DE3730431C2 - - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
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- H01R4/58—Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation characterised by the form or material of the contacting members
- H01R4/64—Connections between or with conductive parts having primarily a non-electric function, e.g. frame, casing, rail
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- Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kabelverschraubung mit
Schirmanschluß. Speziell bezieht sich die Erfindung auf eine
Kontaktscheibe für einen Schirmanschluß.
Bei der Verwendung geschirmter Leitungen ist es bekannt und
erforderlich, die Abschirmung zu kontaktieren und im
allgemeinen mit Erde zu verbinden. Zu diesem Zweck sind
bereits sog. Erdungs-Kabelverschraubungen bekannt, die ein auf
die Leitung aufgesetztes Gehäuse verwenden, welches eine
Bohrung mit einer Anschlagfläche aufweist. In diese Bohrung
setzt man eine Metallscheibe, gefolgt von einem Dichtring und
einer weiteren Metallscheibe ein, an der dann das von einem
Klemmring gehaltene Schirmgeflechtende anliegt. Sodann wird
eine Klemmschraube in das Gehäuse eingeschraubt, um sämtliche
Bauteile zusammenzudrücken. Es sind ferner bereits
Steckverbinder mit Mitteln zum Anschluß eines Schirmgeflechts
bekannt. Ferner ist die Verwendung eines Klemmkäfigs bereits
bekannt.
Aus der DE 22 55 785 B2 ist eine Einrichtung zum Anschluß
eines Koaxialkabels bekannt. Dort ist eine auf das vom Schirm
befreite Kabel aufschiebbare Anschlußbuchse vorgesehen, eine
Gewindebuchse, die auf einen Teil des Kabels aufschiebbar ist,
welcher von der Kabelaußenisolierung befreit ist, aber noch
den Kabelaußenleiter besitzt. Ferner sind mehrere Bauteile
zwischen der Anschlußbuchse und der Gewindebuchse angeordnet,
um beim Einschrauben der Gewindebuchse in die Anschlußbuchse
am Kabel mechanisch festgelegt zu sein und um die Abschirmung
elektrisch mit der Abschlußbuchse zu kontaktieren.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Kabelverschraubung derart auszubilden, daß unter Verwendung
handelsüblicher Bauteile eine ausgezeichnete
Schirmgeflechtskontaktgabe mit einem Minimum an Bauteilen und
ein vollständiger Schutz gegenüber Umwelteinflüssen erreicht
wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Kabelendverschraubung mit
den in Anspruch 1 genannten Merkmalen vorgesehen.
Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus
der Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der
Zeichnung; in der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Steckverbindung;
Fig. 2 die Einzelheit A der Fig. 1 in vergrößerter
Darstellung;
Fig. 3 eine erfindungsgemäße stark vergrößerte Kontaktscheibe,
wie sie beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1
eingesetzt werden kann, wobei aber die Kontaktscheibe
gemäß Fig. 3 abgewandelt gegenüber der in Fig. 1
verwendeten Kontaktscheibe ausgebildet ist;
Fig. 4 eine stark vergrößerte Vorderansicht eines an sich
bekannten Klemmkäfigs, wie er bei der Steckverbindung
gemäß Fig. 1 verwendet wird;
Fig. 5 einen Längsschnitt durch den Klemmkäfig der Fig. 4;
Fig. 6 eine teilweise geschnittene stark vergrößerte Ansicht
einer an sich bekannten Klemmschraube, wie sie bei der
Steckverbindung gemäß Fig. 1 verwendet wird;
Fig. 7 einen Schnitt durch einen stark vergrößerten bekannten
Dichtring wie er beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1
verwendet wird;
Fig. 8 ein Verbindungselement in seinem abgewickelten Zustand,
welches bei der Steckverbindung gemäß Fig. 1 eingesetzt
wird;
Fig. 9 einen Schnitt längs Linie 9-9 in Fig. 8;
Fig. 10 einen Schnitt längs Linie 10-10 in Fig. 8;
Fig. 11 einen Schnitt längs Linie 11-11 in Fig. 8;
Fig. 12 eine Stirnansicht des Verbindungselements aus Richtung
des Pfeils B in Fig. 13;
Fig. 13 einen Längsschnitt durch das Verbindungselement der
Fig. 12 nachdem dies von seinem Pilotstreifen getrennt
und gerollt wurde, d. h. in eine im wesentlichen
zylindrische Form gebracht wurde;
Fig. 14 schematisch eine Einzelheit des Verbindungselements
und der damit zusammenwirkenden Bauteile des freien
Steckverbinders.
In den Fig. 1-14 ist ein Ausführungsbeispiel einer Steckver
bindung 1 mit erfindungsgemäßer Kabelverschraubung darge
stellt. Die Steckverbindung 1 - vgl. dazu Fig. 1 - weist einen
Gegensteckverbinder in der Form eines festen Steckverbinders 2
und einen freien Steckverbinder 3 auf.
Der feste Steckverbinder 2 besitzt eine Gerätedose (Hülse) 5
mit Außengewinde 6, auf welche eine Festlegmutter 7 zum Zwecke
der Befestigung der Hülse 5 an einer Gerätewand 4
aufgeschraubt ist. Die Hülse 5 ist mit einem Innengewinde 8
ausgestattet, welches zum Befestigen mit einem Außengewinde
des freien Steckverbinders 3 in einer noch zu beschreibenden
Art und Weise dient. Die Anordnung kann auch umgekehrt
vorgesehen sein, d. h. die Gerätedose 5 hat an dieser Stelle
ein Außengewinde und die Verriegelungshülse besitzt dann ein
Innengewinde. Im Inneren der Gerätedose 5 ist ferner ein
Isolierkörper 9 befestigt, beispielsweise eingeschraubt.
Innerhalb des Isolierkörpers 9 befindet sich ein Kontakt
element 10.
Bei der in Fig. 1 gezeigten Steckverbindung 1 ist der freie
Steckverbinder 3 bereits am festen Steckverbinder 2 befestigt,
und zwar ist zu diesem Zwecke eine Verriegelungshülse 13 des
freien Steckverbinders 3 mit ihrem Außengewinde 14 in das
Innengewinde 8 eingeschraubt. Dabei kommt ein Kontaktelement
20 des freien Steckverbinders 3 mit dem Kontaktelement 10 in
Eingriff. Es können natürlich mehrere Kontaktelemente 10, 20
vorhanden sein.
Die Verriegelungshülse 13 ist drehbar und unverlierbar auf
einem Steckerendgehäuse (Hülsenteil bei einer Kabelver
schraubung) 12 des freien Steckverbinders 3 gelagert.
Zunächst sei noch bemerkt, daß das Steckerendgehäuse 12 eine
Längsbohrung 16 mit unterschiedlichen Durchmessern aufweist.
Ein erster (in Fig. 1 links) angeordneter Bohrungsabschnitt
41 weist ein Innengewinde 17 auf, so daß ein ein Außengewinde
aufweisender Isolierkörper 18 soweit in das Steckerendgehäuse
12 eingeschraubt werden kann, bis ein Ringflansch 19 des
Isolierkörpers 18 an der entsprechenden Stirnfläche des
Steckerendgehäuses 12 zur Anlage kommt. In einer Bohrung des
Isolierkörpers 18 sitzt das Kontaktelement 20. Auf dem zweiten
größeren Bohrungsabschnitt 42 wird weiter unten eingegangen.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel - vgl. dazu die Fig. 1, 2
und 13 - ist das Steckerendgehäuse 12 mit einem ersten Außen
durchmesser 22 (etwa im Bereich des ersten Bohrungsabschnitts
41) und einem zweiten, etwa im Bereich des zweiten
Bohrungsabschnitts 42, Außendurchmesser 23 ausgestattet.
Zwischen der Verriegelungshülse 13 und dem Steckerendgehäuse
12 ist ein Verbindungselement 35 in der Form einer
Arretierungsfeder vorgesehen. Ein Federraum 28 dient zur
Aufnahme des noch näher zu beschreibenden Verbindungselements
35. Diese Arretierungsfeder 35 ist von größter Wichtigkeit,
denn sie dient einmal zur mechanischen Kupplung zwischen der
Verriegelungshülse 13 und dem Steckerendgehäuse 12. Zum
anderen wird durch sie ein einwandfreier elektrischer Kontakt
zwischen der Verriegelungshülse 13 und dem Steckerendgehäuse
12 geschaffen.
Am Außenumfang des Steckerendgehäuses 12 ist im Bereich des
ersten Außendurchmessers 22 eine Ringnut 26 ausgebildet, die
zur Aufnahme und Halterung des Verbindungselements 35 dient.
Die Breite der Nut 26 in Richtung der Längsachse 40 des
Steckverbinders entspricht in etwa der Länge L (vgl. Fig. 8
und 13) des Verbindungselements 35. Das Verbindungselement 35
kann sich dann, wenn es in der Ringnut 26 angeordnet ist, nur
wenig in Richtung der Längsachse 40 verschieben. Die beiden
Stirnseiten 96, 97 des Verbindungselements 35 liegen praktisch
an den entgegengesetzten, durch die Nut 26 gebildeten
Stirnseiten 29 und 30 an.
Um nun die Verriegelungshülse 13 drehbar, aber axial, d. h. in
Richtung der Längsachse 40 praktisch unbeweglich anzuordnen,
sind mechanische Hülsen-Verbindungsmittel an der
Verriegelungshülse 13 vorgesehen, die mit dem Verbindungs
element 35 in Eingriff kommen und dieses axial festlegen. Die
Hülsen-Verbindungsmittel umfassen im dargestellten
Ausführungsbeispiel Rastmittel in der Form einer in einer
Innenwand 31 der Verriegelungshülse 13 ausgebildeten Ringnut
32, die einen Anschlag 33 bildet. Mit diesem Anschlag 33
kommen zum Zwecke der Verrastung - vgl. dazu insbesondere Fig.
2 - noch näher zu erläuternde Sicken 84, 85 des
Verbindungselements 35 in Eingriff. Die Sicken 84, 85 bilden
ganz allgemein Verbindungselementseitige mechanische
Verbindungs- bzw. Rastmittel.
Bevor das Verbindungselement 35 näher anhand der Fig. 8-14
erläutert wird, sei zunächst die Beschreibung der
Steckverbindung gemäß Fig. 1, und zwar insbesondere deren
rechter Teil anhand der Fig. 1-7 fortgesetzt.
Die Längsbohrung 16 des Steckerendgehäuses 12 bildet durch den
ersten Bohrungsabschnitt 41 mit kleinerem Durchmesser und den
zweiten Bohrungsabschnitt 42 mit größerem Durchmesser eine
Anschlagfläche 43. Ferner ist mindestens in einem Teil des
zweiten Bohrungsabschnitts 42 ist ein Innengewinde 44 (Fig. 2)
ausgebildet.
Es sei nun erläutert, wie eine bei 60 gezeigte elektrische
Leitung mit ihrem Schirmgeflecht (Abschirmung, Schirm) 62 mit
dem Steckerendgehäuse 12 elektrisch und mechanisch verbunden
wird. Die Leitung 60 weist im dargestellten Ausführungsbei
spiel einen Innenleiter 64 auf, der von Isoliermaterial 63
umgeben ist, auf dem dann das Geflecht 62 aufgebracht ist. Das
Geflecht seinerseits ist von einem Mantel 61 umgeben.
Natürlich können statt eines Leiters 64 mehrere solche Leiter
vorgesehen sein. Der Leiter 64 ist mit dem Kontaktelement 20
beispielsweise durch Crimpen in üblicher Weise verbunden.
Von großer Bedeutung ist nun gemäß der Erfindung die
Verbindung des teilweise vom Mantel 61 freigelegten
Geflechts 62 mit dem Steckerendgehäuse 12 und im Falle
einer Kabelverschraubung mit einem Hülsenteil, welches
hier der Einfachheit halber auch mit 12 bezeichnet sei.
Zu diesem Zweck dient eine gemäß der Erfindung vorgesehene
Kontaktscheibe 47, die hier anhand von zwei Ausführungsbei
spielen, nämlich dem in Fig. 2 und dem in Fig. 3 darge
stellt ist. Die Kontaktscheibe 47 hat auf ihrer einen (in
den Fig. 2, 3 rechten) Stirnseite für die Berührung mit
einem Dichtring 52 eine radial innen liegende konische Fläche
50 und sie endet in einer radial außen liegenden Radialfläche
51. Die beiden Ausführungsbeispiele der Kontaktscheibe 47
unterscheiden sich durch ihre unterschiedlichen
Schirmkontaktflächen 57 an der linken Stirnseite. Beim
Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 ist im wesentlichen die
gesamte Schirmkontaktfläche 57 radial, also senkrecht zur
Längsachse 40 verlaufend ausgebildet, während beim
Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 die Schirmkontaktfläche 57
eine radial innen liegende Radialfläche 58 und daran radial
nach außen anschließend eine in Fig. 3 nach rechts verlaufende
Schrägfläche 59 besitzt.
Im Außenumfang der Kontaktscheibe 47 ist eine Ringnut 48 aus
gebildet, die zur Aufnahme eines Dichtrings 49 dient. Durch
den Dichtring 49 wird sichergestellt, daß in Fig. 1 von rechts
her keine Flüssigkeit zur Kontaktstelle zwischen Schirm 62 und
Steckerendgehäuse 12 eindringen kann. Der Außendurchmesser 65
der Kontaktscheibe 47 ist etwas kleiner als der Innendurch
messer des zweiten Bohrungsabschnitts 42, so daß ein leichtes
Einsetzen möglich ist. Der Innendurchmesser 66 ist mindestens
so groß, daß die Kontaktscheibe 47 ohne weiteres über den
Außenmantel 61 des Kabels 60 geschoben werden kann.
Beim Anschließen des Kabels 60, insbesondere der hier
interessierenden Schirmkontaktierung wird somit die Kontakt
scheibe 47 über den Kabelmantel 61 geschoben, nachdem das
Geflecht 62 im wesentlichen rechtwinklig umgebogen und
entsprechend dem Innendurchmesser des zweiten Bohrungsab
schnittes 42 zugestutzt wurde. Man setzt dann die Kontakt
scheibe 47 in den zweiten Bohrungsabschnitt 42 ein und
darauffolgend dem vorzugsweise aus Gummi bestehenden, an sich
bekannten in Fig. 3 gezeigten Dichtring 52. Auf diesen
Dichtring 52 setzt man dann in an sich bekannter Weise den
ebenfalls an sich bekannten Klemmkäfig 53 mit seinem den
Federarmen 56 entgegengesetzten Ende auf. Daraufhin schraubt
man die an sich bekannte Klemmschraube 54 mit deren
Außengewinde 55 in das Innengewinde 44 ein, so daß die Schräge
67 der Schraube 54 auf die Außenflächen der Federarme 56
aufläuft, so daß diese schließlich in den Mantel 61
eingreifen. Beim Einschrauben wird auch der Dichtring 52 gegen
die konische Fläche 50 gedrückt und die Kontaktscheibe 47 wird
mit der Schirmkontaktfläche 57 zusammen mit dem Schirm 62 fest
gegen die Anschlagfläche 43 gedrückt.
Im folgenden sei die Ausbildung der Arretierungsfeder oder des
Verbindungselements 35 sowie dessen Funktion anhand der
Fig. 8-14 erläutert.
Das Verbindungselement 35 wird aus einem Metallblechstreifen
in großen Stückzahlen hergestellt, wobei sich die in Fig. 8
gezeigte Abwicklung ergibt. Die Verbindungselemente 35 sind
nach den verschiedenen Herstellungsschritten durch
Verbindungsstege 71 an einem Pilotstreifen 70 angeordnet. Sie
werden danach von diesem Pilotstreifen 70 getrennt und
gerollt, d. h. in die in Fig. 12 gezeigte Form gebracht.
Vorzugsweise wird das Verbindungselement 35 direkt auf das
Steckerendgehäuse 12, d. h. in die Nut 26 im Rahmen der
Herstellung des im ganzen kreisförmigen Querschnitts,
aufgebracht.
Das Verbindungselement 35 weist im wesentlichen zwei Arten
von Verbindungsmitteln auf, und zwar (bereits erwähnte)
mechanische Verbindungsmittel ausgebildet als Rastmittel
in der Form von mehreren Sicken 84, 85 und elektrische
Verbindungsmittel in der Form von mehreren Federzungen
(aufgebogene Lappen) 93, 94, 95. Die elektrischen und
mechanischen Verbindungsmittel sind winkelmäßig mit Abstand
zueinander und einander abwechselnd angeordnet. Beispiels
weise sind zwei mechanische Verbindungsmittel (Sicken)
84, 85 und drei elektrische Verbindungsmittel 94, 93,
95 vorgesehen. Die elektrischen Verbindungsmittel in Form von
Federzungen 93, 95 werden durch einen Spalt 99 (vgl. Fig. 12)
aufgeteilt und bilden praktisch was ihre Breite in
Umfangsrichtung angeht nur ein Verbindungsmittel.
Speziell bildet das Verbindungselement 35 drei Abschnitte 90,
91, 92 in denen jeweils eine der Federzungen 94, 93, 95
ausgebildet ist. Praktisch kann man die beiden Federzungen 93
und 95 als eine Federzunge ansehen, die durch den auf die
Herstellung zurückzuführenden Spalt 99 (Fig. 12) in zwei
Federzungen 93, 95, aufgeteilt ist. Sinngemäßes gilt für die
Abschnitte 90, 92. Die freien anderen Enden 100 der Abschnitte
90, 91, 92 liegen an der Anlage - oder Stirnflächen 30 an.
Ferner bildet das Verbindungselement 35 Federarme 82 und 83,
in denen die Sicken 84, 85 ausgeformt sind.
Die Federarme 82, 83 und die Abschnitte 90, 91, 92 werden
durch in Fig. 8 von rechts her verlaufende Schlitze 72, 73, 74
und 75 mit einer Schlitzbreite 81 unter Zurücklassung eines
Kragens 69 gebildet. Begrenzungsschlitze 68 trennen die
verschiedenen am Pilotstreifen befindlichen Arretierungsfedern
35.
In den Abschnitten 90, 91 und 92 bilden weitere Schlitze 76,
77, 78, 79 mit der Schlitzbreite 81 sowie Schlitze 80 mit
praktisch keiner Schlitzbreite die Federzungen 93, 94 und 95,
die aus der Zeichenebene herausgebogen werden und an ihren
Enden, wie in Fig. 11 gezeigt, zur elektrischen Kontaktgabe
leicht abgerundet sind. Diese Federzungen 93, 94, 95
erstrecken sich mit ihren freien Enden nach links, d. h. in
Richtung zu der einen Anlagefläche 96 (Fig. 8, 13) des
Verbindungselements 35 hin. Das Verbindungselement 35 weist
entgegengesetzt zur Anlagefläche 96 die durch die Schlitze 72,
73, 74 und 75 unterbrochene Anlagefläche 97 auf. Die freien
nach rechts in Fig. 8, 13 ragenden Enden 98 der Federarme 82,
83 sind aus der Zeichenebene in Fig. 8 herausgebogen.
Vergleiche dazu auch die Fig. 12 bis 14 (Winkel alpha). Die
freien Enden 98 liegen daher nicht an der Anschlagfläche 30
des Steckerendegehäuses 12 an.
Auf den Federarmen 82, 83 sind die bereits erwähnten Sicken
84, 85 herausgedrückt, und zwar derart, daß sich benachbart zu
den Schlitzen 86, 87 an dem herausgedrückten Teil der Sicke
Rastflächen 88, 89 bilden. Diese Rastflächen 88, 89 können,
wie bereits erwähnt, hinter den Ringanschlag 33 schnappen,
wenn die Verriegelungshülse 13 auf das Steckerendgehäuse 12
aufgeschoben wird. Dadurch wird sichergestellt, daß die
Verriegelungshülse 13 nicht mehr vom Steckerendgehäuse 12
unbeabsichtigt abgezogen werden kann. Die Verriegelungshülse
13 kann aber noch immer gedreht werden. Im dargestellten
Ausführungsbeispiel ist ein axiales Spiel nicht erwünscht,
kann aber bei einer abgewandelten Ausführung vorgesehen sein.
Will man die Verriegelungshülse 13 absichtlich von dem
Steckerendgehäuse 12 abnehmen, 50 muß man nur auf die freien
Enden 98 der radial nach außen gespreizten freien Federarme 82
83 drücken, um so die Verriegelung oder Verbindung zwischen
der ringförmigen Anschlagfläche 33 und den Rastflächen 88, 89
zu lösen. Die Hülse 13 kann dann abgezogen werden.
Zur Fig. 14 sei noch bemerkt, daß es sich hier um eine
schematische stark vergrößerte Darstellung handelt, wobei der
Schnitt, ähnlich wie in Fig. 2 dargestellt ist, der Schnitt
verläuft durch eine Sicke 85, wobei der die Sicke tragende
Federarm 83 radial nach außen schwingt. Man sieht auch noch
den praktisch hinter dem Federarm 83 liegenden Abschnitt 91,
der ja eine Federzunge 94 noch weiter umfangsmäßig nach hinten
versetzt bildet, weshalb diese Federzunge 94 nur gestrichelt
dargestellt ist. Die Federzunge 94 ist einmal in ihrer oberen
oder freien Position dargestellt und zum anderen in ihrer
unteren oder Kontaktposition, wo sie einen ausgezeichneten
elektrischen Kontakt mit der Innenwand 31 der Hülse 13 bildet.
Das Steckerendgehäuse 12, die Verriegelungshülse 13 und die
Kontaktscheibe 47 bestehen vorzugsweise aus Metall.
Der hier gezeigte Anschluß eines Kabels kann auch als
Kabelverschraubung unter entsprechender Abwandlung des
Steckerendgehäuses eingesetzt werden.
Claims (7)
1. Kabelverschraubung mit Schirmanschluß für ein abgeschirmtes,
eine Abschirmung beispielsweise ein Schirmgeflecht aufweisendes
Kabel, wobei folgendes vorgesehen ist:
ein auf das vom Schirm befreite Kabel auf schiebbares Hülsenteil (12),
eine Klemmschraube (54), die auf einen Teil des Kabels aufschiebbar ist, welcher von einem etwa vorhandenen Isoliermantel (61) befreit ist, aber noch die Abschirmung (62) besitzt,
mehrere Bauteile, angeordnet zwischen dem Hülsenteil (12) und der Klemmschraube (54), um beim Einschrauben der Klemmschraube (54) in das Hülsenteil am Kabel mechanisch festgelegt zu sein und um die Abschirmung elektrisch mit dem Hülsenteil zu kontaktieren,
eine Kontaktscheibe (47), die eine zum Hülsenteil (12) hinweisende Schirmkontaktfläche (57) und entgegengesetzt dazu eine Anpreßfläche (50) aufweist, um als Anlage für eine Druckkraft zu dienen, welche die Kontaktscheibe unter Zwischenlage des Schirms gegen den Hülsenteil (12) dann drückt, wenn die Klemmschraube (54) in das Hülsenteil (12) eingeschraubt ist,
eine im Außenumfang der Kontaktscheiben (47) ausgebildet Nut (48), in der eine Dichtung (49) sitzt, welche eine Radialabdichtung gegenüber dem Hülsenteil (12) vorsieht, und ein Dichtring (52) auf dem ein Klemmkäfig (53) sitzt, der seinerseits durch die Klemmschraube (54) beim Einschrauben derselben druckbeaufschlagbar ist.
ein auf das vom Schirm befreite Kabel auf schiebbares Hülsenteil (12),
eine Klemmschraube (54), die auf einen Teil des Kabels aufschiebbar ist, welcher von einem etwa vorhandenen Isoliermantel (61) befreit ist, aber noch die Abschirmung (62) besitzt,
mehrere Bauteile, angeordnet zwischen dem Hülsenteil (12) und der Klemmschraube (54), um beim Einschrauben der Klemmschraube (54) in das Hülsenteil am Kabel mechanisch festgelegt zu sein und um die Abschirmung elektrisch mit dem Hülsenteil zu kontaktieren,
eine Kontaktscheibe (47), die eine zum Hülsenteil (12) hinweisende Schirmkontaktfläche (57) und entgegengesetzt dazu eine Anpreßfläche (50) aufweist, um als Anlage für eine Druckkraft zu dienen, welche die Kontaktscheibe unter Zwischenlage des Schirms gegen den Hülsenteil (12) dann drückt, wenn die Klemmschraube (54) in das Hülsenteil (12) eingeschraubt ist,
eine im Außenumfang der Kontaktscheiben (47) ausgebildet Nut (48), in der eine Dichtung (49) sitzt, welche eine Radialabdichtung gegenüber dem Hülsenteil (12) vorsieht, und ein Dichtring (52) auf dem ein Klemmkäfig (53) sitzt, der seinerseits durch die Klemmschraube (54) beim Einschrauben derselben druckbeaufschlagbar ist.
2. Kabelverschraubung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schirmkontaktfläche (57) eben ausgebildet ist und eine
Breite besitzt, die in etwa der Breite der Anschlagfläche (43)
des Hülseteils (12) entspricht.
3. Kabelverschraubung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schirmkontaktfläche (57) eine
Radialfläche (58) und daran anschließend eine schräg gegenüber
der Radialfläche (58) in Richtung auf die Nut (48) hin
verlaufende Schrägfläche (59) besitzt.
4. Kabelverschraubung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die den Druck der Klemmschraube
aufnehmende Stirnfläche (50) konisch zum Inneren der
Kontaktscheibe (47) hin ausgebildet ist.
5. Kabelverschraubung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnfläche (50) außen eine
Radialfläche (51) aufweist.
6. Kabelverschraubung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmkäfig (53) Federarme (56)
aufweist, die in den Außenmantel des Kabels beim Einschrauben
der Klemmschraube (54) eingreifen und so eine Zugentlastung
bilden.
7. Kontaktscheibe für eine Kabelverschraubung nach einem der
Ansprüche 1 bis 5.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19873730431 DE3730431A1 (de) | 1987-09-10 | 1987-09-10 | Kabelverschraubung mit schirmanschluss |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873730431 DE3730431A1 (de) | 1987-09-10 | 1987-09-10 | Kabelverschraubung mit schirmanschluss |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3730431A1 DE3730431A1 (de) | 1989-03-30 |
| DE3730431C2 true DE3730431C2 (de) | 1993-03-04 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873730431 Granted DE3730431A1 (de) | 1987-09-10 | 1987-09-10 | Kabelverschraubung mit schirmanschluss |
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|---|---|
| DE (1) | DE3730431A1 (de) |
Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
| GB2302618B (en) * | 1995-06-24 | 1998-11-04 | Hawke Cable Glands Ltd | Electric cable termination gland |
| DE202009016477U1 (de) | 2009-11-25 | 2010-06-17 | Hidde, Axel R., Dr. | Elektrische Kontaktierungseinrichtung für Leitung und Abschirmung |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2255785B2 (de) * | 1972-11-14 | 1979-04-12 | Siemens Ag, 1000 Berlin Und 8000 Muenchen | Einrichtung zum Anschluß eines Koaxialkabels |
-
1987
- 1987-09-10 DE DE19873730431 patent/DE3730431A1/de active Granted
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