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DE3779831T2 - Vorrichtung zum befestigen von einem paar kleiderverschlusselementen. - Google Patents

Vorrichtung zum befestigen von einem paar kleiderverschlusselementen.

Info

Publication number
DE3779831T2
DE3779831T2 DE8787110925T DE3779831T DE3779831T2 DE 3779831 T2 DE3779831 T2 DE 3779831T2 DE 8787110925 T DE8787110925 T DE 8787110925T DE 3779831 T DE3779831 T DE 3779831T DE 3779831 T2 DE3779831 T2 DE 3779831T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
plunger
frame
rod
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE8787110925T
Other languages
English (en)
Other versions
DE3779831D1 (de
Inventor
Yukio Taga
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
YKK Corp
Original Assignee
Yoshida Kogyo KK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Yoshida Kogyo KK filed Critical Yoshida Kogyo KK
Publication of DE3779831D1 publication Critical patent/DE3779831D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3779831T2 publication Critical patent/DE3779831T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B19/00Slide fasteners
    • A44B19/42Making by processes not fully provided for in one other class, e.g. B21D53/50, B21F45/18, B22D17/16, B29D5/00
    • A44B19/52Securing the interlocking members to stringer tapes while making the latter
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41HAPPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A41H37/00Machines, appliances or methods for setting fastener-elements on garments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Slide Fasteners (AREA)
  • Heating, Cooling, Or Curing Plastics Or The Like In General (AREA)
  • Supplying Of Containers To The Packaging Station (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

    Übersetzung der Beschreibung:
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zusammenfügen von zwei Verschlußelementen eines Kleiderverschlusses, wie z.B. ein Knopf, ein Druckknopf oder eine Verzierung, mit einem zwischen den beiden Verschlußelementen angeordneten Kleiderstoff.
  • Das am 22. Juni 1976 erteilte US-Patent 3 964 661 offenbart eine Vorrichtung zuin Zusammenfügen von Verschlußelementen mit einem ersten Antriebsmechanismus zum Hin- und Herbewegen eines oberen Stempels einer oberen Einheit, einem zweiten Antriebsmechanismus zum vertikalen Hin- und Herbewegen eines unteren Stempels oder Gesenks einer unteren Einheit, einem ersten Schiebermechanismus, der einen von dem ersten Antriebsmechanismus hin- und hergehend angetriebenen oberen Stößel aufweist, um eines von zwei Verschlußelementen der oberen Zuführeinheit zuzuführen, einem zweiten Schiebermechanismus, der einen von dem zweiten Antriebsmechanismus hin- und hergehend angetriebenen unteren Stößel aufweist, zum Zuführen des anderen Verschlußelements zu der unteren Einheit, und mit einer Anzeigeeinrichtung, die an dem oberen Stößel befestigt ist, um einen Lichtstrahl auf einen Kleiderstoff zu richten, um auf dem Kleiderstoff die Stelle zu bezeichnen, wo die beiden Verschlußelemente angebracht werden sollen. Die Antriebs- und Schiebermechanismen sind derart miteinander gekuppelt, daß die oberen und unteren Stößel aus der Bewegungsbahn des Stempels und des Gesenks zurückgezogen werden, wenn sich der Stempel und das Gesenk zueinander hin bewegen, um die Verschlußelemente miteinander zu verklemmen, wobei der Kleiderstoff zwischen den Verschlußelementen angeordnet ist.
  • Die bekannte Vorrichtung der vorstehenden Konstruktion hat folgende Nachteile:
  • Der erste Antriebsmechanismus weist einen Zylinder auf, der auf dem Rahmen verschiebbar abgestützt und mit dem ersten Schiebermechanismus gekuppelt ist. Es besteht aber keine unmittelbare Verbindung zwischen Stützmitteln und Verbindungsmitteln, mit der Folge, daß eine genaue zeitliche Abstimmung des Betriebs des ersten Antriebsmechanismus und des ersten Schiebermechanismus schwer zu erreichen ist.
  • Außerdem ist der obere Stößel des ersten Schiebermechanismus mit dem Zylinder des ersten Antriebsmechanismus über zwei Schwenkhebel verbunden, die unter Zwischenschaltung einer Schraubendruckfeder verbunden sind. Wenn ein Zylinderrohr des Zylinders in einer Richtung axial bewegt wird, um den oberen Stößel vorwärts zu bewegen, dann bewegen die federbelasteten Schwenkhebel den oberen Stößel federnd nach vorne, wodurch eine plötzliche Zufuhr des Verschlußelements zu der oberen Einheit verhindert wird. Die federbelasteten Hebel ändern aber nicht die Richtung des Kraftübertragungsweges, der sich von dem Zylinderrohr zu dem oberen Stößel erstreckt, mit der Folge, daß der obere Stößel belastet wird, um das Verschlußelement vorwärts zu bewegen, selbst wenn ein Fremdkörper in einer Zuführbahn vorhanden sein sollte. Bei dieser zwangsweise Zuführung kann das Verschlußelement leicht verformt oder anderweitig beschädigt werden.
  • Ein anderes Problem besteht darin, daß der Zylinder auf einem an dem Rahmen befestigten Block verschiebbar abgestützt und durch eine Feder gegen den Block belastet ist. Bei einer Druckbeaufschlagung und bei einer Entlastung des Zylinders schlägt das Zylinderrohr gegen den Block, wodurch unerwünschte starke Geräusche und Schwingungen erzeugt werden.
  • Ein weiterer Nachteil der bekannten Vorrichtung besteht darin, daß der untere Stößel und das Gesenk durch einen einzigen Zylinder über einen Hebelmechanismus hin- und herbewegt werden. Sowohl der Hub des unteren Stößels als auch der Hub des Gesenks hängt vom Hub des Zylinders ab, und eine getrennte Einstellung des Hubes des unteren Stößels und des Gesenks ist daher nur schwer zu erreichen. Aufgrund dieser Schwierigkeit kann eine zuverlässige Befestigung nicht erwartet werden, wenn die Verschlußelemente an Kleiderstoffen unterschiedlicher Dicke angesetzt werden sollen.
  • Eine andere Schwierigkeit besteht darin, daß der Positionsanzeiger konstruktiv und funktionell mit dem oberen Stößel integriert ist und demzufolge einen verhältnismäßig großen Arbeitsraum erfordert. Der Positionsanzeiger wird aus der Bewegungsbahn des Stempels zurückgezogen, wenn der Druckluftzylinder zum Absenken des Stempels beaufschlagt wird. Die Bedienungsperson kann daher nicht länger beobachten, ob die Verschlußelemente genau an der gewünschten Stelle an den Kleiderstoff angesetzt werden. Außerdem hat der Positionsanzeiger einen nach unten ragenden Bereich, der sich an dem Kleiderstoff verfangen würde, wenn der Anzeiger gemeinsam mit dem oberen Stößel bewegt wird.
  • Noch ein weiteres Problem besteht darin, daß die bekannte Vorrichtung keine Mittel hat, um eine obere Einheit zuverlässig in einer Position zum Empfang der Verschlußelemente von dem oberen Stößel zu halten. Die obere Einheit neigt vielmehr zu einer Verlagerung aus der Aufnahmeposition, wenn der Hub des Stempels im Gebrauch geändert wird.
  • Außerdem ist es bei der herkömmlichen Vorrichtung eine mühsame und zeitraubende Arbeit, um einen Fremdkörper oder ein verklemmtes Verschlußelement aus der Zuführbahn zu entfernen, was zu einem Stillstand der Vorrichtung führt.
  • In Anbetracht der vorstehenden Nachteile des Standes der Technik, liegt der vorliegenden Erfindung allgemein die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Zusammenfügen von Verschlußelementen zu schaffen, die so ausgebildet ist, daß sie ein stabiles und zuverlässiges Zusammenfügen von zwei Verschlußelementen eines Kleiderverschlusses mit einem zwischen denselben angeordneten Kleiderstoff ermöglicht.
  • Mit der vorliegenden Erfindung soll eine Vorrichtung geschaffen werden, die konstruktive Merkmale aufweist, die gewährleisten, daß ein Klemmvorgang und ein Verschlußelement-Zuführvorgang in genauer zeitlicher Abhängigkeit voneinander durchgeführt werden können.
  • Mit der vorliegenden Erfindung soll ferner eine Befestigungsvorrichtung geschaffen werden, die einen ersten Schiebermechanismus hat, der so ausgebildet ist, daß die Verschlußelemente selbst dann gegen eine Beschädigung geschützt sind, wenn ein Fremdkörper in einer Verschlußelemente-Zuführbahn vorhanden sein sollte.
  • Mit der vorliegenden Erfindung soll ferner eine Befestigungsvorrichtung geschaffen werden, die einen Stoßdämpfer hat, der einem Antriebszylinder zugeordnet ist, um die Entstehung unerwünschter Schlaggeräusche und Schwingungen zu verhindern.
  • Mit der vorliegenden Erfindung soll ferner eine Befestigungsvorrichtung geschaffen werden, in der ein zweiter Schiebermechanismus Verschlußelemente selbst dann beständig zuführen kann, wenn Paare dieser Verschlußelemente an Kleiderstoffen unterschiedlicher Dicke befestigt werden sollen.
  • Mit der vorliegenden Erfindung soll ferner eine Befestigungsvorrichtung geschaffen werden, die einen optischen Positionsanzeiger hat, der nur einen begrenzten Arbeitsraum erfordert, der die Anordnung eines Kleiderstoffs in Bezug auf eine Stempel- und Gesenkbaugruppe nicht behindert und der es der Bedienungsperson ermöglicht, die Ansetzbedingung des Kleiderstoffes zu überwachen, bis die obere Einheit nahe an den Positionsanzeiger herankommt.
  • Mit der vorliegenden Erfindung soll ferner eine Befestigungsvorrichtung geschaffen werden, die einen Halter aufweist, um eine obere Einheit beständig und genau in einer Element-Aufnahmeposition zu halten.
  • Mit der vorliegenden Erfindung soll ferner eine Befestigungsvorrichtung geschaffen werden, die Mittel aufweist, um einen Fremdkörper oder ein verklemmtes Verschlußelement aus einer Verschlußelemente-Zuführbahn zu beseitigen.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Vorrichtung zum Zusammenfügen von zwei Verschlußelementen eines Kleiderverschlusses mit einem zwischen den beiden Verschlußelementen angeordneten Kleiderstoff geschaffen, umfassend: einen Rahmen; zwei vertikal fluchtende obere und untere Einheiten, die durch den Rahmen abgestützt sind, um die betreffenden Verschlußelemente aufzunehmen, wobei die obere Einheit einen Stempel und die untere Einheit ein Gesenk aufweist, wobei der Stempel und das Gesenk zueinander hin und voneinander weg bewegbar sind, um die beiden Verschlußelemente mit dem dazwischen angeordneten Kleiderstoff zusammenzufügen; einen ersten Antriebsmechanismus zum Hin- und Herbewegen des Stempels, wobei der erste Antriebsmechanismus einen Druckmittel-Antrieb umfaßt, der eine Kolbenstange und einen Zylinder aufweist; einen ersten Schiebermechanismus, der eine erste Einrichtung aufweist, die von dem Rahmen abgestützt ist und einen das eine Befestigungselement aufnehmenden ersten Zuführkanal begrenzt, wobei der erste Schiebermechanismus ferner einen ersten Stößel aufweist, der in dem ersten Zuführkanal hin- und herbewegbar ist, um das eine Befestigungselement durch denselben zu der oberen Einheit zu schieben; einen zweiten Antriebsmechanismus zum hin- und herbewegen des Gesenks; und einen zweiten Schiebermechanismus, der zweite Mittel aufweist, die an dem Rahmen abgestützt sind und einen das andere Befestigungselement aufnehmenden zweiten Zuführkanal begrenzen, wobei der zweite Schiebermechanismus ferner einen zweiten Stößel aufweist, der in dem zweiten Zuführkanal hin- und herbewegbar ist, um das andere Verschlußelement durch denselben zu der unteren Einheit zu schieben; gekennzeichnet durch einen kombinierten Stütz- und Verbindungsmechanismus zum verschiebbaren und verschwenkbaren Abstützen des Druckmittel- Antriebs auf dem Rahmen und zum betriebsmäßigen Verbinden des Druckmittel-Antriebs mit dem ersten Schiebermechanismus, wobei der kombinierte Stütz- und Verbindungsmechanismus einen Schwenkhebel aufweist, der auf dem Rahmen drehbar gelagert und an seinen gegenüberliegenden Enden mit dem Zylinder und mit dem ersten Schiebermechanismus schwenkbar verbunden ist, und eine federbelastete Gleitstange aufweist, die auf dem Rahmen verschiebbar gelagert und an ihrem einen Ende nahe dem Zylinder mit dem Stütz- und Verbindungsmechanismus schwenkbar verbunden ist, wobei die Gleitstange normalerweise in einer Richtung vorgespannt ist, daß während eines Teils der Bewegung der Kolbenstange des Zylinders nahe der vollständig zurückgezogenen Stellung der Kolbenstange der Schwenkhebel den ersten Schiebermechanismus betätigt, um den ersten Stößel zurückzuziehen und nach vorne zu bewegen. Mit dem auf diese Weise ausgebildeten kombinierten Stütz- und Verbindungsmechanismus können ein Stempel und der erste Stößel in genauer zeitlicher Abhängigkeit voneinander betätigt werden.
  • Der erste Schiebermechanismus umfaßt eine Dämpferstange, die an ihrem einen Ende an dem anderen Ende des Schwenkhebels angelenkt ist, einen schwenkbaren Betätigungshebel, der an seinem einen Ende an einem hinteren Ende des ersten Stößels angelenkt ist, eine rohrförmige Verbindungsstange, die an ihrem einen Ende an dem anderen Ende des Betätigungshebels angelenkt ist und die an ihrem anderen Ende die Dämpferstange lose aufnimmt, ein Andrückteil, das auf der Dämpferstange angeordnet und mit dem anderen Ende der Verbindungsstange in Eingriff bringbar ist, und Vorspannmittel, die in der rohrförmigen Verbindungsstange angeordnet sind und sich an der Verbindungsstange und an der Dämpferstange abstützen zum Belasten derselben in einer Richtung, um das Andrückteil mit dem besagten anderen Ende der Verbindungsstange in Eingriff zu halten. Mit diesem ersten Schiebermechanismus wird eine beschädigungsfreie Zufuhr des einen Verschlußelementes durch den ersten Stößel selbst dann erreicht, wenn ein Fremdkörper die Zuführbahn versperrt.
  • Die federbelastete Gleitstange hat einen Flansch, der mit dem Rahmen in Eingriff bringbar ist, um die Bewegung der Gleitstange in einer Richtung zu begrenzen. Ein Stoßdämpfer wirkt mit der Gleitstange zusammen, um Aufprallgeräusche und Schwingungen zu absorbieren, wenn der Flansch mit dem Rahmen in Eingriff gelangt. Der Stoßdämpfer umfaßt vorzugsweise einen Strömungsdämpfer und einen elastisch verformbaren Dämpfungsring.
  • Die Vorrichtung weist auch einen Arretiermechanismus auf, der in einen Stempelantriebsstößel eingebaut und mit einem ein Element abstützenden Halter in Sperreingriff bringbar ist, um einen Element-Abstützbereich des Halters in einer Element-Aufnahmeposition zu arretieren, wenn sich der Stempel in seiner obersten Bereitschaftsstellung befindet.
  • Eine Toreinheit ist an dem Rahmen abgestützt und weist einen Gleitblock auf, der sich entlang eines ersten Zuführkanals erstreckt, durch den ein Verschlußelement zugeführt wird. Der Gleitblock ist parallel zu dem ersten Zuführkanal zwischen einer ersten Stellung, in der der Gleitblock in gegenüberliegender Beziehung zu einem Abgabeende einer Elemente- Zuführrutsche angeordnet ist, um dazwischen den ersten Zuführkanal zu begrenzen, und einer zweiten Stellung bewegbar, in der der Gleitblock außerhalb des Abgabeendes angeordnet ist, wobei der Gleitblock in der ersten Stellung gehalten ist. Falls der erste Zuführkanal durch einen Fremdkörper oder das Verschlußelement blockiert sein sollte, dann wird der Gleitblock in die zweite Stellung gebracht, um eine Beseitigung der Verstopfung zu ermöglichen.
  • Die Vorrichtung umfaßt ferner einen optischen Positionsanzeiger, der an dem Rahmen beweglich abgestützt ist, um eine Position des Kleiderstoffes anzuzeigen, wo die beiden Verschlußelemente angebracht werden sollen, und einen Antriebsmechanismus, der mit dem Positionsanzeiger gekuppelt und unter der Steuerung des ersten Schiebermechanismus bewegbar ist, um den Positionsanzeiger derart zu der Bewegungsbahn des Stempels hin und von dieser weg hin- und herzubewegen, daß die Rückzugbewegung des Positionsanzeigers kurz nach Beginn der Rückzugbewegung des ersten Stößels beginnt. Bei der auf diese Weise geschaffenen Bewegungsverzögerung ist der Hub des Positionsanzeigers verhältnismäßig kurz, und es steht eine zusätzliche Zeitdauer zur Verfügung, um die Ansetzstelle des Kleidungsstücks zu überwachen, bis die obere Einheit nahe an den Positionsanzeiger herankommt.
  • Ein Antriebsmechanismus zum Hin- und Herbewegen eines Gesenks umfaßt einen Druckmittel-Antrieb mit einer Kolbenstange. Ein zweiter Schiebermechanismus zum Hin- und Herbewegen eines zweiten Stößels weist einen mit der Kolbenstange des Antriebsmechanismus verbundenen Steuerkurvenblock und einen Schwenkhebel auf, der gegen eine Steuerkurve des Steuerkurvenblocks vorgespannt und mit dem zweiten Stößel gekuppelt ist, um diesen entsprechend der hin- und hergehenden Bewegung der Kolbenstange hin und her zu bewegen. Der Steuerkurvenblock ist so profiliert, daß während eines Teils der Bewegung der Kolbenstange des Antriebs nahe der vollständig zurückgezogenen Position der Kolbenstange die Steuerkurve den Schwenkhebel verschwenkt, um den zweiten Stößel zu bewegen, wogegen während eines Teils der Bewegung der Kolbenstange des Antriebs nahe der vollständig ausgefahrenen Stellung der Kolbenstange die Steuerkurve den Schwenkhebel nicht verschwenkt, um die Bewegung des zweiten Stößels zu unterbrechen. Bei dem so ausgebildeten Steuerkurvenblock ist der Hub des zweiten Stößels vom Hub eines Gesenks unabhängig und demzufolge kann ein ordnungsgemäßes Verklemmen der beiden Verschlußelemente selbst dann erreicht werden, wenn sich die Dicke des Kleiderstoffs ändert.
  • Zahlreiche andere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich für den Fachmann aus der Beschreibung anhand der Zeichnungen, in denen ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist.
  • Fig. 1 ist eine schematische Vorderansicht, die die allgemeine Ausbildung einer Vorrichtung zum Zusammenfügen von Verschlußelementen zeigt;
  • Fig. 2 ist eine teilweise geschnittene Vorderansicht von zwei Verschlußelementen, die mit der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung zusammengefügt werden sollen;
  • Fig. 3 ist eine teilweise geschnittene vergrößerte Vorderansicht eines oberen Teils der Vorrichtung nach Fig. 1;
  • Fig. 4 ist eine vergrößerte linke Seitenansicht eines Bereichs von Fig. 3;
  • Fig. 5 ist ein vergrößerter Querschnitt nach der Linie V-V in Fig. 3;
  • Fig. 6 ist eine vergrößerte Vorderansicht eines Bereichs des in Fig. 3 gezeigten Teils, wobei ein Antriebsmechanismus für einen Positionsanzeiger und eine Toreinheit gezeigt sind;
  • Fig. 7 ist ein Querschnitt nach der Linie VII-VII in Fig. 6;
  • Fig. 8 ist ein Querschnitt nach der Linie VIII-VIII in Fig. 6;
  • Fig. 9 ist ein Querschnitt nach der Linie IX-IX in Fig. 6;
  • Fig. 10 ist eine teilweise geschnittene vergrößerte Vorderansicht eines unteren Teils der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung;
  • Fig. 11 ist ein vergrößerter Querschnitt nach der Linie XI-XI in Fig. 1;
  • Fig. 12 ist ein Querschnitt nach der Linie XII-XII in Fig. 11;
  • Fig. 13 ist ein Querschnitt nach der Linie XIII-XIII in Fig. 11;
  • Fig. 14 ist ein Querschnitt nach der Linie XIV-XIV in Fig. 11; und
  • Fig. 15 und 16 sind Darstellungen ähnlich wie Fig. 3 und 10, die aber die Bestandteile in einer anderen Betriebsstellung zeigen.
  • Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Zusammenfügen von Verschlußelementen. Die Vorrichtung umfaßt einen im allgemeinen C-förmigen Rahmen 20, der auf einem (nicht gezeigten) Tisch vertikal angeordnet ist, wobei der Rahmen einen im wesentlichen L-förmigen Querschnitt hat.
  • Die Vorrichtung umfaßt eine erste Elementezuführeinrichtung 21, die auf einem oberen Ende des Rahmens 20 abgestützt ist, um erste Verschlußelemente A (Fig. 2) nacheinander einer ersten Rutsche 22 zuzuführen, und eine zweite Elementezuführeinrichtung 23, die auf dem Rahmen 20 hinter der ersten Elementezuführeinrichtung 21 angeordnet ist, um zweite Verschlußelemente B (Fig. 2) nacheinander einer zweiten Rutsche 24 zuzuführen.
  • Die Vorrichtung umfaßt ferner eine obere oder Stempeleinheit 25, die unter der Elementezuführeinrichtung 21 angeordnet ist, einen ersten Antriebsmechanismus 26 zum vertikalen Hin- und Herbewegen eines Steinpels 27 der oberen Einheit 25, einen ersten Schiebermechanismus 28 zum Empfang eines ersten Verschlußelements A von der ersten Rutsche 22 und zum Zuführen des ersten Verschlußelements A zu der oberen Einheit 25, eine untere oder Gesenkeinheit 29, die unter der oberen Einheit 25 angeordnet ist, einen zweiten Antriebsmechanismus 30 zum vertikalen Hin- und Herbewegen eines Gesenks 31 der unteren Einheit 29 und einen zweiten Schiebermechanismus 32 zum Empfang eines zweiten Verschlußelements B von der zweiten Rutsche 24 und zum Zuführen des zweiten Verschlußelements B zu der unteren Einheit 29.
  • Die Vorrichtung umfaßt ferner einen dritten Antriebsmechanismus 33 zum Hin- und Herbewegen eines optischen Positionsanzeigers 34, einen der oberen Einheit 25 zugeordneten Arretiermechanismus, eine der oberen Einheit 25 zugeordnete Toreinheit 36 zum Öffnen und Schließen eines Zuführkanals 37 für die ersten Verschlußelemente A und einen dem ersten Antriebsmechanismus 26 zugeordneten Stoßdämpfer 38.
  • Wie in Fig. 2 gezeigt, besteht das erste und das zweite Verschlußelement A, B aus einem Knopfkörper bzw. aus einem Niet eines Knopfes. Der Knopfkörper A umfaßt ein Knopfhinterteil 39, das einen Ringflansch 40 aufweist, der von einer Kappe 41 bedeckt ist, wobei eine runde Stützplatte 42 zwischen dem Knopfhinterteil 39 und der Kappe 41 angeordnet ist. Die Kappe 41 hat eine den Flansch 40 untergreifende Zunge 41a. Das Knopfhinterteil 39 hat ferner einen hohlen Schaft 43 in Form eines Doppelrohres, der von einem Innenrand des Ringflansches 40 mittig vorspringt. Der Niet B hat einen scheibenförmigen Kopf 44 und einen Dorn 45, der von dem Kopf 44 mittig vorspringt zum Hindurchdrücken durch einen Kleiderstoff C (Fig 15) in den hohlen Schaft 43 des Knopfhinterteils 39 hinein.
  • Wie in Fig. 3 gezeigt, weist die obere Einheit 25 einen Führungsblock 46 auf,der an dem Rahmen 20 befestigt ist und einen denselben in Längsrichtung durchsetzenden vertikalen Führungskanal 47 hat, und einen in den Führungskanal 47 mündenden vertikalen Schlitz 48 auf. Der Führungsblock 46 ist im allgemeinen L-förmig, und er hat zwei im Abstand angeordnete vordere und hintere Wände 49 (von denen nur eine gezeigt ist), die sich parallel zum Rahmen 20 erstrecken, eine Seitenwand 50, die die vordere und die hintere Wand 49 entlang einem Rand derselben verbindet, und eine längliche Basis 51, die von einem unteren Ende der Seitenwand 50 rechtwinklig vorspringt. Der Führungskanal 47 wird von den beiden Wänden 49, 50 begrenzt, und der Schlitz 48 erstreckt sich vom oberen Ende zu einem mittleren Bereich der Seitenwand 50. Die obere Einheit 25 weist ferner eine längliche Abdeckplatte 52 auf, die an der vorderen und hinteren Wand 49 befestigt ist, um den Führungskanal 47 von einer der Seitenwand 50 gegenüberliegenden Richtung zu verschließen. Die Abdeckplatte 52 hat einen vertikalen Schlitz 53, der sich von einem unteren Ende zu einem mittleren Bereich der Abdeckplatte 52 erstreckt.
  • Die obere Einheit 25 umfaßt ferner einen rohrförmigen Halter 54, der in den Führungskanal 47 des Führungsblocks 46 verschiebbar eingesetzt ist, wobei der Halter 54 einen aus dem Führungskanal 47 nach unten vorspringenden unteren Kopfbereich 55 hat. Der Halter 54 weist einen Anschlag 56 auf, der von einem oberen Ende desselben nach außen vorspringt und in den Schlitz 53 der Abdeckplatte 52 eingreift.
  • Wie in Fig. 5 gezeigt, hat der Halter 54 zwei Klemmfinger 57, 57, die in dem Kopfbereich 55 verschiebbar gelagert sind, und zwei Anschlagschultern 58, 58, die unmittelbar über dem Kopfbereich 55 ausgebildet sind und voneinander weg seitwärts nach außen vorspringen. Die Anschlagschultern 58, 58 können mit unteren Enden 49a, 49a der zugeordneten Wände 49 in Eingriff gelangen. Die Klemmfinger 57, 57 werden von zwei Torsionsfedern 59 (von denen in Fig. 4 nur eine gezeigt ist) gegeneinandergedrückt, um einen Knopfkörper A unter dem Stempel 27 zu halten, wenn der Knopfkörper A von dem ersten Schiebermechanismus 28 den Klemmfingern 57, 57 zugeführt wird. Wenn der Stempel 27 abgesenkt wird, dann werden die Klemmfinger 57 gegen die Kraft der Federn 59 gespreizt, um dadurch den Knopfkörper A freizugeben.
  • Der Halter 54 hat ferner eine vertikale Öffnung 60, die den Kopfbereich 55 für den Durchgang des Stempels 27 durchsetzt, und eine konzentrische Bohrung 61 mit größerem Durchmesser, die sich nach oben an die Öffnung 60 anschließt. Die Klemmfinger 57 ragen normalerweise teilweise in die Öffnung 60 hinein. Der Stempel 27 ist mit dem unteren Ende einer zylindrischen Stößelstange 62 lösbar verbunden, die zusammen mit einer auf die Stößelstange 62 aufgeschobenen Schlitzhülse 63 in die Bohrung 61 des Halters 54 verschiebbar eingesetzt ist. Die Stößelstange 62 ist mit dem unteren Ende eines Stößels 64 fest verbunden, der in den Führungskanal 47 des Führungsblocks 46 verschiebbar eingreift, wobei die Stößelstange 62 kürzer ist als die Bohrung 61. Die Schlitzhülse 63 hat die gleiche Länge wie die Stößelstange 62, und sie ist an der Stößelstange 62 befestigt. Die Schlitzhülse 63 hat eine gewisse radiale Elastizität, so daß sie den Halter 54 mit der Stößelstange 62 reibschlüssig verbindet zu einer begrenzten vertikalen Bewegung mit dieser. Der Stößel 64 wird durch den nachfolgend beschriebenen ersten Antriebsmechanismus 26 vertikal hin- und herbewegt. Wenn der Stößel 64 in einer oberen Ruhestellung stillsteht, dann ist der Stößel 64 von dem Halter 54 in einem vertikalen Abstand angeordnet, der dem Abwärtshub des Stempels 27 entspricht. Dabei sind die Anschlagschultern 58 mit den unteren Enden 49a der vorderen und hinteren Wand 49 des Führungsblocks 46 in Berührung gehalten. Während des Abwärtshubes des Stößels 64 zum Verklemmen des Knopfkörpers A mit dem Niet B wird der Balter 54 zusammen mit dem Stempel 27 abgesenkt, bis er mit der unteren Einheit 29 in Eingriff gelangt. Der Stößel 64 bewegt sich sodann weiter nach unten, bis er mit einem oberen Ende des Halters 54 in Eingriff gelangt, währenddessen sich der Stempel 27 längs der Öffnung 60 nach unten bewegt. Wenn der Stößel 64 in seiner untersten Stellung ankommt, dann fluchtet die untere Endfläche des Stempels 27 mit der unteren Endfläche des Halters 54.
  • Wie in Fig. 3 gezeigt, ist der Arretiermechanismus in den Stößel 64 eingebaut, und er umfaßt einen länglichen Haken 65 und eine Schraubendruckfeder 66. Der Haken 65 ist in den Schlitz 53 der Abdeckplatte 52 beweglich eingesetzt und mit dem Stößel 64 durch einen Stift 67 schwenkbar verbunden, der sich horizontal durch eine Ausnehmung 68 des Stößels 64 erstreckt, in den ein zentraler seitlicher Vorsprung 69 des Hakens 65 lose eingreift. Der Haken 65 hat an seinem unteren Ende einen Sperrvorsprung 70, der mit dem Anschlag 56 des Halters 54 in Sperreingriff bringbar ist, um einen Elemente-Aufnahmeraum zwischen den Klemmfingern 57 mit dem Elemente-Zuführkanal 37 in horizontaler Deckung zu halten, wenn der Stößel 64 in seiner obersten Ruhestellung stillsteht. Die Schraubendruckfeder 66 ist in eine Blindbohrung 71 des Stößels 64 eingesetzt und stützt sich am Stößel 64 und dem oberen Ende des Hakens 65 ab, um den Haken 65 gemäß Fig. 3 zu einer Verdrehung im Gegenuhrzeigersinn zu belasten.
  • Der erste Antriebsmechanismus 26 umfaßt einen Druckmittelantrieb, wie z.B. einen Druckluftzylinder 72, und ein aus ersten und zweiten Hebeln 74, 75 gebildetes Kniehebelgelenk 73. Der erste Hebel 74 ist an seinem einen Ende mit dem Führungsblock 46 durch eine horizontale Welle 76 verbunden, die sich zwischen der Vorder- und Rückwand 49 des Führungsblocks 46 erstreckt, während das andere Ende des ersten Hebels 74 mit einer Kolbenstange 77 des Druckluftzylinders 72 schwenkbar verbunden ist. Der zweite Hebel 75 ist an gegenüberliegenden Enden mit dem ersten Hebel 74 und mit dem oberen Ende des Stößels 64 schwenkbar verbunden. Zur Verbindung erstrecken sich die Hebel 74, 75 durch den vertikalen Schlitz 48 in den vertikalen Kanal 47 des Führungsblocks 46. Der Druckluftzylinder 72 umfaßt ein Zylinderrohr 78, das mit einem Ende eines Schwenkhebels 79 schwenkbar verbunden ist, der mit einer horizontalen Welle 80 auf dem Rahmen 20 drehbar abgestützt ist, so daß der Druckluftzylinder 72 durch und zwischen dem Kniehebelgelenk 73 und dem Schwenkhebel 79 schwenkbar abgestützt ist. Entsprechend der hin- und hergehenden Bewegung der Kolbenstange 77 werden der erste und zweite Hebel 74, 75 relativ zueinander verschwenkt zwischen einer eingezogenen Stellung, in der die beiden Hebel 74, 75 im wesentlichen rechtwinklig zueinander angeordnet sind (Fig. 3), und einer ausgefahrenen Stellung, in der die beiden Hebel 74, 75 im wesentlichen in einer vertikalen Linie angeordnet sind (Fig. 15). Wenn die beiden Hebel 74, 75 zwischen der eingezogenen und der ausgefahrenen Stellung bewegt werden, dann wird der Stößel 64 und damit der Stempel 27 vertikal zwischen der oberen Ruhestellung und einer unteren Klemmstellung bewegt.
  • Der erste Schiebermechanismus 28 umfaßt eine Dämpferstange 81, die an ihrem einen Ende mit dem anderen Ende des Schwenkhebels 79 schwenkbar verbunden ist, einen Betätigungshebel 82, der mit einer Welle 83 auf dem Rahmen 20 schwenkbar abgestützt ist, eine rohrförmige Verbindungsstange 84, die die Dämpferstange 81 mit einem Ende des Betätigungshebels 82 kuppelt, und einen oberen Stößel 85, der an seinem hinteren Ende mit den anderen Ende des Betätigungshebels 82 schwenkbar verbunden und durch den Führungsblock 46 verschiebbar abgestützt ist. Die Dämpferstange 81 hat ein Druckstück 86 in Form einer Ringscheibe, die an einem mittleren Bereich der Stange 81 befestigt ist. Das Druckstück 86 kann mit der Dämpferstange 81 einstückig ausgebildet sein. Ein Bereich der Dämpferstange 81, der sich zwischen dem freien Ende der Dämpferstange 81 und dem Druckstück 86 erstreckt, ist in die rohrförmige Verbindungsstange 84 eingesetzt und durch eine Endbuchse 87 verschiebbar abgestützt, die auf ein Ende der Verbindungsstange 84 aufgesteckt ist. Eine Schraubendruckfeder 88 umgibt die Dämpferstange 81 und stützt sich an der Endbuchse 87 und an einem am freien Ende der Stange 81 befestigten Anschlagring 89 ab, um die Dämpferstange 81 gemäß Fig. 3 nach links zu drücken, bis das Druckstück 86 an der Endbuchse 87 anliegt. Das andere Ende der rohrförmigen Verbindungsstange ist mit einer Endkappe 90 verschlossen, an der der Betätigungshebel 82 angelenkt ist. Der obere Stößel 85 wird von einer Schraubenzugfeder 91 nach oben gedrückt, die an dem oberen Stößel 85 und an einem am Rahmen 20 befestigten horizontalen Stift 92 angreift. Bei einer Einziehbewegung (in Fig. 3 nach rechts) des Zylinderrohres 78 wird der Schwenkhebel 79 im Uhrzeigersinn um die Welle 80 verdreht, damit das Druckstück 86 die Verbindungsstange 84 zwangsweise nach links bewegt. Der Betätigungshebel 82 wird daher im Gegenuhrzeigersinn um die Welle 83 verdreht, um dadurch den oberen Stößel 85 von den Klemmfingern 57 zurückzuziehen. Umgekehrt wird der obere Stößel 85 vorwärtsbewegt infolge der Schwenkbewegung des Schwenkhebels 79 im Gegenuhrzeigersinn, die durch die Ausfahrbewegung (gemäß Fig. 3 nach links) des Zylinderrohres 78 bewirkt wird.
  • Die Einziehbewegung des Zylinderrohrs 78 wird durch eine Gleitstange 93 begrenzt, die auf einem am Rahmen 20 befestigten Block 94 abgestützt ist. Ein Ende der Gleitstange 93 ist mit einem Ende des Schwenkhebels 79 nahe dem Zylinderrohr 78 schwenkbar verbunden, und das andere Ende der Gleitstange 93 ist mit einem Außengewinde versehen und ragt über den Block 94 hinaus, wie in Fig. 3 gezeigt. Die Gleitstange 93 hat einen verbreiterten Ringflansch 95, der zwischen dem Schwenkhebel 79 und dem Block 94 angeordnet ist, wobei der Flansch 95 mit dem Block 94 in Eingriff bringbar ist, um die Einziehbewegung des Zylinderrohres 78 zu begrenzen. Ein ringförmiger Federhalter 96 ist auf das andere Ende der Gleitstange 93 aufgeschraubt. Eine Schraubendruckfeder 97 umgibt den Federhalter 96 und stützt sich am Block 94 und am Federhalter 96 ab, um die Gleitstange 93 nach rechts zu drücken. Die Feder 97 belastet die Gleitstange 93 und damit den Druckluftzylinder 72 derart, daß während eines Teilbereichs der Bewegung der Kolbenstange 77 vom Zylinderrohr 78 nahe der vollständig eingezogenen Stellung der Kolbenstange 77 der Schwenkhebel 79 die gelenkig verbundenen Bauteile 81, 82, 84 betätigt, um den oberen Stößel 85 einzuziehen und auszufahren. Bei der hin- und hergehenden Bewegung der Kolbenstange 77 gelangen der Flansch 95 und der Federhalter 96 abwechselnd mit dem Block 94 in Eingriff. Der Schwenkhebel 79 und die federbelastete Gleitstange 93 bilden daher gemeinsam einen kombinierten Stütz- und Verbindungsmechanismus zum verschiebbaren und verschwenkbaren Abstützen des Druckluftzylinders 72 auf dem Rahmen 20 sowie zum betriebsmäßigen Verbinden des Druckluftzylinders 72 mit dem ersten Schiebermechanismus 28.
  • Der Stoßdämpfer 38 ist nahe dem Federhalter 96 angeordnet und umfaßt einen auf einem Bügel 99 abgestützten Strömungsdämpfer 98 und einen Pufferring 100, der an einer Endfläche des Federhalters 96 in gegenüberliegender Beziehung zum Bügel 99 befestigt ist. Der Strömungsdämpfer 98 hat eine Kolbenstange 101, die den Bügel 99 mit der Gleitstange 93 fluchtend durchsetzt. Die Kolbenstange 101 wird normalerweise in der ausgefahrenen Stellung gehalten, wie in Fig. gezeigt, und sie ist beim Eingriff mit der Gleitstange 93 einziehbar, um eine Bewegung der Gleitstange 93 derart zu dämpfen und zu steuern, daß der Flansch 95 mit dem Block 94 in Eingriff gebracht werden kann, ohne Aufprallgeräusche und Schwingungen zu erzeugen. Der Pufferring 100 ist aus einem elastisch verformbaren Material, wie z.B. Kunstharz oder Schaumgummi hergestellt, und er kann mit dem Bügel 99 in Eingriff gelangen, kurz bevor der Flansch 95 mit dem Block 94 in Eingriff gelangt.
  • Wie in den Fig. 6 bis 9 gezeigt, sind ein unterer Bereich der ersten Rutsche 22, der dritte Antriebsmechanismus 33 und die Toreinheit 36 nahe der Basis 51 des Führungsblocks 46 angeordnet. Der untere Bereich der Rutsche 22 erstreckt sich von der Rückseite des Rahmens 20 zu einer Stelle nahe der Basis 51 (Fig. 7), und er hat ein Abgabeende, das mit einem Elemente- Aufnahmeraum zwischen den Klemmfingern 57 fluchtet, wenn der Halter 54 in der Position nach Fig. 5 gehalten ist. Wie in Fig. 7 gezeigt, umfaßt die Rutsche 22 einen Rutschenkörper 102, in dem eine längliche Führungsnut 103 für den Durchgang des Knopfkörpers A ausgebildet ist, und zwei L-förmige Abdeckplatten 104, die am Körper 102 befestigt sind, um eine untere offene Seite der Führungsnut 103 teilweise zu verschließen, damit der Knopfkörper A nicht vom Rutschenkörper 102 abfallen kann. Der Rutschenkörper 102 ist an der Basis 51 des Führungsblocks 46 befestigt. Wenn der Knopfkörper A längs der Führungsnut 103 nach unten rutscht, dann nimmt er die Stellung nch Fig. 2 ein, in der der hohle Schaft 43 nach unten weist. Das Abgabeende der Rutsche 22 hat eine Aufnahmenut 105, die sich quer zu der Führungsnut 103 erstreckt, um den Knopfkörper A vorübergehend aufzunehmen. Die Aufnahmenut 105 bildet einen Bereich des Elemente-Zuführkanals 37.
  • Die Toreinheit 36 umfaßt eine rechteckige Führungsplatte 106, die im wesentlichen die gleiche Länge hat wie die Basis 51, und einen rechteckigen Gleitblock 107, der kürzer ist als die Basis 51. Die Gleitplatte 106 ist an einer vom Rahmen 20 abgekehrten Frontwand der Basis 51 befestigt (Fig. 7) und weist eine horizontale Führungsrippe 108 auf, die sich entlang einem unteren Längsrand der Führungsplatte 106 parallel zu einer unteren Wand der Basis 51 erstreckt. Der Gleitblock 107 ist im allgemeinen L-förmig und unter der Basis 51 in gegenüberliegender Beziehung zum Abgabeende der Rutsche 22 angeordnet. Der Gleitblock 107 hat über seine gesamte Länge eine horizontale Führungsausnehmung 109, in die die Führungsrippe 108 der Gleitplatte 106 verschiebbar eingreift, und einen seitlichen Vorsprung 110, der mit einer Führungsschulter 111 des Rutschenkörpers 102 im Gleiteingriff steht. Der Gleitblock 107 ist daher parallel zum Zuführkanal 37 verschiebbar. Wie in den Fig. 6 und 8 gezeigt, hat der Gleitblock 107 zwei im Abstand angeordnete parallele vertikale Nuten 112, die sich quer zu der Führungsausnehmung 109 erstrecken. Die Nuten 112 nehmen zwei federbelastete Kugeln 113 auf, die in mit der Führungsplatte 106 verschraubten rohrförmigen Haltern 114 beweglich gehalten sind. Die federbelasteten Kugeln 113 und die Nuten 112 bilden miteinander eine Rasteinrichtung zum Positionieren des Gleitblocks 107 gegenüber der Führungsplatte 106 und der Rutsche 22. Wie in Fig. 7 gezeigt, umfaßt die Führungseinheit 36 ferner einen Haltefinger 115, der in einen horizontalen Schlitz 116 verschiebbar eingreift, der sich mit dem Abgabeende der Rutsche 22 fluchtend quer über den Führungsblock 107 erstreckt. Der Haltefinger 115 hat eine Aufnahmeaussparung 117 in einer inneren Endfläche und eine Anschlagnase 118, die vom äußeren Ende des Haltefingers 115 seitlich vorspringt. Die Aufnahmeaussparung 117 hat zu der Führungsnut 103 in der Rutsche 22 eine komplementäre Kontur.Der Haltefinger 115 wird normalerweise von einer Blattfeder 119 gegen die Rutsche 22 belastet, bis die Anschlagnase 118 am Gleitblock 107 anliegt. In diesem Zustand kann ein Knopfkörper A von der Aufnahmeaussparung 117 des Haltefingers 115 von der Aufnahmenut 105 der Rutsche 22 stabil aufgenommen werden. Wenngleich nicht gezeigt, hat das innere Ende des Haltefingers 115 eine kegelförmige Steuerfläche, die mit dem vorderen Ende des oberen Stößels 85 in Eingriff gelangen kann, um den Haltefinger 115 gegen die Kraft der Blattfeder 119 zurückzuziehen, wenn der obere Stößel 85 vorwärtsbewegt wird. Der Gleitblock 107 hat über seine gesamte Länge eine horizontale Nut 120 (Fig. 8), die zu der Aufnahmenut 105 in der Rutsche 22 offen ist und die an einem Ende mit der Aufnahmeaussparung 117 des Haltefingers 115 in Verbindung steht, wobei die Nut 120 einen Teil des Element-Zuführkanals 37 bildet. Der Gleitblock 107 hat ferner einen horizontalen Führungskanal 121, der sich in Längsrichtung für den Durchgang des oberen Stößels 85 erstreckt, wobei der Führungskanal 121 nach unten offen ist. Zum Bewegen des Gleitblocks 107 gegenüber der Führungsplatte 106 ist ein Griff 122 an dem Gleitblock 107 befestigt.
  • Wie in Fig. 6 gezeigt, umfaßt der dritte Antriebsmechanismus 33 eine Gleitstange 123, eine Schraubenzugfeder 124, einen Halteblock 125, ein Nachlaufteil 126 und einen Stützhebel 127. Die Gleitstange 123 ist in einer horizontalen Führungsnut 128 angeordnet, die sich in Längsrichtung der Basis 51 erstreckt, und ihr eines Ende ragt aus der Führungsnut 128 heraus. Die Schraubenzugfeder 124 erstreckt sich zwischen einem an der Führungsplatte 106 befestigten ersten Haltestift 129 und einem am freiliegenden Ende der Gleitstange 123 befestigten zweiten Haltestift 130 und belastet die Gleitstange 123 zum Stempel 27 hin (Fig. 3). Der Halteblock 125 ist im allgemeinen rinnenförmig und hat zwei parallele Schenkel 131, 132, von denen einer am freiliegenden Ende der Gleitstange 123 befestigt ist. Der zweite Haltestift 130 erstreckt sich durch die Gleitstange 123 und durch die Schenkel 131, 132 über einen von den Schenkeln 131, 132 begrenzten Zwischenraum hinweg. Das Nachlaufteil 126 besteht aus einer Rolle aus synthetischem Gummi, die auf einem sich zwischen den Schenkeln 131, 132 erstreckenden Bereich des Haltestiftes 130 drehbar gelagert ist. Die Nachlaufrolle 126 liegt dem Betätigungshebel 82 im Abstand gegenüber. Der Schenkel 131 des Halteblocks 125 hat eine obere Verlängerung, die normalerweise an einem in die Basis 51 eingeschraubten Anschlagbolzen 133 anliegt. Der Anschlagbolzen 133 ist axial beweglich, um den Abstand zwischen dem Betätigungshebel 82 und der Nachlaufrolle 126 einzustellen. Der Stützhebel 127 ist L- förmig und an seinem einen Ende mit der Gleitstange 123 an einer Stelle zwischen der Basis 51 und dem Halteblock 125 verbunden. Der Stützhebel 127 hat einen Stützarm 134, der sich von dem anderen Ende des Hebels 127 zum Rahmen 20 hin erstreckt. Der optische Positionsanzeiger 34 ist derart auf dem Stützarm 134 angeordnet, daß er einen Lichtstrahl aussenden kann, der mit der Bewegungsbahn des Stempels 27 fluchtet, wenn sich die Gleitstange 123 in der Stellung nach Fig. 6 befindet.
  • Wie in den Fig. 10 und 13 gezeigt, umfaßt die untere Einheit eine vom Rahmen 20 ortsfest abgestützte längliche Führungsbasis 135. Die Führungsbasis 135 hat eine T-förmige längsgerichtete Führungsrippe 136, die sich auf einer Oberseite derselben erstreckt, um zwei parallele Führungsplatten 137, 137 zu halten. Jede der Führungsplatten 137 hat einen horizontalen Vorsprung 138, der entlang einem oberen Längsrand derselben verläuft und zu dem Vorsprung 138 an der gegenüberliegenden Führungsplatte 137 hin vorspringt. Die beiden Vorsprünge 138 sind durch einen Schlitz 139 voneinander getrennt, in und entlang demselben ein unterer Stößel 140 des zweiten Schiebermechanismus 32 bewegbar ist, wobei der Schlitz 139 zu einem zwischen den Führungsplatten 137 begrenzten Hohlraum 141 hin offen ist. Mit einem Ende (linkes Ende in Fig. 10) der Führungsbasis 135 ist ein Führungsblock 142 verbunden, der einen sich in Längsrichtung durch denselben erstreckenden vertikalen Führungskanal 143 und einen vertikalen Schlitz 144 aufweist, der für den Durchgang des unteren Stößels 140 zum Führungskanal 143 hin offen ist. Der Führungsblock 142 umfaßt zwei im Abstand angeordnete Vorder- und Rückwände 145 (von denen nur eine gezeigt ist), die sich parallel zum Rahmen 20 erstrecken, und eine Seitenwand 146, die die Vorder- und Rückwand 145 entlang einem Längsrand derselben verbindet. Die Seitenwand 146 hat einen an der Führungsbasis 135 befestigten unteren Bereich und einen oberen Bereich, in dem der vertikale Schlitz 144 ausgebildet ist. Der Führungskanal 143 wird gemeinsam von und zwischen den Wänden 145, 146 begrenzt. Die untere Einheit 29 umfaßt ferner eine Abdeckplatte 147, die mit der Vorder- und Rückwand 145 verbunden ist, um den Führungskanal 143 von einer der Seitenwand 146 gegenüberliegenden Richtung zu verschließen. Die Abdeckplatte 147 hat eine in den Führungskanal 143 mündende vertikale Aussparung 148. Wie in Fig. 12 gezeigt, haben die Vorder- und Rückwand 145 zwei fluchtende Langlöcher 149, 149, die längs der oberen Bereiche der betreffenden Wand 145 verlaufen und mit dem Führungskanal 143 in Verbindung stehen.
  • Die untere Einheit 29 umfaßt ferner einen rohrförmigen Halter 150, der auf das Gesenk 31 verschiebbar aufgeschoben ist. Der Halter 150 ist in dem Führungskanal 143 verschiebbar angeordnet und gegenüber dem Führungsblock 142 über eine begrenzte Entfernung vertikal bewegbar, die durch den Hub eines seiltichen Vorsprungs 151 (Fig. 10) des Halters 150 bestimmt ist, der in die vertikale Aussparung 148 der Abdeckplatte 147 verschiebbar eingreift. In der Umfangsfläche des Halters 150 sind zwei Aussparungen 152, 152 in der Form eines umgedrehten L ausgebildet, die mit den Langlöchern 149, 149 fluchten, wobei jede Aussparung 152 ein oberes Ende hat, das in eine vertikale Öffnung 153 des Halters 150 mündet. Zwei Klemmfinger 154, 154 in der Form eines umgedrehten L greifen in die entsprechende Aussparung 152 ein, und sie sind an ihren unteren Enden mit zwei Stiften 155, 155 am Halter 150 angelenkt. Die Klemmfinger 154 werden von zwei Blattfedern 156, 156 gegeneinandergedrückt, um einen Niet B über dem Gesenk 31 zu halten, wenn der Niet B von dem unteren Stößel 140 zu dem Halter 150 zugeführt wird. Die Blattfedern 156 sind an ihren unteren Enden an der zugeordneten Wand 145 des Führungsblocks 142 befestigt, wobei die anderen Enden der Blattfedern 156 auf die Klemmfinger 154 einwirken. Die Klemmfinger 154 haben zwei schräge Unterseiten 157, die nach oben zueinander hin konvergieren. Wenn das Gesenk 31 nach oben in seine obere Klemmstellung bewegt wird, dann können die Unterseiten 157 mit dem Gesenk 31 in Eingriff gelangen, so daß die Klemmfinger 154 um die Stifte 155 gegen die Kraft der Blattfedern 156 voneinander weg nach außen verschwenkt werden. Wenn das Gesenk 31 in der oberen Klemmstellung ankommt, dann fluchtet die Oberseite des Gesenks 31 mit der Oberseite des Halters 150.
  • Der Halter 150 weist ferner eine Bohrung 158 auf, die sich von der vertikalen Öffnung 153 konzentrisch mit dieser nach unten erstreckt, um eine zylindrische Tauchstange 159 aufzunehmen, mit der das Gesenk 31 verbunden ist. Die Bohrung 158 hat einen größeren Durchmesser als die Öffnung 153. Die Tauchstange 159 ist mit dem oberen Ende eines Tauchkolbens 160 einstückig ausgebildet, der in einem am Führungsblock 142 befestigten Tauchkolbenhalter 161 verschiebbar angeordnet ist. Eine Schraubendruckfeder 162 umgibt die Tauchstange 159 und stützt sich am Tauchkolbenhalter 161 und am Halter 150 ab, um letzteren nach oben zu drücken.
  • Wie in Fig. 10 gezeigt, umfaßt der zweite Antriebsmechanismus 30 einen Betätigungshebel 163, einen Druckmittelantrieb, wie z.B. einen Druckluftzylinder 164 und eine Verbindungsstange 165, die den Betätigungshebel 163 mit dem Druckluftzylinder 164 verbindet. Der Betätigungshebel 163 ist auf dem Rahmen 20 schwenkbar gelagert mittels einer am Rahmen 20 befestigten horizontalen Welle 166, und sein eines Ende ist mit einem unteren Ende des Tauchkolbens 160 schwenkbar verbunden. Das andere Ende des Betätigungshebels 163 ist mittels einer kurzen Schwinge 167 mit einem Ende der Verbindungsstange 165 schwenkbar verbunden. Das andere Ende der Verbindungsstange 165 ist an einer Kolbenstange 168 des Druckluftzylinders 164 befestigt. Der Druckluftzylinder 164 ist in vertikaler Stellung am Rahmen 20 ortsfest abgestützt. Wenn bei dieser Konstruktion der Druckluftzylinder 164 zum Ausfahren seiner Kolbenstange 168 beaufschlagt wird, dann wird der Betätigungshebel 163 im Uhrzeigersinn um die Welle 166 verdreht, um den Tauchkolben 160 und damit das Gesenk 31 in seine obere Klemmstellung zu bewegen (Fig. 16). Umgekehrt bewirkt eine Einziehbewegung der Kolbenstange 168 eine Verdrehung des Betätigungshebels 163 im Gegenuhrzeigersinn um die Welle 166, wodurch das Gesenk in seine untere Ruhestellung abgesenkt wird (Fig. 10).
  • Wie in Fig. 10 gezeigt, umfaßt der zweite Schiebermechanismus 32 einen an der Verbindungsstange 165 befestigten Steuerkurvenblock 169, einen mit dem Steuerkurvenblock 169 in Eingriff stehenden Kurvennachläufer 170, einen den Kurvennachläufer 170 abstützenden Schwenkhebel 171, einen federbelasteten Betätigungshebel 172, der mittels einer Schwinge 173 mit dem Schwenkhebel 171 verbunden ist, und den mit dem Betätigungshebel 172 verbundenen unteren Stößel 140. Der Steuerkurvenblock 169 hat eine untere schräge Steuerkurve 174, die mit dem Kurvennachläufer 170 in Eingriff bringbar ist, um den Schwenkhebel 171 im Uhrzeigersinn zu verdrehen, und eine obere ebene Steuerkurve 175, die von der geneigten Steuerkurve 174 ausgehend nach oben verläuft und mit dem Kurvennachläufer 170 in Eingriff bringbar ist, um den Schwenkhebel 171 undrehbar in einer gekippten Stellung zu halten. Der Kurvennachläufer 170 besteht aus einer Rolle aus einem elastischen Material, wie z.B. Gummi, und er ist auf einem unteren Ende des Schwenkhebels 171 drehbar gelagert, wobei der Kurvennachläufer 170 normalerweise mit der geneigten Steuerkurve 174 in Berührung gehalten ist. Der Schwenkhebel 171 ist mit einer horizontalen Welle 176 an dem Rahmen 20 angelenkt, und sein oberes Ende ist mit einem Ende der Schwinge 173 schwenkbar verbunden. Das gegenüberliegende Ende der Schwinge 173 ist an einem mittleren Bereich des Betätigungshebels 172 angelenkt. Der Betätigungshebel 172 ist an seinem oberen Ende mit einer horizontalen Welle 177 am Rahmen 20 angelenkt, und sein unteres Ende ist mit einem hinteren Ende des unteren Stößels 140 schwenkbar verbunden. Der Betätigungshebel 172 wird zu einer Verdrehung im Uhrzeigersinn um die Welle 177 durch eine Schraubendruckfeder 178 belastet, die sich zwischen einem am Rahmen 20 befestigten Haltestift 179 und einem am Betätigungshebel 172 befestigten Haltestift 180 erstreckt. Der untere Stößel 140 ist in den Schlitz 139 verschiebbar eingesetzt (Fig. 13), und er wird von einer Schraubenzugfeder 181 nach oben belastet, die sich zwischen dem unteren Stößel 140 und einem am Betätigungshebel 172 befestigten Haltestift 182 erstreckt. Um den unteren Stößel 140 in einer horizontalen Stellung zu halten, sind zwei Abdeckplatten 183, 183 (Fig. 11 und 13) an den betreffenden Führungsplatten 137 befestigt, um den unteren Stößel 140 zu verdecken. Die Abdeckplatten 183 bilden gemeinsam zwischen sich eine innere Führungsnut 184, die zum Schlitz 139 hin offen ist, um den oberen Längsabschnitt des unteren Stößels 140 aufzunehmen.
  • Wenn bei dem in dieser Weise ausgebildeten zweiten Schiebermechanismus 32 der Druckluftzylinder 164 beaufschlagt wird, um die Kolbenstange 168 auszufahren, dann rollt der Kurvennachläufer 170 an der geneigten Kurvenfläche 174 des Steuerkurvenblocks 169 ab, um dadurch den Schwenkhebel 171 im Uhrzeigersinn (Fig. 10) um die Welle 176 zu verdrehen. Diese Verdrehung des Schwenkhebels 171 hat eine Verdrehung des Betätigungshebels 172 um die Welle 177 gegen die Kraft der Zugfeder 178 im Gegenuhrzeigersinn zur Folge, woraufhin der untere Stößel 140 in seiner vollständig zurückgezogenen Stellung gehalten wird. Beim Einziehen der Kolbenstange 168 bewegt sich der Kurvennachläufer 170 von der ebenen Kurvenfläche 175 zu der geneigten Kurvenfläche 174, wodurch der Schwenkhebel 171 im Gegenuhrzeigersinn um die Welle 176 verschwenkt wird. Diese Drehbewegung des Schwenkhebels 171 hat zur Folge, daß der Betätigungshebel 172 unter der Kraft der Zugfeder 178 im Uhrzeigersinn um die Welle 177 verdreht wird, woraufhin der untere Stößel 140 zum Halter 150 hin bewegt wird. Der Hub des unteren Stößels 140 hängt von der Länge der geneigten Steuerkurve 174 ab und ist vom Hub der Kolbenstange 168 unabhängig. Diese Anordnung ist in Anwendungsfällen vorteilhaft, wenn sich die Dicke des Kleiderstoffs C ändert. Der Hub des unteren Stößels 140 ist stets konstant und jede Änderung der Dicke des Kleiderstoffs C wird durch die Anordnung der ebenen Steuerkurve 175 aufgenommen. Der untere Stößel 140 hat an seiner Oberseite einen ersten Drückerkamm 185 am vorderen Ende, einen zweiten Drückerkamm 186, der in einem dem Hub des unteren Stößels 140 entsprechenden Abstand hinter dem ersten Drückerkamm 185 angeordnet ist, und einen dritten Drückerkamm 187, der in einem dem Hub des Stößels 140 entsprechenden Abstand hinter dem zweiten Drückerkamm 186 angeordnet ist. Der erste, zweite und dritte Drückerkamm 185 - 187 haben eine nach hinten gerichtete, dem Betätigungshebel 172 zugekehrte geneigte Kurvenfläche 185a, 186a, 187a.
  • Wie in Fig. 13 gezeigt, haben die Abdeckplatten 183, 183 zwei einander gegenüberliegende ausgesparte untere Längsränder 188, 188, die an die Führungsnut 184 angrenzen, wobei die Aussparung 188 und die Führungsnut 184 gemeinsam einen länglichen Zuführkanal 189 für die Nieten B begrenzen. Wie aus Fig. 16 ersichtlich, hat die zweite Rutsche 24 ein Abgabeende, das neben dem dritten Drückerkamm 187 angeordnet ist, wenn der untere Stößel 140 vollständig zurückgezogen ist. Mit anderen Worten, das Abgabeende der zweiten Rutsche 24 ist in einem Abstand hinter dem dritten Drückerkamm 187 angeordnet, der dem Hub des unteren Stößels 140 entspricht, während dieser vollständig ausgefahren ist.
  • Wie in Fig. 13 gezeigt, umfaßt die untere Rutsche 24 einen unteren Bereich, der sich von der Rückseite zur Vorderseite des Rahmens 20 erstreckt und der auf der Führungsplatte 137 angeordnet ist, die sich neben dem Rahmen 20 befindet. Die auf dieser Führungsplatte 137 angeordnete Abdeckplatte 183 ist kürzer als die andere Abdeckplatte 183, und sie hat ein hinteres Ende, das mit einem Außenrahmen der Rutsche 24 in Berührung gehalten ist (Fig. 10). Die zweite Rutsche 24 umfaßt einen Rutschenkörper 190, in dem eine längliche Führungsnut 191 für den Durchgang der Nieten B begrenzt ist, und zwei L-förmige Abdeckplatten 192 (von denen nur eine gezeigt ist), die an dem Rutschenkörper 190 befestigt sind, um eine obere offene Seite der Führungsnut 191 teilweise zu verschließen, um eine Ablösung des Niets B vom Rutschenkörper 190 zu verhindern. Der Rutschenkörper 190 ist mit der Führungsplatte 137 über einen Bügel 192 verbunden, der am Rutschenkörper 190 und an der Führungsplatte 137 befestigt ist. Wenn der Niet B längs der Führungsnut 191 nach unten rutscht, dann nimmt er die in Fig. 2 gezeigte Stellung ein, in der der Dorn 45 nach oben gerichtet ist. Das Abgabeende der Rutsche 24 hat eine Haltenut 194, die sich quer zu der Führungsnut 191 erstreckt, um den Niet B vorübergehend darin zu halten. Die Haltenut 194 steht mit dem Zuführkanal 184 (Fig. 13) in Verbindung. Wie in Fig. 10 gezeigt, hat der Rutschenkörper 190 ferner eine abgeschrägte Steuerkurve 195, die mit der geneigten Steuerkurve 187a des dritten Drückerkamms 187 in Eingriff bringbar ist, um den unteren Stößel 140 nach unten in den Hohlraum 141 zu verschwenken (Fig. 13).
  • Wie in Fig. 11 und 14 gezeigt, ist ein Haltefinger 196 auf der Führungsplatte 137 in gegenüberliegender Beziehung zu dem Abgabeende der Rutsche 24 verschiebbar abgestützt. Der Haltefinger 196 hat eine in einer inneren Endfläche desselben ausgebildete Halteaussparung 197 und eine Anschlagnase 198, die vom hinteren Ende des Haltefingers 196 nach oben ragt. Die Halteaussparung 197 hat einen zu der Führungsnut 191 in der Rutsche 24 komplementären Umriß. Der Haltefinger 196 wird normalerweise von einer Blattfeder gegen die Rutsche 24 gedrückt, bis die Anschlagnase 198 an der Führungsplatte 137 anliegt. In diesem Zustand kann ein Niet B in der Halteaussparung 197 des Haltefingers 196 und in der Haltenut 194 des Rutschenkörpers 190 stabil aufgenommen werden. Der Haltefinger 196 hat eine (nicht gezeigte) abgeschrägte Steuerkurve, die mit dem dritten Drückerkamm 187 des unteren Stößels 140 in Eingriff bringbar ist, um den Haltefinger 196 gegen die Vorspannkraft der Blattfeder 199 zurückzuziehen, wenn der untere Stößel 140 ausgefahren wird. Zwei parallele Halteplatten 200 sind im gegenseitigen Abstand zwischen den Führungsplatten 137 ortsfest angeordnet, um eine seitliche Verlagerung des unteren Stößels 140 während seiner Bewegung zu verhindern.
  • Wie in den Fig. 10 und 11 gezeigt, sind ein Paar erste und zweite Haltearme 201, 202 in der nahe dem Rahmen 20 angeordneten Führungsplatte 137 verschiebbar gelagert. Der erste Haltearm 201 ist in einem Abstand vor dem Abgabeende der Rutsche 24 angeordnet, der dem Hub des unteren Stößels 140 entspricht. In ähnlicher Weise ist der zweite Haltearm 202 in einem Abstand vor dem ersten Haltearm 201 angeordnet, der ebenfalls dem Hub des unteren Stößels 140 entspricht. Jeder Haltearm 201, 202 hat ein abgestuftes Vorderende 203, und er wird von einer Torsionsfeder 204 in eine vorgeschobene Stellung belastet, in der das abgestufte Vorderende 203 teilweise in den Schlitz 139 hineinragt, um einen Niet B vorübergehend zu halten. Der erste Haltearm 201 hat eine erste Steuerkurve 201a (Fig. 11), die mit dem zweiten Drückerkamm 186 in Eingriff bringbar ist, um den ersten Haltearm 201 zurückzuziehen, wenn der untere Stößel 140 ausgefahren wird, und eine zweite Steuerkurve 201b (Fig. 10), die mit der Steuerkurve 186a des zweiten Drückerkamms 186 in Eingriff bringbar ist, um den unteren Stößel 140 nach unten in den Hohlraum 141 zwischen den Führungsplatten 137 zu verschwenken, wenn der untere Stößel 140 eingezogen wird. In ähnlicher Weise hat der zweite Haltearm 202 eine erste Steuerkurve 202a (Fig. 11), die mit dem ersten Drückerkamm 185 in Eingriff bringbar ist, um den zweiten Haltearm 202 zurückzuziehen, wenn der untere Stößel 140 ausgefahren wird, und eine zweite Steuerkurve 202b (Fig. 10), die mit der Steuerkurve 185a des ersten Drückerkamms 185 in Eingriff bringbar ist, um den unteren Stößel 140 nach unten in den Hohlraum 141 zu verschwenken, wenn der untere Stößel 140 zurückgezogen wird.
  • Wenn bei dieser Konstruktion der Betätigungshebel 172 gemäß Fig. 10 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt wird, um den unteren Stößel zurückzuziehen, dann gelangen die Steuerkurven 185a - 187a des ersten bis dritten Drückerkamms 185 - 187 mit den zweiten Steuerkurven 202b, 201a der Haltearme 202, 201 und mit der Steuerkurve 195 der Rutsche 24 in Eingriff. Dieser Eingriff hat zur Folge, daß der untere Stößel 140 gegen die Vorspannkraft der Zugfeder 181 nach unten in den Hohlraum 141 verschwenkt wird, so daß die betreffenden Drückerkämme 185 - 187 hinter den drei Nieten B angeordnet werden können, die an den abgestuften Vorderenden 203 der Haltearme 202, 201 und in einer dem Abgabeende der Rutsche 24 benachbarten Position gehalten sind. Bei einer Verschwenkung des Betätigungshebels 172 im Uhrzeigersinn wird der untere Stößel 140 längs einer horizontalen Bahn vorwärtsbewegt, während zugleich die drei Nieten B von den ersten bis dritten Drückerkämmen 185 - 187 zu dem Halter 150, dem zweiten Haltearm 202 und dem ersten Haltearm 201 zugeführt werden.
  • Die vorstehend beschriebene Vorrichtung zum Zusammenfügen von Verschlußelementen arbeitet folgendermaßen: Zum Zweck der Veranschaulichung beginnt der Vorgang der Vorrichtung in einem in den Fig. 1, 2, 6 und 10 gezeigten Zustand, bei dem die Kolbenstangen 77, 168 der Druckluftzylinder 72, 164 vollständig eingezogen sind. Der Stempel 27 und das Gesenk 35 sind daher vollständig zurückgezogen, während der obere und untere Stößel 85, 140 vollständig ausgefahren sind, so daß ein Knopfkörper A von den Klemmfingern 57 unter dem Stempel 27 und ein Niet B von den Klemmfingern 154 auf dem Gesenk 31 gehalten wird. Der Positionsanzeiger 34 nimmt seine vorgeschobene Stellung ein, und der von diesem abgegebene Lichtstrahl verläuft längs der gemeinsamen vertikalen Achse des Knopfkörpers A und des Niets B. Der Lichtstrahl erzeugt einen Lichtpunkt auf dem Kleiderstoff C (Fig. 15), wenn dieser zwischen der oberen und unteren Einheit, 25, 29 angeordnet wird.
  • Nachdem eine Stelle des Kleiderstoffs C, an der der Knopfkörper A und der Niet B befestigt werden soll, mit dem Lichtpunkt zur Deckung gebracht wurde, werden die Druckluftzylinder 72, 164 betätigt, um ihre Kolbenstangen 77, 168 auszufahren.
  • Im unmittelbaren Ansprechen auf die Beaufschlagung des Druckluftzylinders 72 und insbesondere während die Kolbenstange 77 einen Teil ihrer Ausfahrbewegung von dem Zylinderrohr 78 nahe der vollständig eingezogenen Stellung ausführt, werden die Gleitstange 93 und demzufolge das Zylinderrohr 78 unter der Kraft der Feder 97 gemäß Fig. 3 nach rechts bewegt, wodurch der Schwenkhebel 79 im Uhrzeigersinn um die Welle 80 verdreht wird, bis der Flansch 95 der Gleitstange 93 an dem Block 94 zur Anlage gelangt. Während dieser Zeit werden der Stoßdämpfer 38, der erste Schiebermechanismus 28 und der dritte Antriebsmechanismus 32 in Gang gesetzt.
  • Infolge der Vorwärtsbewegung der Kolbenstange 77 bewegt sich der Federhalter 96 des Stoßdämpfers 38 unter der Kraft der Feder 97 vom Block 94 weg nach rechts, damit die Gleitstange 93 zunächst mit der Kolbenstange 101 des Strömungsdämpfers 98 in Eingriff gelangt und sodann die Kolbenstange 101 in den Strömungsdämpfer 98 hineindrückt. Der Strömungsdämpfer 98 steuert die Bewegung der Gleitstange 93 derart, daß der Flansch 95 der Gleitstange 93 an dem Block 94 sanft zur Anlage gebracht werden kann, ohne unerwünschte Schlaggeräusche und Schwingungen zu erzeugen. Kurz vor der Anlage des Flansches 95 an dem Block 94 gelangt der Pufferring 100 an dem Bügel 99 zur Anlage, um Schlaggeräusche und Schwingungen zu absorbieren, wenn der Federhalter 96 unter der Kraft der Feder 97 mit dem Bügel 99 in Eingriff gelangt.
  • Wenn der Schwenkhebel 79 im Uhrzeigersinn um die Welle 80 verdreht wird, dann bewegt das Druckstück 86 der Dämpferstange 81 die Verbindungsstange 84 zwangsweise nach links, um dadurch den Betätigungshebel 82 im Gegenuhrzeigersinn um die Welle 83 zu verdrehen. Der obere Stößel 85 wird daher zur Vorbereitung der Zufuhr des nachfolgenden Knopfkörpers A von der in Fig. 3 gezeigten Stellung in die in Fig. 15 gezeigte Stellung zurückgezogen. Im Anschluß an den Beginn der Rückzugbewegung des oberen Stößels 85 gelangt der Betätigungshebel 82 mit der Nachlaufrolle 126 (Fig. 6) in Eingriff und bewirkt sodann eine Rückzugbewegung der Gleitstange 123 gegen die Vorspannkraft der Feder 124. Der optische Positionsanzeiger 34 wird demzufolge aus der Bewegungsbahn des Stempels 27 zurückgezogen. Infolge des ursprünglich zwischen dem Betätigungshebel 82 und der Nachlaufrolle 126 vorhandenen Zwischenraums wird eine Zeitverzögerung zwischen der Bewegung des oberen Stößels 85 und der Bewegung des Positionsanzeigers 34 geschaffen, mit dem Ergebnis, daß eine zusätzliche Zeitdauer zur Verfügung steht zur Überwachung der Positionierung des Kleiderstoffs C in Bezug auf die Bewegungsbahn des Stempels 27. Außerdem wird der Positionsanzeiger 34 unabhängig vom oberen Stößel 85 angetrieben, und er hat einen kürzeren Hub als der obere Stößel 85. Diese Anordnung ist deshalb verhältnismäßig raumsparend und ermöglicht eine zuverlässige Positionierung des Kleiderstoffs C ohne Behinderung durch den Positionsanzeiger 34.
  • Wenn die Kolbenstange 77 nach der Berührung des Flansches 95 mit dem Block 94 weiter ausgefahren wird, dann spreizt das Kniehebelgelenk 73 seine Hebel 74, 75, um dadurch den Stößel 64 und damit den Stempel 27 nach unten zu bewegen. Da der Halter 54 durch die Schlitzhülse 63 mit der Stößelstange 62 reibschlüssig gekuppelt ist, wird der Halter 54 zusammen mit dem Stempel 27 nach unten bewegt, bis er an dem Kleiderstoff C zur Anlage gelangt, der über dem Halter 150 der unteren Einheit 29 angeordnet ist. Eine fortgesetzte Abwärtsbewegung des Stößels 64 hat zur Folge, daß sich der Stempel 27 durch die vertikale Öffnung 60 des Halters 54 (Fig. 5) nach unten bewegt, um den Knopfkörper A mit dem Niet B zu verklemmen, der durch den Kleiderstoff C hindurch in den Knopfkörper A gedrückt wird, wenn das Gesenk 31 zeitgleich mit der Abwärtsbewegung des Stempels 27 nach oben bewegt wird. Die Arbeitsweise der unteren Hälfte der Vorrichtung wird später beschrieben. Wenn der Stempel 27 vollständig abgesenkt ist, wie in Fig. 15 gezeigt, dann befindet sich der Sperrvorsprung 70 des Hakens 65 im vertikalen Abstand unter dem Anschlag 56 der oberen Einheit 25.
  • Nach Beendigung des Verklemmens des Knopfkörpers A mit dem Niet B wird der Druckluftzylinder 72 betätigt, um seine Kolbenstange 77 einzuziehen, woraufhin das Kniehebelgelenk 73 seine Hebel 74, 75 zurückzieht, um den Stößel 64 und damit den Stempel 27 nach oben zu bewegen. Infolge der zwischen dem Halter 54 und der Stößelstange 62 wirksamen Schlitzhülse 63 bewegt sich der Halter 54 zusammen mit dem Stempel nach oben, bis die Anschlagschultern 58 des Halters 54 an den unteren Enden 49a des Führungsblocks 46 zur Anlage gelangen, wie in Fig. 5 gezeigt. Dabei wird der Anschlag 56 des Halters 54 mit dem Sperrvorsprung 70 des Hakens 65 verhakt, so daß der Halter 54 in der oberen Elemente-Aufnahmestellung gehalten ist, in der der Zwischenraum zwischen den Klemmfingern 57 mit dem Zuführkanal 37 fluchtet. Mit dem in dieser Weise ausgebildeten Halter 54 kann der Knopfkörper A von den Klemmfingern 57 stabil und zuverlässig gehalten werden.
  • Das Zusammenklappen des Kniehebelgelenks 73 und demzufolge die Aufwärtsbewegung des Stempels 27 wird beendet, wenn der Hebel 74 an dem Anschlagteil 204 zur Anlage gelangt. Die Kolbenstange 77 des Zylinders 72 kann dann in einem solchen Maß eingezogen werden, daß das Zylinderrohr 78 zu dem Kniehebelgelenk 73 hin gezogen wird, um den Schwenkhebel 79 gegen die Kraft der Feder 97 im Gegenuhrzeigersinn zu verdrehen. Diese Drehbewegung des Schwenkhebels 79 wird beendet, wenn der Federhalter 96 an dem Block 94 zur Anlage gelangt.
  • Infolge der Drehbewegung des Schwenkhebels 79 im Gegenuhrzeigersinn wird die Verbindungsstange 84 nach rechts gezogen, während das Druckstück 86 unter der Kraft der Feder 88 mit der Verbindungsstange 84 in Berührung gehalten ist. Der Betätigungshebel 82 wird daher im Uhrzeigersinn um die Welle 83 verdreht, um den oberen Stößel 85 längs des Zuführkanals 37 nach vorne zu bewegen, um den nachfolgenden Knopfkörper A zum Halter 54 zuzuführen. Wenn dabei die Vorwärtsbewegung des oberen Stößels 85 durch einen den Zuführkanal 37 versperrenden Fremdkörper unterbrochen wird, dann wird durch die Drehbewegung des Schwenkhebels 79 die Dämpferstange 81 gegen die Vorspannkraft der Feder 88 nach rechts bewegt, während die Verbindungsstange 84 unbeweglich bleibt. Mit dieser Anordnung können die Knopfkörper selbst bei Anwesenheit eines Fremdkörpers im Zuführkanal 37 stets gegen eine Beschädigung oder Verformung geschützt werden.
  • Infolge der Verdrehung des Betätigungshebels 82 im Uhrzeigersinn wird die Gleitstange 123 unter der Kraft der Feder 124 vorwärtsbewegt, bis der Schenkel 131 des Halteblocks 125 an dem Anschlagbolzen 133 zur Anlage gelangt, wodurch der Positionsanzeiger 34 in die vorgeschobene Anzeigestellung verlagert wird.
  • Wenn ein Fremdkörper oder ein Knopfkörper A den Zuführkanal 37 verstopft, dann wird der Gleitblock 107 der Toreinheit 36 längs der Führungsrippe 108 auf der Führungsplatte 106 verschoben, bis das Abgabeende der ersten Rutsche 22 freiliegt oder bis zumindest das den Zuführkanal 37 verstopfende Material freiliegt. Dieses Material kann daher von der Bedienungsperson leicht beseitigt werden.
  • Die Arbeitsweise der unteren Hälfte der Vorrichtung wird nachfolgend anhand der Fig. 10 und 16 erläutert.
  • Wenn der Druckluftzylinder 164 beaufschlagt wird, um seine Kolbenstange 168 auszufahren, dann werden die Verbindungsstange 165 und damit der Steuerkurvenblock 169 nach unten bewegt. Relativ zu der Abwärtsbewegung des Steuerkurvenblocks 169 rollt die Nachlaufrolle 170 auf der geneigten Steuerkurve 174 ab, um den Schwenkhebel 171 im Uhrzeigersinn um die Welle 176 zu verdrehen. Diese Drehbewegung des Schwenkhebels 171 bewirkt eine Verdrehung des Betätigungshebels 172 um die Welle 177 entgegen der Vorspannkraft der Feder 178 im Gegenuhrzeigersinn. Demzufolge wird der untere Stößel 140 von dem Halter 150 zurückgezogen. Eine fortgesetzte Vorwärtsbewegung der Kolbenstange 168 hat zur Folge, daß sich die Nachlaufrolle 170 von der geneigten Steuerkurve 174 zu der ebenen Steuerkurve 175 bewegt, woraufhin die Bewegung des Schwenkhebels 171 und des Betätigungshebels 172 in der jeweiligen Schrägstellung beendet wird. Demzufolge ist der untere Stößel 140 in der zurückgezogenen Ruhestellung angeordnet, in der der erste bis dritte Drückerkamm 185 - 187 in dem Zuführkanal 189 (Fig. 13) unmittelbar stromaufwärts von den nachfolgenden drei Nieten B angeordnet ist, die auf dem zweiten Haltearm 202, dem ersten Haltearm 201 und dem Abgabeende der zweiten Rutsche 24 gehalten sind.
  • Die Vorwärtsbewegung der Kolbenstange 168 bewirkt auch eine Verdrehung des Betätigungshebels 163 um die Welle 166 im Uhrzeigersinn, woraufhin der Tauchkolben 160 und das Gesenk gemeinsam nach oben bewegt werden. Der Drehpunkt des Betätigungshebels 163 hat von dem Tauchkolben 160 einen geringeren Abstand als von der Kolbenstange 168, so daß das Gesenk 31 nicht mit dem unteren Stößel 140 zusammenstößt. Während der untere Stößel 140 in der Ruhestellung unbeweglich gehalten ist, wird das Gesenk 31 längs der Öffnung 153 im Halter 150 nach oben bewegt (Fig. 12), um dadurch den Niet B und den Knopfkörper A unter Zwischenfügung des Kleiderstoffs C miteinander zu verklemmen.
  • Sodann wird der Druckluftzylinder 164 betätigt, um seine Kolbenstange 168 einzuziehen, woraufhin der Steuerkurvenblock 169 aus der Stellung nach Fig. 16 in die Stellung nach Fig. 10 nach oben bewegt wird. Währenddessen bleibt der untere Stößel 140 unbeweglich, bis sich die Nachlaufrolle 170 von der ebenen Steuerkurve 175 zu der geneigten Steuerkurve 174 bewegt, woraufhin sich der Schwenkhebel 171 im Gegenuhrzeigersinn um die Welle 176 verdreht. Diese Drehbewegung des Schwenkhebels ermöglicht eine Verdrehung des Betätigungshebels 172 um die Welle 177 unter der Kraft der Feder 178 im Uhrzeigersinn. Demzufolge wird der untere Stößel 140 horizontal zu dem Halter 150 nach vorne bewegt, um die nachfolgenden drei Nieten B auf das Gesenk 31, den zweiten Haltearm 202 und den ersten Haltearm 201 zuzuführen.
  • Die Rückzugbewegung der Kolbenstange 168 hat auch eine Verdrehung des Betätigungshebels 163 im Gegenuhrzeigersinn um die Welle 166 zur Folge, um dadurch den Tauchkolben 160 und damit das Gesenk 31 in die Ruhestellung abzusenken. Da der Hub des Gesenks 31 und der Hub des unteren Stößels 140 voneinander unabhängig sind, wird selbst dann ein stabiler Klemmvorgang bewirkt, wenn die Knopfkörper A und die Nieten B an Kleiderstoffen C unterschiedlicher Dicke befestigt werden sollen.

Claims (17)

1. Vorrichtung zum Zusammenfügen von zwei Verschlußelementen (A,B) eines Kleiderverschlusses mit einem zwischen den beiden Verschlußelementen (A,B) angeordneten Kleiderstoff (C), umfassend:
(a) einen Rahmen (20);
(b) zwei vertikal fluchtende obere und untere Einheiten (25,29), die durch den Rahmen (20) abgestützt sind, um die betreffenden Verschlußelemente (A,B) aufzunehmen, wobei die obere Einheit (25) einen Stempel (27) und die untere Einheit (29) ein Gesenk (31) aufweist, wobei der Stempel (27) und das Gesenk (31) zueinander hin und voneinander weg bewegbar sind, um die beiden Verschlußelemente (A,B) mit dem dazwischen angeordneten Kleiderstoff (C) zusammenzufügen;
(c) einen ersten Antriebsmechanismus (26) zum hin- und herbewegen des Stempels (27), wobei der erste Antriebsmechanismus (26) einen Druckmittel-Antrieb (72) umfaßt, der eine Kolbenstange (77) und einen Zylinder (78) aufweist;
(d) einen ersten Schiebermechanismus (28), der eine erste Einrichtung aufweist, die von dem Rahmen (20) abgestützt ist und einen das eine Befestigungselement (A) aufnehmenden ersten Zuführkanal (37) begrenzt, wobei der erste Schiebermechanismus (28) ferner einen ersten Stößel (85) aufweist, der in dem ersten Zuführkanal (37) hin- und herbewegbar ist, um das eine Befestigungselement (A) durch denselben zu der oberen Einheit (25) zu schieben;
(e) einen zweiten Antriebsmechanismus (30) zum hin- und herbewegen des Gesenks (31); und
(f) einen zweiten Schiebermechanismus (32), der zweite Mittel aufweist, die an dem Rahmen (20) abgestützt sind und einen das andere Befestigungselement (B) aufnehmenden zweiten Zuführkanal (189) begrenzen, wobei der zweite Schiebermechanismus (32) ferner einen zweiten Stößel (140) aufweist, der in dem zweiten Zuführkanal (189) hin- und herbewegbar ist, um das andere Verschlußelement (B) durch denselben zu der unteren Einheit (29) zu schieben; gekennzeichnet durch
(g) einen kombinierten Stütz- und Verbindungsmechanismus (79,93) zum verschiebbaren und verschwenkbaren Abstützen des Druckmittel-Antriebs (72) auf dem Rahmen (20) und zum betriebsmäßigen Verbinden des Druckmittel-Antriebs (72) mit dem ersten Schiebermechanismus (28), wobei der kombinierte Stütz- und Verbindungsmechanismus (79,93) einen Schwenkhebel (79) aufweist, der auf dem Rahmen (20) drehbar gelagert und an seinen gegenüberliegenden Enden mit dem Zylinder (78) und mit dem ersten Schiebermechanismus (28) schwenkbar verbunden ist, und eine federbelastete Gleitstange (93) aufweist, die auf dem Rahmen (20) verschiebbar gelagert und an ihrem einen Ende nahe dem Zylinder (78) mit dem Stütz- und Verbindungsmechanismus (79,93) schwenkbar verbunden ist, wobei die Gleitstange (93) normalerweise in einer Richtung vorgespannt ist, daß während eines Teils der Bewegung der Kolbenstange (77) des Zylinders (78) nahe der vollständig zurückgezogenen Stellung der Kolbenstange (77) der Schwenkhebel (79) den ersten Schiebermechanismus (28) betätigt um den ersten Stößel (85) zurückzuziehen und nach vorne zu bewegen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der erste Schiebermechanismus (28) ferner umfaßt: eine Dämpferstange (81), die an ihrem einen Ende an dem anderen Ende des Schwenkhebels (79) angelenkt ist, einen Betätigungshebel (82), der an dem Rahmen (20) schwenkbar abgestützt und an seinem einen Ende an einem hinteren Ende des ersten Stößels (85) angelenkt ist, eine rohrförmige Verbindungsstange (84), die an ihrem einen Ende an dem anderen Ende des Betätigungshebels (82) angelenkt ist und an ihrem anderen Ende die Dämpferstange (81) lose aufnimmt, ein Andrückteil (86), das auf der Dämpferstange (81) angeordnet und mit dem anderen Ende der Verbindungsstange (84) in Eingriff bringbar ist, und Vorspannmittel (88), die in der röhrförmigen Verbindungsstange (84) angeordnet sind und sich an der Verbindungsstange (84) und an der Dämpferstange (81) abstützen zum Belasten derselben in einer Richtung, um das Andrückteil (86) mit dem besagten anderen Ende der Verbindungsstange (84) in Eingriff zu halten.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei die Vorspannmittel eine Schraubendruckfeder (88) umfassen, die auf einem in der röhrförmigen Verbindungsstange (84) befindlichen Längenbereich der Dämpferstange (81) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die federbelastete Gleitstange (93) einen Flansch (95) aufweist, der mit dem Rahmen (20) in Eingriff bringbar ist, um die Bewegung der Gleitstange (93) in der besagten Richtung zu begrenzen, und ferner einen Stoßdämpfer (38) aufweist, der mit der Gleitstange (93) zusammenwirkt, um Aufprallgeräusche und Schwingungen zu absorbieren, wenn der Flansch (95) mit dem Rahmen (20) in Eingriff gelangt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, wobei der Stoßdämpfer (38) einen Strömungsdämpfer (98) umfaßt, der an dem Rahmen (20) nahe dem anderen Ende der Gleitstange (93) angebracht ist und eine Kolbenstange (101) aufweist, die mit dem besagten anderen Ende der Gleitstange (93) in Eingriff bringbar ist, bevor der Flansch (95) mit dem Rahmen (20) in Eingriff gelangt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, wobei die federbelastete Gleitstange (93) einen ringförmigen Federhalter (96) aufweist, der an dem besagten anderen Ende der Gleitstange (93) befestigt ist und dessen eines Ende mit dem Rahmen (20) in Eingriff bringbar ist, um die Bewegung der Gleitstange (93) in einer zu der erstgenannten Richtung entgegengesetzten Richtung zu begrenzen, und eine Schraubendruckfeder (97) aufweist, die auf dem Federhalter (96) angeordnet ist und sich an dem Rahmen (20) und an dem Federhalter (96) abstützt, um diesen in die besagte erstgenannte Richtung zu belasten, wobei der Strömungsdämpfer (98) auf einem Bügel (99) abgestützt ist, der dem anderen Ende des ringförmigen Federhalters (96) gegenüberliegend an dem Rahmen (20) befestigt ist, wobei der Stoßdämpfer (38) ferner einen elastisch verformbaren Pufferring (100) aufweist, der an dem besagten anderen Ende des Federhalters (96) angeordnet und mit dem Bügel (99) in Eingriff bringbar ist, bevor der besagte Flansch (95) mit dem Rahmen (20) in Eingriff gelangt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der erste Antriebsmechanismus (26) einen von dem Druckmittel-Antrieb (72) angetriebenen hin- und herbewegbaren Stößel (64) aufweist, der eine mit dem Stempel (27) verbundene Stößelstange (62) hat, wobei die obere Einheit (25) einen rohrförmigen Halter (54) umfaßt, der auf der Stößelstange (62) reibschlüssig gehalten und während eines Bereichs des Hubes des Stempels (27) gemeinsam mit dem Stempel (27) bewegbar ist, wobei der Halter (54) Mittel (57) aufweist, um das eine Verschlußelement (A) vor dem Stempel (27) zu halten, und ferner einen Arretiermechanismus (35) aufweist, der in den Stößel (64) eingebaut und mit dem Halter (54) in Sperreingriff bringbar ist, um die Haltemittel (57) in einer Element-Aufnahmeposition zu arretieren, wenn sich der Stempel (27) in seiner obersten Bereitschaftsstellung befindet.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, wobei der röhrförmige Halter (54) einen radial nach außen vorspringenden Anschlag (56) aufweist, wobei der Arretiermechanismus (35) einen vertikalen, länglichen Haken (65) aufweist, der an dem Stößel (64) schwenkbar gelagert ist und einen Sperrvorsprung (70) hat, der unter dem Anschlag (56) angeordnet und mit diesem in Sperreingriff bringbar ist, wenn der Stempel (27) in seiner obersten Bereitschaftsstellung ankommt, und Federmittel (66) aufweist, die sich an dem Stößel (64) und dem Haken (65) abstützen zum Verschwenken desselben in einer Richtung, um den Sperrvorsprung in Bezug auf den röhrförmigen Halter (54) radial nach innen zu bewegen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, ferner umfassend eine von dem Rahmen (20) abgestützte Rutsche (22) zum Zuführen des einen Verschlußelements (A) zu dem ersten Kanal (37) und eine Toreinheit (36), die an dem Rahmen (20) abgestützt ist und einen sich längs des ersten Zuführungskanals (37) erstreckenden Gleitblock (107) umfaßt, wobei der Gleitblock (107) parallel zu dem ersten Zuführkanal (37) zwischen einer ersten Stellung, in der der Gleitblock (107) in gegenüberliegender Beziehung zu einem Abgabeende der Rutsche (22) angeordnet ist, um dazwischen den ersten Zuführkanal (37) zu begrenzen, und einer zweiten Stellung bewegbar ist, in der der Gleitblock (107) außerhalb des besagten Abgabeendes angeordnet ist, wobei der Gleitblock (107) normalerweise in der ersten Stellung gehalten ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, wobei die Toreinheit (36) ferner eine Rasteinrichtung (112,113) aufweist, um den Gleitblock (107) gegen eine Verlagerung in der ersten und zweiten Stellung zu halten.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, wobei die Rasteinrichtung zwei parallele Nuten (112), die in dem Rahmen (20) ausgebildet sind und sich quer zu dem ersten Zuführkanal (37) erstrecken, und mindestens eine federbelastete Kugel (113) umfaßt, die in dem Gleitblock (107) gelagert und mit den Nuten (112) federnd in Eingriff bringbar ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 9, wobei die Toreinheit (36) ferner einen an dem Gleitblock (107) befestigten Knopf (122) aufweist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 9, wobei die Rutsche (22) ferner eine sich in dem Abgabeende erstreckende Aufnahmeaussparung (105) aufweist, wobei der Führungsblock (107) eine dem Abgabeende der Rutsche (22) normalerweise zugekehrte Nut (120) aufweist, wobei die Toreinheit (36) ferner einen Haltefinger (115) umfaßt, der in dem Führungsblock (107) verschiebbar gelagert ist und eine der besagten Aufnahmeaussparung zugekehrte Aufnahmeaussparung (117) aufweist, und eine Blattfeder (119) umfaßt, die sich an dem Gleitblock (107) und an dem Haltefinger (115) abstützt, um diesen zu dem Abgabeende der Rutsche (22) hin zu belasten.
14. Vorrichtung nach Anspruch 1, ferner umfassend einen optischen Positionsanzeiger (34), der an dem Rahmen (20) beweglich abgestützt ist, um eine Position des Kleiderstoffs (C) anzuzeigen, wo die beiden Verschlußelemente (A,B) angebracht werden sollen, und einen dritten Antriebsmechanismus (33) umfaßt, der mit dem Positionsanzeiger (34) betriebsmäßig verbunden und unter der Steuerung des ersten Schiebermechanismus (28) bewegbar ist, um den Positionsanzeiger (34) zu der Bewegungsbahn des Stempels (27) hin und von dieser weg derart hin- und herzubewegen, daß die Rückzugbewegung des Positionsanzeigers (34) kurz nach Beginn der Rückzubewegung des ersten Stößels (85) beginnt.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, wobei der dritte Antriebsmechanismus (33) umfaßt: eine Gleitstange (123), die auf dem Rahmen (20) abgestützt ist und die den Positionsanzeiger (34) trägt, ein auf der Gleitstange (123) angeordnetes Nachlaufteil (126) und Federmittel (124), die an dem Rahmen (20) und an der Gleitstange (123) angreifen, um diese in eine Richtung zum Vorwärtsbewegen des Positionsanzeigers (34) zu belasten, wobei der erste Schiebermechanismus einen Betätigungshebel (82) aufweist, der an dem Rahmen schwenkbar abgestützt und an seinem einen Ende an einem hinteren Ende des ersten Stößels (85) angelenkt ist, um diesen hin- und herzubewegen, wobei der Betätigungshebel (82) normalerweise im Abstand von dem Nachlaufteil (126) angeordnet und mit diesem in Eingriff bringbar ist, um die Gleitstange (123) gegen die Vorspannkraft der Federmittel (124) in der entgegengesetzten Richtung zu bewegen, während der Betätigungshebel (82) in einer Richtung zum Zurückziehen des ersten Stößels (85) verschwenkt wird.
16. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der zweite Antriebsmechanismus (30) einen Druckmittel-Antrieb (164) mit einer Kolbenstange (168) umfaßt, wobei der zweite Schiebermechanismus (32) einen mit der Kolbenstange (168) des zweiten Antriebsmechanismus (30) verbundenen Steuerkurvenblock (169) und einen Schwenkhebel (171) umfaßt, der gegen eine Steuerkurve (174,175) des Steuerkurvenblocks (169) vorgespannt und mit dem zweiten Stößel (140) betriebsmäßig verbunden ist, um diesen entsprechend der hin- und hergehenden Bewegung der Kolbenstange (168) hin- und herzubewegen, wobei die Steuerkurve (174,175) so profiliert ist, daß während eines Teils der Bewegung der Kolbenstange (168) des Antriebs (164) nahe der vollständig zurückgezogenen Position der Kolbenstange (168) die Steuerkurve (174) den Schwenkhebel (171) verschwenkt, um den zweiten Stößel (140) zu bewegen, wogegen während eines Teils der Bewegung der Kolbenstange (168) des Antriebs (164) nahe der vollständig ausgefahrenen Stellung der Kolbenstange (168) die Steuerkurve (175) den Schwenkhebel (171) nicht verschwenkt, um die Bewegung des zweiten Stößels (140) zu unterbrechen.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, wobei die Steuerkurve eine geneigte Steuerkurve (174) und eine ebene Steuerkurve (175) umfaßt, die sich an die geneigte Steuerkurve (174) anschließt.
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