DE3627745A1 - Industriewiedergaberoboter - Google Patents
IndustriewiedergaberoboterInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Industriewiedergaberoboter
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Die Erfindung be
trifft insbesondere einen Industriewiedergaberoboter,
der eine Antriebseinrichtung mit einem elektrischen Motor
als Antriebsquelle hat und der so instruiert werden kann,
daß er Arbeitsgänge wie beispielsweise Anstreichvorgänge
und dergleichen ausführen kann.
Ein Industrieroboter hat üblicherweise ein Untersetzungs
getriebe zum Reduzieren der Drehgeschwindigkeit eines
elektrischen Motors, und der Roboter wird durch die
wiederholten Vorwärts- und Rückwärtsdrehungen des
elektrischen Motors betätigt.
Ein Wiedergaberoboter muß instruiert bzw. belehrt wer
den, bevor er einen normalen Wiederholungsvorgang aus
führen kann, und es ist wünschenswert, diesen Lehr
vorgang unter Aufwendung einer kleinen Arbeitskraft
auszuführen. Aus diesem Grunde ist ein Kupplungsmecha
nismus zwischen dem elektrischen Motor und einem Bau
teil vorgesehen, das von dem elektrischen Motor zu
sammen mit dem Untersetzungsgetriebe angetrieben wird.
Der Kupplungsmechanismus befindet sich normalerweise
in einem eingerückten Zustand (Übertragungszustand)
zum Antrieb des Bauteils, und er befindet sich während
des Lehrvorgangs bzw. Instruktionsvorgangs in einem
äusgerückten Zustand (Nicht-Übertragungszustand). Dies
hat zur Folge, daß der Lehrvorgang weich ohne Bewegung
des Untersetzungsgetriebes ausgeführt werden kann, d.h.
in einem Zustand, in dem die von dem Untersetzungsge
triebe übertragene Last bzw. Belastung freigegeben ist.
Der Kupplungsmechanismus kann aus einer Scheibe und
einem Polster bestehen oder aus einem Paar Kupplungs
zahnrädern, bei dem ein Kupplungszahnrad von dem Ge
genüberliegenden getrennt werden kann. Wenn der Kupp
lungsmechanismus aus Scheibe und Polster besteht und
in einem Teil des Roboters verwendet wird, wo ein
großes Drehmoment erforderlich ist, besteht das Problem,
daß der Kupplungsmechanismus sehr voluminös wird. In
folgedessen wird üblicherweise bei einem Roboter ein
Kupplungsmechanismus aus einem Paar Kupplungszahnrädern
verwendet.
Das Kupplungszahnrad des Kupplungsmechanismus ist üb
licherweise auf einer Keilwelle befestigt, die eine
Ausgangswelle des Unteretzungsgetriebes ist, und das
Kupplungszahnrad ist in axialer Richtung der Keil
welle bewegbar, jedoch nicht unabhängig von der Keil
welle drehbar. Wenn der Roboter betätigt wird, dreht
sich das Kupplungszahnrad zusammen mit der Keilwelle,
die vorwärts und rückwärts dreht, um so die Drehung
der Ausgangswelle des Untersetzungsgetriebes auf den
Roboter zu übertragen.
Da eine mittlere Aussparung des Kupplungszahnrades
des Kupplungsmechanismus auf die Keilwelle aufgesetzt
wird, besteht an einem Teil, wo das Kupplungszahnrad
aufgesetzt ist, ein Spiel in Umfangsrichtung der Keil
welle. Aus diesem Grund ist ein Drehspielwinkel der
Keilwelle, d.h. ein Drehwinkel für das Kupplungszahn
rad erforderlich, um von einem Punkt mit der Drehung
zu beginnen, von dem die Keilwelle in einer Richtung
zu drehen beginnt, die entgegengesetzt zur vorange
gangenen Drehung der Keilwelle liegt, wobei der Dreh
winkel bzw. die entsprechende Strecke relativ groß
an einer Stelle ist, die von der Mitte der Keilwelle
beabstandet ist. Dieser Drehspielwinkel der Keilwelle
verschlechtert die Drehgenauigkeit der Ausgangswelle
der Antriebseinrichtung und die Arbeitsgenauigkeit des
Roboters. Außerdem erzeugt das Spiel lästige Kontakt
geräusche und verringert die Nutzungsdauer der Antriebs
einrichtung.
Außerdem müssen Geräte, die in entflammbarem Gas ver
wendet werden, mit einer sogenannten explosionssicheren
Vorrichtung (oder gassicheren Vorrichtung) versehen
sein, um zu verhindern, daß das entflammbare Gas ent
zündet wird, und um die erforderliche Sicherheit zu
gewährleisten.
Ein Beispiel für ein Gerät, das unter solch einer ent
flammbaren Bedingung arbeitet, ist ein Roboter, der für
Anstreicharbeitenverwendbar ist. Eine üblicher explo
sionssichere Vorrichtung bei einem Anstreich-Roboter
enthält einen luftdichten Behälter, der nur den elek
trischen Motor umschließt, wobei sich außerhalb des
Behälters das Untersetzungsgetriebe, der Kupplungs
mechanismus und ein Positionserfassungsmechanismus
befinden, die ebenfalls zum Antriebsmechanismus ge
hören. Der luftdichte Behälter isoliert den elek
trischen Motor von dem entflammbaren Gas. In den
luftdichten Behälter wird Druckluft als Schutzgas ein
geführt, um innerhalb des Behälters einen Überdruck
aufrecht zu erhalten, so daß das entflammbare Gas
selbst dann, wenn der luftdichte Behälter beschädigt
wird, nicht in diesen eintreten kann. Dies hat zur
Folge, daß das entflammbare Gas nicht durch von dem
elektrischen Motor erzeugte Funken entzündet werden
kann.
Jedoch können Hitze und Funken, die das entflammbare
Gas entzünden können, auch in dem Untersetzungsgetriebe
und dem Kupplungsmechanismus entstehen. Deshalb sind
die bekannten Roboter, bei denen nur der elektrische
Motor durch den luftdichten Behälter von dem entflamm
baren Gas isoliert ist, vom Standpunkt der Sicherheit
aus unzureichend.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen neuen und ver
besserten Industriewiedergaberoboter der betrachteten
Art anzugeben, bei dem die oben beschriebenen Nach
teile vermieden sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kenn
zeichen des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale ge
löst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind
in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Der erfindungsgemäße Industriewiedergaberoboter hat
einen Kupplungsmechanismus zum Steuern des Betätigungs-
und Nichtbetätigungszustandes des Untersetzungsgetriebes,
der an einer Ausgangswelle der Antriebseinrichtung an
einer Stelle angeordnet ist, die von der Mitte der
Ausgangswelle beabstandet ist, wobei der Kupplungsmecha
nismus von einem Druckfluid und von Schraubenfedern
betätigt wird. Der Kupplungsmechanismus und das Unter
setzungsgetriebe sind zusammen mit dem elektrischen
Motor in einem Gehäuse angeordnet. Bei dem erfindungs
gemäßen Roboter ist die Arbeitsweise infolge des be
sonderen Aufbaus des Kupplungsmechanismus unbeeinflußt
durch ein Spiel, wenn der Motor die Drehrichtung ändert.
Der Aufbau der Antriebseinrichtung ist einfach und kom
pakt, da der Kupplungsmechanismus durch das Druckfluid
und die Schraubenfedern betätigt wird. Da das Unter
setzungsgetriebe und der Kupplungsmechanismus zusammen
mit dem Motor in dem Gehäuse angeordnet sind, ist die
Explosionssicherheit des Roboters beträchtlich erhöht.
Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Er
findung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
sowie anhand der Zeichnung. Dabei zeigen:
Fig. 1 und 2 eine Seitenansicht und eine Rückansicht
einer Ausführungsform des erfindungsge
mäßen Industriewiedergaberoboters;
Fig. 3 eine Querschnittsansicht des inneren Auf
baus einer ersten Ausführungsform einer
Antriebseinrichtung des Roboters gemäß
den Fig. 1 und 2;
Fig. 4 eine Seitenansicht des bewegbaren Kupp
lungsbauteils gemäß Fig. 3, das von
Führungsbauteilen gehalten ist, und
Fig. 5 eine Querschnittsansicht einer weiteren
Ausführungsform der Antriebseinrichtung
des Roboters.
In den Fig. 1 und 2 ist dargestellt, daß ein Industrie
wiedergaberoboter 10 eine Basis 11, eine drehbare Basis
12, die drehbar auf der Basis 11 angeordnet ist, ein
Paar Träger 13, die drehbar auf der drehbaren Basis 12
angeordnet sind, einen Arm 14, der drehbar an den Enden
der Träger 13 angeordnet ist, ein Betätigungsbauteil 15
an einem Kopfende des Arms 14 und mehrere Antriebsein
richtungen 16-1 bis 16-6 aufweist.
Die Antriebseinrichtungen 16-1 und 16-2 sind jeweils
an Befestigungsarmen 17 und 18 der drehbaren Basis 12
befestigt. Die Antriebseinrichtung 16-3 bis 16-5 sind
an einem Basisabschnitt des Arms 14 befestigt. Die An
triebseinrichtung 16-6 ist innerhalb der Basis 11 ange
ordnet.
Fig. 3 zeigt eine konkrete Konstruktion einer Aus
führungsform der Antriebseinrichtung 16-1. Die Antriebs
einrichtung 16-1 enthält einen Gehäuseteil 20, der fest
an dem Befestigungsarm 17 angebracht ist, und eine Aus
gangswelle 21, die fest an einem der Träger 13 befestigt
ist. Ein Gehäuse 22 enthält die Gehäuseteile 20, 23,
24 und 25. Der Gehäuseteil 25 enthält einen elektrischen
Motor 26. Der Gehäuseteil 24 enthält einen harmonischen
Antrieb (harmonic drive (eingetragenes Warenzeichen))
27, der als Untersetzungsgetriebe dient, eine Welle 28,
einen Kupplungsmechanismus 29 und einen die Kupplung
einkuppelnden oder abkuppelnden Mechanismus 30. Der
Gehäuseteil 23 enthält die Ausgangswelle 21 und einen
Drehpositionsdetektor 31. Der Gehäuseteil 20 enthält
die Ausgangswelle 21.
Der harmonische Antrieb 27 weist eine starre Innenver
zahnung 40, die an dem Gehäuseteil 24 befestigt ist,
ein ringförmiges Zahnradbauteil 41, das mit der Innen
verzahnung 40 kämmt, und einen Ovalwellengenerator 43
auf, der an einer Motorwelle 42 des Motors 26 befestigt
und in ein offenes Ende des Zahnradbauteils 41 einge
setzt ist. Das Zahnradbauteil 41 besteht aus einem
flexiblen Material und hat eine hohle Zylinderform mit
einem Boden. Die Form des offenen Endes des Zahnrad
bauteils 41 ist durch den darin eingepaßten Wellengene
rator 43 oval gemacht, wobei die Zähne an beiden Enden
der Hauptachse der ovalen Form mit der Innenverzahnung
40 kämmen. Der Boden des Zahnradbauteils 40 ist mittels
Schrauben an einem Ende der Welle 28 befestigt.
Wenn sich der Wellengenerator 43 dreht, wird das Zahn
radbauteil 41 einer Wellenverformung unterworfen, wo
bei die ovale Form rotiert, und das Zahnradbauteil 41
dreht sich um eine Strecke, die der Differenz der An
zahl der Zähne der Innenverzahnung 40 und des Zahnrad
bauteils 41 bei einer Umdrehung des Wellengenerators
43 entspricht. Wenn beispielsweise die Innenverzahnung
40 zweihundertvierzig Zähne und das Zahnradbauteil 41
zweihundertachtunddreißig Zähne hat, dreht sich das
Zahnradbauteil 41 um eine Strecke, die zwei Zähnen ent
spricht. Somit stellt der harmonische Antrieb 27 ein
Untersetzungsgetriebe mit einer großen Geschwindigkeits
reduzierung dar.
Der Kupplungsmechanismus 29 enthält ein feststehendes
Kupplungsteil 45, das an einem Ende der Ausgangswelle
21 mittels Schrauben befestigt ist, und ein bewegbares
Kupplungsbauteil 46 (Fig. 4), das an der Welle 28 vor
gesehen ist. Die Kupplungsbauteile 45 und 46 haben an
gegenüberliegenden Flächen Zähne 45 a und 46 a, die je
weils in einer Ringform angeordnet sind. Fig. 3 zeigt
einen Zustand, bei dem die Zähne 46 a und 45 a miteinander
kämmen, so daß sich der Kupplungsmechanismus 29 im ein
gekuppelten Zustand befindet, d.h. in einem Übertragungs
zustand, in dem der Kupplungsmechanismus 29 eine Drehung
übertragen kann.
Wie in Fig. 4 dargestellt ist, enthält das bewegbare
Kupplungsbauteil 46 Bohrungen 46 b-1 bis 46 b-4 an Stellen,
die von dem Zentrum in gleichwinkligen Intervallen be
abstandet sind. Führungsbuchsen 47-1 bis 47-4 sind in
die jeweiligen Bohrungen 46 b-1 bis 46 b-4 eingesetzt. Das
Kupplungsbauteil 46 ist über die Führungsbuchsen 47-1
bis 47-4 ohne einen Spalt auf Führungsbauteile 48-1 bis
48-4 aufgesetzt.
Wie in Fig. 3 dargestellt ist, ist ein Ende des Führungs
bauteils 48-1, das eine hohle Zylinderform hat, an einem
Flansch der Welle 28 und das andere Ende des Führungs
bauteils 48-1 an einem Flanschbauteil 49 befestigt, das
an dem anderen Ende der Welle 28 mit Schrauben befestigt
ist, so daß das Führungsbauteil 48-1 parallel zu einer
Achse 50 der Welle 28 verläuft. Die anderen Führungs
bauteile 48-2 bis 48-4 sind in gleicher Weise wie das
Führungsbauteil 48-1 angeordnet.
Auf diese Weise besteht kein Spiel in Umfangsrichtung
zwischen dem bewegbaren Kupplungsbauteil 46 und der
Welle 28. Das bewegbare Kupplungsbauteil 46 ist in den
Richtungen A und B bewegbar und dreht sich zusammen
mit der Welle 28.
Der die Kupplung ein- und ausrückende bzw. lösende Me
chanismus 30 enthält ein Paar Schraubenfedern 51 und 52
(Fig. 4), um das bewegbare Kupplungsbauteil 46 in Rich
tung A zu beaufschlagen, und einen Kolbenmechanismus 53,
um das bewegbare Kupplungsbauteil 46 in Richtung B zu
drücken. Die Schraubenfeder 51 ist in eine Vertiefung 28 a
der Welle 28 und in eine Vertiefung 46 c des bewegbaren
Kupplungsbauteils 46 eingesetzt und darin gehalten. Ob
wohl dies nicht dargestellt ist, ist die Schraubenfeder
52 in gleicher Weise wie die Schraubenfeder 51 gehalten.
Der Kolbenmechanismus 53 enthält eine ringförmige Zy
linderkammer 54, die von den Gehäuseteilen 23 und 24
gebildet ist, und ein ringförmiges Kolbenbauteil 55,
das in die Kammer 54 eingesetzt ist. Wenn Druckluft in
die Kammer 54 über eine Einlaßöffnung 57 eingeführt wird,
wie dies durch einen Pfeil 56 angedeutet ist, bewegt
sich das Kolbenbauteil 55 in Richtung B, und eine ring
förmige Platte 55 a an dem rechten Ende des Kolbenbauteils
55 drückt gegen einen Flansch 46 d des bewegbaren Kupp
lungsbauteils 46. Infolgedessen bewegt sich das beweg
bare Kupplungsbauteil 46 in Richtung B gegen die Kraft
der Schraubenfedern 51 und 52 bis in eine Position,
die durch eine mit zwei Punkten strichpunktierte Linie
in Fig. 3 angezeigt ist, wobei die Zähne 46 a sich von
den Zähnen 45 a trennen. Dies hat zur Folge, daß der
Kupplungsmechanismus 29 in einen ausgerückten Zustand
versetzt ist, d.h. in einen nicht übertragenden Zustand,
in dem der Kupplungsmechanismus 29 keine Drehung über
tragen kann.
O-Ringe 58 und 59 sind auf das Kolbenbauteil 55 auf
gesetzt und stehen in Berührung mit den inneren und
äußeren Umfangswänden der Kammer 54, wodurch die Kammer
54 luftdicht gehalten ist. Die Welle 28 wird von zwei
Kugellagern 60 gehalten. Das Ende der Ausgangswelle 21
nahe dem Kupplungsmechanismus 29 wird von einem Nadel
lager 61 gehalten, während das andere Ende der Ausgangs
welle 21 von einem Kugellager 62 gehalten ist.
Die anderen Antriebseinrichtungen 16-2 bis 16-6 sind in
gleicher Weise wie die vorstehend beschriebene Antriebs
einrichtung 16-1 aufgebaut, weshalb auf ihre Beschreibung
verzichtet werden kann.
Nachstehend wird die Arbeitsweise des Roboters 10 ins
besondere im Zusammenhang mit der Antriebseinrichtung
16-1 beschrieben.
Zunächst wird ein Lehrvorgang beschrieben. Bei dem Lehr
vorgang wird Druckluft über die Einlaßöffnung 57 zuge
führt. Infolgedessen bewegt sich das bewegbare Kupp
lungsbauteil 46 in Richtung B, wodurch der Kupplungs
mechanismus 29 in den ausgerückten Zustand versetzt wird.
In diesem Zustand bewegt die Bedienungsperson das Betä
tigungsbauteil 15 und lehrt auf diese Weise den Roboter
10 beispielsweise einen Anstreichvorgang, so daß der
Roboter 10 diesen vorgeführten Arbeitsgang wiederholen
kann.
Infolge der Bewegung des Betätigungsbauteils 15 werden
der Arm 14 und die Ausgangswelle 21 gedreht. Die Drehung
der Ausgangswelle 21 wird dabei jedoch nicht auf die
Welle 28 übertragen, da der Kupplungsmechanismus 29
ausgerückt ist. Aus diesem Grund kann der Lehrvorgang
weich unter Aufwendung einer kleinen Arbeitskraft in
einem Zustand ausgeführt werden, in dem die von dem har
monischen Antrieb 27 eingeführte Last freigegeben ist.
Wenn der Lehrvorgang beendet ist, wird die Zufuhr von
Druckluft zu der Einlaßöffnung 27 unterbrochen, und
der Druck an der Einlaßöffnung 57 fällt auf den atmosphä
rischen Druck ab. Dies hat zur Folge, daß das bewegbare
Kupplungsbauteil 46 durch die Kraft der Schraubenfedern
51 und 52 in Richtung A bewegt wird, wodurch der Kupp
lungsmechanismus 29 in den eingerückten Zustand ver
setzt wird. In diesem Zustand wird der Motor 26 gedreht,
und die Drehgeschwindigkeit der Motorwelle 42 wird von
dem harmonischen Antrieb reduziert. Die Motorwelle 42
dreht den Träger 13 über den harmonischen Antrieb 27,
die Welle 28, den Kupplungsmechanismus 29 und die Aus
gangswelle 21, womit der Roboter 10 so arbeitet, wie
es ihm in dem Lehrvorgang beigebracht wurde.
Der Motor 26 wiederholt Vorwärts- und Rückwärtsdrehungen,
und die Welle 28 dreht sich demzufolge vorwärts und
rückwärts. Da in Umfangsrichtung kein Spiel zwischen
dem bewegbaren Kupplungsbauteil 46 und der Welle 28
besteht, wird die Drehung der Welle 28 ohne Verzögerung
selbst dann auf die Ausgangswelle 21 übertragen, wenn
die Drehrichtung der Welle 28 umgekehrt wird. Mit an
deren Worten, die Drehung der Welle 28 wird genauestens
auf die Ausgangswelle 21 übertragen, d.h. auf den Träger
13. Infolgedessen arbeitet der Roboter 10 mit höchster
Genauigkeit.
Bei Umkehr der Drehrichtung der Welle 28 werden keine
Kontaktgeräusche erzeugt, so daß der Roboter 10 prak
tisch lautlos arbeitet kann. Außerdem ist die Nutzungs
dauer des Roboters 10 erhöht, da keine Stoßwirkung auf
tritt, wenn die Drehrichtung der Welle 28 umgekehrt
wird. Außerdem ist eine mechanische Dichtung 88 zwischen
einem vorstehenden Abschnitt der Ausgangswelle 21 und
dem Gehäuse 22 vorgesehen, um einen luftdichten Anschluß
sicherzustellen.
Die gesamte Antriebseinrichtung 16-1 ist in das Gehäuse
22 aufgenommen, so daß der Motor 26, der harmonische
Antrieb 27, der Kupplungsmechanismus 29, der die Kupp
lung ein- und ausrückende Mechanismus 30 und der Dreh
positiondetektor 31 von der Außenseite isoliert sind.
Aus diesem Grund hat die Antriebseinrichtung 16-1 einen
explosionssicheren Aufbau und einen hohen Sicherheits
faktor.
Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform der Antriebs
einrichtung. In Fig. 5 sind die Bauteile, die denjenigen
in Fig. 3 entsprechen, mit denselben Bezugszeichen ge
kennzeichnet, und auf ihre Beschreibung wird verzichtet.
Eine Antriebseinrichtung 70 ist gemäß Fig. 5 so aufgebaut,
daß der Teil der Ausgangswelle 21 der Antriebseinrich
tung 16-1 entfällt. Damit ist die Antriebseinrichtung 70
kürzer und kompakter als die Antriebseinrichtung 16-1,
die weiter oben beschrieben ist. Der Träger 13 ist an
einem Ende einer Ausgangswelle 71 befestigt, die der
Welle 28 gemäß Fig. 3 entspricht. Das andere Ende der
Ausgangswelle 71 ist an dem Zahnradbauteil 41 des har
monischen Antriebs 27 mittels Schrauben befestigt.
Ein Kupplungsmechanismus 72 enthält ein bewegbares
Kupplungsbauteil 73 und ein ringförmiges Kupplungsbauteil
74, das mittels Schrauben an der Innenverzahnung 40 be
festigt ist. Das bewegbare Kupplungsbauteil 73 enthält
Bohrungen 43 a an einem äußeren Randabschnitt, wobei
Führungsstifte 78 in die jeweiligen Bohrungen 73 a ein
gesetzt sind. Die Führungsstifte 78 sind an einem Ge
häuse 76 befestigt und verlaufen parallel zu einer Achse
77 der Ausgangswelle 71. Die Bohrungen 73 a und die
Führungsstifte 78 sind jeweils in gleichwinkligen Inter
vallen vorgesehen. Somit ist das bewegbare Kupplungsteil
73 in den Richtungen C und D ohne Spiel in Umfangsrich
tung der Ausgangswelle 71 bewegbar.
Ein die Kupplung ein- und ausrückender Mechanismus 79
ist in dem Gehäuse 76 ausgebildet und enthält eine
Zylinderkammer 82, der Druckluft über eine Einlaßöff
nung 81 zugeführt wird, wie durch einen Pfeil 80 ange
deutet ist, sowie zwei Schraubenfedern 83, um das be
wegbare Kupplungsbauteil 83 in Richtung D zu beauf
schlagen. Die Schraubenfedern 83 sind in Vertiefungen
bzw. Aussparungen 76 a und 73 b, die in dem bewegbaren
Kupplungsbauteil 73 und dem Gehäuse 76 ausgebildet sind,
aufgenommen und darin gehalten. Die Innenverzahnung 40
und das Kupplungsbauteil 74 sind einteilig angeordnet
und von Kugellagern 84 gegen das Gehäuse 76 abgestützt.
Bei dem Lehrvorgang wird Druckluft der Kammer 82 zu
geführt, und das bewegbare Kupplungsbauteil 73 wirkt
selbst als Kolben und bewegt sich in Richtung C gegen
die Kraft der Schraubenfedern 83. Damit lösen sich die
Zähne 73 c, die in einer Ringform an dem bewegbaren Kupp
lungsbauteil 73 angeordnet sind, aus dem Eingriff mit
den Zähnen 74 a, die in einer Ringform an dem Kupplungs
bauteil 74 angeordnet sind, und der Kupplungsmechanismus
72 ist in den ausgerückten Zustand versetzt. Dies hat
zur Folge, daß sich die Innenverzahnung 40 frei drehen
kann, so daß der harmonische Antriebe 27 nicht als Un
tersetzungsgetriebe funktioniert. In diesem Zustand
können sich das Zahnradbauteil 41 und der Wellengenera
tor 43 gemeinsam drehen.
Die Drehung der Ausgangswelle 71, die durch den Lehr
vorgang hervorgerufen wird, wird über das Zahnradbau
teil 41 und den Wellengenerator 43 auf den Motor 26
übertragen, so daß der Lehrvorgang ausgeführt wird,
während die Motorwelle 42 gedreht wird. In diesem Zu
stand wirkt der harmonische Antrieb 27 lediglich als
eine Welle und nicht als Last. Aus diesem Grund kann
der Lehrvorgang unter Aufwendung einer geringen Arbeits
kraft glatt ausgeführt werden.
Da die Innenverzahnung 40 und das Kupplungsbauteil 74
von dem Gehäuse 76 auf die oben beschriebene Weise ge
halten sind, wirken die Gewichte der Innenverzahnung 40
und des Kupplungsbauteils 74 nicht auf die Motorwelle 42.
Dies hat den Vorteil, daß die auf die Motorwelle 42
wirkende Drehbelastung bei dem Lehrvorgang weiter redu
ziert ist.
O-Ringe 85 und 86 sind an dem bewegbaren Kupplungsbau
teil 73 vorgesehen, so daß die Kammer 82 selbst dann
luftdicht gehalten ist, wenn sich das bewegbare Kupp
lungsbauteil 73 bewegt.
Wenn der Lehrvorgang beendet ist, wird die Zufuhr von
Druckluft zu der Einlaßöffnung 81 abgestellt. Darauf
hin bewegt sich das bewegbare Kupplungsbauteil 73 in
Richtung D infolge der Kraft der Schraubenfedern 83,
wodurch der Kupplungsmechanismus 72 in den in Fig. 5
dargestellten eingerückten Zustand versetzt wird, in
dem die Zähne 73 c mit den Zähnen 74 a kämmen. Damit ist
eine Drehung der Innenverzahnung 40 verhindert, und der
harmonische Antrieb 27 kann auf normale Weise arbeiten.
Wenn der Motor 26 gedreht wird, wird die Drehgeschwindig
keit der Motorwelle 42 von dem harmonischen Antrieb 27
reduziert, und die Drehung wird auf die Ausgangswelle
71 übertragen. Der Träger 13 wird somit gedreht, und
der in den Fig. 1 und 2 dargestellte Roboter 10 arbeitet,
wie es ihm in dem Lehrvorgang eingegeben wurde.
Wenn die Drehrichtung des Motors 26 umgekehrt wird,
wirkt ein Drehmoment auf die Innenverzahnung 40 in
einer Richtung, die entgegengesetzt zu derjenigen ist,
in der das Drehmoment vorher einwirkte. Da das beweg
bare Kupplungsbauteil 73 kein Spiel in seiner Dreh
richtung hat, dreht sich die Innenverzahnung 40 über
haupt nicht. Aus diesem Grund führt der harmonische
Antrieb 27 bei Umkehr der Drehrichtung des Motors 26
einen normalen Geschwindigkeitsreduktionsvorgang vom
Start der Drehung in der Umkehrrichtung in gleicher
Weise aus, wie wenn die Innenverzahnung 40 an dem Ge
häuse 76 mittels Schrauben befestigt wäre. Infolge
dessen dreht sich die Ausgangswelle 71 vom Start der
Drehung des Motors 26 in Umkehrrichtung an mit normaler
Geschwindigkeit. Somit kann der Roboter 10 mit hoher
Genauigkeit arbeiten.
Der Teil der Ausgangswelle 71 wird in der Nähe eines
Endes von zwei Kugellagern 87 gegen das Gehäuse 76
abgestützt. Außerdem ist eine mechanische Dichtung 88
zwischen einem vorstehenden Abschnitt der Ausgangswelle
71 und dem Gehäuse 76 vorgesehen, um einen luftdichten
Abschluß zu bilden.
Die gesamte Antriebseinrichtung 70 ist in das Gehäuse
76 aufgenommen, ähnlich wie dies bei der in Fig. 3 dar
gestellten Antriebsvorrichtung 16-1 der Fall ist. Aus
serdem ist die Innenseite des Gehäuse 76 von einem
Schutzgas wie einem inerten Gas oder Luft unter Druck
gesetzt, um zu verhindern, daß umgebendes, entflamm
bares Gas in das Gehäuse 76 eintritt. Das Schutzgas
wird durch eine Einlaßöffnung 91 zugeführt, wie dies
durch einen Pfeil 90 angedeutet ist, und zirkuliert
innerhalb des Gehäuses 76, indem es durch einen Spalt 92
am Umfang des Drehpositionsdetektors 31, durch Durchlässe
93 und 94, durch den harmonischen Antrieb 27, durch einen
Durchlaß 95 zu einem Raum 96 am Umfang des Motors 26 und
durch eine Öffnung 97 nach außen geführt wird, wie dies
durch einen Pfeil 98 angedeutet ist. In diesem Fall wirkt
das Schutzgas ferner als Kühlmittel, und die Mechanismen
und Bauteile innerhalb des Gehäuses 76 werden durch das
zirkulierende Schutzgas wirkungsvoll gekühlt.
Es ist möglich, innerhalb des Gehäuses 76 einen hohen
Druck aufrecht zu erhalten, indem an der Öffnung 97
eine Drossel angeordnet wird. Wenn zudem die Innen
seite des Gehäuses 76 nicht in einem größeren Ausmaß
gekühlt werden muß, kann die Öffnung 97 verschlossen
werden, so daß innerhalb des Gehäuses 76 ein hoher
Druck aufrecht erhalten wird.
Der die Kupplung ein- und ausrückende Mechanismus kann
so aufgebaut sein, daß die Kupplungsmechanismen 29 und
72 in den eingerückten Zustand versetzt werden, wenn
Druckluft zugeführt wird, während sie ausgerückt werden,
wenn die Zufuhr von Druckluft abgeschnitten wird. An
stelle von Druckluft kann auch ein Öldruck als Antriebs
quelle für den die Kupplung ein- und ausrückenden Me
chanismus vorgesehen sein.
In dem Zustand, in dem die Antriebseinrichtung 70 zu
sammengesetzt ist, sind alle zugehörigen Bauteile der
Antriebseinrichtung 70 in das Gehäuse 76 aufgenommen.
Aus diesem Grunde ist es möglich, für die Antriebs
einrichtung 70 solche Bauteile zu verwenden, die nicht
explosionssicher ausgebildet sind, wodurch der Bereich,
aus dem die zugehörigen Bauteile der Antriebseinrichtung
70 ausgewählt werden können, erheblich vergrößert ist.
Außerdem ist es möglich, die Antriebseinrichtung 70 mit
einer einfachen Konstruktion explosionssicher zu machen,
da die zugehörigen Bauteile der Antriebseinrichtung 70
explosionssicher gemacht werden können, indem das
Schutzgas in ein einzelnes Gehäuse 76 eingeführt wird,
wodurch zudem die Größe der antriebseinrichtung 70 er
heblich verringert werden kann. Da der harmonische An
trieb 27, der Kupplungsmechanismus 72 und der Drehposi
tionsdetektor 71 eine Ringform haben und um den elek
trischen Motor 26 und die Ausgangswelle 71 angeordnet
sind, ist es möglich, die Abmessungen der Antriebsein
richtung 70 im Vergleich zu den bisher üblichen Antriebs
einrichtungen weiter zu reduzieren.
Wie bereits weiter oben beschrieben, erfaßt der Dreh
positionsdetektor 31 die Drehposition der Ausgangswelle
21 (oder 71), die an dem Träger 13 befestigt ist. Somit
ist es möglich, die Drehposition der Ausgangswelle 21
(oder 71) genau zu erfassen, ohne Beeinträchtigung
durch den Kupplungsmechanismus 29 (oder 72), und ein
genaues Erfassungssignal kann von dem Positionsdetektor
31 erhalten werden. Das abgegebene Erfassungssignal des
Positionsdetektors 31 wird zu einer nicht dargestellten
Steuereinrichtung des Roboters zurückgeführt, und die
Antriebseinrichtung 16-1 (oder 70) wird entsprechend
einem Ausgangssignal der Steuereinrichtunggenauestens
angetrieben.
Bei allen vorstehend beschriebenen Ausführungsformen
ist es möglich, ein zykloidisches Untersetzungsgetriebe
anstelle des harmonischen Antriebs 27 zu verwenden, und
ein elektrischer Solenoid kann als die Kupplung ein- und
ausrückender Mechanismus verwendet werden. Außerdem ist
es möglich, eine Reibungskupplung anstelle des Kupp
lungsmechanismus 29 (oder 72) zu verwenden, beispiels
weise eine Zahn- oder Klauenkupplung.
Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die dargestellten
Ausführungsbeispiele beschränkt, vielmehr liegen zahl
reiche Variationen und Modifikationen im Rahmen des Er
findungsgedankens.
Claims (7)
1. Industriewiedergaberoboter mit wenigstens einer An
triebseinrichtung mit einem elektrischen Motor mit
einer Motorwelle, einem Untersetzungsgetriebe zum Re
duzieren der Drehgeschwindigkeit der Motorwelle des
elektrischen Motors, einer Abgabewelle zur Betätigung
des Industriewiedergaberoboters, einem Kupplungsmecha
nismus, der sich in einem ausgerückten Zustand befindet,
wenn die Ausgangswelle bei einem Lehrvorgang gedreht
wird, so daß das Untersetzungsgetriebe nicht als Last
wirkt, und einem die Kupplung ein- und ausrückenden
Mechanismus, der den Kupplungsmechanismus bei Zufuhr
von einem Druckfluid einrückt und beim Abschneiden der
Zufuhr des Druckfluids ausrückt, wenn der Lehrvorgang
beginnt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebseinrichtung (16-1, 70) ein Gehäuse (22,
76) zur Aufnahme des elektrischen Motors (26), des Unter
setzungsgetriebes (27), der Ausgangswelle (21, 71), des
Kupplungsmechanismus (29, 72) und des die Kupplung ein-
und ausrückenden Mechanismus (30, 79) enthält und daß
der Kupplungsmechanismus ein bewegbares Kupplungsbau
teil (46, 73), auf das in Abhängigkeit von der Vorwärts-
und Rückwärtsdrehung des elektrischen Motors eine Dreh
kraft übertragen wird, und Führungsbauteile (48-1 bis
48-4, 78) aufweist, die parallel zu der Ausgangswelle
an Stellen angeordnet sind, die von der Mitte der Aus
gangswelle in Richtung deren Umfangs beabstandet sind,
wobei das bewegbare Kupplungsbauteil auf den Führungs
bauteilen so angeordnet ist, daß es nicht-drehbar, je
doch in axialer Richtung der Ausgangswelle bewegbar ist.
2. Roboter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Untersetzungsgetriebe (27) eine Welle (28) an
seiner Ausgangsseite aufweist und daß der Kupplungs
mechanismus (29) zwischen der Welle des Untersetzungs
getriebes und der Ausgangswelle (21) angeordnet ist, wo
bei die Führungsbauteile (48-1 bis 48-4) an der Welle
des Untersetzungsgetriebes befestigt sind und das be
wegbare Kupplungsbauteil (46) Bohrungen (46 b-1 bis 46 b-4)
aufweist, die entsprechend den darin aufgenommenen
Führungsbauteilen geformt sind.
3. Roboter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Untersetzungsgetriebe (27) eine Innenverzahnung
(40), die drehbar in dem Gehäuse (76) gehalten ist, und
ein Zahnradbauteil (41) aufweist, das an der Ausgangs
welle (71) befestigt ist und mit der Innenverzahnung
von deren Innenseite aus kämmt, wobei das Untersetzungs
getriebe eine die Geschwindigkeit reduzierende Funktion
hat, wenn die Innenverzahnung nicht-drehbar gehalten ist,
und keine die Geschwindigkeit reduzierende Wirkung her
vorruft, wenn die Innenverzahnung drehbar ist, wobei
die Führungsbauteile (78) an dem Gehäuse befestigt sind
und das bewegbare Kupplungsbauteil (73) Bohrungen (73 a)
aufweist, die entsprechend den darin eingepaßten Führungs
bauteilen geformt sind, und wobei ferner das bewegbare
Kupplungsbauteil die Innenverzahnung in dem ausgerückten
Zustand des Kupplungsmechanismus (72) frei drehen läßt
und in dem eingerückten Zustand des Kupplungsmechanismus
die Innenverzahnung nicht-drehbar hält.
4. Roboter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der die Kupplungsein- und ausrückende Mechanismus
(30, 79) Schraubenfedern (51, 52, 83) zum Beaufschlagen
des bewegbaren Kupplungsbauteils (46, 73) in einer Rich
tung und einen Mechanismus (54, 55, 82) aufweist zum
Bewegen des bewegbaren Kupplungsbauteils gegen die
Kraft der Federn infolge einer äußeren Zufuhr eines
Druckfluids.
5. Roboter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (76) eine Einlaßöffnung (81) aufweist,
durch die ein Schutzgas ins Innere des Gehäuses einge
führt wird.
6. Roboter nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (76) in seinem Inneren Durchlässe (92-96)
für das Schutzgas aufweist.
7. Roboter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (22, 76) lose die Ausgangswelle (21, 71)
umschließt und ferner einen Drehpositionsdetektor (31)
zum Erfassen der Drehposition der Ausgangswelle aufnimmt.
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