DE3713539A1 - Synergetische schienung fuer die fruehmobilisierung der hand-beugesehnen - Google Patents
Synergetische schienung fuer die fruehmobilisierung der hand-beugesehnenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine synergetische Schienung für die
Frühmobilisierung der Hand-Beugesehnen. Damit betrifft die
Erfindung allgemein das Gebiet von Hilfsmitteln, wie sie im
Bereich der Hand-Chirurgie, der orthopädischen Chirurgie und
der Traumatologie zum Einsatz kommen. Die Operation, insbe
sondere die Wiederherstellung und der Ersatz der Hand-Beuge
sehnen ist ein im Grunde genommen stets gleich ablaufender
Vorgang, und nach Möglichkeit bevorzugen die meisten
Chirurgen das freie Sehnentransplantat.
An den chirurgischen
Eingriff schließt sich eine etwa 2 bis 3 Wochen dauernde
Zeitspanne an, innerhalb derer die betroffenen Körperteile
ruhiggestellt werden, für gewöhnlich mit Hilfe einer Gips-
Schienung oder mit starren metallischen oder Kunststoff-
Schienen. Durch diese Mittel soll verhindert werden, daß
die Sehnen-Nähte reißen oder brechen und es möglicherweise
zu einem Auftreten einer sympatischen Distrophie während der
postoperativen Zeitspanne kommt, nach der das Rehabilitations
programm begonnen wird.
Die Schwierigkeiten bei dieser Art von chirurgischem Ein
griff beruhen auf der Tatsache, daß aufgrund der Bildung
von haftenbleibenden Sehnen und Gelenkserstarrungen nicht
immer die gewünschten Ergebnisse erreicht werden, was
darauf zurückzuführen ist, daß die Hand des Patienten in der
genannten Zeitspanne unbeweglich ist. Dadurch verlängert
sich die Rehabilitationszeit auf eine Dauer von 4 bis 6
Monaten, und außerdem verlängert sich der Zeitraum der Ar
beitsunfähigkeit. Um die Situation zu verbessern, ist ein
hoher Prozentsatz von Folgeeingriffen erforderlich.
Zu dieser Problematik wird auf folgende Literaturstellen
hingewiesen: MILFORD, LEE. MD. "Campbell′s Orthopedic
Surgery", Vol. 1, Kapitel 4, Seite 265; Editorial Intermedica;
Buenos Aires, Argentina, 1975, 5. Edition; LANGE, MAX. MD.
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Kapitel 3, Seite 22, Toray-Masson Editorial, Barcelona,
Spanien, 1976; PULVERTAFT, R. GUY, "Tendon Grafting for the
Isolated Injury of flexor Digitorum Profundus", Bulletin of
the Hospital for joint disease Orthopaedic Institute, Vol. 44,
Nr. 2, Seiten 424 bis 434, 1984.
Andere Autoren befassen sich mit dem Lang-Sehnentransplantat,
kombiniert mit der Früh- und Passiv-Mobilisierung des ent
sprechenden Fingers, während das Handgelenk drei Wochen
lang unbeweglich gehalten wird. Dabei treten ebenfalls die
oben aufgezeigten Nachteile auf. VERDAN, C. "Primary Repair
of Flexor Tendons", The Journal of Bone and Joint Surgery,
Vol. 43-A, Nr. 4, Seite 647, Juni 1960; PULVERTAFT, R. G.
"Tendon graft for flexor tendon injuries in the fingers and
thumb", The Journal of Bone and Joint Surgery, Vol. 38-B,
Seiten 175 bis 194, 1956; KELINERT, H. E. "Flexor tendon
injuries", The Surgical clinics of North America 61 (2),
Seiten 267 bis 286, April 1981.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schienung zu
schaffen, die dem Patienten etwa 48 Stunden nach dem opera
tiven Eingriff angelegt wird, und die die andauernde oder
intermittierende Gleitbewegung der Sehne sicherstellt, derart,
daß die bei jedem Heilungsprozeß unvermeidlich entstehenden
Faserbrücken gebrochen werden können und die Bildung von an
elastischen Elementen reichem Fasergewebe stimuliert wird.
Dadurch soll die Entwicklung von blockierenden Anhaftungen
minimiert werden, ohne daß dabei das Risiko besteht, daß
Nähte brechen oder das Sehnenplantat einreißt.
Zur Lösung dieser Aufgabe schafft die Erfindung eine Schienung,
die im wesentlichen folgende Teile aufweist:
Eine Handwurzelstütze, eine Universal-Handflächen-Faden
rolle, eine vordere Handwurzel-Fadenrolle, vordere Fixier
punkte, eine Universal-Handrücken-Fadenrolle, einen zu
letzterer gehörigen Tragarm, eine Fadenführung an dem Trag
arm, eine Handrücken/Handwurzel-Fadenrolle, eine Motorarm
befestigung und einen Motorträger, hintere Fixierpunkte,
einen Fixierstift für einen Fixierriemen, einen Kleb- oder
Klettverschluß, eine Schaumstoffauskleidung, einen Fixier
riemen, einen Gelenkstift der Drehachse der Schienung, eine
Schienenachse, einen Lösestift für den Fixierriemen, eine
Zugeinrichtung für den Passiv-Strecker, einen Kirschnerschen
Draht, und eine Zugeinrichtung für den Passiv-Beuger.
Im vorliegenden Zusammenhang bedeutet der Ausdruck "Faden
rolle" nicht unbedingt eine auf einer Drehachse gelagerte,
drehfähige Rolle, sondern in einer einfachsten Ausführungs
form auch einen etwa zylindrischen Stift oder dergleichen,
der die weitestgehend reibungsfreie Umlenkung eines Fadens
gestattet.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an
hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine isometrische Ansicht einer Schienung von der
Handflächenseite her,
Fig. 2 eine isometrische Ansicht der Schienung von der Hand
rückenseite her, und
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht der Schienung im angeleg
ten Zustand.
Die Erfindung schafft eine dynamische Schienung für synerge
tische Bewegungen. Diese Schienung besteht aus folgenden
Einzelteilen, die in den Fig. 1 bis 3 im einzelnen dargestellt
sind: eine Unterarmstütze 1, eine Handflächenstütze 2, eine
Handwurzelstütze 3, eine Universal-Handflächen-Fadenrolle 4,
eine vordere Handwurzel-Fadenrolle 5, vordere Fixierstifte 6,
eine Universal-Handrücken-Fadenrolle 7, einen Tragarm 8 für die
Universal-Handrücken-Fadenrolle, eine Fadenführung oder -rolle 9
an dem Tragarm 8, eine Handrücken/Handwurzel-Fadenrolle 10,
eine Motorarmbefestigung 11, einen Motorträger in Form einer
Plattform 12, hintere Fixierstifte 13, einen Befestigungs
stift 14 für einen Fixier- oder Immobilisierungs-Riemen 17,
einen Kleb- oder Klettverschluß 15, eine Schaumgummi-Ausklei
dung 16, ein Gelenk 18 für die Schienenachse 19, einen Löse
stift 20 für den Fixierriemen 17, eine Zugeinrichtung 21 für
den Passiv-Strecker, einen Kirschnerschen Draht 22 und eine
Zugeinrichtung 23 für den Passiv-Beuger.
An der Schienenachse 19 befindet sich ein als Gelenk dienender
Drehstift 18 etwa an der Außenseite des Handgelenks (siehe
Fig. 1). Die Teile 4, 5, 6 in Fig. 1 sind Teil einer ersten
Fingerzugeinrichtung, und die Teile 7, 8, 9, 10, 12 in
Fig. 2 sind Teile einer zweiten, dorsalen Finger-Zugeinrich
tung. Diese beiden Finger-Zugeinrichtungen bewirken mit Hilfe
der passiven oder der aktiven Beugung oder Streckung des
Handgelenks das spannungsfreie Gleiten des Sehnentransplan
tats.
Durch diese Ausführungsform wird im Grunde genommen der Gips
verband oder ein ähnliches Mittel, welches eine permanente
Immobilisierung schafft, überflüssig. Der Bewegungsmechanis
mus der Schienung beruht auf der Tatsache, daß dann, wenn
eine aktive oder eine passive Streckung des Handgelenks statt
findet, eine Trennung des proximalen und des distalen Annäh
punkts erfolgt. Da die Sehne nicht elastisch ist, muß sie
zwangsläufig den Finger durch Ziehen der Phalanx distalis
biegen, womit die Entwicklung einer Reihe entsprechender Vor
gänge bei der Finger-Beugung einhergeht. Nichtsdestoweniger
ist das Sehnenimplantat nicht in der Lage, der aufgebrachten
Spannung zu widerstehen, die einerseits verursacht wird durch
den Tonus der Muskeln, die Teil des Streckapparats der
Finger sind, und andererseits verursacht wird durch den zu
nehmenden Widerstand aufgrund des durch den chirurgischen
Eingriff entstandenen Traumas mit den daraus folgenden Schmerz
erscheinungen und dem lokalen Ödem. Folglich weist die er
findungsgemäße Schienung Mittel auf, die das graduelle
passive Krümmen der Finger gleichzeitig mit dem Strecken des
Handgelenks, und umgekehrt, gewährleisten. Dieses passive
Beugen des betroffenen Fingers oder der Finger wird erreicht
durch einen gewissen Grad palmarer Hyperkorrektur, d. h.,
der Finger wird schneller gekrümmt als das Handgelenk ge
streckt wird. Dies geschieht, um eine zusätzliche Spannung
des Transplantats zu vermeiden. Die Finger-Zugvorrichtung
(die Dorsal-Zugvorrichtung und die Palmar-Zugvorrichtung) be
sitzen als Zugmittel irgendeine synthetische, nicht absor
bierbare Naht, die an der in der Phalanx distalis gebildeten
Drahtbefestigung verankert ist. Bei dem chirurgischen Ein
griff wird den Patienten ein sehnenfreies Lang-Transplantat
eingesetzt, wobei als Zugriff ein Zickzack- oder ein medio
lateraler Weg gewählt wird. Vor der Operation wird mit Hilfe
eines Kirschnerschen Drahts (22 in Fig. 3) eine Trans
fixion der Phalanx distalis gemacht, die als Verankerung für
die Zugmittel des Fingerbewegungsmechanismus der Schienung
dient. Die Transplantierung erfolgt entsprechend den glei
chen technischen Normen wie bei dem Kurz-Transplantat, aller
dings muß das Transplantat in dem vorliegenden Fall länger
sein, um in der Vorderseite des Handgelenks proximal ver
näht werden zu können. Die distale Naht ist konventionell.
Nach 48 Stunden wird die Schienung angebracht, und es beginnt
die Mobilisierung entsprechend den Kriterien der kontinuier
lichen passiven Bewegung. Man kann auch eine manuelle
intermittierende Bewegung mit nächtlicher Ruhepause vor
sehen. Dabei muß dann die Schienung mit Hilfe des Fixierungs
riemens 17 in der gebeugten Stellung fixiert werden, indem
der Riemen 17 von dem Ruhestift 20 (Fig. 3) gelöst und an dem
Fixierstift 14 befestigt wird, wobei der Schwenkpunkt des
Riemens 17 dann der eine vordere Fixierstift 6 (Fig. 3) ist.
Beim Anlegen der Schienung wird nach dem Schließen des Klett
verschlusses 15 (Fig. 2) das Handgelenk in die am meisten ge
beugte Stellung gebracht, bei der die Finger am weitesten
passiv gestreckt sind. Dann werden die Zugmittel an dem
Kirschnerschen Draht 22 (Fig. 3) verankert und durch die
vordere Universal-Fadenrolle 4 über die vordere Handwurzel-
Fadenrolle 5 geführt, um mit geringer Hyperkorrektur der Beu
gung an den vorderen Fixierstiften 6 befestigt zu werden. An
schließend, jedoch immer noch in der oben beschriebenen Posi
tion, erfolgt die Verankerung der für die Streckung vorge
sehenen Zugmittel an dem Kirschnerschen Draht 22. Der Zug
faden 21 wird über die Universal-Handrücken-Fadenrolle 7 ge
leitet, durch die an dem Tragarm 8 vorgesehene Fadenführung 9
und die Handwurzel/Handrücken-Fadenrolle 10 geführt, dann
leicht angezogen und gespannt, um schließlich an den hinte
ren Fixierstiften 13 befestigt zu werden.
Die Schienung wird etwa 30 Tage anbehalten, bevor sie abge
nommen wird und die aktive Rehabilitation beginnt. Die
Finger-Zugvorrichtungen funktionieren gleichzeitig und
synergetisch mit den Beuge- und Streckbewegungen des Hand
gelenks. Die Finger-Zugeinrichtungen werden gebildet durch
ein System von Fadenrollen. Sind einmal die entsprechenden
Zugmittel (Fäden) fixiert, beginnt die passive Mobilisierung
der Finger automatisch mit dem Verstellen des Handgelenks,
und zwar entweder aktiv und willkürlich, oder aber falls man
dies vorzieht, passiv mit Hilfe eines Motors, der an dem
Motorträger 12 (Fig. 3) mit Hilfe eines Klettverschlusses
oder dergleichen befestigt werden kann. Die Motorwelle wird
an der Motorarmbefestigung 11 (Fig. 3) festgemacht. Auf
diese Weise erreicht man eine synergetische passive Bewegung
der Finger bei entsprechenden Bewegungen des Handgelenks.
Das Ergebnis der Frühmobilisierung ist eine Verbesserung der
endgültigen aktiven Mobilisierung sowie eine Verkürzung der
Rekonvaleszenzdauer. Damit geht eine Verkürzung der Zeit der
Arbeitsunfähigkeit einher. Außerdem werden Folgeeingriffe
weitestgehend vermieden.
Die erfindungsgemäße Schienung wurde an einigen Patienten
ausprobiert. Bei einem ersten Patienten waren beide Beuger
des vierten Fingers der linken Hand durchschnitten. Es wurde
ein Langsehnentransplantat verwendet, das an dem unteren
Beugemuskel verankert wurde. Die Schienung wurde nach 30 Ta
gen entfernt. Die gesamte Zeitspanne der aktiven Rehabili
tation betrug 50 Tage. 80 Tage nach der Operation war der
Zustand vollkommener Heilung bei hervorragenden Ergebnissen
erreicht.
Bei einem zweiten Patienten waren beide Beuger des fünften
Fingers durchtrennt. Eine Langsehnentransplantation wurde
durchgeführt. Die Schienung wurde nach 30 Tagen entfernt. Die
Gesamt-Rehabilitationszeit betrug 35 Tage. Das Ergebnis war
gut.
Claims (8)
1. Synergetische Schienung für die Frühmobilisierung der Hand-
Beugesehnen,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
- - eine Unterarmstütze (1),
- - einen Tragarm (8) für eine Handrücken-Fadenrolle (7),
- - eine Handflächen-Fadenrolle, und
- - zwei Faden-Abschnitte (21, 23), die mit einem Ende an einem distalen Fingerglied festgemacht sind, die über die Handrücken-Fadenrolle (7) bzw. über die Handflächen- Fadenrolle (4) geführt sind, und die mit ihrem anderen Ende jeweils an einem hinteren bzw. vorderen Befesti gungspunkt (13; 6) fixiert sind.
2. Schienung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Handflächen-Fadenrolle (4) an einer Handflächen
stütze (2) befestigt ist, daß eine Handwurzelstütze (3)
vorgesehen ist, daß die Handflächenstütze (2), die Hand
wurzelstütze (3) und der Tragarm (8) zu einer Bewegungs
einheit verbunden sind, und daß diese Bewegungseinheit
mit der Unterarmstütze (1) über eine Gelenkschiene (18,
19) verbunden ist.
3. Schienung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Handrücken-Fadenrolle an einem freien Ende des Trag
arms (8) in Verlängerung der Handfläche mit Abstand von
den Fingerspitzen angeordnet ist.
4. Schienung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die beiden Faden-Abschnitte an dem distalen Fingerglied
mit Hilfe eines Kirschnerschen Drahts (22) befestigt sind.
5. Schienung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
gekennzeichnet durch
einen auf der Außenseite der Unterarmstütze (1) angeordne
ten Motorträger (12), der einen Antriebsmotor zum Beugen
und Strecken der Hand bzw. der Finger aufweist.
6. Schienung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
an der Handwurzelstütze eine Handwurzel-Fadenführung (5)
angeordnet ist, die sich zwischen der Handflächen-Faden
rolle (4) und einem vorderen Fixierpunkt (6) an der Unter
armstütze befindet.
7. Schienung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
sich in dem Tragarm (8) eine Fadenführung (9) befindet.
8. Schienung nach einem der Ansprüche 2 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Gelenkschiene aus zwei Schienenabschnitten besteht,
von denen einer an der Unterarmstütze befestigt ist und
von denen der andere die Handflächenstütze (2) mit der
Handwurzelstütze (3) verbindet, und daß der Gelenkpunkt
zwischen den beiden Schienenabschnitten sich in der Höhe
des Handgelenks befindet.
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