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Diese Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine
Vorrichtung zum Zuführen einer Reinigungslösung mit einem
Reinigungsmittel und pulverförmigen Schleifmaterialien in Suspension
aus einem Rückführtank zum Endbearbeitungstank von Werkstück-
Endbearbeitungsmaschinen, wie beispielsweise Rolltrommeln,
Zentrifugal- und Schwingungs-Endbearbeitungsmaschinen und dgl.,
nach dem Oberbegriff der Ansprüche 1 und 5.
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Es ist allgemein bekannt, daß die Endbearbeitung und Reinigung
von metallischen oder nicht-metallischen Teilen mit Spezial-
Endbearbeitungsmaschinen ausgeführt wird, die einen
Endbearbeitungstank aufweisen, in den die zu bearbeitenden Teile und die
Endbearbeitungsmaterialien willkürlich angeordnet sind; solche
Vorrichtungen sind allgemein im Gebrauch und sind
beispielsweise durch die US-P-A 3 883 410 und die JP-A-59,192 458
bekannt.
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Die zu behandelnden Teile und Endbearbeitungsmaterialien
erfahren Schüttel- und Schwingungsbewegungen, um zu bewirken, daß
die zu bearbeitenden Teile und die Endbearbeitungsmaterialien
in Anwesenheit einer Reinigungslösung aneinander reiben. Die
Reinigungslösung kann mit einem pulverförmigen Schleifmittel
angereichert sein, um die Wirkung der
Endbearbeitungsmaterialien zu verbessern. Die Reinigungslösung im Endbearbeitungstank
der Maschine wird gewöhnlich durch frische Lösung ersetzt,
während die verschmutzte Lösung kontinuierlich aus dem
Endbearbeitungstank in einen zweiten Tank abgezogen wird, der ebenfalls
als Rückführ- oder Dekantierungstank bekannt ist; aus diesem
Tank wird die frische Lösung in abgemessenen Mengen in den
Endbearbeitungstank über die losen Massen rückgeführt. Die
Notwendigkeit der Zuführung einer frischen Lösung in den
Endbearbeitungstank ist als ein wichtiges Erfordernis für den sanften
Lauf der Maschine und für die Endbearbeitung der zu
behandelnden
Teile angesehen worden. Daher war es im Rückführtank, wo
sich der meiste Schmutz, der von der aus der Maschine
angezogenen Reinigungslösung aufgenommen wurde, absetzte, ruhige
Zustände aufrechtzuerhalten, um zu vermeiden, daß abgesetzter
Schmutz in die Rückführung gelangt. Aus diesem Grunde verlor
die Reinigungslösung mehr und mehr an Schleifmittel, das sich
am Boden des Rückführtanks abgesetzt hat, wodurch die
Wirksamkeit der Lösung und der Reinigungsmaterialien vermindert wurde;
der Maschinenzyklus wurde länger und die gewünschte
Oberflächenbearbeitung an den Teilen wurde nicht erreicht.
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Ein weiteres Problem bei vorhandenen Maschinen ist die
Schwierigkeit, das Waschmittel in der Reinigungslösung aufzulösen und
das Schleifmittel zu Beginn eines jeden Maschinenzyklus zu
verteilen, weil diese Mittel bei Berührung mit Wasser Klumpen
bilden, die sich kaum auflösen und die die
Rückführpumpenvorrichtung verstopfen können.
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Es wäre daher günstig, das Schleifpulver für die Dauer eines
jeden Maschinenzyklus oder eines Teils davon suspendiert zu
halten und das Waschmittel in der Anfangsphase aufzulösen, um
den Wirkungsgrad der Maschine zu verbessern und dabei den
Maschinenzyklus zu verkürzen. Das Ziel dieser Erfindung ist es
daher, ein Verfahren und eine Vorrichtung anzugeben, durch die
die pulverförmigen Schleifmittel in der Reinigungslösung
suspendiert und in diesem Zustand gehalten werden können, die in
den Endbearbeitungstank eingeleitet wird, und zwar mit
strukturell einfachen und preiswerten Einrichtungen, wobei ein
Verstopfen der Vorrichtung vermieden wird.
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Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine
Vorrichtung der vorgenannten Art anzugeben, die das Waschmittel
und das pulverförmige Schleifmittel in kurzer Zeit zu Beginn
eines jeden Maschinenzyklus weiter auflösen, und wobei außerdem
die Möglichkeit besteht, die Substanzen aus Spezialbehältern
abzuziehen.
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Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum
Zuführen einer Reinigungslösung, die ein Waschmittel und ein
Schleifmittel enthält, in einen Tank einer Arbeitsmaschine
anzugeben, durch die es möglich ist, eine Turbulenz innerhalb
der Reinigungslösung hervorzurufen und alternativ die Turbulenz
während eines gewissen Teils des Endbearbeitungszyklus
abzubrechen, selbst wenn die Lösung in den Endbearbeitungstank
rückgeführt oder eingeleitet wird, ohne daß die Endbearbeitung
der Werkstücke negativ beeinflußt wird, um bessere Ergebnisse
bezüglich des Wirkungsgrades zu erzielen.
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Ein noch weiteres Ziel der Erfindung ist es, einen Apparat oder
eine Vorrichtung anzugeben, mit dem das beanspruchte Verfahren
ausführbar ist und der in der Lage ist, in einer kurzen
Zeitspanne vollständig unabhängig zu arbeiten, bei Verwendung eines
oder mehrerer Waschmittel, wobei der Aufbau und der Betrieb der
Maschine extrem einfach gehalten werden.
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All dies wird durch das Verfahren und durch die Vorrichtung der
unabhängigen Ansprüche 1 und 5 möglich. Weitere bevorzugte
Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen beansprucht.
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Die Erfindung wird nachfolgend in weiterem Detail unter
Bezugnahme auf die beigeschlossenen Zeichnungen erläutert. Es zeigt:
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Fig. 1 ein allgemeines Schema einer
Schwingungsendbearbeitungsmaschine mit einer Vorrichtung gemäß der
Erfindung;
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Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung einer möglichen
Ausführungsform für einen Waschmittelbehälter;
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Fig. 3 eine Querschnittsdarstellung längs der Linie 3-3 von
Fig. 2.
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In Fig. 1 bezeichnet 10 eine gattungsgemäße
Endbearbeitungsmaschine mit einen Endbearbeitungstank 11, in die die Teile 12
eingegeben sind, die zusammen mit Endbearbeitungsmitteln 13 in
loser Weise und einer Reinigungslösung 14 zu bearbeiten sind,
die einen gewissen Anteil suspendierten pulverförmigen
Schleifmittels enthalten kann.
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Der Endbearbeitungstank 11 der Maschine ist nahe dem Boden mit
einer Auslaßöffnung 17 zum Abzug der Lösung versehen, die mit
einem Rost versehen ist, das die Teile 12 und die
Endbearbeitungsmittel 13 zurückhält, während er das Ausfließen der
Reinigungslösung mit dem ggf. suspendierten Schleifpulver
ermöglicht. Die Auslaßöffnung 17 ist ihrerseits mit einem
Rückführbehälter 19 über eine Leitung 18 verbunden, um die
Reinigungslösung aus dem Endbearbeitungstank 11 in den Rückführtank 19
abzuziehen.
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Der Tank 19 enthält, wie dargestellt, einen schrägen Boden 20,
Außenwände 21 und eine Trennwand 22, die sich nach unten
erstreckt und in einer gewissen Distanz über dem Boden 20 des
Tanks endet. Die Trennwand 22 ist gewöhnlich unterhalb des
Flüssigkeitsspiegels im Tank 19 und wird hauptsächlich
verwendet, den Bereich 23 vom Bereich 24 zu trennen. Der Bereich 23
des Tanks 19 wird während gewisser Phasen des Maschinenzyklus
und speziell zu Beginn und während eines Teils des Zyklus dazu
verwendet, eine Turbulenz innerhalb der Lösung gegen den Boden
20 des Tanks 19 zu erzeugen, um das darin dispergierte
Schleifmittel zu suspendieren, wie später erläutert wird. Der zweite
Bereich 24 des Tanks wird zum Absaugen der in den
Endbearbeitungstank 11 der Maschine 20 rückzuführenden Lösung verwendet.
Fig. 1 zeigt, daß der Boden 20 des Rückführtanks, beginnend an
einem Bereich 23a, wo der Schmutz gesammelt wird, nach unten
gegen den Absaugbereich 24 geneigt ist, wo ein Ventil 25 das
Auslassen in Abwässerkanäle zu ermöglichen, wenn der Tank
geleert werden muß; 26 bezeichnet eine Überlaufleitung.
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Entsprechend dem Rührbereich 23 nahe der Trennwand 22 enthält
der Tank 19 eine Rührvorrichtung beliebiger Art, die
beispielsweise hydraulisch oder mechanisch sein kann, deren Rührer 28
vollständig in die Flüssigkeit eingetaucht ist und fast bis zum
Boden 20 des Tanks reicht, um eine starke Turbulenz und eine
kräftige Flüssigkeitsströmung von oben in Richtung zum Boden 20
des Tanks 19 zu erzeugen; eine Rückführpumpe 29 dient dazu, die
im Tank 19 enthaltene Reinigungslösung durch die Leitung 31 in
den Endbearbeitungstank 11 zu fördern bzw. dieselbe Lösung
längs der Rückführleitung 30 zu fördern, um die
Reinigungslösung aufzunehmen, wie später erläutert wird.
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Der Rückführtank 19 wird von dem Wassernetz 32 über die Leitung
33 und ein Ventil 34, das durch einen Schwimmer betätigt werden
kann, der den Flüssigkeitspegel im Tank 19 ermittelt, mit
Wasser versorgt. Alternativ kann der Endbearbeitungstank 11 von
dem Wassernetz 32 über das Schwimmerventil 34 und eine Leitung
36 versorgt werden. Auf diese Weise kann der Flüssigkeitspegel
in den Tanks 11 und 19 konstant gehalten werden, was bedeutet,
daß Tanks und Teile in separaten Phasen gewassen werden können.
Aus diesem Grunde hat das Ventil 34 eine oder mehrere Düsen 39
nahe dem schrägen Boden 20, wobei die Düsen nach unten gegen
den Boden gerichtet sind, um das geeignete Abwaschen des Bodens
und des darauf niedergeschlagenen Schleifmittels oder Schmutzes
zu ermöglichen.
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Wie zuvor erwähnt, ist ein wesentliches Merkmal des Verfahrens
und der Vorrichtung nach dieser Erfindung die Erzeugung einer
starken Turbulenz in der Flüssigkeit oder in der
Reinigungslösung, die in dem Rückführtank 19 enthalten ist, beispielsweise
nahe dem Boden 20 des Tanks; auf diese Weise wird eine
turbulente Zirkulation der Flüssigkeit erreicht, wodurch das
Schleifmittel gehoben und in Suspension gehalten wird, das
zuvor in der Lösung dispergiert worden ist, was sonst zum
Absetzen auf den Boden des Tanks neigen würde, so daß der
Wirkungsgrad der Maschine 10 verbessert wird. Die Anwesenheit der
Trennwand 22 verhindert auch, daß die turbulente Bewegung der
Flüssigkeit sich in unkontrollierter Weise in den Bereich
ausdehnt, aus dem die Pumpe 29 abpumpt, was Kavitationsprobleme in
der Pumpe hervorrufen könnte.
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Die Turbulenz der Reinigungslösung im Tank 19 kann für die Zeit
aufrechterhalten werden, die für die Behandlung der Teile im
Endverarbeitungstank notwendig ist; die Tatsache, daß während
dieser Zyklusphase der Rührer 28 das Absetzen von
Feststoffpartikeln der Reinigungslösung verhindert, die aus dem
Endbearbeitungstank 11 der Maschine ausfließt und in den Rückführtank 19
abgezogen wird, bilden kein negatives Element, vielmehr wird
diese Turbulenz nach Bedarf erzeugt und mit gewissem Vorteil
dazu verwendet, die zuvor in der Lösung dispergierten
Schleifpulverpartikel anzuheben und in Schwebe zu halten. Die
Maschinenzykluszeit wird somit durch die Wirksamkeit der Lösung 14
und der Endbearbeitungsmittel 13 auf die Teile 12 im
Endbearbeitungstank 11 sehr verkürzt. Wenn die Anfangsbehandlungsphase
vorbei ist, oder auch wenn es der Maschinenarbeitszyklus
verlangt, wird der Rührer 27, 28 im Rückführtank angehalten,
während die Pumpe 29 in Betrieb bleibt. Da auf diese Weise die
Turbulenz im Tank 19 abnimmt, scheiden sich Schmutz und
Schleifmittel, die aus dem Endbearbeitungstank 11 in den
Rückführtank 19 abgezogen worden sind, am Boden desselben ab und
setzen sich dort. Daher wird nur die frische Reinigungslösung
für die endgültige Endbearbeitungs- oder Polierphasen der
Werkstücke in Zirkulation gehalten. Am Ende des Maschinenzyklus
wird die in den Tanks 11 und 19 enthaltene Reinigungslösung
abgelassen, indem das Ablaßventil 25 und das Schwimmerventil 34
gleichzeitig geöffnet werden, wodurch sowohl die Düsen 39 als
auch die Leitung 36 mit dem Wasserleitungsnetz 32 am Boden 20
des Tanks 19 verbunden werden und die Masse des Materials 12,
13 im Endbearbeitungstank 11 somit in geeigneter Weise
gewaschen wird. Durch Schließen des Ablaßventils 25 wird der
Flüssigkeitspegel im Rückführtank 19 wieder hergestellt, was das
Schwimmerventil 34 wieder schließt, wodurch ein neuer
Maschinenzyklus begonnen wird.
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Wie zuvor erwähnt, erleichtert der Rührer 28 im Rückführtank 19
das Auflösen des Waschmittels und die Verteilung des
Schleifmittels gleich zu Beginn des Zyklus, an welchem Zeitpunkt eine
neue Wasch- oder Reinigungssubstanz- und Schleifpulvermenge dem
Wasser im Tank 19 hinzugefügt wird.
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Es ist dabei jedoch zu beachten, daß bei der automatischen
Verwendung mehrerer Reinigungslösungen das Problem auftritt, wie
die Waschmittelmenge, die zum Erstellen der neuen Lösung
benötigt wird, zum rechten Zeitpunkt zugeführt und schnell
aufgelöst wird.
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Unter den verschiedenen verfügbaren Systemen könnte Wasser
durch Behälter geleitet werden, von denen jeder eine gegebene
Waschmittelmenge enthält, und dann die sich ergebende Lösung in
den Endbearbeitungstank 11 der Maschine in Übereinstimmung mit
einer gewählten Folge oder Maschinenzyklus eingeleitet werden.
Ein solches System hat jedoch einige bedeutsame
Einschränkungen; die Flüssigkeitsströmung, die in den Endbearbeitungstank
11 als Lösung eingeleitet wird, kann mit den Anforderungen der
Maschine nicht kompatibel sein. Auf diese Weise würde viel
Waschmittel in Echtzeit nicht aufgenommen oder aufgelöst werden
oder würde sich sogar überhaupt nicht auflösen, da es zum
Verklumpen oder zur Bildung dicker Rückstände neigt, die in den
Waschmittelbehältern zurückbleiben würden.
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Die Verwendung mechanischer Dispergiervorrichtungen zum
Auflösen des Waschmittels in einem separaten Behälter würde keine
gültige und wirtschaftliche Lösung für dieses Problem
darstellen, da sie einen komplexen und teuren Aufbau der Maschine zur
Folge hätte, die schwierig zu erstellen und verwenden wäre,
weil nicht genügend Raum verfügbar ist und zusätzliche Energie
verbraucht wird. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist
daher, wie oben beschrieben, ein Verfahren und eine Vorrichtung
vorgeschlagen worden, bei dem bzw. der eine starke Wasser- oder
Flüssigkeitsströmung von der Rückführpumpe 29 aus dem
Rückführtank 19 abgezogen wird und möglichst vollständig durch einen
Waschmittelbehälter 41 geführt wird, um ständig das in diesem
Behälter enthaltene Waschmittel zu umspülen, das auf diese
Weise in kurzer Zeit zusammen mit ggf. vorhandenen
Schleifmittel
aufgenommen und dem Rückführtank 19 zugeführt wird, wo die
durch den Rührer 28 hervorgerufene Turbulenz es vollständig
auflöst und verteilt. Nur eine kleine oder abgemessene Menge
der Hauptströmung, die zur Auflösung des Waschmittels verwendet
wird, wird von der Leitung 30 abgezogen und durch die Leitung
31 in den Endbearbeitungstank 11 geleitet, von wo sie dann zum
Rückführtank 19 zurückgeht, wie zuvor erläutert. Im Falle, daß
die Vorrichtung mehrere Reinigungslösung während verschiedener
Phasen desselben Maschinenzyklus zuführen muß, hat jeder
Waschmittelbehälter 41 vorteilhafterweise seine eigene
Rückführleitung 31 zum Tank 19 mit einer entsprechenden Pumpe 29 für die
Förderung der Flüssigkeit in den Waschmittelbehälter 41, wie
zuvor erläutert. Alles Vorgenannte wird mit einem einfachen
Aufbau erreicht, der gegen Fehlfunktionen widerstandsfähig ist,
die daraus entstehen könnten, daß suspendierte
Feststoffpartikel in der rückgeführten Reinigungslösung enthalten sind.
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Wie oben erwähnt, enthält die Vorrichtung daher für jedes
aufzulösende Waschmittel zwei eigene Rückführkreise oder -pfade,
von denen einer die darin suspendierte Reinigungslösung von den
betreffenden Behältern abzieht, während die andere die
Reinigungslösung mit dem suspendierten Schleifpulver in den
Endbearbeitungstank 11 der Maschine rückführt. Der erste Pfad 30 oder
Hauptpfad besteht aus einem geschlossenen Kreis und enthält den
Lösungsansaugbereich 24 des Tanks 19, die Pumpe 29 mit der
betreffenden Leitung 40, einen Behälter 41 für das aufzulösende
Waschmittel und ein Auslaßrohr 42, das das Waschmittel im
Behälter 41 direkt in den Tank 19 innerhalb des Rührerbereichs
23 abgibt, der durch die Trennwand 22 und ein Schutznetz 43
begrenzt wird, das den Rührerbereich in geeigneter Weise
abtrennt, wo das pulverförmige Schleifmittel angehoben wird und
im Bereich 23a, wo der ggf. auf der Lösung schwimmende Schmutz
eingefangen wird. Die aus der Leitung 42 austretende
Lösungsströmung geht vorzugsweise nicht direkt in den Tank 19, sondern
vielmehr über ein Strömungsberuhigungselement 44, das sich
unter der Leitung befindet, wie dargestellt.
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Der Hauptkreislauf 30 dient dazu, das Waschmittel im Behälter
41 zu heben und aufzulösen. Dieser Kreislauf muß daher so
dimensioniert sein, daß er eine starke Strömung und in jedem
Falle ein Flüssigkeitsvolumen aufnimmt, das größer als jenes
ist, das für den Endbearbeitungstank 11 der Maschine notwendig
ist; auf diese Weise werden das Abziehen des Waschmittels aus
dem betreffenden Behälter 41 und das Auflösen desselben
erleichtert. Andererseits kann die Leitung 30, die dem
Rückführen der Flüssigkeit in den Endbearbeitungstank 11 dient, für
das Strömungsvolumen dimensioniert werden, das lediglich von
der Maschine 10 zum Betrieb unter optimalen Bedingungen
benötigt wird. Auf diese Weise kann das Waschmittel vollständig aus
dem Behälter 41 schnell und in gesteuerter Weise in
Abhängigkeit von der Geschwindigkeit und dem Strömungsvolumen der
Flüssigkeit abzogen werden, die von der Pumpe 29 in den Behälter 41
abgegeben wird.
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Das schnelle Entfernen und Auflösen des Waschmittels kann
verbessert werden, indem der Behälter in einer speziellen Weise
ausgebildet wird, wie in den Fig. 2 und 3 der
beigeschlossenen Zeichnungen gezeigt. Wie man sehen kann, enthält der
Behälter 31 für jeden Hauptkreislauf 30 Außenwände 45 und eine
Bodenwand mit einem vorderen horizontalen Teil 46 und einem
hinteren schrägen Teil 47, über dem sich das Rohr 40 öffnet,
das die Flüssigkeit zur Auflösung des Waschmittels zuführt,
welche Leitung Teil des Hauptrückführkreises ist. Wie man in
Fig. 2 sehen kann, strömt das Wasser, das ständig durch das
Rohr 40 rückgeführt wird, gegen die schräge Wand 47 am Boden
des Behälters, um zu bewirken, daß die Flüssigkeit über das
Waschmittel 48 im Behälter 41 sowohl an der Oberseite, an den
Seiten und am Boden strömt. Das Waschmittel 48 wird durch eine
perforierte Platte oder einen Rückhalterost 49, entgegengesetzt
zur Richtung der Bodenwand 47 geneigt, gehalten. Um
sicherzustellen, daß die Flüssigkeitsströmung über das pulverförmige
Waschmittel mit größtmöglicher Oberfläche strömt und um eine
Auffächerung der Strömung oder ungenügende Auflösung des
Waschmittels zu vermeiden, ist der Rost 49 mit Abstandshaltern 50
versehen, die ihn vom Boden 46 auf Abstand halten, und er ist
schmaler als der Behälter 41, um einen Spalt 51 zu erzeugen,
damit die Lösung zwischen den Rändern des Rostes, dem Boden und
den Seitenwänden des Behälter 41 strömen kann. Auf diese Weise
neigt die Flüssigkeitsströmung dazu, sowohl von unten als auch
von der Seite des Waschmittelhaufens in diesen einzudringen,
was dessen Auflösung und Entfernung erleichtert. Ein
Abstandshalter 52 hält den oberen Rand des Rostes 49 von der Querwand
des Behälters auf Abstand, um eine Art Überlauf zu erzeugen,
der aufgrund des Vorhandenseins geeigneter Löcher in der Platte
sich selbst auf den Waschmittelpegel einstellt, der im Behälter
zurückbleibt. Die Gestalt des Waschmittelbehälters oder
-gefässes 41 und des Rückhalterostes 49 ermöglicht es dem
Waschmittel, sich schnell aufzulösen nicht nur wegen der
Flüssigkeitsströmung, die mit gesteigertem Volumen durch die Pumpe 29
zugeführt wird, sondern auch durch die Erzeugung einer
Oberflächenströmung, die ständig über das Waschmittel 48 im Behälter
strömt.
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In dem in Fig. 1 gezeigten Fall ist nur ein Behälter gezeigt,
der mit einem entsprechenden Hauptrückführkreislauf 30 und
einem Sekundärrückführkreislauf 41 verbunden ist; es ist jedoch
augenscheinlich, daß im Falle der Verwendung mehrerer
Reinigungssubstanzen die Vorrichtung mit mehreren Rückführ- und
Waschmittelabzugskreisen mit ihren zugehörigen Pumpen,
vergleichbar dem einen gezeigten Beispiel, ausgerüstet sein kann.
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Der Betrieb der soweit beschriebenen Vorrichtung kann kurz wie
folgt erläutert werden: anfänglich wird eine gewisse
Wassermenge in den Rückführtank 19 zugeführt, bis sie einen
vorgegebenen Pegel erreicht, und gleichzeitig werden die verschiedenen
Behälter 41 mit einer Waschmittelmenge beladen, die mit einem
pulverförmigen Schleifmittel gemischt sein kann. Die
Endbearbeitungsmaschine 10 wird dann in Betrieb gesetzt, was auch den
Rührer 28 und die Rückführpumpe 29 in Betrieb setzt. Die Pumpe
29 erzeugt anfänglich eine starke Wasserströmung durch den
Hauptkreislauf 30, wodurch das im Behälter 41 enthaltene
Waschmittel
zusammen mit dem Schleifmittelpulver abzieht.
Gleichzeitig wird ein Teil des Wassers oder gebildeten
Reinigungslösung in den Kreislauf 31 abgezweigt und in geeigneter Menge
in den Endbearbeitungstank 11 der Maschine 10 eingeleitet, von
wo die Flüssigkeit in den Tank 19 zurück abgeleitet wird.
Zusammen mit der Lösung und dem Schmutz wird das pulverförmige
Schleifmittel, das sich ansonsten auf dem Boden des Tanks 19
ansetzen würde, in Zirkulation mitgerissen, weil die Turbulenz,
die vom Rührer 28 hervorgerufen wird, das Schleifmittel in der
Reinigungslösung in Suspension hält, die dann mit ihm zusammen
zirkuliert. Der Rührer 28 kann konstant oder intermittierend
betätigt werden oder er kann ausgeschaltet werden, wenn sich
das Schleifmittel absetzen soll, während einer End- oder
Zwischenphase des Behandlungszyklus oder um eine Endbearbeitungs-
oder Polierphase nur mit Reinigungslösung auszuführen.
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Wenn der Behandlungszyklus vorbei ist, können die
Reinigungslösung und der abgelöste Schmutz abgelassen werden; die in den
Tank 11 behandelten Teile können allein mit Wasser gewaschen
werden, und gleichzeitig kann der Rückführtank 19 mit der
Wasserströmung gewaschen werden, die aus dem Schwimmerventil 39
austritt, die den Boden des Tanks abwäscht und alle Rückstände
entfernt.