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DE3883251T2 - Latex enthaltende agrochemische zusammensetzungen. - Google Patents

Latex enthaltende agrochemische zusammensetzungen.

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Publication number
DE3883251T2
DE3883251T2 DE88909105T DE3883251T DE3883251T2 DE 3883251 T2 DE3883251 T2 DE 3883251T2 DE 88909105 T DE88909105 T DE 88909105T DE 3883251 T DE3883251 T DE 3883251T DE 3883251 T2 DE3883251 T2 DE 3883251T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
composition
latex
pesticidal
solution
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE88909105T
Other languages
English (en)
Inventor
John Cuffe
Patrick Mulqueen
Eric Paterson
Geoffrey Smith
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Corteva Agriscience LLC
Original Assignee
DowElanco LLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from GB878724133A external-priority patent/GB8724133D0/en
Priority claimed from GB878724132A external-priority patent/GB8724132D0/en
Priority claimed from GB888817930A external-priority patent/GB8817930D0/en
Application filed by DowElanco LLC filed Critical DowElanco LLC
Application granted granted Critical
Publication of DE3883251T2 publication Critical patent/DE3883251T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N25/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests
    • A01N25/02Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests containing liquids as carriers, diluents or solvents
    • A01N25/04Dispersions, emulsions, suspoemulsions, suspension concentrates or gels
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N25/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests
    • A01N25/08Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests containing solids as carriers or diluents
    • A01N25/10Macromolecular compounds

Landscapes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

  • Diese Erfindung bezieht sich auf agrochemische Zusammensetzungen und insbesondere auf herbizide, fungizide und insektizide Zusammensetzungen (hierin weiter als pestizide Zusammensetzungen bezeichnet) für die Nachauflaufbehandlung.
  • Es ist allgemein von solchen pestiziden Zusammensetzungen erwünscht, daß sie leicht zu handhaben und leicht in einer gewünschten Konzentration anzuwenden sind. Aus diesem Grund werden herbizide Zusammensetzungen im allgemeinen in der Form von Suspensionsspritzmitteln, emulgierbaren Konzentraten und dgl. bereitgestellt. Bei der Formulierung von emulgierbaren Konzentraten ist es im allgemeinen notwendig, beträchtliche Mengen an organischen Lösungsmitteln einzumischen und dies kann zu wesentlichen Problemen der Hauttoxizität und Entflammbarkeit führen. Weiterhin ist es wegen der Gegenwart von organischen Lösungsmitteln bei vielen emulgierbaren Konzentratzusammensetzungen nicht möglich, Container aus handelsüblichen Kunststoffmaterialien, wie etwa hochdichtes Polyethylen (HDPE), zu verwenden. Stattdessen müssen solche Konzentrate in speziell gestalteten Containern aufbewahrt werden, die resistent gegen die verwendeten Lösungsmittel sind. Zusätzlich steigert die Einmischung von hohen Niveaus an organischen Lösungsmitteln in emulgierbare Konzentrate die Probleme der Phytotoxizität für die Nutzpflanzen (crops), wenn die pestiziden Substanzen verwendet werden.
  • EP-A-0 080 516 (Dow) offenbart insektizide Zusammensetzungen, in welchen die Aktivsubstanz in Partikel eines Latex eingebracht ist und daß dadurch Wasser enthaltende (water borne) Dispersionen hergestellt werden können. Diese Offenbarungen der früheren Technik sind jedoch auf die Verwendung von spezifischen Insektiziden, Chlorpyrifos und Chlorpyrifos-methyl, beschränkt und die Offenbarung gibt an, daß es essentiell ist, daß das verwendete Pestizid entweder eine Flüssigkeit oder ein bei Umgebungstem-peraturen niedrigschmelzender Feststoff ist, so daß es bei Temperaturen von weniger als 100ºC als eine Flüssigkeit in dem Polymer solubilisiert werden kann.
  • Überdies, obwohl die in EP 0 080 516 offenbarte Methode die Herstellung von Latex enthaltenden Zusammensetzungen von Chlorpyrifos ermöglicht, erfordert diese Methode, daß die Aktivsubstanz auf 60ºC für 2 Stunden erhitzt wird. Dies ist beides industriell ungünstig durchzuführen und kann zu einem Anstieg der thermischen Zersetzung von Chlorpyrifos führen.
  • Zusätzlich ist die Methode sehr unbefriedigend mit Pestiziden, die einen etwas höheren Schmelzpunkt haben.
  • GB-A-2072506 (Desowag-Bayer) ist mit einem filmbildenden Holzschutzmittelkonzentrat verbunden, das im wesentlichen frei von anorganischen Salzen oder Pigmenten ist. Die darin offenbarten Zusammensetzungen umfassen ein Insektizid oder Fungizid, ein wasserunlösliches Lösungsmittel und eine wäßrige, mit Wasser verdünnbare Kunststoffdispersion, die ein Polymer oder Copolymer von einem Vinylester, einem Acrylsäureester oder einem Methacrylsäureester sein kann. Die Zusammensetzungen umfassen außerdem von 0 bis 2 % eines Emulgators. Obwohl die Zusammensetzungen etwas mit Wasser verdünnbar sind (bis zu 1 : 4), haben sie nicht die Natur von Suspensionskonzentraten, d.h. welche, die im wesentlichen unbegrenzt in Wasser verdünnbar sind (insbesondere verdünnbar bis zu wenigstens 50 : 1). Dies ist nicht überraschend, wenn betrachtet wird, daß das essentielle Charakteristikum der Zusammensetzungen von dieser Referenz ist, daß sie Trocknungsöle oder/und ein Alkydharz enthalten. Sie haben somit die Natur von Anstrichen (paints) für die Anwendung auf stehendes Holz und dgl. und der Zweck des Latex in der Zusammensetzung ist es, als ein Filmbildner zu wirken.
  • Mit der Wirkung des Latex als Filmbildner steht es im Widerspruch, daß hohe Konzentrationen eines oberflächenaktiven Mittels gegenwärtig sein sollten, und insbesondere daß eine ausreichende Menge des oberflächenaktiven Mittels anwesend sein sollte, um es zu ermöglichen, daß die Zusammensetzungen im wesentlichen unbegrenzt mit Wasser verdünnbar sind. Es ist allgemein bekannt, daß die Gegenwart von oberflächenaktiven Mitteln mit den Filmbildungseigenschaften von Latexdispersionen, wie sie in GB-A-2072506 beschrieben sind, wechselwirken, so daß unvollständige und nicht haftende Abscheidungen hergestellt werden und nicht die kontinuierlichen, haftenden Filme, die die Anmelder herzustellen versucht.
  • Es sollte auch bemerkt werden, daß tatsächlich keine der in der Referenz ausdrücklich offenbarten Zusammensetzungen ein zugesetztes oberflächenaktives Mittel enthält. Viele kommerziell erhältliche Latexzusammensetzungen enthalten, so wie sie erworben werden, Niveaus von oberflächenaktiven Mitteln von 0,5 bis 5 %. Die Verdünnung von solchen Latexzusammensetzungen auf die Niveaus, wie sie in den Beispielen in der Referenz angegeben sind, würde zu einem Gesamtniveau an oberflächenaktivem Mittel in der Zusammensetzung von höchstens 2 % führen. Es erscheint deshalb, daß der Anmelder nicht wirklich beigemischte oberflächenaktive Mittel beabsichtigte, wenn er von Niveaus der oberflächenaktiven Mittel von bis zu 2 % sprach, sondern nur diejenigen, welche unvermeidbar wegen dem verwendeten Latex anwesend wären.
  • Aus allen diesen Gründen würde sich diese Referenz alleine dem Fachmann nicht als ein leichter Startpunkt anbieten, wenn er versucht, unendlich verdünnbare Zusammensetzungen herzustellen, weil die Technologiebereiche wesentlich verschieden sind.
  • GB-A-658222 (B.F. Goodrich) offenbart Pestizide Zusammensetzungen, die einen PVC-Latex oder dgl. enthalten, der hilft, das aktive Material an das beabsichtigte Substrat zu haften. Dieses Patent ist jedoch nicht mit der Herstellung von stabilisierten Konzentratlösungen verbunden.
  • Ähnlich offenbart U.S. 3400093 (Feinberg) Insektizid-enthaltende Zusammensetzungen, die Polymere und Latexpolymere enthalten. Die Latizes sind in diesen Zusammensetzungen anwesend, um ihre Beschichtungseigenschaften zu verbessern und die Zusammensetzungen sind ähnlich denen von GB-A-2072506 und GB-A-658222 im Prinzip keine unendlich wasserverdünnbaren Konzentrate.
  • DE-A-3304457 (Toagosei Chem Ind (sic)) ist mit der Dispersion von festen Pestizidpartikeln in einem Latex verbunden und bezieht sich nicht auf die Herstellung von verdünnbaren Konzentraten durch das Lösen einer pestiziden Substanz, um eine Emulsion zu bilden, die nachfolgend durch einen Latex stabilisiert wird.
  • JP-A-8072-501 (Toa Gosei Chem Ind) ist mit der Herstellung von effektiven Lösungen von Polymeren mit hohem Molekulargewicht, die pestizide Substanzen beinhalten, verbunden, die durch die Neutralisation einer sauren Dispersion eines Copolymers mit Alkali erhalten werden. Diese Referenz ist nicht mit der Stabilisierung von Pestizid enthaltenden Emulsionen unter Verwendung von polymeren Latizes verbunden.
  • GB-A-2138291 (Tzang) ist ebenfalls mit den Beschichtungszusammensetzungen in der Natur von Anstrichen verbunden, die Inhaltsstoffe enthalten, die insektizid aktiv sind. Diese Zusammensetzungen enthalten polymere Latizes, aber die Zusammensetzungen enthalten nicht die Mengen an einem oberflächenaktiven Mittel, die notwendig wären, um ihnen eine unendliche Verdünnbarkeit in Wasser zu verleihen.
  • BE-A-708798 ist in seiner Offenbarung teilweise ähnlich EP 0080516, da es mit insektiziden Zusammensetzungen verbunden ist, in welchen das insektizide Material für Anwendungszwecke direkt in die Partikel eines Latex aufgenommen werden kann. Es ist deshalb kein praktischer Vorschlag für aktive Materialien, die weder wasserlöslich noch flüssig sind.
  • GB 1367137 (PVO International) ist mit insektiziden Zusammensetzungen für das Mottensichermachen von Wolle verbunden. Das Ziel der Erfindung ist es, die Persistenz von Insektiziden in einem behandelten Gewebe dadurch zu verbessern, daß das insektizide Material an Ort und Stelle auf dem Wollmaterial unter Verwendung eines Polymers, das in situ polymerisiert wurde, gehalten wird. Dies wird erreicht, indem das insektizide Material als eine Zusammensetzung, die ein polymerisierbares Harz enthält, angewendet wird. Solche Harze werden in einigen Ausführungsformen in der Form von einem Latex verwendet. Es ist wesentlich, daß das Harz, das in der Zusammensetzung anwesend ist, weiter polymerisierbar ist, so daß die in situ Polymerisation ausgeführt werden kann und der Begriff "polymerisierbares Harz" ist so definiert, daß Monomere und Prepolymere eingeschlossen sind. In dieser Referenz ist keine Anregung für die Verwendung eines vollpolymerisierten polymeren Latex gegeben, d.h. einer der nicht weiter in situ polymerisiert werden kann, um ein Polymer zu liefern, das bei der Bindung des insektiziden Materials an ein Substrat hilft. Außerdem ist dort keine Anregung einer Stabilisierung der Emulsionszusammensetzung durch die in dieser Referenz angewendeten Prepolymerlatizes gegeben. Es sollte bemerkt werden, daß diese Referenz ausdrücklich erfordert, daß das verwendete aktive Material eine sehr niedrige Wasserlöslichkeit haben sollte, ausdrücklich eine Wasserlöslichkeit von nicht mehr als 500 Gewichtsanteilen per Milliarde (ppB) (siehe Seite 4, Zeilen 3 bis 24 und Seite 14, Zeile 95 bis Seite 15, Zeile 10). Schließlich sollte bemerkt werden, daß, da der Prepolymerlatex in der Referenz angewendet wird, um das aktive Material an das Wollsubstrat zu binden, die angewendeten Latexmengen, bezogen auf die Ölphase in der Emulsion, relativ hoch sind. Im speziellen zeigen alle die Beispiele in der Referenz, die einen Latex benutzen, ein Verhältnis von Harz (d.h. Latexfeststoffe) zu Ölphase (im allgemeinen aktive Bestandteile plus Lösungsmittel) von wenigstens 1 : 1.
  • Wir haben entdeckt, daß ein wäßriger Latex verwendet werden kann, um eine Emulsion erheblich zu stabilisieren, die durch Lösen einer pestiziden Substanz, die nicht beliebig mit Wasser mischbar ist, in einem geeigneten, mit Wasser nicht mischbaren Lösungsmittel und anschließende Bildung einer Öl- in-Wasser-Emulsion hergestellt wurde. Die Methode kann verwendet werden, um eine stabile Dispersion von Partikeln in Wasser zu bilden, die die pestizide Substanz in einer Art und Weise umfaßt, die sehr geeignet ist, um einen industriellen Betriebsmaßstab durchzuführen und ohne die Notwendigkeit des Erhitzens der pestiziden Substanz, sogar für pestizide Substanzen mit relativ hohen Schmelzpunkten. Die hergestellten wäßrigen Dispersionen sind durch die Anwesenheit des Latexmaterials derart stabilisiert, daß sie im wesentlichen unendlich mit Wasser verdünnbar sind (d.h. sie können mit Wasser bis zu einer Verdünnung von 50 : 1 Gewichtsanteilen verdünnt werden).
  • Dieser emulsionsstabilisierende Effekt von polymeren Latizes ist nirgendwo in einer der obigen Referenzen offenbart, obwohl einige der Zusammensetzungen, die in GB-A-1367137 offenbart sind, Latex enthaltende Emulsionen sind. Jedoch kann der Stabilisierungseffekt, den wir entdeckt haben, nicht nur mit den hochunlöslichen Wirkstoffen angewendet werden, die die einzigen sind, die für das Verfahren von GB-A-1367137 sind, sondern auch mit Wirkstoffen, die, obwohl sie nicht leicht wasserlöslich sind, trotzdem im Überschuß eine Wasserlöslichkeit von 500 ppB haben. Der Stabilisierungseffekt ist auch besonders wertvoll, wenn der verwendete Latex kein Latex von einem Prepolymer ist, sondern von einem Polymer, das nicht weiter polymerisierbar ist (d.h. eines das kein Prepolymer ist, das dafür vorgesehen ist, nach der Anwendung weiter vernetzt zu werden, wie etwa diejenigen, welche in GB-A- 1367 137 verwendet werden, sondern im wesentlichen ein fertiggestelltes Polymer).
  • Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird deshalb eine stabilisierte, mit Wasser verdünnbare pestizide Zusammensetzung für die agrochemische Verwendung bereitgestellt, die hergestellt wurde durch die Bildung einer Lösung in einem mit Wasser nicht mischbaren Lösungsmittel von einer pestiziden Substanz, die in Wasser nicht leicht löslich ist, aber eine Wasserlöslichkeit von wenigstens 500 Gewichtsanteilen pro Milliarde hat, und die Kombination der Lösung mit einem Emulgator und einem wäßrigen Polymerlatex, um eine Dispersion von Partikeln in Wasser zu bilden, welche die pestizide Substanz umfaßt, worin die pestizide Substanz und das mit Wasser nicht mischbare Lösungsmittel zusammen wenigstens 10 Gew.-% der Zusammensetzung umfassen, und worin die Menge und Natur des Emulgators derart ist, daß die Zusammensetzung wenigstens bis zu einer Verdünnung von 50 : 1 Gewichtsanteilen in Wasser verdünnbar ist.
  • Die Erfindung liefert außerdem eine stabilisierte, mit Wasser verdünnbare pestizide Zusammensetzung für die agrochemische Verwendung, die hergestellt wurde, durch die Bildung einer Lösung von einer pestiziden Substanz in einem mit Wasser nicht mischbaren Lösungsmittel und die Kombination der Lösung mit einem Emulgator und einem wäßrigen Latex eines Polymers, das nicht weiter polymerisierbar ist, um eine Dispersion von Partikeln in Wasser zu bilden, umfassend die pestizide Substanz, worin die pestizide Substanz und das mit Wasser nicht mischbare Lösungsmittel zusammen wenigstens 10 Gew. -% der Zusammensetzung umfassen und worin die Menge und Natur des Emulga-tors derart ist, daß die Zusammensetzung wenigstens bis zu einer Verdünnung von 50 : 1 Gewichtsanteilen in Wasser verdünnbar ist.
  • Der Ausdruck "Partikel", wie er hier benutzt wird, soll keine Bedeutung für den Physikalischen Zustand (d.h. flüssig oder fest) der dispergierten Phase beinhalten und es ist insbesondere vorgesehen, daß in seinem Bereich Tröpfchen eingeschlossen sind, die die pestizide Substanz umfassen. Es sollte auch klar sein, daß der Ausdruck "mit Wasser nicht mischbar", wie er hier benutzt wird, nicht dafür vorgesehen ist, anzuzeigen, daß das Lösungsmittel total unmischbar mit Wasser ist, sondern nur, daß das Lösungsmittel nicht leicht mischbar mit Wasser ist.
  • Der Ausdruck "Latex", wie er hier benutzt wird, soll jedes polymere Produkt einschließen, das in einem wäßrigen Suspensionsemulsionspolymerisationsverfahren hergestellt wurde und schließt innerhalb seines Bereiches beide, synthetische und natürliche, Latizes ein.
  • Der Ausdruck "mit Wasser verdünnbar", wie er hier benutzt wird, soll bedeuten, daß die pestizide Zusammensetzung effektiv mit Wasser auf eine erwünschte Verdünnung verdünnt werden kann, d.h. auf eine Verdünnung von wenigstens 50 : 1 (Wasser : Zusammensetzung) Gewichtsanteilen, typischerweise 500 : 1, ohne Ausflockung oder Coagulation.
  • Die Zusammensetzungen gemäß der Erfindung enthalten einen geeigneten Emulgator (d.h. ein oberflächenaktives Mittel) in einer Menge, daß die resultierende Zusammensetzung effektiv wenigstens bis zu einer Verdünnung von 50 : 1 Gewichtsanteilen, vorzugsweise größer, in Wasser verdünnbar ist. Die Zusammensetzung umfaßt vorzugsweise mehr als 2 Gew. -% Emulgator, und vorzugsweise sind wenigstens 0,5 Gew.-% der Zusammensetzung zugesetzter Emulgator (d.h. ein Emulgator, der nicht in der Latexzusammensetzung, wie sie durch den Hersteller bereitgestellt wird, vorhanden ist).
  • In bevorzugten Beispielen der Zusammensetzung gemäß der Erfindung bleibt die Verdünnbarkeit der Zusammensetzung in Wasser sogar in der Gegenwart von Elektrolyten, wie etwa ionischen Düngemitteln oder Pestiziden, erhalten.
  • Bevorzugte Latizes umfassen Polymere und Copolymere von Styrol, Alkylstyrolen, Isopren, Butadien, Acrylnitril, niedrigere Alkylacrylate, Vinylchlorid, Vinylidenchlorid, Vinylester von niedrigeren Carbonsäuren und alpha-, beta-ethylenisch ungesättigte Carbonsäuren, einschließlich Polymere, die drei oder mehr verschiedene darin copolymerisierte Monomerspezies enthalten, wobei die Größe der Polymerpartikel in dem Bereich von 0,03 bis 20 um liegt, vorzugsweise von 0,1 bis 10 um. Kleine Mengen, wie z.B. 0 bis 10 % an bifunktionellen Monomeren können angewendet werden, um die Polymere zu vernetzen, wenn es erwünscht ist.
  • Im speziellen wurde entdeckt, daß besonders gute Resultate erhalten werden, wenn die anfängliche Tröpfchengröße der gebildeten Emulsion von 1 bis 100 um ist, worin der verwendete Latex eine Partikelgröße von 0,03 bis 20 um hat und worin die resultierende gebildete Dispersion eine Partikelgröße hat, die zwischen der der anfänglich gebildeten Emulsionspartikel und der der Latexpartikel liegt. Dies kann bestimmt werden durch eine optische Untersuchung der durchschnittlichen Partikelgröße von der gebildeten Dispersion und der Aufzeichnung der Änderung in der Partikelgröße.
  • Im allgemeinen wird gefunden, daß anfänglich eine Emulsion mit einer relativ großen Partikelgröße (1 bis 100 um) gebildet wird, aber daß die Tröpfchengröße mit der Zeit sinkt. Es wird angenommen, daß der Latex mit den Emulsionströpfchen kombiniert, um eine Dispersion zu bilden, die eine beträchtliche Anzahl von Partikeln mit einer intermediären Partikelgröße, z.B. in dem Bereich von 0,03 bis 20 um, vorzugsweise von 0,1 bis 10 um, mehr bevorzugt von 0,1 bis 5 um, noch mehr bevorzugt von 0,1 bis 2 um hat. Einige Einzeltröpfchen, die größer sind als diese Größenbereiche, können ebenfalls anwesend sein.
  • Der Latex kann bei der Bildung der Emulsion anwesend sein, wobei die Emulsionströpfchen, sobald sie gebildet sind, anfangen werden, mit dem Latex zu kombinieren. Alternativ kann zuerst eine Emulsion durch die Kombination der Pestizidlösung mit dem Emulgator in der Gegenwart von Wasser gebildet werden und die so gebildete Emulsion kann danach mit dem Latex kombiniert werden.
  • Die verwendete pestizide Substanz wird im allgemeinen eine sein, die bei 20ºC nicht flüssig ist und vorzugsweise eine, die einen Schmelzpunkt von 20 bis 70ºC hat, obwohl pestizide Substanzen mit höheren Schmelzpunkten als 70ºC und einer deutlichen Löslichkeit in nicht wäßrigen Lösungsmitteln im allgemeinen auf diese Art und Weise formuliert werden können, wird es häufig einen alternativen, vorteilhafteren Formulierungstyp geben, wie etwa ein wäßriges Suspensionskonzentrat.
  • Um eine anfängliche wäßrige Dispersion einer Pestizidlösung zu bilden, die die erwünschte Tröpfchengröße hat, wurde es als notwendig herausgefunden, einen Emulgator anzuwenden (d.h. ein oberflächenaktives Mittel). Der Emulgator kann in die kontinuierliche (wäßrige) Phase eingemischt werden (in welchem Fall das oberflächenaktive Mittel vorzugsweise eine hydrophil-lipophil Gleichgewichts (HLB)-Zahl von 12 oder mehr hat, gewöhnlich von 12 bis 20). Alternativ kann das oberflächenaktive Mittel in die dispergierte Phase eingemischt werden, wobei das oberflächenaktive Mittel vorzugsweise eine HLB-Zahl von weniger als 12 hat.
  • Oberflächenaktive Mittel, die vorteilhafterweise hier angewendet werden können, können leicht durch den Fachmann bestimmt werden und schließen verschiedene nicht-ionische, anionische, kationische oder amphotere Emulgatoren ein, oder es kann auch eine Mischung von zwei oder mehr Emulgatoren verwendet werden. Das für die Emulgierung der nicht-wäßrigen Phase verwendete oberflächenaktive Mittel sollte mit dem Latex und mit jedem in der Latexzusammensetzung vorhandenen oberflächenaktiven Mittel kompatibel sein.
  • Beispiele von nicht-ionischen oberflächenaktiven Mitteln, die zur Herstellung der Öl-in-Wasser-Emulsion geeignet sind, schließen die Polyalkylenglycolether und Kondensationsprodukte von Alkylphenolen, aliphatischen Alkoholen, aliphatischen Aminen oder Fettsäuren mit Ethylenoxid, Propylenoxid oder Mischungen von Ethylen- und Propylenoxiden, wie etwa ethoxylierte Alkylphenole oder ethoxylierte Aryl- oder Polyarylphenole und Carbonsäureester, die mit einem Polyol oder Polyoxyethylen solubilisiert sind, ein. Kationische Emulgatoren schliessen quartäre Ammoniumverbindungen und Fettamine ein. Anionische Emulgatoren schließen die öllöslichen (z.B. Calcium, Ammonium) Salze von Alkylarylsulfonsäuren, öllösliche Salze von sulfatierten Polyglycolethern, Salze von den Estern der Sulfosuccinsäure oder Halbester davon mit nicht-ionischen oberflächenaktiven Mitteln und geeignete Salze von phosphatierten Polyglycolethern ein. Bevorzugte Emulgatoren sind diejenigen, welche Öl-in-Wasser-Emulsionen bilden und stabilisieren, wie etwa ethoxylierte Alkohole, alkoxylierte Alkylphenole oder Polyalkylenoxidcopolymere. Das oberflächenaktive Mittel wird in einer Menge angewendet, die ausreichend ist, um sicherzustellen, daß die so vor der Zugabe des Latex gebildete Emulsion leicht gebildet wird und doch kein Coagulieren des Latex verursacht wird. Die Menge ist wenigstens 2 Gew.-% und vorzugsweise von 2 bis 15 Gew.-%, mehr bevorzugt von 3 bis 10 Gew.-% und am meisten bevorzugt ca. 5 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung.
  • Die Natur des mit Wasser nicht mischbaren Lösungsmittels für die Verwendung in der vorliegenden Erfindung kann in Abhängigkeit von der pestiziden Substanz, von der es erwünscht ist, daß sie eingemischt wird, und dem Latextyp variieren. Spezifische Beispiele jedoch sind die aromatischen Flüssigkeiten, insbesondere Alkyl-substituierte Benzole, wie etwa Xylol- oder Propylbenzol-Fraktionen und gemischte Naphthalin- und Alkylnaphthalin-Fraktionen; Mineralöle, substituierte aromatische organische Flüssigkeiten, wie etwa Dioctylphthalat; Petroleum, Polybutene; Dialkylamide von verschiedenen Fettsäuren, insbesondere die Dimethylamide von Fettsäuren, wie etwa die Dimethylamide der Kaprylsäure; chlorierte aliphatische und aromatische Kohlenwasserstoffe, wie etwa 1,1,1- Trichlorethan und Chlorbenzol, Ester von Glycolderivaten, wie etwa das Acetat von dem n-Butyl-, Ethyl- oder Methylether von Diethylenglycol, das Acetat von dem Methylether von Dipropylenglycol, Ketone, wie etwa Isophoron und Trimethylcyclohexanon (Dihydroisophoron) und die Acetatprodukte, wie etwa Hexyl- oder Heptylacetat. Die bevorzugten organischen Flüssigkeiten sind Xylol, Propylbenzolfraktionen, Dihydroisophoron und Alkylacetate.
  • Geeignete pestizide Substanzen für die Verwendung in der Zusammensetzung gemäß der Erfindung schließen die folgenden Insektizide ein:
  • Amitraz
  • Azinphos-ethyl
  • Azinphos-methyl
  • *Benzoximat
  • Bifenthrin
  • Binapacryl
  • Bioresmethrin
  • Chlorpyrifos
  • Chlorpyrifos-methyl
  • Cyanophos
  • *Cyfluthrin
  • *Cypemethrin
  • *Deltamethrin
  • *Dicofol
  • Dioxabenzafos
  • Dioxacarb
  • *Endosulfan
  • Bromophos
  • Bromopropylat
  • Butocarboxin
  • Butoxycarboxin
  • Chlordimeform
  • Chlorobenzilat
  • Chloropropylat
  • Chlorphoxim
  • Fenamiphos
  • Fenobucarb
  • Gamma-HCH
  • Methidathion
  • Parathionmethyl
  • Phosalon
  • Phosfolan
  • Phosmet
  • Promecarb
  • EPN
  • Ethiofencarb
  • *Dinobuton
  • Tetradifon
  • Tralomethrin
  • Quinalphos
  • Resmethrin
  • Temephos
  • Tetramethrin
  • Xylylcarb
  • N-2,3-Dihydro-3-methyl-1,3-thiazol-2-yliden-2,4-xylidin
  • * 1-[3,5-Dichlor-4-/1,1,2,2-tetrafluorethoxy)phenyl]-3-(2,6- difluorbenzoyl)harnstoff
  • die folgenden Fungizide:
  • Benalaxyl
  • Bupirimat
  • Carboxin
  • Dodemorph
  • Dodin
  • Fenarimol
  • Ditalimfos
  • Myclobutanil
  • Nuarimol
  • Oxycarboxin
  • und Ergosterol
  • Biosyntheseinhibitoren
  • wie etwa
  • Penconazol
  • Prochloraz
  • Tolclofos-methyl
  • Triadimefon
  • Triadimenol
  • die folgenden Herbizide:
  • Aclonifen
  • Alachlor
  • Anilophos
  • Benfluralin
  • Bensulid
  • Benzoylprop-ethyl
  • Bifenox
  • Bromoxynil
  • Butralin
  • Flurochloridon
  • Chlorpropham
  • Cycloxydim
  • Diclofop-methyl
  • Diethatyl
  • Dimethachlor
  • Dimethachlor
  • Dinitramin
  • Ethalfluralin
  • Ethofumesat
  • Fenoxaprop-ethyl
  • Flamprop-methyl
  • Fluchloralin
  • Flumetralin
  • Fluorodifen
  • Fluoroglycofen-ethyl
  • Flurecolbutyl
  • Fluroxypyrester
  • Haloxyfop-methyl
  • Haloxyfopethoxyethyl
  • Monalid
  • Napropamid
  • Nitrofen
  • Oxadiazon
  • *Oxyfluorfen
  • *Pendimethalin.
  • Phenisopham
  • Phenmedipham
  • Profluralin
  • Propachlor
  • Propanil
  • Pyridat
  • *Quizalafop-ethyl
  • Tridiphan
  • *Trifluralin
  • Von den obigen aktiven Materialien haben diejenigen, welche mit * gekennzeichnet sind, eine Wasserlöslichkeit von weniger als 500 ppB und sind deshalb nur für diejenigen Aspekte der Erfindung von direkter Relevanz, die die Natur des polymeren Latex betreffen.
  • Andere Pestizide, wie etwa der Nitrifikationsinhibitor Nitrapyrin können ebenfalls verwendet werden. Die Zusammensetzungen der Erfindung können auch Mischungen von zwei oder mehr Pestiziden enthalten.
  • Das Pestizid kann ein organolösliches Derivat einer Pestizidverbindung sein, die selbst schlecht organolöslich oder unlöslich ist, wie etwa Cyhexatindodecylbenzolsulfonat.
  • Die Zusammensetzungen gemäß der Erfindung können gegebenenfalls auch Hilfsmittel, wie gefrierpunktserniedrigende Mittel, vorzugsweise in Mengen von 0 bis 15 %, Flußhilfsmittel, um ein Sintern (caking) zu verhindern oder bei der Redispersion von Bodensedimenten zu helfen, vorzugsweise in Mengen von 0 - 5 %, Verdickungsmittel, vorzugsweise in Mengen von 0 - 3 % und Entschäumungsmittel, vorzugsweise von 0 - 1 %, um die Gesamteigenschaften auf dem Feld und unter den Anwendungsbedingungen zu verbessern, enthalten.
  • Ähnlich können konventionelle Pestizidadditive, wie Hilfslösungsmittel, oberflächenaktive Mittel zur Erhöhung der Penetration der aktiven Substanzen oder Salze, in die Zusammensetzungen eingemischt sein, um die biologische Wirksamkeit der Zusammensetzung aufrecht zu erhalten oder zu verbessern. Diese können entsprechend in die Ölphase oder die wäßrige Phase eingemischt werden.
  • Die Zusammensetzungen der Erfindung können dadurch hergestellt werden, daß zuerst eine Öl-in-Wasser-Emulsion hergestellt wird und anschließend eine Latexpolymerdispersion unter Rühren bei einer Temperatur von 0ºC bis 100ºC hinzugegeben wird, vorzugsweise bei 10 bis 80ºC, am meisten bevorzugt bei 20ºC bis 50ºC.
  • Die Ölphase kann 10 bis 80 % Gew./v des Pestizids, vorzugsweise 10 bis 60 % Gew./v und am meisten bevorzugt 20 bis 50 % Gew./v enthalten. Der Latexgehalt der Zusammensetzung hängt von dem Latextyp, wie auch von dem Pestizid und dem Typ des oberfächenaktiven Mittels ab, kann aber von 5 % Gew./v bis 80 % Gew./v, vorzugsweise von 5 bis 60 % Gew./v und am meisten bevorzugt von 10 bis 50 % Gew./v variieren.
  • Die Menge des in den Zusammensetzungen gemäß der vorliegenden Erfindung zu verwendenden Latex sollte so niedrig wie möglich sein, vorausgesetzt daß sie ausreichend ist, um die Emulsion zu stabilisieren. Die Verwendung von einem Latexpolymerüberschuß ist nicht nur im allgemeinen unökonomisch, sondern bedeutet auch, daß die resultierende Zusammensetzung nicht in der Lage ist, eine derart hohe Ladung von Aktivsubstanzen zu tragen, was die resultierenden Zusammensetzungen für den Käufer unattraktiv macht.
  • Der Latex wird vorzugsweise in einer Menge von weniger als einem Gewichtsanteil verwendet, mehr bevorzugt weniger als 0,7 Gewichtsanteile, am meisten bevorzugt weniger als 0,5 Gewichtsanteile (berechnet als Latexfestkörper) pro Anteil der Ölphase (d.h. aktive Substanz plus mit Wasser nicht mischbares Lösungsmittel) in der Zusammensetzung.
  • Die Emulsion kann vor der Zugabe der polymeren Dispersion oder durch Zugabe der Pestizidlösung in dem nicht-wäßrigen Lösungsmittel zu der Polymerdispersion hergestellt werden. Eine Vielzahl von Rührmethoden kann angewendet werden, vom einfachen Schütteln, Durchrühren bis zur Beschallung, Hochscheremulgation (High shear emulsification), einschließlich Kugelmahlung. Die angewendete Methode, die gewählte Temperatur und die Zeit zur Äquilibrierung hängen ab von
  • a) der Natur und der Menge der verwendeten pestiziden Verbindung und dem verwendeten Lösungsmittel,
  • b) der Natur und der Menge des verwendeten Latex,
  • c) der Natur und der Menge des verwendeten oberflächenaktiven Mittels.
  • Die beanspruchte Zeit ist normalerweise 1 Minute bis zu 2 Stunden, gewöhnlich 5 bis 30 Minuten für ein Verfahren im Labormaßstab.
  • Die wäßrigen Dispersionen, die mindestens den bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung entsprechen, sind für die Bekämpfung einer großen Vielfalt von Ziel-Organismen geeignet, wobei sie vorteilhafterweise überall dort angewendet werden, wo ein konventionell emulgierbares Konzentrat Verwendung findet, daß sie aber die Vorteile haben, auf Wasserbasis zu sein und deshalb eine niedrige Entflammbarkeit, in vielen Fällen eine niedrigere Hauttoxizität, die Verpackbarkeit in HDPE aufweisen und wenigstens so effizient sind wie das Gegenstück als emulgierbares Konzentrat. Sie haben auch in vielen Fällen, da sie filmformende Latizes enthalten, die Fähigkeit, daß sie in denjenigen Bereichen verwendet werden können, wo die Filmbildung ein erwünschter Effekt ist, wie bei den Saatgutbehandlungen und der Schädlingsbekämpfung in Aufenthaltsorten.
  • Sie sind jedoch insbesondere geeignet für eine vorgesehene Anwendung auf wachsende Nutzpflanzen und auf Standorte, in welchen landwirtschaftliche Nutzpflanzen wachsen sollen, insbesondere Getreidepflanzen und dgl..
  • Wir haben auch entdeckt, daß die Zusammensetzungen gemäß der Erfindung, verglichen mit den Zusammensetzungen von EP 0080516, eine verbesserte Langzeitstabilität zeigen.
  • Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele veranschaulicht.
  • Die folgende Liste kennzeichnet die verschiedenen Startmaterialien, die in den Beispielen verwendet wurden. Wirkstoff Trivialname Handelsmarke A Chlorpyrifos in technischer Qualität B Chlorpyrifos-methyl (technisch) C Myclobutanil D Prochloraz E Fluroxypyr-1-methylheptylester F Haloxyfopethoxyethyl G Ditalimfos H Cyhexatin I*Ionoxiloctanacetat J*Cypermethrin K Cyfluthrin (*Wasserlöslichkeit weniger als 500 ppB) Oberflächenaktives Mittel A ethoxylierter Alkohol B anionisch/nicht-ionisch Mischung D Blockcopolymer E anionischer sulfatierter Ether F nicht-ionischer ethoxylierter Alkohol G Polyarylphenolethoxylat J Halbester Sulfosuccinat I ethoxyliertes Talgamin DURSBAN-X RELDAN SYSTHANE SPORTAK STARANE GALLANT PLONDREL PLICTRAN ATLOX BEROL PERLANKROL PA CONC TENSIOFIX SOPROPHOR BSU PESTILISER B ETHOMEEN T25 AGRILAN Lösungsmittel A Xylol B aromatisches C9 benzoides Destillat C Hexylacetat D gemischte Naphthalin-Fraktion E 1,1,1-Trichlorethan F Fettsäuredimethylamid G Testbenzin H Cyclohexanon SOLVESSO EXXATE CHLOROTHENE NU HALCOMID Polymerlatizes Typ Partikelgröße (Mikrometer) Handelsmarke Feststoffgehalt A Polystyrol B Terpolymerlatex C Polyvinylacetat D Vinylacetat-ethylen G Acrylstyrol I Acryl-Copolymer R Polyvinylpyrrdlidon S Styrolbutylacrylat T Styrolbutadienlatex TEXICOTE VINAMUL ACRYMUL VINAMUL NATIONAL ANTARA DOW LATEX
  • Beispiel 1 Herstellung einer Chlorpyrifos enthaltenden Latexzusammensetzung
  • 315 g Chlorpyrifos in technischer Qualität wurden in 113 g Xylol gelöst, um eine 70 % Gew./Gew. Chlorpyrifoslösung herzustellen. 428 g dieser Chlorpyrifoslösung wurden zu 250 g eines Polystyrollatex (Latex A) gegeben, der 50 g eines ethoxylierten oberflächenaktiven Alkohols (oberflächenaktives Mittel A) enthielt und für 30 Minuten bei Umgebungstemperatur gerührt.
  • Das Produkt wurde dann mit Wasser auf 1 l verdünnt, um eine Zusammensetzung herzustellen, die zu ca. 43 % aus Chlorpyrifos und Xylol zusammengesetzt war. Beim Stehen über 6 Monate trennte sich von der Mischung kein Chlorpyrifos oder keine Chlorpyrifoslösung ab. Die mikroskopische Untersuchung zeigte Ölphasentröpfchen mit einer Partikelgröße von weniger als 2 um vor einem Hintergrund von Latexpartikeln.
  • Beispiel IA (Vergleich)
  • 428 g einer 70 %igen Chlorpyrifoslösung in Xylol wurden in 600 g Wasser, das 50 g des oberflächenaktiven Mittels A enthielt, emulgiert und für 2 Stunden bei Umgebungstemperatur gerührt. Kein Latex wurde hinzugegeben. Das Produkt wurde dann mit Wasser auf 1 l verdünnt. Beim Stehen über Nacht trennte sich die Ölphase anfangs als Creme, aber letztlich nach ca. 3 Tagen als eine Ölphase ab.
  • Beispiel 2 Herstellung einer Chlorpyrifos enthaltenden Terpolymerlatex- Formulierung.
  • 315 g Chlorpyrifos in technischer Qualität wurden in 113 g Xylol gelöst, um eine 70 % Gew./Gew. Chlorpyrifos-Lösung herzustellen. 250 g eines Terpolymerlatex (Latex B) wurden zu 150 g Wasser und 50 g oberflächenaktiven Mittel A gegeben, um eine homogene Dispersion herzustellen. 428 g der 70 % Gew./Gew. Chlorpyrifos-Lösung wurden unter Hochscherrühren (high shear stirring) zu der Latex/oberflächenaktives Mittel- Dispersion gegeben, und das Rühren wurde für 30 Minuten fortgesetzt. Das Produkt wurde dann mit Wasser auf 1 l verdünnt. Beim Stehen trennte sich kein Chlorpyrifos oder keine Chlorpyrifos-Lösung ab. Die mikroskopische Auswertung zeigte sehr kleine Öltröpfchen vor einem Hintergrund von Latexpartikeln, mit einer durchschnittlichen Partikelgröße von 0,3 um. Dieses Produkt änderte sich bei der Lagerung für 6 Monate bei 40ºC nicht.
  • Beispiel 2A (Vergleich) (Veranschaulichung des Effekts auf Beispiel 2 beim Weglassen des oberflächenaktiven Mittels)
  • 315 g Chlorpyrifos in technischer Qualität wurden in 113 g Xylol gelöst, um eine 70 % Gew./Gew. Chlorpyrifoslösung herzustellen. Diese wurde unter Hochscherrühren zu 250 g eines Terpolymerlatex (Latex B) gegeben, und das Rühren wurde für 2 Stunden fortgesetzt. Die Mischung wurde dann mit Wasser auf 1 l verdünnt und stehengelassen. Beim Stehen über Nacht war eine krasse Ölabtrennung offensichtlich, die durch eine mikroskopische Auswertung bestätigt wurde, worin sehr große (mehr als 300 um Partikel) Öltröpfchen sichtbar waren, die ein nicht stabiles Produkt anzeigten.
  • Beispiele 3 bis 17
  • Auf eine ähnliche Art und Weise wie in Beispiel 2 wurden gemäß dem Basisrezept:
  • Chlorpyrifos 315 g tech
  • Xylol 113 g
  • oberflächenaktives Mittel A 50 g
  • Latex 250 g
  • Wasser Ausgleich auf 1 l
  • die Latizes D-R beurteilt.
  • Alle Produkte waren stabile Formulierungen mit ähnlichen Charakteristiken wie in Beispiel 2.
  • Es gibt kein Beispiel 18.
  • Beispiele 19 bis 26
  • Auf eine ähnliche Art und Weise wie in Beispiel 2 wurde eine Serie von oberflächenaktiven Mitteln als Alternativmittel zu dem oberflächenaktiven Mittel A benutzt, um Zusammensetzungen gemäß dem Basisrezept herzustellen:
  • Chlorpyrifos 315 g tech
  • Xylol 113 g
  • Latex B 250 g
  • oberflächenaktives Mittel 50 g
  • Wasser Ausgleich auf 1 l
  • Beispiel 19
  • oberflächenaktives Mittel B gelöst in der Ölphase
  • Beispiel 20
  • oberflächenaktives Mittel C gelöst in der Ölphase
  • Beispiel 21
  • oberflächenaktives Mittel D gelöst in dem Latex
  • Beispiel 22
  • oberflächenaktives Mittel E gelöst in der Ölphase
  • Beispiel 23
  • oberflächenaktives Mittel F gelöst in dem Latex
  • Beispiel 24
  • oberflächenaktives Mittel K gelöst in der Ölphase
  • Beispiel 25
  • oberflächenaktives Mittel G gelöst in der Ölphase
  • Beispiel 26
  • oberflächenaktives Mittel J gelöst in der Ölphase
  • Alle hergestellten Produkte waren stabile Formulierungen mit ähnlichen Charakteristiken wie in Beispiel 2, wobei die Partikelgröße der Emulsionsphase mit der Natur des oberflächenaktiven Mittels variierte.
  • Beispiel 27 Herstellung einer Latex-enthaltenden Chlorpyrifos-methyl- Formulierung
  • 315 g Chlorpyrifos-methyl (Wirkstoff B) wurden in 184 g Xylol gelöst, um eine 60 % Gew./Gew. Chlorpyrifos-methyl-Lösung herzustellen. 290 g eines Terpolymerlatex (Latex B) wurden zu 150 g Wasser und 50 g oberflächenaktivem Mittel A gegeben, um eine homogene Dispersion herzustellen. 499 g der 60 % Gew./Gew. Chlorpyrifos-methyl-Lösung wurden unter Hochscherrühren zu der Latex/oberflächenaktives Mittel-Dispersion gegeben und für 30 Minuten gerührt. Das Produkt wurde dann mit Wasser auf 1 l verdünnt. Beim Stehen trennte sich kein Chlorpyrifos-methyl oder keine Chlorpyrifos-methyl-Lösung ab. Die mikroskopische Auswertung zeigte kleine Öltröpfchen vor einem Hintergrund von Latexpartikeln. Dieses Produkt änderte sich beim Lagern für eine Zeit von 6 Monaten nicht.
  • Beispiel 28 Herstellung einer Latex-enthaltenden Chlorpyrifos-methyl- Formulierung.
  • Man folgte dem Verfahren von Beispiel 27, wobei Xylol durch ein aromatisches C9-Benzoiddestillat (Lösungsmittel B) ersetzt wurde. Ein stabiles Produkt mit ähnlichen Charakteristiken wie von dem Produkt von Beispiel 27 wurde erhalten.
  • Beispiel 29 Herstellung einer Latex-enthaltenden Myclobutanil-Formulierung
  • Myclobutanil (60 g) (Wirkstoff C) wurde in dem Lösungsmittel C (180 g) gelöst, um eine 25 % Gew./Gew. Lösung von Myclobutanil herzustellen. 240 g eines Terpolymerlatex (Latex B) wurden zu 150 g Wasser und 6 g oberflächenaktivem Mittel A gegeben, um eine homogene Dispersion herzustellen. 240 g der 25 % Gew./Gew. Myclobutanil-Lösung wurden zu der Latex/oberflächenaktives Mittel-Dispersion unter Hochscherrühren gegeben und für 10 Minuten gerührt. Das Produkt wurde dann mit Wasser auf 1 l verdünnt. Beim Stehen trennte sich kein Myclobutanil oder keine Myclobutanil-Lösung von der Mischung ab. Die mikroskopische Auswertung zeigte sehr kleine Öltröpfchen vor dem Hintergrund von Latexpartikeln. Dieses Produkt änderte sich beim Lagern nicht und war als eine Beschichtungsformulierung für die Behandlung von Getreidesaatgut ebenso wie zur Fungizidbehandlung, angewendet auf Blätter, geeignet.
  • Beispiel 30 Herstellung einer Latex-enthaltenden Prochloraz-Formulierung
  • Perchloraz (300 g) wurde in Exxate 600 (127 g) gelöst, um eine 70 % Gew./Gew. Prochloraz-Lösung herzustellen. 427 g eines Terpolymerlatex (Vinamul 3452) wurden zu 50 g Wasser und 4 g Atlox 4991 gegeben, um eine homogene Dispersion herzustellen. 427 g der 70 % Gew./Gew. Prochloraz-Lösung wurden unter Hochscherrühren zu der Latex/oberflächenaktives Mittel- Dispersion gegeben und für 20 Minuten gerührt. Das Produkt wurde dann mit Wasser auf 1 l verdünnt. Beim Stehen trennte sich kein Prochloraz oder keine Prochloraz-Lösung von der Mischung ab. Die mikroskopische Auswertung zeigte wieder sehr kleine Öltröpfchen vor dem Hintergrund von Latexpartikeln. Das Produkt änderte sich beim Lagern nicht und es wurde gefunden, daß es für beide Zwecke geeignet ist, als eine Beschichtungsformulierung für die Saatgutbehandlung und als ein Blattspray für die Fungizidbehandlung von wachsenden Nutzpflanzen.
  • Beispiel 31 Herstellung einer Latex-enthaltenden Prochloraz/Myclobutanil- Mischformulierung.
  • Prochloraz (120 g) und Myclobutanil (60 g) wurden in dem Lösungsmittel C (180 g) gelöst. 360 g des Terpolymerlatex (Vinamul 3452) wurden zu 200 g Wasser und 20 g oberflächenaktivem Mittel A gegeben, um eine homogene Dispersion herzustellen. 360 g der Prochloraz/Myclobutanil-Lösung wurden unter Hochscherrühren zu der Latex/oberflächenaktives Mittel- Dispersion gegeben und für 20 Minuten gerührt. Das Produkt wurde dann mit Wasser auf 1 l verdünnt. Beim Stehen trennte sich kein Prochloraz, Myclobutanil oder keine Öllösung von der Mischung ab. Die mikroskopische Auswertung zeigte sehr kleine Öltröpfchen vor dem Hintergrund von Latexpartikeln, die sich beim Lagern nicht änderten und anzeigten, daß es sich um ein äquilibriertes System handelte.
  • Beispiel 32 Herstellung einer Latex-enthaltenden Fluroxypyr-1-methylheptylester-Formulierung.
  • Fluroxypyr-1-methylheptylester (142 g) wurde in Xylol (150 g) gelöst, um eine 48,6 % Gew./Gew. Esterlösung herzustellen. 300 g eines Styrol-butylacrylatlatex (Latex S) wurden zu 150 g Wasser und 10 g oberflächenaktivem Mittel I gegeben, um eine homogene Dispersion herzustellen. 292 g der Esterlösung wurden unter Hochscherrühren zu der Latex/oberflächenaktives Mittel-Dispersion gegeben und für 30 Minuten gerührt. Das Produkt wurde dann mit Wasser auf 1 l verdünnt. Beim Stehen trennte sich kein Fluroxypyrester oder keine Esterlösung ab. Die mikroskopische Auswertung zeigte sehr kleine Tröpfchen. Das Produkt änderte sich beim Lagern nicht.
  • Vergleichsbeispiel 3
  • 575 g eines Styrol-butylacrylatlatex (Latex S) wurden zu 50 ml Wasser und 80 g oberflächenaktivem Mittel L gegeben. Die Mischung wurde auf 60ºC erhitzt und bei 60ºC ein geschmolzener Fluroxypyr-1-methylheptylester (Wirkstoff E) (302 g) (ohne ein mit Wasser nicht mischbares Lösungsmittel) zu der Latex/oberflächenaktives Mittel-Dispersion unter Hochscherrühren gegeben. Das Rühren wurde für 1 Stunde bei 60ºC fortgesetzt und danach ließ man die Mischung abkühlen. Beim Stehen verdickte sich die Formulierung und wurde ungießbar. Die mikroskopische Untersuchung zeigte eine intensive Kristallisation innerhalb des Systems, die die Instabilität einer solchen Mischung bewies.
  • Beispiel 33 Herstellung einer Latex-enthaltenden Fluroxypyr-1-methylheptylester-Formulierung
  • Fluroxypyr-1-methylheptylester (Wirkstoff E) (150 g) wurde in dem Lösungsmittel D (150 g) gelöst, um eine 50 % Gew./Gew. Esterlösung herzustellen. 300 g eines Styrol-butylacrylatlatex (Latex S) wurden zu 150 g Wasser und 10 g oberflächenaktivem Mittel I gegeben, um eine homogene Dispersion herzustellen. 300 g der Esterlösung wurden unter Hochscherrühren zu der Latex/oberflächenaktives Mittel-Dispersion gegeben und das Rühren wurde für 30 Minuten fortgesetzt. Das Produkt wurde dann mit Wasser auf 1 l verdünnt. Beim Stehen trennte sich kein Fluroxypyrester oder keine Esterlösung ab. Die mikroskopische Auswertung zeigte sehr kleine Öltröpfchen. Das Produkt änderte sich beim Lagern über 6 Monate nicht.
  • Beispiele 34 - 37
  • Auf eine ähnliche Art und Weise wie in Beispiel 33 wurden die Lösungsmittel E bis H gemäß dem Basisrezept:
  • Fluroxypyr-1-methylheptylester 150 g
  • Lösungsmittel 150 g
  • Latex S 300 g
  • oberflächenaktives Mittel I 10 g
  • Wasser Ausgleich auf 1 l
  • Beispiel 34
  • Lösungsmittel E
  • Beispiel 35
  • Lösungsmittel F
  • Beispiel 36
  • Testbenzin (Lösungsmittel G)
  • Beispiel 37
  • Cyclohexanon (Lösungsmittel H)
  • beurteilt.
  • Alle Produkte waren stabile Formulierungen mit ähnlichen Charakteristiken wie in Beispiel 33.
  • Diese Formulierungen waren, wenn sie auf der Sternmiere (Stellaria media) und dem Klebkraut (Gallium aparine) unter Verwendung eines kommerziellen emulgierbaren Konzentrats als Kontrolle getestet wurden, genauso effektiv gegen die Unkräuter wie die kommerziellen Kontrollkonzentrate.
  • Beispiel 38 Herstellung einer Latex-enthaltenden Fluroxypyr-1-methylheptylester-Formulierung.
  • Fluroxypyr-1-methylheptylester (227 g) wurde in dem Lösungsmittel D (182 g) und dem Lösungsmittel (F) (45 g) gelöst, um eine 50 % Gew./Gew. Esterlösung herzustellen. 454 g eines Styrol-butadienlatex (Latex T) wurden zu 100 g Wasser und 10 g oberflächenaktivem Mittel I gegeben, um eine homogene Dispersion herzustellen. 454 g der Esterlösung wurden unter Hochscherrühren zu der Latex/oberflächenaktives Mittel-Dispersion gegeben und das Rühren wurde für 30 Minuten fortgesetzt. Das Produkt wurde dann mit Wasser auf 1 l verdünnt. Beim Stehen trennte sich kein Fluroxypyrester oder keine Esterlösung ab. Die mikroskopische Auswertung zeigte sehr kleine Tröpfchen. Das Produkt änderte sich beim Lagern über 6 Monate nicht.
  • Beispiel 39
  • Haloxyfopethoxyethyl (Wirkstoff F) (200 g) wurde in Xylol (180 g) gelöst, um eine 71 % Gew./Gew. Esterlösung herzustellen. 380 g dieser Esterlösung wurden unter Hochscherrühren bei 50ºC zu einer Suspension von 480 g Styrol-butylacrylatlatex (Latex S) und 10 g oberflächenaktivem Mittel I in Wasser (200 g) gegeben. Das Rühren wurde für 30 Minuten fortgesetzt und das Produkt wurde dann mit Wasser auf 1 l verdünnt. Beim Stehen trennte sich kein Haloxyfopethoxyethyl oder keine Esterlösung ab. Die mikroskopische Auswertung zeigte sehr kleine Tröpfchen. Das Produkt änderte sich beim Lagern über 6 Monate nicht.
  • Beispiel 40
  • Ditalimfos (Wirkstoff G) (150 g) wurde in Xylol (150 g) gelöst, um eine 50 % Gew./Gew. Lösung herzustellen. 300 g dieser Lösung wurden unter Hochscherrühren zu einer Suspension von 450 g eines Styrol-butadienlatex (Latex U) und 10 g oberflächenaktivem Mittel I in Wasser (200 g) gegeben. Das Rühren wurde für 30 Minuten fortgesetzt, und das Produkt wurde dann mit Wasser auf 1 l verdünnt. Beim Stehen trennte sich kein Ditalimfos oder keine Ditalimfos-Lösung ab. Die mikroskopische Auswertung zeigte sehr kleine Tröpfchen. Das Produkt änderte sich beim Lagern über 6 Monate nicht.
  • Beispiel 41
  • Cyhexatin (132 g) in technischer Qualität wurde in Xylol (238 g) aufgeschlämmt und mit Dodecylbenzolsulfonsäure (106 g) behandelt. Diese Mischung wurde unter Hochscherdurchrührung für 10 Minuten gerührt und dann zu einer zuvor hergestellten Latex/oberflächenaktives Mittel-Dispersion gegeben, die aus 500 g Terpolymerlatex (Latex B), 25 g oberflächenaktivem Mittel A und Wasser (25 g) zusammengesetzt war. Die Mischung wurde unter hoher Scherung für 30 Minuten gerührt und das Produkt wurde dann mit Wasser auf 1 l verdünnt. Beim Stehen trennte sich keine Cyhexatin-, Cyhexatindodecylbenzolsulfat- oder Xylollösung ab. Die mikroskopische Auswertung zeigte sehr kleine Tröpfchen. Das Produkt änderte sich beim Lagern über 6 Monate nicht.
  • Beispiel 42
  • Fluroxypyr-1-methylheptylester (45 g) und Ioxyniloctanoat (84 g) wurden in einer Mischung von dem Lösungsmittel B und Dioctylphthalat (50 g) gelöst. Zu dieser Lösung (229 g) wurden 10 g eines öllöslichen, anionischen, oberflächenaktiven Mittels (oberflächenaktives Mittel J) gegeben. Diese Ölphase (239 g) wurde unter Hochscherrühren zu einer Mischung aus 230 g eines Terpolymerlatex (Latex B) und Wasser (30 g) gegeben und das Rühren wurde für 30 Minuten fortgesetzt. Das Produkt zeigte beim Stehen keine Abtrennung. Die mikroskopische Auswertung zeigte sehr kleine Tröpfchen. Beim Stehen über 6 Monate änderte sich das Produkt nicht.
  • Beispiel 43
  • Das oberflächenaktive Mittel A (50 g) wurde zu einem Terpolymerlatex (Latex B) (200 g) und Wasser (200 g) gegeben und bis zur Homogenität gerührt. Cypermethrin (200 g) wurde mit Xylol (100 g) gemischt und unter Hochscherrühren zu dieser Latex/oberflächenaktives Mittel-Dispersion gegeben, und das Rühren wurde für 15 Minuten fortgesetzt. Das Produkt wurde mit Wasser auf 1 l verdünnt, um eine Cypermethrin-enthaltende Latexzusammensetzung herzustellen.
  • Beispiel 44
  • Das oberflächenaktive Mittel A (50 g) wurde zu einem Styrolacrylatlatex (Latex Q) (250 g) und Wasser (200 g) gegeben und bis zur Homogenität gerührt. Cyfluthrin (200 g) wurde mit Xylol (100 g) gemischt und unter Hochscherrühren zu dieser Latex/oberflächenaktives Mittel-Dispersion gegeben und das Rühren wurde für 20 Minuten fortgesetzt. Das Produkt wurde mit Wasser auf 1 l verdünnt, um eine Cyfluthrin-enthaltende Latexzusammensetzung herzustellen.
  • Vergleichsbeispiele 1 bis 5
  • Der Zweck dieser Vergleichsbeispiele war es, so nahe wie möglich die Beispiele von GB 2072506 zu reproduzieren.
  • Aus Gründen der kommerziellen Erhältlichkeit wurde ACRONYL 290D durch ein ähnliches Harz (Handelsmarke DOW DL 420) ausgetauscht, und Tetrachlorphenol wurde durch Pentachlorphenol ausgetauscht. Der verwendete Phthalsäureester (nicht spezifiziert in GB 2072506A) war Diethylhexylphthalat.
  • Vergleichsbeispiel 1
  • Kommerziell erhältliche 50 %ige Styrol/Acrylat-Dispersion (Dow DL 420) 40,0 % Gew./Gew.
  • Phthalsäureester (Diethylhexylphthalat) (i) 12,0 % Gew./Gew.
  • Leinsamenöl (ii) 13,0 % Gew./Gew.
  • Pentachlorphenol (iii) 18,0 % Gew./Gew.
  • Lindan (iv) 4,0 % Gew./Gew.
  • Wasser 13,0 % Gew./Gew.
  • Die Komponenten (i) bis (iv) wurden zusammen für 4 Stunden bei 70ºC erhitzt, um eine viskose Lösung herzustellen. Diese wurde unter Hochscherrühren zu dem Latex (DOW DL 420) und Wasser gegeben. Das homogene Produkt flockte und ölte beim Verdünnen auf 1 : 50 in Wasser aus.
  • Vergleichsbeispiel 2
  • DL 420 40,0 % Gew./Gew.
  • Diethylhexylphthalat 12,0 % Gew./Gew.
  • Leinsamenöl 13,0 % Gew./Gew.
  • technisches Chlorpyrifos 22,0 % Gew./Gew.
  • Wasser 13,0 % Gew./Gew.
  • Das Chlorpyrifos, Diethylhexylphthalat und Leinsamenöl wurden bei 40ºC erhitzt, um eine klare Lösung herzustellen. Diese wurde unter Hochscherrühren zu der Latex/Wassermischung gegeben. Das homogene Produkt flockte und ölte bei der Verdünnung auf 1 : 50 in Wasser aus.
  • Vergleichsbeispiel 3
  • Kommerziell erhältliche homopolymere Polyvinylacetat-Dispersion (50 %) (TEXICOTE 03-001) 42,0 %
  • Diethylhexylphthalat (i) 12,0 %
  • Wasserlösliches mittelschweres Öl (ii) 10,0 %
  • Alkydharz
  • Pentachlorphenol (iii) 20,0 %
  • Lindan (iv) 3,0 %
  • Wasser 13,0 %
  • Die Komponenten (i) bis (iv) wurden zusammen für 4 Stunden bei 70ºC erhitzt, um eine viskose Lösung herzustellen. Diese wurde unter Hochscherrühren zu dem Latex und dem Wasser gegeben. Das Produkt war sehr viskos und ließ sich nicht in Wasser verdünnen.
  • Vergleichsbeispiel 4
  • DL 420 50,0 %
  • Lindan (i) 6,6 %
  • Diethylhexylphthalat (ii) 10,0 %
  • Leinsamenöl (iii) 10,0 %
  • Solvesso 150 (Aromatischer Kohlenwasserstoff) (iv) 9,4 %
  • Wasser 14,0 %
  • Die Komponenten (i) bis (iv) wurden zusammen erhitzt, um eine homogene Lösung herzustellen. Diese wurde dann unter Hochscherrühren zu der Latex/Wasser-Mischung gegeben. Das homogene Produkt zeigte ein Öl, das sich beim Verdünnen auf 1 : 50 in Wasser nach 1 Stunde Stehen abtrennte.
  • Vergleichsbeispiel 5
  • DL 420 50,0 %
  • technisches Chlorpyrifos (i) 6,6 %
  • Diethylhexylphthalat (ii) 10,0 %
  • Leinsamenöl (iii) 10,0 %
  • Solvesso 150 (iv) 9,4 %
  • Wasser 14,0 %
  • Die Komponenten (i) bis (iv) wurden wie in Vergleichsbeispiel 5 hergestellt und unter Hochscherrühren mit dem Latex/Wasser gemischt. Das homogene Produkt zeigte ein Öl,das sich beim Verdünnen auf 1 : 50 in Wasser nach 1 Stunde Stehen abtrennte.

Claims (12)

1. Mit Wasser verdünnbare, stabilisierte pestizide Zusammensetzung für die agrochemische Verwendung, die hergestellt wurde durch Bildung einer Lösung in einem mit Wasser nicht mischbaren Lösungsmittel von einer pestiziden Substanz, die in Wasser nicht leicht löslich ist, aber eine Wasserlöslichkeit von wenigstens 500 Gewichtsanteilen pro Milliarde hat und die Kombination der Lösung mit einem Emulgator und einem wäßrigen Polymerlatex, um eine Dispersion von Partikeln in Wasser zu bilden, umfassend die pestizide Substanz, worin die pestizide Substanz und das mit Wasser nicht mischbare Lösungsmittel zusammen wenigstens 10 Gew.-% der Zusammensetzung umfassen und worin die Menge und Natur des Emulgators derart ist, daß die Zusammensetzung wenigstens bis zu einer Verdünnung von 50 : 1 Gewichtsanteilen ohne Ausflockung oder Coagulation in Wasser verdünnbar ist.
2. Stabilisierte, mit Wasser verdünnbare pestizide Zusammensetzung für die agrochemische Verwendung, die hergestellt wurde durch die Bildung einer Lösung von einer pestiziden Substanz in einem mit Wasser nicht mischbaren Lösungsmittel und die Kombination der Lösung mit einem Emulgator und einem wäßrigen Latex eines Polymers, das nicht weiter polymerisierbar ist, um eine Dispersion von Partikeln in Wasser zu bilden, umfassend die pestizide Substanz, worin die pestizide Substanz und das mit Wasser nicht mischbare Lösungsmittel zusammen wenigstens 10 Gew. -% der Zusammensetzung umfassen und worin die Menge und Natur des Emulgators derart sind, daß die Zusammensetzung wenigstens bis zu einer Verdünnung von 50 : 1 Gewichtsanteilen ohne Ausflockung oder Coagulation in Wasser verdünnbar ist.
3. Zusammensetzung nach Anspruch 1, worin die Zusammensetzung mehr als 2 Gew.-% eines oberflächenaktiven Mittels umfaßt.
4. Zusammensetzung nach Anspruch 1, worin die pestizide Substanz einen Schmelzpunkt von 20 bis 70ºC hat.
5. Zusammensetzung nach Anspruch 1, worin die Menge des angewendeten Latex derart ist, daß das Gewichtsverhältnis von Latex (berechnet als Latex-Feststoffe) zu der Menge der Lösung der pestiziden Substanz in dem mit Wasser nicht mischbaren Lösungsmittel nicht mehr als 1 : 1 ist.
6. Zusammensetzung nach Anspruch 1 und einem der vorhergehenden Ansprüche, worin das Pestizid
Chlorpyrifos
Chlorpyrifos-methyl
Tridiphan
Haloxyfopethoxyethyl
Haloxyfopmethyl
Diclofopmethyl
Myclobutanil
Prochloraz
oder Fluroxypyr-1-methylheptylester ist.
7. Zusammensetzung nach Anspruch 2, worin das Pestizid
Chlorpyrifos
Chlorpyrifos-methyl
Tridiphan
Haloxyfopethoxyethyl
Haloxyfopmethyl
Diclofop-methyl
1-[3,5-Dichlor-4-(1,1,2,2-tetrafluorethoxy)phenyl]-3- (2,6-difluorbenzoyl)harnstoff
Myclobutanil
Prochloraz
Fluroxypyr-1-methylheptylester
Cypermethrin
Bromoxyniloctanoat
Ioxyniloctanoat
oder Trifluralin ist.
8. Verfahren zur Bildung einer mit Wasser verdünnbaren pestiziden Zusammensetzung für die landwirtschaftliche Verwendung von einer wasserunlöslichen pestiziden Substanz, die nicht leicht löslich ist in Wasser, aber eine Wasserlöslichkeit von wenigstens 500 Gewichtsanteilen pro Milliarde hat, wobei das Verfahren umfaßt die Bildung einer Lösung der pestiziden Substanz in einem mit Wasser nicht mischbaren Lösungsmittel und die Kombination der Lösung mit einem Emulgator und einem polymeren Latex, um eine Zusammensetzung in der Form einer Dispersion von Partikeln der Substanz in Wasser herzustellen, worin die pestizide Substanz und das mit Wasser nicht mischbare Lösungsmittel zusammen wenigstens 10 Gew.-% der Zusammensetzung umfassen und worin die Menge und die Natur des Emulgators derart sind, daß die Zusammensetzung wenigstens bis zu einer Verdünnung von 50 : 1 Gewichtsanteilen ohne Ausflokkung oder Coagulation in Wasser verdünnbar ist.
9. Verfahren zur Bildung einer mit Wasser verdünnbaren pestiziden Zusammensetzung von einer wasserunlöslichen pestiziden Substanz, wobei das Verfahren umfaßt die Bildung einer Lösung der pestiziden Substanz in einem mit Wasser nicht mischbaren Lösungsmittel und die Kombination der Lösung mit einem Emulgator und einem wäßrigen Latex aus einem Polymer, das nicht weiter polymerisierbar ist, um eine Zusammensetzung in der Form einer Dispersion von Partikeln der pestiziden Substanz in Wasser herzustellen, worin die pestizide Substanz und das mit Wasser nicht mischbare Lösungsmittel zusammen wenigstens 10 Gew.-% der Zusammensetzung umfassen und worin die Menge und Natur des Emulgators derart sind, daß die Zusammensetzung wenigstens bis zu einer Verdünnung von 50 : 1 Gewichtsanteilen ohne Ausflockung oder Coagulation in Wasser verdünnbar ist.
10. Verfahren nach Anspruch 8, worin der Emulgator und der polymere Latex gleichzeitig mit der Lösung des Pestizids kombiniert werden, um die mit Wasser verdünnbare Pestizidzusammensetzung zu bilden.
11. Verfahren zur Verwendung einer Zusammensetzung nach Anspruch 1, wobei das Verfahren umfaßt das Anbringen einer solchen Zusammensetzung auf den Ort des Schädlingsbefalls oder auf einen Ort, an welchem es erwünscht ist, einem Schädlingsbefall vorzubeugen.
12. Verfahren nach Anspruch 11, worin die Zusammensetzung nach Auflauf auf eine wachsende Nutzpflanze oder vor dem Auflauf auf einen Ort, an dem eine Nutzpflanze gesät wurde, ausgebracht wird.
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