DE3783974T2 - Optischer buchstabenleser. - Google Patents
Optischer buchstabenleser.Info
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- DE3783974T2 DE3783974T2 DE8787109873T DE3783974T DE3783974T2 DE 3783974 T2 DE3783974 T2 DE 3783974T2 DE 8787109873 T DE8787109873 T DE 8787109873T DE 3783974 T DE3783974 T DE 3783974T DE 3783974 T2 DE3783974 T2 DE 3783974T2
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Description
- Die Erfindung betrifft einen optischen Zeichenleser (optical character reader = OCR) mit einem mit der Hand gehaltenen Abtaster (Scanner) zum Lesen von Zeichen, wie in dem Oberbegriff des Anspruchs 1 angegeben. Ein OCR dieser Art ist bekannt aus US-A-4 180 800.
- In dem genannten Dokument wird ein optisches Zeichenlesesystem beschrieben, das erst die Höhe und Breite eines Zeichens bestimmt, um seine Gültigkeit zu bestimmen, und dann die Merkmale jeder Zeile und/oder Spalte überprüft und jede Zeile oder Spalte entsprechend ihrem Muster klassifiziert. Die Abfolge, in welcher die Klassifizierungszahlen auftreten, ist für das erfaßte Zeichen bezeichnend. Das System arbeitet nur an Einzelzeichen und ist nicht ausgelegt, auf einer Zeilenbasis zu arbeiten, d.h. Information zu bearbeiten, die gleichzeitig von einer Vielzahl von in einer Zeile angeordneten Zeichen abgeleitet wird. So muß, wenn eine Zeile von Zeichen zu lesen ist, der handgehaltene Abtaster von Zeichen zu Zeichen bewegt werden.
- In Supermärkten und Filialläden werden nun Verkaufspunkt- Systeme (point of sale POS) stark benutzt. Zum Zeitpunkt des Verkaufs werden die Verkaufsdaten für jeden verkauften Gegenstand zur Vorratssteuerung, zur Rechnungsstellung oder für andere Zwecke gesammelt. Bei einem POS-System wird oft ein OCR benutzt, um von einem an dem verkauften Gegenstand angebrachte Preisschild oder -Etikett Daten abzulesen. Diese Daten können eine den verkauften Gegenstand identifizierende Kodenummer und den Preis des Gegenstandes enthalten.
- Ein handgehaltenes OCR-Gerät des allgemeinen Typs, wie er in einem Abschnitt der Fig. 1 und 2 gezeigt ist (wovon Fig. 2 nur "Stand der Technik" ist) wurde vorgeschlagen (japanische Patentanmeldung Nr. 79082/1985, veröffentlicht am 22. Oktober 1986 unter der Nummer 61-237181) und benutzt. Ein Abtastgerät 21 wird durch die Hand 22 einer Bedienungsperson so manipuliert, daß es gegen ein Blatt 23 mit daran aufgedruckten Zeichen und Symbolen gesetzt wird. Das Blatt 23 ist beispielsweise ein Preisschild, an welchen bei dem POS-System benutzte Daten, wie eine Artikelnummer und ein Preis vorgesehen wurden, jedoch kann der Ausdruck alles umfassen, woran Information vorgesehen worden ist. Der Ausdruck "Zeichen", wie er hier benutzt wird, ist dazu bestimmt, alphanumerische Zeichen einschließlich "Ziffern", "Symbole" und "Buchstaben" zu enthalten. Der OCR wird nicht benutzt, um "Kanji" (chinesische Schriftzeichen) zu lesen.
- Eine an dem vorderen Ende des Abtasters 21 vorgesehene Lichtquelle 24 sendet einen Lichtstrahl aus. Dieser Lichtstrahl trifft auf das Blatt 23 auf und wird von dort reflektiert, wodurch er optische Information trägt, die für den Inhalt des Blattes bezeichnend ist. Das reflektiert Licht wird durch ein Linsensystem 25 zu einem Sensor 26 übertragen. Der Sensor 26 ist ein zweidimensionaler Bildsensor, der ein Sichtfeld besitzt, das im wesentlichen gleich der Fläche des Blattes 23 ist, an der die Daten geschrieben wurden, z. B. einem Preisschild. Der Lichtaufnahmeabschnitt des Sensors 26 enthält in einer Matrix angeordnete photoelektrische Wandlerelemente.
- Bei jedem der photoelektrischen Wandlerelemente bewirkt die Intensität des aufgebrachten Lichts, daß einige elektrische Parameter wie z.B. der Strom oder der Widerstand einen bestimmten Wert zur Erzeugung eines analogen elektrischen Signals annehmen. Dieser Analogwert wird mit einer Referenzspannung verglichen, um einen Digitalwert zu erhalten. Das elektrische Signal kann in Digitaldaten mit viel Bits gewandelt werden. Jedoch wird es mehr bevorzugt in Digitaldaten gewandelt, die ein von zwei diskreten Werten besitzen, wobei ein Wert "hell" und der andere "dunkel" entspricht. Teile, die der photoelektrischen Wandlung durch die photoelektrischen Wandlerelemente unterzogen wurden, werden jeweils als "Bildelemente" (pixel) bezeichnet. Die Bildelemente werden in zwei Gruppen, helle und dunkle Gruppen, klassifiziert, die jeweils durch die Werte "0" bzw. "1" dargestellt werden. Insbesondere werden die Bildelemente mit dem Wert "0" als "weiße Bildelemente" und die Bildelemente mit dem Wert "1" als die "schwarzen Bildelemente" bezeichnet. Das Bildelement ist der minimale einheitliche Bereich bei dem Bildbearbeitungsvorgang. Die Anzahl der vorhandenen Bildelemente hängt von dem benutzten Sensor ab. Das Sichtfeld des Sensors ist so, daß er alle Daten an dem Preisschild abbilden kann. Der Abtaster 21 kann alle an dem Preisschild vorgesehene Daten lesen, die sich in dem Sichtfeld befinden, ohne sich über das Preisschild zu bewegen.
- Eine binärkodierende Steuerschaltung 27 vergleicht das Ausgangssignal des Sensors, das für jedes einzelne Bildelement geschaffen ist, mit einem Schwellwert und schafft dadurch ein binärkodiertes Signal, das einem Bildspeicher 28 zugeführt wird.
- Der Bildspeicher 28 speichert die binärkodierten Daten der Bildelemente, welche im wesentlichen dem gesamten Sichtfeld des Sensors 26 entsprechen. Die binärkodierten Daten des Sensors 26 werden mit Bezug auf Fig. 3 beschrieben.
- Der Sensor besitzt p x q Bildelemente, die in einer Matrix angeordnet sind (p Bildelemente in jeder Spalte und q Bildelemente in jeder Zeile). Die durch die so angeordneten p x q Bildelemente eingenommene Fläche entspricht der Fläche des Datenteils des Blattes 23.
- Die Bildelemente sind regelmäßig horizontal und vertikal angeordnet. Eine Reihe von horizontal (in einer Zeile) angeordneten Bildelementen wird durch Bezugszeichen B1, B2, ... bzw. Bq bezeichnet. In gleicher Weise wird eine Reihe von vertikal oder in einer Spalte angeordneten Bildelementen durch die Bezugszeichen L1, L2... bzw. Lp bezeichnet.
- Alle Bildelemente können durch die Zeilen- und Spaltennummern angegeben werden. Z.B. kann das Bildelement an der Überschneidung der m-ten Zeile mit der n-ten Spalte als "Bildelement (m, n)" ausgedrückt werden.
- Referenzzeichen B1, B2, ... und Bq bezeichnen jeweils die Spalten. Beispielsweise bezeichnet das Bezugszeichen B1 alle Bildelemente, die in der ersten Spalte (der Spalte ganz links) angeordnet sind. In gleicher Weise bezeichnen Bezugszeichen L1, L2, ... und Lp die jeweiligen Zeilen. Beispielsweise bezeichnet das Bezugszeichen L1 alle in der ersten Zeile (oder der obersten Zeile) angeordneten Bildelemente.
- Bei jedem Bildelement wird der Wert "0" oder "1" (von jetzt an ggf. bloß als "0" oder "1" bezeichnet) in den Bildspeicher 28 eingespeichert. Deswegen kann es so angesehen werden, daß der Inhalt der Fig. 3 den Inhalt des Bildspeichers 28 darstellt. Die Daten ("0" oder "1") der Bildelemente können mit den Zeilen und Spalten (m, n) als Adressen gespeichert werden.
- Fig. 3 zeigt als Beispiel die Ziffern "1", "2", "3", "4", und "5" und die Buchstaben "A" und "B". Diese Ziffern und Buchstaben sind die schwarzen Bildelemente mit "1", und der restliche Bereich, an dem keine Zahlen und Buchstaben vorgesehen sind, sind die weißen Bildelemente mit "0".
- Die Zahl "1" ist in dem Bereich angeordnet, der mit B1 bis einschließlich Bn und L1 bis einschließlich Lm definiert ist; d.h. die Ziffer "1" ist durch die Bildelemente von m Zeilen x n Spalten definiert.
- Die anderen Ziffern sind auch als durch die Bildelemente gebildet, die sich in den jeweiligen Bereichen befinden.
- In der Anordnung der Fig. 2 bewirkt ein Identifizierungsabschnitt 30 jeweils einzeln die Identifizierung von Zeichen und Symbolen.
- Der Identifizierungsabschnitt 30 benutzt kein Verfahren, bei dem die Zeilen nacheinander in solcher Weise abgetastet werden, daß nach dem Abtasten der ersten Zeile L1 die zweite Zeile L2 abgetastet wird. Stattdessen benutzt er ein Verfahren, bei dem die ein Zeichen bildende Gruppe von Bildelementen abgetastet werden, und die Daten des Zeichens zeitweilig in einem Pufferregister 8 zur Identifizierung gespeichert werden. Das bedeutet, der Identifizierungsabschnitt 30 arbeitet so, daß er die Daten eines Zeichens aus dem Bildspeicher ausliest.
- Eine Steuerschaltung 29 liest Daten, die (m x n) Bildelementen entsprechen, welche durch den Identifizierungsabschnitt 30 bearbeitet werden können, und speist die Daten in das Pufferregister 8 ein. Das Pufferregister 8 besteht aus (m x n) Registern, deren Inhalte mit den Bildelementwertverteilungen der vorher bekannten Zeichen und Symbole verglichen werden, um zu bestimmen, welches Zeichen oder Symbol vorliegt.
- Auch in dem Fall, bei dem (m x n) so ausgewählt ist, daß ein Zeichen oder Symbol ausgedrückt wird, kann ein Zeichen an die Grenze des Bereichs (m x n) kommen, je nach dem Verfahren, das Zeichen aufzunehmen. Diese Schwierigkeit kann überwunden werden durch ein Verfahren, bei dem die Gruppe von (m x n) Bildelementen um eine Spaltenbreite nach rechts bewegt wird, oder zwei oder drei Spaltenbreiten, und jedesmal die Identifizierung ausgeführt wird. Die Gruppe von (m x n) Bildelementen für ein Zeichen wird ggf. als "ein Identifizierungsfenster" bezeichnet.
- Das Identifizierungsfenster wird um eine Bildelementspalte oder eine Vielzahl von Bildelementspalten nach rechts bewegt, um in einer Zeile angeordnete Zeichen zu identifizieren. Danach wird das Identifizierungsfenster nach unten bewegt und in der gleichen Weise nach rechts bewegt, um Zeichen in der zweiten Zeile zu identifizieren. Dieser Vorgang wird wiederholt ausgeführt, um alle Zeichen zu lesen.
- Der Vorgang des Identifizierens von Zeichen wird mit mehr Einzelheiten beschrieben.
- In Fig. 3 werden n Daten (B1 bis Bn) der Zeile L1, n Daten (B1 bis Bn) der Zeile Lm aus dem Bildspeicher 28 ausgelesen und in das Pufferregister 8 eingespeichert. Das bedeutet, die Daten des Identifizierungsfensters, die durch B1 bis einschließlich Bn und L1 bis einschließlich Lm definiert sind, werden in das Pufferregister 8 eingespeichert.
- Die Merkmaldaten von Zeichen und Symbolen, die jeweils mit (m x n) Bildelementen gebildet sind, wurden in einer Identifizierungsschaltung 12 gespeichert. In der Identifizierungsschaltung 12 wird bestimmt, ob die anliegenden Daten mit den darin gespeicherten Daten übereinstimmen oder nicht. Wenn die eingegebenen Daten mit einer Datenreihe der Referenzdaten übereinstimmen, wird bestimmt, daß die Eingangsdaten das Zeichen oder Symbol darstellen, das den Referenzdaten entspricht, mit denen die eingegebenen Daten übereinstimmen oder koinzidieren.
- Die Identifizierung von Zeichen und Symbolen durch Benutzung der in einem Pufferregister 8 gespeicherten Daten wird wie vorstehend beschrieben durchgeführt. Dieses Zeichen-Identifizierungsprinzip ist auf dem Fachgebiet wohl bekannt und wird in der japanischen Offenlegungsschrift Nr 6418/1984 benutzt.
- Als nächstes wird das Identifizierungsfenster um eine Spalte nach rechts verschoben. Das bedeutet, in den Zeilen L1 bis einschließlich Lm werden die Daten von (m x n) Bildelementen der (B1+1)ten bis zur (Bn+1)ten Spalte von dem Bildspeicher 28 in das Pufferregister 8 übertragen. Der Betrieb der Identifizierungsschaltung 12 wird wiederholt.
- In der gleichen Weise wird das Identifizierungsfenster von Spalte zu Spalte nach rechts verschoben, bis in den Zeilen L1 bis einschließlich Lm die Daten der Bq-ten Spalten in den Pufferregister 8 übertragen werden. Der vorstehend beschriebene Abtastvorgang erlaubt die Identifizierung der in einer Zeile angeordneten Zeichen und Symbole.
- In dem vorstehend beschriebenen Fall wird das (m x n) Bildelementen entsprechende Identifizierungsfenster um eine Bildelementspalte nach rechts bewegt. Als Alternative kann es um zwei oder drei Bildelementspalten verschoben werden.
- Wenn die Zeichen und Symbole in der Zeile identifiziert wurden, wird das Identifizierungsfenster nach unten bewegt; Insbesondere wird es so weit nach unten bewegt, wie etwa die Höhe eines Zeichens beträgt. Beispielsweise werden in dem Fall, bei dem m Zeilen etwa dem Doppelten der Höhe der Zeichen entsprechen, das Identifizierungsfenster um m/2 Bildelementzeilen nach unten bewegt. Das bedeutet, in der Lm/2-ten bis zu der 3Lm/2-ten Zeile werden die Daten von (m x n) Bildelementen der B1-ten bis zu der Bn-ten Spalte in den Pufferregister 8 übertragen, um so in der Identifizierungsschaltung 12 identifiziert zu werden.
- Als nächstes werden in der Lm/2-ten bis zu der 3Lm/2-ten Zeile die Daten von (m x n) Bildelementen der (B1+1)ten bis einschließlich (Bn+1)ten Spalte in den Pufferregister 8 übertragen und dem durch die Identifizierungsschaltung 12 durchgeführten Identifizierungsvorgang unterworfen. Die vorstehend beschriebenen Vorgänge werden wiederholt ausgeführt.
- In dem Falle, bei dem das Identifizierungsfenster um eine Bildelementspalte zu einem Zeitpunkt horizontal verschoben wird, muß die Identifizierung (q-n+1)-mal pro Horizontalabtastung (Zeilenabtastung) wiederholt werden. Falls p ein Vielfaches von m/2 ist, muß die Identifizierung (2p/m) Mal pro vertikale Abtastung (Spaltenabtastung) ausgeführt werden. Deshalb ist die Anzahl der Identifizierungen insgesamt:
- Alle Zeichen und Symbole in dem Sichtfeld des Sensors 26 können durch den vorstehend beschriebenen Vorgang gelesen werden.
- Das herkömmliche Zeichenlesegerät besitzt einige Betriebsnachteile.
- Man betrachte den Betrieb des Aufsetzens des Abtasters auf ein Preisschild. Die aktuelle "Ablesung" von Zeichen wird relativ rasch ausgeführt, sobald der Abtaster auf das Preisschild aufgesetzt ist. Die Zeitdauer, in der der Abtaster nicht "liest", ist relativ lang im Vergleich mit der Zeit, in der er liest. Es bedarf einer beträchtlich längeren Zeit, den Abtaster zu dem Preisschild hin und von ihm weg zu führen, als er für die tatsächliche Lesung braucht. Den größten Teil der Zeit ist der Abtaster in Ruhestellung. Während der "Nichtlese"-Zeit ist es nicht notwendig, den Vorgang der Identifizierung von Zeichen und Symbolen durchzugehen.
- In solchen Leerlaufzeiten ist es wünschenswert, den Zeichen- Identifizierungsbetrieb anzuhalten, um elektrische Energie zu sparen. Der Abtaster sollte seinen Zeichen-Identifizierungsbetrieb nur dann ausführen, wenn eine Zeile von Zeichen an einem Preisschild in das Sichtfeld des Sensors in dem Abtaster kommt. Dann sollten die Zeichen korrekt gelesen werden.
- Wen ein konventioneller OCR so abgewandelt würde, daß er Zeichen und Symbole nur liest, wenn es erforderlich ist, dann könnte die elektrische Energie wirtschaftlicher eingesetzt und die Zulässigkeit des Abtasters erhöht werden.
- Fig. 4 zeigt eine Anordnung, bei der ein Abtaster ein Preisschild mit Zeichen in einer Vielzahl von Zeilen vertikal, wie durch den Pfeil gezeigt, abtastet, um die Zeichen zu lesen. Bei diesem Zeichenlesebetrieb ist manchmal eine ganze Reihe von Zeichen horizontal abzulesen und manchmal nicht.
- Bei einem Preisschild wird je nachdem ein Bereich mit einer Gruppe von Zeichen als "ein Zeichenbereich" bezeichnet und ein Bereich ohne eine Gruppe von Zeichen als "ein Leerbereich".
- Im Falle der Fig. 2 wird der Abtaster während eines bestimmten Zeitraums auf das Preisschild gehalten, um die Zeichen und Symbole zu lesen, die in das Sichtfeld kommen. Es ist schwierig für den OCR, vertikal angeordnete Zeichenreihen zu lesen. Auch wenn es ihm möglich wäre, das zu tun, so würde er einen relativ langen Zeitraum brauchen, da er in dem leeren Bereich in der gleichen Weise wie in dem Zeichenbereich arbeitet. Es ist deswegen wünschenswert, daß der Abtaster den Zeichenbereich von einem Leerbereich unterscheidet, und es ist angemessen, Mittel in Betracht zu ziehen, um zu erfassen, ob eine Zeile mit Zeichen in dem Sichtfeld des Abtasters vorhanden ist oder nicht; d.h. Mittel, um zu erfassen, ob in dem Sichtfeld des Abtasters ein Zeichenbereich vorhanden ist oder nicht.
- Fig. 5 zeigt einen Fall, bei dem Zeichen in dem Sichtfeld vorhanden sind. Das Sichtfeld besteht aus 320 Bildelementen (in der "Zeilen"-Richtung oder Horizontalen) x 60 Bildelemente (in der "Spalten"-Richtung oder Vertikalen). Bei dem Original sind sowohl der Bildschritt in der "Zeilen-"Richtung, wie auch ein Bildschritt in der "Zeilen-"Richtung 0,19 mm, und das Sichtfeld beträgt deshalb 60,8 mm x 11,4 mm.
- Im oberen linken Abschnitt der Fig. 5 sind längs vier Seiten jedes Bildelements gerade Linien beschrieben, um die Bildelemente zu zeigen. Teile von Zeichen sind an der Oberseite des oberen linken Abschnitts der Figur gezeigt und vollständige Zeichen an der Unterseite des oberen linken Abschnitts der Fig. 5. Es sind keine Zeichen zwischen den "Zeichenteilen" und den "vollständigen" Zeichen vorhanden. Zwischen diesen beiden Zeichenzeilen sind nur weiße Bildelemente.
- Die Zeichen sind horizontal angeordnet und aus den schwarzen Bildelementen zusammengesetzt. Es wird deswegen erfaßt, ob das schwarze Bildelement oder die schwarzen Bildelemente in der Horizontalrichtung (oder der "Zeilen"-Richtung) vorhanden sind, und dann kann bestimmt werden, ob ein oder mehrere Zeichen in dieser Richtung vorhanden ist/sind oder nicht.
- Im allgemeinen sind Zeichen in der "Zeilen"-Richtung in einiger Länge angeordnet. Deswegen ist es bei der Erfassung eines schwarzen Bildelements oder schwarzer Bildelemente nicht immer notwendig, die gesamte Zeilenlänge abzutasten. Das Erfassen des schwarzen Bildelements oder der Bildelemente kann erzielt werden durch Abtasten eines Teiles der Bildelemente in der "Zeilen"-Richtung. Genauer: eine Zeile, in der mindestens eines von W Bildelementen in der "Zeilen"- Richtung ein schwarzes Bildelement ist, und eine Zeile, in der keines der W Bildelemente ein schwarzes Bildelement ist, sollten voneinander unterschieden werden.
- Ein aus W Bildelementen bestehender Prüfbereich, der zur Erfassung der Anwesenheit oder Abwesenheit des schwarzen Bildelements benutzt wird, wird als "ein horizontaler OL-(Optik- Lese-)Bereich" bezeichnet. Das Wort "horizontal" bei "horizontaler OL-Bereich" gründet sich auf die Tatsache, daß die Erfassung des schwarzen Bildelements an einer Gruppe von Bildelementen getroffen wird, die in einer "horizontalen" Richtung angeordnet sind. Der Ausdruck "OL" bedeutet einen "OL"-Vorgang. Wenn mindestens eines der in der Horizontalrichtung angeordneten W Bildelemente schwarz ist, dann ist das Ausgangssignal ein Logikpegel "1"; und wenn alle W Bildelemente weiß sind, dann ist das Ausgangssignal ein Logikpegel "0". Das ist im wesentlichen ein "OL"-Vorgang.
- Nachfolgend wird der Vorgang, bei dem bestimmt wird, ob in dem horizontalen OL-Bereich eine Gruppe von Bildelementen in einer Zeile mindestens ein schwarzes Bildelement aufweist, ggf. als "ein horizontaler OL-Vorgang" bezeichnet.
- Beispielsweise werden von den 320 Bildelementen in der "Zeilen"-Richtung 100 Bildelemente (50 Bildelemente zu beiden Seiten der Mitte) der erwähnte "horizontale OL-Bereich" sein; das bedeutet W = 100 entsprechend 19 mm (in Horizontalrichtung) am Original.
- Das Sichtfeld überdeckt bis zu 60 Bildelemente in der Vertikalrichtung. Aus diesem Grund ist bei diesem Beispiel der "horizontale OL-Bereich" ein zentraler rechtwinkliger Bereich, der aus 6 000 (= 100 x 60) Bildelementen besteht. 110 Bildelemente und weitere 110 Bildelemente sind an den jeweiligen Seiten des rechtwinkligen Bereichs vorhanden und sind nicht in dem horizontalen OL-Bereich enthalten.
- Wenn in dem Sichtfeld des Sensors Zeichen sich nicht in dem horizontalen OL-Bereich befinden, können die Zeichen nicht gelesen werden. Deshalb sollte die Bedienungsperson den Abtaster auf das Preisschild in solcher Weise aufsetzen, daß die Mite des Abtasters mit der Mitte der Zeichengruppe zusammenfällt. Falls eine Zeichengruppe länger als 110 Bildelemente ist, ist nur erforderlich, daß die Bedienungsperson bei der Bedienung des Abtasters die Zeichen in das Abtastfenster kommen läßt.
- In den Zeichenbereich treten Zeilen, bei denen das Ergebnis des OL-Vorgangs "1"en sind, in Vertikalrichtung nacheinander auf. Im oberen rechten Abschnitt der Fig. 5 bezeichnet das Bezugszeichen "L" die Gesamtbreite von vertikalen aufeinanderfolgenden Zeilen, bei denen das Ergebnis des OL-Vorgangs jeweils "1" ist. Der obere rechte Abschnitt der Fig. 5 zeigt schwarze Bildelementzeilen mit einer Gesamthöhe L&sub1; im oberen Abschnitt und schwarze Bildelementzeilen mit einer Gesamthöhe L&sub2; im unteren Abschnitt, die jeweils zwei Gruppen von Zeichen entsprechen.
- Es ergibt sich aus Fig. 5, daß die Gesamthöhe der Zeilen schwarzer Bildelemente der Höhe der Zeichen entspricht. Wenn die Werte L&sub1; und L&sub2; für die Höhen von Zeichen geeignet sind, kann bestimmt werden, daß die Zeichen sich im Sichtfeld befinden.
- Die Gesamthöhe L von Zeilen mit schwarzen Bildelementen ist nicht immer gleich der Höhe der Zeichen. D.h., wenn der Abtaster bezüglich der Zeichenzeilen geneigt ist, wächst L an. Wenn die "Zeilen"-Richtung des Abtasters parallel zur Anordnungsrichtung von Zeichen ist, dann ist das Minimum für L erreicht und ist gleich der Höhe der Zeichen.
- Dementsprechend ist es wichtig, ob der Wert L&sub1; oder L&sub2; für die Zeichenhöhe geeignet ist. Der für die Höhe von Zeichen geeignete Minimalwert kann erhalten werden, wenn, wie in Fig. 6(a) gezeigt, eine Zeichenzeile sich im Sichtfeld horizontal erstreckt. Der für die Zeichenhöhe geeignete Maximalwert kann erhalten werden, wenn, wie in Fig. 6(b) gezeigt, eine Zeichenzeile mit einem maximal zulässigen Winkel im Sichtfeld geneigt ist. Wenn die Richtung der Zeichenzeile mit der "Zeilen"-Richtung des Sichtfeldes übereinstimmt, ist L etwa 2,4 mm, da die Höhe der Zeichen 2,4 mm beträgt. Der maximale Neigungswinkel der Zeichenzeile bezüglich des Sichtfelds beträgt 8º. Falls in dem 19 mm breiten horizontalen OL-Bereich die 2,4 mm hohe Zeichenzeile mit 8º geneigt ist, beträgt L etwa 5,9 mm. So liegt der für L geeignete Wert zwischen 2,4 mm bis 5,9 mm oder 12 bis 31 Bildelementen.
- Es sind eine große Vielzahl von Preisschildformen und -größen im Gebrauch. Es ist erwünscht, daß ein OCR insoweit "universell" ist, daß er fähig ist, jedes Preisschild oder jede Etikett-Information zu lesen. Die große Vielzahl von Preisschildern und Etiketten ergibt jedoch ein Problem beim Bestimmen des horizontalen OL-Bereichs.
- Beispiele für Preisschilder werden mit Bezug auf Fig. 7(a) - 7(e) beschrieben, die Preisschilder nach dem durch die japanische Industrienorm JIS B9551 bestimmten POS-System sind. Fig. 7(a) zeigt ein POS-41-Preisschild und Fig. 7(d) ein POS-10-Preisschild.
- Fig. 7(a) zeigt ein POS-41-Preisschild, das 70 mm breit und 35 mm hoch ist. Es besitzt eine erste Zeile mit vielen Ziffern im Mittelbereich und eine zweite Zeile mit Ziffern im unteren rechten Bereich. In diesem Fall muß nicht nur die erste Zeile, sondern auch die im unteren rechten Bereich gelegene zweite Zeile erfaßt werden. Deswegen sollte der horizontale OL-Bereich 30,4 mm breit sein, wie in Fig. 7(b) gezeigt, entsprechend 160 Bildelementen. Das bedeutet, der horizontale OL-Bereich ist um 60% breiter als der in Fig. 6 gezeigte von 19 mm oder 100 Bildelementen. Mit diesem breiten horizontalen OL-Bereich kann die im unteren rechten Abschnitt des Preisschildes gelegene zweite Zeile so erfaßt werden, wie im Teil (c) der Fig. 7 gezeigt.
- Fig. 7(d) zeigt das POS-10-Preisschild, das 32 mm breit und 25 mm hoch ist. Der Abtaster kann auf das Preisschild aufgesetzt werden, wie in Fig. 7(e) gezeigt. In diesem Fall besitzt das Preisschild eine Breite von 32 mm, und die Breite des horizontalen OL-Bereichs beträgt 30,4 mm, wie vorher beschrieben.
- Wenn die Bedienungsperson den Abtaster sorgfältig auf das Preisschild aufsetzt, kann der horizontale OL-Bereich das Preisschild (ohne über das Preisschild hinauszuragen), wie in Fig. 7(e) gezeigt, korrekt bedecken. Es ist jedoch beträchtlich schwierig, dies wegen eines schmalen Grenzbereichs von nur 1,6 mm fertigzubringen.
- Wenn der horizontale OL-Bereich über das Preisschild hinaus vorsteht, kommt der Hintergrund des Preisschildes in den horizontalen OL-Bereich. Der Hintergrund des Preisschildes ist nicht immer weiß. Falls der durch den horizontalen OL-Bereich bedeckte Hintergrund schwarz ist, werden die erfaßten Zeilen als ein schwarzes Bildelement oder schwarze Bildelemente enthaltende Zeile erfaßt, wenn auch der durch den horizontalen OL-Bereich erfaßte Anteil des Preisschildes weiß ist. Das bedeutet offensichtlich einen Fehlbetrieb.
- Das bedeutet, der horizontale OL-Bereich sollte nicht über das Preisschild hinausragen. Im Falle eines kleinen Preisschildes kann diese Anforderung nur erfüllt werden, wenn die im Umgang mit dem OCR geübte Bedienungsperson den Abtaster sorgfältig behandelt, da der Grenzbereich so gering ist. Zu erwarten, daß dies von einer eine Registrierkasse in einem Supermarkt betreibenden Person getan wird, heißt, von ihr zuviel zu verlangen. Es ist nicht praktisch, einen OCR zu benutzen, der mühevoll zu verwenden ist.
- Es ist das Ziel der Erfindung, einen optischen Zeichenleser wie vorstehend beschrieben zu schaffen, der die vorher beschriebenen Schwierigkeiten überwindet, die den üblichen handbetriebenen OCR-Geräten eigen sind.
- Dieses Ziel wird erreicht durch die Merkmale des Anspruchs 1. Bevorzugte Ausführungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen aufgeführt.
- Es ist von Vorteil, daß der vorliegende OCR elektrische Energie einspart, wenn er nicht aktiv Daten "liest" durch Anhalten seiner Zeichenidentifizierungs-Vorgänge, wenn sie nicht benötigt werden. Zeilen, in denen keine Zeichen sind, werden identifiziert und in Reaktion darauf werden die Zeichenidentifizierungs-Vorgänge angehalten. Die erfindungsgemäße OCR-Anordnung benutzt mindestens zwei horizontale OL-Bereiche. Diese Bereiche werden vorher mit Prioritäten versehen. Wenn der horizontale OL-Bereich mit der höheren Priorität eine Zeichenzeile erfaßt, wird das Ergebnis der Zeichenzeilen-Erfassung ausgegeben.
- Wenn kein horizontaler OL-Bereich eine Zeichenzeile erfaßt, wird festgestellt, daß keine Zeichenzeile vorhanden ist. Eine wichtige Eigenschaft der Erfindung ist, daß mindestens zwei horizontale OL-Bereiche in dem Sichtfeld des Bildsensors vorgesehen sind und diese horizontalen OL-Bereiche vorher mit Prioritäten versehen werden.
- Der Zeichenzeilen-Erfassungsbetrieb jedes horizontalen OL-Bereichs ist der gleiche wie bei den üblichen OCR. Bei dem OCR nach der vorliegenden Erfindung sind jedoch die horizontalen OL-Bereiche ein Horizontalrichtung gespreizt. Deswegen kann bzw. können auch bei einem Preisschild, das lang genug ist, um Zeichen längs eines seiner Seiten angeordnet zu enthalten, die Zeichenzeile oder -Zeilen positiv erfaßt werden.
- Mindestens zwei horizontale OL-Bereiche sind in dem Sichtfeld des Bildsensors vorgesehen. Deswegen können das Hintergrundmuster des Preisschildes und die Zeichen auf dem Preisschild voneinander unterschieden werden. Das bedeutet, daß der OCR auch bei relativ kleinen Preisschildern benutzt werden kann.
- Fig. 1 ist ein schematisches, teilweise als Blockschaltbild gezeichnetes Schaubild einer ersten Ausführung eines erfindungsgemäßen OCR.
- Fig. 2 (STAND DER TECHNIK) ist ein schematisches Schaubild, teilweise als Blockschaltbild, der Anordnung eines üblichen OCR.
- Fig. 3 ist eine graphische Darstellung, die durch einen Bildsensor geschaffene binärkodierte Daten zeigt. Die durch horizontale und vertikale Zeilen gebildeten Maschen stellen jeweilige Bildelemente dar.
- Fig. 4 zeigt eine Abtasteinrichtung des Typs, der beim Lesen auf einem Blatt abwärts geführt werden kann.
- Fig. 5 erklärt das zweidimensionale Sichtfeld des Bildsensors. Insbesondere zeigt der obere linke Abschnitt der Fig. 5 Bildelemente, die durch horizontale und vertikale Feinzeilen bestimmt sind. Der untere Abschnitt der Fig. 5 zeigt einen Bildelementbereich, nachfolgend "horizontaler OL-Bereich" genannt, der in der Mitte des Sichtfeldes geschaffen ist. Der obere rechte Abschnitt der Fig. 5 zeigt die Ergebnisse des horizontalen OL-Bereichs für die im oberen linken Abschnitt der Fig. 5 gezeigte Anordnung.
- Fig. 6(a) - 6(b) zeigen Beispiele für einen Neigungswinkel einer Zeichenzeile an einem Preisschild in dem Sichtfeld des Bildsensors. Fig. 6(a) ist ein erklärendes Diagramm, das eine Zeichenzeile zeigt, die parallel zu der horizontalen Richtung des Bildsensors ist. Fig. 6(b) zeigt eine Zeichenzeile, die in dem Sichtfeld des Bildsensors geneigt ist.
- Fig. 7(a) - 7(e) zeigen OL-Bereiche im konventionellen OCR mit Bezug auf Preisschilder. Fig. 7(a) ist ein Schaubild eines Beispiels eines größeren Preisschildes, nämlich eines POS-41-Preisschildes. Fig. 7(b) zeigt den horizontalen OL-Bereich in dem Sichtfeld des Bildsensors des üblichen OCR. Fig. 7(c) zeigt das Sichtfeld des Bildsensors des üblichen auf ein POS-41-Preisschild aufgesetzten OCR. Fig. 7(d) ist ein Schaubild eines Beispiels einen kleinen Preisschildes, nämlich eine POS-10-Preisschildes. Fig. 7(e) ist ein Schaubild des Sichtfeldes des Bildsensors, auf das POS-10-Preisschild aufgesetzt.
- Fig. 8(a) - 8(f) erklären eine zweite Ausführung eines erfindungsgemäßen OCR und zeigen Lagebeziehungen zwischen einer Vielzahl von horizontalen OL-Bereichen und dem Preisschild. Fig. 8(a) zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Sichtfelds, in dessen Mitte zwei horizontale OL-Bereiche vorgesehen sind.
- TEXT FEHLT das den Fall zeigt, bei dem, wenn das Sichtfeld ein größeres POS-41-Preisschild bedeckt, auch eine Zeichenzeile in dem unteren rechten Bereich des Preisschildes mit einem der horizontalen OR-Bereiche erfaßt werden kann.
- Fig. 13(a) - 13(d) beschreiben die Vorgänge eines Zeichenlagen-Auswahl- oder -Kombinationsabschnitts.
- Fig. 14(a) - 14(b) zeigen ein Beispiel eines Abtasters, dessen Sichtfeld in der Vertikalrichtung relativ breit ist. Fig. 14(a) ist eine perspektivische Ansicht des Abtasters und Fig. 14(b) ein Schaubild, das einen Fall zeigt, bei dem das Fenster des Abtasters mit Bezug auf das Preisschild geneigt ist.
- Fig. 1 ist ein schematisches Schaubild, teilweise als BLockschaltbild, das die Anordnung eines Beispiels eines erfindungsgemäßen OCR zeigt. Wie in dem Fall des vorher beschriebenen üblichen OCR wird das Bild von dem Bildsensor 26 in den Bildspeicher 28 eingegeben. Das Abtastgerät 21 wird durch die Hand 22 der Bedienungsperson manipuliert.
- Das Bild von Zeichen und Symbolen an dem Blatt 23, z.B. einem Preisschild, wird gelesen, wobei das Fenster des Abtasters 21 auf dem Blatt 23 aufsitzt. Die Lichtquelle 24 wird benutzt, um das Blatt 23 zu beleuchten. Von dem Blatt 23 reflektiertes Licht wird so an ein Linsensystem 25 angelegt, daß das Abbild des Blattes 23 an dem Bildsensor 26 gebildet wird.
- Der Bildsensor 26 ist ein zweidimensionaler Bildsensor mit einer Anzahl von in Matrixform angeordneten Sensoreinheiten. Jede Sensoreinheit erzeugt ein elektrisches Signal entsprechend der daran anliegenden Lichtintensität. Jede Sensoreinheit entspricht einem Bildelement, das eine minimale Bilddateneinheit ist.
- Ein photoelektrisches Wandler-Ausgangssignal von jeder Sensoreinheit wird durch eine binärkodierende Steuerschaltung 27 in "0" oder "1" binärkodiert. Ein weißes Bildelement entspricht "0" und ein schwarzes Bildelement "1". Auf diese Weise werden für jedes Bildelement in dem Sichtfeld des Abtasters Signale "0" oder "1" geschaffen.
- Die Hell- und Dunkel-Werte ("0" oder "1") für alle Bildelemente werden in den Speicher 28 eingegeben. D.h., der Bildspeicher 28 ist ausgelegt, die Werte aller Bildelemente in dem Sichtfeld des Bildsensors zu speichern. Die vorstehend beschriebene Anordnung ist im wesentlichen die gleiche wie die des üblichen OCR.
- Bei dem erfindungsgemäßen OCR werden mindestens zwei Bildelementbereiche oder "horizontale OL-Bereiche" benutzt. D.h., der OCR kann zwei, drei oder mehr derartige Bereiche oder "horizontale OL-Bereiche" besitzen. Weiter sind diese horizontalen OL-Bereiche mit Prioritäten versehen. In der in Fig. 1 gezeigten Ausführung sind drei horizontale OL-Schaltungen 1, 1' und 1" für die drei horizontalen OL-Bereiche R1, R2 bzw. R3 in dem Sichtfeld des Bildsensors vorgesehen. Die horizontalen OL-Schaltungen und die horizontalen OL-Bereiche, die unabhängig voneinander sind, führen ihre eigenen OL-Vorgänge aus; sie schaffen jedoch Ausgangssignale in der Reihenfolge der vorbestimmten Priorität.
- Wenn, bezogen auf die durch den horizontalen OL-Bereich bedeckte Gruppe von Bildelementen mindestens eines der in einer horizontalen Zeile angeordneten Bildelemente schwarz ist, gibt die horizontal-OL-Schaltung "1" als Betriebsergebnis aus; und wenn alle Bildelemente weiß sind, gibt die Schaltung "0" aus. Eine Zeile mit mindestens einem schwarzen Bildelement wird als "eine Zeichenzeile" bezeichnet.
- Der vorstehend beschriebene Betrieb ist der gleiche, wie er mit Bezug uf Fig. 5 beschrieben wurde. In Fig. 5 bezeichnen die Bezugszeichen L&sub1; und L&sub2; die Gesamtbreiten von Zeichenzeilen, welche jeweils mindestens ein schwarzes Bildelement enthalten. Die Gesamtbreite ist im wesentlichen gleich der Höhe von Zeichen. Das Ergebnis "1" eines horizontalen OL-Vorgangs ergibt sich nicht immer infolge von Zeichen.
- Wie vorher beschrieben, wird für die Gesamtbreite L der Zeilen, welche das horizontale OL-Betriebsergebnis "1" schaffen, das bestimmte Gebiet vorausbestimmt, um zu beweisen, daß das horizontale OL-Betriebsergebnis "1" von Zeichen stammt. Damit ist es notwendig, zu bestimmen, ob die Gesamtbreite L durch Zeichen begründet ist oder nicht.
- Zu diesem Zweck sind Schwarzstellen/Breiten-Erfassungsabschnitte 2, 2' und 2" für die horizontalen OL-Schaltungen 1, 1' bzw. 1" vorgesehen. Die Abschnitte 2, 2' und 2" erhalten die Ausgangssignale der jeweiligen Schaltungen 1, 1' bzw. 1", um zu bestimmen, ob die Gesamtbreite L&sub1; oder L&sub2; in Fig. 5 des Schwarz-Ausgangssignals für die Höhe von Zeichen geeignet ist. Diese Bestimmung wird ggf. als "eine Zeichenzeilen- Erfassung" bezeichnet.
- Ein Zeichenstellen-Auswahlabschnitt 3 erhält die Ergebnisse der Zeichenzeilen-Erfassung von den Schwarzstellen/Breiten- Erfassungsabschnitten 2, 2' und 2" und wählt aus den Ergebnissen der Zeichenzeilen-Erfassung durch die horizontalen OL-Bereiche R1, R2 und R3 eines nach der Prioritätsordnung aus und führt es einer Steuerschaltung 29 zu. Die Steuerschaltung 29 bewirkt das Beginnen oder Aufschieben des Betriebs eines Identifizierungsabschnittes 30.
- Der Betrieb der Zeichenstellenauswahl kann zusammengefaßt werden, wie in der nachfolgenden Tabelle 1 bezeichnet. Dabei gilt Tabelle 1 für den OCR mit drei horizontalen OL-Bereichen. Tabelle 1 Ergebnisse von Zeichenzeilen-Erfassungen mittels R1, R2 und R3 und Ausgangssignale des Zeichenstellen-Auswahlabschnitts Ausgangssignal des Zeichenstellen-Auswahlabschnittes Zeichenzeilen-Erfassungserg. d. R1 keine Zeichenzeile
- In Tabelle 1 soll Referenzzeichen 0 bedeuten, daß eine Zeichenzeile in dem horizontalen OL-Bereich als vorhanden bestimmt wurde, und X, daß keine Zeichenzeile als in dem Horizontal-OL-Bereich vorhanden bestimmt wurde.
- Im allgemeinen wird bei n horizontalen OL-Bereichen R1, R2, ... und Rn die Prioritätsreihenfolge wie folgt festgesetzt:
- (i) zuerst wird R1 angewählt
- (ii) falls in R1 bis Ri-1 keine Zeichenzeile vorhanden ist und eine Zeichenzeile in Ri vorhanden ist, wird ein Erfassungsergebnis für Ri benutzt (1 ≤ i ≤ n).
- (iii) Wenn in Ri keine Zeichenzeile vorhanden ist, wird die Erfassung für Ri+1 ausgeführt (2 ≤ i+1 ≤ n).
- (iiii) Wenn keine Zeichenzeile in R1 bis einschließlich Rn vorhanden ist, wird bestimmt, daß keine Zeichenzeile in dem Sichtfeld vorhanden ist.
- Ausführungen der Erfindung mit einer Vielzahl von horizontalen OL-Bereichen werden mit Bezug auf Fig. 8(a)-8(f) beschrieben. Fig. 8(a) zeigt eine Ausführung mit ersten und zweiten horizontalen OL-Bereichen R1 und R2 in der Mitte des Sichtfeldes, wobei der erstgenannte Bereich R1 von geringerer Breite als der zweitgenannte Bereich R2 ist. Das bedeutet, daß in der Erfindung die horizontalen OL-Bereiche einander überdecken können.
- Im Falle eines Preisschildes von geringer Größe wird eine Zeichenzeile mit dem ersten horizontalen OL-Bereich R1 erfaßt, wie in Fig. 8(b) und 8(c) dargestellt. Fig. 8(b) zeigt ein Beispiel des POS-10-Preisschildes, 32 mm breit x 25 mm hoch. Fig. 8(c) zeigt nur den horizontalen OL-Bereich R1. Wie sich aus Fig. 8(b) und (c) ergibt, können die Zeichenzeilen des POS-10-Preisschildes nur mit dem ersten horizontalen OL-Bereich R1 erfaßt werden. Der Bereich R1 ist 19 mm breit.
- Wie in Fig. 8(d) bei einem POS-41-Preisschild gezeigt, können im unteren rechten Bereich des Preisschildes auftretende Ziffern mit dem ersten horizontalen OL-Bereich R1 nicht erfaßt werden. Sie können jedoch erfaßt werden mit dem zweiten horizontalen OL-Bereich R2.
- Der zweite horizontale OL-Bereich R2 ist 35 mm breit, wie in Fig. 8(e) gezeigt. Die im unteren rechten Gebiet des Preisschildes gezeigten Ziffern werden mit dem horizontalen OL-Bereich R2 erfaßt, und die Erfassungsergebnisse werden wahlweise durch den Zeichenstellen-Auswahlabschnitt 3 ausgegeben.
- Wie vorher beschrieben, können an einer Seite eines großen Preisschildes angeordnete Zeichen mit dem zweiten horizontalen OL-Bereich R2 erfaßt werden. Dies ist aber nicht äquivalent zu dem Fall, daß ein einziger horizontaler OL-Bereich R2 mit großer Breite vorgesehen ist.
- Im Falle eines Preisschildes von geringer Größe können beide Endabschnitte des horizontalen OL-Bereichs R2 über das Preisschild hinausragen. Das kann leicht durch Erhöhen des horizontalen OL-Bereichs in Fig. 7(e) verstanden werden. In diesem Fall ist der Hintergrund des Preisschildes durch die beiden Endabschnitte des horizontalen OL-Bereichs R2 überdeckt. Es sollte jedoch bemerkt werden, daß der horizontale OL-Bereich R1 Vorrang vor dem horizontalen OL-Bereich R2 hat. Der erste horizontale OL-Bereich R1 ist von geringerer Breite als der zweite horizontale OL-Bereich R2, wie vorstehend beschrieben. Deswegen ragt im Falle eines Preisschildes von geringer Größe der erste horizontale OL-Bereich nicht über das Preisschild hinaus und bedeckt so die darauf befindlichen Zeichen. Damit erfaßt das Gebiet R1 die Anwesenheit dieser Zeichen.
- Da der erste horizontale OL-Bereich R1 Vorrang gegenüber dem zweiten horizontalen OL-Bereich R2 besitzt, wird das Ergebnis der Zeichenstellen-Erfassung mit dem ersten horizontalen OL-Bereich R1 wahlweise durch den Zeichenstellen-Auswahlabschnitt 3 ausgegeben. Das Ergebnis der Zeichenstellen-Erfassung mit dem ersten horizontalen OL-Bereich R1 unterscheidet sich von Binärdatenanzeige der Anwesenheit oder Abwesenheit von Zeichenzeilen in dem Sichtfeld; d.h. es ist komplizierter, die örtlichen Stellen in der "Spalten"-Richtung auch im horizontalen OL-Bereich R1 anzuzeigen (19 mm x 11,4 mm oder 100 Bildelemente x 60 Bildelemente). Das Ergebnis der Zeichenstellen-Erfassung zeigt an, daß in dem horizontalen OL-Bereich mit 60 Bildelementzeilen beispielsweise einige Bildelementzeilen von oben Leerzeilen sind, die folgenden verschiedenen Bildelementzeilen Zeichenzeilen sind, die folgenden Bildelementzeilen Leerzeilen usw. D.h., das Ergebnis der Zeichenstellen-Erfassung mit dem ersten horizontalen OL-Bereich R1 zeigt die Positionen von Leerzeilen und Zeichenzeilen in Spaltenrichtung an.
- Deswegen werden im Falle des in Fig. 8(b) gezeigten kleinen Preisschildes die Zeichenstellen von E123. . . und "¥123..." einschließlich der Positionen in der "Spalten-"Richtung positiv mit dem horizontalen OL-Bereich R1 erfaßt.
- Im Falle des in Fig. 8(d) gezeigten Preisschildes ist keine Zeichenzeile im Bereich R1 vorhanden, während eine Zeichenzeile im Bereich R2 vorhanden ist. In diesem Fall wird nach der Prioritätsordnung das Ergebnis der Zeichenstellen-Erfassung mit dem Gebiet R2 ausgewählt; d.h. es wird "¥123..." erfaßt.
- Falls das Sichtfeld des Sensors geringfügig weiter nach oben gesetzt wird, um die darüber befindliche Zeichenzeile "A123..." zu überdecken, nimmt der horizontale OL-Bereich R1 Vorrang gegenüber dem horizontalen OL-Bereich R2 ein, so daß die Zeichenstellen-Erfassung mit dem Bereich R2 mißachtet wird; d.h., "¥123..." im unteren rechten Bereich des Preisschildes wird mißachtet; das ergibt jedoch keine Schwierigkeiten. Wenn der Abtaster nach unten verschoben wird, so daß das Sichtfeld des Abtasters so wird, wie in Fig. 8(d) gezeigt, wird die Zeichenstellen-Erfassung mit dem Bereich R2 wirksam, so daß die Anwesenheit der Zeichen in dem unteren rechten Bereich des Preisschildes erfaßt wird.
- Wie sich aus der vorstehenden Beschreibung ergibt, kann mit der Kombination aus ersten und zweiten horizontalen OL-Bereichen R1 und R2 die Position einer Zeichenzeile in der "Spalten"-Richtung sowohl bei einem Preisschild geringer Größe wie bei einem großen Preisschild positiv erfaßt werden, ohne durch den Hintergrund des Preisschildes beeinflußt zu werden.
- Bei der vorstehend beschriebenen Ausführung sind das erste und das zweite horizontale OL-Gebiet übereinandergelegt; die Erfindung wird nicht jedoch darauf oder dadurch begrenzt.
- Fig. 8(f) zeigt eine weitere Ausführung, in der drei horizontale OL-Bereiche R1, R2 und R3 getrennt voneinander vorhanden sind. Der Bereich R1 ist in der Mitte, der Bereich R2 an der linken Seite des Bereichs R1 und der Bereich R3 an der rechten Seite des Bereichs R1. Diese Anordnung bedeutet, daß Zeichen in dem Zentralabschnitt eines Preisschildes als am wichtigsten angesehen werden und als nächstwichtig Zeichen an der linken Seite. Das bedeutet, da das Fenster des Abtasters allgemein auf den Zentralabschnitt des Zeichenbereiches eines Preisschildes aufgesetzt wird, daß der zentrale horizontale OL-Bereich R1 Vorrang vor den anderen einnimmt.
- In dem Falle eines Preisschildes von geringer Größe kann die Verteilung von Zeichenzeilen und Leerzeilen nur mit dem zentralen horizontalen OL-Bereich R1 erfaßt werden. In diesem Falle können der rechte Bereich R3 und der linke Bereich R2 über das Preisschild hinaus vorstehen; d.h., sie können fälschliche Zeichenzeilen-Erfassungen ausführen, die durch das Rauschmuster des Hintergrundes beeinflußt sind. Das ergibt jedoch im Betrieb keine Schwierigkeiten, da der Zentralbereich R2 die Zeichenzeilen erfaßt und das Ergebnis der Zeichenstellen-Erfassung mit dem Bereich R1 Vorrang vor den anderen besitzt; d.h., die Ergebnisse der Zeichenstellen-Erfassung mit den Bereichen R2 und R3 werden nicht beachtet.
- Falls das Preisschild groß ist und die Zeichen, wie in Fig. 8(d) gezeigt, rechts angeordnet sind, kann die Lage der Zeichenzeile mit dem rechten Bereich R3 erfaßt werden.
- Bei der vorstehend beschriebenen Ausführung ist der Zentralbereich R1 der erste in der Prioritäts-Reihenfolge, der linke Bereich R2 ist der zweite und der rechte Bereich R3 der dritte. Die Erfindung ist jedoch nicht darauf oder dadurch begrenzt; d.h. die Reihenfolge der Prioritäten kann auch so sein, daß der rechte Bereich R2' die zweite und der linke Bereich R3' die dritte Stelle einnimmt.
- Manchmal ist es je nach der Ausgestaltung des Abtasters vorteilhaft, den Abtaster auf ein Preisschild so aufzusetzen, daß das Preisschild mit dem linken (oder rechten) Ende des Sichtfelds ausgerichtet ist. In diesem Fall ist die Prioritätsreihenfolge links, mitte und rechts (bzw. rechts, mitte und links), und deswegen sollte die Prioritätsordnung für die horizontalen OL-Bereiche R1", R2" und R" sein, wie in der dritten Zeile in Fig. 8(f) angegeben (bzw. R3''', R2''' und R1''', wie in der vierten Zeile im Teil (f) der Fig. 8 angegeben).
- Bezüglich des Ortes einer ein schwarzes Bildelement oder schwarze Bildelemente enthaltenden Zeile muß ein gewisser Wertebereich vorhanden sein, um zu bestimmen, daß das schwarze Bildelement oder die schwarzen Bildelemente solche eines Zeichens oder von einem Zeichen sind.
- Zu diesem Zweck sind die Schwarzstellen/Breite-Erfassungsabschnitte 2, 2' usw. jeweils für die horizontalen OL-Schaltungen 1, 1' bzw. die nachfolgenden vorgesehen.
- Die Abschnitte 2, 2' usw. empfangen die Ausgangssignale jeweils der Schaltungen 1, 1' usw., um zu bestimmen, ob die Breite (L&sub1; oder L&sub2; in Fig. 5) des schwarzen Ausgangssignals für die Höhe von Zeichen geeignet ist. Dieser Vorgang wird ggf. als "eine Zeichenzeilen-Erfassung" bezeichnet.
- Ein Zeichenstellen-Auswahl- oder -Kombinationsabschnitt 3 erhält Daten über die Breite L und den Ort des Schwarz-Ausgangssignals und Daten über das Ergebnis der Zeichenzeilen- Erfassung von den jeweiligen Schwarzstellen/Breiten-Erfassungsabschnitten 2, 2' usw., um den Ort der Zeichen durch Auswahl aus diesen Daten oder Kombination derselben zu bestimmen. Die Daten über den Ort von Zeichen werden durch eine Steuerschaltung 29 zugeliefert, die zum Auslösen oder Anhalten des Betriebs eines Identifizierungsabschnitts 30 wirkt.
- Der besondere Aufbau des erfindungsgemäßen OCR beruht darin, daß eine Vielzahl von horizontalen OL-Bereichen und eine Vielzahl von horizontalen OL-Schaltungen vorgesehen ist.
- Die horizontalen OL-Bereiche werden mit Bezug auf Fig. 12(a) - 12(e) beispielsweise beschrieben.
- Fig. 12(a) zeigt das (die Oberfläche eines Originals) überdeckende Sichtfeld des Bildsensors, der zwei horizontale OL- Bereiche R1 und R2 besitzt.
- Das Sichtfeld des Bildsensors ist 60,8 mm breit und 11,4 mm hoch (d.h. 320 Bildelemente x 60 Bildelemente, da jedes Bildelement eine Größe 0,19 mm x 0,19 mm besitzt), in gleicher Weise wie im Falle der Fig. 6(a) - 6(b).
- Die beiden horizontalen OL-Bereiche R1 und R2 mit jeweils einer Breite von 8,55 mm sind in dem horizontal verlängerten Sichtfeld von 60,8 mm Länge in solcher Weise angeordnet, daß die Bereiche R1 und R2 einen Abstand von 9,5 mm voneinander aufweisen. In Fig. 12(a) - 12(e) sind die horizontalen OL- Bereiche jeweils horizontal schraffiert.
- Jeder horizontale OL-Bereich R1 und R2 ist 8,55 mm x 11,4 mm groß oder 45 Bildelemente x 60 Bildelemente.
- Da die zwei horizontalen OL-Bereiche in der beschriebenen Weise vorgesehen sind, beträgt die wirksame Breite 26,6 mm oder 140 Bildelemente.
- Es sollte bemerkt werden, daß die zwei horizontalen OL-Bereiche nicht mit der Absicht vorgesehen sind, die wirksame Breite zu erhöhen; d.h., der Schlüsselpunkt ist darin zu sehen, daß die beiden horizontalen OL-Bereiche unabhängig voneinander vorhanden sind.
- Fig. 12(b) ist ein erläuterndes Schaubild, das den Fall zeigt, wenn der Abtaster auf das kleine POS-10-Preisschild aufgesetzt ist.
- In diesem Falle können die beiden horizontalen OL-Bereiche R1 und R2 leicht das Preisschild überdecken. Deswegen können die Bereiche R1 und R2 eine Zeichenzeile erfassen, ohne durch den Hintergrund des Preisschildes beeinflußt zu werden.
- Im Falle der Fig. 12(c) und 12(d) ragt der horizontale OL-Bereich R1 über das Preisschild hinaus. Das wird häufig der Fall sein. In diesem Falle wird der Bereich R1 durch den Hintergrund des Preisschildes beeinflußt.
- Jedoch kann der Bereich R2, der nur über dem Preisschild liegt, eine Zeichenzeile erfassen. Wie vorstehend beschrieben wurde, sind die horizontalen OL-Bereiche R1 und R2 unabhängig voneinander. Deshalb kann auch dann, wenn eines der Gebiete R1 oder R2 aus dem Preisschild herausragt, das andere eine Zeichenzeile erfassen, da es auf dem Preisschild ist.
- Fig. 12(e) zeigt ein Ausführungsbeispiel der Lagebeziehung zwischen dem Sichtfeld mit zwei OL-Bereichen R1 und R2 und dem POS-41-Preisschild, das viel größer als das POS-10-Preisschild ist. Eine lange Reihe von Ziffern in dem Mittelbereich des Preisschildes wird keine Schwierigkeiten bereiten. Jedoch ist eine kurze Reihe von Ziffern im unteren rechten Bereich angeordnet. Die kurze Reihe von Ziffern wird durch den rechten horizontalen OL-Bereich überdeckt. Die Zeichenzeile kann durch das Gebiet R2, aber nicht durch das Gebiet R1 erfaßt werden.
- Die Auswahl und das Hinzufügen von Zeichenzeilen-Positionen durch den Zeichenpositions-Auswahl- oder -Kombinationsabschnitt 3 wird anhand der Fig. 13(a) - 13(d) beschrieben.
- In Fig. 13(a) - 13(d) ist das Sichtfeld des Sensors an der Oberfläche eines Originals links dargestellt. Die Ergebnisse des horizontalen OL-Betriebs der Bereiche R1 und R2 sind rechts gezeigt. Der Ausdruck "weiß", wie er hier benutzt wird, soll bedeuten, daß das Ergebnis des horizontalen OL-Betriebs "0" ist und die Bildelemente in dieser Zeile alle weiße Bildelemente sind, und der Ausdruck "schwarz" soll bedeuten, daß das Ergebnis des horizontalen OL-Betriebs "1" ist und mindestens ein Bildelement in dieser Zeile schwarz ist. Das Ergebnis der Auswahl und Addition ist am rechten Ende jeder Fig. 13(a) - 13(d) gezeigt.
- Im Falle der Fig. 13(a) hat keines der Gebiete R1 oder R2 Zeichenzeilen erfaßt und das Ergebnis ist, daß hier keine Zeichenzeile vorhanden ist.
- Im Falle der Fig. 13(b) hat eines der Gebiete R1 und R2 eine Zeichenzeile erfaßt. In diesem Fall wird das Ergebnis der Erfassung als ein Zeichengebiet benutzt, wie es ist. D.h., das Ergebnis des horizontalen OL-Vorgangs des Bereichs R2 wird benutzt, wie es ist.
- Im Falle der Fig. 13(c) haben beide Bereiche R1 und R2 Zeichenzeilen erfaßt; die Zeichengebiete haben jedoch keinen gemeinsamen Teil. In diesem Falle wird das obere Zeichengebiet benutzt und das untere Zeichengebiet nicht beachtet.
- Genauer hat der horizontale OL-Bereich R1 schwarze Bildelementzeilen in einem Bereich von einem Niveau h&sub1; bis zu einem Niveau h&sub2; erfaßt, während der horizontale OL-Bereich R2 schwarze Bildelementzeilen in einem Bereich von einem Niveau h&sub3; bis zu einem Niveau h&sub4; (h&sub2; < h&sub3;) erfaßt. Als Ergebnis wird nur das Zeichengebiet von h&sub1; bis h&sub2; benutzt und das in dem Gebiet R2 erfaßte Zeichengebiet wird nicht beachtet.
- Diese Behandlung unterscheidet sich von der Tatsache, daß die Zeile "ABC" nicht gelesen wird. D.h., es bedeutet, daß in diesem Fall nur die oben gelegene Zeile "123..." gelesen wird, da der Abtaster nach unten bewegt wird.
- Wenn der Abtaster weiter nach unten bewegt wird, kommt die Zeile "123..." aus dem Sichtfeld und die Zeile "ABC" in das Sichtfeld um so gelesen zu werden.
- Im Falle der Fig. 13(d) haben beide Bereiche R1 und R2 eine Zeichenzeile erfaßt und die Zeichengebiete haben einen gemeinsamen Teil. In diesem Fall wird die Summe der Zeichengebiete als ein Gesamtzeichengebiet im Sichtfeld benutzt. Das bedeutet, daß die Zeichenzeile geneigt ist. Da die Zeichenzeile kontinuierlich in einem Bereich von einem Niveau h&sub1; bis h&sub4; kontinuierlich vorhanden ist, wird, obwohl sie geneigt ist, die Summe der Zeichengebiete, d.h. das Gebiet von h&sub1; bis h&sub4; als der Gesamtzeichenbereich benutzt.
- Wie vorher im Falle der Fig. 13(c) beschrieben wurde, sind zwei Zeichenzeilen erfaßt, jedoch der obere Zeichenbereich mit Priorität ausgelesen worden. Es kann jedoch je nachdem der OCR so ausgelegt sein, daß der untere Zeichenbereich Vorrang vor dem oberen Zeichenbereich erhält, oder die erste Priorität dem näher zur Mitte liegenden Zeichenbereich gegeben wird.
- Beispielsweise ist ein Abtaster erhältlich, der eine größere Vertikallänge besitzt, so daß er, wenn er auf ein Original aufgesetzt wird, an dem Zeichen aufgezeichnet worden sind, etwas nach oben oder unten verschoben werden kann.
- Fig. 14(a) ist eine perspektivische Darstellung eines derartigen Abtasters. Die Vertikalabmessung des Fensters des Abtasters beträgt 20 mm statt 11,4 mm. Die Bedienungsperson setzt den Abtaster auf die Oberfläche des Originals so auf, daß die Zeichenzeile mit der Mite des Sichtfelds (wie in Fig. 14(b) mit b bezeichnet) ausgerichtet ist. Bei diesem Vorgang kann, auch wenn der Abtaster etwas nach oben oder unten verschoben wird (wie in Fig. 14(b) mit a bzw. c bezeichnet) die Zeichenzeile gelesen werden, da das Sichtfeld in Vertikalrichtung weiter ist.
- In diesem Falle ist die zu lesende Zeichenzeile in dem Zeichenbereich näher dem Mittelniveau im Sichtfeld vorhanden. Wenn dehalb der Abtaster benutzt wird, sollte die erste Priorität im näher dem Mittelniveau im Sichtfeld befindlichen Zeichengebiet gegeben werden.
- In der in Fig. 1 gezeigten Ausführung sind die horizontalen OL-Bereiche R1, R2 usw. mit den horizontalen OL-Schaltungen 1, 1' usw. versehen, sowie mit den Schwarzstellen/Breiten- Erfassungsabschnitten 2, 2' usw. Diese Anordnung ist insoweit vorteilhaft, daß die horizontalen OL-Vorgänge und die Schwarzstellen/Breiten-Erfassungen einer Vielzahl von horizontalen OL-Bereichen gleichzeitig ausgeführt werden kann und die Signalaufbereitungszeit deshalb kurz ist. Es besteht jedoch der Nachteil darin, daß diese Ausführung wegen der Vervielfachung der Schaltung nicht billig ist.
- Fig. 9 zeigt eine andere Ausführung der Erfindung. Die Ausführung besitzt eine Vielzahl von horizontalen OL-Bereichen R1, R2 usw, hat jedoch, anders als die vorher beschriebene Ausführung, nur eine horizontale OL-Schaltung 1 und dementsprechend nur einen Schwarzstellen/Breiten-Erfassungsabschnitt 2. Das bedeutet, die Ausführung nach Fig. 9 besitzt weniger Schaltelemente und ist deswegen kostengünstiger.
- Die horiontale OL-Schaltung 1 ist befähigt, den horizontalen OL-Bereich zu wechseln.
- Die horizontalen OL-Bereiche R1, R2 usw. sind für die horizontale OL-Schaltung 1 vorbestimmt worden. Diese Gebiete werden nacheinander angeschaltet, um nacheinander die horizontalen OL-Betriebsvorgänge durchzuführen.
- Eine horizontale OL-Bereichs-Steuerschaltung 4 ist für das aufeinanderfolgende Durchschalten der horizontalen OL-Bereiche bestimmt.
- Die Position einer Zeichenzeile wird erhalten durch den Schwarzstellen/Breiten-Erfassungsabschnitt 2 aus den Ergebnissen der horizontalen OL-Vorgänge und wird im Speicher 6 gespeichert.
- In Reaktion auf die horizontale OL-Bereichs-Instruktion von der horizontalen OL-Bereichs-Steuerschaltung 4 speichert der Speicher 6 nacheinander Zeichenzeilen-Gebiete, die mit den horizontalen OL-Bereichen R1, R2 usw. erfaßt wurden.
- Ein Zeichengebiet-Auswahl- und -Kombinationsabschnitt 3' arbeitet so, daß er die Zeichenzeilen-Gebiete aller horizontalen OL-Bereiche R1, R2 usw. vom Speicher 6 erhält, um dadurch ein Gesamtzeichengebiet in dem Sichtfeld zu erhalten entsprechend dem vorbeschriebenen Vorgang der Auswahl oder Addierung.
- Wenn die horizontalen OL-Bereiche in Abhängigkeit von einem Instruktionssignal von einem Zeichenort-Auswahlabschnitt 3' durchgeschaltet werden, kann der Signalbearbeitungsbetrieb im wesentlichen gleichartig wie bei der Ausführung nach Fig. 1 durchgeführt werden.
- Die Ausführung nach Fig. 9 hat jedoch noch den Nachteil, daß der Signalbearbeitungsvorgang eine relativ lange Zeit braucht, da die horizontalen OL-Vorgänge für die horizontalen OL-Bereiche R1, R2 usw. nacheinander durchgeführt werden.
- Fig. 10 ist ein Flußdiagramm, das ein Verfahren zum Auswählen eines Bereichs von den horizontalen OL-Bereichen bezeichnet.
- Zuerst wird die Zeichenzeilen-Erfassung für den ersten horizontalen OL-Bereich R1 durchgeführt. Wenn in dem Sichtfeld eine Zeichenzeile in dem Bereich R1 vorhanden ist, wird ein Resultat "Anwesenheit von Zeichen" erzielt.
- Wenn keine Zeichenzeile in dem Bereich R1 vorhanden ist, wird die Zeichenzeilen-Erfassung für den zweiten horizontalen OL-Bereich R2 durchgeführt. Wenn eine Zeichenzeile im Gebiet R2 vorhanden ist, wird das Ergebnis "Anwesenheit von Zeichen" erzielt.
- Wenn in gleicher Weise keine Zeichenzeile in dem Bereich R2 vorhanden ist, wird die Zeichenzeilen-Erfassung für den dritten horizontalen OL-Bereich R3 durchgeführt und das Ergebnis "Anwesenheit von Zeichen" erreicht. Falls keine Zeichenzeile in dem Bereich R3 vorhanden ist, wird ein Ergebnis "Abwesenheit von Zeichen" erreicht.
- Bei dem Flußdiagramm nach Fig. 10 werden die Zeichenzeilen- Erfassungen in der gleichen Reihenfolge ausgeführt, wie die Reihenfolge der Priorität ist. Selbstverständlich kann die Reihenfolge der Zeichenzeilen-Erfassungen umgekehrt werden.
- Fig. 11 zeigt ein Flußdiagramm für den Fall, bei dem die Zeichenzeilen-Erfassungen in der umgekehrten Reihenfolge ausgeführt werden.
- Bei dem Vorgang nach Fig. 11 wird ein Register R benutzt, um die Verteilung der Zeichenzeilen in der "Spalten-"Richtung in einem horizontalen OL-Bereich zeitweilig zu speichern.
- Zuerst wird das Register R zurückgesetzt, um seinen Inhalt zu löschen.
- Die Zeichenzeilen-Erfassungsvorgänge der horizontalen OL-Bereiche R1, R2 und 3 werden in der Reihenfolge R3, R2 und dann R1 durchgeführt - beginnend mit dem in der Prioritätsreihenfolge niedrigsten Bereich. Wenn eine Zeichenzeile in dem Bereich R3 vorhanden sit, wird die Verteilung der Zeichenzeilen in das Register R eingegeben und die Zeichenzeilen-Erfassung im nächsten horizontalen OL-Bereich R2 ausgeführt. Wenn im Bereich R3 keine Zeichenzeile vorhanden ist, wird die Zeichenzeilen-Erfassung im nächsten horizontalen OL-Bereich R2 direkt ausgeführt.
- Der vorstehend beschriebene Vorgang wird wiederholt bis zur Zeichenzeilen-Erfassung des Bereichs R1 mit der höchsten Priorität. Wenn eine Zeichenzeile in dem Bereich R1 vorhanden ist, dann wird die Verteilung der Zeichenzeilen in der "Spalten"-Richtung im Register R gespeichert.
- Wenn keine Zeichenzeile in dem Bereich R1 vorhanden ist, wird direkt bestimmt, ob das Register R gelöscht wurde oder nicht. Wenn eine Zeichenzeile im Bereich R1 vorhanden ist, dann wird, nachdem die Zeichenzeilen-Verteilung in dem Register R gespeichert ist, bestimmt, ob das Register R gelöscht wurde oder nicht. Die Tatsache, daß das Register R nicht gelöscht wurde, bedeutet, daß keine Zeichenzeile in irgendeinem der horizontalen OL-Bereiche vorhanden ist. In diesem Fall wird das Ergebnis "Abwesenheit von Zeichen" erhalten.
- Wenn bestimmt ist, daß das Register R gelöscht wurde, wird ein Ergebnis "Anwesenheit von Zeichen" erreicht. Die Verteilung der Zeichenzeilen des in der Prioritätsreihenfolge höheren horizontalen OL-Bereichs wird in dem Register R gespeichert. So kann die Zeichenzeilen-Verteilung mit hoher Genauigkeit erfaßt werden.
- Bei den vorstehend beschriebenen Ausführungen werden, nachdem die Ausgangssignale des Bildsensors 26 im Bildspeicher 28 gespeichert wurden, die horizontalen OL-Vorgänge durchgeführt; die Erfindung ist jedoch weder darauf noch dadurch begrenzt. Das bedeutet, es kann ein Verfahren benutzt werden, bei dem die Ausgangssignale der Binärkodierungs-Schaltung 27, die zum Ansteuern des Bildsensors 26 und zur binären Kodierung des Ausgangssignals des Bildsensors 26 ausgelegt ist, zuerst in die horizontalen OL-Schaltungen 1, 1' usw. eingegeben werden und, während die Ausgangssignale in dem Bildspeicher 28 gespeichert sind, die Zeichenzeilen-Erfassung ausgeführt wird. Dieses Verfahren kann die zum Ausführen der Zeichenzeilen-Erfassung oder zum Eingeben der Signale in den Bildspeicher erforderliche Zeit herabsetzen.
- Es wurde eine OCR-Anordnung beschrieben, bei der (1) sowohl bei einem großen Preisschild wie auch einem kleinen Preisschild die Zeichenzeilen mit hoher Genauigkeit erfaßt werden können.
- (2) Da die Anwesenheit oder Abwesenheit von Zeichenzeilen erfaßt werden kann, kann die Identifizierung für jeden Leerbereich ausgesetzt werden mit dem Ergebnis, daß die elektrische Energie wirtschaftlich eingesetzt wird.
- (3) Da erfaßt wird, ob eine Zeichenzeile vollständig im Sichtfeld liegt oder nicht, wird die Möglichkeit einer unkorrekten Identifizierung beseitigt.
Claims (8)
1. Optischer Zeichenleser (OCR), enthaltend:
einen mit der Hand zu haltender Abtaster (21), der eine
Lichtquelle (24) zum Beleuchten eines Blatts (23) enthält, auf
dem Zeichen im wesentlichen längs einer horizontalen Richtung
des Blattes angeordnet sind, die alphanumerische Zeichen und
Symbole enthalten können;
einen Bildsensor (26) mit einem Sichtfeld, das mehrere Zeichen
überdeckt, welcher Bildsensor (26) mehrere photoelektrische
Wandlerelemente enthält, die in einer Matrix angeordnet sind;
ein Linsensystem (25) zur Aufnahme von Licht, das von dem
Blatt reflektiert wird, um ein Abbild der Zeichen auf dem
Bildsensor zu erzeugen;
eine Binärcodierschaltung (27) zum Digitalisieren der Ausgänge
der photoelektrischen Wandlerelemente, die Bildelemente
(Pixel) eines Abbilds im Sichtfeld des Bildsensors (26)
definieren, in Binärsignale, die schwarze und weiße
Bildelemente repräsentieren;
wobei der optische Zeichenleser weiterhin enthält:
eine Identifizierschaltung (12) zum Identifizieren der Zeichen
aus den Binärsignalen,
gekennzeichnet durch,
wenigstens zwei Bildelementbereiche (R&sub1;, R&sub2;), die jeweils eine
Anzahl von Reihen und Spalten von Bildelementen aufweist, die
im Sichtfeld des Bildsensors definiert sind;
eine Horizontal-ODER-Schaltung (1) zum Erfassen der
Bildelementbereiche (R&sub1;, R&sub2;) und zum Abgeben eines ersten
Ausgangs (logischer Pegel "1") für jede Reihe in den
Bereichen, die wenigstens ein schwarzes Bildelement enthält,
und zum Abgeben eines zweiten Ausgangs (logischer Pegel "0")
für jede Reihe in den Bereichen, die ausschließlich weiße
Bildelemente enthält; und
eine Schwarzpositions-/Breitendetektorsektion (2) zum
Aufnehmen der Ausgänge der Horizontal-ODER-Schaltung und zum
Ermitteln, ob die Gesamthöhe (L&sub1;, L&sub2;) aufeinanderfolgender
Bildelementreihen, die einen ersten Ausgang haben, innerhalb
eines vorbestimmten Bereiches von Zeichenhöhen liegt, um die
Anwesenheit oder Abwesenheit einer Zeichenzeile zu ermitteln;
und
eine Wähleinrichtung (3) zum Wählen entweder a) den Bereich
höchster Priorität, der wenigstens eine ermittelte
Zeichenzeile enthält, oder b) die Summe ermittelter
Zeichenhöhen in Bereichen, in denen Reihen, die den ersten
Ausgang haben, überlappen, um die Position der Zeichenzeile
oder -zeilen im Sichtfeld zu ermitteln.
2. Optischer Zeichenleser nach Anspruch 1, bei dem ein erster
Bildelementbereich (R&sub1;) und ein zweiter Bildelementbereich
(R&sub2;), der eine geringere Breite als der erste
Bildelementbereich (R&sub1;) hat, in der Mitte des Sichtbereichs
des Bildsensors (26) derart angeordnet sind, daß die ersten
und zweiten Bildelementbereiche (R&sub1;, R&sub2;) übereinander liegen,
und daß der erste Bildelementbereich (R&sub1;) in der
Prioritätsordnung höher ist, als der zweite Bildelementbereich
(R&sub2;).
3. Optischer Zeichenleser nach Anspruch 1, bei dem drei
Bildelementbereiche (R&sub1;, R&sub2;, R&sub3;) in den mittleren, linken und
rechten Abschnitten des Sichtfeldes des Bildsensors derart
angeordnet sind, daß die drei Bildelementbereiche (R&sub1;, R&sub2;, R&sub3;)
voneinander Abstand haben, und der Bildelementbereich (R&sub1;) im
mittleren Abschnitt der erste in der Prioritätsreihenfolge
ist, der Bildelementbereich (R&sub2;) im linken Abschnitt der
zweite in der Prioritätsreihenfolge ist und der
Bildelementbereich (R&sub3;) im rechten Abschnitt der dritte in der
Prioritätsreihenfolge ist.
4. Optischer Zeichenleser nach Anspruch 1, bei dem drei
Bildelementbereiche (R1', R2', R3') im mittleren, rechten und
linken Abschnitt des Sichtfeldes des Bildsensors derart
angeordnet sind, daß die drei Bildelementbereiche (R1', R2',
R3') voneinander Abstand haben, und der Bildelementbereich
(R1') im mittleren Abschnitt der erste in der
Prioritätseihenfolge ist, der Bildelementbereich (R2') im
rechten Abschnitt der zweite in der Prioritätsreihenfolge ist
und der Bildelementbereich (R3') im linken Abchnitt der dritte
in der Prioritätsreihenfolge ist.
5. Optischer Zeichenleser nach Anspruch 1, weiterhin
enthaltend eine Einrichtung, die im Falle, daß die Ergebnisse
der Zeichenzeilenermittlung von wenigstens zwei
Bildelementbereichen (R&sub1;, R&sub2;) in vertikaler Position
miteinander übereinstimmen, die Ergebnisse der
Zeichenzeilenermittlung einer Addition unterwirft, um einen
Gesamtzeichenbereich im Sichtbereich zu erhalten.
6. Optischer Zeichenleser nach Anspruch 1, weiterhin
enthaltend eine Einrichtung, die im Falle, daß die Ergebnisse
der Zeichenzeilenermittlung von mehreren Bildelementbereichen
(R&sub1;, R&sub2;) in vertikaler Position nicht miteinander
übereinstimmen, das Ergebnis der Zeichenzeilenermittlung,
dessen vertikale Position die höchste ist, als
Gesamtzeichenbereich im Sichtbereich verwendet.
7. Optischer Zeichenleser nach Anspruch 1, weiterhin
enthaltend eine Einrichtung, die im Falle, daß die Ergebnisse
der Zeichenzeilenermittlung aus den genannten mehreren
Bildelementbereichen (R&sub1;, R&sub2;) in vertikaler Position
miteinander übereinstimmen, das Ergebnis der
Zeichenzeilenermittlung, dessen Position die niedrigste ist,
als Gesamtzeichenbereich im Sichtbereich verwendet.
8. Optischer Zeichenleser nach Anspruch 1, weiterhin
enthaltend eine Einrichtung, die im Falle, daß die Ergebnisse
der Zeichenzeilenermittlung der genannten mehreren
Bildelementbereiche (R&sub1;, R&sub2;) in der vertikalen Position nicht
miteinander übereinstimmen, das Ergebnis der
Zeichenzeilenermittlung, dessen Position in vertikaler
Richtung der Mitte am nächsten ist, als Gesamtzeichenbereich
im Sichtbereich verwendet.
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