DE3718610C2 - - Google Patents
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63B—APPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
- A63B60/00—Details or accessories of golf clubs, bats, rackets or the like
- A63B60/02—Ballast means for adjusting the centre of mass
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63B—APPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
- A63B49/00—Stringed rackets, e.g. for tennis
- A63B49/02—Frames
- A63B49/022—String guides on frames, e.g. grommets
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- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Physical Education & Sports Medicine (AREA)
- Golf Clubs (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Rahmen für einen
Ballspielschläger gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Unter Ballspielschläger werden hier Schläger wie
Tennisschläger, Squashschläger und Federballschläger
verstanden.
Im allgemeinen wird bei den auf dem Markt befindlichen
Schlägerrahmen eine genaue unterschiedliche Gewichtsein
stellung vorgenommen, je nach Grad des Könnens des
Benutzers.
Eine solche Gewichtseinstellung wird gewöhnlich während
der Herstellung erreicht, indem ein Gewichtseinstell
element oder -elemente in den Kopf oder in den Griff
eingebettet werden. In einigen Fällen werden sie durch
Bindemittel am Kopf oder am Griff befestigt. Gewichts
einstellung wird auch durch genaues Konstruieren des
Gewichtsausgleichs vor der Herstellung erreicht. Eine
solche Gewichtseinstellung im Stadium vor oder nach der
Herstellung erlaubt keine freie und feine Gewicht
seinstellung durch den Benutzer, abhängig vom Grad des
persönlichen Könnens. Außerdem, wenn die Gewichts
einstellelemente durch Bindemittel befestigt sind, neigen
sie dazu, während des Gebrauchs der Rakettrahmen
abzufallen. Eine solche unerwartete Trennung bringt nicht
nur den Benutzer in Gefahr, sondern verschlechtert auch
das Aussehen des Rakettrahmens.
Die JP 61-13 982 A
schlägt bandförmige Gewichtseinstellelemente vor, die an
der äußeren Umfangsfläche des Kopfes eines Rahmens
befestigt werden. Jedes Gewichtseinstellelement wird
durch eine Saite, welche sich gespannt zwischen
benachbarten Saitenlöchern im Kopf erstreckt, fest am
Befestigungsort gehalten. Das oben beschriebene
Gewichtseinstellelement ist einstückig mit einer zuge
hörigen rohrförmigen Saitenschutzvorrichtung gebildet,
welche in den benachbarten Löchern, durch welche Saiten
hindurchgezogen sind, eingesetzt ist. In den Geschäften
wird beim Bespannen der Schlagfläche im Kopf das
Gewichtseinstellelement je nach persönlicher Vorliebe des
Benutzers auf eine bestimmte Länge abgeschnitten und an
der äußeren Umfangsfläche des Kopfes befestigt.
Aus der BE 9 02 428 ist ein Gewichtseinstellelement der im
Gattungsbegriff des Anspruchs 1 genannten Art in Form
eines Bandes bekannt, an welchem eine Vielzahl von
Rohrstutzen befestigt ist. Zur Befestigung des Bandes am
Kopf eines Ballschlägers werden die Rohrstutzen in
Bohrungen des Kopfes gesteckt. Diese Steckverbindung muß
satt sein, damit das Band beim Spielen nicht abge
schleudert wird. Zur Gewichtsveränderung des Kopfes muß
das Band ausgetauscht werden. Dem widerspricht die satte
Steckverbindung. Für jede Gewichtsveränderung wird ein
anderes Band benötigt. Es hat einen störend großen
Querschnitt und ist für viele Anwendungen zu schwer.
Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, einen
Rahmen für einen Ballspielschläger zu schaffen, dessen
Gewichtseinstellelement auf einfache Weise schnell feine
Gewichtseinstellungen ermöglicht, durch geringe Kräfte
leicht auswechselbar an einer Saitenschutzvorrichtung
eines Schlägers befestigt und entfernt werden kann, und
gleichzeitig die Gefahr vermieden wird, daß das
Gewichtseinstellelement beim Spielen unbeabsichtigt
relativ zu einer korrekten Position verschoben oder von
der Saitenschutzvorrichtunbg abgeschleudert wird.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die
kennzeichnenden Merkmale von Anspruch 1 gelöst.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen beschrieben, in
welchen mehrere Ausführungsformen dargestellt sind; es
zeigen
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen erfindungs
gemäßen Rahmen,
Fig. 2 eine perspektivische Schnittansicht
einer Ausführungsform der Erfindurng
entlang der Linie II-II in Fig. 1,
wobei der Schnitt des Rahmens ausein
andergezogen dargestellt ist;
Fig. 3 eine Draufsicht auf die in Fig. 2
dargestellte Ausführungsform der
Erfindung,
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV
in Fig. 3,
Fig. 5 einen Schnitt entlang den Linien V-V
in Fig. 3,
Fig. 6 eine Draufsicht auf eine weitere Aus
führungsform der Erfindung, und
Fig. 7 einen Schnitt entlang der Linie
VII-VII in Fig. 6.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 1
dargestellt, in welcher ein Rahmen 1 eines Ballspiel
schlägers, z. B. aus FRP, einen ovalen Kopf 2 hat, welcher
eine Schlagfläche aus sich kreuzenden Saiten G gespannt
hält. Eine Anzahl von Löchern 3, durch welche Saiten G
hindurchgeführt sind, sind im Kopf 2 gebildet.
Wie in Fig. 2 dargestellt, ist in der äußeren
Umfangsfläche 2a des Kopfes 2 über dessen gesamten Umfang
eine Umfangsnut 4 gebildet.
Eine Saitenschutzvorrichtung 5 ist in der Umfangsnut 4 in
dem Bereich zwischen benachbarten Löchern 3 angebracht.
Die Saitenschutzvorrichtung 5 besteht aus Kunstharz und
enthält einstückig ein Schutzband 51 und Schutzröhren 52,
welche in die Löcher 3 eingesetzt sind. Die Saiten
schutzvorrichtung 5 wird während der Herstellung des
Rahmens 1 oder bei Bespannung der Schlagfläche in die
Umfangsnut 4 eingesetzt. Die Schutzröhre 52 nimmt eine
zugehörige Saite G auf. Eine im wesentlichen T-förmige
Verschlußschiene 53 ist einstückig auf der äußeren
Umfangsfläche 5a der Saitenschutzvorrichtung 5 in Um
fangsrichtung des Rahmens 1 gebildet. Diese Verschluß
schiene 53 kann sich über den ganzen Umfang des Kopfes 2
erstrecken oder mehrere Verschlußschienen 53 können
örtlich verteilt sein. Ein oder mehrere Gewichtseinstell
elemente 6 von geeigneter Länge werden an der Verschluß
schiene 53 der Saitenschutzvorrichtung 5 befestigt.
Das Gewichtseinstellelement 6 ist nach Art eines Bandes
61 ausgebildet, welches in seiner Innenfläche mit einer
länglichen Ausnehmung 62 versehen ist, welche mit der
Verschlußschiene 53 auf der Umfangsfläche 5a in Engriff
gebracht werden kann. Die äußere Fläche des Bandes 61 ist
rund geformt, um den Luftwiderstand zu verringern, wenn
es am Kopf 2 befestigt ist. Die Breite des Bandes 61 ist
im wesentlichen gleich der äußeren Umfangsfläche 2a des
Kopfes 2, um diese einschließlich der Umfangsnut 4 wegen
des besserern Aussehens vollständig zu bedecken.
Da das Gewichtseinstellelement 6 der Erfindung lösbar mit
der äußeren Umfangsfläche 5a der Saitenschutzvorrichtung
5 über die Verschlußschiene 53 verbunden ist, kann die
Gewichtseinstellung auf einfache Weise von den Benutzern
ausgeführt werden, sogar noch nach der Bespannung der
Schlagfläche. Das Abdecken der äußeren Umfangsfläche 2a
des Kopfes 2 einschließlich der Umfangsnut 4 verbessert
wesentlich das Aussehen des Rahmens 1 und Verringert den
Luftwiderstand während der Benutzung.
Das Gewichtseinstellelement 6 kann anstelle eines gleich
förmigen Bandes 61 aus einem dünnen Abschnitt 7 und einem
dicken, im wesentlichen gleich langen Abschnitt 8 be
stehen. Dadurch erhält mann eine unterschiedliche Ge
wichtsverteilung über den gesamten Umfang des Kopfes 2.
Eine Anzahl von querverlaufenden Kerben 8a sind neben
einander im dicken Abschnitt 8 gebildet, so daß dieser
der Biegung des ovalen Kopfes 2 gut folgen kann.
Wenn der vom Griff abgewandte Bereich des Kopfes 2
schwerer sein soll als der andere Bereich des Kopfes 2,
wird das Gewichtseinstellelement 6 mit der Saitenschutz
vorrichtung 5 so verbunden, daß sein dünner Abschnitt 7
in der Nähe des Griffes liegt. Wenn dagegen der dem Griff
benachbarte Bereich schwerer sein soll als der andere
Bereich des Kopfes 2, wird der dicke Abschnitt 8 des
Gewichtseinstellelements 6 in der Nähe des Griffes
angeordnet. Durch einfaches Umdrehen der Verbin
dungsrichtung des Gewichtseinstellelementes 6, kann nicht
nur eine Gewichtseinstellung, sondern auch eine
Gewichtsausgleichseinstellung entlang der Längsachse des
Kopfes 2 durchgeführt werden.
Anstelle des Dickenunterschiedes kann auch die Dichte des
Materials, aus welchem das Gewichtseinstellelement 6
gebildet ist, über seine Länge variiert werden, um eine
unterschiedliche Gewichtsverteilung zu haben.
Als weiterer Ersatz können auch ein oder mehrere
Massenteile örtlich in das Gewichtseistellelement 6 ein
gebettet werden.
Wie in den Fig. 3 bis 5 dargestellt, ist die Breite W1
der Verschlußschiene 52 und der länglichen Ausnehmung 62
in den Endbereichen 53a und 62a des Eingriffs schmaler
als ihre Breite W2 im Mittelbereich des Eingriffs.
Aufgrund solcher örtlicher Unterschiede in der Breite
kann das Gewichtseinstellelement 6 trotz Aufprall beim
Schlagen der Bälle und/oder Zentrifugalkraft beim
Schwingen des Rahmens 1 fest in der ursprünglich fest
gelegten Position gehalten werden.
Die andere Ausführungsform des Rahmens 1 gemäß der
Erfindung ist in den Fig. 6 und 7 dargestellt. Im Falle
dieser Ausführungsform weist die Verschlußschiene 53 auf
der Saitenschutzvorrichtung 5 einige seitliche Vertiefun
gen 54 auf. An entsprechenden Stellen des Eingriffs mit
dem Gewichtseinstellelement 6 hat dessen längliche
Ausnehmung 62 eine entsprechende Anzahl von seitlichen
Vorsprüngen 63, welche in den entsprechenden Vertiefungen
54 aufgenommen werden. Umgekehrt können solche seitlichen
Vertiefungen 54 auch in der länglichen Ausnehmung 62
gebildet sein, wobei die entsprechenden Vorsprünge 63 auf
der Verschlußschiene 53 gebildet sind.
Claims (5)
1. Rahmen (1) für einen Ballspielschläger mit mindestens
einer Saitenschutzvorrichtung (5) an der äußeren
Umfangsfläche (2a) des Kopfes (2) und mindestens einem
Gewichtseinstellelement (6), welches nach Art einer
sich in Umfangsrichtung des Kopfes (2) erstreckenden
Nut-Feder-Verbindung (62, 53) lösbar mit der
Saitenschutzvorrichtung (5) in Eingriff ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
- a) die Nut-Feder-Verbindung (62, 53) einerseits durch eine Ausnehmung (62) im Gewichtseinstell element (6), und andererseits durch eine Ver schlußschiene (53) an der Saiten-Schutzvor richtung (5) gebildet ist, und
- b) die Breite (W1, W2) des Eingriffs zwischen der Ausnehmung (62) und der Verschlußschiene (53) über deren Länge verschieden ist.
2. Rahmen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Breite (W2) des Eingriffs im mittleren Bereich des
Gewichtseinstellelements (6) größer oder schmaler ist
als in den Endbereichen.
3. Rahmen nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
eines der beiden Elemente (Verschlußschiene (53) oder
Ausnehmung (62) eine örtliche seitliche Vertiefung
(54) und das betreffende andere Element wenigstens
einen örtlichen seitlichen Vorsprung (63) aufweist,
welcher mit der Vertiefung (54) in Eingriff gebracht
werden kann.
4. Rahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Gewichtseinstellelement (6) in seiner Längs
richtung eine unterschiedliche Gewichtsverteilung
aufweist, insbesondere durch eine unterschiedliche
Dicke oder ein unterschiedliches spezifisches Gewicht
oder ein oder mehrere örtlich in das Gewichtseinstell
element (6) eingebettete Massenteile.
5. Rahmen nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Gewichtseinstellelement (6) bandförmig ist und
einen dünnen Abschnitt (7) und einen relativ dazu
dickeren Abschnitt (8) aufweist, und daß im dickeren
Abschnitt (8) querverlaufende Kerben (8a) gebildet
sind, durch welche auch der dickere Abschnitt (8) gut
der Biegung des Schlägerkopfes (2) folgen kann.
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