DE3715844A1 - Funkenerosionsmaschine mit drahtelektrode - Google Patents
Funkenerosionsmaschine mit drahtelektrodeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Funkenerosionsmaschine, in
der eine Entladung in einem schmalen Spalt zwischen einer
Drahtelektrode und einem Werkstück mit einer
Bearbeitungsflüssigkeit als Medium erzeugt wird, um die
Bearbeitung am Werkstück voranzutreiben, und sie betrifft
insbesondere eine Verbesserung einer
Drahtführungsvorrichtung in der Funkenerosionsmaschine
der vorausgehend aufgeführten Bauart.
Unter Bezugnahme auf den Stand der Technik ist Fig. 1A
eine Darstellung zur Erläuterung einer Drahtführungsvorrichtung
in einer Funkenerosionsmaschine und in der Zeichnung
bezeichnet das Bezugszeichen (1) eine Drahtelektrode,
(2 a) und (2 b) bezeichnen ziehformartig ausgebildete
Drahtführungen zur Halterung und Führung der Drahtelektrode
(1), und (3 a) und (3 b) bezeichnen Stromversorgungselemente
zur Zuführung elektrischer Leistung von einer (nicht
dargestellten) Stromversorgung zur Drahtelektrode (1).
Ein Spiel zwischen der Drahtelektrode (1) und jeder der
Drahtführungen (2 a) und (2 b) wird im allgemeinen auf etwa
2 bis 10 µm eingestellt. Wie aus Fig. 1A hervorgeht, werden
die Stromversorgungselemente (3 a) und (3 b) im wesentlichen
von der Drahtelektrode (1) in jeweils oberhalb und
unterhalb der Drahtführungen (2 a) und (2 b) liegenden
Abschnitten angedrückt, so dass die Drahtelektrode (1) an
jeder der Drahtführungen (2 a) und (2 b) um einen Winkel
(alpha) umgebogen wird.
Die jeweiligen, in den Fig. 1A und 4B dargestellten
Zustände werden im allgemeinen als Geradeaus-Bearbeitung
und Schräg-Bearbeitung bezeichnet. Die Betriebsweise
bei der Schräg-Bearbeitung wird anschliessend beschrieben.
Es ist möglich, die Drahtelektrode (1) schrägzustellen,
indem die Drahtführung (2 a) horizontal gemäss Fig. 4B
bewegt wird. Der Abschrägwinkel (Theta) der Drahtelektrode
(1) wird infolge einer Relativbewegung zwischen den
Drahtführungen (2 a) und (2 b) verursacht und ist entsprechend
der Grösse dieser Bewegung veränderlich. In diesem Falle
wird die Lagebeziehung zwischen dem Stromversorgungselement
(3 a) und der Drahtführung (2 a) und jene zwischen dem
Stromversorgungselement (3 b) und der Drahtführung (2 b)
nicht geändert.
Die Drahtführungen (2 a, 2 b) bestehen im allgemeinen aus
Edelsteinen, beispielsweise einem Diamanten, der ziehformartig
ausgebildet ist und eine sehr geringe Grösse aufweist
(mit ebenfalls geringem Krümmungsradius). Ferner hat die
Drahtelektrode (1) eine grosse Biegesteifigkeit, so dass
wenn die Drahtelektrode (1) tatsächlich um einen Winkel
(Theta) gemäss Fig. 4B abgeschrägt ist, eine
Biegeverformung in der Drahtelektrode (1) verursacht wird,
was zu einem Fehler (epsilon) führt.
Fig. 3 ist eine vergrösserte Darstellung einer
Drahtführung (3) und das Bezugszeichen (3 a) bezeichnet
einen Diamanten, wobei ein geradliniger Abschnitt von
etwa 0,2 bis 0,3 mm als Führungabschnitt wirkt und im
zentralen Abschnitt der Drahtführung ausgebildet ist,
und der Abschrägwinkel sich allmählich, ausgehend vom
geradlinigen Abschnitt, erweitert, so dass der Draht leicht
eingeführt werden kann (ungeprüfte japanische
Patentveröffentlichung (Kokai) 1 50 934/1980). Bei einer
derartigen, vorausgehend beschriebenen
Funkenerosionsmaschine tritt in der Drahtelektrode (1)
ein Biegeverformungsfehler (epsilon) auf, wobei, wenn
der Abschrägwinkel (Theta) gross wird, der
Biegeverformungsfehler stark ansteigt. Ist die
Biegeverformung gross, so wird eine grössere Kraft an
der Grenzfläche zwischen der Drahtführung (1) und jeder
der Drahtführungen (2 a, 2 b) wirksam, was zu einem
Ansteigen der an der Drahtelektrode (1) angreifenden
Zugkraft führt. Infolgedessen tritt die Schwierigkeit
auf, dass ein Auftrennen des Drahtes häufig bei der
Bearbeitung eines Werkstückes verursacht wird, so dass
es unvermeidlich ist, dass die Bearbeitungsenergie auf
Kosten der Arbeitsgeschwindigkeit klein gemacht wird
und dass die Bearbeitung nicht bei einem Werkstück mit
einem Abschrägwinkel von etwa 30° erfolgen kann und ein
Auftrennen des Drahtes allein infolge des Laufs der
Drahtelektrode verursacht werden kann.
Die vorliegende Erfindung ist darauf gerichtet, die
vorausgehend aufgeführten Schwierigkeiten zu überwinden
und der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Funkenerosionsmaschine zu schaffen, die eine
Drahtführungsvorrichtung aufweist, in der eine von der
Drahtführung verursachte Biegeverformung der Drahtelektrode
verhindert wird und ein Anstieg der an der Drahtelektrode
wirkenden Zugkraft beseitigt wird, so dass die
Arbeitsgeschwindigkeit verbessert werden kann.
Bei der erfindungsgemässen Funkenerosionsmaschine ist
die Drahtführungsvorrichtung derart angeordnet, dass das
Biegen der Drahtelektrode durch Abdrücken mittels einer
Drahtführung erfolgt, die einen grossen Krümmungsradius
aufweist, damit der Drahtelektrode bei einer Schrägbearbeitung
keine grosse Zugkraft erteilt wird und damit die
Arbeitsgeschwindigkeit verbessert wird.
Die eingangs genannte Aufgabenstellung wird bei der
erfindungsgemässen Funkenerosionsmaschine dadurch gelöst,
dass ein Drahtelektrode-Stützabschnitt einer
Drahtführungsvorrichtung zum Halten und Führen der
Drahtelektrode derart ausgebildet ist, dass er einen
Querschnitt aufweist, der in allen Richtungen einer
Horizontalebene gekrümmt verläuft.
Die Erfindung wird anschliessend anhand der Zeichnungen
erläutert; es zeigen.:
Fig. 1 Darstellungen zur Erläuterung
des Betriebs einer üblichen
Funkenerosionsmaschine,
Fig. 2 eine Kurve, die die Beziehung
zwischen einem Abschrägwinkel
(Theta) und einem
Biegeverformungsfehler (epsilon)
bei der üblichen
Funkenerosionsmaschine angibt,
Fig. 3 einen vergrösserten Querschnitt
einer bekannten Elektrodenführung,
Fig. 4 Darstellungen einer ersten
erfindungsgemässen Ausführungsform,
wobei Fig. 4A einen Grundriss
und Fig. 4B einen Querschnitt
längs der Linie (A-A) in Fig. 4A
darstellt,
Fig. 5 Darstellungen zur Erläuterung
des Betriebs der erfindungsgemässen
Ausführungsform,
Fig. 6 eine Kurve, die eine Beziehung
zwischen einem Abschrägwinkel
(Theta) und einer
Arbeitsgeschwindigkeit (F)
angibt,
Fig. 7 Darstellungen einer zweiten
erfindungsgemässen Ausführungsform,
wobei Fig. 7A einen Grundriss
angibt, Fig. 7B einen
Querschnitt längs der Linie (A-A)
in Fig. 7A, 7C einen Querschnitt
längs der Linie (B-B) in Fig. 7A,
und Fig. 7D eine erläuternde
Darstellung einer Lagebeziehung
zwischen einer Drahtelektrode
und einer Drahtführungsvorrichtung,
Fig. 8 Darstellungen zur Erläuterung
des Betriebs der zweiten
erfindungsgemässen
Ausführungsform, und
Fig. 9 eine Kurve, die eine Beziehung
zwischen einem Abschrägwinkel
(Theta) und einer
Arbeitsgeschwindigkeit (F)
angibt.
Es wird nunmehr auf die Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsformen Bezug genommen. Fig. 4 ist eine
Darstellung einer ersten erfindungsgemässen Ausführungsform,
wobei Fig. 4A einen Grundriss und Fig. 4B einen Querschnitt
längs der Linie (A-A) in Fig. 4A darstellt. In diesen
Figuren bezeichnet das Bezugszeichen (4) eine gesamte
Drahtführungsvorrichtung, (5) bezeichnet einen Körper
der Drahtführungsvorrichtung und (6) bezeichnet einen
Stützabschnitt, den eine Drahtelektrode unmittelbar
berührt. Der Stützabschnitt (6) berührt die Drahtelektrode,
wenn die Drahtelektrode (1) vertikal verläuft, und die
Drahtelektrode (1) berührt sowohl den Körper (5) und den
Stützabschnitt (6), wenn die Drahtelektrode (1) gegenüber
der Vertikalrichtung geneigt ist, beispielsweise bei einer
Schräg-Bearbeitung.
In Fig. 4B ist eine Berührungsfläche der Drahtelektrode
(1) bei einer Schräg-Bearbeitung gekrümmt mit einem
Krümmungsradius (r). Ist der Wert von (r) auf r5 mm
eingestellt, so ist ein grosser Unterschied in der Wirkung
vorhanden, verglichen mit einer üblichen ziehformartigen
Führung (in welcher r≈0,1 bis 0,5 mm beträgt).
Bei dieser Ausführungsform bestehen der Körper (5) und
der Stützabschnitt (6) aus einem Saphir und einem
Diamanten. Ein Spiel zwischen der Drahtelektrode (1) und
dem Stützabschnitt (6) ist auf 2 µm eingestellt.
In der auf diese Weise aufgebauten Funkenerosionsmaschine
wird die Drahtelektrode (1) unmittelbar von Drahtführungen
(4 a, 4 b) gehalten und wird durch Stromversorgungselemente
(3 a, 3 b) mit einem Andruckwert (E) gemäss Fig. 5A angedrückt.
In diesem Falle sind die jeweiligen Krümmungsradien an
den Berührungsabschnitten zwischen der Drahtelektrode (1)
und jeder der Drahtführungen (4 a, 4 b) und zwischen der
Drahtelektrode (1) und jedem der Stromversorgungselemente
(3 a, 3 b) gemäss Fig. 4B gleich gross, relativ zueinander,
auf (r) eingestellt. Ist in diesem Falle die Drahtelektrode
(1) gemäss Fig. 5B schräggestellt, so wird die Drahtelektrode
(1) längs des Krümmungsradius (r) einer jeden der
Drahtführungen (4 a, 4 b) umgebogen, so dass eine
Schräg-Bearbeitung mit einem Winkel (Theta) durchgeführt
werden kann. In diesem Falle ist es selbstverständlich,
dass der in Fig. 1B dargestellte Fehler nicht verursacht
wird.
Fig. 6 ist eine Kurve, die eine Beziehung zwischen einem
Abschrägwinkel (Theta) und einer Arbeitsgeschwindigkeit
(F) angibt, wobei der Verlauf (7) die Beziehung bei
einer üblichen Funkenerosionsmaschine und der Verlauf (8)
die Beziehung bei der vorliegenden Ausführungsform
angibt. Bei der üblichen Maschine erfolgt ein Auftrennen
einer Drahtelektrode häufig infolge des Anstiegs der
Zugkraft, eines Ringelns, und einer Verformung als Folge
des Biegens der Drahtelektrode, entsprechend dem Anstieg
des Abschrägwinkels (Theta), was zu einem schnellen
Abstieg der Arbeitsgeschwindigkeit (F) führt, wie aus
dem Verlauf (7) in der Kurvendarstellung ersichtlich ist.
Im Gegensatz hierzu ändert sich im Falle der vorliegenden
Erfindung die Arbeitsgeschwindigkeit (F) wenig, relativ
zur Geschwindigkeit (F) beim Abschrägwinkel Theta = 0,
selbst wenn der Abschrägwinkel (Theta) erhöht wird, so
dass es möglich wird, eine Bearbeitung mit hoher
Geschwindigkeit in einem Bereich durchzuführen, in welchem
der Abschrägwinkel (Theta) gross ist, wie aus dem
Verlauf (8) in der Kurvendarstellung hervorgeht.
Obgleich die erste Ausführungsform einen Fall betrifft,
in welchem ein Saphir und ein Diamant jeweils für den
Körper (5) und den Stützabschnitt (6) verwendet werden,
ist die Erfindung nicht hierauf beschränkt, sondern
jeder Werkstoff kann verwendet werden, sofern er eine grosse
Beständigkeit hinsichtlich Abnützung aufweist.
Als Ergebnis von Versuchen seitens des Erfinders der
vorliegenden Anmeldung hat sich ergeben, dass, falls der
Stützabschnitt (6) und der Körper (5) aus dem gleichen
Werkstoff bestehen, die Produktion einfach und kostengünstig
ist. In diesem Falle ist als Werkstoff ein Edelstein,
beispielsweise ein Saphir oder ein Rubin geeignet, oder
ein keramischer Werkstoff, wie beispielsweise Siliciumnitrid,
und als Werkstoff wird ein isolierender Werkstoff bevorzugt.
Es wurde ferner gefunden, dass, obgleich das Spiel zwischen
der Drahtelektrode und dem Stützabschnitt (6) bei der
vorausgehenden Ausführungsform mit 2 µm gewählt wurde,
der gleiche erfindungsgemässe Effekt erzielt werden kann,
wenn das Spiel in einem Bereich von einschliesslich 0 bis
einschliesslich 20 µm liegt.
Wie vorausgehend beschrieben wurde, ist erfindungsgemäss
die Drahtführungsvorrichtung derart ausgebildet, dass sie
in allen Richtungen in einer Horizontalebene gekrümmt
(torusförmig) ist, so dass der günstige Effekt vorliegt,
dass der Anstieg der Zugkraft, ein Ringeln und eine
Verformung infolge der von der Abschrägung der
Drahtelektrode verursachten Biegekraft in der Drahtelektrode
verhindert werden können, um dadurch ein Auftrennen der
Drahtelektrode selbst bei Erhöhung der Arbeitsgeschwindigkeit
zu verhindern.
Fig. 7 zeigt Darstellungen einer zweiten erfindungsgemässen
Ausführungsform, wobei Fig. 7A einen Grundriss, Fig. 7B
einen Querschnitt längs der Linie (A-A) in Fig. 7A, Fig. 7C
einen Querschnitt längs der Linie (B-B) in Fig. 7A und
Fig. 7D eine erläuternde Darstellung der Lagebeziehung
zwischen einer Drahtelektrode (11) und einer
Drahtführungsvorrichtung (14) darstellt. In diesen Figuren
bezeichnet das Bezugszeichen (14) die gesamte
Drahtführungsvorrichtung, (15) bezeichnet die kreisförmige,
zylindrische Fläche und (16) bezeichnet einen Körper, der
die kreisförmige zylindrische Fläche aufweist. Die
kreisförmige zylindrische Fläche (15) ist mit einem
Krümmungsradius (r) gemäss Fig. 7B gekrümmt. Wie aus
Fig. 7D hervorgeht, ist die Drahtelektrode (11) hinsichtlich
der anfänglichen Einstellung einfach, verglichen mit der
üblichen ziehförmigen Führung (wobei das Spiel zwischen
der Drahtelektrode und der Führung auf 5 bis 10 µm
eingestellt ist) und das Spiel ist 0. Bei einer
Schräg-Bearbeitung mit abgeschrägt verlaufender Drahtelektrode
(11) wird die Drahtelektrode (11) längs der gekrümmten
Form gebogen, wenn sie im rechten Winkel zur kreisförmigen
zylindrischen Fläche (15) abgeschrägt verläuft und die
Drahtelektrode wird längs einer Elipse gebogen, wenn sie
in anderen Richtungen schräggestellt wird.
Da r 5 mm gewählt wird, ist der Krümmungsradius (r)
der kreisförmigen zylindrischen Fläche (15) viel grösser
als jener der üblichen ziehförmigen Führung (wobei im
wesentlichen (r) angenähert 0,1 bis 0,5 mm beträgt), wodurch
der Einfluss der Biegekraft verringert wird. Der Werkstoff
der kreisförmigen zylindrischen Fläche (15) ist ein
Saphir.
In der in der vorausgehend beschriebenen Weise aufgebauten
Funkenerosionsmaschine wird die Drahtelektrode (11)
(geradlinig durch Drahtführungen (14 a, 14 b) gehalten und
durch die Stromversorgungselemente (13 a, 13 b) unter einem
Andruckwinkel ( ) gemäss Fig. 8A angedrückt. In diesem
Falle sind die jeweiligen Krümmungsradien an den
Berührungsabschnitten der Drahtelektrode (11) und jeder
der Drahtführungen (14 a, 14 b) und zwischen der Drahtelektrode
und jedem der Stromversorgungselemente (13 a, 13 b) jeweils
gemäss den Fig. 7B und 7C gleich (r). In diesem Falle wird,
selbst wenn die Drahtelektrode (11) (bei einer
Schräg-Bearbeitung) gemäss Fig. 8B schräggestellt ist,
die Drahtelektrode (11) längs des Krümmungsradius (r) der
Drahtführungen (14 a, 14 b) umgebogen, so dass die
Schräg-Bearbeitung unter einem Winkel (Theta) durchgeführt
werden kann. Es braucht nicht erwähnt zu werden, dass
ein Fehler (epsilon), wie er in Fig. 1B dargestellt ist,
nicht verursacht wird. In Fig. 8B muss, wenn der
Abschrägwinkel (Theta) ist, der Andruckwinkel immer
β Theta sein.
Fig. 9 ist eine Kurve, die eine Beziehung zwischen einem
Abschrägwinkel (Theta) und einer Arbeitsgeschwindigkeit
(F) angibt, wobei der Verlauf (17) die Beziehung in einer
üblichen Funkenerosionsmaschine und der Verlauf (18) die
Beziehung gemäss der vorliegenden Ausführungsform darstellt.
Bei der üblichen Maschine tritt ein Auftrennen einer
Drahtelektrode häufig infolge eines Anstiegs der Zugkraft, des
Ringelns und Verformung wegen eines Umbiegens der
Drahtelektrode entsprechend dem Anstieg des Abschrägwinkels
(Theta) auf, was zu einem raschen Absenken der
Arbeitsgeschwindigkeit (F) führt, wie aus dem Verlauf
(17) in der Darstellung ersichtlich ist. Im Gegensatz
hierzu ändert sich erfindungsgemäss die Arbeitsgeschwindigkeit
(F) wenig gegenüber der Arbeitsgeschwindigkeit (F) bei
einem Abschrägwinkel Theta = 0, selbst wenn der
Abschrägwinkel (Theta) erhöht wird, so dass es möglich ist,
eine mit hoher Geschwindigkeit erfolgende Bearbeitung
in einem Bereich durchzuführen, wo der Abschrägwinkel
(Theta) gross ist, wie aus dem Verlauf (18) der Darstellung
hervorgeht.
Obgleich die zweite Ausführungsform den Fall angibt, in
welchem ein Saphir für die kreisförmige zylindrische
Fläche (15) verwendet wird, ist die Erfindung nicht
hierauf beschränkt, sondern es kann jeder Werkstoff
verwendet werden, solange er eine grosse Beständigkeit
gegen Abnützung aufweist.
Als Ergebnis von Versuchen, die vom Erfinder der
vorliegenden Anordnung durchgeführt worden sind, hat sich
ergeben, dass, falls die kreisförmige zylindrische Fläche
(15) und der Körper (16) aus dem gleichen Werkstoff
bestehen, die Produktion einfach und kostengünstig ist.
In diesem Falle kann als Werkstoff ein Edelstein, wie
beispielsweise ein Saphir, ein Rubin oder dergleichen,
verwendet werden, oder ein keramischer Werkstoff, wie
beispielsweise Siliciumnitrid und vorzugsweise wird als
Werkstoff ein Isolierwerkstoff verwendet.
Bei der vorausgehend beschriebenen Ausführungsform wird
der Andruckwinkel gemäss Fig. 8B mit β Theta gewählt,
vorzugsweise entsprechend den Versuchen mit β ≈ 30°.
Erfindungsgemäss wird, wie vorausgehend beschrieben wurde,
die Drahtführungsvorrichtung als kreisförmige zylindrische
Fläche ausgebildet, die V-förmig angeordnet ist, so
dass der günstige Effekt vorliegt, dass der Anstieg der
Zugkraft, ein Ringeln und eine Verformung infolge
der Biegekraft, die durch die Schräg-Führung der Drahtelektrode
verursacht werden, bei der Drahtelektrode verhindert
werden, wodurch ein Auftrennen der Drahtelektrode verhindert
wird, selbst wenn die Arbeitsgeschwindigkeit erhöht wird.
Ferner ist die günstige Wirkung vorhanden, dass die
Einstellung der Drahtelektrode leicht erfolgen kann.
Claims (6)
1. Funkenerosionsmaschine mit Drahtelektrode, in welcher
eine Entladung in einem schmalen Spalt zwischen einer
Drahtelektrode und einem Werkstück mit einer
Bearbeitungsflüssigkeit als Medium erzeugt wird, um
die Bearbeitung des Werkstückes durchzuführen,
dadurch gekennzeichnet, dass ein
Drahtelektrode-Stützabschnitt (6) einer
Drahtführungsvorrichtung (4, 14) zum Halten und Führen
der Drahtelektrode (1, 11) derart ausgebildet ist,
dass er einen Querschnitt aufweist, der in allen
Richtungen einer Horizontalebene gekrümmt verläuft.
2. Funkenerosionsmaschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass der
Drahtelektrode-Stützabschnitt (6) aus einem Diamanten
besteht.
3. Funkenerosionsmaschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass der gekrümmte
Querschnittsverlauf des Drahtelektrode-Stützabschnittes
(6) so bemessen ist, dass er einen Krümmungsradius
aufweist, der nicht kleiner als 5 mm ist.
4. Funkenerosionsmaschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass ein Spiel
zwischen der Drahtelektrode (1, 11) und dem
Drahtelektrode-Stützabschnitt (6) so bemessen ist,
dass es einen Wert innerhalb eines Bereiches von
einschliesslich 0 bis einschliesslich 20 µm aufweist.
5. Funkenerosionsmaschine, in welcher eine Entladung
in einem schmalen Spalt zwischen einer Drahtelektrode
und einem Werkstück mit einer Bearbeitungsflüssigkeit
als Medium erzeugt wird, um die Bearbeitung des
Werkstückes durchzuführen, dadurch
gekennzeichnet, dass eine kreisförmige
zylindrische Fläche einer Drahtführungsvorrichtung
(4, 14) zum Halten und Führen der Drahtelektrode
(1, 11) V-förmig ausgebildet ist, damit die Drahtelektrode
durch zwei kreisförmige zylindrische Oberflächenabschnitte
gehalten wird.
6. Funkenerosionsmaschine nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, dass die jeweiligen
V-förmigen, kreisförmigen, zylindrischen Flächen am
oberen und unteren Abschnitt der Drahtführungsvorrichtung
(4, 14) zum Halten und Führen der Drahtelektrode
(1, 11) in gleicher Richtung orientiert sind.
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1987
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