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DE4005323A1 - Verfahren und mahlanlage zur zweistufigen zerkleinerung von sproedem mahlgut - Google Patents

Verfahren und mahlanlage zur zweistufigen zerkleinerung von sproedem mahlgut

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Publication number
DE4005323A1
DE4005323A1 DE4005323A DE4005323A DE4005323A1 DE 4005323 A1 DE4005323 A1 DE 4005323A1 DE 4005323 A DE4005323 A DE 4005323A DE 4005323 A DE4005323 A DE 4005323A DE 4005323 A1 DE4005323 A1 DE 4005323A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mill
grinding
grinding stage
stage
classifier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE4005323A
Other languages
English (en)
Inventor
Gotthardt Dipl Ing Blasczyk
Norbert Dipl Ing Patzelt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ThyssenKrupp Industrial Solutions AG
Original Assignee
Krupp Polysius AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Family has litigation
First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=6400582&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE4005323(A1) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Application filed by Krupp Polysius AG filed Critical Krupp Polysius AG
Priority to DE4005323A priority Critical patent/DE4005323A1/de
Priority to DE9090125239T priority patent/DE59001862D1/de
Priority to ES90125239T priority patent/ES2043233T3/es
Priority to EP90125239A priority patent/EP0447669B1/de
Priority to ZA91799A priority patent/ZA91799B/xx
Priority to US07/652,604 priority patent/US5110056A/en
Publication of DE4005323A1 publication Critical patent/DE4005323A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C21/00Disintegrating plant with or without drying of the material
    • B02C21/002Disintegrating plant with or without drying of the material using a combination of a roller mill and a drum mill
    • B02C21/005Disintegrating plant with or without drying of the material using a combination of a roller mill and a drum mill the roller mill having cooperating rollers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C23/00Auxiliary methods or auxiliary devices or accessories specially adapted for crushing or disintegrating not provided for in preceding groups or not specially adapted to apparatus covered by a single preceding group
    • B02C23/08Separating or sorting of material, associated with crushing or disintegrating
    • B02C23/10Separating or sorting of material, associated with crushing or disintegrating with separator arranged in discharge path of crushing or disintegrating zone
    • B02C23/12Separating or sorting of material, associated with crushing or disintegrating with separator arranged in discharge path of crushing or disintegrating zone with return of oversize material to crushing or disintegrating zone

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)
  • Disintegrating Or Milling (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur zweistufigen Zerkleinerung von sprödem Mahlgut (entsprechend dem Oberbegriff des Anspruches 1) sowie eine Mahlanlage zur zweistufigen Zerkleinerung von sprödem Mahlgut (gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 8), wobei als sprödes Mahlgut insbesondere Zementmaterialien zerkleinert wer­ den sollen.
Aus der DE-A-34 07 535 sind ein Verfahren und eine An­ lage bekannt, wonach für die Vorzerkleinerung in einer ersten Stufe als erste Mühle eine Gutbett-Walzenmühle mit zwei Walzen verwendet wird, wobei dieser Walzen­ mühle eine Dosierbandwaage als Zufördereinrichtung für Frischgut zugeordnet ist. Das in dieser Walzenmühle vorzerkleinerte Gut wird insgesamt der Mühle einer zweiten Mahlstufe zusammen mit der von einem Sichter dieser zweiten Mahlstufe kommenden Rückgutmenge (abgetrenntes Grobgut bzw. abgetrennte Grieße) zuge­ führt. Bei dieser bekannten Ausführung wird die Rege­ lung für die Durchsatzleistung in der Weise vorgenom­ men, daß bei einer Änderung der Durchsatzmengen in der als Umlaufmahlsystem arbeitenden zweiten Mahlstufe, beispielsweise aufgrund einer geänderten Fertiggut­ menge, ein Regeleingriff in die Regeleinrichtung dieser zweiten Mahlstufe unterbleibt, während die jeweilige Durchsatzmengenänderung der zweiten Mahlstufe über die der Walzenmühle (erste Mahlstufe) zugeordnete Dosier­ bandwaage im Sinne einer Drehzahländerung der Walzen dieser Walzenmühle übertragen wird, indem ein von der zweiten Mahlstufe kommendes Regelsignal zunächst für einen angepaßten Regeleingriff der Dosierbandwaage und dementsprechend dann ein weiteres Regelsignal für eine entsprechende Anpassung der Drehzahlregelung der Walzen dieser Walzenmühle verarbeitet wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der im Oberbegriff des Anspruches 1 sowie eine Mahlan­ lage der im Oberbegriff des Anspruches 8 vorausgesetz­ ten Art in der Weise zu verbessern, daß bei einer be­ sonders feinfühligen Anpassung des der zweiten Mühle der zweiten Mahlstufe zuzuführenden Mahlgutes eine re­ lativ hohe Durchsatzmengenleistung dieser Mühle er­ reicht und dabei eine relativ einfache und zuverlässige Anpaßbarkeit der Durchsatzmengenleistung der ersten Mahlstufe an die der zweiten Mahlstufe gewährleistet ist.
Erfindungsgemäß wird dies einerseits durch die Kombina­ tion mit Verfahrensmerkmalen nach dem Kennzeichen des Anspruches 1 und andererseits mit einer Kombination von Anlagenmerkmalen gemäß dem Kennzeichen des Anspruches 8 erreicht.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Bei dieser erfindungsgemäßen Ausführung ist zunächst einmal die erste Mahlstufe mit der ersten Mühle und ei­ nem zugehörigen Windsichter in Form eines Umlaufmahlsy­ stems ausgebildet. Da hierdurch das von der ersten Mühle kommende, vorzerkleinerte Gut zunächst im zugehö­ rigen ersten Windsichter in Grobgut (Grieße), das als Rückgutmenge zur ersten Mühle zurückgeführt wird, und in Feingut klassiert wird, das der zweiten Mühle der zweiten Mahlstufe als Frischgutmenge (zweite Frischgut­ menge) zugeführt wird, kann von dieser für die Feinzer­ kleinerung des Gutes dienenden zweiten Mühle noch zu grobes Mahlgut ferngehalten werden, so daß diese zweite Mühle mit einer relativ eng begrenzten Korngrößenver­ teilung im Aufgabegut beschickt werden kann, was wie­ derum zu einer gleichmäßigeren Feinzerkleinerung in dieser zweiten Mühle und einer höheren Durchsatzmengen­ leistung in dieser zweiten Mahlstufe führen kann.
Erfindungsgemäß werden in den beiden Mahlstufen jeweils die Gesamtmahlgutzufuhr durch zugeordnete Regeleinrich­ tungen konstant gehalten. Hierbei bildet dann - wie er­ wähnt - das Feingut des Windsichters der ersten Mahl­ stufe den Frischgut-Mengenanteil für die zweite Mühle der zweiten Mahlstufe, wobei dann bei sich ändernder Fertiggutmenge dieser zweiten Mahlstufe eine Konstant­ regelung der Mahlgutzuführmenge zur zweiten Mühle da­ durch erfolgen kann, daß der Windsichter der ersten Mahlstufe im Sinne einer in der zweiten Mühle erforder­ lichen Frischgutmenge bzw. Aufgabegutmenge beeinflußt wird. Dies kann erfindungsgemäß auf einfache, rasche und zuverlässige Weise dadurch geschehen, daß der Wind­ sichter der ersten Mahlanlage eine Sichtfeinheits-Ein­ stellvorrichtung mit einem in seiner Drehzahl stufenlos verstellbaren Antrieb aufweist.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Er­ findung arbeiten die erste Mahlstufe und die zweite Mahlstufe nach Art eines Umlaufmahlsystems mit jeweils einer Mühle und einem Sichter entsprechend dem Kennzei­ chen des Anspruches 2.
Bei der weiter oben genannten Ausführungsform des Wind­ sichters mit Sichtfeinheits-Einstellvorrichtung ist die Verwendung eines Streuteller- oder Korbwindsichters besonders vorteilhaft. Mit besonderem Vorzug wird als Windsichter für jede Mahlstufe ein Korbwindsichter verwendet, bei dem sich durch eine stufenlose Einstell­ barkeit des Antriebes für den rotierenden Korb inner­ halb des Sichtraumes eine verhältnismäßig einfache, ra­ sche Einstellung der Sichtfeinheit für den Feingutan­ teil erzielen läßt.
Die Erfindung sei nachfolgend anhand der Zeichnung nä­ her beschrieben. In dieser Zeichnung zeigen
Fig. 1 ein vereinfachtes Fließschema der ganzen Mahlanlage mit zwei als Umlaufmahlsysteme ausgebildeten Mahlstufen, gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel;
Fig. 2 ein Teil-Fließschema eines zweiten Ausfüh­ rungsbeispieles der Mahlanlage, wobei insbe­ sondere der Übergangsbereich von der ersten Mahlstufe zur zweiten Mahlstufe veranschau­ licht ist.
Bei dem in Fig. 1 veranschaulichten ersten Ausfüh­ rungsbeispiel der gesamten Mahlanlage sind aus Gründen der Übersichtlichkeit in der Hauptsache nur die An­ lagenteile veranschaulicht, die zur Erläuterung dieser erfindungsgemäßen Ausführung erforderlich sind, während an sich bekannte Filtereinrichtungen, Antriebsmotoren, insbesondere für Förder- und Dosiereinrichtungen, Schaltungs- und Steuereinrichtungen usw. weitgehend weggelassen worden sind.
Die anhand der Zeichnung nachfolgend beschriebenen Aus­ führungsformen der Mahlanlage dienen insbesondere zur zweistufigen Zerkleinerung von sprödem Mahlgut, insbe­ sondere von Zementmaterialien, wie Zementklinker, Schlacke und dergleichen.
Gemäß Fließschema der Fig. 1 enthält die gesamte Mahl­ anlage als wesentliche Anlagenteile eine für die Vor­ zerkleinerung von Mahlgut in Form eines Umlaufmahlsy­ stems ausgebildete erste Mahlstufe mit einer ersten Mühle 1 und einem ersten Windsichter 2 sowie eine der ersten Mahlstufe nachgeschaltete, für die Feinzerklei­ nerung von Mahlgut bestimmte, ebenfalls in Form eines Umlaufmahlsystems ausgebildete zweite Mahlstufe mit ei­ ner zweiten Mühle 3 und einem zweiten Windsichter 4; außerdem können mehrere Vorratsbunker 5, 6, 7 für ver­ schiedene Mahlgutkomponenten vorgesehen sein, wobei un­ ter jedem Vorratsbunker 5, 6, 7 in an sich bekannter Weise Dosierbandwaagen 5a, 6a, 7a oder andere Dosier­ einrichtungen angeordnet sind, die auf eine in ihrer Förderleistung steuerbare Zufördereinrichtung 8, bei­ spielsweise ein Förderband, für Frischgut zur ersten Mühle 1 arbeiten.
Obwohl die in der ersten Mahlstufe und in der zweiten Mahlstufe verwendeten Windsichter in jeder geeigneten, an sich bekannten Ausführungsform ausgebildet sein kön­ nen, die eine Einstellmöglichkeit für die Sichtfein­ heit, d. h. für die Feinheit der Feingutmenge, bietet, wird es vorgezogen, zumindest den Windsichter 2 der er­ sten Mahlstufe als Fliehkraft-Windsichter, insbesondere als Korbwindsichter an sich bekannter Ausführungsform auszubilden. Mit besonderem Vorzug werden der erste Windsichter 2 der ersten Mahlstufe und der zweite Windsichter 4 der zweiten Mahlstufe als im Prinzip gleichartige Korbwindsichter ausgeführt. Hierbei be­ sitzt jeder Windsichter 2, 4 in an sich bekannter Weise einen jeweils nur gestrichelt angedeuteten rotierenden Korb 2a bzw. 4a im Bereich des inneren Sichtraumes. Dieser Sichtkorb 2a bzw. 4a bildet im wesentlichen eine Sichtfeinheits-Verstellvorrichtung, die über einen in seiner Drehzahl stufenlos verstellbaren Antriebsmotor 9 bzw. 10 in seiner Drehzahl und somit in der jeweils ge­ wünschten Sichtfeinheit des Sichters eingestellt werden kann.
Der erste Windsichter 2 in der ersten Mahlstufe besitzt einen Grobgut- bzw. Grießeauslauf 2b sowie wenigstens einen Feingutauslauf 2c, vorzugsweise mehrere solcher Feingutausläufe 2c. Diese Feingutausläufe speisen einen Verbindungsförderer 11 einer Verbindungseinrichtung, die das aus diesem ersten Sichter 2 kommende Feingut als Frischgutmenge (Pfeil 12) dem Guteinlauf 3a der zweiten Mühle 3 zufördert. Die von diesem ersten Wind­ sichter 2 auslaufende Grobgutmenge (Grießemenge) wird - gemäß Pfeil 13 - als erste Rückgutmenge zunächst men­ genmäßig von einer beispielsweise als Bandwaage 14 aus­ gebildeten Mengenmeßeinrichtung erfaßt und dann einem Mahlgut-Aufgabeschacht 15 unmittelbar über der Aufgabe­ stelle der ersten Mühle 1 zugeführt. Dieser Mahlgutauf­ gabeschacht 15 kann in seiner Füllung hinsichtlich der Gesamtaufgabegutmenge dieser ersten Mühle 1 über ge­ eignete Füllstandsüberwachungseinrichtungen gesteuert werden, wozu im vorliegenden Falle beispielsweise Druckmeßdosen 16 vorgesehen sind, auf denen der Mahl­ gutaufgabeschacht 15 in an sich bekannter Weise abge­ stützt ist.
Diesem Mahlgutaufgabeschacht 15 wird ferner - gemäß Pfeil 17 - über die Zufördereinrichtung 8 frisches Roh­ gut in steuerbarer bzw. dosierbarer Weise als erste Frischgutmenge zugeführt.
Das in der ersten Mühle 1 der ersten Mahlstufe vorzer­ kleinerte Gut (Pfeil 18) wird mit Hilfe einer Überhebe­ einrichtung, beispielsweise eines Elevators 19, vorzugsweise insgesamt dem ersten Windsichter 2 aufge­ geben.
Die für die Feinzerkleinerung ausgebildete zweite Mühle 3 gibt das in ihr fein zerkleinerte Gut - entsprechend den Pfeilen 20 - ebenfalls über eine Überhebeförderein­ richtung, vorzugsweise einen Elevator 21, dem zweiten Windsichter 4 dieser zweiten Mahlstufe auf. Während das aus den Feingutausläufen 4c dieses zweiten Windsichters 4 gemäß den Pfeilen 22 ablaufende Feingut als Fertiggut aus der Mahlanlage abgeführt wird, wird die aus dem Grobgutauslauf (Grießeauslauf) 4b dieses zweiten Wind­ sichters 4 auslaufende Grobgutmenge als zweite Rückgut­ menge - gemäß den Pfeilen 23 - zum Guteinlauf 3a der zweiten Mühle 3 zurückgeführt. Um diese zweite Rückgut­ menge (Pfeile 23) mengenmäßig genau erfassen zu können, wird sie zwischen dem Sichter-Grobgutauslauf 4b und dem Guteinlauf 3a der zweiten Mühle 3 über eine geeignete Mengenmeßeinrichtung geführt, bei der es sich im vor­ liegenden Beispiel etwa um eine geeignete Waage 24 han­ deln kann.
Der zweiten Mahlstufe ist nun eine an sich bekannte elektrische oder elektronische Regeleinrichtung in der Weise zugeordnet, daß die der zweiten Mühle 3 zuführ­ bare Gesamtaufgabemenge, d. h. die Summe aus Frischgut­ menge (Pfeil 12) und zweiter Rückgutmenge (Pfeil 23) konstantregelbar ist, wozu die vom ersten Sichter 2 über den Verbindungsförderer 11 herangeförderte zweite Frischgutmenge (Pfeil 12) in Abhängigkeit von Änderun­ gen der Rückgut- und Fertiggutmengen (Pfeile 22 und 23) aus dem zweiten Sichter 4 geregelt wird. Zu diesem Zweck ist diese erste Regeleinrichtung der zweiten Mahlstufe mit dem in seiner Drehzahl variablen An­ triebsmotor 9 des die Sichtfeinheit bestimmenden Sicht­ korbes 2a durch einen ersten Regler (FGK) 25 derart verbunden, daß bei den erwähnten Änderungen in den Fer­ tiggut- und Rückgutmengen (22, 23) der zweiten Mahl­ stufe die Feingutmenge (Pfeil 12) aus dem ersten Sich­ ter 2 über dessen Korbdrehzahl im Sinne einer Konstant­ regelung der Gesamtaufgabegutmenge dieser zweiten Mühle 3 veränderbar ist.
Ferner ist eine - ebenfalls elektrisch oder elektro­ nisch arbeitende - zweite Regeleinrichtung in an sich bekannter Ausführung der ersten Mahlstufe zugeordnet. Die Zuordnung und Ausbildung dieser zweiten Regelein­ richtung ist derart, daß bei einer Änderung der ersten Feingutmenge (12) und der ersten Rückgutmenge (13) des zugehörigen ersten Windsichters 2 die erste Frischgut­ menge (17) über ihre Zufördereinrichtung 8 im Sinne ei­ ner Konstantregelung der der ersten Mühle 1 zugeführten Gesamtaufgabegutmenge veränderbar ist. Zu diesem Zweck enthält diese zweite Regeleinrichtung außer üblichen Einstell- und Steuereinrichtungen mehrere Regler, von denen ein Regler FGP Mengenmeßsignale von der Bandwaage 14 (zur Erfassung der ersten Rückgutmenge 13), ein Reg­ ler FF zur Erfassung der Mengensignale vom Regler FGP sowie der Mengen- bzw. Gewichtssignale von den Bunker- Dosierwaagen 5a, 6a, 7a und ein weiterer Regler L für die Erfassung der Gesamtaufgabegutmenge im Mahl­ gutaufgabeschacht 15 von den Druckmeßdosen 16 vorgese­ hen ist. In allen Regeleinrichtungen sind die zugehöri­ gen Verbindungen jeweils durch gestrichelte Linien an­ gedeutet.
Die erste Mühle 1 für die Vorzerkleinerung in der er­ sten Mahlstufe und die zweite Mühle 3 für die Feinzer­ kleinerung in der zweiten Mahlstufe können an sich in jeder geeigneten Ausführung vorgesehen sein. Als beson­ ders vorteilhaft hat es sich jedoch erwiesen, wenn, wie es in den beschriebenen Ausführungsbeispielen bevorzugt wird, die erste Mühle 1 durch eine an sich bekannte Walzenmühle mit zwei Walzen 1a, 1b gebildet wird, von denen wenigstens eine Walze in an sich bekannter Weise antreibbar ist und die zwischen sich einen Mahlspalt 1c für eine Gutbettzerkleinerung des zugeführten Mahlgutes bilden.
Für die zweite Mahlstufe wird es dagegen vorgezogen, eine Trommel- oder Rohrmühle als zweite Mühle 3 vorzusehen, in der unter Einwirkung von Mahlkörpern das zugeführte Mahlgut feinzerkleinert wird, und besonders bevorzugt ist dabei eine an sich bekannte Ausführung als Kugelmühle.
Die Verfahrensweise zum Betrieb der in Fig. 1 veran­ schaulichten Mahlanlage ergibt sich bereits im wesent­ lichen aus der vorhergehenden Beschreibung. Wenn also im Praxisbetrieb dieser Mahlanlage beispielsweise ein feineres Endprodukt gewünscht wird oder durch eine schwerere Mahlbarkeit des aufgegebenen Mahlgutes der Fertiggutanteil (Pfeile 22) aus dem zweiten Sichter 4 der zweiten Mahlstufe herabgesetzt wird, dann fällt in diesem zweiten Sichter 4 - bei konstant gehaltener Durchsatzmenge - eine entsprechend größere zweite Rück­ gutmenge (Pfeile 23) an, mit der die zweite Mühle 3 be­ lastet wird. Dementsprechend muß für eine konstant bleibende Durchsatzmenge in dieser zweiten Mahlstufe die dieser zweiten Mühle 3 als Frischgutmenge zuzufüh­ rende Feingutmenge (Pfeil 12) vom ersten Windsichter 2 entsprechend reduziert werden (durch entsprechende Drehzahländerung des Sichtkorbes 2a), damit über die erste Regeleinrichtung die zweite Gesamtaufgabegutmenge zur zweiten Mühle 3 konstantgeregelt werden kann. Dies bedeutet dann, daß aus dem ersten Windsichter 2 der er­ sten Mahlstufe eine entsprechend größere Grobgut- bzw. erste Rückgutmenge (Pfeile 13) anfällt, so daß dann über die dieser ersten Mahlstufe zugeordnete zweite Re­ geleinrichtung - in der erläuterten Weise - die von der Zufördereinrichtung 8 dem Mahlgutaufgabeschacht 15 der ersten Mühle 1 heranzuführende erste Frischgutmenge aus den Vorratsbunkern 5 bis 7 entsprechend verringert wer­ den muß, damit auch die erste Gesamtaufgabegutmenge dieser ersten Mühle 1 konstantgeregelt werden kann. In entsprechend umgekehrter Weise erfolgt eine Konstantre­ gelung, wenn ein größerer Anteil Feingut (Pfeile 22) als Fertiggut aus dem zweiten Sichter 4 der zweiten Mahlstufe abgezogen wird.
Anhand des Teil-Fließschemas gemäß Fig. 2 wird ein zweites Ausführungsbeispiel bzw. eine Ausführungsvari­ ante der zuvor anhand Fig. 1 beschriebenen Mahlanlage erläutert, wozu lediglich vor allem die hierfür erfor­ derlichen Anlagenteile und dabei insbesondere der Verbindungsbereich vor allem von der ersten Mahlstufe zur zweiten Mahlstufe veranschaulicht und erläutert sei. Der Einfachheit halber sind alle gleichartig zum ersten Beispiel ausgeführten Anlagenteile mit denselben Bezugszeichen wie im ersten Beispiel (Fig. 1) bezeich­ net, so daß diese Anlagenteile nicht nochmal einzeln erläutert werden müssen.
Während in der Mischanlage nach dem ersten Beispiel (Fig. 1) die Verbindungseinrichtung für die Zufuhr des aus dem ersten Sichter 2 der ersten Mahlstufe kommenden Feingutes (Pfeil 12) in der Hauptsache durch einen Ver­ bindungsförderer gebildet wird, enthält diese Verbin­ dungseinrichtung in diesem zweiten Ausführungsbeispiel (Fig. 2) neben dem Verbindungsförderer 11′ (als Fein­ gutförderer) noch einen Zwischensilo 30, der zwischen dem Verbindungsförderer 11′ und dem Guteinlauf 3a der zweiten Mühle 3 der Feinmahlstufe angeordnet und in seiner Zwischenspeichermenge steuerbar ist. Zu diesem Zweck kann der Zwischensilo 30 mit an sich bekannten Füllstands-Steuereinrichtungen ausgestattet oder - wie in diesem Beispiel bevorzugt - auf Druckmeßdosen 31 an­ geordnet sein, um die Zwischenspeichermengen in ge­ eigneter Weise steuern zu können. Dem Auslauf 30a die­ ses Zwischensilos 30 ist ein Auslauf-Dosierorgan 32 in an sich bekannter Ausführung zugeordnet. Erst von die­ sem Auslauf-Dosierorgan 32 wird das aus dem ersten Sichter 2 kommende Feingut (Pfeil 12) als zweite Frischgutmenge genau und mit veränderbarer Steuerung (Dosierung) dem Guteinlauf 3a der zweiten Mühle 3 zuge­ führt, und zwar zusammen mit der vom zweiten Sichter 4 der zweiten Mahlstufe wieder zurückgeführten zweiten Rückgutmenge (Pfeile 23); im Bedarfsfalle kann zwischen dem Auslauf-Dosierorgan 32 und dem Guteinlauf 3a der zweiten Mühle 3 noch ein weiterer Überhebeelevator an­ geordnet werden, wie es bei 33 strichpunktiert angedeu­ tet ist.
Bei dieser Ausführungsvariante gemäß Fig. 2 ist die er­ ste Regeleinrichtung für die zweite Mahlstufe dann in der Weise abgewandelt, daß ein erster Regler (L) 34 in der - nur gestrichelt angedeuteten - Steuerverbindung zwischen den Druckmeßdosen 31 des Zwischensilos 30 und dem in seiner Drehzahl veränderbaren Antriebsmotor 9 für den Sichtkorb 2a des ersten Windsichters 2 und ein zweiter Regler (R) 35 dieser ersten Regeleinrichtung in einer - ebenfalls nur gestrichelt angedeuteten - Steu­ erverbindung zwischen der als Waage 24 ausgebildeten Rückgutmengen-Meßvorrichtung und dem Auslauf-Dosieror­ gan 32 angeordnet ist.
In diesem Falle (Fig. 2) kann somit die vom ersten Sichter (2) der ersten Mahlstufe dem Guteinlauf 3a der zweiten Mühle 2 zuzuführende Feingutmenge (Pfeile 12) vor der Zusammenführung mit der zweiten Rückgutmenge (Pfeile 23) aus dem zweiten Sichter 4, also vor dem ge­ nannten Mühlen-Guteinlauf 3a, zunächst zwischengespei­ chert und dann in einer für die Konstantregelung mit der jeweils aus dem zweiten Sichter 4 herangeführten zweiten Rückgutmenge (Pfeile 23) angepaßten Menge ge­ steuert abgerufen werden. Demnach wird auch in diesem Falle dann insgesamt die für die Konstantregelung der Gesamtaufgabegutmenge zur zweiten Mühle 3 erforderliche Frischgutmenge (Feingutmenge 12 aus dem ersten Sichter 2) dadurch geregelt, daß der Sichtkorb 2a in seiner Drehzahl und somit dieser erste Sichter 2 in seiner Sichtfeinheit entsprechend angepaßt wird.
Während anhand der Fig. 1 und 2 bisher Ausführungsbei­ spiele von Mahlanlagen und Zerkleinerungsverfahren be­ schrieben worden sind, bei denen jede Mahlstufe nach Art eines Umlaufmahlsystems mit je einer Mühle und ei­ nem zugehörigen Windsichter arbeitet, besteht gemäß ei­ ner besonders einfachen Ausführungsform aber auch die Möglichkeit, in der zweiten Mahlstufe den Sichter weg­ zulassen und das in der zweiten Mühle der zweiten Mahl­ stufe feinzerkleinerte Gut insgesamt als Fertiggut (Fertiggutmenge) abzuführen. Da diese zweite Mühle be­ vorzugt als Rohrmühle, Kugelmühle oder dergleichen aus­ gebildet ist, besteht hier die Möglichkeit, den durch diese zweite Mühle hindurchzuführenden Luftstrom so einzustellen, daß das mit ihm aus dieser Mühle ausge­ tragene, genügend feinzerkleinerte Gut insgesamt als Fertiggut abgeführt werden kann. In diesem Falle bildet dann das von dem Sichter der ersten Mahlstufe zur zwei­ ten Mühle der zweiten Mahlstufe herangeführte Frischgut die Gesamtaufgabegutmenge dieser zweiten Mühle, wobei die Konstantregelung dann in Abhängigkeit von dem aus dieser zweiten Mühle als Fertiggutmenge ausgetragenen, feinzerkleinerten Gut mit Hilfe der Sichtfeinheits-Ein­ stellvorrichtung des Windsichters der ersten Mahlstufe konstantgeregelt wird. Diese Verfahrensweise dürfte ohne zusätzliche zeichnerische Darstellung leicht vor­ stellbar sein, das - im Vergleich zu den Beispielen ge­ mäß Fig. 1 und 2 - im wesentlichen nur der zweite Wind­ sichter entfällt.
Darüber hinaus ist es grundsätzlich auch möglich, den zweiten Windsichter in der zweiten Mahlstufe beizube­ halten und trotzdem das im Sichter getrennte Gut insge­ samt als Fertiggut abzuführen, indem der Feingutanteil einen feineren ersten Fertiggutanteil und das Grobgut (Grieße) einen gröberen zweiten Fertiggutanteil dar­ stellen.

Claims (15)

1. Verfahren zur zweistufigen Zerkleinerung von sprödem Mahlgut, wie Zementmaterialien, bei dem
  • a) das Mahlgut in einer ersten Mahlstufe mit einer ersten Mühle vorzerkleinert wird,
  • b) vorzerkleinertes Gut als Frischgut der Mühle ei­ ner zweiten Mahlstufe zugeführt und darin fein­ zerkleinert wird,
  • c) das feinzerkleinerte Gut aus dieser zweiten Mahlstufe wenigstens teilweise als Fertiggut ab­ gezogen wird,
  • d) die der zweiten Mühle zugeführte Aufgabegutmenge in Abhängigkeit von der aus der zweiten Mahl­ stufe abgeführten Fertiggutmenge konstantgere­ gelt wird, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
  • e) das in der ersten Mühle vorzerkleinerte Gut wird insgesamt zunächst in einem zur ersten Mahlstufe gehörenden Sichter in eine dieser ersten Mühle als erste Rückgutmenge zuzuführende Grobgutmenge und in eine als zweite Frischgutmenge der zwei­ ten Mühle zuzuführende Feingutmenge klassiert;
  • f) die der zweiten Mühle zugeführte Aufgabegutmenge wird bei sich ändernder Fertiggutmenge der zwei­ ten Mahlstufe dadurch konstantgeregelt, daß die vom Sichter der ersten Mahlstufe als zweite Frischgutmenge der zweiten Mühle zugeführte Feingutmenge durch Verstellung der Sichtfeinheit dieses Sichters entsprechend geändert wird; wo­ bei
  • g) die der ersten Mühle zugeführte erste Gesamtauf­ gabegutmenge aus von einem Vorrat herangeführter erster Frischgutmenge und Rückgutmenge des Sich­ ters der ersten Mahlstufe ebenfalls konstantge­ regelt wird, indem diese erste Frischgutmenge bei geänderten Feingut- und Rückgutmengen dieses Sichters entsprechend angepaßt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Mahlstufe und die zweite Mahlstufe nach Art eines Umlaufmahlsystems mit jeweils einer Mühle und einem Sichter arbeiten, wobei das feinzer­ kleinerte Gut aus der zweiten Mühle in einem zur zweiten Mahlstufe gehörenden Sichter wenigstens in eine Fertiggut bildende Feingutmenge und in eine Grobgutmenge getrennt wird, die als Rückgutmenge zu­ sammen mit der Frischgutmenge vom ersten Sichter der ersten Mahlstufe eine weitere Zerkleinerung erfährt, und wobei die der zweiten Mühle zugeführte zweite Gesamtaufgabegutmenge bei sich ändernden Fertiggut- und Rückgutmengen aus dem zweiten Sichter dadurch konstantgeregelt wird, daß die vom ersten Sichter der ersten Mahlstufe als zweite Frischgutmenge der zweiten Mühle zugeführte Feingutmenge durch Verstel­ lung der Sichtfeinheit dieses ersten Sichters ent­ sprechend geändert wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest in der ersten Mahlstufe, vorzugsweise in beiden Mahlstufen, ein Fliehkraft-Windsichter verwendet und die Sichtfeinheit jedes Windsichters durch eine Drehzahländerung von rotierenden Sichter­ elementen eingestellt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mahlgut in der ersten Mahlstufe einer Gut­ bettzerkleinerung im Walzenspalt zwischen zwei Wal­ zen einer Gutbettwalzenmühle unterworfen wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mahlgut in der zweiten Mahlstufe unter Ein­ wirkung von Mahlkörpern in einer Trommel- oder Rohr­ mühle feinzerkleinert wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vom ersten Sichter der ersten Mahlstufe der zweiten Mühle der zweiten Mahlstufe zuzuführende Feingutmenge vor der Zuführung in diese zweite Mühle zwischengespeichert wird.
7. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vom ersten Sichter der ersten Mahlstufe der zweiten Mühle der zweiten Mahlstufe zuzuführende Feingutmenge vor der Zusammenführung mit der zweiten Rückgutmenge aus dem zweiten Sichter zwischengespei­ chert und in einer für die Konstantregelung mit der zweiten Rückgutmenge angepaßten Menge gesteuert ab­ gerufen wird.
8. Mahlanlage zur zweistufigen Zerkleinerung von sprö­ dem Mahlgut, wie Zementmaterialien, enthaltend
  • a) eine für die Vorzerkleinerung ausgebildete erste Mahlstufe mit einer ersten Mühle (1),
  • b) eine in ihrer Förderleistung steuerbare Zuför­ dereinrichtung (8) für Frischgut zur ersten Mühle (1),
  • c) eine der ersten Mahlstufe nachgeschaltete, für die Feinzerkleinerung bestimmte zweite Mahl­ stufe, die mit einer zweiten Mühle (3) und einem Windsichter (4) in Form eines Umlaufmahlsystems ausgebildet ist, in dem das feinzerkleinerte Gut im Windsichter in eine als Fertiggut abzufüh­ rende Feingutmenge und in eine Grobgutmenge ge­ trennt wird, die als Rückgutmenge der zweiten Mühle wieder zuführbar ist,
  • d) eine Verbindungseinrichtung (11, 11′, 30) für die Zufuhr von vorzerkleinertem Gut aus der er­ sten Mahlstufe als Frischgutmenge (12) zur zwei­ ten Mühle (3) der zweiten Mahlstufe,
  • e) eine derart ausgebildete Regeleinrichtung für die zweite Mahlstufe, daß die der zweiten Mühle zuführbare Gesamtaufgabegutmenge aus Frischgut­ menge und Rückgutmenge konstantregelbar und dazu die von der ersten Mahlstufe kommende Frischgut­ menge in Abhängigkeit von Änderungen der Rück­ gut- und Fertiggutmengen aus dem Windsichter (4) der zweiten Mahlstufe regelbar ist, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merk­ male:
    f) Die erste Mahlstufe ist ebenfalls in Form eines Umlaufmahlsystems mit der ersten Mühle (1) und einem eine Sichtfeinheits-Verstellvorrichtung (2a) aufweisenden ersten Windsichter (2) ausge­ bildet, dem das gesamte vorzerkleinerte Mahlgut (18) aus der ersten Mühle zuführbar ist;
  • g) die Verbindungseinrichtung (11, 11′, 13) zwi­ schen den beiden Mahlstufen verbindet den Fein­ gutauslauf (2c) des ersten Windsichters (2) mit dem Guteinlauf (3a) der zweiten Mühle (3);
  • h) die Regeleinrichtung für die zweite Mahlstufe ist mit der Sichtfeinheits-Einstellvorrichtung (2a) des ersten Windsichters (2) durch einen Regler (25) derart verbunden, daß bei Änderungen in den Fertiggut- und Rückgutmengen (22, 23) der zweiten Mahlstufe die Feingutmenge (12) des er­ sten Windsichters (2) über dessen Sichtfein­ heits-Einstellvorrichtung im Sinne einer Kon­ stantregelung der Gesamtaufgabegutmenge der zweiten Mühle (3) veränderbar ist;
  • i) eine zweite Regeleinrichtung ist der ersten Mahlstufe in der Weise zugeordnet, daß bei einer Änderung der Feingutmenge (12) und der Rückgut­ menge (13) des zugehörigen ersten Windsichters (2) die Frischgutmenge (17) über ihre Zuförder­ einrichtung (8) im Sinne einer Konstantregelung der der ersten Mühle (1) zugeführten Gesamtauf­ gabegutmenge veränderbar ist.
9. Mahlanlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest der erste Windsichter (2) der ersten Mahlstufe als Fliehkraft-Windsichter ausgeführt ist, dessen Sichtfeinheits-Einstellvorrichtungen (2a) einen in seiner Drehzahl stufenlos verstellbaren An­ trieb (9) aufweist.
10. Mahlanlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Windsichter (2, 4) durch einen Streutel­ ler- oder Korbwindsichter gebildet ist.
11. Mahlanlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Mühle (1) der ersten Mahlstufe durch eine Walzenmühle mit zwei Walzen (1a, 1b) gebildet ist, von denen wenigstens eine Walze antreibbar ist und die zwischen sich einen Mahlspalt (1c) für eine Gutbettzerkleinerung bilden.
12. Mahlanlage nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Walzenmühle (1) ein Mahlgut-Zuführschacht (15) mit regelbarer Mahlgutmenge zugeordnet ist.
13. Mahlanlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß als zweite Mühle (3) der zweiten Mahlstufe eine für die Feinzerkleinerung ausgebildete Rohr- oder Trommelmühle, insbesondere eine Kugelmühle vorgese­ hen ist.
14. Mahlanlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß dem Guteinlauf (3a) der zweiten Mühle (3) eine Rückgutmengen-Meßvorrichtung (24) zugeordnet ist, die mit dem Regler (25) der ersten Regeleinrichtung für die Sichtfeinheits-Einstellvorrichtung (2a) des ersten Windsichters (2) in Steuerverbindung steht.
15. Mahlanlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß dem Guteinlauf (3a) der zweiten Mühle (3) eine Rückgutmengen-Meßvorrichtung (24) zugeordnet ist und daß die Verbindungseinrichtung zwischen den beiden Mahlstufen einen Feingutförderer (11′) und einen zwischen diesem Feingutförderer und dem Guteinlauf (3a) der zweiten Mühle (3) angeordneten, in seiner Zwischenspeichermenge steuerbaren Zwischensilo (30) enthält, wobei ein auf die Sichtfeinheits-Einstell­ vorrichtung (2a) des ersten Windsichters (2) einwir­ kender erster Regler (34) der der zweiten Mahlstufe zugeordneten ersten Regeleinrichtung in der Steuerverbindung zwischen einer Zwischenspeichermen­ gen-Steuereinrichtung (31) des Zwischensilos und der genannten Einstellvorrichtung (2a) des ersten Wind­ sichters und ein zweiter Regler (35) dieser ersten Regeleinrichtung in einer Steuerverbindung zwischen der Rückgutmengen-Meßvorrichtung (24) und einem Aus­ lauf-Dosierorgan (32) des Zwischensilos angeordnet ist.
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