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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von
menschlichem sezerniertem Trypsin-Inhibitor aus dem Pankreas
(nachstehend als menschlicher PSTI bezeichnet), insbesondere
betrifft sie ein Verfahren zur Herstellung von menschlichem
PSTI, bei dem man einen Wirt, Saccharomyces cerevisiae, mit
einem Vektor transformiert, der ein menschlichen PSTI
codierendes Gen trägt, und die erhaltene Transformante unter
geeigneten Bedingungen züchtet.
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Trypsin-Inhibitoren, die aus dem Pankreas stammen, werden in
den pankreatischen sezernierten Trypsin-Inhibitor und den
basischen pankreatischen Trypsin-Inhibitor unterteilt. Der
erstere, PSTI, wird in Niere, Lunge, Milz, Leber und Gehirn
und auch im Pankreas von Säugern gefunden. Der letztere kommt
im Pankreas und anderen Organen von Wiederkäuern vor, aber
nicht in anderen Säugern, einschließlich des Menschen.
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Pubols et al., J. Biol. Chem. 249 (1974), 2235 und
Freinstein et al., Eur. J. Biochem. 43 (1973), 569 trennten
und reinigten unabhängig voneinander menschlichen PSTI aus
menschlichem Pankreassaft. Greene et al., Meth. Enzymol. 45
(1976), 813 bestimmten die Primärstruktur des PSTI.
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Menschlicher PSTI ist ein aus 56 Aminosäuren bestehendes
Peptid mit einem Molekulargewicht von 6242. Die SH-Gruppen
der Cysteine an den Positionen 9 und 38, 16 und 35 bzw. 24
und 56 bilden S-S-Brücken und das Peptid enthält keine freien
SH-Gruppen. Die Aminosäuresequenz, die von Greene et al. (a.
a. O.) bestimmt wurde, weicht geringfügig von der Sequenz ab,
die von den gegenwärtigen Erfindern bestimmt wurde, indem die
Positionen 21 und 29 in der ersteren jeweils Asparagin (Asn)
und Asparaginsäure (Asp) darstellen, während sie, im
Gegensatz dazu, in der letzteren Asparaginsäure und Asparagin
darstellen.
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Eddeland et al., Hoppe-Seyler's z. Physiol. Chem. 359 (1978),
671 und Kitahara et al., Biomed. J. 3 (1979), 1119
erstellten unabhängig voneinander ein Radioimmuntest-System,
bei welchem als Antigen menschlicher PSTI aus Pankreassaft
verwendet wird, wobei das System eine immunologische Messung
von PSTI im Blut ermöglicht. Yamamoto et Aa., Biochem.
Biophys. Res. Commun. 132 (1985), 659 bestimmten die
Basensequenz eines Gens, das menschlichen PSTI codiert.
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Die Autolyse bei akuter Pankreatitis wird durch die Wirkung
von proteolytischen Enzymen verursacht. Eine kleine Menge
Trypsin, welche aus unbekanntem Grund aktiviert wird, scheint
eine kettenreaktionsartige Aktivierung von Trypsinogen und
verwandten Zymogenen auszulösen. PSTI, welcher in
pankreatischen Acinuszellen vorkommt, wird zusammen mit
anderen pankreatischen Enzymen in den Pankreassaft sezerniert
und hemmt die Aktivierung von Trypsin im Pankreasgang. Ein
Teil des PSTI gelangt in den Blutstrom und bleibt hier als
ein ausgeströmter ("escaped") Inhibitor (Cholecyst und
Pancrea 2 (1982), 231).
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Der PSTI-Spiegel im Blut variiert beträchtlich bei
pankreatischen Erkrankungen, besonders bei akuten
pankreatischen Erkrankungen. Die Verweildauer des hohen PSTI-
Spiegels im Blut ist länger als die von Amylase. Die
Schwankung des PSTI-Spiegels im Blut spiegelt deutlich die
Größe des Schadens im Pankreas wieder, unabhängig von den
Protease-Inhibitoren (Cholecyst und Pancrea 3 (1982), 383).
Folglich erlaubt die Messung des PSTI-Spiegels im Blut die
Diagnose von pankreatischen Erkrankungen und die Überwachung
des Verlaufs der Erkrankung.
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Dem kürzlichen Fortschritt in der Gentechnologie ist es zu
verdanken, daß es einfacher geworden ist, große Mengen eines
gewünschten Peptids zu erhalten, indem man ein das Peptid
codierendes Gen in einen Vektor inseriert und einen
bakteriellen Wirt, wie Escherichia coli, mit dem Vektor
transformiert. Jedoch hat die Expression in Bakterien mehrere
Nachteile. Zum Beispiel häuft sich das exprimierte Peptid in
Bakterien innerhalb der Zelle an, was das Zellwachstum
behindern oder die Peptidproduktion durch ein
Rückkoppelungssystem unterdrücken kann, wenn es zu sehr
angehäuft wird. Zusätzlich werden Peptide, die von kleiner
Größe sind und in Bakterien exprimiert werden, oft durch
bakterielle Peptidasen abgebaut. Des weiteren erfordert die
Gewinnung des gewünschten Peptids das Sammeln und die
Zerstörung der gezüchteten Zellen und die Trennung und
Reinigung des Peptids aus der Kultur, die die zerstörten
Zellen enthält. Die Kultur enthält verschiedene Bestandteile,
die von den zerstörten Zellen stammen, wovon ein Teil toxisch
ist, und deswegen ist es nicht einfach, das gewünschte Peptid
aus der Kultur in reiner Form zu gewinnen.
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In eukaryotischen Zellen werden sezernierte Proteine wie auch
andere Proteine, die die Zellwand aufbauen, in der Form eines
Vorläufer-Polypeptids synthetisiert, welches eine zusätzliche
Aminosäuresequenz an einem Ende des Proteins enthält, das
sogenannte "Signalpeptid", welches für das Protein notwendig
ist, damit es durch die Zellmembran gelangen kann. Das
Signalpeptid wird durch eine Peptidase, die in der Membran
vorliegt, abgespalten, wenn der Vorläufer durch die Membran
tritt, wobei ein aktives und funktionelles reifes Protein
erhalten wird.
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Es wurden Versuche unternommen, das vorstehend beschriebene
sezernierende System für die Expression von gewünschten
Proteinen anzuwenden, um die zuvor erwähnten Nachteile, die
der Expression in prokaryotischen Zellen innewohnen, zu
überwinden. Für diesen Zweck ist S. cerevisiae als ein
bevorzugter Wirt bekannt und ist für die Expression von
verschiedenen Peptiden verwendet worden. Vgl. zum Beispiel
die japanischen Patentveröffentlichungen (Kokai) Nos.
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Die Messung von PSTI im Radioimmuntest wird seit langem für
die Diagnose von pankreatischen Erkrankungen und für die
Beobachtung des Verlaufs der Erkrankung nach der Behandlung
angewendet. Da menschlicher PSTI nur aus dem Pankreassaft
erhältlich war, gab es einige Schwierigkeiten, eine gute
Versorgung an PSTI zu gewährleisten.
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Es wurde nun gefunden, daß eine beträchtliche Menge an
menschlichem PSTI erhalten werden kann, wenn man das Gen, das
menschlichen PSTI codiert, in einen Vektor inseriert, S.
cerevisiae mit dem das Gen tragenden Vektor transformiert,
und den Mikroorganismus unter geeigneten Bedingungen, die die
Expression von menschlichem PSTI erlauben, züchtet.
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Demgemäß stellt die Erfindung ein Verfahren für die Gewinnung
von menschlichem PSTI bereit, bei dem man S. cerevisiae mit
einem Expressionsvektor transformiert, der ein menschlichen
PSTI codierendes Gen trägt, und die erhaltene Transformante
unter geeigneten Bedingungen züchtet, die die Expression und
Sezernierung von menschlichem PSTI erlauben, die Kultur
zentrifugiert, um einen Überstand zu erhalten, und den
sezernierten menschlichen PSTI aus dem Überstand gewinnt.
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In den beigefügten Abbildungen:
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Fig. 1 zeigt eine Basensequenz, die menschlichen PSTI
codiert und eine davon abgeleitete Aminosäuresequenz.
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Fig. 2 zeigt eine Basensequenz, die menschlichen PSTI
codiert und eine davon abgeleitete Aminosäuresequenz, die von
einer Leadersequenz und einem nicht-codierenden 3'-Bereich
begleitet werden.
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Fig. 3 zeigt die Konstruktion des Plasmids pYI AM8, welches
ein Gen trägt, das menschlichen PSTI codiert.
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Die Basensequenz des natürlichen Gens, das menschlichen PSTI
codiert, wurde bereits von Yamamoto et al. (a. a. O.)
bestimmt. Folglich kann die DNA, die menschlichen PSTI
codiert, chemisch synthetisiert werden, obwohl sie auch durch
reverse Transkription von mRNA, die aus menschlichem Gewebe
gemäß der Veröffentlichung von Yamamoto gewonnen wurde,
erhältlich ist. Die DNA für menschlichen PSTI, die in der
vorliegenden Erfindung verwendet wurde, kann eine DNA sein,
die genau die gleiche Basensequenz hat, wie in Fig. 1
dargestellt oder ihre degenerierten Varianten, die die in
Fig. 1 gezeigte Aminosäuresequenz codieren.
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Für die Zwecke der vorliegenden Erfindung bedeutet der
Begriff "Gen, das menschlichen PSTI codiert" und der Begriff
"Gen für menschlichen PSTI" normalerweise das Strukturgen,
welches menschlichen PSTI codiert, aber manchmal bezeichnet
es eine längere DNA-Sequenz, welche einen Promotorbereich,
einen ein Signalpeptid codierenden Bereich, einen Terminator
und ein Polyadenylierungssignal sowie das Strukturgen umfaßt.
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Der Vektor, in welchen das Gen für menschlichen PSTI
inseriert werden soll, kann ausgewählt werden aus, aber ist
nicht beschränkt auf solche, die üblicherweise für die
Transformation von S. cerevisiae verwendet werden, wie YIp
(z. B. YIp5, YIp32), pJDB2, YEp (z. B. YEp13), YRp (z. B.
YRp7, YRp16), YCp (Ycp19), Cosmidvektoren (z. B. pYc1, pYc2),
Vektoren, die von der 2 um DNA abstammen und ähnliche. Andere
bekannte Expressionsvektoren können verwendet werden, wie
pAM82, pAT77, YEp52, AH5, AH9, AH10, AH21, pGPD-2 und
ähnliche.
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Der Expressionsvektor für menschlichen PSTI wird so
konstruiert, daß das Strukturgen stromabwärts eines
geeigneten Promotors eingebaut werden kann. Wenn notwendig,
werden ein Terminator und Polyadenylierungssignal
stromabwärts des Strukturgens gleichzeitig inseriert. Als
Promotor, Terminator und Polyadenylierungssignal können
solche verwendet werden, die mit der Expression von Enolase,
Glycerinaldehyd-3-phosphat-Dehydrogenase, Hexokinase,
Pyruvatdecarboxylase, Phosphofructokinase, Alkohol-
Dehydrogenase, saurer Phosphatase, Isocytochrom C, Enzymen,
assoziiert mit der Galactoseverwertung, und ähnlichen
verbunden sind. Eine Kombination der oben genannten
Bestandteile von verschiedenen Ursprüngen kann auch verwendet
werden. Eine DNA, die ein geeignetes Signalpeptid codiert,
muß mit dem Strukturgen verbunden werden. Die DNA, die das
Signalpeptid codiert, kann ausgewählt werden aus, aber ist
nicht begrenzt auf solche, die in genomischer DNA für den α-
Faktor, a-Faktor, saure Phosphatase, Invertase oder ähnliche
gefunden werden.
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Wenn das Gen für menschlichen PSTI, das aus menschlichem
Gewebe stammt, verwendet werden soll, ist es günstig, das Gen
zu clonieren, so daß es ein ein Signalpeptid codierendes Gen,
einen Terminator und, wenn notwendig, bin
Polyadenylierungssignal enthalten kann, die alle mit dem
Strukturgen für menschlichen PSTI verbunden sind. Das
erhaltene Gen wird dann stromabwärts eines geeigneten
Promotors in einen Expressionsvektor eingebracht, so daß man
einen Vektor erhält, der in der Lage ist, menschlichen PSTI
zu exprimieren. Wie zuvor festgestellt, kann das Strukturgen
für menschlichen PSTI chemisch synthetisiert werden, da es
relativ kurz in der Länge ist.
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S. cerevisiae ist der bevorzugte Wirt für die Expression von
menschlichem PSTI. [Beispiele von S. cerevisiae-Expression
von menschlichem PSTI.] Beispiele von S. cerevisiae-
Wirtstämmen sind unter anderem, Saccharomyces cerevisiae KM-
46 (ATCC No. 26923), H-42 (ATCC No. 26922), BH-64-1A (ATCC
No. 28339) und ähnliche.
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Exprimierter menschlicher PSTI kann in üblicher Weise aus der
Kultur gereinigt werden, zum Beispiel durch Chromatographie,
Affinitätschromatographie, Zentrifugation oder eine
Kombination davon.
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Das folgende ausführliche Beispiel dient zur Erläuterung.
Beispiel
A. Clonierung von cDNA' die menschlichen PSTI codiert
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Gesamt-RNA wurde aus menschlichem Pankreas erhalten, welcher
in flüssigem Stickstoff eingefroren und bei -70ºC nach der
Guanidinium-Phenol/Chloroform-Methode (Gene 28 (1984), 263-270)
aufbewahrt worden war. Speicheldrüsen, Magen oder Leber
können anstelle von Pankreas verwendet werden. Poly(A)-RNA
wurde von der Gesamt-RNA durch wiederholte
Oligo (dT) Cellulose-Säulenchromatographie getrennt. In
Übereinstimmung mit der Methode von Schibler (Cell 15 (1978),
1495-1509) wurde doppelsträngige cDNA unter Verwendung von
poly(A)-RNA hergestellt. Die erhaltene cDNA wurde gemäß der
Lehre von Roychondhury et al. (Methods in Enzymology 65, 43-62)
mit S1-Nuklease behandelt und dann mit dC unter
Verwendung der terminalen Transferase verlängert. Die
erhaltene DNA wurde mit pBR322 aneliert, welches mit dem
Restriktionsenzym PstI gespalten und dann mit dG verlängert
worden war. Das anelierte Gemisch wurde verwendet, um E. coli
K12 HB101 nach der Methode von Dagert (Gene 6 (1979), 23-28)
zu transformieren. Auf die Transformante wurde auf einer
Tetracyclin enthaltenden Agarplatte selektiert und eine cDNA-
Genbank daraus hergestellt.
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Eine Reihe von Oligonucleotidsonden, jede aus 14 Basenpaaren
bestehend, wurde nach der Phosphotriester-Methode (Nucleic
Acids Research 10 (1982), 4467-4482), wie nachstehend
gezeigt, auf der Grundlage der Kenntnis der Aminosäuresequenz
von menschlichem PSTI (Methods Enzymology 45, 813-825)
hergestellt.
Sonde
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Die hergestellten Oligonucleotide wurden nach Reinigung über
HPLC mit ³²P am 5'-Ende unter Verwendung von T4-
Polynucleotid-Kinase markiert und als Sonden für die
Hybridisierung verwendet, wie nachstehend beschrieben.
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Ungefähr 1800 Kolonien von der zuvor erwähnten cDNA-Genbank
wurden auf einen Nylonfilter transferiert und die Filter
wurden einem Hybridisierungsverfahren mit diesen Sonden
unterworfen, wobei 9 positive Clone erhalten wurden. Ein
Clon, welcher einen Teil der cDNA, die menschlichen PSTI
codiert, zu enthalten schien, wurde durch Restriktionsenzym-
Analyse ausgewählt und als pHT19 bezeichnet. Die cDNA, die in
pHT19 inseriert war, wurde gereinigt und als eine zweite
Sonde für ein weiteres Absuchen nach cDNA verwendet. Dies
lieferte ein Plasmid, das ein cDNA-Insert von 431 bp trug,
das als pHT112 bezeichnet wurde (Yamamoto et al., Biochem.
Biophys. Res. Commun. 132 (1985), 605-612). Unter Verwendung
der clonierten cDNA von pHTI112 wurde eine Basensequenz in
vollständiger Länge des PSTI-Gens nach der M13 Methode (Proc.
Natl. Acad. Sci., U.S.A. 74 (1977), 560-564) bestimmt.
B. Konstruktion des Expressionsvektors
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Plasmid pHTI112 (20 ug) wurde mit 20 Einheiten des
Restriktionsenzyms StuI in 400 ul einer StuI-Pufferlösung
(10 mM Tris-HCl, pH 8.0, 7 mM MgCl&sub2;, 100 mM NaCl, 7 mM 2-
Mercäptoethanol, 0.01% Rinderserumalbumin) bei 37ºC für 60
Minuten gespalten. Nach der Reaktion wurde das Gemisch mit
Phenol/Chloroform extrahiert und dann mit Ethanol durch
Zugabe von 1/10 Volumen 3M Natriumacetat, pH 5.3 und 2.5
Volumina Ethanol gefällt. Das Präzipitat wurde unter leichtem
Vakuum getrocknet, in Wasser gelöst und in der nachfolgenden
Reaktion verwendet. Die Phenol/Chloroform-Extraktion und die
Ethanol-Fällung wurden routinemäßig durchgeführt, wenn eine
Enzymbehandlung in den folgenden Verfahren durchgeführt
wurde.
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Die erhaltene Plasmid-DNA wurde mit SalI-Linker verknüpft,
welcher ein selbst-komplementäres Oligonucleotid mit der
Sequenz pdGGTCGACC ist, um hieran eine SalI-
Restriktionsstelle anzufügen, die für die Insertion der
gewünschten DNA in die SaII-Stelle des Plasmids pUC9 im
späteren Stadium hilfreich ist. Dazu wurden 2 mg des mit StuI
gespaltenen pHTI112 mit 32 Picomolen des 5'-phosphorylierten
synthetischen Oligonucleotids pdGGTCGACC unter Verwendung von
350 Einheiten T4 DNA-Ligase in 40 ul eines T4 DNA-Ligase-
Puffers (66mM Tris-HCl, pH 7.4, 1.0 mM ATP, 66mM MgCl&sub2;, 10 mM
Dithiotreit, 0.01% Rinderserumalbumin) bei 18ºC für 12
Stunden vereinigt. Das Gemisch wurde 10 Minuten auf 70ºC
erhitzt, um die Ligase-Reaktion zu beenden, und für die
Transformation von E. coli K12 HB101 verwendet, um die
gewünschte Transformante zu erhalten.
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Das erhaltene Plasmid (20 ug) wurde dann mit SaII gespalten.
Für diesen Zweck wurde das Reaktionsgemisch mit folgenden
Komponenten zu den angegebenen Konzentrationen versetzt, um
SaII-Puffer zu erhalten:
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10 mM Tris-HCl, pH 7.5
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7 mM MgCl&sub2;
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175 mM NaCl
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0.2 mM EDTA
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7 mM 2-Mercaptoethanol
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0. 01% Rinderserumalbumin
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Das Gemisch wurde mit 10 Einheiten SalI bei 37ºC für 60
Minuten behandelt. Die mit SalI gespaltene DNA wurde weiter
mit PstI gespalten und das DNA-Fragment, welches das PSTI-
Strukturgen und PstI- und SalI-cohäsive Enden enthält, wurde
abgetrennt. Dazu wurden 20 ug der mit SalI gespaltenen DNA mit
32 Einheiten PstI in 200 ul PstI-Puffer (10 mM Tris-HCl, pH
7.5, 10 mM MgCl&sub2;, 50 mM Ammoniumsulfat, 0,01
Rinderserumalbumin) bei 37ºC für 60 Minuten behandelt. Das
Gemisch wurde einer 5%igen Polyacrylamid-Gelelektrophorese
unterworfen und mit Ethidiumbromid gefärbt, um das im Gel
enthaltene gewünschte Fragment unter UV-Licht sichtbar zu
machen. Das entsprechende Gelstück wurde ausgeschnitten und
gewonnen und in 10 mM Tris-HCl, pH 8.0, das 1 mM EDTA enthielt,
homogenisiert. Der Überstand wurde mit Ethanol behandelt, um
das gewünschte DNA-Fragment zu erhalten. Das PstI-SalI-
Fragment, das das PSTI-Strukturgen enthielt, wurde unter
Verwendung der T4 DNA-Ligase in das PstI-SalI-gespaltene
Plasmid pUC9 inseriert. Dazu wurden 0.1 ug
des PstI-SalI-
gespaltenen pUC9 bei 18ºC für 12 Stunden mit 0.5 ug des PstI-
Sall-Fragments in Gegenwart von 350 Einheiten T4 DNA-Ligase
in 30 ul T4 DNA-Ligasepuffer vereinigt. Das Gemisch wurde
verwendet, um E. coli HB101 nach der Methode von Mandel und
Higa (J. Mol. Biol. 53 (1970), 154) zu transformieren. Auf
die Transformante wurde auf Agarplatten, die Ampicillin
enthielten, selektiert. Mehrere Ampicillin-resistente
Kolonien wurden gewählt und die Plasmid-DNA abgetrennt. Die
Anwesenheit des gewünschten Fragments wurde durch Analyse des
Restriktionsspaltmusters bestätigt. Das erhaltene Plasmid
wurde als pYI bezeichnet.
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Das Plasmid pYI wurde mit PstI verdaut und der
nichtcodierende 5'-Bereich des menschlichen PSTI-Gens wurde mit
BAL 31-Nuclease entfernt. Der XhoI-Linker, der das
selbstkomplementäre Oligonucleotid mit der Sequenz pdCCTCGAGG
enthält, wurde an das gespaltene lineare Plasmid angehängt,
um es mit XhoI-Restriktionsstellen zu versehen, was für die
Insertion der cDNA in die XhoI-Stelle von pAM82 hilfreich
ist.
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Dazu wurde das Plasmid pYI mit PstI gespalten und das
gespaltene pYI (3 ug) wurde mit 2.6 Einheiten BAL 31-Nuclease
bei 30ºC für eine bis zehn Minuten in 75 ul BAL 1
Nucleasepuffer (20 mM Tris-HCl, pH 8.0, 12 mM CaCl&sub2;, 12 mM
MgCl&sub2;, 1 mM EDTA, 0.6 M NaCl) behandelt. In ähnlicher Weise wie
zuvor wurde der XhoI-Linker unter Verwendung der T4 DNA-
Ligase an das mit BAL 31 gespaltene pYI ligiert. Das
Reaktionsgemisch wurde verwendet, um E. coli HB101 nach der
Methode von Mandel und Higa zu transformieren. Auf die
Transformanten wurde auf einer Agarplatte, die Ampicillin
enthielt, selektiert, und die Plasmid-DNA wurde aus den
transformierten Kolonien abgetrennt. Das Ausmaß der
Nucleotiddeletion durch die BAL 31-Nuklease wurde durch die
Bestimmung der Basensequenz nach der Dideoxy-Methode
bestätigt, wobei M13 DNA-Sequenzprimer nach der Methode von
Sanger (J. Mol. Biol. 143 (1980), 161-178) verwendet wurden.
Ein Plasmid, bei welchem der nicht-codierende 5'-Bereich bis
zu 25 bp stromaufwärts des ATG-Codons deletiert worden war,
wurde für die nachfolgende Konstruktion ausgewählt.
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Die ausgewählte Plasmid-DNA wurde mit XhoI und SalI gespalten
und ein Fragment, das das PSTI-Strukturgen und XhoI- und
SalI-cohäsive Enden enthielt, wurde abgetrennt. Dazu wurde
die Plasmid-DNA (10 ug) mit 24 Einheiten XhoI bei 37ºC für 60
Minuten in 100 ml eines XhoI-Puffers (10 mM Tris-HCl, pH 7.5,
7 mM MgCl&sub2;, 100 mM NaCl, 7 mM 2-Mercaptoethanol) behandelt. Die
XhoI-gespaltene DNA wurde dann mit SalI verdaut und das
erhaltene Gemisch wurde einer 5%igen Polyacrylamid-
Gelelektrophorese unterworfen, um das gewünschte DNA-Fragment
zu erhalten.
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Ein Expressionsvektor aus S. cerevisiae, pAM82 (Miyanohara et
al., Proc. Natl. Acad. Sci., U.S.A. 80 (1983), 1-5, FERM-BP
313, umgewandelt von Bikoken No. 6668) wurde mit XhoI
gespalten und in der Art, wie nachstehend beschrieben, mit
dem XhoI-SalI-Restriktionsfragment, welches das PSTI-
Strukturgen enthält, ligiert.
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XhoI-gespaltenes pAM82 (0.5 ug) wurde mit dem XhoI-SaII-
Fragment (2 ug) in Gegenwart von 350 Einheiten T4 DNA-Ligase
bei 18ºC 12 Stunden in 30 ul T4 DNA-Ligasepuffer vereinigt.
Das Reaktionsgemisch wurde verwendet, um E. coli HB101 nach
der Methode von Mandel und Higa zu transformieren. Auf die
Transformanten wurde auf Agarplatten, die Ampicillin
enthielten, selektiert, und die Plasmid-DNA wurde von den
transformierten Kolonien isoliert. Die Anwesenheit des
gewünschten Fragments und die Orientierung des inserierten
Fragments wurden aufgrund des Restriktionsspaltmusters
bestimmt.
C. Expression und Reinigung von menschlichem PSTI
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Isolierte Plasmid-DNA wurde verwendet, um S. cerevisiae gemäß
der Lehre von Hinnen et al. (Proc. Natl. Acad. Sci., U.S.A.
ins (1978), 1929-1933) zu transformieren. Auf die
Transformanten wurde auf einer überschichteten Agarplatte,
die Histidin enthielt, selektiert. Die erhaltene
Leucinunabhängige Zelle, als pYIAM82/AH22 bezeichnet, wurde in den
folgenden Experimenten verwendet.
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Der Clon pYIAM82/AH22, von dem bestätigt worden war, daß er
das Expressions-Plasmid enthält, trägt den PHO5-Promotor,
welcher ein leichtes An- und Abschalten der Expression in
Abhängigkeit von der Anwesenheit oder Abwesenheit von
anorganischem Phosphat im Kulturmedium erlaubt (Nakao et al.,
Molec. Cell. Biol. 6 (1986), 2613-2623). Der vorstehend
erhaltene Clon wurde in dem nachfolgenden
Expressionsverfahren eingesetzt.
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Die folgenden Experimente wurden im wesentlichen nach der
Methode von Miyanohara durchgeführt (Proc. Natl. Acad. Sci.,
U.S.A. 80 (1983), 1-5).
i) Herstellung des Kulturmediums
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Burkholder-Minimalmedium, welches 1,5 g Kaliumphosphat/L
enthält, und das Medium, welches kein Phosphat (1,5 g
Kaliumchlorid/L) enthält, wurden verwendet. 250 ml einer 4-
fach konzentrierten Stammlösung der Phosphat-enthaltenden
Lösung (P+Medium) oder der Phosphat-freien Lösung (P-Medium),
wie nachstehend in Tabelle 1 aufgeführt, 1 ml einer Vitamin-
Stammlösung, wie nachstehend in Tabelle 2 aufgeführt, 20 g
Glucose und 2 g Asparagin wurden zusammen in genügend Wasser
vereinigt, um ein Gesamtvolumen von einem Liter zu erhalten.
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Nach Rühren wurden 50 mg Histidin-Hydrochlorid hinzugefügt.
Durch Zugabe von 0.2N NaOH wurde das P+Medium auf einen pH-
Wert von 6.0 und das P-Medium auf einen pH-Wert von 7.5
eingestellt. Das P+Medium und das P-Medium wurden bei 120ºC
für 10 Minuten bzw. bei 10ºC für 10 Minuten autoklaviert.
Tabelle 1 4fach konzentrierte Stammlösung
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P+ KH&sub2;PO&sub4; 6 g
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P- KCl 6 g
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MgCl&sub2;·7H&sub2; 0.2 g
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CaCl&sub2;·2H&sub2; 0.32 g
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0.05% KI 0. 8 ml
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Metallverbindungen (x10&sup4;) (Tabelle 1')*
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B, Mn, Zn, Cu 0.2 ml
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Fe 0.2 ml
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Mo 0.2 ml
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Wasser q.l.
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1000 ml
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Das Gemisch wurde nicht autoklaviert
*Tabelle 1' Herstellung einer Stammlösung aus
Metallverbindungen
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H&sub3;BO&sub3; 30 mg
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MnSO&sub4;·7H&sub2; 0.50 mg
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ZnSO&sub4;·7H&sub2; 0.150 mg
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CuSO&sub4;·5H&sub2; 0.20 mg
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Steriles, destilliertes Wasser q.l.
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50 ml
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Na&sub2;MoO&sub4;·2H&sub2; 0.100 mg
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Steriles, destilliertes Wasser q.l.
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50 ml
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FeCl&sub2;·6H&sub2; 0.125 mg
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Steriles, destilliertes Wasser q.l.
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50 ml
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Die vorstehenden Lösungen wurden nicht autoklaviert.
Tabelle 2 Vitamin-Stammlösung
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Vitamin B&sub1; 20 mg
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Pyridoxin 20 mg
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Nicotinsäure 20 mg
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Calcium-Pantothenat 20 mg
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Biotin 0.2 mg
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Inosit 1 g
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Wasser q.l.
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100 ml
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Die Lösung wurde durch Millipore-Filtration sterilisiert.
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ii) Induktion der PSTI-Expression
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Die Kolonien, die auf einer Platte gewachsen waren, wurden in
10 ml P+Medium überführt und unter Schütteln bei 30ºC für zwei
Tage gezüchtet. Ein Teil der Kultur (0.2ml) wurde für die
Züchtung in P-Medium verwendet, und der Rest wurde
verschiedenen Analysen, wie nachstehend beschrieben,
unterworfen.
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Die vorstehende Kultur (0.2 ml) des P+Mediums wurde zu 10 ml P-
Medium gegeben, welches 0.05 ml 2M Tris-HCl, pH 7.0 enthielt,
und das Gemisch wurde bei 30ºC für zwei Tage gezüchtet und
als P-Medium-Probe verwendet.
iii) Fraktionierung der Kultur und Bestimmung von PSTI
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Gezüchtetes P+Medium und gezüchtetes P-Medium wurden nach dem
Schema I, wie nachstehend beschrieben, fraktioniert. Jedes
Medium wurde bei 1500·g für 5 Minuten zentrifugiert.
Zellpräzipitate wurden gewonnen und der Überstand wurde als
Sezernierungsfraktion aufbewahrt.
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Zu den Zellpräzipitaten, die vorstehend erhalten wurden,
wurde 1 ml eines Sphäroplasten-Puffers (1.2M Sorbit, 50 mM
Phosphatpuffer, pH 7.2, 300-500 mg/ml Zymolyase (60,000
Einheiten, Seikagaku Kogyo Co., Ltd.) und 14 mM 2-
Mercaptoethanol), der 1 mM Phenylmethylsulfonylfluorid (PMSF),
eines Protease-Inhibitors, enthielt, hinzugefügt und das
erhaltene Gemisch wurde mit einem Vortexgerät (Scientific
Industries Inc.) gemischt und bei 30ºC eine Stunde inkubiert.
Die Zentrifugation des Gemisches bei 2500·g für 5 Minuten
ergab Periplasma-Komponenten im Überstand und Sphäroplasten-
Komponenten im Niederschlag.
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Zu dem so erhaltenen Sphäroplasten-Niederschlag wurde 1 ml
eines Lyse-Puffers (0.2% Triton, 10 mM Phosphat-Puffer, pH
7.2, 150 mM NaCl, 1 mM PMSF) hinzugefügt und das Gemisch wurde
mit einem Vortexgerät gemischt und für eine Stunde auf Eis
reagieren gelassen, um die Lyse der Sphäroplasten zu
bewirken. Die Zentrifugation des Lysats bei 15000·g für 20
Minuten ergab als Überstand einen Zellextrakt.
Schema 1 Fraktionierung der S. cerevisiae-Kultur
S. cerevisiae-Kultur Zentrifugation (2500·g, 5 min) Überstand (Sezernierte Fraktion) Niederschlag (Zellen) Sphäroplasten-Puffer (mit 1 mM PMSF) Mischen mit dem Vortexgerät (30ºC, 1 Std) Zentrifugation (2500·g, 5 min) Überstand (Periplasma-Schicht) Präzipitat (Sphäroplast) Lyse-Gemisch Mischen mit dem Vortexgerät (1 Std Stehen bei 0ºC) Zentrifugation (15000·g, 20 min) Überstand (Zellextrakt) Niederschlag
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Die PSTI-Produktion wurde in einem Immuntest der sezernierten
Fraktion, der Periplasma-Fraktion und der Zellextrakt-
Fraktion gemessen. Tabelle 3, nachstehend, zeigt die
Ergebnisse der Untersuchung.
Tabelle 3 PSTI-Gehalt in jeder Fraktion
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PSTI-Gehalt (ng/ml)
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Fraktionen
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P-Medium P+Medium
Sezernierte Fraktion 1619 0.7
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Periplasma-Fraktion 596 8.1
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Zellextrakt-Fraktion 321 0
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Tabelle 3 zeigt, daß eine große Menge des produzierten PSTI
extrazellulär sezerniert wird.
iv) Züchtung im großen Maßstab
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Auf der Grundlage der vorstehenden Ergebnisse wurde die
Züchtung im großen Maßstab durchgeführt (3L) und PSTI wurde
in der Weise, wie nachstehend beschrieben, gewonnen und
gereinigt.
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Die Kolonie auf der Platte wurde verwendet, um 10 ml P+Medium
anzuimpfen und bei 30ºC für 2 Tage unter Schütteln gezüchtet.
Fünf ml der erhaltenen Kultur wurden zu 100 ml P+Medium
gegeben und bei 30ºC für 2 Tage unter Schütteln hochgezogen.
60 ml der Kultur wurden zu 3L P-Medium gegeben und unter
Schütteln bei 30ºC 2 Tage gezüchtet. Die Kultur wurde bei
7000·g 10 Minuten zentrifugiert, um die sezernierte Fraktion
im Überstand zu erhalten.
v) Reinigung
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Die sezernierte Fraktion (700 ml) wurde auf einen pH-Wert von
8.0 durch Zugabe von 1N Natriumhydroxid eingestellt und auf
eine Rindertrypsin-CH-Sepharose 4B-Säule (1·3.2 cm) geladen.
Nachdem die Säule erfolgreich mit 0.05M Tris-HCl, pH 8.0,
welches 0.5M NaCl enthielt, und destilliertem Wasser
gewaschen war, wurde PSTI mit 10 mM HCl eluiert. Das eluierte
Produkt wurde lyophilisiert, wobei 0.69 mg gereinigter PSTI
erhalten wurden.
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Der erhaltene menschliche PSTI (12 ug) wurde in ein
Testreaktionsgefäß (10x90 mm) gegeben und unter vermindertem
Druck bei 110ºC 24 Stunden nach Zugabe von 50 ul 4M
Methansulfonsäure, die 0.2% 3-(2-Aminoethyl)indol enthielt,
hydrolysiert. Eine Aminosäureanalyse wurde unter Verwendung
des Hitachi Model 835-Aminosäureanalysators durchgeführt. Die
erhaltene Aminosäurezusammensetzung, die in Tabelle 4
wiedergegeben ist, stimmte vollkommen mit der von natürlichem
menschlichem PSTI überein.
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Die Sequenz der drei Aminosäurereste am N-Terminus wurde nach
der Methode von Edman, welche eine Abänderung der Methode von
Iwanaga (Eur. J. Biochem. 8 (1969), 189-199) ist, als Asp-
Ser-Leu bestimmt. Die Sequenz des N-Terminus stimmte
ebenfalls mit der von natürlichem menschlichem PSTI überein.
Zusätzlich hemmte das erfindungsgemäße Produkt
Rindertrypsinaktivität stöchiometrisch, d. h. im Verhältnis
1 : 1. Schließlich stimmte die Immunreaktivität des
menschlichen PSTI der Erfindung mit dem Antikörper gegen
natürlichen menschlichen PSTI (polyclonales
Kaninchenantiserum) mit der von natürlichem PSTI überein,
wenn verschieden verdünnte Proben verglichen wurden.
Tabelle 4
Aminosäure gefunden theoretisch Asparaginsäure Threonin Serin Glutaminsäure Prolin Glycin Alanin Cystin Valin Methionin Isoleucin Leucin Tyrosin Phenylalanin Lysin Histidin Tryptophan Arginin
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Angesichts des vorstehenden beinhaltet die Erfindung einen
rekombinanten menschlichen PSTI. Sie umfaßt auch ein
Polypeptid, das die Aktivität von menschlichem PSTI und die
in Fig. 1 gezeigte Sequenz hat und das im wesentlichen frei
von anderen Peptiden ist, wobei das Polypeptid eine
Leadersequenz haben kann. Die Erfindung schließt natürlich
auch DNAs ein, die das zuvor beschriebene codieren, wobei
allelischen Äquivalenten und der Degeneration des genetischen
Codes voll Rechnung getragen wird.
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Die Erfindung umfaßt weiterhin einen PSTI-Expressionsvektor
für die Verwendung in Saccharomyces cerevisiae, der ein
menschlichen PSTI codierendes Gen oder eine wie vorstehend
beschriebene DNA-Sequenz trägt.
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Ebenso wird allgemein durch die Erfindung die Verwendung von
rekombinantem menschlichem PSTI in der in vitro-Diagnose oder
Erkrankungsüberwachung bereitgestellt.