DE3913294C2 - Vorrichtung zum Fräsen von Unrundprofilen - Google Patents
Vorrichtung zum Fräsen von UnrundprofilenInfo
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- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23C—MILLING
- B23C3/00—Milling particular work; Special milling operations; Machines therefor
- B23C3/08—Milling cams, camshafts, or the like
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q1/00—Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Milling Processes (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung entspre
chend dem Oberbegriff des Patentanspruchs.
Derartige Vorrichtungen sind beispielsweise aus der
DE 33 44 477 A1 bekannt. Charakteristisch für deren Ar
beitsweise ist, daß während der Bearbeitung eines
Nockens zwei gesteuerte Zustellbewegungen zwischen
Werkstück und Werkzeug erforderlich sind, und zwar eine
Rotationsbewegung um die Achse der horizontal einge
spannten Nockenwelle und eine geradlinige Verschiebebe
wegung eines Fräsmesserkopfes in Richtung auf die
Nockenwelle hin, welche in einer Horizontalebene er
folgt. Die Nockenwelle wird zwecks Erzielung gleichför
miger Umfangsgeschwindigkeiten in den zu bearbeitenden
Bereichen des Nockens ungleichförmig angetrieben. Cha
rakteristisch für die sich aus den kinematischen Randbe
dingungen dieser Vorrichtung ergebende Arbeitsweise ist,
daß lediglich in den Extremlagen des Nockens eine Pa
rallelität der Schneidkanten der Schneideinsätze mit der
Achse der Nockenwelle gegeben ist. In allen Zwischenla
gen ergeben sich in Abhängigkeit von der Schnittbreite
Parallelitätsabweichungen.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung der
eingangs dargestellten Gattung mit Hinblick auf die
Bearbeitungsgenauigkeit, insbesondere die Parallelität
von Nockenfläche und Nockenwellenachse zu verbessern.
Gelöst ist diese Aufgabe bei einer gattungsgemäßen
Vorrichtung durch die Merkmale des Kennzeichnungsteils
des Patentanspruchs.
Erfindungswesentlich ist somit eine weitere Zustellbewe
gung zwischen Werkstück und Werkzeug, welche in den
Bereich des Werkzeugs varlegt ist und welche darauf
abzielt, eine zur Achse der Nockenwelle parallele
Schnittfläche der Schneidkanten der Schneideinsätze in
allen Umfangsbereichen eines Nockens einzustellen. Es
unterliegt somit der Schneideinsatz jeweils in Abhängig
keit von der Winkelstellung des Nockens einer weiteren
Zustellbewegung, die in an sich bekannter Weise CNC-
gesteuert ausgeführt wird. Erreicht wird auf diese Weise
in einem einzigen Arbeitsgang eine hochgenaue Paralleli
tät von Nockenumfangsfläche und Achse der Nockenwelle,
wobei außerdem große Schnittbreiten realisierbar sind.
Darüber hinaus ist ein einwandfreier bezüglich der
Drehebene geradliniger Fasenverlauf gegeben.
Eine Zustellbewegung des Werkstücks, hier der Nockenwel
le in Achsrichtung wird lediglich als Positionierantrieb
benötigt, nicht hingegen zur Bearbeitung des einzelnen
Nockens.
Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die
beigefügten Zeichnungen näher erläutert werden. Es
zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung der Anordnung von
Werkstück und Werkzeug in der Draufsicht;
Fig. 2 eine Ansicht der Anordnung von Werkstück und
Werkzeug in vergrößerter Darstellung entsprechend einer
Schnittebene II-II der Fig. 1.
Mit 1 ist in den Figuren das zu bearbeitende Werkstück,
nämlich eine in einer zeichnerisch nicht dargestellten
Aufnahmeeinrichtung gehaltene Nockenwelle bezeichnet,
deren einzelne Nocken 2 im Umfangsbereich entsprechend
einem vorgegebenen Profil zu fräsen sind. Die sich
hierbei ergebenden Umfangsflächen 3 der einzelnen Nocken
müssen parallel zur Achse 4 der Nockenwelle 1 verlaufen.
Letztere wird während der Bearbeitung der Umfangsflächen
3 in definierter Weise mittels zeichnerisch nicht darge
stellter, an sich bekannter Antriebssysteme um ihre
vorzugsweise horizontal verlaufende Achse 4 in Richtung
der Pfeile 5 gedreht.
Mit 6 ist ein Fräsmesserkopf bezeichnet, der um eine
unter einem Winkel zur Achse 4 verlaufende Achse 7
drehbar gelagert ist und mittels eines zeichnerisch
ebenfalls nicht dargestellten Antriebssystems um diese
Achse 7 antreibbar ist. Der Fräsmesserkopf 6 ist auf
seiner, der Nockenwelle 1 zugekehrten Seite, und zwar
rotationssymmetrisch zu der Achse 7 kegelstumpfförmig
ausgebildet, wobei entlang der Kegelmantelfläche, und
zwar in gleichmäßiger Verteilung eine Reihe von Schneid
einsätzen 8 angeordnet sind. Die Schneideinsätze 8
können grundsätzlich auch ungleichmäßig verteilt ange
ordnet sein. Die Schneideinsätze 8 sind in an sich
bekannter Weise ausgestaltet und lösbar an dem Fräsmes
serkopf 6 befestigt.
Die Schneideinsätze 8 weisen - in einer Stirnansicht
gesehen - radial verlaufende Schneidkanten auf. Der
Neigungswinkel 9 der, die Schneideinsätze 8 tragenden
kegelstumpfförmigen Fläche des Fräsmesserkopfes 6 gegen
über der Achse 7 entspricht - in der Draufsicht gemäß
Fig. 1 gesehen - dem Schnittwinkel 10, unter dem die
Achse 7 die Achse 4 der Nockenwelle 1 schneidet. Nachdem
die Schneidkanten der Schneideinsätze 8 parallel zu
einer Mantellinie des kegelstumpfförmigen Profils ver
laufen, wird durch diese das Nockenprofil - in einer,
die Achsen 4, 7 enthaltenden Ebene gesehen - parallel zur
Achse 4 geschnitten.
Der Schneideinsatz 8 ist in definierter Weise mittels
eines zeichnerisch nicht dargestellten Antriebssystems
in Richtung der Pfeile 11 zustellbar.
Mit 12 ist die, zu den Umfangsflächen 3 des Nockens 2
und den Schneidkanten der Schneideinsätze 8 stets senk
rechte Richtung bezeichnet. Zu diesem Zweck ist der
Fräsmesserkopf 6 in definierter Weise mittels eines
zeichnerisch nicht dargestellten Antriebssystems in
Richtung der Pfeile 13, nämlich senkrecht zu den Pfeilen
11 bzw. senkrecht zu der die Achsen 4, 7 enthaltenden
Ebene verschiebbar. Schließlich ist eine weitere Ver
schiebebewegung durch die Pfeile 14 angedeutet, welche
wahlweise in die Aufnahmeeinrichtung des Werkstücks oder
eine Führungseinrichtung des Werkzeugs gelagert sein
kann.
Sämtliche Zustellbewegungen von Werkzeug und Werkstück,
die während der vollständigen Bearbeitung der Umfangs
fläche 3 eines Nockens 2 anfallen, nämlich die Verschie
bebewegungen des Werkzeugs in Richtung der Pfeile 11, 13
sowie die Drehbewegungen der Nockenwelle 1 in Richtung
der Pfeile 5 werden erfindungsgemäß derart gesteuert,
daß in Abhängigkeit von der Drehwinkellage des Unrund
profils unter Mitwirkung der Steuerungseinrichtung die
Schneidkanten der Schneideinsätze 8 stets parallel zur
Achse 4 des Unrundprofils ausgerichtet in Schneidein
griff gelangen. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 2 zeigt die Umfangsfläche 3 des Nockens 2
zwei gekrümmte Abschnitte von unterschiedlichem Radius
15, 16 sowie zwei, symmetrisch zu einer Mittellinie 17
verlaufende geradlinige Abschnitte 18, 19. Der Erfin
dungsgegenstand ist jedoch auch bei im Umfangsbereich
beliebig gestalteten symmetrischen Nocken anwendbar. Man
erkennt in Fig. 2, daß während der Bearbeitung des
Abschnitts 19 das Werkzeug lediglich eine Zustellbewe
gung in Richtung des Pfeiles 13 ausführt, wohingegen
während dieser Arbeitsphase keine Zustellbewegungen in
Richtung der Pfeile 5, 11 ausgeführt werden. Wesentlich
ist, daß aufgrund der erfindungsgemäßen Zustellbewegung
in Richtung der Pfeile 13 an jedem Punkt der Umfangsflä
che 3 ein zur Rotationsachse 4 paralleler Schnitt gege
ben ist, so daß große Schnittbreiten ermöglicht werden.
Sämtlichen Zustellbewegungen entsprechend der Pfeile
5, 11, 13 sind CNC-steuerbare Motoren zugeordnet, so daß
mittels des übergeordneten Rechners einer Steuerungsein
richtung die Zustellbewegungen in einfacher Weise unter
Berücksichtigung der eingangs genannten Bedingung
steuerbar sind.
Die Zustellbewegungen in den, durch die Pfeile 14 ge
kennzeichneten Richtungen dienen lediglich der Positio
nierung des einzelnen Nockens. Sie können vorteilhafter
weise in die genannte CNC-Steuerung eingebunden sein, um
einen automatisierten Bearbeitungsverlauf einer komplet
ten Nockenwelle zu gewährleisten.
Der Erfindungsgegenstand ist - von der Bearbeitung von
Nocken abgesehen - in allen den Fällen anwendbar, in
denen die Bearbeitung von Unrundprofilen ansteht, deren
Umfangsflächen parallel zu einer Rotationsachse verlau
fen müssen.
Claims (1)
- Vorrichtung zum Fräsen der Umfangsflächen (3) von Unrundprofilen wie z. B. Nocken (3), mit einer Aufnah meeinrichtung, in der das Unrundprofil um seine Achse (4) drehbar gehalten ist, mit einem, um seine Achse (7) drehbaren, stirnseitig nach Art eines Kegel stumpfprofiles gestalteten, mit Schneideinsätzen (8) bestückten Fräsmesserkopf (6), dessen Achse (7) die Achse (4) des Unrundprofils unter einem spitzen Winkel (10) schneidet, welcher Winkel (10) dem Nei gungswinkel (9) des genannten Kegelstumpfprofiles entspricht, wobei das Unrundprofil und der Fräsmes serkopf (6) relativ zueinander wenigstens in einer, die Achsen (4, 7) enthaltenden Ebene, und zwar in zueinander senkrechten Richtungen (11, 14) verschieb bar gehalten sind und mit motorischen, mit einer Steuerungseinrichtung zusammenwirkenden Antrieben für sämtliche Zustellbewegungen zwischen Unrundprofil und Fräsmesserkopf (6), wobei die Schneidkanten der Schneideinsätze (8) auf Kegelmantellinien des Fräs messerkopfes (6) liegen und wobei die eine der zuein ander rechtwinklig verlaufenden Relativbewegungen zwischen dem Unrundprofil und dem Fräsmesserkopf (6) in Richtung der Achse (4) des Unrundprofils erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Fräsmesserkopf (6) zusätzlich in einer Richtung (13) senkrecht zu der genannten Ebene motorisch derart verschiebbar ist, daß in Abhängig keit von der Drehwinkellage des Unrundprofils unter Mitwirkung der Steuerungseinrichtung die Schneid kanten der Schneideinsätze (8) stets parallel zur Achse (4) des Unrundprofils ausgerichtet in Ein griff gelangen.
Priority Applications (1)
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- 1989-04-22 DE DE19893913294 patent/DE3913294C2/de not_active Expired - Fee Related
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: BURGSMUELLER GMBH, 37547 KREIENSEN, DE |
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