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DE3852599T2 - Orale Zusammensetzungen. - Google Patents

Orale Zusammensetzungen.

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DE3852599T2
DE3852599T2 DE19883852599 DE3852599T DE3852599T2 DE 3852599 T2 DE3852599 T2 DE 3852599T2 DE 19883852599 DE19883852599 DE 19883852599 DE 3852599 T DE3852599 T DE 3852599T DE 3852599 T2 DE3852599 T2 DE 3852599T2
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DE
Germany
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composition
oral composition
stannous
pharmaceutically acceptable
fluoride
Prior art date
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DE19883852599
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Mark Matthew Crisanti
Christopher Barry Guay
Satyanarayana Majeti
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Procter and Gamble Co
Original Assignee
Procter and Gamble Co
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Publication date
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q11/00Preparations for care of the teeth, of the oral cavity or of dentures; Dentifrices, e.g. toothpastes; Mouth rinses
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/19Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing inorganic ingredients
    • A61K8/20Halogens; Compounds thereof
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft orale Zusammensetzungen, wie flüssige Zahnpflegemittel, Zahnpasten und Mundspülmittel, welche Antigingivitis-Vorteile bzw. -Nutzen ergeben.
  • Plaque ist als ein Vorläufer von solchen oralen Krankheiten, wie Karies und Gingivitis anerkannt. Das Mundzahnfleisch von Menschen und niederen Tieren kann durch Ablagerungen dentaler Plaque, einer im Mund vorzufindenden Kombination aus Mineralien und Bakterien, geschädigt werden. Die mit Plaque assoziierten Bakterien können Enzyme und Endotoxine ausscheiden bzw. produzieren, welche das Zahnfleisch reizen bzw. entzünden und eine entzündliche Gingivitis verursachen können. Da das Zahnfleisch durch diesen Prozess zunehmend gereizt wird, hat es eine Neigung zu bluten, verliert seine Zähigkeit und Elastizität und trennt sich von den Zähnen unter Zurücklassung periodontaler Taschen, in welchen sich Rückstände bzw. Zahnbelag, Sekretionen, mehr Bakterien und Toxine weiterhin ansammeln. Es ist ebenso möglich, daß sich in diesen Taschen Lebensmittel ansammeln, wodurch Nahrung für ein verstärktes Wachstum von Bakterien und die Produktion von Endotoxinen und zerstörenden Enzymen vorgesehen wird. Dies kann in einer Zerstörung des Knochens und Zahnfleischgewebes resultieren.
  • Da solche Probleme aufgrund von Plaque/Gingivitis möglich sind, ist es nicht überraschend, daß umfangreiche Anstrengungen gemacht worden sind hinsichtlich des Versuchs, wirksame Behandlungszusammensetzungen zu finden. Bei vielen dieser Anstrengungen sind quaternäre Ammoniumverbindungen oder Bis- Biquanide verwendet worden, wie etwa Chlorhexidin, welches in Perides , das von The Procter & Gamble Company vertrieben wird, verwendet wird.
  • Ein weiteres Material, das in Betracht gezogen worden ist, sind Zinn(II)-Ionen. Ein solches Material wird in Svatun B., "Plaque Inhibiting Effect of Dentifrices Containing Stannous Fluoride", Acta Odontol. Scand., 36, 205-210 (1978); und Bay I. und Rolla, G., "Plaque Inhibition and Improved Gingival Condition By Use of a Stannous Fluoride Toothpaste"; Scand. J. Dent. Res., 88, 313-315 (1980) beschrieben.
  • Die US-A-3 105 798 beschreibt Zahnpastenzusammensetzungen, welche Zinn(II)- salze und Gluconatsalze umfassen, während die GB-A-0 845 61 Zahnpastenzusammensetzungen beschreibt, welche eine Fluoridquelle und ein Zinn(II)-ionen- Reservoir umfassen.
  • Trotz der vielen Beschreibungen auf dem Antiplaque/Antigingivitis-Gebiet besteht immer noch der Bedarf nach verbesserten Produkten. Die vorliegende Erfindung ist auf die Erkenntnis gerichtet, daß Zinn(II)-fluorid, wenn es in Kombination mit Zinn(II)-gluconat verwendet wird, eine verbesserte Wirksamkeit ergibt. Das Gluconatsalz sieht ein optimales Zinn(II)-Reservoir vor, da Zinn(II)-ionen während der Herstellung und Lagerung verlorengehen.
  • Es ist daher ein Ziel der vorliegenden Erfindung, Zusammensetzungen vorzusehen, welche einen verbesserten Antigingivitis-Nutzen liefern.
  • Es ist ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, verbesserte Produkte vorzusehen, bei denen Zinn(II)-fluorid und Zinn(II)-gluconat eingesetzt werden.
  • Diese und weitere Ziele werden aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung noch deutlicher.
  • Sämtliche hierin verwendet en Prozentangaben und Verhältnisse beziehen sich auf das Gewicht der gesamten Zusammensetzung, sofern nicht anders angegeben. Weiterhin werden sämtliche Messungen in der Zusammensetzung bei 25ºC oder in einer wäßrigen Lösung/Dispersion durchgeführt, sofern nichts anderes angegeben ist.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine orale Zusammensetzung, welche bei der Behandlung von Gingivitis wirksam ist, umfassend:
  • (a) 0,05 bis 1,1 Gew.-% Zinn(II)-fluorid;
  • (b) 0, 1 bis 11 Gew.-% Zinn(II)-gluconat; und
  • (c) einen pharmazeutisch annehmbaren Träger,
  • wobei der pH der Zusammensetzung 3,0 bis 5,0 beträgt und die Zusammensetzung frei ist an oder weniger als 2 Gew.-% an Calciumionenquelle(n) umfaßt.
  • Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen umfassen Zinn(II)-fluorid und Zinn(II)-gluconat und einen pharmazeutisch annehmbaren Träger.
  • "Orale Zusammensetzung" wie hierin verwendet, bedeutet ein Produkt, welches bei der gewöhnlichen Anwendung nicht beabsichtigterweise zu Zwecken der systemischen Verabreichung besonderer therapeutischer Mittel geschluckt wird, sondern vielmehr über eine ausreichende Zeit in der Mundhöhle behalten wird, um im wesentlichen sämtliche Zahnoberflächen und/oder Mundgewebe zu Zwecken der oralen Wirksamkeit zu berühren.
  • "Sichere und wirksame Menge" wie hierin verwendet, bedeutet eine ausreichende Menge an Material, um den erwünschten Vorteil bzw. Nutzen zu ergeben, während sie gegenüber harten und weichen Geweben der Mundhöhle sich er ist.
  • Mit dem hierin verwendeten Ausdruck "umfassend" ist gemeint, daß zahlreiche weitere Komponenten zusammen in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen eingesetzt werden können, solange die aufgeführten Materialien ihre beabsichtigten Funktionen erfüllen.
  • Der hierin verwendete Ausdruck "Träger" bedeutet ein geeignetes Vehikel, welches pharmazeutisch annehmbar ist und dazu verwendet werden kann, die vorliegenden Zusammensetzungen in der Mundhöhle anzuwenden.
  • Zinn(II)-fluorid
  • Zinn(II)-fluorid ist die erste wesentliche Komponente der vorliegenden Zusammensetzungen. Dieses Material ist ein im Handel befindliches Grundmaterial und liegt in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung in einem Anteil von 0,05 bis 1,1 %, vorzugsweise 0,4 bis 0,95 %, vor. Es sollte erkannt werden, daß getrennte lösliche Zinn(II)- und Fluoridsalze verwendet werden konnen, um in-situ Zinn(II)- fluorid zu bilden, so wie es möglich ist, das Salz direkt zuzugeben. Geeignete Salze umfassen, unter vielen anderen, Zinn(II)-chlorid und Natriumfluorid.
  • Zlnn(II)-gluconat
  • Zinn(II)-gluconat ist die zweite wesentliche Komponente der erfindungsgemäßen Zusammensetzungen. Dieses Material ist einbekanntes Zinn(II)-Chelat und kann in den vorliegenden Zusammensetzungen als Chelat oder als getrennte lösliche Zinn(II)- und Gluconatsalze und dem in-situ gebildeten Chelat, wie bei Zinn(II)- fluorid, vorgesehen werden. Solche Salze umfassen Zinn(II)-chlorid und Natriumgluconat. Zinn(II)-gluconat liegt in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen in einem Anteil von 0, 1 bis 11 %, vorzugsweise 2 bis 4 % vor.
  • Pharmazeutisch annehmbarer Träger
  • Der Träger für die Zinn(II)-Komponenten kann irgendein zur Verwendung in der Mundhöhle geeignetes Vehikel sein. Solche Träger umfassen die üblichen Komponenten von Mundspülmitteln, Zahnpasten, Zahnpulvern, Prophylaxispasten, Gummen und dergleichen und werden nachfolgend detaillierter beschrieben. Zahnpflegemittel und Mundspülmittel sind die bevorzugten Systeme.
  • Das zur Verwendung bei der vorliegenden Erfindung gedachte Polierscheuermaterial kann irgendein Material sein, welches nicht in übermäßiger Weise Dentin abschleift und keine Calciumionen vorsieht, welche mit beispielsweise den von Zinn(II)-fluorid vorgesehenen Fluoridionen ausfällen können. Diese umfassen beispielsweise Siliciumoxide einschließlich Gelen und Präzipitaten, umlösliches Natriumpolymetaphosphat, β-Phasen-Calciumpyrophoshat, hydratisiertes Aluminiumoxid und harzartige Scheuermaterialien, wie teilchenförmige Kondensationsprodukte von Harnstoff und Formaldehyd, und andere, wie in US-A-3 070 510 beschrieben. Es können ebenso Mischungen von Scheuermaterialien verwendet werden. Scheuermaterialien, wie Calciumcarbonat, Calciumphosphat und normales Pyrophoshat werden in den vorliegenden Zusammensetzungen nicht verwendet, da sie Calciumionen vorsehen, welche F&supmin; komplexieren können.
  • Dental-Siliciumoxidscheuermittel zahlreicher Typen können die einzigartigen Vorteile einer außergewöhnlichen dentalen Reinigung und Polierleistung vorsehen, ohne übermäßig Zahnschmelz oder Dentin abzuschürfen. Siliciumoxid- Scheuermaterialien sind ebenso außergewöhnlich verträglich mit löslichen Fluoridquellen. Aus diesen Gründen werden diese hierin bevorzugt eingesetzt.
  • Die hierin geeigneten Siliciumoxid-Scheuerpoliermaterialien sowie die anderen Scheuermittel besitzen im allgemeinen eine durchschnittliche Teilchengröße im Bereich zwischen etwa 0,1 und 30 um, vorzugsweise 5 und 15 um. Das Siliciumoxid Scheuermittel kann präzipitiertes Siliciumoxid oder Siliciumoxidgele umfas sen, wie die in Pader et al., US A 3 538 230, ausgegeben am 2. März 1970 und Di- Giulio, US-A-3 862307, 21. Juni 1975, beschriebenen Silica-Xerogele. Bevorzugt sind die unter der Handelsbezeichnung "Syloid (RTM)" von derW. P. Grace & Company, Davison Chemical Division, vermarkteten Silica-Xerogele. Bevorzugte präzipitierte Siliciumoxidmaterialien umfassen die von der J. M. Huber Corporation unter der Handelsbezeichnung "Zeodent (RTM)", insbesondere das Siliciumoxid mit der Bezeichnung "Zeodent (RTM) 119" vermarkteten. Diese Siliciumoxid- Scheuermittel werden in US-A-4 340 583, 29. Juli 1982, beschrieben.
  • Das Scheuermittel ist in den hierin beschriebenen Zusammensetzungen in einem Anteil von 6 bis 70 %, vorzugsweise 15 bis 25 %, vorhanden, wenn das Zahnpflegemittel eine Zahnpaste ist. Höhere Anteile, etwa so hoch wie 95 %, können verwendet werden, wenn die Zusammensetzung ein Zahnpulver bzw. Zahnpuder ist.
  • Ebenso können Geschmacksmittel den Zahnpflegemittelzusammensetzungen zugesetzt werden. Geeignete Geschmacksmittel umfassen Wintergrünöl, Pfefferminzöl, Spearmintöl, Sassafrasöl und Nelkenöl. Verwendbare Süßungsmittel umfassen Aspartam, Acesulfam, Saccharin, Dextrose, Levulose und Natriumcyclamat. Geschmacks- und Süßungsmittel werden im allgemeinen in Zahnpflegemitteln in Mengen von 0,005 bis 2 Gew.-% eingesetzt.
  • Die Zahnpflegemittelzusammensetzungen können ebenso Emulgiermittel enthalten. Geeignete Emulgiermittel sind solche, welche angemessen stabil sind und über einen breiten pH-Bereich schäumen, einschließlich seifenfreie anionische, nichtionische, kationische, zwitterionische und amphotere organische synthetische Detergentien. Viele dieser geeigneten Tenside sind von Gieske et al. in US-A- 4 051 234, 27. September 1977, beschrieben.
  • Es ist üblich, eine weitere wasserlösliche Fluoridverbindung in Zahnpflegemitteln und anderen oralen Zusammensetzungen in einer ausreichenden Menge vorliegen zu haben, um eine Fluoridionenkonzentration in der Zusammensetzung bei 25ºC und/oder wenn diese verwendet wird, von 0,0025 bis 5,0 Gew.-%, vorzugsweise 0,005 bis 2,0 Gew.-%, zu ergeben, um eine zusätzliche Antikarieswirksamkeit vorzusehen. Bevorzugte Fluoride sind Natriumfluorid, Indiumfluorid und Natriummonofluorphosphat. Norris et al., US A 2 946 735, ausgegeben am 26. Juli 1960, und US A 3 678 154, ausgegeben am 18. Juli 1972, beschreiben solche Salze sowie andere.
  • Ebenso liegt in den erfindungsgemäßen Zahnpasten Wasser vor. Bei der Herstellung kommerziell geeignet er Zahnpasten eingesetztes Wasser sollte vorzugsweise entionisiert werden und frei an organischen Verunreinigungen sein. Wasser macht im allgemeinen 10 bis 50 %, vorzugsweise 20 bis 40 Gew.-% der hier genannten Zahnpastenzusammensetzungen aus. Diese Wassermengen umfassen das freie Wasser, welches zugesetzt wird, plus dasjenige, welches mit anderen Materialien, wie etwa mit Sorbit, eingeführt wird.
  • Bei der Herstellung von Zahnpasten ist es notwendig, eine gewisse Menge eines Verdickungsmaterials zuzugeben, um eine erwünschte Konsistenz zu erhalten. Bevorzugte Verdickungsmittel sind Carboxyvinylpolymere, Karragheen, Hydroxyethylcellulose und wasserlösliche Salze von Celluloseethern, wie Natriumcarboxymethylcellulose und Natriumcarboxymethylhydroxyethylcellulose. Natürliche Gummen, wie Karayagummi, Gummiarabikum und Traganthgummi können ebenso eingesetzt werden. Kolloidales Magnesiumaluminiumsilikat oder fein verteiltes Siliciumoxid kann als Teil des Verdickungsmittels verwendet werden, um die Textur weiter zu verbessern. Verdickungsmittel können in einer Menge von 0,5 bis 5,0 Gew.-% der gesamten Zusammensetzung eingesetzt werden.
  • Es ist ebenso erwünscht, eine gewisse Menge eines Feuchthaltematerials in eine Zahnpaste einzubringen, um diese vor dem Hartwerden zu bewahren. Geeignete Feuchthaltemittel umfassen Glycerin, Sorbit und andere eßbare mehrwertige Alkohole in einem Gesamtanteil von 15 bis 70 %.
  • Weiterhin erwünscht zur Einbringung in die erfindungsgemäßen Zahnpasten sind weitere Zinn(II)-salze, wie Zinn(II)-pyrophosphat und antimikrobielle Mittel, wie quaternäre Ammoniumsalze, Bis-biquanidsalze, nichtionische antimikrobielle Salze und Geschmacksöle. Solche Mittel werden in US-A-2 946 735, 26. Juli 1990 von Norris et al. und US-A-4 051 234, 27. September 1977, von Gieske et al., beschrieben. Diese Mittel, wenn vorhanden, sind in Anteilen von 0,01 bis 1,5 % beinhaltet.
  • Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist eine Mundspülmittelzusammensetzung. Herkömmliche Komponenten einer Mundspülmittelzusammensetzung können den Träger für das antimikrobielle Mittel gemäß der vorliegenden Erfindung umfassen. Mundspülmittel umfassen im allge meinen eine Wasser/Ethylalkohol-Lösung im Verhältnis 20: 1 bis 2: 1 sowie vorzugsweise weitere Bestandteile, wie Geschmacksmittel, Sußungsmittel, Feuchthaltemittel und Schäummittel, wie die oben bei Zahnpflegemittel erwähnten.
  • Die Feuchthaltemittel, wie Glycerin und Sorbit, geben dem Mund ein Feuchtigkeitsgefühl. Im allgemeinen umfassen die erfindungsgemäßen Mundspülmittel auf Gewichtsbasis 5 bis 60 % (vorzugsweise 18 bis 25 %) Ethylalkohol, 0 bis 20 % (vorzugsweise 5 bis 20 %) eines Feuchthaltemittels, 0 bis 2 % (vorzugsweise 0,01 bis 0,15%) Emulgiermittel, 0 bis 0,5 % (vorzugsweise 0,005 bis 0,06%) Süßungsmittel, wie Saccharin, 0 bis 0,3 % (vorzugsweise 0,03 bis 0,3 %) Geschmacksmittel und den Rest Wasser. Die Menge eines zusätzlichen antimikrobiellen Mittels in den Mundspülmitteln beträgt typischerweise 0,01 bis 1,5 Gew.-%.
  • Geeignete Kaugummikomponentenwerden in US-A-4 083955, 11. April 1978, von Grabenstetter et al., beschrieben.
  • Der pH der erfindungsgemaßen Zusammensetzungen betragt 3,0 bis 5,0, vorzugsweise 4,0 bis 5,0, am meisten bevorzugt etwa 4,5.
  • Die erfindungsgemäßen Trägerzusammensetzungen können unter Verwendung von Verfahren, welche auf dem Gebiet der oralen Produkte üblich sind, hergestellt werden. Ein spezielles Herstellungsverfahren ist in den Beispielen angegeben.
  • Belsplele I-IV
  • Die folgenden Zahnpflegemittelzusammensetzungen sind für die vorliegende Erfindung repräsentativ. Komponente Wasser Sorbit (70 %-ige Lösung) Glycerin Titandioxid Siliciumoxid Na-Carboxymethylcellulose Na-Karragheen Magnesium-Aluminiumoxidsilikat Hydroxyethylcellulose Na-Alkylsulfat (27,9 %-ige Lösung) Na-Gluconat Zinn(II)-fluorid Zinn(II)-chlorid-Dihydrat Zinn(II)-pyrophosphat Na-Saccharin Geschmacksmittel FD&C Blue #1(1 %-ige Lösung) Na-Hydroxid (50 %-ige Lösung)
  • Belsplele V-VIII
  • Die folgenden Zahnpflegemittelzusammensetzungen sind für die vorliegende Erfindung repräsentativ Komponente Wasser Sorbit (70 %-ige Lösung) Glycerin PEG(RTM)-12 Titandioxid Siliciumdioxid Na-Carboxymethylcellulose Na-Karragheen Magnesiumaluminiumoxidsilikat Hydroxyethylcellulose Na-Alkylsulfat (27,9 %-ige Lösung) Na-Gluconat Zinn(II)-fluorid Zinn(II)-chlorid-Dihydrat Zinn(II)-pyrophosphat Na-Saccharin Geschmacksmittel FD&C Blue #1 (1 %-ige Lösung) Na-Hydroxid (50 %-ige Lösung)
  • Verfahren zur Herstellung eines Zahnpflegemlttels
  • Bei der Herstellung der Zahnpflegemittelzubereitungen werden Sorbit und eine Hälfte des Wassers dem Mischtank zugegeben und das Erwärmen auf 77ºC begonnen. Saccharin, Titandioxid und Siliciumoxid können der Mischung während der Aufheizperiode zugesetzt werden. Es wird ausreichendes Rühren beibehalten, um die Absetzung der unlöslichen Komponenten zu verhindern. Das Glycerin wird einem separaten Behälter zugegeben und ebenso auf 77ºC erwärmt. Wenn beide Lösungen die erforderliche Temperatur erreicht haben, werden die Carboxymethylcellulose (CMC) und Karragheen miteinander vermischt und langsam unter heftigem Rühren dem Glycerin zugegeben. Wenn die CMC und Karragheen ausreichend in dem Glycerin dispergiert sind, wird diese Mischung zu der Sorbit/Wasser-Mischung gegeben. Die resultierende Mischung wird dann über einen ausreichenden Zeitraum gemischt, um eine vollständige Hydratation der Bindemittel (etwa 15 Minuten) zu erlauben. Wenn die Paste eine annehmbare Textur aufweist, werden das Geschmacksmittel, Natriumalkylsulfat und Färbemittel zugesetzt. Eine Hälfte des restlichen Wassers wird dann einem separaten Mischtankzugegeben und auf 77ºC erwärmt. Nachdem das Wasser die erforderliche Temperatur erreicht hat, wird das Natriumgluconat unter mäßigem Rühren zugesetzt und darin vollständig aufgelöst. Dann wird das Zinn(II)-chlorid-Dihydrat zu der Gluconatlösung gegeben und ebenso auflösengelassen. Die Mischung wird dann zu der Hauptmischung gegeben. Das Zinn(II)-fluorid wird dann zu dem restlichen Wasser (ebenso bei 77ºC) gegeben und die resultierende Lösung der Hauptmischung zugesetzt und gründlich gemischt vor der endgültigen pH-Einstellung mit Natriumhydroxid. Die vervollständigte Paste wird etwa 20 Minuten gerührt, bevor sie gemahlen und entluftet wird.
  • Beisplele IX-XII
  • Die folgenden sind für die vorliegende Erfindung repräsentative Mundspülmittelzusammensetzungen. Komponente Zinn(II)-fluorid Zinn(Il)-chlorid-Dihydrat Natriumgluconat Glycerin Sorbit (70 %-ige wäßrige Lösung) Ethanol Polysorbat Sorbitandiisostearat Natriumsaccharin Geschmacksmittel Natriumhydroxid (50 %) Benzoesäure FD&C Blue #1 (1 %-ige Lösung) Wasser
  • Beispiel XIII
  • Das folgende ist ein für die vorliegende Erfindung repräsentativer Zahnpuder. Komponente Zinn(II)-fluorid Zinn(II)-chlorid-Dihydrat Natriumgluconat Siliciumoxid Natriumsulfat Natriumlaurylsulfat Geschmacksmittel Natriumsaccharin
  • Beispiele XIV-XVI
  • Das folgende sind für die vorliegende Erfindung repräsentative topische Gele. Komponente Zinn(II)-fluorid Zinn(II)-chlorid-Dihydrat Natriumgluconat Glycerin Sorbit (70 %-ige Lösung) Natriumcarboxymethylcellulose Hydroxyethylcellulose Geschmacksmittel Natriumsaccharin Natriumalkylsulfat
  • Beisplele XVII-XX
  • Das folgende sind für die vorliegende Erfindung repräsentative Mundspülmitteltabletten. Komponente Zinn(II)-fluorid Zinn(II)-chlorid-Dihydrat Natriumgluconat Geschmacksmittel Natriumsaccharin Mannitol Natriumcarboxymethylcellulose Gummiarabikum Maisstärke Natriumbenzoat Zitronensäure Natriumcarbonat Natriumbicarbonat Glycin

Claims (9)

1. Bei der Behandlung von Gingivitis wirksame, orale Zusammensetzung, umfassend:
(a) 0,05 bis 1,1 Gew.-% Zinn(II)-fluorid;
(b) 0,1 bis 11 Gew.-% Zinn(II)-gluconat; und
(c) einen pharmazeutisch annehmb aren Träger,
wobei der pH der Zusammensetzung 3,0 bis 5,0 betragt und die Zusammensetzung frei ist an oder weniger als 2 Gew.-% an Calciumionenquelle(n) umfaßt.
2. Orale Zusammensetzung nach Anspruch 1, wobei der pharmazeutisch annehmbare Träger eine Zahnpaste ist.
3. Orale Zusammensetzung nach Anspruch 2, welche ebenso ein Dental-Siliciumdioxidscheuermittel enthält.
4. Orale Zusammensetzung nach Anspruch 3, welche ebenso ein weiteres Zinn(II)-salz enthält.
5. Orale Zusammensetzung nach Anspruch 1, wobei der pharmazeutisch annehmbare Träger ein Mundspülmittel ist.
6. Orale Zusammensetzung nachAnspruch 5, welche ebenso ein Material enthält, gewählt aus der ein Feuchthaltemittel, Ethanol, ein nichtionisches oberflächenaktives Mittel und Mischungen davon umfassenden Gruppe.
7. Orale Zusammensetzung nach Anspruch 5, wobei der pharmazeutisch annehmbare Träger ein Mundspülmittel in Tablettenform ist.
8. Orale Zusammensetzung nach Anspruch 1, wobei der pharmazeutisch annehmbare Träger ein Kaugummi ist.
9. Verwendung einer oralen Zusammensetzung zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung von Gingivitis, wobei die orale Zusammensetzung
(a) 0,05 bis 1,1 Gew.-% Zinn(II)-fluorid;
(b) 0, 1 bis 11 Gew.-% Zinn(II)-gluconat; und
(c) einen pharmazeutisch annehmbaren Träger, umfaßt
und wobei der pH der Zusammensetzung 3,0 bis 5,0 beträgt und die Zusammensetzung frei ist oder weniger als 2 Gew.-% an Calciumionenquelle(n) umfaßt.
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