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DE3883918T2 - Vorrichtung zur Herstellung geänderter Abdrucke. - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung geänderter Abdrucke.

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Publication number
DE3883918T2
DE3883918T2 DE19883883918 DE3883918T DE3883918T2 DE 3883918 T2 DE3883918 T2 DE 3883918T2 DE 19883883918 DE19883883918 DE 19883883918 DE 3883918 T DE3883918 T DE 3883918T DE 3883918 T2 DE3883918 T2 DE 3883918T2
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DE
Germany
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image
negative
photographic
processor
matrix field
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DE19883883918
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Maxwell G Dr Maginness
William G Reed
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Ilford Imaging UK Ltd
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Ilford Ltd
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/72Controlling or varying light intensity, spectral composition, or exposure time in photographic printing apparatus
    • G03B27/725Optical projection devices wherein the contrast is controlled electrically (e.g. cathode ray tube masking)

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Exposure In Printing And Copying (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)
  • Color Television Systems (AREA)
  • Transforming Electric Information Into Light Information (AREA)

Description

    Hintergrund der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von fotografischen Abzügen von Negativen oder von Diapositiven und betrifft insbesondere eine Vorrichtung zur örtlichen Korrektur der Dichte und/oder des Kontrasts von fotografischen Negativen oder Diapositiven vor der Herstellung des Abzuges zur Kompensation von lokalisierten Bereichen von Über- oder Unterbelichtung im Negativ oder Diapositiv.
  • Oft wird es bei Aufnahme eines Fotos auf Grund der gerade herrschenden Bedingungen auf dem nach Entwicklung des Films produzierten Filmnegativ Bereiche geben, die in bezug auf das, was in einem fotografischen Abzug wiedergegeben werden kann, über- oder unterbelichtet sind. Wenn das Negativ unter Verwendung normaler Verfahren abgezogen wird, wird es im fotografischen Abzug Bereiche geben, in denen das Bild entweder zu hell oder zu dunkel ist, um einigermaßen sichtbar zu sein oder der Ästhetik des Fotografen zu entsprechen. Die Gesamtdichte des Abzuges kann durch Veränderung der Belichtungszeit beim Abziehen des Negativs korrigiert werden; dies wirkt sich jedoch gleichförmig über den gesamten Abzugbereich aus mit dem Ergebnis, daß wenn die Belichtungszeit verringert wird, um die Abzugsbelichtung von Dunkelbereichen des Negativs "aufzuhellen", dies in den normalen Bereichen eine Überbelichtung bewirkt, bis sie verwaschen sind. Andererseits kann, wenn es überbelichtete Bereiche im Negativ gibt, eine Verlängerung der Belichtungszeit während des Abziehens zum Hervorheben der Einzelheiten in diesen überbelichteten Bereichen bewirken, daß die normal belichteten Bereiche des Films Abzugteile produzieren, die zu dunkel sind, um sonst sichtbare Einzelheiten zu erkennen.
  • In der fotografischen Industrie ist es bekannt, mit "Kontrastausgleich" oder "Nachbelichten" bezeichnete Verfahren zu benutzen, bei denen eine Schwärzungsmaske aus Filmstücken oder sonstigem Material aufgebaut wird, die dann bei Herstellung des Abzuges in den Belichtungsweg gehalten werden, um die Über- oder Unterbelichtung gewisser Bereiche des Films zu kompensieren. Wegen der naturgemäßen Ungenauigkeiten bei der Plazierung der Schwärzungsmaske am richtigen Ort jedesmal, wenn der Abzug hergestellt wird, läßt sich dieses Verfahren nur schwierig wiederholt gleichförmig durchzuführen und erfordert mehr Einstellungszeit von Abzug zu Abzug. Darüber hinaus sind die Ergebnisse des Verfahrens nicht vor Fertigstellung des Abzuges bekannt, und wenn die Ergebnisse nicht zufriedenstellend sind, muß in einem empirischen Verfahren ein weiterer Versuch angestellt werden, bis das zufriedenstellende Ergebnis erzielt wird. Obgleich einige Versuche angestellt worden sind, um örtliche Schwärzungskorrekturen zu erreichen, bedeuten die meisten dieser Verfahren eine automatische Anwendung eines Dichtekorrekturalgorithmus durch einen Computer ohne gezielte Bedienereingabe. Darüber hinaus erlauben diese Verfahren keine Echtzeitbetrachtung der Korrektur durch den Bediener, um gezielte Einstellung zu ermöglichen.
  • Die in US-A-39 26 520 beschriebene Vorrichtung ist ein Beispiel einer Patentschrift nach dem Stand der Technik, in der örtliche Schwärzungskorrektur, jedoch ohne gezielte Bedienereingabe, beschrieben wird.
  • Die in US-A-42 39 385 beschriebene Vorrichtung ist ein Beispiel einer Patentschrift nach dem Stand der Technik, in der örtliche Schwärzungskorrektur mit einigen gezielten Bedienereingaben, aber ohne Echtzeitbetrachtung der durch den Bediener ausgeführten Korrektur, beschrieben wird.
  • Es ist daher ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zur Herstellung eines fotografischen Abzuges von einem Negativ oder Diapositiv herzustellen, in dem Bereiche von Über- und Unterbelichtung örtlich korrigiert werden können ohne eine Schwärzungsmaske von Hand in bestimmten Bereichen des optischen Strahlengangs plaziert werden muß. Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine örtliche Schwärzungskorrekturmaske vorzusehen, die vor der Herstellung des Abzuges mit Echtzeitsteuerung durch den Bediener und Betrachtung des Ergebnisses zur Vermeidung von empirischen Verfahren bei dem Abziehen auf Basis eines lokalisierten Bereichs verstellt werden kann. Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine ortlich veränderliche Farbmaske vorzusehen, die mit kontrastveränderlichem Papier benutzt werden kann, um den Kontrast der resultierenden fotografischen Abzüge örtlich zu verändern.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Ein fotografisches Kopiergerät mit: einer Lichtquelle (12; 60; 92); Mitteln (94) zum Halten eines Filmnegativs (10; 62) im optischen Strahlengang, so daß es durch die besagte Lichtquelle (12; 60; 92) beleuchtet wird, um ein Abbild des Negativs auf einem im Kopiergerät angebrachten lichtempfindlichen Element (20; 96) zu bilden; einer Videokamera (16; 120), die zur Betrachtung des das Filmnegativ (10; 62) durchlaufenden Lichts positioniert ist und ein dieses Abbild darstellendes Videosignal produziert; einem mit der besagten Videokamera (16; 120) verbundenen Prozessor (26; 78; 97); einem Matrixfeld (24; 68; 90) von zwischen die besagte Lichtquelle (12; 60; 92) und das lichtempfindliche Element (20; 96) zwischengeschalteten Lichtventilelementen; mit dem besagten Prozessor (26; 78; 97) verbundenen Steuermitteln (23; 80; 98), wobei der Prozessor so angeordnet ist, daß er in Abhängigkeit von den von den besagten Steuermitteln (23; 80; 98) empfangenen Signalen die Lichtübertragung jedes Elements des Matrixfeldes (24; 68; 90) gezielt modifiziert, um Bereiche der Über- oder Unterbelichtung des besagten Negativs (10; 62) örtlich zu korrigieren, dadurch gekennzeichnet, daß das besagte Matrixfeld ein Flüssigkristall-Matrixfeld (24; 68; 90) ist, wobei der besagte Prozessor (26; 78; 97) Mittel für die Digitalisierung des Videosignals von der besagten Videokainera (16; 120) umfaßt, und dadurch, daß ein Monitor (28) mit den besagten Digitalisierungsmitteln verbunden ist, um einem Bediener des Kopiergeräts die Betrachtung des resultierenden Abbildes des besagten Filmnegativs (10; 62) zu ermöglichen.
  • In der bevorzugten Ausführungsform betrachtet die Fernsehkamera ein Abbild direkt von der Kombination Filmnegativ-LCD. Dasselbe Abbild wird gleichzeitig optisch mittels eines Strahlenteilers zum fotografischen Papier übertragen. Zwischen den Strahlenteiler und das fotografische Papier ist eine Blende geschaltet, so daß das lichtempfindliche Papier dem Lichtabbild voin Negativ nicht ausgesetzt ist, bis der Bediener gezielt die Blende öffnet. Das Echtzeitbild von der Fernsehkamera zeigt dem Bediener, wie der Abzug aussehen wird. Der Bediener besitzt ein Eingabemittel, das zur Veränderung des digitalisierten Bilds im Digitalisierungsmittel benutzt werden kann. Das veränderte Signal wird in einer geschlossenen Schleife zurück zur LCD-Matrix gesendet, bis das auf dem Monitor erscheinende Echtzeitbild für den Bediener zufriedenstellend ist. Zu diesem Zeitpunkt kann der Bediener gezielt die Blende öffnen, womit das Abbild von der Kombination Negativ-LCD auf das lichtempfindliche Papier belichtet werden kann und einen fotografischen Abzug herstellt, der dem veränderten digitalisierten Bild auf dem Monitor entspricht.
  • In einer Ausführungsform der Erfindung umfaßt die LCD-Matrix eine selektiv farbdurchlässige Rasterscheibe, so daß sowohl Schwärzungskorrektur als auch Farbkorrektur realisiert werden können Die Farbkorrektur kann dazu benutzt werden, die naturgemäß durch die LCD-Maske erzeugte Farbverschiebung zu korrigieren. Wenn sie mit kontrastveränderlichem Papier benutzt wird, das auf unterschiedliche Lichtwellenlängen reagiert, kann die örtliche Farbkorrektur dazu benutzt werden, den Kontrast in einem resultierenden Schwarz-Weiß-Abzug örtlich zu verändern.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • Die Vorteile und Merkmale der Erfindung werden nachstehend anhand der beigefügten Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
  • Figur 1 ein Blockschaltbild einer Ausführungsform eines fotografischen Kopiersystems, in dem die Schwärzungs- und/oder Kontrastkorrektur-Regelvorrichtung der vorliegenden Erfindung zur Anwendung kommt;
  • Figur 2 ein Schaltdiagramm der Schwärzungskorrekturvorrichtung der vorliegenden Erfindung in ihrer Anwendung in einem System zur Erzeugung eines Zwischennegativs zur Erzeugung von Abzügen von Diapositiven oder zur Erzeugung eines Zwischenpositivs zur Erzeugung von mehrfachen Abzügen auf einem automatischen Kopiergerät;
  • Figur 3 ein Schaltschema einer Vorrichtung, in der eine großflächige Flüssigkristall-Anzeigematrix zur Steuerung des Kontrasts eines lichtempfindlichen Mehrfachkontrastpapiers auf Ortsbereichsbasis benutzt wird;
  • Figur 4 eine diagrammatische Seitenansicht einer Fernsehkamera mit einer Lochblendenlinse; und
  • Figur 5 ein Schaltschema eines Farbeichungssystems zur Verwendung bei den Systemen der Figuren 1, 2 und 3.
  • Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
  • Bezugnehmend auf Figur 1 ist eine Vorrichtungsgrundanordnung zur Ausführung der Matrix-Schwärzungskorrekturverfahren der gegenwärtigen Erfindung in Form eines Blockschaltbilds dargestellt. Ein Filmnegativ 10 wird durch eine Lichtquelle 12 beleuchtet, und das Abbild des Negtivs wird auf einen Strahlungsteiler 14 geworfen. Der Strahlenteiler 14 reflektiert das Abbild zu einer Videokamera 16 und gibt das Abbild auch an ein Linsensystem 18 weiter. Mit dem Linsensystem 18 wird das Abbild auf ein lichtempfindliches Papier 20 fokussiert, um einen fotografischen Abzug herzustellen. Eine Blende 22 ist in den optischen Strahlengang zwischen dem Negativ 10 und dem Papier 20 eingefüygt, um die Belichtung des negativen Abbilds auf das Papier zu steuern. Um das vom Negativ projizierte Abbild zu verändern, ist eine aus einem Flüssigkristall-Matrixfeld bestehende Rasterscheibe 24 zwischen die Lichtquelle 12 und das Negativ 10 eingefügt.
  • Die Lichtdurchlässigkeit durch die LCD-Rasterscheibe 24 ist durch Veränderung der Lichtdurchlässigkeit durch die LCD-Elemente steuerbar, so daß eine pixelweise Veränderung des Lichtdurchgangs realisiert werden kann. In der abgebildeten Ausführungsform wird die LCD-Rasterscheibe 24 durch einen Rechnerprozessor 26 gesteueft. Der Prozessor ist auch mit der Videokamera 16 verbunden und dafür programmiert, das Bild von der Kamera zu digitalisieren und es im Speicher im Matrixfeld einzuspeichern. Als geeigneter Prozessor hat sich ein IBM-PC XT erwiesen, der eine von Imaging Technology Inc. erhältliche PC-Vision Frame Grabber-Zusatzschaltkarte enthält. Mit der PC- Vision-Schaltkarte wird der Fernsehauflösung von 512 x 512 Pixeln in einer 8-bit-Graustufung pro Pixel entsprochen. Mit dem Prozessor ist ein Monitor 28 verbunden, so daß das im Prozessor enthaltene Echtzeitbild von einem Bediener betrachtet werden kann. Der Prozessor enthält darüber hinaus ein Betriebsprogramm, mit dem das digitalisierte Bild vom Bediener pixelweise durch Eingabe über eine Tastatur, eine Maus, einen Lichtgriffel oder eine sonstige Eingabevorrichtung verändert werden kann. Das geänderte Bild kann dann auf dem Monitor betrachtet werden. Das Bild vom Prozessor wird zur LCD-Rasterscheibe 24 übermittelt, um die Rasterscheibe und damit die Lichtdurchlässigkeit durch die Rasterscheibe für das Filmnegativ 10 zu ändern. Als geeignete Flüssigkristall-Anzeigematrix hat sich ein LCD-Feld von einem TR-3LT1- Taschenfernseher von National (Panasonic) erwiesen. Das Bild vom Prozessor wird gegebenenfalls der LCD-Rasterscheibe über einen HF-Modulator 23 zugeführt, um das entsprechende Vidoformat zu erhalten. Das Matrixfeld von National besitzt eine Auflösung von 240 x 372 Pixeln und ein erreichbares Kontrastverhältnis von 14:1. Mit dem Bild vom Prozessor wird das LCD-Feld 24 angesteuert, um einzelne Pixeln ein- oder aus- oder auf einen gewünschten Durchlässigkeitspegel zu schalten, um Licht entsprechend dem auf dem Monitor betrachteten Bild durch das LCD durchzulassen oder zu sperren. Indem erwünschte Pixel gezielt ein- oder ausgeschaltet oder auf eine ausgewählte optische Schwärzung geschaltet werden, um die Übertragung von Licht von der Lampe durch das Negativ zu bewirken, kann auf diese Weise eine pixelweise Korrektur der Abzugsschwärzung durchgeführt werden.
  • Das in Figur 1 dargestellte System ist im wesentlichen ein Regelungssystem mit einer Rückkopplungsschleife zwischen der Fernsehkamera und der LCD-Matrix, um eine Echtzeitanzeige des Bildes, das vom Negativ erzeugt wird, bereitzustellen. Durch die Echtzeitanzeige kann der Bediener die Ergebnisse seiner Korrekturen zur Zeit ihrer Durchführung betrachten. Dies gibt dem Bediener die Gelegenheit, das korrigierte Bild noch vor dem Kopieren zu betrachten, anstatt auf einen Musterabzug warten zu müssen. Mit dem vorliegenden System wird ermöglicht, dar die Veränderung des Abzugsbildes gesteuert anstatt auf empirischer Basis stattfindet.
  • Das in Figur 1 dargestellte LCD-Matrix-Bildveränderungssystem enthält zwei Bildausgabevorrichtungen, nämlich den Videomonitor für den Bedienerdialog und die LCD-Rasterscheibe für die Bildveränderung. Auf jeder Vorrichtung werden ganz unterschiedliche Informationsarten angezeigt und, da von der PC-Visionkarte zu einem Zeitpunkt nur ein Bild ausgegeben wird, wäre es anscheinend notwendig, für jede Bildausgabevorrichtung eine getrennte PC-Visionkarte zu benutzen. Das stellt zwar eine Möglichkeit dar, doch es ist auch möglich, nur eine einzige PC-Visionkarte zu benutzen, woraus sich eine Kostenverringerung für das System ergibt. Es folgt eine kurze Beschreibung, wie das Matrix-Blendensystem mit einer einzigen Frame-Grabber-Bilddigitalisierkarte realisiert werden kann.
  • Der Schlüssel zur Anwendung einer einzigen Bilddigitalisierkarte ist, daß jeweils nur eine Bildausgabevorrichtung zu jedem Zeitpunkt aktiv sein muß. Wenn der Bediener mit dem Blendenprogramm zur Bildänderung im Dialog steht, ist die LCD-Rasterscheibe aktiv, aber der Bediener steht nicht mit dem Programm im Dialog. Um daher eine einzige Bilddigitalisierkarte und einen einzigen Speicher zu benutzen, braucht das System nur zu verfolgen, ob ein Abzug belichtet wird oder ob der Bediener zur Änderung des Bildes im Dialog mit dem Blendensystem steht. Die Prozessorsoftware hält ein Abbild sowohl der LCD-Rasterscheiben als auch der Monitorbilder im Programmspeicher und lädt das entsprechende Abbild bedarfsweise in den Speicher der Digitalisierkarte. Um es dem Benutzer leichter zu machen, kann ein zusätzlicher Videomonitor 27 benutzt werden, auf dem die Fernsehkameraausgabe angezeigt wird. Der zweite Monitor würde anstelle des endgültig gewünschten positiven Bildes ein Abbild des Negativs anzeigen, aber das Bild kann mit dem Videoinverter 29 umgewandelt werden. Der Monitor 27 zeigt dann die Wirkung von Korrekturen während ihrer Ausführung. Wie oben besprochen, wird das digitalisierte Abbild gespeichert und von einem Bediener über eine Tastatur oder sonstige Eingabevorrichtung bearbeitet, oder als Alternative durch ein Programm, das zur Steuerung der Schwärzung des Bildes entsprechend gewisser Kriterien durch Einstellung der Schwärzung aller Pixel, die eine größere oder geringere Schwärzung als eine gewünschte Schwärzung besitzen, entsprechend einem vorbestimmten Algorithmus formuliert ist. Während der Bildbearbeitung wird die Blende 22 geschlossen gehalten. Sobald das gewünschte Bild auf dem Monitor zur Verfügung steht, wird die Blende 22 geöffnet, womit die Herstellung des Abzuges ermöglicht wird.
  • Es hat sich herausgestellt, daß das örtliche Matrix-Schwärzungskorrekturverfahren der vorliegenden Erfindung auch für die Herstellung der bei der Herstellung von fotografischen Abzügen von fotografischen Diapositiven benutzten Zwischennegative nützlich ist. In einem Diapositiv ist der Kontrastbereich in der Größenordnung von 1000:1, während der bei den meisten fotografischen Kopierpapieren verfügbare Kontrast nur in der Größenordnung von 40:1 ist. Mit dem Verfahren der vorliegenden Erfindung ist es möglich, den Schwärzungsbereich des Diapositivs zu komprimieren, so daß er wirkungsvoller auf Papier mit einem schmaleren Schwärzungsbereich wiedergegeben werden kann. In Figur 2 wird eine vereinfachte Anordnung zur Herstellung von Zwischennegativen von fotografischen Diapositiven dargestellt. Eine von der Stromversorgung 61 gespeiste Lampe 60 wird erleuchtet und liefert Licht zur Beleuchtung eines Diapositivs 62 im optischen Strahlengang. Ein Infrarotfilter 64 und ein Diffusor 66 sind in den optischen Strahlengang eingesetzt, um den Lichtstrahl von der Lampe entsprechend standardmäßigen optischen Grundsätzen einzustellen. Dem Diffusor folgend ist eine LCD-Matrix 68 zwischen die Lampe und das Diapositiv eingefügt und wird dazu benutzt, den auf das Diapositiv geworfenen Lichtstrahl von der Lampe zu verändern. Das Abbild vom Diapositiv wird dann auf einen Strahlenteiler 70 fokussiert, der das Abbild 90 Grad zur Linse einer Standbildkamera 62 ablenkt und das Bild auch zu einem Spiegel 74 überträgt, der dann das Abbild 90 Grad ablenkt, um es auf eine Fernsehkamera 76 zu fokussieren. Der Spiegel 74 wird dazu benutzt, das von der Fernsehkamera 76 gesehene Bild mit dem von der Standbildkamera 72 gesehenen kongruent zu machen. Die Fernsehkamera gibt dann ihr Videosignal an einen Prozessor 78 ab, der dafür programmiert ist, das Bild zu digitalisieren und das digitalisierte Bild zu bearbeiten, um die Schwärzung derjenigen Anteile des Bildes, die oberhalb oder unterhalb einer Schwellwertschwärzung liegen, wiederum nach einem vorgewählten Algorithmus einzustellen. Zusätzlich können Korrekturen von einem Bediener über Eingaben in die Tastatur 80 von Hand durchgeführt werden. Das Bild vom Prozessor wird sowohl der LCD-Matrix 68 und einem Videomonitor 82 zugeführt, so daß wiederum ein Echtzeitbild des veränderten Diapositivbildes vom Bediener betrachtet werden kann. Wenn die Veränderung des Diapositivbildes zur Zufriedenheit des Bedieners ausgefallen ist, kann der Bediener die Standbildkamera 72 bedienen, um ein Foto des Diapositivbildes herzustellen, das dann zur Herstellung eines Zwischennegativs benutzt werden kann, das kopiert werden kann, um einen oder mehrere vom Diapositiv 62 abgeleitete fotografische Abzüge herzustellen.
  • In den bisherigen Beispielen ist die LCD-Matrix typischerweise dazu benutzt worden, das zur Erzeugung von Schwärzungsänderungen in Schwarz-Weiß- oder Farbabzügen benutzte Abbild zu verändern. Beim Kopieren von Schwarz- Weiß-Fotos können Papiere unterschiedlichen Kontrasts von hohem bis niedrigem Kontrast benutzt werden. Gewisse Schwarz-Weiß-Fotopapiere wie die von der ILFORD-Company unter dem Markennamen MULTIGRADE verkauften besitzen eine kontrastveränderliche Eigenschaft, die durch die Belichtung des Papier mit unterschiedlichen Lichtfarben ausgelöst wird. Beispielsweise erzeugt die Benutzung blauen Lichts einen Kontrast mit einem Bereich und die Benutzung grünen Lichts einen Kontrast eines unterschiedlichen Bereichs. Anstelle des Matrixfeldes 24 in der Figur 1 kann ein selektiv farbdurchlässiges LCD-Matrixfeld benutzt werden, um den Farbgehalt und die Intensität des auf ein kontrastveränderliches lichtempfindliches Schwarz-Weiß-Papier geworfenen Negativbildes örtlich zu verändern. Es ist daher möglich, den Kontrast des Papiers 96 entsprechend der Bedürfnisse des Bedieners zur Veränderung des Kontrasts des von dem Negativ hergestellten Abzugs auf Ortsbereichsbasis einzustellen.
  • In Figur 3 wird eine alternative Ausführungsform dargestellt, die eine minimale Veränderung an einem vorhandenen Vergrößerungsgerät bedeutet, die durch Anbringen eines LCD-Feldes 90, dessen Größe im wesentlichen der des fertigen Abzuges entspricht, in einer vorbestimmten Entfernung über einer lichtempfindlichen Oberfläche 96 realisiert werden kann. Ein Lampengehäuse 92 und Negativhalter 94 bleiben gegenüber dem herkömmlichen Vergrößerungsgerät unverändert. Wie in den oben besprochenen Ausführungsformen werden ein Rechner und eine Anzeige 97 und eine Benutzereingabevorrichtung wie die Tastatur 98 dazu benutzt, die Einstellung des LCD- Feldes zu ermöglichen, um die gewünschte Farbkorrektur und den gewünschten Kontrast zu erzielen. Bei gewissen Vergrößerungsgeräten kann es notwendig sein, die Fernsehkamera effektiv hinter der normalen Vergrößerungslinse anzubringen, so daß die Linse des Vergrößerungsgerätes modifiziert werden muß. In Figur 4 wird eine herkömmliche Fernsehkamera 120 und Linse 122 mit zusätzlicher Lochblendenöffnung 121 gezeigt. Durch die Lochblendenöffnung 121 erübrigt sich die Einstellung der Fernsehkamera bei der Durchführung von geringen Fokusendeinstellungen an der Vergrößerungslinse.
  • Um sicherzustellen, daß trotz Veränderungen der Temperatur, Alterung von Bauteilen, Staubansammlung oder dergleichen wiederholbare Ergebnisse erzielt werden, wird eine Eichungsreferenz benutzt. In Figur 5 wird eine mögliche Referenzanordnung gezeigt. Für kontrastveränderliche Anwendungen werden in der Eichungsvorrichtung Filter 101 und 103 in Kombination mit Fotodioden 102 und 104 dazu benutzt, das Blau-Grünverhältnis mittels der Ausgaben sowohl des Summierverstärkers 105 als auch des Differenzverstärkers 106 zu messen. Bei Situationen mit konstantem Kontrast wird nur der summierte Lichtpegel, d.h. das Ausgangssignal des Summierverstärkers 105 benötigt. Durch Zufügung eines Rotfilters und einer zugehörigen Fotodiode könnte die Eichungsvorrichtung in einem Farbkopiersystem benutzt werden, in dem zusätzlich zur Schwärzung und dem Kontrast die Farbabstimmung eingestellt wird. In gewissen Fällen kann es stattdessen sinnvoll sein, eine Fernsehkamera hoher Stabilität (wie in Figuren 1 oder 2) im Zusammenhang mit bekannten Filtern als Eichungsreferenz zu benutzen.
  • Zusammenfassend wird daher ein System für die gezielte Einstellung der Schwärzung eines fotografischen Abzuges mit einer Matrix individuell angesteuerter Lichtventile wie Flüssigkristall-Anzeigeelemente bereitgestellt. Das Abbild vom Negativ wird von einer Fernsehkamera abgetastet, die das Signal einem Prozessor zuführt, der das Bild digitalisiert und es als Matrixfeld speichert. Das digitale Bild wird danach entweder durch Bedienereingabe oder über Softwaresteuerung bearbeitet, um jedes Element der Matrix nach Bedarf gezielt zu verändern, um eine entsprechende Schwärzungsmaske zu erzielen. Die von dem LCD-Matrixfeld gebildete Schwärzungsmaske wird zwischen eine Lichtquelle und das zu kopierende Negativ eingefügt, um die Lichtdurchlässigkeit durch das Negativ einzustellen, um damit einen verbesserten fotografischen Abzug herzustellen. Mit dem Prozessor ist ein Monitor verbunden, um das digitalisierte Bild gleichzeitig mit seiner Ausgabe zur LCD-Matrix zu betrachten, so daß eine Echtzeitüberwachung der Änderungen an dem Negativbild durchgeführt werden kann. Mit entsprechend reagierenden fotografischen Papieren und einem farbselektiven LCD-Feld können sowohl örtliche Kontrast- als auch Schwärzungsveränderungen an dem Abzug durchgeführt werden.
  • Obwohl hier eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung beschrieben und dargestellt worden ist, sollte es dem Durchschnittsfachmann und anderen klar sein, daß an den dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen Änderungen durchgeführt werden können und man dabei dennoch im Rahmen der vorliegenden Erfindung verbleibt. Beispielsweise ist es in der Ausführungsform der Figur 3 wünschenswert, die LCD-Matrix so zu plazieren, daß das Bild auf dem Papier 96 unscharf ist, um scharfe Kontrastgrenzen von Bereich zu Bereich auf dem Abzug zu vermeiden. Das Abbild der LCD kann auch durch mechanisches Bewegen der LCD-Rasterscheibe während des Kopierens oder durch elektronische Hin- und Herverschiebung des LCD- Bildes um wenige Pixel unscharf gemacht werden. Auch kann die LCD-Rasterscheibe beidseitig des Negativs im optischen Strahlengang plaziert werden. Es wird bevorzugt, die LCD-Rasterscheibe vor dem Filmnegativ im optischen Strahlengang anzubringen, da Bildfehler der LCD dort weniger Wirkung haben werden, als wenn die LCD zwischen dem Filmnegativ und dem Kopierpapier angebracht wäre. Da die Fernsehkamera typischerweise ihr eigenes Linsensystem besitzen wird, kann sie so plaziert werden, daß sie direkt das Abbild vom Negativ sieht; die Kamera könnte jedoch auch zur Betrachtung des Bildes nach seinem Durchlaufen des Linsensystems des optischen Kopiergerätes plaziert sein. Selbst wenn nur Schwärzungskorrekturen auf Farbkopierpapier gewünscht sind, ist die LCD-Vorrichtung vorzugsweise farbselektiv und insgesamt so eingestellt, daß sie die korrekte Farbabstimmung bewahrt.

Claims (8)

1. Ein fotografisches Kopiergerät mit: einer Lichtquelle (12; 60; 92); Mitteln (94) zum Halten eines Filmnegativs (10; 62) im optischen Strahlengang, so daß es durch die besagte Lichtquelle (12; 60; 92) beleuchtet wird, um ein Abbild des Negativs auf einem im Kopiergerät angebrachten lichtempfindlichen Element (20; 96) zu bilden; einer Videokamera (16; 120), die zur Betrachtung des das Filmnegativ (10; 62) durchlaufenden Lichts positioniert ist und ein dieses Abbild darstellendes Videosignal produziert; einem mit der besagten Videokamera (16; 120) verbundenen Prozessor (26; 78; 97); einem Matrixfeld (24; 68; 90) von zwischen die besagte Lichtquelle (12; 60; 92) und das lichtempfindliche Element (20; 96) zwischengeschalteten Lichtventilelementen; mit dem besagten Prozessor (26; 78; 97) verbundenen Steuermitteln (23; 80; 98), wobei der Prozessor so angeordnet ist, daß er in Abhängigkeit von den von den besagten Steuermitteln (23; 80; 98) empfangenen Signalen die Lichtübertragung jedes Elements des Matrixfeldes (24; 68; 90) gezielt modifiziert, um Bereiche der Über- oder Unterbelichtung des besagten Negativs (10; 62) örtlich zu korrigieren, dadurch gekennzeichnet, daß das besagte Matrixfeld ein Flüssigkristall-Matrixfeld (24; 68; 90) ist, wobei der besagte Prozessor (26; 78; 97) Mittel für die Digitalisierung des Videosignals von der besagten Videokamera (16; 120) umfaßt, und dadurch, daß ein Monitor (28) mit den besagten Digitalisierungsmitteln verbunden ist, um einem Bediener des Kopiergeräts die Betrachtung des resultierenden Abbildes des besagten Filmnegativs (10; 62) zu ermöglichen.
2. Fotografisches Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das besagte Flüssigkristall- Matrixfeld (24; 68; 90) eine schwarz-weiß-durchlässige Fernsehrasterscheibe ist.
3. Fotografisches Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das besagte Flüssigkristall- Matrixfeld (24; 68; 90) eine farbdurchlässige Fernsehrasterscheibe ist
4. Fotografisches Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die besagten Digitalisierungsmittel (26; 78; 97) und die Steuerungsmittel (23; 80; 98) einen digitalen Rechner enthalten, der zur gezielten Veränderung der besagten Elemente des Matrixfeldes nach einem vorbestimmten Algorithmus programmiert ist.
5. Fotografisches Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es weiterhin mit dem besagten Matrixfeld verbundene Vibriermittel zur Hin- und Her- bewegung des besagten Matrixfeldes quer zum besagten optischen Strahlengang enthält.
6. Fotografisches Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die besagte Videokamera in Verbindung mit der herkömmlichen Linse eine Lochblendenlinse (121) enthält.
7. Fotografisches Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es weiterhin ein selektiv mit dem besagten Prozessormittel und besagten Steuerungsmitteln verbindbares optisches Eichungsmittel zur Bereitstellung von Referenzsignalen für das besagte System zur Einstellung von Farbverhältnissen enthält.
8. Fotografisches Kopiergerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß es einen Satz optischer Filter bekannten Wertes umfaßt, die gezielt zur Eichung der Farbabstimmung und Intensität der Belichtung des Kopiergeräts in dem Strahlengang der Videokamera plaziert werden können.
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