DE4007587A1 - Vorrichtung zur entwicklung einer lokalen hyperthermie im menschlichen koerper - Google Patents
Vorrichtung zur entwicklung einer lokalen hyperthermie im menschlichen koerperInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrich
tung zur Entwicklung einer lokalen Hyperthermie im mensch
lichen Körper der im Oberbegriff des Patentanspruchs ange
gebenen Gattung und kann zur Behandlung von perniziösen
Tumoren sowie in der Physiotherapie eingesetzt werden.
Aus den US-A-46 00 018 und GB-A-21 22 092 sind Applikato
ren zur Entwicklung einer lokalen Hyperthermie bekannt,
die einen einzelnen Mikrowellen-Resonator aufweisen, der
auf einer dielektrischen Unterlage angeordnet ist und auf
seiner Rückseite einen Schirm trägt. Eine Speiseleitung
verbindet den Resonator und den Schirm. Der Mikrowellen
schwinger steht mit einer dielektrischen Zwischenlage in
Kontakt, deren Rückseite bei der Behandlung dem Patienten
zugekehrt ist und durch welche die elektromagnetischen
Wellen in den Körper hindurchgehen. Bei diesen Applikato
ren kann eine gleichmäßige Verteilung der Mikrowellen im
Körper auf einen die Resonatorgröße übersteigenden Bereich
nicht erreicht werden.
Aus den US-A-45 89 422 und GB-A-21 85 891 sind auch be
reits Vorrichtungen bzw. Applikatoren mit einem Mikrowel
lenstrahler bekannt, in denen die Strahlungs- und die
Schirmelektrode über einen einseitigen Steg miteinander
elektrisch verbunden sind. Diese Elektroden sind an ver
schiedenen Seiten einer dielektrischen Unterlage angeord
net. Am Strahler ist noch eine dem Bestrahlungsort zuge
wandte, dielektrische Zwischenlage angeordnet. Auch diese
Applikatoren ermöglichen keine gleichmäßige Verteilung der
Mikrowellen in Körperbereichen, die größer als die Länge
der Strahlungselektrode (des Schwingers) sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Applikator
zur Entwicklung einer lokalen Hyperthermie im Patienten zu
schaffen, der bei relativ geringen Abmessungen eine
gleichmäßige Erwärmung von größeren Körperbereichen ermög
licht.
Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung bzw. Applikator
mit einem Mikrowellenstrahler, der eine Strahlungselek
trode, eine Schirmelektrode, eine dielektrische Unterlage
und einen die Elektroden miteinander verbindenden Steg
aufweist, an dem eine dielektrische, dem Bestrahlungsort
zugewandte durchlässige Zwischenlage und eine Speiselei
tung angeordnet sind, über die dem Mikrowellenstrahler die
Elektromagnetschwingungen mit der vorausbestimmten Wellen
länge zugeführt werden, erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß die Strahlungs- und die Schirmelektrode des
Mikrowellenstrahlers rechteckige Gestalt aufweisen und auf
der dielektrischen Unterlage derart angeordnet sind, daß
ihre Seiten einander paarweise parallel verlaufen, die
Stege an einer Seite der Strahlungselektrode in einem 1/4
Wellenlänge der Elektromagnetstrahlung in der dielektri
schen Unterlage gleichen Abstand von der gegenüberliegen
den Seite der Strahlungselektrode parallel befestigt sind,
wobei die Entfernung der den Stegen parallelen und von
diesen Stegen in dem Abstand gleich 1/4 Wellenlänge der
Elektromagnetstrahlung in der dielektrischen Unterlage
fernstehenden Seite der Strahlungselektrode von jeder ihr
parallel verlaufenden Seite der Schirmelektrode 0,2 bis
0,6 Wellenlänge der Elektromagnetstrahlung in der dielek
trischen Zwischenlage, die Stärke dieser dielektrischen
Zwischenlage 0,003 bis 0,03 Wellenlänge der zugegebenen
Elektromagnetstrahlung erreicht.
Zweckmäßigerweise sind die Abstände zwischen den zu den
Stegen parallelen und von diesen Stegen auf 1/4 Wellen
länge der Elektromagnetstrahlung in der dielektrischen
Unterlage entfernten Seite der Strahlungselektrode von
jeder zu ihr parallelen Seite der Schirmelektrode gleich
groß.
Bei einer eventuell im Applikator vorgesehenen, zwischen
dem Körper und der dielektrischen Zwischenlage vorgesehe
nen Wasserkühlanlage kann der mit dem Wasser gefüllte In
nenraum unmittelbar über der Schirmelektrode angeordnet
werden und gleiche Abmessungen haben.
Weitere Besonderheiten der Erfindung lassen sich der fol
genden Beschreibung von Ausführungsbeispielen unter Bezug
nahme auf die Zeichnung entnehmen.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Applikator im Querschnitt;
Fig. 2 einen Mikrowellenstrahler in perspektivischer
Draufsicht;
Fig. 3 eine andere Ausführung des Mikrowellenstrahlers;
Fig. 4 eine weitere Ausführung des Applikators im Längs
schnitt;
Fig. 5 die Wärmeverteilung in einem bestrahlten Körper
mit einem Applikator im schematischen Längs
schnitt;
und
Fig. 6 Kennlinien einer der Ausführungsvarianten des
Applikators.
Der dargestellte Applikator zur Entwicklung einer lokalen
Hyperthermie enthält einen λ/4-Mikrowellenstrahler 1, der
eine dielektrische Unterlage 2, eine auf einer Seite die
ser Unterlage 2 angeordnete Strahlungselektrode 3 und eine
auf der anderen Seite der Unterlage 2 befestigte Schirm
elektrode 4 sowie einen beide Elektroden 3, 4 elektrisch
verbindenden Quersteg 5 aufweist.
Eine dielektrische Zwischenlage 6 ist an der dem Bestrah
lungsort im Körper 7 zugewandten Seite des Strahlers 1 be
festigt. Eine Speiseleitung 8 ist mit einem hohlen Außen
leiter 9 und einem Innenleiter 10 an die entsprechenden
Elektroden 4 und 3 angeschlossen.
Beide Elektroden 3 und 4 (Fig. 2) sind rechteckig ausge
führt und auf der Unterlage 2 derart angeordnet, daß deren
zugeordnete Seiten 11 und 11′, 12 und 12′, 13 und 13′, 14
und 14′ einander paarweise parallel verlaufen. Die Strah
lungselektrode 3 ist kleiner als die Schirmelektrode 4.
Um ein symmetrisch in der Zwischenlage 6 verteiltes elek
trisches Feld zu entwickeln, wird eine elektroleitende
Platte 15 (Fig. 3) auf der Unterlage 2 angeordnet, welche
in Gestalt und Größe mit der Strahlungselektrode 3 über
einstimmt.
Gemäß Fig. 2 sind die elektrisch leitenden Verbindungs
stege 5 neben der Außenseite 12 der Strahlungselektrode 3
in einer Reihe angeordnet, wie dies auch Fig. 3 zeigt.
Alle Stege 5 sind von der anderen Seite 11 der Strahlungs
elektrode 3 in einem λ2/4-Abstand der Elektromagnetstrah
lung in der dielektrischen Unterlage 2 entfernt, wobei λ2
die Länge der Elektromagnetstrahlung bedeutet.
Die Abstände X1, X2 der Seite 11 der Strahlungselektrode 3
von den parallelen Seitenkanten 12′ und 11′ der Schirm
elektrode 4 erreichen (0,2-0,6) λ6 der Wellenlänge der
Elektromagnetstrahlung in der dielektrischen Zwischenlage
6. Bei einer kleineren Entfernung als 0,2 λ6 der Wellen
länge nehmen die Abmessungen der Zone einer homogenen Wär
meverteilung ab und werden kleiner als bei bekannten mit
derselben Frequenz betriebenen Applikatoren mit einer Un
terlage 2 aus ähnlichem Werkstoff. Bei einer Entfernung
größer als 0,6 λ6 kann praktisch keine homogene bzw. die
Inhomogenität unter 3 dB aufweisende Wärmeabgabe in der
Gleichmäßigkeitszone erreicht werden.
In der Praxis erwies es sich als zweckmäßig, wenn der Ab
stand X der Seite 12 der Strahlungselektrode 3 von den
Seiten 12′, 11′ der Schirmelektrode 4 jeweils gleich groß
ist, was auch die Herstellung des Mikrowellenstrahlers
vereinfacht.
Die dielektrische Zwischenlage 6 (Fig. 1) beeinflußt eben
falls die Entwicklung einer homogenen Wärmeergiebigkeit.
Daher soll die Stärke d dieser Zwischenlage 6 etwa 0,003
bis 0,03·λ mit λ als Wellenlänge der dem Mikrowellenstrah
ler 1 zugegebenen Elektromagnetstrahlung betragen.
Bei einer Stärke d der Zwischenlage 6 von kleiner als
0,003 λ können keine ausreichend großen Bereiche von homo
gener Wärmeverteilung im elektrischen Feld erreicht wer
den. Bei einer Stärke d von größer als 0,03·λ und bei den
Entfernungen X1, X2 der Seite 11 der Strahlungselektrode 3
von den Seiten 11′, 12′ der Schirmelektrode 4 aus dem Be
reich zwischen 0,4 λ/√ und 0,6 λ/√, wobei ε die relative
Dielektrizitätskonstante des Werkstoffs der Zwischenlage
6, λ die Wellenlänge der erniedrigten Elektromagnetstrah
lung bedeuten, tritt ein Gebiet mit verkleinerter Wärme
entwicklung bei einer relativen Wärmeabgabezahl unter 0,5
auf, wodurch eine große Zone mit der homogenen Wärmeergie
bigkeit mit der Inhomogenität unter 3 dB erhalten werden
kann.
Die Zwischenlage 6 (Fig. 4) bildet einen Teil des Gehäuses
16 des Applikators und ermöglicht die Ausbildung einer
Wasserkühlung, wobei ihr Innenraum 17 mit einem Zu- und
Abfuhrstutzen 18 und 19 für das Wasser ausgebildet sind.
In diesem Innenraum 17 sind Vorsprünge 20 als Abstandshal
ter vorgesehen, um bei starken Biegungen des Applikators
den freien Durchfluß des Wassers durch den Innenraum 17 zu
gewährleisten. Das Applikatorgehäuse 16 weist an der am
Körper anliegenden Seite eine Membran 21 auf und besteht
aus einem elastischen Werkstoff, beispielsweise aus Gummi.
Der Innenraum 17 liegt unmittelbar über der Schirmelek
trode 4 und hat gleiche Abmessungen, was die homogene Wär
meentwicklung über die große Länge des Strahlers 1 (Fig. 1)
günstig beeinflußt.
Fig. 5 veranschaulicht schematisch die Form der homogenen
Wärmeergiebigkeit bzw. -verteilung im Körper 7 durch den
Applikator in schematischer Darstellung. Die Kennlinie 22
gibt das Verhältnis der Intensität der Wärmeentwicklung P
in dem anzuwärmenden Körper 7 zu deren Größtwert Po in Ab
hängigkeit von der Koordinate x wieder, die mit der Ver
stellung an der Oberfläche des Körpers 7 an den Kraftli
nien 23 des elektrischen Feldes im Körper übereinstimmt.
Diese Kennlinie 22 veranschaulicht hierbei die Entwicklung
einer praktisch homogenen Wärmeergiebigkeit in einer die
Länge der Strahlungselektrode 3 übersteigenden Strecke.
Fig. 6 zeigt die experimentell erhaltene Grenze 24 der
durch den Applikator entwickelten Zone der homogenen Wär
meentwicklung, und zwar mit einem Applikator, dessen
Schirmelektrode 4 die Abmessungen 220×300 mm aufweist.
Die Kennlinie 22′ zeigt die experimentell erhaltene Ver
teilung des Verhältnisses P/Po, das in der Zone 25 mit den
Abmessungen 200×220 mm erreicht worden ist.
Der erfindungsgemäße Applikator zur Entwicklung einer lo
kalen Hyperthermie arbeitet wie folgt. Zunächst wird der
Applikator mit seiner Membran 21 (Fig. 4 und 5) auf den
Bestrahlungsort des Körpers 7 aufgelegt. Dabei befindet
sich die dielektrische Zwischenlage 6 zwischen dem Mikro
wellenstrahler 1 und der Körperoberfläche. Die Membran 21
soll am Körper 7 dicht anliegen, wodurch eine stabile
elektrische Verbindung des Strahlers 1 mit dem Körper 7
entsteht. Das im Innenraum 17 fließende Wasser kühlt die
Oberflächenschicht des Körpers 7.
In die Speiseleitung 8 wird eine UHF-Leistung der vorgege
benen Frequenz eingespeist. Dabei bilden die Elektroden 3
und 4 mit den Stegen 5 zusammen einen planaren, λ/4-Recht
eckresonator, in dem eine UHR-Energie des elektrischen
Feldes erregt wird. Die Kraftlinien 26 (Fig. 5) dieses
Feldes dringen auf der mit der Schirmelektrode 4 in keiner
elektrischen Verbindung stehenden Seite 11 der Strahlungs
elektrode 3 durch die Zwischenlage 6 hindurch und erregen
eine äquivalente Übertragungslinie des UHR-Feldes, die die
Elektrode 3, elektroleitende Platte 15 und der Körper 7
bilden. Als Isolationsglied in dieser äquivalenten Über
tragungslinie wirkt die Zwischenlage 6, deren Dielektrizi
tätskonstante und Stärke die elektrischen Kenndaten dieser
äquivalenten Übertragungslinie, d. h. die Konstanten der
Wellenausbreitung und -dämpfung β und α ermitteln.
Die in der äquivalenten Übertragungslinie von der Seite 11
der Strahlungselektrode 3 links und rechts erregten Wellen
breiten sich in Richtung der Seite 12 der Strahlungselek
trode 3 und der Seite 27 (Fig. 5) der elektroleitenden
Platte 15 aus, reflektieren daran und bilden ein Feld von
stehenden Wellen in der äquivalenten Übertragungslinie. In
diesem Zusammenhang wird die Verteilung der Wärmeergiebig
keit P an der äquivalenten Übertragungslinie entlang dem
Amplitudenquadrat des in dieser Linie fließenden elektri
schen Stroms proportional und ergibt sich aus den Bezie
hungen:
worin
x1, x2 Entfernung der Seite 12 der Strahlungselektrode 3
von den Seiten 11′ und 12′ der Schirmelektrode 4,
β - eine Wellenausbreitungskonstante in der äquivalenten Übertragungslinie,
α - eine Wellendämpfungskonstante in derselben äquivalen ten Übertragungslinie,
k₁, k₂ maßstäbliche Beiwerte,
x eine laufende Koordinate an der den Kraftlinien 23 des elektrischen Feldes (Fig. 5) parallelen Koordinatenachse entlang,
ch - einen hyperbolischen Kosinus
β - eine Wellenausbreitungskonstante in der äquivalenten Übertragungslinie,
α - eine Wellendämpfungskonstante in derselben äquivalen ten Übertragungslinie,
k₁, k₂ maßstäbliche Beiwerte,
x eine laufende Koordinate an der den Kraftlinien 23 des elektrischen Feldes (Fig. 5) parallelen Koordinatenachse entlang,
ch - einen hyperbolischen Kosinus
bedeuten.
Die im Körper 7 fließenden UHR-Ströme, die dem in den Kör
pergeweben erregten, elektrischen Feld 23 proportional
sind, entwickeln eine lokale Hyperthermie in dem Bestrah
lungsort des Körpers 7.
Die Kennlinie 22 zeigt deutlich die Veränderung der Wärme
entwicklung entlang der Strahlungselektrode 3. Daraus ist
zu ersehen, daß eine ausreichend große Zone 25 der prak
tisch homogenen Wärmeergiebigkeit vorhanden ist, die sich
über eine die Länge der Strahlungselektrode 3 überstei
gende Strecke verbreitet. Somit ermöglichen die gewählten
Größenverhältnisse des Mikrowellenstrahlers 1, ohne zusätz
liche aufbaumäßige Abänderungen eine homogene, für die lo
kale Hyperthermie ausreichende Wärmeausbeute zu entwic
keln. Diese Tatsache ist auch auf experimentellem Weg
(Fig. 6) bestätigt.
Mit einem erfindungsgemäßen Applikator wurden 24 Hyper
thermiebehandlungen in Verbindung mit Gammabestrahlungen
bei sechs Kranken mit Sarkomen von 20 cm Größe in Weichge
weben durchgeführt. Die Temperatur unter der Geschwulst
wurde in der Höhe 42 bis 43°C während einer Stunde auf
rechterhalten. Nach dieser Kur ist ein chirurgischer Ein
griff bei allen Kranken durchgeführt worden.
Der erfindungsgemäße Applikator gibt die Möglichkeit,
innerhalb des menschlichen Körpers eine Zone der räumli
chen, homogenen Wärmeabgabe mit deren Ausdehnung an dem
elektrischen Feld entlang zu entwickeln, die um das Drei-
bis Vierfache diese bei den bisher bekannten Applikatoren
mit einzelnen Strahlern übertrifft.
Claims (4)
1. Vorrichtung zur Entwicklung einer lokalen Hyperthermie
im menschlichen Körper, bestehend aus einem Mikrowellen
strahler (1) mit einer Strahlungselektrode (3), einer
Schirmelektrode (4), einer dielektrischen Unterlage (2),
an deren einer Seite die Strahlungselektrode (3) und an
deren anderer Seite die Schirmelektrode (4) angeordnet
sind, und mit zumindest einem die Strahlungselektrode (3)
mit der Schirmelektrode verbindenden Steg (5),
- - einer dielektrischen durchlässigen Zwischenlage (6),
- - die am Mikrowellenstrahler (1) befestigt und dem
- - Bestrahlungsort zugewandt ist und einer
- - Speiseleitung (8), über welche dem Mikrowellenstrahler (1) die Elektromagnetschwingungen mit vorausbestimmter Wellenlänge zugeführt werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Strahlungselektrode (3) und die Schirmelektrode
(4) rechteckig ausgeführt und auf der dielektrischen Un
terlage (2) derart angeordnet sind, daß ihre Seiten (11-
14, 11′-14′) einander paarweise parallel verlaufen,
daß die Stege (5) an einer Seite (12) der Strahlungselek
trode (3) in einem der 1/4 Wellenlänge der Elektromagnet
strahlung in der dielektrischen Unterlage (2) gleichen
Abstand von der gegenüberliegenden Seite (11) der Strah
lungselektrode (3) parallel angeordnet sind,
daß die Entfernung der den Stegen (5) parallelen, von dem
jeweiligen Steg (5) auf 1/4 Wellenlänge der Elektromagnet
strahlung in der dielektrischen Unterlage (2) fernstehen
den Seite (11) von jeder ihr parallelen Seite (11′, 12′)
der Schirmelektrode (4) 0,2 bis 0,6 Wellenlänge der Elek
tromagnetstrahlung in der dielektrischen Zwischenlage (6)
erreicht und
daß die Stärke der dielektrischen Zwischenlage (6) 0,003
bis 0,03 der Wellenlänge der übertragbaren Elektromagnet
strahlung beträgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Entfernungen der den Stegen (45) parallelen, von
dem jeweiligen Steg (5) auf 1/4 Wellenlänge der Elektro
magnetstrahlung in der dielektrischen Unterlage (2) fern
stehenden Seite (11) der Strahlungselektrode (3) von jeder
ihr parallelen Seite (11′, 12′) der Schirmelektrode (4)
miteinander gleich sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit einer zwischen dem Kör
per (7) und der dielektrischen Zwischenlage (6) angeordne
ten Wasserkühlung, dadurch gekennzeichnet, daß der mit
Wasser gefüllte Innenraum (17) der Wasserkühlung unmittel
bar über der Schirmelektrode (4) angeordnet ist und mit
ihr gleiche Abmessungen besitzt.
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| DE4007587A Ceased DE4007587A1 (de) | 1990-03-05 | 1990-03-09 | Vorrichtung zur entwicklung einer lokalen hyperthermie im menschlichen koerper |
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Also Published As
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| SE465753B (sv) | 1991-10-28 |
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