DE3713027A1 - Rasterwalze fuer ein offsetfarbwerk, sowie verfahren zur herstellung einer derartigen rasterwalze - Google Patents
Rasterwalze fuer ein offsetfarbwerk, sowie verfahren zur herstellung einer derartigen rasterwalzeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Rasterwalze für ein einer
Offsetdruckmaschine zugeordnetes Farbwerk, insbesondere
Kurzfarbwerk, deren Oberfläche mit durch Stege vonein
ander getrennten Näpfchen versehen ist und die mit we
nigstens einer an ihrem Umfang anliegenden, vorzugsweise
als Kammerrakel ausgebildeten Rakeleinrichtung zusammen
wirkt und geht gemäß einem weiteren Erfindungsgedanken
auf ein Verfahren zur Herstellung einer derartigen Ra
sterwalze mit durch abrakelbare Stege voneinander ge
trennten Näpfchen.
Aus der DE-PS 31 17 341 ist ein Kurzfarbwerk für eine
Offsetdruckmaschine bekannt, das eine mit Farbe beauf
schlagte Rasterwalze oben erwähnter Art besitzt. Diese
Rasterwalze, die bei der bekannten Anordnung als Stahl
walze ausgebildet sein soll, wirkt mit einer Auftrag
walze zusammen, der neben der Farbe ein Feuchtmittel
zugeführt wird. Hierbei besteht die Gefahr, daß das
zur Benetzung der Druckplatte benötigte Feuchtmittel
über die Auftragwalze auf die Rasterwalze gelangt und
die Haftung der Farbe in den Näpfchen und damit die
Füllung der Näpfchen mit Farbe negativ beeinflußt. Die
Folge davon können Schwankungen der jeweils übertragenen
Farbmenge und damit Farbdichte-Schwankungen im Druckbild
sein. Außerdem hat sich gezeigt, daß bei als reinen Stahl
walzen ausgebildeten Rasterwalzen ein starker Verschleiß
im Bereich der die Rasterung aufweisenden Oberfläche ge
geben sein kann.
Hiervon ausgehend ist es daher die Aufgabe der vorliegen
den Erfindung, eine Rasterwalze für ein Offsetdruckwerk
zu schaffen sowie eine einfache Herstellungsmöglichkeit
für eine derartige Rasterwalze anzugeben, die nicht nur
eine vergleichsweise hohe Standzeit aufweisen soll, son
dern gleichzeitig auch eine zuverlässige, gleichbleibende
Dosierung und Übertragung der Farbe gewährleistet.
Die auf die Rasterwalze gehende Aufgabe wird erfindungs
gemäß dadurch gelöst, daß die Stege zumindest teilweise
aus hartkeramischem Material bestehen und daß die Näpf
chen eine hydrophobe Auskleidung aufweisen.
Mit diesen Maßnahmen werden die eingangs erwähnten
Schwierigkeiten vollständig vermieden. Infolge der
hydrophoben Auskleidung der Näpfchen kann sich in den
Näpfchen kein trennender Wasserfilm etablieren. Es ist
daher eine gute Mitnahme von Farbe und vollständige
Füllung der Näpfchen gewährleistet. Dennoch kommt an
den tragenden Stellen der Rasterung, nämlich an den
Umfangsflächen der Stege, das eine hohe Tragfähigkeit
und Verschleißfestigkeit besitzende hartkeramische Ma
terial zum tragen, was hohe Standzeiten sowohl der Ra
sterwalze als auch der hiermit zusammenwirkenden Rakel
einrichtung gewährleistet. Die Verschleißfestigkeit von
hartkeramischem Material ist zwar an sich bekannt. Dieses
Material ist jedoch gleichzeitig hydrophil und daher zur
Farbübertragung bei Offsetdruckmaschinen problematisch.
Diese Schwierigkeit wird bei der erfindungsgemäßen Ra
sterwalze durch die hydrophobe Auskleidung der Näpfchen
beseitigt. Im Bereich der Stege spielt diese Eigenschaft
keine Rolle, da die Stege abgerakelt werden. Die erfin
dungsgemäßen Maßnahmen ergeben somit in vorteilhafter
Weise sowohl optimale Farbübertragungseigenschaften als
auch eine optimale Standzeit.
Die verfahrensmäßige Lösung besteht darin, daß auf einen
Stahlkern eine aus Hartkeramik bestehende Beschichtung
aufgebracht wird, die anschließend graviert und nach der
Gravur je einem aus hydrophobem, farb- und reinigungs
mittelbeständigem Material bestehenden Überzug versehen
wird. Diese Maßnahmen ergeben einen mehrschichtigen Wal
zenaufbau, wobei für jede Schicht eine optimale Material
wahl möglich ist. Da die Gravur erst nach der Beschichtung
des Stahlkerns mit hartkeramischem Material erfolgt, ge
staltet sich die Beschichtung vergleichsweise einfach.
Durch die Gravur der aus hartkeramischem Material be
stehenden Beschichtung ergeben sich automatisch aus hart
keramischem Material bestehende Stege. Der hydrophobe
Überzug, der zunächst auch die Umfangsfläche der Stege
überzieht, wird während des Betriebs innerhalb kürze
ster Zeit abgetragen oder kann abgestützt werden, so daß
automatisch eine hydrophobe Auskleidung der Näpfchen zu
rückbleibt und im Bereich der Umfangsfläche der Stege
das hartkeramische Material zum tragen kommt. Die genann
ten Maßnahmen ergeben somit eine höchst einfache und ko
stengünstige Herstellung.
In vorteilhafter Weiterbildung der übergeordneten Maß
nahmen kann die aus hartkeramischem Material bestehende
Beschichtung nach der Gravur und vor dem Überzug mit
hydrophobem Material überschliffen und poliert, vorzugs
weise geläppt werden. Diese Maßnahme stellt sicher, daß
der Rand der eingravierten Näpfchen entgratet und ge
glättet wird und daß im Bereich der Umfangsfläche der
Stege eine sehr feine Oberfläche erreicht wird, was vor
teilhaft auf die Rakelstandzeiten auswirkt.
Eine weitere zweckmäßige Maßnahme kann darin bestehen,
daß die Stärke der aus hartkeramischem Material beste
henden Beschichtung etwa dreimal so dick ist wie die
Tiefe der Näpfchen. Hierdurch ist sichergestellt, daß
die Näpfchen voll in hartkeramischem Material eingelas
sen sind und die Stege dementsprechend voll aus hartke
ramischem Material bestehen, was eine hohe Stabilität
gewährleistet. Gleichzeitig ist sichergestellt, daß die
Stabilität der hartkeramischen Beschichtung durch die
Gravur nicht angegriffen wird.
In weiterer Fortbildung der übergeordneten Maßnahmen
kann die hartkeramische Beschichtung aus Chromoxyd
bestehen. Hierbei handelt es sich um ein sehr ver
schleißfestes Material, das zudem vergleichsweise ein
fach mittels eines Laserstrahls graviert werden kann.
In weiterer Fortbildung der übergeordneten Maßnahmen
kann der nach der Gravur aufgebrachte hydrophobe Über
zug aus Kupfer bestehen. Dieses Material stößt Wasser
ab und besitzt gleichzeitig eine hohe Affinität zur
Farbe, so daß sich in vorteilhafter Weise eine ausge
zeichnete Farbmitnahme ergibt.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und vorteilhafte
Weiterbildungen der übergeordneten Maßnahmen ergeben
sich aus der nachstehenden Beschreibung eines Ausfüh
rungsbeispiels anhand der Zeichnung in Verbindung mit
den restlichen Unteransprüchen.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Kurz
farbwerks für eine Offsetdruckmaschine,
Fig. 2 eine Teilansicht der Rasterwalze im Schnitt
und
Fig. 3 und 4 der Anordnung nach Fig. 2 vorhergehende
Fertigungsstufen in Fig. 2 entsprechender
Darstellung.
Das der Fig. 1 zugrundeliegende Kurzfarbwerk besteht
aus einer mit einem mit harten Offsetdruckplatten be
legbaren Plattenzylinder 1 zusammenwirkenden, gummier
ten Auftragwalze 2 gleichen Durchmessers wie der Plat
tenzylinder und einer mit der Auftragwalze 2 zusammen
wirkenden, einen kleineren Durchmesser aufweisenden
Rasterwalze 3. Die Auftragwalze 2 wirkt gleichzeitig
mit einem Feuchtwerk 4 zusammen. Der Umfang der Raster
walze 3 mit in Fig. 1 vergrößert angedeuteten Näpfchen 5
und diese begrenzenden Stegen 6 versehen.
Die Näpfchen 5 werden mit Farbe gefüllt, die Stege 6
werden abgerakelt, so daß sich eine dem Fassungsver
mögen der Näpfchen 5 entsprechende, exakte Dosierung
der Farbe ergibt. Die Farbzufuhr zur Rasterwalze 3 und
die Abrakelung erfolgen mittels einer in Fig. 1 als
Ganzes mit 7 bezeichneten Kammerrakelanordnung. Diese
besteht aus zwei mit negativem Anstellwinkel an der
Rasterwalze 3 anliegenden Rakeln, die zwischen sich
eine mit Farbe beaufschlagte Kammer begrenzen.
Die Rasterwalze 3 besteht, wie am besten aus Fig. 2
erkennbar ist, aus einem Stahlkern 8, welcher die seit
lichen Lagerstummel aufweisen kann, und einer auf den
Stahlkern 8 umfangsseitig aufgebrachten Beschichtung 9
aus hartkeramischem Material, in die die Näpfchen 5
eingelassen sind. Zur Bildung der hartkeramischen Be
schichtung kann Chromoxyd oder Aluminiumoxyd Verwendung
finden. Materialien dieser Art können auf den Stahlkern 8
einfach im Spritzverfahren aufgetragen werden. Die
Dicke der Beschichtung 9 beträgt etwa 150 µ. Die Tiefe
der Näpfchen 5 liegt in der Größenordnung zwischen
20 µ bis 50 µ. Die Dicke der Beschichtung 9 beträgt daher
mindestens etwa das dreifache der Näpfchentiefe.
Beim Eingravieren der Näpfchen 5 in die aus hart
keramischem Material, wie Chromoxyd oder Aluminium
oxyd oder dergleichen, bestehende Beschichtung 9 er
geben sich automatisch aus hartkeramischem Material
bestehende Stege 6 zwischen den Näpfchen 5. Die Ste
ge 6 bestehen dementsprechend aus einem hochfesten
Material, so daß eine hohe Verschleißsicherheit er
reicht wird. Um trotz der hohen Affinität des hart
keramischen Materials zu Wasser das Entstehen eines
Wasserfilms im Bereich der Näpfchen zu verhindern und
eine gute Füllung der Näpfchen 5 mit Farbe zu gewähr
leisten, sind die Näpfchen 5, wie Fig. 2 weiter er
kennen läßt, mit einer Auskleidung 10 versehen, die
aus wasserabstoßendem und Farbe annehmendem Material,
beispielsweise aufgedampftem Kupfer, besteht, das
Die hartkeramische Beschichtung 9 kann, wie weiter oben
bereits erwähnt wurde, auf den Stahlkern 8 im Spritz
verfahren aufgetragen werden. Nach einer derartigen
Beschichtung ergibt sich ein Rohling, der der Fig. 3
zugrundeliegenden Art. Sofern erforderlich, kann dieser
Rohling zur Erzielung eines exakten Rundlaufs und eines
exakten Durchmessers geschliffen werden. Anschließend
werden die Näpfchen 5 in die Beschichtung 9 eingraviert,
so daß sich der der Fig. 4 zugrundeliegende Zustand er
gibt. Die Gravur der hartkeramischen Beschichtung 9
soll mit Hilfe eines Laserstrahls erfolgen. Hiermit
läßt sich eine hohe Graviergenauigkeit erreichen. Beim
Eingravieren der Näpfchen 5 in die hartkeramische Be
schichtung 9 ergeben sich, wie weiter oben bereits er
wähnt wurde, automatisch die aus hartkeramischem Mate
rial bestehenden Stege 6. Im Anschluß an die Gravur
wird der soweit bearbeitete Rohling umfangsseitig über
schliffen und poliert bzw. geläppt, um die Stege 6 zu
entgraten und die Oberfläche zu glätten. Diese Bear
beitungstufe liegt der Fig. 4 zugrunde.
Anschließend wird der der Fig. 4 zugrundeliegende Roh
ling umfangsseitig mit einer feinen Schicht aus hydro
phobem Werkstoff überzogen. Im dargestellten Ausführungs
beispiel soll hierzu filmartiger Kupferüberzug vorgesehen
sein. Die Schichtdicke dieses Überzugs ist, wie Fig. 2
weiter erkennen läßt, klein gegenüber der Schichtdicke
der hartkeramischen Beschichtung 9 und beträgt etwa 4 µ
bis 5 µ. Ein derartiger Überzug kann aufgedampft oder gal
vanisch aufgebracht werden oder dergleichen. Anstelle
von Kupfer könnte auch Nickel oder Silikon oder Asphalt
oder ein geeigneter Kunststoff in Form von Teflon oder
Rilsan Verwendung finden. Silikon bzw. Asphalt können
dabei im Streich- oder Spritzverfahren aufgebracht werden.
Dieser Überzug bedeckt zunächst auch die umfangsseitige
Kopffläche der Stege 6. In diesem Bereich erfolgt jedoch
während des Betriebs innerhalb kürzester Zeit eine Ab
tragung, so daß ein Abschleifen nach erfolgtem Überzug
entfallen kann. Es wäre aber auch ohne weiteres denkbar,
im Anschluß an den Überziehvorgang die Stege 6 kopfsei
tig soweit abzuschleifen, bis hartkeramisches Material
hervortritt, so daß während des Betriebs von Anfang an
konstante Verhältnisse zu erwarten wären. An der gegen
über der Umfangsfläche vertieft liegenden Fläche der
Näpfchen 5 bleibt der hydrophobe Überzug erhalten und
bildet dabei die hydrophobe Auskleidung 10.
Diese Auskleidung 10 verkleinert das Fassungsvermögen der
zunächst in die hartkeramische Beschichtung 9 durch
Laserstrahl eingravierten Näpfchen 5. Die in Fig. 4
angedeutete, tatsächliche Gravurtiefe T muß dementspre
chend um die Dicke der Auskleidung 10 tiefer als die
Gravur einer herkömmlichen Rasterwalze sein, d. h. um
die Dicke der Auskleidung 10 tiefer als die zur Erzie
lung des gewünschten Fassungsvermögens der mit der Aus
kleidung 10 versehenen Näpfchen 5 benötigten, in Fig. 2
angedeuteten Näpfchentiefe t.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel bestehen die hart
keramische Beschichtung 9 und der die Auskleidung 10
ergebende Überzug jeweils aus einer Schicht desselben
Materials. Es wäre aber auch denkbar, die Beschichtung 9
und die Auskleidung 10 mehrschichtig auszubilden, wobei
unterschiedliche Materialien Verwendung finden könnten,
wodurch die gegenseitige Haftung beispielsweise der Be
schichtung 9 auf dem Stahlkern 8 und des zur Bildung
der Auskleidung 10 vorgesehenen Überzug auf der hart
keramischen Beschichtung 9 optimiert werden könnte.
Claims (20)
1. Rasterwalze für ein einer Offsetdruckmaschine zuge
ordnetes Farbwerk, insbesondere ein Kurzfarbwerk,
deren Oberfläche mit durch Stege (6) voneinander
getrennten Näpfchen 5 versehen ist und die mit we
nigstens einer an ihrem Umfang anliegenden Rakel,
vorzugsweise in Form einer Kammerrakel (7), zusammen
wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (6)
zumindest teilweise aus hartkeramischem Material
bestehen und daß die Näpfchen (5) eine hydrophobe
Auskleidung (10) aufweisen.
2. Rasterwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dicke der Auskleidung (10) 4 µ bis 5 µ beträgt.
3. Rasterwalze nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Auskleidung (10) zu
mindest aus Kupfer besteht.
4. Rasterwalze nach einem der vorhergehenden Ansprüche
1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auskleidung
(10) zumindest aus Nickel besteht.
5. Rasterwalze nach einem der vorhergehenden Ansprüche
1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auskleidung
(10) zumindest aus Asphalt besteht.
6. Rasterwalze nach einem der vorhergehenden Ansprüche
1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auskleidung
(10) zumindest aus Silikon besteht.
7. Rasterwalze nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Auskleidung (10)
zumindest aus Kunststoff (Teflon, Rilsan) besteht.
8. Rasterwalze nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Auskleidung (10)
mehrschichtig ist.
9. Rasterwalze nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Näpfchen (5) als
Ausnehmungen einer aus hartkeramischem Material be
stehendem, umfangsseitigem Beschichtung (9) ausge
bildet sind, die auf einen Stahlkern (8) aufgebracht
ist.
10. Rasterwalze nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dicke der hartkeramischen Beschichtung (9)
etwa 150 µ beträgt.
11. Rasterwalze nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe der Näpfchen
(5) höchstens etwa 1/3 der Dicke der hartkeramischen
Beschichtung (9) beträgt.
12. Rasterwalze nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe der Näpfchen
(5) etwa 20 µ bis 50 µ beträgt.
13. Rasterwalze nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die hartkeramische Be
schichtung (9) zumindest aus Chromoxyd besteht.
14. Rasterwalze nach einem der vorhergehenden Ansprüche
1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die hartkera
mische Beschichtung (9) zumindest aus Aluminiumoxyd
besteht.
15. Rasterwalze nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die hartkeramische Be
schichtung (9) mehrschichtig ausgebildet ist.
16. Verfahren zur Herstellung einer Rasterwalze für ein
einer Offsetdruckmaschine zugeordnetes Farbwerk, ins
besondere ein Kurzfarbwerk, deren Oberfläche mit durch
abrakelbare Stege (6) voneinander getrennten Näpfchen
(5) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf einen
Stahlkern (8) eine aus Hartkeramik bestehende Beschich
tung (9) aufgebracht wird, die anschließend graviert
und nach der Gravur zur Bildung einer Auskleidung (10)
der Näpfchen (5) mit einem aus hydrophobem, farb- und
reinigungsmittelbeständigem und vorzugsweise farb
freundlichem Material bestehenden Überzug versehen
wird.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die hartkeramische Beschichtung (9) nach der
Gravur und vor dem Überziehvorgang überschliffen
und poliert, vorzugsweise geläppt wird.
18. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche
16 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Gravur
der hartkeramischen Beschichtung (9) mittels eines
Laserstrahls durchgeführt wird.
19. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche
16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die hartke
ramische Beschichtung (9) um die Dicke des hydro
phoben Überzugs tiefer graviert wird als die zur
Übertragung der gewünschten Farbmenge benötigte Tiefe
der Näpfchen (5) ist.
20. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche
16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die hydro
phobe Beschichtung im Kopfbereich der Stege (6) zur
Bildung der Auskleidung (10) der Näpfchen (5) abge
tragen wird.
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