DE3712920A1 - Verfahren und vorrichtung zur teilungspruefung von zahnraedern - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur teilungspruefung von zahnraedernInfo
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Description
Die Erfindung geht aus von einem Verfahren zur Teilungs
prüfung von Zahnrädern, insbesondere Großzahnrädern durch
ein vorzugsweise transportables Meßgerät mit nur einem
Meßtaster, der in die Lücken des zu prüfenden Zahnrades
hineingefahren und in Höhe des Meßkreises in Anlage mit
den Zahnflanken gebracht wird, wobei der Meßtaster die
Position der einen Flanke, dann die Position der gegenüber
liegenden Flanke einer Zahnlücke erfaßt daraufhin aus die
ser Lücke heraus und in die nächste Lücke hineinfährt, wo
rauf sich der Vorgang wiederholt, bis das sich drehende
Zahnrad über seinen ganzen Umfang durchgeprüft ist.
Dieses Prüfverfahren ist vor allem für die Prüfung kleiner
und mittlerer Zahnräder bekannt. Dabei ist das zu prüfen
de Zahnrad mit einem Präzisions-Winkelnormal verbunden.
Die Messung beruht auf dem direkten Vergleich der Winkel
lage der einzelnen Zähne mit dem Winkelnormal. Über die
Teileinrichtung des Winkelnormals wird das Zahnrad der
jeweiligen Soll-Winkellage entsprechend positioniert.
Die Teilungsabweichung ergibt sich aus der Tangential
abweichung eines in die Lücke eingefahrenen und an die
zu prüfende Zahnflanke angelegte Meßtasters. Als beson
ders günstig haben sich dabei sogenannte pendelnde Meß
taster erwiesen, die bei sich ununterbrochen drehendem
Zahnrad automatisch in die Zahnlücken hineingeführt wer
den und zunächst die linke, danach die rechte Zahnflanke
abtasten und sodann wieder herausgeführt werden. Dadurch
kann während eines Umlaufes des Zahnrades die Stellungsab
weichung der Zahnflanken relativ zu dem Winkelnormal und
somit die Teilungsabweichung gemessen und registriert
werden.
Für die Prüfung von Großzahnrädern ist dieses Verfahren
jedoch zu ungenau, weil der an sich geringe Fehler des
Winkelnormals proportional mit dem Zahnraddurchmesser
zunimmt.
Die Teilungsprüfung von Großzahnrädern erfolgt deshalb im
allgemeinen mit zwei Tastern, die gleichzeitig an entspre
chende Flanken des zu prüfenden Zahnrades herangeführt
werden.
Zum Stand der Technik sei nur beispielshalber auf die DE-
OS 32 12 079 und 32 12 081 hingewiesen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein
Verfahren zur Teilungsprüfung der eingangs beschriebenen
Art dahingehend zu verbessern, daß mit nur einem Meß
taster auch Großzahnräder geprüft werden können. Insbe
sondere soll sich das erfindungsgemäße Verfahren auch bei
Geräten, etwa gemäß der DE-OS 33 20 983 realisieren lassen,
die bisher nur zur Prüfung des Zahnflankenprofils und der
Zahnschräge geeignet waren.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
die Erfassung der Flankenposition bei stillstehendem Zahn
rad erfolgt, das nach Erfassung mehrerer, im allgemeinen
aufeinanderfolgender Flanken der Meßtaster in seinen zu
Beginn dieser Meßreihe eingenommenen Ausgangsbereich zu
rückgefahren und das Zahnrad soweit beigedreht wird, daß
der Meßtaster zu Beginn seiner neuen Meßreihe mit einer
der zuletzt gemessenen Flanken in Anlage kommt, um un
ter Berücksichtigung deren Position die neue Drehstel
lung des Zahnrades zu erfassen und daß sodann die neue
Meßreihe beginnt.
Erfindungsgemäß wird also der Zahnradumfang in zahlreiche
aufeinanderfolgende Umfangsbereiche unterteilt, die so
groß gewählt werden, daß der Meßtaster im Rahmen einer
fortlaufenden Meßreihe bei stillstehendem Zahnrad diesen
Umfangsbereich gerade noch überstreichen kann. Sodann wird
der Meßtaster in seinen Ausgangsbereich zu Beginn dieser
Meßreihe, zweckmäßig in seine genaue Ausgangsposition zu
rückgefahren und gleichermaßen wird das Zahnrad beige
dreht, damit der nächste, noch nicht vermessene Umfangs
bereich in den Arbeitsbereich des Meßtasters kommt. Dieses
Zurückbewegen des Meßtasters und des Zahnrades kann mit
dem in der zuletzt gemessenen Zahnlücke verbleibenden Meß
taster erfolgen, zweckmäßig wird aber vorher der Meßtaster
herausgefahren und unabhängig von der Drehgeschwindigkeit
des Zahnrades in die Ausgangsposition zurückbewegt.
Um die nun folgende Meßreihe exakt an die vorherige Meß
reihe anzuschließen, muß der Meßtaster zunächst an eine
der bereits gemessenen Flanken, am besten an die zuletzt
gemessene Flanke der vorherigen Meßreihe herangeführt
werden und ihre neue Position (nach der Verdrehung des
Zahnrades) erfassen. Dadurch steht der Rückdrehwinkel des
Zahnrades fest und ebenso steht die Zuordnung der nun fol
genden neuen Meßreihe relativ zur ersten Meßreihe fest.
Auf diese Weise kann das Zahnrad intermittierend über seinen
ganzen Umfang durchgeprüft werden.
Die Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens liegen zum
einen darin, daß man kein Winkelmeßsystem für die jeweili
ge Drehstellung des Zahnrades benötigt. Vielmehr muß le
diglich die Position des Meßtasters ermittelt werden, was
durch Linearmeßsystme mit einer Genauigkeit von 0,1µm mög
lich ist. Zum anderen darin, daß man nur einen Meßtaster
benötigt, was nicht nur den baulichen Aufwand verringert,
sondern auch die Meßgenauigkeit verbessert. Und nicht zu
letzt darin, daß die Messung immer bei stillstehendem
Zahnrad erfolgt, wodurch die bisher unvermeidlichen Prell
effekte zwischen Meßtaster und sich vorwärts drehendem
Zahnrad entfallen.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß
das erfindungsgemäße Teilungsprüfverfahren durch die Erfas
sung der Zahndicken und der Zahnlücken zugleich auch die
rechnerunterstützte Bestimmung der Verzahnungs-Rundlaufab
weichungen gestattet.
Besonders vorteilhaft ist es, das beschriebene Teilungsprüf
verfahren mit der Prüfung des Flankenprofils und der Zahn
schräge zu kombinieren, wie in Anspruch 4 angegeben. Da
durch können all diese verschiedenen Prüfungen mit ein und
demselben Prüfgerät und während eines einzigen Umlaufes des
Zahnrades durchgeführt werden.
Zur Realisierung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann
weitgehend auf an sich bekannte Bauelemente zurückgegrif
fen werden, insbesondere auf das bisher zur Prüfung des
Zahnflankenprofils und der Zahnschräge verwendeten Gerätes
gemäß der DE-OS 33 20 983. Dieses Gerät ist lediglich noch
durch Schaltmittel zu ergänzen, die jeweils nach Durchfüh
rung einer Meßreihe, also nach Messung einer vorgegebenen
Anzahl aufeinanderfolgender Flanken, wobei der Meßtaster
schließlich am Ende seines Arbeitsbereiches angekommen ist,
sowohl das Zurückfahren des Meßtasters in den zu Beginn
der Meßreihe eingenommenen Ausgangsbereich, als auch die
Rückdrehung des Zahnrades um einen vorgegebenen Drehwin
kel auslösen.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung anhand der Zeichnung;
dabei zeigt
Fig. 1 die Schrittfolge des erfindungsgemäßen Ver
fahrens an zwei aufeinanderfolgenden Meßreihen
Fig. 3 den Grundaufbau eines entsprechenden Prüf
gerätes in teilweise geschnittener Seiten
ansicht und
Fig. 3 das Gerät nach Fig. 2 in teilweise geschnit
tener Draufsicht.
Gemäß Fig. 1 wird ein Meßtaster 13 zunächst auf den Teil
kreisdurchmesser des zu prüfenden, drehbar gelagerten Zahn
rades 23 eingestellt und zugleich an die vom Zahnradmit
telpunkt aus gesehen linke Flanke des Zahnes 1 angelegt.
Für diese Position des Meßtasters 13 können die in Fig. 1
nur schematisch angedeuteten Linearmeßsysteme X und Y
auf Null gestellt werden, stattdessen können aber auch
die sich ergebenden X- und Y-Werte gemessen und gespeichert
werden. Sodann wird der Meßtaster 13 in X- und Y-Richtung
verfahren, bis er an der gegenüberliegenden Flanke, der
rechten Flanke des Zahnes 2 in Höhe des Teilkreisdurch
messers anliegt. Deren Position bzw. Abweichung vom Soll
maß wird gemessen und gespeichert. Danach wird der Meßtaster
aus der Zahnlücke herausgeführt und in die nächste Zahn
lücke zwischen Zahn 2 und Zahn 3 wieder eingeführt und
an die linke Flanke des Zahnes 2 angelegt. Damit läßt
sich die Abweichung der Teilung für die linken Flanken
an Zahn 1 und Zahn 2 messen.
Wie vor beschrieben wird der Taster sodann an die rechte
Flanke des Zahnes 3 herangeführt, worauf die Teilungsab
weichungen der rechten Flanken der Zähne 2 und 3 gemessen
und gespeichert werden.
Der beschriebene Vorgang wiederholt sich so lange, bis der
Fahrweg des Meßtasters 13 in X-Richtung zu Ende ist. Dann
ist eine Meßreihe abgeschlossen. Dies kann je nach Modul
des zu prüfenden Zahnrades nach etwa 3 bis 7 Zähnen der
Fall sein. Der Einfachheit halber wurde in Fig. 1 unter
stellt, daß der Taster bereits bei der rechten Flanke
von Zahn 3 seinen Verfahrweg ausgeschöpft hat. Er wird
dann in seine Startposition zurückgefahren, gleichzeitig
aber das Zahnrad 23 so weit beigedreht, daß die zu
letzt geprüfte Flanke, also die rechte Flanke des Zahnes 3
an den Beginn des Verfahrweges des Meßtasters 1 in X-Rich
tung zu liegen kommt. Dieser Zustand ist in der unteren
Hälfte von Fig. 1 dargestellt.
Da die Rückdrehung des zu prüfenden Zahnrades ohne Winkel
normal erfolgt, wird der Meßtester vor Beginn der zweiten
Meßreihe zunächst dazu benützt, die neue Stellung des Zahn
rades nach dem Verdrehen zu messen. Er muß dazu in Anlage
mit einer bereis in der vorherigen Meßreihe erfaßten
Flanke, zweckmäßig mit der zuletzt erfaßten Flanke, also
der rechten Flanke des Zahnes 3 gebracht werden. Dies kann
in der Weise erfolgen, daß man bereits den Drehwinkel des
Zahnrades grob so bemißt, daß die genannte rechte Flanke
des Zahnes 3 in den Startbereich des Tasters 1 gedreht
wird; man benötigt dann aber einen Drehtisch, der eine
Verdrehung des Zahnrades um ein nicht-ganzzahliges Viel
faches der Teilung gestattet.
Überwiegend wird die Prüfung des Zahnrades jedoch mit ei
nem transportablen Prüfgerät durchgeführt, wobei das Zahn
rad in der Herstellungsmaschine eingespannt bleibt. Man
kann dadurch korrigierend in die Herstellung des Zahnrades
eingreifen. Das Zahnrad ist dann gewöhnlich auf einem
Drehtisch montiert, der nur um ganzzahlige Vielfache der
Teilung verdreht werden kann. Dieser Fall entspricht der
Darstellung in der unteren Hälfte von Fig. 1, wo das Zahn
rad gerade um eine ganze Teilung zurückgedreht worden ist.
Der Taster wird dann aus seiner Startposition in die Lücke
hinein, aber auch so weit in X-Richtung verfahren, daß
er mit der zuletzt gemessenen Flanke in Anlage kommt und
deren Position mißt. Damit ist die neue Stellung des Zahn
rades nach dem Rückdrehen bekannt und die zweite Meßrei
he kann beginnen. Dabei werden die Flanken der Zähne 3
und 4 abgetastet (in der Praxis die Flanken von wesentlich
mehr Zähnen) bis der Meßtaster wieder am rechten Ende sei
nes Fahrweges angelangt ist.
Das beschriebene Verfahren wiederholt sich so lange, bis
das Zahnrad einmal umgelaufen ist.
Man erhält dann die gewünschten Einzel- und Summenteilungs
fehler. Da außerdem bei dem erfindungsgemäßen Verfahren die
Zahndicke und die Zahnlücke auf dem Meß- oder Teilkreis erfaßt
werden, kann zugleich auch die Verzahnungs-Rundlaufabwei
chung errechnet und angezeigt werden.
Für die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann
auf das in den Fig. 2 und 3 dargestellte, weitgehend
bekannte Gerät zurückgegriffen werden.
Es handelt sich dabei um ein transportables Gerät, das auf
den Werkstücktisch 1 einer Zahnradbearbeitungsmaschine
aufgesetzt ist. Sein Gerätegestell 2 kann über 3 Stell
schrauben 3, 4, 5 nivelliert werden. Auf dem Gerätege
stell 2 befindet sich eine Führungsbahn 6 in X-Richtung,
also tangential zu dem zu prüfenden, nicht näher darge
stellten Zahnrad, und in dieser Führungsbahn 6 ist über
Kugelrollführungen ein erster Schlitten 7 verschiebbar.
Die Verschiebebewegung bzw. die Verschiebeposition dieses
ersten Schlittens gegenüber dem Gerätegestell 2 ist über
einen inkrementalen Längsweggeber 8 erfaßbar und mit ei
nem nicht dargestellten Rechner aufnehmbar bzw. von die
sem verarbeitbar.
Auf dem Schlitten 7 ist über eine weitere Kugelrollführung
ein zweiter Schlitten 9 in Y-Richtung, also in Richtung
auf das Zahnrad bzw. von diesem fortverschiebbar gelagert.
Dieser zweite Schlitten trägt wiederum über eine Kugel
rollführung einen dritten Schlitten 10, der gegenüber dem
zweiten Schlitten durch die Kraft einer Feder 11 in Rich
tung auf das zu prüfende Zahnrad gehalten wird und an
seiner zahnradzugewandten Seite einen Orientierungsfüh
ler 12 bzw. einen Meßtaster 13 trägt.
Der Schlitten 7 ist durch einen Stellmotor 14 und der
Schlitten 9 durch einen Stellmotor 15 bewegbar und ein
stellbar. Zwischen Schlitten 7 und 10 befindet sich ein
inkrementaler Längsweggeber 16 zur Erfassung der Position
in Y-Richtung.
Zum Nivellieren des Meßgerätes, derart daß seine X-Ache und
seine Y-Ache senkrecht zur Achse des zu prüfenden Zahnra
des stehen, weist das Gerät zwei Referenzflächen 20 und
21 auf. Des weiteren ist das Meßgerät mit Bolzen 18 und
19 ausgerüstet, die senkrecht zur X- und Y-Achse stehen,
um eine mittige tangentiale Einstellung des Meßgerätes
gegenüber dem zu prüfenden Zahnrad herbeizuführen. Das
Nivellieren und Ausrichten erfolgt jeweils durch eine,
beispielsweise magnetisch am Zahnrad festgelegte Meßuhr 17.
Sodann wird in an sich bekannter Weise der Abstand zwi
schen Meßgerät und Zahnrad ermittelt.
Es liegt aber selbstverständlich im Rahmen der Erfindung,
die Nivellierung und Ausrichtung anders durchzuführen
oder hierauf ganz zu verzichten und stattdessen die Zuord
nung zwischen Gerät und Zahnrad rechnerisch zu ermitteln.
Wesentlich ist nun, daß die Steuerung für die Bewegungen
der Schlitten in X- und Y-Richtung über Schaltmittel 24
in Verbindung steht mit einem Drehantrieb 22 des zu prü
fenden Zahnrades in der Weise, daß immer dann, wenn der
Meßtaster 13 seinen Fahrweg in X-Richtung ausgenützt hat,
der Schlitten 7 in die Startposition zurückgefahren wird
und gleichzeitig der Drehantrieb 22 das Zahnrad 23 in der
bereits zuvor beschriebenen Weise zurückdreht, worauf au
tomatisch die Ermittlung der neuen Drehstellung des Zahn
rades anhand der zuletzt gemessenen Flanke erfolgt und
sodann die nächste Meßreihe beginnt.
Es liegt selbstverständlich im Rahmen der Erfindung, die
Fahrbewegung des Meßtasters nicht durch X- und Y-Schlit
ten durchzuführen, sondern stattdessen einen schwenkbaren,
teleskopartig ausziehbaren Taster mit einem Winkel- und
Längenmeßsystem zu verwenden.
Bei den meisten Zahnrädern handelt es sich um schräg
verzahnte Räder. Um bei diesen Rädern neben der Prüfung
der Teilung und des Flankenprofils auch gleich die Zahn
schräge zu prüfen, weist das beschriebene Prüfgerät üb
licherweise einen weiteren Schlitten auf, der in Z-Rich
tung verfahrbar ist. Da es sich hierbei um allgemein be
kannte Gegebenheiten handelt, ist dieser Schlitten in der
Zeichnung nicht näher dargestellt worden.
Auch liegt es im Rahmen der Erfindung, das beschriebene
Meßverfahren bei innenverzahnten Rädern zu verwenden.
Die dazu notwendigen Änderungen am Prüfgerät sind an sich
bekannt und werden deshalb hier nicht weiter beschrieben.
Claims (5)
1. Verfahren zur Teilungsprüfung von Zahnrädern, insbe
sondere Großzahnrädern durch ein vorzugsweise transpor
tables Prüfgerät mit nur einem Meßtaster, der in die
Lücken des zu prüfenden Zahnrades hineingefahren und
auf dem Meßkreis in Anlage mit den Zahnflanken gebracht
wird, wobei der Meßtaster die Position der einen Flanke,
dann die Position der gegenüberliegenden Flanke einer
Zahnlücke erfaßt, daraufhin aus dieser Lücke heraus und
in die nächste Lücke hineinfährt, worauf sich der Vor
gang wiederholt, bis das sich drehende Zahnrad über sei
nen ganzen Umfang durchgeprüft ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Erfassung der Flankenposition bei stillstehendem
Zahnrad erfolgt, daß nach Erfassung mehrerer, im allge
meinen aufeinanderfolgender Flanken der Meßtaster in sei
nen zu Beginn dieser Meßreihe eingenommenen Ausgangsbe
reich zurückgefahren und das Zahnrad soweit beigedreht
wird, daß der Meßtaster zu Beginn seiner neuen Meßreihe
mit einer der zuletzt gemessenen Flanken in Anlage kommt,
um unter Berücksichtigung deren Position die neue Dreh
stellung des Zahnrades zu erfassen, und daß sodann die neue
Meßreihe beginnt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Zahnrad am Ende einer Meßreihe jeweils so weit
beigedreht wird, daß der Meßtaster zu Beginn seiner neuen
Meßreihe mit der zuletzt gemessenen Flanke in Anlage kommt.
3.Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Teilungsprüfung mit einer Zahndicken- und Zahnlücken
prüfung zur rechnerunterstützten Bestimmung der Verzah
nungs-Rundlaufabweichungen kombiniert wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Teilungsprüfung mit der Prüfung des Flankenprofils und
ggf. der Zahnschräge kombiniert wird, derart, daß an ei
nigen über den Umfang verteilten Zähnen der Meßtaster
nicht nur die Position der Flanke im Meßkreis erfaßt,
sondern auch in an sich bekannter Weise die Profilform
und die Zahnschräge dieser Flanke.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem
der Ansprüche 1 bis 4 mittels eines Prüfgerätes mit einem
Meßtaster (13), der in einer Ebene senkrecht zur Achse
des drehbar gelagerten, zu prüfenden Zahnrades (23)
verfahrbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Prüf
gerät Schaltmittel (24) aufweist, die jeweils nach
Durchführung einer Meßreihe das Zurückfahren des Meß
tasters (13) in den zu Beginn der Meßreihe eingenom
menen Ausgangsbereich einerseits und einen Drehantrieb
(22) des Zahnrades (23) zu dessen Beidrehung um einen
vorgegebenen Drehwinkel andererseits auslösen.
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Applications Claiming Priority (1)
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- 1988-04-12 GB GB8808527A patent/GB2203548B/en not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
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| CH674771A5 (de) | 1990-07-13 |
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| GB2203548B (en) | 1991-04-24 |
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| JPS63263408A (ja) | 1988-10-31 |
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