DE3741648A1 - Uebertragungsvorrichtung fuer fernsteuerung - Google Patents
Uebertragungsvorrichtung fuer fernsteuerungInfo
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- G08C—TRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
- G08C19/00—Electric signal transmission systems
- G08C19/16—Electric signal transmission systems in which transmission is by pulses
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Übertragungs- bzw.
Sendevorrichtung für Fernsteuerung. Insbesondere betrifft die Erfindung eine
Sendevorrichtung für Fernsteuerung ausgestattet mit einem völlig neuen
Senderkennkodierungssystem. Bei bekannten Sendevorrichtungen für
Fernsteuerung basiert die Kennung der Vorrichtung auf Stifteinstellungen
einer integrierten Schaltung, die zur Übertragung eines gegebenen kodierten
Signals ausgestaltet ist, wobei die Stifteinstellungen als
Versorungsspannungsanstiege auf einen Arbeitsspannungswert gelesen werden.
Gewöhnlich werden zehn Stifte für diesen Zweck verwendet, wobei
jeder von diesen drei verschiedene elektrische Einstellungen annehmen kann,
geerdet, verbunden mit einer Referenzspannung (üblicherweise der positive
Versorgungsspannungspol) oder getrennt. Durch die Verwendung von zehn
Stiften beträgt die maximale Zahl erreichbarer Kombinationen etwa 59000,
eine bereits hohe Zahl, um damit anzufangen.
Allerdings erfordert jegliche Erhöhung der Zahl der Kennkodierungen
auf Sendevorrichtungen des vorstehend beschriebenen Typs offensichtlich eine
Erhöhung der Zahl der für diesen Zweck verwendeten Stifte, was unvermeidbar
eine korrespondierende Zunahme in der Größe und den Herstellungskosten mit
sich bringt.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Sendevorrichtung für
Fernsteuerung zu schaffen, die mit einer beträchtlich höheren Zahl an
Kennkodierungen ausstattbar ist und eine kompaktere Größe als die bekannten
Vorrichtungen dieses Typs aufweist.
Diese Aufgabe wird durch eine Sendevorrichtung für Fernsteuerung
gelöst, die aufweist:
- - Trägereinrichtung für eine Kennkodierung der Vorrichtung;
- - Einrichtung zur Übertragung einer kodierten Nachricht entsprechend der Kennkodierung;
- - und Einrichtung zur Freigabe des Lieferns dieser Nachricht durch die Sendeeinrichtungen;
dadurch gekennzeichnet, daß die Trägereinrichtung mindestens einen
leistungsunabhängigen Speicher bzw. Schlafspeicher umfaßt.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind der nachfolgenden
Beschreibung und den Unteransprüchen zu entnehmen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand des in den beigefügten
Abbildungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Fig. 1 zeigt ein Blockdiagramm der Sendevorrichtung gemäß der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 zeigt schematisch eine mögliche Struktur für ein
Element der Vorrichtung gemäß Fig. 1;
Fig. 3 zeigt ein Flußdiagramm eines Ausführungsbeispiels eines
Hauptprogramms bezüglich einer arithmetischen Recheneinheit der Vorrichtung
gemäß Fig. 1.
Fig. 1 zeigt eine Sendevorrichtung für Fernsteuerung 10 gemäß der
vorliegenden Erfindung. Die Vorrichtung 10 umfaßt im wesentlichen eine
integrierte Einheit 9 mit einer Anzahl von Anschlüssen 1 bis 8, einer Anzahl
von Bedienungstasten 11, 12, 13, 15 und einer Elektrizitätsversorgungsquelle
14 (z.B. eine Batterie). Mehr im einzelnen beschrieben besitzt jede Taste
11, 12, 13 und 15 einen ersten Anschluß, der mit einem der Anschlüsse 1, 2,
3 bzw. 5 verbunden ist, und einen zweiten Anschluß, der mit einem positiven
Pol der Batterie 14 (Tasten 1, 2 und 3) verbunden ist oder anderenfalls
geerdet ist (Taste 15). Ein negativer Pol der Batterie 14 ist mit einem
Anschluß 4 der Einheit 9 verbunden.
Die integrierte Einheit 9 umfaßt im wesentlichen die folgenden
Schaltungen:
- - eine Elektrizitätsversorgungsschaltung 20 mit drei Eingängen, die jeweils mit einem der Anschlüsse 1, 2 bzw. 3 verbunden sind, und einem Ausgang, der in nicht dargestellter Weise mit anderen Schaltungen der Einheit 9 verbunden ist;
- - eine logische Einheit 21 für einen Dekodierungsvorgang der Vorrichtung 10 als Funktion der Tasten 11, 12, 13 und 15 mit vier Eingängen, die jeweils verbunden sind mit einem Anschluß 1, 2, 3 bzw. 4;
- - einen leistungsunabhängigen Speicher 22, z.B. ein E2PROM, zur Bildung eines Trägers für die Kennkodierung der Vorrichtung 10;
- - eine Programmierschaltung 23 zur Programmierung des Speichers 22 mit im wesentlichen drei Eingängen, die jeweils mit einem Anschluß 2, 3 bzw. 5 verbunden sind, und drei Ausgängen, die jeweils mit einem der Eingänge des Speichers 22 verbunden sind;
- - eine Schaltung 24 zur Erzeugung einer kodierten Nachricht, die gemäß den Daten in dem Speicher 22 und gemäß den Signalen eingegeben in die Vorrichtung 10 über Tasten 11, 12 und 13 durch den Benutzer übertragen wird; wobei die Generatorschaltung 24 mit der Einheit 21, der Programmierschaltung 23 und dem Speicher 22 verbunden ist und einen Eingang 31 aufweist, der mit dem Speicher 22 verbunden ist, wodurch Daten bezüglich der darin gespeicherten Kennkodierung erhalten werden; zwei Ausgänge 32, 33, an die jeweils ein Taktsignal bzw. ein Signal zur Lesefreigabe der in dem Speicher 22 gespeicherten Daten anliegt; und ein Takteingang 34, der mit dem Anschluß 8 verbunden ist:
- - zwei Signalverstärker 26, 27 mit jeweils einem Eingang, der mit 5 einem Ausgang der Schaltung 24 verbunden ist, und mit einem Ausgang, der mit jeweils einem Anschluß 6 bzw. 7 verbunden ist. Gebräuchlich ist, daß der Anschluß 8 zweckmäßig mit einem Widerstands-Kapazitäts-Netzwerk (nicht dargestellt) verbunden ist, das zur Erzeugung einer gegebenen Taktsignalfrequenz ausgestaltet ist. Die Anschlüsse 6 und 7 sind andererseits gebräuchlicherweise mit Leistungsverstärkern (nicht dargestellt) zur Steuerung jeweiliger herkömmlicher Meßwertwandler (nicht dargestellt) verbunden.
Fig. 2 zeigt eine mögliche schematische Konfiguration des Speichers
22, die zwei Felder A und B für Datenspeicherplätze, bezeichnet als A 1, A 2,
. . ., Ai, . . ., A 24 für Feld A und B 1, B 2, B 3, B 4 für Feld B, aufweist.
Bei tatsächlichem Gebrauch wird Feld A zur Speicherung der
Kennkodierung der Vorrichtung 10 in Form einer geeigneten logischen 1 und
0 Folge benutzt. In diesem bestimmten Fall erlauben 24 Speicherplätze über
16 Millionen Kodierungskombinationen zu erhalten.
Feld B kann zur Speicherung von Operationsangaben benutzt werden,
ebenfalls in Form einer geeigneten logischen 1 und 0 Folge, um eine
spezifische Betriebsart der Vorrichtung 10 in Abhängigkeit davon, welche
Taste von dem Benutzer betätigt wird, auszuwählen.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung 10 wird beschrieben zuerst
bezüglich der Programmierung der Kennkodierung im Speicher 22 und dann
bezüglich eines Senders für kodierte Nachrichten wobei in beiden Fällen
Bezug genommen wird auf das Flußdiagramm in Fig. 3.
Die Kennkodierung bzw. Kennung und jeglicher Betriebszusatz bzw.
Operationsoption werden unter Verwendung aller Tasten der Vorrichtung 10 in
den Speicher 22 programmiert. Insbesondere die Tasten bzw. Schalter 11 und
15 werden geschlossen gehalten, während die Tasten bzw. Schalter 12 und 13
geoffnet sind. Die in den Speicher 22 zu ladenden Daten und ein
Datenladungstaktsignal werden über die Anschlüsse 2 und 3, verbunden mit den
Tasten 12 und 13, in die Einheit 9 geladen. Wie in dem Flußdiagramm der
Fig. 3 dargestellt ist, beginnt die Folge mit einem Block 40, der bestimmt,
ob der Anschluß 1 mit einem positiven Pol (Taste 11 ist geschlossen)
verbunden ist. Im Falle einer positiven Antwort gelangt man von dem Block 40
zu einem Block 41, der bestimmt, ob der Anschluß 5 mit einem positiven Pol
(Taste 15 ist geschlossen) verbunden ist. Im Falle einer positiven Antwort
beginnt ein Programmiervorgang des Speichers 22, indem man zu einem Block 43
geht, der die Signale an den Anschlüssen 6 und 7 auf "0" setzt und in den
Speicher 22 der Vorrichtung 10 die Kennkodierung und relative Optionsdaten,
erhalten von dem Anschluß 2 und terminiert durch das Taktsignal an dem
Anschluß 3, lädt.
Von dem Block 43 gelangt man zu dem Block 44, der bestimmt, ob die
Anzahl der in dem Speicher 22 gespeicherten Bits gleich einer gegebenen
festgesetzten Anzahl ist. Im Falle einer negativen Antwort wartet der Block
44 auf die Vervollständigung des Programmiervorganges. Im Falle einer
positiven Antwort dagegen gelangt man von Block 44 zu einem Block 45, der
ein gegebenes Frequenzsignal (z.B. 2 Hz) an die Anschlüsse 6 und 7 liefert,
um die Bedienungsperson darüber zu informieren, daß der Speicher 22
programmiert wurde, und man gelangt dann zu dem Stop-Block 46.
Die Kennkodierung und/oder Optionen können von dem Monteur während
der Herstellung der Vorrichtung 10 zweckmäßigerweise in den Speicher 22
programmiert werden, um so einen bestimmten Kode für jede Vorrichtung
einzuprogrammieren.
Zur Übertragung kodierter Nachrichten wird die Vorrichtung 10
betätigt durch Geöffnethalten der Taste 15 und Drücken einer der Tasten 11,
12, 13, je nachdem welche Art an zusätzlicher Option von der Vorrichtung 10
ausgeführt werden soll.
Durch Drücken der Taste 11 z.B. gelangt man von Block 41 zum Block
50, der bestimmt, ob ein erster Zusatz bzw. Option in dem Speicher 22
gespeichert ist. Im Falle einer positiven Antwort gelangt man von Block 50
zu Block 51, der einen Betrieb der Vorrichtung 10 gemäß des ersten Zusatzes
bzw. der ersten Option liefert. Im Falle einer negativen Antwort im Block
50, oder nach dem Block 51 zum Beenden seiner Funktion, gelangt man von
Block 50 oder 51 zum Block 52, der die Kennkodierung zusammen mit den
relativen ausgewählten Zusatzdaten für eine Übertragung liefert. Von Block
52 gelangt man zu Block 53, der bestimmt, ob die Übertragung abgeschlossen
ist. Im Falle einer negativen Antwort wartet Block 53 auf dieses
Abgeschlossensein, und im Falle einer positiven Antwort gelangt man zu dem
Stop-Block 54.
Das Gleiche trifft zu für einen Betrieb der Vorrichtung 10 nach
Drücken der Taste 12 oder 13. Die Betätigung der Taste 12 oder 13 wird
jeweils erkannt von den Blöcken 56 bzw. 57, die im Falle einer positiven
Antwort eine jeweilige Betriebsfolge, ähnlich der in Verbindung mit Taste
11 beschriebenen, bewirken. Der einzige Unterschied liegt darin, daß die
Kennkodierung zusammen mit einem zweiten Zusatz bzw. einer zweiten Option
(falls Taste 12 betätigt ist) oder mit einem dritten Zusatz bzw. einer
dritten Option (falls Taste 13 betätigt ist) übertragen wird. In diesem Fall
sind die Blöcke, entsprechend den Blöcken 50-54, mit 60-64 (Taste 12
gedrückt) und 70-74 (Taste 13 gedrückt) numeriert.
Die Vorteile der beschriebenen und dargestellten Vorrichtung 10
werden durch die vorstehende Beschreibung deutlich. Erstens reduziert der
Speicher 22, der programmierbar ist und nur drei Anschlüsse benötigt,
drastisch die Größe der Vorrichtung 10 und stellt zusätzlich eine wesentlich
größere Anzahl von Kombinationen verglichen mit bekannten Vorrichtungen
bereit. Zweitens ermöglicht die Austattung mit Betriebszusatzspeicherungen
den Einsatz der Vorrichtung 10 auf einem weiten Anwendungsgebiet.
In einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung 10 kann anstelle
eines E2PROM als Speicher 22 ein ROM benutzt werden, so daß in diesem Falle
die Programmierung (offensichtlich für die Programmierung eines speziellen
Kodes für jede Vorrichtung) von dem Konstrukteur während eines Leitwegtests
des Speichers durchgeführt werden. Bei der Verwendung eines ROM-Speichers
und der gleichen Anzahl an auswählbaren Betriebszusätzen bzw.
Operationsoptionen kann die sich ergebende Übertragungsvorrichtung weiterhin
strukturell vereinfacht werden und ist noch kompakter als die beschriebene
und dargestellte Vorrichtung 10.
Claims (9)
1. Übertragungsvorrichtung für Fernsteuerung mit einer
Trägereinrichtung für eine Vorrichtungskennkodierung, einer
Übertragungseinrichtung für eine kodierte Nachricht gemäß der Kennkodierung
und einer Einrichtung zur Ermöglichung des Sendens der Nachricht durch die
Übertragungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägereinrichtung
mindestens einen leistungsunabhängigen Speicher (22) umfaßt.
2. Übertragungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der leistungsunabhängige Speicher (22) mindestens eine Gruppe (A) von
elementaren Speicherplätzen (A 1 . . ., A 24) zum Speichern einer gegebenen
kodierten Folge von logischen Zuständen umfaßt.
3. Übertragungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der leistungsunabhängige Speicher (22) eine Zugriffsgruppe (B) von
elementaren Speicherplätzen (B 1, . . ., B 4) zum Speichern mindestens einer
Folge zur Identifizierung eines gegebenen Vorrichtungsbetriebszusatzes
umfaßt.
4. Übertragungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der leistungsunabhängige Speicher (22) programmierbar
ist.
5. Übertragungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der leistungsunabhängige Speicher (22) ein E2PROM oder ROM ist.
6. Übertragungsvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Einrichtung 23 zur Programmierung des Speichers
(22) vorgesehen ist.
7. Übertragungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Programmiereinrichtung zum Erhalt von Programmiersignalen über
Freigabeeinrichtungen (11, 12, 13, 15) ausgebildet ist.
8. Übertragungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Freigabeeinrichtungen (11, 12, 13, 15) im wesentlichen aus Tasten
bestehen.
9. Übertragungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der permanente Speicher nicht programmierbar ist.
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