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DE3800393A1 - Abblendbare sehhilfe - Google Patents

Abblendbare sehhilfe

Info

Publication number
DE3800393A1
DE3800393A1 DE19883800393 DE3800393A DE3800393A1 DE 3800393 A1 DE3800393 A1 DE 3800393A1 DE 19883800393 DE19883800393 DE 19883800393 DE 3800393 A DE3800393 A DE 3800393A DE 3800393 A1 DE3800393 A1 DE 3800393A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dimmable
visual aid
aid according
visual
ring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19883800393
Other languages
English (en)
Inventor
Rolf Hauser
Udo Jarisch
Rainer Schmieg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE19873725115 external-priority patent/DE3725115A1/de
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19883800393 priority Critical patent/DE3800393A1/de
Publication of DE3800393A1 publication Critical patent/DE3800393A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02CSPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
    • G02C7/00Optical parts
    • G02C7/12Polarisers

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Ophthalmology & Optometry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Polarising Elements (AREA)
  • Eyeglasses (AREA)

Description

Erfindungsgegenstand.
Die Erfindung betrifft weitere, im Rahmen der Weiterentwicklung der Abblendbaren Sehhilfe entstandene Verbesserungen und Ausführungen zur einfacheren Herstellung und Anwendung des Instruments.
Die eingangs genannte Patentanmeldung beschreibt eine abblendbare Sehhilfe zum dauernden und/oder vorübergehenden Einsatz bei Blendungen des Auges wobei die Menge des durchtretenden Lichtes für beide Augen durch den Träger der abblendbaren Sehhilfe getrennt oder gemeinsam geregelt werden kann.
In der nachfolgenden Ergänzung sind vorteilhafte Weiterungen der Erfindung beschrieben, die sowohl die Funktion als auch die Handhabung der verbessern.
Erfindungsgemäße Aufgabe.
Die Aufgabe der in der Ergänzung der Erfindung genannten Weiterungen besteht darin, die Funktionssicherheit für den Träger zu erhöhen und die Sicherheit der erfindungsgemäßen Vorrichtung im Hinblick auf die mögliche Verletzungsgefahr zu erhöhen.
Stand der Technik.
Wird für die Fortschreibung der Erfindung der Stand der Technik von der eingangs genannten Patentanmeldung vorausgesetzt, so besteht beim Tragen dieser Einrichtung die Gefahr, daß sich die Vorrichtung bei Verwendung entsprechender Werkstoffe auf der Innenseite beschlägt, was zur vorübergehenden Unbrauchbarkeit der Vorrichtung führt.
In diesem Zusammenhang sind die Teile der Einrichtung entsprechend den Anforderungen im Einsatz zu ändern und die Ausführung zu vereinfachen.
Des weiteren besteht die Gefahr, daß sich der Träger der abblendbaren Sehhilfe im Falle von Unfällen Verletzungen des Auges zuzieht.
Erfindungsgemäße Lösung.
Die erfindungsgemäße Lösung sieht vor, in einem handelsüblichen Brillengestell, Ziff. 4 mit vorzugsweise runden Gläsern am rechten und/oder linken Rahmen des Augenglases je zwei Polarisationsfilter hintereinander anzuordnen, von denen mindestens ein Polarisationsfilter um eine in der Sehachse oder in der Nähe der Sehachse liegende Achse drehbar gelagert ist.
Bei Augenerkrankungen an denen nur ein Auge betroffen ist, erfolgt die Montage der erfindungsgemäßen Anordnung am Rahmen des Glases des betroffenen Auges. Durch die einfache Ausführung sind die Baugruppen auch zum nachträglichen Anbau an eine vorhandene Sehhilfe, herstellbar.
Bild 1 zeigt in Ergänzung der erfindungsgemäßen Lösung, einen Schnitt durch die Randzone der erfindungsgemäßen Vorrichtung wobei die Brillenfassung (4) den Aufnahmering (8) umschließt und gegen Verdrehung sichert. Der Stellring (6) ist im Aufnahmering (8) verdrehbar gelagert und besitzt an der Übergangskante des Stellrings (6) eine Rändelung oder einen Stellknopf um dem Träger das Verdrehen zu erleichtern.
Die Montage der Gläser bzw. Polarisationsfilter erfolgt vorzugsweise dadurch, daß die betreffenden Randzonen vom Stellring (6) und Führungsring (8) umgebrödelt oder rolliert werden.
Zur Vermeidung von Ausbrüchen oder Spannungsbelastungen auf die Gläser wird bei der Montage zwischen Glas und Stellring (6) bzw. zwischen Glas und Führungsring (8) eine elastische Folie (10. + 10.1) gelegt bzw. die Gläser werden am Rand mit einer elastischen Beschichtung versehen.
Bild 2 zeigt die erfindungsgemäße Lösung als selbstständige Baugruppe für eine Seite eines Augenglases. Diese Baugruppe kann sowohl mit optisch neutralen Scheiben als abblendbare Sonnenschutzbrille eingesetzt werden, als auch zum nachträglichen Einbau oder Einhängen in eine vorhandene Sehhilfe verwendet werden.
Der Aufnahmering (8) ist in der Aufnahme für den Stellring (6) mit einer Ausdehnungsnut (9.1) versehen, die ringförmig verläuft und in die ein elastischer Dicht- und Führungsring (9) eingelegt wird. Zur Montage wird der vormontierte Stellring (6) in dem der Polarisationsfilter (1) und das Fenster (2.1) ist mit einer Phase in den Aufnahmering (8) gedrückt. Dabei wird der elastische Dicht- und Führungsring (9) gedehnt, setzt sich nach Erreichen der erforderlichen Einbautiefe in die Ringnut des Stellrings (6).
Durch diesen druckknopfähnlichen Montagemechanismus ist eine sehr einfache und unter Berücksichtigung der Rückstellkräfte des elastischen Dicht- und Führungsringes (9), abdichtende Montage möglich.
Bild 3 zeigt die Vorrichtung nach Bild 2 jedoch ist die Lagerung und Abdichtung des Innenraumes der Vorrichtung dadurch bewirkt, daß sowohl Stellring (6) als auch Aufnahmering (8) mit einer Ringnut versehen sind. Im Aufnahmering (8) befindet sich auf der Höhe der Ringnut eine vorzugsweise tangential angebrachte Bohrung für den Führungsring (8.1), der z. B. in Form eines Profils oder eines beschichteten Drahtes nach dem Zusammenfügen in die Bohrung eingeschoben wird.
Das Profil (8) besteht vorzugsweise aus einem beschichteten Kunststoff z. B. Polyamid dessen Enden nach der Montage durch die Einführungsbohrung zu einem geschlossenen Ring z. B. durch Ultraschallschweißen verschweißt werden.
Diese Art der Montage erlaubt eine sehr wirtschaftliche Herstellung und gleichzeitige Abdichtung des Innenraumes der abblendbaren Sehhilfe unter gleichzeitiger Realisierung eines notwendigen Drehwiderstandes des Stellringes (6) gegen unbeabsichtigtes Verdrehen.

Claims (22)

1. Abblendbare Sehhilfe, dadurch gekennzeichnet, daß in einer brillenähnlichen Einrichtung, Bild 1-3 in der Sehachse zwei Polarisationsfilter (1) hintereinander angeordnet sind, von denen mindestens ein Polarisationsfilter in der Sehachse verdrehbar ist.
2. Abblendbare Sehhilfe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Auge zugewandte Glas der abblendbaren Sehhilfe ein Verbundglas (2.2) ist.
3. Abblendbare Sehhilfe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Gläser der abblendbaren Sehhilfe Verbundgläser sind.
4. Abblendbare Sehhilfe nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Polarisationsfilter als Verbundwerkstoff zwischen in das Glas eingebaut sind.
5. Abblendbare Sehhilfe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben der abblendbaren Sehhilfe Polarisationsfilter (1) mit linearer Polarisation sind.
6. Abblendbare Sehhilfe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben der abblendbaren Sehhilfe Polarisationsfilter (1) mit zirkularer Polarisation sind.
7. Abblendbare Sehhilfe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kennwerte der Dämpfung durch Markierungen am Umfang des Stellringes (6) und/oder des Aufnahmeringes (8) z. B. in Form einer Skala und/oder konstrastierende Farbmarkierungen kenntlich gemacht sind.
8. Abblendbare Sehhilfe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Anpassung an modische und/oder ästhetische Forderungen Formscheiben vor die Scheiben der abblendbaren Sehhilfe montiert sind.
9. Abblendbare Sehhilfe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmering (8) der abblendbaren Sehhilfe auf das Glas einer optischen Sehhilfe ist.
10. Abblendbare Sehhilfe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung eine Klebeverbindung ist.
11. Abblendbare Sehhilfe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Klebeverbindung lösbar ist.
12. Abblendbare Sehhilfe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben der abblendbaren Sehhilfe aus einem elastischen Wirkstoff, z. B. Plexiglas gefertigt sind.
13. Abblendbare Sehhilfe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß optische Gläser vor die abblendbare Sehhilfe montiert sind.
14. Abblendbare Sehhilfe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellring (6) wie in Bild 2 gezeigt, durch einen druckknopfähnlichen Mechanismus in den Aufnahmering (8) eingeknöpft ist.
15. Abblendbare Sehhilfe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehlager des Stellringes (6) durch einen elastischen Dicht- und Führungsring (9) bewirkt wird, der sich wie in Bild 2 gezeigt, durch seine Elastizität in die Ringnut des Stellringes (6) nach dem einknöpfen einlegt.
16. Abblendbare Sehhilfe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellring (6) zur besseren Verdrehbarkeit mit Noppen oder einer Riffelung versehen ist.
17. Abblendbare Sehhilfe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehlagerung des Stellringes (6) dadurch bewirkt wird, daß, wie in Bild 3 gezeigt, in Führungsring (8) und Stellring (6) je eine Ringnut eingearbeitet ist und ein Führungsring (8) als Profil durch eine vorzugsweise tangential angebrachte Bohrung in das bei der Montage entstehende Hohlprofil eingeschoben wird.
18. Abblendbare Sehhilfe nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der Nut im Stellring (6) strukturiert ist, um das Einführen des Dichtringprofils durch Mitdrehen des Stellringes (6) zu erleichtern.
19. Abblendbare Sehhilfe nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des elastischen Dicht- und Führungsprofils (9) vor dem Einführen schräg abgeschnitten werden.
20. Abblendbare Sehhilfe nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des elastischen Dicht- und Führungsprofils (9) nach dem Einführen durch die Bohrung (8.1.) z. B. durch Ultraschallschweißen verschweißt werden.
21. Abblendbare Sehhilfe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben der abblendbare Sehhilfe auf den Innenseiten mit einer dielektrischen Beschichtung versehen sind.
22. Abblendbare Sehhilfe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der Scheiben der abblendbare Sehhilfe mit einer dielektrischen polarisierenden Beschichtung versehen sind.
DE19883800393 1987-07-29 1988-01-09 Abblendbare sehhilfe Ceased DE3800393A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19883800393 DE3800393A1 (de) 1987-07-29 1988-01-09 Abblendbare sehhilfe

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DE19873725115 DE3725115A1 (de) 1987-07-29 1987-07-29 Abblendbare sehhilfe
DE19883800393 DE3800393A1 (de) 1987-07-29 1988-01-09 Abblendbare sehhilfe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3800393A1 true DE3800393A1 (de) 1989-07-20

Family

ID=25858062

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19883800393 Ceased DE3800393A1 (de) 1987-07-29 1988-01-09 Abblendbare sehhilfe

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DE (1) DE3800393A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1994000790A1 (de) * 1992-06-25 1994-01-06 Sci Mercimmo Lichtschutzbrille

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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