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DE4000400A1 - Im bauwesen zu verwendende stuetzvorrichtung fuer eine schalwand - Google Patents

Im bauwesen zu verwendende stuetzvorrichtung fuer eine schalwand

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Publication number
DE4000400A1
DE4000400A1 DE19904000400 DE4000400A DE4000400A1 DE 4000400 A1 DE4000400 A1 DE 4000400A1 DE 19904000400 DE19904000400 DE 19904000400 DE 4000400 A DE4000400 A DE 4000400A DE 4000400 A1 DE4000400 A1 DE 4000400A1
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DE
Germany
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strut
stiffening
support device
vertical
struts
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19904000400
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Baumann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BAUMANN VERWERTUNGS GmbH
Original Assignee
BAUMANN VERWERTUNGS GmbH
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Filing date
Publication date
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Priority to DE19904000400 priority Critical patent/DE4000400A1/de
Publication of DE4000400A1 publication Critical patent/DE4000400A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G17/00Connecting or other auxiliary members for forms, falsework structures, or shutterings
    • E04G17/14Bracing or strutting arrangements for formwalls; Devices for aligning forms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine im Bauwesen zu verwendende Stützvor­ richtung für eine Schalwand, mit einer gegen die Außenseite der Schalwand zu stellenden Vertikalstrebe, einer vom bodenseitigen Ende der Vertikalstrebe L-förmig abstehenden Bodenstrebe sowie einer zwischen der Vertikalstrebe und der Bodenstrebe verlau­ fenden und zusammen mit diesen ein Strebendreieck bildenden Schrägstrebe.
Insbesondere im Falle einer sogenannten einhäuptigen Schalung, d. h. wenn die betreffende Schalwand nicht über Zuganker mit einer gegenüberliegenden Schalwand verbindbar ist, muß die jeweilige Schalwand von außen her abgestützt werden, damit sie dem von dem in die Schalung gegossenen Beton ausgeübten Druck standhalten kann. Hierzu dient die vorliegende Stützvor­ richtung.
Bei einer bekannten Stützvorrichtung der eingangs genannten Art ist das Strebendreieck fachwerkartig, ausgesteift, indem die Dreiecksfläche von einer Mehrzahl zickzackähnlich auf­ einanderfolgender Versteifungstreben durchquert wird, die zwischen der Vertikalstrebe und der Schrägstrebe verlaufen. Sämtliche Streben sind miteinander verschweißt und bilden somit eine vorgegebene Einheit.
Die Herstellung einer solchen Stützvorrichtung ist aufgrund der verhältnismäßig großen Anzahl der sie bildenden Streben verhältnismäßig aufwendig. Außerdem wiegt sie verhältnismäßig viel, was sich bei ihrer Handhabung ungünstig auswirkt.
Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine möglichst leichte Stützvorrichtung mit den eingangs ge­ nannten Merkmalen zu schaffen, deren Bereitstellung mit weniger Aufwand verbunden ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Vertikalstrebe und der Bodenstrebe mindestens ein aus einer vertikalstrebenseitigen Halteeinrichtung und einer bodenstreben­ seitigen Halteeinrichtung bestehendes Halteeinrichtungspaar zum lösbaren Befestigen einer sich schräg zwischen der Vertikal­ strebe und der Bodenstrebe erstreckenden Versteifungsstrebe zu­ geordnet ist.
Auf diese Weise besitzt die Stützvorrichtung kein unveränderbar vorgegebenes Versteifungsgerippe innerhalb des Strebendreiecks.
Nur im Bedarfsfalle, wenn der zu erwartende Betondruck ent­ sprechend hoch ist, kommt mindestens eine Versteifungsstrebe zum Einsatz, die mittels der beiden zugeordneten Halteeinrich­ tungen zwischen der Vertikalstrebe und der Bodenstrebe ver­ spannt wird.
Es versteht sich, daß je nach den aufzunehmenden Kräften und der Höhe der Stützvorrichtung auch mehrere derartige Versteifungs­ streben eingesetzt werden können, die mit Abstand zueinander ver­ laufen. Je nach den Erfordernissen kann sich eine solche Ver­ steifungsstrebe an der der Schalwand zugewandten und/oder an der der Schalwand abgewandten Seite der Schrägstrebe erstrecken, wobei im letzteren Falle die Vertikalstrebe und die Bodenstrebe ausreichend weit über die Schrägstrebe überstehen müssen, damit man die Versteifungsstrebe mittels der Halteeinrichtungen an­ bringen kann.
Zweckmäßigerweise ist die Versteifungsstrebe in der Länge stufenlos verstellbar. Dabei kann sie in besonders vorteilhafter Weise von einer ansonsten zum Abstützen von Deckenkonstruktionen verwendeten Deckenstütze gebildet werden. Derartige Deckenstützen sind bei jedem Bauunternehmer in großer Vielzahl vorhanden und liegen auf den Baustellen sozusagen herum. Für die Versteifungs­ streben ist dann keine Spezialanfertigung erforderlich.
Des weiteren ist es in Zusammenhang mit der in der Länge verstell­ baren Versteifungsstrebe zweckmäßig, daß die das Strebendreieck bildenden Streben gelenkig miteinander verbunden sind und daß die Schrägstrebe in der Länge stufenlos verstellbar ist.
Eine solche Stützvorrichtung kann ohne Schwierigkeiten an die örtlichen Gegebenheiten der Baustelle und dabei vor allem an einen unebenen Untergrund angepaßt werden. Die Vertikalstrebe und die Bodenstrebe bringt man unter Verstellen der sie verbin­ denden Schrägstrebe in eine solche Winkellage zueinander, daß sie dicht an der Schalwand bzw. am Boden anliegen. Anschließend setzt man die Versteifungsstrebe, zweckmäßigerweise also die Deckenstütze, ein und verändert ihre Länge so weit, daß sie fest zwischen der Vertikalstrebe und der Bodenstrebe verspannt ist und die an der Schalwand auftretenden Druckkräfte zusätzlich zur Schrägstrebe zur Bodenstrebe hin ableitet.
Die vertikalstrebenseitige und die bodenstrebenseitige Halteein­ richtung sollten eine Anlagefläche zum stirnseitigen Anliegen der Versteifungsstrebe bilden. Ferner ist bei einer bevorzug­ ten Ausführungsform vorgesehen, daß die vertikalstrebenseitige und/oder die bodenstrebenseitige Halteeinrichtung einen mit der Versteifungsstrebe in Steckverbindung tretenden Steckvor­ sprung aufweist, wobei die Versteifungsstrebe rohrartig hohl und der Steckvorsprung in die Versteifungsstrebe einsteckbar sein kann. Dies ist bei der bevorzugt vorgesehenen Deckenstütze der Fall.
Die Halteeinrichtungen können ortsfest an der Vertikalstrebe und der Bodenstrebe befestigt sein. Dabei wird man sie an der für die Kraftaufnahme günstigsten Stelle anbringen. Seitens des Bauunternehmers können dann keine Veränderungen vorgenommen werden, so daß die Versteifungsstrebe nicht unabsichtlich zu weit entfernt von der Stelle zu großer Druckkraft angebracht werden kann.
Die Halteeinrichtungen können jedoch auch in Strebenlängs­ richtung verstellbar an den betreffenden Streben festlegbar sein, was für spezielle Anwendungen durchaus zweckmäßig sein kann.
Ferner könnte man auch eine gelenkige Verbindung zwischen den Halteeinrichtungen und den Streben vorsehen, vor allem in Zu­ sammenhang mit längsverstellbaren Halteeinrichtungen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun anhand der Zeichnung im einzelnen beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Stützvorrichtung in Seitenansicht in schematischer Darstellung,
Fig. 2 den die vertikalstrebenseitige Halteeinrichtung ent­ haltenden Bereich der Anordnung gemäß Fig. 1 in Schräg­ ansicht (Pfeil II in Fig. 1),
Fig. 3 den die bodenstrebenseitige Halteeinrichtung enthaltenden Bereich der Anordnung nach Fig. 1 in Schrägansicht (Pfeil III),
Fig. 4 eine der Halteeinrichtung gemäß Fig. 2 ähnliche Halteein­ richtung, die hier jedoch in Strebenlängsrichtung ver­ stellbar angeordnet ist,
Fig. 5 eine Variante der Halteeinrichtung gemäß Fig. 3 in Seitenansicht, wobei auch diese Halteeinrichtung in Strebenlängsrichtung verstellbar angeordnet ist, und
Fig. 6 eine gelenkig angeordnete Halteeinrichtung in Seitenansicht.
In Fig. 1 ist gestrichelt eine Schalwand 1 angedeutet, die vom Boden 2 hochsteht und aus in Richtung senkrecht zur Zeichenebene aufeinanderfolgenden Schaltafeln zusammengesetzt ist. Wird in den längs von der Schalwand 1 befindlichen Raum der Schalung Beton eingegossen, wird auf die Schalwand 1 in horizontaler Richtung ein starker Druck nach außen hin ausge­ übt. Üblicherweise, wenn sich überall zwei Schalwände zur beid­ seitigen Begrenzung der zu betonierenden Gebäudewand od. dgl. gegenüberliegen, werden diese Kräfte durch zwischen den bei­ den Schaltafeln verlaufenden Zugankern aufgenommen. Diese Möglichkeit ist jedoch dann nicht gegeben, wenn der zu be­ tonierende Raum nur an einer Seite durch eine Schalwand be­ grenzt wird. In einem solchen Falle spricht man auch von einer einhäuptigen Schalung. Die auftretenden Kräfte müssen dann in anderer Weise abgeleitet werden. Hierzu läßt sich eine Stütz­ vorrichtung 3 verwenden, die man von außen, d. h. von der dem zu betonierenden Raum entgegengesetzten Seite her gegen die Schalwand 1 stellt. Dabei werden je nach den Erfordernissen mehrere solche Stützvorrichtungen verwendet, die in Längsrich­ tung der Schalwand 1 mit Abstand zueinander angeordnet werden.
Die Stützvorrichtung 3 weist eine gegen die Außenseite der Schalwand 1 zu stellende Vertikalstrebe 4 auf, die in Gebrauchs­ lage in Höhenrichtung verläuft und so lang bemessen ist, daß die Kraftabstützung über eine ausreichende Höhe erfolgt. Sie kann, wie in der Zeichnung angedeutet, rechteckigen Hohlquerschnitt besitzen, der Querschnitt kann jedoch auch beispielsweise ein Doppel-T-Querschnitt sein oder eine sonstige ausreichend stabile Form aufweisen. Die Stützvorrichtung 3 wird mittels dieser Vertikalstrebe 4 an die Schalwand 1 angespannt, beispielsweise mit Hilfe eines die Vertikalstrebe übergreifenden, abgewinkelten Spannstabes, der an der Schalwand 1 verriegelt wird. Derlei Einrichtungen sind üblich, so daß sich eine weitere Be­ schreibung erübrigt.
Die Stützvorrichtung 3 enthält ferner eine vom bodenseitigen Ende der Vertikalstrebe 4 L-förmig abstehende Bodenstrebe 5, die sich beim zweckmäßigen Ausführungsbeispiel aus zwei mit Abstand parallel zueinander verlaufenden Einzelstreben 6 zusammensetzt, die stellenweise fest miteinander verbunden sind. Die Bodenstrebe 5 liegt auf dem Erdboden 2 oder einer entsprechenden Unterlage auf. Sie kann im Erdreich mit Hilfe von Erdnägeln verankert werden, wobei in Fig. 1 zwei solche Erdnägel 7, 8 strichpunktiert ange­ deutet sind. Die Kopfstücke der Erdnägel stützen sich an einem geeigneten Widerlagerstück ab, was im vorliegenden Zusammenhang jedoch nicht weiter interessiert. Die Erdnägel 7, 8 können durch den Zwischenraum zwischen den beiden Einzelstreben 6 hindurch in das Erdreich eingetrieben werden.
Schließlich weist die Stützvorrichtung 3 noch eine zwischen der Vertikalstrebe 4 und der Bodenstrebe 5 verlaufende und zusammen mit diesen ein Strebendreieck bildende Schrägstrebe 9 auf. Die Enden der Schrägstrebe 9 sind mit der Vertikalstrebe bzw. der Bodenstrebe verbunden, und zwar mit dem jeweils zugewandten Endbereich der Vertikal- bzw. der Bodenstrebe, wobei diese Streben jedoch auch über die Verbindungsstelle mit der Schräg­ strebe 9 überstehen können. Die Schrägstrebe 9 erstreckt sich in Gebrauchslage von oben an der Vertikalstrebe 4 schräg nach außen unten zur Bodenstrebe 5.
In der Praxis wird bei einem solchen Strebendreieck 4, 5, 9 auch von einer Stützkonsole gesprochen.
Zur weiteren Aussteifung der Stützvorrichtung ist eine Ver­ steifungsstrebe 10 vorgesehen, die sich ebenfalls schräg zwischen der Vertikalstrebe 4 und der Bodenstrebe 5 erstreckt. Die Erstreckungs­ richtung der Versteifungsstrebe 10 entspricht also insofern der der Schrägstrebe 9, als beide mit gleichem Neigungssinn zwischen der Vertikalstrebe und der Bodenstrebe verlaufen. Der Neigungswinkel ist jedoch regelmäßig verschieden, da sich die Angriffsstellen der Versteifungsstrebe an der Vertikalstrebe und an der Boden­ strebe nur danach richten, wie man die günstigste Kraftableitung erhält.
Beim zweckmäßigen Ausführungsbeispiel verläuft die Versteifungs­ strebe 10 innerhalb des Strebendreiecks 4, 5, 9. Verlängert man die Vertikalstrebe 4 und die Bodenstrebe 5 über die Schrägstrebe 9 hinaus, könnte man eine entsprechend längere Versteifungsstrebe jedoch auch an der entgegengesetzten Seite der Schrägstrebe 9 anbringen. Es versteht sich, daß auch mehrere Versteifungsstreben 10, sei es innerhalb oder außerhalb des Strebendreiecks 4, 5, 9, zum Einsatz kommen können.
Die Versteifungsstrebe 10 ist lösbar befestigt, so daß sie wahlweise angebracht werden kann. Hierzu ist sowohl der Vertikalstrebe 4 als auch der Bodenstrebe 5 jeweils eine Halte­ einrichtung 11 bzw. 12 zugeordnet, die somit ein Halteeinrich­ tungspaar bilden, über das die jeweilige Versteifungsstrebe 10 an der Vertikalstrebe 4 bzw. an der Bodenstrebe 5 gehalten wird. Es versteht sich, daß sich die Anzahl der Halteeinrichtungspaare nach der Anzahl der vorgesehenen Versteifungsstreben richtet.
Die das Strebendreieck bildenden Streben 4, 5, 9 sind über schematisch eingezeichnete Gelenkbolzen 13, 14, 15 gelenkig mit­ einander verbunden. Da ferner die Schrägstrebe 9 in der Länge stufenlos verstellbar ist, läßt sich somit die Dreiecksgestalt und dabei insbesondere der Winkel zwischen der Vertikalstrebe 4 und der Bodenstrebe 5 variieren. Dies ist deshalb günstig, da man auf diese Weise die Neigung der Bodenstrebe 5 an die jeweiligen Bodenverhältnisse anpassen kann. Die Stützvorrichtung läßt sich also auch bei geneigtem Boden oder in Hanglagen ver­ wenden. Beim Gebrauch stellt man das Strebendreieck zunächst auf den Boden, wonach man die Länge der Schrägstrebe 9 so ver­ ändert, daß die Vertikalstrebe 4 an der Schalwand anliegt. Anschließend verspannt man die Vertikalstrebe 4 an der Schalwand 1 und die Bodenstrebe 5 mittels der Erdnägel 7, 8 am Boden.
Die Schrägstrebe 9 ist so an der Vertikalstrebe 4 und der Boden­ strebe 5 befestigt und zu ihrer Längsverstellung so ausgebildet, daß sie sowohl Druckkräfte als auch Zugkräfte aufnehmen kann. Hierzu wird einer der Endbereiche der Schrägstrebe 9, zweck­ mäßigerweise deren unterer Endbereich, von einer Gewindespindel 16 gebildet, die in das die sonstige Schrägstrebe 9 bildende Strebenrohr 17 ragt. An diesem Strebenrohr 17 ist endseitig eine Verstellhülse 18 drehbar gelagert, die am über das Streben­ rohr 17 überstehenden Ende ein mit der Gewindespindel 16 in Eingriff stehendes Innengewinde aufweist. Verdreht man die Verstellhülse 18, bewegt sich die Gewindespindel 16 je nach Drehrichtung in das Strebenrohr 17 hinein oder aus diesem heraus.
Auch die Versteifungsstrebe 10 ist in ihrer Länge stufenlos verstellbar, so daß sie sich zwischen der Vertikalstrebe 4 und der Bodenstrebe 5 verspannen läßt, und zwar unabhängig davon, welche Länge die Schrägstrebe 9 besitzt.
Wie bereits erwähnt, ist die Versteifungsstrebe 10 lösbar be­ festigt. Hierzu kann die vertikalstrebenseitige Halteeinrichtung 11 und die bodenstrebenseitige Halteeinrichtung 12 eine Anlage­ fläche 19 bzw. 20 zum stirnseitigen Anliegen der Versteifungs­ strebe 10 bilden. Die Versteifungsstrebe 10 liegt also mit ihren beiden Stirnseiten an den Anlageflächen 19, 20 an und kann, da sie in der Länge veränderbar ist, gegen diese gespannt werden. Eine in dieser Weise befestigte Versteifungsstrebe kann zwar nur Druckkräfte, nicht jedoch Zugkräfte aufnehmen, was je­ doch unwesentlich ist, da an ihr ohnehin keine Zugkräfte auf­ treten.
Zur weiteren Stabilisierung des Halts der Versteifungsstrebe 10 weist beim dargestellten Ausführungsbeispiel die vertikalstreben­ seitige Halteeinrichtung 11 einen mit der Versteifungsstrebe in Steckverbindung tretenden Steckvorsprung 21 auf, so daß sich die Versteifungsstrebe an die betreffende Halteeinrichtung anstecken läßt. Zweckmäßigerweise ist die Versteifungsstrebe 10 rohr­ artig hohl, so daß der entsprechenden Querschnitt besitzende Steckvorsprung 21 in die Versteifungsstrebe 10 eingesteckt werden kann. Das Spiel zwischen den zusammengesteckten Teilen ist so groß, daß die Steckverbindung das stirnseitige satte Anpressen der Versteifungsstrebe an die Anlageflächen 19, 20 nicht behindert.
Beim Ausführungsbeispiel steht der genannte Steckvorsprung 21 von einem die Anlagefläche 19 bildenden Ringbund 22 ab.
Der Steckvorsprung 21 wird vom Endbereich eines spitzwinkelig von der Vertikalstrebe 4 abstehenden Profilstücks 23, zweckmäßiger­ weise ein Rohrstutzen, gebildet, auf das der scheibenförmige Ringbund 22 aufgesteckt und aufgeschweißt ist.
Bei der bodenstrebenseitigen Halteeinrichtung 12 handelt es sich im Prinzip nur um die Anlagefläche 20, die von einem Platten­ teil 24 gebildet wird, das schräg von der Bodenstrebe 5 mit zur vertikalstrebenseitigen Halteeinrichtung 11 gerichteter normalen Richtung hochsteht. Das Plattenteil 24 wird durch einen Stützschenkel 25 in seiner Schräglage gehalten, der sich auf der Bodenstrebe 5 abstützt. Das Plattenteil 24 und der Stützschenkel 25 werden zweckmäßigerweise von den beiden Schenkeln eines im Querschnitt L-förmigen Profilstücks gebildet, das dach­ ähnlich auf die Bodenstrebe 5 aufgesetzt ist.
In Abwandlung des dargestellten Ausführungsbeispieles könnte man auch beide Halteeinrichtungen wie die vertikalstrebenseitige Halteeinrichtung 11 oder die bodenstrebenseitige Halteeinrichtung 12 ausbilden. Auch könnte man die Anordnung vertauschen, d. h. die Halteeinrichtung 11 an der Bodenstrebe und die Halteeinrichtung 12 an der Vertikalstrebe anbringen. Die Steckverbindung der Halteeinrichtung 11 hat gegenüber der reinen Anlageverbindung der Halteeinrichtung 12 den Vorzug, daß die Versteifungsstrebe 10 während der Montage nicht zur Seite hin abrutschen kann.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 3 sind die Halteeinrichtungen 11, 12 ortsfest an der Vertikalstrebe 4 bzw. der Bodenstrebe 5 befestigt. Dabei sind sie unveränderbar durch Anschweißen angebracht. Hierdurch ist gewährleistet, daß die Versteifungsstrebe 10 stets an der vom Hersteller berechneten, hinsichtlich der Kraftaufnahme günstigsten Stelle verläuft.
Die Halteeinrichtungen können jedoch auch in Strebenlängsrichtung verstellbar an den Streben festlegbar sein. Solche Varianten, bei denen der Anbringort der Versteifungsstrebe vom Anwender auf der Baustelle gewählt wird, gehen aus den Fig. 4 und 5 hervor. Im Falle der Fig. 4 weist die betreffende Vertikalstrebe 4a eine Lochreihe 26 auf, wobei die Lochachsen quer zur Dreiecks­ ebene verlaufen. Es handelt sich um Durchgangslöcher, so daß sich die Halteeinrichtung 11a mittels eines Steckbolzens 27 an jedem Loch der Lochreihe 26 befestigen läßt. Die Halteein­ richtung 11a ist der Halteeinrichtung 11 entsprechend ausgebildet, wobei die gleichen Teile mit der gleichen Bezugsziffer unter Hinzufügung eines "a" bezeichnet sind, so daß sich diesbezüglich eine nochmalige Beschreibung erübrigt. Im Unterschied zur Halte­ einrichtung 11 weist die Halteeinrichtung 11a zusätzlich einen die Verbindung zur Strebe 4a herstellenden, U-förmigen Bügel 28 auf, der an die Strebe 4a angesteckt wird. Die beiden Bügel­ schenkel 29, 30 weisen jeweils ein mit den Löchern der Lochreihe 26 übereinstimmendes Steckloch auf, so daß die Halteeinrichtung 11a an der Stelle jedes Loches der Lochreihe 26 durch Hindurch­ stecken des Steckbolzens 27 befestigt werden kann. Vom Quer­ steg 31 des Bügels 28 steht die eigentliche Halteeinrichtung ab.
Die aus Fig. 5 hervorgehende Halteeinrichtung 12a entspricht dagegen mit Ausnahme der Befestigungsart an der zugehörigen Strebe der Halteeinrichtung 12 der Anordnung nach den Fig. 1 bis 3. Wiederum sind die gleichen Teile durch die gleiche Bezugsziffer unter Hinzufügung eines "a" gekennzeichnet, so daß sich auch hier eine Beschreibung der Halteeinrichtung 12a im einzelnen erübrigt. Zum verstellbaren Festlegen der Halte­ einrichtung 12a an der Bodenstrebe 5a ist nun vorgesehen, daß diese an ihrer Oberseite eine in Strebenlängsrichtung verlaufende Lochreihe 32 aufweist und daß die Halteeinrichtung 12a, die ein von der Strebe 5a getrenntes Teil ist, an ihrer Unterseite mindestens einen, der Verdrehsicherheit wegen zweckmäßigerweise zwei Steckzapfen 33 besitzt, mit denen die Halteeinrichtung 12a in die Löcher der Lochreihe 32 eingesteckt werden kann.
Es versteht sich, daß für die verstellbare Befestigung der Halteeinrichtungen noch weitere Möglichkeiten zur Verfügung stehen.
Schließlich ist es noch insbesondere in Zusammenhang mit ver­ stellbaren Halteeinrichtungen möglich, die Halteeinrichtungen gelenkig mit den Streben zu verbinden. Dies ist in Fig. 6 schematisch für die Halteeinrichtung 11b angedeutet, die mit Ausnahme der Anlenkung der Halteeinrichtung 11 entspricht. An die Vertikalstrebe 4b ist ein vorstehendes Lagerstück 34 angeschweißt, in dem eine Schwenkachse 35 gelagert ist, an der die Halteeinrichtung 11b sitzt. Die Schwenkebene fällt mit der Dreiecksebene zusammen. Falls man die schwenkbare Halteeinrich­ tung 11b in Strebenlängsrichtung verstellbar anbringen möchte, könnte man den Bügel 28 der Anordnung nach Fig. 4 verwenden und an seinen Quersteg das Lagerstück 34 anschweißen.
Wie schon erwähnt, wird die in der Länge verstellbare Versteifungs­ strebe 10 nur auf Druck belastet. Solche Versteifungsstreben stehen bereits anderweitig in Gestalt von Deckenstützen zur Ver­ fügung, die zum Abstützen von Deckenkonstruktionen in Gebäuden dienen. Daher besteht ein wesentlicher Punkt darin, daß die Versteifungsstrebe 10 von einer solchen ansonsten zum Abstützen von Deckenkonstruktionen verwendeten Deckenstütze gebildet wird. Solche Deckenstützen sind zwar allgemein bekannt. Der Klarheit wegen soll der Aufbau der Versteifungsstrebe 10 jedoch trotzdem erläutert werden.
Die Versteifungsstrebe 10 ist im wesentlichen zweiteilig ausge­ bildet und besteht aus einem Rohrteil 36, in dessen eines Ende ein ebenfalls rohrförmiges Verstellteil 37 eingesteckt ist. An den einander entgegengesetzten Enden des Rohrteils 36 und des Verstellteils 37 ist jeweils eine die Stirnseite der Ver­ steifungsstrebe 10 bildende Stirnplatte 38 bzw. 39 angeschweißt, die eine dem Innenquerschnitt des Rohrteils 36 bzw. des Verstell­ teils 37 entsprechende Ausnehmung aufweist, durch die im darge­ stellten Falle der Steckvorsprung 21 der Halteeinrichtung 11 gesteckt wird. In der Gebrauchslage liegen die Stirnplatten 38, 39 an den Anlageflächen 19, 20 der Halteeinrichtungen an.
Das in das Rohrteil 36 eingesteckte Verstellteil 37 weist eine in seiner Längsrichtung verlaufende Lochreihe 40 auf, deren Löcher in Querrichtung durchgehen. Am dem Verstellteil 37 zugewandten Endbereich des Rohrteils 36 befindet sich am Außenumfang ein Gewinde 41, auf das ein Verstellring 42 aufge­ schraubt ist. Die das Außengewinde 41 enthaltende Endpartie des Rohrteils 36 weist ferner an einander diametral gegenüber­ liegenden Stellen jeweils einen in Längsrichtung verlaufenden Längsschlitz 43 auf. Steckt man nun durch eines der Löcher 40 des Verstellteils 37, das sich im Bereich der Längsschlitze 43 befindet, sowie gleichzeitig durch die beiden Längsschlitze 43 einen beidseitig überstehenden Steckbolzen 44 od. dgl., der in Fig. 1 ausgefüllt dargestellt ist, so bildet dieser Steckbolzen 44 mit seinen aus den beiden Längsschlitzen 43 ragenden Bereichen einen am Verstellring 42 anliegenden Anschlag. Das Verstellteil 37 läßt sich also nur so weit in das Rohrteil 36 stecken, bis der durchgesteckte Bolzen 44 am Verstellring 42 anliegt. Da man nun die Längslage des Verstellrings 42 durch Verschrauben auf dem Gewinde 41 verändern kann, läßt sich auch die Einsteck­ tiefe des Verstellteils 37 und somit die Gesamtlänge der Ver­ steifungsstrebe 10 variieren. Die von der Schalwand 1 über die Vertikalstrebe 4 auf die Versteifungsstrebe 10 ausgeübte Druck­ kraft wird an dieser vom Verstellteil 37 und den Steckbolzen 44 auf den Verstellring 42 und von diesem über das Gewinde 41 auf das Rohrteil 36 übertragen.
Die Versteifungsstrebe 10 bzw. die diese bildende Deckenstütze läßt sich auch umgekehrt als dargestellt, d. h. mit der Boden­ strebe 5 zugewandtem Verstellteil 37 einsetzen.

Claims (11)

1. Im Bauwesen zu verwendende Stützvorrichtung für eine Schalwand, mit einer gegen die Außenseite der Schalwand zu stellenden Vertikalstrebe, einer vom bodenseitigen Ende der Vertikalstrebe L-förmig abstehenden Bodenstrebe sowie einer zwischen der Vertikalstrebe und der Bodenstrebe verlaufenden und zusammen mit diesen ein Strebendreieck bildenden Schrägstrebe, dadurch gekennzeichnet, daß der Vertikalstrebe (4; 4a; 4b) und der Bodenstrebe (5; 5a) mindestens ein aus einer vertikalstrebenseitigen Halteeinrichtung (11; 11a; 11b) und einer bodenstrebenseitigen Halte­ einrichtung (12; 12a) bestehendes Halteeinrichtungspaar zum lös­ baren Befestigen einer sich schräg zwischen der Vertikalstrebe und der Bodenstrebe erstreckenden Versteifungsstrebe (10) zuge­ ordnet ist.
2. Stützvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Versteifungsstrebe (10) in der Länge stufenlos verstellbar ist.
3. Stützvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Versteifungsstrebe (10) von einer ansonsten zum Ab­ stützen von Deckenkonstruktionen verwendeten Deckenstütze gebildet wird.
4. Stützvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die das Strebendreieck bildenden Streben (4, 5, 9) gelenkig miteinander verbunden sind und daß die Schräg­ strebe (9) in der Länge stufenlos verstellbar ist.
5. Stützvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikalstrebenseitige und die boden­ strebenseitige Halteeinrichtung eine Anlagefläche (19 bzw. 20; 19a bzw. 20a) zum stirnseitigen Anliegen der Versteifungsstrebe bildet.
6. Stützvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikalstrebenseitige und/oder die bodenstrebenseitige Halteeinrichtung einen mit der Versteifungs­ strebe (10) in Steckverbindung tretenden Steckvorsprung (21; 21a) aufweist.
7. Stützvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Versteifungsstrebe (10) rohrartig hohl und der Steck­ vorsprung in die Versteifungsstrebe einsteckbar ist.
8. Stützvorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Steckvorsprung von einem die Anlagefläche bildenden Ringbund (22) absteht.
9. Stützvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtungen ortsfest an den Streben befestigt sind.
10. Stützvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtungen in Strebenlängsrich­ tung verstellbar an den Streben festlegbar sind.
11. Stützvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtungen gelenkig mit den Streben verbunden sind.
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