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DE3722012A1 - Uhr mit einem zifferblatt - Google Patents

Uhr mit einem zifferblatt

Info

Publication number
DE3722012A1
DE3722012A1 DE19873722012 DE3722012A DE3722012A1 DE 3722012 A1 DE3722012 A1 DE 3722012A1 DE 19873722012 DE19873722012 DE 19873722012 DE 3722012 A DE3722012 A DE 3722012A DE 3722012 A1 DE3722012 A1 DE 3722012A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dial
glass
hologram
clock according
clock
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19873722012
Other languages
English (en)
Inventor
Hartmut Gunter Gericke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19873722012 priority Critical patent/DE3722012A1/de
Priority to EP88110550A priority patent/EP0297600A3/de
Publication of DE3722012A1 publication Critical patent/DE3722012A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B19/00Indicating the time by visual means
    • G04B19/06Dials
    • G04B19/10Ornamental shape of the graduations or the surface of the dial; Attachment of the graduations to the dial
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B45/00Time pieces of which the indicating means or cases provoke special effects, e.g. aesthetic effects
    • G04B45/0084Pictures or inscriptions on the case or parts thereof, attaching complete pictures

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Diffracting Gratings Or Hologram Optical Elements (AREA)
  • Holo Graphy (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Uhr nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Sie betrifft ferner ein Verfahren zur Her­ stellung einer solchen Uhr. Die visuell wahrnehmbare Information kann z.B. ein Design oder ein Firmenlogo sein und kann die üblichen Stundenzahlen eines Zifferblatts enthalten.
Bei Armbanduhren ist es bekannt, das Deckglas als Hologramm auszubilden. Dies hat jedoch den Nachteil, daß man das Zifferblatt unter bestimmten Betrachtungswinkeln sehr schlecht ablesen kann. Auch kommt die Wirkung des Hologramms nicht voll zur Geltung, da es bei zu starker Leuchtkraft die Ablesung der Zeitanzeige des Zifferblatts behindern würde.
Deshalb ist es eine Aufgabe der Erfindung, die bekannten Uhren, sowie die Verfahren zu ihrer Herstellung, zu verbessern.
Nach der Erfindung wird diese Aufgabe gelöst durch die im An­ spruch 1 angegebenen Maßnahmen. Hierdurch wird die Ablesung des Zifferblatts wesentlich erleichtert, denn das Deckglas kann in der üblichen Weise als Glas oder Kristall, ggf. mit Dekorelementen, ausgebildet sein, und das Hologramm kommt voll zur Geltung, da seine Rückseite dunkel ist und es dadurch eine starke Leuchtkraft entfaltet.
Dabei geht man mit besonderem Vorteil gemäß Anspruch 2 und/oder gemäß Anspruch 3 vor, da dann die im Hologramm enthaltene Infor­ mation des Zifferblatts ihre volle Leuchtkraft entfaltet und sich eine gute Ablesbarkeit der Stundenangaben und der sonstigen ggf. im Zifferblatt enthaltenen Information ergibt.
Die Maßnahme nach Anspruch 4 ist von außerordentlichem Vorteil. Glashologramme mit einer zwischen Glasscheiben eingelagerten Dichromat-Gelatineschicht - im folgenden DCG-Glashologramme genannt - haben erhebliche innere Spannungen, und Versuche haben gezeigt, daß die Maßnahme nach Anspruch 4 die Ausschußquote erheblich reduziert. Es gelingt jedoch auch durch Bohren von nur einer Seite, eine entsprechende Bohrung herzustellen, wenn dabei entsprechende Sorgfalt angewendet wird.
Eine außerordentlich vorteilhafte und erfinderische Maßnahme ist Gegenstand des Patentanspruchs 7. Diese Maßnahme ermöglicht die Verwendung eines DCG-Glashologramms auch in einer Armbanduhr, ohne daß hierfür ein besonders dickes Gehäuse verwendet werden muß. Denn der vertiefte Mittelbereich der einen Glas­ scheibe bietet Platz für mindestens einen Zeiger, gewöhnlich den Stundenzeiger, während der dickere Rand dieser Glasscheibe für die notwendige mechanische Stabilität des Zifferblatts sorgt.
Dabei geht man in besonders bevorzugter Weise gemäß Anspruch 8 vor.
Von besonderem Vorteil ist auch die Maßnahme nach Anspruch 9, da sie die Lebensdauer des Zifferblatts erhöht. Auch geht man mit Vorteil gemäß Anspruch 10 vor, um eine sichere Befestigung im Uhrengehäuse, z.B. mittels einer Gummidichtung oder einer I-Ring-Dichtung zu ermöglichen. Eine andere mögliche Befestigungs­ art ist Gegenstand des Anspruchs 12.
Besonders bevorzugte Verfahren zur Herstellung einer erfindungs­ gemäßen Uhr sind Gegenstände der Patentansprüche 13-18.
Weitere Einzelheiten und vorteilhafte Weiterbildungen der Er­ findung ergeben sich aus den im folgenden beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten, in keiner Weise als Einschränkung der Erfindung zu verstehenden Ausführungsbeispielen, sowie aus den übrigen Unteransprüchen. Es zeigt:
Fig. 1 eine teilweise im Schnitt dargestellte Darstellung einer Armbanduhr nach einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 2-6 Varianten zu Fig. 1,
Fig. 7 eine Darstellung eines Zifferblatts mit Hohlschliff, wobei der vertikale Maßstab zur Verdeutlichung über­ trieben dargestellt ist, und
Fig. 8 eine Einzelheit der Fig. 6, in vergrößertem Maßstab.
In den nachfolgenden Figuren werden gleiche oder gleichwirkende Teile jeweils mit denselben Bezugszeichen bezeichnet und ge­ wöhnlich nur einmal beschrieben. Die Angaben "oben, unten, links, rechts" beziehen sich jeweils auf die betreffende Figur, ohne daß hierauf jedesmal erneut hingewiesen wird.
Fig. 1 zeigt das Gehäuse 10 einer erfindungsgemäßen Uhr, hier einer Armbanduhr. (Die Erfindung findet bevorzugt Verwendung bei Armbanduhren; jedoch ist ihre Verwendung auch bei anderen Uhren­ arten möglich.) Das Gehäuse 10 ist in üblicher Weise mit einem abnehmbaren Boden 11 versehen. Es hat einen zylindrischen Hohl­ raum 12 zur Aufnahme eines Uhrwerks 13, welches nur mit strich­ punktierten Linien angedeutet ist, und dieser Hohlraum 12 ver­ jüngt sich in seinem in Fig. 1 oberen Bereich über eine Ring­ schulter 14 zu einem Abschnitt kleineren Durchmessers. Der Hohlraum 12 ist nach außen durch ein Deckglas 15 verschlossen, das aus Glas, Saphir oder einem geeigneten Kunststoff bestehen und mit einer aufgedampften Dekorschicht versehen sein kann. Das Deckglas 15 ist an der Oberseite des Gehäuses 10 in üblicher Weise befestigt.
Oberhalb des Uhrwerks 13 befindet sich ein Unterzifferblatt 17, z.B. aus Messing mit einer Dicke von 0,2...0,4 mm. Dieses Unter­ zifferblatt 17 ist mit zwei nach unten herausgebogenen Füßchen 18 versehen, um eine winkelrichtige Befestigung am Uhrwerk 13 zu ermöglichen.
Auf dem Unterzifferblatt 17 befindet sich das eigentliche Ziffer­ blatt 20, das nach der Erfindung in Form eines Dichromat-Gelatine- Glashologramms (im folgenden DCG-Glashologramm) aufgebaut ist. Wie Fig. 7 zeigt (diese Figur ist in vertikaler Richtung in über­ triebenem Maßstab dargestellt), besteht ein solches Zifferblatt 20 aus einer unteren Glasscheibe 21 mit einer Dicke von z.B. 0,2...0,3 mm, einem darauf angeordneten, äußerst dünnen Dichromat- Gelatine-Hologramm 22, das die Informationen des Zifferblatts trägt, also z.B. die Stundenzahlen und sonstige Bildelemente, und aus einer auf diesem angeordneten oberen Glasscheibe 23, die an ihrer stärksten Stelle eine Gesamtdicke von etwa 0,9...1,2 mm haben kann. Diese obere Glasscheibe 23 ist mit einem kugelkalotten­ förmigen Hohlschliff 24 mit dem Radius R versehen und hat deshalb an ihrer tiefsten Stelle eine Tiefe d, die z.B. 0,8 mm betragen kann, so daß die Glasscheibe 23 an ihrer dünnsten Stelle noch eine Materialstärke von z.B. 0,1...0,3 mm hat. Der Radius R kann z.B. in der Größenordnung von 10...15 cm liegen. Die Tiefe d liegt bevorzugt zwischen 0,6 und 1 mm, doch sind auch andere Tiefen nicht ausgeschlossen.
In seiner Mitte hat das Zifferblatt 20 eine Bohrung 25 für die Durchführung einer Zeigerwelle 26 (Fig. 1), welch letztere in üblicher Weise ausgebildet ist und einen Stundenzeiger 27, darüber einen Minutenzeiger 28, und ggf. darüber noch einen - nicht dargestellten - Sekundenzeiger trägt. Die Bohrung 25 ist innen mit einer feuchtigkeitsdichten Schutzschicht, z.B. aus Epoxiharz, versehen.
An seinem Außenumfang ist das Zifferblatt 20 mit einer zur Ring­ schulter 14 komplementären Ringschulter 30 versehen. Ferner ist es im Bereich des Dichromat-Gelatine-Hologramms 22 außen mit einer Abdichtung 31, z.B. in Form einer dünnen, als Feuchtigkeits­ sperre dienenden Schicht, versehen, um ein Eindringen von Feuchtigkeit in das Hologramm 22 zu verhindern. Die Schicht 31 kann z.B. aus einem Epoxiharz hergestellt sein.
Ferner ist die untere Glasscheibe 21, deren Dicke bevorzugt ebenfalls durch einen Planschleifvorgang reduziert ist, auf ihrer Unterseite, bezogen auf die Fig. 1 und 7, mit einer Farbschicht 32 ver­ sehen, z.B. aus schwarzer, blauer, grüner oder goldener Farbe. Eine solche Farbschicht erhöht die Leuchtkraft des Hologramms und ermöglicht deshalb die Ablesung des Zifferblatts 20 auch bei schwächerem Licht.
Die Bohrung 25 wird in bevorzugter Weise dadurch hergestellt, daß gleichzeitig in die obere Glasscheibe 23 und in die untere Glasscheibe 21 gebohrt wird. Dies hat seinen Grund darin, daß DCG-Glashologramme durch das Schrumpfen der Hologrammschicht 22 unter erheblichen inneren Spannungen stehen. Wird gleichzeitig von beiden Seiten gebohrt, so ist die Gefahr, daß hierbei das Zifferblatt 20 durch seine inneren Spannungen zerbricht, wesentlich geringer.
Wie Fig. 1 zeigt, wird zur Montage das Zifferblatt 20 auf dem Unterzifferblatt 17 befestigt, z.B. durch Kleben, und dann wird die so gebildete Zifferblattanordnung mittels der Füßchen 18 am Uhrwerk 13 befestigt, so daß die Zeigerwelle 26 durch die Bohrung 25 ragt. Nun werden die Zeiger 27, 28 auf der Zeiger­ welle 26 montiert. Anschließend wird die so gebildete Anordnung von Uhrwerk 13 und Zifferblatt 20 in das Gehäuse 10 in der richtigen Winkelstellung von unten her eingeschoben, bis die Schulter 30 des Zifferblatts 20 gegen die Schulter 14 des Gehäuses 10 anliegt. Anschließend werden die üblichen restlichen Montagevorgänge erledigt, also Befestigen der Krone und Ver­ schließen des Bodens 11.
Wie Fig. 1 zeigt, ergibt sich durch den Hohlschliff 24 ein Raum, in dem zuunterst der Stundenzeiger 27 mit seiner relativ geringen Länge und ggf. darüber auch der Minutenzeiger 28 mit seiner größeren Länge Platz findet. Gleichzeitig ergibt der ver­ dickte Rand der oberen Glasscheibe 23, welcher durch den Hohl­ schliff 24 entsteht, die erforderliche Stabilität des Ziffer­ blatts 20, so daß dieses in seiner Mitte die für das Ziffer­ blatt einer Armbanduhr erforderliche Dicke von z.B. nur 0,4 mm haben kann, andererseits aber die notwendige mechanische Stabi­ lität aufweist, weil sein Rand wesentlich dicker ist.
Fig. 2 zeigt eine Variante, und zwar sind hier bei dem Ziffer­ blatt 20′ die Dicken der oberen Scheibe 23′ und der unteren Scheibe 21′ des DCG-Hologramms durch Planschleifen auf insgesamt ca. 0,4 mm reduziert, wobei die verbleibende Dicke der oberen Scheibe 23′ größer ist als die der unteren Scheibe 21′. In der oberen Glasscheibe 23′ ist, wie dargestellt, eine Ringschulter zur Anlage gegen die Ringschulter 14 des Gehäuses 10 vorge­ sehen. Auch hier ist das Zifferblatt 20′ auf dem Unterzifferblatt 17 befestigt und zeigt auf seiner Rückseite eine Farbschicht.
Fig. 3 zeigt ein Zifferblatt 20′′, bei welchem die untere Glas­ scheibe 21′′ des DCG-Glashologramms plangeschliffen ist und die obere Scheibe 23′′ einen Hohlschliff 24′′ hat. Die obere Scheibe 23′′ hat hier - zur Verstärkung der Stabilität und zur Vereinfachung der Herstellung - keine Ringschulter und liegt, wie dargestellt, mit ihrem Rand gegen die Ringschulter 14 des Gehäuses 10 an. Der Abstand zwischen der Ringschulter 14 des Gehäuses 10 und der Unterseite des Deckglases 15 kann hier kleiner sein als bei dem Gehäuse nach Fig. 1 oder 2.
In Fig. 4 hat das Zifferblatt 20′′′ im wesentlichen denselben Aufbau wie in Fig. 2, hat aber keine Ringschulter, sondern liegt mit seinem oberen Rand gegen die Ringschulter 14 des Gehäuses 10 an.
Auch in Fig. 5 sind beide Glasscheiben des Zifferblatts 20 IV plangeschliffen, doch ist hier die untere Glasscheibe 21 IV dicker als die obere Glasscheibe 23 IV, welch letztere mit ihrem oberen Rand gegen die Ringschulter 14 des Gehäuses 10 anliegt.
In Fig. 6 hat das Zifferblatt 20 V die in Fig. 8 dargestellte Form, d.h. es hat an seinem äußeren Rand einen sogenannten Facettenschliff. Die untere Glasscheibe 21 V hat eine Facette 36, und die obere Glasscheibe 23 V hat eine Facette 37, wie das in Fig. 8 dargestellt ist. Beide Facetten können, wie darge­ stellt, unter 45° verlaufen. Sie erleichtern die Montage durch Einpressen in den I-Ring 35 der Fig. 6. Auch hier ist das Ziffer­ blatt 20 V seitlich durch eine Schutzschicht 31 geschützt und trägt unten eine Farbschicht 32 zur Erhöhung der Leuchtkraft des DCG-Glashologramms 20 V.
Bei Fig. 8 können, wie dargestellt, beide Glasscheiben 21 V und 23 V durch Planschleifen dieselbe Dicke haben. In der Praxis ist jedoch die Dicke der beiden Glasscheiben gewöhnlich ungleich groß, da diese Glasscheiben eine Herstellungstoleranz in der Größenordnung von 0,2 mm haben und eine gleiche Dicke deshalb eher ein Zufallsergebnis darstellt. Für die Funktion des Zifferblatts ist auch eine gleiche Dicke beider Glasscheiben nicht erforderlich.
Naturgemäß sind für die Befestigung erfindungsgemäßer Ziffer­ blätter in einem Uhrengehäuse alle bekannten Verfahren anwendbar.
Während für als Deckgläser verwendete Hologramme nur solche mit einer schwachen Leuchtkraft verwendet werden können, da sonst die Lesbarkeit des Zifferblatts leiden würde oder nicht mehr gegeben wäre, können für erfindungsgemäße Zifferblätter Hologramme mit einer satten, leuchtenden Farbgebung des kompletten Holo­ grammzifferblatts verwendet werden.
Naturgemäß sind im Rahmen der vorliegenden Erfindung viel­ fältige Abwandlungen und Modifikationen möglich.
Hinzuweisen ist noch darauf, daß bei Fig. 1 die Oberseite des Außenrands der Glasscheibe 23 einen sehr geringen Abstand von der Unterseite des Deckglases haben kann, z.B. wie dargestellt 0,3 mm oder weniger. Dies ermöglicht die Verwendung eines solchen DCG-Glashologramms in einem Uhrengehäuse 10 normaler Dicke. Bei den Fig. 2 und 4 bis 6 muß der Abstand zwischen der Oberseite des DCG-Glashologramms 20′, 20′′′, 20 IV bzw. 20 V und der Unterseite des Deckglases 15 naturgemäß größer sein, da dort die Zeiger Platz finden müssen. Bei Fig. 3 gilt analog das zu Fig. 1 Gesagte, d.h. der Abstand zwischen der Oberseite des Außenrands der Glasscheibe 23′′ und der Unterseite des Deckglases 15 kann klein sein und z.B. 0,3 mm oder weniger betragen, so daß auch hier eine flache Bauweise einer Armbanduhr ermöglicht wird.

Claims (18)

1. Uhr mit einem mit visuell wahrnehmbarer Information versehenen Zifferblatt, insbesondere Armbanduhr, dadurch gekennzeichnet, daß das Zifferblatt (20; 20′, 20′′; 20′′′; 20 IV; 20 V) aus zwei zusammengeklebten Glasscheiben (z.B. 21, 23) ausgebildet ist, zwischen welchen sich eine Dichromat-Gelatineschicht (22) mit einem als Informationsträger dienenden Hologramm befindet.
2. Uhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Zeigern (27, 28) abgewandte Glasscheibe (21) auf ihrer von der Dichromat-Gelatineschicht (22) abgewandten Seite mit einer Farbschicht (32), insbesondere aus schwarzer, roter, blauer oder goldener Farbe, versehen ist.
3. Uhr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichromat-Gelatine-Hologramm (22) als Hologramm mit einer großen inneren Leuchtkraft (Screen) ausgebildet ist.
4. Uhr nach mindestens einem der Ansprüche 1-3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Glasscheiben eine Bohrung (25) für die Durchführung der Zeigerwelle (26) aufweisen.
5. Uhr nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß diese Bohrung (25) von beiden Glasscheiben (z.B. 21, 23) her gleichzeitig ausgeführt ist.
6. Uhr nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (25) auf ihrer Innenseite mit einer Schutzschicht aus einem als Feuchtigkeitssperre wirkenden Material, insbe­ sondere aus einem Epoxiharz, versehen ist.
7. Uhr nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die Glasscheibe (23) auf der den Zeigern (27, 28) zugewandten Seite des Zifferblatts (20) am Rand eine größere Dicke aufweist als in der Mitte, und daß mindestens ein Zeiger (27) in der Vertiefung (24) im Mittel­ bereich dieser Glasscheibe (23) angeordnet ist.
8. Uhr nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Vertiefung versehene Glasscheibe einen konkaven Schliff (24) aufweist, und daß die maximale Tiefe (d) dieser Vertiefung vorzugsweise in der Größenordnung von 0,6...1 mm liegt.
9. Uhr nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß das Zifferblatt (20 V) an seinem Außenumfang mit einem Facettenschliff (36, 37) versehen ist.
10. Uhr nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Zifferblatt (20) an seinem Außenumfang mit einer als Feuchtigkeitssperre wirksamen Schutzschicht (31), insbesondere aus einem Epoxiharz, versehen ist.
11. Uhr nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Zifferblatt am Uhrwerk (13) befestigt ist.
12. Uhr nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Ziffer­ blatt (20) mit einem Unterzifferblatt (17), z.B. aus Metall oder Kunststoff, versehen ist, und daß dieses Unterziffer­ blatt (17), z.B. mittels Füßchen (18), am Uhrwerk (13) befestigt ist.
13. Verfahren zur Herstellung einer Uhr nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Glas­ hologramm durch Einfügen einer Dichromat-Gelatineschicht (22) zwischen zwei Glasscheiben (21, 23) hergestellt wird, und daß anschließend zur Herstellung eines Zifferblatts die Dicke mindestens einer dieser Glasscheiben durch Schleifen reduziert wird.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke beider Glasscheiben durch einen Planschliff reduziert wird.
15. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Glasscheibe auf der dem Betrachter zugewandten Seite des Zifferblatts mit einem Hohlschliff (24) versehen wird.
16. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 13-15, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Schleifen der Außenrand des Glashologramms mit einer Schutzschicht (31), insbesondere aus einem Epoxiharz, versehen wird.
17. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 13-16, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Schleifen ein Loch (25) für die Durchführung der Zeigerwelle (26) gleichzeitig von beiden Seiten in die beiden Glasscheiben (21, 23) des Glashologramms gebohrt wird.
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Loch (25) auf seiner Innenseite mit einer als Feuchtigkeits­ sperre wirkenden Schutzschicht, insbesondere aus einem Epoxi­ harz, versehen wird.
DE19873722012 1987-07-03 1987-07-03 Uhr mit einem zifferblatt Withdrawn DE3722012A1 (de)

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EP88110550A EP0297600A3 (de) 1987-07-03 1988-07-01 Uhr mit einem Zifferblatt, und Verfahren zur Herstellung eines solchen Zifferblatts

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