DE3711505A1 - Halbmaskenfoermig ausgebildeter schwebstoffilter - Google Patents
Halbmaskenfoermig ausgebildeter schwebstoffilterInfo
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- A62B—DEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
- A62B23/00—Filters for breathing-protection purposes
- A62B23/02—Filters for breathing-protection purposes for respirators
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- A62B18/02—Masks
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Description
Die Erfindung betrifft einen halbmaskenförmigen
Schwebstoffilter, der auf einem anschmiegsamen Rahmen
als Dichtrand durch ein umlaufendes Haltestück lösbar
aufgedrückt ist.
Derartige Halbmasken werden beispielsweise als
Staubfilter unter Tage oder auch als leichte
Schutzmasken in solchen Arbeitsbereichen eingesetzt,
in denen staubförmige oder auch tröpfchenförmige, die
Atemwege schädigende Partikel auftreten können. Eine
solche Halbmaske ist beispielsweise in der DE-OS 30 32
437 beschrieben worden.
Die bekannte Halbmaske besteht u. a. aus einem
gefalteten Staubfilter, dessen Rand über den
wulstförmig ausgebildeten Rahmen als Dichtrand gezogen
ist und um den Wulst nach innen umgeschlagen pressend
anliegt. Zur rutschfesten Sicherung des Filters ist um
den Maskenrand ein Halterahmen gespannt, an welchem
auch die Zugbänderung befestigt ist.
Die aufgesetzte Halbmaske besitzt nach außen hin als
Maskenkörper sichtbar ausschließlich das
Filtermaterial, welches somit ungeschützt vor
mechanischen Beschädigungen den Umgebungseinflüssen
ausgesetzt ist. Weiterhin muß das Filtermaterial,
welches um den Dichtrand umgeschlagen
ist, die Dichtfunktion zwischen Maskenrand und Gesicht
des Maskenträgers übernehmen. Beschädigungen sowohl am
filtrierenden Teil der Halbmaske als auch an dem als
Dichtfläche wirkenden, am Gesicht aufliegenden
Filterteil führen zu einer merkbaren und unerwünschten
Herabsetzung der Filterleistung.
Ein Auswechseln des verbrauchten Filters gegen ein
unbenutztes ist aufwendig, da beim Anlegen des neuen
Filters auf ein faltenfreies, glattes Anliegen der um
den Dichtrand umgeschlagenen Dichtfläche geachtet
werden muß. Dies bedeutet eine im Einsatzfall nicht
immer voraussetzbare Sorgfalt und Geschicklichkeit bei
der Handhabung.
Weiterhin kann bei längerem Tragen der Maske durch
unvermeidbare Reibung des Dichtrandes an der
Hautoberfläche eine Lockerung der Filterstruktur
auftreten, so daß sowohl eine bruchstückhafte
Auflösung des Filtermaterials als auch eine Rißbildung
und somit unerwünschte Undichtigkeiten entstehen
können.
Der vorliegenden Erfindung liegt somit die Aufgabe
zugrunde, ein halbmaskenförmig ausgebildetes
Schwebstoffilter der genannten Art so zu verbessern,
daß ein wirksamer Schutz gegen äußere mechanische
Beschädigung, eine glatte und saubere,
widerstandsfähige Dichtfläche am Maskenrand und ein
problemloses, mit einfachen Handgriffen zu
bewerkstelligendes Auswechseln des Filters erreicht
werden.
Die Lösung der Aufgabe erfolgt dadurch, daß das
Haltestück in Form eines durchlässigen Deckels den als
ein Filtereinsatz ausgebildeten Schwebstoffilter
umgibt, dessen Randbereich zwischen dem Deckelrand und
dem ansonsten unbedeckten Rahmen dichtend eingespannt
ist.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile liegen im
wesentlichen darin, daß ein wirksamer Schutz vor allem
gegen mechanische Beschädigungen des Filtereinsatzes
erreicht wurde. Das Auswechseln eines verbrauchten
Filtereinsatzes kann auf einfache Weise dadurch
erfolgen, daß der Deckel von dem Rahmen gelöst, der
verbrauchte Filtereinsatz entfernt und ein neuer in
den Deckel eingelegt wird.
Durch einen einzigen einfachen Handgriff wird dann der
Deckel samt dem neuen Filtereinsatz auf den Rahmen
gedrückt und eingespannt. Dadurch ist auf sichere
Weise ein dichtes Halten des Filtereinsatzes auf dem
Rahmen verwirklicht. Dabei bleibt der dem Gesicht des
Maskenträgers anliegende, wulstförmig ausgebildete
Teil des Rahmens frei von Filtermaterial, so daß ein
sauberes und dichtes Anliegen mit Hilfe der
Kopfbänderung auch während eines harten
Einsatzbetriebes gewährleistet ist. Beim Einspannen
des Filtereinsatzes werden fertigungsbedingte
Maßabweichungen überbrückt, so daß ein genauer
Paßzuschnitt des Filtereinsatzes nicht erforderlich
ist. Der Deckelrand drückt nämlich beim Einspannen des
Filtereinsatzes dessen Randbereich an die äußere
Paßform des Rahmens an.
Um das Einsetzen des Schwebstoffilters in den Deckel
zu erleichtern, ist der Randbereich des Filters als
eine umschlagbare Krempe ausgebildet, in welche der
Deckelrand eingelegt ist. Dadurch wird ein sicherer
Sitz des Filtereinsatzes in dem Deckel während seines
Auswechselns ermöglicht.
Zweckmäßigerweise werden der Deckel und der Rahmen
durch mindestens zwei Zugverbindungen
zusammengehalten, welche zugleich als
Laschenbefestigung für die Kopfbänderung ausgebildet
sind. Dadurch greifen einmal die Zugbänderung und zum
anderen die Deckelbefestigung an den Rahmen am
gleichen Befestigungspunkt an. Man erhält auf diese
Weise eine einfache Doppelbefestigung für den Deckel
und den Rahmen, die leicht zu handhaben und billig
herstellbar ist.
Eine besonders gute Spannwirkung wird dadurch
erreicht, daß die Laschenbefestigung am äußeren
Deckelrand angreift. Die Kopfbänderung bewirkt dann
nicht nur ein Anliegen des Rahmens an das Gesicht des
Maskenträgers, sondern gleichzeitig wird der Deckel
gegen den Rahmen gedrückt und sorgt somit für eine
ständige Spannkraft auf den Randbereich des
Filtereinsatzes auch während eines harten
Betriebseinsatzes.
Zur Unterstützung der Einspannung des Randbereichs des
Filtereinsatzes zwischen Rahmen und Deckelrand kann
entlang der Innenfläche des Rahmens eine
Verstärkungsleiste angebracht sein.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand
einer schematischen Zeichnung dargestellt und im
folgenden näher erläutert.
In der einzigen Figur ist ein halbmaskenförmiger
Schwebstoffilter im Schnitt dargestellt, der einen
Rahmen (1) besitzt, welcher in seiner Form als ein dem
Gesicht des Maskenträgers anschmiegsamer Dichtrand
ausgebildet ist, über den ein Deckel (2) gestülpt ist,
in dem der als Filtereinsatz ausgebildete
Schwebstoffilter (3) eingesetzt ist. Der Filtereinsatz
(3) wird in seinem Randbereich (4) von dem Deckelrand
(5) gegen die äußere Kontur des Dichtrandes (1)
gedrückt. Der Randbereich (4) des Filtereinsatzes (3)
ist um den Deckelrand (5) zu einer Krempe (7)
umgeschlagen.
Zur weiteren Versteifung des Dichtrandes (1) ist an
der Auflagefläche zwischen Deckelrand (5) und
Randbereich (4) des Filtereinsatzes (3) eine
Verstärkungsleiste (8) entlang der Innenfläche des
Dichtrandes (1) angebracht. Zum Einspannen des
Filtereinsatzes (3) durch den Deckel (2) auf den
Dichtrand (1) sind am Umfang des Dichtrands (1)
gummielastische Laschen (9) angeformt. Die Laschen (9)
sind mit ihren Enden (10) über die Knöpfe (12)
einknöpfbar, welche entlang der Außenfläche des
Deckelrands (5) in demselben Abstand zueinander
angeordnet sind, wie es die Laschen (9) entlang des
Dichtrands (1) sind. Zwischen den Laschen (9) und dem
Deckelrand (5) sind auf den Knöpfen (12) Ösen (13) aus
einem Kunststoffband befestigt, in denen die als
endloses elastisches Band ausgebildete Kopfbänderung
(11) leicht verschieblich aufgenommen ist. Die
Kopfbänderung (11) kann sich dadurch selbsttätig den
verschiedenen Bedürfnissen anpassen, sei es, daß das
Gerät in der Bereitschaft mit einer vergrößerten
Schlaufe um den Hals getragen oder im Betrieb mit
beiden Schlaufen über dem Hinterkopf gehalten wird.
Der Deckel (2) ist mit Durchbrüchen (14) versehen.
Zum Auswechseln des Filtereinsatzes (3) werden die
Laschen (9) geöffnet, der Deckel (2) von dem Rahmen
(1) gelöst und der jetzt freiliegende Schwebstoffilter
(3) dem Deckel (2) entnommen und ein neuer eingelegt.
Dabei wird die Krempe (7) um den Deckelrand (5)
gelegt, so daß der Filtereinsatz (3) in seiner Lage
fixiert ist und der Deckel (2) mit dem Filtereinsatz
(3) ohne Verrutschen auf den Dichtrand (1) aufgesetzt
werden kann.
Claims (5)
1. Halbmaskenförmiger Schwebstoffilter, der auf einem
anschmiegsamen Rahmen als Dichtrand durch ein
umlaufendes Haltestück lösbar aufgedrückt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das Haltestück in Form
eines durchlässigen Deckels (2) den als ein
Filtereinsatz ausgebildeten Schwebstoffilter (3)
umgibt, dessen Randbereich (4) zwischen dem
Deckelrand (5) und dem ansonsten unbedeckten
Rahmen (1) dichtend eingespannt ist.
2. Halbmaskenförmiger Schwebstoffilter nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß der Randbereich (4)
des Filters (3) als eine um den äußeren Deckelrand
(5) umschlagbare Krempe (7) ausgebildet ist.
3. Halbmaskenförmiger Schwebstoffilter nach einem der
Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Deckel (2) und der Rahmen (1) durch mindestens
zwei Zugverbindungen (9, 10, 12) zusammengehalten
sind, welche zugleich als Befestigung für die
Kopfbänderung (11) ausgebildet sind.
4. Halbmaskenförmiger Schwebstoffilter nach Anspruch
3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopfbänderung
(11) am äußeren Deckelrand (5) angreift.
5. Halbmaskenförmiger Schwebstoffilter nach einem der
Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
entlang der Innenfläche des Rahmens (1) eine gegen
die Einspannkraft des Deckelrandes (5) wirkende
Verstärkungsleiste (8) angebracht ist.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3711505A DE3711505A1 (de) | 1987-04-04 | 1987-04-04 | Halbmaskenfoermig ausgebildeter schwebstoffilter |
| ZA880616A ZA88616B (en) | 1987-04-04 | 1988-01-29 | Filter device |
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| EP88105244A EP0286016B1 (de) | 1987-04-04 | 1988-03-31 | Halbmaskenförmig ausgebildeter Schwebstoffilter |
| ES88105244T ES2021779B3 (es) | 1987-04-04 | 1988-03-31 | Filtro contra particulas conformado en forma de media mascara |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Publications (2)
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|---|---|
| DE3711505A1 true DE3711505A1 (de) | 1988-10-20 |
| DE3711505C2 DE3711505C2 (de) | 1989-10-19 |
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Family Applications (2)
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- 1987-04-04 DE DE3711505A patent/DE3711505A1/de active Granted
-
1988
- 1988-01-29 ZA ZA880616A patent/ZA88616B/xx unknown
- 1988-03-31 DE DE8888105244T patent/DE3861780D1/de not_active Expired - Lifetime
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| DE3711505C2 (de) | 1989-10-19 |
| EP0286016A1 (de) | 1988-10-12 |
| ZA88616B (en) | 1988-08-02 |
| ES2021779B3 (es) | 1991-11-16 |
| DE3861780D1 (de) | 1991-03-28 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |