DE3637553A1 - Wundabsaugflasche - Google Patents
WundabsaugflascheInfo
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- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61M—DEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
- A61M1/00—Suction or pumping devices for medical purposes; Devices for carrying-off, for treatment of, or for carrying-over, body-liquids; Drainage systems
- A61M1/71—Suction drainage systems
- A61M1/73—Suction drainage systems comprising sensors or indicators for physical values
- A61M1/732—Visual indicating means for vacuum pressure
-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A61M1/00—Suction or pumping devices for medical purposes; Devices for carrying-off, for treatment of, or for carrying-over, body-liquids; Drainage systems
- A61M1/64—Containers with integrated suction means
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Description
Die Erfindung betrifft eine Wundabsaugflasche mit Vakuum
anzeige und Schlauchanschlußstück.
Es ist allgemein bekannt, für die Versorgung von Wunden
Absaugflaschen zu verwenden, die von der Herstellung her
unter Vakuum stehen und die über einen angeschlossenen
Schlauch mit daran befindlichem Drain das Wundsekret selbst
ständig abziehen.
Diese bekannten Absaugflaschen werden aus Kunststoff ohne
einen Flaschenhals, mit ebener Oberseite hergestellt und
an der Oberseite sind Verbindungsstücke für den Schlauch
und für die Vakuumanzeige einstückig an der Flasche ange
formt. Die Vakuumanzeige muß nachträglich aufgesetzt, ver
klebt und mit einem Graduierungsstück komplettiert werden.
Die Nachteile dieser Konstruktion liegen vor allem darin,
daß relativ komplizierte und damit teuere Werkzeuge für die
Herstellung der einstückigen Flasche erforderlich sind, daß
mehrere Teile montiert werden müssen, daß bei nicht richtiger
Verklebung der Vakuumanzeige zweimal abgedichtet werden muß,
daß ein Graduierungsstück zusätzlich aufzustecken ist und
daß die Gesamtkosten für die komplette Flasche aus all
diesen Gründen unerträglich hoch sind.
Daraus ergab sich die der Erfindung zugrunde liegende Auf
gabe, die darin bestand, eine verbesserte Wundabsaugflasche
einfacherer und billigerer Art zu schaffen, bei der die Nach
teile der bekannten Flaschen beseitigt sind.
Diese Aufgabe wurde für eine Wundabsaugflasche der eingangs
beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der
Flaschenkörper mit einem offenen Flaschenhals ausgeformt und
dieser mit einem vorgefertigten Stopfen verschließbar ist,
an den die Vakuumanzeige und das Schlauchanschlußstück ein
stückig angeformt sind.
Der Durchmesser des Stopfens wird allein durch den Flächen
bedarf bestimmt, welcher durch die engstmöglich aneinander
liegende Vakuumanzeige und das Schlauchanschlußstück bean
sprucht wird.
Eine Graduierung für die Vakuumanzeige ist auf dem Schlauch
anschlußstück aufgebracht, welches sich direkt neben der
Vakuumanzeige befindet.
Die besonderen Vorteile der erfindungsgemäßen Wundabsaug
flasche liegen vor allem darin, daß sowohl der Flaschen
körper mit dem offenen Flaschenhals als auch der Stopfen
mit der Vakuumanzeige und dem Schlauchanschlußstück in ein
fachen Werkzeugen kostengünstig hergestellt werden können.
Außerdem läßt sich die Flasche durch einfaches Einsetzen
des Stopfens dicht und sicher verschließen. Weitere Mon
tage- und aufwendige Klebevorgänge entfallen vollkommen,
weil der Stopfen die Vakuumanzeige und das Schlauchanschluß
stück komplett enthält und auch die nachträgliche Anbrin
gung eines Graduierungsstückes zur Anzeige des Vakuumstan
des überflüssig wird. Der Stopfen paßt auch auf handelsüb
liche Infusionsflaschen aus Kunststoff oder Glas und er
möglicht somit nach Entleerung deren Weiterverwendung als
Wundabsaugflasche.
Alles in allem bringt die Erfindung mit einfachen Mitteln
eine erhebliche Steigerung der Herstellungs- und Gebrauchs
sicherheit sowie der Wirtschaftlichkeit von Wundabsaugfla
schen.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand
der Zeichnung erläutert. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 die komplette Wundabsaugflasche;
Fig. 2 den vorgefertigten Stopfen in Vergrößerung.
Die Wundabsaugflasche besteht aus dem Flaschenkörper 1 mit
dem Flaschenhals 2, dem Stopfen 3 mit dem Schlauchanschluß
stück 4 und der Vakuumanzeige 5, dem Schlauch 6 mit dem
Drainanschlußstück 7 sowie der Klemme 8 und 9.
Der Flaschenkörper 1 mit dem offenen Flaschenhals 2 ist aus
Kunststoff oder Glas hergestellt und trägt die Inhaltsgradu
ierung 10.
Der als Fertigteil hergestellte Stopfen 3 besteht aus Gummi
oder einem weichen Kunststoff. Eng aneinanderliegend sind die
Vakuumanzeige 5 und das Schlauchanschlußstück 4 mit je ei
nem Durchgang in das Flascheninnere am Stopfen 3 fest an
geformt. Zur Kontrolle des im Flaschenkörper 1 herrschenden
Vakuums ist auf dem Schlauchanschlußstück 4 die Graduierung 11
eingeprägt. Der jeweilige Höhenstand der Oberkante 12 der
Vakuumanzeige 5 zeigt das Maß des Vakuums an.
Die Gebrauchsfähigkeit der Wundabsaugflasche wird mit einem
einzigen Handgriff hergestellt, nämlich durch einfaches Ein
setzen des komplett vorgefertigten Stopfens 3 mit dem Schlauch
anschlußstück 4 und der Vakuumanzeige 5 in den Hals 2 des
Flaschenkörpers 1.
Anstelle der balgförmigen Vakuumanzeige 5 kann auch eine be
kannte Tülle verwendet werden, die mit ihrer Verformung das
Maß des im Flaschenkörper 1 befindlichen Vakuums anzeigt.
Claims (3)
1. Wundabsaugflasche mit Vakuumanzeige und Schlauchanschluß
stück,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Flaschenkörper (1) mit einem offenen Flaschenhals (2)
ausgeformt und dieser mit einem vorgefertigten Stopfen (3)
verschließbar ist, an den die Vakuumanzeige (5) und das
Schlauchanschlußstück (4) einstückig angeformt sind.
2. Wundabsaugflasche nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Durchmesser des Stopfens (3) durch den Flächenbe
darf der engstmöglich aneinanderliegenden Vakuumanzeige (5)
und des Schlauchanschlußstückes (4) bestimmt ist.
3. Wundabsaugflasche nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Graduierung (11) für die Vakuumanzeige (5) auf dem
direkt danebenliegenden Schlauchanschlußstück (4) aufge
bracht ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863637553 DE3637553A1 (de) | 1986-11-04 | 1986-11-04 | Wundabsaugflasche |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863637553 DE3637553A1 (de) | 1986-11-04 | 1986-11-04 | Wundabsaugflasche |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3637553A1 true DE3637553A1 (de) | 1988-05-05 |
Family
ID=6313152
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863637553 Withdrawn DE3637553A1 (de) | 1986-11-04 | 1986-11-04 | Wundabsaugflasche |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3637553A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6261276B1 (en) * | 1995-03-13 | 2001-07-17 | I.S.I. International, Inc. | Apparatus for draining surgical wounds |
-
1986
- 1986-11-04 DE DE19863637553 patent/DE3637553A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6261276B1 (en) * | 1995-03-13 | 2001-07-17 | I.S.I. International, Inc. | Apparatus for draining surgical wounds |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |