossenen Stromkreis bewegt.
11. Magnetschalter nach Anspruch 10, worin die genannte
dritte Magneteinrichtung einen zweiten Spulenabschnitt der ge
nannten Wicklung umfaßt, wobei der genannte Elektromagnet das
genannte zweite Kontaktorgan magnetisch aus der genannten
dritten Position für geschlossenen Stromkreis in die genannte
vierte Position für offenen Stromkreis zu bewegen vermag, wenn
der genannte zweite Spulenabschnitt erregt wird.
12. Magnetschalter nach Anspruch 10, ferner umfassend ei
nen zweiten Elektromagneten mit einem magnetisierbaren zweiten
Kern und einer zweiten Wicklung auf dem genannten zweiten
Kern, welcher zweite Elektromagnet das genannte zweite Kon
taktorgan magnetisch aus der genannten dritten Position für
geschlossenen Stromkreis in die genannte vierte Position für
offenen Stromkreis zu bewegen vermag, wenn die genannte zweite
Wicklung erregt wird.
13. Magnetschalter nach Anspruch 11, worin die genannte
zweite Magneteinrichtung einen dritten Spulenabschnitt der ge
nannten Wicklung umfaßt, wobei der Elektromagnet das genannte
erste Kontaktorgan magnetisch aus der genannten zweiten Posi
tion für offenen Stromkreis in die genannte erste Position für
geschlossenen Stromkreis zu bewegen vermag, wenn der genannte
dritte Spulenabschnitt erregt wird, während der genannte erste
Spulenabschnitt entregt ist, und worin die genannte zweite Ma
gneteinrichtung ferner einen vierten Spulenabschnitt der ge
nannten Wicklung umfaßt, welcher genannte Elektromagnet das
genannte zweite Kontaktorgan magnetisch aus der genannten
vierten Position für offenen Stromkreis in die genannte dritte
Position für geschlossenen Stromkreis zu bewegen vermag, wenn
der genannte vierte Spulenabschnitt erregt wird, während der
genannte dritte Spulenabschnitt entregt ist.
14. Magnetschalter nach Anspruch 12, worin die genannte
zweite Magneteinrichtung einen ersten Permanentmagneten um
faßt, der neben dem genannten ersten Kontaktorgan angeordnet
ist und diesen magnetisch in die genannte erste Position für
geschlossenen Stromkreis aus der genannten zweiten Position
für offenen Stromkreis zu bewegen und das genannte erste Kon
taktorgan in der genannten ersten Stellung für geschlossenen
Stromkreis zu halten vermag, wenn die genannte erste Wicklung
entregt wird, und worin die genannte zweite Magneteinrichtung
ferner einen zweiten Permanentmagneten umfaßt, der neben dem
genannten zweiten Kontaktorgan angeordnet ist und dieses ma
gnetisch in die genannte dritte Position für geschlossenen
Stromkreis aus der genannten vierten Position für offenen
Stromkreis zu bewegen und das genannte zweite Kontaktorgan in
der genannten dritten Position für geschlossenen Stromkreis zu
halten vermag, wenn die genannte zweite Wicklung entregt wird.
15. Magnetschalteranordnung für Koaxial-Übertragungslei
tungen, umfassend:
einen Hohlkörper mit in Abstand voneinander stehenden Wän den, die einen geschlossenen Hohlraum definieren, mit in ge genseitigem seitlichem Abstand angeordneten Bohrungen in einer der genannten Wände,
ein erstes, zweites, drittes und viertes Kontaktorgan, die in dem genannten Hohlraum zwischen einer ersten Position für geschlossenen Stromkreis mit Überbrückung zwischen jeweils zwei benachbarten der genannten Anschlüsse und einer Position für offenen Stromkreis im Abstand von den genannten Anschlüs sen hin und her bewegbar sind,
Führungsmittel in dem genannten Hohlraum, die die genannten Kontaktorgane einengen, so daß sie sich zwischen der genannten ersten und der genannten zweiten Position hin und her bewegen, und
eine erste Magneteinrichtung, die an einem bestimmten Ort in bezug auf die genannten Kontaktorgane angeordnet werden kann und so eingerichtet ist, daß sie das genannte erste und das genannte dritte Kontaktorgan magnetisch aus der genannten ersten Position für geschlossenen Stromkreis in die genannte zweite Position für offenen Stromkreis bewegt, während das ge nannte zweite und das genannte vierte Kontaktorgan in der ge nannten ersten Position für geschlossenen Stromkreis ver bleibt, wobei die genannte erste Magneteinrichtung an einem anderen, von dem genannten einen bestimmten Ort entfernten Ort angeordnet werden kann und so eingerichtet ist, daß sie das genannte zweite und das genannte vierte Kontaktorgan magne tisch aus der genannten ersten Position für geschlossenen Stromkreis in die genannte zweite Position für offenen Strom kreis bewegt, während das genannte erste und das genannte dritte Kontaktorgan in der genannten ersten Position für ge schlossenen Stromkreis verbleiben.
einen Hohlkörper mit in Abstand voneinander stehenden Wän den, die einen geschlossenen Hohlraum definieren, mit in ge genseitigem seitlichem Abstand angeordneten Bohrungen in einer der genannten Wände,
ein erstes, zweites, drittes und viertes Kontaktorgan, die in dem genannten Hohlraum zwischen einer ersten Position für geschlossenen Stromkreis mit Überbrückung zwischen jeweils zwei benachbarten der genannten Anschlüsse und einer Position für offenen Stromkreis im Abstand von den genannten Anschlüs sen hin und her bewegbar sind,
Führungsmittel in dem genannten Hohlraum, die die genannten Kontaktorgane einengen, so daß sie sich zwischen der genannten ersten und der genannten zweiten Position hin und her bewegen, und
eine erste Magneteinrichtung, die an einem bestimmten Ort in bezug auf die genannten Kontaktorgane angeordnet werden kann und so eingerichtet ist, daß sie das genannte erste und das genannte dritte Kontaktorgan magnetisch aus der genannten ersten Position für geschlossenen Stromkreis in die genannte zweite Position für offenen Stromkreis bewegt, während das ge nannte zweite und das genannte vierte Kontaktorgan in der ge nannten ersten Position für geschlossenen Stromkreis ver bleibt, wobei die genannte erste Magneteinrichtung an einem anderen, von dem genannten einen bestimmten Ort entfernten Ort angeordnet werden kann und so eingerichtet ist, daß sie das genannte zweite und das genannte vierte Kontaktorgan magne tisch aus der genannten ersten Position für geschlossenen Stromkreis in die genannte zweite Position für offenen Strom kreis bewegt, während das genannte erste und das genannte dritte Kontaktorgan in der genannten ersten Position für ge schlossenen Stromkreis verbleiben.
16. Magnetschalteranordnung nach Anspruch 15, ferner eine
zweite Magneteinrichtung umfassend, die neben jedem der ge
nannten Kontaktorgane angeordnet und so eingerichtet ist, daß
sie das genannte erste und das genannte dritte Kontaktorgan in
die genannte erste Position für geschlossenen Stromkreis zu
rückführt, wenn die genannte erste Magneteinrichtung sich an
den genannten zweiten Ort bewegt, und das genannte zweite und
das genannte vierte Kontaktorgan in die genannte erste Posi
tion für geschlossenen Stromkreis zurückführt, wenn die ge
nannte erste Magneteinrichtung sich an den genannten ersten
Ort bewegt.
17. Magnetschalteranordnung nach Anspruch 16, ferner um
fassend eine Einrichtung zum abwechselnden Drehen der genann
ten ersten Magneteinrichtung an den genannten ersten und den
genannten zweiten Ort.
18. Magnetschalteranordnung nach Anspruch 17, worin alle
genannten Magneteinrichtungen Permanentmagnete sind.
19. Magnetschalter für Koaxial-Übertragungsleitungen, um
fassend:
einen Körper, in welchem mit gegenseitigem Abstand angeord nete Wände einen dazwischenliegenden geschlossenen Wellenlei terhohlraum definieren, wobei eine der genannten Wände in ge genseitigem seitlichem Abstand angeordnete axiale Parallelboh rungen aufweist,
einen ersten, zweiten und dritten Koaxialstecker für drei Ko axial-Übertragungsleiter in jeweils einer der genannten Boh rungen mit leitenden Kernen, die in einem ersten, zweiten und dritten, mit gegenseitigem seitlichem Abstand befestigten Kon taktorgan in dem genannten Hohlraum enden,
ein elektromagnetisches Betätigungsglied an dem genannten Körper mit jeweils einem in gegenseitigem seitlichem Abstand befindlichen ersten, zweiten und dritten festliegenden Magnet pol, welche Pole in dem Hohlraum fluchtend mit und in Abstand von dem genannten feststehenden, jeweils zugeordneten Kontakt organ angeordnet sind,
ein erstes und ein zweites bewegliches Kontaktorgan in dem genannten Hohlraum, bei denen in Abstand voneinander jeweils zwei festliegende Permanentmagnete vorgesehen sind, die neben jeweils zwei zugeordneten der genannten drei Pole angeordnet sind, welche Magnete einander gegenüberliegende magnetische N- und S-Polaritäten besitzen, wobei das genannte erste bewegli che Kontaktorgan neben dem genannten ersten und dem genannten zweiten Pol angeordnet ist und das genannte zweite bewegliche Kontaktorgan neben dem genannten zweiten und dem genannten dritten Pol angeordnet ist,
an jedem beweglichen Kontaktorgan isolierende Führungsstif te, die die genannten beweglichen Kontaktorgane einengen, so daß diese sich seitwärts zwischen den genannten Polen und den genannten festliegenden Kontaktorganen bewegen; und
an dem genannten elektromagnetischen Betätigungsglied eine Spulenwicklung, die so eingerichtet ist, daß der genannte er ste und der genannte zweite Magnetpol mit Magnetpolaritäten polarisiert werden, die jeweils den genannten N- und S-Polari täten der genannten Magnete entsprechen, um das genannte erste bewegliche Kontaktorgan in direkten Kontakt mit dem genannten ersten und zweiten festliegenden Kontaktorgan zu bringen, da mit eine elektrische Überbrückung zwischen den genannten lei tenden Kernen des genannten ersten und des genannten zweiten Koaxialsteckers hergestellt und das genannte erste bewegliche Kontaktorgan daran festgehalten wird, wobei die genannte Spu lenwicklung ferner so eingerichtet ist, daß der genannte drit te Magnetpol so polarisiert wird, daß das genannte zweite be wegliche Kontaktorgan in Richtung auf den genannten zweiten und den genannten dritten Magnetpol angezogen und daran fest gehalten wird, so daß die genannten Kerne des genannten zwei ten und des genannten dritten Koaxialsteckers in offenem Stromkreis verbleiben, und ferner auf dem genannten elektroma gnetischen Betätigungsglied eine weitere Spulenwicklung, die so eingerichtet ist, daß die genannten Magnetpole mit einer solchen magnetischen Polarität polarisiert werden, daß das ge nannte erste bewegliche Kontaktorgan in Richtung auf den er sten und den zweiten Pol angezogen wird und von dem genannten ersten und dem genannten zweiten festliegenden Kontaktorgan entfernt wird, um den Stromkreis mit dem genannten ersten und dem genannten zweiten Koaxialstecker zu öffnen, und so, daß das genannte zweite bewegliche Kontaktorgan von dem genannten zweiten und dem genannten dritten Pol zu dem genannten zweiten und dem genannten dritten festliegenden Kontaktorgan hin abge stoßen werden, um die Überbrückung zwischen den genannten Ker nen des genannten zweiten und des genannten dritten Koaxial steckers herzustellen und den Stromkreis mit diesen zu schlie ßen, wodurch eine abwechselnde elektrische Erregung der ge nannten Wicklungen zum Schließen des Stromkreises der genann ten ersten und der genannten zweiten Übertragungsleitung führt, während der Stromkreis der genannten zweiten und der genannten dritten Übertragungsleitung offen ist, und umge kehrt.
einen Körper, in welchem mit gegenseitigem Abstand angeord nete Wände einen dazwischenliegenden geschlossenen Wellenlei terhohlraum definieren, wobei eine der genannten Wände in ge genseitigem seitlichem Abstand angeordnete axiale Parallelboh rungen aufweist,
einen ersten, zweiten und dritten Koaxialstecker für drei Ko axial-Übertragungsleiter in jeweils einer der genannten Boh rungen mit leitenden Kernen, die in einem ersten, zweiten und dritten, mit gegenseitigem seitlichem Abstand befestigten Kon taktorgan in dem genannten Hohlraum enden,
ein elektromagnetisches Betätigungsglied an dem genannten Körper mit jeweils einem in gegenseitigem seitlichem Abstand befindlichen ersten, zweiten und dritten festliegenden Magnet pol, welche Pole in dem Hohlraum fluchtend mit und in Abstand von dem genannten feststehenden, jeweils zugeordneten Kontakt organ angeordnet sind,
ein erstes und ein zweites bewegliches Kontaktorgan in dem genannten Hohlraum, bei denen in Abstand voneinander jeweils zwei festliegende Permanentmagnete vorgesehen sind, die neben jeweils zwei zugeordneten der genannten drei Pole angeordnet sind, welche Magnete einander gegenüberliegende magnetische N- und S-Polaritäten besitzen, wobei das genannte erste bewegli che Kontaktorgan neben dem genannten ersten und dem genannten zweiten Pol angeordnet ist und das genannte zweite bewegliche Kontaktorgan neben dem genannten zweiten und dem genannten dritten Pol angeordnet ist,
an jedem beweglichen Kontaktorgan isolierende Führungsstif te, die die genannten beweglichen Kontaktorgane einengen, so daß diese sich seitwärts zwischen den genannten Polen und den genannten festliegenden Kontaktorganen bewegen; und
an dem genannten elektromagnetischen Betätigungsglied eine Spulenwicklung, die so eingerichtet ist, daß der genannte er ste und der genannte zweite Magnetpol mit Magnetpolaritäten polarisiert werden, die jeweils den genannten N- und S-Polari täten der genannten Magnete entsprechen, um das genannte erste bewegliche Kontaktorgan in direkten Kontakt mit dem genannten ersten und zweiten festliegenden Kontaktorgan zu bringen, da mit eine elektrische Überbrückung zwischen den genannten lei tenden Kernen des genannten ersten und des genannten zweiten Koaxialsteckers hergestellt und das genannte erste bewegliche Kontaktorgan daran festgehalten wird, wobei die genannte Spu lenwicklung ferner so eingerichtet ist, daß der genannte drit te Magnetpol so polarisiert wird, daß das genannte zweite be wegliche Kontaktorgan in Richtung auf den genannten zweiten und den genannten dritten Magnetpol angezogen und daran fest gehalten wird, so daß die genannten Kerne des genannten zwei ten und des genannten dritten Koaxialsteckers in offenem Stromkreis verbleiben, und ferner auf dem genannten elektroma gnetischen Betätigungsglied eine weitere Spulenwicklung, die so eingerichtet ist, daß die genannten Magnetpole mit einer solchen magnetischen Polarität polarisiert werden, daß das ge nannte erste bewegliche Kontaktorgan in Richtung auf den er sten und den zweiten Pol angezogen wird und von dem genannten ersten und dem genannten zweiten festliegenden Kontaktorgan entfernt wird, um den Stromkreis mit dem genannten ersten und dem genannten zweiten Koaxialstecker zu öffnen, und so, daß das genannte zweite bewegliche Kontaktorgan von dem genannten zweiten und dem genannten dritten Pol zu dem genannten zweiten und dem genannten dritten festliegenden Kontaktorgan hin abge stoßen werden, um die Überbrückung zwischen den genannten Ker nen des genannten zweiten und des genannten dritten Koaxial steckers herzustellen und den Stromkreis mit diesen zu schlie ßen, wodurch eine abwechselnde elektrische Erregung der ge nannten Wicklungen zum Schließen des Stromkreises der genann ten ersten und der genannten zweiten Übertragungsleitung führt, während der Stromkreis der genannten zweiten und der genannten dritten Übertragungsleitung offen ist, und umge kehrt.
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