DE3820703C1 - - Google Patents
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D90/00—Vehicles for carrying harvested crops with means for selfloading or unloading
- A01D90/02—Loading means
- A01D90/04—Loading means with additional cutting means
- A01D90/06—Loading means with additional cutting means with chaff cutters, i.e. choppers used as loading and cutting means
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
- Harvesting Machines For Specific Crops (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Ernten von landwirt
schaftlichen Erntegütern mit den im Oberbegriff des Patentan
spruchs 1 angegebenen Merkmalen.
Eine bekannte Maschine zum Ernten von landwirtschaftlichen
Erntegütern gemäß DE-OS 24 39 500
ist mit dem Anbaurahmen eines Schleppers gekoppelt oder mit
tels einer Zugeinrichtung an diesen angehängt. Bei letzterer
Ausführungsform stützt sich die Maschine über Laufräder auf
dem Erdboden ab. Sie hat eine sich nach vorne in Arbeitsrich
tung erstreckende und in Erdbodennähe angeordnete Aufnahme
trommel zur Aufnahme des Erntegutes und einen um eine waage
rechte Achse umlaufenden, nachgeordneten Zwischenförderer.
Weiterhin besitzt die Maschine eine Fördertrommel zum Zer
kleinern oder Häckseln des Erntegutes, welches anschließend
von einem Gebläseförderer in den Laderaum eines Transport
fahrzeuges befördert wird. Mit dieser Maschine kann landwirt
schaftliches Erntegut im Bereich der Aufnahmetrommel in vol
ler Arbeitsbreite der Aufnahmetrommel aus einem Schwad aufge
nommen werden. Bereits oberhalb der Aufnahmetrommel wird das
Erntegut jedoch von der Aufnahmetrommel selbst in Verbindung
mit Leitblechen oder von einem zusätzlichen, umlaufenden, ange
triebenen Zwischenförderer ungeschnitten auf etwa die Hälfte
seines ursprünglichen Volumens im Förderkanal vorgepreßt und
anschließend der Fördertrommel und den mit ihr zusammenwir
kenden feststehenden Schneidmessern für den Schneidvorgang
zugeführt.
Die Fördertrommel hat eine Arbeitsbreite, die etwa der Hälfte
der Arbeitsbreite der Aufnahmetrommel entspricht. Nach dem
Schneidvorgang wird das nun geschnittene Erntegut von den
Mitnehmern bzw. den Förderzinken der Fördertrommel dem am
Maschinenende befindlichen Gebläseförderer übergeben.
Maschinen in der vorstehend aufgeführten Art haben sich in
der Praxis nicht bewährt. Ihnen haftet der Nachteil an, daß
große, von einer Schwadmaschine gebildete Schwaden aus Ernte
gut, in denen teilweise das Erntegut zopfartig verpflochten
ist, nicht von der Aufnahmetrommel in Verbindung mit Leit
blechen bzw. mit Hilfe eines Zwischenförderers in der Art
eines Schneckenförderers, auf die Hälfte des Anfangsvolumens
verdichtet werden konnten. Verstopfungen in dem, von der Ar
beitsbreite der Aufnahmetrommel ausgehend, um die Hälfte ein
geengten Schneidkanal und Zinkenbrüche in der Aufnahmetrommel
waren die Folge.
Ein weiterer Nachteil bestand darin, daß durch die Anordnung
von Fördertrommel und Gebläseförderer sehr tief zum Erdboden
die Aufnahmetrommel nicht unterhalb der Fördertrommel, son
dern dieser vorgeordnet werden mußte, so daß ein ungünstiger
Erntegutfluß entstand und die Zinken der Aufnahmetrommel
relativ lange mit dem Erntegut in Berührung waren und die
Freigabe desselben in einem sehr kleinen Winkelbereich erfol
gen mußte. Ferner verlängert sich beispielsweise bei einer
gezogenen Maschine ihre Baulänge, und die Stützlast in der
Anhängekupplung des Zugfahrzeuges ist sehr gering, da der
Schwerpunkt auf Grund des hinten angeordneten Gebläseförde
rers mit Auswurfrohr und -krümmer sehr weit hinten liegt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Maschine zum
Ernten von landwirtschaftlichen Erntegütern wie beispiels
weise im Schwad abgelegtes Halmgut zu schaffen, die bei kom
pakter, schwerpunktmäßig günstiger und relativ einfacher Bau
art in der Lage ist, das Erntegut im Bereich ihrer gesamten
Arbeitsbreite aufzunehmen und auf kurzem Wege störungsfrei
durch einen Schneid-Förderkanal zu einem Gebläseförderer zu
befördern.
Zur Lösung dieser Aufgabe zeichnet sich die Maschine nach der
Erfindung aus durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merk
male. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den
Patentansprüchen 2 bis 11 angeführt.
Die Maschine zum Ernten von landwirtschaftlichen Erntegütern
erfindungsgemäßer Ausbildung hat durch die örtliche Anordnung
seiner Fördermittel einen sich in seiner senkrechten Längs
mittelschnittebene ausbreitenden, U-förmigen Schneid-Förder
kanal, in dem die einzelnen und in ihrer Reihenfolge beson
ders abgestimmten Förderer das Erntegut unter Beibehaltung
eines günstigen Förderflusses gezielt befördern.
Mitentscheidend für eine störungsfreie Förderung des Ernte
gutes im Schneid-Förderkanal der Maschine ist die Arbeits
breite ihres Schneid-Förderaggregates, die gleich der Ar
beitsbreite der vorgeordneten Aufnahmetrommel ist. Das von
der Aufnahmetrommel auf ihrer gesamten Arbeitsbreite aufge
nommene Erntegut kann so durch den Schneid-Förderkanal flie
ßen, ohne daß es vor einem Kurzschnitt von den Seiten der
Maschine nach innen umgelenkt und verdichtet wird. Nachdem
das Erntegut dann von einem Schneid-Förderaggregat kurz ge
schnitten wurde, kann es von einem Zwischenförderer, der bei
spielsweise ein Schneckenförderer sein kann, störungsfrei
nach innen und vorne unter gleichzeitiger geringfügiger Ver
dichtung einem Gebläseförderer übergeben werden. Auf Grund
des geringen Förderweges der Aufnahmetrommel und durch Fort
fall einer Verdichtungsarbeit in bezug auf das Erntegut wer
den die Zinken der Aufnahmetrommel entlastet und hierdurch
Zinkenbrüche vermieden.
Nachfolgend ist die Erfindung an Hand von in den Zeichnungen
dargestelltem Ausführungsbeispiel näher erläutert. In den
Zeichnungen zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Maschine zum Ernten
von landwirtschaftlichen Erntegütern als An
hängemaschine teilweise im Schnitt dargestellt;
Fig. 2 eine vergrößerte Seitenansicht einer Maschine
nach Fig. 1, bei der insbesondere die Förder
mittel im Längsschnitt dargestellt sind;
Fig. 3 eine Ansicht der Maschine nach Fig. 1 entgegen
der Arbeitsrichtung gesehen.
Bei der in den Figuren veranschaulichten, bevorzugten Ausfüh
rungsform der Maschine 1 zum Ernten von landwirtschaftlichen
Erntegütern od. dgl., beispielsweise Halmgut 2, wird diese als
gezogene Maschine mittels einer Zugöse 3 an einem nicht dar
gestellten Schlepper angehängt und von diesem antriebsmäßig
von seiner Zapfwelle aus versorgt. Die Zugöse 3 befindet sich
an einer Deichsel 4, die aus zwei Trägerblechen 5, 6 gebildet
ist, die von der Zugöse 3 ausgehend entgegen der Arbeitsrich
tung A der Maschine 1 gespreizt auseinandergehen und an den
freien Enden mit einer Quertraverse 7, dem eigentlichen
Hauptträger der Maschine 1, verbunden werden. Die Verbindungs
stelle am Querträger 7 kann derart ausgebildet sein, daß über
verschiedene Winkelstellungen der Trägerbleche 5, 6 zur Quer
traverse 7 eine Höhenanpassung der Maschine 1 zum Schlepper
hin erfolgen kann. Die Quertraverse 7 ist mit Seitenwänden 8,
9, der Vorderwand 10, der Rückwand 11 und zwei weiteren hin
teren Quertraversen 12, 13 durch Verschweißung od. dgl. Ver
bindungsmittel miteinander verbunden.
Die Seitenwände 8, 9 werden zusätzlich durch Längsträger 14,
15 als Stabilisator verstärkt. Deichsel 4, Querträger 7, 12,
13, Vorder- und Rückwand 10, 11 und die Seitenwände 8, 9 mit
den Längsträgern 14, 15 als Stabilisator bilden zusammen ein
Traggerüst 16 der Maschine 1, welches sich insgesamt über
Achslagerböcke 17, 18 und Laufräder 19, 20 und über die Zug
öse 3 über einen Schlepper auf dem Erdboden abstützt. Das
Traggerüst 16 kann auch ohne Deichsel 4 und Laufräder 19, 20
mittels einer herkömmlichen Dreipunkt-Anbauvorrichtung direkt
in der Dreipunktaufhängung eines Schleppers aufgehängt wer
den. Die Unterlenkeranschlüsse würden dann im hinteren Be
reich der Längsträger 14, 15 und der Oberlenker an der hin
teren Quertraverse 13 montiert. Die Maschine 1 kann dann an
einem Schlepper hängend in Arbeitsrichtung A vor dem Schlep
per her bewegt werden.
Ausgehend von einer Arbeitsbreite B der Maschine 1, die etwa
der längsten Abmessung der Quertraverse 7 entspricht, sind
die eigentlichen Fördermittel 21 zwischen oder unterhalb an
den Seitenwänden 8, 9 in Queranordnung zur Arbeitsrichtung A
angeordnet. Hierbei weisen die einzelnen Fördermittel 21
seitlich Wellenenden auf, mit welchen sie in Gleit- und/oder
Wälzlagern an bzw. in den Seitenwänden drehbar befestigt
sind, wobei einige Wellenenden zum Anbringen eines Antriebes,
beispielsweise eines Kettenrades od. dgl., die Seitenwände 8, 9
nach außen durchdringen.
Die als Ganzes mit 21 bezeichneten Fördermittel befinden sich
in einer bestimmten Reihenfolge hinter- und übereinander. Sie
bestehen aus einer Aufnahmetrommel 22 mit gesteuerten Feder
zinken 23, die schwenkbeweglich auf einer in Lagern 24 an den
Seitenwänden 8, 9 aufgehängten Querwelle 25 befestigt ist.
Ihre Bodenanpassung erhält sie über die Stütz- und Führungs
räder 26, 27. Über eine nicht dargestellte, mechanische und/
oder hydraulische Aushebevorrichtung kann die Aufnahmetrommel
22 in eine Transportstellung ausgehoben werden.
Als zweites Fördermittel 21 befindet sich ein oberhalb der
Aufnahmetrommel 22 befindliches und etwas entgegen der Ar
beitsrichtung A der Maschine 1 nach hinten versetzt ange
ordnetes Schneid-Förderaggregat 28. Dieses besitzt beispiels
weise eine als Förderorgan ausgebildete, angetriebene Förder
walze 29 mit Zinken oder Zähnen 30, die sternförmig in der
senkrechten Arbeitsrichtungsebene und seitlich parallel im
Abstand nebeneinander und winkelversetzt zueinander auf der
gesamten Arbeitsbreite B, die im Ausführungsbeispiel ca.
150 cm beträgt, auf der Förderwalze 29 fest aufgebracht sind.
Die Förderwalze 29 mit Mittelachse 29′ wirkt mit in einer
Reihe nebeneinander angeordneter Schneidmesser 31 zusammen,
die jeweils in senkrechter Arbeitsrichtungsebene ausgerichtet
zwischen die als Förderstern 32 vereinigten Zinken oder Zähne
30 positioniert sind. Die Anzahl der Fördersterne 32 und
Schneidmesser 31 ist so gewählt, daß eine Schnittlänge des
Erntegutes von weniger als 3 cm erreichbar ist. Die Schneid
messer 31 befinden sich auf einer Schwenkachse 33 und stützen
sich hinten entgegen der Arbeitsrichtung A auf Stützklauen 34
einer drehbar an den Seitenwänden 8, 9 in Lagern abgestützten
und im Drehmoment durch eine einstellbare Feder 35 gehaltene
Schaltwelle 36 ab. Seitlich werden die Schneidmesser 31 in
Schlitzen 37, die sich in einem dem Außenmantel der Förder
walze 29 angepaßten, gebogenen Leitblech 38 eines Förderka
nals 39 befinden, gehalten. Das Leitblech 38 ist mit den
Seitenwänden 8, 9 und mit dem hinteren Querträger 13 verbun
den und bildet die hintere Kanalrückwand des Förderkanals 39.
Oberhalb der Schneidmesser 31 sind ferner ebenfalls wie die
Schneidmesser 31 in senkrechter Arbeitsrichtungsebene ausge
richtete, geformte und in einer Reihe nebeneinander angeord
nete Abstreiferbleche 40 zwischen den Fördersternen 32 vor
handen. Die Anzahl der Abstreiferbleche 40 entspricht der
Anzahl der gesamten Freiräume zwischen den Fördersternen 32
der Förderwalze 29. Befestigt werden die Abstreiferbleche 40
in einem gemeinsamen, zwischen den Seitenwänden 8, 9 ange
brachten Kastenbalken 41, in dem sie einzeln und austauschbar
in Montageschlitzen eingeführt und gesichert werden. Die Ab
streiferbleche 40 bilden eine weitere Förderkanalbegrenzung.
Abweichend und/oder ergänzend zu vorstehenden Ausführungen
kann das Schneid-Förderorgan 28 derart ausgebildet sein, wie
es in der DE-PS 29 27 334 offenbart
ist.
Die Anordnung, Ausbildung und Schaltungsweise der Schaltwelle
36 in Verbindung mit den Schneidmessern 31 kann ferner so
ausgeführt sein, wie es in
der DE-PS 32 13 199 beschrieben ist.
Als drittes Fördermittel 21 befindet sich ein Zwischenförde
rer 42 in der Maschine 1. Dieser ist dem Schneid-Förderaggre
gat 28 derart zugeordnet, daß ihm von dem Schneid-Förder
aggregat 28 das geschnittene Erntegut in einer Art Überkopf
förderung in Arbeitsrichtung A der Maschine 1 zugeführt wird.
Der Zwischenförderer 42 ist vorzugsweise als Schneckenförde
rer 43 ausgebildet und so in seiner Position angebracht, daß
er in Arbeitsrichtung A der Maschine 1 oberhalb und vor der
Mittelachse 29′ des Schneid-Förderaggregates 28 bzw. der
Förderwalze 29 liegt. Der Zwischenförderer 42 kann in seiner
Position fest, gemäß dem Ausführungsbeispiel jedoch auch
höhenbeweglich aufgehängt sein. Jeweils außerhalb der Seiten
wände 8, 9 befinden sich Trag- und Schwenkarme 44, 45, die an
ihren festen Enden in Drehlagern 46 auf einer Querwelle an
den Seitenwänden 8, 9 befestigt sind und an ihren beweglichen
Enden den Schneckenförderer 43 mit seinen Wellenenden 47 in
Lagerstellen 48 aufnehmen. Mit den Trag- und Schwenkarmen 44,
45 ist der Schneckenförderer 43 entgegen seiner eigenen Ge
wichtskraft bzw. einer Zugfeder 43′ in Langlöchern 49 in den
Seitenwänden 8, 9 mittels der Drehlager 46 in Pfeilrichtung a
schwenkbar. Der Schneckenförderer 43 hat zwei Schneckenbleche
50, 51, die quer zur Arbeitsrichtung A der Maschine 1 von den
Seitenwänden 8, 9 eine Förderbewegung des geschnittenen
Erntegutes in Richtung der Pfeile u und v nach innen ausfüh
ren. Am Auslaufende zur Mitte hin gehen die Schneckenbleche
50, 51 in Förderschaufeln 52, 53 für eine Förderung des
Erntegutes in Arbeitsrichtung A über. Die Schneckenbleche 50,
51 können an ihrer äußeren Kante mit Kunststoff-Führungen
ausgebildet sein, mit welchen sie sich in einer unteren, den
Durchmesser des Schneckenförderers 43 angepaßten Bodenmulde
54 abstützen. Es besteht auch die Möglichkeit, den Schnecken
förderer 43 hängend durch Anschläge 55, 56 an den Seitenwän
den 8, 9, auf denen sich die Trag- und Schwenkarme 44, 45 ab
stützen, mit geringem Spiel zur Bodenmulde 54 anzuordnen.
Als letztes Fördermittel 21 ist nun dem Zwischenförderer 42
ein Gebläseförderer 57 nachgeordnet. Dieser ist auf Grund der
Förderwirkung des Zwischenförderers 42 nach innen und vorne
in seiner größten Abmessung parallel zur Quertraverse 7 aus
gerichtet und auf dieser aufgesattelt. Die Zuführöffnung 58
des Gebläseförderers 57 zeigt entgegen der Arbeitsrichtung A
der Maschine 1 nach hinten und schließt direkt an die Boden
mulde 54 des Zwischenförderers an, so daß von den Förder
schaufeln 52, 53 das geschnittene Erntegut auf kürzestem Wege
in den Gebläseförderer 57 gelangt.
Von seinem Grundaufbau ist der Gebläseförderer 57 bekannt. Er
besteht aus einem Gebläsegehäuse 59 mit einem Mantelblech 60.
Das Gebläsegehäuse 59 kann gleichzeitig ein Teil der Vorder
wand 10 sein. An dem Gebläsegehäuse 59 schließt sich in tan
gentialer Anordnung ein nach oben gerichtetes Auswurfrohr 61
mit Krümmerteil und einstellbarer Leitklappe (nicht darge
stellt) an. Das Auswurfrohr 61 ist in einem Drehflansch 62
ebenfalls in seiner Auswurfrichtung einstellbar. Im Gebläse
gehäuse 59 befindet sich ein Gebläserotor 63 mit Flügelblechen
64. Zu dem Gebläserotor 63 gehört eine Antriebswelle 65, die
in Arbeitsrichtung A aus dem Gebläsegehäuse 59 herausgeführt
ist. Sie wird in einer Lagerstelle 66 mit Stützbock 67 auf
genommen und über einen Antrieb 68, bestehend aus einer Rie
menscheibe 69, einer weiteren, direkt auf der Eingangswelle 70
eines Hauptgetriebes 71 angeordneten Riemenscheibe 72 und
Riemen 73, angetrieben. Die Riemen 73 können noch zusätzlich
mit einer nicht dargestellten Riemenspannrolle gespannt wer
den.
Die Lage des Gebläseförderers 57 auf dem Traggerüst 16 der
Maschine 1 in der vorstehend dargelegten Art ergibt eine
günstige Schwerpunktlage der Maschine 1 und dementsprechend
eine optimale Stützlast am Schlepper. Ebenfalls ergibt sich
ein kostengünstiger, leistungsverlustarmer Antrieb 68 des
Gebläseförderers 57 auf Grund der direkten Aufnahme von der
Antriebswelle 65 des Hauptgetriebes 71.
Der Gebläseförderer 57, insbesondere seine Zuführöffnung 58
im Gebläsegehäuse 59 kann derart ausgebildet sein, daß sie
direkt an dem radial zum Gebläserotor 57 befindlichen Mantel
blech 60 anschließt. Die Zuführöffnung 58 liegt dann unter
halb der Lagerstelle 66 des Gebläserotors 57, so daß eine
zweite Lagerstelle (nicht dargestellt) für den Gebläserotor
57 in bzw. an der Vorderwand 10 oder am Gebläsegehäuse 59
möglich ist (günstige doppelseitige Lagerung der Antriebs
welle 65).
Der Antrieb der Maschine 1 erfolgt von einem Schlepper aus
mittels einer Gelenkwelle (beides nicht dargestellt) über
das Hauptgetriebe 71 mit der Eingangswelle 70 und zwei Ab
triebswellen 74, 75, die jeweils nach außen durch die Sei
tenwände 8, 9 geführt und in diesen gelagert werden. Von
der Eingangswelle 70 wird mittels des Antriebes 68 der Ge
bläserotor 63 direkt in Pfeilrichtung b angetrieben. Auf der
Abtriebswelle 75 befindet sich am Ende ein Kettenrad 76, von
welchem mittels einer Antriebskette 77 ein Drehmoment auf ein
Doppelkettenrad 78, das auf einer in den Seitenwänden 8, 9
gelagerten Querwelle 79 drehfest befestigt ist, übertragen wird.
An dem zweiten Ende außerhalb der Seitenwand 8 ist ebenfalls
ein Kettenrad 80 drehfest auf der Querwelle 79 angebracht.
Eine Antriebskette 81, die in Fig. 1 und 2 angedeutet ist,
jedoch in der Schnittebene (wie noch weitere nachfolgend be
schriebene Antriebe) nicht sichtbar ist, überträgt die An
triebskraft über ein Kettenrad 82 auf den Zwischenförderer
42. Dieser dreht sich in Pfeilrichtung C. Auf dem zweiten
Zahnkranz des Doppelkettenrades 78 befindet sich eine wei
tere Antriebskette 83, die in Antriebsverbindung mit einem
Kettenrad 84 auf der Querwelle 25 steht, für den Antrieb
der Aufnahmetrommel 22. Dieser besteht aus einem Kettenrad
85 auf dem zweiten Ende der Querwelle 25, einer Antriebskette
86 und einem Kettenrad 87 auf dem Antriebszapfen 88 der Auf
nahmetrommel 22. Die Zinken 23 der Aufnahmetrommel 22 bewegen
sich in Pfeilrichtung d. Der noch fehlende Antrieb für das
Schneid- und Förderaggregat 28 wird von der zweiten Abtriebs
welle 74 des Hauptgetriebes 71 direkt abgenommen. Das auf der
Abtriebswelle 74 fest angeordnete Kettenrad 89 überträgt das
Drehmoment über eine Antriebskette 90 auf ein Kettenrad 91 an
der Förderwalze 29. Diese dreht in Pfeilrichtung e.
Bei der Ernte von Erntegut od. dgl., wie beispielsweise im
Schwad abgelegtes Halmgut 2, wird die Maschine 1 mittels der
Zugöse 3 in der Anhängekupplung eines Schleppers angehängt
oder mit der Ackerschiene desselben verbunden. Die Antriebs
verbindung zum Hauptgetriebe 71 erfolgt über eine Gelenk
welle. Bei der Fahrt des Schleppers in Arbeitsrichtung A und
sich drehender Zapfwelle wird das Halmgut 2 von der Aufnahme
trommel 22 in Pfeilrichtung d vom Erdboden in seiner gesamten
Breite aufgenommen und auf kurzem Wege dem Schneid-Förder
aggregat 28 zugeführt. Von diesem wird es unter gleichzei
tiger Förderwirkung in Pfeilrichtung e geschnitten und ober
halb der Abstreiferbleche 40 dem Zwischenförderer 42 über
geben. Dieser beschickt den Gebläseförderer 57, von dem es
dann durch das Auswurfrohr 61 in ein Sammelbehältnis, bei
spielsweise ein Transportfahrzeug, befördert wird. Eine in
Strichpunktlinien angedeutete Verlängerung der Drehrichtungs
pfeile d, e, c der Fördermittel 21 zeigt den gezielten För
derfluß des Halmgutes 2 im Förderkanal 39. Das Halmgut 2 wird
jeweils in tangentialer Richtung von den einzelnen Fördermit
teln aufgenommen und wieder abgegeben. Wie insbesondere aus
der Fig. 2 ersichtlich, hat der Förderkanal 39 die Form eines
liegenden -U-, welches in Arbeitsrichtung A der Maschine 1
offen ist. Durch diese Ausbildung und Führung des Förderka
nals 39 lassen sich die Fördermittel 21 sehr kompakt zueinan
der anordnen, so daß der Förderweg des Halmgutes 2 gering ist
und eine baulich kleine Maschine 1 entsteht. Durch eine klap
penartig ausgebildete Abdeckhaube 92, die Seitenwände 8, 9,
die Vorderwand 10 und die Rückwand 11 ist die Maschine 1
rundum geschlossen, so daß Halmgutverluste und Staubaufwirbe
lungen nach außen hin nicht entstehen.
Im Rahmen der Erfindung kann der Gebläseförderer 57 auch
etwas zur senkrechten Mittellängsebene versetzt angeordnet
sein. Entscheidend ist hier die Lage der Zuführöffnung 58 im
Gebläsegehäuse, da diese an die Bodenmulde 54 des Zwischen
förderers 42 angepaßt werden muß. Ferner kann die Maschine 1
über mechanische, hydraulische oder elektrische Stellmittel
von einer Bedienungsperson vom Schlepper aus bedient werden.
Claims (11)
1. Maschine zum Ernten von landwirtschaftlichen Erntegütern
od. dgl., wie beispielsweise im Schwad abgelegtes Halmgut
(2), bestehend aus jeweils quer zur Arbeitsrichtung ausge
richteten, durch Leitbleche verbundenen Fördermitteln (21),
nämlich einer Aufnahmetrommel (22), einem um eine waage
rechte Achse umlaufenden Zwischenförderer (42), einem
Schneid-Förderaggregat (28) zum Zerkleinern des Erntegutes
und einem Gebläseförderer (57) zum Transport des zerklei
nerten Erntegutes in ein Sammelbehältnis, beispielsweise
ein Transportfahrzeug, dadurch gekennzeichnet, daß die be
kannten Fördermittel (21) in ihrer Reihenfolge derart auf
einanderfolgend angeordnet sind, daß der Aufnahmetrommel
(22) das Schneid-Förderaggregat (28) direkt nachgeordnet
und so positioniert ist, daß dieses eine Überkopfförderung
in Arbeitsrichtung A der Maschine zu dem oberhalb und vor
seiner Mittelachse (29′) liegenden Zwischenförderer (42)
ausführen kann, so daß dieser wiederum durch seine Förder
bewegung in Richtung der Pfeile (u und v) von den Seiten
begrenzungen der Maschine (1) nach innen und vorne för
dernd den vorgeordneten Gebläseförderer (57) mit Erntegut
beschickt.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Drehrichtungspfeile (d, e, c) der Aufnahmetrommel (22),
des Schneid-Förderaggregats (28) und des Zwischenförderers
(42) sowie die Zuordnung der Leit- und Abstreiferbleche
(38, 40) des Förderkanals (39) so gewählt sind, daß zwi
schen den Fördermitteln (21) eine in tangentialer Richtung
ausgerichtete Förderbewegung des Erntegutes bei der Über
gabe erfolgt.
3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Fördermittel in Verbindung mit Leit- und Abstrei
ferblechen (38, 40) einen Förderkanal (39) bilden, der von
seiner Form her einem quer zur Arbeitsrichtung (A) der Maschine liegenden, in Arbeitsrichtung (A)
offenen -U- gleicht.
4. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Arbeitsbreite (B) der Aufnahmetrommel
(22), des Schneid-Förderaggregats (28) und des Zwischen
förderers (42) gleich ist und eine Zusammenführung des
aufgenommenen Erntegutes zur Übergabe in den Gebläse
förderer (57) erst, nachdem es geschnitten ist, durch den
Zwischenförderer (42) mittels seiner Schneckenbleche (50,
51) od. dgl. Werkzeuge zur senkrechten Längsmittelebene
der Maschine (1) erfolgt.
5. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Gebläseförderer (57) oberhalb der Quer
traverse (7) des Traggerüstes (16) der Maschine (1) und
annähernd mittig mit in Arbeitsrichtung (A) ausgerichteter
Antriebswelle (65) und mit seiner Zuführöffnung (58) ent
gegen der Arbeitsrichtung (A) nach hinten zeigend ange
ordnet ist.
6. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Antrieb (68) für den Gebläseförderer
(57) auf Grund seiner Ausrichtung und Lage im bzw. am
Traggerüst (16) auf direktem Wege vom Hauptgetriebe (71)
aus erfolgt.
7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der
Antrieb (68) von einem Riemen- oder Kettentrieb mit Rie
menscheiben (69, 72) oder Kettenrädern erfolgt, wobei
sich die Riemenscheibe (72) oder ein Kettenrad direkt auf
der Eingangswelle (70) des Hauptgetriebes (71) befindet.
8. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Zuführöffnung (58) des Gebläseförderers
(57) direkt an dem radial zum Gebläserotor (63) befindli
chen festen Mantelblech (60) anschließt.
9. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Schneid-Förderorgan (28) in an sich be
kannter Weise mit einer vorstehende Zinken oder Zähne
(30) aufweisenden Förderwalze (29) und mit einer Reihe von
an einem als Ganzes schwenkbeweglich gelagerten Messerträ
ger angeordneten Schneidmessern (31), die unter Druck in
mit der Förderwalze zusammenwirkender Arbeitsstellung ge
halten werden, ausgebildet ist, wobei die Schneidmesser
(31) starr an dem seinerseits zur Beibehaltung der Messer
Arbeitsstellung mit Druckkraft beaufschlagten Messerträger
angebracht und die Zinken oder Zähne (30) an der Förder
walze (29) derart versetzt zueinander angeordnet sind, daß
sie in vorgegebener Folge jeweils nur mit einem oder eini
gen wenigen der Schneidmesser (31) in gleichzeitigen wirk
samen Schneideingriff kommen und daß die den Messerträger
beaufschlagende Druckkraft lediglich auf die vorgegebene
Schneidkraft des einen oder der einigen wenigen jeweils
gleichzeitig wirksamen Schneideingriffe abgestimmt ist.
10. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Schneid-Förderorgan (28) in an sich be
kannter Weise eine Schneideinrichtung aufweist, die eine
Mehrzahl von in einer Reihe schwenkbeweglich angeordneten
Schneidmessern (31) umfaßt, die jeweils mittels Stützvor
richtungen in ihrer in einen Förderkanal (39) eingreifen
den Arbeitsstellung gehalten werden und mittels einer
Schaltvorrichtung sämtliche oder in wahlweise unterschied
licher Anzahl in eine Außeneingriffsstellung verschwenkbar
sind, wobei die Schalteinrichtung eine sich - bezogen auf
die Arbeitsrichtung A - hinter den Schneidmessern (31) und
parallel zu deren Schwenkachse erstreckende Schaltwelle
(36) mit Schaltgliedern umfaßt, wobei die Schaltglieder
der Schaltwelle (36) als die Schneidmesser (31) unmittel
bar in wahlweise unterschiedlicher Anzahl in Arbeitsstel
lung bringende und haltende Stützklauen (34) ausgebildet
sind.
11. Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
Stützklauen (34) in ihrer jeweiligen Winkelstellung mit
den Stützkanten der Schneidmesser (31) einen Druckwinkel
(α) von weniger als 90° bilden und die Schaltwelle (36)
unter Beibehaltung ihrer Arretierungsstellung im ganzen
kurzzeitig entgegen der Wirkung einer elastischen Über
lastsicherung, beispielsweise eine Feder (35), unter Ver
kleinerung oder Auflösung des Druckwinkels (α) ver
schwenkbar ist.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883820703 DE3820703C1 (de) | 1988-06-18 | 1988-06-18 | |
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| DE19883820703 DE3820703C1 (de) | 1988-06-18 | 1988-06-18 |
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|---|---|
| DE3820703C1 true DE3820703C1 (de) | 1989-07-06 |
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ID=6356791
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|---|---|---|---|
| DE19883820703 Expired DE3820703C1 (de) | 1988-06-18 | 1988-06-18 |
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- 1989-06-07 FR FR8907540A patent/FR2632811A1/fr active Pending
- 1989-06-14 GB GB8913630A patent/GB2219722B/en not_active Expired - Fee Related
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