DE4003031A1 - Handwerkzeugmaschine mit schnellaufendem, innenbelueftetem elektromotor - Google Patents
Handwerkzeugmaschine mit schnellaufendem, innenbelueftetem elektromotorInfo
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Description
Die Erfindung geht aus von einer Handwerkzeugmaschine nach der Gattung
des Anspruchs 1.
Es sind schon unterschiedliche Handwerkzeugmaschinen mit Elektromotor
bekannt, deren spulenartig gewickelten Motorteile von Schutzhüllen
umgeben sind. Diese bestehen aus radial, wundverbandartig ausgebil
deten Wickelbandagen, die die Motorteile gegen elektrisch leitenden
Staub isolieren und gegen die abrasive Wirkung von mit dem Kühlluft
strom auf die Wickelköpfe auftreffenden festen Partikeln schützen
sollen. Derartige beim Einsatz von Schleif- und Bohrmaschinen entste
hende Partikel treffen mit erheblicher Geschwindigkeit auf die Stirn
seiten der Rotor- und Statorwicklungen auf. Nach dem Auftreffen können
diese Partikel durch die hohe Drehzahl des Rotors 13 von bis zu 30 000
min-1 nochmals erheblich beschleunigt werden, so daß sie auch Schutz
lacke der Wicklungen mit Leichtigkeit durchschlagen und Windungskurz
schlüsse oder Unterbrechungen hervorrufen konnen.
Die Wickelbandagen haben den Nachteil, daß ihre Herstellung nur mit
komplizierten z. T. handbedienten Wickelvorrichtungen möglich ist.
Diese arbeiten zu langsam, um in eine heute übliche Fließbandferti
gungslinie zu passen. Der Grad der Abdeckung der zu schützenden Be
reiche ist insbesondere in gekrümmten Bereichen der Statorwicklungen
unbefriedigend und erfordert häufig Nacharbeit. Außerdem ist infolge
der z. T. doppellagigen Wickelbandagen der Platzbedarf der Stator
spulen hoch, weshalb auf diese der Einpreßdruck in ihrem Sitz im
Statorblechpaket sehr hoch ist. Dies erfordert ein aufwendiges Fer
tigungsverfahren und birgt Verletzungsgefahren für die Spulendrähte.
Außerdem wird die Motorkühlung der Handwerkzeugmaschinen erschwert.
Ein Ausweg zum Vermeiden dieser Schwierigkeiten besteht darin, die
Motorgröße zu erhöhen. Damit werden jedoch die Transportfähigkeit
und die Handlichkeit verschlechtert. Möglichen Leistungssteigerungen
über verstärkte Kühlung sind enge Grenzen gesetzt. Dazu trägt auch
die strömungsungünstige äußere Form der Wickelbandage bei. Diese
Nachteile führen dazu, daß immer häufiger seitens der Handwerkzeug
maschinenhersteller versucht wird, auf diese Schutzhüllen zu ver
zichten, wobei der dadurch bedingte Verschleiß auch mit anderen Mit
teln nur unbefriedigend beherrschbar ist und eine Verringerung der
Lebensdauer der Handwerkzeugmaschinen kaum zu vermeiden ist.
Die erfindungsgemäße Handwerkzeugmaschine mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruchs 1 hat demgegenüber den Vorteil, daß deren
Schutzhüllen einstückig oder mehrschalig sind und mittels Fließband
verfahren ohne jede Handarbeit auf die zu umhüllenden Teile aufge
bracht werden können. Dazu sind einfache technische Mittel geeignet,
wie z. B. Zuführeinrichtungen für das Textilmaterial der Schutzhüllen
sowie beispielsweise eine Stanze und ein Ultra-Schall- oder
Laser-Schweißgerät.
Für die erfindungsgemäße Handwerkzeugmaschine besteht darüberhinaus
der Vorteil kleinstmöglicher Baugröße bei hoher Lebensdauer und
hoher Leistung und besserer Handlichkeit. Aufgrund der strömungs
günstigeren Form der Motorteile und der guten Wärmeleitfähigkeit der
Schutzhüllen ist die Kühlung verbessert und damit die erhöhte Le
bensdauer und/oder eine verbesserte Leistungsabgabe erzielbar.
Weitere, vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus
den Unteransprüchen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der nachfolgenden Be
schreibung anhand der zugehörigen Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 einen Längsschnitt eines Winkelschleifers, Fig. 2
eine Statorspule eines Winkelschleifers, Fig. 3 einen Querschnitt
eines Winkelschleifers, Fig. 4 einen Rotor eines Winkelschleifers,
Fig. 5 einen Fertigungsschritt beim Umhüllen des Stators, Fig. 6
eien weiterentwickelten Fertigungsschritt beim Umhüllen einer Sta
torspule und Fig. 7 eine Schlauchhülle einer Statorspule.
Der in Fig. 1 dargestellte Winkelschleifer 1 besteht aus einem
Motorgehäuse 3, das einen Elektromotor 5 enthält. Das Motorgehäuse 3
ist mit einem Getriebegehäuse 7 verbunden, das ein Getriebe 9 ent
hält. Der Elektromotor 5 besteht aus kupferdrahtgewickeltem Stator
und Rotor 11, 13. Der Stator 11 ist drehfest, der Rotor 13 drehbar
im Motorgehäuse 3 angeordnet. Ein drehfest auf einer Rotorwelle 10
nahe dem Wickelkopf 14 des Rotors 13 sitzendes Ventilatorrad 15 ist
zum Erzeugen eines Kühlluftstromes 16 vorgesehen, der durch die
Kühleinlaßöffnungen 17 eintreten und zum Wärmetransport durch den
Spalt 12 zwischen Rotor 13 und Stator 11 hindurchströmen und über
die Kühlauslaßöffnungen 19 das Motorgehäuse 3 verlassen kann. Der
Stator 11 besteht aus zwei Statorspulen 18, 20, die innerhalb eines
Statorblechpaketes 22 sitzen.
Folgende Vorgänge laufen beim Einsatz innenbelüftet-elektrogetrie
bener Maschinen ab:
Der durch die Bewegung des Elektromotors erzeugte Kühlluftstrom 16 enthält ebenso wie die Umgebungsluft die beim Arbeiten mit der Hand werkzeugmaschine entstehenden, staubförmigen, festen Partikel, die mit hoher Geschwindigkeit gegen alle im Bereich des Kühlluftstromes befindlichen Flächen und Kanten prallen. Besonders empfindlich und leicht verletzbar sind die der "Sandstrahlwirkung" frontal ausge setzten Stirnseiten der spulenartigen, kupferdrahtgewickelten Teile der Elektromotoren. Infolge der abrasiven Wirkung bilden elektrisch leitende Staubteilchen unerwünschte elektrische Kontaktbrücken, die die Handwerkzeugmaschine zerstören können. Für die Stirnseiten des Stators 11 und des Rotors 13 ist die in den nachfolgenden Figuren gezeigte Schutzhülle 23 von besonderer Bedeutung.
Der durch die Bewegung des Elektromotors erzeugte Kühlluftstrom 16 enthält ebenso wie die Umgebungsluft die beim Arbeiten mit der Hand werkzeugmaschine entstehenden, staubförmigen, festen Partikel, die mit hoher Geschwindigkeit gegen alle im Bereich des Kühlluftstromes befindlichen Flächen und Kanten prallen. Besonders empfindlich und leicht verletzbar sind die der "Sandstrahlwirkung" frontal ausge setzten Stirnseiten der spulenartigen, kupferdrahtgewickelten Teile der Elektromotoren. Infolge der abrasiven Wirkung bilden elektrisch leitende Staubteilchen unerwünschte elektrische Kontaktbrücken, die die Handwerkzeugmaschine zerstören können. Für die Stirnseiten des Stators 11 und des Rotors 13 ist die in den nachfolgenden Figuren gezeigte Schutzhülle 23 von besonderer Bedeutung.
In Fig. 2 ist die Draufsicht auf eine rechteckringförmige Stator
spule 18 in ihrer Gestalt vor der Montage im Winkelschleifer 1 ge
zeigt, deren elektrische Anschlußdrähte 21 aus der textilen Schutz
hülle 23 austreten. Die Schutzhülle 23 besteht, wie auch in der
nachfolgenden Fig. 3 verdeutlicht, aus einer oberen sowie einer
unteren, rechteckringförmigen Halbschale 24, 25, die die Statorspule
18 zu gleichen Teilen umschließen und die im wesentlichen zueinander
symmetrisch sind. Ein den Umriß bzw. die Normalprojektion der Sta
torspule 18 überragender, abgewinkelter Bereich der oberen Halb
schale 24 trägt an seinem äußeren Rand eine äußere Schweißnaht 27
zur Verbindung mit der unteren Halbschale 25. Zum gleichen Zweck ist
im inneren Rand der Statorspule 18 eine innere Schweißnaht 28 ange
ordnet. Die Schutzhülle 23 ist gemeinsam mit der Statorspule 18 zer
störungsfrei in einem Maße verformbar, wie es beim Einbau der Sta
torspule 18 in das Motorgehäuse 3 notwendig ist, insbesondere beim
Anpassen an dessen zylindrische Krümmung.
Der in Fig. 3 gezeigte Querschnitt des Winkelschleifers 1 verdeut
licht die Anordnung und Verformung der Statorspule 18 im eingebauten
Zustand. Die Statorspule 18 ist der Form des zylindrischen Motorge
häuses 3 angepaßt, indem die Stirnseiten der Statorspule 18 gekrümmt
sind. Die die Statorspule 18 umgebende Schutzhülle 23 ist durch die
gekreuzt schraffierte Fläche dargestellt. Außerdem ist die Schweiß
naht 27 und die durch diese miteinander verbundene untere und obere
Halbschale 24, 25 sichtbar.
In Fig. 4 ist der Rotor 13 gezeigt, der von einer Schutzhülle 23 in
Form eines Schlauches überzogen ist. Dessen Enden sind in je einer
Endschnürung 31 wurstzipfelartig zusammengebunden. Überstände sind
per Schweißschnitt zwischen der Rotorwelle 10 und dem Wickelkopf 14
getrennt. Die Mantelfläche des Schlauches kann gerafft und zwischen
die Rotorblechpakete 22 gepreßt werden. Damit zwecks besserer Wärme
leitung der Kühlluftstrom 16 unmittelbar an die Rotorblechpakete 22
gelangen kann, kann der Rotor 13 an seinem Außendurchmesser durch
Überschleifen wenigstens teilweise von der Schutzhülle 23 befreit
werden. Der Wickelkopf 14 des Rotors 13 ist dann gegen die abrasive
Partikel-Wirkung zuverlässig geschützt.
In der Fig. 5 sind folgende Verfahrensschritte beim Aufbringen der
Schutzhülle 23 auf eine Statorspule 18, 20 bzw. einen Rotor 13 ver
deutlicht:
Eine erste Textilbahn 33 wird auf einem amboßartigen, nicht darge stellten, schalenförmig vertieften Gegenhalter angeordnet. Auf die sen wird die Statorspule 18, 20 bzw. der Rotor 13 positioniert, auf den eine zweite Textilbahn 35 gelegt wird. Die Fläche jeder Textil bahn 33, 35 ist mehr als halb so groß wie die gesamte Oberfläche der Statorspule 18, 20. Die beiden Textilbahnen 33, 35 sind überein stimmend mit der Normalprojektion der Statorspule 18, 20 rechteckig.
Eine erste Textilbahn 33 wird auf einem amboßartigen, nicht darge stellten, schalenförmig vertieften Gegenhalter angeordnet. Auf die sen wird die Statorspule 18, 20 bzw. der Rotor 13 positioniert, auf den eine zweite Textilbahn 35 gelegt wird. Die Fläche jeder Textil bahn 33, 35 ist mehr als halb so groß wie die gesamte Oberfläche der Statorspule 18, 20. Die beiden Textilbahnen 33, 35 sind überein stimmend mit der Normalprojektion der Statorspule 18, 20 rechteckig.
Ein nichtdargestellter Stanzstempel mit einer im Vergleich zur Nor
malprojektion der Statorspule 18, 20 vergrößerten, rechteckringför
migen Schneidenkontur wird über die Statorspule 18, 20 auf den Ge
genhalter gesenkt. Der Stanzstempel trifft etwa auf der halbierenden
Mantellinie des zu umhüllenden Teils auf den Gegenhalter, wobei die
Textilbahnen 33, 35 einen abgewinkelten Rand zwischen Stanzstempel
und Gegenhalter bilden. Gleichzeitig setzt das Ausschneiden ein.
Dieses kann auch nachträglich mit einem gesonderten Laserschneider
erfolgen. Hier kann das Verbinden der Halbschalen beispielsweise
über Schweißen, Bördeln oder Kleben und das Trennen überschüssigen
Materials zu einem Verfahrensschritt zusammengefaßt werden.
Das in Fig. 6 gezeigte Ausführungsbeispiel vorgefertigter Schutz
hüllen weist eine untere Textilbahn 37 auf. Auf dieser sind neben
einander mehrere Textilstücken 39 mittels u-förmig umlaufender Naht
41 in Form schlauchartig offener Taschen zur Aufnahme der Stator
spulen 18, 20 befestigt. In diese Taschen könnnen die Statorspulen
18, 20 eingesetzt werden, um bei der nachfolgenden Bearbeitung muni
tionsgurtähnlich einer Stanze bzw. einem Schweißgerät zugeführt zu
werden und so per Fließbandfertigung eine maßgenaue Schutzhülle zu
erhalten.
In einem modifizierten Verfahren kann ein endloser Gewebeschlauch
durch die Mitte der Statorspule 18, 20 gezogen werden. Ein Stück des
Gewebeschlauches wird über den Außenumfang der Statorspule 18, 20
gezogen und mittels einer einzigen Schweißnaht mit dem gestrafften,
die Statorspule 18, 20 von innen umgreifenden Gewebeschlauchstück
verbunden. Auch diese Verfahrensvariante kann an eine Fließbandfer
tigung angepaßt werden.
Gemäß Fig. 7 kann in vergleichbarer Weise auch ein endloser Gewebe
schlauch 43 in Längsrichtung nacheinander mit Statorspulen 18, 20
gefüllt werden. Die gefüllten Schlauchabschnitte werden dann nach
einander abgetrennt, ausgestanzt und die Trennränder und die Stanz
ränder zugeschweißt. Hierbei sind nur jeweils zwei äußere Schweiß
nähte 47 und eine innere Schweißnaht 45 notwendig. Die elektrischen
Anschlußdrähte 21 können durch den Gewebeschlauch 43 hindurch nach
außen geführt sein.
Eine weitere Variante des Verfahrens gemäß Fig. 7 besteht darin, in
einen auf seiner Längsseite aufgeschnittenen Endlosschlauch bzw.
eine längsseitig halbseitig abgewinkelte Textilbahn die Statorspulen
wie beschrieben einzuführen und dann die Schutzhülle 23 durch eine
äußere Längs- und zwei äußere Quernähte zu schließen.
Der zu lösende Widerspruch zwischen gewünschter, guter Wärmeleit
fähigkeit und schlechter elektrischer Leitfähigkeit wird durch be
sonders dünnes, jedoch hochfestes Textilmaterial gelöst.
Ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der Erfindung ergibt sich,
wenn vor dem Aufbringen der Schutzhülle 23 auf die Statorspulen 18,
20 diese mit einer Schicht Backlackdraht überzogen werden und außer
dem die Schutzhülle vorher ebenfalls mit Backlackdraht getränkt wird.
Claims (10)
1. Handwerkzeugmaschine, insbesondere Winkelschleifer (1), mit innen
belüftetem Elektromotor (5), deren aus einer Vielzahl von Drahtwin
dungen spulenartig gewickelte Motorteile, insbesondere der Rotor (13)
und jede der Statorspulen (18, 20) des Stators (11), jeweils von min
destens einer Schutzhülle (23) umgeben sind, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Schutzhülle (23) aus mindestens zwei miteinander verbundenen
Teil- bzw. Halbschalen (24, 25) besteht.
2. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Halbschalen (24, 25) spiegelgleich aufeinandergesetzt und an ihren
abgewinkelten, stoßartigen Rändern miteinander verbunden sind.
3. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die stoßartigen Ränder mantellinienartig entlang der umhüllten Motor
teile verlaufen und eine verbindende Schweißnaht (27, 31) tragen.
4. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die stoßartigen Ränder eine verbindende Naht oder Bördelung oder Ver
schränkung oder Klebung tragen.
5. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeich
net, daß elektrische Anschlußdrähte (21) zwischen den Halbschalen (24,
25) hindurchtreten.
6. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeich
net, daß die Schutzhülle (23) aus ultraschall-schweißfähigem Textil
material, wie z. B. Carbonfiber-Glasfiber-Gemisch besteht.
7. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schutzhülle (23) dünnwandig und von hoher Wärmeleitfähigkeit ist.
8. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
zwei übereinandergelegte Textilbahnen (23, 35) mit quer zu ihrer
Längserstreckung nebeneinander verlaufenden Nähten verbunden sind, so
daß aneinandergereiht schlauchartige Schutzhüllen (23) zur Aufnahme
von Motorteilen gebildet werden.
9. Handwerkzeugmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schutzhülle (23) in Form eines Gewebeschlau
ches straff über die Statorspulen (18, 20) und/oder den Rotor (13) ge
zogen ist.
10. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schutzhülle (23) jeweils in Form des Gewebeschlauches mit Backlack
getränkt jeweils über die backlacküberzogenen Statorspulen (18, 20)
oder den backlacküberzogenen Rotor (13) gezogen wird.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904003031 DE4003031A1 (de) | 1990-02-02 | 1990-02-02 | Handwerkzeugmaschine mit schnellaufendem, innenbelueftetem elektromotor |
| PCT/DE1991/000059 WO1991011843A1 (de) | 1990-02-02 | 1991-01-22 | Handwerkzeugmaschine mit schnellaufendem, innenbelüftetem elektromotor |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19904003031 DE4003031A1 (de) | 1990-02-02 | 1990-02-02 | Handwerkzeugmaschine mit schnellaufendem, innenbelueftetem elektromotor |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4003031A1 true DE4003031A1 (de) | 1991-08-08 |
Family
ID=6399250
Family Applications (1)
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| DE19904003031 Withdrawn DE4003031A1 (de) | 1990-02-02 | 1990-02-02 | Handwerkzeugmaschine mit schnellaufendem, innenbelueftetem elektromotor |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
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| WO (1) | WO1991011843A1 (de) |
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1991
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| WO1991011843A1 (de) | 1991-08-08 |
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