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DE3905115B4 - Orthopädische Halskrawatte mit einer pneumatischen Expansionsvorrichtung - Google Patents

Orthopädische Halskrawatte mit einer pneumatischen Expansionsvorrichtung Download PDF

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DE3905115B4
DE3905115B4 DE19893905115 DE3905115A DE3905115B4 DE 3905115 B4 DE3905115 B4 DE 3905115B4 DE 19893905115 DE19893905115 DE 19893905115 DE 3905115 A DE3905115 A DE 3905115A DE 3905115 B4 DE3905115 B4 DE 3905115B4
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tie
orthopedic
neck
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cervical collar
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DE19893905115
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Klaus Blaesius
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Blasius Klaus Dr
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/01Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
    • A61F5/04Devices for stretching or reducing fractured limbs; Devices for distractions; Splints
    • A61F5/05Devices for stretching or reducing fractured limbs; Devices for distractions; Splints for immobilising
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Abstract

Orthopädische Halskrawatte (1), zur Streckbehandlung der Halswirbelsäule, mit einem oberen und einem unteren Krawattenteil (2, 3), welche Krawattenteile (2, 3) eine U-Form aufweisen und den Hals des Patienten bereichsweise umgeben, wobei die Krawattenteile (2, 3) mit Hilfe einer pneumatischen Expansionsvorrichtung in ihrer Höhenlage relativ zueinander verstellbar und festlegbar sind, und wobei für die vorderseitig im Kinnbereich offen ausgebildeten Krawattenteile (2, 3) eine Kinnauflage (4) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Expansionsvorrichtung mehrere pneumatische Hubzylinder (13) hat, von denen jeweils ein Hubzylinder (13) in einem der vorderen Endbereiche der Krawattenteile (2, 3) angeordnet und zwei Hubzylinder (13) in den Querstegbereichen der Krawattenteile (2, 3) angeordnet sind und daß die Kinnauflage (4) auf die vorderen Endbereiche (9) des oberen Krawattenteiles aufsetzbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine orthopädische Halskrawatte, zur Streckbehandlung der Halswirbelsäule, mit einem oberen und einem unteren Krawattenteil, welche Krawattenteile eine U-Form aufweisen und den Hals des Patienten bereichsweise umgeben, wobei die Krawattenteile mit Hilfe einer pneumatischen Expansionsvorrichtung in ihrer Höhenlage relativ zueinander verstellbar und festlegbar sind und wobei für die vorderseitig im Kinnbereich offen ausgebildeten Krawattenteile eine Kinnauflage vorgesehen ist.
  • Orthopädische Halskrawatten, nachstehend auch kurz "Halskrawatten" genannt, werden für Halswirbelsäulen-Syndrome, Bandscheibenvorfälle im Bereich der Halswirbelsäule und dergleichen Krankheiten im Halswirbelsäulenbereich verwendet. Solche Halskrawatten sollen den Kopf des Patienten gegen seine Schultern abstützen, gegebenenfalls ruhigstellen und wenn möglich etwas anheben (Extension).
  • Man kennt bereits eine Halskrawatte, die aus zwei etwa U-förmigen, ineinander greifenden Krawattenteilen besteht (vgl. US-PS 40 99 523). Diese Krawattenteile sind in Längsrichtung des Körpers des Patienten über eine Expansionsvorrichtung in ihrer Höhenlage relativ zueinander verstellbar und festlegbar. Dabei wird die Expansionsvorrichtung durch einen, von den Krawattenteilen in ihrem Inneren umschlossenen Schlauch gebildet, der über ein nach außen ragendes Luftventil, den therapeutischen Anforderungen entsprechend, aufgepumpt werden kann.
  • Die Krawattenteile werden mit den offenen Enden ihrer U-Form von vorn um den Hals des Patienten geschoben und im Nackenbereich durch Querstege gesichert, die die freien Endbereiche der U-Form der Krawattenteile miteinander verbinden. Der Patient liegt somit vor allem mit seiner Kinnpartie und gegebenenfalls auch seinem Unterkiefer auf dieser vorbekannten Halskrawatte auf, während sein Hinterkopf und der Nackenbereich kaum abgestützt wird.
  • Haben die Krawattenteile nach dem Aufpumpen der Expansionsvorrichtung die gewünschte Höhenlage erreicht, so kann diese mittels zwei, jeweils seitlich an den Krawattenteilen angreifenden Sicherungsschrauben oder Flügelmuttern festgelegt werden.
  • Nachteilig bei dieser vorbekannten Halskrawatte ist, daß in Gebrauchsstellung ihrer Krawattenteile beim Patienten eventuell leicht ein Erstickungs- und Engegefühl auftreten kann. Im Falle von Schwindelgefühlen, die bei einer durch die Traktion bedingten Blutminderversorgung des Gehirn auftreten können, ist die Halskrawatte vom Patienten nur schwer und erst nach Lösen der Querstege und Sicherungsschrauben oder dergleichen am Hals zu entfernen.
  • Darüber hinaus ist eine zusätzliche, gezielte therapeutische Einwirkung auf die Nacken- und Halsmuskulatur kaum möglich.
  • Man kennt auch bereits eine Halskrawatte der eingangs erwähnten Art, die einen oberen und unteren Krawattenteil hat, welche Krawattenteile etwa U-förmig ausgestaltet sind und den Hals des Patienten bereichsweise umgeben (vgl. US-PS 45 43 947). Diese Krawattenteile sind in ihrer Höhenlage zueinander mittels einer pneumatischen Extensionsvorrichtung verstellbar und festlegbar, die einen aufweitbaren und in mehrere Kammern unterteilten Schlauch aufweist. Die im Kinnbereich offenen Krawattenteile der vorbekannten Halskrawatte werden mittels einer Kinnauflage geschlossen, die aus zwei, an den freien Enden der Krawattenteile zueinander verschwenkbar gehaltenen Auflageteilen besteht. Zum Anlegen dieser vorbekannten Halskrawatten müssen die Krawattenteile vom Patienten um den Hals gelegt und die Auflageteile zueinander verschwenkt, ineinandergefügt und miteinander verbunden werden, um anschließend die pneumatische Expansionsvorrichtung auf das erforderliche Maß aufweiten zu können. Das Anlegen und Ablegen dieser vorbekannten Halskrawatte ist mit einem nicht unerheblichen Aufwand verbunden und kann daher beim Patienten ebenfalls ein Erstickungs- und Engegefühl auftreten lassen.
  • Aus der DE 30 18 059 A1 ist eine Cervicalstütze bekannt, die als insgesamt U-förmiges und kinnseitig offenes Gestell ausgebildet ist. Auf die freien Enden des U-förmigen Gestells ist eine stegförmige Kinnauflage aufschiebbar. Das Gestell dieser vorbekannten Cervicalstütze ruht mittels eines aufblasbaren Kissens auf den Schultern des Patienten. Es kann an verschiedene Patienten individuell angepaßt werden, bedarf jedoch eines entsprechenden Justageaufwandes.
  • Es besteht daher die ARufgabe, eine Halskrawatte der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die auch vom Patienten leicht aufgesetzt und den therapeutischen Anforderungen entsprechend angepaßt werden kann, die andererseits aber auch – ebenfalls vom Patienten selbst – beispielsweise in Notfällen leicht wieder abgelegt werden kann. Dabei soll die in Gebrauchsstellung den Hals des Patienten umgebende Halskrawatte bei diesem möglichst keine Erstickungs- oder Engegefühle hervorrufen. Auch soll die erfindungsgemäße Halskrawatte möglichst vielseitig therapeutisch einsetzbar sein.
  • Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht bei der Halskrawatte der eingangs erwähnten Art darin, daß die Expansionsvorrichtung mehrere pneumatische Hubzylinder hat, von denen jeweils ein Hubzylinder in einem der vorderen Endbereiche der U-förmigen Krawattenteile und zwei Hubzylinder in den Querstegbereichen der Krawattenteile angeordnet sind und daß die Kinnauflage auf die vorderen Endbereiche des oberen Krawattenteils aufsetzbar ist.
  • In Gebrauchsstellung weist die erfindungsgemäße Halskrawatte mit dem offenen Endbereich ihrer Krawattenteile nach vorne und stützt den Kopf des Patienten vor allem im Nacken- und im Kinnbereich sicher ab. Da die Krawattenteile somit den Kehlkopfbereich des Patienten freihalten, wird ein Enge- oder Erstickungsgefühl des Patienten bei der erfindungsgemäßen Halskrawatte weitgehend vermieden. Auch wird dadurch ein Freiliegen des Nervenpunktes Glomus caroticum an der Karotisgabel erreicht, der andernfalls bei Druck reflektorisch zu Minderdurchblutungen des Gehirns führen könnte.
  • Die erfindungsgemäße Halskrawatte ist therapeutisch vielseitig einsetzbar und eignet sich beispielsweise auch gut als Hilfsgerät bei krankengymnastischer Behandlung im Sinne der postisometrischen Relaxation. Dabei werden Muskeln gegen Widerstand angespannt und entspannt und in einer neuen Ausgangsposition das Gleiche mehrfach wiederholt, wodurch eine Dehnung und das Auftrainieren der Muskulatur gelingen kann.
  • Da die Expansionsvorrichtung der erfindungsgemäßen Halskrawatte mehrere, wie oben angegeben zwischen den Krawattenteilen plazierte Hubzylinder aufweist, kann die Extensionskraft gleichmäßig auf die Krawattenteile übertragen werden. Diese werden über eine gemeinsame, beispielsweise längere Druckluftversorgungsleitung miteinander sowie eine daran angeschlossene Druckluftquelle verbunden. So kann die erfindungs gemäße Halskrawatte auch vom Patienten leicht bedient werden.
  • Ein weiterer vorteilhafter Vorschlag gemäß der Erfindung sieht vor, daß zur Abstützung der Kinnauflage in Längsrichtung der Endbereiche des oberen Krawattenteils in den Auflagebereichen der Endbereiche und an der zum Krawattenteil weisenden Unterseite der Kinnauflage eine Profilierung vorgesehen ist. Durch diese Profilierung wird die durch den aufliegenden Kinnbereich des Patienten beschwerte Kinnauflage sicher und parallel zu den Längsseiten der Krawattenteile auch rutschfest auf dem oberen Krawattenteil gehalten. Dennoch kann der Patient, beispielsweise im Falle von Schwindelgefühlen, die Kinnauflage vom Krawattenteil mit einem einzigen Griff oder mit einem kräftigen Vorschub seines Kehlkopfes lösen und die Halskrawatte entfernen.
  • Dabei ist es zweckmäßig, wenn die Kinnauflage stegartig ausgebildet ist.
  • Die oben erwähnte Profilierung könnte beispielsweise so ausgebildet sein, daß die freien Endbereiche des oberen Krawattenteils Querrinnen aufweisen, in die in Gebrauchsstellung der Halskrawatte an der Unterseite der Kinnauflage vorgesehene Kerbzähne oder eine Gegenprofilierung eingreifen.
  • Das untere Krawattenteil der erfindungsgemäßen Halskrawatte sitzt auf den Schultern auf, soll aber die Ansätze der Halsmuskulatur (Musculus scaleni und M. sternocleidosmastoideus) freilassen, damit diese nicht zusätzlich durch Druck irritiert werden. Um dem unteren Krawattenteil der erfindungsgemäßen Halskrawatte einen sicheren Halt auf der Schulter des Patienten zu bieten, ist es vorteilhaft, wenn am unteren Krawattenteil über dessen Umriß nach außen ragende Seitenstützen oder Stützflächen vorgesehen sind, die in Gebrauchsstellung im Schulterbereich des Patienten aufliegen. Dabei kann es zweckmäßig sein, wenn die Seitenstützen oder Stützflächen in Gebrauchsstellung zusätzlich auch im Nackenbereich des Patienten aufliegen.
  • Um den Patienten das Tragen einer solchen Halskrawatte noch zusätzlich zu erleichtern, ist es vorteilhaft, wenn die Innenseiten des unteren und/oder des oberen Krawattenteils den Hals des Patienten mit seitlichem Abstand umgeben.
  • Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung gemäß der Erfindung sieht vor, daß das obere Krawattenteil und/oder das untere Krawattenteil an seinen/ihren Innenseiten mit einer wärmereflektierenden oder wärmespendenden Innenschicht ausgekleidet ist. Durch eine solche wärmereflektierende oder wärmespendende Innenschicht kann ein mit Bandscheibenschäden oft einhergehender Muskelhartspann gelockert oder gelöst und somit ein zusätzlicher therapeutischer Effekt erzielt werden. Gleichzeitig wird dadurch eine weitere Aufdehnung der Muskulatur und der gesamten Wirbelsäule begünstigt.
  • Insbesondere durch solch eine Ausführungsform kann der nachteilige und bei bandscheibenbedingten Wirbelsäulenerkrankungen häufig auftretende Kreislauf an mehreren Stellen unterbrochen werden: Durch eine Aufhebung der Halswirbelsäulenlordose (konvexe Biegung nach vorn), durch vorsichtige Selbstreposition eventuell blockierter Wirbelgelenke, durch Weitung des Bandscheibenraumes und reflektorisch durch Wärme- und Traktionsreize an Haut- und Muskelafferenzen.
  • Dabei sieht eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung vor, daß die wärmereflektierende oder wärmespendende Innenschicht aus Kunststoff oder einem Textilüberzug besteht.
  • Dieselben Vorteile lassen sich auch mit einer Ausführung der erfindungsgemäßen Halskrawatte erreichen, bei der das obere Krawattenteil und/oder das untere Krawattenteil an seinen/ihren Innenseiten mit einer elektrisch betriebenen Heizfläche versehen ist.
  • Weiterbildungen der Erfindung sind in den weiteren Unteran sprüchen aufgeführt. Nachstehend wird diese anhand vorteilhafter Ausführungsbeispiele in Verbindung mit den Figuren noch näher erläutert.
  • Es zeigt:
  • 1 eine im wesentlichen aus einem oberen und unteren Krawattenteil, einer Kinnauflage sowie einer Expansionsvorrichtung mit Druckluftquelle bestehende Halskrawatte in einer perspektivischen Darstellung,
  • 2 eine gegenüber der Halskrawatte aus 1 abgewandelte Ausführungsform in einer schematischen sowie perspektivischen Darstellung und
  • 3 die Halskrawatte aus 2 in einer Teil-Schnittdarstellung.
  • 1 zeigt eine im Ganzen mit 1 gekennzeichnete orthopädische Halskrawatte in einer perspektivischen Darstellung, die insbesondere zur Streckbehandlung der Halswirbelsäule eines Patienten eingesetzt werden kann. Die Halskrawatte 1 hat zwei teleskopartig ineinander greifende Krawattenteile 2, 3, die etwa eine U-Form aufweisen und in Gebrauchsstellung den Hals des Patienten bereichsweise umgeben. Mit Hilfe einer Expansionsvorrichtung können die Krawattenteile 2, 3 in ihrer Höhenlage in Pfeilrichtung Pf 1 relativ zueinander verstellt und festgelegt werden.
  • Um u.a. ein leichtes Anlegen und Ablegen sowie ein bequemes Tragen ohne Enge- oder Erstickungsgefühl der Halskrawatte 1 durch den Patienten zu begünstigen, sind deren Krawattenteile 2, 3 erfindungsgemäß vorderseitig in Gebrauchsstellung im Kinnbereich offen ausgebildet. Gleichzeitig ist eine auf die vorderen, freien Endbereiche des oberen Krawattenteils 2 aufsetzbare, stegartig ausgebildete Kinnauflage 4 vorgesehen.
  • Somit stützt die Halskrawatte 1 in Gebrauchsstellung den Kopf eines Patienten vor allem im Bereich seines Hinterhauptes sowie seines Kinns ab. Die inneren Längsseiten 5 des oberen und unteren Krawattenteiles 2, 3 umgeben in Gebrauchsstellung den Hals eines Patienten mit seitlichem Abstand. Der Nervenpunkt Glomus caroticum an der Karotisgabel, der bei Druck reflektorisch zu Minderdurchblutungen führen kann, wird von der Halskrawatte 1 freigehalten.
  • Das untere Krawattenteil 3 der Halskrawatte 1 sitzt in Gebrauchsstellung auf den Schultern des Patienten auf, läßt dabei aber die Ansätze der Halsmuskulatur (Musculus scaleni und M. sternocleidomastoideus) frei, so daß diese nicht zusätzlich durch Druck irritiert werden. Um der Halskrawatte 1 einen sicheren Halt auf den Schultern des Patienten zu bieten, sind am unteren Krawattenteil 3 über dessen Umriß nach außen ragende Seitenstützen 6 vorgesehen, die in Gebrauchsstellung im Schulterbereich des Patienten aufliegen. Ein bogenförmiger, außenseitiger Fortsatz 7 am Quersteg der U-Form des unteren Krawattenteils 3 stützt die Halskrawatte 1 ggf. auch im Nackenbereich des Patienten ab.
  • Die Auflageseite des unteren Krawattenteils 3 sowie seiner Seitenstützen 6 sind an die Kontur des Schulter- und Nackenbereiches des Patienten anatomisch angepaßt und begünstigen somit zusätzlich noch ein bequemes Tragen der Halskrawatte 1. Die körperseitigen Auflageseiten der Halskrawatte 1 sowie deren kopfseitigen Auflageflächen im Bereich des Hinterhauptes sowie des Kinns sind mit einer Polsterung 8 versehen, die vorzugsweise aus einer weichen Moosgummi-Schicht besteht.
  • Die Kinnauflage 4 ist auch in Gebrauchsstellung mit dem oberen Krawattenteil 2 nicht fest verschraubt, sondern nur auf dessen vorderen Endbereiche 9 aufgesetzt. Zur Abstützung der Kinnauflage 4 in etwa paralleler Richtung zu den Längsseiten des oberen Krawattenteils in Pfeilrichtung Pf 2 ist an den Endbereichen sowie an der zum Krawattenteil 2 weisenden Unterseite der Kinnauflage eine Profilierung vorgesehen. Wie 1 zeigt, ist diese Profilierung als an den freien Endbereichen 9 angeordnete, im Querschnitt etwa V-förmige Querrillen 10 ausgebildet, in die in Gebrauchsstellung der Halskrawatte 1 an der Unterseite der Kinnauflage vorgesehene – hier nicht sichtbare – Kerbzähne eingreifen.
  • Statt einer derartigen Profilierung sind auch Klettverschlüsse zum lösbaren Verbinden der Kinnauflage 4 mit dem oberen Krawattenteil 2 möglich.
  • Der mit Querrillen 10 versehene Bereich des oberen Krawattenteils 2 hat eine größere Längserstreckung, als die Tiefe der Kinnauflage 4 beträgt. Die Kinnauflage kann daher im Bereich der Profilierung an den Kinnbereich des Patienten angepaßt werden. Da in Gebrauchsstellung der Kopf des Patienten auch auf der Kinnauflage 4 aufliegt, wird diese mit ihren Kerbzähnen gegen die Querrillen 10 des oberen Krawattenteils 2 gedrückt und somit sicher in ihrer Lage gehalten. Rechtwinklig zum Quersteg 11 der Kinnauflage 4 angeordnete Ausformungen 12, die in Gebrauchsstellung innen- und außenseitig an den Längsseiten des oberen Krawattenteils 2 anliegen und dieses somit bereichsweise umgreifen, verhindern ein Verrutschen der Kinnauflage 4 in deren Längsrichtung in Pfeilrichtung Pf 3.
  • Das einfache und leichte Einhängen der Kinnauflage 4 dient auch der Sicherheit des Patienten, der beispielsweise im Falle von Schwindelgefühlen, z.B. aufgrund einer durch die Traktion bedingten Blutminderversorgung des Gehirns, mit einem einzigen Griff oder einem kräftigen Vorschub des Kehlkopfes die Halskrawatte 1 öffnen und rasch ablegen kann.
  • Wie 1 zeigt, weist die Expansionsvorrichtung der Halskrawatte 1 pneumatische Hubzylinder 13 auf, von denen jeweils einer in den Endbereichen der Krawattenteile 2, 3 und zwei weitere im Quersteg von deren U-Form angeordnet sind. Diese pneumatischen Hubzylinder 13 begünstigen ebenfalls das vergleichsweise bequeme Tragen der Halskrawatte 1 durch den Patienten, der seinen Kopf auch bei betätigter Expansionsvorrichtung gegen den Widerstand der Hubzylinder 13 noch bewegen kann.
  • Das obere Krawattenteil 2 liegt auf den – hier nicht sichtbaren – Kolbenstempeln der im unteren Krawattenteil 3 befestigten Hubzylinder 13 lose auf. Bei Verstell- und Hubbewegungen der Expansionsvorrichtung wird das obere Krawattenteil 2 durch sein außenseitiges, tiefgezogenes und das untere Krawattenteil 3 auch in ausgefahrener Stellung noch überlappende Führungshemd 14 geführt, welches die vorderen Endbereiche 9 des oberen Krawattenteils 2 noch bereichsweise umläuft. Dieses Führungshemd 14 bildet die äußere seitliche Umrißfläche des oberen Krawattenteils 2.
  • Die Halskrawatte 1 eignet sich auch gut als Hilfsgerät bei krankengymnastischer Behandlung im Sinne der postisometrischen Relaxation. Dabei werden Muskeln gegen Widerstand angespannt und entspannt und in einer neuen Ausgangsposition das Gleiche mehrfach wiederholt, wodurch eine Dehnung und das Auftrainieren der Muskulatur begünstigt wird.
  • Die Krawattenteile 2, 3 und auch die Kinnauflage 4 sind aus einem festen, hautfreundlichen Kunststoff hergestellt und von nur vergleichsweise geringem Gewicht. Die Halskrawatte 1 ist handlich und kann auch vom Patienten selbst leicht an- und abgelegt werden. Über eine lange, die Hubzylinder 13 miteinander und mit einer gemeinsamen Druckluftquelle verbindenden Druckversorgungsleitung 15 sowie über die als kleine Hand-Druckluftpumpe 16 ausgebildete Druckluftquelle kann der Patient die Expansionsvorrichtung einfach und bequem betätigen. Über eine an der Hand-Druckluftpumpe 16 vorgesehene und als Auslaßventil dienende Rändelmutter 17 kann der Patient die zur Traktion in der Druckluftleitung 15 und den Hubzylindern 13 aufgebaute Druckluft wieder ablassen und das obere und untere Krawattenteil 2, 3 in ihre untere Relativposition zueinander bringen.
  • Um auch einen mit Bandscheibenschäden oft einhergehenden Muskelhartspann lösen zu können und um gleichzeitig eine weitere Aufdehnung der Muskulatur und der gesamten Wirbelsäule zu begünstigen, ist es vorteilhaft, wenn das obere Krawattenteil 2 und/oder das untere Krawattenteil 3 an seinen/ihren Innenseiten mit einer wärmereflektierenden oder wärmespendenden – hier nicht dargestellten – Innenschicht ausgekleidet ist, die vorzugsweise aus Kunststoff oder einem Textilüberzug besteht. Durch eine solche, insbesondere am Quersteg der U-Form vom oberen und/oder unterem Krawattenteil 2, 3 innenseitig angeordnete, wärmereflektierende oder wärmespendende Innenschicht kann gezielt auf die stabilisierende Nacken- und Halsmuskulatur des Patienten eingewirkt werden.
  • Mit Hilfe einer solchen Ausführungsform kann der nachteilige Kreislauf bandscheibenbedingter Wirbelsäulenerkrankungen an mehreren Stellen unterbrochen werden: durch Aufhebung der Halswirbelsäulenlordose (konvexe Biegung nach vorn); durch vorsichtige Selbstreposition eventuell blockierter Wirbelgelenke; durch Weitung des Bandscheibenraumes sowie reflektorisch durch Wärme- und Traktionsreize an Haut- und Muskelafferenzen.
  • Dieselben Vorteile lassen sich auch erreichen, wenn das obere Krawattenteil 2 und/oder das untere Krawattenteil 3 an seinen/ihren Innenseiten mit einer vorzugsweise elektrisch betriebenen Heizfläche versehen ist.
  • Die Halskrawatte 1 ist leicht zu bedienen, vergleichsweise bequem zu tragen und von gefälligem Design. Dies ist wesent lich, da der mit der Halskrawatte 1 erreichbare Behandlungsfortschritt, insbesondere bei chronischen Erkrankungen, auch entscheidend von der Akzeptanz eines solchen Behandlungsgerätes beim Patienten abhängt.
  • In den 2 and 3 ist eine gegenüber der Halskrawatte 1 geringfügig abgewandelte Halskrawatte 18 schematisch dargestellt. Wie insbesondere auch aus der perspektivischen Darstellung in 2 deutlich wird, weist die Halskrawatte 18 zur zusätzlichen Auflage auf den Schultern des Patienten Schulterklappen 19 auf, die jeweils an einer der Seitenstützen 6 des unteren Krawattenteils 3 befestigt sind. Zur Anpassung der Schulterklappen 19 an die Schultern und/oder zur Höhenverstellung sind die Schulterklappen 19 jeweils über ein Gelenk 20 oder ein Scharnier mit einer der Seitenstützen 6 verbunden.
  • Aus dem Teil-Querschnitt in 3 wird auch die Anordnung der Hubzylinder 13 in den Krawattenteilen 2, 3 deutlich. Zwei der Hubzylinder 13 sind jeweils in einem der vorderen Endbereiche des unteren Krawattenteils befestigt, während zwei weitere Hubzylinder 13 im Quersteg der U-Form des unteren Krawattenteils 3 angeordnet sind. Durch diese Anordnung der Hubzylinder 13 kann die durch die Expansionsvorrichtung bewirkte Traktion gleichmäßig beispielsweise auf die Halswirbelsäule des Patienten übertragen werden.
  • In 3 sind auch deutlich die an der Kinnauflage 4 vorgesehenen Ausformungen 12 erkennbar, die ein Verrutschen der Kinnauflage 4 in deren Längsrichtung in Pfeilrichtung Pf 3 verhindern sollen.
  • Die Kinnauflage 4 der Halskrawatte 18 weist, ebenso wie die Kinnauflage 4 der Halskrawatte 1, eine Einbuchtung 21 auf, die an den Unterkiefer-Verlauf im Kinnbereich des Patienten angepaßt ist and somit in Gebrauchsstellung der Halskrawatte 18 den Kehlkopfbereich des Patienten zusätzlich freihält. Auch die Halskrawatte 18 weist an ihrem oberen Krawattenteil 2 sowie an ihrer Kinnauflage 4 mit einer Polsterung 8 versehene Auflageflächen auf, auf denen in Gebrauchsstellung der Kopf des Patienten im Bereich seines Hinterhauptes sowie seines Kinns aufliegt. Ebenso wie bei der Halskrawatte 1 ist diese Polsterung 8 aus einem hautfreundlichen, weichen Material hergestellt, das sich den individuellen Unterschieden der Patienten anpaßt.
  • Zweckmäßigerweise ist die Kinnauflage 4 sowie deren Polsterung 8 an die Kinnpartie eines Patienten anatomisch angepaßt.
  • Möglich ist, die Hubzylinder 13 auch als hydraulische Hubzylinder auszubilden. Bevorzugt werden jedoch pneumatische Hubzylinder, da eine solche Ausführungsform u. a. mit vergleichsweise geringem Aufwand herstellbar ist.
  • Es ist ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Halskrawatte, daß diese – im Gegensatz zu manchen vorbekannten Vorrichtungen – nicht speziell für einen Patienten hergestellt und diesem angepaßt werden muß, sondern vielmehr praktisch konfektioniert werden kann. Dabei werden allenfalls einige wenige Halskrawatten-Größen für den individuellen Halsumfang der Patienten vorgesehen.

Claims (23)

  1. Orthopädische Halskrawatte (1), zur Streckbehandlung der Halswirbelsäule, mit einem oberen und einem unteren Krawattenteil (2, 3), welche Krawattenteile (2, 3) eine U-Form aufweisen und den Hals des Patienten bereichsweise umgeben, wobei die Krawattenteile (2, 3) mit Hilfe einer pneumatischen Expansionsvorrichtung in ihrer Höhenlage relativ zueinander verstellbar und festlegbar sind, und wobei für die vorderseitig im Kinnbereich offen ausgebildeten Krawattenteile (2, 3) eine Kinnauflage (4) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Expansionsvorrichtung mehrere pneumatische Hubzylinder (13) hat, von denen jeweils ein Hubzylinder (13) in einem der vorderen Endbereiche der Krawattenteile (2, 3) angeordnet und zwei Hubzylinder (13) in den Querstegbereichen der Krawattenteile (2, 3) angeordnet sind und daß die Kinnauflage (4) auf die vorderen Endbereiche (9) des oberen Krawattenteiles aufsetzbar ist.
  2. Orthopädische Halskrawatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abstützung der Kinnauflage (4) in Längsrichtung (Pf2) der Endbereiche (9) des oberen Krawattenteils (2) in den Auflagebereichen der Endbereiche (9) und an der zum Krawattenteil (2) weisenden Unterseite der Kinnauflage (4) eine Profilierung vorgesehen ist.
  3. Orthopädische Halskrawatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kinnauflage stegartig ausgebildet ist.
  4. Orthopädische Halskrawatte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Endbereiche (9) des oberen Krawattenteils (2) Querrillen (10) aufweisen, in die in Gebrauchsstellung der Halskrawatte (1) an der Unterseite der Kinnauflage (4) vorgesehene Kerbzähne oder eine Gegenprofilierung eingreifen.
  5. Orthopädische Halskrawatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum lösbaren Verbinden der Kinnauflage (4) mit dem oberen Krawattenteil (2) Klettverschlüsse vorgesehen sind.
  6. Orthopädische Halskrawatte nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zum formschlüssigen Verbinden der Kinnauflage (4) in deren Längsrichtung (Pf3) mit dem oberen Krawattenteil (2) an der Kinnauflage (4) und/oder dem Krawattenteil (2) Ausformungen (12) und/oder Anformungen vorgesehen sind.
  7. Orthopädische Halskrawatte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Kinnauflage (4) und/oder dem Krawattenteil (2) vorgesehenen Ausformungen (12) und/oder Anformungen in Gebrauchsstellung ineinandergreifen.
  8. Orthopädische Halskrawatte nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Krawattenteil über dessen Umriß nach außen ragende Seitenstützen (6) oder Stützflächen vorgesehen sind, die in Gebrauchsstellung im Schulterbereich des Patienten aufliegen.
  9. Orthopädische Halskrawatte nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenstützen (6) oder Stützflächen in Gebrauchsstellung zusätzlich auch im Nackenbereich des Patienten aufliegen.
  10. Orthopädische Halskrawatte nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageseite des unteren Krawattenteils (3) an die Kontur des Schulter- und/oder Nackenbereichs eines Patienten angepaßt ist.
  11. Orthopädische Halskrawatte nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageseite auch der Seitenstützen (6) oder Stützflächen des unteren Krawattenteils (3) an die Kontur des Schulter- und/oder Nackenbereichs eines Patienten angepaßt ist.
  12. Orthopädische Halskrawatte nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageseite des unteren Krawattenteiles (3) und/oder seiner Seitenstützen (6) oder Stützflächen mit einer Polsterung (8) versehen ist.
  13. Orthopädische Halskrawatte nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abstützen des Kopfes eines Patienten im Bereich seines Hinterhauptes sowie seines Kinns am oberen Krawattenteil (2) sowie an der Kinnauflage (4) Auflageflächen mit einer Polsterung (8) vorgesehen sind.
  14. Orthopädische Halskrawatte nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenseite des unteren und/oder des oberen Krawattenteils (3, 2) den Hals des Patienten mit seitlichem Abstand umgeben.
  15. Orthopädische Halskrawatte nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß zur zusätzli chen Auflage auf den Schultern des Patienten Schulterklappen (19) vorgesehen sind, die jeweils an einer der Seitenstützen (6) oder Stützflächen befestigt sind.
  16. Orthopädische Halskrawatte nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Schulterklappen (19) zur Anpassung an die Schultern und/oder zur Höhenverstellung über jeweils zumindest ein Gelenk (20) oder Scharnier an einer der Seitenstützen (6) und/oder Stützflächen befestigt sind.
  17. Orthopädische Halskrawatte nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubzylinder (13) über eine Druckversorgungsleitung (15) miteinander und mit einer gemeinsamen Druckluftquelle (16) verbunden sind.
  18. Orthopädische Halskrawatte nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das obere und das untere Krawattenteil (2, 3) teleskopartig ineinandergreifen.
  19. Orthopädische Halskrawatte nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Krawattenteil (2) das untere Krawattenteil (3) hemdartig übergreift.
  20. Orthopädische Halskrawatte nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubzylinder (13) im unteren Krawattenteil (3) angeordnet sind und daß auf ihren Kolbenstempeln das obere Krawattenteil (2) aufliegt.
  21. Orthopädische Halskrawatte nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Krawattenteil (2) und/oder das untere Krawattenteil (3) an seinen/ihren Innenseiten mit einer wärmereflektierenden oder wärmespendenden Innenschicht ausgekleidet ist.
  22. Orthopädische Halskrawatte nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die wärmereflektierende oder wärmespendende Innenschicht aus Kunststoff oder einem Textilüberzug besteht.
  23. Orthopädische Halskrawatte nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Krawattenteil (2) und/oder das untere Krawattenteil (3) an seinen/ihren Innenseiten mit einer elektrisch betriebenen Heizfläche versehen ist.
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