DE3729094A1 - 2,5-substituierte cyclohexan-1,4-dione und verfahren zu deren herstellung - Google Patents
2,5-substituierte cyclohexan-1,4-dione und verfahren zu deren herstellungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft neue 2,5-substituierte Cyclohexan-1,4-dione,
die wertvolle Ausgangsmaterialien für die Herstellung von Polyestern,
Polyamiden, Polyurethanen, usw. oder für die Synthese von
7,7,8,8-Tetracyanochinodimethan (TCNQ)-Derivaten sind.
TCNQ kommt in der Form gelber Kristalle vor, die bei 293,5 bis
296°C schmelzen. Diese Verbindung kann ein Elektron unter Bildung
eines stabilen Anionradikals aufnehmen und ihre Derivate
zeigen sehr geringe Werte für den elektrischen Widerstand. Diese
Verbindungen werden durch Reduktion mit Thiophenol, Mercaptoessigsäure,
Jodwasserstoff oder dergleichen in Phenylendimalonitril
umgewandelt, und letzteres wird durch Oxidation mit N-
Bromsuccinimid erneut in TCNQ umgewandelt. Unter den Anwendungsgebieten
von TCNQ finden sich chemische Kondensatoren.
Somit ist TCNQ, obwohl es sich um eine organische Verbindung
handelt, elektrisch leitfähig.
Es besteht das Bedürfnis, weitere
im Grundgerüst TCNQ-ähnliche Verbindungen für die Forschung und
Entwicklung organisch leitfähiger Substanzen sowie für ihren
gewerblichen Gebrauch bereitzustellen.
Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung einer neuen Verbindung,
die geeignet ist zur Synthese verschiedener TCNQ-Derivate,
die als organische Halbleiter vielversprechend sind.
Die erfindungsgemäße Verbindung hat folgende Formel und es handelt
sich dabei um eine neue Verbindung, die bisher in der Literatur
nicht beschrieben wurde:
worin R1 und R2 jeweils Wasserstoff oder Methyl sind; X die
Bedeutung von -COOR3 (worin R3 Wasserstoff oder C1-4Alkyl ist),
-CONR4R5 (worin R4 und R5 jeweils Wasserstoff oder C1-4Alkyl
sind) oder -CN hat.
Beispiele für Verbindungen der vorstehenden allgemeinen Formel
umfassen unter anderem:
2,5-Bis(2-carboxyethyl)-cyclohexan-1,4-dion
2,5-Bis[2-(methoxycarbonyl)-ethyl]-cyclohexan-1,4-dion
2,5-Bis[2-(ethoxycarbonyl)-ethyl]-cyclohexan-1,4-dion
2,5-Bis[2-(butoxycarbonyl)-ethyl]-cyclohexan-1,4-dion
2,5-Bis(2-carboxypropyl)-cyclohexan-1,4-dion
2,5-Bis[2-(methoxycarbonyl)-propyl]-cyclohexan-1,4-dion
2,5-Bis[2-(ethoxycarbonyl)-propyl]-cyclohexan-1,4-dion
2,5-Bis[2-(propoxycarbonyl)-propyl]-cyclohexan-1,4-dion
2,5-Bis[2-(hexyloxycarbonyl)-propyl]-cyclohexan-1,4-dion
2,5-Bis(1-methyl-2-carboxyethyl)-cyclohexan-1,4-dion
2,5-Bis[1-methyl-2-(methoxycarbonyl)-ethyl]-cyclohexan-1,4-dion
2,5-Bis[1-methyl-2-(ethoxycarbonyl)-ethyl]-cyclohexan-1,4don
2,5-Bis[1-methyl-2-(iso-butyloxycarbonyl)-ethyl]-cyclohexan-1,4-dion
2,5-Bis(2-cyanoethyl)-cyclohexan-1,4-dion
2,5-Bis(2-cyanopropyl-cyclohexan-1,4-dion
2,5-Bis[2-dimethylcarbamoyl)-ethyl]-cyclohexan-1,4-dion
2,5-Bis[2-(diethylcarbamoyl)-ethyl]-cyclohexan-1,4-dion
2,5-Bis[2-(dimethylcarbamoyl)-propyl]-cyclohexan-1,4-dion
2,5-Bis[1-methyl-2-(dimethylcarbamoyl)-ethyl]-cyclohexan-1,4-dion.
2,5-Bis(2-carboxyethyl)-cyclohexan-1,4-dion
2,5-Bis[2-(methoxycarbonyl)-ethyl]-cyclohexan-1,4-dion
2,5-Bis[2-(ethoxycarbonyl)-ethyl]-cyclohexan-1,4-dion
2,5-Bis[2-(butoxycarbonyl)-ethyl]-cyclohexan-1,4-dion
2,5-Bis(2-carboxypropyl)-cyclohexan-1,4-dion
2,5-Bis[2-(methoxycarbonyl)-propyl]-cyclohexan-1,4-dion
2,5-Bis[2-(ethoxycarbonyl)-propyl]-cyclohexan-1,4-dion
2,5-Bis[2-(propoxycarbonyl)-propyl]-cyclohexan-1,4-dion
2,5-Bis[2-(hexyloxycarbonyl)-propyl]-cyclohexan-1,4-dion
2,5-Bis(1-methyl-2-carboxyethyl)-cyclohexan-1,4-dion
2,5-Bis[1-methyl-2-(methoxycarbonyl)-ethyl]-cyclohexan-1,4-dion
2,5-Bis[1-methyl-2-(ethoxycarbonyl)-ethyl]-cyclohexan-1,4don
2,5-Bis[1-methyl-2-(iso-butyloxycarbonyl)-ethyl]-cyclohexan-1,4-dion
2,5-Bis(2-cyanoethyl)-cyclohexan-1,4-dion
2,5-Bis(2-cyanopropyl-cyclohexan-1,4-dion
2,5-Bis[2-dimethylcarbamoyl)-ethyl]-cyclohexan-1,4-dion
2,5-Bis[2-(diethylcarbamoyl)-ethyl]-cyclohexan-1,4-dion
2,5-Bis[2-(dimethylcarbamoyl)-propyl]-cyclohexan-1,4-dion
2,5-Bis[1-methyl-2-(dimethylcarbamoyl)-ethyl]-cyclohexan-1,4-dion.
Die vorstehende erfindungsgemäße Verbindung bzw. die als Beispiele
dargestellten Verbindungen können hergestellt werden durch Reaktion
von Cyclohexan-1,4-dion mit Pyrrolidin und weitere Reaktion
des Reaktionsprodukts mit einer ungesättigten Verbindung der
allgemeinen Formel CHR1 = CR2 · X (worin R1, R2 und X wie vorstehend
definiert sind).
Das vorstehende Herstellungsverfahren kann wie folgt dargestellt
werden:
Als erste Stufe des Reaktionsverfahrens wird Cyclohexan-1,4-dion
mit Pyrrolidin unter Bildung eines Dienamins umgesetzt.
Das Lösungsmittel kann beispielsweise Benzol, Toluol oder Xylol
sein.
Vorzugsweise wird die Reaktion unter Rückfluß durchgeführt, wobei
das als Nebenprodukt gebildete Wasser konstant entfernt wird.
Diese Reaktion erfordert zwar nicht die Anwendung eines Katalysators,
jedoch kann, falls gewünscht, p-Toluolsulfonsäure oder dergleichen
eingesetzt werden.
Zur Verbindung der Oxidation des Dienaminprodukts ist es vorteilhaft,
die Reaktion in einer Atmosphäre von Stickstoffgas
durchzuführen.
Die Pyrrolidinmenge wird aus dem Bereich von 2 bis 4 Mol pro Mol
Cyclohexan-1,4-dion gewählt. Die Reaktionszeit liegt vorzugsweise
im Bereich von 1 bis 3 Stunden.
Nach der Reaktion werden das Lösungsmittel und überschüssiges
Pyrrolidin aus dem Reaktionsgemisch entfernt und das Dienaminprodukt
wird mit der ungesättigten Verbindung umgesetzt.
Das Lösungsmittel für diese Reaktion kann beispielsweise Dioxan,
Dimethylformamid, Ethanol, Methanol, Acetonitril oder dergleichen
sein.
Die ungesättigte Verbindung wird in einem Verhältnis von 2 bis
4 Molen pro Mol Cyclohexan-1,4-dion verwendet.
Diese Reaktion wird unter Rückfluß während etwa 3 bis 24 Stunden
durchgeführt und nach dem Zusatz von etwa 2 Mol-Äquivalenten Wasser,
bezogen auf Cyclohexan-1,4-dion, wird die Reaktion weiter
unter Rückfluß während etwa 1 bis 2 Stunden zur Hydrolyse durchgeführt,
um die erwünschte Verbindung zu ergeben.
Nach Beendigung der Reaktion werden das Lösungsmittel und Überreste
des Ausgangsmaterials aus dem Reaktionsgemisch entfernt,
wonach eine Lösungsmittelextraktion der gewünschten Verbindung
erfolgt. Das Lösungsmittel wird abdestilliert und der Rückstand
des Extrakts wird in üblicher Weise zur Isolierung der gewünschten
Verbindung gereinigt.
Die erfindungsgemäß verwendete ungesättigte Verbindung weist die
allgemeine Formel CHR1 = CR2 · X auf und umfaßt Beispiele wie Acrylsäure,
Methylacrylat, Ethylacrylat, Methacrylsäure, Methylmethacrylat,
Ethylmethacrylat, Krotonsäure, Methylkrotonat, Ethylkrotonat,
Acrylnitril, Methacrylnitril, N,N-Dimethylacrylamid,
usw.
Wenn die Substituentengruppe an der Produktverbindung frei von
(X = COOH) ist, so ist es gewerblich günstiger, einen ungesättigten
Ester zu verwenden, um ein Veresterungsprodukt zu bilden, und es
dann zu hydrolysieren, statt die entsprechende ungesättigte Säure
als Ausgangsmaterial zu verwenden.
Die resultierende Verbindung ist eine neue Verbindung, die bisher
in der Literatur nicht beschrieben wurde, und ist wertvoll
als Ausgangsmaterial beispielsweise für Polyester, Polyamide
und Polyurethane, usw., sowie für Tetracyanochinodimethan-Derivate.
Die folgenden Beispiele dienen zur weiteren Erläuterung der Erfindung.
Ein Gemisch von 112 g (1,0 Mol) Cyclohexan-1,4-dion, 213 g (3,0 Mol)
Pyrrolidin und 450 ml Toluol wurde unter Rückfluß in einem Stickstoffgasstrom
umgesetzt, wobei das Nebenprodukt Wasser entfernt
wurde. Nach 2,5-stündiger Reaktion wurden Toluol und verbleibendes
Pyrrolidin entfernt und 400 ml Dioxan und 258 g (3,0 Mol)
Methylacrylat wurden zugesetzt.
Die Reaktion wurde unter Rückfluß 3,5 Stunden lang durchgeführt
und am Ende dieser Zeit wurden 100 ml Wasser zugesetzt. Die Reaktion
wurde weiter unter Rückfluß während 1 Stunde fortgesetzt.
Nach beendeter Reaktion wurde das Reaktionsgemisch abgekühlt und
verbleibendes Methylacrylat und Dioxan wurden entfernt. Anschliessend
wurde nach Zusatz von 500 ml Wasser das Gemisch mit Chloroform
extrahiert.
Die Chloroformschicht wurde mit 10% HCl und anschließend mit
Wasser gewaschen, worauf über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet
wurde. Der Extrakt wurde dann zur Entfernung des Lösungsmittels
destilliert, wobei man 207 g Kristalle erhielt.
Durch Umkristallisieren aus Ether-Methanol erhielt man farblose
Nadeln. Die analytischen Daten sind im folgenden angegeben:
Chemische Struktur:
Schmelzpunkt: 111-112°C
IR (KBr) ν: 1740, 1710, 1195, 1175 cm-1
NMR (CDCl3) δ: 3,72 (s, 6H), 1,3-3,0 (m, 14H) ppm
MS: M⁺ 284
IR (KBr) ν: 1740, 1710, 1195, 1175 cm-1
NMR (CDCl3) δ: 3,72 (s, 6H), 1,3-3,0 (m, 14H) ppm
MS: M⁺ 284
Ein Gemisch von 11,2 g (0,1 Mol) Cyclohexan-1,4-dion, 21,3 g
(0,3 Mol) Pyrrolidin und 45 ml Toluol wurde 3 Stunden in einem
Stickstoffgasstrom unter Rückfluß behandelt, wobei das Nebenprodukt
Wasser konstant entfernt wurde.
Nachdem Toluol und verbleibendes Pyrrolidin entfernt worden waren,
wurden 50 ml Dioxan und 15,9 g (0,3 Mol) Acrylnitril zugesetzt
und die Reaktion wurde 12 Stunden unter Rückfluß durchgeführt.
Anschließend wurden 5 ml Wasser zugesetzt und die Reaktion wurde
weiter unter Rückfluß 1 Stunden lang durchgeführt.
Nach beendeter Reaktion wurde das Reaktionsgemisch in gleicher
Weise wie in Beispiel 1 aufgearbeitet, wobei man 10,9 g Kristalle
erhielt. Durch Umkristallisieren aus Methanol erhielt man
farblose Kristalle. Die analytischen Daten sind im folgenden
aufgeführt:
Chemische Struktur:
Schmelzpunkt: 147,8°C
IR (KBr) ν: 2250, 1710, 1440, 1115 cm*1
1H-NMR (DMSO-d6) δ: 1,2-3,3 (m, 14H) ppm
13C-NMR (DMSO-d6) δ: 206,9, 120,0, 45,2, 42,8, 25,1, 13,8 ppm
MS: M⁺ 218
IR (KBr) ν: 2250, 1710, 1440, 1115 cm*1
1H-NMR (DMSO-d6) δ: 1,2-3,3 (m, 14H) ppm
13C-NMR (DMSO-d6) δ: 206,9, 120,0, 45,2, 42,8, 25,1, 13,8 ppm
MS: M⁺ 218
Unter Verwendung von Cyclohexan-1,4-dion, Pyrrolidin und Methylmethacrylat
(30,0 g, 0,3 Mol) wurde die Verfahrensweise des Beispiels
2 wiederholt, wobei jedoch Benzol anstelle von Toluol und
Ethanol anstelle von Dioxan verwendet wurden und man 14,8 g eines
Öls erhielt. Unter Verwendung eines Kugel-Vakuumdestillators wurde
das Öl bei einer Ofentemperatur von 190-210°C (1,33-1,596
mbar bzw. 1,0-1,2 mmHg) behandelt, wobei man ein farbloses viskoses
Öl erhielt.
Die analytischen Daten sind im folgenden aufgeführt:
Chemische Struktur:
IR (Ge) ν: 2900, 1725, 1435, 1165 cm-1
NMR (CDCl3) δ: 3,63 (s, 6H), 3,1-1,7 (m, 12H), 1,17 (d, 6H) ppm
MS: M⁺ 312
NMR (CDCl3) δ: 3,63 (s, 6H), 3,1-1,7 (m, 12H), 1,17 (d, 6H) ppm
MS: M⁺ 312
Die Verfahrensweise des Beispiels 3 wurde wiederholt, wobei jedoch
30,0 g (0,3 Mol) Methylkrotonat anstelle von Methylmethacrylat
verwendet wurden und man 12,9 g eines Öls erhielt. Dieses Öl
wurde in einem Kugeldestillator bei einer Ofentemperatur von
180. 190°C (1,463-1862 mbar bzw. 1,1-1,4 mmHg) unter Bildung
eines viskosen Öls behandelt.
Die analytischen Daten sind im folgenden aufgeführt:
Chemische Struktur:
IR (Ge) ν: 2960, 1735, 1715, 1440, 1170 cm-1
NMR (CDCl3) δ: 3,64 (s, 6H), 3,1-1,7 (m, 12H), 0,90 (d, 6H) ppm
MS: M⁺ 312
NMR (CDCl3) δ: 3,64 (s, 6H), 3,1-1,7 (m, 12H), 0,90 (d, 6H) ppm
MS: M⁺ 312
Im einem wäßrigen Medium wurden unter Anwesenheit von Schwefelsäure
als Katalysator 3,0 g des in Beispiel 4 erhaltenen Öls
unter Rückfluß 8 Stunden lang hydrolysiert. Das Verfahren ergab
2,4 g Kristalle.
Die analytischen Daten sind im folgenden aufgeführt.
Chemische Struktur:
Schmelzpunkt: 177-178°C
IR (KBR) ν: 2500-3500, 1715, 1415, 1295 cm-1
NMR (DMSO-d6) δ: 11,97 (s, 2H), 3,1-1,6 (m, 12H) 0,76 (d, 6H) ppm
MS: M⁺ 284
IR (KBR) ν: 2500-3500, 1715, 1415, 1295 cm-1
NMR (DMSO-d6) δ: 11,97 (s, 2H), 3,1-1,6 (m, 12H) 0,76 (d, 6H) ppm
MS: M⁺ 284
Ein Gemisch von 11,2 g (0,1 Mol) Cyclohexan-1,4-dion, 21,3 g
(0,3 Mol) Pyrrolidin und 50 ml Toluol wurde in einem Stickstoffgasstrom
unter Rückfluß behandelt, wobei das Nebenprodukt Wasser
konstant entfernt wurde. Nach 1,5-stündiger Reaktion wurden das
Toluol und verbleibendes Pyrrolidin entfernt und 50 ml Dioxan
und 30,0 g (0,3 Mol) Ethylacrylat wurden zugesetzt.
Die Reaktion wurde unter Rückfluß 3,5 Stunden lang durchgeführt.
Anschließend wurde, nach Zusatz von 10 ml Wasser, die Reaktion
unter Rückfluß eine weitere Stunde lang fortgesetzt. Nach beendeter
Reaktion wurde das Reaktionsgemisch gekühlt und das verbleibende
Ethylacrylat und Dioxan wurden entfernt. Anschließend wurden
100 ml Wasser zugesetzt und das Gemisch wurde mit Ether extrahiert.
Die Etherschicht wurde mit 10% HCl gewaschen und über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet. Schließlich wurde der Extrakt
zur Entfernung des Ethers destilliert. Die vorstehende Verfahrensweise
ergab 19,6 g Kristalle.
Chemische Sturktur:
Schmelzpunkt: 81-82°C
IR (KBr) ν: 1735, 1710, 1200 cm-1
NMR (CDCl3) δ: 4,8 (q, 4H) 1,3-3,1 (m, 14H) 1,23 (t, 6H) ppm
MS: M⁺ 312
IR (KBr) ν: 1735, 1710, 1200 cm-1
NMR (CDCl3) δ: 4,8 (q, 4H) 1,3-3,1 (m, 14H) 1,23 (t, 6H) ppm
MS: M⁺ 312
Die Verfahrensweise des Beispiels 1 wurde wiederholt, wobei jedoch
297 g (3,0 Mol) N,N-Dimethylacrylamid anstatt des Methylacrylats
verwendet wurden und man 72,4 g Kristalle erhielt.
Durch Umkristallisieren aus Methanol-Aceton erhielt man farblose
Kristalle. Die analytischen Daten sind im folgenden aufgeführt.
Chemische Struktur:
Schmelzpunkt: 157-158°C
IR (KBr) ν: 3050-2800, 1705, 1640, 1500, 1420, 1395,
1340, 1265, 1145 cm-1
NMR (CDCl3) δ: 3,03 (s, 6H), 2,95 (s, 6H), 3,2-1,5 (m, 14H) ppm
MS: M⁺ 310
IR (KBr) ν: 3050-2800, 1705, 1640, 1500, 1420, 1395,
1340, 1265, 1145 cm-1
NMR (CDCl3) δ: 3,03 (s, 6H), 2,95 (s, 6H), 3,2-1,5 (m, 14H) ppm
MS: M⁺ 310
Claims (9)
1. 2,5-Substituiertes Cyclohexan-1,4-dion der allgemeinen Formel
worin R1 und R2 jeweils Wasserstoff oder Methyl sind; X die Bedeutung
von -COOR3, worin R3 = H oder C1-4Alkyl, -CONR4R5, worin R4 und R5
jeweils Wasserstoff oder C1-4Alkyl sind, oder -CN, hat.
2. 2,5-Bis[2-(methoxycarbonyl)-ethyl]-cyclohexan-1,4-dion.
3. 2,5-Bis[2-(methoxycarbonyl)-propyl]-cyclohexan-1,4-dion.
4. 2,5-Bis[2-(ethoxycarbonyl)-ethyl]-cyclohexan-1,4-dion.
5. 2,5-Bis[1-methyl-2-(methoxycarbonyl)-ethyl]-cyclohexan-1,4-dion.
6. 2,5-Bis(1-methyl-2-carboxyethyl)-cyclohexan-1,4-dion.
7. 2,5-Bis(2-cyanoethyl)-cyclohexan-1,4-dion.
8. 2,5-Bis[2-(dimethylcarbamoyl)-ethyl]-cyclohexan-1,4-dion.
9. Verfahren zur Herstellung eines 2,5-substituierten Cyclohexan-
1,4-dions der allgemeinen Formel
worin R1 und R2 jeweils Wasserstoff oder Methyl sind und X
die Bedeutung von -COOR3, worin R3 = H oder C1-4Alkyl, -COOR4R5,
worin R4 und R5 jeweils Wasserstoff oder C1-4Alkyl sind, oder
-CN hat, dadurch gekennzeichnet, daß man
Cyclohexan-1,4-dion mit Pyrrolidin umsetzt und anschließend das
Reaktionsprodukt mit einer ungesättigten Verbindung der Formel
CHR1 = CR2 ·X, worin R1 und R2 jeweils Wasserstoff oder Methyl
sind und X die Bedeutung von -COOR3, worin R3 = H oder C1-4Alkyl,
-CONR4R5, worin R4 und R5 jeweils Wasserstoff oder C1-4Alkyl
sind, oder -CN, hat.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP61208276A JPS6363637A (ja) | 1986-09-03 | 1986-09-03 | 2,5−置換−シクロヘキサン−1,4−ジオン及びその製法 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3729094A1 true DE3729094A1 (de) | 1988-03-10 |
| DE3729094C2 DE3729094C2 (de) | 1990-09-06 |
Family
ID=16553555
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873729094 Granted DE3729094A1 (de) | 1986-09-03 | 1987-09-01 | 2,5-substituierte cyclohexan-1,4-dione und verfahren zu deren herstellung |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4788315A (de) |
| JP (1) | JPS6363637A (de) |
| DE (1) | DE3729094A1 (de) |
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|---|---|---|---|---|
| US5145973A (en) * | 1991-09-30 | 1992-09-08 | Union Carbide Chemicals & Plastics Technology Corporation | Oxa-Bicyclic polyfunctional compounds and preparation thereof |
| US5206393A (en) * | 1991-09-30 | 1993-04-27 | Union Carbide Chemicals & Plastics Technology Corporation | Oxa-bicyclic polyfunctional compounds and preparation thereof |
| US6247514B1 (en) * | 1994-12-20 | 2001-06-19 | The Goodyear Tire & Rubber Company | Tires with high strength reinforcement |
| US8263094B2 (en) * | 2008-09-23 | 2012-09-11 | Eastman Chemical Company | Esters of 4,5-disubstituted-oxy-2-methyl-3,6-dioxo-cyclohexa-1,4-dienyl alkyl acids and preparation thereof |
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| DE3607275A1 (de) * | 1985-03-05 | 1986-09-18 | Nippon Gosei Kagaku Kogyo K.K., Osaka | Cyclohexan-2,5-dion-1,4-ylen-bis (-3-propionsaeure) und derivate, sowie ein verfahren zu deren herstellung und deren verwendung |
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| JPS6226260A (ja) * | 1985-07-27 | 1987-02-04 | Nippon Synthetic Chem Ind Co Ltd:The | 7,7,8,8−テトラシアノキノジメタン−2,5−イレン−(3−プロピオン酸)類およびその製造法 |
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- 1986-09-03 JP JP61208276A patent/JPS6363637A/ja active Pending
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1987
- 1987-09-01 US US07/091,691 patent/US4788315A/en not_active Expired - Lifetime
- 1987-09-01 DE DE19873729094 patent/DE3729094A1/de active Granted
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3607275A1 (de) * | 1985-03-05 | 1986-09-18 | Nippon Gosei Kagaku Kogyo K.K., Osaka | Cyclohexan-2,5-dion-1,4-ylen-bis (-3-propionsaeure) und derivate, sowie ein verfahren zu deren herstellung und deren verwendung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US4788315A (en) | 1988-11-29 |
| JPS6363637A (ja) | 1988-03-22 |
| DE3729094C2 (de) | 1990-09-06 |
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