DE3810070A1 - Von einem fahrzeug getragener hoehenfoerderer - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen von einem Fahrzeug
getragenen Höhenförderer, bei dem Hebeglieder am
Aufbau des Fahrzeuges angeordnet sind, um eine
Gondel zu heben, in der Personen und/oder Sachen
Platz finden können. Solche Höhenförderer werden be
nutzt, um Material und vor allem Arbeiter auf mit
anderen Mitteln schwer erreichbare Arbeitsstellungen
zu bringen.
Es sind Höhenförderer der allgemeinen, oben erwähnten
Art bekannt, bei denen die Gondel oder Plattform durch
eine Reihe mechanisch betätigter, senkrechter Teles
kopglieder getragen wird. Derartige bekannte Höhen
förderer haben jedoch einen äußerst beschränkten
Schwenkbereich, weil die Gondel oder Plattform
gegenüber dem Fahrzeug im wesentlichen nur senkerecht
bewegt werden kann, so daß eventuell erforderliche
waagerechte Bewegungen durch das den Höhenförderer
tragende Fahrzeug ausgeführt werden müssen. Außerdem
lassen sich mit diesem System nur beschränkte Hubhöhen
erreichen, wenn der Raumbedarf des das Hebesystem in
abgesenkter Stellung tragenden Fahrzeuges angesichts
der Verkehrserfordernisse annehmbar sein soll.
Auch sind Höhenförderer der oben erwähnten allgemeinen
Art bekannt, bei denen die Gondel durch ein System
von durch Hydraulikzylinder betätigten, aneinander
angelenkten Auslegern getragen ist. Durch diese Höhen
förderer lassen sich sowohl größere Hubhöhen als auch
beträchtliche Arbeitsbereiche erreichen, weil sich die
Gondel auch waagerecht bewegen kann und sich das System
durch Zwischenschaltung eines von einem Motor angetrie
benen Drehkranzes am Fahrzeug anordnen läßt. Die
waagerechten Bewegungen, die sich so ausführen lassen,
sind jedoch durch die Notwendigkeit stark beschränkt
die Stabilität des Systems zu bewahren, dessen Schwer
punkt sich jeweils innerhalb des Absattelumfanges
am Boden befinden muß, wobei dieser Umfang durch mit
hydraulischen Winden versehene Absattelstützen des
Fahrzeuges bestimmt wird und nur innerhalb enger
Grenzen größer als der natürliche Absattelumfang des
Fahrzeuges sein kann. Muß die Gondel waagerecht be
wegt werden, so entstehen sowohl, weil die Endteile
des Systems der die Gondel tragenden Ausleger sehr
schwer sind, als auch, weil das ganze System der
Ausleger nach der Seite hin bewegt werden muß, nach
der die Gondel bewegt werden soll, starke Verschie
bungen des Schwerpunktes, die die Anwendungsmöglich
keiten sehr beschränken, die beim Einhalten ange
messener Sicherheitsbedingungen für die Gondel zu
lässig sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen von
einem Fahrzeug getragenen Höhenförderer zu schaffen,
der in voller Sicherheit beträchtliche Arbeitshöhen
und größere waagerechte Bewegungen der Gondel er
möglicht und dadurch einen sehr weiten Arbeitsbe
reich bietet und trotzdem bei abgesenktem System
einen im Verkehr zulässigen Raumbedarf hat.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Höhen
förderer, der ein System von aneinander angelenkten
Auslegern, die an einem Fahrzeug angeordnet sind und
durch Hydraulikzylinder betätigt werden, sowie eine
am oberen Ende dieses Systems angeschlossene und durch
dasselbe gehobene und verschobene Gondel aufweist,
dadurch gelöst, daß ein zusätzliches System von durch
Hydraulikzylinder betätigten Teleskopgliedern zwischen
dem oberen Ende des Auslegersystems und der Gondel
schwenkbar angeordnet ist.
Dank dieser Verbundbauweise ist der Höhenförderer in
der Lage, die Gondel auf eine beträchtliche Höhe zu
heben, die der Summe der durch das Auslegersystem und
durch das System der Teleskopglieder erreichbaren
Höhen entspricht, wenn letzteres System senkrecht ge
schwenkt wird. Wird dagegen der Hub der Gondel auf die durch
das Auslegersystem erreichbare Höhe beschränkt, so kann
der Höhenförderer durch waagerechte Schwenkung des
Systems der Teleskopglieder große waagerechte Be
wegungen der Gondel zustande bringen. Diese waage
rechten Bewegungen der Gondel führen zu keinem Sta
bilitätsverlust, selbst wenn sie sehr groß sind,
weil nur die Endteile des Systems der Teleskopglieder
zusammen mit der Gondel einen seitlichen Ausschlag
ausführen, während das Auslegersystem, dessen Gewicht
wesentlich größer ist, zentriert bleiben oder, falls
erforderlich, zum Ausgleich ziemlich weit nach der
Seite hin verschoben werden kann. Es läßt sich
dadurch mit dem Höhenförderer ein sehr weiter Arbeits
bereich der Gondel decken, der im Zusammenhang mit den
bekannten Systemen undenkbar wäre.
Wenn der Höhenförderer andererseits auf dem denselben
tragenden Fahrzeug abgesenkt ist, läßt sich das System
der Teleskopglieder oberhalb des Systems der zu
sammengeklappten Ausleger und der Kabine des Fahrzeuges
waagerecht schwenken, wobei die volle Baulänge des
Fahrzeuges ausgenutzt wird, das dabei eine dem von den
Verkehrsnormen in der Regel zugelassenen Fahrzeug
profil entsprechende Höhe beträgt.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen sind durch die
Merkmale der Unteransprüche gekennzeichnet.
Diese und weitere Merkmale und Vorteile des erfin
dungsgemäßen Gegenstandes werden nachstehend anhand
eines in den Zeichnungen dargestellten, nicht be
schränkenden Ausführungsbeispiels näher beschrieben.
Es zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht in stark verkleinertem
Maßstab eines Fahrzeuges, das einen bei fahrendem
Fahrzeug in Ruhestellung zusammengeklappten Höhen
förderer trägt,
Fig. 2 eine Vorderansicht des Fahrzeuges mit dem
Höhenförderer nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht von oben des Fahrzeuges nach den
vorhergehenden Fig. 1 und 2, das mit Absattelmitteln
versehen ist, jedoch ohne den Höhenförderer,
Fig. 4, 5 und 6 Seitenansichten des unteren Teils
des Systemabschnittes mit den Gelenkauslegern in
drei Stellungen, und zwar in vollständig abgesenkter,
in zum Teil angehobener und in vollständig angehobener
Stellung,
Fig. 7 eine Vorderansicht des vom Fahrzeug getrennten
Höhenförderers in der Stellung der größten Hubhöhe,
Fig. 8 eine Seitenansicht in einem größeren Maßstab
des nächsten Abschnittes des Systems der Teleskop
glieder,
Fig. 9 ähnlich wie Fig. 8 den entferntesten Abschnitt
des Systems der Teleskopglieder,
Fig. 10 eine Vorderansicht des entferntesten Ab
schnittes des Systems der Teleskopglieder,
Fig. 11 eine teilweise im Schnitt dargestellte An
sicht wie diejenige von Fig. 10 des nächsten Abschnit
tes und einiger Zwischenabschnitte des Systems der
Teleskopglieder,
Fig. 12 einen Querschnitt in noch größerem Maßstab des
Systems der Teleskopglieder nach der gebrochenen Linie
XII-XII in Fig. 10,
Fig. 13 bis 16 einige Stellungen, die der Höhenförderer
einnehmen kann, in stark verkleinertem Maßstab, und
Fig. 17 eine schematische Ansicht des Schwenkbereiches
des Höhenförderers.
Mit 1 ist der Rahmen eines Fahrzeuges bezeichnet, das
im dargestellten Beispiel ein Lastwagen mit Fahrer
kabine 2 und Straßenrädern 3 ist, aber je nach Bedarf
auch ein Anhänger, ein Eisenbahnwagen od.dgl. sein
kann. Am Rahmen 1 ist ein Drehkranz 4 für einen
Höhenförderer angeordnet.
Um eine sichere Auflage auf dem Boden bei arbeitendem
Höhenförderer zu sichern, ist außerdem ein Gerüst 5
mit streckbaren Armen 6 vorgesehen, deren senkrechte
Winden 7 dazu bestimmt sind, wenn erforderlich, eine
Auflage am Boden mit einem großen Absattelumfang zu
gewähren (Fig. 3).
Auf dem Drehkranz 4 ist ein Revolver 8 aufgebaut, der
das Grundelement des Höhenförderers bildet. Um den
Höhenförderer zu schwenken, wird der Drehkranz 4 samt
Revolver 8 durch ein beliebiges, an sich bekanntes
Mittel, vorzugsweise durch einen Motor, gegenüber dem
Fahrzeug geschwenkt. An dem Revolver 8 sind zwei
Pleuel 9 und 10 angelenkt, die mit einem ersten
Ausleger 11 ein Parallelkurbel-Gelenkviereck bilden.
Der Ausleger 11 wird durch einen Hydraulikzylinder
12 betätigt, dessen Enden an einem Ausleger 11 und an
dem Untersatz des Revolvers 8 angelenkt sind. Die
beschriebenen Teile beziehen sich auf jede Seite des
Höhenförderers, wobei jedoch einige dieser Teile
sowie einige der nachstehend beschriebenen Teile
in der praktischen Ausführung doppelt sind, da sie sich
auch an der anderen Seite des Höhenförderers befinden
(Fig. 7).
An dem entfernten Ende des Auslegers 11 ist ein als
Wiege genanntes Winkelstück 13 angelenkt, das wiederum
über einen Zug- und Druckstab 14 mit dem Pleuelsystem
9, 10 verbunden ist, wobei die Gruppe dieser
Bestandteile so dimensioniert ist, daß sich die Wiege
13 bei der Veränderung der Stellungen des Systems
im wesentlichen zu sich selbst parallel verlaufend
bewegt. Wird der Hydraulikzylinder 12 unwirksam, so
können diese Bestandteile nach unten in die Ruhestel
lung gemäß Fig. 1 und 4 fahren, in der sie ineinander
eingeschoben sind und einen insgesamt sehr beschränk
ten Raumbedarf haben. Das ist die Transportlage. Bei
Gebrauch des Höhenförderers und bei wirksamem
Hydraulikzylinder 12 lassen sich die Bestandteile,
wie in Fig. 5 dargestellt, zum Teil oder, wie in
Fig. 6 dargestellt, je nach Bedarf, bis auf die volle
Hubhöhe heben.
An der Wiege 13 ist ein zweiter, durch einen an einem
Ende der Wiege 13 angeschlossenen Hydraulikzylinder
18 betätigter Ausleger angelenkt. An dem entgegenge
setzten Ende des zweiten Auslegers 15 ist ein als
Gegenwiege genanntes Winkelstück angelenkt. Die
Gegenwiege 16 ist außerdem über einen Zugstab 17 mit
der Wiege 13 verbunden, wobei die Gruppe dieser
Bestandteile so dimensioniert ist, daß sich die
Gegenwiege 16 bei der Veränderung der Stellungen des
Systems zu sich selbst parallel verlaufend bewegt.
Wird der Hydraulikzylinder 18 unwirksam, so können
die zuletzt beschriebenen Bestandteile nach unten
in die in Fig. 1 dargestellte Ruhestellung fahren,
in der sich der zweite Ausleger 15 und der Zugstab
17 auf den ersten Ausleger 11 absenken und sich die
Gegenwiege 16 oberhalb der Kabine 2 des das System
tragenden Fahrzeuges mit einem insgesamt äußerst be
schränkten Raumbedarf legt. Bei Gebrauch des Höhen
förderers und bei wirksamem Hydraulikzylinder 18 lassen
sich die Bestandteile z.B. in die in den Fig. 14 und
16 dargestellten Stellungen heben.
An der Gegenwiege 16 ist das erste Glied 19 eines
Systems von Teleskopgliedern angelenkt, das gegenüber
der Gegenwiege 16 über einen Hydraulikzylinder 20
geschwenkt werden kann, der es ermöglicht, das Glied
19 in jede zwischen der, beispielsweise in den Fig.
15 und 16 dargestellten, waagerechten Stellung
und der, beispielsweise in den Fig. 14 und 16 darge
stellten, senkrechten Stellung einzuschwenken.
Im Inneren des ersten Gliedes 19 ist ein zweites,
durch die eigenen Rollen 23, 23′ und durch die Rollen
21 des ersten Gliedes 19 geführtes Glied 22 eingesetzt.
Über diese Rollen ist das zweite Glied 22 zum ersten
Glied 19 teleskopisch verschiebbar. Ähnlich ist im
zweiten Glied 22 ein drittes Glied 25 eingesetzt, das
durch die eigenen Rollen 26, 26′ und durch die Rollen 24
des Gliedes 22 geführt ist, um zum zweiten Glied 22
teleskopisch verschiebbar zu sein. Die drei Glieder
19, 22 und 25 sind doppelt, da sie sich an jeder Seite
des Höhenförderers befinden und stellen ein teleskopi
sches System dar, das über einen Hydraulikzylinder 27
aus- und eingefahren wird, der zwischen den doppelten
Gliedern des teleskopischen Systems angeordnet und an
seinen Enden mit dem ersten Glied 19 und mit dem
dritten Glied 25 verbunden ist (Fig. 8 bis 12).
Über diesen Zylinder 27 kann das teleskopische System
19 bis 25 eingefahren (Fig. 1) oder je nach Bedarf mehr
oder weniger bis zur höchsten, in den Fig. 14 bis 16
gezeigten Ausdehnung ausgefahren werden.
An dem entfernten Ende des dritten Teleskopgliedes
25 ist eine Konsole 28 angeordnet, an der eine Gondel
30 angelenkt ist, deren Neigung zur Konsole 28 über
einen Hydraulikzylinder 20 einstellbar ist. Gegebenen
falls können der Hydraulikzylinder 27, der die
Neigung des Gliedes 19 und daher des Systems der
Teleskopglieder 19 bis 25 regelt, und der Hydrau
likzylinder 29, der seinerseits die Neigung der
Gondel 30 zur Konsole 28 und daher zum System der
Teleskopglieder 19 bis 25 regelt, zweckmäßig mitein
ander so verriegelt werden, daß die Gondel 30 bei
Veränderung der Stellung des Höhenförderers im wesent
lichen parallel zu sich selbst bleibt.
Der beschriebene Höhenförderer weist äußerst viel
seitige Anwendungsmöglichkeiten auf, weil sich die
Gondel 30, durch entsprechende Kombination der ver
schiedenen Bewegungsmöglichkeiten ihrer Teile, inner
halb weiter Grenzen senkrecht und waagerecht bewegen
läßt. So wird z.B. durch die höchste Ausdehnung der
Hydraulikzylinder 12, 20 und 27, aber nicht des
Zylinders 18, die in Fig. 13 dargestellte Stellung
erreicht, in der sich die Gondel 30 auf beträchtlicher
Hubhöhe, etwa an der Senkrechten des tragendeen Fahr
zeuges, befindet, während bei Ausdehnung auch des
Hydraulikzylinders 18 die in Fig. 14 dargestellte
Stellung erreicht wird, in der die Gondel 30, stets
etwa an der Senkrechten des tragenden Fahrzeuges, die
höchstmögliche Hubhöhe erreicht.
Wird dagegen der Hydraulikzylinder 20 nicht angezogen,
so stellt sich das teleskopische System 19 bis 25
waagerecht und seine Ausdehnung führt die Gondel 30 in
eine seitlich stark vom tragenden Fahrzeug entfernten
Lage, wie in den Fig. 15 und 16 dargestellt, und
zwar auf zwei unterschiedlichen Höhen, je nachdem, ob
der Hydraulikzylinder 18 angezogen oder nicht angezogen
ist.
Aus den Fig. 15 und 16 geht hervor, daß bei zum
tragenden Fahrzeug seitlich verschobener Gondel sich
der größte Teil der Masse des Höhenförderers in der
Nähe der Senkrechten des Fahrzeuges befindet und gerade
aus diesem Grund ermöglicht die besondere Ausbildung
des Höhenförderers das Zustandebringen von großen
seitlichen Verschiebungen der Gondel, ohne daß sich der
Schwerpunkt des Systems außerhalb des Absattelumfanges
am Boden verschieben kann. In besonderen Stellungen,
wie in Fig. 15 dargestellt, wird sogar eine starke
Ausgleichswirkung erzielt, weil der zweite Ausleger
15 nach der der Erstreckung der Gondel entgegenge
setzten Richtung gerichtet ist. Dadurch läßt sich daher
die Gondel stark zur Seite verschieben, auch wenn sie
stark belastet ist.
Insbesondere für die in den Fig. 15 und 16 oder in den
Fig. 13 und 14 dargestellten Stellungen des Höhen
förderers und/oder für sämtliche Anwendungsfälle, bei
denen eine große oder die größte Ausdehnung des
Teleskopauslegers 19, 22, 25 erforderlich ist, sind
nicht dargestellte Bremsmittel vorgesehen, die jede
relative Bewegung zwischen den Teleskopgliedern
verhindern und daher die aufeinanderfolgenden Teleskop
glieder gegenseitig festhalten. Dadurch werden Schwin
gungen des Auslegers und daher Pendelbewegungen der
Gondel 30 verhindert.
Selbstverständlich sind, außer den dargestellten, viele
weitere Stellungen möglich, in die der Höhenförderer
dadurch gebracht wird, daß die verschiedenen Hydrau
likzylinder nur zum Teil angezogen werden. In Fig. 17
sind die verschiedenen Stellungen, in die der Höhen
förderer gebracht werden kann, zusammenfassend und in
zwei Abmessungen der Bereich der Lagen dargestellt, in
die die Gondel gebracht werden kann. Es ergibt sich,
daß sich der so dargestellte Bereich auf eine spe
zifische Schwenkung des Revolvers des Höhenförderers
bezieht und daß, da dieser Revolver auf einem Drehkranz
angeordnet ist, der ganze Bereich der räumlichen Bewe
gungen der Gondel durch einen Rotationskörper de
finiert ist, dessen Achse mit der Achse des Dreh
kranzes zusammenfällt und dessen Querschnitt durch
den in Fig. 17 dargestellten zweidimensionalen
Bereich definiert ist.
Aus Fig. 1 geht noch die Tatsache hervor, daß sich die
Gondel 30 in Ruhestellung hinter dem tragenden Fahrzeug
auf sehr niedriger Bodenhöhe befindet und daher vor
dem Heben sehr leicht zugänglich ist.
Die Erfindung wurde anhand einer besonderen Ausführungs
form beschrieben und dargestellt, es versteht sich
jedoch, daß verschiedene Abänderungen vorgenommen und
Teile mit technisch gleichwertigen Teilen ersetzt
werden können, ohne deshalb den Schutzbereich der
Erfindung zu verlassen.
Claims (9)
1. Höhenförderer mit einem System von aneinander
angelenkten Auslegern (11, 14), die an einem Fahr
zeug (1 bis 3) angeordnet sind und durch Hydrau
likzylinder (12, 18) betätigt werden, sowie einer am
oberen Ende dieses Auslegersystems angeordneten und
durch dasselbe gehobenen und verschobenen Gondel
(30), dadurch gekennzeichnet, daß ein zusätzliches
System von durch Hydraulikzylinder (20, 27)
betätigten Teleskopgliedern (19, 22, 25) zwischen dem
oberen Ende des Auslegersystems (14, 15) und der
Gondel (30) schwenkbar angeordnet ist.
2. Höhenförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß das System der Teleskopglieder (19, 22, 25)
mindestens zwei langgestreckte Glieder (19, 25)
umfaßt, die ineinander angeordnet sind und mit sie
gegenseitig führenden Rollen (21, 26) versehen sind,
wobei das erste Glied (19) an dem System der
Ausleger (11, 14) angelenkt und mit demselben durch
einen Hydraulikzylinder (20) verbunden ist, der zur
Einstellung der Neigung des Systems der Teleskop
glieder dient, und das letzte Glied (25) des
Teleskopsystems an der Gondel angelenkt und mit
derselben durch einen Hydraulikzylinder (29)
verbunden ist, die zur Einstellung der Gondelneigung
dient.
3. Höhenförderer nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das System der Teleskopglieder aus
drei Gliedern (19, 22, 25) besteht.
4. Höhenförderer nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das letzte Glied (25) des Teleskop
systems eine Konsole (28) trägt, die von der Achse
des Teleskopsystems abweicht und die Gondel (30)
trägt.
5. Höhenförderer nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Konsole (28) von der Achse
des Teleskopsystems (19, 22, 25) an der Seite ab
weicht, die bei in Ruhestellung auf dem tragenden
Fahrzeug abgesenktem System nach unten gerichtet
ist.
6. Höhenförderer nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Auslegersystem (11, 15) einen
Revolver (8) umfaßt, an dem ein erster Ausleger
(11) über ein Paar Pleuel (9, 10) angelenkt und
durch einen Hydraulikzylinder (12) verbunden ist,
sowie eine am ersten Ausleger (11) angelenkte und
durch einen Zug- und Druckstab (14) geführte Wiege
(13), einen zweiten, an der Wiege (13) angelenkten
und durch einen Hydraulikzylinder (18) damit ver
bundenen Ausleger (15) und eine am zweiten Ausleger
(15) und durch einen Zugstab (17) geführte Gegenwie
ge (16) aufweist, die der Teil des Auslegersystems
(11, 15) ist, an dem das System der Teleskopglieder
(19, 22, 25) angelenkt ist.
7. Höhenförderer nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß zwischen den das System der Teleskop
glieder bildenden Gliedern (19, 22, 25) Bremsmittel
angeordnet sind, die die aufeinanderfolgenden
Teleskopglieder paarweise in jeder Relativstellung
festhalten, die sie entsprechend der Arbeits
stellung des Höhenförderers einnehmen.
8. Höhenförderer nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Revolver (8) an einem vom Aufbau
(1) eines Fahrzeuges getragenen Drehkranz (4)
angeordnet ist.
9. Höhenförderer nach den vorhergehenden Ansprüchen,
von einem Lastwagen (1 bis 3) getragen, dadurch
gekennzeichnet, daß das Auslegersystem (11, 15)
so ausgebildet ist, daß es sich in Ruhestellung
auf den Rahmen (1) des Lastwagens hinter der
Kabine (2) absenkt, während sich die Gegenwiege
(16) oberhalb der Lastwagenkabine (2), das System
der Teleskopglieder (19, 22, 25) oberhalb des
Auslegersystems (11, 15) und die Gondel (30) hinter
dem rückwärtigen Ende des Lastwagens auf niedriger
Bodenhöhe legen.
Applications Claiming Priority (1)
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