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DE3941498A1 - Reitsimulator - Google Patents

Reitsimulator

Info

Publication number
DE3941498A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
horse
riding
rider
sensors
swing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE3941498A
Other languages
English (en)
Inventor
Masaaki Yamaguchi
Masashi Kito
Nobuhiro Iguchi
Shinzo Yoshida
Atushi Ishigure
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Meitec Group Holdings Inc
Original Assignee
Meitec Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP31716088A external-priority patent/JPH02161969A/ja
Priority claimed from JP32290688A external-priority patent/JPH02218379A/ja
Priority claimed from JP956789A external-priority patent/JPH02189171A/ja
Priority claimed from JP1569089A external-priority patent/JPH02195973A/ja
Priority claimed from JP3657089A external-priority patent/JPH02215483A/ja
Priority claimed from JP5220889A external-priority patent/JPH02228987A/ja
Priority claimed from JP5244989A external-priority patent/JPH02232078A/ja
Application filed by Meitec Corp filed Critical Meitec Corp
Publication of DE3941498A1 publication Critical patent/DE3941498A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B69/00Training appliances or apparatus for special sports
    • A63B69/04Training appliances or apparatus for special sports simulating the movement of horses

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen einen künstlichen Pferdekörper enthaltenden Reitsimulator, der die grundlegenden Bewegun­ gen eines echten Pferdes zu simulieren vermag.
Es gibt bereits sogenannte Reitmaschinen mit künstlichen Pferdekörpern, und zwar in Karussells in Vergnügungsparks. Wie man bei einem Ritt auf einer solchen Reitmaschine leicht bemerkt, unterscheidet sich deren Bewegung beträcht­ lich von den Bewegungen eines echten Pferdes. Bei den her­ kömmlichen Reitmaschinen gibt es auch solche, die eine einigermaßen komplizierte Bewegung des künstlichen Pferde­ körpers durchzuführen vermögen, wobei die Bewegung eine Kreisbewegung beinhaltet, die eine synchrone Kombination aus einer Vertikalbewegung und einer Längsbewegung dar­ stellt. Die meisten Reitmaschinen sind jedoch auf eine le­ diglich lineare Bewegung in vertikaler oder Längsrichtung beschränkt. Selbst bei Reitmaschinen mit einer kreisförmi­ gen Bewegung liegt der Schwingungshub (d.i. der Radius der Kreisbewegung) fest, und unberücksichtigt bleibt jegliche Phasendifferenz zwischen der Vertikalbewegung und der Längsbewegung. Ganz zu schweigen ist bei solchen Beschrän­ kungen von der lediglich linearen Bewegung. Lediglich die Drehzahl eines Antriebsmotors, der den künstlichen Pferde­ körper antreibt, ist zur manuellen Steuerung ausgelegt, um das Gefühl einer Beschleunigung zu verstärken.
Weiterhin kann bei herkömmlichen Reitmaschinen der Reiter dem Pferdekörper keinerlei Hilfen vermitteln. So zum Bei­ spiel ist es für den Reiter nicht möglich, den Pferdekörper durch auf den Unterleib des Pferdekörpers einwirkende Zei­ chen, also durch Schenkelarbeit, zu steuern. Auch ist es nicht möglich, den Kopf des Pferdekörpers durch Zügel zu beeinflussen, um den Pferdekörper in Gang zu setzen, die Gangart zu wechseln oder den Pferdekörper anzuhalten.
Beim tatsächlichen Reiten jedoch gibt es drei Arten von Gangarten: Schritt, Trab und Galopp. Die Gangarten unter­ scheiden sich voneinander in der Anzahl und der Länge von Schwingungen und in der Phasendifferenz zwischen der Verti­ kalbewegung und der Längsbewegung des Pferdekörpers. Um also ein Reitgefühl zu erhalten, welches dem Gefühl beim Reiten eines echten Pferdes nahekommt, ist es notwendig, den Pferdekörper mit der Anzahl und der Länge von Schwüngen und der Phasendifferenz anzutreiben, die der jeweiligen Gangart entspricht, und es ist weiterhin notwendig, eine Steuerung des Pferdekörpers zuzulassen, um den Pferdekörper zu starten, die Gangart zu wechseln oder den Pferdekörper anzuhalten, wobei diese Steuerung durch Schenkelarbeit des Reiters oder durch Zügelparade erfolgt.
Man kann sagen, daß die herkömmliche Reitmaschine lediglich als Spielzeug eingesetzt wird und niemals die Funktion ha­ ben kann, das wirkliche Reitgefühl zu vermitteln.
Seit einigen Jahren nimmt die Anzahl von Menschen zu, die die Technik des Reitens erlernen wollen. Wenn ein Anfänger auf einem echten Pferd zu reiten beginnt, so sind seine Reithaltung und seine von ihm gegebenen Hilfen durch Gewichtsverlagerung zunächst unkorrekt und instabil. Dies kann eine Störung bei der Ausbildung des echten Pferdes oder eine Zunahme der Belastung des Pferdes mit sich füh­ ren, so daß in einigen Fällen das Pferd störrisch wird und möglicherweise den Reiter abwirft. Dies sind die besonders bei Anfängern besonders hervortretenden Schwierigkeiten, sich die Technik des Reitens anzueignen.
Die Bewegung der herkömmlichen Reitmaschine jedoch unter­ scheidet sich von der Bewegungsart eines echten Pferdes er­ heblich, wie oben ausgeführt wurde, so daß die herkömmliche Reitmaschine nicht zum Üben des Reitens eingesetzt werden kann. Es besteht demnach ein erheblicher Bedarf an einem künstlichen Pferdekörper, der in der Lage ist, die Bewe­ gungsart eines echten Pferdes möglichst naturgetreu zu si­ mulieren, damit insbesondere für Anfänger die Möglichkeit besteht, die Technik des Reitens richtig und relativ ein­ fach zu erlernen.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, einen Reitsimulator des Typs mit künstlichem Pferdekörper zu schaffen, der in der Lage ist, die Bewegungen eines echten Pferdes weitestgehend naturgetreu zu simulieren, und der durch Hilfen, zum Bei­ spiel die Schenkel des Reiters und die die Zügel führenden Hände des Reiters, gesteuert werden kann.
Auch soll die Erfindung eine Reit-Übungsmaschine schaffen, die sich durch Sicherheit im Gebrauch auszeichnet und den Schüler in die Lage versetzt, die Technik des Reitens wirk­ sam zu üben.
Schließlich soll auch durch die Erfindung eine Reitmaschine geschaffen werden, die sich zur Vergnügung eignet, dabei aber im Gebrauch sicher ist und ein sehr komfortables Reit­ gefühl vermittelt.
Weiterhin schafft die Erfindung eine Reitmaschine für das Fitness-Training, die dem Benutzer ein komfortables Reitge­ fühl vermittelt und mit der der Kalorienverbrauch seitens des Benutzers heraufgesetzt werden kann, indem eine harte Bewegung simuliert wird, zum Beispiel der Galopp des Pfer­ dekörpers.
Die Lösung der Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angege­ bene Erfindung gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockdiagramm des Gesamt-Aufbaus eines erfin­ dungsgemäßen Reitsimulators;
Fig. 2 eine schematische perspektivische Ansicht des An­ triebssteuermechanismus des Reitsimulators;
Fig. 3, 4 und 5 schematische Ansichten, die den Weg eines willkürlichen Punkts des künstlichen Pferdekörpers veranschaulichen;
Fig. 6 eine schematische Ansicht des Trägermechanismus für den künstlichen Pferdekörper;
Fig. 7 eine Schnittansicht entlang der Linie VII-VII in Fig. 6;
Fig. 8 eine Schnittansicht ähnlich wie Fig. 7, welche die Betriebsweise des Trägermechanismus veranschau­ licht;
Fig. 9, 10 und 11 schematische Ansichten, die den Betrieb des Gestänges veranschaulichen;
Fig. 12 eine Seitenansicht der Schwung-Einstelleinrichtung;
Fig. 13 eine Vorderansicht der Schwung-Einstelleinrichtung;
Fig. 14 eine Schnittansicht entlang der Linie XIV-XIV in Fig. 12;
Fig. 15 eine seitliche Schnittansicht der Phasen-Einstell­ einrichtung;
Fig. 16 eine Vorder-Schnittansicht der Phasen-Einstellein­ richtung;
Fig. 17 eine schematische Ansicht, die die Lage verschiede­ ner Sensoren des Pferdekörpers verdeutlicht;
Fig. 18 eine Seitenansicht des Sattelaufbaus;
Fig. 19 eine Vertikal-Schnittansicht entlang der Linie XIX- XIX in Fig. 18;
Fig. 20 eine Ansicht der Anordnung nach Fig. 18 gemäß Blickrichtung XX-XX in Fig. 18;
Fig. 21 einen Grundriß der Zügelsteuer-Detektoreinrichtung;
Fig. 22 eine Seitenansicht der Zügelsteuer-Detektoreinrich­ tung;
Fig. 23 eine Bodenansicht der Zügelsteuer-Detektoreinrich­ tung;
Fig. 24 eine detaillierte Ansicht eines Abschnitts der Zü­ gelsteuer-Detektoreinrichtung;
Fig. 25 ein Blockdiagramm, welches das Steuersystem des Reitsimulators darstellt;
Fig. 26 ein Flußdiagramm, welches das Auswertesystem für die Reittechnik veranschaulicht; und
Fig. 27 ein Flußdiagramm für die Befehle bei der Reittech­ nik.
Fig. 1 zeigt ein Steuer-Blockdiagramm für den Gesamtaufbau des Reitsimulators gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung. Ein künstlicher Pferdekörper 2, der einen Reiter 1 trägt, wird von vier Beinen getragen, die ein lin­ kes Vorderbein 3, ein linkes Hinterbein 4, ein rechtes Vor­ derbein 5 und ein rechtes Hinterbein 6 umfassen. Diese Beine 3, 4, 5 und 6 sind mit ihren unteren Enden an Schwung-Einstelleinrichtungen 7, 8, 9 und 10 befestigt, die dazu dienen, den Hub des Schwungs des Pferdekörpers 2 zu variieren, wenn sich der Pferdekörper in vertikaler oder Längsrichtung bewegt. Die Schwung-Einstelleinrichtungen 7, 8, 9 und 10 sind mechanisch mit Phasen-Einstelleinrichtun­ gen 11, 12, 13 und 14 verbunden.
Die Phasen-Einstelleinrichtungen 11, 12, 13 und 14 dienen dazu, eine Phasendifferenz zwischen der Vertikalbewegung und der Längsbewegung des Pferdekörpers 2 hervorzurufen, und sie sind an einer Ausgangswelle eines Drehzahlunter­ setzers 15 in einem Hauptmotor 16 angeschlossen, und werden von diesem Hauptmotor 16 angetrieben.
Die Drehzahl des Hauptmotors 16 ist unter Steuerung eines Wechselrichters 17 veränderbar, welcher eine Antriebslei­ stung mit variierenden Frequenzen erzeugt. Der Wechselrich­ ter 17 ist an einer Steuereinheit 18 angeschlossen, die den Hauptteil des Systems bildet. Die Steuereinheit 18 erzeugt für den Wechselrichter 17 eine Soll-Drehzahl für die Dre­ hung des Hauptmotors 16. Die Steuereinheit 18 ist außerdem an (weiter unten noch beschriebene) Exzentrizitäts-Ein­ stellmotoren 92 angeschlossen, die in den Schwung-Einstell­ einrichtungen 7, 8, 9 und 10 vorgesehen sind, und an Pha­ sen-Einstellmotoren 127 (die ebenfalls weiter unten noch beschrieben werden) angeschlossen, die in den Phasen-Ein­ stelleinrichtungen 11, 12, 13 und 14 vorgesehen sind. Wei­ terhin ist die Steuereinheit 18 elektrisch an mehrere Zü­ gelsteuer-Detektoren 19 angeschlossen, um die (unten näher erläuterte) Steuerung eines Zügels 33 zu erfassen, wenn dieser gezogen wird, und es sind mehrere Beinbewegungsde­ tektoren 20 am Unterleib des Pferdekörpers 2 befestigt, welche durch die Schenkel des Reiters 1 auf dem Pferdekör­ per 2 betätigt werden. Die Zügelsteuer-Detektoren 19 und die Schenkelbewegungsdetektoren 20 dienen zum Erfassen so­ genannter Hilfen, die durch den Reiter 1 gegeben werden.
Die Steuereinheit 18 erhält von einer Stromquelle 21 elek­ trische Energie und ist elektrisch an eine Steuertafel 22 angeschlossen, die zum Einstellen der Betriebsweise des Pferdekörpers 2 dient.
Fig. 2 ist eine schematische, perspektivische Ansicht des mechanischen Aufbaus des Reitsimulators nach Fig. 1, wobei der Pferdekörper 2 schematisch dargestellt ist, und weiter­ hin die Schwung-Einstelleinrichtungen 7 und 8, die Phasen- Einstelleinrichtungen 11 und 12, der Drehzahluntersetzer 15, der Hauptmotor 16 und andere Bauteile zu sehen sind. Fig. 2 zeigt den Aufbau, der für die linken Beine 3 und 4 des Pferdekörpers 2 vorgesehen ist, und selbstverständlich sind für die rechten Beine 5 und 6 des Pferdekörpers 2 die Schwung-Einstelleinrichtungen 9 und 10 und die Phasen- Einstelleinrichtungen 13 und 14 in ähnlicher Weise vorgesehen, wie es oben beschrieben wurde.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, trägt der Pferdekörper 2 einen Sattel 31 und Steigbügel 32, auf denen die Füße des auf dem Sattel 31 sitzenden Reiters 1 ruhen. An den Kopf 2 a des Pferdekörpers 2 sind Zügel 33 angebunden, so daß, wenn die Zügel 33 gezogen werden, die Zügelsteuer-Detektoren 19 die Steuerung durch die Zügel 33 erfaßt, um ein Zügelsteuer-De­ tektorsignal auszugeben. Die Schenkelbewegungsdetektoren 20 sind an dem Unterleib 3 b des Pferdekörpers 2 derart befe­ stigt, daß, wenn der Reiter 1 mit seinen Schenkeln ein Zei­ chen gibt, die Schenkelbewegungsdetektoren 20 ein Schenkel­ bewegungs-Detektorsignal ausgeben.
Das linke Vorderbein 3 und das linke Hinterbein 4 (im fol­ genden einfach als Vorderbein 3 oder Vorderhand 3 und Hin­ terbein bzw. Hinterhand 4 bezeichnet) des Pferdekörpers 2 sind an den Rumpf des Pferdekörpers 2 zur Ausübung einer Drehbewegung um ein Vorderbein-Gelenk 34 bzw. ein Hinter­ bein-Gelenk 35 angeschlossen. Das Vorderbein 3 ist mit sei­ nem unteren Ende schwenkbar an einer Exzenterwelle 7 S befe­ stigt, die an der Schwung-Einstelleinrichtung 7 angebracht ist, was weiter unten noch näher erläutert wird. Das Hin­ terbein 4 ist fest mit einem Unterbau 40 verbunden, der an der Schwung-Einstelleinrichtung 8 montiert ist, was eben­ falls unten noch erläutert wird. Der Unterbau 40 wird von einem noch näher zu beschreibenden Gestänge 60 horizontal hin- und hergeschwenkt. Damit ist das Hinterbein 4 in einem festen Winkel bezüglich einer horizontalen Ebene beweglich. Die in Fig. 2 eingezeichnete Exzentrizität E läßt sich durch Steuerung seitens eines Exzentritäts-Einstellmotors (nicht dargestellt) einstellen. Je größer die Exzentrizität E ist, desto größer wird der Schwung bei vertikalen und Längsbewegungen.
An die Phasen-Einstelleinrichtung 11 ist eine Drehwelle 43 zum Antreiben der Schwung-Einstelleinrichtung 7 angeschlos­ sen, und eine Drehwelle 44 zum Antreiben der Schwung-Ein­ stelleinrichtung 8 ist an die Phasen-Einstelleinrichtung 12 angeschlossen. Durch eine Riemenscheibe 47 verläuft eine Scheibenwelle 48, und eine Scheibenwelle 50 ist durch eine Riemenscheibe 49 geführt. Die Phasen-Einstelleinrichtung 11 dient dazu, die Phase zwischen der Drehwelle 43 und der Scheibenwelle 48 einzustellen, während die Phasen-Ein­ stelleinrichtung 12 dazu dient, die Phase zwischen der Drehwelle 44 und der Scheibenwelle 50 einzustellen, wie un­ ten noch näher ausgeführt ist.
Das Ausgangsdrehmoment einer sich aus dem Hauptmotor 16 und dem Drehzahluntersetzer 15 zusammensetzenden Antriebsein­ heit 51 wird über eine Antriebswelle 52 der Antriebseinheit 51 übertragen auf Riemenscheiben 53 und 54, die koaxial auf der Antriebswelle 52 sitzen. Die Riemenscheibe 53 dreht die Riemenscheibe 47 über einen Zeitsteuerriemen 55, während die Riemenscheibe 54 die Riemenscheibe 49 über einen Zeit­ steuerriemen 56 dreht. Mit dieser Ausgestaltung empfängt der Hauptmotor 16 von dem Wechselrichter 17 elektrische An­ triebsenergie und wird mit einer Drehzahl gedreht, die der Frequenz der Antriebsleistung entspricht. Ein von dem Dreh­ zahluntersetzer 15 reduziertes Drehmoment wird über die Riemenscheibe 53, den Zeitsteuerriemen 55, die Riemen­ scheibe 47 und die Scheibenwelle 48 an die Phasen-Einstell­ einrichtung 11 übertragen. Gleichzeitig wird das Drehmoment über die Riemenscheibe 54, den Zeitsteuerriemen 56, die Riemenscheibe 49 und die Scheibenwelle 50 an die Phasen- Einstelleinrichtung 12 übertragen. Die Phasen-Einstellein­ richtungen 11 und 12 drehen die Schwung-Einstelleinrichtun­ gen 7 und 8 mit jeweiligen Phasenwinkeln, die von den Pha­ seneinstellmotoren gesetzt werden. Im Ergebnis werden das Vorderbein 3 und das Hinterbein 4 (und auch das rechte Vor­ derbein 5 und das rechte Hinterbein 6) in den Phasen ange­ trieben, die von den Phasen-Einstelleinrichtungen 11 und 12 eingestellt sind, und zwar mit der Exzentrizität E, die in den Schwung-Einstelleinrichtungen 7 und 8 eingestellt ist, um den Pferdekörper 2 vertikal und in Längsrichtung zu be­ wegen.
Fig. 3, 4 und 5 zeigen die Änderung des Wegs eines Punkts G, der dem Schwerpunkt des Pferdekörpers 2 benachbart ist, das heißt, die Phasendifferenz zwischen der Vertikalbewe­ gung und der Längsbewegung des Pferdekörpers 2 und dessen Schwingen, wenn die Phasendifferenz zwischen dem Vorderbein 3 und dem Hinterbein 4 geändert wird.
Fig. 3 zeigt den Weg des Punkts G, wenn zwischen dem Vor­ derbein 3 und dem Hinterbein 4 keine Phasendifferenz vor­ handen ist. In diesem Zustand bewegt sich der Punkt G auf einer Kreisbahn, die etwa gleich ist den Kreisbahnen der Exzenterwelle 7 S und des Unterbaus 40. In anderen Worten: Es gibt eine Phasenverzögerung von 90° in der Phase der Längsbewegung des Pferdekörpers 2 bezüglich der Phase der Vertikalbewegung, und der Schwingungshub der Vertikalbewe­ gung ist gleich dem der Längsbewegung.
Fig. 4 zeigt den Weg des Punkts G, wenn eine Phasenverzöge­ rung von 90° des Vorderbeins 3 bezüglich des Hinterbeins 4 vorhanden ist. In diesem Zustand bewegt sich der Punkt G entlang einem abgeflachten elliptischen Weg, der nach rechts geneigt ist. In anderen Worten: Es gibt praktisch keine Phasendifferenz zwischen der Vertikalbewegung und der Längsbewegung, wobei der Hub der Vertikalbewegung im we­ sentlichen der gleiche ist wie derjenige der Längsbewegung. In diesem Fall bewegt sich der Punkt G in einer Art und Weise, die dem Schritt eines echten Pferdes entspricht.
Fig. 5 zeigt den Weg des Punkts G, wenn die Phase des Vor­ derbeins 3 derjenigen des Hinterbeins 4 um 90° vorauseilt. In diesem Zustand bewegt sich der Punkt G in einer abge­ flachten elliptischen Bahn, die nach links geneigt ist. In anderen Worten: Es gibt im wesentlichen keine Phasendiffe­ renz zwischen der Vertikalbewegung und der Längsbewegung, wobei der Hub der Längsbewegung etwas größer ist als derje­ nige der vertikalen Schwungbewegung.
Damit ermöglicht die richtige Auswahl der Phasendifferenz zwischen Vorderbein und Hinterbein, daß der Punkt G des Pferdekörpers 2 die Bewegung vollzieht (bezüglich der Pha­ sendifferenz zwischen der Vertikalbewegung und der Längsbe­ wegung und den zugehörigen Hüben), die einer der verschie­ denen Gangarten eines echten Pferdes entspricht.
Um die Bewegungen des Reitsimulators gemäß der Erfindung mit denjenigen eines echten Pferdes zu vergleichen, wurden verschiedene Bewegungen eines durchschnittlichen echten Pferdes in verschiedenen Gangarten vermessen. Die Daten sind in der unten stehenden Tabelle angegeben. Man erkennt, daß die Daten verschiedene Bewegungen eines Punkts neben dem Schwerpunkt des echten Pferdes zeigt, die man in der Form einer Grund-Sinuskurve erhält. Die Daten ergeben genau genommen, daß die Bewegung eines echten Pferdes eine Kombi­ nation der erwähnten Grund-Sinuswelle und einer Oberwellen­ komponente ist, es wurde jedoch aus den Meßdaten herausge­ funden, daß der Anteil der Oberwellenkomponenten ver­ gleichsweise klein genug ist, um vernachlässigt werden zu können, so daß die Daten für die praktische Simulation der Bewegung eines echten Pferdes in zufriedenstellender Weise bloß aus der Grund-Sinuswelle abgeleitet werden können. Deshalb ist das Reitsimulationssystem bei dieser Ausfüh­ rungsform gemäß den Grunddaten nach der Tabelle ausgelegt.
Tabelle
Wie aus der Tabelle ersichtlich ist, ist beim Schritt die Anzahl der Schwünge 2, der Hub des Schwungs beträgt 30 mm sowohl in vertikaler als auch in Längsrichtung, und die Phasendifferenz zwischen Vertikal- und Längsbewegungen be­ trägt 0.
Im Trab beträgt die Anzahl der Schwünge 3, der Hub der Schwünge beträgt 30 mm sowohl bei Vertikalbewegung als auch bei Längsbewegung, wie im Fall des Schritts.
Beim Galopp sinkt die Anzahl von Schwüngen auf 1,7, und es gibt eine geringfügige Differenz in dem Hub des Schwungs in den Richtungen, das heißt: Der Hub der vertikalen Schwung­ bewegung beträgt 100 mm, und der Hub der Längs-Schwungbewe­ gung beträgt 120 mm.
Es wird angenommen, daß die Phasendifferenz beim Trab und die Phasendifferenz beim Galopp gegenüber der Phasendiffe­ renz beim Schritt unterschiedlich sind.
Der Reitsimulator mit dem oben beschriebenen Aufbau arbei­ tet wie folgt: Über die Steuertafel 22 wird der Strom ein­ geschaltet, und mit einem nicht dargestellten Betriebsart- Setzschalter wird die Betriebsweise ausgewählt, die Hilfen seitens des Reiters 1 ermöglicht. Bei der eingestellten Be­ triebsart reitet der Reiter 1 auf dem Sattel 31, der sich auf dem Pferdekörper 2 befindet, und er stellt den rechten und den linken Fuß in die Steigbügel 32.
Es sei angenommen, daß sich das rechte und das linke Bein des Pferdekörpers 2 in der gleichen Weise bewegen, so daß die folgende Beschreibung sich auf einfache Hilfen wie An­ reiten, Gangartwechsel und Anhalten bezieht.
Wenn der Reiter 1 mit seinen Schenkeln Druck auf den Unter­ leib 2 b des Pferdekörpers 2 ausübt, werden die Schenkelbe­ wegungsdetektoren 20 betätigt und geben ein Detektorsignal ab. Das Detektorsignal wird in die Steuereinheit 18 einge­ geben, die ihrerseits ein Anfangsdrehzahl-Sollsignal an den Wechselrichter 17 gibt, welches in Übereinstimmung mit der eingestellten Betriebsart steht. Wenn der Wechselrichter 17 das Sollsignal empfängt, gibt er Antriebsleistung mit einer Frequenz, die dem Sollsignal entspricht, an den Hauptmotor 16. Demzufolge beginnt sich der Hauptmotor 16 zu drehen, und das Drehmoment wird in der oben beschriebenen Weise übertragen, so daß sich der Pferdekörper 2 zu bewegen be­ ginnt.
Bei dem oben beschriebenen Startvorgang ist die Gangart zunächst auf "Schritt" eingestellt, bei der der Schwung auf 30 mm mit Hilfe der Schwung-Einstelleinrichtungen 7 und 8 eingestellt ist, während die Phasendifferenz auf -90° ein­ gestellt ist, und der Hauptmotor 16 treibt die Schwung-Ein­ stelleinrichtungen 7 und 8 zweimal.
Nachdem der Pferdekörper 2 in der Gangart "Schritt" eine geeignete Zeitspanne bewegt worden ist, kann der Reiter 1 mit seinen Schenkeln den Unterleib 2 b des Pferdekörpers 2 andrücken, um die Schenkelbewegungsdetektoren 20 zu veran­ lassen, ein Detektorsignal an die Steuereinheit 18 zu ge­ ben, so, wie es beim Anreiten geschehen ist. Die steuerein­ heit 18 treibt bei Empfang des Detektorsignals die Phasen- Einstellmotoren der Phasen-Einstelleinrichtungen 11 und 12 und die Exzentrizitäts-Einstellmotoren der Schwung-Ein­ stelleinrichtungen 7 und 8 an, um automatisch die Phasen­ differenz der Phasen-Einstelleinrichtungen 11 und 12 und die Exzentrizität E der Schwung-Einstelleinrichtungen 7 und 8 auf Werte einzustellen, die dem Trab entsprechen, wobei die Schwung-Einstelleinrichtungen 7 und 8 dreimal gedreht werden. Als Folge davon wird der Pferdekörper 2 in der Gangart "Trab" bewegt.
Wenn der Reiter 1 den Unterleib 2 b des Pferdekörpers 2 in dem obigen Zustand "Trab" andrückt, stellt die Steuerein­ heit 18 automatisch die Phasendifferenz der Phasen-Ein­ stelleinrichtungen 11 und 12 sowie die Exzentrizität E der Schwung-Einstelleinrichtungen 7 und 8 auf dem Galopp ent­ sprechende Werte ein, wobei die Schwung-Einstelleinrichtun­ gen 7 und 8 1,7-mal pro Sekunde gedreht werden. Somit wird der Pferdekörper 2 entsprechend der Gangart "Galopp" be­ wegt.
Um den Pferdekörper 2 anzuhalten, zieht der Reiter 1 die Zügel 33 relativ fest an. Dieses Ziehen der Zügel 33 veran­ laßt eine Betätigung der Zügelsteuer-Detektoren 19, und diese geben ein Detektorsignal an die Steuereinheit 18, welche die Ausgabe des Antriebs-Sollsignals an den Wechsel­ richter 17 stoppt, um die Drehung des Hauptmotors 16 anzu­ halten. Gleichzeitig mit dem Anhalten des Hauptmotors 16 bringt die Steuereinheit 18 die Phasendifferenz und die Exzentrizität E auf die mit der Gangart "Schritt" verbun­ denen Anfangswerte zurück.
Wenngleich der oben beschriebene Arbeitsablauf auf der An­ nahme beruht, daß das linke und das rechte Vorderbein 3 und 5 sich konform miteinander und sich auch das linke und das rechte Hinterbein 4 und 6 miteinander konform bewegen, so kann über die Steuertafel 22 jedoch eine Betriebsart einge­ stellt werden, bei der sich zwischen rechten und linken Beinen eine Phasendifferenz ergibt. In diesem Fall schwingt der Pferdekörper 2 drehend um eine Achse in Vorwärtsrich­ tung oder vollzieht eine Rollbewegung, wobei diese Bewegung derjenigen eines echten Pferdes noch weiter angenähert ist. Eine separate Bewegung jedes der vier Beine gestattet also eine Rollbewegung des Pferdekörpers 2.
Echte Pferde besitzen individuelle Eigenschaften, wodurch sie sich hinsichtlich ihrer Bewegung voneinander unter­ scheiden. Folglich läßt sich die Anzahl und der Hub der Schwünge und der Phase nach Wunsch ändern, um individuelle, pferdeähnliche Bewegungen zu erreichen.
Wie oben beschrieben ist, gestattet der erfindungsgemäße Reitsimulator dem Reiter 1, Hilfen für die Auswahl einer gewünschten Gangart zu geben, so daß die Freude beim Reiten ähnlich der wie beim Reiten eines richtigen Pferdes ist und darüber hinaus das Erwerben von Reitkenntnissen möglich ist, die auch zum Korrigieren des Reitens eines richtigen Pferdes dienen.
Bei der obigen Beschreibung des Reitsimulators wird davon ausgegangen, daß es sich bei dem Reiter 1 um einen Anfänger handelt, und daß der Pferdekörper 2 durch einfache durch den Reiter 1 gegebene Hilfen angetrieben wird, die wirkli­ chen Hilfen beim Reiten sind jedoch komplizierter. Zusätz­ lich zu den mit Zügeln und Schenkeln gegebenen Hilfen kann man Hilfen mit den Knien, den Füßen und durch Verschiebung des Schwerpunkts seitens des Reiters vermitteln. Deshalb können verschiedene Detektoren an geeigneten Stellen des Pferdekörpers 2 angebracht werden, um diese zusätzlichen verschiedenen Hilfen zu erfassen. Damit läßt sich ein noch mehr verbesserter Reitsimulator realisieren, wodurch die Änderung der Gehweise, eine Änderung der Richtung und der­ gleichen möglich sind. Solche Detektoren werden unten näher erläutert.
Der Trägermechanismus für den Pferdekörper 2 soll nun an­ hand der Fig. 6 bis 8 erläutert werden.
Der in Fig. 2 dargestellte Pferdekörper 2 besitzt eine Rah­ menstruktur, wie sie in Fig. 6 gezeigt ist, und die durch einen künstlichen Pferdekörper oder durch das Fell eines echten Pferdes verkleidet ist. Die Rahmenstruktur besteht aus einem Rumpf 2 c, einem Kopf 2 d, einem Hals 2 e, einem linken Vorderbein 3 a, einem linken Hinterbein 4 a sowie einem rechten Vorderbein 5 a und einem rechten Hinterbein 6 a, wobei letztere in Fig. 6 jedoch nicht zu sehen sind. Das linke Vorderbein 3 a ist schwenkbar mit seinem unteren Ende an der Exzenterwelle 7 S gelagert, die an der Schwung- Einstelleinrichtung 7 befestigt ist. Das linke Hinterbein 4 a ist mit seinem unteren Ende an dem Unterbau 40 befe­ stigt, der ein Teil des Gestänges 60 ist. Der Unterbau 40 ist schwenkbar an einer Exzenterwelle 8 S der Schwung-Ein­ stelleinrichtung 8 gelagert, was unten näher erläutert wird. Das Gestänge 60 setzt sich zusammen aus dem Unterbau 40, Gelenkstücken 61, 62, 63, 64 und 65 und Stiften 66, 67, 68, 69, 70 und 71 zum Verbinden der Gelenkstücke, und ist über Befestigungselemente 72 und 73 auf einer Unterlage 74 montiert.
Ein zylindrisches Verdrehungs-Absorptionselement 76 aus beispielsweise Gummi und mit einer vorbestimmten Federkon­ stanten ist in eine Verbindung 75 des Rumpfs 2 c, an die das obere Ende des linken Vorderbeins 3 a angebracht ist, einge­ paßt, wie aus Fig. 7 ersichtlich ist. Ein Drehzapfen 74 ist im Mittelabschnitt des Verdrehungs-Absorptionselements 76 aufgenommen, und das obere Ende des linken Vorderbeins 3 a ist drehbar mit dem Drehzapfen 34 verbunden.
Ein ähnliches zylindrisches Verdrehungs-Absorptionselement 78 mit einer vorbestimmten Federkonstanten ist in eine Ver­ bindung 77 des Rumpfs 2 c, an der das obere Ende des linken Hinterbeins 4 a anzuschließen ist, eingepaßt. Der Drehzapfen 35 ist in dem Mittelabschnitt des Verdrehungs-Absorptions­ elements 78 aufgenommen, und das obere Ende des linken Hin­ terbeins 4 a ist mit dem Drehzapfen 35 verbunden.
Wie aus Fig. 7 ersichtlich ist, ist in eine Verbindung 79 des Rumpfs 2 c, an der das obere Ende des rechten Vorder­ beins 5 a anzuschließen ist, ein Verdrehungs-Absorptionsele­ ment 80 eingepaßt, und ein Drehzapfen 36 ist in dem Verdre­ hungs-Absorptionselement 80 aufgenommen. In ähnlicher Weise ist, wie schematisch in Fig. 7 angedeutet, ein Verdrehungs- Absorptionselement 82 sowie ein Drehzapfen 37 in eine Ver­ bindung des Rumpfs 2 c eingepaßt, an die das obere Ende des rechten Hinterbeins 6 a anzuschließen ist.
Bei dem so aufgebauten Pferdekörper-Trägermechanismus wird der Unterbau 40 von dem Gestänge 60 zu jeder Zeit in hori­ zontaler Richtung bewegt, wie aus den Fig. 9, 10 und 11 hervorgeht, und deshalb ist die Neigung R des linken Hin­ terbeins 4 a bezüglich einer vertikalen Linie VL konstant. Bei einer solchen Bewegung wird, selbst wenn der Drehradius der Exzenterwelle 8 S der Schwung-Einstelleinrichtung 8, d.h. die Länge oder der Hub des Schwungs des linken Hinter­ beins 4 a, geändert wird, die Neigung R des linken Hinter­ beins 4 a bezüglich der vertikalen Linie VL konstant gehal­ ten.
Wenn das linke Vorderbein 3 a, das linke Hinterbein 4 a, das rechte Vorderbein 5 a und das rechte Hinterbein 6 a in ge­ trennten Phasen angetrieben werden, wird der Unterbau 40 auch horizontal gedreht, jedoch befinden sich die Drehzap­ fen 34, 35, 36 und 37, die an die jeweiligen Beine ange­ schlossen sind, in verschiedenen Höhen. In anderen Worten: Der Pferdekörper 2 vollzieht eine Rollbewegung (Schwingen um die X-Achse) und eine Stampfbewegung (Schwingen um die Y-Achse). Bei der Stampfbewegung gewährleistet die Schwenk­ bewegung der Drehzapfen ein glattes Schwingen des Rumpfs 2 c des Pferdekörpers 2. Speziell wird bei der Stampfbewegung der Rumpf 2 c gemäß Fig. 8 geneigt, was eine mechanische Verdrehung oder Verzerrung verursacht, jedoch wird diese von den Verdrehungs-Absorptionselementen 76, 78, 80 und 82 absorbiert. Die Federkonstante der Verdrehungs-Absorptions­ elemente 76, 78, 80 und 82 ist vorzugsweise gering, sie muß jedoch so gewählt werden, daß die natürliche Frequenz des Pferdekörper-Trägermechanismus im wesentlichen höher als das Zweifache der Anzahl von Hüben beim Antreiben des Pferdekörpers 2 ist.
Der Pferdekörper-Trägermechanismus gemäß der Erfindung ge­ stattet zusätzlich zu den oben erwähnten Roll- und Stampf­ bewegungen eine Gierbewegung des Pferdekörpers 2, d.h. ein Schwingen um die Z-Achse, was die Bewegung noch mehr derje­ nigen eines echten Pferdes annähert.
Es sei zunächst Bezug auf die Fig. 12 bis 14 genommen. Die Schwung-Einstelleinrichtungen 7 und 8 sollen anhand dieser Figuren erläutert werden. Es sei darauf hingewiesen, daß die Schwung-Einstelleinrichtungen 7 und 8 gleichen Aufbau haben.
Gemäß Fig. 12 und 13 wird das Drehmoment über eine (nicht gezeigte) Riemenscheibe übertragen, die auf der Drehwelle 43 montiert ist, sowie einen (nicht gezeigten) Zeitsteuer­ riemen, der um die Riemenscheibe und eine an der Hauptan­ triebswelle 87 montierte Haupt-Riemenscheibe 86 geschlungen ist. Die Haupt-Antriebswelle 87 erstreckt sich durch einen an der Unterlage 74 fixierten Lagerkasten 88 und ist in La­ gern 89 und 90 innerhalb des Lagerkastens 88 drehbar gela­ gert. Die Haupt-Antriebswelle 87 ist an ihrem einen Ende mit einem Führungsgehäuse 91 versehen, welches drehbar mit der Haupt-Antriebswelle 87 montiert ist. Ein in Vorwärts­ richtung und Rückwärtsrichtung drehbarer Motor 92 ist an dem Führungsgehäuse 91 befestigt, und seine Ausgangswelle 93 trägt ein Antriebs-Kettenrad 94. Ein angetriebenes Ket­ tenrad 96 sitzt auf einer Eingangswelle 98 einer in dem Führungsgehäuse 91 aufgenommenen Schraube 97. Wenn von der Steuereinheit 18 dem Motor 92 Antriebsenergie zugeführt wird, wird der Motor 92 angetrieben, so daß sich das an­ treibende Kettenrad 94 dreht, welches seinerseits das ange­ triebene Kettenrad 96 über die Kette 95 dreht.
Wie in Fig. 14 gezeigt ist, ist ein von einer Führungs­ platte 100 umgebener Gleitblock 99 verschieblich in einer U-förmigen Nut des Führungsgehäuses 91 aufgenommen, und mit dem Gleitblock 99 steht die Schraube 97 in Gewindeeingriff, so daß, wenn das angetriebene Kettenrad 96 von dem Motor 92 gedreht wird, der Gleitblock 99 in axialer Richtung der Schraube 97 linear bewegt wird. Die Schraube 97 ist in einem Schraubenlager 91 a in dem Führungsgehäuse 91 zwischen Flanschen 97 a und 97 b an der Eingangswelle 98 drehbar gela­ gert.
Eine Exzenterwelle 7 S (8 S), die das Vorderbein 4 (das Hin­ terbein 5) trägt, ist an dem Gleitblock 99 befestigt, so daß, wenn der Gleitblock 99 in axialer Richtung der Schraube 97 bewegt wird, die Exzenterwelle 7 S (8 S) in die gewünschte exzentrische Position bezüglich des Drehmittel­ punkts C des Führungsgehäuses 91 um ein Stück H bewegt wer­ den kann.
Wie in Fig. 13 gezeigt ist, ist an dem Führungsgehäuse 91 ein Träger 101 so befestigt, daß er zwei in der Lage ein­ stellbare Grenzschalter 102 und 103 aufnimmt, die dazu die­ nen, auf elektrischem Wege den Bewegungshub des Gleitblocks 99 zu begrenzen. Der Gleitblock 99 ist mit einem Taster 104 zum Betätigen der Grenzschalter 102 und 103 versehen. Wenn sich bei diesem Aufbau der Gleitblock 99 vom Drehmittel­ punkt des Führungsgehäuses 91 in axialer Richtung der Schraube 97 fortbewegt, gelangt der Taster 104 in Anlage an dem Grenzschalter 102, der ein Betätigungssignal erzeugt. In diesem Zustand ist der größtmögliche Schwung erzielbar.
Wenn die Exzenterwelle 7 S (8 S) in die Stellung bewegt wird, die dem Drehmittelpunkt des Führungsgehäuses 91 am nächsten liegt, betätigt der Taster 104 den Grenzschalter 103, wo­ durch ein Betätigungssignal erzeugt wird. Dann ist der kleinstmögliche Schwung erzielbar.
Wie aus Fig. 12 hervorgeht, ist die Haupt-Antriebswelle 87 an ihrem anderen Ende mit einem drei Elektroden aufweisen­ den Schleifring 105 versehen, bei dem eine Elektrode für die Zufuhr von Antriebsstrom von der Steuereinheit 18 zu dem Motor 92 dient, während zwei Elektroden zur Übertragung von Betätigungssignalen von den Grenzschaltern 102 und 103 zu der Steuereinheit 18 dienen. Wie in Fig. 14 zu sehen ist, sind Bürsten 106 A, 106 B und 106 C für die elektrische Verbindung mit den jeweiligen Elektroden des Schleifrings 105 an einem Schleifringgehäuse (nicht dargestellt) befe­ stigt und sind elektrisch mit der Steuereinheit 18 verbun­ den. Obschon nicht dargestellt, sind Kabel für die Verbin­ dung zwischen den Elektroden des Schleifrings 105, dem Mo­ tor 92 und den Grenzschaltern 102 und 103 vorgesehen, die durch einen hohlen Abschnitt der Haupt-Antriebswelle 87 laufen.
Die Schwung-Einstelleinrichtung 7 (8) nach obiger Beschrei­ bung arbeitet wie folgt: Wenn über den Einstellschalter auf der Steuertafel 22 eine Schrittweise des Pferdekörpers 3 ausgewählt ist, wählt die Steuereinheit 18 Anzahl und Hub des Schwungs in vertikaler und Längsrichtung des Pferdekör­ pers 2 nach Maßgabe der ausgewählten Betriebsart in der elektrischen Schaltung aus.
Nachdem die obige Anfangs-Einstellung fertig ist, veranlaßt das Herabdrücken eines (nicht gezeigten) Startschalters den Hauptmotor 16 zu drehen, so daß sich die Drehwellen 43 (44) drehen und das Drehmoment zu der Haupt-Antriebswelle 87 der Schwung-Einstelleinrichtung 7 (8) übertragen wird.
Wenn das Führungsgehäuse 91 zusammen mit der Haupt-An­ triebswelle 87 gedreht wird und wenn der Antriebsstrom von der Steuereinheit 18 durch den Schleifring 105 dem Motor 92 zugeführt wird, wird dieser entsprechend dem Antriebsstrom gedreht und dreht seinerseits über das antreibende Ketten­ rad 94, die Kette 95 und das angetriebene Kettenrad 96 die Schraube 97. Wenn die Schraube 97 gedreht wird, bewegt sich der Gleitblock 99, der im Gewindeeingriff mit der Schraube 97 steht, in axialer Richtung der Schraube 97, so daß die Exzenterwelle 7 S (8 S), die an dem Gleitblock 99 befestigt ist, in ihrer Exzentrizität um ein Stück verschoben wird, welches dem Antriebshub seitens des Motors 92 entspricht.
Während dieser Gleitbewegung des Gleitblocks 99 wird der an dem Gleitblock 99 befestigte Taster in Berührung mit den Grenzschaltern 102 und 103 gebracht, die Betätigungssignale erzeugen. Diese wiederum werden in die Steuereinheit 18 eingegeben, um ein Anhalten des Motors oder ein Antreiben des Motors 92 in Rückwärtsrichtung zu veranlassen.
Im Ergebnis wird das Vorderbein 3 (Hinterbein 4) im Ver­ hältnis zu der Exzentrizität der Exzenterwelle 7 S (8 S) ge­ schwungen, und folglich wird der Pferdekörper 2 in vertika­ ler Richtung und in Längsrichtung mit einem Schwung-Hub be­ wegt, der der oben erwähnten Exzentrizität entspricht. Der Hub des Schwungs bestimmt sich durch die eingestellten Po­ sitionen der Grenzschalter 102 und 103.
Der Pferdekörper 2 mit dem obigen Aufbau schwingt abhängig von der Drehzahl der Haupt-Antriebswelle 87 und bewegt sich in vertikaler und Längsrichtung abhängig von der Exzentri­ zität der Exzenterwelle 7 S (8 S). Damit können Anzahl und Hub des Schwungs bei dem Schreitbetrieb des Pferdekörpers 2 separat eingestellt werden. Während der Bewegung des Pfer­ dekörpers 2 kann der Motor 92 unter der Steuerung der Steuereinheit 18 angetrieben werden, um den Hub des Schwungs des Pferdekörpers 2 nach Wunsch einzustellen, so wie auch die Anzahl der Schwünge nach Wunsch eingestellt werden kann.
Obschon zwei Grenzschalter 102 und 103 bei der obigen Aus­ führungsform verwendet werden, läßt sich die Anzahl der Grenzschalter erhöhen, und auch die Anzahl der Elektroden an dem Schleifring 105 läßt sich erhöhen, um eine feinere Einstellung des Schwungs zu erreichen.
Die um das antreibende Kettenrad 94 und das angetriebene Kettenrad 96 geführte Kette 95 kann durch einen Riemen er­ setzt werden, z.B. einen Flachriemen, einen V-Riemen oder einen Zahnriemen, aber auch durch ein Zahnrad, z.B. ein Spurrad, ein Kegelrad oder ein Schneckenrad.
Als nächstes werden anhand der Fig. 15 und 16 die Phasen- Einstelleinrichtungen 11 und 12 beschrieben. Die Phasen- Einstelleinrichtungen 11 und 12 haben denselben Aufbau, so daß hier stellvertretend lediglich die Phasen-Einstellein­ richtung 11 beschrieben wird.
Wie aus Fig. 15 hervorgeht, ist die durch die Riemenscheibe 47 gesteckte Scheibenwelle (oder Antriebswelle) 48 drehbar in einem Lager 111 gelagert, das in einem an der Unterlage 74 befestigten Lagerhalter 110 vorgesehen ist. Die Schei­ benwelle 48 ist außerdem in einem in einem Zahnradgehäuse 112 vorgesehenen Lager 113 A drehbar gelagert. Das Zahnrad­ gehäuse 112 umschließt ein mit der Scheibenwelle 48 verbun­ denes Antriebszahnrad 114, ein mit der Drehwelle (oder Ab­ triebswelle) 43 verbundenes Abtriebszahnrad 115 und Zwi­ schenräder 116 und 117, die mit dem Antriebszahnrad 114 und dem Abtriebszahnrad 115 kämmen. Die Zwischenräder 116 und 117 sind drehbar in in dem Getriebegehäuse 112 befindlichen Lagern 118 und 119 gelagert, so daß die Zwischenräder 116 und 117 um ihre gemeinsame Achse drehbar sind und um die gemeinsame Achse der Scheibenwelle 48 und der Drehwelle 43 umlaufen können. Damit dient das Zahnradgehäuse 112 als La­ ger für die Zwischenräder 116 und 117 sowie das An­ triebszahnrad 114 und das Abtriebszahnrad 115, wobei die Zwischenräder 116 und 117 zusammenwirkend ein Differential­ getriebe bilden.
Die Drehwelle 43 ist in einem in dem Zahnradgehäuse 112 vorhandenen Lager 113 B drehbar gelagert und ist weiterhin drehbar in einem Lager 122 gelagert, welches in einem an der Unterlage 74 in der Nähe des Zahnradgehäuses 112 fixierten Lagerhalter 121 vorgesehen ist.
An einer Stirnseite des Zahnradgehäuses 112 ist benachbart zu dem Lagerhalter 121 ein Kettenrad 123 befestigt, und wie aus Fig. 16 hervorgeht, ist um das Kettenrad 123 eine Kette 124 geführt. Die Kette 124 ist auch um ein Kettenrad 126 einer Getriebegehäuse-Antriebseinheit geführt (Zwischenrad­ lager-Antriebseinheit 125), die auf der Unterlage 74 mon­ tiert ist. Die Getriebegehäuse-Antriebseinheit 125 beinhal­ tet einen mit einer Bremse ausgestatteten Umkehrmotor 127 und einen (nicht gezeigten) Drehzahluntersetzer. Der Motor 127 ist elektrisch an die Steuereinheit 18 angeschlossen. Wenn bei dieser Anordnung Antriebsstrom von der Steuerein­ heit 16 an den Motor 127 geführt wird, wird das Kettenrad 126 über den Drehzahluntersetzer gedreht, und das über die Kette 124 übertragene Drehmoment dreht das Kettenrad 123 und folglich das Getriebegehäuse 112. Wenn dieses Getriebe­ gehäuse 112 gedreht wird, drehen sich die Zwischenräder 116 und 117 auf ihrer gemeinsamen Achse und laufen um die ge­ meinsame Achse der Scheibenwelle 48 und der Drehwelle 43 um, wobei sie eine Differenz im Drehwinkel oder eine Pha­ sendifferenz zwischen der Scheibenwelle 48 und der Dreh­ welle 43 hervorrufen.
Um den Drehwinkel des Getriebegehäuses 112 einzustellen, sind an einem (nicht gezeigten) Grenzschalter-Tragarm zwei Grenzschalter 130 und 131 befestigt, und zwei Schaltklauen 132 und 133 sind in ihrer Stellung verstellbar am Außenum­ fang des anderen Endes des Getriebegehäuses 112 angebracht, um die Grenzschalter 130 und 131 zu betätigen, wie aus Fig. 15 ersichtlich ist. Die Grenzschalter 130 und 131 sind elektrisch mit der Steuereinheit 18 verbunden, und wenn das Getriebegehäuse 112 gedreht wird, gelangen sie in Berührung mit den Schaltklauen 132 und 133, um an die Steuereinheit 18 ein Signal zu geben, durch das die Zufuhr von Strom zu dem Motor der Getriebegehäuse-Antriebseinheit 125 gestoppt wird. In anderen Worten: Der Drehwinkel des Getriebegehäu­ ses 112 wird abhängig von der eingestellten Position der Schaltklauen 132 und 133 festgelegt, und diesmal wird die Bremse betätigt, um die Drehung des Motors zu begrenzen, so daß sich die Drehposition des Getriebegehäuses 112 festle­ gen läßt.
Die Phasen-Einstelleinrichtung 11 arbeitet wie folgt: Wenn der Reiter 1 auf dem Pferdekörper 2 reitet und eine Hilfe gibt, z.B. eine Schenkelhilfe, generiert die Steuereinheit 18 ein Phasen-Einstellsignal, um Antriebsstrom von der Steuereinheit 18 an den Motor der Getriebegehäuse-An­ triebseinheit 125 zu geben. Als Folge wird der Motor ge­ dreht und veranlaßt ein Drehen des Kettenrads 126 über den Drehzahluntersetzer, und es wird ein Drehmoment über die Kette 124 auf das Kettenrad 123 übertragen, beispielsweise im Uhrzeigersinn, so daß das Getriebegehäuse 112 im Uhrzei­ gersinn gedreht wird. Wenn sich das Getriebegehäuse 112 in der genannten Richtung dreht, wird die Schaltklaue 133 in Anlage mit dem Grenzschalter 131 gebracht, der für die Steuereinheit 18 ein Signal erzeugt, aufgrund dessen die Steuereinheit die Stromzufuhr zu dem Motor der Antriebsein­ heit 18 stoppt. Im Ergebnis wird der Motor von der Bremse blockiert, und die Drehung des Getriebegehäuses 112 wird in dieser Stellung angehalten.
Wenn die eingestellte Position der Schaltklaue 132 bezüg­ lich des Grenzschalters 130 sich im Ursprung befindet, wo die Phasendifferenz zwischen der Scheibenwelle 48 und der Drehwelle 43 Null beträgt, und die eingestellte Position der Schaltklaue 133 bezüglich des Grenzschalters 131 vom Ursprung um 30 Grad versetzt ist, wobei das Zahnverhältnis des Antriebszahnrads 114 zu dem Abtriebszahnrad 115 des sich aus den Zahnrädern 114 und 115 und den Zwischenrädern 116 und 117 zusammensetzenden Differentialgetriebemechanis­ mus 1:1 besteht, wird das Getriebegehäuse 112 an einer Stelle angehalten, die gegenüber dem Ursprung um 30 Grad verdreht ist, und die Differenz des Drehwinkels oder die Phasendifferenz der Drehwelle 43 gegenüber der Scheiben­ welle 48 beträgt 30 Grad, wobei die Drehwelle 43 der Schei­ benwelle 48 um 60 Grad im Uhrzeigersinn vorläuft. Dies re­ sultiert aus der Kombination der Drehung der Zwischenräder 116 und 117 auf ihrer gemeinsamen Achse und deren Umdrehung um die gemeinsame Achse von Scheibenwelle 48 und Drehwelle 43. Das Getriebegehäuse 112 kann gedreht werden, wenn die Scheibenwelle 48 sich dreht oder wenn sie stillsteht.
Wie aus der obigen Beschreibung ersichtlich ist, kann die Phasen-Einstelleinrichtung 11 die Phasendifferenz der Dreh­ welle 43 gegenüber der Scheibenwelle 48 nach Wunsch ver­ stellen, und zwar in Übereinstimmung mit der Lage der Schaltklaue 133. Damit lassen sich Phasendifferenzen der Phasen-Einstelleinrichtungen für die jeweiligen Beine des Pferdekörpers 2 in Übereinstimmung mit den Bewegungen eines echten Pferdes einstellen, so daß sich der Pferdekörper 2 wie ein echtes Pferd bewegt.
Obschon bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel zwei Grenzschalter 130 und 131 und zwei Schaltklauen 132 und 133 zum Einstellen des Drehwinkels des Getriebegehäuses 112 vorgesehen sind, kann man die Anzahl von Grenzschaltern und Schaltklauen erhöhen, um eine feinere Einstellung der Dif­ ferenz des Drehwinkels der Drehwelle 43 bezüglich der Scheibenwelle 48 zu erreichen.
Weiterhin kann anstelle der Kette 124 zur Übertragung des Drehmoments zwischen den Kettenrädern 126 und 123 ein Rie­ men, z.B. ein Flachriemen, ein V-Riemen oder ein Zahnrie­ men, oder aber ein Zahnrad, z.B. ein Spurrad, ein Kegelrad oder ein Schneckenrad, verwendet werden. Die Energiequelle für die Getriebegehäuse-Antriebseinheit 125 kann ein pneu­ matischer oder hydraulischer Zylinder anstelle des Elektro­ motors sein.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf Fig. 17 das System zum Reittraining beschrieben.
Wie in Fig. 17 gezeigt ist, trägt der Pferdekörper 2 auf dem Rücken einen Sattel 31 und rechts und links jeweils einen Steigbügel 32, auf denen der auf dem Sattel 31 sitzende Reiter seine Füße abstützt. In dem Rücken des Pferdekörpers 2 befinden sich Sattellast-Sensoren 25 a, 25 b und 25 c zum Ermitteln der Last des Sattels 31, des Gewichts des Reiters 1 und einer Belastung, die durch Gewichtsverla­ gerung des Reiters 1 verursacht wird. Die Detektoren geben abhängig von der ermittelten Last oder Belastung Detektor­ signale aus. Die Sattellast-Sensoren 25 a, 25 b und 25 c be­ stehen aus piezoelektrischen Elementen oder Dehnungsstrei­ fen. Anstatt drei Sattellast-Sensoren 25 a, 25 b und 25 c kann man auch eine erhöhte Anzahl von Sensoren vorsehen, um ein feineres Erfassen der Lasten oder Belastungen zu ermögli­ chen. Der linke und der rechte Steigbügel 32 sind mit Steigbügellast-Sensoren 26 a und 26 b in Form piezoelektri­ scher Elemente versehen, um durch die Beine des Reiters 1 aufgebrachte Lasten zu erfassen.
Der Zügel 33 ist am Kopf 2 a des Pferdekörpers 2 angebunden, und der Kopf 2 a besitzt Kopfsensoren 27 a, 27 b, 27 c, 27 d und 27 e in Form von Grenzschaltern. Die Kopfsensoren 27 a bis 27 e entsprechen den Zügelsteuer-Detektoren 19, die eingangs beschrieben wurden, und sie dienen zum Feststellen der Kraft, die auf die Zügel 33 an mehreren Stellen aufgebracht werden, wenn die Zügel 33 angezogen werden. Die Detektoren liefern Detektorsignale, die Betrag und Richtung der Kraft entsprechen. Der Pferdekörper 2 besitzt eine Verbindung zwischen dem Kopf 2 a und dem Hals, die derart ausgebildet ist, daß sie ansprechend auf die bei Anziehen der Zügel 33 entstehende Kraft beweglich ist. Hals-Sensoren 28 a und 28 b in Form von Grenzschaltern befinden sich rechts und links von der Verbindung und dienen zum feststellen der Kraft, die auf die Verbindung ausgeübt wird. Sie geben Sensor­ signale entsprechend der ermittelten Kraft aus.
Der Pferdekörper 2 ist darüber hinaus auf der rechten und auf der linken Seite des Unterleibs 2 b mit Unterleibssenso­ ren 29 a, 29 b, 29 c und 29 d in Form von Grenzschaltern ausge­ stattet. Diese Unterleibssensoren 29 a bis 29 d entsprechen den eingangs erwähnten Schenkelbewegungsdetektoren 20 und dienen zum Erfassen von durch Schenkeldruck des Reiters 1 gegebenen Hilfen an den Fersen und an den Innenseiten der Knie, ungeachtet des Körperbaus des Reiters 1.
Als nächstes soll anhand der Fig. 18 bis 20 der Mechanismus zum Tragen des Sattels 31 und zum Übertragen der Sattellast an die Sattellast-Sensoren 25 a, 25 b und 25 c und zum Abta­ sten der Sattelbelastung beschrieben werden.
Wie in Fig. 18 gezeigt ist, wird der auf dem Rücken des Pferdekörpers 2 aufliegende Sattel 31 individuell an drei Punkten eines vorderen Sattelträgers 164 abgestützt, der an ein Paar Wirbelsäulen-Platten 163 A und 163 B des Pferdekör­ pers 2 über eine Rückenplatte 161 befestigt ist, wobei die Rückenplatte in ihrer Kontur etwa dem Rücken eines echten Pferdes entspricht. Weiterhin wird der Sattel abgestützt durch ein Paar hintere Sattelträger 165 und 166, die symmetrisch bezüglich der Wirbelsäulen-Platten 163 A und 163 B über ein Paar Rückenplatten 162 A und 162 B angeordnet sind. Der vordere Sattelträger 164 und die hinteren Sattel­ träger 165 und 166 sind so konstruiert, daß sie sich ledig­ lich in vertikaler Richtung frei bewegen können. Um ein Herabfallen des Sattels 31 vom Rücken des Pferdekörpers 2 während der Körperbewegung zu verhindern, ist ein (nicht gezeigter) Sattelgurt ähnlich wie bei einem echten Pferd vorhanden, durch den der Sattel 31 an einem Sattelgurtträ­ ger 167 fixiert wird, der mit den Wirbelsäulenplatten 163 A und 163 B verbunden ist.
Wie aus Fig. 19 hervorgeht, umfaßt der vordere Sattelträger 164 drei Führungsstangen 168, 169 und 170, von denen jede lediglich in vertikaler Richtung frei beweglich ist, um die vertikal über den Sattel 31 auf den Sattellast-Sensor 25 a aufgebrachte Belastung korrekt zu übertragen. Die linke und die rechte Führungsstange 168 und 169 dienen dazu, die Nei­ gung in Richtung links und in Richtung rechts zu Null zu machen. Die mittlere Führungsstange 170 ist an ihrem unte­ ren Abschnitt mit einer Lasteinstelleinrichtung 171 ausge­ stattet, die es erlaubt, die Länge der Führungsstange 170 und somit die darauf aufgebrachte Last einzustellen. Unter­ halb der Lasteinstelleinrichtung 171 der mittleren Füh­ rungsstange 170 befindet sich ein Lastsensorträger 172, der fest zwischen den Wirbelsäulenplatten 163 A und 163 B gehal­ ten wird, und an der Oberseite des Lastsensorträgers 172 ist der Sattellast-Sensor 25 a montiert. Damit läßt sich die Vertikallast, die auf den vorderen Abschnitt des Sattels 31 einwirkt, mit Hilfe des Sattellast-Sensors 25 a über die Rückenplatte 161 erfassen.
Fig. 20 zeigt die hinteren Sattelträger 165 und 166 im De­ tail. Ein Paar vertikaler Führungsstangen 173 und 174 sind symmetrisch bezüglich der Wirbelsäulenplatten 163 A und 163 B an den Rückenplatten 162 A bzw. 162 B montiert. Diese Füh­ rungsstangen 173 und 174 sind lediglich in vertikaler Rich­ tung frei beweglich. Ein Verdrehungspuffer 175 findet sich zwischen den Rückenplatten 162 A und 162 B, um die Verdrehung in Querrichtung zu absorbieren und so ein gegenseitiges Stören der Führungsstangen 173 und 174 zu verhindern. Die Führungsstange 173 besitzt in ihrem unteren Abschnitt eine Lasteinstelleinrichtung 176, die genauso aufgebaut ist, wie die Lasteinstelleinrichtung 171. Sie dient zur Einstellung der Länge der Führungsstange 173 und damit der auf sie einwirkenden Last. Die Führungsstange 174 ist ebenfalls in ihrem unteren Abschnitt mit einer Lasteinstelleinrichtung 177 ähnlich der obengenannten Lasteinstelleinrichtung 176 ausgestattet. Unter diesen Lasteinstelleinrichtungen 176 und 177 befinden sich Lastsensorträger 178 und 179, die an den Wirbelsäulenplatten 163 A und 163 B fixiert sind, um auf sich die Sattellast-Sensoren 25 b und 25 c aufzunehmen. Damit kann eine auf den hinteren Abschnitt des Sattels 31 einwir­ kende vertikale Belastung von den Sattellast-Sensoren 25 b und 25 c über die Rückenplatten 162 A und 162 B erfaßt werden.
Mit dieser Sattellast-Erfassungsanordnung wird, wenn die periodische Belastung in vertikaler Richtung, einschließ­ lich des Gewichts des Reiters, auf die Sattellast-Sensoren 25 a, 25 b und 25 c entsprechend der Anzahl von Schwüngen, mit denen der Pferdekörper 2 angetrieben wird, einwirkt, die Belastung durch die Sattellast-Sensoren 25 a, 25 b und 25 c erfaßt und in Form von elektrischen Signalen in die Steuereinheit 18 eingegeben.
Im folgenden wird die Zügelsteuer-Detektoreinrichtung an­ hand der Fig. 21, 22, 23 und 24 beschrieben.
Wie in den Fig. 21 und 22 gezeigt ist, ist ein Paar von Kopfplatten 181 und 182 entsprechend der Kopfform eines echten Pferdes vorgesehen, wobei jede Platte einen Maulab­ schnitt 183 aufweist. Horizontal in und zwischen den Maul­ abschnitten 183 befindet sich ein stabförmiges Element 184, durch dessen Enden Ringe 185 und 186 geführt sind. Die Ringe 185 und 186 sind mit den Enden des rechten und des linken Zügelabschnitts 33 R und 33 L verbunden, wobei die an­ deren Zügelenden miteinander über eine Schnalle oder der­ gleichen verbunden sind, so daß gemäß Fig. 2 ein durchge­ hender Zügel 33 gebildet ist. Eine dicke plattenähnliche Unterlage 187 befindet sich in horizontaler Lage zwischen den Kopfplatten 181 und 182. Vertikal befestigt an der Un­ terlage 183 ist ein zylindrischer Drehzapfen 188 mit einem Schaftabschnitt 189, der drehbar in der Unterlage 187 auf­ genommen ist. Damit ist der Drehzapfen 188 von der Unter­ lage 187 drehbar um den Schaftabschnitt 189 aufgenommen.
An dem Mittelabschnitt des Gebißstücks 184 ist eine Welle 190 befestigt, die sich von dem Stück 184 aus horizontal in einem rechten Winkel dazu erstreckt. Die Welle 190 er­ streckt sich verschieblich durch den Drehzapfen 188 und be­ sitzt einen Abschnitt, der sich über den Drehzapfen 188 hinaus nach außen erstreckt und auf dem eine Hülse 191 sitzt. Die Welle 190 ist von einer Feder 192 umgeben, die mit einem Ende an dem Teil 184 befestigt und mit dem ande­ ren Ende an dem Drehzapfen 188 festgemacht ist, um zwischen diesen Teilen in zusammengepreßtem Zustand gehalten zu wer­ den. Deshalb übt die Feder 192 normalerweise eine Druck­ kraft aus, durch die das Teil 184 von dem Drehzapfen 188 fortgedrückt wird, und wenn die Zügelabschnitte 33 R und 33 L von dem Reiter 1 gleichzeitig angezogen werden, kann das Teil 184 in Richtung auf den Drehzapfen 188 gegen die Kraft der Feder 192 versetzt werden. Die Hülse 191 dient als An­ schlag für die Versetzung des Teils 184 in Vorwärtsrichtung des Pferdekörpers 2, veranlaßt durch die Druckkraft der Fe­ der 192.
Gemäß Fig. 24 ist ein Träger 193 mit einem konvexen Ab­ schnitt an der oberen Stirnfläche des Drehzapfens 188 mon­ tiert, und die Sensoren 27 a, 27 b und 27 c in Form von Grenz­ schaltern sind in ihrer Stellung einstellbar von dem Träger 193 getragen, wie in Fig. 21 zu sehen ist. Die Hülse 191 ist mit einem Stift 194 ausgestattet, der sich im rechten Winkel bezüglich der Achse der Hülse 191 nach außen er­ streckt, um als Betätigungselement für die Sensoren 27 a und 27 c zu fungieren. Die äußere Umfangsfläche der Hülse 191 dient als Betätigungselement für den Sensor 27 b.
Wenn bei dieser Ausgestaltung beide Zügelabschnitte 33 R und 33 L gelockert sind, befindet sich die Stirnseite der Hülse 191 in Anlage mit dem Drehzapfen 188, und das Teil 186 be­ findet sich in seiner vordersten Stellung. Zu dieser Zeit befindet sich der Stift 194 an der Hülse 191 in Berührung mit dem Sensor 27 a, der an die Steuereinheit 18 ein Signal gibt, so daß die Steuereinheit 18 den gelockerten Zustand der Zügelabschnitte 33 R und 33 L feststellen kann. Wenn der Reiter 1 beide Zügelabschnitte 33 R und 33 L gleichzeitig mit mäßiger Kraft anzieht, verlagert sich die Welle 190 gering­ fügig nach hinten, so daß der Stift 194 von dem Fühlbereich des Sensors 27 a fortbewegt wird. Wenn dies geschieht, wird die Signalausgabe durch den Sensor 27 a unterbrochen, so daß die Steuereinheit 18 den Pferdekörper 2 so steuern kann, daß eine Bewegung veranlaßt wird, z.B. eine Bewegung kon­ stanter Geschwindigkeit. Wenn anschließend die beiden Zü­ gelabschnitte 33 R und 33 L gleichzeitig kräftiger angezogen werden, wird der Sensor 27 b von der Hülse 191 betätigt und gibt an die Steuereinheit 18 ein Signal, so daß diese das straffere Anziehen der Zügelabschnitte 33 R und 33 L fest­ stellt. Bei Erhalt dieses Signals steuert die Steuereinheit 18 die Bewegung des Pferdekörpers 2 zum Beispiel so, daß eine Verzögerung erfolgt. Wenn beide Zügelabschnitte 33 R und 33 L noch stärker gleichzeitig angezogen werden, als es zum Einleiten der genannten Verzögerung erforderlich ist, wird der Stift 194 in Berührung mit dem Sensor 27 c ge­ bracht, so daß dieser an die Steuereinheit 18 ein Signal gibt, aufgrund dessen die Steuereinheit 18 die Bewegung des Pferdekörpers 2 abbremst.
Wenn der Reiter 1 erneut die Zügelabschnitte 33 R und 33 L losläßt, veranlaßt die Druckkraft der Feder 192, daß das Teil 184 in die vorderste Stellung versetzt wird, wobei die Hülse 191 in Anlage mit dem Drehzapfen 188 kommt, der als Anschlag dient.
Wenn der Sensorträger 193 an dem Drehzapfen 188 befestigt ist, veranlaßt eine Drehung des Drehzapfens 88 keine Ände­ rung der Lagebeziehung der Sensoren 27 a, 27 b und 27 c bezüg­ lich der Hülse 191 und des Stift 194, und es wird lediglich die lineare Bewegung in Längsrichtung durch die Welle 190 wirksam.
Wie aus den Fig. 22, 23 und 24 ersichtlich ist, ist an der unteren Stirnseite des Drehzapfens 188 in der Unterlage 187 eine Scheibe 195 geeigneter Dicke befestigt. Die Scheibe 195 besitzt in ihrer Bodenfläche ein sich in Längsrichtung des Pferdekörpers 2 erstreckende Nut 196. Eine Stabfeder 197 ist mit einem Ende in die Nut 196 eingesetzt. Ein Fe­ derhalter 198, der das andere Ende der Feder 197 hält, ist an der Bodenfläche der Unterlage 187 befestigt. Der Feder­ halter 198 ist mit seinem distalen Ende 198 a rechtwinklig nach unten gebogen, und das andere Ende der Feder 197 ist an dem gebogenen Abschnitt 198 a fixiert. Wenn beide Zügel­ abschnitte 33 R und 33 L gelockert sind, hat die Feder 197 die Wirkung, eine Druckkraft auszuüben, welche den Dreh­ zapfen 188 in einer vorbestimmten Winkelstellung hält, um das Teil 184 in der neutralen Stellung zu halten, wobei keine Schwenkbewegung nach rechts oder nach links erfolgt.
Wenn einer der Zügelabschnitte 33 R und 33 L betätigt wird, um den Drehzapfen 188 zu drehen und folglich die Feder 197 auszulenken, gelangt der ausgelenkte Abschnitt der Feder 197 in Berührung mit den als Grenzschalter ausgebildeten Sensoren 27 d und 27 e, die lagegerecht an der Bodenfläche der Unterlage 187 montiert sind.
Wenn bei dieser Ausgestaltung einer der Zügelabschnitte 33 R und 33 L betätigt wird, um eine Zügel-Steuerkraft auf das Teil 184 auszuüben, wird der Drehzapfen 188 entweder nach rechts oder nach links gedreht, und folglich wird auch die Scheibe 195 gedreht und veranlaßt eine Auslenkung der Feder 197, während dann, wenn beide Zügelabschnitte 33 R und 33 L gelockert sind, die Druckkraft der Feder 197 veranlaßt, daß der Drehzapfen 188 in einer vorbestimmten neutralen Stel­ lung verharrt.
Wenn bei der oben erläuterten Anordnung der Zügelabschnitt 33 R stark angezogen wird, dreht sich der Drehzapfen 188 im Uhrzeigersinn gegen die Druckkraft der Feder 197, was ein Auslenken der Feder 197 zur Folge hat, und der ausgelenkte Abschnitt der Feder gelangt in Berührung mit dem Sensor 27 d, so daß dieser ein Signal an die Steuereinheit 18 lie­ fert. Die Steuereinheit 18 empfängt dieses Signal und stellt dadurch den angezogenen Zustand des Zügelabschnitts 33 R fest, um das Niveau der Reittechnik des Reiters anhand eines Reittechnik-Auswertungssystems zu berechnen, welches unten näher erläutert wird. Wenn der andere Zügelabschnitt 33 L stark angezogen wird, wird der Drehzapfen 188 im Gegen­ uhrzeigersinn gegen die Kraft der Feder 197 verdreht, was ein Auslenken der Feder 197 zur Folge hat, so daß der aus­ gelenkte Abschnitt der Feder in Berührung mit dem Sensor 27 e gelangt und dieser ein Ausgangssignal an die Steuerein­ heit 18 liefert, die somit den angezogenen Zustand des Zü­ gelabschnitts 33 L feststellt. Wenn die Zügelabschnitte 33 R und 33 L losgelassen werden, veranlaßt die Druckkraft der Feder 197 den Drehzapfen 188, in die neutrale Stellung zu­ rückzukehren.
Da die Sensoren 27 a, 27 b und 27 c in ihrer Stellung justier­ bar sind, können sie an Stellen angeordnet werden, die sich für die Zügel-Steuerkraft des Reiters 1 eignet.
Fig. 25 zeigt anhand eines Blockdiagramms das Trainings­ system für das Reiten. Wie oben erwähnt, erfassen die Sat­ tellast-Sensoren 25 a, 25 b und 25 c die Last des Sattels 31, das Gewicht des Reiters 1 und diejenige Belastung, die durch Gewichtsverlagerung des Reiters 1 hervorgerufen wird, und sie geben Detektorsignale abhängig von der ermittelten Last oder Belastung ab. Diese Signale sind analogsignale und müssen, um für einen Mikrocomputer 201 akzeptierbar zu sein, in digitale Signale umgesetzt werden, damit der Mikrocomputer das Niveau der Reittechnik ermitteln kann. Deshalb sind die Sattellast-Sensoren 25 a, 25 b und 25 c über einen Analog/Digital-Umsetzer (ADU) 202 mit dem Mikrocompu­ ter 201 verbunden.
Die Steigbügellast-Sensoren 26 a und 26 b, die die von den Beinen des Reiters 1 auf die Steigbügel aufgebrachte Last erfassen, liefern ebenfalls Analogsignale, so daß die Steigbügellast-Sensoren 26 a und 26 b über einen ADU 203 an den Mikrocomputer 201 angeschlossen sind. Da die Kopfsenso­ ren 27 a bis 27 e digitale Signale liefern, können sie direkt an den Mikrocomputer 201 gegeben werden. Die Halssensoren 28 a und 28 b sowie die Unterleibssensoren 29 a bis 29 d lie­ fern ebenfalls digitale Signale, die direkt an den Mikro­ computer 201 gegeben werden können.
Der Mikrocomputer 201 enthält einen RAM zur Speicherung verschiedener Daten und eine CPU zur Eingabe von Detektor­ signalen von verschiedenen Sensoren und zur Berechnung und Auswertung des Niveaus der Reittechnik des Reiters 1 in Ab­ hängigkeit dieser Signale. Die CPU ist mit einer Anzeige­ einheit verbunden, zum Beispiel einem Bildprozessor in Ver­ bindung mit einer Bildröhre, einem Sprachumsetzer 205 und einem Drucker 206 zur Darstellung des ermittelten Lei­ stungsniveaus beim Reiten des Reiters 1.
Anhand der Fig. 26 soll nun das Trainingssystem für das Reiten beschrieben werden.
Bevor der Ablauf beim Berechnen des Leistungsniveaus beim Reiten gemäß Fig. 26 gestartet wird, wird ein zusammenge­ setzter Wert der Ausgangssignale von den Sattellast-Senso­ ren 25 a, 25 b und 25 c ohne den Reiter 1 auf dem Sattel 31 in dem RAM gespeichert, so daß das Leergewicht des Sattels 31 ermittelt wird.
Im Schritt S 1 des Flußdiagramms in Fig. 26 wird die Gangart des Pferdekörpers 2 beispielsweise auf "Schritt" einge­ stellt, was über einen Einstellschalter auf der Steuertafel 22 geschieht. Dann sitzt der Reiter 1 auf dem Sattel 31 auf, wobei seine Füße auf dem linken und dem rechten Steig­ bügel 32 ruhen. Wenn in diesem Zustand der Reiter 1 über seine Schenkel eine Hilfe gibt, liefert die Steuereinheit 18 ein Antriebs-Befehlssignal entsprechend der Gangart "Schritt" an den Wechselrichter 17, um den Pferdekörper 2 in Gang zu setzen. Wenn im Schritt S 2 die Zügel 33 betätigt werden, werden abhängig vom Betrieb der Zügel 33 Detektor­ signale von den Kopfsensoren 27 a bis 27 e und von den Hals­ sensoren 28 a und 28 b eingegeben. Im Schritt S 3 werden De­ tektorsignale von den Unterleibssensoren 29 a bis 29 d abhän­ gig von der dem Pferdekörper 2 über die Schenkel des Rei­ ters 1 gegebenen Hilfen eingegeben. Im Schritt S 4 werden die Last des Sattels 31, das Gewicht des Reiters 1 und die durch Gewichtsverlagerung des Reiters 1 bewirkten Belastun­ gen erfaßt, und die Sattellast-Sensoren 25 a, 25 b und 25 c liefern abhängig von der ermittelten Last und den ermittel­ ten Belastungen Detektorsignale. Im Schritt S 5 wird die von den Füßen des Reiters 1 aufgebrachte Last erfaßt, und von den Steigbügellast-Sensoren 26 a und 26 b kommende Detektor­ signale werden abhängig von der ermittelten Last eingege­ ben.
Im Schritt S 6 werden die Detektorsignale, die von den Kopf­ sensoren 27 a bis 27 e und von den Halssensoren 28 a und 28 b abhängig von der Zügelparade gelieferten Detektorsignale und die von den Unterleibssensoren 29 a bis 29 d gelieferten Detektorsignale kombiniert, und Daten bezüglich der Kombi­ nation der verschiedenen Hilfen für das Starten, das Be­ schleunigen, das Verzögern und das Anhalten des Pferdekör­ pers 2, die über die Zügelparade und Schenkelhilfen des Reiters 1 geliefert werden, werden verarbeitet. Im Schritt S 7 bestimmt das Programm, ob die Hilfe richtig ausgeführt ist oder nicht. Wenn im Schritt S 7 die Antwort "Nein" lau­ tet, ist die Hilfe ungeeignet, und es wird im Schritt S 8 ein Zählerstand für ungeeignete Hilfen aktualisiert.
Im Schritt S 9 werden die Detektorsignale von den Sattel­ last-Sensoren 25 a, 25 b und 25 c und die Detektorsignale von den Steigbügellast-Sensoren 26 a und 26 b von den ADU 202 und 203 in digitale Signale umgesetzt und in einem Zeitinter­ vall von weniger als 1 Hz in dem RAM gespeichert. Nun wer­ den die Detektorsignale von den obigen Sensoren kombiniert, und es wird die Tageszeit gespeichert.
Im Schritt S 10 werden die Detektorsignale von den Sattel­ last-Sensoren 25 a, 25 b und 25 c in einem Zeitintervall von weniger als 1 Hz überwacht, und wenn die Eingabe der Detek­ torsignale durchgehend kleiner ist als der zusammengesetzte Wert innerhalb einer vorbestimmten Zeitspanne, so wird ent­ schieden, daß der Reiter 1 entweder vom Pferd gefallen ist oder den Pferdekörper 2 verlassen hat. Im Schritt S 11 wird die Zufuhr von Strom von der Steuereinheit 18 zum Wechsel­ richter 17 gestoppt. Wenn die Detektorsignale von den Sat­ tellast-Sensoren 25 a, 25 b und 25 c und die Detektorsignale von den Steigbügellast-Sensoren 26 a und 26 b kontinuierlich eingegeben werden, werden im Schritt S 12 die Detektorsi­ gnale innerhalb des RAM gespeichert. Im Schritt S 13 werden Daten der Kombinationen der verschiedenen Hilfen für das Starten, Beschleunigen, Verzögern, Wenden und Anhalten des Pferdekörpers 2, gegeben durch den Reiter 1 über den Sattel 31 und die Steigbügel 32, verarbeitet, um die Gangart zu prüfen, wenn die Hilfen gegeben werden.
Im Schritt S 14 wird die Leistungsstufe oder das Niveau beim Reiten für den Reiter 1 abhängig von den im Schritt S 8 auf­ gezeichneten Daten und abhängig von den Daten bezüglich der im Schritt S 13 geprüften Gangart ermittelt, um die Marken zu berechnen. Im Schritt S 15 werden Daten über die Reit­ befehle entsprechend dem Leistungsniveau des Reiters 1 oder dergleichen abgerufen, und im Schritt S 16 werden die be­ rechneten Marken und die Daten bezüglich der Befehle ausge­ druckt. Diese Daten können eine Art Barometer für das Trai­ ningsniveau für den Reiter 1 und für einen Lehrer des Rei­ ters 1 sein.
Fig. 27 zeigt ein Flußdiagramm, durch das der Reiter 1 in die Lage versetzt wird, richtige Hilfen bei einem echten Pferd zu geben. Die richtigen Hilfen erhält man abhängig von den grundlegenden Bewegungen des Pferdekörpers 2, und sie werden durch Bilder oder durch Sprache angegeben, wenn dies von dem Reiter 1 oder dem Reitlehrer gewünscht wird.
Wenn im Schritt 1 in Fig. 27 ein beispielsweise an dem Pferdekörper 2 oder an der Steuertafel 22 befindlicher Be­ fehlsschalter von dem Reiter 1 oder dem Reitlehrer betätigt wird, bestimmt der Mikrocomputer 201 im Schritt S 2, ob der Pferdekörper 2 in der eingestellten Bewegungsart angetrie­ ben wird oder nicht. Wenn die Bestimmung "OK" ist, werden geeignete Hilfen, die einem echten Pferd entsprechend dem Antriebszustand des Pferdekörpers 2 zu geben wären, über die Anzeigevorrichtung, beispielsweise den Bildprozessor 204, an den Reiter 1 übertragen (Schritt S 3), oder es er­ folgt eine Übertragung mit Hilfe des Sprachumsetzers 205 über den Lautsprecher (Schritt S 4). Im Schritt S 5 erkennt der Reiter 1 oder der Reitlehrer die gesendeten richtigen Hilfen, die einem echten Pferd zu geben wären, abhängig vom Antriebszustand des Pferdekörpers 2.
Wie aus der obigen Beschreibung ersichtlich ist, ermöglicht die Steuerung von Anzahl und Hub der Schwingungen und der Phase des Pferdekörpers in Verbindung mit den verschiedenen Gangarten eine naturgetreue Simulierung der Bewegung eines echten Pferdes, und der Reiter kann Hilfen für das Anrei­ ten, den Gangartwechsel und das Anhalten geben. Deshalb werden durch das Reitsimulatorsystem folgende Wirkungen er­ zielt:
  • 1) Die Erfindung kann angewendet werden bei einer Reitübungsmaschine, die sich durch einen sicheren Gebrauch auszeichnet und eine effektive und wirksame Aneignung von Reittechniken ermöglicht. Bei dem erfindungsgemäßen Reit­ simulator können grundlegende Reitkenntnisse sicher erwor­ ben werden, da der Pferdekörper vollständig frei von uner­ warteten und gefährlichen Aktionen bewegt wird. Da weiter­ hin eine zu einer bestimmten zu erlernenden Technik gehö­ rige Aktion exakt wiederholbar ist, lassen sich korrekte Reittechniken in kurzer Zeitspanne erlernen.
  • 2) Die Erfindung kann angewendet werden bei einer Vergnügungs-Reitmaschine in einem Vergnügungspark oder der­ gleichen, wobei die Maschine dann dem Benutzer ein kom­ fortables und echtes Reitgefühl vermittelt.
  • 3) Die Erfindung kann auch angewendet werden in Form einer Reitmaschine für Fitness-Übungen, wozu ein erhöhter Kalorienverbrauch seitens des Benutzers durch eine harte Bewegung verursacht wird, zum Beispiel durch den Galopp des Pferdekörpers.

Claims (6)

1. Reitsimulator, umfassend:
einen künstlichen Pferdekörper (2) mit einem Rumpf, auf dem ein Reiter (1) reiten kann, einem Hals, der schwenkbar an dem Rumpf montiert ist, einem Kopf, der schwenkbar an dem Hals montiert ist und an dem Zügel (33) befestigt sind, einem an dem Rücken des Rumpfs montierten Sattel (31), an welchem Steigbügel (32) befestigt sind, ein rechtes und ein linkes Vorderbein (3, 5), die gelenkig an dem Rumpf montiert sind, und ein rechtes und ein linkes Hinterbein (4, 6), die gelenkig an dem Rumpf montiert sind;
einen ersten Pferdekörper-Trägermechanismus zum kreisförmig beweglichen Tragen der unteren Enden des rech­ ten und des linken Vorderbeins (3, 5) des Pferdekörpers (2) und zum gelenkigen Abstützen der Kopplungspunkte (34, 36) der oberen Enden des rechten und des linken Vorderbeins (3, 5) mit dem Rumpf des Pferdekörpers (2);
einen zweiten Pferdekörper-Trägermechanismus zum kreisförmig beweglichen Tragen der unteren Enden des rech­ ten und des linken Hinterbeins (4, 6) des Pferdekörpers (2), wobei dieselben Enden in einer horizontalen Ebene ge­ halten werden, und zum gelenkigen Lagern der Kopplungs­ punkte (35, 37) der oberen Enden des rechten und des linken Hinterbeins (4, 6) mit dem Rumpf des Pferdekörpers (2) ;
Schwung-Einstelleinrichtungen (7, 8) zum Antreiben des ersten und des zweiten Pferdekörper-Trägermechanismus und zum Bewegen des Pferdekörpers (2) sowohl in vertikaler als auch in Längsrichtung derart, daß der Schwung des Pfer­ dekörpers (2) sowohl in vertikaler als auch in Längsrich­ tung einstellbar ist;
Phasen-Einstelleinrichtungen (11, 12) zum Einstellen der Phasendifferenz zwischen vertikaler Bewegung und Längs­ bewegung des Pferdekörpers (2), wenn der erste und der zweite Pferdekörper-Trägermechanismus angetrieben werden, um den Pferdekörper in vertikaler und in Längsrichtung an­ zutreiben;
einen Antriebskraft-Übertragungsmechanismus (43, 44) zum Übertragen von Antriebskraft auf die Schwung-Einstell­ einrichtungen (7, 8) über die Phasen-Einstelleinrichtungen (11, 12);
eine Hauptmotoranordnung (16), die die Antriebskraft an den Antriebskraft-Übertragungsmechanismus liefert;
eine Steuereinheit (18), die Antriebsleistung an die Hauptmotoranordnung (16) liefert, um die Drehzahl der Hauptmotoranordnung einzustellen, und die elektrische Lei­ stung an die Phasen-Einstelleinrichtungen (11, 12) liefert, um deren Phase einzustellen; und
eine Einrichtung (22) zum Einstellen von Betriebsar­ ten von Schrittbewegungen entsprechend einer Mehrzahl von Grund-Bewegungen des Pferdekörpers (2) auf der Grundlage des von den Schwung-Einstelleinrichtungen (7, 8) hervorge­ rufenen Schwungs, der Phasendifferenz, die durch die Pha­ sen-Einstelleinrichtungen (11, 12) hervorgerufen wird, und der Drehzahl der Hauptmotoranordnung, und zum Ausgeben von Einstellsignalen, die kennzeichnend sind für die einge­ stellten Betriebsarten der Steuereinrichtung (18).
2. Reitsimulator nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch:
Sattellast-Sensoren (25 a, 25 b, 25 c) zum Ermitteln einer Last, wenn der Reiter (1) auf dem Sattel (31) des Pferdekörpers reitet, und zur Ausgabe eines für die Last kennzeichnenden Detektorsignals;
Steigbügellast-Sensoren (26 a, 26 b) zum Ermitteln einer von dem Fuß des Reiters auf die Steigbügel des Sat­ tels aufgebrachten Kraft und zur Ausgabe eines für die Last kennzeichnenden Detektorsignals;
Kopfsensoren (27 a bis 27 e) zum Erfassen von Richtung und Stärke, wenn der an dem Kopf des Pferdekörpers (2) be­ festigte Zügel angezogen wird, und zur Ausgabe eines Detek­ torsignals, welches kennzeichnend ist für Richtung und Stärke;
Halssensoren (28 a, 28 b) zum Erfassen einer Kraft, die auf den Hals aufgebracht wird, der passiv beweglich ist, wenn die Zügel (33) angezogen werden, und zur Ausgabe eines für die Kraft kennzeichnenden Detektorsignals;
Unterleibssensoren (29 a bis 29 d), die am Unterleib des Pferdekörpers (2) befestigt sind, um mittels der Schen­ kel des auf dem Sattel befindlichen Reiters gegebene Hilfen zu erfassen und ein Detektorsignal zu liefern, welchen kennzeichnend für die Hilfen ist;
eine Reitniveau-Berechnungseinrichtung, die die von den Sattellast-Sensoren, den Steigbügellast-Sensoren, den Kopfsensoren, den Halssensoren und den Unterleibssensoren gelieferten Detektorsignale empfängt, um ein Reitniveau für den Reiter (1) zu berechnen und Daten auszugeben, die kenn­ zeichnend für das berechnete Niveau sind; und
Anzeigemittel (205, 206, 204), welche das von der Be­ rechnungseinrichtung berechnete Reitniveau empfängt und das berechnete Niveau in Form eines Bildes, über Sprachausgabe oder mittels Druck angibt.
3. Reitsimulator nach Anspruch 1 oder 2, bei dem je­ der der Pferdekörper-Trägermechanismen enthält:
eine Vorderbein-Trägereinrichtung zur kreisförmig be­ wegten Lagerung der unteren Enden des rechten und des lin­ ken Vorderbeins (3, 5) des Pferdekörpers (2); und
eine Kopplungseinrichtung (75, 79) für die schwenk­ bare Kopplung der oberen Enden des rechten und des linken Vorderbeins (3, 5) mit dem Rumpf des Pferdekörpers (2) über ein Verdrehungs-Absorptionselement (76, 80).
4. Reitsimulator nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem die zweiten Pferdekörper-Trägermechanismen aufwei­ sen:
eine Hinterbein-Lagereinrichtung (8) zum kreisförmig beweglichen Lagern der unteren Enden des rechten und des linken Hinterbeins (4, 6) des Pferdekörpers (2);
ein Gestänge (60) zum kreisförmigen Bewegen der Hin­ terbein-Lagereinrichtung, während die unteren Enden des rechten und des linken Hinterbeins in einer horizontalen Ebene gehalten werden; und
Kopplungsmittel zum schwenkbaren Verbinden der oberen Enden des rechten und des linken Hinterbeins mit dem Rumpf des Pferdekörpers über ein Verdrehungs-Absorptionselement.
5. Reitsimulator nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem jede der Schwung-Einstelleinrichtungen (7, 8) auf­ weist:
eine Haupt-Antriebswelle (87), die von einem externen Antriebsmotor antreibbar ist;
ein Führungsgehäuse (91), welches ansprechend auf die Drehung der Haupt-Antriebswelle (87) drehbar ist;
eine Exzenterwelle (7 S; 8 S), die in ihrer Position einstellbar an dem Führungsgehäuse (91) an einer Stelle montiert ist, die von dem Drehmittelpunkt des Führungsge­ häuses (91) radial versetzt ist, und zum gelenkigen Lagern der unteren Enden des rechten und des linken Vorderbeins und des rechten und des linken Hinterbeins; und
eine Einrichtung (94, 95, 96, 97, 99) zum exzentri­ schen Bewegen der Exzenterwelle (7 S, 8 S) in radialer Rich­ tung des Führungsgehäuses (91).
6. Reitsimulator nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Phasen-Einstelleinrichtun­ gen (11, 12) jeweils aufweisen:
eine durch das Drehmoment der Hauptmotoranordnung (16) gedrehte Antriebswelle (48);
ein an der Antriebswelle (48) montiertes An­ triebszahnrad (114);
eine Abtriebswelle (43) zum Drehen der Schwung-Ein­ stelleinrichtung;
ein Abtriebszahnrad (115), das an der Abtriebswelle (43) montiert ist;
Zwischenräder (116, 117), die mit dem Antriebszahnrad (114) und dem Abtriebszahnrad (115) zur Drehung um ihre ge­ meinsame Achse und zum Umlauf um die Achse von An­ triebszahnrad und Abtriebszahnrad in Eingriff stehen;
eine Lagerungsanordnung (112, 118, 119), in der die Zwischenräder (116, 117) drehbar gelagert sind;
einen Phasenerzeugungsmechanismus (123, 124, 125, 126, 127) zum Drehen der Lagerungsanordnung und zum Erzeu­ gen einer relativen Drehwinkeldifferenz zwischen der An­ triebswelle (48) und der Abtriebswelle (43); und
einen Drehwinkelsensor (130, 131, 132, 133) zum Er­ fassen eines Drehwinkels der Lagerungsanordnung, die von dem Phasenerzeugungsmechanismus gedreht wird und zur Aus­ gabe eines Detektorsignals, welches kennzeichnend ist für den Drehwinkel der Lagerungsanordnung.
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