DE3840224A1 - Bahn fuer verkehrsmittel, insbesondere fuer stadtbahnen zum beispiel fuer metros - Google Patents
Bahn fuer verkehrsmittel, insbesondere fuer stadtbahnen zum beispiel fuer metrosInfo
- Publication number
- DE3840224A1 DE3840224A1 DE19883840224 DE3840224A DE3840224A1 DE 3840224 A1 DE3840224 A1 DE 3840224A1 DE 19883840224 DE19883840224 DE 19883840224 DE 3840224 A DE3840224 A DE 3840224A DE 3840224 A1 DE3840224 A1 DE 3840224A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- acceleration
- section
- vehicle
- train
- energy
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B2/00—General structure of permanent way
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
- B60K8/00—Arrangement or mounting of propulsion units not provided for in one of main groups B60K1/00 - B60K7/00
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61B—RAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61B1/00—General arrangement of stations, platforms, or sidings; Railway networks; Rail vehicle marshalling systems
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B2204/00—Characteristics of the track and its foundations
- E01B2204/15—Layout or geometry of the track
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Bahn für Verkehrsmittel, ins
besondere für Stadtbahnen wie zum Beispiel Metros, die
auch einen ansteigenden und abfallenden Abschnitt besitzen.
Aus der Bewegungsgleichung von Kraftfahrzeugen ist bekannt,
daß bei gegebener Motorleistung und Konstruktion zur Orts
veränderung die vom Motor ausgeführte Zugkraft durch den
Roll- und Wegwiderstand, den Luftwiderstand sowie den
Trägheitswiderstand bedeutend verringert wird (siehe zum
Beispiel Dr. Ábrahám: "Handbuch des Straßenverkehrs", Band
I, Müszaki Kiadó, Budapest, 1978, Seite 782).
Obwohl die Massenverkehrsmittel und die Transportfahrzeuge
(Eisenbahnen, Metros) meistens auf waagerechten Bahnen lau
fen, wird den praktischen Erfahrungen gemäß die Motor
leistung von den Konstrukteuren auf Grund der Beschleuni
gungsfähigkeit bestimmt, da die Beschleunigung die größte
Zugkraft und Leistung erfordert. Es ist weiterhin bekannt,
daß das Kraftfahrzeug diesen maximalen Zugkraft- und Lei
stungsbedarf lediglich in einem Bruchteil seiner Funktions
zeit benötigt, da die Beschleunigung eine relativ kurze Zeit
in Anspruch nimmt. Beim Bremsen hingegen überführen die
Bremsen die überflüssige Potential- und Bewegungsenergie
des Fahrzeuges in Wärme, daß heißt, diese Energie geht
verloren.
Um die Bremsenergie beziehungsweise die Energie des Berg
abfahrens teilweise zu nutzen, fand man besonders in den
letzten Jahren vielerlei Lösungen, so zum Beispiel die
Schwungrad-Antriebssysteme oder andere energiesparende
(beziehungsweise rekuperierende) Antriebssysteme (siehe
beispielsweise DE-OS 32 24 981, 32 30 460, 33 12 185,
DE-GM 82 03 293, 83 35 470; US-PS 44 08 500).
Mit diesen Lösungen können zwar prinzipiell höchstens
10-25% Energie gespart werden, sie konnten jedoch in
der Praxis keine Verbreitung finden, da sie eine kompli
zierte und teure Konstruktion haben.
Weiterhin werden bei Eisenbahnen stellenweise geradlinige
Gefälle (mit maximal 3% Gefälle) angewandt, um eine ge
ringe Senkung der Start- beziehungsweise Bremsenergie zu
erreichen.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist eine Lösung für Fahr
zeuge insbesondere Stadtbahnen wie zum Beispiel Metros zu
schaffen, mit der nach einer relativ geringen Investition
eine wesentlich höhere Energiemenge eingespart werden kann,
als bei den bekannten Lösungen.
Grundlage der Erfindung ist die Erkenntnis, daß die ge
stellte Aufgabe gelöst werden kann, wenn man die Möglich
keiten der Energieeinsparung - entgegen der in der Fach
welt allgemein vertretenden Auffassung - nicht im Kraftfahr
zeug an sich, sondern im Aufbau der Bahn sucht. Die Beschleu
nigungsenergie (d. h. Energie zur positiven Beschleunigung
des Fahrzeuges kommt zum größten Teil durch das Abrollen
lassen des Fahrzeuges auf dem abfallenden Bahnabschnitt zu
stande, beim Verlangsamen (d. h. bei negativer Beschleuni
gung) hingegen wird die Bewegungsenergie des Fahrzeuges auf
dem ansteigenden Abschnitt der Bahn in potentielle Energie
umgewandelt und ohne Bremsen mit einem guten Wirkungsgrad
für die folgende Beschleunigung ausgenutzt, wobei das Fahr
zeug selbst unverändert bleiben kann. Mit diesen Maßnahmen
kann die notwendige Motorleistung bedeutend verringert wer
den, da diese nicht auf die Beschleunigungszugkraft beziehungs
weise den Energiebedarf bemessen werden muß.
Die gestellte Aufgabe wird also bei dem in der Einführung
beschriebenen System erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß die Bahn mindestens einen Verlangsamungs-Beschleuni
gungsteil hat, der einen ansteigenden Abschnitt und
- in der Fahrtrichtung des Fahrzeuges gesehen - einen
darauffolgenden abfallenden Abschnitt umfaßt, wodurch die
Bewegungsenergie des Fahrzeuges beim Verlangsamen (bei
negativer Beschleunigung) vor der Haltestelle zumindest
größtenteils in potentielle Energie, diese potentielle
Energie des Fahrzeuges hingegen bei der folgenden positiven
Beschleunigung zumindest größtenteils in Bewegungsenergie
umgewandelt werden kann. Somit erfolgt also die positive
Beschleunigung des Fahrzeuges hauptsächlich mit Hilfe der
potentiellen Energie aus dem obigen Bahnabschnitt.
Zweckmäßig ist eine Ausführungsform, bei der der Verlang
samungs-Beschleunigungsteil der Bahn wellenartig ausgebil
det ist, bei dem gegebenenfalls zwischen den ansteigenden
Abschnitt und den abfallenden Abschnitt ein waagerechter
Abschnitt eingefügt ist. Dieser Zwischenabschnitt dient als
Haltestelle, seine Länge beträgt vorteilhaft das 1,5fache
der Länge des Fahrzeuges beziehungsweise Zuges.
Weitere Merkmale der Erfindung sind, daß auf dem anstei
genden und abfallenden Abschnitt der Anstieg beziehungsweise
das Gefälle höchstens 45%, vorzugsweise 20-25%, sind,
der Steilheitswinkel im Durchschnitt 10-15% beträgt,
weiterhin beträgt der Krümmungsradius der in einer senkrech
ten Ebene liegenden Kurve der Bahn 100-105 m.
Weitere vorteilhafte Ausführungsmöglichkeiten und Vorteile
der Erfindung sind in der folgenden Beschreibung zusammen
gefaßt.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung,
in der eine beispielhafte Ausführungsform der erfindungs
gemäßen Lösung dargestellt ist, näher erläutert.
Fig. 1 ist eine Prinzipskizze eines Teils des
erfindungsgemäßen Bahnensystems;
Fig. 2 zeigt ein Diagramm, in dem der Zusammenhang
von Fahrgeschwindigkeit des Fahrzeuges und
Niveauunterschied der Bahn betrachtet wird.
In Fig. 1 wird ein Teil der erfindungsgemäßen Bahn dar
gestellt, wobei die Bahn im Ganzen mit 1 gekennzeichnet wurde.
Die Bahn 1 ist in diesem Fall für städtische Metros bestimmt.
Gemäß der Erfindung hat die Bahn 1 mindestens einen Ver
langsamungs-Beschleunigungsteil A, der die Bewegungsenergie
des Fahrzeuges (beziehungsweise des Zuges) beim Verlangsa
men vor der Haltestelle zum größten Teil in potentielle
Energie umwandeln, dann diese potentielle Energie für die
darauffolgenden (positiven) Beschleunigung zumindest zum
größten Teil in Bewegungsenergie zurückverwandeln kann.
Der erfindungsgemäße Verlangsamungs-Beschleunigungsteil A
der Bahn 1 besteht aus einem ansteigenden Abschnitt L 1 und
aus einem sich - in der Fahrtrichtung v (mit einem durch
gehenden Pfeil gekennzeichnet) gesehen - danach befind
lichen abfallenden Abschnitt L 2.
In dem dargestellten Fall wurde zwischen den ansteigenden
und abfallenden Abschnitt L 1 beziehungsweise L 2 des Ver
langsamungs-Beschleunigungsteils A der Bahn 1 ein waage
rechter Abschnitt L 3, der als Haltestelle dient, eingefügt.
Die Länge des Abschnittes L 3 wird zweckmäßig so gewählt,
daß sie das 1,5fache eines Fahrzeuges beziehungsweise
Zuges 2 beträgt.
Im Sinne der Erfindung beträgt das Gefälle auf dem an
steigenden Abschnitt L 1 beziehungsweise auf dem abfallenden
Abschnitt L 2 vorteilhaft maximal 45°, im dargestellten
Fall wurde der Wert von α MAX auf 24° festgelegt. Der
Wert der durchschnittlichen Steilheit α D beträgt erfin
dungsgemäß 10-15°, hier 12°. Die Bahn 1 ist in den
Abschnitten L 1 und L 2 in Fig. 1 wellenartig ausgebildet,
wobei der Krümmungsradius R ihrer in einer senkrechten
Ebene liegende Kurve vorzugsweise 100-105 m, in diesem
Fall 103,5 m beträgt.
In dem dargestellten Fall wurden für die Längen der Ab
schnitte L 1 und L 2 in gleicher Weise 87 m, für die Länge
des Abschnittes L 3: 120 m und als Gesamtlänge des Ver
langsamungs-Beschleunigungsteils A der Bahn 1 294 m ge
wählt.
In Fig. 1 wurden die sich an den Verlangsamungs-Beschleu
nigungsteil A der Bahn 1 an den Punkten P 1 beziehungsweise P 6
anschließenden weiteren Bahnteile als Waagerechte einge
tragen. Aus Fig. 1 kann gut entnommen werden, daß der Ab
schnitt L 1 im Punkt P 2 ihren Inflektionspunkt hat und sich
in Punkt P 3 an den zwischengeschalteten Abschnitt L 3, der
als ein in der Waagerechte liegender Punkt dargestellt ist,
anschließt. Der Abschnitt L 2 schließt sich an den Ab
schnitt L 3 im Punkt P 4 an, und ihr Inflektionspunkt liegt
im Punkt P 5. Die Punkte P 2 und P 5 sind gleichzeitig auch
die Halbierungspunkte der Abschnitte L 1 beziehungsweise L 2.
Die Mittellinie des Verlangsamungs-Beschleunigungsteils A
wurde mit 3 gekennzeichnet, es soll jedoch bemerkt wer
den, daß dieser Teil der Bahn 1 nicht unbedingt spiegel
bildartig sein muß.
In Fig. 1 wurde der maximale Niveauunterschied mit H MAX
bezeichnet. Im dargestellten Fall beträgt dieser Wert 18,88 m.
Die Wahl der oben erwähnten Werte des Verlangsamungs-
Beschleunigungsteils A der Bahn 1 hängt natürlich immer
von der Gesamtmasse des Fahrzeuges (beziehungsweise Zuges)
2, vom Ausmaß der Beschleunigung, von der Fahrzeit, den
Widerständen usw. ab.
Bei den Abmessungen der beispielhaften Ausführungsform
gemäß Fig. 1 wurde von den Maßen eines durchschnittlichen
Budapester Metrozuges ausgegangen. Die als Beispiel an
genommene Metro besteht aus fünf Wagen, das Gewicht je
weils eines Metrowagens beträgt bei durchschnittlicher
Passagierauslastung 34 Tonnen, das heißt, das Gesamt
gewicht des Zuges beträgt 170 Tonnen.
Es wurde von der Annahme ausgegangen, daß der Bahnniveau
unterschied H MAX so gewählt wird, daß die gewinnbare po
tentielle Energie und die daraus gewinnbare Bewegungs
energie eine positive Beschleunigung des Zuges 2 von einem
Kriechgang von 10 km/h auf eine Maximalgeschwindigkeit
v 2 von 70 km/h ermöglichen. In Fig. 2 wird in einem Diagramm
der Zusammenhang zwischen dem Niveauunterschied H der Bahn 1
und der damit erreichbaren Fahrgeschwindigkeit v betrach
tet. Wie aus dem Diagramm ersichtlich ist, sind zum Er
reichen der Geschwindigkeit v 2 von 70 km/h 19,27-0,39 m
notwendig, daß heißt, es wird ein Niveauunterschied von
18,88 m benötigt, wenn eine Startgeschwindigkeit von
10 km/h als Ausgangsgeschwindigkeit angenommen wird.
In dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsfall ist laut
eigenen Berechnungen die größte Beschleunigung in Fahrt
richtung 1,5 m/s2, die durchschnittliche Beschleunigung
des Zuges 2 hingegen 1 m:s2. Die Beschleunigungszeit be
trägt gemäß eigenen Berechnungen 22 s. Die im Verlang
samungs-Beschleunigungsteil A der Bahn 1 auftretende
maximale Zentripetalbeschleunigung beträgt 0,372 g (was
bedeutet, daß mit einer Gewichtszunahme von 37,2% ge
rechnet werden muß). Die Beschleunigungszeit beträgt
jedoch hier nur 2,26 s.
Nach der Abfahrt von der Haltestelle, also vom Abschnitt
L 3, beschleunigt der Fahrzeugmotor den Zug 2 auf den
Kriechgang von 10 km/h, und so erreicht die Front des
Zuges 2 in diesem Fall den als Beschleunigungsstrecke
dienenden Abschnitt L 2. Bis zu dem Punkt P 6 des abfallen
den Abschnittes L 2. Bis zu dem Punkt P 6 des abfallen
den Abschnittes L 2 beschleunigt der Zug 2 auf die End
geschwindigkeit von 70 km/h, was rein auf den Niveau
unterschied H MAX zurückzuführen ist. Zum Halten einer
gleichmäßigen Fahrgeschwindigkeit v 2 auf dem folgenden
waagerechten Teil der Bahn 1 liefert der Fahrzeugmotor
die benötigte Energie. Bei Erreichen des nächsten Ver
langsamungs-Beschleunigungsteils A der Bahn 1, also bei
der nächsten Haltestelle, wird die Bewegungsenergie des
Zuges 2 im ansteigenden Abschnitt L 1 in potentielle Energie
umgewandelt, währenddessen der Zug die Haltestelle (Ab
schnitt L 3) immer langsamer werdend erreicht (z. B. mit
einem Kriechgang von 10 km/h) und dort zum Stehen kommt.
Darauffolgend wiederholt sich der oben beschriebene Vor
gang ständig.
Es soll bemerkt werden, daß in Fig. 1 der Einfachheit
halber von den fünf Wagen des Zuges 2 nur zwei dargestellt
wurden.
Bei der Personenbeförderung ist es zweckmäßig, die
Passagiere vorher auf den ansteigenden beziehungsweise ab
fallenden Abschnitt L 1 und L 2 durch eine Ansage oder eine
Melodie aufmerksam zu machen. So werden die Passagiere
von der Gewichtszunahme nicht so sehr überrascht.
Das erfindungsgemäße System hat die folgenden Haupt
vorteile:
Unseren Schätzungen zufolge beträgt die Einsparung an
Zugenergie gegenüber den üblichen Budapester elektrisch
betriebenen Metros etwa 67%. Dies ist ein Mehrfaches der
Energieeinsparung, die gegenwärtig mit den zu Versuchs
zwecken empfohlenen Schwungrad- und Rekuperationssystemen
erreicht werden kann. Weiterhin kann auch der gegenwär
tig genutzte Fahrzeugpark ohne Veränderungen bestehen
bleiben, der Bedarf an Beschleunigungszugkraft beziehungs
weise der Leistungsbedarf verringert sich im Vergleich
zu den gebräuchlichen Systemen bedeutend, und dadurch
können die Betriebskosten auf das Minimale gesenkt werden.
Bei dem erfindungsgemäßen System verringert sich die Be
anspruchung der Bremsvorrichtung im Vergleich zu den ge
bräuchlichen Systemen auf höchstens 2%. Dadurch verlän
gert sich die Lebensdauer der Bremsen, und der Instand
haltungsbedarf sinkt. Bei den erfindungsgemäßen Beschleu
nigungen (und Verlangsamungen) sind die kraftübertragenden
Mechanismen frei von Belastungen, somit haben sie auch
eine längere Lebensdauer. Bei der Anwendung des erfindungs
gemäßen Systems bei Metros können die Haltestellen über
der Erde gebaut werden, damit können die kostspieligen
Rolltreppen und Stationen unter der Erde eingespart wer
den. Es ist auch eine Ausführung möglich, bei der die Bahn
über der Erde ausgebaut ist und sich an diese in den Sta
tionen erhöhte Verlangsamungs-Beschleunigungsteile A der
Bahn 1 anschließen.
Unseren Schätzungen nach können sich die Mehrinvestitionen,
die durch die Verlangsamungs-Beschleunigungsteile A der
Bahn 1 erforderlich werden, bei weitem rentieren, da auch
die oben erläuterten erheblichen Kosteneinsparungen durch
aus nicht zu vernachlässigen sind.
Als weiterer Vorteil soll erwähnt werden, daß das mit
dem erfindungsgemäßen Bahnensystem ausgestattete Kraft
fahrzeug auch unter dem Gesichtspunkt des Umweltschutzes
vorteilhaft ist, da beim Betreiben von mit inneren Ver
brennungsmotoren ausgestatteten Kraftfahrzeugen vor allem
die Beschleunigungs- und Verlangsamungsphasen die Phasen
sind, die am meisten umweltschädlich sind.
Gegebenenfalls bietet das erfindungsgemäße Bahnensystem
eine gute Möglichkeit, mehrere einander kreuzende Bahnen
mit verschobenen Etagen zu führen.
Liste der Bezugszeichen
A Verlangsamungs-Beschleunigungsteil
B Abstand zweier solcher Bahnteile (A) voneinander
L 1 ansteigender Abschnitt
L 2 abfallender Abschnitt
L 3 Abschnitt (Haltestelle)
R Krümmungsradius
α MAX maximaler Winkel
α D durchschnittlicher Winkel
H MAX maximaler Niveauunterschied der Bahn
v Fahrgeschwindigkeit
P 1 Punkt (auf der Bahn)
P 2 Inflektionspunkt
P 3 Punkt
P 4 Punkt
P 5 Inflektionspunkt
P 6 Punkt
1 Bahn
2 Fahrzeug (Zug)
3 Mittellinie des Teils "A" der Bahn
B Abstand zweier solcher Bahnteile (A) voneinander
L 1 ansteigender Abschnitt
L 2 abfallender Abschnitt
L 3 Abschnitt (Haltestelle)
R Krümmungsradius
α MAX maximaler Winkel
α D durchschnittlicher Winkel
H MAX maximaler Niveauunterschied der Bahn
v Fahrgeschwindigkeit
P 1 Punkt (auf der Bahn)
P 2 Inflektionspunkt
P 3 Punkt
P 4 Punkt
P 5 Inflektionspunkt
P 6 Punkt
1 Bahn
2 Fahrzeug (Zug)
3 Mittellinie des Teils "A" der Bahn
Claims (3)
1. Bahn für Verkehrsmittel, insbesondere für Stadtbahnen,
zum Beispiel für Metros, mit mindestens einem Anstieg und
einem Gefälle, dadurch gekennzeichnet, daß
sie mindestens einen Verlangsamungs-Beschleunigungsteil (A)
hat, der die Bewegungsenergie des Fahrzeuges bzw. Zuges (2)
beim Verlangsamen zumindest zum größten Teil vor der Hal
testelle in potentielle Energie umwandeln, dann diese
potentielle Energie zur nächsten Beschleunigung zumindest
zum größten Teil in Bewegungsenergie zurückverwandeln kann
und der einen ansteigenden Abschnitt (L 1) und in Fahrtrich
tung gesehen darauffolgend einen abfallenden Abschnitt (L 2)
hat.
2. Bahn gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß der Verlangsamungs-Beschleunigungsteil (A)
der Bahn (1) wellenartig angelegt ist, bei dem gegebenen
falls zwischen die ansteigenden und abfallenden Abschnitte
(L 1, L 2) ein waagerechter Abschnitt (L 3) eingefügt ist,
der als Haltestelle dient, und dessen Länge vorzugsweise
das 1,5fache des Fahrzeuges beziehungsweise Zuges (2)
beträgt.
3. Bahn gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Gefälle in den ansteigenden be
ziehungsweise abfallenden Abschnitten (L 1, L 2) höchstens
45%, vorzugsweise 20-25% ist, weiterhin der durch
schnittliche Steilheitswinkel (a D ) 10-15° ist, und der
Krümmungsradius (R) der in einer senkrechten Ebene der
Bahn (1) liegenden Kurve vorzugsweise 100-105 m beträgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| HU546187 | 1987-12-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3840224A1 true DE3840224A1 (de) | 1989-06-22 |
Family
ID=10970332
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19883840224 Withdrawn DE3840224A1 (de) | 1987-12-07 | 1988-11-29 | Bahn fuer verkehrsmittel, insbesondere fuer stadtbahnen zum beispiel fuer metros |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3840224A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1997014595A1 (en) * | 1995-10-20 | 1997-04-24 | Van Hattum En Blankevoort B.V. | Transport system |
| EP1172273A1 (de) * | 2000-07-14 | 2002-01-16 | Senyo Kogyo Co., Ltd. | Fahrgasttransportsystem |
| KR100459973B1 (ko) * | 2000-12-13 | 2004-12-03 | 센요 고교 가부시키가이샤 | 인원 수송장치 |
| EP1541439A4 (de) * | 2002-09-17 | 2005-12-21 | Senyo Kogyo Co Ltd | Beförderungssystem |
| DE102013003038A1 (de) * | 2013-02-22 | 2014-08-28 | Nouri Manan | Strom Erzeugung |
-
1988
- 1988-11-29 DE DE19883840224 patent/DE3840224A1/de not_active Withdrawn
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| DE-Z.: ZEV-Glas.Ann. 100 (1976) Nr. 6 Juni, S. 192-200 * |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1997014595A1 (en) * | 1995-10-20 | 1997-04-24 | Van Hattum En Blankevoort B.V. | Transport system |
| EP1172273A1 (de) * | 2000-07-14 | 2002-01-16 | Senyo Kogyo Co., Ltd. | Fahrgasttransportsystem |
| CN1310790C (zh) * | 2000-07-14 | 2007-04-18 | 泉阳兴业株式会社 | 乘客运输装置 |
| KR100459973B1 (ko) * | 2000-12-13 | 2004-12-03 | 센요 고교 가부시키가이샤 | 인원 수송장치 |
| EP1541439A4 (de) * | 2002-09-17 | 2005-12-21 | Senyo Kogyo Co Ltd | Beförderungssystem |
| US7162959B2 (en) | 2002-09-17 | 2007-01-16 | Senyo Kogyo Co., Ltd. | Transportation system |
| DE102013003038A1 (de) * | 2013-02-22 | 2014-08-28 | Nouri Manan | Strom Erzeugung |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE60110691T2 (de) | Fahrgasttransportsystem | |
| DE102005016273B4 (de) | Magnetschwebebahnsystem mit Aufhängeschiene und Permanentmagneten | |
| DE2703833A1 (de) | Belustigungsbahn mit einem looping | |
| DE102005016254B4 (de) | Magnetschwebebahnsystem mit unterirdischer Schiene und Permanentmagneten | |
| DE2411241C3 (de) | Bahnanlage | |
| DE2614883A1 (de) | Schienenfahrzeug mit magnetischer unterstuetzung | |
| EP0185973B1 (de) | Gleisführung für ein Fahrgäste aufnehmendes Fahrzeug eines Hochfahrgeschäftes | |
| DE3840224A1 (de) | Bahn fuer verkehrsmittel, insbesondere fuer stadtbahnen zum beispiel fuer metros | |
| DE2215807A1 (de) | Spurgebundene bahn, insbesondere haengebahn | |
| DE19809641A1 (de) | Vergnügungsbahn, insbesondere für Jahrmärkte und Vergnüngsparks | |
| DE19804424A1 (de) | Lokomotive für Luftkissenbahnen auf Betonbahnkörper | |
| WO1991003387A1 (de) | Magnetschwebebahn-transportsystem für kraftfahrzeuge | |
| DE2225778A1 (de) | Einschienenhängebahn fur den Stadt und Vorortsverkehr | |
| DE4141426A1 (de) | Rohrschnellbahn und pipeline | |
| DE29903841U1 (de) | Druckluftbetriebenes Hubelement, zur Verhinderung von Eisplattenbildung, infolge von Wasser und Schneeschmelze, sämtliche mit Planen besp. Fahrzeugen ohne Sprengung | |
| DE102019003565B4 (de) | System zur Erhöhung der Fahrgeschwindigkeit für Standseilbahnwagen und seilgezogene spurgeführte Bodenfahrzeuge | |
| EP0801615A1 (de) | Hochgeschwindigkeits-schwebebahn-system (hss), insbes. übertrassenbahn (ütb) rigg u.a. | |
| DE2626871C3 (de) | Oberbaugestaltung in Streckenbogen, insbesondere für Hochgeschwindigkeits-Verkehrsmittel | |
| DE2355934A1 (de) | Transportsystem | |
| DE20114282U1 (de) | Fortbewegungsmittel mit internem Antrieb und externem Linearmotor | |
| DE19623244A1 (de) | Personennahverkehr mit spurgeführten Radfahrzeugen | |
| AT320483B (de) | Be- und Entladeeinrichtung für Container-Spiel- und Modellfahrzeuge | |
| DE2632282C3 (de) | Notfallbremsvorrichtung für Magnetschwebefahrzeuge | |
| DE2520602C3 (de) | Seilschwebebahn | |
| DE29518410U1 (de) | Hochgeschwindigkeits-Schwebebahn-System (HSS) insbesondere Übertrassenbahn (ÜTB) Zugwagen u.a. |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8130 | Withdrawal |