DE4000567C2 - Photographisches Druckverfahren - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein fotografisches Kopierverfahren entsprechend dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei Farbkopierern wird eine passende Kopierbelichtung für die drei Farben Blau, Grün und
Rot unabhängig voneinander unter Benutzung einer Formel zur Errechnung der Belichtung
berechnet, in der zumindest ein charakteristischer Wert eines negativen Bildes angewen
det wird. Praktisch wird eine Belichtung mit einer gewissen Beziehung zu der Kopierbelich
tung errechnet, um selbsttätig drei Farbkomponenten des kopierenden Lichtes zu beein
flussen.
Bei solch einem Farbkopierer wird eine Belichtungssteuerung durch Einsetzen von Farbfil
tern bewirkt, um die Farbkomponenten des kopierenden Lichtes auszusperren und so ei
nen erwünschten Farbenabgleich vorzusehen. Ein Negativ wird bei solch einer Kopier
steuerung vermessen, um die Lichtmenge zu bestimmen, auf die das von einer Lichtquelle
gelieferte, weiße Licht maßgebend einreguliert wird. Wenn das Negativ belichtet wird, wird
das von der Lichtquelle austretende Licht mit Hilfe eines veränderlichen Anschlages oder
von ND-Filtern beschnitten, um die Belichtung der drei Farbkomponenten zu verringern,
wodurch die Belichtungszeiten mit den Farbfiltern einstellbar verändert werden, um die
entsprechenden Farbkomponenten des Lichtes zu beschneiden. Dies geschieht deswe
gen, weil als Lichtquelle eine Lampe verwendet wird, die eine große Menge des dem Ko
pieren dienenden Lichtes abstrahlt, um Kopiervorgänge mit hoher Kapazität zu bewirken.
Nach der Errechnung der einzuregulierenden Lichtmenge berechnet ein Belichtungs
hilfsmittel für jede Farbe eine auf dem Meßwert beruhende Belichtung in Form einer Belich
tungszeit. Entsprechend den für die drei Farben vorgesehenen Belichtungen wird eine
Blende geöffnet, um ein Farbpapier mit dem weißen Licht aus der Lichtquelle zu belichten.
Während dieser Belichtung wird mit Hilfe eines passenden komplementären Farbfilters ei
ne Farbkomponente des Lichtes ausgesperrt, dessen Belichtungszeit abgelaufen ist. Auf
diese Weise erfolgt ein Kopieren bei dem eingestellten Farbabgleich.
Da bei dem oben erläuterten fotografischen Kopierverfahren das Kopieren nach dem Ende
der Errechnung der Belichtungen oder Belichtungszeiten beginnt und die Berechnung der
Belichtungen oder Belichtungszeiten mehr Zeit als andere Arbeitsschritte bei dem fotogra
fischen Kopierer benötigt, ist es mittlerweile schwierig, den fotografischen Kopierer mit ei
nem hohen Wirkungsgrad zu benutzen. Besonders in den letzten Jahren ist die zeitrau
bende Berechnung von Belichtungen ein ernstes Problem geworden, weil die Errechnung
von Belichtungen oder Belichtungszeiten nach Art einer Unterscheidung von Mustern unter
Verwendung eines Originals vorgenommen wird und unter Zugrundelegung des Musters
die Belichtungen berichtigend bestimmt werden, um die Belichtungen mit hoher Genauig
keit einzustellen.
Aus der DE 36 05 150 A1 ist eine Vorrichtung zum Einstellen der Belichtung in Kopiergerä
ten bekannt, bei der die Helligkeit einer Kopierlampe des Kopiergerätes gesteuert wird.
Diese Steuerung der Helligkeit erfolgt in Abhängigkeit von berechneten Belichtungsdaten.
Die Vorrichtung umfaßt ferner eine Abtastschaltung und eine Korrekturschaltung. Die Kor
rekturschaltung korrigiert berechnete Belichtungsdaten in Abhängigkeit von durch die Ab
tastschaltung ermittelten Schwärzungsdichten zu kopierender Originale.
Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sind aus der DE-PS 9 72 204 und DE-
AS 12 66 122 bekannt. Bei diesen Verfahren erfolgt eine Belichtung mit weißem Licht der
art, daß entsprechend den ermittelten Belichtungszeiten für die Anteile der drei Grundfar
ben des weißen Lichts nach Beendigung der jeweiligen Belichtungszeit ein den Anteil aus
blendender Farbfilter in einen aus weißem Licht bestehenden Lichtstrahl eingeschwenkt
wird.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren entsprechend dem Oberbe
griff des Anspruchs 1 zu schaffen, das eine Belichtung in einer kurzen Zeitspanne und eine
Belichtung mit hoher Wirksamkeit gestattet.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Entsprechend betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines Ab
zugs von einem Original unter Verwendung von weißem Licht, wobei, beruhend auf einer
Lichtmessung, z. B. der Dichte des Originals für die drei Primärfarben, Belichtungszeiten für
die drei Primärfarben errechnet werden und drei Farbkomponenten des weißen Lichts je
weils unabhängig mit Hilfe dreier komplementärer Farbfilter entsprechend den Belichtungs
zeiten ausgeblendet werden. Die Gesamtmenge des zur Belichtung notwendigen Lichtes
wird zuvor eingestellt, damit eine Belichtung für eine beliebige Primärfarbe, deren Belich
tungszeit die kürzeste unter den dreien ist, nach dem Ende einer Berechnung der Belich
tungszeiten für die drei Primärfarben endet. Bevor eine Berechnung der Belichtungszeiten
für die drei Primärfarben abgeschlossen wird, beginnt eine Nachstellung einer weißen
Lichtquelle, um die Gesamtmenge des weißen Lichts hervorzubringen.
Bevor die weiße Lichtquelle zur Erzeugung der Gesamtmenge weißen Lichtes nachgestellt
wird, kann die Gesamtmenge des für die Belichtung vorgesehenen, weißen Lichtes durch
eine auf den Ergebnissen beruhende Berechnung bestimmt werden, damit eine Belichtung
für eine beliebige Primärfarbe, deren Belichtungszeit die kürzeste unter den drei Primärfar
ben ist, nach dem Ende einer Berechnung der Belichtungszeiten für die drei Primärfarben
beendet wird.
Fig. 1 zeigt den zeitlichen Ablauf des Kopierverfahrens gemäß einer bevorzugten Ausfüh
rungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 zeigt als Schema den Kopierer, welcher das Kopierverfahren der vorliegenden Er
findung ausführt;
Fig. 3 zeigt den zeitlichen Ablauf eines Kopiervorganges nach einem bekannten Kopier
verfahren.
Nun sei auf Fig. 1 Bezug genommen, die einen fotografischen Kopierer zeigt, mit dem ein
Kopierverfahren gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung durchgeführt
wird; er enthält eine der Beleuchtung dienende Lampe 10 und eine kastenartige Spiegel
anordnung 11 aus einem quadratischen, hohlen Rohr, dessen Innenwände verspiegelt
sind, und aus einer oberen und unteren Diffusionsplatte. Das aus der Lampe 10 kommen
de weiße Licht durchläuft die Spiegelanordnung 11 und wird dadurch zur Diffusion ge
bracht. Nach dem Durchgang des diffusen Lichtes durch ein Farboriginal oder einen nega
tiven Farbfilm 13, der zwischen einem Halter 12A für den Negativfilm und einer Rahmen
blende 12B angeordnet ist, damit er an einer Belichtungsstation E eben eingelegt ist, wird
das diffuse Licht mit Hilfe einer kopierenden Linse 17 auf einem fotografischen Farbpapier
18 fokussiert, um ein latentes Bild des negativen Farbfilms 13 unter der Beeinflussung ei
ner Blende 25 zu erzeugen, die von einer Blendensteuerung 26 beaufschlagt wird, damit
sie während einer gewissen Zeitspanne geöffnet wird.
Zwischen der kopierenden Linse 17 und der Blende 25 sind drei komplementäre Farbfilter
21, 22 und 23, nämlich in den Farben Zyanblau, Magentarot und Gelb, vorgesehen. Unab
hängig von den beiden anderen Farbfiltern wird jedes Farbfilter 21, 22 oder 23 mit Hilfe ei
ner Filtersteuerung 20 in den Kopierweg X gesteuert eingeführt. Nach einer Belichtung wird
das fotografische Farbpapier 18 von einer Papiervorratsrolle 50 um ein Bild mit Hilfe von
Ziehrollen 51 weiterbefördert, die von einem Impulse liefernden Elektromotor (nicht ge
zeigt) betätigt werden, um einen unbelichteten Abschnitt in eine Kopierstation P zu bringen,
die von einer Rahmenblende 52 festgelegt ist.
Der negative Farbfilm 13 wird von einer Rolle 30 abgezogen und in Fig. 1 von links nach
rechts mit Hilfe jeweils zweier motorgetriebener Rollen 28 und 29, die zu beiden Seiten der
Belichtungsstation E angeordnet sind, und mit Hilfe einer Führungsrolle 31 weiterbefördert,
die vor den motorgetriebenen Rollen 28 liegt; schließlich wird der Farbfilm 13 um eine Auf
nahmerolle 32 aufgewickelt. Zwischen den Rollen 29 und dem Halter 12A für den Negativ
film ist ein Sensor 27 zur Wahrnehmung von Ausnehmungen angeordnet, die an den zu
kopierenden Bildern angebracht sind.
Oberhalb der Belichtungsstation E befindet sich ein Bildabtaster 37 mit einer Linse 35 und
einem Bildflächensensor 36, z. B. einer CCD-Anordnung, um das Licht wahrzunehmen,
das durch eine große Anzahl Punkte des negativen Farbfilmes 13 hindurchgegangen ist,
der in der Belichtungsstation E eingelegt ist. Die vom Bildabtaster 37 ausgegebenen Signa
le werden getrennt nach Farbe zu einer Werte aufzeichnenden Einheit 38 gesendet, um
charakteristische Werte von jedem Bild des negativen Farbfilmes 13 zu erhalten, z. B. eine
große Flächendurchsichtigkeitsdichte, eine maximale und eine minimale Dichte für jede
Farbe, die wiederum in eine Steuereinheit 40 übertragen werden. Die die Werte aufzeich
nende Einheit 38, die einen bekannten, allgemein gebräuchlichen Mikrocomputer enthalten
kann, errechnet selbsttätig auf der Basis der vom Bildabtaster 37 ausgegebenen Signale
Belichtungs-Korrekturwerte für die drei Farben Rot, Grün und Blau. Das heißt, daß die vom
Bildabtaster 37 ausgegebenen Signale in einem Speicher der der Aufzeichnung dienenden
Einheit 38 abgelegt und einer Bearbeitung der vorausgehenden Signale unterzogen wer
den, damit charakteristische Werte eines gerade vermessenen Bildes leicht herausgezo
gen werden können. Die Einheit 38 errechnet die großflächige Durchlässigkeitsdichte und
liefert eine mittlere Dichte spezifischer Flächenbereiche als charakteristische Werte, die auf
den verarbeiteten Ausgangssignalen beruhen, um ein Bildmuster des gerade vermesse
nen Bildes zu bestimmen. Die Bestimmung eines Bildmusters ist unter Benutzung der cha
rakteristischen Werte und grober Korrekturwerte vorgenommen, die in mehreren Korrek
turverfahren und einem vorausgehenden Prüfverfahren vorgesehen werden. Schließlich
werden Belichtungs-Korrekturdaten entsprechend der Farbe in der der Aufzeichnung die
nenden Einheit 38 gewonnen und zur Steuereinheit 40 übertragen.
Von der Steuereinheit 40, die einen Mikrocomputer enthält, werden mit Hilfe bekannter
Formeln für eine Berechnung der Belichtung Belichtungen nach der Farbe in Form einer
Belichtungszeit bestimmt, die auf den Belichtungs-Korrekturwerten und Durchlässigkeits
dichten großer Flächen beruht. Außerdem stellt die Steuereinheit 40 die von der Lampe 10
gelieferte Lichtmenge auf Grund der von dem Bildabtaster 37 abgegebenen Signale nach
und beeinflußt die Filtersteuerung 20, die Blendensteuerung 26 und eine Anschlagsteue
rung 15. Die Steuereinheit 40 übernimmt eine Folge von Steuerungen, die in Fig. 2 ge
zeigt ist.
Vor dem Kopieren wird der negative Farbfilm 13 unter Verwendung eines bekannten Ne
gativprüfgerätes visuell untersucht, um grobe Belichtungs-Korrekturdaten in Form eines
Lochmusters in einem Papierband aufzuzeichnen. Von einem Bandlesegerät 41, das mit
dem Farbkopierer zusammenwirkt, werden die Belichtungs-Korrekturdaten gelesen und
sowohl zur Steuereinheit 40 als auch zu der die charakteristischen Werte aufzeichnenden
Einheit 38 übertragen. Da der Bildabtaster 37 Meßwerte liefert und selbsttätig für jedes Bild
Belichtungs-Korrekturdaten errechnet werden, können die bei der visuellen Prüfung vorge
sehenen Belichtungs-Korrekturdaten aus groben Daten bestehen, die für jedes Bild die all
gemeine Neigung zu einer Belichtungs-Korrektur anzeigen. Beispielsweise können die
groben Belichtungs-Korrekturdaten nur aus Informationen bestehen, die das Vorhanden
sein von Gegenstandsfehlern, z. B. eines Farb- und/oder Dichtefehlers, die Art des Ge
genstandes, z. B. eine menschliche Figur oder einen Schauplatz anzeigen, auf den der
Bildabtaster 37 unbefriedigend angepaßt ist.
Der geprüfte, negative Farbfilm 13, der in den Halter 12A an der Belichtungsstation E ge
legt wird, wird befördert, damit ein Bild selbsttätig in die Belichtungslage gelangt. Das
selbsttätige Einbringen des Bildes wird von der Steuereinheit 40 dadurch bewirkt, daß die
Ausnehmungen des negativen Farbfilmes 13 von dem Sensor 27 abgefühlt werden. Wenn
die Lampe 10 eingeschaltet wird, beleuchtet ihr weißes Licht, das durch die kastenartige
Spiegelanordnung 11 hindurchgeht und dabei diffus gemacht wird, den negativen Farbfilm
13, der zwischen dem Halter 12A und der Rahmenblende 12B eingeführt wird. Der Bildab
taster 37 vermißt den beleuchteten, negativen Farbfilm 13, um elektrische Informations
signale abzugeben. Die Steuereinheit 40 führt eine Berechnung aus, um auf der Basis der
vom Bildabtaster 37 gelieferten Signale die von der Lampe 10 abgegebene Lichtmenge
nachzustellen, damit die Anschlagsteuerung 15 betätigt und eine veränderbare Sperre 14
in der Weise betrieben wird, daß für eine passende Belichtung die durch sie hindurchfal
lende Lichtmenge begrenzt wird. Bei dieser Nachstellung des Lichtes beeinflußt die Steu
ereinheit 40 die veränderbare Sperre 14 derart, daß eine minimale Belichtungszeit T1 ver
längert wird, die zwischen dem Ende einer Berechnung der Belichtung und dem Einführen
eines der drei komplementären Farbfilter 21, 22 und 23, z. B. des zyanblauen Filters 21
festgelegt ist. Daher erfolgt bei einigen negativen Filmen keine Nachregulierung des Lich
tes. Nach der Berechnung für eine Nachstellung der Lichtmenge wird eine Berechnung der
Belichtung in Gang gesetzt, bei der die nachgestellte Lichtmenge in Betracht gezogen wird;
gleichzeitig wird praktisch die veränderbare Sperre 14 betätigt, um entsprechend dem Er
gebnis der Berechnung für die Nachstellung des Lichtes die hindurchgelassene Lichtmen
ge zu vermindern. Danach bewirkt die Blendensteuerung 26, daß sich die Blende 25 öff
net, wodurch eine Belichtung mit weißem Licht erfolgt. Nach dem Ende der Berechnung
der Belichtung wird jedes komplementäre Farbfilter 21, 22 und 23 in den Kopierweg X am
Ende einer ausreichenden Belichtungszeit eingeführt, um die berechnete Belichtung vor
zusehen und die entsprechende Farbkomponente des Lichtes auszusperren oder zu be
schneiden. Auf diese Weise überlappen sich teilweise die Zeitspannen der Berechnung der
Belichtung und die Belichtung zwischen dem Ende der Berechnung und dem Beginn der
Belichtung; auf diese Weise wird die gesamte Belichtungszeit um eine Zeitspanne T2 ver
kürzt.
Wenn die Belichtung beendet wird, um ein latentes Bild des negativen Farbfilmes 13 in
dem Farbpapier 18 zu erzeugen, werden sowohl der negative Farbfilm 13 als auch das
Farbpapier 18 um ein Bild vorgeschoben. Um alle Bilder des negativen Farbfilmes 13 auf
dem Farbpapier 18 abzubilden, wird derselbe Vorgang immer wieder wiederholt.
Obgleich bei der veranschaulichten Ausführungsform die veränderbare Sperre 14 entspre
chend dem Meßwert von dem negativen Farbfilm und dadurch die hindurchgehende Ge
samtlichtmenge eingestellt werden können, um die minimale Belichtungszeit T1 einzuregu
lieren, kann die Sperre 14 weggelassen werden, falls die von der Lichtquelle emittierte
Lichtmenge gering ist. Ferner kann die veränderbare Sperre 14 durch neutrale Dichtefilter
ersetzt werden, die in erwünschter Kombination in den Kopierweg X eingebracht werden,
um in Übereinstimmung mit dem Ergebnis der Berechnung einer Lichtregulierung eine op
timale Lichtmenge vorzusehen.
Obgleich bei dem fotografischen Kopierverfahren gemäß einer bevorzugten Ausführungs
form der vorliegenden Erfindung eine Belichtung beim Kopieren mit hoher Genauigkeit da
durch bewirkt werden kann, daß von jedem Bild des negativen Farbfilmes 13 ein Muster
erkannt wird, das auf Werten einer großen Anzahl von mit Hilfe des Bildabtasters vermes
senen Bildpunkten und der Verteilung der gemessenen Werte beruht, ermöglicht nichts
destoweniger eine exakte Prüfung von Negativen die Verwendung eines Lichtsensors, z.
B. eines bekannten Typs von Kadmiumsensoren, und eine Berechnung von Belichtungen
beim Kopieren, die nur auf Flächendurchsichtigkeitsdichten beruhen.
Obwohl die vorliegende Erfindung vollständig anhand ihrer bevorzugten Ausführungsfor
men unter Berücksichtigung der beiliegenden Zeichnungen beschrieben ist, ist beabsich
tigt, daß die Erfindung nicht auf irgendwelche Einzelheiten dieser Beschreibung beschränkt
wird, wenn nicht anderweitig vorgeschrieben ist, sondern daß sie vielmehr breit innerhalb
ihres Rahmens und Umfanges ausgelegt wird, wie er in den beigefügten Ansprüchen aus
einandergesetzt ist.
Claims (5)
1. Verfahren zum Erzeugen einer Kopie von einem Farboriginal unter Verwendung von
Weißlichtbelichtung, die aus den drei Primärfarben zusammengesetzt ist, wobei die Belich
tungszeiten für jede der drei Primärfarben auf Grundlage von Transmissionsdichten des
Farboriginals für die drei Primärfarben, die aus durch das Farboriginal transmittiertem Licht
gemessen werden, berechnet werden und die Primärfarbkomponenten des weißen Lichts
mit Hilfe von drei Farbsperrfiltern entsprechend den Belichtungszeiten für die jeweiligen
Primärfarben ausgeblendet werden, dadurch gekennzeichnet, daß während dem Berech
nen der Belichtungszeiten der drei Primärfarben die Weißlichtbelichtung mit einer vorbe
stimmten Lichtintensität begonnen wird, wobei die Berechnung der Belichtungszeit noch vor
dem Ende der Weißbelichtung abgeschlossen ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, weiter mit den Schritten:
Ermitteln einer kleinsten der drei Transmissionsdichten für die drei Primärfarben des Farb originals,
Vergleichen der kleinsten Transmissionsdichte mit einer Referenztransmissionsdichte, wo bei die Referenztransmissionsdichte derart bestimmt wird, daß eine Belichtungszeit, die auf Grundlage der Referenztransmissionsdichte und der gegebenen Lichtintensität erhalten wird, länger ist als eine konstante Berechnungszeit, die zum Berechnen der Belichtungszei ten der drei Primärfarben notwendig ist, und
Verringern der Intensität für die Weißlichtbelichtung gemäß einer Differenz zwischen der kleinsten Transmissionsdichte und der Referenztransmissionsdichte, wenn die kleinste Transmissionsdichte kleiner ist als die Referenztransmissionsdichte.
Ermitteln einer kleinsten der drei Transmissionsdichten für die drei Primärfarben des Farb originals,
Vergleichen der kleinsten Transmissionsdichte mit einer Referenztransmissionsdichte, wo bei die Referenztransmissionsdichte derart bestimmt wird, daß eine Belichtungszeit, die auf Grundlage der Referenztransmissionsdichte und der gegebenen Lichtintensität erhalten wird, länger ist als eine konstante Berechnungszeit, die zum Berechnen der Belichtungszei ten der drei Primärfarben notwendig ist, und
Verringern der Intensität für die Weißlichtbelichtung gemäß einer Differenz zwischen der kleinsten Transmissionsdichte und der Referenztransmissionsdichte, wenn die kleinste Transmissionsdichte kleiner ist als die Referenztransmissionsdichte.
3. Verfahren nach Anspruch 2, wobei der Beginn der Berechnung der Belichtungszeiten der
drei Primärfarben etwa mit dem Ende des Vergleichens zusammenfällt.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, wobei der Beginn der Weißlichtbelichtung etwa mit
dem Ende des Verringerns der Intensität zusammenfällt.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2, 3 oder 4, wobei der Beginn des Verringerns
der Intensität etwa mit dem Beginn der Berechnung der drei Belichtungszeiten zusam
menfällt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP1003945A JP2882585B2 (ja) | 1989-01-11 | 1989-01-11 | 写真焼付方法 |
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| DE4000567A1 DE4000567A1 (de) | 1990-07-12 |
| DE4000567C2 true DE4000567C2 (de) | 1999-07-08 |
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| DE (1) | DE4000567C2 (de) |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4000567A1 (de) | 1990-07-12 |
| JPH02236537A (ja) | 1990-09-19 |
| JP2882585B2 (ja) | 1999-04-12 |
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