DE3722012A1 - Uhr mit einem zifferblatt - Google Patents
Uhr mit einem zifferblattInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Uhr nach dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1. Sie betrifft ferner ein Verfahren zur Her
stellung einer solchen Uhr. Die visuell wahrnehmbare Information
kann z.B. ein Design oder ein Firmenlogo sein und kann die
üblichen Stundenzahlen eines Zifferblatts enthalten.
Bei Armbanduhren ist es bekannt, das Deckglas als Hologramm
auszubilden. Dies hat jedoch den Nachteil, daß man das Zifferblatt
unter bestimmten Betrachtungswinkeln sehr schlecht ablesen kann.
Auch kommt die Wirkung des Hologramms nicht voll zur Geltung,
da es bei zu starker Leuchtkraft die Ablesung der Zeitanzeige
des Zifferblatts behindern würde.
Deshalb ist es eine Aufgabe der Erfindung, die bekannten Uhren,
sowie die Verfahren zu ihrer Herstellung, zu verbessern.
Nach der Erfindung wird diese Aufgabe gelöst durch die im An
spruch 1 angegebenen Maßnahmen. Hierdurch wird die Ablesung des
Zifferblatts wesentlich erleichtert, denn das Deckglas kann
in der üblichen Weise als Glas oder Kristall, ggf. mit Dekorelementen,
ausgebildet sein, und das Hologramm kommt voll zur Geltung,
da seine Rückseite dunkel ist und es dadurch eine starke
Leuchtkraft entfaltet.
Dabei geht man mit besonderem Vorteil gemäß Anspruch 2 und/oder
gemäß Anspruch 3 vor, da dann die im Hologramm enthaltene Infor
mation des Zifferblatts ihre volle Leuchtkraft entfaltet
und sich eine gute Ablesbarkeit der Stundenangaben und der
sonstigen ggf. im Zifferblatt enthaltenen Information ergibt.
Die Maßnahme nach Anspruch 4 ist von außerordentlichem Vorteil.
Glashologramme mit einer zwischen Glasscheiben eingelagerten
Dichromat-Gelatineschicht - im folgenden DCG-Glashologramme genannt -
haben erhebliche innere Spannungen, und Versuche haben gezeigt,
daß die Maßnahme nach Anspruch 4 die Ausschußquote erheblich
reduziert. Es gelingt jedoch auch durch Bohren von nur einer
Seite, eine entsprechende Bohrung herzustellen, wenn dabei
entsprechende Sorgfalt angewendet wird.
Eine außerordentlich vorteilhafte und erfinderische Maßnahme
ist Gegenstand des Patentanspruchs 7. Diese Maßnahme ermöglicht
die Verwendung eines DCG-Glashologramms auch in einer Armbanduhr,
ohne daß hierfür ein besonders dickes Gehäuse verwendet
werden muß. Denn der vertiefte Mittelbereich der einen Glas
scheibe bietet Platz für mindestens einen Zeiger, gewöhnlich
den Stundenzeiger, während der dickere Rand dieser Glasscheibe
für die notwendige mechanische Stabilität des Zifferblatts
sorgt.
Dabei geht man in besonders bevorzugter Weise gemäß Anspruch 8 vor.
Von besonderem Vorteil ist auch die Maßnahme nach Anspruch 9,
da sie die Lebensdauer des Zifferblatts erhöht. Auch geht man
mit Vorteil gemäß Anspruch 10 vor, um eine sichere Befestigung
im Uhrengehäuse, z.B. mittels einer Gummidichtung oder einer
I-Ring-Dichtung zu ermöglichen. Eine andere mögliche Befestigungs
art ist Gegenstand des Anspruchs 12.
Besonders bevorzugte Verfahren zur Herstellung einer erfindungs
gemäßen Uhr sind Gegenstände der Patentansprüche 13-18.
Weitere Einzelheiten und vorteilhafte Weiterbildungen der Er
findung ergeben sich aus den im folgenden beschriebenen und in
der Zeichnung dargestellten, in keiner Weise als Einschränkung
der Erfindung zu verstehenden Ausführungsbeispielen, sowie aus
den übrigen Unteransprüchen. Es zeigt:
Fig. 1 eine teilweise im Schnitt dargestellte Darstellung
einer Armbanduhr nach einem ersten Ausführungsbeispiel
der Erfindung,
Fig. 2-6 Varianten zu Fig. 1,
Fig. 7 eine Darstellung eines Zifferblatts mit Hohlschliff,
wobei der vertikale Maßstab zur Verdeutlichung über
trieben dargestellt ist, und
Fig. 8 eine Einzelheit der Fig. 6, in vergrößertem Maßstab.
In den nachfolgenden Figuren werden gleiche oder gleichwirkende
Teile jeweils mit denselben Bezugszeichen bezeichnet und ge
wöhnlich nur einmal beschrieben. Die Angaben "oben, unten,
links, rechts" beziehen sich jeweils auf die betreffende Figur,
ohne daß hierauf jedesmal erneut hingewiesen wird.
Fig. 1 zeigt das Gehäuse 10 einer erfindungsgemäßen Uhr, hier
einer Armbanduhr. (Die Erfindung findet bevorzugt Verwendung bei
Armbanduhren; jedoch ist ihre Verwendung auch bei anderen Uhren
arten möglich.) Das Gehäuse 10 ist in üblicher Weise mit einem
abnehmbaren Boden 11 versehen. Es hat einen zylindrischen Hohl
raum 12 zur Aufnahme eines Uhrwerks 13, welches nur mit strich
punktierten Linien angedeutet ist, und dieser Hohlraum 12 ver
jüngt sich in seinem in Fig. 1 oberen Bereich über eine Ring
schulter 14 zu einem Abschnitt kleineren Durchmessers. Der
Hohlraum 12 ist nach außen durch ein Deckglas 15 verschlossen,
das aus Glas, Saphir oder einem geeigneten Kunststoff bestehen
und mit einer aufgedampften Dekorschicht versehen sein kann.
Das Deckglas 15 ist an der Oberseite des Gehäuses 10 in üblicher
Weise befestigt.
Oberhalb des Uhrwerks 13 befindet sich ein Unterzifferblatt 17,
z.B. aus Messing mit einer Dicke von 0,2...0,4 mm. Dieses Unter
zifferblatt 17 ist mit zwei nach unten herausgebogenen Füßchen
18 versehen, um eine winkelrichtige Befestigung am Uhrwerk 13
zu ermöglichen.
Auf dem Unterzifferblatt 17 befindet sich das eigentliche Ziffer
blatt 20, das nach der Erfindung in Form eines Dichromat-Gelatine-
Glashologramms (im folgenden DCG-Glashologramm) aufgebaut ist.
Wie Fig. 7 zeigt (diese Figur ist in vertikaler Richtung in über
triebenem Maßstab dargestellt), besteht ein solches Zifferblatt
20 aus einer unteren Glasscheibe 21 mit einer Dicke von z.B.
0,2...0,3 mm, einem darauf angeordneten, äußerst dünnen Dichromat-
Gelatine-Hologramm 22, das die Informationen des Zifferblatts
trägt, also z.B. die Stundenzahlen und sonstige Bildelemente,
und aus einer auf diesem angeordneten oberen Glasscheibe 23,
die an ihrer stärksten Stelle eine Gesamtdicke von etwa 0,9...1,2 mm
haben kann. Diese obere Glasscheibe 23 ist mit einem kugelkalotten
förmigen Hohlschliff 24 mit dem Radius R versehen und hat deshalb
an ihrer tiefsten Stelle eine Tiefe d, die z.B. 0,8 mm betragen
kann, so daß die Glasscheibe 23 an ihrer dünnsten Stelle
noch eine Materialstärke von z.B. 0,1...0,3 mm hat. Der Radius
R kann z.B. in der Größenordnung von 10...15 cm liegen. Die
Tiefe d liegt bevorzugt zwischen 0,6 und 1 mm, doch sind auch
andere Tiefen nicht ausgeschlossen.
In seiner Mitte hat das Zifferblatt 20 eine Bohrung 25 für
die Durchführung einer Zeigerwelle 26 (Fig. 1), welch letztere
in üblicher Weise ausgebildet ist und einen Stundenzeiger 27,
darüber einen Minutenzeiger 28, und ggf. darüber noch einen
- nicht dargestellten - Sekundenzeiger trägt. Die Bohrung 25 ist
innen mit einer feuchtigkeitsdichten Schutzschicht, z.B. aus
Epoxiharz, versehen.
An seinem Außenumfang ist das Zifferblatt 20 mit einer zur Ring
schulter 14 komplementären Ringschulter 30 versehen. Ferner ist
es im Bereich des Dichromat-Gelatine-Hologramms 22 außen mit
einer Abdichtung 31, z.B. in Form einer dünnen, als Feuchtigkeits
sperre dienenden Schicht, versehen, um ein Eindringen von
Feuchtigkeit in das Hologramm 22 zu verhindern. Die Schicht 31
kann z.B. aus einem Epoxiharz hergestellt sein.
Ferner ist die untere Glasscheibe 21, deren Dicke bevorzugt ebenfalls durch
einen Planschleifvorgang reduziert ist, auf ihrer Unterseite,
bezogen auf die Fig. 1 und 7, mit einer Farbschicht 32 ver
sehen, z.B. aus schwarzer, blauer, grüner oder goldener Farbe.
Eine solche Farbschicht erhöht die Leuchtkraft des Hologramms
und ermöglicht deshalb die Ablesung des Zifferblatts 20 auch
bei schwächerem Licht.
Die Bohrung 25 wird in bevorzugter Weise dadurch hergestellt,
daß gleichzeitig in die obere Glasscheibe 23 und in die untere
Glasscheibe 21 gebohrt wird. Dies hat seinen Grund darin, daß
DCG-Glashologramme durch das Schrumpfen der Hologrammschicht
22 unter erheblichen inneren Spannungen stehen. Wird gleichzeitig
von beiden Seiten gebohrt, so ist die Gefahr, daß hierbei das
Zifferblatt 20 durch seine inneren Spannungen zerbricht, wesentlich
geringer.
Wie Fig. 1 zeigt, wird zur Montage das Zifferblatt 20 auf dem
Unterzifferblatt 17 befestigt, z.B. durch Kleben, und dann wird
die so gebildete Zifferblattanordnung mittels der Füßchen 18
am Uhrwerk 13 befestigt, so daß die Zeigerwelle 26 durch die
Bohrung 25 ragt. Nun werden die Zeiger 27, 28 auf der Zeiger
welle 26 montiert. Anschließend wird die so gebildete Anordnung
von Uhrwerk 13 und Zifferblatt 20 in das Gehäuse 10 in der
richtigen Winkelstellung von unten her eingeschoben, bis die
Schulter 30 des Zifferblatts 20 gegen die Schulter 14 des
Gehäuses 10 anliegt. Anschließend werden die üblichen restlichen
Montagevorgänge erledigt, also Befestigen der Krone und Ver
schließen des Bodens 11.
Wie Fig. 1 zeigt, ergibt sich durch den Hohlschliff 24 ein
Raum, in dem zuunterst der Stundenzeiger 27 mit seiner relativ
geringen Länge und ggf. darüber auch der Minutenzeiger 28 mit
seiner größeren Länge Platz findet. Gleichzeitig ergibt der ver
dickte Rand der oberen Glasscheibe 23, welcher durch den Hohl
schliff 24 entsteht, die erforderliche Stabilität des Ziffer
blatts 20, so daß dieses in seiner Mitte die für das Ziffer
blatt einer Armbanduhr erforderliche Dicke von z.B. nur 0,4 mm
haben kann, andererseits aber die notwendige mechanische Stabi
lität aufweist, weil sein Rand wesentlich dicker ist.
Fig. 2 zeigt eine Variante, und zwar sind hier bei dem Ziffer
blatt 20′ die Dicken der oberen Scheibe 23′ und der unteren
Scheibe 21′ des DCG-Hologramms durch Planschleifen auf insgesamt
ca. 0,4 mm reduziert, wobei die verbleibende Dicke der oberen
Scheibe 23′ größer ist als die der unteren Scheibe 21′. In der
oberen Glasscheibe 23′ ist, wie dargestellt, eine Ringschulter
zur Anlage gegen die Ringschulter 14 des Gehäuses 10 vorge
sehen. Auch hier ist das Zifferblatt 20′ auf dem Unterzifferblatt
17 befestigt und zeigt auf seiner Rückseite eine Farbschicht.
Fig. 3 zeigt ein Zifferblatt 20′′, bei welchem die untere Glas
scheibe 21′′ des DCG-Glashologramms plangeschliffen ist und
die obere Scheibe 23′′ einen Hohlschliff 24′′ hat. Die obere
Scheibe 23′′ hat hier - zur Verstärkung der Stabilität und
zur Vereinfachung der Herstellung - keine Ringschulter und
liegt, wie dargestellt, mit ihrem Rand gegen die Ringschulter 14
des Gehäuses 10 an. Der Abstand zwischen der Ringschulter 14
des Gehäuses 10 und der Unterseite des Deckglases 15 kann hier
kleiner sein als bei dem Gehäuse nach Fig. 1 oder 2.
In Fig. 4 hat das Zifferblatt 20′′′ im wesentlichen denselben
Aufbau wie in Fig. 2, hat aber keine Ringschulter, sondern liegt
mit seinem oberen Rand gegen die Ringschulter 14 des Gehäuses
10 an.
Auch in Fig. 5 sind beide Glasscheiben des Zifferblatts 20 IV
plangeschliffen, doch ist hier die untere Glasscheibe 21 IV
dicker als die obere Glasscheibe 23 IV, welch letztere mit
ihrem oberen Rand gegen die Ringschulter 14 des Gehäuses 10 anliegt.
In Fig. 6 hat das Zifferblatt 20 V die in Fig. 8 dargestellte
Form, d.h. es hat an seinem äußeren Rand einen sogenannten
Facettenschliff. Die untere Glasscheibe 21 V hat eine Facette
36, und die obere Glasscheibe 23 V hat eine Facette 37, wie das
in Fig. 8 dargestellt ist. Beide Facetten können, wie darge
stellt, unter 45° verlaufen. Sie erleichtern die Montage durch
Einpressen in den I-Ring 35 der Fig. 6. Auch hier ist das Ziffer
blatt 20 V seitlich durch eine Schutzschicht 31 geschützt und
trägt unten eine Farbschicht 32 zur Erhöhung der Leuchtkraft
des DCG-Glashologramms 20 V.
Bei Fig. 8 können, wie dargestellt, beide Glasscheiben 21 V und
23 V durch Planschleifen dieselbe Dicke haben. In der Praxis
ist jedoch die Dicke der beiden Glasscheiben gewöhnlich
ungleich groß, da diese Glasscheiben eine Herstellungstoleranz
in der Größenordnung von 0,2 mm haben und eine gleiche Dicke
deshalb eher ein Zufallsergebnis darstellt. Für die Funktion
des Zifferblatts ist auch eine gleiche Dicke beider Glasscheiben
nicht erforderlich.
Naturgemäß sind für die Befestigung erfindungsgemäßer Ziffer
blätter in einem Uhrengehäuse alle bekannten Verfahren anwendbar.
Während für als Deckgläser verwendete Hologramme nur solche mit
einer schwachen Leuchtkraft verwendet werden können, da sonst die
Lesbarkeit des Zifferblatts leiden würde oder nicht mehr gegeben
wäre, können für erfindungsgemäße Zifferblätter Hologramme
mit einer satten, leuchtenden Farbgebung des kompletten Holo
grammzifferblatts verwendet werden.
Naturgemäß sind im Rahmen der vorliegenden Erfindung viel
fältige Abwandlungen und Modifikationen möglich.
Hinzuweisen ist noch darauf, daß bei Fig. 1 die Oberseite
des Außenrands der Glasscheibe 23 einen sehr geringen Abstand
von der Unterseite des Deckglases haben kann, z.B. wie
dargestellt 0,3 mm oder weniger. Dies ermöglicht die
Verwendung eines solchen DCG-Glashologramms in einem
Uhrengehäuse 10 normaler Dicke. Bei den Fig. 2 und 4 bis 6
muß der Abstand zwischen der Oberseite des DCG-Glashologramms 20′,
20′′′, 20 IV bzw. 20 V und der Unterseite des Deckglases 15
naturgemäß größer sein, da dort die Zeiger Platz finden
müssen. Bei Fig. 3 gilt analog das zu Fig. 1 Gesagte, d.h.
der Abstand zwischen der Oberseite des Außenrands der
Glasscheibe 23′′ und der Unterseite des Deckglases 15 kann
klein sein und z.B. 0,3 mm oder weniger betragen, so daß
auch hier eine flache Bauweise einer Armbanduhr ermöglicht
wird.
Claims (18)
1. Uhr mit einem mit visuell wahrnehmbarer Information versehenen
Zifferblatt, insbesondere Armbanduhr,
dadurch gekennzeichnet, daß das Zifferblatt (20; 20′, 20′′; 20′′′;
20 IV; 20 V) aus zwei zusammengeklebten Glasscheiben (z.B. 21, 23)
ausgebildet ist, zwischen welchen sich eine Dichromat-Gelatineschicht
(22) mit einem als Informationsträger dienenden Hologramm
befindet.
2. Uhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von den
Zeigern (27, 28) abgewandte Glasscheibe (21) auf ihrer von der
Dichromat-Gelatineschicht (22) abgewandten Seite mit einer
Farbschicht (32), insbesondere aus schwarzer, roter, blauer oder
goldener Farbe, versehen ist.
3. Uhr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Dichromat-Gelatine-Hologramm (22) als Hologramm mit einer
großen inneren Leuchtkraft (Screen) ausgebildet ist.
4. Uhr nach mindestens einem der Ansprüche 1-3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Glasscheiben eine Bohrung (25) für die
Durchführung der Zeigerwelle (26) aufweisen.
5. Uhr nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß diese Bohrung
(25) von beiden Glasscheiben (z.B. 21, 23) her gleichzeitig
ausgeführt ist.
6. Uhr nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bohrung (25) auf ihrer Innenseite mit einer Schutzschicht
aus einem als Feuchtigkeitssperre wirkenden Material, insbe
sondere aus einem Epoxiharz, versehen ist.
7. Uhr nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Glasscheibe (23) auf der den
Zeigern (27, 28) zugewandten Seite des Zifferblatts (20) am
Rand eine größere Dicke aufweist als in der Mitte, und daß
mindestens ein Zeiger (27) in der Vertiefung (24) im Mittel
bereich dieser Glasscheibe (23) angeordnet ist.
8. Uhr nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der
Vertiefung versehene Glasscheibe einen konkaven Schliff (24)
aufweist,
und daß die maximale Tiefe (d) dieser Vertiefung vorzugsweise in der
Größenordnung von 0,6...1 mm liegt.
9. Uhr nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das Zifferblatt (20 V) an seinem
Außenumfang mit einem Facettenschliff (36, 37) versehen ist.
10. Uhr nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Zifferblatt (20) an seinem Außenumfang
mit einer als Feuchtigkeitssperre wirksamen Schutzschicht (31),
insbesondere aus einem Epoxiharz, versehen ist.
11. Uhr nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Zifferblatt am Uhrwerk (13) befestigt
ist.
12. Uhr nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Ziffer
blatt (20) mit einem Unterzifferblatt (17), z.B. aus Metall
oder Kunststoff, versehen ist, und daß dieses Unterziffer
blatt (17), z.B. mittels Füßchen (18), am Uhrwerk (13) befestigt
ist.
13. Verfahren zur Herstellung einer Uhr nach mindestens einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Glas
hologramm durch Einfügen einer Dichromat-Gelatineschicht (22)
zwischen zwei Glasscheiben (21, 23) hergestellt wird, und daß
anschließend zur Herstellung eines Zifferblatts die Dicke
mindestens einer dieser Glasscheiben durch Schleifen reduziert
wird.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die
Dicke beider Glasscheiben durch einen Planschliff reduziert wird.
15. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
die Glasscheibe auf der dem Betrachter zugewandten Seite des
Zifferblatts mit einem Hohlschliff (24) versehen wird.
16. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 13-15, dadurch
gekennzeichnet, daß nach dem Schleifen der Außenrand des
Glashologramms mit einer Schutzschicht (31), insbesondere aus
einem Epoxiharz, versehen wird.
17. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 13-16, dadurch
gekennzeichnet, daß nach dem Schleifen ein Loch (25) für die
Durchführung der Zeigerwelle (26) gleichzeitig von beiden
Seiten in die beiden Glasscheiben (21, 23) des Glashologramms
gebohrt wird.
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß
das Loch (25) auf seiner Innenseite mit einer als Feuchtigkeits
sperre wirkenden Schutzschicht, insbesondere aus einem Epoxi
harz, versehen wird.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873722012 DE3722012A1 (de) | 1987-07-03 | 1987-07-03 | Uhr mit einem zifferblatt |
| EP88110550A EP0297600A3 (de) | 1987-07-03 | 1988-07-01 | Uhr mit einem Zifferblatt, und Verfahren zur Herstellung eines solchen Zifferblatts |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873722012 DE3722012A1 (de) | 1987-07-03 | 1987-07-03 | Uhr mit einem zifferblatt |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3722012A1 true DE3722012A1 (de) | 1989-01-12 |
Family
ID=6330843
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873722012 Withdrawn DE3722012A1 (de) | 1987-07-03 | 1987-07-03 | Uhr mit einem zifferblatt |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP0297600A3 (de) |
| DE (1) | DE3722012A1 (de) |
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- 1987-07-03 DE DE19873722012 patent/DE3722012A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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