DE3813761A1 - Brillengestell mit herausziehbaren brillenbuegeln - Google Patents
Brillengestell mit herausziehbaren brillenbuegelnInfo
- Publication number
- DE3813761A1 DE3813761A1 DE19883813761 DE3813761A DE3813761A1 DE 3813761 A1 DE3813761 A1 DE 3813761A1 DE 19883813761 DE19883813761 DE 19883813761 DE 3813761 A DE3813761 A DE 3813761A DE 3813761 A1 DE3813761 A1 DE 3813761A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- glasses
- eyeglass
- frame
- temple
- ear hook
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 239000011521 glass Substances 0.000 claims description 64
- 238000003780 insertion Methods 0.000 claims description 29
- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims description 29
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000013011 mating Effects 0.000 claims 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 7
- 239000000463 material Substances 0.000 description 6
- 210000003128 head Anatomy 0.000 description 4
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 4
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 210000003608 fece Anatomy 0.000 description 2
- 101001034830 Mus musculus Interferon-induced transmembrane protein 5 Proteins 0.000 description 1
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 1
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 1
- 230000009286 beneficial effect Effects 0.000 description 1
- 210000005069 ears Anatomy 0.000 description 1
- 238000000605 extraction Methods 0.000 description 1
- 238000001746 injection moulding Methods 0.000 description 1
- 210000003734 kidney Anatomy 0.000 description 1
- 230000001795 light effect Effects 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000007769 metal material Substances 0.000 description 1
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 1
- 238000007493 shaping process Methods 0.000 description 1
- 239000000243 solution Substances 0.000 description 1
- 239000007921 spray Substances 0.000 description 1
- 230000000007 visual effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02C—SPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
- G02C5/00—Constructions of non-optical parts
- G02C5/006—Collapsible frames
-
- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02C—SPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
- G02C5/00—Constructions of non-optical parts
- G02C5/14—Side-members
- G02C5/20—Side-members adjustable, e.g. telescopic
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Ophthalmology & Optometry (AREA)
- Optics & Photonics (AREA)
- Eyeglasses (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Brillengestell für normale Seh
brillen, Sonnenbrillen, Stereobrillen, Brillen mit polari
sierten Brillengläsern, Schutzbrillen und dergleichen mehr.
Eine solche eingangs erwähnte Brille kann aus langlebigem
Material oder aus kurzlebigem Material hergestellt sein, sie
kann für Dauerverwendung oder für nur einmalige Verwendung
bestimmt sein, für sie können Brillengläser verwendet wer
den, die aus Glas oder aus Kunststoff bestehen können.
Solche Brillen gibt es für viele Zwecke, aber nur einige
brauchen hier angeführt zu werden. Sie können z.B. als nor
male Brillen ausgeführt sein und dann korrigierende Brillen
gläser oder für als Sehhilfe vorgesehene Brillengläser auf
weisen, die entweder als vergrößernde Gläser oder als Gläser
für spezielle Zwecke ausgeführt und ausgelegt sein können.
Sonnenbrillen können bspw. Filterfunktionen oder Abschwä
chungsfunktionen aufweisen und dadurch die Augen vor der
Sonneneinstrahlung schützen. Mit Stereobrillen können bei
Betrachtung von Stereobildern dreidimensionale Bildwirkungen
erzeugt werden, wobei durch polarisierte Lichteffekte oder
Farbeffekte zwei verschiedene Bilder geschaffen werden.
Auch farblich getönte Brillengläser können ohne Sonnen
schutzwirkung ganz einfach als Neuheiten eingesetzt werden.
Mit einer Brille kann man sich auch gegen Dämpfe, versprü
hende Flüssigkeiten und herumfliegende Teilchen schützen.
Konventionelle Brillengestelle können ganz oder teilweise
aus Kunststoff oder aus anderen Werkstoffen hergestellt
sein, bspw. aus Draht oder Metallwerkstoffen. Einwegbrillen,
bspw. Einweg-Sonnenbrillen oder Einwegbrillen zur Betrach
tung von dreidimensionalen Filmen können überall zu niedri
gen Kosten vertrieben werden und aus Karton bestehende Bril
lengestelle aufweisen.
Bei der Standardausführung sind die Brillenbügel mit Schar
nieren derart an den äußeren Enden des Brillengestells be
festigt, daß diese Bügel nach innen geklappt werden können
und die Brille dann in einem Standardfutteral, einer Tasche
oder auf andere Weise aufbewahrt werden kann. Manchmal weist
auch das Überbrückungsstück oder der Nasenbügel ein Gelenk
auf, so daß die Brille zu einer noch kompakteren Form zusam
mengefaltet oder zusammengeklappt werden kann.
Diese Systeme sind zwar relativ kompakt. Sie sind aber immer
noch etwas unhandlich und in manchen Fällen wünscht man sich
eine Konstruktion, die extrem flach ist. Gegenwärtig wird
deshalb immer mehr eine kompakte Brillenausführung verlangt.
Die Erfindung stellt sich somit die nachstehend angeführten
Aufgaben:
- - eine bessere Brillengestell-Konstruktion mit einer flache ren Ausführungsform zu schaffen, die dabei auch noch eine größere Vielseitigkeit gewährleistet,
- - eine einfache, flache und kompakte Brillengestellkonstruk tion zu schaffen, und dabei die Nachteile und Probleme der bisher bekannten Brillenausführungen zu vermeiden.
Als Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung ein flaches
Brillengestell entsprechend dem Anspruch 1 vor. Das erfin
dungsgemäße Brillengestell hat einen die Brillengläser auf
nehmenden weitgehend starren Brillenrahmen mit mindestens
einem an dem Brillenrahmen oberhalb der Brillengläser ange
ordneten Einschubkanal und Brillenbügel, die in dem Ein
schubkanal angeordnet sind und an den einander gegenüberlie
genden Enden des Brillenrahmens aus dem Einschubkanal her
ausziehbar und nach dem Herausziehen in die Gebrauchslage
schwenkbar sind, in der die Brillenbügel den Kopfseiten des
Brillenträgers zugeordnet sind. In der Gebrauchslage sind
somit diese Brillenbügel zur Ebene des Brillengestells und
zur Ebene des Einschubkanals im wesentlichen rechtwinklig
ausgerichtet. Bei Benutzung der Brille wird das Brillenge
stell dadurch gehalten, daß das Übergangsstück oder der
Nasenbügel auf der Nase des Brillenträgers sitzt. Die Bril
lengläser befinden sich dann vor den Augen, die zum Brillen
gestell gehörenden Bügel sind seitlich am Kopf des Brillen
trägers vorbeigeführt und die zu ihnen gehörenden Ohrbügel
befinden sich dann hinter den Ohren. Andererseits kann die
Brille in kompakter Form geliefert und aufbewahrt werden,
wobei ein Bügel des Brillengestells zumindest teilweise in
dem zwischen den Brillengläsern vorhandenen Überbrückungs
stück oder in dem diese Brillengläser überlagernden Nasen
bügel des Brillengestelles steckt.
In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Bril
lenrahmen aus zwei ineinanderpassenden Rahmenelementen ge
bildet wird, von denen das eine Rahmenelement als Einschub
kanal für die Brillenbügel ausgebildet ist. Der Einschub
kanal kann im wesentlichen derart ausgelegt sein, daß er
zwei Brillenbügel aufnehmen kann, wobei die Brillenbügel vor
dem Schwenken in die Gebrauchsposition linear aus dem Ein
schubkanal herausgezogen werden. Diese Anordnung weist den
Vorteil auf, daß die Brillenbügel sich zu einem großen Teil
in dem Brillengestell befinden, das seine flache und vor
zugsweise ebene Konstruktion beibehält, und daß die Brillen
bügel nicht zusammengeklappt oder teleskopartig ineinander
geschoben zu werden brauchen, was die Herstellung und die
Verwendung kompliziert machen würde. Diese Erfindung eignet
sich für den Einsatz jedes Materials, d.h. es können Bril
lenbügel verwendet werden, die aus Kunststoff, Draht oder
aus den gewöhnlich für Brillen verwendeten Werkstoffen her
gestellt sein können. Zweckmäßig ist, daß der Nasenbügel des
Brillenrahmens eine dem Einschubkanal nachgeformte Ausbil
dung hat, welche das den Einschubkanal enthaltende Rahmene
lement aufnimmt und mit den Brillenrahmen verbindet.
Der Erfindung zufolge gehört zu jedem Brillenbügel auch ein
Ohrbügel, der entsprechend einer weiteren Ausbildung der
Erfindung auf dem freien Ende eines jeden Brillenbügels
drehbar oder schwenkbar aufgesetzt ist. Der Ohrbügel befin
det sich noch außerhalb des Brillengestells, wenn der Bril
lenbügel in den Einschubkanal hineingeschoben ist. Mit die
sem Ohrbügel kann also der Brillenbügel aus dem Einschub
kanal herausgezogen werden.
Bei einer noch kompakteren Brillengestell-Konstruktion kann
der Ohrbügel auch zum Teil in das Brillengestell hineinge
schoben werden.
Das dem Ohrbügel gegenüberliegende Ende des Brillenbügels
kann mit einem Anschlagkopf versehen sein, der verhindert,
daß der Brillenbügel vollständig aus dem Einschubkanal her
ausgezogen werden kann.
Das Brillengestell kann in einem oder in mehreren Teilen aus
Kunststoffmaterial formgebend hergestellt werden. Dabei ist
entdeckt worden, daß es vorteilhaft ist, wenn in diesem
Falle zwei getrennte und zueinander parallel angeordnete
Einschubkanäle für die Aufnahme der Brillenbügel vorgesehen
werden, wobei die Brillenbügel mehr oder weniger starr aus
geführt sein können und an ihren dem Brillenrahmen zugewand
ten Enden mit einer Vorrichtung versehen sein können, die am
Ende des jeweils zutreffenden Einschubkanales eine Schwenk
bewegung eines jeden Brillenbügels zuläßt und ermöglicht. In
dem Falle können die Einschubkanäle nur an der jeweils zu
treffenden Seite des Brillengestells geöffnet sein und an
dem der offenen Seite gegenüberliegenden Ende des Brillen
gestells geschlossen.
Die Einschubkanäle können derart ausgeführt sein, daß ein
Kanal hinter dem anderen oder ein Kanal über dem anderen,
d.h. untereinander angeordnet ist.
Wenn bei einem Brillengestell die Brillenbügel starr ausge
führt sind, können die Ohrbügel vorteilhaft schwenkbar mit
dem Brillenbügel derart verbunden sein, daß diese Ohrbügel
aus einer Position, in der sie zum Brillenbügel im wesent
lichen rechtwinklig ausgerichtet sind, in eine Position
geschwenkt werden können, in der sie zum Brillenbügel einen
stumpfen Winkel bilden. Dies geschieht gemäß einer weiteren
Ausbildung der Erfindung durch eine Einstellvorrichtung für
jeden Ohrbügel, mit der der betreffende Ohrbügel in bezug
auf den zugehörigen Brillenbügel auf mehrere Winkelpositio
nen einstellbar ist. In der ersten dieser Positionen kann
der Ohrbügel dicht auf der Seite des Brillengestells liegen,
so daß dann, wenn die Brillenbügel in die jeweils zutreffen
den Einschubkanäle eingeschoben sind, das Brillengestell
eine kompakte Konstruktion aufweist. In der zweiten Position
befindet sich der Ohrbügel in seiner Gebrauchsposition, was
für den Brillenträger einen größeren Tragecomfort mit sich
bringt. Zweckmäßig ist, daß die Einstellvorrichtung für den
Ohrbügel aus an dem freien Ende des Brillenbügels angeordne
tem Gelenkzapfen besteht, in welchen das gegabelte und mit
einer Bohrung versehene Ende des Ohrbügels einrastbar ist.
Ferner zeichnet sich eine weitere Ausgestaltung der Erfin
dung dadurch aus, daß in dem gegabelten Ende des Ohrbügels
ein Hohlraum angeordnet ist, in den ein am freien Ende des
Brillenbügels angeordneter Anschlag geführt ist; zweckmäßig
ist, daß die jeweilige Winkelposition des Ohrbügels mit
Hilfe von Arretiernocken einstellbar ist.
Die Erfindung wird nachstehend anhand des in Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Die
Zeichnungen zeigen in
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine diese Erfindung betref
fende Brille; die Einschubposition der Brillenbügel
ist mit Vollinie dargestellt und die Auszugsposi
tion mit Strichpunktlinie,
Fig. 2 eine teilweise gebrochen dargestellte Vorderansicht
dieser Brille,
Fig. 3 eine Detailansicht entlang der Linie III-III von
Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt durch eine Brille mit starrem Bril
lengestell und mit zwei Einschubkanälen für das
Aufnehmen der jeweils zutreffenden Brillenbügel.
Die Einschubkanäle liegen von vorn nach hinten
betrachtet hintereinander,
Fig. 5 eine Draufsicht auf die beiden Einschubkanäle,
teilweise im Schnitt,
Fig. 6 eine Seitenansicht von einem der Brillenbügel mit
Darstellung der zugehörigen Einstell- oder Fest
stellvorrichtung,
Fig. 7 eine Draufsicht auf diesen Brillenbügel,
Fig. 8 eine Seitenansicht des zum Brillenbügel gehörenden
Ohrbügels,
Fig. 9 eine Draufsicht auf einen Teil des Ohrbügels,
Fig. 10 einen Schnitt durch den Glasaufnahmeteil des Bril
lenrahmens,
Fig. 11 eine Darstellung des Brillenbügels mit Ohrbügel;
eine alternative Position ist mit strichpunktierten
Linien angedeutet.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen ein Ausführungsbeispiel, mit dem
eine im wesentlichen flache und ebene Ausführungsform der
Brille erreicht werden kann.
Der Brillenrahmen 1 besteht aus den beiden glasaufnehmenden
Teilen 2 und 3. Diese beiden glasaufnehmenden Teile sind mit
einem Übergangsstück 4 fest verbunden. Die beiden glasauf
nehmenden Teile 2, 3 weisen die Öffnungen 5 und 6 auf, in
die jeweils ein Brillenglas 7 und 8 eingesetzt ist.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist in das von dem oberen
Bereich der glasaufnehmenden Teile 2, 3 und vom Übergangs
stück 4 gebildete starre und lineare Konstruktionselement,
bspw. in dem Nasenbügel 18 ein Einschubkanal 9 eingearbei
tet. Für das Aufnehmen der Brillenbügel 10 und 11 ist in
diesem Falle ein gemeinsamer Einschubkanal 9 vorgesehen, wie
in Fig. 2 und Fig. 3 dargestellt ist. Es sei jedoch ver
merkt, daß für jeden Brillenbügel 10, 11 jeweils auch ein
eigener Einschubkanal 9, 9′ vorgesehen werden kann, wie dies
in Fig. 4 und Fig. 5 dargestellt ist. Jeder der Brillenbügel
10 und 11, zu denen jeweils ein Ohrbügel 12 gehört, steht an
jedem Ende des Brillenrahmens 1 aus einer Öffnung 13 derart
hervor, daß er aus dieser Öffnung herausgezogen und dann in
einen nach hinten offenen Schlitz 14 (Fig. 3) geschwenkt
werden kann, wobei das Herausziehen von einem großen An
schlagkopf 15 am Ende des Brillenbügels 10, 11 begrenzt
wird.
In der Position, die in Fig. 1 und Fig. 2 mit Vollinie dar
gestellt ist, sind die Brillenbügel 10, 11 fast vollständig
in den Einschubkanal 9 eingeschoben und lediglich die Ohr
bügel 10, 11 befinden sich außen und liegen im wesentlichen
in einer Ebene mit dem Brillenrahmen 1. Wenn die Brillen
bügel 10, 11 aber herausgezogen sind, können sie in die mit
den strichpunktierten Linien 16 und 17 dargestellte Ge
brauchsposition geschwenkt werden. Bei den beiden beschrie
benen Ausführungsbeispielen können die Einschubkanäle 9, 9′
aber auch aus einem rohrförmigen Konstruktionselement herge
stellt und dann am Brillenrahmen 1 entweder durch eine Heiß
verbindung oder durch eine Klebeverbindung oder auf sonst
irgendeine konventionelle Weise befestigt werden.
Dieses Prinzip ist auch bei dem Ausführungsbeispiel gemäß
Fig. 4 und Fig. 5 verwendet worden. Bei diesem Ausführungs
beispiel haben bei einem Brillenrahmen 1 die beiden Ein
schubkanäle 9 und 9′ von vorn nach hinten betrachtet eine
hintereinanderliegende Zuordnung in einer starren als Nasen
bügel 18 ausgebildeten Leiste, die sich über die beiden
Brillengläser 7, 8 und das Übergangsstück 4 erstreckt. Der
Nasenbügel 18 besteht aus einer Grundeinheit 19 und aus
einer Abdeckeinheit 20, die beide aus Kunststoff jeweils im
Spritzgußverfahren hergestellt werden können und die, wenn
sie entsprechend Fig. 4 montiert werden, zwei Einschubkanäle
bilden. Die beiden Einheiten 19 und 20 können durch einen
kanalartigen Teil 21 des glasaufnehmenden Brillenrahmenteils
22 zusammengehalten werden. Wie aus Fig. 4 und Fig. 5 zu
erkennen ist, kann ein jeder der Einschubkanäle 9 und 9′ den
ihm jeweils zugeordneten Brillenbügel 10, 11 aufnehmen. In
der mit Fig. 5 wiedergegebenen Darstellung, in der auch die
beiden Einschubkanäle 9 und 9′ sichtbar sind, sind die Bügel
10, 11 in ihrer Ausschwenkposition dargestellt. Für die
Brillenbügel sind Scharniere 23 und 24 vorgesehen, damit die
Brillenbügel dann, wenn sie bis zu den Enden der jeweiligen
Einschubkanäle 9, 9′ herausgezogen worden sind, in die in
Fig. 5 wiedergegebene Position nach außen geklappt werden
können.
Den Brillenbügeln 10, 11 sind, wie dies in Fig. 6 und Fig. 7
für den Brillenbügel 10 dargestellt ist, ein Ohrbügel 12
zugeordnet. Dazu weist jeder Brillenbügel 10, 11 an seinem
freien Ende einen kreisförmigen Ansatz 25 auf, von dem aus
die beiden Stifte 26 und 27 in einander entgengesetzte Rich
tung derart hervorstehen, daß sie einen für die Ohrbügel
aufschiebbaren Gelenkzapfen 28 bilden. Zu diesem Gelenkza
pfen gehört eine hervorstehende Keilfläche 29, die das Auf
spreizen des gabelförmigen Ohrbügelendes 33 ermöglicht und
die gewährleistet, daß dieser in das Gelenk auf dem Ansatz
25 einrastet.
Jeder Ansatz 25 weist die beiden Arretiernocken 30 und 31
auf, die eine Feststellvorrichtung für den Ohrbügel 12 dar
stellen und einen Anschlag 32, der wie ein Vorsprung ausge
bildet ist.
Der Ohrbügel 12 ist am besten in Fig. 8 und Fig. 9 darge
stellt. Der Ohrbügel hat ein gegabeltes Ende 33 und ist
derart ausgelegt, daß dieses über den Gelenkzapfen 28 ein
schnappen kann. Der Ohrbügel 12 weist aber auch eine Bohrung
34 auf, in die der Gelenkzapfen 28 derart paßt, daß für den
Ohrbügel 12 eine begrenzte Drehbewegung auf dem Brillenbügel
10 möglich ist. Ein Hohlraum 35 im Ohrbügel nimmt den Vor
sprung 32 auf.
Der Ohrbügel 12 kann gemäß Fig. 11 jeweils auf eine der
beiden angegebenen Winkelpositionen eingestellt und festge
legt werden, bspw. in der mit Strichpunktlinien angegebenen
Position, in der der Ohrbügel 12 rechtwinklig zum Brillen
bügel 10 ausgerichtet ist und dabei eine kompakte Form da
durch bildet, daß er dann ganz dicht an der Seite des Bril
lenrahmens 1 anliegt, wenn der Brillenbügel 10 vollständig
in den Einschubkanal 9 eingeschoben ist; oder bspw. in der
mit Vollinien wiedergegebenen Position, in welcher der Ohr
bügel 12 für den Gebrauch aufgeklappt ist. Es können auch
noch andere Feststellvorrichtungen oder Sperrvorrichtungen
vorgesehen werden, die dann durch weitere Einstellmöglich
keiten einen weitaus größeren Bedienungscomfort gewährlei
sten.
Fig. 10 zeigt das glasaufnehmende Brillenteil 22 in einer -
weiteren Darstellung. Das Brillenglas ist hier mit der Be
zugsziffer 7 gekennzeichnet.
Claims (8)
1. Brillengestell für normale Sehbrillen, Sonnenbrillen,
Stereobrillen, Brillen mit polarisierten Brillengläsern,
Schutzbrillen oder dergleichen mehr,
gekennzeichnet durch
- - einen die Brillengläser (7, 8) aufnehmenden weitgehend starren Brillenrahmen (1), mit mindestens einem an dem Brillenrahmen (1) oberhalb der Brillengläser (7, 8) angeordneten Einschubkanal (9, 9′) und
- - durch Brillenbügel (10, 11), die in dem Einschubkanal (9, 9′) angeordnet sind und an den einander gegenüber liegenden Enden des Brillenrahmens (1) aus dem Ein schubkanal (9, 9′) herausziehbar und nach dem Heraus ziehen in die Gebrauchslage schwenkbar sind, in der die Brillenbügel (10, 11) den Kopfseiten des Brillenträgers zugeordnet sind.
2. Brillengestell nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet
daß der Brillenrahmen (1) aus zwei ineinanderpassenden
Rahmenelementen gebildet wird, von denen das eine Rahmen
element (21) als Einschubkanal (9, 9′) für die Brillen
bügel (10, 11) ausgebildet ist.
3. Brillengestell nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet
daß der Nasenbügel (18) des Brillenrahmens (1) eine dem
Einschubkanal (9, 9′) nachgeformte Ausbildung (22) hat,
welche das den Einschubkanal enthaltende Rahmenelement
(21) aufnimmt und mit dem Brillenrahmen (1) verbindet.
4. Brillengestell nach Anspruch 1, 2 oder 3,
gekennzeichnet durch
einen Ohrbügel (12), der auf dem freien Ende eines jeden
Brillenbügels (10, 11) drehbar oder schwenkbar aufgesetzt
ist.
5. Brillengestell nach mindestens
einem der Ansprüche 1 bis 4,
gekennzeichnet durch
eine Einstellvorrichtung (25 bis 31) für jeden Ohrbügel
(12) , mit der der betreffende Ohrbügel (12) in bezug auf
den zugehörigen Brillenbügel (10) auf mehrere Winkelposi
tionen einstellbar ist.
6. Brillengestell nach mindestens
einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet
daß die Einstellvorrichtung (25 bis 31) für den Ohrbügel
(12) aus an dem freien Ende des Brillenbügels (10) ange
ordnetem Gelenkzapfen (28) besteht, in welchen das gega
belte und mit einer Bohrung (34) versehenen Ende (33) des
Ohrbügels (12) einrastbar ist.
7. Brillengestell nach mindestens
einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet
daß in dem gegabelten Ende (33) des Ohrbügels (12) ein
Hohlraum (35) angeordnet ist, in den ein am freien Ende
des Brillenbügels (10) angeordneter Anschlag (32) geführt
ist.
8. Brillengestell nach mindestens
einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet
daß die jeweilige Winkelposition des Ohrbügels (12) mit
Hilfe von Arretiernocken (30, 31) einstellbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB8807603A GB2216283A (en) | 1988-03-30 | 1988-03-30 | Spectacles with extractable temples |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3813761A1 true DE3813761A1 (de) | 1989-11-02 |
Family
ID=10634373
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19883813761 Withdrawn DE3813761A1 (de) | 1988-03-30 | 1988-04-23 | Brillengestell mit herausziehbaren brillenbuegeln |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| AU (1) | AU602091B2 (de) |
| DE (1) | DE3813761A1 (de) |
| FR (1) | FR2629927A1 (de) |
| GB (1) | GB2216283A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006017770A1 (de) * | 2006-04-15 | 2007-10-18 | Uvex Sports Gmbh & Co. Kg | Brille, insbesondere Sportbrille |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB9307319D0 (en) * | 1993-04-07 | 1993-06-02 | British Tech Group | Liquid transfer devices |
| FR2735878B1 (fr) * | 1995-06-20 | 1997-09-12 | Tredoulat Rene | Monture de lunettes |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB423641A (en) * | 1933-04-05 | 1935-02-05 | Paul Hempel | Improvements in or relating to spectacle frames |
| GB554908A (en) * | 1942-05-07 | 1943-07-23 | Osmond Philip Raphael | Improvement in spectacle sides |
| US2753762A (en) * | 1953-04-01 | 1956-07-10 | Harold Cagen | Optical mounting structure |
| GB1378683A (en) * | 1972-02-16 | 1974-12-27 | Bouton Co Inc H L | Spectacle temples |
| DE3429091C2 (de) * | 1984-08-07 | 1987-02-05 | Wilhelm St. Moritz Anger | Bügelendstück für einen Bügel einer Brillenfassung |
| GB2177811A (en) * | 1985-07-18 | 1987-01-28 | Margaret Ma | Spectacles having sidepiece retractable into frame |
-
1988
- 1988-03-30 GB GB8807603A patent/GB2216283A/en not_active Withdrawn
- 1988-04-12 FR FR8805253A patent/FR2629927A1/fr active Pending
- 1988-04-23 DE DE19883813761 patent/DE3813761A1/de not_active Withdrawn
- 1988-06-03 AU AU17354/88A patent/AU602091B2/en not_active Ceased
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006017770A1 (de) * | 2006-04-15 | 2007-10-18 | Uvex Sports Gmbh & Co. Kg | Brille, insbesondere Sportbrille |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2629927A1 (fr) | 1989-10-13 |
| GB8807603D0 (en) | 1988-05-05 |
| AU1735488A (en) | 1989-12-07 |
| AU602091B2 (en) | 1990-09-27 |
| GB2216283A (en) | 1989-10-04 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0862074B1 (de) | Brille mit aufsetzbarem Schutzschild | |
| DE69902915T2 (de) | Aufklemmbare abschirmung für brillen und eine kombination einer entfernbaren abschirmung mit einer brille | |
| DE102008055691A1 (de) | Brille | |
| DE3824579A1 (de) | Anbaurueckspiegel fuer eine brille | |
| DE202006002309U1 (de) | Einstellbarer Brillenbügel mit Schnellkupplung | |
| DE69709139T2 (de) | Vergroessernde brille | |
| DE69324498T2 (de) | Semi-randlose brillenfassung | |
| DE3813761A1 (de) | Brillengestell mit herausziehbaren brillenbuegeln | |
| DE102008020795A1 (de) | Dreiteiliges Brillengestell | |
| DE1491188C3 (de) | Schutzbrille | |
| DE202016102990U1 (de) | Brillenglas-Verbindungsanordnung | |
| WO2011134544A1 (de) | Brille und beschlagsystem für eine brille | |
| EP0076499A2 (de) | Brille, insbesondere Schutzbrille | |
| DE102018000206B4 (de) | Schraubenlose Scharnierverbindung und Brillenglasfassung mit einer solchen Scharnierverbindung | |
| DE4425183A1 (de) | Variable Brille | |
| DE102006055337A1 (de) | Brillenfassung, Brille und Verwendung | |
| DE20118652U1 (de) | Vorrichtung zur Befestigung von Augengläsern | |
| DE4133120A1 (de) | Brille mit gelenkig mit der fassung der glaeser verbundenen haltebuegeln | |
| EP1491937B1 (de) | Fernrohr- oder Lupenbrille | |
| DE19723991C2 (de) | Federscharnierverbindung | |
| DE202021004028U1 (de) | Brille, versehen mit einer abnehmbaren Verbindungsvorrichtung mit magnetischer Wirkung | |
| DE3729116A1 (de) | Brille mit auswechselbarem glas bzw. glaesern | |
| DE29720594U1 (de) | Brillenaufsatz | |
| EP3593203A1 (de) | Brille | |
| DE102005058393A1 (de) | Helm |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |