DE4006182A1 - Verfahren und vorrichtung zum verbessern einer radauswuchtung - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum verbessern einer radauswuchtungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum
Verbessern der Dauerhaftigkeit von einer ausgeführten Rad
auswuchtung eines mit pneumatischem Reifen versehenen Rads.
Es ist als eine besonders wohlbekannte Erscheinung erkannt,
daß nach einer korrekt ausgeführten Auswuchtung eines
Autorads nach Neumontierung oder Wiedermontierung des Rei
fens, es oft passiert, daß die Auswuchtung in ganz kurzer
Zeit nach dem Auswuchten sich verändert und falsch wird,
so daß die Auswuchtung nachjustiert werden muß. Ein sol
ches Nachjustieren ist nachteilig sowohl für den Autofahrer
als auch für den Monteur des Reifens, welcher im allgemei
nen die Nachjustierungsarbeit kostenlos durchführen muß.
Nach der Durchführung dieser nach kurzer Zeit auszuführen
den Nachjustierarbeit verbleibt jedoch im allgemeinen die
Auswuchtung ungeändert, und zwar bis der Reifen an sich
kassiert werden muß oder bis der Reifen repariert werden
muß, dh. daß der Reifen über eine weit längere Zeitspan
ne im ausgewuchteten Zustand erhalten bleibt.
Das Problem ist in der Fachwelt seit langem erkannt
und auch die Ursache dazu ist gefunden worden, auf der an
deren Seite sei zu erwähnen, daß das Verstehen der Ursa
che nicht an eine Lösung des Problems geführt hat.
Die Ursache der auftretenden Erscheinung ist, daß
die Kanten eines vor kurzem neumontierten Reifens nicht am
äußersten dicken Kantenbereich unten in der Felge seit
wärtz nach außen gedrückt sind, dh. daß sie im allgemei
nen oder bereichweise in einem gewissen, jedoch geringen
Abstand von den Felgeseiten liegen bleiben. Beim späteren
Durchfahren von Kurben werden die Reifen in seitwärts
Richtung "massiert", wodurch solche Druckdeformationen des
Reifens entstehen, daß die Kanten des Reifens nach kurzer
Zeit nach den Kanten der Felgen suchen und durch dieser
Verschiebung wird die dynamische Auswuchtung des Rads
außer Justierung gebracht, und das wird nicht durch eine
Reifenverschiebung in Umkreisrichtung hervorgerufen. Wenn
erst die Kanten der Reifen auf Platz gekommen sind, werden
keine weitere Veränderungen eintreffen.
Das vorliegende Problem ist darin zu suchen, daß in
der Praxis keine Möglichkeiten liegen vor, die Kanten der
Reifen, abgesehen von Einwirken des Aufpumpens, einem
nach außen gerichteten Druck auszusetzen. Jedoch ist be
kannt, daß das vorliegende Problem weniger ausgesprochen
ist, wenn nach beendeter Montierung des Reifens diesen
einem Sicherheitsaufpumpen an einen kennbaren höheren
Druck als denjenigen des Normaldrucks ausgesetzt wird und
nachher eine Auslüftung des Reifens durchgeführt wird.
Nach der darauf folgenden Auswuchtung wird später ledig
lich eine kleinere Justierung benötigt, das Problem liegt
jedoch vor. Man hat akzeptiert, daß der in den Reifen
herschende Druck nach und nach die Reifen auf Platz brin
gen, und zwar wenn die Reifen den Seitenkräften und -bewe
gungen ausgesetzt werden, die in der Praxis beim Fahren
zu mindest innerhalb einer gewissen Zeit auftreten, wobei
die Erfahrung ist, daß diese Zeitspanne sich durch kräf
tige Kurvenfahrt vermindert.
Mit Rücksicht hierauf könnte zu denken sein, daß eine
Lösung darin besteht, daß nach Montierung des Reifens die
Reifen oder das Rad bevor eine Auswuchtung simulierten Kur
venfahrteinwirkungen ausgesetzt wird. Hierzu wird jedoch
eine Vorrichtung gefordert werden, die für allgemeine
Zwecke viel zu groß und teuer wird, da während kräftiger
Kurvenfahrt auf den Reifen sehr große Kräfte einwirken.
Die vorliegende Erfindung baut darauf, daß es nicht
notwendig ist, die erwähnten Einwirkungen zu simulieren,
und daß es ausreichend sei, eine Teilsimulierung in der
Weise herbeizuführen, daß die Reifenseiten in einer sol
chen Weise örtlich deformiert werden, daß die Kantenberei
che des Reifens angenähert derselber Einwirkung wie der
ausgesetzt werden, die beim kräftigen Kurvenfahren eine
Ganzdeformation des Reifens bzw. des wegberührenden Teils
des Reifens entsteht. Es hat sich erwiesen, daß eine sol
che weit wenigeranspruchstellende Deformierung für die voll
ständige Lösung des im Betracht gezogenen Problems mit
tels recht einfacher Mittel durchgeführt werden kann.
Gemäß der vorliegenden Erfindung werden die Seiten
flächen des montierten und aufgepumpten Reifens innerhalb
eines ringförmigen Bereichs ungefähr an der Mitte der Rei
fenseite einem örtlichen Eindrücken ausgesetzt, wo
bei das Eindrücken intermittierend mehrmalig ausgeführt
wird, und zwar vorzugsweise dadurch, daß das Rad mit
einer in eingeschobener Stellung außerhalb der Reifensei
te angeordneten Druckrolle zum Rotieren gebracht wird. In
dieser Weise läßt sich ausgezeichnet lediglich eine Rei
fenseite behandeln, wobei die gegensätzliche Seite gegen
eine mitrotierende Platte abgestützt wird, auf der anderen
Seite ist es bedeutlich mehr einfach die beiden Reifensei
ten gleichzeitig mit Verwendung von gegensetzlich ange
ordneten Druckrollen zu behandeln, wobei die beiden Rollen
aneinander einen Gegendruck liefern und gleichzeitig bzw.
die entsprechende Reifenseite zum Eindrücken beeinflussen.
Es ist als wesentlich anzusehen, daß das Eindrücken in
etwaigen Abstand von der Felgekante geschieht, da der End
effekt der Behandlung nicht ist, die Reifenkanten nach in
nen zu pressen, sondern die Reifenseite in einer solchen
Weise nach innen zu pressen, daß den Reifenkantenbereich
einem Kippen ausgesetzt wird, und zwar entsprechend der
Beeinflussung eines solchen ganzen Seitenkippens, dem die
Reifenseite durch schnelles Kurvenfahren an der entspre
chenden Seite oder eigentlich an der gegensetzlichen Seite
ausgesetzt wird. Gerade durch diese Kippbewegungen erhält
die Reifenkante die Möglichkeit sich auspressen zu lassen,
und zwar vom inneren Druck des Reifens dadurch verursacht,
daß der Kantenbereich aus seiner Anlage gegen den äuße
ren Teil der Felgekante weggekippt wird, wobei dem inneren
Luftdruck die Möglichkeit gegeben wird, den ganzen Reifen
kantenbereich weiter nach außen zu pressen.
Es ist also als wesentlich zu betrachten, daß das
Eindrücken im Abstand von der Felgekante passiert, aber es
ist auch von Wichtigkeit, daß es im Abstand von der Aus
senbahn des Reifens eintrifft, da eine Verschiebung oder
eine Deformierung dieser lediglich mit einem wesentlichen
und ganz unnutzlichen Kraftausüben verbunden ist, aus
dieser beiden Ursachen wird es zum Thema gehören, das Ein
drücken der Reifenseite gerade an einer Mitterzone dieser
auszuüben, wobei es jedoch nicht kritisch ist, ob das Ein
drücken gerade an der Mitte der Reifenseite eintrifft.
Das Verfahren läßt sich maschinell leicht durchfüh
ren, und zwar dadurch, daß eine zugehörende Vorrichtung
gemäß der Erfindung lediglich mit einer Anordnung für das
Drehen des Rads versehen ist, vorzugsweise ein System von
Rollen für ein gegen den Radumkreis gerichtetes Klemmen
einschließlich einer oder mehreren getriebenen Rollen so
wie ein Paar von Druckrädern, welche mit Andrückungsmitteln
für kräftiges Eindrücken dieser Räder gegen gegensetzliche
Seitenbereiche des Reifens verbunden sind. Sowohl das Rol
lensystem als auch die Druckräder können so gelagert sein,
daß sie an eine Zusammenarbeit mit Wagenrädernverschiede
ner Größen, sowohl in der Breite als auch in der Höhe,
leicht umstellbar sind. Nach einer Behandlungszeit von z.B.
etwa 1 Minute oder höchstens von einigen Minuten werden die
Reifenkanten sich zur Anlage gegen die Felgekanten verscho
ben haben, und das Rad läßt sich dann, ohne Anspruch auf
eine kurz danach auszuführende Nachjustierung der unter
nommenenAuswuchtung, auswuchten.
Ausformungen gemäß der Erfindung werden wie folgt
mit Bezug auf die Zeichnung in näheren Einzelheiten be
schrieben, wobei in der Zeichnung:
Fig. 1 u. 2 illustrieren Querschnitte durch eines
Riefens um die Form des Reifens während Anhal
ten oder Gerade-aus-Fahren bzw. während mode
rat schnell Kurvenfahren zu zeigen,
Fig. 3 zeigt in perspektivischer Abbildung eine Vor
richtung für Behandlung gemäß der Erfindung,
Fig. 4 zeigt die wichtigeren Elemente der Vorrichtung
von der Seite gesehen,
Fig. 5 zeigt dasselbe von oben gesehen und
Fig. 6 zeigt einen Querschnitt gemäß Fig. 1 u. 2, um
die durchgeführte Behandlung zu veranschauli
chen.
In den Figuren Fig. 1 u. 2 der Zeichnung ist ein
Querschnitt durch den unteren Teil eines Rads 2 mit Felge
kante 4 und Felgeboden 6 gezeigt. In der Felge ist ein
Reifen 8 mit Reifenkanten 10, Reifenseiten 12 und Laufflä
che 14 montiert. Eine durch etwa kräftiges Kurvenfahren
hervorgerufene ganz normale Deformation des Reifens ist in
Fig. 2 gezeigt. Wie im rechten Teil der Fig. 1 gezeigt,
fehlt nach einer Neu- oder Wiedermontierung des Reifens
für die Reifenkante 10 ein kleines Stück um ganz an eine
Andrückung gegen die Felgekante 4 in der ganzen Höhe der
Reifenkante 10 zu erreichen, wobei die Reifenkante 10
schon gegen den durch 5 bezeichneten Außenkantenbereich
der Radfelge anliegt, jedoch am Zentralbereich der Reifen
kante nicht an die Felgekante 4 reicht. Es geht aus dem
linken Teil der Fig. 2 hervor, daß die Reifenkante beim
Kurvenfahren ein Mal pro Radumdrehung zwangsgekippt wird.
Durch diese Zwangskippungen treten am Felgeboden 6 Rei
bungsänderungen auf sowie ein freier Spielraum zwischen
der Reifenkante 10 und der Felgekante 4, so daß die Rei
fenkante sich nach und nach durch den inneren Druck im
Reifen hervorgerufen nach außen arbeitet und sich
schließlich gegen die Felgekante 4 dicht anliegt, wie am
linken Teil der Fig. 1 gezeigt. Wie oben erwähnt ist jetzt
es Zeit dieAuswuchtung des Rads zu justieren, und zwar die
Auswuchtung zu Justieren, die unmittelbar nach der Montie
rung und dem Aufpumpen des Reifens geschah, und es wird an
gestrebt, den Reifen in einer solchen Weise zu beeinflus
sen, daß die Reifenkanten sofort zur Anlage gegen die
Felgekanten gebracht werden. Die Vorrichtung umfaßt einen
Unterteil 20, einen hinteren Ständer 22 und einen Oberteil
24, der vorne dem Unterteil 20 überragt, sich jedoch zur
Einnahme der gestrichelt angedeuteten Stellung zurückge
schoben werden kann, in welcher Stellung es frei zugäng
lich ist, ein Rad 26 an der Oberseite des Unterteils 20
anzuordnen.
Für den stehenden Reifen ist an der Oberseite ein
Paar von getriebenen Stützrollen 28 angeordnet und ent
sprechend ist an der Unterseite des Oberteils 24 ein Paar
von Druckrollen 30 angeordnet, welche zusammen mit dem
Oberteil zur Anlage gegen die Oberseite des Rads nach un
ten geführt werden können. Diese Nachuntenführung ist in
der Weise ermöglicht, daß der Ständer 22 teleskopisch
ausgeformt ist, so daß der ganze Oberteil durch nicht ge
zeigte Bewegungsorgane an ein mehr oder wenig kräftig An
drücken der Rollen 30 gegen die Oberseite des Reifens nach
unten geschoben werden kann.
Am hinteren Teil des Unterteils ist ein Paar von ge
gensetzlich angeordneten und quergestellten Rädern 32 an
geordnet, die in Querrichtung an ein Andrücken gegen die
Reifenseiten einzunehmen beweglich angeordnet sind, siehe
Fig. 4 u. 5. Die Räder sind an dazuhörenden Wellenteilen 34
montiert, welche schräg nach hinten weisend in telesko
pischen Führungsrohren 36 aufgenommen sind, welche ganz
hinten durch Schwenklager 38 am Unterteilrahmen in Quer
richtung schwenkbar festgehalten sind. Zwischen den beiden
Rohren 36 ist ein doppelwirkender Zylinder 40 angeordnet,
durch den die freien Enden der Rohre für die Ausführung
der Querbewegungen der Räder 32 gespreitet und gesammelt
werden können. Zwischen den Rohren 36 ist weiterhin ein
Steuerkreuz 42 angeordnet, und zwar um zu sichern, daß
die Rohre 36 in symmetrischer Weise schwenken.
Die Wellenteile 34 sind mit einer Reihe von Quer
löchern versehen, durch deren Zuhilfe sie durch einen Fe
dersperrhaken 44, siehe Fig. 4, von den Enden der Rohren
36 mehr oder wenig ausragend angeordnet werden können,
durch welche Maßnahme bei verschiedenen Reifengrößen es
möglich ist, die Räder 32 in einer solchen Weise einzu
stellen, daß sie etwaig außerhalb der Mitte der Reifen
seiten 12 angeordnet werden können. Die Wellenteile 34, 36
der Räder sind gegen die Zenterlinie der Räder der häu
figst vorkommenden Größen gerichtet, so daß die Räder 32
"rein" auf der Seiten dieser Reifen rollen werden, während
sie ein bißchen schief auf den größeren und kleineren
Rädern rollen werden, was in der Praxis sich als akzepta
bel erwiesen hat.
Eine dazugehörende Steuervorrichtung dient dazu, die
Räder 32 in einer Anfangsstellung weit von einander ge
trennt zu halten, so daß zwischen den Rädern genügend
reichlig Platz liegt vor, um die Einführung eines Rads 26
nach Neu- oder Wiedermontierung eines Reifens, jedoch be
vor der Auswuchtung des Rads, zu unternehmen. Das Rad wird
auf die Rollen 28 angeordnet und wird in stehender Stel
lung festgehalten, während am vorderen Ende des Oberteils
24 ein Betätigungsknopf eingedrückt wird. Die Steuervor
richtung wirkt dazu, den Oberteil zur Einnahme einer Stan
dardposition der oberen Rollen 30, die richtig ist, nach
vorne zu schieben, und daß der Oberteil am Ständer 22 zur
Anlage der Rollen 30 gegen die Oberseite des Reifens ge
senkt wird, sowie daß die Triebrollen 28, um das Rad in
Rotation zu versetzen, durch einen im Unterteil enthalte
nen Motor in Umdrehung gesetzt werden. Weiterhin dient die
Steuervorrichtung dazu, den Zylinder 40 zu betätigen, so
daß die Räder 32 gegen die gegensetzlichen Reifenseiten
hineingezogen werden.
Das Hineinziehen wird so weit ausgeübt, daß die Rä
der 32 bis an eine kräftige Deformierung der Reifenseiten
eingedrückt werden, siehe den rechten Teil der Fig. 5.
Während der Rotation der Räder werden alle Teile der Rei
fenseiten bei jeder Umdrehung des Rads einem Eindrücken aus
gesetzt, wogegen dieselbe Teile ihre Normalstellung in
nerhalb eines verhältnismäßig kurzen Abstands mit Bezug
auf die Räder 32 einnehmen werden, und zwar sowohl bevor
als auch nach dem Eindrücken. Wird das Rad z.B. zwischen
50 und 100 Rotationen durchlaufen, wird jeder Reifenseiten
bereich einer entsprechenden Anzahl von Eindrückungen ausge
setzt, und durch diese Beeinflussungen auf die Reifensei
ten wird ungefähr denselben Erfolg wie beim normalen Kur
venfahren erreicht, und zwar daß die Reifenkanten aus
und eingekippt werden, so daß sie sich nach den Felgekan
ten verschieben können. Durch eine darauffolgende Auswuch
tung wird daher eine verbleibende Auswuchtung erreicht.
Der entsprechende Kippeffekt ist durch Fig. 6 weiter
veranschaulicht. Diese Veranschaulichung benötigt kaum ei
ne weitere Beschreibung. Beim Vergleich mit Fig. 2 geht
hervor, daß die Reifenkanten 10 derselben Art von Beein
flussungen wie beim Kurvenfahren ausgesetzt werden, und
das ist ohne Verbrauch von Kräften zum seitwärts Verschie
ben der Lauffläche 14 selbst erreicht.
Es sei vermerkt, daß eine Vorrichtung schon bekannt
ist, dessen Aussehen eine große Ähnlichkeit mit der Vor
richtung gemäß der Erfindung aufweist, und zwar ein fast
identisches Aussehen, aber bei der die Seitenräder ledig
lich zum Zweck haben, das Rad seitwärts abzustützen und
ohne eine Deformation der Reifenseiten hervorzurufen. Bei
der vorbekannten Vorrichtung geht es darum, daß der Ober
teil für so kräftiges Nachuntendrücken gegen den Unterteil
vorgesehen ist, daß das Rad zwischen den Walzenpaaren 28
und 30, auf die Lauffläche 14 einwirkend, einem kräftigen Druck
ausgesetzt wird, so daß bei der Rotation des Rads ein äu
ßerst kennbares und lediglich durch Reibung hervorgerufenes
Erwärmen der Lauffläche entsteht. Diese Behandlung hat zum
Ziel, solche örtliche Deformationen der Lauffläche auf
zuheben, die bei langzeitigem Hinstehen der Reifen in ver
tikaler Stellung entstehen können, dh. die Behandlung
dreht sich um eine Problemstellung, die mit derjenigen der
Erfindung keine Verbindung aufweist. Die Behandlung weist
jedoch einen recht vorteilhaften Vorteil auf, wobei zu
verstehen ist, daß die Vorrichtung gemäß der vorliegen
den Erfindung unmittelbar für eine Behandlung der genann
ten Art herangezogen werden kann, und z.B. dadurch, daß
die Steuervorrichtung, nach einer gewissen Zeit mit Ausübung
eines Seiteneindrückens, die Räder 32 an eine reine Ab
stützstellung nach außen führt, die Rotationsgeschwindig
keit des Rads vergrößert und zugleich hiermit den Ober
teil 24 oder die Rollen 30 an ein kräftigeres Andrücken
gegen die Oberseite des Rads bringt. Diese Behandlung
läßt sich nach einer gewissen Zeit unterbrechen, und nach
Freihebung des Oberteils ist das Rad bereit aus der Vor
richtung genommen und an nachfolgender Auswuchtung ge
bracht zu werden.
Es ist möglich, mehr als lediglich ein einzelnes
Druckrad 32 auf den beiden Seiten des Reifens zu verwen
den.
Claims (2)
1. Verfahren zum Verbessern der Dauerhaftigkeit von
einer ausgeführten Radauswuchtung eines mit pneumatischem
Reifen versehenen Rads dadurch gekenn
zeichnet, daß die Seitenflächen des montierten
und aufgepumpten Reifens innerhalb eines ringförmigen Be
reichs ungefähr an der Mitte der Reifenseite einem örtli
chen Eindrücken ausgesetzt werden, wobei das Eindrücken
intermittierend mehrmalig ausgeführt wird, und zwar vor
zugsweise dadurch, daß das Rad mit einer in eingeschobe
ner Stellung außerhalb der Reifenseite angeordneten
Druckrolle zum Rotieren gebracht wird.
2. Vorrichtung für die Ausübung des Verfahrens gemäß
Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung mit einer Anordnung für das Drehen
des Rads versehen ist, vorzugsweise ein System von Rollen
für ein gegen den Radumkreis gerichtetes Klemmen ein
schließlich einer oder mehreren getriebenen Rollen sowie
ein Paar von Druckrädern, welche mit Andrücksmitteln für
kräftiges Eindrücken dieser Räder gegen gegensetzliche
Seitenbereiche des Reifens verbunden sind.
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Also Published As
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| DK102889D0 (da) | 1989-03-03 |
| DK102889A (da) | 1990-09-04 |
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