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DE3844469A1 - Elektrisch gesteuerte kraftstoffeinspritzpumpe - Google Patents

Elektrisch gesteuerte kraftstoffeinspritzpumpe

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DE3844469A1
DE3844469A1 DE19883844469 DE3844469A DE3844469A1 DE 3844469 A1 DE3844469 A1 DE 3844469A1 DE 19883844469 DE19883844469 DE 19883844469 DE 3844469 A DE3844469 A DE 3844469A DE 3844469 A1 DE3844469 A1 DE 3844469A1
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DE
Germany
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pump
injection
valve
pressure
fuel
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DE19883844469
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English (en)
Inventor
Helmut Dipl Ing Rembold
Ernst Dipl Ing Linder
Gottlob Dipl Ing Haag
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Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Priority to DE19883844469 priority Critical patent/DE3844469A1/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M41/00Fuel-injection apparatus with two or more injectors fed from a common pressure-source sequentially by means of a distributor
    • F02M41/02Fuel-injection apparatus with two or more injectors fed from a common pressure-source sequentially by means of a distributor the distributor being spaced from pumping elements
    • F02M41/06Fuel-injection apparatus with two or more injectors fed from a common pressure-source sequentially by means of a distributor the distributor being spaced from pumping elements the distributor rotating
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
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    • F02M45/02Fuel-injection apparatus characterised by having a cyclic delivery of specific time/pressure or time/quantity relationship with each cyclic delivery being separated into two or more parts
    • F02M45/04Fuel-injection apparatus characterised by having a cyclic delivery of specific time/pressure or time/quantity relationship with each cyclic delivery being separated into two or more parts with a small initial part, e.g. initial part for partial load and initial and main part for full load
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
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    • F02M59/20Varying fuel delivery in quantity or timing
    • F02M59/36Varying fuel delivery in quantity or timing by variably-timed valves controlling fuel passages to pumping elements or overflow passages
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

Die Erfindung geht von einer Kraftstoffeinspritzpumpe nach der Gattung des Hauptanspruches aus.
Bei einer aus der US-A 44 59 963 bekannten Kraftstoff­ einspritzpumpe sind zwei nebeneinander liegende Pumpenkolben in einem Kraftstoffeinspritzpumpengehäuse vorgesehen, wobei die Pumpenkolben jeweils durch eine separate Nockenwelle angetrieben werden. Jeder der Pumpenkolben fördert dabei in eine einzige ihm zugeordnete Kraftstoffeinspritzleitung zu einem Kraftstoffeinspritzventil an der zugehörigen Brenn­ kraftmaschine. Die Steuerung der Einspritzmenge erfolgt über einen gemeinsamen Überströmkanal, der mittels eines Magnet­ ventils zu einem Entlastungsvolumen aufsteuerbar ist. Ferner führen die Pumpenkolben im Wechsel ihre Förderhübe aus und damit die von einem Pumpenkolben unter Hochdruck geförderte Kraftstoffmenge nicht beim Saughub bzw. Füllhub des anderen Pumpenkolbens zur Entlastungsseite abströmen kann, ist eine Schiebeventilsteuerung vorgesehen. Dabei dient der Pumpen­ kolben selber mit einer Steuerkante als Ventilschieber. Alternativ dazu sind auch Rückschlagventile, u. a. in der Kraftstofffülleitung der einzelnen Pumpenarbeitsräume vor­ gesehen. Die bekannte Kraftstoffeinspritzpumpe ist somit in der Art einer Reiheneinspritzpumpe aufgebaut, wobei jeder Pumpenkolben der Kraftstoffvorsorgung einer Einspritzstelle dient.
Mit der Ausbildung gemäß der Stammanmeldung DE-PS 38 36 048.9, bei welcher die Pumpenkolben durch einen gemeinsamen Nocken angetrieben werden und der Überströmkanal von den Pumpenarbeitsräumen ausgehende Teilkanäle aufweist, die in einer Führungsbohrung eines rotierend angetriebenen und dort als Schieber eines Drehschieberventils ausgebildeten Verteilers münden, der eine Ausnehmung aufweist, über die im Lauf der Drehung des Verteilers jeweils wenigstens zwei der Teilkanäle des Überströmkanals von im Förderhub befindlichen Pumpenkolben miteinander verbunden werden und ein über einen von der Ausnehmung weiterführenden Teil des Überströmkanals mit einer Verteileröffnung am Verteiler verbunden ist, durch die nacheinander während der Drehung des Verteilers zu Einspritzstellen führende Druckleitungen mit dem Überström­ kanal verbunden werden, sollte eine Kraftstoffversorgung von mehreren Einspritzstellen erhalten werden, wobei zur Er­ zielung des hohen Einspritzdruckes für eine Einspritzstelle zugleich mehrere Pumpenkolben zusammenarbeiten. Auf diese Weise erzielte man bei kleinem Bauvolumen der Kraftstoff­ einspritzpumpe eine hohe Förderrate, die kontinuierlich nacheinander jeder Einspritzdüse zur Verfügung stand. In der zentralen Führung eines derartigen Drehschieberventils konnte ein gewünschter Einspritzdruck aufgebaut werden und je nach Drehstellung des Drehschieberventils wurden Einspritzventile mit dem Pumpendruck so lange beaufschlagt, bis eine ent­ sprechende Abregelung, beispielsweise durch Öffnen des elektrisch gesteuerten Ventils zu einem Entlastungsraum erfolgte. Gemäß der Ausbildung des Stammpatentes DE-PS 38 04 025 konnte eine Wahl des Einspritzzeitpunktes für eine Voreinspritzung unabhängig von und ohne Beeinträchtigung einer Haupteinspritzung jedoch nicht ohne weiters vorgenommen werden.
Ausgehend von der Ausbildung gemäß dem Stammpatent DE-PS 38 04 025 wird es mit der erfindungsgemäßen elektrisch gesteuerten Kraftstoffeinspritzpumpe gemäß den kennzeichnen­ den Merkmalen des Hauptanspruches möglich, die Einspritzung in eine Voreinspritzung zu einem in weiten Bereichen wählba­ ren Zeitpunkt und eine Haupteinspritzung zu trennen, wobei der Einspritzverlauf durch Wahl der Größe und Anordnung der Steuerbohrungen des Steuerschiebers den jeweiligen Bedürf­ nissen angepaßt wird. Es wird dadurch in einfacher Weise möglich, eine Voreinspritzung von Kraftstoff im Ladungs­ wechsel-OT für eine Laststeigerung bei Vollast zu ermög­ lichen, wobei die Durchführung einer Voreinspritzung keinen Einfluß auf eine gegebenenfalls gleichzeitig in einen weiteren Zylinder stattfindende Haupteinspritzung hat. Bei einer derartigen Ausbildung kann prinzipiell dann in den Druckspeicher gefördert werden, wenn kein Einspritzvorgang erfolgt, und es kann auf diese Weise sichergestellt werden, daß Druckspitzen im Steuerschieber und in den Verbindungslei­ tungen bzw. Kanälen zwischen den Arbeitsräumen der Pumpenkol­ ben und den Hochdruckkanälen im Steuerschieber vermieden werden.
Durch die in den Unteransprüchen angeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen der im Hauptanspruch angegebenen Lösung gegeben. Der Druckspeicher kann dazu herangezogen werden, in einem Zylinder eine Voreinspritzung im Ladungswechsel-OT vorzunehmen, zu welchem Zeitpunkt in den betreffenden Zylinder nicht gleichzeitig eine Hauptein­ spritzung stattfindet. Zu diesem Zweck ist mit Vorteil die Ausbildung so getroffen, daß der Drehschieber eine vom axialen Kanal des Drehschiebers getrennte Verbindungsbohrung oder Nut an seinem Mantel aufweist, über welche jedes Ein­ spritzventil gesondert mit dem Druckspeicher in einer von der Drehlage, in welcher der axiale Kanal mit dem Einspritzventil verbunden ist, verschiedenen Drehlage verbindbar ist.
Um eine Voreinspritzung gewünschtenfalls in einfacher Weise unterbinden zu können, kann diese Ausbildung dadurch verbessert werden, daß der Druckspeicher über ein Magnetven­ til mit der Verbindungsbohrung bzw. Nut am Mantel des Dreh­ schiebers verbunden ist, welches in der unbelasteten Stellung die Verbindung zwischen dem Druckspeicher und dem Drehschie­ ber sperrt, wobei vorzugsweise dadurch, daß der Druckspeicher über ein zum Druckspeicher schließendes Rückschlagventil mit dem axialen Kanal des Drehschiebers verbunden ist, verhindert werden kann, daß der Druckspeicher bei geöffnetem Magnetven­ til zur Absteuerung eines Einspritzvorganges drucklos wird.
Um eine Aufladung des Druckspeichers, außerhalb des für eine Haupteinspritzung vorgesehenen Förderbereiches vorzu­ nehmen und eine Beeinflussung durch etwaige, beim Beladen des Speichers auftretende Druckschwankungen während der Ein­ spritzung sicher zu vermeiden, ist die Ausbildung mit Vorteil so getroffen, daß der Druckspeicher über die Steuerbohrung oder Steuernut des Drehschiebers in einer von der Drehlage, in welcher der Druckspeicher und/oder der axiale Kanal mit einem Einspritzventil verbunden ist, verschiedenen Drehlage mit dem Pumpendruck der Pumpenkolben beaufschlagbar ist.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand von in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. In dieser zeigen
Fig. 1 einen Schnitt durch die Kraftstoffeinspritzpumpe gemäß dem Stammpatent DE-PS 38 04 025; Fig. 2 eine Ausführungsform eines Dreh­ schiebers einer erfindungsgemäßen Kraftstoffeinspritzpumpe, welcher zusätzlich Steuerbohrungen bzw. Steuernuten für eine Verbindung mit einem Druckspeicher aufweist, die Fig. 3 und 4 Schnitte nach den Linien III-III bzw. IV-IV der Fig. 2 durch unterschiedliche Querschnittsebenen des Drehschiebers, die Fig. 5 eine erste Ausführungsform eines Druckspeichers für eine erfindungsgemäße Kraftstoffeinspritzpumpe; Fig. 6 eine abgewandelte Ausführungsform eines Druckspeichers für eine erfindungsgemäße Kraftstoffeinspritzpumpe; sowie Fig. 7 ein Steuerdiagramm der Einspritzzeitpunkte.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Verteilerkraftstoffein­ spritzpumpe gemäß dem Stammpatent ist in einem Pumpengehäuse 1 eine von außen in das Gehäuse eintretende Antriebswelle 2 gelagert, auf der ein Antriebsnocken 4 innerhalb des Gehäuses liegend angeordnet ist. Dieser Nocken weist als Nockenbahn eine exzentrisch zur Achse 5 der Antriebswelle 2 liegende Kreisbahn 7 auf, auf der vorzugsweise ein Rollen- oder Nadellager 8 angeordnet ist. Am Durchtritt durch das Gehäuse ist die Antriebswelle auf einem Kugellager 9 gelagert und an ihrem demgegenüberliegenden Teil, angrenzend an den Antriebs­ nocken 4 als Zapfen 10 ausgebildet, der in einem in das Gehäuse eingebrachten Gleitlager 11 gelagert ist. Stirnseitig wiest der Zapfen Kupplungsklauen 12 auf, die mit entsprechen­ den Kupplungsklauen 13 eines koaxial zur Achse 5 der An­ triebswelle bzw. des Zapfens 10 liegenden als Drehschieber­ ventil ausgebildeten Verteilers 15 zusammenwirken. Der Verteiler ist in einer durch eine Zylinderbüchse 16 gebilde­ ten Führungsbohrung 17 gelagert, die auf der der Antriebs­ welle abgewandten Seite durch einen in das Gehäuse 1 einge­ brachten Stopfen 19 verschlossen ist, wobei der Stopfen zusammen mit dem Zapfen 10 der axialen Sicherung des Vertei­ lers dient. Durch den Stopfen führt eine Leckleitung 20 zum Kraftstoffvorrat zurück bzw. zur Saugseite einer Kraftstoff­ vorförderpumpe 22, die aus einem Kraftstoffbehälter 23 der Kraftstoffeinspritzpumpe Kraftstoff zuführt.
In einer Radialebene zum Antriebsnocken gehen von dem den Nocken 4 mit Nadellager 8 aufnehmenden Raum 25 im Kraft­ stoffeinspritzpumpengehäuse 1 radiale Bohrung 26 ab, von denen in Fig. 1 nur eine gezeigt ist. In diesen Bohrungen ist ein Pumpenkolbenstößel 27 verschiebbar, dessen eine Stirnseite auf dem Nadellager 8 aufliegt und dessen andere Stirnseite an der Außenstirnseite 28 eines topfförmigen Pumpenkolbens 29 anliegt. Dieser ist in einer Zylinderbohrung 32 einer Zylinderbüchse 30 geführt, die in einer koaxial zur radialen Bohrung 26 liegenden, anschließenden Bohrung 31 eingebracht ist. Auf der innen liegenden Stirnseite des Pumpenkolbens greift eine Druckfeder 33 an, die sich anderer­ seits an einem die Bohrung 31 verschließenden Stopfen 34 abstützt und den Pumpenkolben in Anlage am Pumpenstößel 27 und diesen wiederum am Nocken 4 hält. Zwischen dem Stopfen 34 und der Zylinderbüchse 30 bzw. dem Pumpenkolben 29 wird ein Pumpenarbeitsraum 35 eingeschlossen, von dem ein Teilkanal 37 a eines Überströmkanals 37 abführt und mit einer Überström­ öffnung 38 in einer Radialebene der Führungsbohrung 17 mündet. Außer dem soeben beschriebenen Pumpenkolben mit Teilkanal 37 a befinden sich weitere drei Pumpenkolben in regelmäßigen Abständen um die Achse 5 verteilt im Pumpenge­ häuse. Von den entsprechenden Pumpenarbeitsräumen 35 führen weitere Teilkanäle in den Führungszylinder 17. In die Teil­ kanäle 37 mündet jeweils eine Fülleitung 40, die von der Förderseite der Kraftstoffvorförderpumpe 22 abzweigt und ein in Richtung Pumpenarbeitsraum öffnendes Rückschlagventil 41 enthält. Statt des Rückschlagventils kann auch ein Drehschie­ ber vorgesehen werden, der den Fülleitungsdurchtritt jeweils in der Saugphase des Pumpenkolbens öffnet. Der Verteiler selbst ist als Drehschieber ausgebildet und weist ent­ sprechende Steuerlängsnuten auf.
In der durch die Einmündung der Überströmöffnungen 38 definierten Radialebene ist der Verteiler als Drehschieber 46 ausgebildet und weist dazu eine Ausnehmung auf, die im ausgeführten Beispiel aus einer Teilringnut 42 besteht, die sich über einen Winkel von 180° erstreckt und die ständig wenigstens zwei der Teilkanäle miteinander verbindet. Von der Teilringnut 42 geht eine Radialbohrung 43 zu einer Längs­ bohrung 44 ab, die beidseitig an den Enden des Verteilers verschlossen ist. Über diese Längsbohrung 44 und eine weitere Radialbohrung 45 steht die Teilringnut 42 mit einer durch­ gehenden Außenringnut 47 in der Mantelfläche des Verteilers in Verbindung. Im Bereich dieser Außenringnut führt von der Führungsbohrung 17 eine Entlastungsleitung 49 ab, die zum Beispiel Verbindung mit der Leckleitung 20 haben kann und deren Durchtrittsquerschnitt durch ein elektrisch gesteuertes Ventil 50 zu öffnen oder zu schließen ist.
Von der Längsbohrung 44 führt eine weitere Radialbohrung 52 ab, die zu einer Verteileröffnung 53 an der Mantelfläche des Verteilers führt. In der durch diese Verteileröffnung bestimmten Radialebene führen von der Führungsbohrung 17 Druckleitungen 55 ab, die jeweils gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Rückschlagventils oder Entlastungs­ ventils mit einem der jeweiligen Einspritzstelle an der Brennkraftmaschine zugeordneten Kraftstoffeinspritzventil 56 verbunden sind. Entsprechend der Zahl der zu versorgenden Zylinder oder Einspritzstellen der Brennkraftmaschine sind solche Druckleitungen 55 am Umfang der Führungsbohrung 17 verteilt angeordnet. Sie werden im Wechsel mit der Drehung des Verteilers bei entsprechenden Pumpenkolbenförderhüben mit unter Einspritzdruck stehendem Kraftstoff versorgt. Die Dauer der Einspritzung bestimmt dabei das elektrisch gesteuerte Ventil 50, das, angesteuert von einer entsprechenden Steuer­ schaltung, mit dem Schließen der Entlastungsleitung den Einspritzbeginn und mit dem Öffnen der Entlastungsleitung das Einspritzende bestimmt. Zugleich wird damit sowohl die Einspritzmenge als auch die Phasenlage der Einspritzung bestimmt.
In Fig. 2 ist eine erfindungsgemäße Ausführungsform eines Drehschieberventils 46 dargestellt, welches zusätzlich zu dem im wesentlichen analogen Aufbau zum Drehschieberventil der Fig. 1 den Anschluß eines Druckspeichers ermöglicht. Analog wie in Fig. 1 erfolgt die Einleitung von unter hohem Druck stehenden Kraftstoff über bzw. in das Drehschieberventil 46 durch die Überströmöffnung 38, welche mit entsprechenden Pumpenarbeitsräumen über die Teilkanäle in Verbindung steht. Die Steuerung der Einspritzvorgänge in die Druckleitungen 55 zu nicht näher dargestellten Einspritzventilen erfolgt wiederum über ein an die Leitung 49, welche mit dem axialen Kanal bzw. der Längsbohrung 44 in Verbindung steht, ange­ schlossenes Magnetventil. Der unter Pumpendruck der Pumpen­ kolben stehende axiale Kanal 44 weist neben den Steuerbohrun­ gen bzw. Steuernuten 42, 53, 47 für eine Verbindung mit den Pumpenkolben und den Einspritzleitungen 55 sowie dem Magnet­ ventil 50 zur Steuerung in einer weiteren Radialebene Steuer­ bohrungen 57 auf, welche mit einer Leitung 58 zu einem in den Fig. 5 und 6 näher dargestellten Druckspeicher in Verbindung stehen. Weiters schließt an das Drehschieberventil 46 eine von dem vorhin erwähnten Druckspeicher Kraftstoff unter Speicherdruck dem Drehschieberventil 46 zuführende Leitung 59 an, welche in eine am Umfang des Drehschieberventils 46 vorgesehene Ringnut 60 mündet. Diese Ringnut steht mit einem in axialer Richtung des Drehschieberventils 46 verlaufenden Kanal 61 in Verbindung und ermöglicht bei entsprechender Drehlage des Drehschieberventils 46 eine Verbindung mit einer Einspritzleitung 55 zu einem Einspritzventil, welches in der entsprechenden Drehlage nicht mit der Längsbohrung bzw. dem axialen Kanal 44 in Verbindung steht. Es läßt sich somit neben einer Haupteinspritzung, welche durch Förderung von Kraftstoff aus dem axialen Kanal 44 in eine Einspritzleitung 55 erfolgt, auch jeweils im oberen Totpunkt des Ladungs­ wechsels in ein weiteres Einspritzventil eine Voreinspritzung durchführen.
Aus den Darstellungen gemäß Fig. 3 und 4 wird dabei deutlich ersichtlich, daß der Ladevorgang des Speicherkolbens jeweils nur außerhalb des Hauptförderbereiches der Pumpen­ kolben, d. h. außerhalb der in ein Einspritzventil erfolgenden Haupteinspritzung erfolgt. Die Steuerbohrungen zu den Ein­ spritzleitungen 55 bzw. zur Leitung 58 zum Druckspeicher bzw. die Leitungen im Pumpengehäuse selbst sind dabei zueinander entsprechend versetzt angeordnet.
In Fig. 5 ist eine erste Ausführung eines Druckspeichers in Form eines Federspeichers 62 dargestellt. Der Feder­ speicher 62 wird dabei über die Leitung 58 mit Kraftstoff unter Druck versorgt, wobei zur Verhinderung einer Über­ lastung des Speichers eine Absteuerbohrung 63 vorgesehen ist, welche in einen Rücklauf bzw. Tank 64 mündet. Um Rückwirkun­ gen der unter Umständen im Hochdruckkreislauf des Drehschie­ berventils 46 herrschenden Druckverhältnisse auf den Speicherdruck im Federspeicher 62 bzw. ein Rückströmen von Kraftstoff unter hohem Druck über die Leitung 58 in den Drehschieber 46 mit Sicherheit auszuschließen, ist in der Leitung 58 ein Rückschlagventil 65 vorgesehen. Zur Einleitung einer Voreinspritzung ist ein Magnetventil 66 in 3/2-Bauart in die vom Speicher 62 zum Drehschieber 46 führende Leitung 59 eingeschaltet. Durch Vorsehen eines derartigen Magnetven­ tiles 66 kann der Einspritzvorgang der Voreinspritzung entsprechend gesteuert werden.
In Fig. 6 findet als Druckspeicher ein von einer Feder 67 beaufschlagter Stufenkolben 68 Verwendung, welcher wiederum über die Leitung 58 mit Kraftstoff unter Pumpendruck beauf­ schlagbar ist. Bei einer Beaufschlagung des Stufenkolbens 68 wird dabei in einen weiteren Arbeitsraum 69 sowie in die Leitung 59 Kraftstoff angesaugt. Die Auslösung der Vorein­ spritzung des im gesonderten Arbeitsraum 69 enthaltenen Kraftstoffes erfolgt dabei durch Umschalten des in eine Zweigleitung 71 zur Leitung 58 eingeschalteten Magnetventiles 72, so daß durch die von der vorgespannten Feder 67 verur­ sachte Hubbewegung des Stufenkolbens 68 über die Leitung 59 eine Voreinspritzung erfolgt. Die Voreinspritzung wird dabei entweder durch die in Fig. 6 dargestellte Endstellung des Stufenkolbens 68 oder durch ein neuerliches Betätigen des Magnetventiles 72 bewirkt, wodurch der gesonderte Arbeitsraum 69 bzw. die Leitung 59 mit dem Rücklauf 70 in Verbindung steht. Ein in der Leitung 58 vorgesehenes Rückschlagventil 65 verhindert bei der Entlastung des Stufenkolbens 68 über die Zweigleitung 71 eine Rückwirkung auf die im Drehschieberven­ til 46 herrschenden Hochdruckverhältnisse.
In Fig. 7 ist ein Diagranm der Einspritzvorgänge einer erfindungsgemäßen Kraftstoffeinspritzpumpe einer vier Zylin­ der aufweisenden Brennkraftmaschine dargestellt. Dabei ist als Abszisse der mit KW bezeichnete Kurbelwellenwinkel als auch der mit NW bezeichnete Nockenwellenwinkel dargestellt. Es wird, wie dies schematisch für die einzelnen Zylinder dar­ gestellt ist, die Einspritzung in eine Voreinspritzung und eine Haupteinspritzung, wie dies oben näher erläutert wurde, über die Ausführungsform des Drehschieberventiles 46 mit einer zusätzlichen Anschlußmöglichkeit für einen Druck­ speicher unterteilt. Für den ersten Zylinder ist dabei auch dargestellt, daß die Voreinspritzung im Ladungswechsel-OT stattfindet, wie dies für die anderen Zylinder bei ent­ sprechender Drehlage des Drehschieberventiles 46 vorgenommen werden kann. Die Festlegung des Einspritzzeitpunktes sowie der Einspritzmenge sowohl der Haupteinspritzung als auch der Voreinspritzung erfolgt wiederum über die gesteuerte Ent­ lastung des axialen Kanäls 46 des Drehschieberventiles 44 über das Magnetventil 50. Es läßt sich durch die Verwendung des Druckspeichers eine von einer Haupteinspritzung in einen Zylinder unabhängig davon stattfindende Voreinspritzung in einen zweiten Zylinder gezielt vornehmen, ohne die Hochdruck­ verhältnisse im axialen Kanal 46 bei einer Durchführung einer Haupteinspritzung zu beeinflussen. Die Durchführung der Voreinspritzung im Ladungswechsel-OT ermöglicht dabei eine Laststeigerung bei Vollast.

Claims (5)

1. Elektrisch gesteuerte Kraftstoffeinspritzpumpe für Brennkraftmaschinen, insbesondere zur Kraftstoffdirektein­ spritzung bei fremdgezündeten Brennkraftmaschinen, bei der mehrere von einem von einer Antriebswelle einer Kraftstoff­ einspritzpumpe bewegten Antriebsnocken mit konstantem Hub angetriebene und in je einer Zylinderbohrung geführte Pum­ penkolben den in einem zugehörigen Pumpenarbeitsraum unter Einspritzdruck gesetzten Kraftstoff zu einem Einspritzventil fördern, solange ein elektrisch gesteuertes Ventil den Durchfluß des vom Pumpenarbeitsraum über einen Entlastungs­ kanal zu einem Raum niedrigen Drucks überströmenden Kraft­ stoffes sperrt und eine Verbindung zwischen den Pumpenar­ beitsräumen über einen Überströmkanal durch ein synchron zur Antriebswelle bewegtes, im Überströmkanal angeordnetes Schieberventil sperrbar ist, bei welcher die Pumpenkolben durch einen gemeinsamen Nocken angetrieben werden und der Überströmkanal von den Pumpenarbeitsräumen ausgehende Teil­ kanäle aufweist, die in einer Führungsbohrung eines rotierend angetriebenen und dort als Schieber eines Drehschieberventils ausgebildeten Verteilers münden, der eine Ausnehmung auf­ weist, über die im Lauf der Drehung des Verteilers jeweils wenigstens zwei der Teilkanäle des Überströmkanals von im Förderhub befindlichen Pumpenkolben miteinander verbunden werden und ein über einen von der Ausnehmung weiterführenden Teil des Überströmkanals mit einer Verteileröffnung am Verteiler verbunden ist, durch die nacheinander während der Drehung des Verteilers zu Einspritzstellen führende Druck­ leitungen mit dem Überströmkanal verbunden werden, nach DE-PS 38 38 048.9 dadurch gekennzeichnet, daß an einen axialen Kanal (44) des Drehschiebers (46), welcher in am Umfang des Drehschiebers (46) verteilte, mit den von den Pumpenarbeits­ räumen (35) ausgehenden Teilkanälen (37) und mit den Druck­ leitungen (55) zu den Einspritzstellen (56) zusammenwirkende Steuerbohrungen bzw. Steuernuten (42, 47, 53) mündet und mit dem Pumpendruck der Pumpenkolben (29) beaufschlagbar ist, we­ nigstens eine weitere Steuerbohrung oder Steuernut (57) ange­ schlossen ist, welche mit einem Druckspeicher (62, 68) ver­ bunden ist.
2. Kraftstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehschieber (46) eine vom axialen Kanal (44) des Drehschiebers getrennte Verbindungsbohrung oder Nut (60, 61) an seinem Mantel aufweist, über welche jedes Einspritzventil (56) gesondert mit dem Druckspeicher (62, 68) in einer von der Drehlage, in welcher der axiale Kanal (44) mit dem Einspritzventil (56) verbunden ist, verschiedenen Drehlage verbindbar ist.
3. Kraftstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckspeicher (62, 68) über ein zum Druckspeicher schließendes Rückschlagventil (65) mit dem axialen Kanal (44) des Drehschiebers (46) verbunden ist.
4. Kraftstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckspeicher (62, 68) über ein Magnetventil (66, 72) mit der Verbindungsbohrung bzw. Nut (60, 61) am Mantel des Drehschiebers (46) verbunden ist, welches in der unbelasteten Stellung die Verbindung (59) zwischen dem Druckspeicher (62, 68) und dem Drehschieber (46) sperrt.
5. Kraftstoffeinspritzpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckspeicher (62, 68) über die Steuerbohrung oder Steuernut (57) des Drehschiebers (46) in einer von der Drehlage, in welcher der Druckspeicher (62, 68) und/oder der axiale Kanal (44) mit einem Einspritz­ ventil (56) verbunden ist, verschiedenen Drehlage mit dem Pumpendruck der Pumpenkolben (29) beaufschlagbar ist.
DE19883844469 1988-02-10 1988-12-31 Elektrisch gesteuerte kraftstoffeinspritzpumpe Withdrawn DE3844469A1 (de)

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