DE3725539A1 - Strickverfahren zur ausbildung eines polsterbezuges fuer einen automobilsitz - Google Patents
Strickverfahren zur ausbildung eines polsterbezuges fuer einen automobilsitzInfo
- Publication number
- DE3725539A1 DE3725539A1 DE19873725539 DE3725539A DE3725539A1 DE 3725539 A1 DE3725539 A1 DE 3725539A1 DE 19873725539 DE19873725539 DE 19873725539 DE 3725539 A DE3725539 A DE 3725539A DE 3725539 A1 DE3725539 A1 DE 3725539A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- knitting
- section
- seat
- seat center
- flat
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 claims abstract description 28
- 238000009940 knitting Methods 0.000 claims description 93
- 239000006260 foam Substances 0.000 claims description 15
- 210000002268 wool Anatomy 0.000 claims description 11
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 claims description 4
- 239000000463 material Substances 0.000 abstract description 5
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 6
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 6
- 206010021118 Hypotonia Diseases 0.000 description 4
- 208000017561 flaccidity Diseases 0.000 description 4
- 230000000750 progressive effect Effects 0.000 description 4
- 230000037303 wrinkles Effects 0.000 description 4
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 3
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 2
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 2
- JOYRKODLDBILNP-UHFFFAOYSA-N Ethyl urethane Chemical compound CCOC(N)=O JOYRKODLDBILNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 1
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 239000011347 resin Substances 0.000 description 1
- 229920005989 resin Polymers 0.000 description 1
- 239000007858 starting material Substances 0.000 description 1
- 239000002759 woven fabric Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B1/00—Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
- D04B1/10—Patterned fabrics or articles
- D04B1/102—Patterned fabrics or articles with stitch pattern
- D04B1/108—Gussets, e.g. pouches or heel or toe portions
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B1/00—Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
- D04B1/22—Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D10—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
- D10B—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
- D10B2403/00—Details of fabric structure established in the fabric forming process
- D10B2403/03—Shape features
- D10B2403/033—Three dimensional fabric, e.g. forming or comprising cavities in or protrusions from the basic planar configuration, or deviations from the cylindrical shape as generally imposed by the fabric forming process
- D10B2403/0332—Three dimensional fabric, e.g. forming or comprising cavities in or protrusions from the basic planar configuration, or deviations from the cylindrical shape as generally imposed by the fabric forming process with gussets folding into three dimensional shape, e.g. seat covers
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D10—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
- D10B—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
- D10B2505/00—Industrial
- D10B2505/08—Upholstery, mattresses
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Knitting Of Fabric (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Strickverfahren zur
Ausbildung eines Polsterbezuges, der verwandt wird mit einem
Sitz für Fahrzeuge, einschließlich eines solchen für Auto
mobile oder eines Möbelsitzes, und betrifft insbesondere ein
Strickverfahren zur Ausbildung eines Polsterbezuges in einer
Form, die übereinstimmt mit der äußeren Form des Schaumpolster
teils, ohne daß Falten oder Schlaffheit darin auftreten, ins
besondere in den konvex gebogenen Eckabschnitten.
Bei den verschiedenen Sitzformen war es eine Schwierigkeit,
einen Sitzbezug auszubilden, der ein Polsterteil bedeckt,
das an seinen seitlichen Wänden konvex gebogene Ecken aufweist.
Um diese Art von Sitzbezügen auszubilden, hat bisher ein Her
steller unvorbehandeltes Material gewobenen Stoffs oder syn
thetischen Harzes in verschiedene Stücke vorbestimmter Form,
wie einen Sitzmittelabschnitt, einen periphären Abschnitt, der
den Sitzmittelabschnitt umgibt, und einen Seitenabschnitt in
Übereinstimmung mit der Form des Sitzkörpers geschnitten und
sie dann zusammengenäht, um eine taschenartige Form eines Sitz
bezuges auszubilden, die später über das Polsterteil gezogen wird.
Ein solcher Schneidprozeß birgt jedoch in sich, daß eine Viel
zahl von Verschnitteilen weggeworfen werden müssen, woraus
wirtschaftliche Probleme resultieren.
Es wurden bereits viele Versuche gemacht, die obengenannten
Probleme zu beseitigen, wobei die nachstehend beschriebenen
Verfahren einige Beispiele darstellen, die jedes für sich Nach
teile beinhalten.
Wie in der japanischen Offenlegungsschrift Nr. 58-68 200 offenbart,
wird ein zylindrisches Strickverfahren vorgeschlagen, um eine
integrale taschenartige Form eines Sitzbezuges in Übereinstimmung
mit der äußeren Kontur eines Polsterteiles so auszubilden, daß
die vorstehend beschriebenen Schneideschritte vermieden werden.
Jedoch erlaubt das zylindrische Strickverfahren selbst lediglich
eine zylindrische Form von Sitzbezügen ohne jegliche Variations
möglichkeiten in der Form,und macht es demzufolge schwer, zum
einen den Sitzmittelabschnitt integral mit den Pheriphärteilen durch
Stricken auszubilden und zum anderen einen unebenen Abschnitt her
zustellen, der dem des Polsterteils entspricht. Des weiteren kann
ein solches Verfahren kein gleichförmiges Stricken mit gleich
förmigen Stichen sowohl für Flächen als auch für konvex
gebogene Teile des Polsters in gestricktem Zustand und mit
gleichförmigen Stichen liefern.
Die US-PS 23 66 833 schlägt einen Überzug für Möbel vor, der durch
Stricken eines einheitlichen Überzuges hergestellt wird, der so
ausgelegt ist, daß seine relevanten Teile zusammengenäht werden
können, um eine vorbestimmte Form eines Überzuges auszuformen,
die mit der äußeren Kontur des Sitzes übereinstimmt. Sicherlich
liegt ein Vorteil darin, daß die vorgenannten Nachteile des her
kömmlichen Verfahrens ausgeschaltet werden, aber ein solcher Be
zug wird nicht durch Stricken einer integralen taschenförmigen
Konfiguration hergestellt, was die Schwierigkeiten beim einfachen,
schnellen Überziehen des Überzugs über das Schaumpolsterteil er
höht, insbesondere dann, wenn das Polster konvex gebogene Ecken
aufweist und ohne Schlaffheiten aufgebracht werden soll.
Wir, die Erfinder der vorliegenden Erfindung, haben früher einen
dreidimensionalen Polsterüberzug hergestellt, indem wir eine
Flächenstrickmaschine benutzten (beispielsweise eine seitlich
strickende Maschine), die zu einfachen Variationen des Strick
werks, der Stiche, der Farbe, des Musters usw. in den ver
schiedenen auszuformenden Abschnitten des Materials in der Lage
war. In Übereinstimmung mit dieser ersten Erfindung wurde der
Mittelabschnitt, der periphäre Abschnitt und die Seitenabschnitte,
die die Hauptteile des Überzuges darstellen, auf der selben flachen
Ebene ausgebildet und entsprechend durch die Flächenstrickmaschine
in integraler Art und Weise geformt. Dann, wenn verbindende Ab
schnitte zwischen den gegenüberliegenden Kanten dieser drei Ab
schnitte festgelegt werden, werden die verbindenden Abschnitte
miteinander integral verbunden, um den dreidimensionalen Über
zug zu bilden. Auf diese Art und Weise wird der resultierende
Überzug eng anliegend über das kompliziert geformte Polsterteil
so gespannt, daß jeder der relevanten Abschnitte des Überzuges
die unebenen Oberflächen des Polsterteiles tatsächlich bedeckt.
Jedoch werden die Seitenabschnitte des Überzuges in solcherlei
Ausbildungsschritten so miteinander verbunden, daß sie eine
zylindrische Form annehmen, mit dem Ergebnis, daß ein Hersteller
eine aus langer Erfahrung resultierende Geschicklichkeit be
nötigt, um die Seitenabschnitte miteinander in Übereinstimmung
mit den konvex gebogenen Ecken des Polsterteiles zu verbinden,
wobei er darauf achten muß, daß keine Falten oder Schlaffheiten
in dem Überzug entstehen. Überdies ist ein Schritt zum Mitein
anderverbinden der Seitenabschnitte erforderlich, was erhöhten
Arbeits- und Kostenaufwand beinhaltet.
In Anbetracht der Eindämmung der vorstehend genannten Nachteile
liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Strickverfahren
unter Verwendung einer Strickmaschine zum Herstellen eines Pol
sterbezuges zu liefern, der mit der unebenen äußeren Konfigura
tion eines Polsterteils übereinstimmt, wobei keine Falten und
Schlaffheiten in dem Überzug, der über das Polsterteil gespannt
wird, entstehen.
In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung wird die
vorstehend beschriebene Aufgabe auf der Basis folgender Schritte
gelöst:
erstens, Stricken eines Wollfadens von einem Startende mit Hilfe einer Flächenstrickmaschine in einer Richtung, wodurch ein erster Seitenabschnitt des Polsterbezuges ausgebildet wird und Fort setzen des Strickens des Wollfadens in solch einer Weise, daß die Anzahl der Stiche allmählich abnimmt und beide Seitenendabschnitte des so gestrickten ersten Seitenabschnitts jeweils einen konkav gebogenen Verlauf nehmen;
zweitens, nachdem ein solcher erster Seitenabschnitt ausgebildet worden ist, weiteres Fortsetzen des Strickens des Wollfadens so, daß die Anzahl der Stiche allmählich in einer Richtung zu nimmt, wo der Sitzmittelabschnitt des Polsterbezuges ausgebildet werden soll, so daß der Sitzmittelabschnitt und zweite Seiten abschnitte integral damit in solch einer Weise ausgebildet werden, als wenn diese zweiten Seitenabschnitte Endabschnitte mit konvexer Kurvenführung in einer verflechtbaren Relation mit den vorgenannten konkav gebogenen Seitenendabschnitten der ersten Seitenabschnitte hätten, während zur gleichen Zeit die zweiten Seitenabschnitte mit den ersten Seitenabschnitten verbunden werden;
weiteres Fortführen des Strickens des Wollfadens in gerader Rich tung und danach Stricken des Wollfadens so, daß die Stiche all mählich reduziert werden und so die zweiten Seitenabschnitte weitere Endabschnitte von konvexer Kurvenführung in einer Richtung aufweisen, wo ein dritter Seitenabschnitt ausgebildet werden soll; und
schließlich Ausbilden des dritten Seitenabschnitts in solch einer Art und Weise, als wenn dessen beiden Seitenendabschnitte in konkav gebogener Form in verflechtbarer Relation mit dem anderen konvex gebogenen Endabschnitten der zweiten Seitenabschnitte ausge bildet wären,während zur selben Zeit der dritte Seitenabschnitt mit den zweiten Seitenabschnitten verbunden wird.
erstens, Stricken eines Wollfadens von einem Startende mit Hilfe einer Flächenstrickmaschine in einer Richtung, wodurch ein erster Seitenabschnitt des Polsterbezuges ausgebildet wird und Fort setzen des Strickens des Wollfadens in solch einer Weise, daß die Anzahl der Stiche allmählich abnimmt und beide Seitenendabschnitte des so gestrickten ersten Seitenabschnitts jeweils einen konkav gebogenen Verlauf nehmen;
zweitens, nachdem ein solcher erster Seitenabschnitt ausgebildet worden ist, weiteres Fortsetzen des Strickens des Wollfadens so, daß die Anzahl der Stiche allmählich in einer Richtung zu nimmt, wo der Sitzmittelabschnitt des Polsterbezuges ausgebildet werden soll, so daß der Sitzmittelabschnitt und zweite Seiten abschnitte integral damit in solch einer Weise ausgebildet werden, als wenn diese zweiten Seitenabschnitte Endabschnitte mit konvexer Kurvenführung in einer verflechtbaren Relation mit den vorgenannten konkav gebogenen Seitenendabschnitten der ersten Seitenabschnitte hätten, während zur gleichen Zeit die zweiten Seitenabschnitte mit den ersten Seitenabschnitten verbunden werden;
weiteres Fortführen des Strickens des Wollfadens in gerader Rich tung und danach Stricken des Wollfadens so, daß die Stiche all mählich reduziert werden und so die zweiten Seitenabschnitte weitere Endabschnitte von konvexer Kurvenführung in einer Richtung aufweisen, wo ein dritter Seitenabschnitt ausgebildet werden soll; und
schließlich Ausbilden des dritten Seitenabschnitts in solch einer Art und Weise, als wenn dessen beiden Seitenendabschnitte in konkav gebogener Form in verflechtbarer Relation mit dem anderen konvex gebogenen Endabschnitten der zweiten Seitenabschnitte ausge bildet wären,während zur selben Zeit der dritte Seitenabschnitt mit den zweiten Seitenabschnitten verbunden wird.
Das Ergebnis davon ist, daß die gesamten Seitenteile des Polster
überzuges, die mit dem vorliegenden Verfahren hergestellt werden,
integral ausgebildet werden, um eine zylindrische Form mit dem
Sitzmittelabschnitt darzustellen, der darauf integral ausgebildet
ist, und es ist möglich, den Sitzüberzug über ein Polsterteil
ohne Falten und Schlaffheiten zu spannen, die an den konvex ge
bogenen Abschnitten des Polsterteils auftreten könnten.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
den Ansprüchen und aus der nachstehenden Beschreibung, in der
ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung
anhand von Zeichnungen erläutert werden wird. Dabei zeigt:
Fig. 1 eine teilweise ausgeschnittene perspektivische
Ansicht eines Polsterbezuges nach der Erfindung
in dem Zustand, in dem der Polsterbezug nicht
über ein Polsterteil gespannt ist;
Fig. 2 eine Schnittansicht des Polsterbezuges entlang
der Linie II-II in Fig. 1;
Fig. 3 eine ausgezogene flächenhafte Darstellung des
Polsterüberzugs nach der Erfindung, wobei die
Seitenabschnitte separat voneinander geschnitten
sind und auf dieselbe Ebene erstreckt wurden;
Fig. 4 (1)-(3) ebene Darstellungen der Strickschritte in
Reihenfolge,
Fig. 5 (1)-(5) fünf erläuternde Darstellungen, die die aufein
anderfolgenden Schritte des Strickens in der
Reihenfolge zeigen, daß die Anzahl der Stiche
in den relevanten Seitenabschnitten des Polster
überzugs reduziert wird; und
Fig. 6 (1) und (2) erklärende Ansichten, die die aufeinander
folgenden Schritte des Strickens in der Reihen
folge zeigen, daß die Anzahl der Stiche in den
relevanten Seitenabschnitten des Polsterüber
zugs erhöht wird.
Im folgenden wird Bezug genommen auf Fig. 1. Das Bezugszeichen
A bezeichnet einen Polsterbezug, der nach der vorliegenden
Erfindung hergestellt worden ist, wobei ein Schaumpolsterteil B
(hergestellt beispielsweise aus Urethanschaum), das mit dem Polster
bezug A überzogen werden soll, einen Automobilsitz darstellt.
Der Polsterbezug A weist vier Seitenabschnitte a 2, a 3, a 4, a 5
auf, die jeweils die entsprechenden Seitenwände b 1 des Polster
teils B als auch dessen Boden bedecken.
Die Bezugszeichen 10, 11, 12 und 13 zeigen Verbindungslinien an,
an denen die Seitenabschnitte a 2, a 3, a 4, a 5 miteinander
verbunden sind.
Das Polsterteil B ist aus geschäumtem Material in einer Form
hergestellt, die der äußeren Konfiguration des Sitzpolsters ent
spricht. Wie gezeigt, ist es an seiner oberen Oberfläche mit einem
Paar von linken und rechten vorstehenden Abschnitten b 1, b 2,
einem nach vorne vorstehenden Abschnitt b 3 und einem mittleren/
hinteren ebenen Abschnitt b 4 ausgeformt und ferner an seinen
Seitenoberflächen mit einer sich progressiv nach unten biegenden
Seitenwand b 5 ausgeformt.
In der vorliegenden Ausführungsform umfaßt der Sitzbezug A nach
der vorliegenden Erfindung einen Sitzmittelabschnitt a 1, der
die vorgenannten vorspringenden und flachen Abschnitte b 1, b 2 ...
des Polsterteils B und die vier Seitenabschnitte, nämlich einen
vorderen Seitenabschnitt a 2, einen rechten Seitenabschnitt a 3,
einen linken Seitenabschnitt a 4 und einen hinteren Seitenabschnitt
a 5, die alle integral miteinander in zylindrischer Weise ver
strickt sind, bedeckt, wobei sie eine Öffnung 14 an der Unterseite
des Polsterbezuges A festlegen. Die Öffnung 14 ist so dimensioniert,
daß ihr Durchmesser auf einen Durchmesser vergrößert werden kann,
größer als die äußere Umfangsgröße der Seitenwand b 5.
Die Art und Weise, in der der Polsterüberzug A über das Polster
teil B gespannt wird ist so, daß die Öffnung 14 des ersteren zu
nächst in einem ausreichenden Maße vergrößert wird, um dem letzte
ren zu erlauben, hindurchzupassen, und das Polsterteil B ist dann
körperlich innerhalb des Polsterüberzuges A untergebracht. Vor
zugsweise wird der Polsterüberzug A dadurch an dem Polsterteil B
befestigt, daß man in einem geeigneten Bereich des Polsterteils B
Haftmittel verwendet, um somit den unmittelbaren Kontakt des Pol
sterüberzugs A mit der unebenen Oberfläche des Polsterteils B zu
verstärken.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Fig. 3 bis 6 eine
detaillierte Beschreibung im Hinblick auf ein Verfahren zum Sticken
gegeben werden, mit Hilfe dessen der vorstehend beschriebene Pol
sterüberzug A ausgebildet wird. Dabei beziehen sich gleiche Be
zugszeichen in diesen Figuren auf solche in den Fig. 1 und 2.
Fig. 3 erläutert ein Stadium, in dem der Polsterüberzug A in aus
gezogener Weise flach dargestellt ist, wobei die Seitenabschnitte
a 2, a 3, a 4, a 5 an den Verbindungslinien 10, 11, 12, 13, die
in Fig. 1 gezeigt sind, zum Zwecke des besseren Verständnisses
der vorliegenden Erfindung auseinandergeschnitten worden sind.
Wie in Fig. 3 gezeigt, wird ein Wollfaden oder ein anderer
elastischer Faden in einer Pfeilrichtung aufeiner flachen Ebene
in der gezeigten Konfiguration gestrickt. Während des Strick
vorgangs wird der vordere Seitenabschnitt a 2 an seinen beiden
Seiten a 2-1, a 2-2 integral mit den entsprechenden Seiten
abschnitten a 4-1, a 3-1 des rechten und linken Seitenabschnitts
a 4, a 3 verbunden, und dann werden die anderen, gegenüberliegenden
Seiten a 4-2, a 3-2 des rechten und linken Seitenabschnitts a 4,
a 3 entsprechend integral mit den beiden Endabschnitten a 5-2,
a 5-1 des rückwärtigen Seitenabschnitts a 5 verbunden. Es sei
hier darauf hingewiesen, daß eine solche Verbindung von Seiten
teilen gleichzeitig zusammen mit diesem fortschreitenden Strick
vorgang erfolgt, und so die Seitenabschnitte miteinander ver
strickt werden, wodurch die Verbindungslinien 10, 11, 12, 13
auf dem gestrickten Polsterüberzug A wie in Fig. 1 festgelegt
werden.
Um die Art und Weise des Strickens genauer zu beschreiben, wird
zunächst Bezug genommen auf Fig. 4 (1) und die Fig. 5 (1) bis
5 (5). In der ersten Stufe, wie gezeigt in Fig. 4 (1), wird ein
Wollfaden mittels einer Flachstrickmaschine gestrickt, um dem
vorderen Seitenabschnitt a 2 so auszuformen, daß beide Enden
a 2-1, a 2-2 in einer progressiv aneinander annähernden Relation
konkav gebogen sind. Vorzugsweise beträgt die Krümmung der beiden Enden a 2-1,
a 2-2 ca. 960 mm, als Krümmungsradius ausgedrückt. In der Fig. 5 (1) bis 5 (5) ist
eine Serie von Strickvorgängen erläutert, wobei eine Flachstrick
maschine eines allgemein erhältlichen Typs benutzt wird, um
Stricken zu ermöglichen, um einen solchen nach oben sich verjüngen
den Seitenabschnitt a 2 auszuformen, insbesondere um in diesem
speziellen Ausführungsbeispiel das Gebiet in der Nachbarschaft
zu dem einen Ende a 2-1 auszubilden. Daher ist die Strickmaschine
so programmiert, daß sie eine progressive Steigerung von Strick
stichen erzeugt. Im praktischen Betrieb wird die Strickmaschine
so gesteuert, daß sie einen Satz von inaktiven Stricknadeln
(fünf Nadeln in Fig. 5) 21 a, 21 b ... nach vorne zu dem
Punkt bewegt, der mit E bezeichnet ist. Selbstverständlich kann
die Anzahl der inaktiven Nadeln in Abhängigkeit der Ausführung
des Endes a 2-1 verändert werden. Dann wird ein Fahrgestell
(hier nicht gezeigt) der Strickmaschine aktiviert, um ein ge
stricktes Gebiet innerhalb des Bereichs, der mit B bezeichnet
ist, zu schaffen mit Ausnahme des Gebiets, das dem Punkt E entspricht,
wodurch ein Strickfaden 1 auf dem Satz von inaktiven Stricknadeln
21 a, 21 b ... zurückgelassen wird (vergleiche Fig. 5 (2)). Der
Strickfaden (1) wird dann unter die inaktiven Stricknadel 21 a
verbracht (vergleiche Fig. 5 (3)) und dann einem Strickstoß unter
worfen, so daß er in eine Anfangsposition zurückgebracht wird
(vergleiche Fig. 5 (4)). In diesem Stadium ist einzuhalten, daß
die Anzahl der Stiche in dem gestrickten Bereich innerhalb des
Bereichs B größer ist als die des gestrickten Bereichs, der in
Verbindung steht mit den inaktiven Stricknadeln 21 a, 21 b ...
am Punkt E; mit anderen Worten, der gestrickte Bereich bei E
ist klein im Vergleich zu dem gestrickten Bereich an B. Als
nächstes wird der zweite Satz von inaktiven Nadeln 22 a, 22 b ...,
der die gleiche Anzahl von Nadeln wie der vorstehend beschriebene
erste Satz 21 a, 21 b ... umfaßt, ebenfalls vorwärts zu dem
Punkt E bewegt, und alle folgenden Strickschritte werden in der
selben Art und Weise wie in den Fig. 5 (2) bis 5 (4) gezeigt
und vorstehend beschrieben ausgeführt. Die Wiederholung der vor
stehend beschriebenen Schritte bewirkt eine allmähliche Ver
kleinerung des Gebietes, das von dem gestrickten Gebiet festgelegt
ist. Das eine konkav gekrümmte Ende a 2-1 wird dabei in dem
vorderen Seitenabschnitt a 2 ausgebildet. Der andere Seiten
endabschnitt a 2-2 wird dann mit denselben 25 Strickschritten
wie oben dargelegt ausgebildet. Demzufolge wird eine konkav ge
bogene Linie festgelegt.
In den Fig. 3 und 4 bezeichnet Bezugszeichen 40 die Endab
schnitte des vorderen Seitenabschnitts a 2 auf der Seite des
Sitzmittelabschnitts a 1, 41 bezeichnet die Extrempunkte des
vorderen Seitenabschnitts a 2, die dessen Enden 40 gegenüber
liegend angeordnet sind, 43 bezeichnet die dazwischenliegenden
konkav verlaufenden Enden desselben Seitenteils a 2, 42 bezeich
net die Endabschnitte des rechten und linken Seitenabschnitts
a 3, a 4 und 44 bezeichnet die dazwischenliegenden konvex ver
laufenden Endabschnitte der rechten und linken Seitenabschnitte
a 3, a 4. Die Anordnungen und Formen der anderen Gegenstücke
a 5, a 5-1, a 5-2, a 4-1, a 4-2 sind zu diesen Enden oder End
abschnitten symmetrisch identisch und deren Beschreibung ist
aus Gründen der Einfachheit der Erklärung weggelassen.
Als nächstes, nachdem der vordere Seitenabschnitt a 2 ausgeformt
ist, wird, wie in den Fig. 4 (2) und 4 (3) gezeigt, der Sitz
mittelabschnitt a 1 und sowohl der rechte als auch der linke
Seitenabschnitt a 3, a 4 gleichzeitig dadurch ausgeformt, daß die
Strickmaschine so programmiert wird, daß eine progressive Er
höhung der Strickstiche erfolgt. Jedoch ist die Strickmaschine
auch so programmiert, daß an diesem Punkt die Endabschnitte a 3-1,
a 4-1 des rechten und linken Seitenabschnitts a 3, a 4 mit den
Endabschnitten a 2-2, a 2-1 des vorderen Seitenabschnitts a 2
verbunden werden, wobei gleichzeitig mit dem Strickbetrieb zum
Ausbilden des Sitzmittelabschnitts a 2 und beider Seitenteile
a 4, a 3 diese Endabschnitte a 3-1, a 4-1 mit den Endabschnitten
a 2-2, a 2-1 verbunden werden.
Im folgenden wird Bezug genommen auf die Fig. 6 (1) und 6 (2).
Wenn die Strickmaschine wie oben beschrieben programmiert ist,
um progressiv die Stiche zu erhöhen, sind die Stricknadeln so
angeordnet, daß die meisten von ihnen (i.e. die Nadeln 31 a, 31 b,
31 c ...) an einen Punkt gebracht werden, der dem vorgenannten
Punkt E entspricht, wobei der Wollfaden 1 um die Nadel 31 a
herumgewickelt ist. Beim Betrieb wird ein vorbestimmter Satz
der Stricknadeln 31 a, 31 b, 31 c ... eine nach der anderen nach
hinten zu dem Punkt bewegt, der mit D bezeichnet ist, und der
Wollfaden wird durch den Betrieb des Fahrgestells der Strick
maschine gestrickt. Als nächstes wird der zweite Satz von
Nadeln 32 a, 32 b, 32 c ... ebenso eine nach der anderen nach
hinten bewegt. Dieser Strickbetrieb wird wiederholt, so daß die
Endabschnitte a 3-1, a 4-1 der rechten und linken Seitenab
schnitte a 3, a 4 jeweils fortschreitend entlang der Linie aus
gebildet werden, die von den vorgenannten Endabschnitten 40, 44,
42 festgelegt ist, während gleichzeitig die Endabschnitte a 2-1,
a 2-2 des vorderen Seitenabschnitts a 2 mit den Endabschnitten
a 3-1, a 4-1 entlang der Linie verbunden werden, die von den
vorgenannten Endabschnitten 40, 43, 41 festgelegt wird (vergleiche
Fig. 4 (2) und 4 (3)).
Deshalb werden die Endabschnitte a 2-1, a 2-2, wenn das Stricken
weiterhin erfolgt, unaufhaltsam gegen die rechten und linken
Seitenabschnitte a 3, a 4 gerichtet und der vordere Seitenab
schnitt a 2 wird von dem Sitzmittelabschnitt a 1 nach unten ge
bogen.
Nachdem der Sitzmittelabschnitt a 1 und der rechte und linke
Seitenabschnitt a 3, a 4 teilweise von dem vorderen Seitenab
schnitt a 2 wie oben beschrieben ausgeformt worden sind, wird
der Flachstrickbetrieb weitergeführt, um den Mittelteil des
Mittelabschnitts, des rechten und des linken Seitenabschnitts
a 1, a 3, a 4 in dazu longitudinaler Richtung auszuformen, bis
hin zu den gegenüberliegend angeordneten Endabschnitten a 3-2,
a 4-2.
Dann, in einem Stadium, wenn der Strickbetrieb sowohl die End
abschnitte a 3-2, a 4-2 als auch einen Teil des Sitzmittelab
schnitts a 1 ausformt, wird die Strickmaschine so programmiert,
daß die Stiche so abnehmen, daß die Endabschnitte a 3-2, a 4-2
in einer entsprechend konkav gebogenen Ausformung ausgebildet
werden.
Danach wird der hintere Seitenabschnitt a 5 durch programmieren
der Strickmaschine wie oben dargestellt so, daß die Strick
stiche progressiv steigend sind, ausgebildet, um die Endabschnitte
a 5-1, a 5-2 in konvex gebogener Form auszubilden,und gleich
zeitig damit werden die Endabschnitte a 5-1, a 5-2 mit den End
abschnitten a 3-2, a 4-2 des gestrickten rechten und linken
Seitenabschnitts a 3, a 4 verbunden.
Daraus folgt, genau wie bei den Endabschnitten a 2-1, a 2-2
als auch bei dem Abschnitt a 2, daß die Endabschnitte a 5-1, a 5-2
auch gegen den entsprechenden rechten und linken Seitenabschnitt
a 3, a 4 gezogen werden, mit dem Resultat, daß der hintere Seiten
abschnitt a 5 nach unten von dem Sitzmittelabschnitt a 1 gebogen
wird.
Es ist deshalb einzusehen, daß alle Seitenabschnitte a 2, a 3, a 4
und a 5 in dreidimensionaler Art und Weise in Bezug auf den
flächenartigen Sitzmittelabschnitt a 1 ausgebildet werden, wobei
die Öffnung 14 auf der anderen Seite des Sitzmittelabschnitts
a 1 zu liegen kommt.
Wie vorstehend beschrieben worden ist, ist besonders zu würdigen,
daß in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung ein drei
dimensionaler Polsterbezug durch Stricken eines Fadenmaterials
in einer einzigen Richtung ausgeformt werden kann, wobei eine
Flachstrickmaschine benutzt wird, mit solch einer Anordnung, daß
gleichzeitig mit dem Strickvorgang die vielen Seitenabschnitte
des Polsterbezuges mit dem Sitzmittelabschnitt desselben verbunden
werden. Demzufolge wird der Prozeß des Zusammensetzens als
solcher sehr einfach, folglich die Kosten und die Arbeit,
die hierfür nötig sind, in höchstem Maße herabgesetzt.
Zudem werden während des Verfahrens nach der Erfindung die
Endabschnitte eines Seitenabschnitts des Polsterbezuges in
einer gekrümmten oder bogenförmigen Ausführung ausgeformt, während
gleichzeitig die Endabschnitte anderer Seitenabschnitte mit ihnen
verbunden werden, was die Ausformung der Seitenabschnitte sichert,
die eine ausreichende Kurvenform aufweisen, um mit konvex gebogenen
Ecken des Polsterteils übereinzustimmen, und die Bildung von
Falten oder Schlaffheiten in dem Polsterbezug, der über das
Polsterteil gespannt wird, ist ausgeschaltet.
Die in der vorstehenden Beschreibung, in den Zeichnungen sowie
in den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung können
sowohl einzeln als auch in beliebigen Kombinationen für die
Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungs
formen wesentlich sein.
- Bezugszeichenliste
(List of reference numerals) A Polsterüberzug
B Schaumpolsterteil
10, 11, 12, 13 Verbindungslinie
14 Öffnung
21 a-e erster Satz von Stricknadeln
22 a-e zweiter Satz von Stricknadeln
31 a-e dritter Satz von Stricknadeln
32 a-e vierter Satz von Stricknadeln
40-44 Endabschnitt
a 1 Sitzmittelabschnitt
a 2 vorderer Seitenabschnitt
a 3 rechter Seitenabschnitt
a 4 linker Seitenabschnitt
a 5 hinterer Seitenabschnitt
a 2-1 Endabschnitt
a 2-2 Endabschnitt
a 3-1 Endabschnitt
a 3-2 Endabschnitt
a 4-1 Endabschnitt
a 4-2 Endabschnitt
a 5-1 Endabschnitt
a 5-2 Endabschnitt
b 1 rechter Seitenabschnitt
b 2 linker Seitenabschnitt
b 3 vorderer Seitenabschnitt
b 4 Sitzmittelabschnitt
b 5 Seitenwand
B Strickbereich
D Strickbereich
E Strickbereich
Claims (10)
1. Strickverfahren zur Ausbildung eines Polsterbezuges für
einen Automobilsitz, dadurch gekennzeichnet, daß der Polster
bezug (A) einen Sitzmittelabschnitt (a 1) und eine Mehrzahl von
Seitenabschnitten (a 2, a 3, a 4, a 5) umfaßt, die den Sitz
mittelabschnitt umgeben, wobei das Verfahren die folgenden
Schritte umfaßt:
Stricken eines elastischen Fadens (1) mit Hilfe einer Flach strickmaschine in solch einer Weise, daß ein erster Strick bereich allmählich so reduziert wird, daß ein konkav gebogener Endabschnitt in besagtem ersten Strickbereich in einer flachen Ebene ausgebildet wird;
danach Stricken besagten Fadens mit Hilfe besagter Strickmaschine in einer flachen Ebene in solch einer Weise, daß ein zweiter Strickbereich allmählich vergrößert wird, während zur gleichen Zeit ein Endabschnitt besagten zweiten Strickbereichs mit be sagtem konkav gebogenen Ende besagten ersten Strickbereichs ver bunden wird,
wobei besagter erster und zweiter Strickbereich zusammenwirken, um besagten Sitzmittelabschnitt und besagte Seitenabschnitte so festzulegen, daß die letzteren Abschnitte von dem ersten Ab schnitt sich nach unten erstrecken.
Stricken eines elastischen Fadens (1) mit Hilfe einer Flach strickmaschine in solch einer Weise, daß ein erster Strick bereich allmählich so reduziert wird, daß ein konkav gebogener Endabschnitt in besagtem ersten Strickbereich in einer flachen Ebene ausgebildet wird;
danach Stricken besagten Fadens mit Hilfe besagter Strickmaschine in einer flachen Ebene in solch einer Weise, daß ein zweiter Strickbereich allmählich vergrößert wird, während zur gleichen Zeit ein Endabschnitt besagten zweiten Strickbereichs mit be sagtem konkav gebogenen Ende besagten ersten Strickbereichs ver bunden wird,
wobei besagter erster und zweiter Strickbereich zusammenwirken, um besagten Sitzmittelabschnitt und besagte Seitenabschnitte so festzulegen, daß die letzteren Abschnitte von dem ersten Ab schnitt sich nach unten erstrecken.
2. Strickverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der besagte elastische Faden (1) von einem Wollfaden gebildet wird.
3. Strickverfahren zur Ausbildung eines Polsterbezuges für einen
Automobilsitz, dadurch gekennzeichnet, daß der Polsterbezug einen
Sitzmittelabschnitt (a 1), einen vorderen Seitenabschnitt (a 2),
rechte und linke Seitenabschnitte (a 3, a 4) und einen hinteren
Seitenabschnitt (a 5) umfaßt, wobei die genannten Seitenabschnitte
den Sitzmittelabschnitt umgeben, und wobei weiter das Verfahren die
folgenden Schritte umfaßt:
Stricken eines elastischen Fadens (1) mit Hilfe einer Flachstrickma schine in einer flachen Ebene in einer Richtung von einem Ende gegen besagten Sitzmittelabschnitt in solch einer Weise, daß ein Strickbereich allmählich verkleinert wird, wobei die End abschnitte besagten Strickbereichs in konkav gebogener Ausge staltung ausgeformt werden, um dadurch besagten vorderen Seiten abschnitt so auszubilden, daß dessen beide Enden in konkav ge bogenen Kurven verlaufen,
danach Fortsetzen des Strickens besagten Fadens in einer flachen Ebene in solch einer Weise, daß ein Strickbereich allmählich so vergrößert wird, daß er besagten Sitzmittelabschnitt zusammen mit besagtem rechten und linken Seitenabschnitt ausbildet, während zur gleichen Zeit ein Endabschnitt sowohl des rechten als auch des linken Seitenabschnitts mit den entsprechenden konkav gebogenen Enden besagten vorderen Seitenabschnitts verbunden werden;
danach Fortsetzen des Strickens besagten Fadens in einer flachen Ebene in gerader Richtung und dann Stricken in einer solchen Weise, daß ein Strickbereich allmählich so verkleinert wird, daß eine konkave Kurve in dem anderen Endabschnitt sowohl des rechten als auch des linken Seitenabschnitts ausgebildet wird; und
danach Fortsetzen des Strickens besagten Fadens in einer flachen Ebene in solch einer Weise, daß ein Strickbereich allmählich so vergrößert wird, daß besagter hinterer Seitenabschnitt entsteht, während zur gleichen Zeit die Enden besagten hinteren Seitenab schnitts entsprechend mit den besagten anderen konkav gebogenen Endabschnitten besagten rechten und linken Seitenabschnitts ver bunden werden,
wobei alle, besagter vorderer, rechter, linker und hinterer Seiten abschnitt nach unten von besagtem Sitzmittelabschnitt sich er strecken und im wesentlichen ein zylindrich ausgeformtes Seiten teil in Bezug auf besagten Sitzmittelabschnitt bilden.
Stricken eines elastischen Fadens (1) mit Hilfe einer Flachstrickma schine in einer flachen Ebene in einer Richtung von einem Ende gegen besagten Sitzmittelabschnitt in solch einer Weise, daß ein Strickbereich allmählich verkleinert wird, wobei die End abschnitte besagten Strickbereichs in konkav gebogener Ausge staltung ausgeformt werden, um dadurch besagten vorderen Seiten abschnitt so auszubilden, daß dessen beide Enden in konkav ge bogenen Kurven verlaufen,
danach Fortsetzen des Strickens besagten Fadens in einer flachen Ebene in solch einer Weise, daß ein Strickbereich allmählich so vergrößert wird, daß er besagten Sitzmittelabschnitt zusammen mit besagtem rechten und linken Seitenabschnitt ausbildet, während zur gleichen Zeit ein Endabschnitt sowohl des rechten als auch des linken Seitenabschnitts mit den entsprechenden konkav gebogenen Enden besagten vorderen Seitenabschnitts verbunden werden;
danach Fortsetzen des Strickens besagten Fadens in einer flachen Ebene in gerader Richtung und dann Stricken in einer solchen Weise, daß ein Strickbereich allmählich so verkleinert wird, daß eine konkave Kurve in dem anderen Endabschnitt sowohl des rechten als auch des linken Seitenabschnitts ausgebildet wird; und
danach Fortsetzen des Strickens besagten Fadens in einer flachen Ebene in solch einer Weise, daß ein Strickbereich allmählich so vergrößert wird, daß besagter hinterer Seitenabschnitt entsteht, während zur gleichen Zeit die Enden besagten hinteren Seitenab schnitts entsprechend mit den besagten anderen konkav gebogenen Endabschnitten besagten rechten und linken Seitenabschnitts ver bunden werden,
wobei alle, besagter vorderer, rechter, linker und hinterer Seiten abschnitt nach unten von besagtem Sitzmittelabschnitt sich er strecken und im wesentlichen ein zylindrich ausgeformtes Seiten teil in Bezug auf besagten Sitzmittelabschnitt bilden.
4. Strickverfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der besagte elastische Faden (1) von einem Wollfaden gebildet wird.
5. Strickverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
besagte Seitenabschnitte so ausgelegt sind, daß sie die peri
phären Seitenwände eines Schaumpolsterteils (B) und ferner den
Bodenabschnitt besagten Schaumpolsterteils bedecken.
6. Strickverfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
besagter vorderer (a 2), rechter (a 3), linker (a 4), und hinterer
(a 5) Seitenabschnitt so ausgelegt sind, daß sie die periphären
Seitenwände eines Schaumpolsterteils (B) und ferner den Boden
abschnitt besagten Schaumpolsterteils bedecken.
7. Strickverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
besagter Sitzmittelabschnitt (a 1) so ausgelegt ist, daß er die
obere Oberfläche eines Schaumpolsterteils (B) bedeckt.
8. Strickverfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
besagter Sitzmittelabschnitt (a 1) so ausgelegt ist, daß er eine
obere Oberfläche eines Schaumpolsterteils (B) bedeckt.
9. Strickverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
besagter Sitzmittelabschnitt (a 1) an einer oberen Oberfläche
eines Schaumpolsterteils (B) entlang eines ebenen Abschnitts be
sagter oberer Oberfläche besagten Schaumpolsterteils befestigt
ist.
10. Strickverfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß besagter Sitzmittelabschnitt (a 1) an einer oberen Ober
fläche eines Schaumpolsterteiles (B) entlang eines ebenen
Abschnittes besagter oberer Oberfläche besagten Schaumpolster
teils befestigt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873725539 DE3725539A1 (de) | 1987-06-26 | 1987-08-01 | Strickverfahren zur ausbildung eines polsterbezuges fuer einen automobilsitz |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3721082 | 1987-06-26 | ||
| DE19873725539 DE3725539A1 (de) | 1987-06-26 | 1987-08-01 | Strickverfahren zur ausbildung eines polsterbezuges fuer einen automobilsitz |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3725539A1 true DE3725539A1 (de) | 1989-01-12 |
Family
ID=25856965
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873725539 Withdrawn DE3725539A1 (de) | 1987-06-26 | 1987-08-01 | Strickverfahren zur ausbildung eines polsterbezuges fuer einen automobilsitz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3725539A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3937406A1 (de) * | 1989-11-10 | 1991-05-16 | Stoll & Co H | Verfahren zur herstellung einer dreidimensional geformten maschenware auf einer flachstrickmaschine |
| WO1994001607A1 (de) * | 1992-07-08 | 1994-01-20 | Tecnit-Technische Textilien Und Systeme Gmbh | Textilmaterial aus webmaschenware |
| WO1997040219A1 (de) * | 1996-04-18 | 1997-10-30 | Recaro Gmbh & Co. | Verfahren zum verbinden mehrerer gestrickteile auf einer flachstrickmaschine |
| DE19855540A1 (de) * | 1998-12-01 | 2000-08-17 | Keiper Recaro Gmbh Co | Zusatzfunktionselemente |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2366833A (en) * | 1941-01-11 | 1945-01-09 | Jr William D Clark | Slip cover for furniture |
| DE2259973A1 (de) * | 1971-12-07 | 1973-07-19 | Courtaulds Ltd | Verfahren zur herstellung eines rohteils fuer ein mit aermeln versehenes gestricktes kleidungsstueck |
| DE2504028A1 (de) * | 1974-02-05 | 1975-08-07 | Courtaulds Ltd | Verfahren zum stricken eines mit aermeln versehenen kleidungsstueckes |
| JPS5868200A (ja) * | 1981-10-20 | 1983-04-22 | 富士通株式会社 | ライン・ロス遠隔測定方式 |
-
1987
- 1987-08-01 DE DE19873725539 patent/DE3725539A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2366833A (en) * | 1941-01-11 | 1945-01-09 | Jr William D Clark | Slip cover for furniture |
| DE2259973A1 (de) * | 1971-12-07 | 1973-07-19 | Courtaulds Ltd | Verfahren zur herstellung eines rohteils fuer ein mit aermeln versehenes gestricktes kleidungsstueck |
| DE2504028A1 (de) * | 1974-02-05 | 1975-08-07 | Courtaulds Ltd | Verfahren zum stricken eines mit aermeln versehenen kleidungsstueckes |
| JPS5868200A (ja) * | 1981-10-20 | 1983-04-22 | 富士通株式会社 | ライン・ロス遠隔測定方式 |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3937406A1 (de) * | 1989-11-10 | 1991-05-16 | Stoll & Co H | Verfahren zur herstellung einer dreidimensional geformten maschenware auf einer flachstrickmaschine |
| DE3937406C2 (de) * | 1989-11-10 | 1998-04-16 | Stoll & Co H | Verfahren zur Herstellung einer dreidimensional geformten Maschenware auf einer Flachstrickmaschine |
| WO1994001607A1 (de) * | 1992-07-08 | 1994-01-20 | Tecnit-Technische Textilien Und Systeme Gmbh | Textilmaterial aus webmaschenware |
| WO1997040219A1 (de) * | 1996-04-18 | 1997-10-30 | Recaro Gmbh & Co. | Verfahren zum verbinden mehrerer gestrickteile auf einer flachstrickmaschine |
| US6205822B1 (en) | 1996-04-18 | 2001-03-27 | Recaro Gmbh & Co. | Process for joining several knitted fabrics on a flatbed knitting machine |
| US6257024B1 (en) | 1996-04-18 | 2001-07-10 | Recaro Gmbh & Co. | Process for joining several knitted fabrics on a flatbed knitting machine |
| DE19855540A1 (de) * | 1998-12-01 | 2000-08-17 | Keiper Recaro Gmbh Co | Zusatzfunktionselemente |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69405487T2 (de) | Polster für Kraftfahrzeugsitze | |
| DE68922952T2 (de) | Bekleidungsstoff. | |
| DE60114508T2 (de) | Netz zur Weiterverarbeitung | |
| DE69305539T2 (de) | Kopfstütze | |
| DE3906694A1 (de) | Elektrisch beheizter fahrzeugsitz und verfahren zu dessen herstellung | |
| DE69719652T2 (de) | Gestrickter Überzug | |
| AT397257B (de) | Hülle zum straffen überziehen von dreidimensionalen gegenständen | |
| DE3042845A1 (de) | Sitzkissen | |
| DE19633749B4 (de) | Kopfstütze | |
| DE3811373A1 (de) | Polster fuer eine einen luftsack enthaltende vorrichtung | |
| DE3610093A1 (de) | Ueberzugsaufbau, insbesondere zierueberzugsaufbau fuer fahrzeugsitze | |
| DE10119243A1 (de) | Genähter Überzug und ausgeschäumtes Produkt mit einem solchen Überzug | |
| DE19604604A1 (de) | Bezug für eine Rückenlehne eines Fahrzeugsitzes und ein einen derartigen Bezug umfassender Sitz | |
| DE3540459A1 (de) | Fahrzeugsitzbezug | |
| EP0403815B1 (de) | Einzugstab zur Profilformung von Polstermaterialien | |
| DE69821217T2 (de) | Zierleiste für Kraftfahrzeuge und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE3725539A1 (de) | Strickverfahren zur ausbildung eines polsterbezuges fuer einen automobilsitz | |
| EP1070777B1 (de) | Verbinden mehrerer Gestrickteile auf einer Flachstrickmaschine | |
| DE3890026C2 (de) | ||
| DE19841348C1 (de) | Verfahren zum Herstellen von Gegenständen aus ausgeschäumten flexiblen Hüllen und Gegenstand aus einer ausgeschäumten flexiblen Hülle | |
| EP1166691B1 (de) | Bettdecke und Herstellungsverfahren hierfür | |
| DE2648952A1 (de) | Kopfstuetze fuer fahrzeugsitze | |
| DE102009026217A1 (de) | Fahrzeugsitz mit einem Klappmechanismus | |
| DE20108204U9 (de) | Bettdecke | |
| DE102018107575A1 (de) | Sitz eines Fahrzeuges |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |