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DE3810070A1 - Von einem fahrzeug getragener hoehenfoerderer - Google Patents

Von einem fahrzeug getragener hoehenfoerderer

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Publication number
DE3810070A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boom
telescopic
members
articulated
elevator
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE3810070A
Other languages
English (en)
Inventor
Jacques Tranchero
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE3810070A1 publication Critical patent/DE3810070A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F11/00Lifting devices specially adapted for particular uses not otherwise provided for
    • B66F11/04Lifting devices specially adapted for particular uses not otherwise provided for for movable platforms or cabins, e.g. on vehicles, permitting workmen to place themselves in any desired position for carrying out required operations
    • B66F11/044Working platforms suspended from booms
    • B66F11/046Working platforms suspended from booms of the telescoping type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen von einem Fahrzeug getragenen Höhenförderer, bei dem Hebeglieder am Aufbau des Fahrzeuges angeordnet sind, um eine Gondel zu heben, in der Personen und/oder Sachen Platz finden können. Solche Höhenförderer werden be­ nutzt, um Material und vor allem Arbeiter auf mit anderen Mitteln schwer erreichbare Arbeitsstellungen zu bringen.
Es sind Höhenförderer der allgemeinen, oben erwähnten Art bekannt, bei denen die Gondel oder Plattform durch eine Reihe mechanisch betätigter, senkrechter Teles­ kopglieder getragen wird. Derartige bekannte Höhen­ förderer haben jedoch einen äußerst beschränkten Schwenkbereich, weil die Gondel oder Plattform gegenüber dem Fahrzeug im wesentlichen nur senkerecht bewegt werden kann, so daß eventuell erforderliche waagerechte Bewegungen durch das den Höhenförderer tragende Fahrzeug ausgeführt werden müssen. Außerdem lassen sich mit diesem System nur beschränkte Hubhöhen erreichen, wenn der Raumbedarf des das Hebesystem in abgesenkter Stellung tragenden Fahrzeuges angesichts der Verkehrserfordernisse annehmbar sein soll.
Auch sind Höhenförderer der oben erwähnten allgemeinen Art bekannt, bei denen die Gondel durch ein System von durch Hydraulikzylinder betätigten, aneinander angelenkten Auslegern getragen ist. Durch diese Höhen­ förderer lassen sich sowohl größere Hubhöhen als auch beträchtliche Arbeitsbereiche erreichen, weil sich die Gondel auch waagerecht bewegen kann und sich das System durch Zwischenschaltung eines von einem Motor angetrie­ benen Drehkranzes am Fahrzeug anordnen läßt. Die waagerechten Bewegungen, die sich so ausführen lassen, sind jedoch durch die Notwendigkeit stark beschränkt die Stabilität des Systems zu bewahren, dessen Schwer­ punkt sich jeweils innerhalb des Absattelumfanges am Boden befinden muß, wobei dieser Umfang durch mit hydraulischen Winden versehene Absattelstützen des Fahrzeuges bestimmt wird und nur innerhalb enger Grenzen größer als der natürliche Absattelumfang des Fahrzeuges sein kann. Muß die Gondel waagerecht be­ wegt werden, so entstehen sowohl, weil die Endteile des Systems der die Gondel tragenden Ausleger sehr schwer sind, als auch, weil das ganze System der Ausleger nach der Seite hin bewegt werden muß, nach der die Gondel bewegt werden soll, starke Verschie­ bungen des Schwerpunktes, die die Anwendungsmöglich­ keiten sehr beschränken, die beim Einhalten ange­ messener Sicherheitsbedingungen für die Gondel zu­ lässig sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen von einem Fahrzeug getragenen Höhenförderer zu schaffen, der in voller Sicherheit beträchtliche Arbeitshöhen und größere waagerechte Bewegungen der Gondel er­ möglicht und dadurch einen sehr weiten Arbeitsbe­ reich bietet und trotzdem bei abgesenktem System einen im Verkehr zulässigen Raumbedarf hat.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Höhen­ förderer, der ein System von aneinander angelenkten Auslegern, die an einem Fahrzeug angeordnet sind und durch Hydraulikzylinder betätigt werden, sowie eine am oberen Ende dieses Systems angeschlossene und durch dasselbe gehobene und verschobene Gondel aufweist, dadurch gelöst, daß ein zusätzliches System von durch Hydraulikzylinder betätigten Teleskopgliedern zwischen dem oberen Ende des Auslegersystems und der Gondel schwenkbar angeordnet ist.
Dank dieser Verbundbauweise ist der Höhenförderer in der Lage, die Gondel auf eine beträchtliche Höhe zu heben, die der Summe der durch das Auslegersystem und durch das System der Teleskopglieder erreichbaren Höhen entspricht, wenn letzteres System senkrecht ge­ schwenkt wird. Wird dagegen der Hub der Gondel auf die durch das Auslegersystem erreichbare Höhe beschränkt, so kann der Höhenförderer durch waagerechte Schwenkung des Systems der Teleskopglieder große waagerechte Be­ wegungen der Gondel zustande bringen. Diese waage­ rechten Bewegungen der Gondel führen zu keinem Sta­ bilitätsverlust, selbst wenn sie sehr groß sind, weil nur die Endteile des Systems der Teleskopglieder zusammen mit der Gondel einen seitlichen Ausschlag ausführen, während das Auslegersystem, dessen Gewicht wesentlich größer ist, zentriert bleiben oder, falls erforderlich, zum Ausgleich ziemlich weit nach der Seite hin verschoben werden kann. Es läßt sich dadurch mit dem Höhenförderer ein sehr weiter Arbeits­ bereich der Gondel decken, der im Zusammenhang mit den bekannten Systemen undenkbar wäre.
Wenn der Höhenförderer andererseits auf dem denselben tragenden Fahrzeug abgesenkt ist, läßt sich das System der Teleskopglieder oberhalb des Systems der zu­ sammengeklappten Ausleger und der Kabine des Fahrzeuges waagerecht schwenken, wobei die volle Baulänge des Fahrzeuges ausgenutzt wird, das dabei eine dem von den Verkehrsnormen in der Regel zugelassenen Fahrzeug­ profil entsprechende Höhe beträgt.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen sind durch die Merkmale der Unteransprüche gekennzeichnet.
Diese und weitere Merkmale und Vorteile des erfin­ dungsgemäßen Gegenstandes werden nachstehend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten, nicht be­ schränkenden Ausführungsbeispiels näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht in stark verkleinertem Maßstab eines Fahrzeuges, das einen bei fahrendem Fahrzeug in Ruhestellung zusammengeklappten Höhen­ förderer trägt,
Fig. 2 eine Vorderansicht des Fahrzeuges mit dem Höhenförderer nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht von oben des Fahrzeuges nach den vorhergehenden Fig. 1 und 2, das mit Absattelmitteln versehen ist, jedoch ohne den Höhenförderer,
Fig. 4, 5 und 6 Seitenansichten des unteren Teils des Systemabschnittes mit den Gelenkauslegern in drei Stellungen, und zwar in vollständig abgesenkter, in zum Teil angehobener und in vollständig angehobener Stellung,
Fig. 7 eine Vorderansicht des vom Fahrzeug getrennten Höhenförderers in der Stellung der größten Hubhöhe,
Fig. 8 eine Seitenansicht in einem größeren Maßstab des nächsten Abschnittes des Systems der Teleskop­ glieder,
Fig. 9 ähnlich wie Fig. 8 den entferntesten Abschnitt des Systems der Teleskopglieder,
Fig. 10 eine Vorderansicht des entferntesten Ab­ schnittes des Systems der Teleskopglieder,
Fig. 11 eine teilweise im Schnitt dargestellte An­ sicht wie diejenige von Fig. 10 des nächsten Abschnit­ tes und einiger Zwischenabschnitte des Systems der Teleskopglieder,
Fig. 12 einen Querschnitt in noch größerem Maßstab des Systems der Teleskopglieder nach der gebrochenen Linie XII-XII in Fig. 10,
Fig. 13 bis 16 einige Stellungen, die der Höhenförderer einnehmen kann, in stark verkleinertem Maßstab, und
Fig. 17 eine schematische Ansicht des Schwenkbereiches des Höhenförderers.
Mit 1 ist der Rahmen eines Fahrzeuges bezeichnet, das im dargestellten Beispiel ein Lastwagen mit Fahrer­ kabine 2 und Straßenrädern 3 ist, aber je nach Bedarf auch ein Anhänger, ein Eisenbahnwagen od.dgl. sein kann. Am Rahmen 1 ist ein Drehkranz 4 für einen Höhenförderer angeordnet.
Um eine sichere Auflage auf dem Boden bei arbeitendem Höhenförderer zu sichern, ist außerdem ein Gerüst 5 mit streckbaren Armen 6 vorgesehen, deren senkrechte Winden 7 dazu bestimmt sind, wenn erforderlich, eine Auflage am Boden mit einem großen Absattelumfang zu gewähren (Fig. 3).
Auf dem Drehkranz 4 ist ein Revolver 8 aufgebaut, der das Grundelement des Höhenförderers bildet. Um den Höhenförderer zu schwenken, wird der Drehkranz 4 samt Revolver 8 durch ein beliebiges, an sich bekanntes Mittel, vorzugsweise durch einen Motor, gegenüber dem Fahrzeug geschwenkt. An dem Revolver 8 sind zwei Pleuel 9 und 10 angelenkt, die mit einem ersten Ausleger 11 ein Parallelkurbel-Gelenkviereck bilden. Der Ausleger 11 wird durch einen Hydraulikzylinder 12 betätigt, dessen Enden an einem Ausleger 11 und an dem Untersatz des Revolvers 8 angelenkt sind. Die beschriebenen Teile beziehen sich auf jede Seite des Höhenförderers, wobei jedoch einige dieser Teile sowie einige der nachstehend beschriebenen Teile in der praktischen Ausführung doppelt sind, da sie sich auch an der anderen Seite des Höhenförderers befinden (Fig. 7).
An dem entfernten Ende des Auslegers 11 ist ein als Wiege genanntes Winkelstück 13 angelenkt, das wiederum über einen Zug- und Druckstab 14 mit dem Pleuelsystem 9, 10 verbunden ist, wobei die Gruppe dieser Bestandteile so dimensioniert ist, daß sich die Wiege 13 bei der Veränderung der Stellungen des Systems im wesentlichen zu sich selbst parallel verlaufend bewegt. Wird der Hydraulikzylinder 12 unwirksam, so können diese Bestandteile nach unten in die Ruhestel­ lung gemäß Fig. 1 und 4 fahren, in der sie ineinander eingeschoben sind und einen insgesamt sehr beschränk­ ten Raumbedarf haben. Das ist die Transportlage. Bei Gebrauch des Höhenförderers und bei wirksamem Hydraulikzylinder 12 lassen sich die Bestandteile, wie in Fig. 5 dargestellt, zum Teil oder, wie in Fig. 6 dargestellt, je nach Bedarf, bis auf die volle Hubhöhe heben.
An der Wiege 13 ist ein zweiter, durch einen an einem Ende der Wiege 13 angeschlossenen Hydraulikzylinder 18 betätigter Ausleger angelenkt. An dem entgegenge­ setzten Ende des zweiten Auslegers 15 ist ein als Gegenwiege genanntes Winkelstück angelenkt. Die Gegenwiege 16 ist außerdem über einen Zugstab 17 mit der Wiege 13 verbunden, wobei die Gruppe dieser Bestandteile so dimensioniert ist, daß sich die Gegenwiege 16 bei der Veränderung der Stellungen des Systems zu sich selbst parallel verlaufend bewegt. Wird der Hydraulikzylinder 18 unwirksam, so können die zuletzt beschriebenen Bestandteile nach unten in die in Fig. 1 dargestellte Ruhestellung fahren, in der sich der zweite Ausleger 15 und der Zugstab 17 auf den ersten Ausleger 11 absenken und sich die Gegenwiege 16 oberhalb der Kabine 2 des das System tragenden Fahrzeuges mit einem insgesamt äußerst be­ schränkten Raumbedarf legt. Bei Gebrauch des Höhen­ förderers und bei wirksamem Hydraulikzylinder 18 lassen sich die Bestandteile z.B. in die in den Fig. 14 und 16 dargestellten Stellungen heben.
An der Gegenwiege 16 ist das erste Glied 19 eines Systems von Teleskopgliedern angelenkt, das gegenüber der Gegenwiege 16 über einen Hydraulikzylinder 20 geschwenkt werden kann, der es ermöglicht, das Glied 19 in jede zwischen der, beispielsweise in den Fig. 15 und 16 dargestellten, waagerechten Stellung und der, beispielsweise in den Fig. 14 und 16 darge­ stellten, senkrechten Stellung einzuschwenken.
Im Inneren des ersten Gliedes 19 ist ein zweites, durch die eigenen Rollen 23, 23′ und durch die Rollen 21 des ersten Gliedes 19 geführtes Glied 22 eingesetzt. Über diese Rollen ist das zweite Glied 22 zum ersten Glied 19 teleskopisch verschiebbar. Ähnlich ist im zweiten Glied 22 ein drittes Glied 25 eingesetzt, das durch die eigenen Rollen 26, 26′ und durch die Rollen 24 des Gliedes 22 geführt ist, um zum zweiten Glied 22 teleskopisch verschiebbar zu sein. Die drei Glieder 19, 22 und 25 sind doppelt, da sie sich an jeder Seite des Höhenförderers befinden und stellen ein teleskopi­ sches System dar, das über einen Hydraulikzylinder 27 aus- und eingefahren wird, der zwischen den doppelten Gliedern des teleskopischen Systems angeordnet und an seinen Enden mit dem ersten Glied 19 und mit dem dritten Glied 25 verbunden ist (Fig. 8 bis 12). Über diesen Zylinder 27 kann das teleskopische System 19 bis 25 eingefahren (Fig. 1) oder je nach Bedarf mehr oder weniger bis zur höchsten, in den Fig. 14 bis 16 gezeigten Ausdehnung ausgefahren werden.
An dem entfernten Ende des dritten Teleskopgliedes 25 ist eine Konsole 28 angeordnet, an der eine Gondel 30 angelenkt ist, deren Neigung zur Konsole 28 über einen Hydraulikzylinder 20 einstellbar ist. Gegebenen­ falls können der Hydraulikzylinder 27, der die Neigung des Gliedes 19 und daher des Systems der Teleskopglieder 19 bis 25 regelt, und der Hydrau­ likzylinder 29, der seinerseits die Neigung der Gondel 30 zur Konsole 28 und daher zum System der Teleskopglieder 19 bis 25 regelt, zweckmäßig mitein­ ander so verriegelt werden, daß die Gondel 30 bei Veränderung der Stellung des Höhenförderers im wesent­ lichen parallel zu sich selbst bleibt.
Der beschriebene Höhenförderer weist äußerst viel­ seitige Anwendungsmöglichkeiten auf, weil sich die Gondel 30, durch entsprechende Kombination der ver­ schiedenen Bewegungsmöglichkeiten ihrer Teile, inner­ halb weiter Grenzen senkrecht und waagerecht bewegen läßt. So wird z.B. durch die höchste Ausdehnung der Hydraulikzylinder 12, 20 und 27, aber nicht des Zylinders 18, die in Fig. 13 dargestellte Stellung erreicht, in der sich die Gondel 30 auf beträchtlicher Hubhöhe, etwa an der Senkrechten des tragendeen Fahr­ zeuges, befindet, während bei Ausdehnung auch des Hydraulikzylinders 18 die in Fig. 14 dargestellte Stellung erreicht wird, in der die Gondel 30, stets etwa an der Senkrechten des tragenden Fahrzeuges, die höchstmögliche Hubhöhe erreicht.
Wird dagegen der Hydraulikzylinder 20 nicht angezogen, so stellt sich das teleskopische System 19 bis 25 waagerecht und seine Ausdehnung führt die Gondel 30 in eine seitlich stark vom tragenden Fahrzeug entfernten Lage, wie in den Fig. 15 und 16 dargestellt, und zwar auf zwei unterschiedlichen Höhen, je nachdem, ob der Hydraulikzylinder 18 angezogen oder nicht angezogen ist.
Aus den Fig. 15 und 16 geht hervor, daß bei zum tragenden Fahrzeug seitlich verschobener Gondel sich der größte Teil der Masse des Höhenförderers in der Nähe der Senkrechten des Fahrzeuges befindet und gerade aus diesem Grund ermöglicht die besondere Ausbildung des Höhenförderers das Zustandebringen von großen seitlichen Verschiebungen der Gondel, ohne daß sich der Schwerpunkt des Systems außerhalb des Absattelumfanges am Boden verschieben kann. In besonderen Stellungen, wie in Fig. 15 dargestellt, wird sogar eine starke Ausgleichswirkung erzielt, weil der zweite Ausleger 15 nach der der Erstreckung der Gondel entgegenge­ setzten Richtung gerichtet ist. Dadurch läßt sich daher die Gondel stark zur Seite verschieben, auch wenn sie stark belastet ist.
Insbesondere für die in den Fig. 15 und 16 oder in den Fig. 13 und 14 dargestellten Stellungen des Höhen­ förderers und/oder für sämtliche Anwendungsfälle, bei denen eine große oder die größte Ausdehnung des Teleskopauslegers 19, 22, 25 erforderlich ist, sind nicht dargestellte Bremsmittel vorgesehen, die jede relative Bewegung zwischen den Teleskopgliedern verhindern und daher die aufeinanderfolgenden Teleskop­ glieder gegenseitig festhalten. Dadurch werden Schwin­ gungen des Auslegers und daher Pendelbewegungen der Gondel 30 verhindert.
Selbstverständlich sind, außer den dargestellten, viele weitere Stellungen möglich, in die der Höhenförderer dadurch gebracht wird, daß die verschiedenen Hydrau­ likzylinder nur zum Teil angezogen werden. In Fig. 17 sind die verschiedenen Stellungen, in die der Höhen­ förderer gebracht werden kann, zusammenfassend und in zwei Abmessungen der Bereich der Lagen dargestellt, in die die Gondel gebracht werden kann. Es ergibt sich, daß sich der so dargestellte Bereich auf eine spe­ zifische Schwenkung des Revolvers des Höhenförderers bezieht und daß, da dieser Revolver auf einem Drehkranz angeordnet ist, der ganze Bereich der räumlichen Bewe­ gungen der Gondel durch einen Rotationskörper de­ finiert ist, dessen Achse mit der Achse des Dreh­ kranzes zusammenfällt und dessen Querschnitt durch den in Fig. 17 dargestellten zweidimensionalen Bereich definiert ist.
Aus Fig. 1 geht noch die Tatsache hervor, daß sich die Gondel 30 in Ruhestellung hinter dem tragenden Fahrzeug auf sehr niedriger Bodenhöhe befindet und daher vor dem Heben sehr leicht zugänglich ist.
Die Erfindung wurde anhand einer besonderen Ausführungs­ form beschrieben und dargestellt, es versteht sich jedoch, daß verschiedene Abänderungen vorgenommen und Teile mit technisch gleichwertigen Teilen ersetzt werden können, ohne deshalb den Schutzbereich der Erfindung zu verlassen.

Claims (9)

1. Höhenförderer mit einem System von aneinander angelenkten Auslegern (11, 14), die an einem Fahr­ zeug (1 bis 3) angeordnet sind und durch Hydrau­ likzylinder (12, 18) betätigt werden, sowie einer am oberen Ende dieses Auslegersystems angeordneten und durch dasselbe gehobenen und verschobenen Gondel (30), dadurch gekennzeichnet, daß ein zusätzliches System von durch Hydraulikzylinder (20, 27) betätigten Teleskopgliedern (19, 22, 25) zwischen dem oberen Ende des Auslegersystems (14, 15) und der Gondel (30) schwenkbar angeordnet ist.
2. Höhenförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß das System der Teleskopglieder (19, 22, 25) mindestens zwei langgestreckte Glieder (19, 25) umfaßt, die ineinander angeordnet sind und mit sie gegenseitig führenden Rollen (21, 26) versehen sind, wobei das erste Glied (19) an dem System der Ausleger (11, 14) angelenkt und mit demselben durch einen Hydraulikzylinder (20) verbunden ist, der zur Einstellung der Neigung des Systems der Teleskop­ glieder dient, und das letzte Glied (25) des Teleskopsystems an der Gondel angelenkt und mit derselben durch einen Hydraulikzylinder (29) verbunden ist, die zur Einstellung der Gondelneigung dient.
3. Höhenförderer nach Anspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das System der Teleskopglieder aus drei Gliedern (19, 22, 25) besteht.
4. Höhenförderer nach Anspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das letzte Glied (25) des Teleskop­ systems eine Konsole (28) trägt, die von der Achse des Teleskopsystems abweicht und die Gondel (30) trägt.
5. Höhenförderer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Konsole (28) von der Achse des Teleskopsystems (19, 22, 25) an der Seite ab­ weicht, die bei in Ruhestellung auf dem tragenden Fahrzeug abgesenktem System nach unten gerichtet ist.
6. Höhenförderer nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Auslegersystem (11, 15) einen Revolver (8) umfaßt, an dem ein erster Ausleger (11) über ein Paar Pleuel (9, 10) angelenkt und durch einen Hydraulikzylinder (12) verbunden ist, sowie eine am ersten Ausleger (11) angelenkte und durch einen Zug- und Druckstab (14) geführte Wiege (13), einen zweiten, an der Wiege (13) angelenkten und durch einen Hydraulikzylinder (18) damit ver­ bundenen Ausleger (15) und eine am zweiten Ausleger (15) und durch einen Zugstab (17) geführte Gegenwie­ ge (16) aufweist, die der Teil des Auslegersystems (11, 15) ist, an dem das System der Teleskopglieder (19, 22, 25) angelenkt ist.
7. Höhenförderer nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zwischen den das System der Teleskop­ glieder bildenden Gliedern (19, 22, 25) Bremsmittel angeordnet sind, die die aufeinanderfolgenden Teleskopglieder paarweise in jeder Relativstellung festhalten, die sie entsprechend der Arbeits­ stellung des Höhenförderers einnehmen.
8. Höhenförderer nach Anspruch 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Revolver (8) an einem vom Aufbau (1) eines Fahrzeuges getragenen Drehkranz (4) angeordnet ist.
9. Höhenförderer nach den vorhergehenden Ansprüchen, von einem Lastwagen (1 bis 3) getragen, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslegersystem (11, 15) so ausgebildet ist, daß es sich in Ruhestellung auf den Rahmen (1) des Lastwagens hinter der Kabine (2) absenkt, während sich die Gegenwiege (16) oberhalb der Lastwagenkabine (2), das System der Teleskopglieder (19, 22, 25) oberhalb des Auslegersystems (11, 15) und die Gondel (30) hinter dem rückwärtigen Ende des Lastwagens auf niedriger Bodenhöhe legen.
DE3810070A 1987-04-03 1988-03-25 Von einem fahrzeug getragener hoehenfoerderer Withdrawn DE3810070A1 (de)

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