[go: up one dir, main page]

DE3911699C2 - Pharmazeutische Zubereitung mit einem perkutan absorbierbaren Arzneimittel - Google Patents

Pharmazeutische Zubereitung mit einem perkutan absorbierbaren Arzneimittel

Info

Publication number
DE3911699C2
DE3911699C2 DE3911699A DE3911699A DE3911699C2 DE 3911699 C2 DE3911699 C2 DE 3911699C2 DE 3911699 A DE3911699 A DE 3911699A DE 3911699 A DE3911699 A DE 3911699A DE 3911699 C2 DE3911699 C2 DE 3911699C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drug
pressure
adhesive
sensitive adhesive
layer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE3911699A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3911699A1 (de
Inventor
Keisuke Shibata
Yuusuke Ito
Saburo Otsuka
Shoichi Tokuda
Takashi Kinoshita
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nitto Denko Corp
Original Assignee
Nitto Denko Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nitto Denko Corp filed Critical Nitto Denko Corp
Publication of DE3911699A1 publication Critical patent/DE3911699A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3911699C2 publication Critical patent/DE3911699C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K9/00Medicinal preparations characterised by special physical form
    • A61K9/70Web, sheet or filament bases ; Films; Fibres of the matrix type containing drug
    • A61K9/7023Transdermal patches and similar drug-containing composite devices, e.g. cataplasms
    • A61K9/703Transdermal patches and similar drug-containing composite devices, e.g. cataplasms characterised by shape or structure; Details concerning release liner or backing; Refillable patches; User-activated patches
    • A61K9/7038Transdermal patches of the drug-in-adhesive type, i.e. comprising drug in the skin-adhesive layer
    • A61K9/7046Transdermal patches of the drug-in-adhesive type, i.e. comprising drug in the skin-adhesive layer the adhesive comprising macromolecular compounds
    • A61K9/7053Transdermal patches of the drug-in-adhesive type, i.e. comprising drug in the skin-adhesive layer the adhesive comprising macromolecular compounds obtained by reactions only involving carbon to carbon unsaturated bonds, e.g. polyvinyl, polyisobutylene, polystyrene
    • A61K9/7061Polyacrylates

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • Dermatology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Medicinal Preparation (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine pharmazeutische Zubereitung mit einem per­ kutan absorbierbaren Arzneimittel. Die erfindungsgemäße Zubereitung umfaßt einen Schichtträger mit einer darauf aufgebrachten Schicht aus einem Haftklebstoff, die das perkutan absorbierbare Arzneimittel homogen in dem Haftklebstoff verteilt ent­ hält. Die Menge an Arzneimittel in der Schicht aus dem Haftklebstoff liegt über der Sättigungskonzentration des Arzneimittels in dem Haftklebstoff.
Es ist bekannt, ein perkutan absorbierbares Arzneimittel durch die Haut zu verabrei­ chen, beispielsweise durch Aufbringen eines Polymers, welches das perkutan ab­ sorbierbare Arzneimittel enthält, auf die Haut oder die Schleimhaut bzw. Mucosa, und es wurden viele Verfahren dafür in verschiedenen Patenten und Druckschriften vorgeschlagen; siehe z. B. JP-OS 57-7409, JP-OS 61-148117, JP-OS 62-273913 und JP-OS 63-35521. Ein typisches Verfahren umfaßt die Bildung einer Klebstoff­ schicht, umfassend ein Polymer, das einen Haftklebstoff auf der Basis von Kaut­ schuk oder einem Acrylharz umfaßt, im Gemisch mit einem perkutan absorbierbaren Arzneimittel, auf einem geeigneten Schichtträger.
Die tatsächlichen Konzentrationen an perkutan absorbierbaren Arzneimitteln, die in den Klebstoffen vorliegen, entsprechen maximal der Sättigungskonzentration der Arzneimittel in den Haftklebstoffen. Der Grund dafür liegt darin, daß, wenn das Arz­ neimittel in einer Menge oberhalb der Sättigungskonzentration in den Klebstoff ein­ gearbeitet wird, große Kristallteilchen gebildet werden und in der Klebstoffschicht verbleiben, ohne durch die Haut absorbiert zu werden.
Andererseits wurde ein Verfahren vorgeschlagen, um ein Arzneimittel ohne Verlust durch die Haut zu absorbieren, bei dem ein perkutan absorbierbares Arzneimittel einem Haftklebstoff in einer Menge oberhalb der Sättigungskonzentration zugege­ ben wird, wie beispielsweise in der US-PS 4 719 226 (DE-OS 35 00 508) beschrie­ ben.
Bei diesem Verfahren wird das Arzneimittel in einer Menge oberhalb der Sättigungs­ konzentration des Arzneimittels in dem Klebstoff in der Klebstoffschicht in Form kri­ stallisierter feiner Teilchen dispergiert, wodurch es möglich ist, daß das Arzneimittel ohne Verlust durch die Haut über eine bestimmte Zeit absorbiert wird.
Weiterhin ist bekannt, daß die Haftfestigkeit des Haftklebstoffes auf der Haut im Verlauf der Zeit zusätzlich zu äußeren Faktoren abnimmt. Wenn deshalb ein Haft­ klebstoff mit geringer Viskosität verwendet wird, kann die gewünschte Haftwirkung auf der Haut erreicht werden; es besteht jedoch der Nachteil, daß ein Teil des Kleb­ stoffs auf der Haut verbleibt (nachstehend als "Haftungsproblem" bezeichnet). Wenn andererseits ein Haftklebstoff mit hoher Viskosität verwendet wird, verbleibt der Klebstoff nicht auf der Haut; in einigen Fällen wird jedoch die gewünschte Haftwir­ kung auf der Haut nur über einen kurzen Zeitraum erreicht.
Wenn das Arzneimittel in einer Menge oberhalb der Sättigungskonzentration in dem Klebstoff in Form von kristallisierten feinen Teilchen dispergiert wird, bestehen je­ doch auch die vorstehend beschriebenen Nachteile, wenn der Haftklebstoff eine ho­ he Viskosität besitzt, und eine Randabschälung der Zubereitung tritt auf; wenn der Klebstoff eine niedrigere Viskosität besitzt, wirkt das Arzneimittel nicht als Füllmittel, und das Haftungsproblem tritt auf, da die überschüssige Menge an perkutan absor­ bierbarem Arzneimittel in Form von kristallisierten feinen Teilchen dispergiert wird.
Die DE-OS 32 08 853 beschreibt eine pharmazeutische Verbundzubereitung, um­ fassend eine Zusammensetzung aus einem Haftklebstoff und einem perkutan ab­ sorbierbaren Arzneimittel, die auf einem für das Arzneimittel durchlässigen Poly­ merfilm-Schichtträger aufgebracht ist. Das Arzneimittel liegt in dem Haftklebstoff in einer Menge vor, die über der Sättigungskonzentration des Arzneimittels in dem Haftklebstoff liegt.
Die US-PS 3 632 740 beschreibt ein Pflaster mit einer Schicht aus einem Haftkleb­ stoff, die ein entzündungshemmendes Kortikosteroid enthält.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine pharmazeutische Zubereitung mit einem perkutan absorbierbaren Arzneimittel, das homogen in einem Haftklebstoff vorliegt, bereitzustellen, wobei auch bei niedriger Viskosität des Haftklebstoffs und bei Vorliegen des Arzneimittels in einer Menge oberhalb der Sättigungskonzentrati­ on des Arzneimittels in dem Klebstoff in einer spezifischen Form das Arzneimittel die Funktion eines Füllmittels besitzt, wodurch keine Haftungsprobleme auftreten, und wobei die Hafteigenschaften der Zubereitung während der Verwendung der Zuberei­ tung erhalten bleiben, so daß sich die Zubereitung nicht von der Haut abschält.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Bereitstellung einer pharmazeuti­ schen Zubereitung gelöst, erhältlich mit einem Verfahren, das die folgenden Verfah­ rensschritte umfaßt:
  • (a) Vermischen eines Haftklebstoffes und eines perkutan absorbierbaren Arzneimittels, das bei Raumtemperatur fest ist, in Gegenwart eines ge­ eigneten Lösungsmittels, welches den Klebstoff und das Arzneimittel zu lösen vermag, um eine Lösung herzustellen, und
  • (b) Aufbringen der in Schritt (a) hergestellten Lösung auf einem Schichtträ­ ger, der für das Arzneimittel im wesentlichen undurchlässig ist, um einen Schichtträger mit einer Schicht aus einem Haftklebstoff herzustellen, die eine Dicke von 5 bis 500 µm besitzt,
wobei die Menge an Arzneimittel in Schritt (a) so gewählt wird, daß die Menge an Arzneimittel in der Schicht aus dem Haftklebstoff mindestens dem 1,2-fachen der Sättigungskonzentration des Arzneimittels in dem Haftklebstoff entspricht,
wobei das Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, daß weiterhin der folgende Ver­ fahrensschritt durchgeführt wird:
  • (c) physikalisches Stimulieren der in Schritt (b) erhaltenen Schicht aus dem Haftklebstoff, bevor die oberhalb der Sättigungskonzentration vorhandene Menge an Arzneimittel in der Schicht aus dem Haftklebstoff auskristalli­ siert, um eine Kristallisation des oberhalb der Sättigungskonzentration vorhandenen Arzneimittels in der Schicht aus dem Haftklebstoff zu indu­ zieren und zu beschleunigen, so daß die feinen Kristallite des Arzneimit­ tels gleichmäßig in der gesamten Schicht aus dem Haftklebstoff verteilt in einer Netzwerkstruktur vorliegen.
Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen ange­ geben.
In der erfindungsgemäßen pharmazeutischen Zubereitung übernimmt das Arzneimit­ tel die Funktion eines Füllstoffes, so daß ein Verbleiben des Klebstoffes auf der Haut verhindert wird. Das Arzneimittel liegt in dem Klebstoff in einem kontinuierlich auskristallisierten Zustand vor, d. h. das gelöste Arzneimittel wird in dem Klebstoff kontinuierlich, d. h. gleichmäßig auskristallisiert und fällt in Form feiner Kristallite und nicht in Form von Monokristallen aus. Solche feinen kristallinen Teilchen sind auf der gesamten Oberfläche der Klebstoffschicht gleichmäßig verteilt. Die auskristalli­ sierten kristallinen Teilchen liegen verteilt in einer Netzwerkstruktur, d. h. in einem im wesentlichen vernetzten Zustand, vor.
Beispiele für Schichtträger, die erfindungsgemäß verwendet werden können, umfas­ sen Kunststoffilme, Verbundfilme oder Bahnen aus synthetischen Harzen, wie Poly­ olefin, Polyurethan, Polyacrylat, Polyester, Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid, Polyamid, Copolymer auf der Basis von Ethylen und Vinylchlorid-Vinylacetat-Copoly­ mer, poröse (mikroporöse) Filme oder Bahnen aus Kautschuk und/oder syntheti­ schen Harzen, fasrige Filme oder Bahnen, wie Vlies bzw. nichtgewebtes Gewebe, Gewebe und Papier, Metallfolien und die vorstehenden Filme und Bahnen mit auf der Oberfläche abgeschiedenem Metall. Der Schichtträger verleiht der erfindungs­ gemäßen Zubereitung eine selbsttragende Eigenschaft und verhindert, daß das Arzneimittel aus der Klebstoffschicht, die auf einer Oberfläche des Schichtträgers aufgebracht ist, wandert.
Der erfindungsgemäß verwendete Haftklebstoff ist ein Polymer (Homopolymer oder Copolymer) mit guten Haftklebeeigenschaften und besteht ausschließlich oder in der Hauptsache (zu wenigstens 50 Gew.-%) aus einem Kautschuk und/oder einem syn­ thetischen Harz, das ein perkutan absorbierbares Arzneimittel in einer Menge, die oberhalb der Sättigungskonzentration des Arzneimittels in dem Klebstoff liegt, in ei­ nem kontinuierlich auskristallisierten Zustand halten kann und das Arzneimittel kon­ tinuierlich der Oberfläche der Haut zuführt. Die scheinbare Viskosität bei Raumtem­ peratur (15 bis 25°C) des Polymers vor Einarbeitung des Arzneimittels beträgt 5 × 10⁵ Pa·s (5 × 10⁶ Poise) oder weniger, vorzugsweise 5 × 10² bis 1 × 10⁵ Pa·s (5 × 10³ bis 1 × 10⁶ Poise).
Wenn die scheinbare Viskosität bei Raumtemperatur mehr als 5 × 10⁵ Pas (5 × 10⁶ Poise) beträgt, ist das Polymer so hart, daß die Haftung auf der Haut unzureichend wird und in einigen Fällen das Arzneimittel, das in einer größeren Menge als der Sättigungskonzentration vorliegt, nicht sofort einen kontinuierlich auskristallisierten Zustand bei der Herstellung der pharmazeutischen Zubereitung bildet. Wenn ande­ rerseits die scheinbare Viskosität geringer als 5 × 10² Pa·s (5 × 10³ Poise) ist, kann der Klebstoff auf der Hautoberfläche nach Abschälen der pharmazeutischen Zube­ reitung von der Haut verbleiben.
Haftklebstoffe mit einer scheinbaren Viskosität bei Raumtemperatur von 5 × 10⁵ Pa·s (5 × 10⁶ Poise) oder weniger werden aus Kautschuken, wie z. B. einem Styrol- Isopren-Styrol-Blockcopolymerkatuschuk, einem Styrol-Butadien-Kautschuk, einem Polybuten-Kautschuk, einem Polyisopropylen-Kautschuk, einem Butyl-Kautschuk, einem Silikon-Kautschuk, einem natürlichen Kautschuk oder einem synthetischen Isopren-Kautschuk, und/oder aus synthetischen Harzen, wie Poly(meth)acrylat, Polyvinylether, Polyurethan, Polyester, Polyamid oder Copolymeren auf der Basis von Ethylen, erhalten. Wenn gewünscht und notwendig, kann das Polymer Additive enthalten, wie z. B. ein klebrigmachendes Harz, einen flüssigen Kautschuk und einen Weichmacher, beispielsweise um die scheinbare Viskosität des Klebstoffs bei Raumtemperatur zu steuern.
Die Polymere für die Klebstoffe, die erfindungsgemäß vorzugsweise verwendet wer­ den, sind Acrylatcopolymere, enthaltend wenigstens 50 Gew.-% Acryl- oder Meth­ acrylsäurealkylester, worin die durchschnittliche Zahl der Kohlenstoffatome in der Alkylgruppe wenigstens 4 beträgt. Das Arzneimittel ist in diesen Copolymeren hochlöslich, und die Copolymere reizen die Haut oder Schleimhaut nicht und halten das Arzneimittel in stabilem Zustand.
Die vorstehenden Acrylatcopolymere umfassen Copolymere, umfassend die Acryl­ säure- oder Methacrylsäureester und funktionelle Monomere und/oder Vinylester­ monomere, die mit dem Ester copolymerisierbar sind. Der Anteil des funktionellen Monomers kann bis zu etwa 20 Gew.-% beträgen, vorzugsweise liegt er im Bereich von 0,5 bis 10 Gew.-%, und der Anteil des Vinylestermonomers kann bei zu etwa 40 Gew.-% betragen, vorzugsweise liegt er im Bereich von 5 bis 30 Gew.-%.
Die vorstehenden funktionellen Monomere können verwendet werden, um die Koa­ gulationseigenschaften des erhaltenen Copolymers in Abhängigkeit von der Menge des verwendeten funktionellen Monomers zu ändern und ebenfalls um die hydrophi­ len Eigenschaften des erhaltenen Copolymers in Abhängigkeit von seiner Art zu än­ dern. Die vorstehenden Vinylestermonomere können verwendet werden, um die Löslichkeit des Arzneimittels in dem Copolymer zu erhöhen.
Beispiele für geeignete Acryl- oder Methacrylester und funktionelle Monomere und Vinylestermonomere werden nachstehend aufgeführt:
Acrylsäure- oder Methacrylsäurealkylester
n-Butylacrylat oder -methacrylat, Hexylacrylat, 2-Ethylbutylacrylat, Isooctylacrylat, 2-Ethylhexylacrylat oder -methacrylat, Nonylacrylat, Decylacrylat oder -methacrylat, Dodecylacrylat oder -methacrylat sowie Tridodecylacrylat oder -methacrylat.
Funktionelle Monomere
Acryl- oder Methacrylsäure, Itaconsäure, Maleinsäure, Maleinsäureanhydrid, Hydroxyethylacrylat, Hydroxypropylacrylat, Methoxyethylacrylat oder -methacrylat, Ethoxyethylacrylat oder -methacrylat, Butoxyethylacrylat, Acryl- oder Methacrylamid, Dimethylacrylamid, Dimethylaminoethylacrylat oder -methacrylat, tert.-Butylamino­ ethylacrylat oder -methacrylat, Acrylnitril, Vinylpyrrolidon sowie Vinylimidazol.
Vinylestermonomere
Vinylacetat und Vinylpropionat.
Alle perkutan absorbierbaren Arzneimittel können erfindungsgemäß verwendet wer­ den, solange die Arzneimittel durch die Haut in den Körper aufgenommen werden können, wenn sie auf die Haut aufgebracht werden, und sie bei Raumtemperatur fest sind. Typische Beispiele für solche Arzneimittel werden nachstehend aufgeführt:
Kortikosteroide, schmerzlindernde entzündungshemmende Mittel, hypnotische Se­ dativa, Tranquilizer, Antihypertonika, antihypertonische Diuretika, Antibiotika, Anäs­ thetika, Bakteriostatika, schimmelverhindernde Mittel, Vitamine, Antiepileptika, Ko­ ronarvasodilatoren, Antihistaminika, hustenreizmildernde Mittel, Antidepressiva und Sexualhormone. Repräsentative Beispiele für diese Arzneimittel sind beispielsweise in der US-PS 4 719 226 (Spalten 5 bis 6) beschrieben.
Die Menge des perkutan absorbierbaren Arzneimittels, die dem Haftklebstoff zuge­ geben wird, beträgt im allgemeinen 60 Gew.-% oder weniger, bezogen auf das Ge­ wicht des Klebstoffs. Die Menge des perkutan absorbierbaren Arzneimittels wird so gesteuert, daß die Menge des Arzneimittels wenigstens dem 1,2-fachen, vorzugs­ weise dem 1,5-bis 10-fachen, der Sättigungskonzentration des Arzneimittels in dem Klebstoff beträgt.
Wenn die Menge des Arzneimittels weniger als dem 1,2-fachen der Sättigungskon­ zentration entspricht, ist die Menge der kontinuierlich auskristallisierten Teilchen in dem Klebstoff, der die Klebstoffschicht bildet, zu gering, und die gewünschte dauer­ hafte Arzneimittel-freisetzende Wirkung wird nicht erreicht.
Das perkutan absorbierbare Arzneimittel wird dem Klebstoff mit geringer Viskosität bei Raumtemperatur in einer Menge zugegeben, die größer ist als die Sättigungs­ konzentration des Arzneimittels in dem Klebstoff, und wird darin gleichmäßig in Ge­ genwart eines geeigneten Lösungsmittels gelöst. Das erhaltene Gemisch wird dann auf einen Schichtträger aufgebracht und physikalisch stimuliert, so daß eine Kleb­ stoffschicht erhalten wird, die das Arzneimittel in einer Menge oberhalb der Sätti­ gungskonzentration des Arzneimittels in dem Klebstoff enthält, wobei das Arzneimit­ tel sowohl in einem kontinuierlich auskristallisierten Zustand als auch in einem im wesentlichen vernetzten Zustand in dem Klebstoff vorliegt. Die Klebstoffschicht be­ sitzt Hafteigenschaften, die der Haut entsprechen, und ist fest mit dem Schichtträ­ ger, der im wesentlichen für das Arzneimittel undurchlässig ist, verbunden.
Durch Wahl eines geeigneten Lösungsmittels wird das Arzneimittel in der Klebstoff­ schicht kontinuierlich auskristallisiert und aus seinem Lösungszustand im Verlauf von mehreren Minuten bis mehreren Stunden durch physikalisches Stimulieren aus­ gefällt.
Da das perkutan absorbierbare Arzneimittel in einer Menge oberhalb der Sätti­ gungskonzentration in dem Klebstoff in einem kontinuierlich auskristallisierten Zu­ stand und ebenfalls in einem im wesentlichen vernetzten Zustand durch physikali­ sches Stimulieren vorliegt, wirkt das Arzneimittel als Füllmittel, und die scheinbare Viskosität bei Raumtemperatur der Klebstoffschicht steigt auf einen Wert im Bereich von 7 × 10³ bis 6 × 10⁵ Pa·s (7 × 10 bis 6 × 10⁶ Poise) an, was wenigstens dem 2-fachen, vorzugsweise dem 2,5- bis 50-fachen der Viskosität des Klebstoffs vor Einarbeiten des Arzneimittels entspricht, wodurch die Zubereitung ausgezeichnete Hafteigenschaften auf der Haut besitzt.
Die Dicke der Klebstoffschicht beträgt 5 bis 500 µm, vorzugsweise 10 bis 300 µm. Wenn die Dicke geringer als 5 µm ist, ist die Haftung auf der Haut unzureichend. Wenn die Dicke jedoch mehr als 500 µm beträgt, sind die auskristallisierten Teilchen nicht gleichmäßig verteilt, und aufgrund einer lokalen Auskristallisation wird kein vernetzter Zustand erreicht. Als Ergebnis wird das Arzneimittel nicht gleichmäßig freigesetzt.
Geeignete Lösungsmittel für die Klebstoffe und die Arzneimittel, die zur Herstellung der erfindungsgemäßen Zubereitung verwendet werden können, umfassen organi­ sche Lösungsmittel, wie Ethylacetat, Chloroform, Tetrachlorkohlenstoff, Methylen­ chlorid, Tolulen, Xylol, Tetrahydrofuran, Dioxan oder Aceton, Mischungen der vor­ stehend genannten organischen Lösungsmittel mit Alkoholen, wie Methylalkohol und Ethylalkohol, und Mischungen der vorstehenden Mischungen mit einer geringen Menge Wasser.
Der Klebstoff und das Arzneimittel werden gleichmäßig in einem solchen Lösungs­ mittel gelöst, so daß die Menge des Arzneimittels wenigstens dem 1,2-fachen der Sättigungskonzentration des Arzneimittels in dem Klebstoff entspricht, um dadurch eine Lösung mit einem Feststoffgehalt von 10 bis 40 Gew.-%, vorzugsweise 15 bis 30 Gew.-%, zur Herstellung einer Klebstoffschicht zu erhalten. Diese Lösung wird auf einen Schichtträger in einer Trockendicke von 5 bis 500 µm, vorzugsweise 10 bis 300 µm, aufgebracht und 0,5 bis 30 Minuten lang bei 20 bis 180°C getrocknet. Wenn gewünscht und notwendig, kann ein Trennfilm (ein mit einem Trennmittel be­ schichteter Film) vorübergehend auf der Klebstoffschicht aufgebracht werden. Die das Arzneimittel enthaltende Klebstoffschicht wird dann physikalisch stimuliert, um eine Auskristallisation des Arzneimittels einzuleiten und zu beschleunigen, und als Ergebnis kann eine Zubereitung erhalten werden, in der das auskristallisierte Arz­ neimittel in einem kontinuierlich auskristallisierten Zustand und in einem im wesent­ lichen vernetzten Zustand dispergiert vorliegt.
Das physikalische Stimulieren kann z. B. durch Scherung oder Stoßreizung erfolgen, z. B. durch Stimulieren mit einer Schneidklinge oder mittels Perforation. Beispiels­ weise wird eine Perforationsbehandlung unter Verwendung eines nadelförmigen Materials oder eines zylindrischen Materials durchgeführt, um den Klebstoff zu sti­ mulieren.
Wenn gewünscht, kann die Klebstoffschicht Füllmittel, wie feines Siliziumdioxidpul­ ver, Titanweiß und Calciumcarbonat; Absorptionsbeschleunigungsmittel, wie mehr­ wertige Alkohole, Sulfoxide, Amide, Adipate, Sebacate, Laurate, Salicylsäure, Harn­ stoff und Allantoin; Träger, wie Milchzucker, Cyclodextrin und Cellulosepulver (die im allgemeinen vorher mit dem Arzneimittel vermischt werden); und Compoundie­ rungsmittel, wie Weichmacher und Antÿuckmittel, innerhalb des Bereichs von 30 Gew.-% oder weniger enthalten, um das Volumen zu erhöhen, um die Absorption zu beschleunigen und/oder um die Formbeständigkeit zu verbessern.
Ein Merkmal der erfindungsgemäßen Zubereitung besteht darin, daß die Menge des perkutan absorbierbaren Arzneimittels oberhalb der Sättigungskonzentration des Arzneimittels in dem Klebstoff liegt, und daß das Arzneimittel in dem Klebstoff in ei­ nem kontinuierlich auskristallisierten Zustand und in einem im wesentlichen vernetz­ ten Zustand vorliegt. Als Ergebnis besitzt die erfindungsgemäße Zubereitung die Eigenschaft, daß das Arzneimittel als Füllstoff wirkt, so daß die Zubereitung gut auf der Haut haftet und das vorstehende Haftungsproblem nicht auftritt.
Da die kontinuierlich auskristallisierten Teilchen des Arzneimittels von der Haut durch nachfolgendes kontinuierliches Auflösen der Kristalle, beginnend von dem Bereich der Klebstoffschicht, der sich in der Nähe der Haut befindet, absorbiert wer­ den, besitzt die erfindungsgemäße Zubereitung ein ausgezeichnetes Arzneimittel- Freisetzungsvermögen über einen langen Zeitraum.
Bei dem Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Zubereitung werden das Arzneimittel und der Klebstoff gleichmäßig unter Verwendung eines geeigneten Lö­ sungsmittels aufgelöst, die erhaltene Lösung wird auf dem Schichtträger aufge­ bracht, danach getrocknet, und nachfolgend wird die Klebstoffschicht physikalisch stimuliert, so daß das Arzneimittel in einem kontinuierlich auskristallisierten Zustand in der Klebstoffschicht vorliegt. Deshalb schreitet die Auskristallisation gleichmäßig fort, und es gibt keine Unregelmäßigkeit bei der Auskristallisation. Als Ergebnis kann eine Zubereitung mit einer beständigen Arzneimittel-freisetzenden Wirkung erhalten werden.
Weiterhin kann die Stimulation, z. B. unter Verwendung einer Schneidklinge oder mittels einer Perforationsbehandlung, an verschiedenen Stellen der Zubereitung gleichzeitig erfolgen. Deshalb erfolgt die Auskristallisation des Arzneimittels in der Zubereitung gleichmäßig.
Die nachstehenden Beispiele erläutern die Erfindung. Wenn nicht anders angege­ ben, beziehen sich alle Teile auf das Gewicht.
Beispiel 1
Ein Gemisch mit den nachfolgenden Bestandteilen wurde auf übliche Weise poly­ merisiert, um eine Klebstofflösung mit einer scheinbaren Viskosität bei Raumtempe­ ratur von 5 × 10³ Pa·s (5 × 10⁴ Poise) zu erhalten.
2-Ethylhexylacrylat
97 Teile
Acrylsäure 3 Teile
Azobisisobutyronitril 0,2 Teile
Ethylacetat 42,9 Teile
Zu 100 Teilen (berechnet auf Feststoffbasis) der Lösung wurden 100 Teile Ethylace­ tat, das ein geeignetes Lösungsmittel für den vorstehend hergestellten Klebstoff ist, und ein Arzneimittel, worin 25 Gew.-Teile Isosorbidodinitrat (die Sättigungskonzen­ tration des Arzneimittels in dem vorstehenden Klebstoff betrug etwa 8 Gew.-%) gleichmäßig gelöst worden waren, gegeben, und das erhaltene Gemisch wurde dann gerührt, um eine Lösung für eine Klebstoffschicht herzustellen.
Diese Lösung wurde auf einem 12 um dicken Polyesterfilm in einer Trockendicke von 40 µm aufgebracht und bei 100°C 4 Minuten lang getrocknet. Ein Trennfilm, be­ schichtet mit einem Trennmittel, wurde dann vorübergehend auf der vorstehend her­ gestellten Klebstoffschicht aufgebracht, und die Zubereitung wurde unter Verwen­ dung einer Schneidklinge von 5 cm Durchmesser ausgestanzt.
Durch visuelle Prüfung der erhaltenen Zubereitung wurde gefunden, daß die Kristal­ le des Arzneimittels kontinuierlich in Form von Zederblättern waren und in einem im wesentlichen vernetzten Zustand dispergiert waren.
Beispiel 2
Die Grundbahn der Zubereitung, die in Beispiel 1 erhalten worden war, wurde einer Perforationsbehandlung unter Verwendung einer Klinge, versehen mit Nadeln in der Länge und Breite in Abständen von 5 mm, unterworfen, und daraufhin wurde eine Zubereitung mit vorbestimmter Größe erhalten.
Es wurde gefunden, daß die Kristallisation des Arzneimittels von dem Perforations­ bereich ausging und sich etwa an den Mittelpunkten zwischen den Perforationen traf.
Die Zubereitungen der Beispiele 1 und 2 wurden auf die Haut aufgebracht, und die Konzentration des Arzneimittels im Blut wurde bestimmt. Die Ergebnisse sind in der nachstehenden Tabelle 1 gezeigt.
Tabelle 1
Vergleichsbeispiel 1
Die in Beispiel 1 erhaltene Lösung wurde auf einen 12 µm dicken Polyesterfilm in einer Trockendicke von 40 µm aufgebracht und 5 Minuten lang bei 90°C getrocknet. Ein Trennfilm wurde darauf vorübergehend aufgebracht, und das Laminat wurde 48 Stunden lang bei Raumtemperatur gealtert, um eine Zubereitung herzustellen, die auskristallisierte feine Teilchen mit einem mittleren Teilchendurchmesser von etwa 5 µm enthielt.
Vergleichsbeispiel 2
Ein Gemisch mit den folgenden Bestandteilen wurde auf übliche Weise polymeri­ siert, um eine Klebstofflösung mit einer scheinbaren Viskosität bei Raumtemperatur von 7 × 10⁴ Pa·s (7 × 10⁵ Poise) zu erhalten.
2-Ethylhexylacrylat
94 Teile
Acrylsäure 6 Teile
Azobisisobutyronitril 0,2 Teile
Ethylacetat 42,9 Teile
Diese Lösung wurde auf die gleiche Weise wie in Vergleichsbeispiel 1 verarbeitet, um eine Zubereitung zu erhalten, die auskristallisierte feine Teilchen mit einem mittleren Durchmesser von etwa 5 µm enthielt.
Die Bewertungsergebnisse der Zubereitungen der Beispiele 1 und 2 und der Ver­ gleichsbeispiele 1 und 2 hinsichtlich der Haftung auf der Haut und der Haftung, die nach Verlauf der Zeit verblieb, sind in der nachstehenden Tabelle 2 gezeigt.
Tabelle 2
Maßmethoden Scheinbare Viskosität bei Raumtemperatur
Diese Viskosität wurde unter Verwendung eines Kriech-Scher-Viskosimeters gemes­ sen. Eine Probe (10 mm breit und 20 mm lang) wurde auf eine Bakelit-Tafel geklebt, und die Distanz der Bewegung der Probe in einer sehr kurzen Zeit bei einer gege­ benen Belastung wurde abgelesen. Die folgende Gleichung ergibt die Viskosität:
worin bedeuten:
W: Belastung (g)
I: Dicke der Probe (cm)
A: Kontaktfläche (cm²)
dx: Entfernung der Bewegung in dt s (cm)
Haftung auf der Haut mit Ablauf der Zeit
Probebahnen (5 cm × 5 cm) wurden auf die Brust eines Mannes geklebt, und die Haftung wurde auf der Grundlage der nachstehend angegebenen Bewertung nach 12, 24, 36 bzw. 48 h beobachtet. Nach 48 h wurde die Bahn abgeschält, und der Zustand des verbleibenden Klebstoffs wurde auf der Grundlage der nachstehend angegebenen Bewertung bewertet.
Haftung mit Ablauf der Zeit
gut: kein Abschälen
teilweise: teilweises Abschälen am Rand
am Rand: fast alle Randbereiche waren abgeschält
halb: die halbe Fläche der Bahn war abgeschält
Verbleibender Klebstoff
keiner: ein verbleibender Klebstoff wurde nicht beobachtet
teilweise: der Klebstoff verblieb teilweise auf dem Rand
am Rand: der Klebstoff verblieb auf dem gesamten Rand
beträchtlich: der Klebstoff verblieb auf der gesamten Fläche
Konzentration im Blut
Probebahnen (6 cm Durchmesser) wurden auf den Rücken eines Kaninchens, wo das Haar entfernt worden war, geklebt. Nach 12, 24, 36 und 48 h wurde Blut ent­ nommen, und die Konzentration des Arzneimittels in dem Blut wurde unter Verwen­ dung der Gaschromatographie gemessen.
Beispiele 3 bis 4 und Vergleichsbeispiele 3 bis 6
Die in Tabelle 3 gezeigten Zusammensetzungen wurden zur Herstellung von Zube­ reitungen auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 verwendet.

Claims (5)

1. Pharmazeutische Zubereitung, erhältlich mit einem Verfahren, das die folgenden Verfahrensschritte umfaßt:
  • (a) Vermischen eines Haftklebstoffes und eines perkutan absorbierbaren Arzneimittels, das bei Raumtemperatur fest ist, in Gegenwart eines geeigneten Lösungsmittels, welches den Klebstoff und das Arzneimittel zu lösen vermag, um eine Lösung herzustellen, und
  • (b) Aufbringen der in Schritt (a) hergestellten Lösung auf einem Schichtträger, der für das Arzneimittel im wesentlichen undurchlässig ist, um einen Schicht­ träger mit einer Schicht aus einem Haftklebstoff herzustellen, die eine Dicke von 5 bis 500 µm besitzt,
wobei die Menge an Arzneimittel in Schritt (a) so gewählt wird, daß die Menge an Arz­ neimittel in der Schicht aus dem Haftklebstoff mindestens dem 1,2-fachen der Sätti­ gungskonzentration des Arzneimittels in dem Haftklebstoff entspricht,
dadurch gekennzeichnet, daß weiterhin der folgende Verfahrensschritt durchgeführt wird:
  • (c) physikalisches Stimulieren der in Schritt (b) erhaltenen Schicht aus dem Haftklebstoff, bevor die oberhalb der Sättigungskonzentration vorhandene Menge an Arzneimittel in der Schicht aus dem Haftklebstoff auskristallisiert, um eine Kristallisation des oberhalb der Sättigungskonzentration vorhandenen Arzneimittels in der Schicht aus dem Haftklebstoff zu induzieren und zu beschleunigen, so daß die feinen Kristallite des Arzneimittels gleich­ mäßig in der gesamten Schicht aus dem Haftklebstoff verteilt in einer Netzwerkstruktur vorliegen.
2. Pharmazeutische Zubereitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stimulation mit einer Schneidklinge durchgeführt wird.
3. Pharmazeutische Zubereitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stimulation mittels Perforation durchgeführt wird.
4. Pharmazeutische Zubereitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Schritten (b) und (c) ein Trennfilm auf der Schicht aus dem Haftklebstoff aufgebracht wird.
DE3911699A 1988-04-11 1989-04-10 Pharmazeutische Zubereitung mit einem perkutan absorbierbaren Arzneimittel Expired - Lifetime DE3911699C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP63088551A JP2681365B2 (ja) 1988-04-11 1988-04-11 経皮吸収性製剤及びその製法

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3911699A1 DE3911699A1 (de) 1989-10-19
DE3911699C2 true DE3911699C2 (de) 1998-04-09

Family

ID=13945996

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3911699A Expired - Lifetime DE3911699C2 (de) 1988-04-11 1989-04-10 Pharmazeutische Zubereitung mit einem perkutan absorbierbaren Arzneimittel

Country Status (6)

Country Link
US (1) US5154929A (de)
EP (1) EP0337358B1 (de)
JP (1) JP2681365B2 (de)
AT (1) ATE86127T1 (de)
DE (1) DE3911699C2 (de)
ES (1) ES2045230T3 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102019117870B3 (de) * 2019-07-02 2020-11-26 Lts Lohmann Therapie-Systeme Ag Oraler Dünnfilm

Families Citing this family (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4223360C1 (de) * 1992-07-16 1993-04-08 Lts Lohmann Therapie-Systeme Gmbh & Co Kg, 5450 Neuwied, De
US5827245A (en) * 1992-07-16 1998-10-27 Lts Lohmann Therapie-Systeme Gmbh & Co. Kg Transdermal therapeutic system comprising the active subtance 17-β-Estradiol (Anhydrous)
DE4229230C2 (de) * 1992-09-02 1997-01-16 Lohmann Therapie Syst Lts Transdermales therapeutisches System mit Pentetrazol als Wirkstoff
GB2273044B (en) * 1992-12-02 1997-04-09 Pacific Chem Co Ltd Medicinal patches for percutaneous administration
US5762952A (en) * 1993-04-27 1998-06-09 Hercon Laboratories Corporation Transdermal delivery of active drugs
EP0661046B1 (de) * 1993-12-30 1998-09-30 Rotta Research B.V. Transdermales Pflaster mit Isosorbiddinitrat als aktivem Bestandteil
DE19931214B4 (de) * 1999-07-06 2005-08-04 Tesa Ag Klebfolie und ihre Verwendung
US6579469B1 (en) 1999-10-29 2003-06-17 Closure Medical Corporation Cyanoacrylate solutions containing preservatives
US7101572B2 (en) * 2001-12-07 2006-09-05 Unilab Pharmatech, Ltd. Taste masked aqueous liquid pharmaceutical composition
US20040086551A1 (en) * 2002-10-30 2004-05-06 Miller Kenneth J. Fentanyl suspension-based silicone adhesive formulations and devices for transdermal delivery of fentanyl
JP4824963B2 (ja) 2004-08-12 2011-11-30 日東電工株式会社 貼付材及び貼付製剤
JP4745747B2 (ja) 2004-08-12 2011-08-10 日東電工株式会社 フェンタニル含有貼付製剤
JP5243254B2 (ja) * 2006-10-11 2013-07-24 久光製薬株式会社 結晶含有貼付剤

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3632740A (en) * 1968-06-13 1972-01-04 Johnson & Johnson Topical device for the therapeutic management of dermatological lesions with steroids
DE3208853A1 (de) * 1981-03-13 1982-09-23 Nitto Electric Industrial Co., Ltd., Ibaraki, Osaka Verfahren zur herstellung einer pharmazeutischen verbundzubereitung
DE3500508A1 (de) * 1984-03-05 1985-09-12 Nitto Electric Industrial Co., Ltd., Ibaraki, Osaka Praeparat zur perkutanen verabreichung von arzneimitteln und verfahren zu dessen herstellung

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS60185713A (ja) * 1984-03-05 1985-09-21 Nitto Electric Ind Co Ltd 経皮吸収性製剤及びその製法
AU563054B2 (en) * 1984-10-24 1987-06-25 Sekisui Kagaku Kogyo Kabushiki Kaisha Percutaneous tape of isdn
JPH078785B2 (ja) * 1986-05-23 1995-02-01 積水化学工業株式会社 経皮吸収性製剤の製造方法
JPS6335521A (ja) * 1986-07-30 1988-02-16 Nitto Electric Ind Co Ltd 医薬製剤
JPS63307818A (ja) * 1987-06-08 1988-12-15 Sekisui Chem Co Ltd 経皮吸収貼付剤

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3632740A (en) * 1968-06-13 1972-01-04 Johnson & Johnson Topical device for the therapeutic management of dermatological lesions with steroids
DE3208853A1 (de) * 1981-03-13 1982-09-23 Nitto Electric Industrial Co., Ltd., Ibaraki, Osaka Verfahren zur herstellung einer pharmazeutischen verbundzubereitung
DE3500508A1 (de) * 1984-03-05 1985-09-12 Nitto Electric Industrial Co., Ltd., Ibaraki, Osaka Praeparat zur perkutanen verabreichung von arzneimitteln und verfahren zu dessen herstellung
US4719226A (en) * 1984-03-05 1988-01-12 Nitto Electric Industrial Co., Ltd. Percutaneous absorption type preparation and process for preparing the same

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102019117870B3 (de) * 2019-07-02 2020-11-26 Lts Lohmann Therapie-Systeme Ag Oraler Dünnfilm

Also Published As

Publication number Publication date
EP0337358A3 (en) 1990-02-07
JP2681365B2 (ja) 1997-11-26
DE3911699A1 (de) 1989-10-19
EP0337358A2 (de) 1989-10-18
EP0337358B1 (de) 1993-03-03
JPH01261328A (ja) 1989-10-18
ES2045230T3 (es) 1994-01-16
ATE86127T1 (de) 1993-03-15
US5154929A (en) 1992-10-13

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3500508C2 (de)
DE10234673B4 (de) Heißschmelz-TTS zur Verabreichung von Rotigotin und Verfahren zu seiner Herstellung sowie Verwendung von Rotigotin bei der Herstellung eines TTS im Heißschmelzverfahren
EP0617972B1 (de) Dermales therapeutisches System aus einer schmelzfähigen Poly(meth)-acrylat-Mischung
DE3208853C2 (de)
DE3685545T2 (de) System zur transdermalen abgabe von nitroglycerin.
DE3231400C2 (de)
DE60021099T2 (de) Transdermale, in form einer haftschicht ausgebildete zweifachmedikamenten-verabreichungsvorrichtung
EP0695177B1 (de) Wirkstoffplaster
DE68911920T2 (de) Transdermales arzneimittelabgabesytem auf der grundlage eines multipolymers.
DE69020875T2 (de) Oestrogenhaltiges Gelpräparat.
DE69108683T2 (de) Zubereitung zur transdermalen Verabreichung von Arzneimitteln.
DE68917292T2 (de) Transdermales estradiol als therapeutisches sytem.
DE3911699C2 (de) Pharmazeutische Zubereitung mit einem perkutan absorbierbaren Arzneimittel
DE69508342T2 (de) Zusammensetzung zur perkutan Absorption
EP2111857A1 (de) Transdermales therapeutisches System zur Verabreichung von Fentanyl oder einem Analogstoff hiervon
EP1347749A2 (de) Transdermales therapeutisches system mit dem wirkstoff oxybutynin
DE3200369A1 (de) Pharmazeutisches praeparat
EP1103260A2 (de) Transdermalsysteme zur Abgabe von Clonidin
WO1992022292A1 (de) Nitroglycerin-pflaster und verfahren zu seiner herstellung
DE3729299A1 (de) Transdermales therapeutisches system
DE69216963T2 (de) Acrylgel und dieses enthaltende Zusammensetzung zur perkutanen Absorption
DE3873581T2 (de) Nitroglycerinarzneimittelpraeparat fuer perkutane absorption.
DE69010317T3 (de) Acrylgel und seine Herstellung.
WO1996008251A1 (de) Scopolaminpflaster
WO2002083107A1 (de) Haftkleber auf basis von ethylen-vinylacetat-copolymeren und klebharzen, für medizinische verwendungszwecke

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8125 Change of the main classification

Ipc: A61L 15/44

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition