DE3905665C2 - Anordnung zur Messung des Massenstroms - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Messung des Massenstroms
eines Mediums, insbesondere der Ansaugluft einer Brennkraftmaschine,
mit einem von einem elektrischen Strom beheizten Meßwiderstand, der
mit dem strömenden Medium in Wärmekontakt steht, wobei der Strom mit
Hilfe eines Regelkreises derart geregelt wird, daß die
Übertemperatur des Meßwiderstandes gegenüber dem Medium im
wesentlichen konstant ist.
Insbesondere zur Regelung von Brennkraftmaschinen werden Sensoren
zur Messung der angesaugten Luftmasse benötigt. Bei bekannten
Sensoren wird ein Meßwiderstand, dessen Widerstandswert
temperaturabhängig ist, von einem Strom durchflossen, der seine
Erwärmung gegenüber der Temperatur des strömenden Mediums bewirkt.
Je nach Massenstrom wird dem Meßwiderstand mehr oder weniger Wärme
entzogen. Mit Hilfe eines Regelkreises wird der Strom derart
geregelt, daß der Meßwiderstand eine im wesentlichen konstante
Übertemperatur gegenüber dem Medium aufweist. Der Strom ergibt somit
ein Maß für den Massenstrom und bei bekanntem Querschnitt der
Strömung ein Maß für die Luftmasse, die je Zeiteinheit angesaugt
wird.
Durch Exemplarstreuungen des Meßwiderstandes wird jedoch das
Meßergebnis verfälscht. Es ist deshalb bei einer Vorrichtung zur
Erzeugung einer einheitlichen Kennlinie der Sensoren
(DE 36 34 854 A1) vorgesehen, daß die vom jeweiligen Sensor bzw. von
einer diesem nachgeschalteten Anordnung abgegebenen Signale zuerst
in digitale Werte umgesetzt werden, die dann größenabhängig mit
Korrekturwerten verknüpft werden, welche in analoge Signale
umgewandelt werden, die anschließend den Signalen des Sensors bzw.
der Anordnung vorzeichenrichtig hinzugefügt werden, wobei die Summe
als korrigiertes Signal weiterverarbeitet wird.
Ein Hauptgrund für die Kennlinienstreuung, das heißt die
Verfälschung der Meßwerte in Abhängigkeit von Exemplarstreuungen,
sind Schwankungen in den Widerstandswerten der einzelnen
Meßwiderstände und weniger Schwankungen in der Geometrie. Derartige
Widerstandsfehler (beispielsweise durch auf verschiedenen
Quadratwiderstand bei Dickschichtwiderständen zurückzuführende
Fehler) führen sowohl zu einer Änderung der Übertemperatur des
Meßwiderstandes wie auch zu einer Änderung der Abhängigkeit der
Übertemperatur von der Temperatur des Mediums. Bei der bekannten
Vorrichtung führen diese Änderungen zu einem Fehler im
Temperaturgang. Diese Fehler sollen mit der erfindungsgemäßen
Anordnung vermieden werden.
Aus der DE-OS 37 17 331 ist eine Anordnung zur Messung des
Massestromes eines Mediums mit einem beheizten Meßwiderstand und
einem digital arbeitenden Regelkreis bekannt, der sicherstellt, daß
der Meßwiderstand auf einem bestimmten Pegel betrieben wird. Eine
vom Regelkreis getrennte Korrekturschaltung, die dem Regelkreis ein
Korrektursignal zuführt ist jedoch nicht vorgesehen.
Die erfindungsgemäße Anordnung ist gekennzeichnet durch Mittel, um
dem Regelkreis ein Korrektursignal zuzuführen, das mit Hilfe einer
digital arbeitenden Korrekturschaltung aus einer von der
Strömungsgeschwindigkeit abhängigen Größe gewonnen wird.
Die erfindungsgemäße Anordnung hat den Vorteil, daß auch die
obengenannten Fehler korrigiert werden. Außerdem können auch auch
komplizierte, für jeden Sensor spezifische Korrekturfunktionen
realisiert werden. Ferner kann die Korrekturschaltung mit einer
relativ geringen Auflösung von beispielsweise 8 bit arbeiten.
Mit Hilfe einer Weiterbildung der Erfindung kann in einfacher Weise
eine Temperaturkorrektur dadurch vorgenommen werden, daß ferner
einer dem Strom durch den Meßwiderstand im wesentlichen
proportionalen Spannung ein Temperaturkorrektursignal überlagert
wird, das ebenfalls mit Hilfe der digitalen Korrekturschaltung
gewonnen wird.
Eine andere Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß der
Meßwiderstand zusammen mit einem Widerstand einen ersten Zweig einer
Brückenschaltung aus einem temperaturabhängigen Widerstand und einem
weiteren Widerstand besteht und daß die Brückdiagonalanschlüsse der
Zweige mit je einem Eingang eines Differenzverstärkers verbunden
sind, der zusammen mit einem Stellglied für den Brückenstrom den
Regelkreis bildet, und daß dem einen Eingang des
Differenzverstärkers eine Addierschaltung vorgeschaltet ist, deren
einer Eingang mit dem Brückendiagonalanschluß des den Meßwiderstand
enthaltenen Zweiges und dessen anderer Eingang mit einem Ausgang der
Korrekturschaltung verbunden ist.
Diese Weiterbildung der Erfindung ermöglicht in einfacher Weise die
eingangs erwähnte Korrektur bei einer an sich bekannten Anordnung
mit einer Brückenschaltung.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind
vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im Hauptanspruch
angegebenen Erfindung möglich. Insbesondere ist durch die Verwendung
eines Mikrocomputers in der Korrekturschaltung die Realisierung von
beliebigen Korrekturfunktionen möglich. Durch die Berücksichtigung
der Änderungsgeschwindigkeit der Strömungsgeschwindigkeit bei der
Bildung des Korrektursignals kann eine schnellere Ansprechzeit
erreicht oder ein vorgehaltenes Sensorsignal erzeugt werden.
Die Erfindung läßt zahlreiche Ausführungsformen zu. Mehrere davon
sind schematisch in der Zeichnung anhand mehrerer Figuren
dargestellt und nachfolgend beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 teilweise als Blockschaltbild ein erstes
Ausführungsbeispiel,
Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel,
Fig. 3 ein drittes Ausführungsbeispiel,
Fig. 4 ein Blockschaltbild einer für die Verwendung in den
Ausführungsbeispielen geeigneten Korrekturschaltung und
Fig. 5 in Form eines Flußdiagramms ein Programm für einen in
der Korrekturschaltung nach Fig. 4 enthaltenen
Mikrocomputer.
Gleiche Teile sind in den Figuren mit gleichen Bezugszeichen
versehen.
Die Ausführungsbeispiele nach den Fig. 1 bis 3 enthalten jeweils
in an sich bekannter Weise eine Brückenschaltung, deren einer Zweig
von dem temperaturabhängigen Meßwiderstand 2 und einem im
wesentlichen temperaturunabhängigen Widerstand 4 gebildet wird. Der
andere Brückenzweig besteht aus einem temperaturabhängigen
Widerstand 1 und einem weiteren temperaturunabhängigen Widerstand 3.
Die Brückenschaltung ist mit einem Strom beaufschlagt, der vom
positiven Pol 8 einer Betriebsspannungsquelle UB über einen als
Stellglied dienenden Transistor 9 zugeführt wird. Zur Messung des
Stroms durch die Brückenschaltung ist ein Strommeßwiderstand 10
vorgesehen, dessen einer Anschluß mit Masse verbunden ist und dessen
anderer Anschluß den Ausgang 11 der Anordnung bildet.
Der eigentliche Meßvorgang findet mit Hilfe des den Meßwiderstand 2
und den Widerstand 4 enthaltenen Brückenzweiges statt, während der
andere Zweig zur Erfassung der Lufttemperatur dient. Damit der
Meßwiderstand 2 gegenüber der Luft aufgeheizt wird, weisen der
Meßwiderstand 2 und der Widerstand 4 einen relativ geringen
Widerstand auf. Demgegenüber sind die Widerstände 1 und 3
hochohmiger, damit der temperaturabhängige Widerstand 1 möglichst
keine Übertemperatur annimmt. Er ist deshalb auch in
Strömungsrichtung gesehen vor dem Meßwiderstand 2 angeordnet. Wegen
der erläuterten Widerstandsverhältnisse kann somit auch der Strom
durch den Strommeßwiderstand 10 dem Strom durch den Meßwiderstand 2
im wesentlichen gleichgesetzt werden.
Zur Regelung des Stroms sind bei der bekannten Anordnung die
Brückendiagonalanschlüsse 5, 6 der Brückenschaltung mit Eingängen
eines Differenzverstärkers 7 verbunden, dessen Ausgang an die Basis
des Transistors 9 angeschlossen ist.
Zur Korrektur der eingangs genannten Exemplarstreuungen ist eine
digitalarbeitende Korrekturschaltung 13 vorgesehen, deren
Ausgangssignal dem Regelkreis zugeführt wird. Dieses geschieht bei
den in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispielen
dadurch, daß dem invertierenden Eingang des Differenzverstärkers 7
eine Addierschaltung 15 vorgeschaltet ist, deren Eingänge einerseits
mit dem Ausgang 6 der Brückenschaltung und andererseits mit einem
Ausgang 14 der Korrekturschaltung 13 verbunden sind.
Bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 1 und 2 wird
zur Erzeugung des über den Ausgang 14 abgegebenen
Korrektursignals einem Eingang 12 der Korrekturschaltung 13
die Spannung am Ausgang 6 der Brückenschaltung zugeführt.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 wird dem Eingang 12
der Korrekturschaltung 13 die dem Strom durch den
Meßwiderstand 2 im wesentlichen proportionale Spannung am
Strommeßwiderstand 10 zugeleitet. Um eine gleichwertige
Korrektur gegenüber den Ausführungsbeispielen nach den
Fig. 1 und 2 zu erhalten, sind in der Korrekturschaltung
13 bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 andere
Korrekturfunktionen vorgesehen als bei den
Korrekturschaltungen nach den Fig. 1 und 2. Bei einer
Realisierung der Korrekturschaltung 13 mit Hilfe eines
Mikrocomputers und eines nichtflüchtigen Speichers (Fig. 4)
kann dieses in einfacher Weise vorgenommen werden.
Die Ausführungsbeispiele unterscheiden sich ferner bezüglich
der Berücksichtigung der Temperatur bei der Korrektur. Durch
die Zuführung der Ausgangsspannung des zweiten
Brückenzweiges 1, 3 zum nichtinvertierenden Eingang des
Differenzverstärkers 7 wird die Lufttemperatur als solche
zwar bereits berücksichtigt, es treten jedoch weitere
temperaturabhängige Fehler auf, die bei dem
Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 dadurch korrigiert werden,
daß die an der Brückenschaltung anliegende Spannung einem
weiteren Eingang 16 der Korrekturschaltung 13 zugeführt
wird. Durch Division der Spannung am Eingang 12 durch die
Spannung am Eingang 16 wird die Lufttemperatur ermittelt und
bei der Bildung des Korrektursignals, welches der
Addierschaltung 15 zugeführt wird, berücksichtigt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 wird der
Korrekturschaltung 13 ebenfalls die Spannung an der
Brückenschaltung zugeleitet, sie wird jedoch nicht bei der
Bildung des Korrektursignals berücksichtigt, sondern führt nach der
obengenannten Division zur Bildung eines zusätzlichen
Temperaturkorrektursignals, das über einen weiteren Ausgang 17 der
Korrekturschaltung 13 an eine weitere Addierschaltung 18 gegeben
wird, mit deren Hilfe es der Spannung am Strommeßwiderstand 10
überlagert wird.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 wird wie bei Fig. 2 ein
Temperaturkorrektursignal über den Ausgang 17 der weiteren
Addierschaltung 18 zugeführt. Es ist jedoch offengelassen, mit
welcher temperaturabhängigen Spannung der Eingang 16 der
Korrekturschaltung 13 dazu zu beaufschlagen ist. Dieses kann
entweder die Ausgangsspannung eines der Brückenzweige dividiert
durch die Spannung an der Brückenschaltung oder die Ausgangsspannung
eines zusätzlich angeordneten Temperatursensors sein.
Fig. 4 zeigt eine Korrekturschaltung, die in vorteilhafter Weise bei
den dargestellten Ausführungsbeispielen verwendet werden kann. Sie
enthält im wesentlichen einen Mikrocomputer 23 einen nicht flüchtigen
Speicher 24. Der Mikrocomputer 23 dient als digitalarbeitende
Korrekturschaltung und enthält in an sich bekannter Weise einen
Mikroprozessor sowie verschiedene Speicher für Programme und die
jeweils beim Programmablauf anfallenden Daten. Im nichtflüchtigen
Speicher sind Korrekturdaten für die individuelle Anordnung
abgelegt, die bei einer Kalibrierung der Anordnung ermittelt werden.
An den Mikrocomputer 23 sind zwei Analog/Digital-Wandler 25, 26 und
zwei Digital/Analog-Wandler 27, 28 angeschlossen. Mit Hilfe der
Analog/Digital-Wandler 25, 26 werden die den Eingängen 12, 16
zugeführten Spannungen in digitale Signale umgewandelt und dem
Mikrocomputer 23 zugeführt, während die Digital/Analog-Wandler vom
Mikrocomputer bereitgestellte digitale Signale in Spannungen an den
Ausgängen 14, 17 umwandeln. Die Analog/Digital-Wandler können von
R-2R-Netzwerken gebildet sein.
Mit Hilfe eines geeigneten Programms werden vom
Mikrocomputer Korrekturwerte in Abhängigkeit von den an den
Eingängen 12, 16 anliegenden Spannungen aus dem
nichtflüchtigen Speicher ausgelesen und den Ausgängen 14, 17
als Korrekturspannungen zugeführt. Bei dem in Fig. 1
dargestellten Ausführungsbeispiel werden beide
Korrekturspannungen in geeigneter Weise zusammengefaßt und
über den Ausgang 14 ausgegeben. Bei dem Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 2 sind der Digital/Analog-Wandler 27 und der
Ausgang 14 für die Korrektur von Exemplarstreuungen und
Nichtlinearitäten der Widerstände 1 bis 4 vorgesehen,
während über den Digital/Analog-Wandler 28 und den Ausgang
17 die Spannung zur Korrektur des Temperatureinflusses
ausgegeben wird.
Fig. 5 zeigt ein Flußdiagramm eines Programms für den
Mikrocomputer 23 (Fig. 4) für den Fall der Verwendung in dem
Ausführungsbeispiel nach Fig. 1. In einem Programmschritt 31
werden die Ausgangssignale der Analog/Digital-Wandler 25, 26
(Fig. 3) eingelesen. In einem weiteren Programmschritt 32
werden unter von den eingelesenen Daten abhängigen Adressen
Korrekturwerte aus dem nichtflüchtigen Speicher 24
ausgelesen und eine Korrekturspannung nach der Gleichung
Ukorr(n) = f(Signal - g(Ukorr(n-1)), Temp.) gebildet. Dabei
ist Ukorr(n) der Wert der Korrekturspannung bei dem
betrachteten Programmdurchlauf und f die jeweils durch die
gespeicherten Daten dargestellte Funktion. Signal bedeutet
das Signal am Ausgang 6 der Brückenschaltung. Ukorr(n-1) ist
die Korrekturspannung bei dem vorangegangenen
Programmdurchlauf und Temp. die jeweils gemessene Temperatur.
Der Wert Ukorr(n) wird im Programmteil 33 an den
Analog/Digital-Wandler 27 ausgegeben, worauf das Programm
beginnend bei 31 erneut durchlaufen wird.
Claims (12)
1. Anordnung zur Messung des Massenstroms eines Mediums,
insbesondere der Ansaugluft einer Brennkraftmaschine mit einem
von einem elektrischen Strom beheizten Meßwiderstand, der mit
dem strömenden Medium in Wärmekontakt steht, wobei der Strom mit
Hilfe eines Regelkreises derart geregelt wird, daß die
Übertemperatur des Meßwiderstandes (2) gegenüber dem Medium im
wesentlichen konstant ist, gekennzeichnet durch Mittel, um dem
Regelkreis ein Korrektursignal zuzuführen, das mit Hilfe einer
digital arbeitenden Korrekturschaltung (13) aus einer von dem
Massenstrom abhängigen Größe gewonnen wird.
2. Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Mittel, um
ferner einer dem Strom durch den Meßwiderstand (2) im
wesentlichen proportionalen Spannung ein
Temperaturkorrektursignal zu überlagern, das ebenfalls mit Hilfe
der digital arbeitenden Korrekturschaltung gewonnen wird.
3. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Meßwiderstand (2) zusammen mit einem
Widerstand (4) einen ersten Zweig einer Brückenschaltung bildet,
daß ein zweiter Zweig der Brückenschaltung aus einem
temperaturabhängigen Widerstand (1) und einem weiteren
Widerstand (3) besteht und daß Brückendiagonalanschlüsse (5, 6)
der Zweige mit je einem Eingang eines Differenzverstärkers (7)
verbunden sind, der zusammen mit einem Stellglied (9) für den
Brückenstrom den Regelkreis bildet, und daß dem einen Eingang
des Differenzverstärkers (7) eine Addierschaltung (15)
vorgeschaltet ist, deren einer Eingang mit dem
Brückendiagonalanschluß (6) des den Meßwiderstand enthaltenden
Zweiges und dessen anderer Eingang mit einem Ausgang (14) der
Korrekturschaltung (13) verbunden ist.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Eingang (12) der Korrekturschaltung (13) mit dem
Brückendiagonalanschluß (6) des den Meßwiderstand (2)
enthaltenden Zweiges verbunden ist.
5. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Eingang (12) der Korrekturschaltung (13) mit einer Spannung
beaufschlagt ist, die im wesentlichen dem Strom durch den
Meßwiderstand (2) proportional ist.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß ein weiterer Eingang (16) der
Korrekturschaltung (13) mit einer von der Temperatur des Mediums
abhängigen Spannung beaufschlagt ist.
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das
der Addierschaltung (15) zugeführte Korrektursignal von der dem
weiteren Eingang (16) der Korrekturschaltung (13) zugeführten
Spannung abhängig ist.
8. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Korrekturschaltung (13) einen weiteren Ausgang (17)
aufweist, der mit einem ersten Eingang einer weiteren
Addierschaltung (18) verbunden ist, und daß einem zweiten
Eingang der weiteren Addierschaltung (18) eine dem Strom
durch den Meßwiderstand (2) im wesentlichen proportionale
Spannung zuführbar ist.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Verbindungspunkt zwischen dem
Stellglied und der Brückenschaltung mit dem weiteren Eingang
(16) der Korrekturschaltung (13) verbunden ist.
10. Anordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß an den weiteren Eingang (16) der
Korrekturschaltung (13) ein Temperatursensor angeschlossen
ist.
11. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Korrekturschaltung
mindestens einen Analog/Digital-Wandler (25, 26), einen
Mikrocomputer (23), einen nichtflüchtigen Speicher (24) und
mindestens einen Digital/Analog-Wandler (27, 28) enthält.
12. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß bei der Bildung des
Korrektursignals die Änderungsgeschwindigkeit des
Massenstroms berücksichtigt wird.
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