DE3927287A1 - Tropfeninfusionsregler - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Tropfeninfusionsregler
mit einem Infusionsgefäß, einer mit diesem verbundenen
Tropfkammer, einer Regelklemme und einer Patientenleitung.
Aus dem Stand der Technik sind verschiedene Verfahren be
kannt, um Patienten Infusionslösungen zuzuführen. Infusionen
werden beispielsweise zur künstlichen Ernährung oder zur Zu
fuhr von Flüssigkeit und Medikamenten eingesetzt.
Das einfachste bekannte Verfahren stellt die sogenannte
Schwerkraftinfusion dar. Bei dieser ist ein Infusionsbehäl
ter über ein Infusionsgerät mit dem Patienten verbunden.
Schwerkraftbedingt gelangt die Flüssigkeit aus dem Infu
sionsbehälter oder Infusionsgerät in die Patientenleitung.
wobei die Tropfrate mittels einer einstellbaren Klemme, bei
spielsweise einer Rollklemme eingestellt werden kann. Die
Strömung der Infusionsflüssigkeit wird bei der Schwerkraft
infusion durch die Druckdifferenz zwischen dem Infusionsbe
hälter und der Patientenleitung bestimmt, wobei die Tropf
rate durch Division dieser Druckdifferenz durch den Strö
mungswiderstand des Infusionsgerätes berechnet werden kann.
Der Nachteil derartiger Vorrichtungen liegt darin, daß diese
manuell eingestellt werden müssen und somit nicht sehr genau
arbeiten können. Weiterhin erweist es sich als nachteilig,
daß die Druckdifferenz zwischen dem Infusionsgefäß und der
Patientenleitung und damit die Tropfrate von vielfältigen
Einflußfaktoren abhängen und sich damit im Verlauf der In
fusion häufig ändern. Eine exakte Einstellung der Tropfrate
ist auch aus diesen Gründen nicht möglich.
Um diese Nachteile der Schwerkraftinfusion zu vermeiden,
wurden sogenannte Tropfeninfusionsregler entwickelt, bei
welchen mit Hilfe eines Sensors die Tropfrate bestimmt wer
den kann. Diese Ist-Tropfrate wird mit einer vorgegebenen
Tropfrate verglichen, wobei bei Abweichungen des Ist-Wertes
vom Sollwert eine einstellbare Klemme in ihrer Einstellung
so verändert wird, daß sich die vorgegebene Tropfrate ein
stellt. Es liegt somit ein einfacher Regelkreis vor, welcher
die Aufrechterhaltung einer vorgegebenen Tropfrate ermögli
chen soll. Erfolgt beispielsweise während der Infusion eine
Änderung des Strömungswiderstandes des gesamten Infusionsge
rätes, beispielsweise dadurch, daß sich der Patient bewegt
oder daß die Druckunterschiede zwischen der Patientenleitung
und dem Infusionsgefäß geändert werden, beispielsweise weil
sich der Patient aufrichtet, so ist es mittels der Regelein
richtung möglich, die einstellbare Klemme in ihrer Einstel
lung zu verändern und den Gegebenheiten anzupassen. Als
nachteilig erweist es sich dabei, daß relativ lange Zeitin
tervalle beobachtet und gemittelt werden müssen, da die
Tropfrate üblicherweise in der Größenordnung von einigen
Tropfen pro Minute liegt. Es vergeht somit ein erheblicher
Zeitraum, bis der Regelkreis Veränderungen in zuverlässiger
Weise erkannt hat und die Einstellung der Klemme anpassen
kann. Bei schnellen Änderungen des Strömungswiderstandes er
kennt somit der Regelkreis üblicherweise die auftretenden
Änderungen der Betriebsparameter nicht, so daß es zu einer
Abweichung vom vorgegebenen Sollwert kommt. Dies führt dazu,
daß das Infusionsgerät einen Alarm auslöst, um auf Fehler
hinzuweisen. Bedingt durch diese häufig auftretenden Alarm
zustände haben sich beim Bedienungspersonal die Tropfenin
fusionsregler als unzuverlässig erwiesen.
Eine weitere Möglichkeit, Infusionen zu verabreichen besteht
darin, die Infusionsflüssigkeit mittels einer Pumpe der Pa
tientenleitung zuzuführen. Dabei kann zwar prinzipiell ein
gleichbleibender Druck in der Patientenleitung erzeugt wer
den, welcher zu einer gleichmäßigen Verabreichung der In
fusion führen kann. Da jedoch derartige Pumpen üblicherweise
einen wesentlich höheren Druck erzeugen können, als in der
Patientenleitung erwünscht, besteht der erhebliche Nachteil,
daß die Pumpeinrichtungen über Sicherheitsvorrichtungen ver
fügen müssen, um zu verhindern, daß in der Patientenleitung
ein unerwünscht hoher Druck auftritt, welcher beispielsweise
zu einem Bruch der Patientenleitung führen kann, wenn diese,
beispielsweise durch einen Knick, verschlossen ist. Der Re
gel- und Steuerungsaufwand derartiger Pumpen ist sehr hoch,
so daß diese Infusionsgeräte kostspielig sind und für viel
fältige Einsatzzwecke nicht geeignet sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Tropfenin
fusionsregler zu schaffen, welcher bei einfachem Aufbau und
betriebssicherer Wirkungsweise die Nachteile des Standes der
Technik vermeidet und eine sichere Verabreichung einer In
fusionsflüssigkeit bei einer vorgegebenen Tropfrate ermög
licht. Weiterhin soll der Tropfeninfusionsregler über ein
schnelles Regel- und Ansprechverhalten verfügen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß stromab
der Regelklemme ein Drucksensor angeordnet ist, welcher mit
einer Regeleinheit betriebsverbunden ist, mittels welcher
die Regelklemme betätigbar ist.
Der erfindungsgemäße Tropfeninfusionsregler zeichnet sich
durch eine Reihe erheblicher Vorteile aus. Da erfindungsge
mäß ein Drucksensor vorgesehen ist, ist es möglich, sehr
schnell Veränderungen des Strömungswiderstandes und damit
der Tropfrate festzustellen, da bereits geringfügige Druck
unterschiede oder Druckabweichungen registriert werden kön
nen. Da erfindungsgemäß der Drucksensor zwischen dem erhöht
angebrachten Infusionsgerät und dem Patienten angeordnet
ist, erfolgt eine Unterteilung der Leitungen des Infusions
gerätes in zwei Abschnitte, nämlich einen Abschnitt zwischen
dem Infusionsgefäß und dem Druckaufnehmer und einen zweiten
Abschnitt zwischen dem Druckaufnehmer und dem Patienten.
Diese beiden Abschnitte des Leitungssystems des Infusionsge
rätes bilden somit einen hydraulischen Widerstandsteiler.
Bei einer Veränderung des Strömungswiderstandes, insbesonde
re in dem Abschnitt zwischen dem Druckaufnehmer oder Druck
sensor und dem Patienten stellt sich somit sofort eine ent
sprechende Druckänderung im Bereich des Drucksensors ein. Da
dieser Druck in dem Leitungsabschnitt zwischen dem Drucksen
sor und dem Patienten sich in Abhängigkeit kleinster Ände
derungen der Betriebszustände verändert, beispielsweise in Ab
hängigkeit von geringfügigen Quetschungen der Patientenlei
tung oder Lageänderungen des Patienten ist es möglich.
schnell und wirksam eine Anpassung an die vorgegebene Tropf
rate vorzunehmen, beispielsweise um die Öffnungen der ein
stellbaren Regelklemme zu vergrößern oder zu verkleinern. Es
ist somit möglich, die Tropfrate konstant aufrecht zu erhal
ten.
In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
ist vorgesehen, daß die Regeleinheit einen Vergleicher um
faßt, mittels dessen Änderungen des durch den Drucksensor
ermittelten Ist-Wertes von einem vorgegebenen Sollwert er
mittelbar sind. Der Sollwert kann dabei in Abhängigkeit von
den jeweiligen apparativen Vorgaben oder sonstigen Bedingun
gen eingestellt werden. So ist es beispielsweise möglich.
unterschiedliche Längen der Schlauchleitungen zu berücksich
tigen, ebenso wie unterschiedliche Druckverhältnisse.
Die Regelklemme ist bevorzugterweise voreinstellbar ausge
bildet, um das Einschwingverhalten des Regelkreises zu opti
mieren und die erforderliche Zeitdauer zu verkürzen.
In einer Weiterbildung des erfindungsgemäßen Tropfeninfu
sionsreglers ist es weiterhin möglich, mehrere Tropfeninfu
sionsregler parallel zueinander anzuordnen. welche in einer
einzigen Patientenleitung münden. Es können somit verschie
dene Infusionslösungen über die einzige Patientenleitung dem
Patienten zugefügt werden. Erfindungsgemäß ist es dabei mög
lich, jeden dieser einzelnen Infusionstropfenregler so an
zusteuern und zu regeln, daß eine konstante Tropfrate in den
jeweiligen Tropfeninfusionsreglern aufrechterhalten wird.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird hinsichtlich
eines Verfahrens zur Betätigung eines Tropfeninfusionsreg
lers dadurch gelöst, daß in einem ersten Verfahrensschritt
nach Verbindung eines Infusionsgefäßes mit einer Tropfkammer
und einer Leitung, welche eine Regelklemme umfaßt und strom
ab mit einem Drucksensor versehen ist, die Regelklemme in
Abhängigkeit einer vorgegebenen Tropfrate auf einen Aus
gangswert eingestellt wird. In einem zweiten Verfahrens
schritt wird der am Drucksensor ermittelte Druck-Ist-Wert
einer Regeleinheit zugeführt und mit einem Druck-Sollwert
verglichen. In einem nachfolgenden dritten Verfahrensschritt
erfolgt mittels der Regeleinheit erforderlichenfalls eine
Einstellung der Regelklemme. Das erfindungsgemäße Verfahren
weist den Vorteil auf, daß zum einen die Tropfrate mit hoher
Genauigkeit auch bei kurzzeitigen Änderungen der Betriebsbe
dingungen beibehalten werden kann und daß zum anderen das
Einstell- und Einregelverhalten sehr einfach ausgebildet
ist, da durch die Einstellung auf den Ausgangswert bereits
eine grobe Voreinstellung vorgenommen werden kann.
Erfindungsgemäß ist weiterhin vorgesehen, daß der Druck-
Sollwert nach Einstellen der vorgegebenen Tropfrate an der
Tropfkammer durch Ermittlung des an dem Drucksensor vorlie
genden Drucks festgelegt wird. Es ist somit eine Einstellung
oder Eichung des Gerätes möglich, durch welche beispiels
weise Änderungen des Umgebungsdruckes oder apparativ beding
te Unterschiede in dem Strömungswiderstand der Leitungen an
gepaßt und ausgeglichen werden können.
Weiterhin ist es erfindungsgemäß möglich, die Einstellung
der Regelklemme auf den Ausgangswert in dem ersten Verfah
rensschritt in Abhängigkeit von einer in einem Speicher der
Regeleinheit gespeicherten Schätztabelle vorzunehmen. Durch
die Schätztabelle können unterschiedliche Betriebsparameter
vorbestimmt werden, beispielsweise die Höhenunterschiede
zwischen dem Infusionsgefäß und dem Patienten, der Umge
bungsdruck, die Gesamtlänge der Schlauchverbindung, die Art
und Viskosität der Infusionslösung und die gewünschte Tropf
rate.
Nachdem erfindungsgemäß in den ersten drei Verfahrensschrit
ten eine Einstellung und Hochfahrung des gesamten Systems
erfolgte, ist in nachfolgenden Verfahrensschritten vorgese
hen, daß die Regelklemme jeweils in Abhängigkeit von Abwei
chungen des Druck-Ist-Wertes von dem Druck-Sollwert einge
stellt und nachgeregelt wird.
Da erfindungsgemäß der Strömungswiderstand der beiden Ab
schnitte der einzelnen Leitungen des Infusisonsgerätes mit
tels des Drucksensors bestimmbar ist, ist es weiterhin auf
besonders einfache Weise möglich, die Einstellung der Regel
klemme unter Berücksichtigung der Bauart der Klemme, deren
Antriebs und des Infusionsgerätes dadurch vorzunehmen, daß
der Strömungswiderstand der Leitung zwischen der Tropfkammer
und dem Drucksensor ermittelt wird.
Um den Strömungswiderstand in der Leitung des Infusionsgerä
tes mit ausreichender Genauigkeit feststellen zu können,
wird dieser bevorzugterweise durch die Vision der Druckdif
ferenz zwischen der Tropfkammer und dem Drucksensor durch
die Tropfrate ermittelt.
Bei Vorliegen einer vorgegebenen Differenz zwischen dem
Druck-Sollwert und dem Druck-Ist-Wert über eine längere
Zeitdauer wird erfindungsgemäß eine Alarmeinrichtung betä
tigt, da das Vorliegen der Druckdifferenz Anzeichen für eine
Betriebsstörung der Regeleinrichtung ist.
Der erfindungsgemäße Tropfeninfusionsregler weist somit im
Gegensatz zu den bekannten Vorrichtungen den entscheidenden
Vorteil auf, daß Änderungen der Betriebszustände sehr
schnell erkannt werden können, so daß eine kurzfristige An
passung und Nachregulierung möglich ist.
Im folgenden wird im einzelnen die Betriebsweise des erfin
dungsgemäßen Reglers beschrieben:
Zu Beginn der Infusion wird eine Tropfrate vorgegeben, wel
che durch die jeweiligen medizinischen Indikationen bestimmt
ist. Anschließend wird die Regelklemme entweder von Hand
oder automatisch unter Zugrundelegung eines Schätzwertes
voreingestellt und entsprechend geöffnet, bis die zu beo
bachtende Tropfrate den vorgegebenen Sollwert erreicht hat.
Nachfolgend wird der Druck an dem Drucksensor ermittelt. Die
konstant zu haltende Tropfrate Q wird somit durch die Druck
differenz P0 (Infusionsgefäß) ./. P1 (Druckaufnehmer) divi
diert durch den dazwischenliegenden Strömungswiderstand be
stimmt:
Q = (P0-P1)/R.
Q = (P0-P1)/R.
Eine Auflösung nach R ergibt folgende Gleichung:
R = (P0-P1)/Q.
R = (P0-P1)/Q.
Durch Differenzierung wird folgende Gleichung erhalten:
dR = -dP1/Q.
dR = -dP1/Q.
Eine Veränderung des Druckes P1 muß somit durch eine entge
gengesetzte Änderung des Strömungswiderstandes ausgeglichen
werden. Bei einem Absinken des Druckes P1 ist somit ein Aus
gleich durch eine Erhöhung des Strömungswiderstandes erfor
derlich. Dies erfolgt entsprechend einer durch Rechnung oder
Kalibrierung festzulegenden Funktion, die die Form der Klem
me, des Antriebs, des Infusionsgerätes und/oder anderer Pa
rameter berücksichtigt. Nachfolgend wird die Einstellung der
Regelklemme entsprechend abgeändert.
Während des Infusionsvorganges wird die Einstellung der Re
gelklemme aufgrund der Soll-Ist-Wertabweichungen des durch
den Drucksensor gemessenen Druckes geregelt.
Erfindungsgemäß wird somit beim Voreinstellen des Tropfen
infusionsreglers ein Druck-Sollwert bestimmt, welcher der
gesamten nachfolgenden Infusion zugrundegelegt wird.
Die Erfindung ist nicht auf die gezeigten Ausführungsbei
spiele beschränkt, vielmehr ergeben sich für den Fachmann im
Rahmen der Erfindung vielfältige Abwandlungs- und Modifika
tionsmöglichkeiten.
Claims (12)
1. Tropfeninfusionsregler mit einem Infusionsgefäß, einer
mit diesem verbundenen Tropfkammer, einer Regelklemme
und einer Patientenleitung, dadurch gekennzeichnet, daß
stromab der Regelklemme ein Drucksensor angeordnet ist,
welcher mit einer Regeleinheit betriebsverbunden ist,
mittels welcher die Regelklemme betätigbar ist.
2. Tropfeninfusionsregler nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Regeleinheit einen Vergleicher umfaßt,
mittels dessen Änderung des durch den Drucksensor er
mittelten Ist-Wertes von einem vorgegebenen Sollwert er
mittelbar sind.
3. Tropfeninfusionsregler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Regelklemme voreinstellbar ist.
4. Tropfeninfusionsregler nach einem der Ansprüche 1-3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Tropfeninfusionsregler
mit mehreren Tropfeninfusionsreglern parallel angeordnet
ist und daß die Tropfeninfusionsregler in einer einzigen
Patientenleitung münden.
5. Tropfeninfusionsregler nach einem der Ansprüche 1-4,
gekennzeichnet durch eine mit der Regeleinheit betriebs
verbundenen Alarmeinrichtung.
6. Verfahren zur Betätigung des Tropfeninfusionsreglers,
insbesondere nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch ge
kennzeichnet, daß in einem ersten Verfahrensschritt nach
Verbindung eines Infusionsgefäßes mit einer Tropfkammer
und einer eine Regelklemme umfassenden und stromab mit
einem Drucksensor versehenen, stromab des Drucksensors
in eine Patientenleitung mündenden Leitung die Regel
klemme in Abhängigkeit einer vorgegebenen Tropfrate auf
einen Ausgangswert eingestellt wird, daß in einem zwei
ten Verfahrensschritt der am Drucksensor ermittelte
Druck-Ist-Wert einer Regeleinheit zugeführt und mit ei
nen Soll-Druckwert verglichen wird und daß in einem
dritten Verfahrensschritt mittels der Regeleinheit er
forderlichenfalls eine Einstellung der Regelklemme er
folgt.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der Druck-Sollwert nach Einstellen der vorgegebenen
Tropfrate an der Tropfkammer durch Ermittlung des an den
Drucksensor vorliegenden Drucks festgelegt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeich
net, daß die Einstellung der Regelklemme auf den Aus
gangswert in dem ersten Verfahrensschritt in Abhängig
keit von einer in einem Speicher der Regeleinheit ge
speicherten Schätztabelle erfolgt.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 6-8, dadurch ge
kennzeichnet, daß nachfolgend auf den dritten Verfah
rensschritt die Regelklemme jeweils in Abhängigkeit von
Abweichungen des Druck-Ist-Wertes von dem Druck-Sollwert
eingestellt wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 6-9, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Einstellung der Regelklemme unter
Berücksichtigung der Bauart der Klemme, deren Antriebs
und des Infusionsgerätes dadurch erfolgt, daß der Strö
mungswiderstand der Leitung zwischen der Tropfkammer und
dem Drucksensor ermittelt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
der Strömungswiderstand durch Division der Druckdiffe
renz zwischen der Tropfkammer und dem Drucksensor durch
die Tropfrate ermittelt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
bei Vorliegen einer vorgegebenen Differenz zwischen dem
Druck-Sollwert und dem Druck-Ist-Wert über eine längere
Zeitdauer eine Alarmeinrichtung betätigt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893927287 DE3927287A1 (de) | 1989-08-18 | 1989-08-18 | Tropfeninfusionsregler |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19893927287 DE3927287A1 (de) | 1989-08-18 | 1989-08-18 | Tropfeninfusionsregler |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3927287A1 true DE3927287A1 (de) | 1991-04-04 |
Family
ID=6387366
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19893927287 Withdrawn DE3927287A1 (de) | 1989-08-18 | 1989-08-18 | Tropfeninfusionsregler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3927287A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4112091A1 (de) * | 1991-04-12 | 1992-10-15 | Heller Guenther | Verfahren zur kontrolle einer fluessigkeitsmenge und vorrichtung |
| FR2756185A1 (fr) * | 1996-11-22 | 1998-05-29 | Eurequa | Appareil pour administrer un solute notamment medicamenteux |
-
1989
- 1989-08-18 DE DE19893927287 patent/DE3927287A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4112091A1 (de) * | 1991-04-12 | 1992-10-15 | Heller Guenther | Verfahren zur kontrolle einer fluessigkeitsmenge und vorrichtung |
| FR2756185A1 (fr) * | 1996-11-22 | 1998-05-29 | Eurequa | Appareil pour administrer un solute notamment medicamenteux |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |