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DE4000567C2 - Photographisches Druckverfahren - Google Patents

Photographisches Druckverfahren

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Publication number
DE4000567C2
DE4000567C2 DE19904000567 DE4000567A DE4000567C2 DE 4000567 C2 DE4000567 C2 DE 4000567C2 DE 19904000567 DE19904000567 DE 19904000567 DE 4000567 A DE4000567 A DE 4000567A DE 4000567 C2 DE4000567 C2 DE 4000567C2
Authority
DE
Germany
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exposure
primary colors
color
calculation
light
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE19904000567
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English (en)
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DE4000567A1 (de
Inventor
Kanji Tokuda
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fujifilm Corp
Original Assignee
Fuji Photo Film Co Ltd
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Filing date
Publication date
Application filed by Fuji Photo Film Co Ltd filed Critical Fuji Photo Film Co Ltd
Publication of DE4000567A1 publication Critical patent/DE4000567A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4000567C2 publication Critical patent/DE4000567C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/72Controlling or varying light intensity, spectral composition, or exposure time in photographic printing apparatus
    • G03B27/73Controlling exposure by variation of spectral composition, e.g. multicolor printers
    • G03B27/735Controlling exposure by variation of spectral composition, e.g. multicolor printers in dependence upon automatic analysis of the original

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Exposure In Printing And Copying (AREA)

Description

Grundlagen der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft ein fotografisches Kopierverfahren entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei Farbkopierern wird eine passende Kopierbelichtung für die drei Farben Blau, Grün und Rot unabhängig voneinander unter Benutzung einer Formel zur Errechnung der Belichtung berechnet, in der zumindest ein charakteristischer Wert eines negativen Bildes angewen­ det wird. Praktisch wird eine Belichtung mit einer gewissen Beziehung zu der Kopierbelich­ tung errechnet, um selbsttätig drei Farbkomponenten des kopierenden Lichtes zu beein­ flussen.
Bei solch einem Farbkopierer wird eine Belichtungssteuerung durch Einsetzen von Farbfil­ tern bewirkt, um die Farbkomponenten des kopierenden Lichtes auszusperren und so ei­ nen erwünschten Farbenabgleich vorzusehen. Ein Negativ wird bei solch einer Kopier­ steuerung vermessen, um die Lichtmenge zu bestimmen, auf die das von einer Lichtquelle gelieferte, weiße Licht maßgebend einreguliert wird. Wenn das Negativ belichtet wird, wird das von der Lichtquelle austretende Licht mit Hilfe eines veränderlichen Anschlages oder von ND-Filtern beschnitten, um die Belichtung der drei Farbkomponenten zu verringern, wodurch die Belichtungszeiten mit den Farbfiltern einstellbar verändert werden, um die entsprechenden Farbkomponenten des Lichtes zu beschneiden. Dies geschieht deswe­ gen, weil als Lichtquelle eine Lampe verwendet wird, die eine große Menge des dem Ko­ pieren dienenden Lichtes abstrahlt, um Kopiervorgänge mit hoher Kapazität zu bewirken.
Nach der Errechnung der einzuregulierenden Lichtmenge berechnet ein Belichtungs­ hilfsmittel für jede Farbe eine auf dem Meßwert beruhende Belichtung in Form einer Belich­ tungszeit. Entsprechend den für die drei Farben vorgesehenen Belichtungen wird eine Blende geöffnet, um ein Farbpapier mit dem weißen Licht aus der Lichtquelle zu belichten. Während dieser Belichtung wird mit Hilfe eines passenden komplementären Farbfilters ei­ ne Farbkomponente des Lichtes ausgesperrt, dessen Belichtungszeit abgelaufen ist. Auf diese Weise erfolgt ein Kopieren bei dem eingestellten Farbabgleich.
Da bei dem oben erläuterten fotografischen Kopierverfahren das Kopieren nach dem Ende der Errechnung der Belichtungen oder Belichtungszeiten beginnt und die Berechnung der Belichtungen oder Belichtungszeiten mehr Zeit als andere Arbeitsschritte bei dem fotogra­ fischen Kopierer benötigt, ist es mittlerweile schwierig, den fotografischen Kopierer mit ei­ nem hohen Wirkungsgrad zu benutzen. Besonders in den letzten Jahren ist die zeitrau­ bende Berechnung von Belichtungen ein ernstes Problem geworden, weil die Errechnung von Belichtungen oder Belichtungszeiten nach Art einer Unterscheidung von Mustern unter Verwendung eines Originals vorgenommen wird und unter Zugrundelegung des Musters die Belichtungen berichtigend bestimmt werden, um die Belichtungen mit hoher Genauig­ keit einzustellen.
Aus der DE 36 05 150 A1 ist eine Vorrichtung zum Einstellen der Belichtung in Kopiergerä­ ten bekannt, bei der die Helligkeit einer Kopierlampe des Kopiergerätes gesteuert wird. Diese Steuerung der Helligkeit erfolgt in Abhängigkeit von berechneten Belichtungsdaten. Die Vorrichtung umfaßt ferner eine Abtastschaltung und eine Korrekturschaltung. Die Kor­ rekturschaltung korrigiert berechnete Belichtungsdaten in Abhängigkeit von durch die Ab­ tastschaltung ermittelten Schwärzungsdichten zu kopierender Originale.
Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sind aus der DE-PS 9 72 204 und DE- AS 12 66 122 bekannt. Bei diesen Verfahren erfolgt eine Belichtung mit weißem Licht der­ art, daß entsprechend den ermittelten Belichtungszeiten für die Anteile der drei Grundfar­ ben des weißen Lichts nach Beendigung der jeweiligen Belichtungszeit ein den Anteil aus­ blendender Farbfilter in einen aus weißem Licht bestehenden Lichtstrahl eingeschwenkt wird.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren entsprechend dem Oberbe­ griff des Anspruchs 1 zu schaffen, das eine Belichtung in einer kurzen Zeitspanne und eine Belichtung mit hoher Wirksamkeit gestattet.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Entsprechend betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines Ab­ zugs von einem Original unter Verwendung von weißem Licht, wobei, beruhend auf einer Lichtmessung, z. B. der Dichte des Originals für die drei Primärfarben, Belichtungszeiten für die drei Primärfarben errechnet werden und drei Farbkomponenten des weißen Lichts je­ weils unabhängig mit Hilfe dreier komplementärer Farbfilter entsprechend den Belichtungs­ zeiten ausgeblendet werden. Die Gesamtmenge des zur Belichtung notwendigen Lichtes wird zuvor eingestellt, damit eine Belichtung für eine beliebige Primärfarbe, deren Belich­ tungszeit die kürzeste unter den dreien ist, nach dem Ende einer Berechnung der Belich­ tungszeiten für die drei Primärfarben endet. Bevor eine Berechnung der Belichtungszeiten für die drei Primärfarben abgeschlossen wird, beginnt eine Nachstellung einer weißen Lichtquelle, um die Gesamtmenge des weißen Lichts hervorzubringen.
Bevor die weiße Lichtquelle zur Erzeugung der Gesamtmenge weißen Lichtes nachgestellt wird, kann die Gesamtmenge des für die Belichtung vorgesehenen, weißen Lichtes durch eine auf den Ergebnissen beruhende Berechnung bestimmt werden, damit eine Belichtung für eine beliebige Primärfarbe, deren Belichtungszeit die kürzeste unter den drei Primärfar­ ben ist, nach dem Ende einer Berechnung der Belichtungszeiten für die drei Primärfarben beendet wird.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Fig. 1 zeigt den zeitlichen Ablauf des Kopierverfahrens gemäß einer bevorzugten Ausfüh­ rungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 zeigt als Schema den Kopierer, welcher das Kopierverfahren der vorliegenden Er­ findung ausführt;
Fig. 3 zeigt den zeitlichen Ablauf eines Kopiervorganges nach einem bekannten Kopier­ verfahren.
Ausführliche Beschreibung der Erfindung
Nun sei auf Fig. 1 Bezug genommen, die einen fotografischen Kopierer zeigt, mit dem ein Kopierverfahren gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung durchgeführt wird; er enthält eine der Beleuchtung dienende Lampe 10 und eine kastenartige Spiegel­ anordnung 11 aus einem quadratischen, hohlen Rohr, dessen Innenwände verspiegelt sind, und aus einer oberen und unteren Diffusionsplatte. Das aus der Lampe 10 kommen­ de weiße Licht durchläuft die Spiegelanordnung 11 und wird dadurch zur Diffusion ge­ bracht. Nach dem Durchgang des diffusen Lichtes durch ein Farboriginal oder einen nega­ tiven Farbfilm 13, der zwischen einem Halter 12A für den Negativfilm und einer Rahmen­ blende 12B angeordnet ist, damit er an einer Belichtungsstation E eben eingelegt ist, wird das diffuse Licht mit Hilfe einer kopierenden Linse 17 auf einem fotografischen Farbpapier 18 fokussiert, um ein latentes Bild des negativen Farbfilms 13 unter der Beeinflussung ei­ ner Blende 25 zu erzeugen, die von einer Blendensteuerung 26 beaufschlagt wird, damit sie während einer gewissen Zeitspanne geöffnet wird.
Zwischen der kopierenden Linse 17 und der Blende 25 sind drei komplementäre Farbfilter 21, 22 und 23, nämlich in den Farben Zyanblau, Magentarot und Gelb, vorgesehen. Unab­ hängig von den beiden anderen Farbfiltern wird jedes Farbfilter 21, 22 oder 23 mit Hilfe ei­ ner Filtersteuerung 20 in den Kopierweg X gesteuert eingeführt. Nach einer Belichtung wird das fotografische Farbpapier 18 von einer Papiervorratsrolle 50 um ein Bild mit Hilfe von Ziehrollen 51 weiterbefördert, die von einem Impulse liefernden Elektromotor (nicht ge­ zeigt) betätigt werden, um einen unbelichteten Abschnitt in eine Kopierstation P zu bringen, die von einer Rahmenblende 52 festgelegt ist.
Der negative Farbfilm 13 wird von einer Rolle 30 abgezogen und in Fig. 1 von links nach rechts mit Hilfe jeweils zweier motorgetriebener Rollen 28 und 29, die zu beiden Seiten der Belichtungsstation E angeordnet sind, und mit Hilfe einer Führungsrolle 31 weiterbefördert, die vor den motorgetriebenen Rollen 28 liegt; schließlich wird der Farbfilm 13 um eine Auf­ nahmerolle 32 aufgewickelt. Zwischen den Rollen 29 und dem Halter 12A für den Negativ­ film ist ein Sensor 27 zur Wahrnehmung von Ausnehmungen angeordnet, die an den zu kopierenden Bildern angebracht sind.
Oberhalb der Belichtungsstation E befindet sich ein Bildabtaster 37 mit einer Linse 35 und einem Bildflächensensor 36, z. B. einer CCD-Anordnung, um das Licht wahrzunehmen, das durch eine große Anzahl Punkte des negativen Farbfilmes 13 hindurchgegangen ist, der in der Belichtungsstation E eingelegt ist. Die vom Bildabtaster 37 ausgegebenen Signa­ le werden getrennt nach Farbe zu einer Werte aufzeichnenden Einheit 38 gesendet, um charakteristische Werte von jedem Bild des negativen Farbfilmes 13 zu erhalten, z. B. eine große Flächendurchsichtigkeitsdichte, eine maximale und eine minimale Dichte für jede Farbe, die wiederum in eine Steuereinheit 40 übertragen werden. Die die Werte aufzeich­ nende Einheit 38, die einen bekannten, allgemein gebräuchlichen Mikrocomputer enthalten kann, errechnet selbsttätig auf der Basis der vom Bildabtaster 37 ausgegebenen Signale Belichtungs-Korrekturwerte für die drei Farben Rot, Grün und Blau. Das heißt, daß die vom Bildabtaster 37 ausgegebenen Signale in einem Speicher der der Aufzeichnung dienenden Einheit 38 abgelegt und einer Bearbeitung der vorausgehenden Signale unterzogen wer­ den, damit charakteristische Werte eines gerade vermessenen Bildes leicht herausgezo­ gen werden können. Die Einheit 38 errechnet die großflächige Durchlässigkeitsdichte und liefert eine mittlere Dichte spezifischer Flächenbereiche als charakteristische Werte, die auf den verarbeiteten Ausgangssignalen beruhen, um ein Bildmuster des gerade vermesse­ nen Bildes zu bestimmen. Die Bestimmung eines Bildmusters ist unter Benutzung der cha­ rakteristischen Werte und grober Korrekturwerte vorgenommen, die in mehreren Korrek­ turverfahren und einem vorausgehenden Prüfverfahren vorgesehen werden. Schließlich werden Belichtungs-Korrekturdaten entsprechend der Farbe in der der Aufzeichnung die­ nenden Einheit 38 gewonnen und zur Steuereinheit 40 übertragen.
Von der Steuereinheit 40, die einen Mikrocomputer enthält, werden mit Hilfe bekannter Formeln für eine Berechnung der Belichtung Belichtungen nach der Farbe in Form einer Belichtungszeit bestimmt, die auf den Belichtungs-Korrekturwerten und Durchlässigkeits­ dichten großer Flächen beruht. Außerdem stellt die Steuereinheit 40 die von der Lampe 10 gelieferte Lichtmenge auf Grund der von dem Bildabtaster 37 abgegebenen Signale nach und beeinflußt die Filtersteuerung 20, die Blendensteuerung 26 und eine Anschlagsteue­ rung 15. Die Steuereinheit 40 übernimmt eine Folge von Steuerungen, die in Fig. 2 ge­ zeigt ist.
Vor dem Kopieren wird der negative Farbfilm 13 unter Verwendung eines bekannten Ne­ gativprüfgerätes visuell untersucht, um grobe Belichtungs-Korrekturdaten in Form eines Lochmusters in einem Papierband aufzuzeichnen. Von einem Bandlesegerät 41, das mit dem Farbkopierer zusammenwirkt, werden die Belichtungs-Korrekturdaten gelesen und sowohl zur Steuereinheit 40 als auch zu der die charakteristischen Werte aufzeichnenden Einheit 38 übertragen. Da der Bildabtaster 37 Meßwerte liefert und selbsttätig für jedes Bild Belichtungs-Korrekturdaten errechnet werden, können die bei der visuellen Prüfung vorge­ sehenen Belichtungs-Korrekturdaten aus groben Daten bestehen, die für jedes Bild die all­ gemeine Neigung zu einer Belichtungs-Korrektur anzeigen. Beispielsweise können die groben Belichtungs-Korrekturdaten nur aus Informationen bestehen, die das Vorhanden­ sein von Gegenstandsfehlern, z. B. eines Farb- und/oder Dichtefehlers, die Art des Ge­ genstandes, z. B. eine menschliche Figur oder einen Schauplatz anzeigen, auf den der Bildabtaster 37 unbefriedigend angepaßt ist.
Der geprüfte, negative Farbfilm 13, der in den Halter 12A an der Belichtungsstation E ge­ legt wird, wird befördert, damit ein Bild selbsttätig in die Belichtungslage gelangt. Das selbsttätige Einbringen des Bildes wird von der Steuereinheit 40 dadurch bewirkt, daß die Ausnehmungen des negativen Farbfilmes 13 von dem Sensor 27 abgefühlt werden. Wenn die Lampe 10 eingeschaltet wird, beleuchtet ihr weißes Licht, das durch die kastenartige Spiegelanordnung 11 hindurchgeht und dabei diffus gemacht wird, den negativen Farbfilm 13, der zwischen dem Halter 12A und der Rahmenblende 12B eingeführt wird. Der Bildab­ taster 37 vermißt den beleuchteten, negativen Farbfilm 13, um elektrische Informations­ signale abzugeben. Die Steuereinheit 40 führt eine Berechnung aus, um auf der Basis der vom Bildabtaster 37 gelieferten Signale die von der Lampe 10 abgegebene Lichtmenge nachzustellen, damit die Anschlagsteuerung 15 betätigt und eine veränderbare Sperre 14 in der Weise betrieben wird, daß für eine passende Belichtung die durch sie hindurchfal­ lende Lichtmenge begrenzt wird. Bei dieser Nachstellung des Lichtes beeinflußt die Steu­ ereinheit 40 die veränderbare Sperre 14 derart, daß eine minimale Belichtungszeit T1 ver­ längert wird, die zwischen dem Ende einer Berechnung der Belichtung und dem Einführen eines der drei komplementären Farbfilter 21, 22 und 23, z. B. des zyanblauen Filters 21 festgelegt ist. Daher erfolgt bei einigen negativen Filmen keine Nachregulierung des Lich­ tes. Nach der Berechnung für eine Nachstellung der Lichtmenge wird eine Berechnung der Belichtung in Gang gesetzt, bei der die nachgestellte Lichtmenge in Betracht gezogen wird; gleichzeitig wird praktisch die veränderbare Sperre 14 betätigt, um entsprechend dem Er­ gebnis der Berechnung für die Nachstellung des Lichtes die hindurchgelassene Lichtmen­ ge zu vermindern. Danach bewirkt die Blendensteuerung 26, daß sich die Blende 25 öff­ net, wodurch eine Belichtung mit weißem Licht erfolgt. Nach dem Ende der Berechnung der Belichtung wird jedes komplementäre Farbfilter 21, 22 und 23 in den Kopierweg X am Ende einer ausreichenden Belichtungszeit eingeführt, um die berechnete Belichtung vor­ zusehen und die entsprechende Farbkomponente des Lichtes auszusperren oder zu be­ schneiden. Auf diese Weise überlappen sich teilweise die Zeitspannen der Berechnung der Belichtung und die Belichtung zwischen dem Ende der Berechnung und dem Beginn der Belichtung; auf diese Weise wird die gesamte Belichtungszeit um eine Zeitspanne T2 ver­ kürzt.
Wenn die Belichtung beendet wird, um ein latentes Bild des negativen Farbfilmes 13 in dem Farbpapier 18 zu erzeugen, werden sowohl der negative Farbfilm 13 als auch das Farbpapier 18 um ein Bild vorgeschoben. Um alle Bilder des negativen Farbfilmes 13 auf dem Farbpapier 18 abzubilden, wird derselbe Vorgang immer wieder wiederholt.
Obgleich bei der veranschaulichten Ausführungsform die veränderbare Sperre 14 entspre­ chend dem Meßwert von dem negativen Farbfilm und dadurch die hindurchgehende Ge­ samtlichtmenge eingestellt werden können, um die minimale Belichtungszeit T1 einzuregu­ lieren, kann die Sperre 14 weggelassen werden, falls die von der Lichtquelle emittierte Lichtmenge gering ist. Ferner kann die veränderbare Sperre 14 durch neutrale Dichtefilter ersetzt werden, die in erwünschter Kombination in den Kopierweg X eingebracht werden, um in Übereinstimmung mit dem Ergebnis der Berechnung einer Lichtregulierung eine op­ timale Lichtmenge vorzusehen.
Obgleich bei dem fotografischen Kopierverfahren gemäß einer bevorzugten Ausführungs­ form der vorliegenden Erfindung eine Belichtung beim Kopieren mit hoher Genauigkeit da­ durch bewirkt werden kann, daß von jedem Bild des negativen Farbfilmes 13 ein Muster erkannt wird, das auf Werten einer großen Anzahl von mit Hilfe des Bildabtasters vermes­ senen Bildpunkten und der Verteilung der gemessenen Werte beruht, ermöglicht nichts­ destoweniger eine exakte Prüfung von Negativen die Verwendung eines Lichtsensors, z. B. eines bekannten Typs von Kadmiumsensoren, und eine Berechnung von Belichtungen beim Kopieren, die nur auf Flächendurchsichtigkeitsdichten beruhen.
Obwohl die vorliegende Erfindung vollständig anhand ihrer bevorzugten Ausführungsfor­ men unter Berücksichtigung der beiliegenden Zeichnungen beschrieben ist, ist beabsich­ tigt, daß die Erfindung nicht auf irgendwelche Einzelheiten dieser Beschreibung beschränkt wird, wenn nicht anderweitig vorgeschrieben ist, sondern daß sie vielmehr breit innerhalb ihres Rahmens und Umfanges ausgelegt wird, wie er in den beigefügten Ansprüchen aus­ einandergesetzt ist.

Claims (5)

1. Verfahren zum Erzeugen einer Kopie von einem Farboriginal unter Verwendung von Weißlichtbelichtung, die aus den drei Primärfarben zusammengesetzt ist, wobei die Belich­ tungszeiten für jede der drei Primärfarben auf Grundlage von Transmissionsdichten des Farboriginals für die drei Primärfarben, die aus durch das Farboriginal transmittiertem Licht gemessen werden, berechnet werden und die Primärfarbkomponenten des weißen Lichts mit Hilfe von drei Farbsperrfiltern entsprechend den Belichtungszeiten für die jeweiligen Primärfarben ausgeblendet werden, dadurch gekennzeichnet, daß während dem Berech­ nen der Belichtungszeiten der drei Primärfarben die Weißlichtbelichtung mit einer vorbe­ stimmten Lichtintensität begonnen wird, wobei die Berechnung der Belichtungszeit noch vor dem Ende der Weißbelichtung abgeschlossen ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, weiter mit den Schritten:
Ermitteln einer kleinsten der drei Transmissionsdichten für die drei Primärfarben des Farb­ originals,
Vergleichen der kleinsten Transmissionsdichte mit einer Referenztransmissionsdichte, wo­ bei die Referenztransmissionsdichte derart bestimmt wird, daß eine Belichtungszeit, die auf Grundlage der Referenztransmissionsdichte und der gegebenen Lichtintensität erhalten wird, länger ist als eine konstante Berechnungszeit, die zum Berechnen der Belichtungszei­ ten der drei Primärfarben notwendig ist, und
Verringern der Intensität für die Weißlichtbelichtung gemäß einer Differenz zwischen der kleinsten Transmissionsdichte und der Referenztransmissionsdichte, wenn die kleinste Transmissionsdichte kleiner ist als die Referenztransmissionsdichte.
3. Verfahren nach Anspruch 2, wobei der Beginn der Berechnung der Belichtungszeiten der drei Primärfarben etwa mit dem Ende des Vergleichens zusammenfällt.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, wobei der Beginn der Weißlichtbelichtung etwa mit dem Ende des Verringerns der Intensität zusammenfällt.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2, 3 oder 4, wobei der Beginn des Verringerns der Intensität etwa mit dem Beginn der Berechnung der drei Belichtungszeiten zusam­ menfällt.
DE19904000567 1989-01-11 1990-01-10 Photographisches Druckverfahren Expired - Lifetime DE4000567C2 (de)

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JPH02236537A (ja) 1990-09-19
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