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DE3833847C2 - Vorrichtung zur Führung eines Strömungsmediums - Google Patents

Vorrichtung zur Führung eines Strömungsmediums

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DE3833847C2
DE3833847C2 DE19883833847 DE3833847A DE3833847C2 DE 3833847 C2 DE3833847 C2 DE 3833847C2 DE 19883833847 DE19883833847 DE 19883833847 DE 3833847 A DE3833847 A DE 3833847A DE 3833847 C2 DE3833847 C2 DE 3833847C2
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Kurt Dipl Ing Stoll
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Festo SE and Co KG
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L41/00Branching pipes; Joining pipes to walls
    • F16L41/02Branch units, e.g. made in one piece, welded, riveted
    • F16L41/03Branch units, e.g. made in one piece, welded, riveted comprising junction pieces for four or more pipe members
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16L41/00Branching pipes; Joining pipes to walls
    • F16L41/18Branching pipes; Joining pipes to walls the branch pipe being movable

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Führung eines Strö­ mungsmediums wie Druckluft, mit einem Gehäuse, in dem minde­ stens ein Strömungskanal für das Strömungsmedium angeordnet ist und das im Umfangsbereich des Strömungskanals mindestens eine sich schlitzartig über wenigstens eine Teillänge des Strömungs­ kanals erstreckende Anschlußöffnung aufweist, wobei an dem dem Strömungskanal zugeordneten, im Innern des Gehäuses befind­ lichen Mündungsbereich der Anschlußöffnung eine sich entlang der Anschlußöffnung erstreckende Dichtungsanordnung vorgesehen ist, die zwei in Schließstellung dicht aneinander anliegende und dabei den Strömungskanal verschließende Dichtungspartien aufweist, die von einem durch die Anschlußöffnung hindurch zwi­ schen sie eingeführten Anschlußende eines anzuschließenden Bau­ teils lokal in ein Offenstellung verdrängt werden, wobei sie am Außenumfang des Anschlußendes dichtend anliegen und mindestens ein im Anschlußende vorgesehener Verbindungskanal mit dem Strömungskanal in Verbindung steht.
Vorrichtungen dieser Art in verschiedenen Ausführungsformen ge­ hen aus der DE 33 46 111 C1 hervor. Sie verfügen in allen Fäl­ len über ein druckfestes Gehäuse, das innen mindestens einen Strömungskanal begrenzt, in dem zur Verteilung bestimmtes, ins­ besondere pneumatisches Strömungsmedium bereitgestellt wird. Das Gehäuse verfügt über eine schlitzartige Anschlußöffnung, die über einen Mündungsbereich in den Strömungskanal übergeht, wobei an dem Mündungsbereich eine aus zwei biegeelastischen lippenartigen Dichtungspartien bestehende Dichtungsanordnung vorgesehen ist. Normalerweise nehmen die Dichtungspartien eine Schließstellung ein, in der sie dicht aneinander anliegen und den Strömungskanal zur Anschlußöffnung hin dicht verschließen. Ein an beliebiger Stelle durch die Anschlußöffnung hindurch zwischen die Dichtungspartien eingeführtes und bei Bedarf ver­ schiebbares Anschlußende eines mit dem Strömungsmedium zu ver­ sorgenden Bauteils spreizt die Dichtungspartien lokal auseinan­ der, wobei die Dichtungspartien am Außenumfang des Anschlußen­ des dichtend anliegen. Die Entnahme des Strömungsmediums er­ folgt über mindestens einen in dem Anschlußende vorgesehenen Verbindungskanal, der mit dem Strömungskanal kommuniziert.
Bei einer vorgeschlagenen Ausführungsform sind zwei einzelne Dichtpartien vorgesehen, die separat am Verteilergehäuse befe­ stigt sind. Dies verspricht zwar eine zuverlässige Betriebs­ weise, ist allerdings relativ umständlich in Herstellung und Montage. Es wird daher zur Verringerung des Montageaufwandes in einer anderen Ausführungsform (Fig. 4) vorgeschlagen, die Dichtpartien und das Gehäuse der Vorrichtung aus einem Stück herzustellen. Die Verwirklichung eines solchen Aufbaues erweist sich in der Praxis jedoch als relativ schwierig, da es Probleme bereitet, einerseits das Gehäuse genügend starr und druckfest zu halten, während gleichzeitig andererseits die Dichtungspar­ tien ausreichend elastisch sind, um sich an das eingeführte An­ schlußende anschmiegen zu können. Insbesondere die in Längs­ richtung der Anschlußöffnung weisenden Abschnitte des An­ schlußendes, in deren Bereich die Dichtpartien in die Schließ­ stellung übergehen, bereitet hierbei große Abdichtungsprobleme.
Vorrichtungen vergleichbaren Aufbaues gehen auch aus der US-PS 2,402,781 hervor. Sie unterliegen der gleichen Problematik.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vor­ richtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die bei ver­ einfachter Herstellung und Montage eine hohe Druckfestigkeit mit sicheren Abdichtungseigenschaften verbindet.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß mindestens ein Strö­ mungskanal im Innern eines Schlauchkörpers ausgebildet ist, der in eine Gehäuseausnehmung des Gehäuses eingezogen oder eingelegt ist, die über den Mündungsbereich in die Anschluß­ öffnung übergeht, und der derart flexibel oder gummielastisch ausgebildet ist, daß er zumindest bei Innendruckbeaufschlagung an der Innenkontur der Gehäuseausnehmung anliegt, und daß der Schlauchkörper eine im Mündungsbereich der Anschlußöffnung lie­ gende Längsöffnung aufweist, wobei die Dichtungspartien von die Längsöffnung längsseits flankierenden Wandabschnitten des Schlauchkörpers gebildet sind.
Somit ist der Strömungskanal nicht unmittelbar im Gehäuse der Vorrichtung ausgebildet, sondern in einem rohr- oder schlauch­ ähnlichen Innenteil in Gestalt des Schlauchkörpers, der in einer Gehäuseausnehmung sitzt und von den ihn umgebenden, die Gehäuseausnehmung definierenden Gehäusepartien abgestützt werden kann. Der Schlauchkörper kann aus einem Material beste­ hen, das ausreichend flexibel oder gummielastisch ist, um die Abdichtungsfunktion bezüglich dem eingeführten Anschlußende si­ cher zu erfüllen, weil auf die Druckfestigkeit kaum Rücksicht genommen werden muß. Die erforderliche Druckfestigkeit liefert das den Schlauchkörper umschließende Gehäuse. Indem desweiteren die Dichtungspartien Bestandteile des Schlauchkörpers sind, erübrigt sich eine Einzelmontage vieler Bauteile. Beim Einfüh­ ren des Schlauchkörpers werden auch gleich die Dichtungspartien an der gewünschten Stelle positioniert.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den Un­ teransprüchen hervor.
Zweckmäßigerweise erstreckt sich die mindestens eine An­ schlußöffnung zumindest annähernd über die gesamte Länge des Schlauchkörpers. Denkbar wäre aber auch, entlang einem Strö­ mungskanal eine Vielzahl von mit Abstand aufeinanderfolgend angeordneten Anschlußöffnungen vorzusehen.
In dem Gehäuse der Vorrichtung können mehrere insbesondere par­ allel zueinander verlaufende Strömungskanäle angeordnet sein, wobei dann einem, mehreren oder allen dieser Strömungskanäle eine oder mehrere Anschlußöffnungen zugeordnet sein können. Zur Führung von Strömungsmedium geeignete Gehäuse, die über mehrere Strömungskanäle verfügen, sind allerdings als solches aus der DE 29 41 996 C2 bereits bekannt.
Letztlich können am Gehäuse der Vorrichtung Befestigungsein­ richtungen vorgesehen sein, die bei Bedarf ein Festlegen anzu­ schließender Bauteile ermöglichen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines in der beige­ fügten Zeichnung abgebildeten Ausführungsbeispieles näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen Längenabschnitt einer ersten Sauform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, bei der verschiedene Ausgestaltungsmöglichkeiten der Anschlußöffnung und Dichtungsanordnungen verwirklicht sind, in perspektivischer Darstellung,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 entlang Schnittlinie II-II,
Fig. 3 die Vorrichtung gemäß Fig. 1 und 2 im Querschnitt entlang Schnittlinie III-III aus Fig. 2, wobei man ein in die Anschlußöffnung eingestecktes An­ schlußende erkennt,
Fig. 4 ebenfalls die Vorrichtung gemäß Fig. 1 und 2 in einer Darstellungsweise analog Fig. 3, wobei das Anschlußende aus dem Wirkungsbereich der Dichtungs­ anordnung entfernt und teilweise aus der Anschluß­ öffnung herausgezogen ist, und
Fig. 5 eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit in Längsrichtung des Strömungs­ kanals in Abständen aufeinanderfolgend angeordneten Anschlußöffnungen.
Die in den einzelnen Figuren abgebildeten Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Vorrichtung dienen der Führung und dem Transport von Strömungsmedien, in der Regel zwischen einer oder mehreren Druckmittelquellen und einem oder mehre­ ren Verbrauchern. Die Vorrichtungen enthalten jeweils ein Gehäuse 1, in dem sich mindestens ein allgemein mit 2 bezeich­ neter Strömungskanal für das jeweilige Strömungsmedium be­ findet. Der Verlauf der Strömungskanäle im Gehäuse-Innern ist praktisch beliebig wählbar, er kann geradlinig oder gebogen bzw. gekrümmt verlaufen. Auch die Länge der Strö­ mungskanäle 2 bzw. des Gehäuses 1 kann bedarfsgemäß aus­ fallen, es kann sich jeweils um besonders kurze, aber auch um längere oder besonders lange Teile handeln. Bei den Aus­ führungsbeispielen handelt es sich um mit Rohren oder Rohr­ leitungen vergleichbare Vorrichtungen, deren Gehäuse 1 lang­ gestreckt ist und einen linearen Verlauf hat. Auch die Strö­ mungskanäle haben einen entsprechenden Verlauf, und ihre Längsachsen 3 verlaufen parallel zur Längsachse 4 des je­ weiligen Gehäuses 1. Aus diesem Grunde münden die Strömungs­ kanäle 2 jeweils an zwei einander entgegengesetzten Gehäuse­ flächen 5, 5′ der Außenseite 6 des Gehäuses 1 aus, die hier den in Längsrichtung weisenden Schmalseiten des Gehäuses zugeordnet sind. Dies hat den Vorteil, daß für die Herstel­ lung des jeweiligen Gehäuses ein ursprünglich in Meterware vorliegender Gegenstand, z. B. ein Profilstab oder ein Profil­ rohr, verwendet werden kann, das auf die gewünschte Gehäuse­ länge abgelängt wird.
Andererseits versteht es sich, daß die Gehäuse 1 und ent­ sprechend auch die Strömungskanäle 2 insgesamt gebogen sein können, wobei das Biegen unter Umständen auch nachträglich stattfinden kann. Im übrigen ist es durchaus auch möglich, die Vorrichtung so auszubilden, daß sich mindestens einer der Strömungskanäle im Innern des Gehäuses verzweigt, so daß an der Gehäuse-Außenseite mehrere Stellen vorhanden sind, an denen ein Strömungskanal 2 ausmündet.
Jedenfalls besteht auch die Möglichkeit, mehrere der Vor­ richtungen miteinander zu verbinden, wobei dann auch die Strömungskanäle der einzelnen Vorrichtungen miteinander kommunizieren, wodurch ein Strömungsmittel-Versorgungsnetz aufgebaut werden kann. Im Falle des Nichtbedarfes können einzelne Strömungskanäle auch z. B. mittels Stopfen od. dgl. verschlossen werden. Vorteilhaft ist es jedoch immer, wenn die den Strömungskanälen zugeordneten Gehäuse-Ausnehmungen bereits bei der Herstellung des Gehäuses eingebracht werden. Es bietet sich deshalb eine Herstellung im Rahmen eines Ziehvorganges oder eines Fließ- oder Strangpreßverfahrens an.
Im Detail soll nunmehr auf die Ausführungsform gemäß Fig. 1 bis 4 eingegangen werden. Diese Vorrichtung ist im Innern des Gehäuses mit mehreren Strömungskanälen, hier: vier Stück, ausgestattet, die alle vorzugsweise parallel zueinander und zur Längsachse 4 des Gehäuses 1 verlaufen. Auch münden alle jeweils an den beiden Gehäuseflächen 5, 5′ aus. Um die Erfindung verständlich zu machen, sollen sich aber die nachfolgenden Ausführungen hauptsächlich auf den in Fig. 1 im oberen Gehäusebereich angeordneten Strömungskanal 2 konzentrieren, der auch in den Fig. 2 bis 4 sichtbar ist.
An einer Stelle des Umfanges dieses Strömungskanals 2 ist das Gehäuse 1 mit einer Anschlußöffnung 9 versehen. Diese An­ schlußöffnung 9 erstreckt sich in Gehäuse-Längsrichtung 4, wobei sie wie der Strömungskanal 2 an den beiden einander entgegengesetzten Gehäuseflächen 5, 5′ ausmündet. Folglich ist die Schlitz-Längsrichtung 10 auch parallel zur Längs­ richtung 3 des Strömungskanals 2 ausgerichtet. Die Anschluß­ öffnung 9 mündet einerseits an der Gehäuse-Außenseite 6 aus und führt andererseits zum Strömungskanal 2, mithin handelt es sich um eine quer zum Strömungskanal 2 verlaufend von der Gehäuse-Außenseite 6 bis zum Strömungskanal 2 durch­ gehende Öffnung.
Im Mündungsbereich der Anschlußöffnung 9 zum Strömungskanal 2 hin ist eine Dichtungsanordnung 14 vorgesehen (siehe ins­ besondere Fig. 4). Sie sorgt dafür, daß normalerweise, in ihrer in Fig. 4 angedeuteten Schließstellung, das Innere des Strömungskanals 8 gegenüber der Anschlußöffnung 9 und damit auch zur Umgebung das Gehäuses 1 hin strömungsmittel­ dicht abgeschlossen und abgedichtet ist.
Über die Anschlußöffnung 9 lassen sich Anschlußverbindungen mit anderen Bauteilen, die z. B. für ihren Betrieb Strömungs­ medium benötigen oder die ebenfalls zur Führung eines Strö­ mungsmediums geeignet sind, herstellen. Zu diesem Zwecke wird einfach ein einem solchen Bauteil zugeordnetes, allge­ mein mit 15 bezeichnetes Anschlußende quer zum Strömungs­ kanal 2 in die Anschlußöffnung 9 eingeführt, z. B. im Rahmen eines Steckvorganges. Wenn dabei das Anschlußende mit seinem in Einsteckrichtung 16 weisenden vorderen Bereich 17 die Dichtungsanordnung 14 erreicht, wird diese im Laufe des weiteren Einsteckvorgangs lokal geöffnet und in eine Offen­ stellung gebracht, wie dies in den Fig. 2 und 3 gezeigt ist. Das Anschlußende 15 ragt nun mehr oder weniger weit in den Strömungskanal 2 hinein, und ein im Innern des An­ schlußendes 15 verlaufender, im vorderen Bereich 17 aus­ mündender Verbindungskanal 18 kommuniziert nun mit dem Strö­ mungskanal 2. Gleichzeitig schmiegt sich die Dichtungsan­ ordnung 14 an den Außenumfang 19 des Anschlußendes 15 an, wie dies vor allem in Fig. 2 gut sichtbar ist, wobei es sich um eine allseits dichtende Anlage handelt. Somit liegt eine Anschlußverbindung vor, wobei auch im Anschlußbereich weiterhin eine strömungsmitteldichte Abdichtung zur Umgebung des Gehäuses hin gewährleistet ist. Im Strömungskanal 2 geführtes Strömungsmedium kann somit angezapft werden, und ohne Leckverluste kann Strömungsmedium über den Verbindungs­ kanal 18 dem zugeordneten Bauteil zugeführt werden.
Von Vorteil ist, daß die Dichtungsanordnung 14 selbstschlie­ ßend ist. Dies bedeutet, daß die Dichtungsanordnung nach dem Entfernen des Anschlußendes 15 an der ursprünglichen Verbindungsstelle automatisch wieder in die Schließstellung zurückkehrt und den Strömungskanal 2 abdichtet. Das Her­ stellen und Lösen der Anschlußverbindung kann somit praktisch leckagefrei durchgeführt werden.
Die Dichtungsanordnung 14 ist Bestandteil eines Schlauchkörpers 20, der in eine dem Verlauf des Strömungskanals 2 entsprechende Ausnehmung 21 des Gehäuses 1 eingezogen oder eingelegt ist. Auch diese Ausnehmung 21 geht demzufolge beim Ausführungsbeispiel von der einen (5) bis zur anderen Gehäusefläche (5′) durch. Der Strömungskanal 2 befindet sich demzufolge im Innern des Schlauchkörpers 20, d. h. in dem vom Schlauchkörper umschlossenen, langgestreckten, kanalförmigen Raum 22.
Bei allen abgebildeten Strömungskanälen 2 sind die Ausnehmun­ gen 21 im Querschnitt kreisförmig und haben deshalb kreis­ zylindrische Form. Demzufolge hat auch der Schlauchkörper 20′ im wesentlichen die Form eines im Querschnitt kreisförmigen Hohlzylinders. Die Dichtungsanordnung 14 ist an derjenigen Stelle des Schlauchkörpers 20 angeordnet, die dem Mündungs­ bereich 23 der Anschlußöffnung 9, an dem diese in die Gehäuse- Ausnehmung 21 übergeht, gegenüberliegt.
Die sich entlang dem Mündungsbereich 23 erstreckende Dich­ tungsanordnung 14 besteht beim Ausführungsbeispiel aus zwei Dichtungspartien 24, die die Form von länglichen, leisten­ förmigen Dichtlippen 25 haben, deren Längsrichtung parallel zur Längsrichtung 10 der zugeordneten Anschlußöffnung 9 verläuft. Im Bereich der Dichtungsanordnung 14 ist der Schlauchkörper 20 somit mit einer in der Schließstellung der Dichtungsanordnung 14 verschlossenen Längsöffnung 29 versehen, deren beiden längsseitigen Randbereichen jeweils eine der beiden Dichtlippen 25 zugeordnet ist. Abgesehen davon, daß die Dichtlippen 25 unter Umständen separate Bau­ teile sein können, die an den Schlitzrändern eines längs­ geschlitzten Schlauchkörpers fest angebracht sein können, ist es von Vorteil, wenn die Dichtlippen 25 wie beim Aus­ führungsbeispiel einstückiger Bestandteil des Schlauchkörpers 20 sind. Die Herstellung ist hierbei wesentlich einfacher.
Im Bereich der Mündung 23 bzw. der Längsöffnung 29 erstrecken sich die Dichtlippen 25 im Querschnitt gemäß Fig. 3 und 4 gesehen jeweils ausgehend vom längsseitigen Randbereich des Mündungsbereiches 23 in Richtung zum gegenüberliegenden Randbereich des Mündungsbereiches 23, und in der Schließ­ stellung der Dichtungsanordnung 14 berühren sie sich dichtend insbesondere im längsmittigen Mündungsbereich in Einsteck­ richtung 16 gesehen. Zu diesem Zwecke sind die Dichtlippen mit ihren freien, einander zugewandten Endbereichen vom Mündungsbereich 23 weg ins Innere des Strömungskanals 8 abgebogen und liegen in der Schließstellung mit den einander zugewandten, dem Mündungsbereich 23 zugeordneten Flächen­ bereichen 30 dichtend aneinander an. Mit anderen, Worten, die Wand des Schlauchkörpers 20 ist im Bereich der Längs­ öffnung 29 längsseits der Längsöffnung 29 nach innen um­ gebogen, wobei die umgebogenen Wandabschnitte die Dicht­ lippen 25 bilden, die infolge gummielastischer Eigenschaften selbsttätig gegeneinandergepreßt werden. Nach außen, zur Anschlußöffnung 9 zu, bildet sich somit in der Schließstel­ lung ein im Querschnitt gesehen sich in Richtung zum Strömungs­ kanal 2 verjüngender, zwischen den Dichtlippen 25 angeord­ neter Spalt aus, der das Einführen der Anschlußenden 15 er­ leichtert, die zusätzlich am vorderen Bereich 17 entsprechend angeschrägt sein können. Dies erhöht die Lebensdauer der Dichtungsanordnung. Entsprechend der Breite des eben ge­ nannten Schlitzes kann es sich beim Berührkontakt der beiden Dichtlippen 25 um eine flächige oder eine linienhafte Be­ rührung entlang der Kanal-Längsrichtung 3 handeln.
Es versteht sich, daß vorzugsweise der gesamte Schlauch­ körper aus Material mit gummielastischen Eigenschaften be­ steht und/oder flexibel ist. Dies hat auch den Vorteil, daß an die Bearbeitungsqualität der Oberfläche der Ausnehmun­ gen 21 geringere Anforderungen gestellt werden können, da sich der Schlauchkörper 20 bei Beaufschlagung seines Strömungs­ kanals 2 mit Innendruck selbsttätig an die Oberfläche der Gehäuse-Ausnehmung anschmiegen und sich deren Verlauf an­ passen kann. Aus diesem Grunde können die Strömungskanäle 2 im Querschnitt auch von einer Kreisform abweichende Gestalt haben und insbesondere rechteckförmigen oder quadratischen Querschnitt aufweisen.
Da die Dichtlippen 25 nach innen in den Strömungskanal 2 hineinragen, sind sie an ihren von der jeweils gegenüber­ liegenden Dichtlippe abgewandten, im Innern des Strömungs­ kanals angeordneten Bereichen 31 vom im Strömungskanal ge­ führten Strömungsmedium beaufschlagbar. Dies hat zur Folge, daß der im Strömungskanal 2 herrschende Innendruck zusätz­ lich zur Abdichtung im Bereich der Dichtungsanordnung 14 beiträgt, indem er die beiden Dichtlippen 25 fest aneinander­ preßt.
Beim Einstecken eines Anschlußendes 15 in die Anschlußöffnung 9 werden die beiden Dichtpartien 24 bzw. Dichtlippen 25 lokal auseinandergedrückt und auseinandergespreizt, so daß die Dichtungsanordnung 14 aus der Schließstellung, in der die Dichtungspartien 24 aneinander anliegen, in die Offen­ stellung verbracht werden, in der sie das Anschlußende 15 dichtend vollständig umschließen, wie das die Fig. 2 und 3 zeigen. Dabei ist von besonderem Vorteil, daß die Stelle, an der ein Anschlußende 15 in die Anschlußöffnung 9 einge­ steckt werden kann, nicht fest vorgegeben ist, sondern daß das Einstecken an beliebiger Stelle entlang der Länge der Anschlußöffnung 9 vorgenommen werden kann. Dies eröffnet die Möglichkeit, eine Anzapfung eines Strömungskanals 2 dort vorzunehmen, wo das Strömungsmedium auch benötigt wird.
In den Fig. 1 und 2 sind beispielhaft drei Anschlußenden 15 angedeutet. Bei dem einen, in Fig. 2 links angeordneten Anschlußende 15′ handelt es sich um das Ende einer im Quer­ schnitt kreiszylindrischen Druckmittelleitung 32. Eine ent­ sprechende Form hat auch das mittig angeordnete Anschluß­ ende 15′′, das beim Ausführungsbeispiel Teil eines Ventils 32 ist. Wie man sieht, umschließen die Dichtlippen das einge­ steckte Anschlußende dichtend von zwei Seiten her und nehmen im Umfangsbereich des Anschlußendes 15 in Einsteckrichtung 16 gesehen jeweils eine entsprechend kreisbogenförmig ge­ krümmte Gestalt ein. Im übrigen ist das Ventil 32 unmittelbar am Gehäuse 1 befestigt, zu welchem Zwecke an diesem gestri­ chelt angedeutete Befestigungseinrichtungen 33, hier in Gestalt von Gewindebohrungen, vorgesehen sind. Es versteht sich, daß auch andersartige Befestigungseinrichtungen am Gehäuse 1 vorgesehen werden können, wenn dies erforderlich ist, um Bauteile oder Anschlußenden fest zu fixieren.
Das dritte, in Fig. 2 rechter Hand abgebildete Anschlußende 15′′′ ist besonders vorteilhaft gestaltet, da es im Quer­ schnitt und in Einsteckrichtung 16 gesehen eine längliche Gestalt aufweist, deren Breite geringfügig geringer als diejenige der Anschlußöffnung 9 ist und deren Außenkontur sich an den beiden schmalseitigen, in Längsrichtung 10 weisenden Enden jeweils verjüngt. Die Verjüngung kann dabei spitz zulaufen, so daß an den Enden schmale oder scharfe Kanten vorliegen. Man könnte diese Gestalt auch als "Schiffchenform" bezeichnen. Jedenfalls hat sie den Vorteil, daß im eingesteckten Zustand des Anschlußendes 15′′′ die Dichtlippen 25 im Bereich der Enden 34 sanft und nur allmählich erweitert werden, so daß auch unmittelbar an den axialseitigen Randbereichen des Anschlußendes 15′′′ optimale Dichtverhältnisse gegeben sind.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 bis 4 ist das Gehäuse 1 im Querschnitt quer zur Längsrichtung 4 gesehen im wesent­ lichen rechteckförmig ausgebildet und hat insgesamt eine im wesentlichen quaderförmige Gestalt. Es sind vier Strömungs­ kanäle 2 vorhanden, wobei jeweils einer davon einer der vier Längsseiten 35 des Gehäuses zugeordnet ist. Dies erlaubt bei kompakter Gehäusebauform die Unterbringung einer Viel­ zahl von Strömungskanälen. Zweien der Strömungskanäle 2 ist jeweils eine Anschlußöffnung 9 zugeordnet, wobei es durchaus auch möglich ist, beliebigen anderen der Strömungs­ kanäle eine Anschlußöffnung zuzuordnen und insbesondere nur einem oder alle Strömungskanäle mit einer Anschlußöffnung 9 zu versehen.
Die in Fig. 1 der rechten Gehäuseseite 35 zugeordnete Anschluß­ öffnung 9 ist im Gegensatz zur oben beschriebenen in Längs­ richtung des Gehäuses 1 nicht vollständig durchgehend. Sie erstreckt sich nur über einen Teil der Gehäuselänge. In ihrem Nachbarbereich sind wiederum exemplarisch zwei Befesti­ gungseinrichtungen 33 in Gestalt von Gewindebohrungen ange­ deutet. Auch bei dem dieser Anschlußöffnung 9 zugeordneten Strömungskanal 2 ist die Dichtungs­ anordnung 14 Teil eines Schlauchkörpers 20. Bei ihm handelt es sich allerdings um einen ursprünglich flachen, z. B. folien­ artigen, Gegenstand, der zu einem im Querschnitt im wesent­ lichen ringförmigen Rollkörper aufgerollt ist, wobei die nach dem Aufrollen einander zugewandten Gegenstandsränder 36 die Dichtlippen repräsentieren. Im Gegensatz zur oben beschriebenen Ausführungsform sind diese hier allerdings einander in Umfangsrichtung des Strömungskanals 8′ über­ lappend ausgebildet.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 sind die Anschluß­ öffnungen 9 jeweils auf unterschiedlichen Gehäuse-Außen­ flächen angeordnet. Bei anderen Ausführungsformen können auch mehrere Anschlußöffnungen an der gleichen Gehäuse-Außen­ fläche ausmünden.
Den in Fig. 1 links und unten angeordneten Strömungskanälen 2 ist weder eine Anschlußöffnung noch eine Dichtungsanordnung zugeordnet. Allerdings erkennt man an der dem unteren Strömungskanal 2 zugeordneten unteren Gehäuse-Außenseite eine nutartige Vertiefung 37, an der sich Zusatzbauteile befestigen lassen. Eine oder mehrere solcher Befestigungsnuten können sich auch an den anderen Gehäuse-Längsseiten 35 befinden, und sie können die Funktion von Befestigungseinrichtungen 33 haben oder dazu verwendet werden, um durch Aufnahme separater Verbindungsteile zwei miteinander verbundene Vorrichtungen gegeneinander zu fixie­ ren.
Es versteht sich, daß man pro Vorrichtung jeweils lediglich nur eine der anhand der Fig. 1 bis 4 beschriebenen Ausführungs­ formen der Strömungskanäle 2, Anschlußöffnungen 9 und Dich­ tungsanordnungen 14 verwirklichen wird. Nur der Einfachheit halber und um die Vielzahl der möglichen, vom Erfindungs­ gedanken erfaßten Varianten anzudeuten, wurden in Fig. 1 verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt.
Wie Fig. 5 zeigt, ist auch die Außenform des Gehäuses 1 nicht notwendigerweise vorgeschrieben. Denn dort hat auch das Gehäuse 1 analog zum Strömungskanal 2 außen eine zylindri­ sche Kontur und ähnelt insofern hinsichtlich seiner Form derjenigen üblicher Rohre. Bei dieser Variante ist der Strö­ mungskanal 2 wiederum im Innern eines Schlauchkörpers 20 ausgebildet, der im axialen Rohrkanal 39 einsitzt. Wie dieses Ausführungsbeispiel ferner zeigt, ist es auch möglich, mehre­ re Anschlußöffnungen 9 über die Länge eines Strömungskanals 2 verteilt und untereinander beabstandet anzuordnen. Trotz­ dem kann man zweckmäßigerweise die Dichtungsanordnung 14 durchgehend verlaufend ausgestalten. Es bleibt zu erwähnen, daß selbstverständlich die Gestaltungsvarianten der Anschluß­ öffnungen 9 bzw. Dichtungsanordnungen 14 auch beim Ausführungs­ beispiel gemäß Fig. 5 angewandt werden können.
Es versteht sich, daß die quer zur Anschlußöffnung 9 gemesse­ nen Abmessungen der Anschlußenden 15 auch so an die ent­ sprechend gemessene Öffnungsbreite angepaßt werden können, daß durch das bloße Einstecken eine ausreichende Festigkeit der Anschlußverbindung gewährleistet ist. Wenn die Anschluß­ enden 15 zumindest geringfügig elastisch nachgiebig sind, kann dies die Halterung zusätzlich unterstützen. Außerdem kann man unter Umständen die Begrenzungsflächen der Anschluß­ öffnung 9 aufrauhen oder mit lokalen Erhebungen versehen, so daß im eingesteckten Zustand eines Anschlußendes zusätz­ lich eine formschlüssige Fixierung vorhanden ist.

Claims (13)

1. Vorrichtung zur Führung eines Strömungsmediums wie Druck­ luft, mit einem Gehäuse (1), in dem mindestens ein Strömungska­ nal (2) für das Strömungsmedium angeordnet ist und das im Umfangsbereich des Strömungskanals (2) mindestens eine sich schlitzartig über wenigstens eine Teillänge des Strömungskanals (2, 8) erstreckende Anschlußöffnung (9) aufweist, wobei an dem dem Strömungskanal (2) zugeordneten, im Innern des Gehäuses (1) befindlichen Mündungsbereich (23) der Anschluß­ öffnung (9) eine sich entlang der Anschlußöffnung (9) er­ streckende Dichtungsanordnung (14) vorgesehen ist, die zwei in Schließstellung dicht aneinander anliegende und dabei den Strömungskanal (2) verschließende Dichtungspartien (24, 25) aufweist, die von einem durch die Anschlußöffnung (9) hindurch zwischen sie eingeführten Anschlußende (15) eines anzu­ schließenden Bauteils lokal in eine Offenstellung verdrängt werden, wobei sie am Außenumfang (19) des Anschlußendes (15) dichtend anliegen und mindestens ein im Anschlußende (15) vorgesehener Verbindungskanal (18) mit dem Strömungskanal (2) in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Strömungskanal (2) im Innern eines Schlauchkörpers (20) ausge­ gebildet ist, der in eine Gehäuseausnehmung (21) des Gehäuses (1) eingezogen oder eingelegt ist, die über den Mündungsbereich (23) in die Anschlußöffnung (9) übergeht, und der derart flexibel oder gummielastisch ausgebildet ist, daß er zumindest bei Innendruckbeaufschlagung an der Innenkontur der Gehäuse­ ausnehmung (21) anliegt, und daß der Schlauchkörper (20) eine im Mündungsbereich (23) der Anschlußöffnung (9) liegende Längs­ öffnung (29) aufweist, wobei die Dichtungspartien (24, 25) von die Längsöffnung (29) längsseits flankierenden Wandabschnitten des Schlauchkörpers (20) gebildet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsöffnung (29) von einem Längsschlitz des Schlauchkörpers (20) gebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauchkörper (20) ein ursprünglich flacher, zu einem im Quer­ schnitt etwa ringförmigen Rollkörper aufgerollter Gegenstand ist, wobei die nach dem Aufrollen einander zugewandten Gegen­ standsränder die die Längsöffnung (29) begrenzenden und die Dichtungspartien (24, 25) bildenden Wandabschnitte darstellen.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Dichtungspartien (24) die Form von läng­ lichen, insbesondere leistenförmigen Dichtlippen (25) haben, die sich entlang der Längsrichtung (3) des zugeordneten Strömungskanals (2) erstrecken.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß sich die Dichtungspartien (24) jeweils aus­ gehend vom längsseitigen Randbereich des Mündungsbereiches (23) in Richtung zum gegenüberliegenden Randbereich erstrecken, wo­ bei sie sich in der Schließstellung der Dichtungsanordnung (14) überlappen.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Dichtungspartien (24, 25) mit ihren freien einander zugewandten Endbereichen vom Mündungsbereich (23) weg ins Innere des Strömungskanals (2) umgebogen oder umgeknickt sind, wobei sie in der Schließstellung mit einander zugewandten Flächenbereichen flächig oder linienhaft aneinander anliegen.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge­ kennzeichnet, daß sich die mindestens eine Anschlußöffnung (9) zumindest annähernd über die gesamte Länge des Schlauchkörpers (20) erstreckt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge­ kennzeichnet, daß mehrere Anschlußöffnungen (9) über die Länge des Strömungskanals (2) verteilt angeordnet sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Gehäuse (1) eine langgestreckte, z. B. rohr- oder leistenförmige Gestalt hat.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch ge­ kennzeichnet, daß im Gehäuse (1) mehrere insbesondere parallel zueinander verlaufende Strömungskanäle (2) angeordnet sind, denen jeweils eine Anschlußöffnung (9) mit Dichtungsanordnung (14) zugeordnet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) im Querschnitt quer zur Längsrichtung (3) des Strömungskanals gesehen im wesentlichen rechteckförmig ausge­ bildet ist, wobei beim Vorhandensein mehrerer Anschlußöffnungen (9) einzelne davon auf unterschiedlichen und/oder gleichen Ge­ häuse-Außenflächen (35) angeordnet sein können.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch ge­ kennzeichnet, daß außen am Gehäuse (1) insbesondere im Bereich einer jeweiligen Anschlußöffnung (9) Befestigungseinrichtungen (33) für anzuschließende Bauteile (32) vorhanden sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Anschlußenden (15) zumindest im vorgese­ henen Kontaktbereich mit der Dichtungsanordnung (14) im Quer­ schnitt gesehen eine längliche Gestalt mit an den schmalseiti­ gen Enden (34) sich verjüngender Außenkontur aufweisen.
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