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DE3856259T2 - Dental-Panoramaröntgengerät - Google Patents

Dental-Panoramaröntgengerät

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DE3856259T2
DE3856259T2 DE3856259T DE3856259T DE3856259T2 DE 3856259 T2 DE3856259 T2 DE 3856259T2 DE 3856259 T DE3856259 T DE 3856259T DE 3856259 T DE3856259 T DE 3856259T DE 3856259 T2 DE3856259 T2 DE 3856259T2
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Dentsply Research and Development Corp
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    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
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    • A61B6/50Apparatus or devices for radiation diagnosis; Apparatus or devices for radiation diagnosis combined with radiation therapy equipment specially adapted for specific body parts; specially adapted for specific clinical applications
    • A61B6/51Apparatus or devices for radiation diagnosis; Apparatus or devices for radiation diagnosis combined with radiation therapy equipment specially adapted for specific body parts; specially adapted for specific clinical applications for dentistry

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Röntgenvorrichtung zur panoramischen Tomographie, welche eine Röntgenquelle aufweist sowie eine Röntgenstrahlerfassungseinrichtung und mit einem Bewegungsmechanismus zur Steuerung der Bewegungen zur panoramischen Abbildung versehen ist, und zwar einschließlich Translation und Rotation der Röntgenquelle und der Erfassungseinrichtung bezüglich eines zu untersuchenden Objekts.
  • Bei bekannten panoramischen Röntgenvorrichtungen zur dentalen Fotografie, beispielsweise gemäß der EP-A-0 035 307 und der DE-A-30 05 204, wird der Röntgenstrahl um den Kopf des Patienten gedreht, und zwar auf eine solche Art und Weise, daß der Zahnbogen als ein flaches Bild auf einem sich bewegenden Film fotografiert wird.
  • Um eine scharfe Abbildung des Objekts zu erhalten und um die Strukturen vor und hinter dem Objekt durch "verschleiern" aus dem Fokus unsichtbar zu machen, wird die Quergeschwindigkeit des Films bezüglich des Röntgenstrahls gleich gehalten zu der Schwenkgeschwin digkeit des Röntgenstrahls in dem Objekt, und zwar unter Berücksichtigung des Vergrößerungsverhältnisses. Die Vergrößerung wird durch das Verhältnis des Abstandes zwischen dem Fokuspunkt bzw. Brennpunkt und dem Film sowie dem Abstand zwischen dem Fokuspunkt und dem Objekt ermittelt.
  • Die Dicke der scharf fotografierten bzw. abgebildeten Schicht ist direkt proportional zu dem Abstand des momentanen Zentrums der Rotation der Objektebene und umgekehrt proportional zu der Vergrößerung und der Breite des Röntgenstrahls. Aus dem Gesichtspunkt heraus betrachtet, wie das Objekt repräsentiert wird, ist ausschließlich wichtig, wie der Fokuspunkt des Röntgenstrahls, das Objekt und die Filmebene zueinander ausgerichtet sind.
  • Um ein orthogonales Radiogramm der Zähne und des Kiefers zu realisieren, wird bei panoramischer Röntgentomographie-Ausrüstung typischerweise ein dünner Röntgenstrahl erzeugt, welcher die entscheidenden Teile eines Patienten durchdringt, und es werden beispielsweise der Anodenstrom und die Anodenspannung einer Röntgenquelle gemäß den Eigenschaften des Patienten gesteuert, während der Röntgenstrahl um den Patienten rotiert wird, und zwar entlang einer derartigen Bahn, daß der Röntgenstrahl den Kiefer und die Zähne so senkrecht wie möglich trifft. Aus diesem Grund wird das Rotationszentrum des Röntgenstrahls normalerweise während der Röntgenemission einer Translationsbewegung unterzogen, entweder in eine beschränkte Anzahl von festen Positionen oder kontinuierlich entlang eines voreingestellten Pfades. Diese Translation wird normalerweise mittels einer Nockensteuerung oder eines entsprechenden Mechanismus erreicht. Dies bedeutet, daß drei verschiedene kinematische Achsen in die Bewegung des Röntgenstrahls mit einbezogen sind nämlich: Der Rotationswinkel und die zwei kartesischen Koordinaten X und Y des Zentrums der Rotation. Ein Film und eine Filmpatrone, welche sich bezogen auf eine Röntgenröhre auf der gegenüberliegenden Seite des Patienten befinden, werden mit einer solchen Geschwindigkeit bewegt, daß eine gewünschte Schicht des Kinnknochens des Patienten und des dentalen Systems scharf auf dem Film abgebildet werden.
  • Es ist auch bekannt, einen separaten Motor für die Bewegung der Filmpatrone zu verwenden; normalerweise ist dies ein Motor mit konstanter Geschwindigkeit und das Übersetzungsverhältnis der Filmpatrone wird mittels einer durch die Rotationsbewegung zur Verfügung gestellten Zwangssteuerung mechanisch verändert.
  • Ein Nachteil der bekannten Steuersysteme, welche auf mechanisch miteinander verbundenen Bewegungsgeschwindigkeiten basieren, ist, daß das Verhältnis dieser Bewegungsgeschwindigkeit mechanisch festgelegt ist und nicht in verschiedene Belichtungszustände verändert werden kann; aus diesem Grund kann nur ein Typus von Kieferprofil mit diesen Vorrichtungen scharf fotografiert werden. Wie bekannt ist, sind menschliche Kiefer sehr unterschiedlich und es war aus diesem Grund not wendig, bei den bekannten Vorrichtungen Kompromisse einzugehen, beispielsweise in der Art, daß ein sogenanntes Durchschnitts-Kieferprofil in der fotografierten, scharfen Schicht verwendet wurde, um verschiedene Kiefer zumindest zufriedenstellend fotografieren zu können.
  • Um diese Nachteile zu beseitigen, ist in einer weiteren bekannten Ausführungsform ein separater Transportmotor für die Filmpatrone vorgesehen, dessen Geschwindigkeit wie oben beschrieben durch eine Steuerung mittels der Rotationsbewegung verändert werden kann, jedoch auch separat, so daß die scharf fotografierte Schicht, wenn es gewünscht wird, innerhalb bestimmter Grenzen verändert werden kann, und somit eine panoramische Fotografie von jedem Kieferprofil so gut wie möglich erreicht werden kann.
  • Bei der zuletzt genannten Einrichtung, bei welcher die Rotationsbewegung und die Bewegung der Filmpatrone ihre eigenen Motoren besitzen, weist der Rotationsbewegungsmotor eine konstante Geschwindigkeit auf. Aus diesem Grund war es nur durch verändern der Geschwindigkeit der Filmpatrone möglich, die scharf abgebildete Schicht durch verändern der Geschwindigkeit der Filmpatrone zu verändern. Dieses Verfahren hat die unvermeidliche Konsequenz, daß die Belichtungszeit sich direkt proportional zu der Transportgeschwindigkeit der Filmpatrone verändert und das Bild nicht gleichmäßig belichtet wird; statt dessen kommt es zu helleren und dunkleren Streifen, welche abhängig davon sind, in welche Richtung die scharf abgebildete Schicht bezüglich der mittels des mechanischen Systems festgelegten Grundform korrigiert worden ist. In ähnlicher Weise war es bei diesen bekannten Systemen mit zwei separaten Motoren nicht möglich, die notwendige Korrektur durchzuführen, um die durch die Halswirbelsäule verursachte Absorption der Strahlung zu kompensieren, weil immer mindestens einer Motoren eine konstante Geschwindigkeit aufweist. Aus diesem Grund wird eine Kompensation dadurch eingeführt, daß die Intensität des Röntgenstrahls verändert wird, weil jedoch eine Miliampere-Regulierung, mit welcher die Intensität gesteuert wird, aufgrund der Eigenschaften des Glühfadens der Röntgenröhre zu langsam ist, muß die Intensität durch das Verändern der Anodenspannung der Röntgenröhre verändert werden. Abhängig von den Eigenschaften des Patienten und der verwendeten Verstärkungsbildschirme wird der maximale geeignete Kontrast mit einer bestimmten Anodenspannung erreicht; ein Abweichen von dieser Spannung ergibt einen schlechteren Kontrast. Aus diesem Grund wird bei einer Vorrichtung, wie sie in der EP 215757 beschrieben ist, ein Steuersystem auf der Basis von Steuerdaten und einem darauf gespeicherten Programm eingeführt, welches zur Steuerung sowohl der Geschwindigkeit eines Motors für die Drehbewegung eines Arms als auch für die Geschwindigkeit eines Motors zum Filmtransport und der Verteilung dieser Geschwindigkeiten während einer Belichtungssequenz unabhängig voneinander vorgesehen ist, um scharfe Bilder mit einer geeigneten Belichtungszeit beim Fotografien von dentalen System mit sich verändernden Größen und Formen mit einer panoramischen Vorrichtung zu erreichen. Die Verwendung einer mechanisch festgelegten Bewegung durch den Motorantrieb des Armes beschränkt jedoch noch immer eine genaue panoramische Abbildung.
  • Um diese Einschränkung zu vermeiden, werden alle Bewegungen von einem individuellen Motor angetrieben, wobei die Bewegungen durch Daten gesteuert werden, welche von einem Mikrocomputer zugeführt werden.
  • Aufgrund der Tatsache, daß alle Bewegungen innerhalb der Vorrichtung individuell motorgetrieben sind, treten keine Einschränkungen für das Verfolgen der am besten geeigneten Kurve zur Abbildung in Erscheinung. Es wird angemerkt, daß eine motorgetriebene Vorrichtung für sich aus der EP-A-0 035 307 bekannt ist, dort wird jedoch Information verwendet, welche durch das Beißen des Patienten eingeleitet wird, was selbstverständlich immer ein Risiko von schlechtem Komfort für den Patienten beinhaltet und bei zahnlosen Patienten nicht verwendet werden kann. Zusätzlich entspricht die Kurve, welche durch eine solche Vorrichtung im Fokuspunkt abgebildet wird, der Kontur der Okklusions- Ebene, welche sich an der Beißlinie der Zähne befindet. Tatsächlich wird jedoch in der dentalen panoramischen Radiographie das Abbilden der Kontur an der Zahnwurzel-Ebene benötigt, wobei diese Kontur unterschiedlich von derjenigen an der Okklusal-Ebene ist, und zwar aus Gründen der Neigung der Wurzel. Das Steuersystem, wie es in der EP-A-0 035 307 beschrieben ist, ist jedoch bei der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung anwendbar.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Steuersystem so strukturiert, daß es Positionen von sich bewegenden Teilen steuert, und zwar momentan und kontinuierlich durch Übertragen von vorbestimmten Bewegungsschritten der Motorantriebe. Mit einem solchen Steuersystem kann jede Kurve für das Abbilden verfolgt werden, und zwar ohne die Verwendung eines mechanischen Nockenstößels oder ähnlichem.
  • Die Antriebsmotoren sind vorzugsweise Schrittmotoren, so daß digitale Daten direkt für die Steuerung derselben verwendet werden können, ohne daß eine Signalumwandlung oder irgendeine Positionsrückmeldung zur Regulierung der Bewegungen erfolgen muß. Alternativ können auch Gleichstrommotoren mit Decodierungssystemen verwendet werden, und zwar mit einer eventuell höheren Zuverlässigkeit der Bewegungssteuerung.
  • Die vorliegende Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Bauteile (30,34) des Bewegungsmechanismus (20,30,34) zur Durchführung der Translationsbewegung in den zwei separaten, unabhängigen Richtungen (X, Y) jeweils zwei Linearführungen (32,37) angeordnet sind, welche voneinander mit einem solchen Abstand angeordnet sind, der einem Durchmesser der Zirkularführung (22) entspricht, und daß die Motoren (25,35,38) zur Durchführung der Translations- und Rotationsbewegungen mit bewegbaren Teilen des Bewegungsmechanismusses (20,30,34) mittels Riemen (28,36,39) verbunden sind.
  • Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen, in welchen einige Ausführungsformen dargestellt sind, detailliert beschrieben. In den Zeichnungen:
  • Fig. 1 zeigt zur Hintergrundinformation eine Projektion, welche mit einem Steuerungssystem gemäß der Erfindung beherrscht werden kann,
  • Fig. 2 zeigt einen zentralen, vertikalen Schnitt einer Vorrichtung, welche mit individuellen Motorantrieben und an einem Steuerungssystem gemäß der vorliegenden Erfindung versehen ist, und
  • Fig. 3 ist ein Blockdiagramm eines Steuerungssystemes gemäß der Erfindung.
  • Fig. 1 zeigt eine Fotografie-Geometrie und - Projektion, welche mit der Vorrichtung gemäß der Erfindung durchgeführt wird, und zeigt eine Röntgenröhre 2 mit einem Fokuspunkt bzw. Brennpunkt F, welcher in sieben verschiedenen Positionen der Röntgenröhre mit den Bezugszeichen F&sub0; bis F&sub6; dargestellt ist. Die Röntgenröhre 2 überträgt einen Röntgenstrahl durch Zähne T und einen Kieferknochen L auf einen Film 4 entlang einer Linie a. Das Durchtreten des Röntgenstrahls ist ebenfalls in sieben verschiedenen Richtungen a&sub0; bis a&sub6; dargestellt, welche als Positionen 20 bis 26 für den Film 4 angegeben sind. Mit einer Endposition des Brennpunktes fällt eine Position 26 des Films zusammen. Verbindungen des Kieferknochens L sind mit J markiert.
  • In einem vorderen Bereich eines Zahnbogens, welcher durch den Raum zwischen den Strahlen a&sub0; und a&sub1; repräsentiert wird, rotiert ein Arm (wie z. B. Arm 10 in Fig. 2), welcher die Röntgenröhre 2 an seinem einen Ende und das Filmblatt 4 an seinem anderen Ende trägt, in einer horizontalen Ebene um eine vertikale Achse O&sub2;. In einem Bereich zwischen den Strahlen a&sub2; und a&sub4; bewegt sich der Mittelpunkt der Rotation im Normalfall sanft entlang einer gekrümmten Linie zu der vertikalen Achse O3, wonach die vertikale Achse sich weiter von der zentralen Achse a&sub0; weg bewegt. Durch diese Geometrie wird die Orthogonalität der Repräsentation mit hoher Genauigkeit verwirklicht, außer in dem vorderen Zahnbogenbereich, in den seitlichen Bereichen und auch in dem hinteren Teil des Kieferknochens L bis zu den Verbindungen J. Die Vergrößerung sollte auch in dem gesamten Abbildungsfeld konstant sein; dies wird beispielsweise durch die Tatsache bewiesen, daß der Abstand B&sub0; zu B&sub5; des Films von der fotografierten Schicht über den gesamten Pfad konstant sein sollte. Falls der Abstand B&sub0; zu B&sub5; konstant ist, sollte es möglich sein, den Film 4 näher zu einem Patienten zu bringen, um das Vergrößerungsverhältnis reduzieren zu können und zwar ohne das Risiko, daß die Filmpatrone den Patienten trifft. Dies ist eines der Merkmale einer Vorrichtung gemäß der Erfindung.
  • Fig. 2 zeigt schematisch einen Mechanismus für panoramische Bewegungen gemäß der Erfindung. Ein Arm 10 trägt eine Trageinrichtung 12 für die Röntgenröhre 2 mit dem Brennpunkt F auf einer Seite und einer Trageinrichtung 13 für eine Röntgenstrahlentdeckungseinrichtung 14 auf einer gegenüberliegenden Seite. Die Röntgenstrahlentdeckungseinrichtung ist als ein Filmblatt 4 dargestellt, welches in einer Filmpatrone 16 eingelegt ist, welche mit einem Antriebsmotor 18 für den Patronentransport versehen ist. Der Arm 10 ist an einem Wagen 20 beispielsweise mittels einer Zirkularführung bzw. -lager 22 aufgehängt. Der Wagen 20 ist mit einem Arm 25 mittels eines Riemens 28 verbunden, welcher die Rotation des Armes um die Achse 27 ermöglicht, wobei die Achse, wie im Folgenden noch erklärt werden wird, bezüglich eines zu untersuchenden Patienten P eine bewegliche Position aufweist.
  • Der Antriebsmotor 25 ist an einem Wagen 30 angebracht, welcher über eine Linearführung 32 an einem weiteren Wagen 34 gelagert ist, so daß der Wagen 30 zusammen mit dem Antriebsmotor 25 eine lineare Bewegung ausführen kann, welche bezüglich des Wagens 34 als y- Richtung erkannt wird, und zwar mittels eines Riemens 36, welcher durch einen an dem Wagen 34 angebrachten Motor 35 angetrieben wird.
  • Auf ähnliche Art und Weise ist der Wagen 34 mit der Hilfe eines Lagermechanismus 37 gelagert, um eine lineare Bewegung in einer Röntgenstrahlrichtung des Wagens 34 bezüglich eines Tragarms 40 zu ermöglichen. Für diese Bewegung ist der Wagen 34 über einen Riemen 39 mit einem Antriebsmotor 38 verbunden, welcher fest an dem Tragarm 40 angebracht ist. Der Tragarm 40 ist an einer Säule 42 gleitend aufgehängt, so daß der Arm 10 mit der Röntgenröhre 2 und der Entdeckungseinrichtung 14 in einer vertikalen Richtung senkrecht zu der x- und y-Richtung zum Zwecke der Positionierung des Abbildungssystems an der Größe eines Patienten P bewegt werden kann. Die Säule 42 bildet den festen Teil der Vorrichtung.
  • Fig. 3 zeigt ein Schema für ein Steuerungssystem für eine Vorrichtung gemäß der Erfindung. Das Schema zeigt einen Mikrocomputer 50, welcher in verschiedene Mikroprozessoren auf verschiedenen Schaltplatten aufgeteilt werden kann, falls dies für eine rationelle Architektur von verschiedenen operativen Aufgaben der Ausrüstung geeignet ist. Mit dem Mikrocomputer 50 sind eine Röntgenstrahlgenerator 52, vorzugsweise von einem Hochfrequenz-Umwandlungstyp, für die Röntgenröhre 2, eventuell eine externe Datenübertragungsleitung 53 zum Verbinden des Systems mit einem alleinstehenden Computersystem und ein Verbindungsbus 55 zu dem System verbunden, sowie ein nicht löschbarer Speicher 56, eine Anzeige 58, z. B. eine alphanumerische Gasentladungs- Anzeige und eine Tastatur 60. Die nicht löschbaren Speicher können entweder in einem einzelnen integrier ten Schaltkreis kombiniert werden, wobei verschiedene Logikbereiche des Speichers einer operativen Programmsoftware und den Datentabellen zugeteilt werden, oder es können verschiedene Teile von integrierten Schaltkreisen für operative Software und/oder Datentabellen verwendet werden. Zu dem Mikrocomputer 50 ist ein weiterer Speicher 62, vorzugsweise ein elektrisch programmierbarer Festspeicher hinzugefügt, welcher Betriebssoftware und kinematische Profildaten enthält. Von der Software und den Datentabellen können Signale für eine direkte Aktivierung der Motorantriebe 64 bis 67 für die Motoren 25, 35, 38 und 18 übernommen werden. Der Röntgengenerator ist mit einer Hauptquelle 70 sowie mit Steuersignalen, wie z. B. Diagnosesignalen digital oder analog, verbunden und kann zwischen dem Mikrocomputer 50 und dem Röntgengenerator 52 in Betrieb sein. Der Bus 55 sammelt Signale von verschiedenen An/Aus-Sensoren in dem System, wie z. B. Rückstell- Mikroschalter, und Meßbereichsmikroschalter-Frequenzen von Kassettenschalter, Auswahl von Röntgenstrahlröhrenköpfen und Kollimatorpositionen, wie z. B. zur Auswahl von orthoralischen und kephalografischen Abbildungen.

Claims (1)

1. Dentale Röntgenvorrichtung zur panoramischen Tomographie, welche eine Röntgenquelle (2) aufweist sowie eine Röntgenstrahlerfassungseinrichtung (14) und einen Bewegungsmechanismus (20,30,34) zur Translations- und Rotationsbewegung der Röntgenquelle (2) und der Röntgenstrahlerfassungseinrichtung (14), und zwar bezüglich eines zu untersuchenden Objekts (P), wobei der Bewegungsmechanismus (20,30,34) durch Daten steuerbar ist, welche von einem Mikrocomputer (50) für zwei separate, unabhängige Richtungen (X, Y) zur Translationsbewegung in einer Ebene und für eine separate, unabhängige Rotationsbewegung um eine Achse (27) senkrecht zu dieser Ebene zugeführt werden, wodurch jede Bewegung unabhängig von den anderen Bewegungen ist, und wobei der Bewegungsmechanismus (20,30,34) zur Rotationsbewegung mittels einer Zirkularführung bzw. Lager (22) angebracht ist, und wobei Bauteile (30,34) des Bewegungsmechanismuses (20,30,34) so angeordnet sind, daß die Rota tionsbewegungsachse (27) in den zwei seperaten, unabhängigen Richtungen (X, Y) verschiebbar ist, und wobei der Bewegungsmechanismus (20,30,34) zur Rotationsbewegung mittels einer Zirkularführung (22) angebracht ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bauteile (30,34) des Bewegungsmechanismuses (20,30,34) zur Durchführung der Translationsbewegung in den zwei separaten, unabhängigen Richtungen (X, Y) jeweils auf zwei Linearführungen (32,37) angeordnet sind, welche voneinander mit einem solchen Abstand angeordnet sind, der einem Durchmesser der Zirkularführung (22) entspricht, und daß die Motoren (25,35,38) zur Durchführung der Translations- und Rotationsbewegungen mit bewegbaren Teilen des Bewegungsmechanismuses (20,30,34) mittels Riemen (28,36,39) verbunden sind.
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