DE4008417C2 - Vorrichtung zur Verbindung der elektrischen Anschlüsse von Kondensatoren - Google Patents
Vorrichtung zur Verbindung der elektrischen Anschlüsse von KondensatorenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Verbindung
der elektrischen Anschlüsse von Kondensatoren gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und kann insbesondere bei
der elektrischen Beschaltung von Stütz- und Glättungskondensatoren
für Stromrichter eingesetzt werden.
Derartige Vorrichtungen zur Verbindung der elektrischen Anschlüsse
von Kondensataoren sind aus der DE 34 10 843 C2,
DE-AS 11 20 598, DE-PS 5 20 874, EP 1 10 526 B1,
US 28 24 264, DE-GM 89 09 246 und DE-GM 86 05 496 bekannt.
Dabei werden im wesentlichen gerade Schaltschienen, Leiterstücke
aus flachen Blechstreifen, elektrische Verbindungseinrichtungen,
Stromschienen und Tragplatten (zusammengesetzt
aus Metallplatten und Kunststoffplatten, beispielsweise
doppeltkaschierte Leiterplatten) zur Kondensatoranschluß-
Verbindung vorgeschhlagen.
Eine Vorrichtung zur Verbindung der elektrischen Anschlüsse
von Kondensatoren ist auch aus der BBC-Druckschrift Nr.
VDVK 90 580 D, "E120-Elektrische Lokomotiven mit Drehstromantrieb
für die Deutsche Bundesbahn", 1979, Seite 22 bekannt.
Dort werden die elektrischen Anschlüsse der Stütz- und
Glättungskondensatoren eines Stromrichters in konventioneller
Art und Weise über isolierte Kupferkabel verbunden. Besonders
beim Einsatz von GTO-Thyristoren
(Gate-Turn-Off-Thyristoren) als Stromrichterventile kann es
von Nachteil sein, daß durch die Verkabelung Induktivitäten
von nicht zu vernachlässigender Größe geschaffen werden,
deren Größe zudem nicht exakt genug vorherberechenbar ist.
Für die optimale Auslegung eines mit GTO-Thyristoren bestückten
Stromrichters ist es jedoch von Bedeutung, die
durch stromrichter-externe Verschaltung gebildeten Induktivitäten
genau zu erfassen und möglichst gering zu halten.
In diesem Zusammenhang ist es bereits aus dem DE-GM
89 09 246 bekannt, eine aus mehreren, an einer Tragplatte
angebrachten Kondensatoren in elektrische Reihen- und/oder
Parallelschaltung bestehende Kondensatorbatterie induktionsarm
zu verschalten. Die Tragplatte ist hierzu als Stapel
aus Metallplatten und flächenmäßig größeren Kunststoffplatten
vorgesehen, wobei jeweils zwischen zwei Metallplatten
eine Kunststoffplatte angeordnet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
zur Verbindung der elektrischen Anschlüsse von Kondensatoren
zu schaffen, die möglichst induktivitätsarm ist und deren
Induktivität möglichst exakt vorherberechnet werden
kann.
Diese Aufgabe wird in Verbindung mit den Merkmalen des
Oberbegriffs erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des
Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere
darin, daß beim Einsatz der vorgeschlagenen Verbindungsbrücken
sehr kurze, starre Verbindungen für die elektrischen
Anschlüsse von Kondensatoren geschaffen werden.
Infolge der seitlichen Abwinkelung der Verbindungsbrücken
kann vorteilhaft eine Anordnung geschaffen werden, bei der
stromzuführender und stromabführender elektrischer Leiter
eines Kondensators eng benachbart sind, wodurch eine induktivitätsarme
Verschaltung von Kondenstoren ermöglicht
wird. Da die Verbindungsbrücken starr sind, sind die bei
der Kondensatorverschaltung gebildeten Induktivitäten reproduzierbar
und damit leicht vorherberechenbar. Bei Verwendung
der in der vorgeschlagenen Art und Weise verschalteten
Kondensatoren als Stütz- und Glättungskondensatoren
in GTO-bestückten
Stromrichtern ist es von Vorteil, wenn die durch externe
Verschaltungen gebildeten zusätzlichen Induktivitäten im
voraus reproduzierbar bestimmt werden können, um die Be
schaltung der GTO-Thyristoren optimal auszulegen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen gekennzeichnet.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnung
erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1 eine Aufsicht auf zwei und einen seitlichen
Schnitt durch eine Verbindungsbrücke,
Fig. 2 mehrere mit Hilfe von Verbindungsbrücken ver
schaltete Kondensatoren,
Fig. 3 einen seitlichen Schnitt durch einen mit meh
reren Verbindungsbrücken bestückten Kondensa
torschraubanschluß,
Fig. 4 eine Ausführungsvariante mit durch einen Iso
lator verbundenen Verbindungsbrücken.
In Fig. 1 ist eine Aufsicht auf zwei und ein seitlicher
Schnitt durch eine Verbindungsbrücke dargestellt. Es
sind zwei flache, starre, metallische Verbindungsbrücken
1, 2 zu erkennen, die jeweils aus einem geraden, flachen
Mittelabschnitt 3 und zwei an den Enden des Mittelab
schnitts 3 einstückig angeformte Seitenschenkel 4, 5
bestehen. Die Verbindungsbrücken 1, 2 sind spiegelsymme
trisch zueinander ausgebildet. Die vom Mittelabschnitt 3
seitlich abgewinkelten, flachen Seitenschenkel 4, 5 sind
an ihren Enden abgerundet. Die Verbindungsbrücken beste
hen aus einem elektrisch gut leitenden Metall, vorzugs
weise aus Kupfer, und können z. B. als Blechstanzteile
aus Kupferblech hergestellt werden.
Am Ort des Überganges vom Mittelabschnitt 3 zu einem
Seitenschenkel 4 bzw. 5 ist jeweils eine im Querschnitt
U-förmige Dehnbrücke 6 bzw. 7 angeordnet. Durch die
Dehnbrücken 6, 7 ist die Verbindungsbrücke in gewissen
Grenzen flexibel und kann Toleranzen ausgleichen, die
beim elektrischen Anschluß einer Vielzahl von horizontal
nebeneinander und vertikal übereinander angeordneten
Kondensatoren auftreten.
Die abgerundeten Enden der Seitenschenkel 4, 5 sind mit
Bohrungen 8, 9 zur Durchführung der Kondensatorschraub
anschlüsse versehen. Die Verbindungsbrücken 1, 2 sind
allseitig mit einer isolierenden Beschichtung 10 verse
hen. Die Beschichtung besteht vorzugsweise aus einem
Epoxyd. Von der Beschichtung 10 ausgenommen sind Kontak
tierungsringe 11, 12, die beidseitig kreisförmig um die
Bohrungen 8, 9 verlaufen und eine elektrisch leitende
Kontaktierung der Verbindungsbrücken mit den Kondensa
torschraubanschlüssen sowie weiteren Verbindungsbrücken
ermöglichen. Der Mittelabschnitt 3 jeder Verbindungs
brücke weist an einer Seitenkante eine halbkreisförmige
seitliche Aussparung 13 auf. Der Abstand a zwischen der
Aussparung 13 und einer Bohrung 8 bzw. 9 entspricht
exakt dem Abstand zwischen den beiden Kondensator
schraubanschlüssen eines Kondensators. Aufgrund der Aus
sparung 13 ist es möglich, ein und dieselbe Verbin
dungsbrücke universell sowohl zur horizontalen als auch
zur vertikalen Verschaltung von Kondensatoren heran
zuziehen (siehe hierzu auch Ausführungsbeispiel gemäß
Fig. 2).
Im Mittelabschnitt 3 einer Verbindungsbrücke befinden
sich zusätzlich zwei Bohrungen 14, 15, und zwar jeweils
zwischen Aussparung 13 und Dehnungsbrücke 6 bzw. 7. Auch
diese Bohrungen 14 bzw. 15 weisen kreisringförmige, von
der isolierenden Beschichtung 10 nicht bedeckte Kontak
tierungsringe 16 bzw. 17 auf. Diese zusätzlichen Bohrun
gen 14, 15 dienen zur Verschraubung mit Stromschienen,
die zum elektrischen Anschluß der Kondensatoren an ein
speisendes Netz bzw. an einen Stromrichter dienen.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Aufsicht auf zwei Ver
bindungsbrücken 1, 2 ist die konkrete, bei der Parallel
schaltung von zwei Kondensatoren auftretende Lage der
Verbindungsbrücken 1, 2 gezeigt. Die beiden elektrisch
zu verbindenden Kondensatoren sind dabei gestrichelt
angedeutet. Die Kondensatorschraubanschlüsse sind durch
die Bohrungen 8, 9 geführt. Dabei sind die beiden Ver
bindungsbrücken 1, 2 so angeordnet, daß sich die von den
Mittelabschnitten 3 abgewinkelten Seitenschenkel von
zwei verschiedenen Verbindungsbrücken voneinander ent
fernen, wodurch die beiden Mittelabschnitte 3 eng be
nachbart aneinander rücken.
Die durch die Dehnungsbrücken 6 entstehenden Erhebungen
sind zu den Kondensatoren hin gewandt. Die Aussparungen
13 beider Verbindungsbrücken sind voneinander abgewandt.
Zwischen beiden geraden, einander zugewandten, nicht mit
einer Aussparung versehenen Seitenkanten der Mittelab
schnitte 3 verbleibt ein Spalt mit der Breite b. Dabei
ist es von Vorteil für eine induktivitätsarme Verschal
tung der Kondensatoren, wenn der Abstand b gering ist.
Mit anderen Worten sind die Abwinkelung und die Länge
der Seitenschenkel 4, 5 unter Berücksichtigung der Brei
te c des Mittelabschnitts 3 und des Abstands a zwischen
zwei Kondensatorschraubanschlüssen eines zu verschalten
den Kondensators so zu bemessen, daß sich bei Montage
von zwei spiegelsymmetrisch ausgebildeten Verbindungs
brücken 1, 2 ein im Hinblick auf die auf den Kondensator
einwirkende elektrische Spannung ausreichender Abstand b
zwischen beiden benachbarten Seitenkanten der Mittelab
schnitte ergibt. Der Querschnitt der Verbindungsbrücke
1, 2 ist im Hinblick auf die zu führenden Ströme ausrei
chend zu bemessen, wobei insbesondere der Abstand d zwi
schen den Seitenkanten des Mittelabschnitts am Ort der
Aussparung nicht zu gering auszubilden ist.
In Fig. 2 sind mehrere, mit Hilfe von Verbindungsbrücken
verschaltete Kondensatoren dargestellt. Im einzelnen
sind drei horizontal angeordnete Kondensatoren 18, 19,
20 zu erkennen, unter denen eine weitere, horizontale
Kondensator-Dreiergruppe, bestehend aus den Kondensato
ren 21, 22, 23 liegt. Die beiden Kondensatorschrauban
schlüsse eines jeden Kondensators sind jeweils vertikal
untereinander angeordnet. Die Kondensatoren 18, 19 sind
über horizontal angeordnete Verbindungsbrücken 24, 25
und die Kondensatoren 19, 20 über horizontal angeordnete
Verbindungsbrücken 26, 27 miteinander verschaltet. In
gleicher Art und Weise sind die weiteren Kondensatoren
21, 22 bzw. 22, 23 über Verbindungsbrücken 28, 29 bzw.
30, 31 miteinander verschaltet. Zur Verbindung der obe
ren Kondensator-Dreiergruppe 18/19/20 mit der unteren
Kondensator-Dreiergruppe 21/22/23 sind die jeweils obe
ren Kondensatorschraubanschlüsse der Kondensatoren 19
und 22 über eine vertikal angeordnete Verbindungsbrücke
32 miteinander verschaltet. Die Aussparung 13 der Ver
bindungsbrücke 32 greift dabei um den unteren Kondensa
torschraubanschluß des Kondensators 19. Die untere Kon
densator-Dreiergruppe 21/22/23 ist mit einer weiteren,
nicht dargestellten Kondensator-Dreiergruppe elektrisch
verbunden, wozu eine weitere vertikal angeordnete Ver
bindungsbrücke 33 dient.
Zur weiteren elektrischen Verschaltung der Kondensatoren
ist eine vertikal angeordnete Stromschiene 34 am Ort der
zusätzlichen Bohrung 14 mit der Verbindungsbrücke 25
kontaktiert. Desgleichen ist eine weitere vertikal ange
ordnete Stromschiene 35 elektrisch leitend mit der Ver
bindungsbrücke 31 verbunden.
Die Richtung des in den einzelnen Verbindungsbrücken und
Stromschienen jeweils auftretenden Stromflusses ist
durch Pfeile gekennzeichnet. Dabei dienen die vertikal
angeordneten Verbindungsbrücken 32, 33 beispielsweise
als Stromzuführungen und die Stromschienen 34, 35 als
Stromrückleiter. Die oberen horizontalen Verbindungs
brücken 24, 26, 28, 30 dienen jeweils als Stromzuführung
und die unteren horizontalen Verbindungsbrücken 25, 27,
29, 31 als Stromrückleiter. Aus Fig. 2 ist klar zu erse
hen, daß der Stromfluß benachbarter horizontaler Verbin
dungsbrücken jeweils entgegengesetzt gerichtet ist. Das
gleiche gilt für die mit Stromschienen benachbarten ver
tikalen Verbindungsbrücken. Aufgrund dieser bifilaren
Konfiguration, bei der Stromleiter mit jeweils entgegen
gesetzt gerichtetem Stromfluß eng benachbart angeordnet
sind, ergibt sich die insgesamt induktionsarme Verschal
tung der Kondensatoren, mit nur geringem nach außen wir
kendem Magnetfeld.
In Fig. 3 ist ein seitlicher Schnitt durch einen mit
mehreren Verbindungsbrücken bestückten Kondensator
schraubanschluß dargestellt, und zwar am Beispiel des
oberen Kondensatorschraubanschlusses 36 des Kondensators
19 gemäß Fig. 2. Von der Kondensatorfrontfläche 19a aus
gehend, ergibt sich bis zum Ende des Kondensatorschraub
anschlusses 36 folgender Aufbau: Erste Distanzscheibe 37
- Verbindungsbrücke 26 (horizontal angeordnet) - zweite
Distanzscheibe 38 - Verbindungsbrücke 24 (horizontal
angeordnet) - dritte Distanzscheibe 39 - Verbindungs
brücke 32 (vertikal angeordnet) - vierte Distanzscheibe
40 - Mutter 41. Die Distanzscheiben 37 bis 40 sind je
weils aus leitfähigem Metall, vorzugsweise aus Kupfer,
und entsprechen in ihrem Außendurchmesser dem Durchmes
ser der Kontaktierungsringe 11, 12, wodurch eine elek
trisch gut leitende Verbindung zwischen den einzelnen
Verbindungsbrücken untereinander und dem Kondensator
schraubanschluß gewährleistet wird.
In Fig. 4 ist eine Ausführungsvariante mit durch einen
Isolator verbundenen Verbindungsbrücken dargestellt, und
zwar anhand einer Aufsicht auf zwei und einen seitlichen
Schnitt durch eine Verbindungsbrücke. Diese Ausführungs
variante eignet sich insbesondere zur horizontalen Ver
bindung von Kondensatoren, wenn zwei spiegelsymmetrisch
ausgebildete Verbindungsbrücken eng benachbart angeord
net sind (bifilare Konfiguration). Beispielhaft für der
artige Anordnungen sind die Verbindungen der Kondensato
ren 18, 19, 20 mittels Verbindungsbrücken 24 bis 27 so
wie die Verbindungen der Kondensatoren 21, 22, 23 mit
tels Verbindungsbrücken 28 bis 31. Im einzelnen sind in
Fig. 4 zwei spiegelsymmetrisch ausgebildete und eng be
nachbart angeordnete Verbindungsbrücken 101, 102 zu er
kennen, deren Mittelabschnitte 103 über einen Isolator
118 fest miteinander verbunden sind. Der Isolator 118
besteht vorzugsweise aus Gießharz. Die Seitenschenkel
104, 105 und Dehnungsbrücken 106, 107 sind weder vom
Isolator 118 noch von einer isolierenden Beschichtung
bedeckt. Die Bohrungen 108, 109 jeweils am Ende der Sei
tenschenkel 104, 105 sind demgemäß von metallisch blan
kem Material umgeben. Die weiteren Bohrungen 114, 115
sind innerhalb des Isolators 118 angeordnet und deshalb
von Kontaktierungsringen 116, 117 umgeben.
Bei der Ausführungsvariante gemäß Fig. 4 ist besonders
vorteilhaft, daß die bei hohen Strömen bzw. Stroman
stiegs- und -abfallgeschwindigkeiten auftretenden Kräfte
durch den Isolator 118 aufgefangen werden, d. h. der Ab
stand b zwischen den benachbarten Seitenkanten der Ver
bindungsbrücken bleibt erhalten.
Bei dieser Ausführungsvariante sind die Aussparungen in
den Mittelabschnitten 103 der Verbindungsbrücken 101,
102 nicht mehr erforderlich und können bedarfsweise ent
fallen. Aus Rationalisierungsgründen können die Ausspa
rungen jedoch ebenfalls vorgesehen sein, wenn darauf
verzichtet wird, unterschiedliche Typen von Verbindungs
brücken für horizontale und vertikale Montage herzustel
len. Alternativ hierzu kann der Isolator 118 gemäß der
Form der Aussparungen ausgebildet sein.
Claims (7)
1. Vorrichtung zur Verbindung der elektrischen Anschlüsse
von Kondensatoren mit Schraubanschlüssen mit einer
starren, flachen, elektrisch leitfähigen Verbindungsbrücke,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsbrücke (1, 2, 24
bis 33, 101, 102) aus einem geraden, flachen Mittelabschnitt
(3, 103) besteht, an dessen Enden seitlich abgewinkelte
Seitenschenkel (4, 5, 104, 105) einstückig angeformt
sind, die jeweils mit Bohrungen (8, 9, 108, 109) zur Durchführung
der Kondensatorschraubanschlüsse (36) versehen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Mittelabschnitt (3, 103) der Verbin
dungsbrücke (1, 2, 24 bis 33, 101, 102) mit mindestens ei
ner Bohrung (14, 15, 114, 115) zur elektrischen Verbindung
mit Stromschienen (34, 35) versehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verbindungsbrücke (1, 2, 24 bis
33, 101, 102) mit mindestens einer im Querschnitt U-förmi
gen Dehnungsbrücke (6, 7, 106, 107) versehen ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsbrücke (1, 2,
24 bis 33) allseitig mit einer isolierenden Beschichtung
(10) versehen ist, wobei jeweils kreisringförmige Kon
taktierungsringe (11, 12, 16, 17) um die Bohrungen
(8, 9, 14, 15) frei von Beschichtungsmittel bleiben.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß am Mittelabschnitt (3) der
Verbindungsbrücke (1, 2, 24 bis 33) eine seitliche, halb
kreisförmige Aussparung (13) angeordnet ist, wobei der
Abstand (a) zwischen der Aussparung (13) und einer Boh
rung (8, 9) im Seitenschenkel (4, 5) dem Abstand zwischen
zwei Kondensatorschraubanschlüssen eines Kondensators
entspricht.
6. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei spiegelsymme
trisch ausgebildete Verbindungsbrücken (101, 102) eng
benachbart und spiegelsymmetrisch angeordnet und über
einen Isolator (118) starr miteinander verbunden sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet
durch einen Isolator (118) aus Gießharz.
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