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DE3786417T2 - Verfahren und Vorrichtung zum Zuführen einer Reinigungslösung mit suspendierten Schleifmaterialien in einer Werkstück-Endbearbeitungsmaschine. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Zuführen einer Reinigungslösung mit suspendierten Schleifmaterialien in einer Werkstück-Endbearbeitungsmaschine.

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DE3786417T2
DE3786417T2 DE19873786417 DE3786417T DE3786417T2 DE 3786417 T2 DE3786417 T2 DE 3786417T2 DE 19873786417 DE19873786417 DE 19873786417 DE 3786417 T DE3786417 T DE 3786417T DE 3786417 T2 DE3786417 T2 DE 3786417T2
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DE
Germany
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tank
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finishing
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DE19873786417
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DE3786417D1 (de
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Roberto Polenghi
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B31/00Machines or devices designed for polishing or abrading surfaces on work by means of tumbling apparatus or other apparatus in which the work and/or the abrasive material is loose; Accessories therefor
    • B24B31/12Accessories; Protective equipment or safety devices; Installations for exhaustion of dust or for sound absorption specially adapted for machines covered by group B24B31/00
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B57/00Devices for feeding, applying, grading or recovering grinding, polishing or lapping agents
    • B24B57/02Devices for feeding, applying, grading or recovering grinding, polishing or lapping agents for feeding of fluid, sprayed, pulverised, or liquefied grinding, polishing or lapping agents

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description

  • Diese Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Zuführen einer Reinigungslösung mit einem Reinigungsmittel und pulverförmigen Schleifmaterialien in Suspension aus einem Rückführtank zum Endbearbeitungstank von Werkstück- Endbearbeitungsmaschinen, wie beispielsweise Rolltrommeln, Zentrifugal- und Schwingungs-Endbearbeitungsmaschinen und dgl., nach dem Oberbegriff der Ansprüche 1 und 5.
  • Es ist allgemein bekannt, daß die Endbearbeitung und Reinigung von metallischen oder nicht-metallischen Teilen mit Spezial- Endbearbeitungsmaschinen ausgeführt wird, die einen Endbearbeitungstank aufweisen, in den die zu bearbeitenden Teile und die Endbearbeitungsmaterialien willkürlich angeordnet sind; solche Vorrichtungen sind allgemein im Gebrauch und sind beispielsweise durch die US-P-A 3 883 410 und die JP-A-59,192 458 bekannt.
  • Die zu behandelnden Teile und Endbearbeitungsmaterialien erfahren Schüttel- und Schwingungsbewegungen, um zu bewirken, daß die zu bearbeitenden Teile und die Endbearbeitungsmaterialien in Anwesenheit einer Reinigungslösung aneinander reiben. Die Reinigungslösung kann mit einem pulverförmigen Schleifmittel angereichert sein, um die Wirkung der Endbearbeitungsmaterialien zu verbessern. Die Reinigungslösung im Endbearbeitungstank der Maschine wird gewöhnlich durch frische Lösung ersetzt, während die verschmutzte Lösung kontinuierlich aus dem Endbearbeitungstank in einen zweiten Tank abgezogen wird, der ebenfalls als Rückführ- oder Dekantierungstank bekannt ist; aus diesem Tank wird die frische Lösung in abgemessenen Mengen in den Endbearbeitungstank über die losen Massen rückgeführt. Die Notwendigkeit der Zuführung einer frischen Lösung in den Endbearbeitungstank ist als ein wichtiges Erfordernis für den sanften Lauf der Maschine und für die Endbearbeitung der zu behandelnden Teile angesehen worden. Daher war es im Rückführtank, wo sich der meiste Schmutz, der von der aus der Maschine angezogenen Reinigungslösung aufgenommen wurde, absetzte, ruhige Zustände aufrechtzuerhalten, um zu vermeiden, daß abgesetzter Schmutz in die Rückführung gelangt. Aus diesem Grunde verlor die Reinigungslösung mehr und mehr an Schleifmittel, das sich am Boden des Rückführtanks abgesetzt hat, wodurch die Wirksamkeit der Lösung und der Reinigungsmaterialien vermindert wurde; der Maschinenzyklus wurde länger und die gewünschte Oberflächenbearbeitung an den Teilen wurde nicht erreicht.
  • Ein weiteres Problem bei vorhandenen Maschinen ist die Schwierigkeit, das Waschmittel in der Reinigungslösung aufzulösen und das Schleifmittel zu Beginn eines jeden Maschinenzyklus zu verteilen, weil diese Mittel bei Berührung mit Wasser Klumpen bilden, die sich kaum auflösen und die die Rückführpumpenvorrichtung verstopfen können.
  • Es wäre daher günstig, das Schleifpulver für die Dauer eines jeden Maschinenzyklus oder eines Teils davon suspendiert zu halten und das Waschmittel in der Anfangsphase aufzulösen, um den Wirkungsgrad der Maschine zu verbessern und dabei den Maschinenzyklus zu verkürzen. Das Ziel dieser Erfindung ist es daher, ein Verfahren und eine Vorrichtung anzugeben, durch die die pulverförmigen Schleifmittel in der Reinigungslösung suspendiert und in diesem Zustand gehalten werden können, die in den Endbearbeitungstank eingeleitet wird, und zwar mit strukturell einfachen und preiswerten Einrichtungen, wobei ein Verstopfen der Vorrichtung vermieden wird.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung der vorgenannten Art anzugeben, die das Waschmittel und das pulverförmige Schleifmittel in kurzer Zeit zu Beginn eines jeden Maschinenzyklus weiter auflösen, und wobei außerdem die Möglichkeit besteht, die Substanzen aus Spezialbehältern abzuziehen.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Zuführen einer Reinigungslösung, die ein Waschmittel und ein Schleifmittel enthält, in einen Tank einer Arbeitsmaschine anzugeben, durch die es möglich ist, eine Turbulenz innerhalb der Reinigungslösung hervorzurufen und alternativ die Turbulenz während eines gewissen Teils des Endbearbeitungszyklus abzubrechen, selbst wenn die Lösung in den Endbearbeitungstank rückgeführt oder eingeleitet wird, ohne daß die Endbearbeitung der Werkstücke negativ beeinflußt wird, um bessere Ergebnisse bezüglich des Wirkungsgrades zu erzielen.
  • Ein noch weiteres Ziel der Erfindung ist es, einen Apparat oder eine Vorrichtung anzugeben, mit dem das beanspruchte Verfahren ausführbar ist und der in der Lage ist, in einer kurzen Zeitspanne vollständig unabhängig zu arbeiten, bei Verwendung eines oder mehrerer Waschmittel, wobei der Aufbau und der Betrieb der Maschine extrem einfach gehalten werden.
  • All dies wird durch das Verfahren und durch die Vorrichtung der unabhängigen Ansprüche 1 und 5 möglich. Weitere bevorzugte Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen beansprucht.
  • Die Erfindung wird nachfolgend in weiterem Detail unter Bezugnahme auf die beigeschlossenen Zeichnungen erläutert. Es zeigt:
  • Fig. 1 ein allgemeines Schema einer Schwingungsendbearbeitungsmaschine mit einer Vorrichtung gemäß der Erfindung;
  • Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung einer möglichen Ausführungsform für einen Waschmittelbehälter;
  • Fig. 3 eine Querschnittsdarstellung längs der Linie 3-3 von Fig. 2.
  • In Fig. 1 bezeichnet 10 eine gattungsgemäße Endbearbeitungsmaschine mit einen Endbearbeitungstank 11, in die die Teile 12 eingegeben sind, die zusammen mit Endbearbeitungsmitteln 13 in loser Weise und einer Reinigungslösung 14 zu bearbeiten sind, die einen gewissen Anteil suspendierten pulverförmigen Schleifmittels enthalten kann.
  • Der Endbearbeitungstank 11 der Maschine ist nahe dem Boden mit einer Auslaßöffnung 17 zum Abzug der Lösung versehen, die mit einem Rost versehen ist, das die Teile 12 und die Endbearbeitungsmittel 13 zurückhält, während er das Ausfließen der Reinigungslösung mit dem ggf. suspendierten Schleifpulver ermöglicht. Die Auslaßöffnung 17 ist ihrerseits mit einem Rückführbehälter 19 über eine Leitung 18 verbunden, um die Reinigungslösung aus dem Endbearbeitungstank 11 in den Rückführtank 19 abzuziehen.
  • Der Tank 19 enthält, wie dargestellt, einen schrägen Boden 20, Außenwände 21 und eine Trennwand 22, die sich nach unten erstreckt und in einer gewissen Distanz über dem Boden 20 des Tanks endet. Die Trennwand 22 ist gewöhnlich unterhalb des Flüssigkeitsspiegels im Tank 19 und wird hauptsächlich verwendet, den Bereich 23 vom Bereich 24 zu trennen. Der Bereich 23 des Tanks 19 wird während gewisser Phasen des Maschinenzyklus und speziell zu Beginn und während eines Teils des Zyklus dazu verwendet, eine Turbulenz innerhalb der Lösung gegen den Boden 20 des Tanks 19 zu erzeugen, um das darin dispergierte Schleifmittel zu suspendieren, wie später erläutert wird. Der zweite Bereich 24 des Tanks wird zum Absaugen der in den Endbearbeitungstank 11 der Maschine 20 rückzuführenden Lösung verwendet. Fig. 1 zeigt, daß der Boden 20 des Rückführtanks, beginnend an einem Bereich 23a, wo der Schmutz gesammelt wird, nach unten gegen den Absaugbereich 24 geneigt ist, wo ein Ventil 25 das Auslassen in Abwässerkanäle zu ermöglichen, wenn der Tank geleert werden muß; 26 bezeichnet eine Überlaufleitung.
  • Entsprechend dem Rührbereich 23 nahe der Trennwand 22 enthält der Tank 19 eine Rührvorrichtung beliebiger Art, die beispielsweise hydraulisch oder mechanisch sein kann, deren Rührer 28 vollständig in die Flüssigkeit eingetaucht ist und fast bis zum Boden 20 des Tanks reicht, um eine starke Turbulenz und eine kräftige Flüssigkeitsströmung von oben in Richtung zum Boden 20 des Tanks 19 zu erzeugen; eine Rückführpumpe 29 dient dazu, die im Tank 19 enthaltene Reinigungslösung durch die Leitung 31 in den Endbearbeitungstank 11 zu fördern bzw. dieselbe Lösung längs der Rückführleitung 30 zu fördern, um die Reinigungslösung aufzunehmen, wie später erläutert wird.
  • Der Rückführtank 19 wird von dem Wassernetz 32 über die Leitung 33 und ein Ventil 34, das durch einen Schwimmer betätigt werden kann, der den Flüssigkeitspegel im Tank 19 ermittelt, mit Wasser versorgt. Alternativ kann der Endbearbeitungstank 11 von dem Wassernetz 32 über das Schwimmerventil 34 und eine Leitung 36 versorgt werden. Auf diese Weise kann der Flüssigkeitspegel in den Tanks 11 und 19 konstant gehalten werden, was bedeutet, daß Tanks und Teile in separaten Phasen gewassen werden können. Aus diesem Grunde hat das Ventil 34 eine oder mehrere Düsen 39 nahe dem schrägen Boden 20, wobei die Düsen nach unten gegen den Boden gerichtet sind, um das geeignete Abwaschen des Bodens und des darauf niedergeschlagenen Schleifmittels oder Schmutzes zu ermöglichen.
  • Wie zuvor erwähnt, ist ein wesentliches Merkmal des Verfahrens und der Vorrichtung nach dieser Erfindung die Erzeugung einer starken Turbulenz in der Flüssigkeit oder in der Reinigungslösung, die in dem Rückführtank 19 enthalten ist, beispielsweise nahe dem Boden 20 des Tanks; auf diese Weise wird eine turbulente Zirkulation der Flüssigkeit erreicht, wodurch das Schleifmittel gehoben und in Suspension gehalten wird, das zuvor in der Lösung dispergiert worden ist, was sonst zum Absetzen auf den Boden des Tanks neigen würde, so daß der Wirkungsgrad der Maschine 10 verbessert wird. Die Anwesenheit der Trennwand 22 verhindert auch, daß die turbulente Bewegung der Flüssigkeit sich in unkontrollierter Weise in den Bereich ausdehnt, aus dem die Pumpe 29 abpumpt, was Kavitationsprobleme in der Pumpe hervorrufen könnte.
  • Die Turbulenz der Reinigungslösung im Tank 19 kann für die Zeit aufrechterhalten werden, die für die Behandlung der Teile im Endverarbeitungstank notwendig ist; die Tatsache, daß während dieser Zyklusphase der Rührer 28 das Absetzen von Feststoffpartikeln der Reinigungslösung verhindert, die aus dem Endbearbeitungstank 11 der Maschine ausfließt und in den Rückführtank 19 abgezogen wird, bilden kein negatives Element, vielmehr wird diese Turbulenz nach Bedarf erzeugt und mit gewissem Vorteil dazu verwendet, die zuvor in der Lösung dispergierten Schleifpulverpartikel anzuheben und in Schwebe zu halten. Die Maschinenzykluszeit wird somit durch die Wirksamkeit der Lösung 14 und der Endbearbeitungsmittel 13 auf die Teile 12 im Endbearbeitungstank 11 sehr verkürzt. Wenn die Anfangsbehandlungsphase vorbei ist, oder auch wenn es der Maschinenarbeitszyklus verlangt, wird der Rührer 27, 28 im Rückführtank angehalten, während die Pumpe 29 in Betrieb bleibt. Da auf diese Weise die Turbulenz im Tank 19 abnimmt, scheiden sich Schmutz und Schleifmittel, die aus dem Endbearbeitungstank 11 in den Rückführtank 19 abgezogen worden sind, am Boden desselben ab und setzen sich dort. Daher wird nur die frische Reinigungslösung für die endgültige Endbearbeitungs- oder Polierphasen der Werkstücke in Zirkulation gehalten. Am Ende des Maschinenzyklus wird die in den Tanks 11 und 19 enthaltene Reinigungslösung abgelassen, indem das Ablaßventil 25 und das Schwimmerventil 34 gleichzeitig geöffnet werden, wodurch sowohl die Düsen 39 als auch die Leitung 36 mit dem Wasserleitungsnetz 32 am Boden 20 des Tanks 19 verbunden werden und die Masse des Materials 12, 13 im Endbearbeitungstank 11 somit in geeigneter Weise gewaschen wird. Durch Schließen des Ablaßventils 25 wird der Flüssigkeitspegel im Rückführtank 19 wieder hergestellt, was das Schwimmerventil 34 wieder schließt, wodurch ein neuer Maschinenzyklus begonnen wird.
  • Wie zuvor erwähnt, erleichtert der Rührer 28 im Rückführtank 19 das Auflösen des Waschmittels und die Verteilung des Schleifmittels gleich zu Beginn des Zyklus, an welchem Zeitpunkt eine neue Wasch- oder Reinigungssubstanz- und Schleifpulvermenge dem Wasser im Tank 19 hinzugefügt wird.
  • Es ist dabei jedoch zu beachten, daß bei der automatischen Verwendung mehrerer Reinigungslösungen das Problem auftritt, wie die Waschmittelmenge, die zum Erstellen der neuen Lösung benötigt wird, zum rechten Zeitpunkt zugeführt und schnell aufgelöst wird.
  • Unter den verschiedenen verfügbaren Systemen könnte Wasser durch Behälter geleitet werden, von denen jeder eine gegebene Waschmittelmenge enthält, und dann die sich ergebende Lösung in den Endbearbeitungstank 11 der Maschine in Übereinstimmung mit einer gewählten Folge oder Maschinenzyklus eingeleitet werden. Ein solches System hat jedoch einige bedeutsame Einschränkungen; die Flüssigkeitsströmung, die in den Endbearbeitungstank 11 als Lösung eingeleitet wird, kann mit den Anforderungen der Maschine nicht kompatibel sein. Auf diese Weise würde viel Waschmittel in Echtzeit nicht aufgenommen oder aufgelöst werden oder würde sich sogar überhaupt nicht auflösen, da es zum Verklumpen oder zur Bildung dicker Rückstände neigt, die in den Waschmittelbehältern zurückbleiben würden.
  • Die Verwendung mechanischer Dispergiervorrichtungen zum Auflösen des Waschmittels in einem separaten Behälter würde keine gültige und wirtschaftliche Lösung für dieses Problem darstellen, da sie einen komplexen und teuren Aufbau der Maschine zur Folge hätte, die schwierig zu erstellen und verwenden wäre, weil nicht genügend Raum verfügbar ist und zusätzliche Energie verbraucht wird. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist daher, wie oben beschrieben, ein Verfahren und eine Vorrichtung vorgeschlagen worden, bei dem bzw. der eine starke Wasser- oder Flüssigkeitsströmung von der Rückführpumpe 29 aus dem Rückführtank 19 abgezogen wird und möglichst vollständig durch einen Waschmittelbehälter 41 geführt wird, um ständig das in diesem Behälter enthaltene Waschmittel zu umspülen, das auf diese Weise in kurzer Zeit zusammen mit ggf. vorhandenen Schleifmittel aufgenommen und dem Rückführtank 19 zugeführt wird, wo die durch den Rührer 28 hervorgerufene Turbulenz es vollständig auflöst und verteilt. Nur eine kleine oder abgemessene Menge der Hauptströmung, die zur Auflösung des Waschmittels verwendet wird, wird von der Leitung 30 abgezogen und durch die Leitung 31 in den Endbearbeitungstank 11 geleitet, von wo sie dann zum Rückführtank 19 zurückgeht, wie zuvor erläutert. Im Falle, daß die Vorrichtung mehrere Reinigungslösung während verschiedener Phasen desselben Maschinenzyklus zuführen muß, hat jeder Waschmittelbehälter 41 vorteilhafterweise seine eigene Rückführleitung 31 zum Tank 19 mit einer entsprechenden Pumpe 29 für die Förderung der Flüssigkeit in den Waschmittelbehälter 41, wie zuvor erläutert. Alles Vorgenannte wird mit einem einfachen Aufbau erreicht, der gegen Fehlfunktionen widerstandsfähig ist, die daraus entstehen könnten, daß suspendierte Feststoffpartikel in der rückgeführten Reinigungslösung enthalten sind.
  • Wie oben erwähnt, enthält die Vorrichtung daher für jedes aufzulösende Waschmittel zwei eigene Rückführkreise oder -pfade, von denen einer die darin suspendierte Reinigungslösung von den betreffenden Behältern abzieht, während die andere die Reinigungslösung mit dem suspendierten Schleifpulver in den Endbearbeitungstank 11 der Maschine rückführt. Der erste Pfad 30 oder Hauptpfad besteht aus einem geschlossenen Kreis und enthält den Lösungsansaugbereich 24 des Tanks 19, die Pumpe 29 mit der betreffenden Leitung 40, einen Behälter 41 für das aufzulösende Waschmittel und ein Auslaßrohr 42, das das Waschmittel im Behälter 41 direkt in den Tank 19 innerhalb des Rührerbereichs 23 abgibt, der durch die Trennwand 22 und ein Schutznetz 43 begrenzt wird, das den Rührerbereich in geeigneter Weise abtrennt, wo das pulverförmige Schleifmittel angehoben wird und im Bereich 23a, wo der ggf. auf der Lösung schwimmende Schmutz eingefangen wird. Die aus der Leitung 42 austretende Lösungsströmung geht vorzugsweise nicht direkt in den Tank 19, sondern vielmehr über ein Strömungsberuhigungselement 44, das sich unter der Leitung befindet, wie dargestellt.
  • Der Hauptkreislauf 30 dient dazu, das Waschmittel im Behälter 41 zu heben und aufzulösen. Dieser Kreislauf muß daher so dimensioniert sein, daß er eine starke Strömung und in jedem Falle ein Flüssigkeitsvolumen aufnimmt, das größer als jenes ist, das für den Endbearbeitungstank 11 der Maschine notwendig ist; auf diese Weise werden das Abziehen des Waschmittels aus dem betreffenden Behälter 41 und das Auflösen desselben erleichtert. Andererseits kann die Leitung 30, die dem Rückführen der Flüssigkeit in den Endbearbeitungstank 11 dient, für das Strömungsvolumen dimensioniert werden, das lediglich von der Maschine 10 zum Betrieb unter optimalen Bedingungen benötigt wird. Auf diese Weise kann das Waschmittel vollständig aus dem Behälter 41 schnell und in gesteuerter Weise in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit und dem Strömungsvolumen der Flüssigkeit abzogen werden, die von der Pumpe 29 in den Behälter 41 abgegeben wird.
  • Das schnelle Entfernen und Auflösen des Waschmittels kann verbessert werden, indem der Behälter in einer speziellen Weise ausgebildet wird, wie in den Fig. 2 und 3 der beigeschlossenen Zeichnungen gezeigt. Wie man sehen kann, enthält der Behälter 31 für jeden Hauptkreislauf 30 Außenwände 45 und eine Bodenwand mit einem vorderen horizontalen Teil 46 und einem hinteren schrägen Teil 47, über dem sich das Rohr 40 öffnet, das die Flüssigkeit zur Auflösung des Waschmittels zuführt, welche Leitung Teil des Hauptrückführkreises ist. Wie man in Fig. 2 sehen kann, strömt das Wasser, das ständig durch das Rohr 40 rückgeführt wird, gegen die schräge Wand 47 am Boden des Behälters, um zu bewirken, daß die Flüssigkeit über das Waschmittel 48 im Behälter 41 sowohl an der Oberseite, an den Seiten und am Boden strömt. Das Waschmittel 48 wird durch eine perforierte Platte oder einen Rückhalterost 49, entgegengesetzt zur Richtung der Bodenwand 47 geneigt, gehalten. Um sicherzustellen, daß die Flüssigkeitsströmung über das pulverförmige Waschmittel mit größtmöglicher Oberfläche strömt und um eine Auffächerung der Strömung oder ungenügende Auflösung des Waschmittels zu vermeiden, ist der Rost 49 mit Abstandshaltern 50 versehen, die ihn vom Boden 46 auf Abstand halten, und er ist schmaler als der Behälter 41, um einen Spalt 51 zu erzeugen, damit die Lösung zwischen den Rändern des Rostes, dem Boden und den Seitenwänden des Behälter 41 strömen kann. Auf diese Weise neigt die Flüssigkeitsströmung dazu, sowohl von unten als auch von der Seite des Waschmittelhaufens in diesen einzudringen, was dessen Auflösung und Entfernung erleichtert. Ein Abstandshalter 52 hält den oberen Rand des Rostes 49 von der Querwand des Behälters auf Abstand, um eine Art Überlauf zu erzeugen, der aufgrund des Vorhandenseins geeigneter Löcher in der Platte sich selbst auf den Waschmittelpegel einstellt, der im Behälter zurückbleibt. Die Gestalt des Waschmittelbehälters oder -gefässes 41 und des Rückhalterostes 49 ermöglicht es dem Waschmittel, sich schnell aufzulösen nicht nur wegen der Flüssigkeitsströmung, die mit gesteigertem Volumen durch die Pumpe 29 zugeführt wird, sondern auch durch die Erzeugung einer Oberflächenströmung, die ständig über das Waschmittel 48 im Behälter strömt.
  • In dem in Fig. 1 gezeigten Fall ist nur ein Behälter gezeigt, der mit einem entsprechenden Hauptrückführkreislauf 30 und einem Sekundärrückführkreislauf 41 verbunden ist; es ist jedoch augenscheinlich, daß im Falle der Verwendung mehrerer Reinigungssubstanzen die Vorrichtung mit mehreren Rückführ- und Waschmittelabzugskreisen mit ihren zugehörigen Pumpen, vergleichbar dem einen gezeigten Beispiel, ausgerüstet sein kann.
  • Der Betrieb der soweit beschriebenen Vorrichtung kann kurz wie folgt erläutert werden: anfänglich wird eine gewisse Wassermenge in den Rückführtank 19 zugeführt, bis sie einen vorgegebenen Pegel erreicht, und gleichzeitig werden die verschiedenen Behälter 41 mit einer Waschmittelmenge beladen, die mit einem pulverförmigen Schleifmittel gemischt sein kann. Die Endbearbeitungsmaschine 10 wird dann in Betrieb gesetzt, was auch den Rührer 28 und die Rückführpumpe 29 in Betrieb setzt. Die Pumpe 29 erzeugt anfänglich eine starke Wasserströmung durch den Hauptkreislauf 30, wodurch das im Behälter 41 enthaltene Waschmittel zusammen mit dem Schleifmittelpulver abzieht. Gleichzeitig wird ein Teil des Wassers oder gebildeten Reinigungslösung in den Kreislauf 31 abgezweigt und in geeigneter Menge in den Endbearbeitungstank 11 der Maschine 10 eingeleitet, von wo die Flüssigkeit in den Tank 19 zurück abgeleitet wird. Zusammen mit der Lösung und dem Schmutz wird das pulverförmige Schleifmittel, das sich ansonsten auf dem Boden des Tanks 19 ansetzen würde, in Zirkulation mitgerissen, weil die Turbulenz, die vom Rührer 28 hervorgerufen wird, das Schleifmittel in der Reinigungslösung in Suspension hält, die dann mit ihm zusammen zirkuliert. Der Rührer 28 kann konstant oder intermittierend betätigt werden oder er kann ausgeschaltet werden, wenn sich das Schleifmittel absetzen soll, während einer End- oder Zwischenphase des Behandlungszyklus oder um eine Endbearbeitungs- oder Polierphase nur mit Reinigungslösung auszuführen.
  • Wenn der Behandlungszyklus vorbei ist, können die Reinigungslösung und der abgelöste Schmutz abgelassen werden; die in den Tank 11 behandelten Teile können allein mit Wasser gewaschen werden, und gleichzeitig kann der Rückführtank 19 mit der Wasserströmung gewaschen werden, die aus dem Schwimmerventil 39 austritt, die den Boden des Tanks abwäscht und alle Rückstände entfernt.

Claims (8)

1. Verfahren zum Zuführen einer Reinigungslösung mit einem Reinigungsmittel und/oder pulverförmigen Schleifmaterialien, bei welchem die Reinigungslösung zwischen einem Rückführungstank (19) und einem Endbearbeitungstank (11) einer Werkstück-Endbearbeitungsmaschine (10) zirkuliert und bei dem die Reinigungs- und/oder Schleifmaterialien aufgelöst sind und in der Schwebe gehalten werden durch einen Rühreffekt im besagten Rückführungstank (19), gekennzeichnet durch den Umstand, daß ein starker Fluß von Reinigungslösung rezirkuliert in einem Rückführkreislauf (30) zwischen dem besagten Rückführungstank (19) und einem Ablaßpunkt (42) überhalb des Reinigungslösungsstands in dem besagten Rückführungstank (19), wobei der besagte Rückführkreislauf (30) einen Behälter (41) für frisches Reinigungsmittel und/oder frische Schleifmaterialien umfaßt, wobei das frische Reinigungsmittel und/oder die frischen Schleifmaterialien von besagtem Behälter (41) abgelassen werden durch das Zirkulieren der Reinigungslösung in besagtem Rückführkreislauf, und die besagte, frisches Reinigungsmittel und/oder frische Schleifmaterialien enthaltende Reinigungslösung durch den besagten Rückführkreislauf (30) dem besagten Endbearbeitungstank (11) zugeführt wird.
2. Ein Verfahren wie unter Patentanspruch 1 beschrieben, gekennzeichnet durch den Umstand, daß zumindest in einem begrenzten Bereich (23) des Rückführungstanks (19) Turbulenzen in der Reinigungslösung erzeugt werden, die einen turbulenten Fluß zum Boden des Rückführtanks (19) hin bewirken.
3. Ein Verfahren wie unter Patentanspruch 1 beschrieben, gekennzeichnet durch den Umstand, daß der besagte Reinigungslösungsfluß abgeleitet wird vom besagten Rückführungskreislauf (30) an einer Stelle, die sich zwischen einer Rückführpumpe (29) und dem Reinigungsmittel-Behälter (41) befindet.
4. Ein Verfahren wie unter Patentanspruch 1 oder Patentanspruch 5 beschrieben, gekennzeichnet durch den Umstand, daß der Reinigungslösungs-Rührvorgang im Rückführtank (19) unterbrochen wird, wodurch das besagte Schleifmaterial herabsinken kann, und dadurch, daß die Reinigungslösung ohne das Schleifpulver dem Endbearbeitungstank (11) der Maschine (10) zugeführt wird.
5. Eine Vorrichtung zum Zuführen einer Reinigungslösung mit einem Reinigungsmittel und/oder einem Schleifmaterial in den Endbearbeitungstank (11) einer Werkstück-Endbearbeitungsmaschine (10), wobei besagte Vorrichtung einen Rückführtank (19) aufweist, der die Reinigungslösung enthält, eine Rückführpumpe (29) und eine Zufuhrleitung (31) für das Zirkulieren der besagten Reinigungslösung vom Rückführtank (19) zum Endbearbeitungstank (11), eine Abflußleitung (18) zwischen dem besagten Endbearbeitungs- und Rückführtank (11, 19) sowie Rührvorrichtungen (27, 28) zum Mischen der Reinigungslösung im besagten Rückführtank (19), gekennzeichnet durch den Umstand, daß der besagte Rückführtank (19) einen Rückführungskreislauf (30) zwischen der besagten Rückführpumpe (29) und einem Ablaßpunkt (42) überhalb des Reinigungslösungsstands aufweist, um die besagte Lösung in selbigen Rückführtank (19) rezirkulieren zu lassen, und durch den Umstand, daß die Zufuhrleitung (31) für das Zirkulieren der Reinigungslösung zum Tank (11) der Endbearbeitungsmaschine (10) abgezweigt wird vom besagten Rückführungskreislauf (30) des Rückführtanks (19).
6. Eine Vorrichtung wie unter Patentanspruch 5 beschrieben, gekennzeichnet durch den Umstand, daß sie einen Behälter (41) im besagten Rückführungskreislauf (30) umfaßt wie auch Leitvorrichtungen (40, 42) für das Zirkulieren der Reinigungslösung von der Rückführpumpe (29) in den Rückführtank (19) und den besagten Behälter (41) beziehungsweise vom besagten Reinigungsmittelbehälter (41) zum besagten Rückführtank (19).
7. Eine Vorrichtung wie unter Patentansprüchen 5 und 6 beschrieben, gekennzeichnet durch den Umstand, daß der besagte Zufuhrkreislauf (31) abgezweigt wird vom Rückführungskreislauf (30) zwischen der Rückführpumpe (29) und dem Reinigungsmittelbehälter (41).
8. Eine Vorrichtung wie unter Patentanspruch 6 beschrieben, gekennzeichnet durch den Umstand, daß der Reinigungsmittelbehälter (41) eine abgeschrägte Bodenwand (47) aufweist sowie ein Reinigungsmittel-Rückhaltgitterrost (49), das sich zwischen der besagten Bodenwand (47) und einem Ablaßrohr (42) des Reinigungsmittelbehälters (41) befindet, und durch den Umstand, daß eine Lücke (51) für den Durchfluß der Flüssigkeit zwischen der Seiten- (41) und der Bodenwand (47) des Behälters und den Randern des besagten Gitterrosts (49) vorgesehen ist.
DE19873786417 1986-05-05 1987-04-30 Verfahren und Vorrichtung zum Zuführen einer Reinigungslösung mit suspendierten Schleifmaterialien in einer Werkstück-Endbearbeitungsmaschine. Expired - Fee Related DE3786417T2 (de)

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